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Spielzeit Musiktheater Schauspiel Ballett Puppentheater Konzerte Mitmachen!

17. SEP 2021–2. JAN 2022

www.theater-altenburg-gera.de


Öffentliche Präsentation SO 10. OKT 2021 · 11:00 Altenburg · Theaterzelt

Mit Beiträgen von Elisabeth Bauchhenß, Mona Becker, Felix Eckerle, Franziska Engemann, Klaus-Jürgen Kamprad, Ulrich Khuon, Peter Konwitschny, Frieder Krause, Roland Krischke, Lutz Mahnke, Christoph Meixner, Anno Mungen, Sophie Oldenstein, René Prautsch, Christian Repkewitz, Ronny Ristok, Michael Schindhelm, Ingo Schulze, Ulrich Sinn, Peter Sommer, Thomas Stolze und Annegret Werner

Erhältlich an den Theaterkassen, im Webshop und im Buchhandel zum Preis von Euro 24,– www.theater-altenburg-gera.de

Herausgegeben von Felix Eckerle & Harald Müller Theater Altenburg Gera Verlag Theater der Zeit, Berlin 260 Seiten, Hardcover


Inhaltsverzeichnis Die Theater Altenburg Gera gGmbH wird getragen von den Gesellschaftern Stadt Gera, Landkreis Altenburger Land und Stadt Altenburg und erhält Zuwendungen durch den Freistaat Thüringen.

Das Theater Altenburg Gera ist Mitglied des Deutschen Bühnenvereins.

Premieren und Konzerte Weiter im Repertoire Weitere Konzerte

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Gastspiele 60 Premieren ab Januar 2022 61 Mitmachangebote 64 Digitale Angebote 71 Abonnements 72

Das Theater Altenburg Gera ist mit Erstunterzeichner der Thüringer Erklärung der Vielen.

Fördervereine 79 Theaterkassen 79 Impressum 80

MEDIENPARTNER des Theaters Altenburg Gera


Kay Kuntze, Generalintendant, Künstlerischer Geschäftsführer Volker Arnold, Kaufmännischer Geschäftsführer


Sehr geehrte Theater- und Musikliebende, wir haben uns sehr über den enormen Publikumszuspruch gefreut, den wir nach der coronabedingten Unterbrechung seit der Aufnahme des Spielbetriebes am 4. Juni 2021 erhalten haben. Mit Ihren zahlreichen Besuchen haben Sie zum Gelingen des Experimentes, erstmalig den ganzen Sommer durchzuspielen, beigetragen. Dafür danken wir Ihnen herzlich.

Grußwort

Wie geht es nun aber in der neuen Spielzeit 2021/22 weiter? Wir schreiben diese Zeilen Mitte August 2021, die Inzidenz-Werte steigen und es ist weiterhin unklar, ob und unter welchen Bedingungen der Spielbetrieb ab September 2021 stattfinden kann. Um flexibel auf die Entwicklungen reagieren zu können, haben wir uns entschlossen, spät und auch nur bis zum Jahreswechsel einen Spielplan zu veröffentlichen. Der Kartenverkauf zunächst für die Monate September und Oktober 2021 beginnt am 7. September 2021. Da sich weiterhin Begrenzungen der Zuschauerkapazitäten abzeichnen, haben wir Aufführungen geplant, die wir aufgrund des geringen Aufwandes häufiger ansetzen und somit auch die Abonnements weiterführen können. Aus diesem Ansatz sind ganz eigene, besondere, kleinere, feinere Projekte entstanden, wie zum Beispiel die vielen Doppelabende, die wir ohne die Coronasituation so nie geplant hätten, aber eine außerordentlich interessante Spielplan-Ergänzung darstellen. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns durch diese besondere Zeit zu gehen und die Einschränkungen als Chance zu verstehen, auch dieses Theaterrepertoire kennenzulernen. Die zweite Spielzeithälfte werden wir im November 2021 vorstellen, wenn sich die Spielvoraussetzungen ab Januar 2022 abzeichnen. Möglicherweise sind dann auch wieder die großbesetzten Konzerte, Opern, Musicals möglich. Einen Ausblick auf die angedachten Premieren ab Januar 2022 finden Sie auf Seite 61 dieses Spielzeitheftes. Wir hoffen, dass Sie die auf den folgenden Seiten vorgestellten Projekte neugierig machen, und freuen uns darauf, Sie wieder in unseren Spielstätten begrüßen zu dürfen.

Volker Arnold Kay Kuntze Generalintendant, Kaufmännischer Geschäftsführer Künstlerischer Geschäftsführer

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Theaterzelt Altenburg

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Theater Gera

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Premieren und Konzerte

Eröffnungsgala Feierlicher Spielzeitauftakt

Der Wunderkasten Puppentheater nach dem Kinderbuch von Rafik Schami Ich glaub’, ’ne Dame werd’ ich nie Diseusen-Drama mit der Dazian 1. Philharmonisches Konzert Werke von Claude Debussy & Nino Rota Helden wie wir Satire von Thomas Brussig Mein Freund Bunbury Musical von Gerd Natschinski Der Heiratsantrag & Das Jubiläum Geschichten aus der Provinz von Anton Tschechow 2. Philharmonisches Konzert Werke von Chr. W. Gluck, J. B. Vanhal & J. Brahms

Seite 9

Seite 10

Seite 11

Seite 13

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Seite 17

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Vater Schauspiel von Florian Zeller

Seite 19 Seite 21

Die ganze Welt ist himmelblau! Eine Reise ins Reich der Operette

Seite 23

Das Tagebuch der Anne Frank Mono-Oper von Grigori Frid

Seite 25

Tour de Danse Gala der Eleven des Thüringer Staatsballetts

Seite 27

Hedwig and the Angry Inch Musical von Stephen Trask

Seite 28

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3. Philharmonisches Konzert Werke von Mieczysław Weinberg & Paul Hindemith

Seite 31

Die Mausefalle Kriminalstück von Agatha Christie

Seite 33

Das Ding. Unheimlich. Übersinnlich. Figurentheater nach Motiven von E. A. Poe und H. P. Lovecraft · Uraufführung Seite 35

Corpus Ballett von Silvana Schröder · Uraufführung

Seite 37

Rumpelstilzchen Märchenstück nach den Brüdern Grimm

Seite 39

Das Telefon Opera buffa von Gian Carlo Menotti Die menschliche Stimme Mono-Oper von Francis Poulenc

Seite 41

4. Philharmonisches Konzert Werke von L. Cherubini, F. Destouches, J. Rinck, L. v. Beethoven

Seite 43

Adventskonzert des Opernchors Werke von M. Praetorius, J. S. Bach, F. Mendelssohn Bartholdy u. a.

Seite 44

A Gentle Spirit Kammeroper von John Tavener The Bear Extravaganza von William Walton

Seite 45

Nathans Kinder Kinderstück von Ulrich Hub

Seite 47

Das tapfere Schneiderlein Märchenstück nach den Brüdern Grimm

Seite 49

Das Lied von der Erde Sinfonie für Gesang, Tanz und Orchester von Gustav Mahler

Seite 51

Konzert zum Jahresausklang Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

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Begeistern ist einfach. Kultur ist uns wichtig – für die Menschen, für die Region. Deshalb ist die Förderung der regionalen Kultur eine Herzensangelegenheit für uns. Ob kulturelles Großereignis, Schüler­ theater oder Band Contest – wir sind dabei, um unsere Region noch lebenswerter zu machen.

Wenn’s um Geld geht

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Eröffnungsgala Feierlicher Spielzeitauftakt

„Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen; Und jeder geht zufrieden aus dem Haus.“ J. W. v. Goethe, Faust. Der Tragödie I. Teil

Seit Goethes Zeiten ist bekannt, dass ein bunter, abwechslungsreicher Spielplan Garant ist für großen Publikumszuspruch. Und wer könnte ein vielfältigeres Angebot bieten als ein Fünf-Sparten-Theater? Ob Musiktheater, Schauspiel, Ballett, Puppentheater oder Konzert: Auch die Spielzeit 2021/22 hält für jeden Geschmack die passenden Angebote bereit. Freuen Sie sich auf den heiter-beschwingten Auftakt mit Golliwogg’s Cakewalk, Auszüge aus den Märchen Des Kaisers neue Kleider und Rumpelstilzchen sowie mehr oder weniger dramatische Opernszenen aus Eugen Onegin, In der Strafkolonie, Die menschliche Stimme oder Der Wildschütz. Erleben Sie erste Einblicke in die Ballett-Uraufführungen Corpus und Erzählte Erinnerungen, Szenen aus den Tschechow-Dramen Der Heiratsantrag und The Bear in Schauspiel und Oper, berührende Passagen aus Die Ratten, Vater und Nathans Kinder, den fulminanten Auftritt der Comedian Harmonists sowie beschwingte OperettenNummern aus Die ganze Welt ist himmelblau! und Der Vetter aus Dingsda.

FR 17. SEP 2021 · 19:30 FR 24. SEP 2021 · 19:30 SA 25. SEP 2021 · 19:30 SO 26. SEP 2021 · 14:30 Gera · Großes Haus SO 19. SEP 2021 · 14:30 + 18:00 MO 20. SEP 2021 · 18:00 Altenburg · Theaterzelt

Solistinnen und Solisten aller fünf Sparten Philharmonisches Orchester Altenburg Gera Thüringer Staatsballett Dirigenten GMD Ruben Gazarian Thomas Wicklein Yury Ilinov Moderatoren Kay Kuntze, Manuel Kressin Szenische Einrichtung Kay Kuntze Bühne, Kostüme Elena Köhler Choreografie Silvana Schröder Yuri Hamano Dramaturgie Sophie Jira, Felix Eckerle

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Der Wunderkasten Nach dem Kinderbuch von Rafik Schami Für das Puppentheater eingerichtet von Friederike Förster Ab 6 Jahren

PREMIEREN SA 18. SEP 2021 · 16:00 Gera · Puppentheater DI 5. OKT 2021 · 10:00 Altenburg · Theaterzelt

Inszenierung, Bühne Friederike Förster* Kostüme Maria Preschel* Bühne, Puppen Paul Hentze* Dramaturgie Jörg Neumann Mit Marcella von Jan Tobias Weishaupt * Stipendiat*innen der Theater Stiftung Gera

Mit freundlicher Unterstützung der

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„Seht dieses Meisterstück an Handwerkskunst: Den Wunderkasten. Seht seine Wunder: Den Frieden und die Liebe, das Paradies. Seht die Abenteuer, die sich darin verbergen. Die Geheimnisse.” Geschichtenerzähler

Alle Kinder lieben die Geschichtenerzähler mit ihrem Wunderkasten. Sie erleben die spannenden Abenteuer des Hirtenjungen Sami. Sami muss viele Herausforderungen bestehen, um seine große Liebe Leila heiraten zu dürfen. Den Wunderkasten beleben nicht nur Schafe, Dörfler, Räuber, Pferde, Löwen, ein gewichtiger Vater und ein Esel, sondern auch Flugzeuge, Autos, Händler, Demonstranten und Soldaten. Doch dann nimmt die Geschichte erneut eine unerwartete Wendung … Der syrisch-deutsche Schriftsteller Rafik Schami (*1946) gilt als Meister der Erzählkunst. Kennzeichnend für sein Werk sind orientalische Motive und Erzähltraditionen. In weiteren Veröffentlichungen thematisiert er auch das Leben als Migrant in Deutschland sowie seinen Einsatz für Demokratie und Menschenrechte. Der Wunderkasten ist eine Liebeserklärung an das traditionelle Erzählen. Am Ende ist es die kindliche Fantasie, die die größten Abenteuer schafft.


In der Reihe Kabarett der Komödianten

Ich glaub’, ’ne Dame werd’ ich nie Diseusen-Drama mit der Dazian

„Ich persönlich wollt’ ja immer eine Tigerlilly sein!“ Christiane Weber & Tim Beckmann

Ein Diseusen-Abend ist ein Klassiker der Kleinkunst: Eine Frau mit Stil und dem gewissen Etwas singend am Mikrofon, begleitet von einem Tastenvirtuosen am Piano, dazu eine Auswahl von pikanten Chansons, die zum Lachen und Nachdenken anregen. Die Diseusen haben eine lange Tradition und bis heute nichts von ihrem Charme verloren. Mancher tituliert sie als Diven oder, noch schlimmer, als Damen – und wer will das schon sein? Gegen diese Bezeichnung erwehrt sich auch Michaela Dazian mithilfe von unterhaltsamen Chansons ihrer Kolleginnen Hildegard Knef, Trude Herr, Christiane Weber oder Helen Vita. Dabei verdeutlicht sie anschaulich, warum es einer von Glamour umwehten Bühnenkünstlerin beim besten Willen nicht gelingt, eine „Dame“ zu werden. Dass sich das Dilemma um die mangelnde Damenhaftigkeit bereits in der Kindheit abzeichnete, ist zu erahnen. Dass sich das bis zum heutigen Tag fortgesetzt hat, war zu erwarten. Dass es sich auch in Zukunft nicht ändern wird, bleibt zu hoffen. Denn bei dem Witz, der Chuzpe und der Eleganz, welche die Dazian an den Tag legt, wäre es zu schade, wenn sie doch eines Tages zu einer Dame verkommen würde.

