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06 / Dezember 2009 Mitarbeiterzeitung der Papierfabriken Cham-Tenero AG

mosaik 2 Cham Paper Group

Drei Standorte – ein Team

3 Papierfabriken Cham-Tenero AG

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Fenice im Fokus

Green Belt Projekt

4 Innovation & Marketing Das neue Logo

5 Innovation & Marketing Silico Premium

6 Märkte & Produkte Labelexpo Europe 2009

8 Papieri intern

Impressionen vom Mitarbeiterfest

10 Lehrberufe in der Papieri Cham Die neuen Lernenden

12 Interview

mit Franziska Stöckli

13 Gesundheit & Sicherheit Rückblick Sicherheit

14 Gesundheit & Sicherheit Schwäne in Not

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Papieri Intern Erfolgreiche Re-Zertifizierung Mitteilungen, Pensionierungen, ­Todesfälle

Ein erlebnisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu – ein Jahr, das uns einige Veränderungen gebracht hat. Ich denke dabei vor allem an die organisatorischen Änderungen, die wir in die Wege geleitet haben. Ihr fragt euch vielleicht: Wozu diese Änderungen? Ich will es euch kurz erklären. Woher kommen wir? Wir blicken auf ein Produktionsjahr zurück, das mehrmals unterbrochen wurde von Kurzarbeitsperioden. Diese Kurzarbeitsperioden waren notwendig, weil unsere Kapazitäten nicht ausgelastet sind. Wir konnten die Verkaufsmengen seit Anfang 2009 zwar deutlich steigern, doch wir haben erkannt, dass weitere Schritte notwendig sind, wenn wir uns im Wettbewerb behaupten wollen. Wohin gehen wir nun? Wir sehen unsere Chance darin, im Markt als Einheit aufzutreten, als EINE Cham Paper Group. Gleichzeitig wollen wir unsere Aktivitäten konsequent auf die Kunden ausrichten. Ausgehend von den Kundenbedürfnissen haben wir unsere Produkte deshalb neu wie folgt gegliedert: Consumer Goods (Konsumgüter inkl. Produkte für die Pharmaindustrie), Industrial Release & Processes (Silico-Rohpapiere und Prozessliner) sowie Digital Imaging. Weshalb denken wir, dass uns dieser Weg zum Erfolg führt? In den Gesprächen mit unseren Kunden habe ich festgestellt, dass für sie vor allem eines zählt: Die Marke Cham

­ aper Group. Ob ein Produkt in ­Carmignano, P Condino oder Cham hergestellt wird, ist für sie weniger wichtig. Für uns ­heisst das, dass wir die Aktivitäten unserer Werke vermehrt koordinieren müssen, vor allem im Verkauf. Unsere Kunden wünschen EINE Cham ­Paper Group und EINEN Ansprechpartner in unserem Unternehmen. Lasst uns also mit unseren Kolleginnen und Kollegen in Italien näher zusammenrücken und EINE Mannschaft bilden. Nur so können wir Erfolg haben – mit vereinten Kräften! Weil die Neugestaltung der Verkaufsorganisation für uns alle sehr bedeutsam ist, werde ich den Verkauf in der Umsetzungsphase selbst führen. Sobald diese abgeschlossen ist, regeln wir die Führung neu, damit ich mich auf andere wichtige Bereiche konzentrieren kann. Nun wünsche ich euch eine besinnliche Weihnachtszeit – gönnt euch ein paar Tage Ruhe und kommt gesund und motiviert zur Arbeit zurück. Ich freue mich auf euch und auf die Aufgaben, die uns im neuen Jahr erwarten!

Peter Studer, COO Cham Paper Group


2 | Cham Paper Group

Die Lieferkette unter die Lupe genommen

In der Lieferkette eines Unternehmens muss alles zusammenpassen, damit der Betrieb optimale Leistungen erzielen kann. Aus diesem Grund hinterfragt die Cham Paper Group mit dem Projekt FENICE derzeit ihre Strukturen und Abläufe.

Welche logistischen Angebote bringen unseren Kunden einen Mehrwert? Welche Leistungen erbringen unsere Konkurrenten? Welche Leistungen wollen wir erbringen, damit wir uns am Markt differenzieren können? Wie müssen die internen Abläufe aussehen, damit diese Leistungen kostengünstig und zeitnah erbracht werden können? Mit diesen und weiteren Fragen betreffend der Lieferkette (Supply Chain) befasst sich das Projekt ­FENICE. Neben guten Produkten mit speziellen Eigenschaften soll ­FENICE der Cham Paper Group ermöglichen, durch attraktive Lieferbedingungen einen Vorteil auf dem Markt zu erzielen. Wichtig dabei ist es, dass dies nicht

zu einer Erhöhung der Lagerbestände führt, sondern durch angepasste Abläufe erreicht wird. In Cham konnte dieses Ziel durch eine Standardisierung der Produkte erreicht werden. Dabei wurden sowohl die Rezepturen vereinheitlicht als auch die Anzahl der unterschiedlichen Rollendimensionen reduziert. Dieser Weg ist für Carmignano und Condino nur teilweise möglich, da die Bedürfnisse ihrer Märkte sich deutlich von Cham unterscheiden. Für diese speziellen Anforderungen, werden wir gemeinsam Lösungen finden, die die Zielkonflikte von kurzen Lieferzeiten und unterschiedlichen Rollendimensionen mit niedrigen Lagermengen lösen müssen. Deshalb ist es wichtig, dass von Anfang an Verkauf, Planung, Entwicklung, Logistik und Produktion eng zusammenarbeiten und die Lösungsansätze mitgestalten können. Projekt stärkt die Einheit

Den Kunden soll dieses Projekt den Mehr-

wert bringen, dass sie mit vergleichbaren Leistungen und Lösungen rechnen können, egal von welchem Werk sie ihr Papier beziehen. Dadurch hat dieses Projekt nicht nur für unsere italienischen Werke eine hohe Bedeutung, sondern ist eine Fortentwicklung des Auftretens als eine Cham Paper Group. Wie Phönix (ital. Fenice) aus der Asche auferstanden ist, so ist auch dieses Projekt erst nach einigen Pausen reaktiviert worden. Dies hatte zur Verunsicherung der Projektteilnehmer über den Sinn und das Ziel des Projekts geführt. Diese Phase ist vorüber und ­F ENICE wird momentan sehr stark von allen Beteiligten getragen. Für mich ist es eine Freude an diesem Projekt teilzunehmen, das unsere Prozesse umfassend hinterfragt und uns hilft, noch intensiver auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen. 

Peter Müller

«FENICE ist mehr als bloss eine ­Verbesserung der Effizienz» Seit Ende Juli leitet Johann Boog die Geschicke des Cham Paper Group Werkes in Carmignano. Das Redaktionsteam Mosaik hat sich mit ihm unterhalten, um mehr über seinen Start in Italien und den Stand des Projektes FENICE dort zu erfahren.

Herr Boog, Sie sind seit Ende Juli Geschäftsführer in Carmignano. Was hat Sie bewogen, diese Aufgabe anzunehmen?

Erstens die Herausforderung. Es liegt vermutlich in meinem Naturell, immer neue Herausforderungen anzunehmen. Diesmal ist es der Bereich Papier. Zweitens ist es immer schön, in Italien arbeiten zu können. Wie wurden Sie in Carmignano aufgenommen?

Anfangs waren die Mitarbeiter ein bisschen skeptisch. Dies vermutlich auch, weil in letzter Zeit doch viele personelle Mutationen stattgefunden haben. Grundsätzlich darf ich aber sagen, dass ich doch freundlich aufgenommen wurde. Es braucht auf jeden Fall immer gegenseitige Toleranz. Worin unterscheidet sich die Cham Paper Group bzw. das Werk in Carmignano von den anderen Unternehmen, die Sie bisher geführt haben?

