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Geschäftsbericht 2009

Hapimag AG | Neuhofstrasse 8 | 6349 Baar | Schweiz Telefon +41 (0)41 767 80 00 | info@hapimag.com | www.hapimag.com


Wichtigste Kennzahlen der Hapimag

Wichtigste Kennzahlen der Hapimag

UNTERNEHMENSKENNZAHLEN

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

in EUR 1000

2009

in %

2008

in %

Schlüsselzahlen Bilanz

Mitglieder

2009

2008

2007

2006

2005

138 841

139 270

139 740

139 124

138 425

309 658

308 607

312 125

312 171

313 438

Einheiten im Umlauf (Aktien/Wohnplan/Ferienpass/

Anlagevermögen

599 620

92%

606 874

94%

Umlaufvermögen

49 360

8%

38 620

6%

Total Aktiven

648 980

100%

645 494

100%

Eigenkapital

374 838

58%

364 974

57%

Wohneinheiten

Darlehen von Aktionären (unkündbar)

139 598

21%

142 108

22%

Personalbestand auf Vollzeitbasis

Übriges Fremdkapital

134 544

21%

138 412

21%

Nettobankguthaben/-verschuldung (–), in Mio. EUR

Hapimag Residenz und sonstige Produkte) – davon Anzahl Aktien im Umlauf

257 907

256 595

260 706

260 663

261 605

Stammblatteintragungen Ist 31.12.

309 658

308 607

312 125

312 171

313 438

Total mögliche Stammblatteintragungen 31.12.

373 797

368 756

364 057

363 653

362 270

5 648

5 483

5 442

5 240

5 212

1 370

1 329

1 288

1 246

1 323

–1.8

–7.9

0.5

14.9

4.5

2 012

1 994

2 005

2 062

2 129

2009

2008

2007

2006

2005

3 062 585

3 091 942

3 097 197

3 130 423

3 098 956

34.76

35.11

34.28

33.78

33.04

2 787 930

2 720 271

2 691 218

2 704 892

2 867 515

619 821

659 143

717 761

754 140

817 913

97 783

69 926

48 012

23 117

19 116

Abgewohnte Punkte gesamt

3 505 534

3 449 340

3 456 991

3 482 149

3 704 544

Punkteangebot eigene Resorts

4 419 551

4 345 977

4 261 505

4 216 649

4 374 886

22 749

37 103

49 764

66 522

132 526

8 703

9 768

6 034

9 499

14 465

4 451 003

4 392 848

4 317 303

4 292 670

4 521 877

1 356 966

1 254 035

1 164 308

1 086 226

1 275 930

302 937

286 254

275 322

257 438

231 109

Betriebswirtschaftliche Eigenmittel (I) pro Aktie Total Passiven

648 980

100%

645 494

100%

im Umlauf, in EUR

Schlüsselzahlen Erfolgsrechnung Umsatz

161 861

156 326

Betriebsertrag

171 571

165 406

Betriebskosten ohne Abschreibungen /Amortisationen

136 435

130 762

35 136

34 644

2 365

2 672

Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)

PUNKTEINFORMATIONEN Anzahl Punkte

Generierte Aktienpunkte (12 Pkt. pro Aktie) Punktebestand pro Aktie

Konsolidiertes Ergebnis

2 028

468 Abgewohnte Aktienpunkte Abgewohnte Ferienpass-/Wohnplan-/sonstige Punkte Abgewohnte Residenz (in Punkten)

Punkteangebot Zumietungen Punkteangebot Sonstige Punkteangebot gesamt Überdeckung generierte Aktienpunkte vs. eigene Resortkapazitäten Verfallpunkte Aktien

Impressum Herausgeberin Hapimag Unternehmensgruppe Neuhofstrasse 8 CH-6349 Baar Telefon +41 (0)41 767 80 00 Telefax +41 (0)41 767 89 05 E-Mail info@hapimag.com Internet www.hapimag.com Koordination Hapimag Bereiche Finanzen und Kommunikation Realisation Peter Bütikofer & Company AG, Zürich Gestaltung Tricom AG für Gestaltung und Realisation, Zürich


Wichtigste Kennzahlen der Hapimag

Wichtigste Kennzahlen der Hapimag

UNTERNEHMENSKENNZAHLEN

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

in EUR 1000

2009

in %

2008

in %

Schlüsselzahlen Bilanz

Mitglieder

2009

2008

2007

2006

2005

138 841

139 270

139 740

139 124

138 425

309 658

308 607

312 125

312 171

313 438

Einheiten im Umlauf (Aktien/Wohnplan/Ferienpass/

Anlagevermögen

599 620

92%

606 874

94%

Umlaufvermögen

49 360

8%

38 620

6%

Total Aktiven

648 980

100%

645 494

100%

Eigenkapital

374 838

58%

364 974

57%

Wohneinheiten

Darlehen von Aktionären (unkündbar)

139 598

21%

142 108

22%

Personalbestand auf Vollzeitbasis

Übriges Fremdkapital

134 544

21%

138 412

21%

Nettobankguthaben/-verschuldung (–), in Mio. EUR

Hapimag Residenz und sonstige Produkte) – davon Anzahl Aktien im Umlauf

257 907

256 595

260 706

260 663

261 605

Stammblatteintragungen Ist 31.12.

309 658

308 607

312 125

312 171

313 438

Total mögliche Stammblatteintragungen 31.12.

373 797

368 756

364 057

363 653

362 270

5 648

5 483

5 442

5 240

5 212

1 370

1 329

1 288

1 246

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–1.8

–7.9

0.5

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4.5

2 012

1 994

2 005

2 062

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2009

2008

2007

2006

2005

3 062 585

3 091 942

3 097 197

3 130 423

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35.11

34.28

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33.04

2 787 930

2 720 271

2 691 218

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2 867 515

619 821

659 143

717 761

754 140

817 913

97 783

69 926

48 012

23 117

19 116

Abgewohnte Punkte gesamt

3 505 534

3 449 340

3 456 991

3 482 149

3 704 544

Punkteangebot eigene Resorts

4 419 551

4 345 977

4 261 505

4 216 649

4 374 886

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9 499

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4 451 003

4 392 848

4 317 303

4 292 670

4 521 877

1 356 966

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302 937

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231 109

Betriebswirtschaftliche Eigenmittel (I) pro Aktie Total Passiven

648 980

100%

645 494

100%

im Umlauf, in EUR

Schlüsselzahlen Erfolgsrechnung Umsatz

161 861

156 326

Betriebsertrag

171 571

165 406

Betriebskosten ohne Abschreibungen /Amortisationen

136 435

130 762

35 136

34 644

2 365

2 672

Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)

PUNKTEINFORMATIONEN Anzahl Punkte

Generierte Aktienpunkte (12 Pkt. pro Aktie) Punktebestand pro Aktie

Konsolidiertes Ergebnis

2 028

468 Abgewohnte Aktienpunkte Abgewohnte Ferienpass-/Wohnplan-/sonstige Punkte Abgewohnte Residenz (in Punkten)

Punkteangebot Zumietungen Punkteangebot Sonstige Punkteangebot gesamt Überdeckung generierte Aktienpunkte vs. eigene Resortkapazitäten Verfallpunkte Aktien

Impressum Herausgeberin Hapimag Unternehmensgruppe Neuhofstrasse 8 CH-6349 Baar Telefon +41 (0)41 767 80 00 Telefax +41 (0)41 767 89 05 E-Mail info@hapimag.com Internet www.hapimag.com Koordination Hapimag Bereiche Finanzen und Kommunikation Realisation Peter Bütikofer & Company AG, Zürich Gestaltung Tricom AG für Gestaltung und Realisation, Zürich


HAPIMAG UNTERNEHMENSGRUPPE FINANZIELLE BERICHTERSTATTUNG 2009 2

Berichterstattung

6

Entwicklung operative Kennzahlen

7

Entwicklung finanzielle Kennzahlen

KONZERNRECHNUNG DER HAPIMAG UNTERNEHMENSGRUPPE PER 31.12.2009 8 Konzernbilanz 9 Konzernerfolgsrechnung 10 Konzerngesamtergebnisrechnung Entwicklung des konsolidierten Eigenkapitals 11 Konzerngeldflussrechnung 12 18 40 42 43 44

Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe 1. Grundsätze der Konzernrechnungslegung 2. Erläuterungen 3. Geschäftssparten 4. Geografische Verteilung der Mitglieder und Produktverkäufe 5. Übersicht über die Sachanlagen nach Ländern per 31.12.2009 6. Konsolidierte Gesellschaften der Hapimag Unternehmensgruppe per 31.12.2009

46 Bericht der Revisionsstelle

JAHRESRECHNUNG DER HAPIMAG AG PER 31.12.2009 48 Bilanz 50 Erfolgsrechnung 51 51

Anhang zur Jahresrechnung 2009 der Hapimag AG 1. Grundsätze der Rechnungslegung 2. Erläuterungen

55 Antrag des Verwaltungsrats über die Verwendung des Bilanzgewinns per 31.12.2009 56 Bericht der Revisionsstelle

Corporate Governance 57

Verantwortungsbereiche Hapimag in Prozessen

58 Organisation

Der Geschäftsbericht der Hapimag erscheint in deutscher Sprache sowie in englischer Übersetzung. Die Version in deutscher Sprache ist verbindlich. Zur leichteren Lesbarkeit schliesst die männliche Sprachform in diesem Geschäftsbericht auch weibliche Personen mit ein. Eine – auch nur auszugsweise – Vervielfältigung oder Verbreitung der in diesem Geschäftsbericht wiedergegebenen Texte, Grafiken und Fotos, insbesondere deren Verbreitung auf elektronischem Weg, bedarf der ausdrücklichen Genehmigung der Hapimag Unternehmensgruppe. Zuwiderhandlungen stellen eine Urheberrechtsverletzung dar.


Berichterstattung

HAPIMAG STEUERT SICHER DURCH DIE KRISE Auch angesichts des zu erwartenden schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes konnten wir vor Jahresfrist an dieser Stelle mit einer gewissen Zuversicht in die Zukunft blicken, dies gestützt auf die Gewissheit, dass sich ­Hapimag in den Vorjahren gut aufgestellt hat, grundsolide eigenfinanziert ist und damit den Unwägbarkeiten der Krise deutlich weniger ausgesetzt sein würde. Diese Zuversicht – das hat der Verlauf des Jahres 2009 inzwischen bestätigt – war berechtigt, und sie wurde offensichtlich auch von der Mehrheit unserer Mitglieder geteilt. Während nach den Banken im Vorjahr 2009 nun praktisch alle Industriezweige teilweise massive Einbrüche verzeichnet haben und auch der Tourismus weltweit deutliche Rückschläge hinnehmen musste, bewegte sich ­Hapimag unbeschadet durch das schwierige Jahr und setzte damit den positiven Kurs der Vorperioden fort. Auch die Mitglieder machten bei der Nutzung von Hapimag praktisch keine Abstriche und trugen so ihrerseits zu einem guten Resultat bei. Die Auslastung unserer Adressen lag damit trotz Krise im Durchschnitt lediglich minimale 1.2 Prozent unter dem Vorjahr. Erfreuliche Kontinuität im operativen Geschäft Das operative Geschäft knüpfte 2009 nahtlos an die erfreuliche Entwicklung der Vorjahre an. Der Gruppenumsatz (Betriebsertrag) wurde noch einmal leicht um 3.7% auf EUR 171.6 Mio. ausgeweitet und ein positiver EBIT von EUR 2.4 Mio. (entsprechend EUR 2.7 Mio. im Vorjahr) erzielt. Die Verkaufserlöse konnten 2009 um 7% auf EUR 37.8 Mio. gesteigert und damit auf einem gutem Niveau bestätigt werden. Das Ergebnis entspricht über 6200 verkauften Aktien bzw. über 9300 Wohnprodukten insgesamt. Mit rund 3 Mio. Übernachtungen waren die Hapimag Resorts und Residenzen im vergangenen Jahr nach wie vor gut (im Durchschnitt über 360 Tage zu 59.5 %) ausgelastet. Sie konnten so ihr operatives Ergebnis um rund EUR 1.1 Mio. verbessern und damit ihren Beitrag zum Gesamtumsatz weiter erhöhen. Diese erfreuliche Entwicklung im operativen Geschäft wurde 2009 dank des starken Euro nicht durch Währungsverluste geschmälert, sodass unter dem Strich im Berichtsjahr ein Konzernresultat in der Höhe von EUR 2.0 Mio. resultierte – und dies in einem Jahr weltweiter Wirtschaftskrise.

Resortportfolio: Ausbau und ­ erterhalt W Auch 2009 wurde das Resortportfolio von Hapimag umsichtig bewirtschaftet. Bekanntlich verfolgt Hapimag dabei die Strategie, die Adressen im Portfolio vor jeder Investition konsequent sowohl unter betrieblich kommerziellen Gesichtspunkten (Kosten/Nutzen), als auch unter Berücksichtigung der zu erwartenden Bedürfnisse ihrer Mitglieder zu überprüfen und nicht rentable oder zukunftsfähige Anlagen zu verkaufen. Für den Ausbau und Werterhalt der Resorts und Residenzen wurden 2009 insgesamt EUR 31.7 Mio. investiert, EUR 12.1 Mio. davon in neue Objekte, EUR 19.6 Mio. in Renovationen; für die Infrastruktur in der Zentrale (IT-Systeme) EUR 2.2 Mio. Unter den betroffenen Adressen erwähnenswert ist etwa die Neueröffnung des richtungsweisenden Resorts Hörnum auf Sylt oder die Renovationen und Erweiterungen im toskanischen Tonda bzw. in Binz auf Rügen. Die Bauarbeiten am neuen Stadtresort im wiederaufgebauten Kern von Dresden wurden nach einsprachebedingten Verzögerungen in der Zwischenzeit fortgesetzt und werden noch vor Jahresende abgeschlossen, ebenso in Verlaufe des Jahres die Renovationsarbeiten in Paris und Amsterdam. Für das im Vorjahr aus dem Betrieb ­genommene Resort in Sörenberg konnte mit dem Verkauf an den vormaligen Kooperationspartner Reka eine gute Lösung gefunden werden. Die Zukunft von Hapimag heisst 2012 Im bereits 2008 unter der Bezeichnung «2012» gestarteten Zukunftsprojekt zur längerfristigen Neupositionierung von Hapimag wurden im Jahr 2009 erste, wichtige Marksteine gesetzt. Seit dem Herbst wird das aktuelle Angebot von 56 Hapimag Adressen ins Licht der künftigen ­Hapimag Strategie gerückt. So präsentiert sich ­Hapimag als vielseitige Plattform für die Gestaltung individueller Lebensstile in einer neuen Adressenbroschüre, mit einem völlig neu gestalteten Auftritt im Web, der erneuerten Mitgliederpublikation «Simply Life» und unter einem sanft dynamisierten Hapimag Logo. Hapimag vermittelt ihren Mitgliedern mit dem Zugang zu heute 56 Adressen praktisch unbeschränkte Möglichkeiten der Lebens­ gestaltung weit über Ferien hinaus. Im gleichen Zusammenhang wurden auch in den Resorts und Residenzen die ersten Massnahmen umgesetzt, so etwa die Schaffung der Funktion eines Erlebnisberaters vor Ort oder ein zwar je nach Resort abgestuftes, jedoch durchgehendes Gastro­ nomiekonzept an allen Hapimag Adressen. Einen markanten Fortschritt bringt auch die über ­Jahre vorbereitete und nun vollzogene Ablösung von bisher acht IT-Systemen durch ein zentrales SAP-System. Während rund fünf Tagen wurden Millionen von Datensätzen aus über 40 Jahren im neuen System zusammengeführt. Ziel

2

Hapimag Geschäftsbericht 2009


des Projektes «Plan A» war die grösstmögliche Flexibilität und Individualisierung des Angebotes sowie die Beschleunigung von Prozessen bei Hapimag. Ab Mitte 2010 sollen auch alle Buchungen zentral über das System erfolgen. MEHR TRAnSPAREnZ IM SYSTEM Gerade im wirtschaftlich ungewissen Jahr 2009 wurde einmal mehr deutlich, wie die Mitglieder ihre Investition in Hapimag ohne Verzicht nachhaltig nutzen können. Diesen Nutzen sollen alle Mitglieder nach klaren Spielregeln und entsprechend ihrem persönlichen Engagement ziehen können. Die klare Regelung des Punktezukaufs 2009 oder die Festlegung von Buchungsprioritäten sollen dabei für mehr Transparenz und eine leistungsgerechte Nutzung im System sorgen. Mit den 2009 erzielten Projektfortschritten und der stabilen Kontinuität im operativen Geschäft ist Hapimag auch 2010 – in einem immer noch schwierigen Umfeld – weiterhin gut unterwegs. Und sollten die Zinsen über die nächsten Jahre stark angehoben werden, wie von einigen Experten angekündigt, können Hapimag Aktionäre dennoch beruhigt sein. Denn die Punktepreise sind nicht der monetären Teuerung unterworfen, ganz gleich, wie hoch die Inflation sein sollte. Die letzten 46 Jahre haben dies bewiesen. Unseren Mitgliedern und allen Mitarbeitenden danken wir an dieser Stelle für ihr Engagement für Hapimag.