PREMIEREN SO 19. SEP 2021 · 18:00 Gera · Großes Haus SO 26. SEP 2021 · 18:00 Altenburg · Theaterzelt

Musikalische Leitung, Klavier Olav Kröger Szenische Einrichtung Manuel Kressin Bühne Hilke Lakonen Kostüme Cornelia Möckel Dramaturgie Dr. Sophie Oldenstein Mit Michaela Dazian

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5 Vorstellungen deiner Wahl für nur 25 €* Das Jugend- und Studierenden-ABO Musiktheater Schauspiel Ballett Puppentheater Konzerte

THEATER GERA

THEATER ALTENBURG

Theaterkasse Bühne am Park Theaterplatz 1 · 07548 Gera T 0365 8279105 abo-gera@ theater-altenburg-gera.de Öffnungszeiten DI/MI/FR 10:00-17:00 DO 10:00-19:00

Theaterkasse in der Tourismusinformation Altenburger Land Markt 10 · 04600 Altenburg T 03447 585160 abo-altenburg@ theater-altenburg-gera.de Öffnungszeiten DI 10:00-18:00 MI/DO/FR 10:00-17:00

www.theater-altenburg-gera.de *Das Angebot gilt für SchülerInnen, Studierende, Auszubildende und Bundesfreiwilligendienstleistende bis 27 Jahre und nur solange freie Plätze verfügbar sind. Ausgenommen sind Gastspiele und Sonderveranstaltungen.


1. Philharmonisches Konzert In Kooperation mit MDR Kultur

Claude Debussy (1862-1918): Tarantelle Styrienne et Sarabande, Orchestrierung von Maurice Ravel (1875-1937) Zwei Tänze für Harfe und Streichorchester Nino Rota (1911-1979): Konzert für Streicher Konzert für Harfe und Orchester Claude Debussy: Children’s Corner (Suite), neue Orchestrierung von Hendrik Schnöke (*1969) Uraufführung

Claude Debussys Zwei Tänze für Harfe und Streichorchester bezaubern durch ungewöhnliche Tonskalen, die seine Musik fern und sphärisch erscheinen lassen. Der Harfe als Soloinstrument widmete sich auch Nino Rota, den viele mit seinen Erfolgen als Filmmusikkomponist verbinden (Der Pate, Der Leopard, La dolce vita). Melodiös und fließend webt sein Konzert für Harfe und Orchester einen feinen Klangteppich. Der Reiz an Rotas Konzert für Streicher hingegen liegt im mal geheimnisvollen, mal rasanten Wechsel von Stimmungen und Motiven. Genauso liebevoll sind auch die Klänge der kleinen Geschichten, die Debussy in seiner Suite Children’s Corner erzählt. Diese bekannten Klavierstücke bearbeitete Hendrik Schnöke, Solo-Klarinettist im Philharmonischen Orchester Altenburg Gera, eigens für dieses Konzert für die Bläser unseres Orchesters. Anneleen Lenaerts ist die Soloharfenistin der Wiener Philharmoniker und konzertiert sehr erfolgreich als international gefragte Solistin. Die Belgierin gewann eine eindrucksvolle Anzahl von Preisen bei Harfenwettbewerben.

MI 29. SEP 2021 · 19:30 DO 30. SEP 2021 · 19:30 SA 2. OKT 2021 · 19:30 Gera · Konzertsaal FR 1. OKT 2021 · 19:30 Altenburg · Theaterzelt

Philharmonisches Orchester Altenburg Gera

Harfe Anneleen Lenaerts (Wiener Philharmoniker)

Dirigent GMD Ruben Gazarian

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Helden wie wir Satire nach dem Roman von Thomas Brussig Für die Bühne bearbeitet von Peter Dehler Ab 16 Jahren

PREMIERE SA 2. OKT 2021 · 19:30 Gera · Bühne am Park

Inszenierung Manuel Kressin Dramaturgie Jörg Neumann Klaus Uhltzscht Thomas C. Zinke

„Ich war’s. Ich habe die Mauer umgeschmissen.“ Klaus Uhltzscht

Nobelpreisträger wollte er werden, der DDR zu Glanz und Gloria verhelfen und den Sozialismus zum Sieg führen – als Kind hatte Klaus Uhltzscht große Träume. Doch die Erfüllung dieser stellte sich als komplexer heraus als ursprünglich angenommen. Klaus’ Eltern – eine überpenible Hygienefanatikerin und ein mürrischer Widerling – sind keine große Hilfe. Wichtige Informationen über Bienchen und Blümchen muss er erst von anderen Jungen im Ferienlager erfahren. Nach und nach gerät er immer mehr ins Hintertreffen. Hin- und hergeworfen zwischen Minderwertigkeitskomplexen und Größenwahn bleibt Klaus ein Außenseiter. Sein Heranwachsen zwischen Prager Frühling und friedlicher Revolution ist geprägt von Enttäuschungen und Frustration. Doch am 9. November 1989 schlägt endlich seine große Stunde. Er persönlich läutet den Fall der Berliner Mauer ein: durch das Herunterlassen seiner Hose. Bitterböse und herrlich satirisch nimmt Erfolgsautor Thomas Brussig (*1964) in seinem Wenderoman Helden wie wir von 1995 das Alltagsleben im Arbeiter- und Bauernstaat unter die Lupe, dessen Niedergang durch die schiere Größe des Gemächts von Klaus Uhltzscht besiegelt wird.

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Helden wie wir Klaus Uhltzscht Thomas C. Zinke


Mein Freund Bunbury Algernon Moncrieff Kai Wefer Cecily Cardew Miriam Zubieta

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Mein Freund Bunbury Musical Text von Helmut Bez und Jürgen Degenhardt Frei nach Oscar Wildes Schauspiel The Importance of Being Earnest Musik von Gerd Natschinski

„Mein Freund Bunbury ist mein bestes Alibi, und ich weiß, er lässt mich nie im Stich!“ Algernon

London in den wilden 1920er Jahren. Jack Worthing und seine Schutzbefohlene Cecily Cardew stehen am Bahnhof und sammeln für die Heilsarmee. In Gedanken sind beide ganz woanders: Jack möchte zu seinem Freund Algernon Moncrieff, um sich dort heimlich mit dessen Cousine Gwendolen zu verloben. Cecily freut sich auf ihren Auftritt als „Sunshine Girl“ in der Music Hall. Laetitia Prism und Pastor Frederic Chasuble, die ebenfalls Almosen sammeln, ahnen nichts vom Doppelleben der beiden. Genauso wie die moralisch unantastbare Lady Augusta Bracknell, Jacks Tante. Das materielle Wohlergehen Cecilys, Jacks und Algernons hängt von deren gutbürgerlicher Fassade bzw. vom Wohlwollen der vermögenden Verwandtschaft ab. Gut, dass es Bunbury gibt, das personifizierte Alibi. Doch dieses Alibi fliegt eines Tages auf. Nach der umjubelten Uraufführung 1964 im Berliner Metropol-Theater wurde Mein Freund Bunbury als erstes mit großem Erfolg in Altenburg nachgespielt; die Neuinszenierung von Heinz Scholze 1979 war ebenfalls umjubelt. Dank seiner frivol-amüsanten Handlung, spritzigen Dialogen, elektrisierenden Rhythmen und flotten Schlagern hat das erfolgreichste Musical aus DDR-Zeiten bis heute nichts von seinem Witz und Temperament eingebüßt. Nach 42 Jahren kehrt das Meisterwerk von Gerd Natschinski (1928-2015) jetzt wieder zurück nach Altenburg!

Mit freundlicher Unterstützung der

PREMIERE SO 3. OKT 2021 · 18:00 Altenburg · Theaterzelt

Musikalische Leitung Thomas Wicklein Inszenierung, Choreografie AnnaLisa Canton Bühne, Kostüme Elena Köhler Choreinstudierung Alexandros Diamantis Dramaturgie Catharina Jacobi Jack Worthing Johannes Pietzonka Cecily Cardew Miriam Zubieta Algernon Moncrieff Kai Wefer Lady Auguste Bracknell Eva-Maria Wurlitzer Gwendolen Claudia Müller Frederic Chasuble Johannes Beck Laetitia Prism Anne Preuß/ Mechthild Scrobanita Jeremias/ John Johannes Emmrich/ Roman Astakhov Philharmonisches Orchester Altenburg Gera Opernchor Thüringer Staatsballett und Eleven 17


Der Heiratsantrag Deutsch von Ulrike Zemme

Das Jubiläum MATINEE SO 3. OKT 2021 · 11:00 Gera · Großes Haus

Deutsch von Gudrun Düwel Geschichten aus der Provinz von Anton Tschechow Ab 14 Jahren

PREMIERE FR 8. OKT 2021 · 19:30 Gera · Großes Haus

„Mir geht es überhaupt nicht um diese Wiesen, mir geht es um das Prinzip.“

Inszenierung, Bühne Jan Jochymski Kostüme Elena Köhler Musik Olav Kröger Dramaturgie Dr. Sophie Oldenstein

Hochzeiten und Jubiläen sind die vermeintlichen Höhepunkte für Menschen, die in der Provinz leben. Im Vorfeld solcher gesellschaftlicher Ereignisse gilt es in der Regel einige Hindernisse zu überwinden.

Tschubukow Bruno Beeke Lomow Mario Radosin Natalja Rebecca Halm Chirin Bruno Beeke Schiputschin Mario Radosin Tatjana Alexejewna Rebecca Halm Mertschutkina Ines Buchmann Kostja, ein Musiker Olav Kröger Ein Bär Sarah Müller

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Lomow

Der Junggeselle Iwan Lomow will bei seinem Nachbarn und Freund Stepan Tschubukow um die Hand von dessen Tochter Natalja anhalten. Noch bevor er sich seiner Auserwählten offenbaren kann, bekommen sich die beiden gewaltig in die Haare. Eine Diskussion über die jeweiligen Besitzverhältnisse führt zu erbitterten Auseinandersetzungen über jahrzehntelange Nachbarschaftsstreitigkeiten; die Ehe der beiden wird bereits auf die Probe gestellt, bevor sie überhaupt geschlossen wurde. Zum Jubiläum einer Bank wird eine wichtige Delegation erwartet. Verzweifelt sitzt Buchhalter Chirin gleichzeitig über dringenden Abrechnungen und der Ansprache seines Vorgesetzten für die Feierlichkeiten. Doch darauf lässt es sich schlecht konzentrieren, wenn ihm der Bankdirektor seine vermeintlichen Charakterschwächen unter die Nase hält, während dessen Gattin parallel dazu äußerst detailreich von ihrer letzten Reise berichtet. Und als ob das nicht schon genug wäre, betritt auch noch die hartnäckigste Kundin, die Chirin je hatte, das Geldinstitut. Mit scharfem Blick und feinem Humor widmet sich Anton Tschechow (1860-1904) in den beiden Einaktern alltäglichen menschlichen Tragödien, die kein Auge trocken lassen.


2. Philharmonisches Konzert Christoph Willibald Gluck (1714-1787): Ouvertüre zu Iphigenie in Aulis Johann Baptist Vanhal (1739-1813): Konzert für Kontrabass und Orchester Johannes Brahms (1833-1897): Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16

DI 19. OKT 2021 · 19:30 MI 20. OKT 2021 · 19:30 DO 21. OKT 2021 · 19:30 Gera · Konzertsaal FR 22. OKT 2021 · 19:30 Altenburg · Theaterzelt

Der Kampf um Existenz und Wahrnehmung vereint die drei in diesem Konzert erklingenden Werke. In Glucks 1774 uraufgeführter Oper Iphigenie in Aulis wird König Agamemnon von den Göttern aufgefordert, seine Tochter Iphigenie zu opfern. Gluck unterstreicht die Ausnahmesituation der Protagonisten mit einer revolutionär schlanken Musiksprache, mit welcher er seinerzeit den kompositorischen Aufbruch anführte und den Grundstein für die Entwicklung zur musikalischen Klassik legte.

Philharmonisches Orchester Altenburg Gera

Johann Baptist Vanhal hatte bereits seinen festen Platz in der Mitte der bekannten Größen der Wiener Klassik gefunden, als er 1773 sein Konzert für Kontrabass und Orchester komponierte. Der Einsatz des Kontrabasses als Soloinstrument war damals neu, denn bislang wurde diesem Instrument nur die begleitende Basslinie anvertraut. Lisabet Seibold, 1996 in Esslingen am Neckar geboren, gilt als ein vielversprechendes Talent auf diesem Instrument. Die Studentin der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar gewann u. a. beim Internationalen Mozartwettbewerb Berlin 2019 einen 1. Preis und erreichte das Halbfinale des Internationalen Bottesini Wettbewerbs in Crema.

Kontrabass Lisabet Seibold Dirigent GMD Ruben Gazarian

„Einfachheit, Präzision und Klarheit“ attestierte ein Kritiker Johannes Brahms’ 1860 uraufgeführter 2. Serenade, die sich an den Vorbildern der Wiener Klassik orientiert. In der Reduktion der orchestralen Mittel suchte Brahms eine Neuorientierung auf dem Weg zu seinem sinfonischen Schaffen, mit welchem er sich nach langem Ringen von den übermächtigen Vorbildern löste.

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Vater André Peter Prautsch


Vater Schauspiel von Florian Zeller Deutsch von Annette und Paul Bäcker Ab 14 Jahren

„Ich habe das Gefühl, dass ich all meine Blätter verliere, eins nach dem anderen.“ André

André ist um die Achtzig und lebt allein in seiner Pariser Wohnung. Seine Tochter Anne besucht ihn beinahe täglich. Neben Anne gibt es da noch eine Frau in seiner Wohnung, die er gerade mit einer Gardinenstange verjagt hat. Angeblich soll sich diese Frau um ihn kümmern, klaut aber seine Uhr, ohne die er nicht leben kann. Plötzlich steht dann ein fremder Mann in Andrés Wohnung und behauptet Annes Mann zu sein. Sein Name soll Pierre sein. Ein ganz unsympathischer Typ in Andrés Augen. Aber auch Anne mochte er eigentlich schon als Kind nicht; ihre Schwester Elise dagegen ist ein Engel. Warum meldet sie sich nie? Und wieso sitzt er nach dem Morgenkaffee schon am Abendbrottisch? Florian Zellers (*1979) Stück über Altersdemenz wurde 2014 mit dem Prix Molière ausgezeichnet und auf den Bühnen Europas wie auch am Broadway in New York mit großem Erfolg aufgeführt. Aus der Perspektive von André erzählt, lernt das Publikum die Umwelt anders wahrzunehmen und entwickelt Empathie für den liebenswerten älteren Herrn.