Da ich viele Jahre in Italien verbracht habe, kenne ich die Kultur und die Mentalität der Italiener ziemlich gut. Es ist sehr wichtig, die Unterschiede beider Kulturen zu akzeptieren und zu respektieren. Die Cham Paper Group bzw. das Werk in Carmignano unterscheidet sich von anderen Unternehmen nicht wesentlich. Die Papierbranche hat aber ihre eigenen Gesetze, die berücksichtigt werden müssen, will man grössere Managementfehler vermeiden.

Carmignano steckt mitten in der Umsetzung des Effizienzsteigerungsprogramms FENICE. Was versprechen Sie sich von diesem Projekt?

FENICE ist mehr als nur eine Verbesserung der Effizienz. Das Projekt zwingt die Mitarbeiter, neue Organisationsstrukturen und Prozesse zu akzeptieren. Dadurch wird eine neue Denkweise entwickelt, die wiederum zu einer langfristigen Ergebnisverbesserung führt. Wie reagieren Ihre Mitarbeiter auf ­FENICE? Inwieweit sind die geplanten Massnahmen vereinbar mit der Mentalität des ­Italieners?

Wie oben bereits erwähnt, entspricht FENICE wohl weniger der italienischen Kultur, da wir mit diesem Projekt die Kreativität unserer Mitarbeitenden einschränken. Nichtsdestotrotz sehen sie die Notwendigkeit des Projekts und unterstützen FENICE tatkräftig. 

Franziska Stöckli


Papierfabriken Cham-Tenero AG | 3

Green Belt Projekt – Wie Pumpen helfen, ­Energie zu sparen Das Projekt Green Belt ist auf Kurs. Dank neuen und neu zusammengelegten Pumpen soll in der Papieri der Energieverbrauch der Pumpen deutlich gesenkt werden.

Ins Leben gerufen wurde das Green BeltProjekt, weil die Energiepreise stark gestiegen sind und die oft auch veralteten und falsch ausgelegten Pumpen einen schlechten Wirkungsgrad aufwiesen. Zudem waren die Unterhaltskosten hoch und es gab immer wieder Produktionsausfälle, die durch Pannen an Pumpen verursacht wurden. Ziel des Projektes war es anfänglich, den Energieverbrauch der Pumpen um 20% zu reduzieren und die Ausfälle der Papiermaschine wegen streikender Pumpen zu beseitigen. Das Projekt wurde vorerst auf die Stoffaufbereitung der Papiermaschine 5 in Cham begrenzt, damit es überschaubar bleibt. Das Ziel bereits übertroffen

Das Projekt ist nun bereits zu 70% umge-

setzt. Diverse Pumpen konnten zusammengelegt oder ganz weggelassen werden. Zwölf neue Pumpen wurden während den Kurzarbeitsperioden eingebaut und sind bereits im Einsatz. Alleine das Ersetzen und Zusammenfügen von Pumpen brachte bis heute eine Energieeinsparung von 40% gegenüber den alten Pumpen, was bedeutet, dass das ursprüngliche Ziel bereits deutlich übertroffen wurde. Wir reden hier von rund 220 000 CHF im Jahr, die eingespart werden. Als nächster Schritt sind Anpassungen an der Steuerung geplant. Hier versprechen wir uns nochmals ein riesiges Sparpotenzial. Ein weiterer sehr positiver Nebeneffekt ­betrifft die Ersatzteillagerbestände. Diese konnten ebenfalls reduziert werden, da die neuen Pumpen nun standardisiert sind. So braucht es nicht für jede Pumpe spezielle Ersatzteile; ein Satz Ersatzteile reicht jetzt, um die neuen Pumpen im Notfall schnell reparieren zu können.  Rainer Wildisen

Die Energiespargruppe sucht Ideen Jeder kann helfen Energie zu sparen:

 s wird wieder kälter. Lüften Sie nur E morgens und abends kurz. Das hilft Energie zu sparen und ist effizienter als ein dauerhaft gekipptes Fenster. Löschen Sie am Abend das Licht.  chalten Sie die Geräte am Abend aus S (PC, Bildschirm, Kaffemaschine, etc.)  enützen Sie die Treppe, statt den Lift. B Das braucht keine elektrische Energie und hält warm und fit. Haben Sie weitere Ideen, um Energie zu sparen? Melden Sie diese via E-Mail: energiesparen@cham-group.com 

Michael Isenring


4 | Innovation & Marketing

Aus blau wird rot – Mit dem neuen Logo ­Stärke demonstrieren Die meisten Mitarbeitenden werden den Farbwechsel der Cham Paper Group von Blau auf Rot bemerkt haben. Und wahrscheinlich werden sich viele die Frage nach dem Grund dafür gestellt haben. Hier kommt die Auflösung.

Um es kurz zu machen: Neu wollen wir mit unserem Auftritt unseren Kunden klarer kommunizieren was wir für sie leisten, um uns Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Am Anfang stand dabei die Erkenntnis, dass wir unseren Kunden mehr als Papier bieten. So entstand unser neuer Slogan «More than Paper», denn das ist es genau, was die Kunden von uns verlangen und wir ihnen bieten. Schliesslich zahlen die Kunden für unsere Produkte auch oft mehr als bei der Konkurrenz. «More than Paper» bedeutet nichts anderes, als dass wir in Nischen tätig sind, wo Papier mehr zu leisten vermag als allgemein hin angenommen wird und dass wir ein Lösungsanbieter sind. Eine Lösung aus Kundensicht ist allerdings nur so gut, wie sie Wert für den Kunden schafft. Was das genau heisst, wollen wir anhand von Beispielen anschauen. Der Kunde profitiert mehrfach

Wir haben auf der Labelexpo unser Produkt

Silico Premium vorgestellt und den Kunden bewiesen, dass dieses Papier nicht nur mehr zu leisten vermag, als herkömmliche CCKPapiere (Silikon-Rohpapiere). Es kann sogar als PE-Ersatzpapier (PolyEthylen-beschichtetes Basispapier) verwendet werden. Mit dieser Leistung haben wir unsere Kunden verblüfft. Wenn wir uns als Lösungsanbieter verstehen, gehört zu einer Lösung nicht nur das Papier, sondern auch dessen Verfügbarkeit in der Produktion der Kunden. Stellen Sie sich vor, wir hätten auf einmal keinen Zellstoff mehr. Dann würden uns die besten Lösungen nichts nützen, weil wir nichts mehr produzieren könnten. Deshalb haben wir viel Zeit und Energie in den Auf bau unseres Supply Chain Managements (Logistik) investiert. Das Resultat ist, dass der Kunde immer das richtige Papier zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung hat und somit seinen Lager­ bestand stark reduzieren kann. Was lernen wir aus den beiden Beispielen? Im Fall von Silico Premium profitiert der ­Kunde von einer günstigeren Kostenstruktur. Er bezahlt nicht nur einen niedrigeren Papierpreis, sondern senkt seine Produktions- und

Entsorgungskosten. Dank dem Lieferkettenmanagement kann der Kunde seine Lagerbestände auf ein Minimum reduzieren. Je weniger man auf Lager hat, desto günstiger wird auch hier die Kostenstruktur. Ein Symbol der Stärke

Nun haben wir zwei konkrete Beispiele diskutiert, die uns von unseren Mitbewerbern unterscheiden und so dem Kunden einen klaren Mehrwert bieten. Genau das wollen wir durch unsere neue Corporate Identity – die Farbe rot, das neue Logo und der neue Slogan «MORE THAN PAPER » – ausdrücken. Rot symbolisiert unsere Stärke als kleinere Unternehmung in einem sehr grossen Markt. Wir wollen, dass Kunden auf uns aufmerksam werden.

