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 www.pictoma.de Pictoma Nummer 1 01 Januar 2016 D 9,80 Euro

Magazin für Foto, Film, Inspiration

BW Fotografie? Interview: Peter Schäublin stellt sich vor.

93673253

Indien in der Schweiz: Fotoaustellung in der Schweiz. Naturfotografie: Islandartproject. 1


Die neue Sony a7 II

Der Beginn einer neuen Ära Mobilität und Funktionalität sind in der kompakten a7 mit 24,3 Megapixel-Kleinbildsensor vereint. Dabei wiegt diese aufregend neue Kamera nur etwa die Hälfte einer konventionellen DSLR-Kamera. (OHNE OBJEKTIV) UVP 1.799,00 € (Preisangaben inkl. MwSt)


Editorial

„Ein Foto nimmt man nicht auf, ein Foto macht man.“

(Ansel Adams)

Dieser Grundsatz blieb mir immer in Erinnerung. Die beste Einstellung eines Bildes ist hinfällig, wenn der Ort, das Licht, die Stimmung und die Bildkomposition nichts aussagen. Es gibt gut gemachte Bilder, diese tragen immer eine Emotion mit sich um etwas Besonderes zu werden. Genau deshalb mache ich dieses Magazin, um Menschen zu inspirieren damit auch sie sich ständig weiterentwickeln können. Mein Name ist Blue Messmer, ich bin 23 Jahre alt und absolviere zurzeit eine Ausbildung als Mediengestalter Digital und Print (Gestaltung und Technik). Meine Leidenschaften sind Film und Fotografie.

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Inhalt

17 Peter Schäublin stellt sich vor

24 Photo Münsingen 2015 Schwarzweiß Impressionen aus Indien

32 Iceland Art Project

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„Treffe den richtigen Moment.“

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Editorial

Die Magie des Lichtes.

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Editorial

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Editorial

Indien nicht nur das Land der Kasten und des Currys. Schwarzweiß-Impressionen von Kultur, Land und Leuten, dargestellt auf eindrucksvolle Weise von Peter Schäublin. S. 24 →

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Editorial

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Interview

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Interview

Iceland Art Project: Die Transzendenz der Natur.

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Editorial

Die Natur allein ist unendlich reich, und sie allein bildet den groĂ&#x;en KĂźnstler. (Johann Wolfgang von Goethe)

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Editorial

Iceland Art Project Island die Insel aus Feuer und Eis. Gletscher,Vulkane und Geysire prägen das Landschaftsbild einer nördlichen Insel Europas am kalten Ende der Welt. Das Eiland liefert den Beweis dafür, dass urbanes Leben und Wildnis kein Widerspruch sein müssen, sondern in gleichberechtigter Koexistenz harmonieren. S. 32 →

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Interview

Peter und Ehefrau Ursula Schäublin sind meist gemeinsam auf ihren Reisen unterwegs.

Peter Schäublin (50) ist Inhaber einer kleinen Agentur für visuelle Kommunikation, die sich 720 Grad nennt. Zu finden im Netz unter „720.ch“. Er hat einen in dieser Branche gar nicht so untypischen Werdegang hinter sich, nämlich als Quereinsteiger. Gelernt hat er ursprünglich einen kaufmännischen Beruf in der Logistikbranche. Die Fotografie war aber schon seit seiner Kindheit seine große Faszination. Das Geschichten erzählen und transportieren von Emotionen mit Hilfe von Bildern ließ ihn bis heute nicht mehr los. Das hatte auf nachvollziehbare Weise dazu geführt, dass er ganz gezielt in einer Kameramanufaktur eine Anstellung suchte, weil er näher mit dem Medium Fotografie arbeiten wollte. Er war dort für Werbung und Kommunikation zuständig. Er hat in diesem Zusammenhang auch Fachbeiträge über Fotografie geschrieben, was

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ihn immer tiefer in dieses Thema eindringen ließ. Dabei bemerkte er, dass es nicht allein die Fotografie war die diese Faszination versprühte, sondern allgemein die visuelle Kommunikation, wie Grafikdesign oder Filmen, was dazu führte, dass er später in eine Werbeagentur als Produktionsleiter gewechselt ist. Das war in der Zeit als diese Branche einen Umbruch erlebte und ins Computerzeitalter wechselte. Auf diesen Zug ist er von Anfang an aufgesprungen hat so sämtliche Entwicklungen in diesem Bereich, wie den Sprung von der analogen in die digitale Zeit, miterlebt und ist nun schon seit 20 Jahren mit seiner eigenen Agentur unterwegs, was er auch noch eine sehr lange Zeit sein möchte.