PREMIERE SA 23. OKT 2021 · 19:30 Altenburg · Theaterzelt

Inszenierung Johanna Hasse Bühne, Kostüme Christian Klein Dramaturgie Catharina Jacobi André Peter Prautsch Anne Ines Buchmann Pierre Thorsten Dara Laura Michaela Dazian Ein Mann Johannes Emmrich Eine Frau Marie-Luis Kießling

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Die ganze Welt ist himmelblau! Juliane Bookhagen, Ulrich Burdack


Die ganze Welt ist himmelblau! Eine Reise ins Reich der Operette

„Die ganze Welt ist himmelblau, wenn ich in Deine Augen schau!“ Robert Stolz: Im weißen Rößl

Eine vergnügliche Tour durch die Operettenmetropolen Europas – Paris, Wien, Budapest, Berlin – so hübsch hatte sich das die kleine Reisegesellschaft vorgestellt. Doch kaum haben sich die vier beschwingten Operettenfans in Bewegung gesetzt, werden sie in voller Fahrt und Vorfreude gebremst: keine Weiterreise möglich, alle Reiseziele Risikogebiete! Die Warnungen der Operetten-Unwetterzentrale sind eindeutig und eindringlich. So kommt es, dass die vier die Nacht als Gäste in einem charmanten Hotel der Sonderklasse verbringen dürfen, dem Grand Hotel Bellerevue In diesem ehr- und fragwürdigen Operettenetablissement ist der findige Portier für die Einhaltung der Anstandsregeln verantwortlich. In Thomas Wickleins neuer Komödie kommen Operettenfans voll auf ihre (Hotel-)Kosten. Die an ihrer Reise Gehinderten träumen sich an ihre Sehnsuchtsorte, wobei sich auch das Hotelzimmer als geeignete Bühne für glühende Leidenschaft und köstliches Amüsement herausstellt. Zu geschätzten Klassikern von Johann Strauss, Carl Zeller, Paul Lincke, Emmerich Kálmán, Franz Lehár und vielen Weiteren werden die vier gestrandeten Enthusiasten zu den Helden ihrer ganz eigenen Operette.

PREMIERE FR 29. OKT 2021 · 19:30 Gera · Konzertsaal

Musikalische Leitung Thomas Wicklein Inszenierung Heike Kley Bühne, Kostüme Elena Köhler Dramaturgie Sophie Jira Philharmonisches Orchester Altenburg Gera Sopran Julia Gromball* Mezzosopran Joanna Jaworowska* Tenor Gustavo Mordente Eda* Bariton Johannes Beck Bass Ulrich Burdack/ Roman Astakhov * Thüringer Opernstudio

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Das Tagebuch der Anne Frank Anne Maia Andrews


Themenjahr Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen

Das Tagebuch der Anne Frank Mono-Oper in zwei Akten Libretto und Musik von Grigori Frid op. 60 Deutsch von Ulrike Patow Ab 12 Jahren

Zu ihrem 13. Geburtstag erhielt Anne Frank am 12. Juni 1942 ein kleines, in rotweißen Stoff eingebundenes Tagebuch. Besondere Bedeutung erlangte es ab dem 6. Juli 1942, dem Tag, an dem sich die jüdische Familie Frank vor den Nationalsozialisten im Hinterhaus des Gebäudes Prinsengracht 263 in Amsterdam versteckte. Dem Tagebuch vertraute Anne alles an; sie plante, dieses nach dem 2. Weltkrieg unter dem Titel Das Hinterhaus zu veröffentlichen. Nach dem Verrat ihres Verstecks 1944 wurden Anne und ihre Familie deportiert. Sie starb 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Nach der Verhaftung der Familie Frank nahm deren Helferin Miep Gies das Tagebuch an sich und bewahrte es so vor dem Zugriff der Gestapo. Sie übergab es nach dem Krieg an Annes Vater Otto Frank, der als einziger den Krieg überlebt hatte. Aufwühlend beschreibt Grigori Frids (1915-2012) Mono-Oper die Ängste, die Anne durchlebt, wie sie trotz lebensbedrohlicher Umstände zur Frau reift, dabei immer ihren Humor bewahrt und gelassener wird. Ihren unerschütterlichen Optimismus schöpft sie aus der Fähigkeit, ihre Situation schreibend zu verarbeiten, aus ihrer Liebe zu ihrem Schicksalsgenossen Peter und aus ihren Naturbeobachtungen aus dem Dachfenster des Hinterhauses.

PREMIERE FR 29. OKT 2021 · 19:30 Altenburg · Theaterzelt

Musikalische Leitung Alexandros Diamantis Inszenierung Felix Eckerle Bühne Christian van Loock Kostüm Hilke Lakonen Video René Grüner Dramaturgie Sophie Jira Anne Olivia Walburton* *Thüringer Opernstudio

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Tour de Danse, Variation aus Der Korsar Carlos Eduardo Boeira 26


Tour de Danse Gala der Eleven des Thüringer Staatsballetts Musik von Adolphe Adam, John Lennon, Léon Minkus, Peter Tschaikowski u. a.

„Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.“ Philip Rosenthal

… und Probieren geht über Studieren. Dieses Motto gilt vor allem für die jungen Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt, die innerhalb ihres Stipendiums beim Thüringer Staatsballett bühnenpraktische Berufserfahrung in unterschiedlichsten Stilrichtungen und Körpertechniken sammeln. Die Tour de Danse präsentiert in Form von kurzweiligen Tanzeinlagen eine facettenreiche Weltreise durch das romantische, klassische und moderne Ballettrepertoire. Ob virtuose und energetisch mitreißende Beiträge, wie der Gopak aus dem Ballett Taras Bulba von Rostislav Zakharov oder die PaquitaVariation aus Joseph Maziliers gleichnamigem Ballett, schritttechnisch anspruchsvolle und kraftvolle Darbietungen (z. B. Der Korsar, Der blaue Vogel aus Dornröschen) oder lyrisch-fragile Ausschnitte auf Spitze aus Paradestücken wie Schwanensee, Don Quichotte und Giselle – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Auch Liebhaberinnen und Liebhaber des zeitgenössischen Balletts kommen auf ihre Kosten, denn sie dürfen sich auf Sequenzen aus Silvana Schröders Tanzabenden wie 27, Der Joker, KeimZeit und Waiting Room freuen.

PREMIERE SA 30. OKT 2021 · 19:30 Gera · Großes Haus

Choreografie Silvana Schröder August Bournonville Jean Coralli Alexander Gorsky Lew Iwanow Joseph Mazilier Marius Petipa Jules Perrot Rostislav Zakharov Bühne, Lichtdesign Silvana Schröder Kostüme Andreas Auerbach Cornelia Möckel Silvana Schröder Dramaturgie Regina Genée Mit freundlicher Unterstützung der

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Hedwig and the Angry Inch Musical Buch von John Cameron Mitchell Musik und Gesangstexte von Stephen Trask Deutsch von Rüdiger Bering und Wolfgang Böhmer Ab 14 Jahren

PREMIERE SO 7. NOV 2021 · 18:00 Gera · Bühne am Park

„Ihr Lieben, ich hoffe, Ihr seid auf dem besten Weg, Hedwig-Fans zu werden!“

Musikalische Leitung, E-Piano Olav Kröger Inszenierung Louis Villinger Bühne, Kostüme Britta Lammers Dramaturgie Catharina Jacobi

Die Sängerin Hedwig spielt ihre Rock’n’Roll-Show in den schäbigsten Spelunken des ganzen Landes und erzählt mit ihren Songs ihre Geschichte. Geboren als Hansel Schmidt in Ostberlin, verliebte sie sich einst in den amerikanischen GI Luther. Mutter Hedwig überlässt dem Sohn ihren Ausweis sowie ihren Namen und organisiert eine Geschlechtsumwandlung, damit ihr Kind als Luthers Ehefrau das Land verlassen kann. Diese misslingt jedoch und übrig bleibt ein „angry inch“, ein zorniger Zoll, zwischen Hedwigs Beinen.

Hedwig Manuel Struffolino Yitzhak Marie-Luis Kießling Musiker Marco De Haunt Johannes Emmrich Ronald Güldenpfennig/ Thomas Müller

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Hedwig

Ein Jahr später erlebt Hedwig, inzwischen von ihrem Mann verlassen, in einer heruntergekommenen Trailerpark-Siedlung in Kansas den Fall der Mauer am Fernseher. Alles scheint umsonst gewesen zu sein. Hedwig hält sich mit verschiedenen Jobs über Wasser und lernt beim Babysitten den schüchternen Teenager Tommy Speck kennen. Sie bringt ihm alles über Musik bei, schreibt Songs für ihn und gibt ihm den Künstlernamen „Tommy Gnosis“. Doch als dessen Karriere richtig durchstartet, bleibt Hedwig wiederum auf der Strecke. Hedwig and the Angry Inch ist weit mehr als ein Glam-Rock-Musical über eine Drag-Queen aus Ostberlin. Zwischen den bizarren Wendungen im Leben der Protagonistin erzählen Stephen Trask (*1967) und John Cameron Mitchell (*1963) in ihrem 1998 in New York uraufgeführten Stück von einer Grenzgängerin zwischen Ost und West, zwischen den Geschlechtern, zwischen Glück und Elend auf der Suche nach Liebe, Anerkennung und der eigenen Identität.


Hedwig and the Angry Inch Yitzhak Marie-Luis Kießling Hedwig Manuel Struffolino


Krabat Mystery-Musical nach einer sorbischen Volkssage Text von Manuel Kressin · Musik von Olav Kröger Lumpzig · Bockwindmühle 2021

Die DVD ist ab November 2021 zum Preis von 9,90 Euro an unseren Theaterkassen und im Web-Shop erhältlich.

www.theater-altenburg-gera.de 30


Themenjahr Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen

3. Philharmonisches Konzert Mieczysław Weinberg (1919-1996): Sinfonietta Nr. 2 op. 74 Paul Hindemith (1895-1963): Fünf Stücke für Streichorchester Mieczysław Weinberg: Violoncellokonzert c-Moll op. 43

DI 9. NOV 2021 · 19:30 MI 10. NOV 2021 · 19:30 DO 11. NOV 2021 · 19:30 Gera · Konzertsaal FR 12. NOV 2021 · 19:30 Altenburg · Theaterzelt

Die tief berührende Musik Mieczysław Weinbergs konnte das Publikum der Region bereits durch die Aufführung der Oper Die Passagierin sowie seiner 6. Sinfonie erleben. Nun liegt im 25. Todesjahr Weinbergs ein weiterer würdiger Anlass, Musik dieses lange Zeit unterschätzten Komponisten zu entdecken. Bewegend sind die Ernsthaftigkeit und tiefe Emotionalität seiner Werke, welche eng mit seiner Biografie verbunden sind: 1938 aus dem Warschauer Ghetto geflohen, blieb er in seiner Familie der einzige Überlebende des Holocausts. „Ich betrachte es als meine moralische Pflicht, über den Krieg und über die schrecklichen Dinge zu schreiben, die den Menschen in unserem Jahrhundert widerfahren sind.“, sagte Weinberg einmal.

Philharmonisches Orchester Altenburg Gera

Violoncello Seo Young Lee Dirigent GMD Ruben Gazarian

Das 1948 komponierte Cellokonzert ist in seiner Melodik und Emotionalität wunderbar mitreißend. In Altenburg und Gera wird es interpretiert von Seo Young Lee, der neuen 1. Solocellistin des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera. Deutlich aufwühlender beginnt Weinbergs Sinfonietta Nr. 2 für Streichorchester aus dem Jahr 1960, deren kraftvolle Klänge dem Schicksal zu trotzen scheinen. Zu Weinbergs musikalischen Vorbildern zählte auch der von den Nationalsozialisten als entartet eingestufte und auch später stets umstrittene Avantgarde-Komponist Paul Hindemith. In seinen Fünf Stücken für Streichorchester sind verschiedenste Streicherklänge in einer nie abreißenden verwobenen Stimmbewegung zu erleben.

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Die Mausefalle Miss Casewell Rebecca Halm Inspektor Trotter Robert Herrmanns


Die Mausefalle (The Mousetrap)

Kriminalstück in zwei Akten von Agatha Christie Deutsch von Horst Willems Ab 12 Jahren

„Alle diese Leute sind gestern Abend hier eingetroffen. Mehrere Stunden nach der Ermordung von Mrs. Stanning. Viel Zeit, um hier herauszukommen.“ Inspektor Trotter

Zur Eröffnung ihrer Pension erwarten Mollie und Giles Ralston trotz eines heraufziehenden Schneesturmes ihre allerersten Gäste. Der wunderliche Architekturstudent Christopher Wren, die schlagfertige Miss Casewell, die ständig nörgelnde Mrs. Boyle und der ehemalige Offizier Major Metcalf beziehen ihre Zimmer. Überraschenderweise stößt auch noch der mysteriöse Fremde Mr. Paravicini hinzu. Sein Wagen ist im Schnee steckengeblieben und die Straßen sind mittlerweile unpassierbar. Als kurz darauf die Telefonleitung zusammenbricht, sind die Pension und ihre Gäste vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Nur Inspektor Trotter schlägt sich auf Skiern zu ihnen durch. Er ist mit der Aufklärung eines Mordes in London betraut und hat sichere Hinweise, dass sich der Täter unter den Anwesenden befinden muss, die alle vielmehr in die Geschehnisse verstrickt sind, als es zunächst den Anschein hat. Agatha Christies (1890-1976) Kriminalromane, Kurzgeschichten und Bühnenstücken machen sie mit einer Gesamtauflage von über zwei Milliarden Bänden zur erfolgreichsten Krimiautorin aller Zeiten. Sowohl mit ihrem Scharfsinn als auch ihrem pointierten Humor hat Christie das Genre revolutioniert und mit Figuren wie Miss Marple oder Hercule Poirot einzigartige Ermittler erschaffen. Ihr Theaterstück Die Mausefalle wird seit 1952 im Londoner Westend aufgeführt und hat mit fast 28.000 Vorstellungen zahlreiche Theaterrekorde aufgestellt.