Genauso wichtig wie der neue Slogan und die neue Farbe ist, dass die Cham Paper Group in Zukunft nicht mehr als Ansammlung einzelner Profit Center, sondern als Einheit von unseren Kunden wahrgenommen wird. Damit entsprechen wir einem Kundenbedürfnis. Unsere Kunden haben mehrheitlich den Wunsch geäussert, mit nur einem Vertragspartner (also einem unserer Verkäufer) über das gesamte Sortiment der Cham Paper Group zu verhandeln. 28 unserer grösseren Kunden kaufen heute bei mindestens zwei Werken. Das bedeutet für sie doppelten Einkaufsaufwand. Und Aufwand bedeutet Zeit und Geld. Deswegen ist der Geschäftsleitung das Thema « ONE CPG » auch so wichtig. Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass wir uns mit unserem neuen Auftritt stärker auf die Bedürfnisse des Marktes ausrichten, um klarer aufzuzeigen, warum Kunden bei der Cham Paper Group kaufen sollen, und was wir ihnen bieten.   Florian Pick


Innovation & Marketing | 5

Das neue Silico Premium – Ein innovatives Papier ist «Mehr-Wert» Die Cham Paper Group hat die im ZweijahresRhythmus stattfindende Labelexpo genutzt, um Silico Premium zu lancieren. Das neue Produkt bereichert den Markt der industriellen Release Liner und definiert die technischen Möglichkeiten von Clay gestrichenen Kraftpapieren neu.

Mit Silico Premium erfüllen wir die sich wandelnden Bedürfnisse unserer Kunden. Zur Kundschaft in diesem Bereich zählen kommerzielle Silikonisierer und Hersteller von Haftverbunden für den Graphic Art Bereich. Silico Premium stellt dabei die Alternative zu PE-extrudierten Linern dar. Diese Papiere werden als Release Liner für sehr hochwertige Haftverbundlaminate eingesetzt, welche anschliessend im Digitalen Inkjet Verfahren bedruckt werden. In dieser Endanwendung kommt es auf die sogenannte Dimensionsstabilität des Papiers an. Das heisst, dass der Liner keine Feuchtigkeit aus dem Papier abgibt und aufnimmt. Die Folge eines solchen Verhaltens wäre eine Welligkeit im Verbund, was zu Qualitätseinbussen in der Druckbildwiedergabe führen würde. Mit Hinblick auf

­ iese Erfordernisse werden in der Praxis bisd lang häufig Papiere eingesetzt, die mit einer dünnen extrudierten PE-Schicht verschlossen sind. Der Nachteil für unsere Kunden in der Silikonisierung dieser Papiere ist, dass sie bedingt durch das verwendete PE eine Prozesstemperatur von 150°C nicht überschreiten dürfen. Dies begrenzt verständlicherweise die mögliche Maschinengeschwindigkeit in diesem Verarbeitungsschritt stark. In neue Marktbereiche vorstossen

Neuartige Streichrezepturen ermöglichen uns nun mit Silico Premium die gewünschten Produkteigenschaften zu erzielen und gleichzeitig eine PE-Extrusion überflüssig zu machen. Dadurch sind unsere Kunden auch in der Lage, dieses Produkt mit höheren Temperaturen zu trocknen und auf ihren Anlagen schneller zu fahren. Wir bieten unseren Kunden mit Silico Premium einen Mehrwert mit einem ökologisch nachhaltigen Produkt: Einen Release Liner, gefertigt mit nachwachsenden und ressourcenschonenden ­Rohstoffen.

Silico Premium wird als Release Liner für hochwertige Folien in der Fahrzeugverklebung verwendet.

Neben unserem angestammten Markt Graphic Art gibt es weitere Anwendungsmöglichkeiten von Papieren mit den Produkteigenschaften von Silico Premium. Hier sehen wir bereits interessante Möglichkeiten, in neue Marktbereiche vorzustossen. 

Edgar Habich

Update Curtain Coater – Auf gutem Weg In Sachen Curtain Coater gibt es weitere Fortschritte zu vermelden. So haben wir Anfang August die Betriebsart «inboard 2-lagig» erfolgreich getestet und in Betrieb genommen. Sie ermöglicht uns, geplante Produkt-Neuentwicklungen in den Bereichen Tobacco und Digital Imaging im 4. Quartal weiter voranzutreiben. Die bislang erzielten Ergebnisse waren vielversprechend. Seitens Technik sind für den Herbst weitere kleinere Umbauten und Optimierungen zur Steigerung der Produktivität geplant. Die bereits getesteten Papiersorten haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das Feedback der Beta-Testkunden bestätigt uns darin, dass die Zukunft der Spezialpapierherstellung massgeblich von dieser neuen Technologie beeinflusst werden wird. 

Natacha Valera

Curtain Coater im Einsatz


6 | Märkte & Produkte

«Labelexpo Europe 2009» – Erster ­Messe­auftritt im neuen Gewand

Die Cham Paper Group präsentiert sich in Brüssel der Fachwelt (links im Hintergrund die 1. Station Klimaschränke).

An der grössten Etikettenmesse der Welt, der «Labelexpo Europe 2009», präsentierte sich die Cham Paper Group zum ersten Mal im neuen Design. Gleichzeitig wurde der Fachwelt das neue Silico Premium vorgestellt.

Damit der neu gestaltete Auftritt der Cham Paper Group auf die Messe vom 23. bis 26. September in Brüssel hin perfekt war, mussten in der Vorbereitung rechtzeitig sämtliche Verkaufsunterlagen, Visitenkarten, Werbeplakate und vieles mehr neu aufbereitet werden. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an den Innendienst, insbesondere an Lydia Leisibach und ­Olivia Limacher sowie an die Lernenden Andrea Waldispuehl und Cédric Schneuwly. Sie

­ aben dank ihrem Einsatzvermögen den h ­enormen Aufwand unter grossem Zeitdruck bewältigen können. Im Mittelpunkt der Messe stand nicht nur unser neuer CPG-Auftritt mit «More than paper»-Logo, sondern vor allem unsere gelebte Philosophie, die wir mit «More than paper» verbinden. Denn Papier vermag viel mehr zu leisten, als Manche zu denken wagen. An der Labelexpo wollten wir diese Aussage vor Ort beweisen und so von unseren Kunden und Interessenten als innovatives Unternehmen wahrgenommen werden. Aus diesem Grund bestand unser Messestand soweit wie möglich auch aus Papier. Konkret fanden die Messebesucher an unserem Stand Stehtische,

Loungehocker sowie Sitzungszimmertisch und -stühle aus Papier vor. Unsere eigenen Papiere kamen an unserem Stand selbstverständlich auch zum Einsatz. So stellten wir dank der Hilfe unseres Multitalents Ernesto Guglielmetti und dem Condino-Team für alle unsere Papierstehtische Papierblöcke aus unseren eigenen Papieren zusammen. Diese wurden bei uns zugeschnitten und zu einem Block geklebt. Sie dienten auf der Messe als Schreibblöcke. Versehen waren diese mit unserem Etikett «Swiss Matt Adhesive», auf dem unser Logo und unsere Anschrift standen. Zudem traten wir mit unseren Wandbildern auch den Beweis an, dass man mit unseren Papieren selbst gestalterisch tätig werden kann.