Interview

„Versuche immer das Außergewöhnliche in einem Bild oder einer Geschichte zu finden.“

(Peter Schäublin)

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Interview

Peter Schäublin stellt sich vor. STELL DICH DOCH BITTE UNSEREN LESERN WANN WAR DEINE ERSTE FOTO-REISE UND KURZ VOR. WIE IST ES ZU DIESER GEKOMMEN? Mein Name ist Peter Schäublin, bin gerade noch knapp Das war so bisschen ein fließender Übergang. Ich bin unter 50 Jahre alt aber nicht mehr lange. Und ich habe 1999 mit einem Freund das erste Mal nach Indien gemit 12 Jahren von meinem Vater eine Kamera ge- reist. Es war eigentlich gar nicht geplant, dass das eine schenkt bekommen, ab da hat eine Faszination ange- Foto-Reise werden sollte. Natürlich bin ich schon vorfangen die bis heute bei mir anhält, nämlich Geschich- her viel gereist und hab da logischerweise auch schon ten mit Bildern zu erzählen. eine Menge an Bildern für mich persönlich gemacht. Ich kann irgendwo hingehen, die Kamera in der Hand, Aber Indien, das war so ein bisschen ein SchlüsseFotos aufnehmen, zurück kommen und diese Eindrü- lerlebnis, da es sich mir natürlich als eine völlig neue cke mit anderen teilen. Unterdessen kann ich das natür- und fremde Kultur darstellte. Die sich mir daraus erlich nicht nur im kleinen Rahmen zu Hause machen, gebende Möglichkeit fotografieren zu können und sondern man kann die Bilder über zig verschiedene eben diese neuen Eindrücke dieser atemberaubenden Kanäle, seien das gedruckte oder digitale Medien, mit Kultur, mit Hilfe der Fotografie teilen zu dürfen, das anderen Menschen teilen. war so ein erster Auslöser, Bei mir hat es sich dann noch bei dem ich dann dachte, das ein bisschen ausgeweitet, so„Gute Fotografie braucht Zeit. könnte ich vertiefen. Nicht dass es nicht nur bei der Fozuletzt auch deshalb, weil in tografie geblieben ist, sonJe mehr Zeit ich habe Indien eigentlich fotografiedern, dass auch noch andere ren ganz toll ist, da die Leute Elemente, wie Grafik und desto besser wird das Resultat.“ dort, nicht nur Fotografen Film dazugekommen sind. gegenüber sehr aufgeschlosIm Grunde bin ich aber imsen sind. So hat sich dann mer dieser visuellen Kommunikation, wie ich sie nen- das Fotografieren bei mir nach und nach entwickelt. ne, treu geblieben. Das ist es was mich fasziniert. Dies Ich wollte dann auch die Qualität und die Intensität der kann eine Kombination aus Grafiken und Bildern, es Bilder steigern, das braucht einfach Zeit und das wiekann aber auch eine Kombination von Text und stati- derum bedeutet, dass wenn man eine Reise plant, dem schen oder bewegten Bildern sein. Es spielt eigentlich Fotografieren einfach mehr Zeit einräumen muss, dass gar keine Rolle, Hauptsache die Botschaft erreicht die man seine ganze Reise vielleicht sogar ein bisschen anMenschen, das ist mein Ziel. Und das hat dann auch hand dieser Kriterien ausrichtet. Zum Beispiel beim letztlich dazu geführt, dass ich diesen Beruf gewählt Island Art Project, welches wir vorletztes Jahr durchhabe, den ich heute eben am ehesten mit visueller geführt haben, hatten wir als Ziel nur die Fotografie Kommunikator benennen würde. im Sinn. Es hat sich alles und jeder nur diesem Projekt Da ist ganz viel Fotografie dabei, aber auch untergeordnet. Und letztes Jahr haben wir ein FilmproDesign und Film. Ich bin immer wieder davon faszi- jekt in Indien gemacht, da war uns allen von Anfang an niert, wie man Menschen einfach über Emotionen ganz klar, die Produktion ist der Hauptzweck der Reierreichen kann, ich meine eben, Bilder sind Emotio- se. So hat sich das bei mir im Laufe der Jahre langsam nen pur. Fast kein anderes Medium kann das leisten, verschoben. denke ich, vielleicht noch die Musik, aber die spielt Am Anfang war das Bildermachen ein „nice to ja sowieso beim Film meistens mit hinein. Ich bin have“, heute nehmen das Fotografieren und Filmen trotzdem der Meinung, dass das Bild sicher eines der bei meinen Reisen den wichtigsten Platz ein, oft sogar emotionalsten Medien überhaupt ist und von daher ist den einzigen. diese Faszination bei mir nach wie vor ungebrochen.