FR 12. NOV 2021 · 19:30 Gera · Großes Haus FR 19. NOV 2021 · 19:30 Altenburg · Theaterzelt

Inszenierung Jörg Steinberg Bühne Fred Pommerrehn Kostüme Susanne Füller Dramaturgie Dr. Sophie Oldenstein Mollie Ralston Marie-Luis Kießling Giles Ralston Mario Radosin Christopher Wren Johannes Emmrich Miss Casewell Rebecca Halm Mrs. Boyle Mechthild Scrobanita Major Metcalf Manuel Struffolino Mr. Paravincini Thorsten Dara Inspektor Trotter Robert Herrmanns

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Die Mausefalle Miss Casewell Rebecca Halm Inspektor Trotter Robert Herrmanns

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Das Ding. Unheimlich. Übersinnlich. Figurentheater nach Motiven von E. A. Poe und H. P. Lovecraft Uraufführung

„Doch mein Wille ist keineswegs schwach – und ich werde ihn nicht durch das Grauen besiegen lassen, von dem ich nun weiß und das um mich herum schäumt.“ H. P. Lovecraft

Mythologien verschiedenster Kulturkreise künden von übernatürlichen Erscheinungen, unerklärlichen Phänomenen und von Besuchern aus dem Totenreich. Von der modernen Medizin und Psychologie als Einbildung oder Halluzination abgetan, spuken Gespenster im Volksglauben auch heute noch auf der ganzen Welt. Märchen und Volkssagen haben sich ihnen ebenso gewidmet wie die klassische und die romantische Literatur und ganz besonders natürlich das Horrorgenre. Spiritistische Medien versuchten in geheimnisvollen Seancen Kontakt zu ihnen aufzunehmen und Parawissenschaftler, ihre Existenz zu beweisen. Je nach Erzählung und Tradition wandelt sich der Grund ihres Auftretens. Als Geister der Verstorbenen wollen sie Angehörige vor bevorstehendem Unglück warnen, eine unerledigte Aufgabe vor dem Übergang auf die andere Seite bewältigen, an ihnen begangenes Unrecht sühnen, Angst und Schrecken verbreiten oder schlichtweg Schabernack mit den Lebenden treiben. Die Inszenierung Das Ding. Unheimlich. Übersinnlich. begibt sich auf eine spielerische Spurensuche in das Reich der Geister- und Spukgeschichten. Frank Soehnle erschafft gemeinsam mit dem kongenialen Figurenbauer Udo Schneeweiß und den Spielerinnen und Spielern phantastische Welten. Besonderes Interesse zeigt er an sparten- und grenzüberschreitender Theaterarbeit. Der Gründer und Leiter des figuren theaters tübingen ist als Regisseur und Dozent weltweit gefragt. In Gera und Altenburg wurde er bereits für seine Inszenierungen Sommernacht im Wintergarten und Jedermann gefeiert.

PREMIERE SA 13. NOV 2021 · 19:30 Gera · Bühne am Park

Inszenierung Frank Soehnle Bühne, Kostüme, Puppen Udo Schneeweiß Dramaturgie Catharina Jacobi Mit Sabine Schramm Lys Schubert Marcella von Jan Tobias Weishaupt Musik, Akkordeon Claudia Buder

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Foto: Ronny Ristok

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Corpus Ballett von Silvana Schröder in einem Akt Musik von Frankie Chan, Les Tambours du Bronx, Max Richter u. a. Uraufführung Ab 10 Jahren

„Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten.“ Johannes Kepler

Jeden Tag führen wir motorische, gestische oder mimische Aktionen aus, denen wir unbewusst eine Bedeutung zuschreiben können und die uns ein Leben lang begleiten. Der Affekt Schmerz z. B. kann den Menschen seelisch wie körperlich berühren, stimulieren, strapazieren und bis an die Grenzen physischer Erfahrbarkeit bringen – zu einem Zusammenbruch oder gar zum Tod. Neben Zeit, Ort und Beschleunigung ist der Aspekt des Tempos ein grundsätzliches physi(-kali-)sches Prinzip für Bewegung und Tanz. Die Geschwindigkeit unseres Körpers erzeugt einen schnelleren Herzschlag und eine erhöhte Atemfrequenz, sodass sie den Körper vom leisen zum hörbaren Atmen, von sanfter Leichtigkeit zu heftiger Anstrengung, und umgekehrt vom Gefühl der Lebendigkeit zu Stillstand und Lähmung führt. Durch seinen lateinischen Titel verweist die Neukreation von Silvana Schröder auf den rituellen Ursprung des Theaters in der Antike, als religiöse und gesellschaftliche Zeremonien noch integrale Bestandteile des Alltags waren. Corpus schult durch die Konzentration auf den variablen Einsatz der menschlichen Körperpartien das Körperbewusstsein des Tanzenden sowie das Auge des Zuschauenden. Zahlreiche Assoziations- und Identifikationsmöglichkeiten lassen Corpus zu einem physisch miterlebbaren und multisensorischen Theatererlebnis werden.

MATINEE SO 7. NOV 2021 · 11:00 Gera · Großes Haus PREMIERE FR 19. NOV 2021 · 19:30 Gera · Großes Haus

Choreografie Silvana Schröder Bühne, Kostüme Verena Hemmerlein Dramaturgie Regina Genée Tanz Thüringer Staatsballett

Mit freundlicher Unterstützung der

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Rumpelstilzchen Die schöne Anmut Marie-Luis Kießling Rumpelstilzchen Johannes Emmrich


Rumpelstilzchen Märchenstück nach den Brüdern Grimm Für die Bühne bearbeitet von Manuel Kressin Mit Liedern von Olav Kröger Ab 6 Jahren

„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“ Rumpelstilzchen

Der Müller behauptet prahlerisch, dass seine Tochter Stroh zu Gold spinnen kann. Sie wird vor den König geführt, um ihre magische Kraft unter Beweis zu stellen. Wenn ihr dies gelingt, wird der König sie zur Frau nehmen; wenn nicht, droht ihr der Tod. Die Müllerstochter ist verzweifelt, denn was ihr Vater erzählt, ist eine dreiste Lüge. Und so sitzt sie klagend in einer Zelle voller Stroh, welches sie über Nacht zu Gold spinnen soll. Wie aus dem Nichts taucht ein kleines Männlein auf, das der jungen Frau seine Hilfe anbietet. Doch jede Unterstützung hat auch ihren Preis. Natürlich verspricht sie dem Männlein alles, was sie hat, damit sie die unlösbare Aufgabe erfüllen kann. Mit seiner Hilfe gelingt es, Stroh zu Gold zu spinnen. Aber der König will mehr. Dafür verlangt das Männlein das zukünftige Erstgeborene der Müllerstochter. Jahre später kommt es zum Zahltag. Wieder muss sich die Müllerstochter einer scheinbar unlösbaren Aufgabe stellen. Das bekannte Märchen der Brüder Grimm lädt in eine Welt voller Zauber und unheimlicher Geschäfte ein. Ein magischer Märchenspaß für Groß und Klein.

PREMIERE DO 25. NOV 2021 · 9:00 Gera · Großes Haus

Inszenierung Manuel Kressin Musik Olav Kröger Bühne, Kostüme Elena Köhler Dramaturgie Anna Fricke Rumpelstilzchen Johannes Emmrich Die schöne Anmut Marie-Luis Kießling König Gunther Manuel Struffolino Hofjäger Robert Herrmanns Erzählerstimme Manuel Kressin

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Die menschliche Stimme Die Frau Anne Preuß

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Zwei Paare, zwei Geschichten, zwei Telefonate

Das Telefon oder Die Liebe zu dritt Opera buffa in einem Akt Libretto und Musik von Gian Carlo Menotti Deutsch von Julius Kapp

Die menschliche Stimme Mono-Oper Libretto von Jean Cocteau · Musik von Francis Poulenc Deutsch von Wolfgang Binal

„Nur ein Blick konnte alles verändern. Doch durch diesen Apparat ist nun alles aus.“ Die Frau

Ben möchte seiner Freundin Lucy in deren Apartment einen Heiratsantrag machen. Doch jedes Mal, wenn er zu sprechen anhebt, klingelt das Telefon und Lucy hebt ab. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als Lucys Wohnung zu verlassen, in die nächstgelegene Telefonzelle zu gehen und von dort aus sein Anliegen vorzubringen. Eine Frau ist von ihrem Partner verlassen worden. Nun telefoniert sie mit ihm und versucht verzweifelt, die Beziehung doch noch zu retten. Sie bemüht sich, die manipulativen Möglichkeiten der medialen Kommunikation für ihre Zwecke zu nutzen: Zunächst spielt sie die Starke, dann verweist sie auf die angeblich glückliche gemeinsame Vergangenheit und schließlich droht sie mit Suizid. 1959 an der Pariser Opera-comique uraufgeführt, demonstriert Die menschliche Stimme, dass mediale Kommunikation die reale nicht ersetzen kann. Francis Poulencs (1899-1963) bewegende Literaturoper, basierend auf dem gleichnamigen Schauspiel von Jean Cocteau, steht regelmäßig auf den Spielplänen der Opernhäuser. Auch Gian Carlo Menottis (1911-2007) Opera buffa, 1947 in New York uraufgeführt, ist ein Klassiker.

PREMIERE FR 26. NOV 2021 · 19:30 Altenburg · Theaterzelt

Musikalische Leitung Yury Ilinov Inszenierung Kay Kuntze Bühne, Kostüme Elena Köhler Dramaturgie Sophie Jira Lucy Miriam Zubieta Ben Alejandro Lárraga Schleske Die Frau Anne Preuß Philharmonisches Orchester Altenburg Gera

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Die CD ist ab November 2021 zum Preis von 17 Euro an unseren Theaterkassen und im Web-Shop erhältlich.

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4. Philharmonisches Konzert In Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaften der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und Deutschlandfunk Kultur

Luigi Cherubini (1760-1842): Ouvertüre zu Fanisca · Erstaufführung Franz Seraph Destouches (1772-1844): Ouvertüre zu Die Hussiten vor Naumburg im Jahr 1432, Vaterländisches Schauspiel von August von Kotzebue · Erstaufführung Johann Christian Heinrich Rinck (1770-1846): Fagottkonzert Nr. 1 · Erstaufführung Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21

2020 war für das Reussische Kammerorchester ein bedeutsames Jahr, denn es feierte sein 60-jähriges Bestehen! Und da es sein eigenes Jubeljahr mitten im Beethovenjahr beging, setzte es ein wahres Festkonzert aufs Programm. Doch dieses Konzert durfte bekanntlich nicht stattfinden, fand seine Zuhörerschaft allerdings in der Radioübertragung auf Deutschlandfunk Kultur. Genau ein Jahr später soll die Musik nun auch live präsentiert werden. Schließlich sind auch ein 61-jähriges Bestehen und Beethovens 251. Geburtstag Gründe zum Feiern! Vor 251 Jahren wurde nicht nur Ludwig van Beethoven geboren, sondern auch sein Zeitgenosse, der aus Thüringen stammende Johann Christian Heinrich Rinck, der zu seinen Lebzeiten hoch angesehen war und bis Ende des 19. Jahrhunderts überaus populär blieb. Viele seiner Werke wurden jedoch nicht ediert, weshalb sein 1808 entstandenes Konzert für Fagott seit damals nie wieder aufgeführt wurde. Nun bringt es Roland Schulenburg, Solofagottist des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera, erstmals wieder zum Erklingen. Umrahmt wird dieses Werk von Beethovens 1. Sinfonie sowie weiteren Werken zeitgenössischer Komponisten, die seinerzeit die Thüringer Musiklandschaft prägten und bis heute auf ihre Wiederentdeckung warten: eine Ouvertüre des ehemaligen Weimarer Hofkapellmeisters Franz Seraph Destouches sowie die Ouvertüre zu Luigi Cherubinis Oper Fanisca, den Beethoven sehr verehrte.

DI 30. NOV 2021 · 19:30 MI 1. DEZ 2021 · 19:30 DO 2. DEZ 2021 · 19:30 Gera · Konzertsaal FR 3. DEZ 2021 · 19:30 Altenburg · Theaterzelt

Reussisches Kammerorchester Fagott Roland Schulenburg

Dirigent Werner Ehrhardt Wissenschaftliche Beratung Prof. Dr. Helen Geyer Edition Michael Pauser Gefördert durch:

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SA 4. DEZ 2021 · 19:30 SO 12. DEZ 2021 · 18:00 Gera · Konzertsaal SO 5. DEZ 2021 · 16:00 Altenburg · Brüderkirche

Opernchor des Theaters Altenburg Gera Dirigent, Choreinstudierung Alexandros Diamantis Orgel, Klavier Benjamin Stielau

Adventskonzert des Opernchors Chor- und Orgelmusik von Michael Praetorius, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Max Reger u. a.