Märkte & Produkte | 7

Mini Curtain Coater

2. Station Wasserbad

1. Station: Klimaschränke In den zwei Klimaschränken wurde gezeigt, wie sich das Silico Premium unter extremen Klimabedingungen (hohe Luftfeuchtigkeit und Lufttrockenheit) verhält. Die Schlagzeile «Bestes Arbeitsklima» sollte zum Ausdruck bringen, dass wir bei der Entwicklung der Papiere die komplette Wertschöpfungskette bis hin zum Endkunden in unsere Betrachtungen mit einbeziehen.

Das Motto der Präsentation unserer neuen Produkte lautete: «ERLEBNISWELT». Es gab am Messestand diverse Stationen, welche die Kunden durchlaufen konnten. Jede Station wurde durch eine Schlagzeile beworben, welche die Kunden zum Nachdenken anregen sollte.

2. Station: Wasserbad Beim Wasserbad handelte es sich um ein mit Wasser gefülltes Becken, in dem Muster von Silico Premium im Vergleich zu einem anderen gleichwertigem Papier in Wasser eingetaucht wurden. Es sollte durch Interaktion mit dem Kunden veranschaulicht werden, wie die Wasseraufnahmefähigkeit des Papiers ist. Den Messebesuchern wurde dabei eindrücklich vor Augen geführt, dass unser umweltfreundliches Silico Premium im Vergleich zum anderen Papier kein Curling aufweist. Diese selbsterklärende Kommunikationsweise wurde durch die Schlagzeile «Mit unseren Papieren gehen Sie nicht baden» unterstützt.

Einen prominenten Platz an unserem Stand erhielt das neue, aus Cham stammende ­Papier «Silico Premium». Es verhält sich genauso wie ein PE-Papier, nur dass eben kein PE drin ist. Damit sich Kunden persönlich von den Vorteilen unseres neuen Produkts überzeugen konnten, richteten wir drei ­Stationen ein.

3. Station: Endapplikation Als letzte Station wurde das Endprodukt vorgestellt, der Silico Premium Release Liner mit Rückseitendruck. An dieser Stelle konnten Kunden schliesslich die Endapplikation in den Händen halten. Wie bei allen anderen Stationen gab es auch hier eine ­Schlagzeile, welche unsere Unternehmensphilosophie zum

Kunst aus Chamer Papier

Präsentation neuer Produkte

Ausdruck brachte: «Natürlich» haben wir das PE-Papier vom PE befreit. In einer ähnlichen Kommunikationsform wurden unsere anderen Innovationen wie das Adicar Fluo, Visualjet und diverse Standardprodukte vorgestellt. Neue Technologien

Auf der Labelexpo wurde ebenfalls unsere neue Technologie aus Cham, der Curtain Coater, präsentiert. Im Konzept der Erlebniswelt wurde der Mini CC aufgestellt, der erfolgreich funktionierte und für den sich unsere Kunden ebenso rege interessierten. Dank neuem Anstrich verwandelte sich ­unser Mini CC gar in eine Designer-HightechMaschine. An dieser Stelle ein grosses Lob an die Lernenden Alex Niederberger, Kim Holzner, Goran Sandic, Resul Cakir, Bojan Lazic, Drago Dragiecevic, Arment Zendeli, Michi Bucher, Lukas Studerus und Fabian Langenegger. Sie haben diese gelungene Präsentation ermöglicht. Die Labelexpo können wir insgesamt als vollen Erfolg verbuchen. Kunden und Geschäftspartner nahmen die Cham Paper Group besonders positiv – «ANDERS » – wahr. Mit unseren neuen Produkten und unserer unkonventionellen Kommunikationsform haben wir den Messebesuchern gezeigt, dass wir ein aktives und innovatives Unternehmen am Markt sind.  Maria Carnevale


8 | Papieri intern

Mitarbeiterfest 2009 der Papieri Gemeinsam für den richtigen Ton gesorgt Das diesjährige Mitarbeiterfest stand unter dem Motto «Multikulti». Neben kulinarischen Höhepunkten hielt es für die Mitarbeiter eine Teamwork-Demonstration der besonderen Art parat.

Auch Petrus schien in die Planung des diesjährigen Mitarbeiterfestes miteinbezogen worden zu sein. So trafen sich die Mitarbeitenden der Papierfabriken Cham-Tenero AG bei herrlichem Sonnenschein auf dem Gelände der Papieri zu einem gluschtigen Apéro und mancher war versucht, dank der rhythmischen Klänge der Band Azul sein Tanzbein zu schwingen. Nachdem der erste kleine Hunger und Durst gestillt waren, ging es zum festlichen Teil des Abends über. Zuerst informierte Herr Studer ausführlich über die aktuelle Situation bei der Cham Paper Group und im Anschluss wurden unter dem Beifall aller Beteiligten die Jubilare und Ernennungen des Jahres 2009 geehrt, sowie die Preise für den Wettbewerb «Bike to work» verteilt. Nach einer eindrucksvollen Vorführung der Papieri-Feuerwehr war es endlich soweit – die verschiedensten Köstlichkeiten standen bereit, um die mittlerweile wieder hungrigen Mägen zu füllen. Gemäss dem Thema «Multikulti» waren diverse länderspezifische Stände aufgebaut, an denen man sich nach Lust und Laune bedienen konnte. So gab es einen spanischen Stand mit feiner ­Paella, der Italiener lockte mit verschiedenen Spaghetti­ saucen und Lasagne, die Schweiz war mit Älplermagronen vertreten, vom thailändischen Stand duftete es verlockend nach Frühlingsrollen und Reispfanne und abgerundet hat das Bild der Balkanstand mit etlichen Fleischspezialitäten sowie ein grosses Salatbuffet. Es war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei – man sah überall nur zufriedene Gesichter! Hörbare Teamarbeit

Der Höhepunkt des Abends stand aber noch bevor. Schon die ganze Zeit hatten die vielen Trommeln, die aufgebaut waren, für Interesse gesorgt. Jetzt war voller Körpereinsatz gefragt. Zwei Arten von Trommeln standen zur Auswahl. Während die einen Trommeln nur mit den Händen geschlagen wurden, brachte man die anderen mit Hilfe von Schlägern zum Klingen. Jeder Mitarbeitende durfte sich eine Trommel aussuchen. Sie setzten sich in mehreren Reihen im Quadrat um Herrn ­R igert herum und versuchten sich unter

fachkundiger Leitung ein paar Grundkenntnisse anzueignen. Anschliessend wurden vier Gruppen gebildet. Jede bekam einen anderen Takt vorgeschrieben. Als nach 15-minütigen Proben endlich alle vier Gruppen gleichzeitig ihren Rhythmus trommelten, ging es den Anwesenden wirklich durch Mark und Bein. Es klang sensationell und bestimmt war es auch noch meilenweit zu hören. Im Anschluss sorgte dann ein Glacé-Wagen mit phantastischen Eissorten und frischem Fruchtsalat dafür, dass die verbrauchten Kalorien gleich wieder zugeführt werden konnten. Die feinen Cocktails, die zum Ausklang des Abends an der Papieri-Bar gemixt wurden, rundeten den gelungenen Anlass noch ab. Das Mitarbeiterfest wird allen in bester Erinnerung bleiben – ein herzliches Dankeschön an die Geschäftsleitung und das Organisationskomitee!  Elisabeth Schäfer


Papieri intern | 9


10 | Lehrberufe in der Papieri Cham

Vorstellung der neuen Lernenden

Person Ich heisse Alexander Wyrsch und wohne in Buchrain im Kanton ­Luzern. Ich habe eine kleine Schwester und mein Vater arbeitet auf der Bank. In meiner Freizeit rudere ich gerne, oder gehe mit meinen Kollegen in den Ausgang.