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Interview

LIEGEN DEN FOTOREISEN EXTERNE AUF- ich ohne konkrete Aufträge mein Leben nicht bestreiten, hierfür arbeite ich für meine Kunden mit meiner TRÄGE ZUGRUNDE. Nein, nicht im Sinne eines realen Auftraggebers der Agentur vorwiegend hier in der Schweiz. mich für meine Arbeit bezahlt und mir die Reisen finanziert. London und Island zum Beispiel, waren rein GIBT ES EINEN GANZ BESONDERER ORT private Reisen, wir reisten da auf eigenes Risiko sowie FÜR DICH, AN DEM DU AUSGESPROCHEN eigene Kosten hin und versuchten im Anschluss die GERN FOTOGRAFIERST? Bilder zu vermarkten, was uns bisher, wie ich meine, Ja, Alaska ist eigentlich, sag ich jetzt mal so, mein Liebdoch ganz gut gelungen ist. Speziell beim Islandpro- lingsort. Hier vor allem die Südostküste. jekt hatten wir bei der Vermarktung erfreulicherweise Alaska, da gehe ich immer wieder hin und bin vorgroße Unterstützung von Sponsoren und es war dies- wiegend mit dem Kajak in der Wildnis unterwegs, aber bezüglich bisher sicher die erfolgreichste Produktion. nicht primär um zu fotografieren, außer als wir da das Beim letzten Indien Projekt hingegen standen caritative Filmprojekt gemacht haben, da war natürlich der FoAbsichten und Hilfe im Vordergrund. Es war das Ziel kus vorwiegend auf das Filmen und die Fotografie geeinen Film über ein indisches Waisenhaus zu drehen, richtet. Grundsätzlich ist diese Gegend aber mein Aufwelcher die uneigennützig arbeitenden Betreiber dabei tank- und Rückzugsort, diese Wildnis, dieses Wegsein, unterstützen soll, Spenden für das Waisenhaus zu gene- das ganz auf sich alleine gestellt sein, die Kamera ist rieren und Gönner zu informieren. einfach nur dabei weil ich gemerkt habe, dass ich so Beim Alaskaprojekt lief es etwas anders, hier wurde funktioniere, wenn ich etwas fotografiere oder filme, ich von einer kanadisch-schweizer Gruppe gefragt ob erlebe ich alles intensiver. Bei ganz vielen Menschen ich bei einer Produktion mitmachen würde um hier den ist es gerade umgekehrt, sie sagen es lenkt mich nur ab, Part des Fotografierens und Filmens zu übernehmen. wenn ich noch fotografieren oder filmen muss. Bei mir Dieses Angebot habe ich natürlich gerne angenom- ist es genau das Gegenteil, denn wenn ich fotografiere men. Dabei sind sehr viele Foto- und Filmaufnahmen oder filme, muss ich viel genauer hinsehen, ich muss entstanden, das hat dann zu einem Buch geführt, wel- mich viel näher damit auseinandersetzen was um mich ches ich im Eigenverlag mit herum passiert, was ich sehe einer ganz kleinen Auflage und durch dieses genauere herausgebracht habe. Aus „It‘s all about the light.“ Sehen was letztendlich zum dem Filmmaterial entstand Bild führt, erlebe ich eine ein 15 minütiger Kurzfilm Ohne Licht, ohne gutes Licht, Gegend oder auch Menschen der die Impressionen der wesentlich intensiver.Wenn dortigen Küstenregion weigibt es kein gutes Bild. ich zum Beispiel Menschen tergibt. Dieses Projekt ist fotografiere oder filme, vernoch nicht abgeschlossen, es suche ich immer eine Bezieist gut möglich, dass da noch Weiteres dazukommt und hung zu ihnen aufzubauen, selbst wenn das vielleicht etwas Konkretes, wie ein neues Buch, ein Magazin oder nur eine Begegnung von fünf Minuten ist, möchte ich ein längerer Film, entsteht. Da bleibe ich dran und wer- etwas über den Menschen den ich porträtiere erfahren. de immer wieder hingehen, das habe ich auch bei InIch erinnere mich an eine nette Geschichte während dien gemerkt, wenn man immer wieder an den selben unserer letzten Indienreise. Ich wollte ein paar Fotos Ort zurückgeht und erneut fotografiert und filmt, dann von einem Teeverkäufer auf der Straße machen. Meierhält man viele kleine Mosaiksteine und je mehr Mo- ne Frau Ursula und ich haben da vielleicht eine halbe saiksteine man hat umso mehr Möglichkeiten bieten Stunde mit ihm verbracht und obwohl wir uns nicht sich einem, etwas daraus zu machen. Natürlich kann mit ihm unterhalten konnten, er sprach kein Englisch,

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haben wir doch eine kleine Beziehung zu ihm aufgebaut, haben seinen Tee getrunken, haben zusammen viel gelacht und so sind ein paar ganz tolle Aufnahmen entstanden. Ich komme immer und immer wieder darauf zurück, die Kamera ist für mich ein unverzichtbares Hilfsmittel um etwas intensiver zu erleben.