Intensiver als über das Jahr hinweg erscheint das Liedersingen in der Adventszeit. Und nach dem pandemiebedingten Verstummen im vergangenen Jahr dringen die Advents- und Weihnachtslieder diesmal umso emotionaler aus den Kehlen der Sängerinnen und Sänger in die Ohren und Herzen. Der Opernchor hat eine Auswahl der schönsten sowohl vertrauten als auch ausgefallenen Chorliedersätze und Weihnachtsmotetten für sein lang vermisstes Publikum vorbereitet. Dazu stoßen die wohligen, vollen Klänge der Orgel in kunstvollen Liedund Choralbearbeitungen. Chorstimmen und Orgel vereint zelebrieren schließlich eine nahezu vollkommene Weihnachtsvorfreude. Mit diesem Programm präsentiert sich der gebürtige Grieche Alexandros Diamantis als neuer Chordirektor des Theaters Altenburg Gera.

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Zwei Ehen, zwei Tote, zwei Erinnerungen

A Gentle Spirit Kammeroper in einem Akt Libretto von Gerard McLarnon nach der Novelle von Fjodor Dostojewski Musik von John Tavener

The Bear An Extravaganza in One Act Libretto von Paul Dehn und William Walton nach dem Einakter von Anton Tschechow Musik von William Walton In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

MATINEE SO 5. DEZ 2021 · 11:00 Gera · Konzertsaal PREMIERE FR 10. DEZ 2021 · 19:30 Gera · Großes Haus

„Watching from beyond the grave, he will see me just as I was before he died ...“ Popova (The Bear)

Zwei englische Komponisten des 20. Jahrhunderts ziehen zwei russische Schriftsteller des 19. Jahrhunderts heran, um in zwei Opern von zwei Ehen zu erzählen, die der Tod geschieden hat. Erinnerungen werden an diesem Doppelabend einmal im Tragischen, einmal im Komischen aufgerollt. John Tavener (1944-2013), vor allem für seine geistlichen Kompositionen bekannt, schafft im Jahr seines Beitritts zur russisch-orthodoxen Kirche die Kammeroper A Gentle Spirit (1977), der Fjodor Dostojewskis gleichnamige Novelle zugrunde liegt. Eine junge Frau, die aus Not geheiratet und sich mit einer Ikone in Händen aus dem Fenster gestürzt hat, liegt tot vor ihrem Ehemann. In Rückblenden, die immer wieder in das Bild des Fenstersturzes münden, durchlebt der Witwer gemeinsame Momente der Ehe, um zu begreifen, was seine Frau in den Selbstmord trieb. William Waltons (1902-1983) „Extravaganza“ genannte Kammeroper The Bear (1967) basiert auf dem gleichnamigen Vaudeville-Einakter von Anton Tschechow. Popova, die Witwe eines Gutsbesitzers, gefällt sich in der Rolle der trauernden, über den Tod hinaus treuen Ehefrau, bis ein Gläubiger ihres Gatten aufkreuzt, um dessen Schulden einzutreiben. Mit viel musikalischem Humor wird der Verblichene als Lebemann enthüllt und der ungebetene Gast gerät zum Gegner in einer aberwitzigen Duellszene.

Musikalische Leitung GMD Ruben Gazarian Inszenierung Kay Kuntze Bühne, Kostüme Benita Roth Dramaturgie Sophie Jira Anya Miriam Zubieta Alexei Isaac Lee Popova Eva-Maria Wurlitzer Smirnov Johannes Beck Luka Kai Wefer Philharmonisches Orchester Altenburg Gera

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Probenfoto

Nathans Kinder


Themenjahr Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen

Nathans Kinder Stück von Ulrich Hub Eingerichtet für das Puppentheater Ab 10 Jahren

„Und dann habe ich gedacht, was ist das eigentlich für ein Gott, der für sich kämpfen lassen muss?“ Kurt

Wem gehört Jerusalem? Christen, Juden, Muslime – alle beanspruchen die Stadt und damit den „einzig wahren Glauben“ für sich. In den Jahrtausende alten Glaubenskrieg gerät der tapfere Kreuzritter Kurt, der sein Leben riskiert, um die junge Recha aus ihrem brennenden Haus zu retten. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe Verbundenheit, die jedoch in Jerusalem nicht sein darf, denn Recha ist die Tochter des Juden Nathan und Kurt ein Christ. Als der Sultan und der Bischof das erfahren, setzen sie alles daran, diese Verbindung für sich und ihre eigenen Intrigen zu missbrauchen und so einander aus dem Weg zu räumen. Doch als dann auch noch herauskommt, dass der Jude Nathan in Wirklichkeit gar nicht Rechas leiblicher Vater und sie ein Christenkind ist, scheint die Katastrophe unausweichlich.

PREMIERE SA 11. DEZ 2021 · 18:00 Gera · Bühne am Park

Inszenierung Pierre Schäfer Bildnerische Konzeption Sylvia Wanke Ausführung Theater Altenburg Gera, Udo Schneeweiß Dramaturgie Jörg Neumann Mit Sabine Schramm

Nathans Kinder beschreibt die Suche nach einer scheinbar verloren gegangenen Menschlichkeit. Eine Suche nach dem, was uns als Menschen vereint. Ulrich Hub stellt mit Recha und Kurt die junge Generation und ihr Ringen um Verständigung und Frieden in den Mittelpunkt seines erschreckend aktuellen Stückes, einer Neubearbeitung von Lessings Nathan der Weise. Gleichzeitig verleiht er dem Stoff durch humorvollpointierte Dialoge eine Leichtigkeit und schafft damit ein Werk mit zahlreichen Facetten.

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Zeit zum Leben Ab morgen tanken wir Sonnenstrom. Gut versorgt dank Vor-Ort-Beratung und fachkundiger Montage durch die Ewa. Alle Infos unter www.ewa-altenburg.de

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Das tapfere Schneiderlein Märchenstück nach den Brüdern Grimm Für die Bühne bearbeitet von Manuel Kressin Mit Liedern von Olav Kröger Ab 6 Jahren

„Sieben auf einen Streich! Das muss mir erst mal einer nachmachen!“ Das tapfere Schneiderlein

Das Königreich ist in großer Not. Bösartige Riesen und andere gefährliche Ungeheuer bedrohen die Bevölkerung. Ein Held wird dringend gesucht. Da kommt der geheimnisvolle Fremde gerade recht, der angeblich sieben auf einen Streich getötet hat. Das steht zumindest auf seinem Gürtel. Was niemand ahnt: der Mann ist kein großer Krieger, sondern ein gewitzter Schneider. Und er hat auch keine sieben Männer erschlagen, sondern sieben Fliegen, die ihm sein Marmeladenbrot streitig machen wollten. Doch wem soll er das jetzt erklären? Dem Schneider bleibt nichts anderes übrig, als sich auf Befehl des Königs in eine Reihe von Abenteuern zu stürzen. Das tapfere Schneiderlein der Brüder Grimm ist ein Märchen darüber, welch ungeahnte Folgen ein bisschen Aufschneiderei haben und wie Schlitzohrigkeit zum Sieg führen kann.

THEATERFRÜHSTÜCK SO 5. DEZ 2021 · 11:00 Altenburg · Theaterzelt PREMIERE SO 12. DEZ 2021 · 16:00 Altenburg · Theaterzelt

Inszenierung Manuel Kressin Musik Olav Kröger Bühne, Kostüme Lilith-Marie Cremer Dramaturgie Dr. Sophie Oldenstein Mit Ines Buchmann Mechthild Scrobanita Mario Radosin Martin Andreas Greif Mit freundlicher Unterstützung der Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umkreis e. V. und der

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Das Lied von der Erde Ion Beitia Fernandez

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Das Lied von der Erde Eine Sinfonie für Gesang, Tanz und Orchester Choreografie von Jean Renshaw · Uraufführung Nach Hans Bethges Die chinesische Flöte Musik von Gustav Mahler Fassung für Kammerorchester von Arnold Schönberg und Rainer Riehn

„Die liebe Erde allüberall blüht auf im Lenz und grünt aufs neu!“ Hans Bethge, Der Abschied

Als Gustav Mahler (1860-1911) sich 1908 in die Abgeschiedenheit seines Komponierhäuschens im Pustertal zurückzog, hatte er gleich drei schwere Schicksalsschläge zu verarbeiten: den Tod seiner geliebten Tochter Maria Anna, seinen Rücktritt als Direktor der Wiener Hofoper als Folge einer antisemitisch motivierten Pressekampagne und schließlich die Diagnose einer Herzerkrankung. In der Vorahnung des baldigen Todes fand er Trost in einer Sammlung chinesischer Gedichte, die Hans Bethge frei ins Deutsche übertragen hatte. Mahler faszinierte das Denken in zwei sich widerstreitenden und zugleich ergänzenden Prinzipien, wie es die Gedichte zum Ausdruck bringen: Himmel und Erde, Licht und Dunkel, schöpferisch und empfangend. So offenbarte sich für ihn die Welt in einer „dualistischen Spannung zwischen Diesseits und Jenseits, Werden und Vergehen, zwischen Liebe und Tod“ (Reinhard Schulz). Die Regisseurin und Choreografin Jean Renshaw und der Szenograf Duncan Hayler übertragen Mahlers zutiefst persönlichen sinfonischen Liederzyklus in assoziative Bewegungen und Bilder, die berühren, zur Reflexion anregen und zugleich Trost spenden.

PREMIERE MI 29. DEZ 2021 · 19:30 Gera · Großes Haus

Musikalische Leitung GMD Ruben Gazarian/ Yury Ilinov Inszenierung, Choreografie Jean Renshaw Bühne, Kostüme Duncan Hayler Dramaturgie Sophie Jira Tenor Isaac Lee/ Daniel Szeili Mezzosopran Eva-Maria Wurlitzer Tanz Ion Beitia Fernandez Eleven des Thüringer Staatsballetts

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Konzert zum Jahresausklang Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

„Alle Menschen werden Brüder!“ Dieser Ausspruch aus Schillers Ode an die Freude, die Beethoven in seiner Neunten Sinfonie so eindrücklich vertonte, kann nicht oft genug wiederholt werden. Ausgerechnet im letzten Jahr, welches für die Menschheit eine Zerreißprobe darstellte, mussten die Konzertsäle leer stehen. Zusammenhalt, Solidarität und Gemeinsinn mussten ohne das gemeinschaftliche Konzerterlebnis in den Gemütern erhalten werden, die Hoffnung auf das nächste Jahr ausreichen, um über die schweren Zeiten – geprägt von Einsamkeit, Existenzangst und Sehnsüchten – hinwegzutrösten. Nachdem das traditionelle Konzert zum Jahresausklang in Beethovens 250. Geburtsjahr ausfallen musste, wird es 2021 nach hoffentlich überstandener Corona-Pandemie erstmals wieder die Klangkörper unseres Theaters vereinen. Ein Novum ist auch, dass Generalmusikdirektor Ruben Gazarian die Neunte Sinfonie in Altenburg und Gera dirigiert.

DO 30. DEZ 2021 · 19:30 FR 31. DEZ 2021 · 19:30 Gera · Konzertsaal FR 31. DEZ 2021 · 14:00 Altenburg · Brüderkirche

Philharmonisches Orchester Altenburg Gera Opernchor des Theaters Altenburg Gera Philharmonischer Chor Gera Choreinstudierung Alexandros Diamantis Sopran Anne Preuß Mezzosopran Eva-Maria Wurlitzer Tenor Isaac Lee Bass Johannes Beck Dirigent GMD Ruben Gazarian

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Ox und Esel Marcella von Jan Lys Schubert


Weiter im Repertoire

Ab 3 Jahren

Ab 6 Jahren

Das Traumfresserchen

Alle da! Unser kunterbuntes Leben

Puppentheater nach dem Märchen von Michael Ende

Nach dem Kinderbuch von Anja Tuckermann und Tine Schulz

Irgendwie Anders

Die Schöne und das Biest

Nach dem Kinderbuch von Kathryn Cave und Chris Riddell

Schattentheater nach dem französischen Volksmärchen

Ab 4 Jahren

Piratenmolly. Ahoi! Solo für eine Figuren- und Schauspielerin

Der kleine gelbe Hund Solo für eine Puppenspielerin von Karin Eppler

Für Jugendliche und Erwachsene

Die Prinzessin und die kleine Laterne

In der Strafkolonie

Puppentheater nach dem palästinensischen Märchen von Ghassan Kanafani

Kammeroper von Philip Glass

Pudels Kern ... Rapunzel

Kabarett-Programm mit Hund und Frau Schramm

Marionettentheater nach dem Märchen der Brüder Grimm

Rotkäppchen Puppentheater nach dem Märchen der Brüder Grimm

Des Kaisers neue Kleider Nach dem Märchen von Hans Christian Andersen

Ab 5 Jahren Die Kuh Rosmarie Kinderstück von Andri Beyeler

Dornröschen Puppentheater nach dem Märchen der Brüder Grimm

Ox und Esel Eine Art Krippenspiel für Jung und Alt von Norbert Ebel

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Weitere Konzerte

Konzert zum Tag des offenen Denkmals FR 10. SEP 2021 · 19:30 Altenburg · Brüderkirche Eintritt frei

DI 5. OKT 2021 9:00 + 10:30 Gera · Konzertsaal MI 6. OKT 2021 9:00 + 10:30 Altenburg · Theaterzelt

In Zusammenarbeit mit der Stadt Altenburg und dem Landkreis Altenburger Land Philharmonisches Orchester Altenburg Gera Bariton Johannes Beck · Dirigent, Moderator Thomas Wicklein

1. Schülerkonzert ab 5. Klasse Astor Piazzolla – Der Meister des Tangos Über das Leben und die Musik des argentinischen Komponisten zu seinem 100. Geburtstag Philharmonisches Orchester Altenburg Gera Akkordeon Mihail Cunetchi · Dirigent Yury Ilinov · Moderatorin Birgit Spörl