Ausbildung Am 10. August 2009 habe ich meine Lehre als Polymechaniker begonnen. Mir gefällt dieser Beruf, da ich gerne mit Metall arbeite. Die Papierfabrik Cham hinterliess bei mir schon nach meiner Schnupperlehre einen bleibenden Eindruck. Mein Ziel ist es, einen guten Abschluss zu machen und ich freue mich auf eine lehrreiche Ausbildung.

Was weiss ich bereits ­heute von der Papierfabriken Cham-Tenero AG? Was bedeutet für mich die Papierfabriken Cham-Tenero AG? Ich weiss, dass die Papierfabriken Cham-Tenero AG eine Schwesterfirma im Tessin hatte und einer der grössten Papierhersteller der Schweiz ist. Ich weiss, dass die «Papieri» ein guter Ausbildungsort ist.

Person Ich heisse Bojan Lazic und komme aus Zug. Ich habe einen jüngeren Bruder. Mein Vater ist Krankenpfleger und meine Mutter Konditorin. Meine Hobbies sind Schwimmen, Fussball spielen und Krafttraining.

Ausbildung Ich mache eine Lehre als Papiertechnologe und habe diesen Beruf gewählt, weil er mir gefällt und man nach Gernsbach in die Schule gehen kann. Die Firma gefällt mir, da sie gross ist und viele Möglichkeiten bietet, sich weiter zu bilden. Ich ­möchte die Lehre gerne in der ­Papierfabriken Cham-Tenero AG abschliessen und wenn sich die Möglichkeit ergibt, mich auch gerne in dieser Firma weiterbilden.

Was weiss ich bereits ­heute von der Papierfabriken Cham-Tenero AG? Was bedeutet für mich die Papierfabriken Cham-Tenero AG? Ich glaube, dass die Papierfabriken Cham-Tenero AG die zweitälteste Papierfabrik der Schweiz ist. Die Cham Paper Group ermöglicht mir eine Ausbildung und ist in der Zukunft mein Arbeitsplatz.

Person Ich heisse Bruno Bissig und wohne in Oberarth. Mein Vater arbeitet bei der Arthur Weber Stahl AG als Eisenbieger. In meiner Freizeit bin ich im Schützenverein tätig.

Ausbildung Ich mache in der Papierfabriken Cham-Tenero AG eine 2-jährige Attest-Ausbildung als Logistiker. Gewählt habe ich diesen Beruf, da ich schon mehrere Male als Logistiker schnuppern war. Ich habe mich bei der Papierfabriken Cham-Tenero AG beworben, da es eine sehr bekannte Fabrik ist.

Was weiss ich bereits ­heute von der Papierfabriken Cham-Tenero AG? Was bedeutet für mich die Papierfabriken Cham-Tenero AG? Die Papierfabriken Cham-Tenero AG produziert kein normales Papier, sondern Spezialpapier, das für Etiketten und Verpackungen gebraucht wird. Die Cham Paper Group bedeutet sehr viel für mich, denn falls es diese Fabrik nicht mehr geben würde, gäbe es auch keine Etiketten- oder Verpackungspapiere mehr aus der Schweiz. Ausserdem gäbe es eine Fabrik weniger, die Lernende ausbildet.

Person Mein Name ist Cédric Schneuwly, ich bin 17 ­Jahre alt und wohne eigentlich in Gränichen, im Kanton ­Aargau. Da ich aber ein leidenschaftlicher Eishockeyspieler beim EV Zug bin, wohne ich jetzt in einer Gastfamilie in Inwil bei Baar.

Ausbildung Am 3. August 2009 habe ich meine 4-jährige Lehre als Kaufmann bei der Cham Paper Group begonnen. Ich habe diesen Beruf gewählt, weil ich sehr gerne am Computer und in einem Team arbeite. Zudem hat mir das ganze Umfeld bei der Papierfabriken Cham-Tenero AG sehr gefallen. Somit habe ich nicht lange überlegt und sofort zugesagt, als die Papierfabrik Cham mir die Lehrstelle anbot.

Was weiss ich bereits ­heute von der Papierfabriken Cham-Tenero AG? Was bedeutet für mich die Papierfabriken Cham-Tenero AG? Es freut mich sehr, dass ich in einer solch grossen ­Firma meine Lehre absolvieren darf. Ich weiss über die ­Papierfabriken Cham-Tenero AG, dass man sehr viel mit anderen Ländern in Kontakt kommt, was sehr geeignet ist, um seine Sprachkenntnisse zu verbessern. Auf jeden Fall werde ich vier tolle Lehrjahre in der «Papieri» verbringen dürfen.

Person Ich heisse Curdin Schweiger und wohne in Baar. Ich habe eine Schwester. In meiner Freizeit spiele ich Fussball, Tennis, Unihockey und gehe mit Kollegen aus.

Ausbildung Ich mache eine Lehre als Automatiker. Dieser Beruf gefällt mir sehr gut, weil es mich fasziniert, dass alles wieder funktioniert, wenn man Kabel verbindet. Die Lehre mache ich in der Papierfabrik Cham, da der erste Eindruck sehr gut und mir der Berufsbildner sympathisch war. Ich erwarte von der Lehre, dass ich einen guten Abschluss mache und mit allen klar komme.

Was weiss ich bereits ­heute von der Papierfabriken Cham-Tenero AG? Was bedeutet für mich die Papierfabriken Cham-Tenero AG? Die Papierfabriken Cham-­ Tenero AG ist eine sehr alte Firma. Über die Geschichte der «Papieri» kann ich noch nicht viel erzählen. Was ich aber weiss, ist, dass die ­Firma 352 Jahre alt ist und eine Tochterfirma im Tessin hatte. Die Firma bedeutet für mich vier angenehme Jahre und einen guten Abschluss.


Lehrberufe in der Papieri Cham | 11

Person Mein Name ist Drago Dragicevic und ich wohne in Baar. Meine Mutter ist Degustantin und mein Vater arbeitet mit CNC-Maschinen. In meiner Freizeit fahre ich gerne Skateoder Snowboard.

Ausbildung Am 10. August 2009 begann ich mit meiner Ausbildung als Papiertechnologe. Ich lerne diesen Beruf, da mich die Tätigkeit sehr interessiert. Die Papierfabriken Cham-Tenero AG wählte ich als Ausbildungsort, weil sie in meiner Nähe ist. Durch die Ausbildung erwarte ich eine erfolgreiche Zukunft.

Was weiss ich bereits ­heute von der Papierfabriken Cham-Tenero AG? Was bedeutet für mich die Papierfabriken Cham-Tenero AG? Über die Papierfabrik Cham weiss ich, dass es ein grosses Unternehmen mit vielen Mitarbeitern ist. Die Cham Paper Group steht für Papier­produktion und Papier­ veredelung. Die Papierfabrik bedeutet für mich eine gute Ausbildung und drei schöne Jahre.

Person Mein Name ist Marco Graf und ich wohne bei meinen Eltern in Hedingen im Kanton Zürich. Mein jüngerer Bruder heisst Roman und geht in die Sekundarschule. In meiner Freizeit spiele ich seit vier Jahren Unihockey bei den Magic Sticks in Obfelden. Am Wochenende treffe ich mich meistens mit Kollegen.

Ausbildung Die Lehre als Polymechaniker habe ich gewählt, da mich die handwerkliche Arbeit mit Metall sehr interessiert. In der Schnupperlehre fand ich das Arbeitsklima sehr angenehm und deshalb bin ich sehr froh, in der Cham Paper Group meine Lehre machen zu dürfen. In den nächsten vier Jahren freue ich mich auf eine interessante, lehrreiche, spannende und erfolgreiche Zeit.