Dr. Marisabel Spitz Präsidentin des Verwaltungsrates

Kurt Scholl Chief Executive Officer

2009 IM ÜBERBlIcK Hapimag konsolidierte im vergangenen Geschäftsjahr ihre Finanzsituation. Die volatilen Märkte und die unsicheren gesamtwirtschaftlichen Zukunftsaussichten haben die Entwicklung von Hapimag nicht bremsen können, und die Unternehmenszahlen folgen weiterhin dem positiven Trend der Vorjahre. Der Betriebsertrag konnte um 3.7% von EUR 165.4 Mio. auf EUR 171.6 Mio. erhöht werden. Der Betriebsaufwand stieg um 4.0% an, was den erwarteten Aufwanderhöhungen vor allem im Personalbereich und bei den klassischen Hotelaktivitäten (Wasser, Reinigung, Strom) entspricht. Im 2009 resultierte ein EBIT von EUR 2.4 Mio. (Vorjahr EUR 2.7 Mio.). Die Sparte Verkauf konnte einen Nettoverkaufsumsatz mit Aktien und Wohnrechtsprodukten von EUR 37.8 Mio. ausweisen, was einer Steigerung um 7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Sämtliche Märkte trugen zu diesem erfreulichen Ergebnis im schwierigen ökonomischen Umfeld bei. Insbesondere beim Basisprodukt Aktie war eine markante Verkaufszunahme zu verzeichnen. 6238 Aktien (Vorjahr 4157) wurden an neue und bestehende Mitglieder verkauft. Dies verschafft Hapimag zusätzlichen Spielraum um weiteren qualitativ hoch stehenden Wohnraum zu schaffen und das Aktien-Rücknahmeprogramm erfolgreich fortzuführen, wie dies auch 2009 geschehen ist. Die Einnahmen aus dem Bereich Resorts und Residenzen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4.1 Mio. auf EUR 68.4 Mio. (+6.4%). Die im Zuge des Projekts 2012 bereits neu eingeführten Dienstleistungen vor Ort wurden von den Mitgliedern positiv bewertet, so etwa Leistungen der Erlebnisberater oder Verbesserungen im Gastronomieangebot. Der marginale Rückgang in der Belegung gegenüber dem Vorjahr (–1.2%) ist hauptsächlich bei klassischen Flugdestinationen und weiter entfernt gelegenen Adressen zu beobachten. Dank der Vielfalt und Anzahl der Hapimag Resorts und Residenzen können solche Verschiebungen ohne grosse Auswirkungen aufgefangen werden. 2009 konnte bei den Mitgliedern zudem eine Tendenz zu kurzfristigerem Buchen festgestellt werden, was Anpassungen im Call Center bedingte und hohe Anforderungen an das Belegungsmanagement stellte. Der Anstieg der gesamten operativen Kosten um EUR 6.5 Mio. widerspiegelt die Jahresteuerung in den verschiedenen Ländern sowie die höheren Ausgaben für Heizung, Reinigung und Wäsche. Für Unterhalts- und Reparaturarbeiten in den Resorts und Residenzen wurden 2009 EUR 4.5 Mio. aufgewendet. Dank der Einnahmen aus den Jahresbeiträgen und dem Verkauf von Wohnrechtsprodukten konnten wiederum umfangreiche Investitionen (EUR 33.8 Mio.) getätigt Hapimag Geschäftsbericht 2009

3


Berichterstattung

und die Projekte in Hörnum, Tonda und Binz vollständig aus eigenen Mitteln finanziert werden. Die Abschreibungen sind leicht auf EUR 32.8 Mio. angestiegen und entsprechen damit 51.2% der Einnahmen aus den Jahresbeiträgen. Hapimag als Aktiengesellschaft strebt eine möglichst hohe Eigenfinanzierung an. Die solide finanzielle Verfassung wurde auch 2009 durch die hohe Eigenkapitalquote (58%) und den betriebswirtschaftlichen Eigenmittelanteil (80%) bestätigt. Per Jahresende wies Hapimag einen Buchwert der Immobilien in Höhe von EUR 579.9 Mio. aus, was einem Anlagedeckungsgrad von 65% entspricht. Der Free Cash Flow erhöhte sich 2009 von EUR –7.5 Mio. auf EUR 6.0 Mio., was zu einer Reduktion der Nettoverschuldung auf EUR 1.8 Mio. führte.

VERKAUF Die positive Entwicklung der letzten Jahre konnte im Geschäftsjahr 2009 in erfreulicher Weise fortgesetzt werden. Mit EUR 39.9 Mio. konnte ausgerechnet in einem Jahr mit ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der höchste Brutto-Verkaufsumsatz seit dem Jahr 2001 erzielt werden. Anzahl Vertragsabschlüsse Mit 5571 Vertragsunterzeichnungen gelang es dem Aussendienst, die Anzahl Abschlüsse gegenüber Vorjahr um 28.3% zu steigern. Diese Abschlusszahl ist für Hapimag von langfristiger Bedeutung, steht doch hinter jedem Abschluss ein Mitglied, das die Hapimag Adressen über die nächsten Jahre bzw. Jahrzehnte mit dem erworbenen Wohnrechtsprodukt langfristig nutzen wird. Verkauf von Aktien Mit der Aktie beteiligen sich unsere Mitglieder finanziell am Unternehmen. Durch dieses Engagement profitieren sie langfristig von jährlichen Wohnrechten. Die Aktie als ursprüngliches Produkt von Hapimag ist das Kernprodukt des Unternehmens. Den bestehenden Hapimag Mitgliedern wurden im ­vergangenen Jahr Aktien angeboten, welche das Unter­ nehmen von Mitgliedern zurückgenommen hat, die ­Hapimag aus verschiedenen Gründen nicht mehr ­nutzen können. Etliche Mitglieder haben auf diese Weise ­weitere Aktien zu günstigen Konditionen kaufen können. Für die Interessenten wurden die Aktien wie in den ­Vorjahren zu attraktiven Multipacks gebündelt und mit 4

Hapimag Geschäftsbericht 2009

einer bestimmten Anzahl Punkte ergänzt, was den Verkauf ­zusätzlich unterstützt. Diese Massnahmen waren äusserst erfolgreich: Mit einem Total von 6238 Aktien ist es gelungen, so viele ­A ktien zu verkaufen wie seit 2001 nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahr konnten somit 2081 Aktien mehr verkauft ­werden, was einer Steigerung um 50% entspricht. 52% der verkauften Aktien wurden von bestehenden Mitgliedern erworben, 48% von Interessenten, die als neue Mitglieder Hapimag beigetreten sind. Der Umsatz mit Aktien belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf EUR 26.5 Mio. und liegt um EUR 6.2 Mio. über Vorjahr. Residenz Produkte Aufgrund der Fokussierung auf den Aktienverkauf war im vergangenen Geschäftsjahr ein spürbarer Rückgang im Verkauf der Residenzprodukte zu verzeichnen. Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr um EUR 3.9 Mio. (–30%) auf EUR 9.1 Mio. zurück. Qualität als Grundlage für Quantität Die auch im vergangenen Jahr durchgeführte Umfrage zur Qualität der Verkaufsberatung ergab ein im Vergleich zum Vorjahr erneut verbessertes Resultat. Die befragten Mitglieder und Interessenten sind mit der Beratung durch ihren Consultant insgesamt äusserst zufrieden. Um weiterhin quantitativ erfolgreiche Verkaufsresultate zu erzielen wird Hapimag auch im kommenden Jahr an der stetigen Verbesserung dieser Leistungen arbeiten.

Immobilien Hapimag hat im Jahr 2009 für insgesamt EUR 31.7 Mio. Renovationen und Erweiterungen vorgenommen. Für Unterhalts- und Reparaturarbeiten wurden EUR 4.5 Mio. aufgewendet. Resort-Portfolio Im Februar 2009 wurde in Hörnum auf der ­Nordseeinsel Sylt nach längerer Bauzeit ein weiteres Resort eröffnet. Der 35 Millionen Euro teure Bau besteht aus fünf Dünen­ häusern mit insgesamt 151 Wohneinheiten, einem grosszügigen Wellness-Bereich und einem Haupthaus mit eigenem Restaurant, alles verteilt auf 14 400 m2 Grundstückfläche. Dank einem innovativen Nutzungskonzept können Ein- und Zweiraumwohnungen zu DreiraumWohnungen kombiniert werden. Im 2009 konnte zudem mit der Genossenschaft Schweizer Reisekasse Reka eine Vereinbarung über den Verkauf des Resorts in Sörenberg getroffen werden.


Renovationen und Erweiterungen Seit der Teilrenovation im vergangen Jahr präsentieren sich die Wohnungen in Binz farblich aufgefrischt. Während des siebenmonatigen Umbaus wurden ausserdem der Wellness-Bereich neu gestaltet und vergrössert, sowie das Restaurant erneuert, das jetzt auch lokale Rügener Spezialitäten anbietet. In Damnoni wurde währenddessen die letzte Renovationsphase abgeschlossen. Das Hauptgebäude mit Restaurant, Bar und Terrasse wurde neu gestaltet, ebenso wie der Kinderspielplatz, der mit fantasievollen und modern gestalteten Spielgeräten aufgewertet wurde. In Tonda konnte 2009 die Erweiterung des Resorts abgeschlossen werden. 19 modern konzipierte und mit lokalen Materialien ausgestattete Wohnungen ergänzen das bisherige Angebot. Und die so genannte «Casaccia» mit Rezeption, Bar, Restaurant und Shop hat sich bereits kurz nach der Eröffnung zu einem beliebten Treffpunkt für die ­Gäste entwickelt. In Cefalù folgten weitere Verbesserungen in den Bereichen Technik und Infrastruktur, und in Château de Chabenet wurden in den vergangenen Monaten diverse Werterhaltungsmassnahmen umgesetzt. Ausblick Renovationen 2010/2011 Die Stadtresidenzen Amsterdam und Paris werden derzeit einer umfassenden Renovation unterzogen und im August 2010 wieder eröffnet. Das Resort in Pentolina wird in zwei Etappen während der Wintermonate teilrenoviert. Die Wohnungen werden heller und freundlicher und damit an heutige Bedürfnisse angepasst. In Berlin Zoo werden die Bäder komplett saniert und technische Mängel an der Infrastruktur behoben. Grössere Investitionen für Renovationen oder Werterhaltung sind für folgende Resorts geplant: Cefalù (Restaurant Infrastruktur), La Madrague, Marbella, Mas Nou, Porto Heli, Saalbach und Zell am See. Ausblick Neueröffnungen 2010/2011 Im Dezember 2010 eröffnet in Dresden an bester Lage in der Altstadt das British Hotel mit 38 Apartments. Von der Dresdner Stadtverwaltung als Leitbau eingestuft, wird die im Originalstil des 18. Jahrhunderts nachgebaute Stadtresidenz das Hapimag Adressen-Portfolio wertvoll ergänzen. Für die Stadtresidenz in Salzburg wird mit der detaillierten Planung begonnen, und die Suche nach neuen Resortprojekten am Mittelmeer wird weiter vorangetrieben.

Touristik Im Zuge des Projekts 2012 hat das ehemalige Partner Service Center nicht nur den neuen Namen Member Services erhalten, sondern es wurden auch diverse nach aussen hin nicht direkt sichtbare Verbesserungen bei den Prozessen und Qualitätsstandards vorgenommen. Dies, um künftig noch gezielter und schneller auf die individuellen Bedürfnisse der Hapimag Mitglieder eingehen zu können. Kern der Tätigkeiten im vergangenen Jahr blieben aber die schriftlichen und telefonischen Kontakte zu den Mitgliedern – sei es im Bereich von Buchungen und Reservierungen, Punkteanfragen oder in der Produkteund Mitgliederadministration. Insgesamt beantworteten die Member Services zwischen Januar und Dezember 2009 knapp 280 000 Telefonanrufe, also im Schnitt rund 1000 Anrufe täglich. Reisegeschäft Hapimag erleichtert ihren Mitgliedern die Reiseplanung mit Flugbuchungen und der Vermittlung von Mietwagen. Insbesondere der Weg über die Webseite www.hapimag.com erfreut sich dabei wachsender Beliebtheit. Im Jahr 2009 erzielte das Service Center (ehem. Holiday Service) mit dem Verkauf von touristischen Dienstleistungen einen Umsatz von EUR 8.0 Mio. Tandem Tours Mit einem Umsatz von EUR 5.0 Mio. hat Tandem Tours das Jahr 2009 trotz wirtschaftlich schwierigem Umfeld auf dem Vorjahresniveau erfolgreich abgeschlossen. Die Reiseangebote von Tandem Tours stehen allen Mitgliedern mit einer HapimagCard offen. 2009 machten über 4500 Mitglieder davon Gebrauch. Weiterhin positiv hat sich die Nachfrage bei den Zusatzangeboten aus dem Katalog «Pluspunkte» entwickelt. Obwohl diese ausgewählten Angebote nicht zur Hapimag Welt gehören, können die Mitglieder dennoch einen Teil des Reisepreises mit Punkten bezahlen. Punktekiosk Hapimag bietet ihren Mitgliedern eine Plattform, um Wohnpunkte zu kaufen oder zu verkaufen. Dank dem einfachen Zugang zum Punktekiosk via www.hapimag.com wechselten 2009 über diese Plattform über 121 000 Punkte den Besitzer.