289. Foyerkonzert SO 10. OKT 2021 · 11:00 Gera · Konzertsaalfoyer

Virtuoses für fünf Streicher Antonín Dvořák (1841-1904): Streichquintett Nr. 2 in G-Dur op. 77 Giovanni Bottesini (1821-1889): Streichquintett c-moll op. 99 Violine Anna Zaubzer, Tino Purschke · Viola Miguel Angel Lucas Lorenzo Violoncello Claudia Stillmark · Kontrabass Ronald Güldenpfennig

1. Kammerkonzert SO 24. OKT 2021 · 11:00 Altenburg · Theaterzelt

Virtuoses für fünf Streicher Antonín Dvořák (1841-1904): Streichquintett Nr. 2 in G-Dur op. 77 Giovanni Bottesini (1821-1889): Streichquintett c-moll op. 99 Violine Anna Zaubzer, Tino Purschke · Viola Miguel Angel Lucas Lorenzo Violoncello Claudia Stillmark · Kontrabass Ronald Güldenpfennig

2. Kammerkonzert

SO 7. NOV 2021 · 11:00 Altenburg · Theaterzeltfoyer

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„...es sind noch Lieder zu singen jenseits der Menschen“ Paul Celan Ein literarisch-musikalisches Programm zu Paul Celan (1920-1970) mit Gedichten, Texten, Liedern und Kammermusik von Erwin Schulhoff, Maurice Ravel, Paul Dukas und Olav Kröger (UA) Lesung Thomas C. Zinke · Mezzosopran Claudia Müller · Flöte Kathrin Osten Klavier Thomas Wicklein


290. Foyerkonzert „Aber nicht wahr, ich hatte doch etwas musikalisches Talent?“ Ludwig van Beethoven Bernhard Crusell (1775-1838): Quartett Nr. 2 c-Moll op. 4 für Klarinette und Streichtrio Ludwig van Beethoven (1770-1827): Septett Es-Dur op. 20 für Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass Klarinette Hendrik Schnöke · Fagott Roland Schulenburg · Horn Nikolaus Voglhofer Violine Judith Eisenhofer · Viola Robert Hartung · Violoncello Ji In Choi · Kontrabass N.N.

1. Klingt gut! 1. bis 4. Klasse Donnerwetter! Herr Beethoven Das Leben des berühmten Komponisten, mit seiner Musik erzählt von Niels Frederic Hoffmann Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera Klavier Yury Ilinov · Moderatorin Birgit Spörl

SO 14. NOV 2021 · 11:00 Gera · Konzertsaalfoyer

DI 16. NOV 2021 9:00 + 10:00 + 11:00 Gera · Konzertsaal MI 17. NOV 2021 9:00 + 10:00 + 11:00 Altenburg · Theaterzelt

Abschlusskonzert des Vermittlungsprojektes Wir sind Beethoven Schülerinnen und Schüler aus der Region stellen ihre eigens komponierten Werke mit Bezug zum Beethovenjahr 2020 vor. Umrahmt wird die Veranstaltung mit Musik Ludwig van Beethovens. Philharmonisches Orchester Altenburg Gera Konzept und pädagogische Betreuung Christian Mattick, Heinz Friedl

2. Klingt gut! ab 6. Klasse Von der Gambe zum Cello In die Vergangenheit der Musikinstrumente geschaut Viola da gamba, Violoncello Jesus Antonio Clavijo Rojas, Daniel Gutierrez Cembalo, Klavier Ying Li · Moderatorin Birgit Spörl

Neujahrskonzert 2022 – Einsteigen bitte! Eine musikalische Weltreise voller Abenteuer Solisten des Musiktheaterensembles · Philharmonisches Orchester Altenburg Gera Dirigent und Moderator Thomas Wicklein

SO 21. NOV 2021 · 11:00 Gera · Konzertsaal DI 7. DEZ 2021 9:00 + 10:00 + 11:00 Gera · Konzertsaal MI 8. DEZ 2021 9:00 + 10:00 + 11:00 Altenburg · Logenhaus

SA 1. JAN 2022 · 14:30 SO 2. JAN 2022 · 18:00 Gera · Konzertsaal SA 1. JAN 2022 · 19:30 Altenburg · Theaterzelt

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Impulse Boléro Choreografie von Ihsam Rustem Thüringer Staatsballett


Gastspiele Leipziger Mörderquartett

Metropolitan Jazz Orchestra

Lesung mit der Krimiautorin Tatjana Mehner SA 11. SEP 2021 · 19:30 · Altenburg · Theaterzelt SO 12. SEP 2021 · 11:00 · Gera · Bühne am Park

Swing goes Latin SO 24. OKT 2021 · 18:00 MI 8. DEZ 2021 · 19:30 Gera · Konzertsaal

Der Theaterintendant 7. ACHAVA Festspiele Thüringen

Klingende Utopien – #2021JLID Bundesjazzorchester Das Bundesjazzorchester verknüpft mit Klingende Utopien – #2021JLID die Jazz-Avantgarde von heute mit der jüdischen Film-Avantgarde von gestern in einer spannenden Multimedia-Mischung aus Stummfilmen, Jazzorchester und Vokalensemble. Im Zentrum des Projekts steht der Film Das Cabinet des Dr. Caligari (1920). Bundesjazzorchester · Künstlerischer Leiter Niels Klein SO 3. OKT 2021 · 18:00 Gera · Konzertsaal

Heinrich Schütz Musikfest Praetorius’ Traum von Italien Werke von Michael Praetorius, Luca Marenzio, Ludovico Viadana, Baldassare Donato, Agostino Agazzari und Antonio Cifra Verleihung des Internationalen Heinrich-Schütz-Preises Capella de la Torre Schalmei und Leitung Katharina Bäuml RIAS Kammerchor Berlin Leitung Florian Helgath SO 17. OKT 2021 · 18:00 · Gera · Konzertsaal

Ein kleiner Ratgeber, wie man es wird und möglichst lange bleibt. Lesung mit Georg Mittendrein DI 16. NOV 2021 · 19:30 Altenburg · Theaterzelt

Konzertchor Rutheneum Leitung Christian K. Frank SO 28. NOV 2021 · 19:00 Gera · Konzertsaal

Weihnachtliches Konzert mit vier Alphörnern und Orgel Musik für Alphorn, Orgel, Klavier und Alphornquartett in allen nur erdenkbaren Ensemblevariationen Alphorn Roland Pütz und AlphornVirtuos Orgel, Klavier Benjamin Stielau DO 16. DEZ 2021 · 19:30 Gera · Konzertsaal

Weitere Gastspiele finden Sie unter www.theater-altenburg-gera.de sowie im aktuellen Monatsleporello.

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Geplante Premieren ab Januar 2022 · Ein Ausblick Herr Wolf und die sieben Geißlein

Der Krüppel von Inishmaan

Von Pierre Schäfer nach den Brüdern Grimm Ab 5 Jahren Ein alter Uhrmacher erzählt die Geschichte einer alten Uhr. Oder besser, eine alte Uhr erzählt eine Geschichte eines alten Uhrmachers. Oder noch besser, eine alte Geiß erzählt die Geschichte einer alten Uhr des alten Uhrmachers. Oder am besten erzählt die Geschichte der kleine Hopf, das jüngste Geißlein der alten Geiß. Ihr werdet die Geschichte vielleicht nicht glauben. Aber sie ist doch wahr, so wahr, wie der böse Wolf am Ende tot ist und alle sieben Geißlein am Ende tanzen. Inszenierung Daniel Wagner · Puppen Mechtild Nienaber Spiel Pierre Schäfer

Schauspiel von Martin McDonagh

HONK! Musical Comedy von George Stiles

Die Comedian Harmonists Buch von Gottfried Greiffenhagen

Biografie: Ein Spiel Komödie von Max Frisch (Neue Fassung 1984)

Der Wildschütz Komische Oper von Albert Lortzing

Die Schildkröte hat Geburtstag Puppentheater von Maria-Elisabeth Wey Nach einem englischen Märchen Ab 3 Jahren Es war einmal … ein Haus. Und in diesem Haus wohnen fünf Freunde ... Tilly, die Maus, Freddy, der Frosch, Herr Norbert, das Nashorn und Leo, der Löwe. Das sind also die fünf Freunde ... Halt! Da hätten wir doch beinahe jemanden vergessen. DIE SCHILDKRÖTE ! ! ! Und dabei ist heute ihr großer Tag, denn heute HAT DIE SCHILDKRÖTE GEBURTSTAG! Da ist die Schildkröte aber richtig aufgeregt. Ob ihre Freunde an sie denken? Wird es Geschenke geben? Regie und Bühne Stefan Wey · Musik Udo Hemmann Puppen und Spiel Maria-Elisabeth Wey

Foxfinder Stück von Dawn King

Der Fischer und seine Frau Puppentheater nach den Brüdern Grimm

Alles muss glänzen Komödie von Noah Haidle

Liebe macht frei Schauspiel von Manuel Kressin · Uraufführung

Erzählte Erinnerungen Ballett in zwei Teilen von Yuri Hamano und Fang Yi Liu Uraufführung

Der Spielplan ab Januar 2022 wird im November 2021 veröffentlicht.

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Sunset Boulevard

Musical-Sommer Sunset Boulevard Monty Python’s Spamalot · Mein Freund Bunbury HONK! · Die Comedian Harmonists Hedwig and the Angry Inch · Der Vetter aus Dingsda

24. JUN – 17. JUL 2022 Altenburg / Gera

Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Karten! Theaterkasse Gera 0365 8279105 · Theaterkasse Altenburg 03447 585160 · www.theater-altenburg-gera.de 63


Anna Fricke, Theresa Kawalek

Liebe Kinder und alle, die es mal waren, Grußwort

Leiterin der TheaterFABRIK Theaterpädagogin Theresa Kawalek T 0365 8279290 theresa.kawalek@ theater-altenburg-gera.de

wir müssen etwas tun! In einer Zeit, in der sich nur noch durchsetzen kann, wer am lautesten schreit und wir deshalb aufhören, miteinander zu reden und uns gegenseitig zuzuhören. In einer Zeit, in der die Demokratie immer weniger wert zu sein scheint, weil wir uns nicht mehr füreinander interessieren und eine Auseinandersetzung mit anders Denkenden und Lebenden kaum noch vorhanden ist. Aber weil wir das nicht akzeptieren, fangen wir nun an und tun etwas. Und zwar mit euch zusammen. Wir wollen gemeinsam mit euch zuhören und mitreden, um zu lernen, sich miteinander auseinanderzusetzen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Wir wollen Ideen spinnen, auf Abenteuerjagd gehen und Neues entdecken. Und vielleicht erkennen wir ja: Wenn wir das gemeinsam tun – dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Teilhaben und mitmischen können Kinder und Jugendliche auch weiterhin in unseren Kursen, Projekten und Workshops. Doch auch in Schulvorstellungen mischen wir uns ein und bieten euch eine diverse Begegnung mit Kunst. Denn eure Meinung ist uns wichtig – egal wo ihr herkommt, was ihr glaubt, wie ihr ausseht oder wo ihr zu Hause seid. Gemeinsam erleben wir Menschen im Zuschauerraum und auf der Bühne. Dies ist eine Einladung, zusammen mit uns die Freiheit zu genießen – ohne das Beharren auf richtig oder falsch – über Dargestelltes nachzudenken und sich ein eigenes Urteil zu bilden. Also, seid dabei und mischt nicht nur mit – mischt euch ein! Eure Theresa Kawalek

Leiterin TheaterFABRIK

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Angebote in der TheaterFABRIK

Kinder- und Jugendclubs

Wöchentlich stattfindende Kurse, in denen wir ein halbes Jahr gemeinsam ein Stück entwickeln und am Ende auf die Bühne bringen • FlohBühne (8 bis 12 Jahre) • TheaterLabor (12 bis 18 Jahre) Anmeldung erforderlich

Jugend-Theater-Redaktion

Was läuft an einem Fünf-Sparten-Theater? Was interessiert euch? Was wolltet ihr schon immer mal wissen? Wir schauen auf die Bühne und hinter die Kulissen und schreiben dann los bis die Tasten glühen, um am Ende eine eigene Zeitung in den Händen zu halten. ab 14 Jahren · Anmeldung erforderlich

TheaterFABRIK Tonhalle Gera Clara-Zetkin-Straße 1 07545 Gera T 0365 8279290 theaterfabrik@ theater-altenburg-gera.de Postanschrift Theater Altenburg Gera TheaterFABRIK Theaterplatz 1 · 07548 Gera

Instagram

www.instagram.com/theaterfabrik.gera

LesBar

Der Literaturkreis in Gera. Jeden dritten Montag im Monat treffen wir uns um 19:00 Uhr in der TheaterFABRIK und sprechen über Lieblingsbücher und literarische Entdeckungen. keine Anmeldung – einfach vorbeikommen!

Ferien-Projekte

In den Herbst- und Osterferien gibt es in der TheaterFABRIK spannende Ferienprojekte mit Leiter*innen aus unterschiedlichen künstlerischen Bereichen. Anmeldung erforderlich Fragen? Kein Problem! Meldet euch bei uns in der TheaterFABRIK oder kommt doch einfach zum traditionellen FABRIKfrühstück am 19. September 2021, 11:00 Uhr in die TheaterFABRIK.