Was weiss ich bereits ­heute von der Papierfabriken Cham-Tenero AG? Was bedeutet für mich die Papierfabriken Cham-Tenero AG? Die Papierfabriken Cham-Tenero AG, welche es bereits seit 1657 gibt, stellt hauptsächlich Spezialpapiere her. Diese Produkte werden in verschiedene Länder exportiert. Für mich bedeutet die «Papieri» sehr viel, da sie mir einen Einstieg in die Arbeitswelt ermög­licht.

Person Ich heisse Michael Emmenegger und komme aus Auw, AG. Ich habe eine jüngere Schwester, sie ist 14 Jahre alt. Meine Hobbies sind Kollegen treffen, Musik hören und Sport machen.

Ausbildung Ich mache die dreijährige Ausbildung als Kaufmann mit begleitender Berufsmatura. Für das KV habe ich mich entschieden, weil es eine gute Grundlage für das Berufsleben ist. Da die ­Papierfabriken Cham-Tenero AG ein grosses Unternehmen ist, habe ich die Möglichkeit, in unterschiedlichen Abteilungen zu arbeiten und verschiedene Bereiche des KV’s kennen zu lernen. Mein Ziel ist es, die Lehre gut abzuschliessen.

Was weiss ich bereits ­heute von der Papierfabriken Cham-Tenero AG? Was bedeutet für mich die Papierfabriken Cham-Tenero AG? Die Cham Paper Group ist der marktführende Papierhersteller in der Schweiz und im Ausland. Die Papierfabrik Cham bedeutet für mich einen guten Ausbildungsplatz.

Person Ich heisse Resul Cakir und wohne in Cham. Ich habe vier Geschwister, somit sind wir eine siebenköpfige Familie. Meine Hobbies sind Freunde treffen und Sport treiben.

Ausbildung Ich mache eine Lehre als Papiertechnologe. Diesen Beruf lernte ich durch meinen Vater kennen, aber dies ist nicht der Grund, weshalb ich Papiertechnologe werden möchte. Schon als Kind wollte ich wissen, wie man Papier herstellt. Ich erwarte von meiner Lehre, dass ich die LAP bestehe, dass ich viel lerne und dass ich mit den anderen Mitarbeitenden und meinem Vorgesetzten gut auskomme.

Was weiss ich bereits ­heute von der Papierfabriken Cham-Tenero AG? Was bedeutet für mich die Papierfabriken Cham-Tenero AG? Die Papierfabriken ChamTenero AG gibt es schon seit 352 Jahren. Die Papier­ fabrik bietet viele Lehrberufe an. Da gibt es zum Beispiel: ­Papiertechnologen, Polymechaniker, Automatiker, Logis­ tiker etc. Die Papierfabriken Cham-Tenero AG bedeutet sehr viel für mich, da ich hier meine Lehre absolvieren kann und ich auch nach der Lehre gerne in diesem Unternehmen bleiben möchte.

Person Mein Name ist Till Obrist. Ich komme aus Hedingen, wo ich mit meinen Eltern Jürg und Maja und meiner kleinen Schwester Corry lebe. In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit meinen Kollegen. Wir spielen Basketball oder vertreiben uns die Zeit am HedingerWeiher.

Ausbildung Ich habe mich für eine Lehre als Automatiker entschieden, weil ich den Beruf vielseitig finde und er mich sehr interessiert. Ich freue mich, die Lehre hier in der Cham Paper Group zu machen, weil es immer neue Herausforderungen gibt und es einem nie langweilig wird.

Was weiss ich bereits ­heute von der Papierfabriken Cham-Tenero AG? Was bedeutet für mich die Papierfabriken Cham-Tenero AG? Von der Papierfabriken Cham-Tenero AG, weiss ich momentan so viel, wie man nach einer Schnupperlehre und ein paar Wochen ­Lehre wissen kann. Der Name ­Papierfabriken Cham-Tenero AG bedeutet für mich Allgegenwärtigkeit. So wie die Papierfabriken über verschiedene Länder verstreut sind, sind es auch ihre Produkte.


12 | Portrait

«Ich bin stolz, ein Teil des Teams zu sein» Zwanzig Minuten mit Franziska Stöckli der Verwaltungsratssitzungen. Nebst diesen Sitzungen gilt es, diverse andere Meetings zu organisieren, zum Beispiel die Generalversammlung der CPG Holding AG, Analysten- und Medienkonferenzen, Conference Calls oder Investoren Events. Ein wichtiger Teil meiner Verantwortung liegt auch darin, die gesetzlich festgelegten Meldepflichten zum Erhalt unserer Kotierung an der Börse wahrzunehmen. Dazu gehört unter anderem das Verfassen und Veröffentlichen von Medienmitteilungen. Seit die BURU Holding ihre Beteiligung an unserer Firma aufgestockt hat, fällt diesbezüglich einige Arbeit an! Schliesslich umfasst mein Aufgabengebiet auch die Koordination und Mitarbeit beim Erstellen der Halbjahres- und Geschäftsberichte.

Franziska Stöckli ist bereits seit dem 1. März 2009 in unserer Firma im Bereich Corporate Communications + Services tätig. Grund genug für das Mosaikteam, um Genaueres über ihr breites Aufgabenspektrum in Erfahrung zu bringen und sie privat etwas besser kennen zu lernen.

Franziska: Du hast ja jetzt schon gut ein halbes Jahr hinter Dir. Wie gefällt es Dir bei der Papieri?

Es gefällt mir ausgezeichnet! Ich bin sehr warmherzig aufgenommen worden und empfinde das Arbeitsklima als ausgesprochen angenehm. Ich habe viele interessante und gut qualifizierte Leute kennen gelernt und bin sehr beeindruckt davon, was diese Leute leisten. Kein Wunder also, dass ich stolz darauf bin, ein Teil dieses Teams zu sein! Deinen Aufgabenbereich hat es in dieser Form bis jetzt nicht gegeben. Kannst Du uns Deine Aufgaben etwas detaillierter beschreiben?

Ja klar, sehr gerne. Mein Aufgabengebiet umfasst grundsätzlich drei Bereiche. Zum einen führe ich das Holdingsekretariat. Das heisst, ich erledige sämtliche Arbeiten, die früher bei der Industrieholding Cham angefallen sind. Dazu gehört u.a. das Erstellen von Reportings für unsere Verwaltungsräte oder die Organisation und Protokollierung

Das klingt ja schon sehr abwechslungsreich, aber Du bist soviel ich weiss auch noch für unsere Unternehmenskommunikation zuständig. Was genau sind hier Deine Aufgaben?

Ja, das ist richtig. Die Kommunikation bildet den zweiten Schwerpunkt innerhalb meiner Aufgaben. Hier habe ich den Auftrag, ein Kommunikationskonzept für die Cham ­Paper Group zu entwerfen. Dieses soll nicht nur die Kommunikation mit unserem Umfeld regeln, sondern auch internen Bedürfnissen gerecht werden. In diesem Zusammenhang sind zum Beispiel die roten «More than Paper» T-Shirts zu sehen. Sie sollten dabei helfen, unsere neue Firmenfarbe und unsere Positionierung in den Köpfen von uns Mitarbeitenden zu verankern. Wenn wir gerade von den roten T-Shirts sprechen: Auch die Mitarbeit bei der Gestaltung und Umsetzung unserer neuen Corporate ­Identity ist Teil meiner Aufgabe. Für nächstes Jahr planen wir bereits eine komplette Neugestaltung unserer Website. Da werde ich ebenfalls mitarbeiten. Und als Drittes führst Du auch noch das Sekretariat für Herrn Studer und für die Geschäftsleitung der CPG?