Hapimag Geschäftsbericht 2009

5


Hapimag Unternehmensgruppe ENTWICKLUNG OPERATIVE KENNZAHLEN

in EUR 1000

2009

2008

2007

2006

2005

37 783

35 225

32 848

30 968

28 727

Netto–Verkaufsumsatz

Wohnrechtsprodukte

Umsatz

Verkauf Wohnrechtsprodukte

15 975

15 985

16 386

14 868

13 337

Jahresbeiträge

64 032

62 615

60 092

59 869

58 804

Umsatz Resorts

68 351

64 221

59 171

56 129

54 135

Umsatz Reiseservice/Tandem Tours

13 024

12 985

12 158

13 569

14 765

Sonstige Umsatzerlöse

3 351

2 877

3 043

2 810

2 595

Umsatzminderungen

–2 872

–2 357

–2 036

–1 002

–85

161 861

156 326

148 814

146 243

143 551

Total Umsatz

Betriebskosten

Unterhalts- und Betriebsaufwand

–24 248

–23 973

–22 731

–21 561

–22 527

Personalaufwand

–48 374

–46 944

–43 766

–42 518

–43 186

Marketing- und Vertriebsaufwand

–14 418

–12 747

–11 917

–10 092

–10 645

Verwaltungsaufwand

–11 915

–11 608

–11 266

–12 262

–11 451

Sonstiger betrieblicher Aufwand

–10 107

–8 969

–9 494

–9 109

–8 216

–109 062

–104 241

–99 174

–95 542

–96 025

–32 771

–31 972

–31 874

–33 047

–34 020

193

188

180

181

192

7

7

8

9

10

1 170

1 134

1 100

1 056

1 121

1 370

1 329

1 288

1 246

1 323

137

130

133

126

106

Total Betriebskosten Abschreibungen und Amortisationen

Personalbestand (Vollzeitstellen)

Zentralverwaltung

Zentralverwaltung «Auszubildende»

Resorts/Areas

Total Personalbestand

6

Consultants (Agenturverhältnis)

Hapimag Geschäftsbericht 2009


ENTWICKLUNG FINANZIELLE KENNZAHLEN

in EUR 1000

2009

2008

2007

2006

2005

Eigenkapital und betriebswirtschaftliche Eigenmittel

Eigenkapital gemäss Bilanz

374 838

364 974

384 628

392 155

403 414

Darlehen von Aktionären

139 598

142 108

132 519

139 273

146 892

Investitionszuschüsse

Betriebswirtschaftliche Eigenmittel (I)

Verbindlichkeiten aus Verkauf von Wohnrechten

Betriebswirtschaftliche Eigenmittel (II)

4 574

4 574

5 520

6 107

6 773

519 010

511 656

522 667

537 535

557 079

64 808

64 630

57 533

62 056

67 283

583 818

576 286

580 200

599 591

624 362

Eigenfinanzierungsgrad

Bilanzsumme

648 980

645 494

639 298

657 500

691 316

Eigenkapital gemäss Bilanz

374 838

364 974

384 628

392 155

403 414

Eigenfinanzierungsgrad

Betriebswirtschaftliche Eigenmittel (I)

Eigenfinanzierungsgrad

Betriebswirtschaftliche Eigenmittel (II)

Eigenfinanzierungsgrad

58%

57%

60%

60%

58%

519 010

511 656

522 667

537 535

557 079

80%

79%

82%

82%

81%

583 818

576 286

580 200

599 591

624 362

90%

89%

91%

91%

90%

Buchwert Sachanlagen

579 880

586 320

580 092

578 682

605 756

374 838

364 974

384 628

392 155

403 414

65%

62%

66%

68%

67%

519 010

511 656

522 667

537 535

557 079

Anlagendeckungsgrad (Buchwert)

Eigenkapital gemäss Bilanz

Anlagendeckungsgrad (Buchwert)

Betriebswirtschaftliche Eigenmittel (I)

Anlagendeckungsgrad (Buchwert)

Betriebswirtschaftliche Eigenmittel (II)

Anlagendeckungsgrad (Buchwert)

90%

87%

90%

93%

92%

583 818

576 286

580 200

599 591

624 362

101%

98%

100%

104%

103%

Investitionen

Neue Resorts

12 123

25 223

37 276

10 105

1 064

Renovationen Resorts

19 559

13 776

13 761

15 299

16 521

Betriebs- und Geschäftsausstattungen

Total Investitionen

2 163

2 885

2 200

1 783

3 120

33 845

41 884

53 237

27 187

20 705

Geldfluss aus Geschäftstätigkeit

34 328

39 808

35 524

38 930

28 920

Cashflow

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

–33 410

–40 360

–46 370

–27 173

–10 238

Geldfluss aus Verkauf und Rückkauf von Aktien

5 094

–6 962

7

–2 274

5 495

Free Cashflow

6 012

–7 514

–10 839

9 483

24 177

–520

6 398

–7 229

–13 763

–12 867

43

112

835

1 346

822

5 535

–1 004

–17 233

–2 934

12 132

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit (ohne Aktien)

Währungsumrechnungsdifferenzen

Zunahme/Abnahme (–) Flüssige Mittel

Liquidität

Flüssige Mittel

Finanzverbindlichkeiten (Bank, Obligationen)

Liquidität /Nettoverschuldung (–)

13 591

8 056

9 060

26 293

30 130

–15 428

–15 912

–8 605

–11 386

–25 600

–1 837

–7 856

455

14 907

4 530

Hapimag Geschäftsbericht 2009

7


KONZERNRECHNUNG DER HAPIMAG Unternehmensgruppe PER 31.12.2009 KONZERNBILANZ

AKTIVEN in EUR 1000

Erläuterung

Anlagevermögen

2009

2008

599 620

606 874

Sachanlagen

1

579 880

586 320

Immaterielle Vermögensgegenstände

2

6 249

6 014

Langfristige Forderungen

3

414

738

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

6

9 780

11 144

Latente Ertragssteuern

15

3 297

2 658

49 360

38 620

Umlaufvermögen

Zur Veräusserung gehaltene Vermögenswerte

4

5 635

Vorräte

5

1 494

1 366

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

6

24 307

23 811

Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände

7

4 333

5 387

Flüssige Mittel

8

13 591

8 056

648 980

645 494

Total Aktiven

PASSIVEN Eigenkapital

374 838

364 974

Anteil Hapimag Aktionäre am Eigenkapital

374 794

364 932

Aktienkapital

9

28 902

28 902

Eigene Aktien

10

–25 624

–26 991

Kapitalreserven

11

388 152

381 522

Währungsumrechnungsdifferenzen

–18 211

–18 050

Gewinnreserven

1 575

–451

44

42

Fremdkapital

274 142

280 520

Langfristige Verbindlichkeiten

218 487

224 650

Anteil Minderheitsaktionäre am Eigenkapital

Verbindlichkeiten aus Verkauf von Wohnrechten

12

52 685

54 283

Darlehen von Aktionären

13

139 598

142 108

Finanzverbindlichkeiten

14

1 824

4 797

Latente Ertragssteuern

15

6 701

6 527

Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern

16

3 348

3 565

Rückstellungen

17

369

514

Sonstige Verbindlichkeiten

18

13 962

12 856

55 655

55 870

Kurzfristige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Verkauf von Wohnrechten

12

12 123

10 347

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

19

6 898

8 688

Finanzverbindlichkeiten

14

13 604

11 115

Laufende Ertragssteuern

Rückstellungen

Sonstige Verbindlichkeiten

Total Passiven

8

Hapimag Geschäftsbericht 2009

638

703

17

1 687

1 376

20

20 705

23 641

648 980

645 494


Konzernerfolgsrechnung

in EUR 1000

Erläuterung

2009

2008

Umsatz

21– 26

161 861

156 326

Ertrag aus abgewohnten Wohnrechten

12

5 980

5 348

Sonstige betriebliche Erträge

27

3 730

3 732

171 571

165 406 –26 521

Betriebsertrag

Waren- und Serviceaufwand

28

–27 374

Unterhalts- und Betriebsaufwand

29

–24 248

–23 973

Personalaufwand

30

–48 374

–46 944

Marketing- und Vertriebsaufwand

31

–14 418

–12 747

Verwaltungsaufwand

32

–11 915

–11 608

Abschreibungen und Amortisationen

1 / 2

–32 771

–31 972

Sonstiger betrieblicher Aufwand

33

–10 106

–8 969

2 365

2 672

Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) Finanzertrag

34

917

1 526

Finanzaufwand

34

–1 255

–3 648

Ergebnis vor Steuern

Ertragssteuern

Konsolidiertes Ergebnis

– Anteil Minderheitsaktionäre am konsolidierten Ergebnis

– Anteil Hapimag Aktionäre am konsolidierten Ergebnis

35

2 027

550

1

–82

2 028

468

2

2

2 026

466

Hapimag Geschäftsbericht 2009

9


KONZERNRECHNUNG DER HAPIMAG Unternehmensgruppe PER 31.12.2009 Konzerngesamtergebnisrechnung

in EUR 1000

2009

2008

2 028

468

–161

–18 050

Sonstiges Ergebnis nach Ertragssteuern

–161

–18 050

Gesamtergebnis

1 867

–17 582

Konsolidiertes Ergebnis

Sonstiges Ergebnis

Währungsumrechnungsdifferenzen

– Anteil Minderheitsaktionäre am Gesamtergebnis

– Anteil Hapimag Aktionäre am Gesamtergebnis

2

2

1 865

–17 584

Entwicklung des konsolidierten Eigenkapitals

in EUR 1000

Stand 1.1.2008

Konsolidiertes Ergebnis

Sonstiges Ergebnis

Gesamtergebnis

Verkauf Aktien

Rücknahme Aktien

Rücknahme Darlehen

von Aktionären

Aktienkapital

Eigene Aktien

Kapital­reserven

Währungsumrechnungsdifferenzen

28 902

–15 789

372 392

–18 050 6 203

Total Eigenkapital

–917

384 588

40

384 628

466

466

2

–18 050 466

3 542

–17 405 5 588 –26 991

381 522

–18 050

Stand 1.1.2009

28 902

–26 991

381 522

–18 050

Konsolidiertes Ergebnis

Sonstiges Ergebnis

–161

Gesamtergebnis

–161

Verkauf Aktien

Rücknahme Aktien

Rücknahme Darlehen

von Aktionären

11 570

9 745

–17 405

–17 405 5 588 42

364 974

–451

364 932

42

364 974

2 026

2 026

2

2 028

2 026

1 865

2

1 867

–161

3 188

388 152

–161

14 758

14 758

–10 203

–10 203

3 442 –18 211

–17 582

364 932

3 442 –25 624

2

9 745

–451

–10 203

28 902

–17 584

468 –18 050

5 588

28 902

Stand 31.12.2009

Anteil Minderheits­ aktionäre am Eigenkapital

–18 050

Stand 31.12.2008

Gewinn­reserven

Anteil Hapimag Aktionäre am Eigenkapital

1 575

374 794

3 442 44

374 838

Der überwiegende Anteil des Umsatzes der Hapimag Unternehmensgruppe wird mit Aktionären erzielt. Die Preise der Dienstleistungen im Kerngeschäft basieren auf dem Prinzip der Selbstkostendeckung. Eine Ausschüttung der Reserven ist nicht vorgesehen.

10

Hapimag Geschäftsbericht 2009


Konzerngeldflussrechnung in EUR 1000

Erläuterung

2009

2008

Geschäftstätigkeit

Konsolidiertes Ergebnis

Ertragssteuern

2 028

468

35

–1

82

Abschreibungen und Amortisationen

Verlust aus Anlagenabgang

1/2

32 771

31 972

1 478

Veränderung Nutzungsrecht Vermittlungsaktien

936

Ertrag aus abgewohnten Wohnrechten

12

Finanzertrag

Finanzaufwand

Veränderung Forderungen und Rechnungsabgrenzungsposten

Veränderung Vorräte

–129

–166

Veränderung Verbindlichkeiten und Rückstellungen

1 875

5 909

Erhaltene Zinsen

Bezahlte Zinsen

Bezahlte Ertragssteuern

–5 980

–5 348

34

–917

–1 526

34

1 255

3 648

2 396

3 628

Geldfluss aus Geschäftstätigkeit

127

798

–199

–370

–376

–223

34 328

39 808

Investitionstätigkeit

Investitionen in Sachanlagen

1

–31 854

–36 371

Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände

2

–1 991

–2 530

Einnahmen aus Verkauf von Sachanlagen

Akquisition von Tochtergesellschaften, abzüglich erworbener flüssiger Mittel

40

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

435

955

–2 414

–33 410

–40 360

Finanzierungstätigkeit

Verkauf Aktien

14 758

9 745

Rücknahme Aktien

–9 664

–16 707

Aufnahme Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

10 541

9 827

Rückzahlung Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

–11 061

–3 429

4 574

–564

43

112

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit Währungsumrechnungsdifferenzen Zunahme/Abnahme (–) Flüssige Mittel

Stand Flüssige Mittel Jahresbeginn

Stand Flüssige Mittel Jahresende

5 535

–1 004

8

8 056

9 060

8

13 591

8 056

Hapimag Geschäftsbericht 2009

11


Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe 1. Grundsätze der konzernRechnungslegung

Berichterstattende Gesellschaft

Die Konzernrechnung umfasst die Jahresabschlüsse der ­Muttergesellschaft (Hapimag AG, Baar, «die Gesellschaft» oder «Hapimag») und alle Beteiligungen, bei welchen die Muttergesellschaft die Beherrschung über die Finanz- und Geschäftspolitik der Beteiligung besitzt (zusammengenommen «die Gruppe», einzeln «die Konzerngesellschaften»). ­Beteiligungen mit einer Beteiligungsquote unter 50% bestehen nicht. Die in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften sind auf den Seiten 44 bis 45 aufgeführt. Allgemeine Grundlagen und

schaften. Die Rechnungslegungsgrundsätze werden kontinuierlich angewendet. Einheitlicher Stichtag ist der 31. Dezember. Die konsolidierte Jahresrechnung wird, von derivativen Finanzinstrumenten und gewissen Finanzaktiven abgesehen, nach dem Anschaffungskostenprinzip erstellt. Die konsolidierte Jahresrechnung wird in Euro (EUR), gerundet auf Tausender, dargestellt. Die Muttergesellschaft ­Hapimag AG hat die funktionale Währung Schweizer Franken. Der Grund für die Wahl der Präsentationswährung EUR liegt in der vermehrt internationalen Ausrichtung der Unternehmensgruppe und in der Tatsache, dass für die meisten Gruppengesellschaften der EUR bereits die funktionale Währung ist.

­R echnungslegungsstandards Umrechnung von Fremdwährungen

Übereinstimmungserklärung Die Konzernrechnung der Hapimag Unternehmensgruppe wird in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), welche vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedet wurden, sowie den Auslegungsrichtlinien des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), erstellt. Die Konzernrechnung wurde am 9. März 2010 durch den Verwaltungsrat genehmigt. Sie unterliegt ferner der Genehmigung durch die Generalversammlung am 22. April 2010. Umgliederungen

Die Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern werden neu in der Bilanz separat ausgewiesen (bisher in den langfristigen Rückstellungen enthalten). Auch die Vorjahreszahlen (TEUR 3565) wurden entsprechend umgegliedert. Diese Umgliederung ist auf eine darstellungsmässige Trennung der Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern von anderen Rückstellungen zurückzuführen. Die Umgliederung hat keinen wesentlichen Effekt. Konsolidierungsgrundsätze

Aktiven und Passiven sowie Erträge und Aufwendungen ­werden nach der Methode der Vollkonsolidierung zu 100% übernommen. Konzerninterne Beziehungen (Forderungen und Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen) werden eliminiert und die Anteile von Minderheitsaktionären am Eigen­ kapital sowie am Ergebnis von Konzerngesellschaften separat ausgewiesen. Zwischengewinne auf konzerninternen Transaktionen und Beständen werden erfolgswirksam eliminiert. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Purchase-Methode. Die Anschaffungskosten einer akquirierten Gesellschaft werden dabei mit den zum Verkehrswert bewerteten Nettoaktiven zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet. Die Konsolidierung erfolgt auf Grund der nach einheitlichen Grundsätzen erstellten Einzelabschlüsse der Gruppengesell12

Hapimag Geschäftsbericht 2009

Die lokale Landeswährung wird als funktionale Währung sämtlicher Gruppengesellschaften angesehen. In der Konzernrechnung werden Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus Abschlüssen von Gruppengesellschaften und Filialen, die in fremder Währung aufgestellt wurden, mit dem Kurs zum Bilanzstichtag in EUR umgerechnet. Das Eigenkapital wird zu historischen Kursen geführt. Erträge und Aufwendungen werden zu Durchschnittskursen der jeweiligen Periode in EUR umgerechnet. Differenzen aus der Umrechnung ­werden ergebnisneutral als Währungsumrechnungsdifferenzen im ­Eigenkapital erfasst. Die Währungsumrechnungsdifferenz wird erst dann ergebniswirksam erfasst, wenn die entsprechende Konzerngesellschaft dekonsolidiert wird. Transaktionen in Fremdwährungen werden zum Tageskurs zum Zeitpunkt der Transaktion in die funktionale Währung umgerechnet. Die zum 31. Dezember in Fremdwährung gehaltenen monetären Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtagskurs in die funktionale Währung umgerechnet. Zum Marktwert bilanzierte nichtmonetäre Fremdwährungsposten werden zum Wechselkurs des Neubewertungszeitpunktes umgerechnet. Aus der Umrechnung zum Stichtagskurs entstehende Differenzen werden mit Ausnahme von Umrechnungen von zur Veräusserung verfügba­ren finanziellen Vermögenswerten, ergebniswirksam erfasst und im Finanzergebnis ausgewiesen. Änderungen in der Rechnungslegung 2009

