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KOMPLIZIERTHEIT

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GEGEN

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NF ACHUNG

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Eine Traumvilla l für das Theater .:

in einem verhältnismäßig großen Saal auf einer sogenannten Szenenfläche zu spielen. Die neue Schauburg ist zugelassen für maximal 260 Plätze. Das ist gut so, ein Raum, der den Liv e-Charakter spürbar macht . Es gibt kein bespielbare s Foyer plaumitse in eo behib igen Ka- Ufa-Kino eröffn et. da.s irgend· warme Kobaltblau, das innen 1 mehr , dafiir aber mehrere andestanien biumen und den bun - Wllllll in den 50er "Jahren ver- die Flure. den Zuschauer- und ten Marktstandeln bat ein en schied. Dll08Ch war's eine Dis· Bühnenraum behenscht. 1 re Möglichkeiten. Wir können oeueo Bllckta.og bekommen. eo, später das •Weiße Haus· zur Zwei eminent praktische ? den Raum abteilen , haben Die Fassade der alten Schau· Betreuung Drogensüchtiger, bis Neuerungen gibt es im Inneren. dann ein kleines Theater mit burg lächelt in hellem Weiß, sich 1977 das Theater der Ju· Unter dem ebenerdige .n Ein· } übe r dem El.nganpbe.rei.ch gend hier einrichtete . Seit 1986, gangsbereich hat Erhll!'d FI· maximal 75 Plätzen . Wir könwölbt sich ein leichtes Glaso.JsJürgen Flügge das TdJ 2l.l scher ein schmuckes Foyer mit nen auch die Arena bespi elen dach, die schlanke n Sprosse n· übe rlokalem Renommee brach· . Cafeteria gebaut. Eine luftige fenste!'•Glledenmgen ceben te. wurde der nocwendlge Um- stählerne Treppe wendelt sich oder kla ssisches Guckkasten hinab. dire .kt hinter den Glas• ) dem Haus d.en Afaent ein er bau diskuti .ert. heiteren VlllL Nach zweilihri· Aus dem Umbau ist fast ein portalen signalisi ert ein halbtheater machen. Oder die Zuger Umbauzei t ist das wackll - Neubau geworden. Weil es sich rundes Guckloch jedem Young· schauer gegenübersetzen wie ge, obendrein asbestverseuchals kostengünstiger erwies, , ster: Da unten ist was los. Da.s te Th eater der Jugend einnJgs· nicht oder nur teilweise mit der Unten-Foye r soll auch Diskusauf einem Tennisplatz. Vieles ' bere it. inne n nagelne u mit el· aite .n Bausubstanz zu ubeiten. sionen und kleineren Au!füh· ist möglich, wir werden sehen. ~-~-~ .. "V_...._ Podt: Jetzt sind wir glück Es wird eine spannende kün stlich, wieder zurückzukomm en leri sche Erfahrung , was man im in die Schauburg am Eli sab eth neu en Haus all es machen kann . platz. Die Dr eiteilung der Schmidt: Die Umbaupläne Räumlichkeiten - Proben am Petu elring, Organisation und waren ja an den Bedürfnissen Verwaltung in der KonradinJürgen Flügges orientiert. straße, Spielen in der EntenGeorge hat darum gekämpft, bachstraße - machte eine natürdas Haus noch flexibler zu ma chen. Er konnte kleiner e Veränliche Kommunikation mit den Mitarb eiter n sehr schwierig. derun ge n durchsetzen bei den Zur Wiedereröffnung spielen mindestens acht Jahre alten wir eine Auswahl von Stücken Plänen. Das Theaterverständaus der Entenbachstraße, Quali - nis hat sich seitdem ja verän tät, di e in der Diaspora entstan - dert . Im Kind ertheater und au ch im experim entellen Erden ist. Einmal, um es einem neuen Publikum zu zeigen, zum wachsenentheater ist es heute anderen für un s als Recherche. ziemlich populär und normal,

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Die neue •Traumvilla•

am Efüabethplat

Podt: Wir denken künstleris ch noch viel weiter, möcht en woander s hin, un s den Kopf freihalten, in den näch sten Jahren wird es gewiß noch viele Diskussionen über da s Kinderund Jugendtheater gehen. Die Phanta sie geht immer weiter. Für uns gilt der Satz von Friedrich von Logau ( 16041655 ): »In Gefahr und großer Not bringt der Mittelweg den Tod.«

P.S.: .2>a,"-'-,"-'• h,cliil.uclu.dl.,d

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DER EINE KÄMPFT, DER NÄCHSTE ERNTET  
DER EINE KÄMPFT, DER NÄCHSTE ERNTET  

Gudrun Lukasz-Aden DER EINE KÄMPFT, DER NÄCHSTE ERNTET Vierzig Jahre Theater der Jugend, Vierzig Jahre Theater-Geschichte. Gestaltet und be...