WELCHE BOTSCHAFTEN MÖCHTEST DU MIT DEINEN BILDERN TRANSPORTIEREN? Fotografie hat für mich viel mit Emotionen zu tun. Ein Bild das Emotionen auslöst, ist ein gutes Bild, meine ich. Es ist egal ob dabei eine Kaffeemaschine, eine Landschaft, ein Auto oder eine Person fotografiert wird. Immer wenn ich ein Bild ansehe, möchte ich etDIES IST DOCH EIN SCHÖNER ÜBERGANG was empfinden. Dann hoffe ich natürlich, dass meine ZU MEINER NÄCHSTEN FRAGE. WELCHE Emotionen wenn ich ein Bild mache oder aufbereite LEITSÄTZE HAST DU BEI DER FOTOGRAFIE? auf den Betrachter weitertransportiert werden. Was ich Zeit. Einer meiner wichtigsten Grundsätze ist die Zeit. damit meine zeigt vielleicht ein Beispiel einer lustigen Gute Fotografie braucht Zeit. Je mehr Zeit ich habe Begegnung die ich hatte. Da steht also eine Frau vor desto besser wird das Resuleinem Bild von Alaska, welches ich gemacht habe. Es tat. Beim fotografieren kann man auch sagen, je mehr Zeit Begegne Menschen immer ist ein Bild auf dem man nur ich irgendwo verbringe, desMeer und Himmel sieht, die to bessere Bilder bringe ich mit großem Respekt. Stimmung ist neblig und hinnach Hause. Es ist logisch, ten gibt es ein ganz kleines Lichtfenster. Dann schaut wenn ich nur einen Tag in Alaska bin kann ich viel weniger gute Bilder machen, sie das Bild an und sagt, mit diesem Bild könne man als wenn ich einen Monat dort verbringe. Trancereisen machen. Für sie hatte das Bild eine so Ganz wichtig ist auch, versuche immer das Außer- starke Wirkung, dass sie sich richtig in das Bild hineingewöhnliche in einem Bild oder einer Geschichte zu gezogen gefühlt hat. Das war für mich natürlich ein finden. Ich überlege mir immer, was ist das Besondere riesiges Kompliment. Ein anderes Kompliment war, das Essentielle in einer Geschichte. als eine Kuratorin aus Stuttgart meinte, „Wow“, solBegegne Menschen immer mit großem Respekt. Fo- che Bilder habe sie von Island noch nie gesehen. Das war auch wieder ein Argument, weil ich offensichtlich tografiere Menschen nie ohne sie vorher zu fragen. Was in der Fotografie vielleicht über allem steht: etwas, was von ganz vielen bereits fotografiert wurde, „It‘s all about the light.“ Ohne Licht, ohne gutes Licht, auf eine andere Weise fotografieren konnte, wie man gibt es kein gutes Bild. Du kannst in der schönsten Ge- es vielleicht noch nie oder ganz selten gesehen hat. Ich gend stehen, aber wenn das Licht nicht stimmt, kannst will jetzt nicht den Anspruch erheben, ich bin der EinDu keine guten Bilder machen. Das muss nicht Son- zige der das so gemacht hat, aber offenbar ist es doch nenschein sein, das kann zum Beispiel eine trübe Stim- etwas sehr Einzigartiges mit diesen Islandbildern, die ja mung sein, das kann extrem hartes Licht sein, das spielt alle sehr abstrakt sind. Nehmen wir nur die Serie von eigentlich keine Rolle, aber du musst ein Auge für die Gletscherbildern, welche ich aufbereitet habe. Wenn Magie des Lichts entwickeln. Das Licht ist die Magie ich diese Bilder ansehe bin ich sehr ergriffen, weil ich in der Fotografie. Diese Magie oder diesen magischen die Struktur und Form von diesem Gletscher und diese Moment, muss man finden und wenn man ihn hat, die- majestätische Erhabenheit dieser Eismassen sehe. In so sen magischen Moment (Schäublin schnippt mit den einem Moment hoffe ich natürlich all dieses EmpfinFingern), dann muss man die Technik so beherrschen, den weitertransportieren zu können. dass man ihn auch fotografieren kann.

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WENN ICH DIR SO ZUHÖRE HABE ICH DEN EINDRUCK, DASS DIE LEIDENSCHAFT BEI DIR ÜBER ALLEM STEHT. Bei mir ja, könnte ich sagen. Fotografie ohne Leidenschaft, würde für mich persönlich keinen Sinn machen. Ich möchte in jedem Bild Leidenschaft spüren. Die Leidenschaft selbst brauche ich zum fotografieren. Im Foto selbst aber, ist die Magie des Lichts das Wichtigste. Leidenschaft plus Magie des Lichts ergeben dann im Idealfall die Emotionen welche ein Bild herüberbringen soll. Nehmen wir zum Beispiel das Fotografieren von Autos. Es gibt ganz schöne Autobilder, die sind gut gemacht, aber sie lösen keine Emotionen aus. Da gibt es andere Bilder, die müssen vielleicht technisch nicht mal so perfekt sein, aber da spürt man durch die Komposition, durch Bewegungseffekte, durch das Licht, Intensität und Dynamik die Leidenschaft des Fotografen. Ich denke das sind die Bilder, die bei den Menschen hängenbleiben.