Das IASB publizierte die folgenden, in der Konzernrechnung 2009 erstmals anzuwendenden, neuen oder angepassten Standards bzw. Interpretationen: Neue Standards und Interpretationen – IFRS 8 (Operative Segmente) – IFRIC 13 (Kundenbindungsprogramme) – IFRIC 15 (Verträge zur Erstellung von Liegenschaften) – IFRIC 16 (Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb) – IFRIC 18 (Übertragung von Vermögenswerten von Kunden)


Überarbeitung von Standards und Interpretationen (Amendments) – IAS 23 rev. (Fremdkapitalkosten) – IAS 1 rev. (Darstellung des Abschlusses): Änderungen der Bezeichnungen und Bestandteile des Abschlusses – IFRS 2 rev. (Aktienbasierte Vergütungen): Ausübungs­ bedingungen und Annullierungen – Änderungen von IAS 32 (Finanzinstrumente: Ausweis) und IAS 1 (Darstellung des Abschlusses): Kündbare Finanzinstrumente und Verpflichtungen infolge von Liquidation – Änderungen zu den IFRSs (Mai 2008) – Änderungen zu IAS 39 (Finanzinstrumente: Ansatz und ­Bewertung) und IFRIC 9 (Neubeurteilung eingebetteter Derivate bei Reklassifikationen) – Änderungen von IFRS 1 (Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards) und IAS 27 (Konzernabschlüsse und Einzelabschlüsse) – IFRS 7 rev. (Finanzinstrumente: Offenlegung)

– IFRIC 14 (Vorauszahlung von Mindestfinanzierungsanforderungen) – IFRIC 17 (Ausschüttungen von nicht flüssigen Vermögenswerten an Eigentümer) – IFRIC 19 (Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten mittels Eigen­kapitalinstrumenten) Standards/Interpretationen mit Auswirkungen auf Offenlegung und Darstellung in der Konzernrechnung von Hapimag: – IFRS 9 (Finanzinstrumente) Standards/Interpretationen, bei denen die Auswirkungen auf die Konzernrechnung der Hapimag noch nicht mit ausreichender Sicherheit bestimmbar sind: – IFRS 3 rev. (Unternehmenszusammenschlüsse) – IAS 27 rev. (Konzern- und separate Einzelabschlüsse) – Änderungen zu den IFRSs (April 2009) Umsatzlegung und Geschäftsmodell

Mit Ausnahme von IAS 1 rev. und IFRS 7 rev. haben sich hieraus keine Auswirkungen auf die vorliegende Konzernrechnung ergeben. Die Anwendung des überarbeiteten IAS 1 führte zur zusätzlichen Offenlegung der Gesamtergebnisrechnung, da Hapimag sich für die Darstellung einer separaten Herleitung des Gesamtergebnisses entschieden hat. Die Anwendung von IFRS 7 rev. führt zur Offenlegung der Fair Value Hierarchie.

Hapimag erstellt und betreibt eigene Resorts, welche in ­erster Linie den Hapimag Mitgliedern d.h. den Inhabern von ­Hapimag Wohnrechtsprodukten (wie z.B. Aktie, Ferienpass, Wohnplan, ­Feridence Zertifikat und Hapimag Residenz), gegen Belastung mit sog. Wohnrechtspunkten frei von Miete zur Verfügung gestellt werden. Die Aufwendungen für die Verwaltung und den Betrieb der Resorts werden durch Jahresbeiträge und Erlöse aus lokalen Kostenbeiträgen finanziert.

Die Anwendung von IFRS 8 (Geschäftssegmente) entfällt, da Hapimag AG als Gesellschaft nicht börsenkotiert ist. Stattdessen werden Informationen zu den Geschäftssparten offen gelegt.

Die Rechtsbeziehung zwischen Hapimag und ihren Aktionären wird, in Ergänzung zu den Statuten, durch die Allgemeinen Bestimmungen zum Erwerb der Mitgliedschaft bei Hapimag geregelt. Für Ferienpass-, Wohnplan-, Feridence Zertifikat-, ­Hapimag Residenz- und Hapimag Explorerinhaber gelten ­separate Allgemeine Bestimmungen. Als Mitglieder werden alle Aktionäre und Inhaber von Wohnrechtspapieren bezeichnet.

Änderungen in der Rechnungslegung ab 2010

Die folgenden, neuen oder revidierten Standards und Interpretationen des IASB wurden zwar verabschiedet, treten aber erst später in Kraft. Hapimag wird diese Standards und Interpretationen erstmals mit Wirkung ab 1. Januar 2010 oder später anwenden. Ihre Auswirkungen auf die Konzernrechnung von ­Hapimag werden von der Konzernleitung wie folgt eingeschätzt: Standards/Interpretationen mit keinen oder keinen nennenswerten Auswirkungen auf die Konzernrechnung von Hapimag: – IFRS 1 (Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards): Zusätzliche Ausnahmen – Änderungen von IAS 32 (Finanzinstrumente: Ausweis) und IAS 1 (Darstellung des Abschlusses): Klassifizierung von Bezugsrechten – IFRS 2 (Bilanzierung von aktienbasierten Vergütungen des Konzerns mit Barausgleich) – IAS 24 (Angaben über Beziehungen zu nahe ­stehenden ­Unternehmen und Personen) – Änderungen zu IAS 39 (Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung): zur Absicherung qualifizierende Grundgeschäfte

A) Verkauf von Aktien inkl. Wohnrechten, Hapimag Aktie_21 Der Käufer einer Hapimag Aktie erwirbt gleichzeitig ein unbefristetes Wohnrecht in den Hapimag Resorts im Umfang von 12 Wohnrechtspunkten pro Jahr gemäss dem Hapimag Punktesystem. In diesem Umfang ist Hapimag verpflichtet, Wohnraum bereitzustellen. Dies wird in der Bilanz wie folgt dargestellt: soweit der Verkaufserlös für die Erstellung von Wohnraum benötigt wird (Investitionsbedarf), wird er (nach Abzug des Nennwertes der Aktie) in die Kapitalreserven verbucht. Insofern wird der Aktienverkauf als Finanzierungsvorgang dargestellt. Der darüber hinausgehende Verkaufs­erlös wird als Umsatz aus dem Verkauf eines zeitlich unbe­fristeten Wohnrechts in die Erfolgsrechnung gebucht. Der Investitionsbedarf wird auf Grund der tatsächlichen Baukosten für neue Resorts bemessen und regelmässig auf seine Richtigkeit überprüft. Aus der Gewährung der unbefristeten Hapimag Geschäftsbericht 2009

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Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe

Wohnrechte entstehen für Hapimag keine zu bilanzierenden Verbindlichkeiten, da die Mitglieder vertraglich verpflichtet sind, in Form von Jahresbeiträgen und lokalen Kostenbeiträgen die finanziellen Mittel aufzubringen, um den von ihnen finanzierten Wohnraum zu verwalten und zu unterhalten. Seit dem 1. Juli 2007 wird von Hapimag ausschliesslich die Hapimag Aktie_21 mit neuen, zeitgemässen Allgemeinen Bestimmungen verkauft. Die Wohnrechte sind mit denjenigen der vorher verkauften Hapimag Aktien identisch. Mit der Hapimag Aktie_21 erhält der Aktionär das Recht, das Wohnrecht ab dem 7. Jahr des Erwerbs mit einer Frist von 12 Monaten zum Ende eines Kalenderjahres zu kündigen. Ab dem zweiten Kalenderjahr nach Erhalt der Kündigung entfällt für den Aktionär die Verpflichtung, Jahresbeiträge zu bezahlen und er erhält keine Punktegutschriften mehr. Im Falle der Kündigung kann der Aktionär die Hapimag Aktie_21 zusätzlich auch zum Rückkauf anbieten. Die Rechte der Hapimag Aktie_21 werden auch allen übrigen Aktionären angeboten, gestaffelt nach der Dauer ihrer Mitgliedschaft. Der ­Aktionär kann die Kündigung des Wohnrechts widerrufen, solange er seine Hapimag Aktie_21 der Hapimag noch nicht zum Rückkauf angeboten hat. Einzelheiten zum Rückkauf siehe ­Bemerkung C) zur Umsatzlegung (Rücknahme von Aktien). B) Verkauf zeitlich befristeter Wohnrechtsp­rodukte Hapimag verkauft zusätzlich die Produkte Hapimag Residenz, Hapimag Explorer, Ferienpass (bis 2004), Feridence Zertifikat (bis 2003) und Wohnplan (bis 1997), HFR (bis 1996) und HTN Wochen (bis 1985), welche zeitlich befristete, meist langjährige Wohnrechte für die Hapimag Resorts und Residenzen darstellen. Auch für diese Wohnrechte muss Hapimag den ­benötigten Wohnraum bereitstellen. Dies gilt auch für die Extrapunkte, welche als Ergänzungen zu den Aktien im Multipack (UNO, DUO, TRIO, QUATTRO, QUINTO) sowie zum Kleinen und Grossen Jubiläumspaket (bis 2005) abgegeben werden. Soweit der Verkaufserlös für die Erstellung von Wohnraum benötigt wird (Investitionsbedarf), wird er in die Verbindlichkeiten aus Verkauf von Wohnrechten (kurz- und langfristige Verbindlichkeiten) verbucht. Der darüber hinausgehende Verkaufserlös wird als Umsatz «Sonstige Wohnrechtsprodukte» in die Erfolgsrechnung gebucht. Wenn die Wohnrechte (Punkte) in Anspruch genommen werden, reduziert sich die Verbindlichkeit aus Verkauf von Wohnrechten (Anzahl Punkte mal passivierter Betrag pro Punkt) und wird dem Umsatz zugeführt (beim Produkt Hapimag Residenz bzw. Residenz 4Plus reduziert sich die Verbindlichkeit aus Verkauf von Wohnrechten aufgrund der fixen Vertragsdauer von 10 Jahren um jährlich 1/10 bzw. bei 5 Jahren um jährlich 1/5). Mit dem verbuchten Ertrag werden die anteiligen Abschreibungen gedeckt.

14

Hapimag Geschäftsbericht 2009

Beim Produkt Hapimag Residenz, Hapimag Explorer sowie bei den Extrapunkten sind die Jahresbeiträge über die gesamte Vertragsdauer bereits im Produktpreis enthalten. Die vorausbezahlten operativen Kostenanteile des Jahresbeitrages werden unter Sonstige Verbindlichkeiten (kurz- und langfristige Verbindlichkeiten) verbucht. Durch die Nutzung des jährlichen Wohnrechts reduziert sich die Verbindlichkeit anteilig und wird dem Umsatz Jahresbeiträge gutgeschrieben. Im Berichtsjahr 2009 wurde neu das Produkt Private ­Residence Sylt in das Verkaufssortiment aufgenommen. Hier ­erwirbt das Mitglied ein Wohnrecht an sämtlichen Hapimag Resorts & Residenzen im Umfang der vertraglich festgelegten Wohnpunkte. Ergänzend erhält er die Garantie, diese Wohnrechte im Resort Hörnum auf Sylt für die festgelegte Wohnung und Woche nutzen zu können. Zudem beinhaltet dieses Produkt eine Mitgliedschaft bei der Hapimag im Umfang von 2 bis 4 Aktien. Hapimag kann diese Wohnrechte kündigen, wenn das Resort Hörnum durch Elementarereignisse unbewohnbar wird, sowie nach dem 31.12.2050 aus betrieblichen Gründen. Bei diesem Produkt wird der Investitionsbedarf über die eingeschlossenen Aktien sichergestellt, siehe Bemerkungen unter A) Verkauf von Aktien. Die Jahresbeiträge werden jährlich fakturiert. C) Rücknahme von Aktien Im Zusammenhang mit dem Verkauf von Aktien bis zum 30.6.2007 hat sich Hapimag verpflichtet, im Ausmass von 10% der neu verkauften Aktien (Vorratsaktien) von Aktionären zum Rückkauf angebotene Aktien (inkl. Wohnrecht) zurück­ zukaufen. Der Rücknahmepreis entspricht dem aktuellen Ausgabepreis abzüglich Rücknahmeabschlag. Gemäss den Allgemeinen Bestimmungen der Hapimag ­Aktie_21 müssen Rückkäufe von Aktien höchstens im Umfang der getätigten Aktienverkäufe des Kalenderjahres erfolgen. In dieser Rückkaufsverpflichtung ist die vorgängig erwähnte Rückkaufsverpflichtung für Aktien, die bis zum 30.06.2007 verkauft wurden (10% Klausel), enthalten. Zum Bilanzstichtag 31.12.2009 wurden alle Rückkaufverpflichtungen erfüllt und es bestanden keine offenen Verpflichtungen zur Rücknahme von weiteren Aktien. Der Rückkaufpreis für die ­Hapimag ­Aktie_21 wird ermittelt, indem der Betrag der betriebswirtschaftlichen Eigenmittel (= Eigenkapital, Darlehen von Aktionären und Investitionszuschüsse) gemäss Konzernbilanz der Hapimag durch die Anzahl der per Ende des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Hapimag Aktien dividiert wird. Ausschlaggebend ist die Bilanz des der Auszahlung vorangehenden Geschäftsjahres. Rückkäufe auf freiwilliger Basis (z.B. Vermittlung von Aktien, Eintausch von Aktien) führen dazu, dass sich die Anzahl der Rückkäufe und Neuverkäufe mittelfristig in etwa die Waage halten.