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Theaterpädagogische Angebote in Altenburg

Leitung des Theaterjugendclubs Anna Fricke, Theaterpädagogin Rebecca Halm, Schauspielerin Kontakt Anna Fricke T 03447 585364 anna.fricke@ theater-altenburg-gera.de

Ihr habt ein bis dato ungestilltes Verlangen nach Theaterfeeling? Ihr habt neben Schule, Uni oder der Arbeit so richtig Lust auf Theater? Und wollt euch mit einem Theaterstück und euch selbst intensiver auseinandersetzen? Dann seid ihr beim Jugendclub unseres Theaters in Altenburg genau richtig! Der Theaterjugendclub MASKENfabrik für Jugendliche von 13 bis 20 Jahren findet einmal in der Woche und an ausgewählten Wochenenden statt. In der Spielzeit 2021/22 werden wir einen alten Klassiker ins Hier und Jetzt transportieren. Wie kann heute eine Liebe durch Kabalen zerstört werden? Was bedeutet eigentlich Kabale? Brechen wir mit Tabuthemen wie Suizid und Ehrenmord oder sind sie immer noch aktuell? Wer sind Ferdinand und Luise heute? Gemeinsam wollen wir spielerisch Antworten auf diese Fragen finden und daraus eine neue Interpretation von Friedrich Schillers Kabale und Liebe entwickeln. Ob Vor- und Nachbereitungen von Theaterbesuchen, Schultheatertage oder weitere theaterpädagogische Belange: Ich bin eure Ansprechpartnerin. Ihr wollt genauer wissen, was wir so vorhaben oder wer wir sind? Kommt doch einfach am 18. September 2021 auf 11:00 Uhr ins Paul-Gustavus-Haus! Eure Anna Fricke

Theaterpädagogin

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Kinder- und Jugendchor

Der Kinder- und Jugendchor des Theaters Altenburg Gera erarbeitet regelmäßig eigene Inszenierungen und ist an Opern- und Musicalinszenierungen sowie an Konzerten beteiligt. Voraussetzung für die Mitwirkung im Kinder- und Jugendchor ist neben musikalischer Begabung und dem Mindestalter von neun Jahren die Bereitschaft, mit Disziplin und regelmäßiger Proben- und Aufführungsteilnahme in einem Ensemble zu lernen und zu arbeiten. Die Probenarbeit umfasst die Ausbildung der Stimme, die Einstudierung musikalischer Werke und die szenische Umsetzung auf der Bühne. In der Spielzeit 2021/22 wird der Kinder- und Jugendchor das Musical HONK! auf die Bühne bringen. Basierend auf Hans Christian Andersens (1805-1875) Märchen vom hässlichen Entlein, feiert die mitreißende, aber auch berührende Musical-Komödie HONK! von Anthony Drewe und George Stiles seit ihrer Uraufführung 1993 in England weltweit Erfolge und wurde mit dem begehrten Sir Laurence Olivier Award ausgezeichnet. Das Stück für die ganze Familie bietet dem Ensemble des Kinder- und Jugendchors die willkommene Gelegenheit, in zahlreichen Paraderollen zu glänzen.

Leitung Chordirektor Alexandros Diamantis Organisation Ronny Ristok ronny.ristok@ theater-altenburg-gera.de

Chorproben donnerstags 16:00-18:00 Gera · Chorsaal Teilnahmegebühr monatlich 10 € Mindestalter 9 Jahre

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Kinder- und Jugendballett

Leiterin Kinder- und Jugendballett Claudia Kupsch T 0174 9149835 claudia.kupsch@ googlemail.com

Liebe kleine und große Freunde des Tanzes, nach langer coronabedingter Zwangspause und virtuellem Ersatzunterricht dürfen wir uns endlich real begegnen! Unter professionellen Bedingungen bieten wir wieder altersgerechten Unterricht in den Fächern Tänzerische Früherziehung, Kreativer Kindertanz, Kinderballett sowie Ballett und Jazz/Modern/Improvisation für Jugendliche und Erwachsene an. Seit der Gründung im Jahr 2007 bilden die großen Märchenballette und die Mitwirkung in zahlreichen Inszenierungen des Theaters Altenburg Gera beeindruckende Höhepunkte. Mit großem Erfolg und Engagement waren unsere Schülerinnen und Schüler bereits in Schwanensee, Der Nussknacker, Aschenputtel, Dornröschen und Die kleine Meerjungfrau zu erleben. Demnächst beginnt die Einstudierung des neuen Märchenballetts Alice im Wunderland frei nach Lewis Carroll. Über tanzbegeisterten Nachwuchs freuen wir uns immer, melden Sie Ihr Kind oder sich selbst einfach für eine kostenlose Schnupperstunde an! Ihre Claudia Kupsch

Leitung, Organisation, Pädagogik, Choreografie

Dagmar Stollberg

Pädagogik, Choreografie

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Dagmar Stollberg Claudia Kupsch

Unsere Tanzklassen Purzelklasse Kindertanz Kinderballett Ballett 1 Ballett 2 Ballett 3 Jazz · Modern · Impro 2 Jazz · Modern · Impro 3 Ballett · Jazz Erwachsene

3-5 Jahre 6-7 Jahre 8-9 Jahre 10-12 Jahre 12-14 Jahre 14-18 Jahre 10-14 Jahre 14-18 Jahre ab 18 Jahren

Die aktuellen Kursbeiträge zu jeder Tanzklasse finden Sie unter www.theater-altenburg-gera.de/ mitmachen/kinder-jugendballett

Kurse in Altenburg

Kurse in Gera

Berggasse 8-10a

Ballettsaal

(ehemalige Frauenfelsschule an den Roten Spitzen)

Montag 16:45-18:00 Uhr 18:00-19:30 Uhr 19:30-21:00 Uhr

Dienstag Kinderballett Jazz · Modern · Impro 2 Ballett · Jazz Erwachsene

Mittwoch 15:45-16:30 Uhr 16:30-18:00 Uhr 18:00-20:00 Uhr

15:00-16:00 Uhr 16:00-16:45 Uhr 16:45-18:00 Uhr

Kinderballett Kindertanz Ballett 1

Freitag Purzelklasse Ballett 1 Jazz · Modern · Impro 3

14:15-15:45 Uhr 15:45-16:30 Uhr 16:30-18:00 Uhr

Ballett 2 Purzelklasse Ballett 3

Donnerstag 15:30-16:30 Uhr 16:30-18:30 Uhr 18:30-20:30 Uhr

Kindertanz Ballett 2 Ballett 3 69


Philharmonischer Chor

Leitung Chordirektor Alexandros Diamantis

Seit 2006 bietet das Theater Altenburg Gera mit dem Philharmonischen Chor engagierten Hobby-Chorsängerinnen und -sängern die Möglichkeit, regelmäßig in professionellem Umfeld zu musizieren. So wirken sie bei Philharmonischen Konzerten mit und treten zusammen mit dem Opernchor sowie dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera auf. Die Leitung des Philharmonischen Chores übernimmt zur Spielzeit 2021/22 der neue Chordirektor des Hauses Alexandros Diamantis. Sonderproben und Probenwochenenden, die im Vorfeld von Auftritten stattfinden, schaffen – neben den wöchentlichen Proben – Highlights in der Vorbereitung auf die gemeinsamen Konzerte. Zusätzlich erhalten die Chormitglieder auf Wunsch auch professionelle Stimmbildung.

Chorproben donnerstags 19:30-22:00 Gera · Chorsaal Ansprechpartnerin Ildiko Martin ildiko64@web.de

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Wir freuen uns jederzeit über neue Mitsängerinnen und Mitsänger!


Digitale Angebote

Website

Auf unserer Website www.theater-altenburggera.de finden Sie den kompletten Spielplan stets aktuell, Informationen zu allen Stücken und Konzerten, zum Kartenkauf (Webshop), zu Abonnements sowie Serviceangebote, eine Übersicht aller Mitmachangebote, Sponsoren und Förderer, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter u. v. m.

Newsletter

In unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie monatlich aktuelle Informationen, Veranstaltungstipps, Premieren- und Konzertübersichten sowie Neuigkeiten rund um das Theater. Abonnieren Sie den Newsletter auf www.theater-altenburg-gera.de.

Facebook und Instagram

Hier gibt es regelmäßig neue Fotos und Videos, aktuelle Infos und Tipps, Blicke hinter die Kulissen und die Möglichkeit zum Austausch. Wer diesen Seiten folgt, verpasst nichts mehr! www.facebook.com/theater-altenburg-gera www.instagram.com/theater_altenburg_gera www.instagram.com/theaterfabrik.gera

YouTube

Auf dem Kanal „Theater Altenburg Gera” finden Sie Trailer zu Theaterstücken und Konzerten sowie Backstageberichte und Interviews. In der Videoreihe „Was für ein Theater?!“ werden die verschiedenen Berufe am Theater unterhaltsam vorgestellt.

Auf der Seitenbühne

Herzlich willkommen auf der Seitenbühne und zu Besuch in den privaten Wohnzimmern von Schauspieler Thomas C. Zinke und Theaterpädagogin Theresa Kawalek. Wir lesen wieder für euch. Weil das so schön ist. Und dafür müsst ihr nicht einmal das Haus verlassen. Wie das geht? Na online! Also macht es euch gemütlich, lehnt euch zurück und lasst euch überraschen, was wir alles aus der Bücherkiste kramen: Von Kurzgeschichten, über Gedichte bis hin zu Tagebucheinträgen bekannter Menschen. Also seid dabei und schaltet ein. Wir sehen uns. Den Link zur Live-Sendung und weitere Informationen findet ihr auf der Webseite des Theaters, bei Facebook und auf der InstagramSeite der TheaterFABRIK.

Von A bis G – der Theaterpodcast!

Ein Theatererlebnis der anderen Art ermöglicht Von A bis G – der Theaterpodcast! Theaterpädagogin Anna Fricke begrüßt wechselnde Gäste aus unserem Theater und dabei wird fleißig geplaudert, sinniert, diskutiert, geschnackt und philosophiert: Wie und woran arbeiten wir zurzeit? Was gibt es für geheime Lieblingsecken, die nicht jede*r kennt? Wie lässt sich der Theaterkosmos eigentlich beschreiben? Ein bisschen Tratsch und Klatsch, Kostproben der künstlerischen Arbeiten und beruflichen Werdegänge wird es mitunter auch geben! Am Ende jeder Folge werden sich alle Gäste drei persönlichen Fragen stellen, bevor sich der Vorhang der auditiven Bühne vorerst wieder schließen muss. Von A bis G, von Altenburg bis Gera, von Generalprobe bis Applaus, von Genie bis Alter Ego, mit Anna und Gast! – überall zu hören, wo es Podcasts gibt. 71


Festplatz-Abonnements in Altenburg September – Dezember 2021 Angebote aus den Sparten Musiktheater, Ballett, Schauspiel und Konzert Bei stärker belegten Abonnement-Ringen sind pro Inszenierung 2 Termine vorgesehen. Wochentage oder Anfangszeiten können abweichen. Änderungen vorbehalten.

Abonnements am Abend Altenburg Theaterkasse in der Touristinformation Altenburger Land T 03447 585177 abo-altenburg@ theater-altenburg-gera.de

Premiere A und B — 4 Premieren/ Vorstellungen Abonnement-Preise: Preisgruppe I 68,00 € / 54,50 € erm. Preisgruppe II 60,00 € / 48,50 € erm. Preisgruppe III 48,50 € / 39,00 € erm. A · Premieren/ Vorstellungen So. 03.10.2021 18:00 Mein Freund Bunbury Sa. 23.10.2021 19:30 Vater Fr. 19.11.2021 19:30 Die Mausefalle Sa. 04.12.2021 19:30 Das Telefon… & Die menschliche Stimme B · Vorstellungen So. 10.10.2021 18:00 So. 24.10.2021 18:00 Sa. 20.11.2021 19:30 So. 05.12.2021 18:00

Mein Freund Bunbury Vater Die Mausefalle Das Telefon… & Die menschliche Stimme

Gala am Freitag – 4 Vorstellungen Abonnement-Preise: Preisgruppe I 63,50 € / 51,00 € erm. Preisgruppe II 57,50 € / 46,50 € erm. 48,50 € / 39,00 € erm. Preisgruppe III Taxi-Routen Groitzsch – Altenburg Großbuch – Otterwisch – Kitzscher – Altenburg

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Fr. 08.10.2021 Fr. 29.10.2021 Fr. 26.11.2021 Sa. 18.12.2021

ALTENBURG

19:30 19:30 19:30 19:30

Mein Freund Bunbury Anne Frank Das Telefon… & Die menschliche Stimme Die Mausefalle


Konzert-Abonnements Konzert-Abo Maxi und Mini – 4 Konzerte Abonnement-Preise: Preisgruppe I 76,00 € / 60,00 € erm. Preisgruppe II 68,00 € / 54,00 € erm. Preisgruppe III 56,00 € / 44,00 € erm. Fr. 01.10.2021 Fr. 22.10.2021 Fr. 12.11.2021 Fr. 03.12.2021

19:30 19:30 19:30 19:30

1. Philharmonisches Konzert 2. Philharmonisches Konzert 3. Philharmonisches Konzert 4. Philharmonisches Konzert

Theaterzelt Theaterzelt Theaterzelt Theaterzelt

Abonnements am Nachmittag Mini am Donnerstag A und B – 2 Vorstellungen Abonnement-Preise: Preisgruppe I 38,00 € / 30,00 € erm. Preisgruppe II 33,00 € / 27,00 € erm. Preisgruppe III 27,00 € / 22,00 € erm. A · Mini am Donnerstag Do. 07.10.2021 14:30 Do. 02.12.2021 14:30 B · Mini am Donnerstag Do. 14.10.2021 14:30 Do. 02.12.2021 14:30

Mein Freund Bunbury Das Telefon… & Die menschliche Stimme Mein Freund Bunbury Das Telefon… & Die menschliche Stimme

Busroute Naumburg – Wethau – Stößen – Zeitz – ABG Taxi-Routen Plottendorf – Fockendorf – ABG Nöbdenitz – Thonhausen – ABG Zschadraß – Colditz – Sermuth – Schönbach – ABG Lucka – Breitenhain – Wintersdorf – ABG

ALTENBURG

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Festplatz-Abonnements in Gera September – Dezember 2021 Angebote aus den Sparten Musiktheater, Ballett, Schauspiel und Konzert Bei stärker belegten Abonnement-Ringen sind pro Inszenierung 2 Termine vorgesehen. Wochentage oder Anfangszeiten können abweichen. Änderungen vorbehalten.