Noch nicht so lange abgeschlossen ist ein Film in 4K den wir in Indien produzierten. Zu erwähnen wäre auch eine Wochenendreportage über Künstler, ebenfalls ein Film in 4K. Jetzt steht Foodfotografie für ein neues Restaurant auf dem Programm. Er hatte zwar Bilder selbst gemacht, hat dann aber sehr schnell festgestellt, dass keinerlei Emotionen mit seinen Bildern transportiert werden. Es sind kühle Studioaufnahmen von Food, aber Emotionen, sodass man sagt: „Wow, in dieses Restaurant möchte ich essen gehen“, das fehlt den Bildern. Das werden wir nun besser machen. Dann hab ich ich immer wieder mal Aufträge für Hochzeitsfotografie, zwar nicht mehr so häufig wie früher, aber wenn dann versuche ich immer außergewöhnliche Bilder zu machen. Menschen und Emotionen mehr in den Vordergrund zu stellen, als einfach nur gestellte Fotos zu schießen. Auch hier versuche ich die Essenz der Emotionen, der anwesenden Menschen festzuhalten. Ein größeres Filmprojekt über einen Mann in Alaska, befindet sich noch in der Planungsphase. Es hanWELCHE SIND DEINE AKTUELLEN delt sich dabei um eine Reportage über einen über 60 FOTOPROJEKTE? jährigen Mann, der sein Leben lang mit seinem Schiff Kürzlich haben wir für einen Auftraggeber meiner hinausgefahren ist und vielen Menschen die faszinieAgentur ein größeres Projekt abgeschlossen. Für eine rende Insellandschaft Südostalaskas näher gebracht Firma, welche Fassadenkonhat. Ich habe selten jemanstruktionen herstellt, habe den getroffen, der soviel ich viel Architekturfotografie über diese Gegend weiß und Fotografiere Menschen nie gemacht, hierfür war ich in darum möchte ich gerne ein der gesamten Schweiz unohne sie vorher zu fragen. Portrait über ihn materwegs um Gebäude zu fochen. Ich möchte versutografieren, deren Fassaden chen einen Menschen zu von dieser Firma errichtet wurden. Auch hier war in porträtieren das Eigentliche seines Lebens und Wesens erster Linie mein Wunsch die Gebäude so darzustellen, darzustellen, indem ich ihn sprechen lasse und dabei die dass sie auf den Betrachter emotional und ästhetisch Bilder zeige von den Gegenden von denen er spricht. wirken sollen. Soeben hatte ich ein Fashion Shooting für eine Nachwuchsdesignerin mit dem Thema Kopftuch. Sie hat Laienmodels aufgetrieben und diese dann ganz verrückt eingekleidet. In einem alten Güterbahnhof als Kulisse, entstanden wunderbare Fotos.

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WAS IST DEIN GRÖSSTER WUNSCH FÜR DIE ZUKUNFT? Ich würde gerne versuchen, Menschen die keine Stimme haben, über die Fotografie eine Stimme zu geben,. Das ist so was, das mich zur Zeit sehr bewegt, dies ist so ein Wunsch. Weil ich denke das Medium Fotografie hat die Stärke Menschen, die sonst in der Gesellschaft untergehen oder am Rande stehen, eine Stimme zu verleihen. Da weiß ich noch nicht genau wie ich das machen werde, ich habe ein paar Ideen, aber es ist noch viel zu früh um darüber sprechen zu können. Wenn du mich jetzt nach meinem größten Wunsch fragst, dann wäre es genau das. Ich hoffe, dass ich das in den nächsten 10 bis 15 Jahren schaffen werde, ich denke da in sehr langen Zeiträumen. WIE UNTERSCHEIDEN SICH DIE EINSATZBEREICHE VON FOTO UND FILM? Früher war ja Fotografie und Film ganz strikt getrennt. Es gab Filmer und es gab Fotografen. Nicht zuletzt aus der technischen Entwicklung der letzten Jahre, wo aus Filmkameras, Fotokameras und aus Fotokameras, Filmkameras wurden, ist es zu verdanken, dass sich die Grenzen hier verwischt haben. So haben manche Fotografen angefangen zu filmen und Filmer zu fotografieren. Jemand der mir da ganz stark in den Sinn kommt ist der Wim Wenders, er bringt diese beiden Welten in eindrucksvoller Weise zusammen. Es sind zwei ganz unterschiedliche Medien und doch sind sie sich natürlich ähnlich. Die Fotografie lebt von dem einen besonderen Bild, welches haften bleibt in den Köpfen der Menschen. Der Film hingegen lebt von Handlungen oder Abläufen die so faszinierend, lustig, dramatisch oder was auch immer sind, dass sie beim Betrachter hängen bleiben. Ich versuche immer wieder mal das zu kombinieren, das heißt, ich baue im Fluss eines Filmes eine Serie von Stills also Fotos ein, weil ich aus den Reaktionen der Zuschauer bemerkt habe, dass sie sagen, das hat mir gefallen, dass da mal wieder ein Bild einfach still dastand ohne, dass sich etwas bewegt hat um es regelrecht aufsaugen zu können, um dann im Fluss fortzufahren. Fotos haben natürlich den Vorteil, dass man sie in gedruckter Form weitergeben kann, was ja