Der Rückkauf stellt wirtschaftlich keine Definanzierung im Sinne einer Substanzrückzahlung an die Aktionäre dar, sondern ein Vermittlungsgeschäft zwischen den bisherigen und den neuen Aktionären. Der Wohnraumbedarf wird durch die Rücknahme und Wiederausgabe von Aktien nicht verändert. Der Wert eines Nutzungsrechtes wird berechnet aus der Differenz von Rücknahmepreis und Investitionsbedarf. Dies betrifft sowohl die reglementarisch vorgesehenen Rücknahmen wie auch die Rücknahmen aus dem Vermittlungsprogramm. Ein aus dem Wiederverkauf des Nutzungsrechtes resultierender Buchgewinn/-verlust wird erfolgswirksam verbucht (siehe auch Erläuterung für Eigene Aktien). D) Vermittlung von Aktien Aktionäre mit einer Mitgliedschaft länger als 48 Monate, die ihre Aktie verkaufen möchten, können Hapimag unter Angabe des gewünschten Verkaufspreises einen exklusiven Vermittlungsauftrag erteilen. Im Rahmen der erwarteten Wiederverkaufsmöglichkeiten an interessierte Käufer erwirbt Hapimag die vermittelte Aktie zum vereinbarten Preis abzüglich allfällig aufgelaufener Amortisationsbeiträge (nicht in bar ­entrichtete Jahresbeiträge), wobei die günstigsten Angebote zuerst berücksichtigt werden. Der Verkaufspreis dieser Vermittlungsaktien deckt auch die Vertriebs- und Marketingkosten ab. Die vermittelte Aktie wird analog zur Rücknahme einer Aktie verbucht. E) Eintausch von Aktien Der Aktionär hat zusätzlich die Möglichkeit, beim Kauf des Produkts Hapimag Residenz seine Aktien – falls gewünscht – anrechnen zu lassen. Angerechnet wird max. eine Aktie pro CHF 10 000 Verkaufspreis des Produkts Hapimag Residenz. Die eingetauschte Aktie wird analog zur Rücknahme einer Aktie verbucht. Darstellung in der Konzerngeldflussrechnung

Die Konzerngeldflussrechnung ist nach der indirekten ­Methode aufgestellt. Die Veränderung der Verbindlichkeit aus dem Verkauf von Wohnrechten ist als positiver Cashflow dem «Geldfluss aus Geschäftstätigkeit» zugeordnet. Die direkt im Eigenkapital erfassten Beträge aus Verkauf und Rückkauf ­eigener Aktien werden hingegen als Finanzierungstätigkeiten dargestellt. Sachanlagen

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Abschreibungen und Wertbeeinträchtigungen (Impairment losses) bilanziert. Gebäudebestandteile mit unterschiedlicher Lebensdauer werden separat erfasst. Die Gruppierung erfolgt gemäss den Vorgaben aus dem Gebäudebewirtschaftungs­ system. Die Abschreibungen der Sachanlagen bzw. deren ­separat erfassten Bestandteile erfolgen linear über die erwartete Nutzungsdauer:

Gebäude Rohbau Gebäudeinstallationen und Aussenanlagen Technische Installationen Sonstige Einrichtungen und Möblierungen  Hausboote inklusive Einrichtungen EDV-Hardware, Fahrzeuge

40 – 60 Jahre 15 – 30 Jahre 10 –15 Jahre 8 –12.5 Jahre 12.5 Jahre 4 – 5 Jahre

Grundstücke werden, mit Ausnahme von Wertbeeinträchtigungen, nicht abgeschrieben. Ersatzinvestitionen von separat erfassten Gebäudebestandteilen werden aktiviert. Sonstige Investitionen werden nur aktiviert, wenn damit der zukünftige Nutzwert der Anlage erhöht wird. Anlagen im Bau sind noch nicht fertig gestellte bzw. noch nicht betriebsbereite Anlagegüter. Diese werden aktiviert aber nicht abgeschrieben, allerdings bei Vorliegen von Indikatoren einem Wertminderungstest unterzogen. Finanzierungskosten werden für qualifizierende Vermögenswerte aktiviert. Nicht aktiviert werden: sämtliche Wartungs- und Unterhaltsarbeiten ausserhalb des Renovationszyklus, direkte Kosten der Hapimag Mitarbeiter und der Ingangsetzungsaufwand; diese sind dem operativen Aufwand zugeordnet. Der Erwerb von Sachanlagen mittels Leasings ist unbedeutend. Sämtliche geleasten Gegenstände sind so genannte Operating Leases und somit in der Bilanz nicht erfasst. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendiger Amortisationen und Wertbeeinträchtigungen (Impairment losses) bilanziert und über die folgenden erwarteten Nutzungsdauern abgeschrieben: EDV-Software 4 – 5 Jahre Lizenzen und Jeweilige vertragliche Nutzungsdauer, Nutzungsrechte höchstens 30 Jahre Wertbeeinträchtigungen (Impairment)

Der Buchwert sämtlicher Aktiven, ausser Vorräte und latente Ertragssteuerguthaben, wird am Bilanzstichtag dahin gehend überprüft, ob Anzeichen für eine mögliche Wertbeeinträchtigung vorliegen. Falls solche Anzeichen bestehen, wird der erzielbare Betrag ermittelt. Der erzielbare Betrag ist der höhere des Nutzwerts und des Verkehrswerts abzüglich Veräusserungskosten. Ein Aktivum ist in seinem Wert beeinträchtigt, wenn sein Buchwert den erzielbaren Betrag übersteigt. Falls eine Wertbeeinträchtigung vorliegt, wird der Buchwert auf den erzielbaren Betrag reduziert. Die Wertbeeinträchtigung wird erfolgswirksam erfasst. ZuR Veräusserung gehaltene Vermögenswerte

Langfristige Vermögenswerte (und Gruppen von Vermögenswerten), die als zu Veräusserungszwecken gehalten klassifiziert werden, sind zum niedrigeren Betrag von Buchwert und Hapimag Geschäftsbericht 2009

15


Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe

Nettoverkaufswert zu bewerten. Als zu ­Veräusserungszwecken gehalten gelten Vermögenswerte, für welche der zuge­hö­rige Buchwert überwiegend durch ein Veräusserungsgeschäft und nicht durch die fortgesetzte Nutzung realisiert wird. Der Verkauf wird innerhalb von 12 Monaten ab dem Zeitpunkt der Umklassifizierung erwartet. Auf den umklassierten Vermögenswerten werden keine systematischen Abschreibungen vorgenommen. Vorräte

Bei den Vorräten handelt es sich in erster Linie um Güter, die für den Betrieb der Resorts notwendig sind oder dort verkauft werden. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum tieferen Nettoveräusserungswert. Die Anschaffungs­ kosten entsprechen den durchschnittlichen Einstandskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zu fortgeführten Anschaffungskosten, welche in der Regel den Nominalwerten entsprechen, abzüglich Wertberichtigungen für Bonitätsrisiken bilanziert. Positionen, die innerhalb eines Jahres fällig werden, sind im Umlaufvermögen aufgeführt. Langfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind verzinslich.

Eigene Aktien

Hapimag unterscheidet zwei Kategorien von eigenen Aktien, die Vorratsaktien und die Vermittlungsaktien. Die Vorratsaktien sind entweder Aktien aus früheren Kapital­ erhöhungen, welche noch nicht herausgegeben worden sind, oder Aktien, die vor dem 31.12.2003 zurückgenommen worden sind. Solche Aktien werden zum Zweck des Verkaufs an Hapimag Mitglieder gehalten und haben einen Nennwert von CHF 100 oder CHF 200. Vermittlungsaktien sind Aktien, die im Rahmen des Vermittlungsgeschäftes oder im Rahmen der reglementarischen Vorgaben seit 1.1. 2004 zurückgekauft wurden. Diese ­Aktien werden zum Zweck des Wiederverkaufs an die Hapimag Mitglieder gehalten und werden im Umfang des Finanzierungsteiles (Investitionsbedarf) als eigene Aktien und im Umfang der Differenz zwischen Kaufpreis und Finanzierungsanteil als Nutzungsrecht verbucht. Rückkauf und Wiederverkauf von Hapimag Aktien im Rahmen des Vermittlungsgeschäftes werden, wie unter den Erläuterungen zur Umsatzlegung ausgeführt, als erfolgswirksames Vermittlungsgeschäft dargestellt. Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern

Für Gruppen von Forderungen mit ähnlichem Risikoprofil, bei denen Hinweise dafür bestehen, dass der ausstehende Betrag nicht vollumfänglich eingehen wird, werden Wertberichtigungen, basierend auf Erfahrungswerten, gebildet. Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel bestehen aus Kassen- und Bankgut­haben sowie kurzfristig kündbaren Call-Geldanlagen mit ­einer Fälligkeit von bis zu 90 Tagen, gerechnet vom Erwerbszeitpunkt. Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden im Erwerbszeitpunkt zum Verkehrswert, unter Einbezug von Transaktionskosten, bilanziert. Unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Verkehrswertbewertung dieser Instrumente werden erfolgswirksam im Finanzergebnis erfasst. Hapimag verzichtet auf Anwendung des «Hedge Accounting». Spekulationsgeschäfte werden ­keine getätigt. Investitionszuschüsse

Hapimag erhält auf Grund ihrer Tätigkeiten in einzelnen Ländern Investitionszuschüsse. Diese werden bei Erhalt unter den Sonstigen Verbindlichkeiten passiviert und, sofern die Einhaltung allfälliger damit verbundener Konditionen als wahrscheinlich gilt, linear über die Nutzungsdauer des jeweiligen Investi­ tionsobjekts als «Sonstiger betrieblicher Ertrag» aufgelöst.

16

Hapimag Geschäftsbericht 2009

In der Gruppe bestehen für Mitarbeiter im Einklang mit den entsprechenden nationalen Vorschriften unterschiedliche Sys­ teme der Altersvorsorge, die teilweise als beitragsorientierte Vorsorgepläne und teilweise als leistungsorientierte Vorsorgepläne ausgestaltet sind. Für beitragsorientierte Vorsorgepläne richtet sich der Aufwand für Hapimag nach den geleisteten bzw. geschuldeten Arbeitgeberbeiträgen. Ein für die Hapimag Unternehmensgruppe als wesentlich zu qualifizierender leistungsorientierter Vorsorgeplan betrifft die in einer schweizerischen Vorsorgeeinrichtung versicherten Mitarbeiter. Dabei handelt es sich um einen Vorsorgeplan bei der Hapimag Pensionskasse, welcher nach Schweizer Recht einem beitragsorientiertem Vorsorgeplan entspricht. Die ­Hapimag Pensionskasse lässt jährlich eine versicherungsmathematische Berechnung nach den Anforderungen von IAS 19 erstellen. Hierbei werden unter Berücksichtigung versicherungstechnischer Parameter, des letztbezogenen Gehalts und der Beschäftigungsdauer, der Barwert der erwarteten Ansprüche (Projected Benefit Obligation) und der entsprechende Periodenaufwand nach Projected-UnitCredit-­Methode ermittelt. Der errechnete Periodenaufwand ergibt sich aus dem Zuwachs an Ansprüchen, der Verzinsung, dem erwarteten Vermögensertrag und allfälligen versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten. Letztere werden über die durchschnittliche Restdienstzeit der versicherten Mitarbeiter dem Vorsorgeaufwand gutgeschrieben bzw. ­belastet, falls die kumulierten Gewinne / Verluste 10%


des höheren Betrages des Barwerts der Vorsorgeverpflichtungen bzw. des Vorsorgevermögens übersteigen. Die Vorsorgekosten, die mit der Arbeitsleistung der Berichtsperiode zusammenhängen (Current Service Cost), ­werden erfolgswirksam erfasst. Vergangene Arbeitsleistungen betreffende Vorsorgekosten, die auf verbesserte Leistungen zurückzuführen sind (Past Service Cost), werden ­linear bis zum Zeitpunkt der Anspruchsberechtigung über den Personal­vorsorgeaufwand erfasst.

der Vergangenheit eine gegenwärtige Verpflichtung hat und wenn der zukünftige Abfluss von Ressourcen zuverlässig geschätzt werden kann und wahrscheinlich ist. Ertragssteuern

Für weitere Verpflichtungen der Konzerngesellschaften in Spanien und Griechenland wurden versicherungsmathematische Berechnungen erstellt. Bei den übrigen ausländischen Konzerngesellschaften wurde wegen ihrer geringen Bedeutung darauf verzichtet.

Die Ertragssteuern umfassen die laufenden und die latenten Steuern auf dem Konzernergebnis des Jahres. Diese werden zu aktuellen bzw. beschlossenen, länderspezifischen Steuer­ sätzen berechnet. Laufende Ertragssteuern umfassen die erwarteten Steuern auf den gemäss lokaler Steuergesetzgebung ermittelten Ergebnissen der einzelnen Konzerngesellschaften sowie allfälliger Nachsteuern oder Steuerrückerstattungen zu Vorjahren. Gemäss der so genannten Balance Sheet ­Liability Method werden auf den temporären Differenzen zwischen den Bilanzwerten der Steuerabschlüsse und den für die Konzernrechnung massgebenden Bilanzwerten latente Steuern berechnet. Latente Steuerguthaben, insbesondere aus anrechenbaren Verlustvorträgen, werden nur aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass entsprechende zukünftige steuerbare Gewinne erzielt werden, um die latenten Steuerguthaben zu realisieren.

Verbindlichkeiten aus Verkauf von Wohnrechten

Finanzinstrumente

Diese Verbindlichkeiten entstehen aus dem Verkauf zeitlich befristeter Wohnrechtsprodukte. Aufgelöst werden diese Verbindlichkeiten entsprechend den abgewohnten Wohnrechten, deren Wert der Erfolgsrechnung des Abwohnungsjahres als Umsatz zugeführt wird (siehe Bemerkungen zur Umsatzlegung).

Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei einem Unternehmen zur Entstehung eines finanziellen Vermögenswertes und bei einem anderen Unternehmen zur Entstehung einer finanziellen Verbindlichkeit oder eines Eigenkapitalinstruments führt. Finanzielle Vermögenswerte umfassen insbesondere die flüssigen Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen aus dem Verkauf von Sachanlagen sowie sonstige Forderungen und bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen. Finanzielle Verbindlichkeiten begründen regelmässig einen Rückgabeanspruch in Zahlungsmitteln oder einem anderen finanziellen Vermögenswert. Darunter fallen insbesondere die Darlehen von Aktionären, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten gegenüber Mitgliedern und Mitarbeitern.

Eine errechnete Überdeckung wird nur aktiviert, wenn sie dem Konzern in Form von zukünftigen Beitragsreduktionen oder aufgrund von kummulativ nicht erfassten versicherungsmathematischen Verlusten zur Verfügung steht.

Darlehen von Aktionären

Soweit der Verkaufserlös einer Hapimag Aktie für die Erstellung von Wohnraum benötigt wird (Investitionsbedarf), wird er nach Abzug des Nennwertes der Aktie in die Kapitalreserven verbucht (siehe auch Abschnitt A, Verkauf von Aktien inkl. Wohnrechten, Hapimag Aktie_21). Bis zum 28.2.2000 ­wurde ein Teil des Investitionsbedarfs (CHF 1100) als Fremdkapital unter der Position «Darlehen von Aktionären» verbucht. Das Darlehen war in den Allgemeinen Bestimmungen der Mitgliedschaft umschrieben, unkündbar und unverzinsbar. Im Falle eines Rückkaufes von Aktien mit Darlehen werden die ursprünglich passivierten Darlehen ins Eigenkapital (Kapitalreserven) umgebucht. Aus diesem Grunde nimmt der Saldo der Darlehen von Aktionären – in der Nominalwährung CHF betrachtet – kontinuierlich ab. Finanzverbindlichkeiten

Finanzverbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Differenzbeträge zwischen Ausgabeund Rücknahmepreis werden gemäss Effektivzinsmethode über die Laufzeit erfolgswirksam erfasst. Rückstellungen

Rückstellungen werden als langfristige und kurzfristige Rückstellungen ausgewiesen, wenn Hapimag aus einem Ereignis

Einschätzungen bei der Anwendung der ­R echnungslegungsgrundsätze sowie zukunftsbezogene Schätzungsunsicherheiten

Einen wesentlichen Einfluss auf das Periodenergebnis haben die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze bezüglich der Verbuchung von Transaktionen im Zusammenhang mit dem Kauf und Verkauf von eigenen Aktien sowie dem Verkauf von Wohnrechten. Die Resorts unterliegen standortbedingten Risiken, welche die Attraktivität des Resorts beeinflussen können (Umweltkatastrophen, politische Unruhen, Ausbruch von Krankheiten usw.). Als Folge daraus könnten Bewertungsanpassungen (Impairment losses) notwendig werden.