Genau. Hier gibt es auch immer etwas zu tun! Zum Beispiel fällt monatlich die Geschäftsleitungssitzung der CPG an, die ich organisiere und protokolliere. Daneben gibt es viele administrative Kleinarbeiten, die er-

ledigt werden müssen. Und selbstverständlich gehört auch das Erstellen von Dokumenten und Unterlagen für Peter Studer zu meinen Aufgaben. Bleibt Dir bei so einem umfangreichen Aufgabengebiet überhaupt noch Zeit für Dein Privatleben?

Unbedingt, ja! Es ist mir sehr wichtig, in meiner Freizeit einen Ausgleich zum Arbeitsalltag zu schaffen. Dabei spielt Sport eine zentrale Rolle. Ich bewege mich sehr gerne, am liebsten im Freien. Ich gehe deshalb regelmässig joggen, auch im Winter. Früher war ich jeweils mit meinem Pferd unterwegs, aber seit dieses nicht mehr lebt, bin ich dazu übergegangen, selbst zu rennen (lacht). Ich geniesse es auch, in den Bergen zu sein – Sommer wie Winter – und freue mich schon jetzt auf den grossen Schnee, wenn es wieder losgehen kann mit Skifahren und Skitouren! Nasskalte Wochenenden, wie sie im Herbst und Winter häufiger vorkommen, verbringe ich gerne mit Lesen – bloss setze man mir dann keine Fachliteratur vor! Viel lieber tauche ich ein in die Belletristik, die Fiktion, die Welt der Wünsche und Träume… Meine Bewunderung für alles Kreative macht beim gedruckten Wort aber nicht halt. Zuweilen wage ich mich in die Sphären der kulinarischen Geschmacks- und Duftvielfalt vor und versuche mich an nicht ganz alltäglichen Rezepten. Ein weiteres Interesse, dasjenige am Reisen, musste in den letzten Jahren umständehalber etwas zurückstehen. Während meines berufsbegleitenden Studiums, das ich im Frühling 2008 abgeschlossen habe, blieb mir oft nichts anderes übrig, als meine Ferientage auf Prüfungsvorbereitungen und das Verfassen schriftlicher Arbeiten zu verwenden. Das soll sich in Zukunft aber wieder ändern! Eine Skitourenwoche auf den Lofoten zum Beispiel, das würde mir gefallen! Berge und Meer, so nahe beieinander, das fasziniert mich. Vielen Dank für das interessante Gespräch und weiterhin viel Erfolg und Spass an der Arbeit!  Elisabeth Schäfer


Gesundheit & Sicherheit | 13

Sicherer durch den Arbeitsalltag Die Papieri schreibt Prävention gross Im Juni drehte sich bei der Papierfabriken Cham­ enero AG alles um das Thema Sicherheit. PräT vention wird im Betrieb allerdings auch unter dem Jahr gross geschrieben.

Im Juni sind bei der Papierfabriken ChamTenero AG die Sicherheitstage 2009 durchgeführt worden. Die hohe Teilnehmerzahl beweist, dass der Betriebssicherheit auf allen Stufen grosse Beachtung geschenkt wird. Die Schwerpunkte der Sicherheitstage bildeten die Themen «Bewusst gehen» (Stolper- und Hindernisparcours), «Heben und Tragen von Lasten» (KOPAS Quartalsschulung) und «Stärken und Kräftigung des Körpers», welchem ein spezieller Anlass gewidmet wurde. Diese Themenblöcke sind damit abgeschlossen. Aus den zahlreichen Rückmeldungen der Teilnehmenden konnten die Verantwortlichen einige Anregungen für die nächste Veranstaltung entnehmen. Vielen Dank! Die entsprechenden Auswertungen und Resultate wurden bereits im Aushang August kommuniziert.

Notfallorganisation verbessert

Neben den Sicherheitstagen sind in diesem Jahr auch viele weitere Aktivitäten zu sicherheitsrelevanten Themen durchgeführt worden. Die Staplerfahrerausbildungen unterlagen dabei der Verantwortung der ausgebildeten Instruktoren Hans Dandl und Jens Rudolph. Für die Kran-

fahrerschulungen war Hans Steiner zuständig. Auch die Notfallorganisation ist in diesem Jahr optimiert worden. Nebst den Brandschutzkursen für alle Mitarbeitenden instruieren die Betriebssanitäter neu die Werkführer zweimal jährlich in Erste-Hilfe-­Massnahmen.  Marcel Bosshart

In Cham ist man für den Ernstfall gerüstet Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Papierfabriken Cham-Tenero AG können bei Notfällen auf die Hilfe von internen Fachpersonen zählen. Fünf Betriebs­sanitäter stehen für den Ernstfall bereit.

Seit dem 1. September 2009 hat die Papieri eine Betriebssanität. Diese ist während der Tagarbeit über die interne Telefonnummer 888 erreichbar. Egal ob eine kleine Schnittwunde oder eine Verbrennung: Durch die Betriebssanitäter werden unsere Mitarbeitenden in jedem Fall bestens betreut. Die Betriebssanität kommt aber auch dann zum Einsatz, wenn es zu einem grösseren Notfall kommen sollte. Die Sanitäter haben das nötige Knowhow um den Patienten eine schnelle Erstversorgung zu geben und sie für den Transport mit der Ambulanz oder der Rega vorzubereiten. Auch bei schweren Unfällen ist deshalb die Betriebssanität zu alarmieren. Die Betriebssanität erfüllt eine wichtige Funktion, sowohl für die Betroffenen, als auch für den Betrieb. Wie die Praxis zeigt, ist

beispielsweise auch bei leichten Verletzungen eine richtige Wundversorgung sehr wichtig, um Komplikationen bei der Wundheilung zu vermeiden. Das beweist das jüngste Beispiel aus der Produktion, wo unlängst zwei Fälle von Verbrennungen nicht richtig behandelt wurden. Die Folge waren Infektionen, die nicht zuletzt auch zu Ausfalltagen führten. Die Betriebssanitäter sind alles ausgebildete und aktive Feuerwehrsanitäter. Ihre langjährige Einsatzerfahrung und ihr Fachwissen ­ergänzen sie laufend durch externe wie ­interne Fortbildungen. Folgende Mitarbeitende sind derzeit bei der Betriebssanität: Sinisa Boskovic, Erich Bühlmann, Marco Camenzind, Theo Saxer und Helen Schriber. Es werden laufend neue Betriebssanitäter gesucht und ausgebildet. Für den Ernstfall gilt: Um eine effiziente Hilfestellung zu leisten, ist es wichtig, dass die Informationen strukturiert und präzise angegeben werden. Benützen Sie dieses Schema als Hilfe für Ihre Meldung:

Wer spricht? Was ist genau passiert? Wo ist es passiert? Wie viele Verletzte gibt es? Ist die verletzte Person ansprechbar? Welche Verletzungen können erkannt werden? Sind besondere Gefahren vorhanden (Flüssigkeiten, Maschinen oder andere Einflüsse)

Betriebssanität PCT

Erste Hilfe (Betriebssanität Tagarbeitszeiten) Notfallorganisation PCT

Brand- oder Havariealarm (Betriebsfeuerwehr) Externe Hilfe bei Personenschaden 0144 (Bei Schichtarbeiten oder schweren Verletzungen)


14 | Papieri intern

In letzter Sekunde gerettet – Ein tierischer Ernstfall in der Papieri

Glück im Unglück hatten kürzlich zwei Jung­ schwäne. Beinahe wäre ihnen das Wehr Obermühle zum Verhängnis geworden.