Abonnements am Abend Premiere A – 4 Premieren Abonnementpreise Preisgruppe I 80,00 € / 64,00 € erm. Preisgruppe II 70,00 € / 56,00 € erm. Preisgruppe III 59,50 € / 47,50 € erm. Fr. 08.10.2021 19:30 Der Heiratsantrag & Das Jubiläum Fr. 29.10.2021 19:30 Die ganze Welt ist himmelblau! Fr. 19.11.2021 19:30 Corpus Fr. 10.12.2021 19:30 A Gentle Spirit & The Bear

Gera Theaterkasse Bühne am Park T 0365 8279101 abo-gera@ theater-altenburg-gera.de

Premiere B – 4 Vorstellungen Abonnementpreise Preisgruppe I 73,00 € / 58,50 € erm. Preisgruppe II 63,50 € / 51,50 € erm. Preisgruppe III 51,50 € / 41,50 € erm. Sa. 09.10.2021 19:30 Der Heiratsantrag & Das Jubiläum Sa. 30.10.2021 19:30 Die ganze Welt ist himmelblau! Sa. 20.11.2021 19:30 Corpus Sa. 11.12.2021 19:30 A Gentle Spirit & The Bear Gala am Freitag – 4 Vorstellungen Abonnement-Preise: Preisgruppe I 68,00 € / 54,50 € erm. Preisgruppe II 60,00 € / 48,50 € erm. Preisgruppe III 48,50 € / 39,00 € erm. Fr. 15.10.2021 19:30 Der Heiratsantrag & Das Jubiläum Fr. 05.11.2021 19:30 Die ganze Welt ist himmelblau! Fr. 26.11.2021 19:30 Die Mausefalle Fr. 17.12.2021 19:30 A Gentle Spirit & The Bear

Taxi-Route Moderwitz – Neustadt – Molbitz – Traun – Gera

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GERA


Gala am Samstag – 4 Vorstellungen Abonnement-Preise: Preisgruppe I 73,00 € / 58,50 € erm. Preisgruppe II 63,50 € / 51,50 € erm. 51,50 € / 41,50 € erm. Preisgruppe III Sa. 16.10.2021 19:30 Der Heiratsantrag & Das Jubiläum Die ganze Welt ist himmelblau! Sa. 06.11.2021 19:30 Corpus Sa. 27.11.2021 19:30 Das Telefon… & Die menschliche Stimme Sa. 18.12.2021 19:30

Taxi-Route Eisenberg – Kursdorf – Gera

Abonnements am Nachmittag Maxi am Sonntag – 3 Vorstellungen Abonnementpreise Preisgruppe I 50,50 € / 40,50 € erm. Preisgruppe II 44,50 € / 36,00 € erm. Preisgruppe III 36,00 € / 29,00 € erm. So. 10.10.2021 14:30 Der Heiratsantrag & Das Jubiläum So. 31.10.2021 14:30 Die ganze Welt ist himmelblau! So. 19.12.2021 14:30 Das Telefon… & Die menschliche Stimme

Taxi-Route Granschütz – Hohenmölsen – Gera

Mini am Sonntag A und B – 3 Vorstellungen Abonnementpreise Preisgruppe I 62,00 € / 49,50 € erm. Preisgruppe II 53,50 € / 43,50 € erm. Preisgruppe III 43,50 € / 35,50 € erm. A · Mini am Sonntag So. 24.10.2021 14:30 Das Telefon… & Die menschliche Stimme So. 07.11.2021 14:30 Die ganze Welt ist himmelblau! So. 28.11.2021 14:30 Corpus B · Mini am Sonntag Das Telefon… & Die menschliche Stimme So. 24.10.2021 14:30 So. 21.11.2021 14:30 Corpus So. 26.12.2021 14:30 Die ganze Welt ist himmelblau!

Busroute Jena – Gera

Mini am Wochenende – 2 Vorstellungen Abonnementpreise Preisgruppe I 35,50 € / 28,00 € erm. Preisgruppe II 31,00 € / 25,00 € erm. Preisgruppe III 25,50 € / 20,50 € erm. So. 17.10.2021 14:30 Der Heiratsantrag & Das Jubiläum So. 14.11.2021 14:30 Die Mausefalle

Busroute Jena – Gera Taxi-Route Stadtroda – Mörsdorf – Gera

GERA

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Konzert-Abonnements Abonnement-Preise: Preisgruppe I 76,00 € / 60,00 € erm. Preisgruppe II 68,00 € / 54,00 € erm. Preisgruppe III 56,00 € / 44,00 € erm. Konzert-Abo Dienstag – 4 Konzerte Sa. 02.10.2021 19:30 1. Philharmonisches Konzert Di. 19.10.2021 19:30 2. Philharmonisches Konzert Di. 09.11.2021 19:30 3. Philharmonisches Konzert Di. 30.11.2021 19:30 4. Philharmonisches Konzert Konzert-Abo Mittwoch – 4 Konzerte Mi. 29.09.2021 19:30 1. Philharmonisches Konzert Mi. 20.10.2021 19:30 2. Philharmonisches Konzert Mi. 10.11.2021 19:30 3. Philharmonisches Konzert Mi. 01.12.2021 19:30 4. Philharmonisches Konzert Konzert-Abo Donnerstag – 4 Konzerte Do. 30.09.2021 19:30 1. Philharmonisches Konzert Do. 21.10.2021 19:30 2. Philharmonisches Konzert Do. 11.11.2021 19:30 3. Philharmonisches Konzert Do. 02.12.2021 19:30 4. Philharmonisches Konzert

Taxi-Route Hermsdorf – Bad Klosterlausnitz – Gera

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Prozente-Abonnements Flexible Vorstellungsauswahl Beim Kauf eines Prozente-Abonnements für die Großen oder Kleinen Bühnen ist die Festlegung einer gewünschten Anzahl von Gutscheinen erforderlich, die Sie pro Spielzeit für Ihre ausgewählten Vorstellungsbesuche einlösen wollen (Mindestanzahl 4 Gutscheine). Sie können Ihre Auswahl anhand der Spielplan-Jahresübersicht oder spontan aus den Monatsspielplänen treffen; ausgenommen sind Gastspiele und Sonderveranstaltungen.

Das Prozente-Abonnement für die Großen Bühnen 6 und 8 Gutscheine 10 und 12 Gutscheine 14 Gutscheine

ca. 20% Preisvorteil ca. 25% Preisvorteil ca. 30% Preisvorteil Sie erhalten eine Vorstellung auf den Kleinen Bühnen gratis.

Das Prozente-Abonnement für die Kleinen Bühnen

4 Gutscheine ca. 10% Preisvorteil 6 und 8 Gutscheine ca. 20% Preisvorteil 10, 12 und 14 Gutscheine ca. 25% Preisvorteil

Give me five

Das Jugend- und Studierenden-Abo Für nur 25,00 € erhalten Schülerinnen und Schüler bis zum vollendeten 19. Lebensjahr, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende und Personen im FSJ bis zum vollendeten 27. Lebensjahr Gutscheine für 5 Veranstaltungen freier Wahl, solange freie Plätze verfügbar sind. (Ausgenommen sind Gastspiele und Sonderveranstaltungen)

Dieses Abonnement ist das ideale Geschenk für die Kinder und Enkelkinder.

ALTENBURG / GERA

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Theaterkassen Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Kartenvorverkauf, den Eintrittspreisen, Ermäßigungen, Hygienevorschriften und AGBs unter www.theater-altenburg-gera.de sowie im aktuellen Monatsleporello.

THEATER GERA

THEATER ALTENBURG

Theaterkasse Bühne am Park T 0365 8279105 · F 0365 8279123 kasse@theater-altenburg-gera.de abo-gera@theater-altenburg-gera.de www.theater-altenburg-gera.de

Theaterkasse in der Tourismusinformation Altenburger Land T 03447 585160 · F 03447 585141 kasse@theater-altenburg-gera.de abo-altenburg@theater-altenburg-gera.de www.theater-altenburg-gera.de

Öffnungszeiten DI/ MI/ FR 10:00-17:00 DO 10:00-19:00 Postanschrift: Theater Altenburg Gera Theaterkasse Theaterplatz 1 07548 Gera

Öffnungszeiten DI 10:00-18:00 MI/ DO/ FR 10:00-17:00 Postanschrift: Tourismusinfo Altenburger Land Theaterkasse Markt 10 04600 Altenburg

Selbstverständlich können Sie in beiden Städten Karten für Veranstaltungen in Altenburg und Gera kaufen. Die Vorstellungskasse öffnet 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Gera · Großes Haus T 0365 8279268 Altenburg · Theaterzelt T 03447 585161

Fördervereine Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. Vorsitzende Helga Klinger Franz-Petrich-Straße 25 07545 Gera T 0365 22623780 T 0171 8726464 info@theaterfreunde-gera.de www.theaterfreunde-gera.de

Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umkreis e. V. Vorsitzende Barbara Grubitzsch c/o Katy Jäckel Steinwitzer Straße 24 04600 Altenburg T 0176 80055829 b.grubitzsch@t-online.de

Verein der Orchesterfreunde Gera e. V. Stellv. Vors. Matthias Hiekel Am Hermsdorfer Anger 39 07554 Gera T 036695 22538 kontakt@orchesterfreunde-gera.de www.orchesterfreundegera.de

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Impressum

Öffentliche Präsentation SO 10. OKT 2021 · 11:00 Altenburg · Theaterzelt

Herausgeber Theater Altenburg Gera gGmbH Vorsitzender des Aufsichtsrats Uwe Melzer Generalintendant, Künstlerischer Geschäftsführer Kay Kuntze Kaufmännischer Geschäftsführer Volker Arnold

Theater Gera Theaterplatz 1 · 07548 Gera T 0365 82790 · F 0365 8279135

Theater Altenburg im Theaterzelt Teichpromenade 36 (Zufahrt über Zwickauer Straße) 04600 Altenburg T 03447 5850 · F 03447 585143

Bildnachweis S. 2, 4, 5, 13 unten, 15, 16, 20, 22, 24, 26, 29, 32, 38, 40, 46. 50, 54, 63, 64, 67, 69, 70: © Ronny Ristok (B.F.A.) Theater Altenburg Gera S. 13: Anneleen Lenaerts © Marco Borggreve S. 19: Lisabet Seibold © privat S. 31: Seo Young Lee © privat S. 43: Werner Ehrhardt © peuserdesign 2018 Grafisches Konzept und Satz Raatz Marketing GmbH, Steffen Schönfeld Druck Druckhaus Gera GmbH · Das Spielzeitheft wurde auf dem Papier Heaven 42 softmatt von IGEPA gedruckt. 1. Auflage 8000 Exemplare Redaktionsschluss 13. August 2021 Änderungen vorbehalten!

info@theater-altenburg-gera.de www.theater-altenburg-gera.de

klimaneutral

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gedruckt Redaktionsleitung Mit Beiträgen von Elisabeth Bauchhenß, Mona Becker, Felix Eckerle, Franziska Engemann, Felix Eckerle Klaus-Jürgen Kamprad, Ulrich Khuon, Peter Konwitschny, Frieder Krause, Roland Krischke, Lutz Mahnke, Christoph Meixner, Anno Mungen, Sophie Oldenstein, Texte und Redaktion René Altenkirch, Prautsch,Anna Christian Repkewitz, Barbara Fricke, Regina Genée, Ronny Ristok, Michael Schindhelm, Ingo Schulze, Ulrich Sinn, Peter Sommer, Thomas Stolze Ines Ghiorghiu, Ueli Häsler, Catharina Jacobi, Sophie Jira,und Annegret Werner Theresa Kawalek, Tom Liebschner, Jörg Neumann, Dr. Sophie Oldenstein, Sebastian Seidenglanz, Birgit Spörl

Erhältlich an den Theaterkassen, im Webshop und im Buchhandel zum Preis von Euro 24,– www.theater-altenburg-gera.de 80

Herausgegeben von Felix Eckerle & Harald Müller Theater Altenburg Gera Verlag Theater der Zeit, Berlin 260 Seiten, Hardcover


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Ansprechpartner Vorstandsvorsitzender der Theater-Stiftung Gera Oliver Seifert · T 0365 8279226 oliver.seifert@theater-altenburg-gera.de


Musiktheater Schauspiel Ballett Puppentheater Konzerte Mitmachen! Eröffnungsgala Der Wunderkasten Ich glaub’, ’ne Dame werd’ ich nie 1. Philharmonisches Konzert Helden wie wir Mein Freund Bunbury Der Heiratsantrag & Das Jubiläum 2. Philharmonisches Konzert Vater Die ganze Welt ist himmelblau! Tour de Danse Das Tagebuch der Anne Frank Hedwig and the Angry Inch 3. Philharmonisches Konzert Die Mausefalle Das Ding. Unheimlich. Übersinnlich. Corpus Rumpelstilzchen Das Telefon & Die menschliche Stimme 4. Philharmonisches Konzert Adventskonzert A Gentle Spirit & The Bear Nathans Kinder Das tapfere Schneiderlein Das Lied von der Erde IX. Sinfonie Neujahrskonzert

www.theater-altenburg-gera.de

Profile for Theater Altenburg Gera

Spielzeitheft 17. SEP 2021 - 2. JAN 2022  

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