Hapimag Geschäftsbericht 2009

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Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe 2. Erläuterungen

Grundstücke und Bauten

Einrichtungen, Hausboote, Betriebs- und Geschäftsausstattungen, Fahrzeuge

Anlagen im Bau und geleistete Anzahlungen

Total

773 460

134 504

18 864

926 828

1 // Sachanlagen in EUR 1000

Kumulierte Anschaffungskosten zum 1.1.2008 Änderungen im Konsolidierungskreis

Zugänge

Umbuchungen

Abgänge

Währungsumrechnungsdifferenzen

2 972

11

2 983

13 069

6 120

17 182

36 371

616

–543

73

–4 599

–3 264

–397

–8 260

–7 485

–1 175

15

–8 645

Kumulierte Anschaffungskosten zum 31.12.2008

778 033

135 653

35 664

949 350

Kumulierte Abschreibungen zum 1.1.2008

251 123

95 613

346 736

52

8

60

21 455

8 229

397

30 081

17

–1

16

–2 756

–3 219

–397

–6 372

Änderungen im Konsolidierungskreis

Zugänge

Umbuchungen

Abgänge

Währungsumrechnungsdifferenzen

–5 846

–1 645

–7 491

Kumulierte Abschreibungen zum 31.12.2008

264 045

98 985

363 030

Restbuchwerte zum 31.12.2008

513 988

36 668

35 664

586 320

Kumulierte Anschaffungskosten zum 1.1.2009

778 033

135 653

35 664

949 350

Zugänge

18 040

9 099

4 715

31 854

Umbuchungen

24 713

6 678

–31 391

Umgliederungen

–13 035

–1 632

–14 667

–3 380

–2 873

–6 253

181

35

216

Kumulierte Anschaffungskosten zum 31.12.2009

804 552

146 960

8 988

960 500

Kumulierte Abschreibungen zum 1.1.2009

264 045

98 985

363 030

22 413

8 638

31 051

–14

14

–9 046 –4 393

Abgänge

Währungsumrechnungsdifferenzen

Zugänge

Umbuchungen

Umgliederungen

–7 565

–1 481

Abgänge

–1 761

–2 632

Währungsumrechnungsdifferenzen

– 36

14

–22

Kumulierte Abschreibungen zum 31.12.2009

277 082

103 538

380 620

Restbuchwerte zum 31.12.2009

527 470

43 422

8 988

579 880

Im Jahr 2009 wurde das Resort Hörnum (DE) eröffnet. Wesentliche Renovationen wurden in Binz (DE), Damnoni (GR), Tonda (IT) und Bodrum (TR) durchgeführt. Im Berichtsjahr (wie auch im Vorjahr) wurden keine Finanzierungskosten aktiviert. Die Umgliederungen in 2009 betreffen den beabsichtigten Verkauf eines Schweizer Resorts in 2010 (vrgl. Erläuterung 4). Die Umbuchungen in 2008 enthalten auch Umbuchungen von immateriellen Vermögenswerten zu Sachanlagen (vrgl. Erläuterung 2). Eine Zusammenstellung der Sachanlagen nach Ländern findet sich auf der Seite 43. Ende Geschäftsjahr beträgt der Brandversicherungswert der Sachanlagen TEUR 875 880 (Vorjahr TEUR 887 423). Am Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen für Investitionsvorhaben von TEUR 9638 (Vorjahr TEUR 11 825). Zur Sicherung eigener Verpflichtungen sind Aktiven mit einem Buchwert von TEUR 106 792 (Vorjahr TEUR 110 596) belastet. Die beanspruchten Bankkredite im Zusammenhang mit den verpfändeten Aktiven belaufen sich auf TEUR 15 361 (Vorjahr TEUR 15 832).

18

Hapimag Geschäftsbericht 2009


2 // Immaterielle Vermögensgegenstände in EUR 1000

EDV-Software

Lizenzen und Nutzungsrechte

Total

19 148

469

19 617

2 530

2 530

–73

–73

–25

–25

Kumulierte Anschaffungskosten zum 1.1.2008

Zugänge

Umbuchungen

Abgänge

Währungsumrechnungsdifferenzen

2 194

4

2 198

Kumulierte Anschaffungskosten zum 31.12.2008

23 847

400

24 247

Kumulierte Amortisationen zum 1.1.2008

14 644

50

14 694

1 860

31

1 891

–16

–16

Zugänge

Umbuchungen

Abgänge

Währungsumrechnungsdifferenzen

Kumulierte Amortisationen zum 31.12.2008

–23

–23

1 685

2

1 687

18 166

67

18 233

5 681

333

6 014

23 847

400

24 247

1 991

1 991

1

–1

–177

–177

Restbuchwerte zum 31.12.2008 Kumulierte Anschaffungskosten zum 1.1.2009

Zugänge

Umbuchungen

Abgänge

Währungsumrechnungsdifferenzen

70

70

Kumulierte Anschaffungskosten zum 31.12.2009

25 732

399

26 131

Kumulierte Amortisationen zum 1.1.2009

18 166

67

18 233

1 694

26

1 720

–125

–125

54

54

19 789

93

19 882

5 943

306

6 249

Zugänge

Umbuchungen

Abgänge

Währungsumrechnungsdifferenzen

Kumulierte Amortisationen zum 31.12.2009 Restbuchwerte zum 31.12.2009 Im Berichtsjahr (wie auch im Vorjahr) wurden keine Finanzierungskosten aktiviert. Am Bilanzstichtag bestehen wie im Vorjahr keine Verpflichtungen für Investitionsvorhaben.

3 // Langfristige Forderungen in EUR 1000

Langfristige Forderungen gegenüber Lieferanten (Kautionen)

2009

2008

265

456

41

161

Sonstige langfristige Forderungen

108

121

Total

414

738 427

Gelder auf Sperrkonten

– davon fällig in 2010

– davon fällig in 2011

141

– davon Fälligkeit unbestimmt

273

311

– davon in EUR denominiert

293

601

– davon in CHF denominiert

91

110

– davon in sonstigen Währungen denominiert

30

27

292

303

– davon als Finanzinstrumente qualifiziert (siehe Erläuterung 38) Risikokonzentrationen sind nicht bekannt. Wesentliche Forderungsausfälle sind nicht zu erwarten.

Hapimag Geschäftsbericht 2009

19


Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe

4 // Zur Veräusserung gehaltene Vermögenswerte Hapimag AG beabsichtigt, im April 2010 das Resort Sörenberg (CH) an eine Schweizer Firma zu verkaufen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von den Parteien im Januar 2010 unterzeichnet. Per 31.12.2009 wurde der Buchwert in das Umlaufvermögen umgegliedert und die Abschreibungen des Vermögenswertes eingestellt.

5 // Vorräte in EUR 1000

2009

2008

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

578

538

Fertige Erzeugnisse und Waren

916

828

1 494

1 366

Total

6 // Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lang- und kurzfristig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen langfristig Die langfristigen Forderungen aus Abzahlungsverträgen gegenüber Mitgliedern (aus Verkäufen von Wohnrechtsprodukten) werden folgendermassen fällig: 2010

2011

5 919

3 541

2012

2 817

1 223

2013

1 032

17

danach Total langfristig

6 363

12

9 780

11 144

Die Abzahlungsverträge haben eine Laufzeit von 12, 24, 36 oder 48 Monaten. Die Abzahlungsverträge sind verzinslich. Der Zinssatz ist abhängig von der Art und der Anzahl der gekauften Wohnrechtsprodukte: Aktie einzeln

9,9%

9.9%

Aktie im Multipack

4,9 – 9,9%

4.9–9.9%

Residenz-Produkte

5,9%

5.9%

18 485

17 638

8 188

8 421

Akzeptiert das Mitglied ein Lastschrift- oder Einzugsverfahren, verringert sich der Zinssatz um jeweils 2%. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kurzfristig Forderungen aus dem Verkauf von Wohnrechtsprodukten und Touristik-Leistungen an Mitglieder und Kunden (Produkte, Jahresbeiträge, Reiseversicherungen, Flüge, Mietauto usw.), ohne Abzahlungsverträge Kurzfristige Forderungen aus Abzahlungsverträgen gegenüber Mitgliedern Forderungen der Resorts gegenüber Mitgliedern und Kunden (Gäste im Haus)

2 290

2 093

Wertberichtigung, basierend auf Erfahrungswerten

–4 656

–4 341

Total kurzfristig

24 307

23 811

–4 341

–3 586

–302

–336

–13

–419

–4 656

–4 341

Die Wertberichtigung, basierend auf Erfahrungswerten, hat sich im Berichtsjahr wie folgt verändert: Stand Jahresbeginn

Veränderung

Währungsumrechnungsdifferenzen

Stand Jahresende

20

Hapimag Geschäftsbericht 2009


Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben die folgende ­Fälligkeitsstruktur: in EUR 1000

nicht fällig davon wertberichtigt fällig seit weniger als 360 Tagen davon wertberichtigt

2009

2008

16 959

16 430

3 921

3 599

8 083

8 123

davon wertberichtigt

–4 656

–4 341

Total

24 307

23 811

fällig seit mehr als 360 Tagen

Es bestehen keine Risikokonzentrationen, da die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber einer Vielzahl von Mitgliedern in verschiedenen Ländern bestehen.

Total Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

34 087

34 955

– davon in EUR denominiert

13 881

15 656

– davon in CHF denominiert

19 470

18 669

– davon in USD denominiert

119

141

– davon in GBP denominiert

462

290

– davon in sonstigen Währungen denominiert

155

199

34 087

34 955

Mehrwertsteuerforderungen

1 240

2 359

Sonstige Steuerforderungen

– davon als Finanzinstrumente qualifiziert (siehe Erläuterung 38)

7 // Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände kurzfristig 371

293

Vorauszahlungen an Lieferanten

95

741

Forderungen Sozialabgaben

21

3

358

293

Forderungen gegenüber Lieferanten Derivative Finanzinstrumente mit positivem Verkehrswert

134

Sonstige Forderungen

466

415

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

1 648

1 283

Total

4 333

5 387

958

708

– davon als Finanzinstrumente qualifiziert (siehe Erläuterung 38) Von den Mehrwertsteuerforderungen sind TEUR 270 (Vorjahr TEUR 303) in CHF denominiert. Forderungen gegenüber Lieferanten entstehen i.d.R. aus Rückerstattungen oder Umsatzrückvergütungen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ausschliesslich Abgrenzungen für Aufwand des Folgejahrs. Risikokonzentrationen sind nicht bekannt. Wesentliche Forderungsausfälle sind nicht zu erwarten.

Hapimag Geschäftsbericht 2009

21


Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe

8 // Flüssige Mittel in EUR 1000

Kassa

2009

2008

243

207

Bank und Call-Geldanlagen (kündbar innert 48 Stunden)

13 348

7 849

Total

13 591

8 056

– davon in EUR denominiert

11 708

6 161

– davon in CHF denominiert

1 089

939

– davon in USD denominiert

96

64

– davon in GBP denominiert

547

654

– davon in sonstigen Währungen denominiert

151

238

– davon unverzinst

3 364

3 234

– davon verzinst mit Zinssätzen von 0.01%–0.20%

3 093

569

– davon verzinst mit Zinssätzen von 0.21%–1.00%

6 858

179

– davon verzinst mit Zinssätzen von 1.01%–2.00%

222

1 348 588

– davon verzinst mit Zinssätzen von 2.01%–3.00%

54

– davon verzinst mit Zinssätzen von 3.01%–4.00%

261

– davon verzinst mit Zinssätzen von 4.01%–5.00%

1 877

13 591

8 056

28 902

28 902

28 902

28 902

– davon als Finanzinstrumente qualifiziert (siehe Erläuterung 38)

9 // Aktienkapital Das Aktienkapital (gezeichnetes Nominalkapital) entspricht demjenigen der Hapimag AG, Baar. Stand Jahresbeginn

Aktienkapitalerhöhung

Stand Jahresende

Zum Jahresende setzt sich das Aktienkapital aus 67 500 Namenaktien mit einem Nominalwert von je CHF 100 und 205 750 Namen­aktien mit einem Nominalwert von je CHF 200 zusammen. Jede Aktie besitzt ein Stimmrecht. Die Aktien werden nicht an der Börse gehandelt und das Bezugsrecht bei Kapitalerhöhungen ist ausgeschlossen. Die bis Februar 2000 verkauften Aktien sind untrennbar mit einem Darlehen verbunden. Im Sinne von Art. 28 der Statuten werden keine Dividenden ausgeschüttet.

22

Hapimag Geschäftsbericht 2009


10 // Eigene Aktien Vorratsaktien Entwicklung Position Vorratsaktien (CHF 100/CHF 200 pro Aktie): in EUR 1000

Anzahl

2009

2008

Stand Jahresbeginn

4 511

387

474

–1 252

–130

–87

3 259

257

387

Kapitalerhöhung (Nominal)

Verkauf von Vorratsaktien

Stand Jahresende Vermittlungsaktien Entwicklung Position Vermittlungsaktien: Stand Jahresbeginn

12 144

26 604

15 315

4 926

10 203

17 405

–4 986

–11 440

–6 116

12 084

25 367

26 604

Stand Jahresbeginn

16 655

26 991

15 789

Stand Jahresende

15 343

25 624

26 991

Durchschnittlicher Verkaufspreis pro Aktie in EUR

4 241

4 864

Durchschnittlicher Rückkaufspreis pro Aktie in EUR

2 071

2 105

381 522

372 392

Rücknahme von Vermittlungsaktien

Verkauf von Vermittlungsaktien

Stand Jahresende Total Eigene Aktien

11 // Kapitalreserven Stand Jahresbeginn

Zuweisung aus Verkauf Aktien (Berechnung gemäss Erläuterung 21)

3 188

3 542

Rücknahme Darlehen

3 442

5 588

388 152

381 522

62 653

57 533

3 092

4 154

Stand Jahresende

12 // Verbindlichkeiten aus Verkauf von Wohnrechten Stand Jahresbeginn

Zugang aus Verkauf von Wohnrechten (vgl. Erläuterung 21)

Abnahme aus Rückkauf von Wohnrechten (vgl. Erläuterung 21)

Abgang aus abgewohnten Wohnrechten

–25

–37

–5 257

–5 348

Effekt aus stornierten Wohnrechten

12

Währungsumrechnungsdifferenzen

85

6 339

60 548

62 653

Stand Jahresende

Diese Verbindlichkeiten werden aus dem Verkauf von Wohnrechten entsprechend dem resultierenden Investitionsbedarf gespiesen. Für die im Geschäftsjahr abgewohnten Wohnrechte erfolgt eine erfolgswirksame Auflösung. Verbindlichkeiten aus Abgabe von Gratis-Wohnrechtspunkten Stand Jahresbeginn

1 977

Zunahme Verbindlichkeiten HapimagCard-Wohnrechtspunkte (vgl. Erläuterung 26)

1 766

1 517

Zunahme Verbindlichkeiten sonstige Gratis-Wohnrechtspunkte

1 229

353

Abgang aus abgewohnten Gratis-Wohnrechtspunkten (inkl. HapimagCard)

Währungsumrechnungsdifferenzen

Stand Jahresende

–723

11

107

4 260

1 977

Hapimag Geschäftsbericht 2009

23


Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe

Hapimag Mitglieder, welche ein jahresbeitragspflichtiges Wohnrechtsprodukt besitzen, erhalten für die im Abrechnungszeitraum 1. Januar bis 31. Dezember anrechenbaren Umsätze mit Hapimag pro CHF 2000 Umsatz einen Wohnrechtspunkt gutgeschrieben (HapimagCard). Bei Inanspruch­nahme des Wohnrechts wird die Verbindlichkeit wieder erfolgswirksam aufgelöst. in EUR 1000

2009

2008

Total Verbindlichkeiten aus Verkauf von Wohnrechten

64 808

64 630

– davon langfristig

52 685

54 283

– davon kurzfristig

12 123

10 347

158 440

147 878

–3 442

–5 588

13 // Darlehen von Aktionären Darlehen im Zusammenhang mit Verkauf Produkt Aktie brutto Stand Jahresbeginn

Rückkäufe

Währungsumrechnungsdifferenzen

Stand Jahresende

438

16 150

155 436

158 440

Aufgelaufene Amortisationsbeiträge (nicht in bar zu entrichtende Jahresbeiträge) Stand Jahresbeginn

Eingezogene aufgelaufene Amortisationsbeiträge

Währungsumrechnungsdifferenzen

–16 332

–15 359

539

698

–45

–1 671

Stand Jahresende

–15 838

–16 332

Darlehen von Aktionären netto

139 598

142 108

– davon als Finanzinstrumente qualifiziert (siehe Erläuterung 38)

139 598

142 108

Bis zum 28. Februar 2000 wurde beim Verkauf einer Aktie ein Teil des Investionsbedarfs (CHF 1100) als «Darlehen von Aktionären» verbucht. Das Darlehen war in den Allgemeinen Bestimmungen der Mitgliedschaft umschrieben, unkündbar und unverzinsbar. Im Falle eines Rückkaufes von ­Aktien mit Darlehen werden die ursprünglich passivierten Darlehen ins Eigenkapital (Kapitalreserven) umgebucht. Aus diesem Grund nimmt der Saldo der Darlehen von Aktionären – in der Nominalwährung CHF betrachtet – kontinuierlich ab.