Als Erster nahm Alexander Müller Notiz von dem sich anbahnenden Unglück. Der Papieri-Mitarbeiter beobachtete, wie sich zwei Jungschwäne verzweifelt gegen die Strömung beim Wehr Obermühle wehrten. Ihr Kampf schien aussichtslos. Der bedrohliche Wehrrechen kam immer näher. Alexander Müller verlor keine Zeit, kontaktierte umgehend Michael Isenring und Marcel Bosshart und schilderte ihnen die Situation. Ein kurzer Blick durch das Fenster auf die beiden sprichwörtlichen Pechvögel genügte, um bei den Alarmierten den Beschützerinstinkt zu wecken. Innert Kürze waren die Retter dann auch vor Ort. Doch wo waren jetzt die Schwäne? Weder vor noch hinter dem Wehr waren die beiden Jungschwäne

auszumachen. Konnten sie sich aus ­eigener Kraft aus der Strömung befreien? Oder wurden sie am Ende gar durch das Wehr gezogen? Weder noch. Die Situation war viel dramatischer. So sichteten die Retter rund einen halben Meter unter Wasser direkt beim Wehrrechen ein Köpfchen. Schnell zogen sie den Jungschwan mit einem Handrechen nach oben. Die Rettung erwies sich aufgrund des Anpressdrucks des Wassers als nicht ganz einfach. Schliesslich gelang es den Rettern aber, den Schwan am Hals zu packen und aus seiner misslichen Lage zu befreien. Auch die zweite Rettung glückte

Noch war die Gefahr aber nicht gebannt. Da der zweite Schwan ebenfalls nicht zu sehen war, mussten die Retter annehmen, dass auch er sich im Rechen verfangen hatte. Der Verdacht bestätigte sich leider. Glücklicherweise waren die Retter bei ihrer zweiten Bergung genauso erfolgreich. Sichtlich angeschlagen

verfrachtete man die beiden Vögel in einen Palettenrahmen, wo sie sich bis zum Eintreffen des Wildhüters erholen sollten. Doch mittlerweile war die Schwanenmutter auf das Fehlen ihres Nachwuchses aufmerksam geworden und näherte sich ebenfalls dem Wehr. Selbst ihr gelang es nicht der Strömung zu entkommen und nur das beherzte Zugreifen von Julio Bellon konnte sie vor dem gleichen Schicksal bewahren. Tropfnass, aber glücklich wartete Julio nun mit seinen Schützlingen auf den Wildhüter, der die Schwanenfamilie schlussendlich wohlbehalten in Empfang nahm und sie anschliessend am See wieder aussetzte. Ob die beiden ­Jungschwäne das Missgeschick ohne bleibende Schäden überstanden haben, entzieht sich der Kenntnis der Mosaik Redaktion. Einer der beiden wurde jedenfalls wieder auf der Lorze in der Nähe des Wehres gesichtet. 

Marcel Bosshart


Ereignisse | 15

Re-Zertifizierung IMS / QMS erfolgreich ­abgeschlossen werden. Die Erneuerung erfolgte anlässlich eines Re-Zertifizierungsaudits durch Bureau Veritas Certification (Switzerland) AG im Juni. Dabei wurden alle drei Werke der Cham ­Paper Group auditiert. Am 8. und 9.  Juni waren drei Auditorenteams in Cham unterwegs, um unsere Managementsysteme bezüglich Normkonformität, Anwendung in der Praxis sowie Zweckmässigkeit zu überprüfen. Engagement der Mitarbeiter erwähnt

Bei der offiziellen Zertifikatübergabe dabei: Die Auditoren von Bureau Veritas Certification Serge Hauser, Gonzalve Muller de Morogues sowie Neranjan Pal Singh und die Papieri-Vertreter Hansruedi Huber und Thomas Roos (von links).

Das Zertifikat unseres Integrierten Manage­ mentsystems IMS für die Standards ISO 9001 (Qualitätsmanagementsystem), ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) und OHSAS 18000 (Managementsystem für Arbeits­

sicherheit und Gesundheitsschutz) ist drei ­Jahre lang gültig. Nachdem bei der Cham ­Paper Group das letzte Zertifizierungs­audit im September 2006 durchgeführt wurde, musste in diesem Jahr das Zertifikat erneuert

Da die Ergebnisse dieses Audits positiv ausgefallen sind, erhält die Cham Paper Group das Zertifikat für weitere drei Jahre. Der Auditbericht erwähnt speziell die Kompetenz und das Engagement aller Mitarbeitenden sowie die Unterstützung und Förderung durch die Geschäftsleitung bezüglich IMS. Ich kann mich dieser Beurteilung nur anschliessen, gratuliere allen zum tollen Ergebnis und bedanke mich an dieser Stelle für die vergangene und zukünftige tatkräftige Unterstützung bei der Weiterentwicklung unseres IMS/QMS. 

Thomas Roos

Wir gratulieren herzlich und danken unseren treuen Mitarbeitern Jubilare 2009 10 Jahre Wildisen Rainer Martinez José Milosevic Petar Aslan Muhammed Rudolph Jens Kaufmann Claudia

Ausbildungen 1. Februar. 2009 1. Juni 2009 1. Juni 2009 1. August 2009 16. August 2009 1. Dezember 2009

15 Jahre Gramm Andreas 31. März 2009 Saxer Theodor 1. April 2009 Rüttimann Hans-Peter 1. Juli 2009 Ostermann Monika 15. Juli 2009 Degrandi Beatrice 25. Juli 2009 Nijazi Izet 13. Oktober 2009 Schäfer Elisabeth 28.November.2009 20 Jahre Aydin Ertan Rutar Joze Cetinkaya Hasan

10. Februar 2009 1. April 2009 1. April 2009

Perret Claudio Steiner Hans Atalay Abdullah Jusufovic Jusuf Bayraktar Yasar Avul Birol Jankovic Goran Jovic Srdjan Türkoglu Ayhan

1. April 2009 1. April 2009 1. Juni 2009 1. Juni 2009 27. Juli 2009 7. August 2009 1. Oktober 2009 26. Oktober 2009 1. November 2009

25 Jahre Demirkiran Idris 1. Februar 2009 Schmidiger Herbert 21. Mai 2009 Otlu Eyup 17. Oktober 2009 30 Jahre Hoppler André Balta Cemal 35 Jahre Kilic Yasar

22. Januar 2009 26. Februar 2009

7. Januar 2009

Judith Borner Ausbilderin mit eidg. Fachausweis Shanine Eugster Exportfachfrau mit eidg. Fachausweis Nadia Russo Verkaufsfachfrau mit eidg. Fachausweis

Ernennungen Dr. Peter Müller Werksleiter Cham seit 1.10.2009

Pensionierung Nach 45 Papieri-Jahren tritt Herr Franz Hofstetter am 31.12.2009 in den vorzeitigen Ruhestand. Er trat am 2.11.1965 in unsere Firma ein und absolvierte eine Lehre als Papiermacher. Ab 1969 durch­lief er als Werkführer-Gehilfe die verschiedensten Abteilungen. Nach erfolgreich bestandener Prüfung als Indus-

triemeister wurde er am 1.1.1976 zum Stellvertreter Schichtführer in der Ausrüstung befördert und am 4.1.1982 zum Werkführer Fabrikation 2.

Verstorbene Wir werden den Verstorbenen ein ehren­des Andenken bewahren. Den Hinterbliebenen gilt unsere herzliche Anteilnahme. Josef Arnold 1.11.1915 – 24.09.2009 Edgar Bader 18.03.1932 – 16.09.2009 Kaspar Frey 6.01.1922 – 21.07.2009


Herausgeberin: Papierfabriken Cham-Tenero AG | Redaktion: Elisabeth Sch채fer

Papierfabriken Cham-Tenero AG Fabrikstrasse CH-6330 Cham www.champaper.com

Zeitung der Papierfabriken Cham-Tenero AG  

Konzeption, Redaktion, Gestaltung und Realisation. Publiziert im Dezember 2009 in Deutsch.

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