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beim Film nicht so einfach möglich ist. Obwohl wir bei den heutigen hohen Auflösungen wissen, 4K als Stichwort, dass man durchaus einen Screenshot herausnehmen und ihn bis zu einer Größe, ich sag mal A4, drucken könnte. Es werden 6K und 8K kommen, irgendwann ist die Auflösung des Films bei einer Größe angelangt, bei der sich die Frage erst gar nicht mehr stellt ob Film oder Foto. Dann stellt sich uns Technikern nur noch die Frage, mit welcher Verschlusszeit filme oder fotografiere ich. Denn wenn ich einen Film drehe, mache ich das mit einer 30stel bis 50stel Sekunde die 25 Bilder pro Sekunde, wenn sich dann etwas bewegt im Bild gibt es immer einen Bewegungseffekt, sollte man dies nicht wünschen, müsste man mit einer sehr kurzen Zeit filmen, mit einer 1000stel zum Beispiel, dies würde dann natürlich etwas abgehackt wirken, der Vorteil wäre, man könnte jedes einzelne Bild als Standbild herausziehen. WIE INTEGRIERST DU DIE BEIDEN MEDIEN IN DEINE ARBEIT? Ich verschmelze Foto und Film immer wieder, weil ich gemerkt habe, dass die beiden Medien auf unterschiedliche Arten wirken, der Film durch seine Handlung und das Bild durch seine Komposition. Beides löst bei Leuten Emotionen aus und ich versuche das Eine und das Andere nicht gegeneinander auszuspielen, sondern harmonisch zu kombinieren. WIE KAM ES BEI DIR ZU DIESER EINSICHT? Es kam dazu, weil es beim fotografiern und filmen immer wieder zu Situationen kam in denen ich dachte, das muss ich jetzt mit einem Foto festhalten, in anderen Momenten hingegen waren Filmsequenzen die erste Wahl. Ich habe vor Ort das Gespür dafür entwickelt,das eine oder das andere Medium gibt mir eine bessere Möglichkeit die Botschaften zu transportieren. Um auf das Bild zurückzukommen in das sich die Frau so hineingezogen gefühlt hat. Als Filmsequenz wäre das zu banal gewesen, aber das eine Bild, das eine große Bild entwickelt eine hohe Anziehungskraft. Dann gibt es zum Beispiel Tieraufnahmen bei denen ein Bär durchs Flussbett rennt,


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dies kommt als Film besonders gut rüber. Da sind die wenn ich Bilder in Schwarz-Weiß ausarbeite. Bei der Grenzen manchmal fließend, ich muss dann meine heutigen Technologie fotografieren wir eigentlich imEmotionen entscheiden lassen welches Medium zum mer in Farbe und entscheiden uns dann später ob wir Zug kommt. Oder wie schon ein Schwarzweißbild daraus erwähnt eine Kombination machen. Das ist ein ganz fasaus beiden. Es gibt unter den Leidenschaft zinierender Prozess, da hab Kollegen Filmemacher und ich zum Beispiel ein Bild aus Fotografen die eine Kombi+ Magie des Lichts dem farbenfrohen Indien in nation kategorisch ablehnen ein Schwarzweißbild umgeund auf keinen Fall Foto und = Emotion wandelt und plötzlich hat Film vermischen würden. Ich das Bild für mich eine Kraft bin der prinzipiellen Ansicht, erhalten, ja eine wahnsinnidass man das darf, aber natürlich immer nur unter dem ge Dimension. Es war ein Bild mit Menschen und ich Aspekt, ob es auch von Vorteil für das jeweilige Projekt hatte sofort das Gefühl, wow, jetzt sind sie präsenist. Wenn ich den Eindruck habe, mischen bringt mehr, ter. Das hat dann gezielt dazu geführt, dass ich schon als nur das Eine oder Andere, dann mische ich. am Anfang alle Bilder die ich in Indien gemacht habe, durchging um zu sehen ob sie Schwarz-Weiß tauglich MIR IST AUFGEFALLEN, DASS DU GERNE sind. Da gab es dann wirklich einige Bilder die mich DAS INSTRUMENT SCHWARZ-WEISS ALS AUS- regelrecht angesprungen haben und ich habe daraufhin DRUCKSSTIL VERWENDEST. WIE KAM ES eine Serie von Schwarzweißbildern gemacht. AUSGERECHNET BEI EINEM FARBENFRODas führte schließlich dazu, dass der Veranstalter HEN LAND WIE INDIEN DAZU? einer größeren schweizerischen Fotoausstellung an Ja das ist eine ganz interessante Frage. Ich war bereits mich herantrat und mich bat meine Schwarzweißbilsieben oder acht mal in Indien, wie oft genau, da hab der aus Indien zeigen zu dürfen. Er meinte bei Indiich den Überblick ein bisschen verloren. Das erste Mal en denke man immer an Farbe, er fände den Weg wie 1999, war ja noch mit analogem Filmmaterial, bei die- ich es gemacht hatte, woran man beim farbigen Indien ser Reise machte ich vorwiegend Dias die ich viel später normalerweise nicht denke, faszinierend. Er fand die eingescannt habe. Es kamen weitere Reisen und damit Aufnahmen hätten so eine andere Qualität eine andere neues Material hinzu, irgendwann hat man dann eine Art als das was man normalerweise von Indien sehe. Fülle von Bildern, die man kombinieren kann, sodass Und so wurde dann eine Serie von 18 Schwarzweißsie sich sinnvoll ergänzen. Einmal, saß ich so an mei- bildern ausgestellt. Ich selbst habe noch ein Buch mit nem Computer, war am bearbeiten von Bildern und 80 solcher Bilder herausgebracht. Mancher ist zwar habe bei einem speziellen Bild gedacht, und das ist so der Meinung, dass die Abbildung auch in Farbe ganz was, was mir ab und zu passiert, dieses Bild sähe ei- schön wäre, dann sage ich immer, dass es ein anderes gentlich in Schwarz-Weiß besser aus. Die Farbe ist zwar Bild wäre mit nicht dieser von mir gewollten Wirkung. ein wichtiger Informationsträger, aber manchmal lenkt Schwarzweißfotografie darf ruhig auch mal angewendie Farbe auch von etwas anderem ab. Bei Gesichtern det werden wo man sie nicht unbedingt erwartet. Dazu zum Beispiel überdecken oder überlagern Farben oft möchte ich Fotografen auch ermutigen. Traut euch und den Gesichtsausdruck. Es kann aber auch in einem wandelt einige Bilder einer Serie in Schwarz-Weiß um Bild sein, das von Formen und Strukturen lebt, hier und schaut was es aus euch macht. Es ist ein Herankönnte die Farbe ein Zuviel an Informationen trans- tasten, ein Ausprobieren, bei der heutigen Technoloportieren, sodass die Formen und Strukturen darunter gie dürfte das ja kein Problem darstellen. Ich sehe die verborgen bleiben. Das ist hauptsächlich der Grund, Schwarzweißfotografie nicht als Konkurrenz zu Farb-