14 // Finanzverbindlichkeiten lang- und kurzfristig Finanzverbindlichkeiten langfristig Die langfristigen Bankverbindlichkeiten werden folgendermassen fällig:

Total langfristig – davon mit Zinssatz 2–4% (fix verzinst)

2010

2011

790

2 973 790

2012

823

823

2013

211

211

danach

1 824

4 797

2 213

1 824

2 584

Bankverbindlichkeiten

13 604

11 115

Total kurzfristig

13 604

11 115

– davon mit Zinssatz 1– 2% (fix verzinst)

10 563

6 706

– davon mit Zinssatz 2–4% (fix verzinst)

2 219

3 628

822

781

– davon mit Zinssatz 4–6% (variabel verzinst) Finanzverbindlichkeiten kurzfristig

– davon mit Zinssatz 4–6% (variabel verzinst)

24

Hapimag Geschäftsbericht 2009


in EUR 1000

2009

2008

Total

15 428

15 912

– davon grundpfandgesichert

15 361

15 833

– davon in EUR denominiert

2 589

6 942

– davon in CHF denominiert

12 777

8 919

62

51

15 428

15 912

– davon in sonstigen Währungen denominiert – davon als Finanzinstrumente qualifiziert (siehe Erläuterung 38)

15 // Latente Ertragssteuern 2009 Passiven

2008 Aktiven

2008 Passiven

367

313

57

40

Sachanlagen

–13 953

–14 746

Immaterielle Vermögensgegenstände

2

5

25

25

8

–409

649

1 107

–317

197

9 758

9 599

Total

10 866

–14 270

11 286

–15 155

Verrechnung

–7 569

7 569

–8 628

8 628

3 297

–6 701

2 658

–6 527

in EUR 1000

2009 Aktiven

Latente ErtragsSteuerguthaben und -verbindlichkeiten Die latenten Steuern resultieren aus folgenden Positionen: Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Passive Rechnungsabgrenzungsposten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Langfristige Verbindlichkeiten Rückstellungen und Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern Verlustvorträge

Latente Ertragssteuerguthaben und -verbindlichkeiten

Die Hapimag verfügt über die folgenden steuerlich verwendbaren Verlustvorträge, deren positiver Steuereffekt aufgrund der unsiche­ren zukünftigen Verwendbarkeit nicht aktiviert wird: in EUR 1000

2009

2008

Verfall Verlustvortrag – innerhalb eines Jahres

2 564

3 752

– in 2–4 Jahren

6 501

10 954

– in 5–7 Jahren

6 446

4 507

– nach 7 Jahren

8 381

15 044

– unbeschränkt

44 692

37 492

Total

68 584

71 749

Latente Steueraktiven auf temporären Differenzen von TEUR 13 515 (Vorjahr TEUR 22 265) wurden nicht aktiviert.

Hapimag Geschäftsbericht 2009

25


Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe

16 // Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern Vorsorgeverpflichtungen (CH) Für die in der Schweiz versicherten Mitarbeiter bestehen auf Basis von leistungsorientierten Vorsorgeplänen die folgenden versicherungsmathematisch berechneten Vorsorgeverpflichtungen: in EUR 1000

2009

2008

Entwicklung der bilanzierten Vorsorgeverpflichtung: Stand Jahresbeginn

–288

–557

Netto-Vorsorgeaufwand der Periode

–626

–422

Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste

Arbeitgeberbeiträge

Währungsumrechnungsdifferenzen

Stand Jahresende

818

735

–44

–96

–288

–10 328

–9 782

–717

– 521

Barwert der Vorsorgeverpflichtungen: Stand Jahresbeginn

Laufender Dienstzeitaufwand (netto)

Versicherungsprämien

Zinsaufwand

296

367

–350

–344

Arbeitnehmerbeiträge

–587

–526

Versicherungsmathematische Gewinne (+) / Verluste (–) aufgrund Annahmeänderungen

–543

233

Versicherungsmathematische Gewinne (+) / Verluste (–) aufgrund Erfahrung

Ausbezahlte Leistungen (netto)

Währungsumrechnungsdifferenzen

Stand Jahresende

74

636

206

669

–32

–1 060

–11 981

–10 328

10 219

9 941

441

443

644

–1 452

–206

–669

Marktwert des Planvermögens: Stand Jahresbeginn

Erwartete Erträge aus Planvermögen

Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (–)

Ausbezahlte Leistungen (netto)

Arbeitgeberbeiträge

818

735

Arbeitnehmerbeiträge

587

526

Versicherungsprämien

–296

–367

Währungsumrechnungsdifferenzen

34

1 062

12 241

10 219

Stand Jahresende Überdeckung/Unterdeckung (–) am Jahresende

Nicht erfasste versicherungsmathematische Gewinne (–) und Verluste

Nicht aktivierbare Überdeckung (asset ceiling gemäss IAS 19.58A)

Währungsumrechnungsdifferenzen

260

–109

–355

–169

–1

–10

–96

–288

Laufender Dienstzeitaufwand (netto)

– 717

–521

Zinsaufwand

–350

–344

441

443

Bilanzierte Vorsorgeverpflichtungen am Jahresende Netto-Vorsorgeaufwand der Periode

Erwartete Erträge aus Planvermögen Abschreibung auf versicherungsmathematische Gewinne/Verluste Netto-Vorsorgeaufwand der Periode (im Personalaufwand enthalten) Effektive Erträge aus Planvermögen

26

Hapimag Geschäftsbericht 2009

–626

–422

1 085

–1 009


in EUR 1000

2009

2008

Wesentliche Anlagekategorien des Planvermögens (in %) – Aktien

24%

17%

– Anleihen

54%

49%

– Immobilien

16%

16%

– Flüssige Mittel und übrige Finanzanlagen

6%

18%

100%

100%

Diskontsatz zum 31.12.

3.25%

3.50%

Erwartete Erträge auf Planvermögen zum 1.1.

4.25%

4.25%

Künftig erwartete Lohnerhöhung

1.50%

1.50%

Künftig erwartete Rentenerhöhungen

0.25%

0.25%

Total Versicherungsmathematische Annahmen

Die Wahrscheinlichkeitsberechnungen bezüglich Austritt, Sterblichkeit und Invalidität basieren auf den Tabellen BVG2005. Die langfristig erwarteten Erträge auf dem Planvermögen betragen 4.25% basierend auf der Anlagestrategie der Personalvorsorge­einrichtung. in EUR 1000

2009

2008

2007

2006

–11 981

–10 328

–9 782

–9 702

12 241

10 219

9 941

10 328

260

–109

159

626

74

636

–343

–453

644

–1 452

–290

74

96

288

2 503

2 606

749

671

3 348

3 565

Mehrjahresvergleich Barwert der Vorsorgeverpflichtungen: Stand Jahresende Marktwert des Planvermögens: Stand Jahresende Überdeckung/Unterdeckung (–) am Jahresende Erfahrungswertanpassungen der Vorsorgeverpflichtungen Erfahrungswertanpassungen des Planvermögens Die erwarteten Arbeitgeberbeiträge für 2010 betragen TEUR 1238. Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern: Rückstellungen für Vorsorgeverpflichtungen Rückstellungen für dienstaltersabhängige Austrittsleistungen Rückstellungen für Dienstaltersgeschenke Total Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern

17 // Rückstellungen lang- und kurzfristig Rückstellungen langfristig in EUR 1000

Stand 1.1.2008

Total

712

Verbrauch

–124

Auflösung

– 80

Zuführung

Währungsumrechnungsdifferenzen

Stand 31.12.2008

6 514

Stand 1.1.2009

514

Verbrauch

–75

Auflösung

–80

Zuführung

10

Währungsumrechnungsdifferenzen

Stand 31.12.2009

– 369

Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten sowie Verpflichtungen gegenüber Dritten im Zusammenhang mit dem Bau von neuen Resorts.

Hapimag Geschäftsbericht 2009

27


Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe

Rückstellungen kurzfristig in EUR 1000

Stand 1.1.2008

Sonstige Steuern

Sonstige

Total

614

583

1 197 –194

Verbrauch

–193

–1

Auflösung

–9

–84

–93

Zuführung

166

225

391

Währungsumrechnungsdifferenzen

Stand 31.12.2008

44

31

75

622

754

1 376 1 376

Stand 1.1.2009

622

754

Verbrauch

–27

–30

–57

Auflösung

–64

–64

Zuführung

189

241

430

Währungsumrechnungsdifferenzen

2

2

786

901

1 687

Stand 31.12.2009

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten mit ehemaligen Mitarbeitern und Anwaltskosten im Zusammenhang mit dem Fall Schreiber (2004).

18 // Sonstige Verbindlichkeiten langfristig Investitionszuschüsse in EUR 1000

Resort Kanzelhöhe (AT)

2009

2008

9

11

Resort St.Michael (AT)

94

162

Resort Braunlage (DE)

34

83

Resort Athen (GR)

57

79

Resort Damnoni (GR)

972

560

Resort Bodrum (TR)

3 408

3 679

Total

4 574

4 574

9 073

7 986

Sonstige Verbindlichkeiten Vorausbezahlte operative Kostenanteile des Jahresbeitrages von sonstigen Wohnrechtsprodukten Sonstige

315

296

Total

9 388

8 282

Total

13 962

12 856

140

112

– davon als Finanzinstrumente qualifiziert (siehe Erläuterung 38)

28

Hapimag Geschäftsbericht 2009


19 // Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen kurzfristig in EUR 1000

2009

2008

6 697

7 913

201

775

Total

6 898

8 688

– davon in EUR denominiert

3 482

4 788

– davon in CHF denominiert

3 058

3 402

358

498

6 898

8 688

1 375

4 731

4 243

4 522

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bis 1 Jahr Verbindlichkeiten Provisionen und Verkaufsprämien

– davon in sonstigen Währungen denominiert – davon als Finanzinstrumente qualifiziert (siehe Erläuterung 38)

20 // Sonstige Verbindlichkeiten kurzfristig Verbindlichkeiten gegenüber Mitgliedern (Aktienrückkäufe usw.) Passive Rechnungsabgrenzungsposten Ertragsabgrenzungen Reiseleistungen Ertragsabgrenzungen Teilzahlungszuschläge

605

749

7 032

6 437

Sonstige Steuern

2 076

1 755

Sozialabgaben

1 055

884

Ausstehende Rechnungen für Lieferungen und Leistungen

4 319

4 563

Total

19 330

18 910

Total

20 705

23 641

5 694

9 294

Sonstige Ertragsabgrenzungen

– davon als Finanzinstrumente qualifiziert (siehe Erläuterung 38) Die Reiseleistungen werden auf den Erfüllungszeitpunkt hin ertragsmässig abgegrenzt.

Die Teilzahlungszuschläge resultieren aus den Abzahlungsverträgen mit Mitgliedern, berechnet über die gesamte vertragliche Laufzeit (max. 48 Monate). Die Teilzahlungszuschläge werden pro Geschäftsjahr abgegrenzt.

Hapimag Geschäftsbericht 2009

29


Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe

21 // Umsatz Wohnrechtsprodukte in EUR 1000

2009

2008

26 457

20 220

Verkauf Aktien Verkaufserlös Produkt Aktie Entnahme aus eigenen Aktien

–11 570

–6 203

Zuweisung an Kapitalreserven

–3 188

–3 542

Total Umsatz Aktien

11 699

10 475

–10 203

–17 405

10 203

17 405

Verkaufserlös sonstige Wohnrechtsprodukte

11 326

15 005

Abzgl. vorausbezahlte operative Kostenanteile des Jahresbeitrages

–3 958

–5 341

Zuweisung an Verbindlichkeiten aus Verkauf von Wohnrechten

–3 092

–4 154

4 276

5 510

–25

–37

25

37

15 975

15 985

Rückkauf von Aktien Behandlung als eigene Aktien Umsatzminderung Verkauf sonstige Wohnrechtsprodukte

Total Umsatz sonstige Wohnrechtsprodukte Rückkauf von sonstigen Wohnrechtsprodukten Abnahme an Verbindlichkeiten aus Verkauf von Wohnrechten Umsatzminderung Total Umsatz Wohnrechtsprodukte

Der als Verbindlichkeit bzw. Eigenkapital passivierte Anteil aus dem Produkteverkauf entspricht dem Investitionsbedarf des aufgrund der verkauften Produkte benötigten Wohnraums.

22 // Jahresbeiträge Jahresbeiträge Aktien Jahresbeiträge sonstige Wohnrechtsprodukte

58 340

57 267

5 692

5 348

64 032

62 615

Lokale Kostenbeiträge

34 614

30 967

Gastrobetriebe

Total

23 // Umsatz Resorts 13 129

13 241

Shops

4 084

4 359

Zusatzleistungen

6 768

6 762

Sonstige Waren- und Serviceerträge

9 756

8 892

68 351

64 221

Reiseservice

8 018

8 243

Tandem Tours

5 006

4 742

13 024

12 985

Total

24 // Umsatz Reiseservice/Tandem Tours

Total

Der Umsatz von Reiseservice und Tandem Tours wird zu jenem Zeitpunkt erfolgswirksam erfasst, in dem Nutzen und Gefahr im Wesentlichen auf den Kunden übergehen. Diese Bedingung ist normalerweise am Abreisetag erfüllt.

30

Hapimag Geschäftsbericht 2009


25 // Sonstige umsatzerlöse in EUR 1000

2009

2008

1 356

1 343

322

270

Sonstige

1 673

1 264

Total

3 351

2 877

1 766

1 517

Annullationsversicherungen Wohnrechtsprodukte Bearbeitungs- und Stornogebühren Wohnrechtsprodukte

26 // Umsatzminderungen Ausschüttung HapimagCard-Wohnrechtspunkte (vgl. Erläuterung 12) Debitorenverluste (ausgebuchte Forderungen und Bildung Delkredere)

553

550

Sonstige Erlösminderungen

553

290

2 872

2 357

Untervermietung Liegenschaft Neuhof, Baar

269

269

Buchgewinne aus Verkauf von Sachanlagen

301

283

Auflösung Investitionszuschüsse

449

419

Ertrag aus Beschädigungen und Versicherungsentschädigungen

116

194

Total

27 // Sonstige betriebliche Erträge

Fremdvermietung Gastrobetriebe und Shops

1 396

1 452

Sonstige

1 199

1 115

Total

3 730

3 732

28 // Waren- und Serviceaufwand Warenaufwand Gastrobetriebe und Shops

7 478

6 991

11 004

10 620

Aufwand Zusatzleistungen

3 813

3 584

Sonstige

5 079

5 326

27 374

26 521

4 470

4 323

832

713

Einkauf Leistungen Reiseservice und Tandem Tours

Total

29 // Unterhalts- und Betriebsaufwand Unterhalt und Reparatur Resorts & Residenzen Unterhalt und Reparatur Betriebs- und Geschäftsausstattungen Mietaufwand Zumietungen

713

998

Sonstiger Miet- und Leasingaufwand

1 853

1 706

Energie, Reinigung, Betriebsmaterial

16 043

15 840

Sonstige

337

393

24 248

23 973

38 487

37 640

6 978

6 680

Netto-Vorsorgeaufwand (vgl. Erläuterung 16)

626

422

Aufwand Personalschulung

532

413

1 751

1 789

48 374

46 944

Total

30 // Personalaufwand Löhne und Gehälter Sozialabgaben

Sonstige Total

Im Geschäftsjahr waren 1370 (Vollzeitstellen; Vorjahr 1329) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Zudem waren 137 (Vorjahr 130) ­Consultants im Agenturverhältnis für das Unternehmen tätig.

