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KOMPLIZIERTHEIT

•Andorra•

GEGEN

VEREINFACHUNG

Schmidt: Realistisches Kinder- und Jugendtheater damit würden wir uns bei unseren Schauspielern unbeliebt machen. Sie sind zwar bei der Spielplangestaltung nicht struk turell engagiert, aber es ist unsere Pflicht zu schauen, wo ihre Interessen liegen, ihr Vermögen, und wie wir uns gemeinsam weiterentwickeln können. Jemand wie Peer Boysen setzt ungeheure Maßstäbe für alle Beteiligten. Da will keiner mehr zurück. Es macht unseren Schauspielern einfach mehr Spaß, verdichtete Theaterfiguren zu spielen, als realistische Kinder. ,.ANDORRA« zum Beispiel, ein abgespieltes Stück, das unter Insidern ver pönt ist, mit dem man sich nicht mehr profilieren kann, ist bei uns ein großer Erfolg. Wir sind stolz darauf, daß uns damit lebendiges Theater gelungen ist, politisch genau, und die jungen Zuschauer erreichend. Das gleiche gilt für „poLENWEIHER«. Im Moment haben wir das Gefuhl, daß es viele Leute gibt, die unsere Arbeit schätzen , daß der Kulturreferent zufrieden ist und auch die Presse, die jede unserer Produktionen lobt. •Der Polenweiher•

Podt: »DIE DREI WÜNSCHE« war eigentlich unser einziger Flop,eine Pr oduktion, die zu sehr beschädigt wurde durch den Umzug. Alle anderen Stük ke hatten ordentliche Kritiken. . Familienbande•

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DER EINE KÄMPFT, DER NÄCHSTE ERNTET  
DER EINE KÄMPFT, DER NÄCHSTE ERNTET  

Gudrun Lukasz-Aden DER EINE KÄMPFT, DER NÄCHSTE ERNTET Vierzig Jahre Theater der Jugend, Vierzig Jahre Theater-Geschichte. Gestaltet und be...