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Interview

aufnahmen, ich möchte es auch nicht als reine Modeerscheinung sehen, dass momentan überall Schwarzweißbilder auftauchen, lasst die Emotionen entscheiden ob Farbe oder Schwarzweiß die jeweilige Situation ist für mich ausschlaggebend. Ich würde sogar gerne einmal einen Film in Schwarz-Weiß drehen, aber leider habe ich noch kein geeignetes Thema dafür gefunden. WO LIEGEN DEINE SCHWERPUNKTE IN DER NATURFOTOGRAFIE UND WIE SIEHT IHRE UMSETZUNG AUS? Hier wäre vielleicht mein „Iceland Art Project“ ganz interessant. Bei Island hatte ich eine verrückte Idee. Wir Fotografen haben ja einen ganz großen Nachteil gegenüber anderen bildenden Künstlern. Unsere Kunst ist jederzeit reproduzierbar. Ein Maler hingegen macht ein Original. So habe ich mir überlegt, wie ich Originale schaffen könnte und kam dann auf die Idee, ich könnte große Stahlplatten mit nach Island nehmen 1,25 m x 1,25 m groß , diese während der Reise Umwelteinflüssen aussetzen und verwittern lassen, durch Sand, Regen, Salzwasser und Schwefel der vielen Quellen dort. Parallel dazu wollten wir fotografieren, meine Frau Ursula und ich. Gesagt getan, wir montierten diese Platten unter unseren Landrover und brachen nach Island auf. Dort waren wir drei Wochen unterwegs und haben fotografiert. Unsere Idee war von Anfang an, dass wir abstrakte Naturbilder machen. Bilder, die sich einem nicht auf Anhieb erschließen, sodass man nicht sagen kann, das ist jetzt das oder das. Sie sollten alleine durch ihre Farben, Formen und Strukturen faszinieren. Ich denke das ist uns ganz gut gelungen. Wieder zuhause haben wir dann die Aufnahmen ausgewertet und eine Auswahl von zehn Bildern getroffen. Diese haben wir dann auf die Stahlplatten montiert und so sind zehn Originale entstanden, die es in dieser Form nur einmal gibt.

