Superfood der Maya und Azteken Kaum ein Begriff wird zurzeit öfter im Zusammenhang mit Lebensmitteln verwendet als „Superfood“. Dahinter verbergen sich Lebensmittel mit extrem hohem Nährstoffgehalt und vielen Vorteilen für die Gesundheit. Oftmals steht allerdings das Marketing im Vordergrund und die Wirkung kann nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Nicht so bei Chia-Samen! Die kleinen Alleskönner aus Mexiko haben tatsächlich einen großen gesundheitlichen Nutzen und sollten in keiner Küche fehlen. Mit ihrem Nährstoffgehalt stellen sie die meisten anderen Lebensmittel in den Schatten: Der Kalziumgehalt von Chia-Samen übertrifft den von Milch um das Fünffache, ihr Kaliumanteil ist doppelt so hoch wie der von Bananen, sie enthalten im Vergleich zu Spinat dreimal so viel Eisen und dreimal so viel Antioxidantien wie Heidelbeeren. Außerdem ist der Gehalt an Omega-3-Fettsären extrem hoch. Dadurch
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können sie Krankheiten heilen, Schmerzen lindern, Herz erkrankungen vorbeugen, die Konzentration stärken und dabei helfen, überschüssige Pfunde loszuwerden. Durch das Aufquellen vergrößern sie nämlich ihr Volumen innerhalb von zehn Minuten um das 9- bis 12-Fache und sorgen so für ein deutlich längeres Sättigungsgefühl. Chia-Samen sind allerdings weitaus keine Neuentdeckung der Superfood-Bewegung. Ihre Wunderwirkung haben nämlich die alten Maya und Azteken ca. 3500 v. Chr. entdeckt. Die kleinen Samen waren für die mittelamerikanischen Urvölker Grundnahrungs- und Heilmittel zugleich. Der Name „Chia“ stammt aus der Sprache der Maya und bedeutet so viel wie „Kraft“. Chia-Samen sind äußerst vielfältig und lassen sich hervorragend mit Wasser, Saft, Milch und allen möglichen Früchten kombinieren. Überzeugen Sie sich mit dem nachfolgenden Rezept selbst!