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WIE WÜRDEST DU DEINE PERSÖNLICHE WEITERENTWICKLUNG VON DEN ANFÄNGEN ALS FOTOGRAF BIS HEUTE BESCHREIBEN? Mit zwölf bekam ich meine erste Kamera, das sind jetzt knapp 38 Jahre. In dieser langen Zeit konnte ich natürlich meine technischen Fähigkeiten weiterentwickeln, das heißt, wie kann ich ein gutes Bild festhalten. Hier wird die Technik oft unterschätzt. Computer, Software und Ausgabegeräte sind heute unverzichtbar. Ein Bild ist noch nicht fertig, wenn ich auf den Auslöser gedrückt habe, sondern erst wenn es auf einem digitalen Medium oder über einen Druck publiziert ist. Das ist die eine Schiene der Entwicklung die immer noch weitergeht. Die andere Seite, die Emotionen sind zwar bei jedem von uns immer da, was bei vielen jedoch oft fehlt ist die Achtsamkeit für Dinge die passieren. Durch Achtsamkeit nehme ich Menschen und Gegenden intensiver wahr. Je intensiver ich etwas wahrnehme und je höher meine kameratechnischen Fähigkeiten sind, desto gezielter kann ich diese Stimmung im Bild festhalten. Das ist ein persönlicher Prozess der immer weiter geht und niemals endet. Die Empfindsamkeit und Fähigkeit einen bestimmten Moment festzuhalten wird sich immer weiter entwickeln. Ich kann niemals sagen jetzt bin ich angekommen, sondern es ist immer wieder ein neues Suchen, ein neues sich darauf einlassen, ein neues sich den Gegebenheiten aussetzen. Ich erlaube mir heute den Luxus mir Zeit zu gönnen, das war früher noch nicht so. Ich könnte nie mit einer Gruppe reisen bei der man einen Zeitplan einhalten muss. Mit Ursula und mir da klappt das sehr gut, wenn das Wetter an einem Ort mal nicht passt, dann warten wir eben bis es stimmt, mit einer Gruppe wäre das selbstverständlich nicht möglich. Das verweilen können ist etwas ganz Wichtiges beim fotografieren und filmen. Zeit, Fähigkeiten und Empfindsamkeit das sind die drei Schlüssel die sich bei einem Fotografen zeitlebens weiterentwickeln müssen.


Interview

MOMENTAN WIRD JA GROSS DARÜBER DISKUTIERT OB DIE PURISTISCHE ANALOGE FOTOGRAFIE ODER DIE TECHNISCH DIGITALE DIE WAHRE SEI. WO STEHST DU MIT DEINER MEINUNG BEI DEN DISKUSSIONEN. Ich bin da sehr pragmatisch eingestellt. Jeder Fotograf möchte mit seinen Bildern etwas erreichen und ich finde er sollte den Weg wählen, der ihm am besten dabei hilft sein Ziel zu schaffen. Ich weiß es gibt Fotografen die sagen, dass für sie der Prozess des analogen Fotografierens wichtig sei innerhalb des ganzen Ablaufes, der bereits mit der Motivsuche beginnt bis hin zum fertigen Bild. Sie wollen bewusst die Entstehung des Bildes miterleben und nicht gleich nachdem sie den Auslöser gedrückt haben sehen was daraus geworden ist. Sie wollen das Korn des Films über das Negativ in das Bild hineinbringen und den Prozess des Labors miterleben. Da ist die analoge Fotografie genau der richtige Weg für diese Fotografen. Ein Anderer hingegen meint, das es für ihn digital am besten gehe. Er will sofort nachdem er ein Bild gemacht hat, sehen wie es aussieht. Er möchte das Bild am Computer fertig bearbeiten um es auf einem Drucker ausgeben zu können. Diese Diskussion über analog oder digital ist für mich völlig überflüssig, weil jeder Fotograf für sich entscheiden muss, welchen Weg er einschlägt, was einzig und allein zählt ist das Endresultat.

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Indien

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Indien

Photo MĂźnsingen 2015 SchwarzweiĂ&#x;-Impressionen aus Indien.

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Indien

Seit 1999 hat Peter Sch채ublin den Subkontinent f체nf Mal bereist um Menschen mit seiner Kamera zu portr채tieren. Dabei ging es ihm stets um Tuchf체hlung.

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Indien

Fremde exotische Kultur, Land und Leute, Eintauchen in eine andere Welt.

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Indien

Ăœber eine Milliarde will versorgt sein.

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Indien

Diese Bildauswahl zeigt das typische, quirlige Leben der Kinder.

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Indien

Ein Leben ohne Bits und Byts. Beim irritierten westlichen Betrachter erwecken die Bilder nostalgische Erinnerungen.

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Indien

Auf engstem Raum mit einfachsten Mitteln erhalten die Handwerker und Dienstleister das t채gliche Leben aufrecht.

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ab 15.02.2015 bei ihrem Mercedes-H채ndler.


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Iceland Art Project

Iceland Art Project

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Iceland Art Project

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Iceland Art Project

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Iceland Art Project

Island In Island habe ich das Gefühl, als sei ich bei der Schöpfung des Planeten Erde dabei. Es zischt und blubbert überall. Die Erde und auch das Wasser haben viele verschiedene Farben.

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Es gibt Gegenden, da ist das Moos so grün, dass es in den Augen fast schmerzt, wenn man es ansieht. Für einen Fotografen ist Island deshalb ein Paradies.


Iceland Art Projekt

Hinter der Kamera Peter Sch채ublin auf Motivsuche um ein Kunstwerk zu schaffen.

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Editorial

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Editorial

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Impressum

Layout Blue Messmer Agentur Bluevisual Bilder Indien, Alaska Iceland Art Project Peter Sch채ublin

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Profile for 720 Grad GmbH

PICTOMA - Blues Fotomagazin  

Semesterarbeit von Blue Messmer im Bereich Magazingestaltung

PICTOMA - Blues Fotomagazin  

Semesterarbeit von Blue Messmer im Bereich Magazingestaltung

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