Hapimag Geschäftsbericht 2009

31


Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe

31 // Marketing- und Vertriebsaufwand in EUR 1000

2009

2008

Verkaufsprovisionen

6 348

5 474

Verkaufsaufwand

1 558

1 579

Verkaufsförderungen, Medien- und Direktwerbung

2 599

2 752

649

592

Public Relations Informationsorgane für Mitglieder

1 432

633

Sonstiger Marketingaufwand

1 832

1 717

14 418

12 747

Total

32 // Verwaltungsaufwand Büromaterial, Papier und Drucksachen

496

539

Porti und Übermittlungsgebühren

2 375

2 865

Entwicklung EDV-Software und Lizenzgebühren

1 180

1 058

Reise- und Repräsentationsspesen

1 157

1 038

Rechts- und Beratungsaufwand

1 511

1 799

VR-Honorare, Buchhaltungsaufwand und -Revisionen

1 878

1 529

Versicherungen, Gebühren und Abgaben

1 709

1 674

Übriger Büro- und Verwaltungsaufwand

1 609

1 106

11 915

11 608

Nicht rückforderbare Mehrwertsteuer

5 271

4 819

Liegenschaftssteuer

1 745

1 834

Total

33 // Sonstiger betrieblicher Aufwand

Sonstige Steuern Buchverluste aus Abgang von Sachanlagen Sonstige Total

560

600

1 779

1 219

751

497

10 106

8 969

34 // Finanzergebnis Zinsertrag

103

827

Teilzahlungszuschläge Wohnrechtsprodukte

680

699

Nettogewinne auf erfolgswirksam zum Verkehrswert bewerteten finanziellen Vermögenswerten (zu Handelszwecken gehalten)

134

Total Finanzertrag

917

1 526

Zinsaufwand

–194

–368

Währungsverluste (netto)

–261

–2 517

Bankspesen

–166

–138

Gebühren für Kredit- und Debit-Karten

–634

–625

Total Finanzaufwand

–1 255

–3 648

Total Finanzergebnis

–338

–2 122

32

Hapimag Geschäftsbericht 2009


35 // Ertragssteuern in EUR 1000

Laufende Ertragssteuern Latente Ertragssteuern Total Ertragssteueraufwand/-ertrag (–)

2009

2008

469

461

–470

–379

–1

82

2 027

550

Herleitung des ausgewiesenen Steueraufwandes Ergebnis vor Steuern Ertragssteueraufwand berechnet zu lokal anwendbaren Steuersätzen (19.54%, Vorjahr 20.00%)

396

110

Effekt aus nicht aktivierten laufenden steuerlichen Verlusten

330

1 132

–196

–270

Verwendung von nicht aktivierten Verlustvorträgen Aktivierung von Verlustvorträgen aus Vorjahren

–1 010

–63

Effekt aus der Veränderung von nicht aktivierten temporären Differenzen

–11

1 418

Effekt aus steuerbefreiten Erträgen und steuerlich nicht abzugsfähigen Aufwendungen

410

–50

Periodenfremde Ertragsteuern

48

–794

Effekt aus nicht erfolgswirksam erfassten Erträgen /Aufwendungen (–)

27

–1 437

5

36

–1

82

1 201

1 148

Leasingverpflichtungen 1 bis 5 Jahre

508

833

Leasingverpflichtungen über 5 Jahre

2

1 709

1 983

Übrige Ausgewiesener Ertragssteueraufwand/-ertrag (–)

36 // Eventualverbindlichkeiten Es bestehen keine wesentlichen Eventualverbindlichkeiten.

37 // Leasingverpflichtungen Es bestehen folgende Leasingverpflichtungen aus Operating-Lease-Kontrakten: Leasingverpflichtungen bis 1 Jahr

Total

Die Leasingverpflichtungen bestehen hauptsächlich aus langfristigen Mietverträgen für die Hapimag Unternehmenszentrale in Baar sowie Leasing von EDV-Anlagen und Fahrzeugen. Im Geschäftsjahr 2009 wurden aus operativen Leasingverträgen insgesamt TEUR 1201 (Vorjahr TEUR 1082) als Aufwand erfasst.

Hapimag Geschäftsbericht 2009

33


Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe

38 // Finanzinstrumente Buchwerte und Verkehrswerte nach Kategorien Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten (Steuern und Sozialabgaben stellen per Definition keine Finanzinstrumente dar) aggregiert nach Bewertungskategorien gemäss IAS 39: in EUR 1000

Erläuterung

2009

2008

Langfristige Forderungen

3

292

303

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

6

34 087

34 955

Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände

7

824

708

Flüssige Mittel (Bank und Call-Geldanlagen)

8

13 348

7 849

48 551

43 815

Total Darlehen und Forderungen Derivative Finanzinstrumente mit positivem Verkehrswert

7

134

Flüssige Mittel (Kassa)

8

243

207

48 928

44 022

Total Finanzielle Vermögenswerte Darlehen von Aktionären

13

139 598

142 108

Finanzverbindlichkeiten

14

15 428

15 912

Sonstige Verbindlichkeiten, langfristig

18

140

112

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

19

6 898

8 688

Sonstige Verbindlichkeiten, kurzfristig

20

Total zu fortgeführten Anschaffungswerten bewertete Verbindlichkeiten

5 694

9 294

167 758

176 114

Der Wertansatz der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten spiegelt den Verkehrswert wider. Es wurden keine wesentlichen Abweichungen zwischen dem Buchwert und dem Verkehrswert festgestellt. Der Verkehrswert (Fair Value) ist jener Betrag, zu dem ein finanzieller Vermögenswert oder eine finanzielle Verbindlichkeit zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern getauscht werden könnte. Verkehrswerthierarchie (Fair Value Hierarchie) Zum Verkehrswert bewertete Finanzinstrumente werden nachfolgend gemäss ihrer Bewertungsmethode in Stufen eingeteilt. Die verwendeten Stufen werden dabei wie folgt definiert: Stufe 1: Börsennotierte Preise (ohne Anpassungen) für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten an aktiven Märkten Stufe 2: Neben börsennotierten Preisen gemäss Stufe 1 sind noch weitere für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit direkt oder indirekt beobachtbare Inputfaktoren in die Bewertung eingeflossen Stufe 3: Es sind Inputfaktoren für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit, welche nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen, in die ­Bewertung eingeflossen (nicht-beobachtbare Faktoren) 31.12.2009 in EUR 1000

Stufe 1

Stufe 2

Stufe 3

Total

Derivative Finanzinstrumente mit positivem Verkehrswert

134

134

Total erfolgswirksam zum Verkehrswert bewertete finanzielle Vermögenswerte

134

134

39 // Finanzielles RisikoManagement Grundsätze des Risikomanagements Der Verwaltungsrat hat die oberste Verantwortung für das Risikomanagement. Der Verwaltungsrat hat dazu einen Risikoausschuss eingesetzt, welcher für die Entwicklung und Überwachung der Grundsätze für das Risikomanagement verantwortlich ist. Der Risikoausschuss besteht aus drei Mitgliedern des Verwaltungsrats und wird unterstützt durch den Hapimag Risiko Manager. Der Risikoausschuss berichtet regelmässig an den Gesamt-Verwaltungsrat. Die etablierten Grundsätze für das Risikomanagement sind darauf ausgerichtet, die Risiken, welchen die Gruppe ausgesetzt ist, zu identifizieren und zu analysieren, angemessene Limiten zu definieren und Kontrollen zu etablieren sowie die Risiken und die Einhaltung der Limiten zu überwachen. Die Grundsätze des Risikomanagements sowie die angewandten Prozesse werden regelmässig überprüft, um Veränderungen in den Marktbedingungen sowie den Tätigkeiten der Gruppe zu berücksichtigen.

34

Hapimag Geschäftsbericht 2009


Im Immobilienbereich hat Hapimag zudem mit einer Schweizer Versicherungsgesellschaft ein eigenes Risiko-Bewertungssystem entwickelt. Mit Hilfe einer integrierten Risiko-Datenbank werden die Natur-Risiken wie Feuer, Wasser, Sturm und Erdbeben identifiziert, bewertet und kontrolliert. Die Hapimag Gruppe unterliegt hinsichtlich ihrer finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten insbesondere Risiken aus der Veränderung der Wechselkurse und der Zinssätze, dem Ausfallrisiko von Forderungen sowie dem Liquiditätsrisiko. Die nachfolgenden Abschnitte geben einen Überblick über das Ausmass der einzelnen Risiken. Weitere Informationen zu finanziellen Risiken sind auch in den übrigen Erläuterungen des Anhangs enthalten. Fremdwährungsrisiken Hapimag ist gewissen Fremdwährungsrisiken ausgesetzt. Die Preise für Wohnrechtsprodukte, Jahresbeiträge und Reisedienstleistungen (fakturiert ab Zentrale Baar) sind in CHF ausgestellt. Auf Rechnungen in die wichtigsten Herkunftsländer der Hapimag Mitglieder ist zusätzlich der Betrag in Lokalwährung aufgeführt. Lokale Kostenbeiträge sowie Produkte und Dienstleistungen vor Ort werden in Lokalwährung erhoben. Investitionen und operative Aufwände der Resorts fallen zum grössten Teil in Lokalwährung an. Für grössere Investitionen werden fallweise Fremdwährungsabsicherungen in der Form von Devisenterminkontrakten getätigt. Am 31.12.2009 (Vorjahr: keine) bestehen im Umfang von TEUR 20 000 Devisen­ terminkontrakte zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken aus Fakturierungen. Zum Bilanzstichtag waren die Finanzinstrumente in folgenden Währungen denominiert: in EUR 1000

2008

EUR

CHF

Übrige

Langfristige Forderungen

303

167

109

27

34 955

15 656

18 669

630

708

99

480

129

8 056

6 161

939

956

44 022

22 083

20 197

1 742

142 108

142 108

15 912

6 942

8 919

51

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Total Finanzielle Vermögenswerte Darlehen von Aktionären Finanzverbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten, langfristig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten, kurzfristig

112

63

45

4

8 688

4 788

3 402

498

9 294

2 115

6 761

418

176 114

13 908

161 235

971

2009

EUR

CHF

Übrige

292

172

90

30

34 087

13 881

19 470

736

Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände

824

204

543

77

Derivative Finanzinstrumente mit positivem Verkehrswert

134

134

Flüssige Mittel

13 591

11 149

958

1 484

Total Finanzielle Vermögenswerte

48 928

25 406

21 195

2 327

139 598

139 598

15 428

2 589

12 777

62

Total Finanzielle Verbindlichkeiten

in EUR 1000

Langfristige Forderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Darlehen von Aktionären Finanzverbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten, langfristig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten, kurzfristig Total Finanzielle Verbindlichkeiten

140

68

72

6 898

3 482

3 058

358

5 694

1 698

3 527

469

167 758

7 837

159 032

889

Hapimag Geschäftsbericht 2009

35


Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe

Sensitivitätsanalyse: Eine Veränderung des EUR gegenüber dem CHF per 31. Dezember um 5 Prozent hätte das Konzernergebnis vor Steuern wie folgt verändert: in EUR 1000

Währung

Wechselkursentwicklung

CHF

+5%

CHF

–5%

2009

2008

Auswirkung auf das Konzernergebnis vor Steuern

+916

+362

Auswirkung auf das Konzernergebnis vor Steuern

–916

–362

Diese Analyse geht davon aus, dass alle anderen Variablen, insbesondere Zinssätze, unverändert bleiben. Zinssatzrisiko Das Zinssatzrisiko stellt das Risiko dar, dass der Verkehrswert oder künftige Zahlungsströme eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen des Marktzinssatzes schwanken. Flüssige Mittel sind kurzfristig angelegt. Die Forderungen enthalten festverzinsliche Kundenforderungen aus Abzahlungsverträgen mit einer Laufzeit bis zu 48 Monaten. Die langfristigen Darlehen von Aktionären sind nicht verzinslich. Ferner stehen der Hapimag kurz- und mittelfristige Bankkredite zu fixen und variablen Zinssätzen zur Verfügung. Bei den fest verzinslichen Finanzaktiven (Forderungen aus ­Lieferungen und Leistungen aus Abzahlungsverträgen TEUR 17 968, Vorjahr TEUR 19 565) und Finanzverbindlichkeiten (TEUR 12 782, Vorjahr TEUR 12 547) hat eine Zinssatzänderung keinen Einfluss auf das Konzernergebnis, da keine Anpassung an den veränderten Marktwert (Fair Value) erfolgt. Sensitivitätsanalyse: Bei den variabel verzinslichen Finanzinstrumenten hätte eine Erhöhung des Zinssatzes um 100 Basispunkte das Konzernergebnis vor Steuern um TEUR + 73 (Vorjahr TEUR + 13) verbessert. Eine Reduktion des Zinssatzes um 100 Basispunkte hätte das Konzernergebnis vor Steuern um die gleichen Beträge vermindert. Diese Analyse geht davon aus, dass alle anderen Einflussfaktoren unverändert bleiben. Ausfallrisiko Das Ausfallrisiko ist das Risiko, dass Hapimag finanzielle Verluste erleidet, wenn ein Kunde oder eine Gegenpartei eines Finanzinstrumentes ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum weitaus grössten Teil gegenüber Privatpersonen (Hapimag Mitgliedern) und werden zentral und fortlaufend überwacht. Die Aussenstände sind einem gewissen Ausfallrisiko ausgesetzt, welchem mittels Wertberichtigung, basierend auf Erfahrungswerten (Delkredere) Rechnung getragen wird. Die Bonität von Neu­kunden mit Abzahlungsverträgen wird systematisch überprüft durch Nachforschungen bei Inkasso-Firmen. Hapimag Mitglieder mit überfälligen Posten grösser als CHF 50 haben keine Möglichkeit, eine Wohnung zu buchen (Buchungsstopp im System). Der dadurch frei werdende Wohnraum kann von Hapimag weiter genutzt werden. Zudem erfolgen Aktien-Rückkäufe oder -Umschreibungen nur dann, wenn alle offenen Posten vorher beglichen sind. Hapimag tätigt ihre Geldanlagen nur bei erstklassigen Finanzinstituten. Das maximale Ausfallrisiko wird durch die Buchwerte der in der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte wiedergegeben. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass Hapimag ihren finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit nicht nachkommen kann. Die Liquidität wird durch eine zentrale Treasury-Abteilung verwaltet und gesteuert, basierend auf einer kurz- und mittelfristigen Einnahmen/Ausgaben-Planung, welche insbesondere die laufenden Bauinvestitionen in den Resorts berücksichtigt. Um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität der Hapimag sicherzustellen, wird eine Liquiditätsreserve in Form von Barmitteln und Kreditlimiten gehalten. Hapimag hat mit namhaften Bankinstituten folgende Kreditlimiten vereinbart: in EUR 1000

2009

2008

Total Kreditlimiten per 31.12.

49 929

50 633

davon benutzt (Total kurz- und langfristige Finanzverbindlichkeiten)

15 428

15 912

Für nicht benutzte Kreditlimiten zahlt Hapimag bisher keine Bereitstellungsgebühren.

36

Hapimag Geschäftsbericht 2009


Die folgende Tabelle zeigt die vertraglichen Fälligkeiten (inklusive Zinsen) der finanziellen Verbindlichkeiten: in EUR 1000

2009

2008

26 197

29 097

Finanzielle Verbindlichkeiten, kurzfristig Buchwert Zinsen

187

219

Vertragliche Cashflows

26 384

29 316

– davon bis 3 Monate fällig

23 465

28 609

234

236

2 685

471

141 561

147 017

– davon zwischen 3 und 6 Monaten fällig – davon zwischen 6 und 12 Monaten fällig Finanzielle Verbindlichkeiten, langfristig Buchwert Zinsen

121

294

141 682

147 311

– davon zwischen 12 und 24 Monaten fällig

1 010

3 257

– davon zwischen 24 und 36 Monaten fällig

861

871

139 811

143 183

Vertragliche Cashflows

– davon später als 36 Monate fällig Kapitalmanagement

Es ist Hapimags vordringlichstes Ziel, eine starke Kapitalbasis zu erhalten, um das Vertrauen von Kunden (Hapimag Mitgliedern), Gläubigern und anderen Marktteilnehmern zu gewährleisten und die zukünftige Entwicklung des Hapimag Geschäftsmodells zu stärken. Hapimag steuert die Kapitalstruktur unter Berücksichtigung des Wandels von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das Kapital von Hapimag umfasst das Eigenkapital gemäss Bilanz, also Aktienkapital (gezeichnetes Nominalkapital), Eigene Aktien, ­Kapital- und Gewinnreserven sowie die unkündbaren Darlehen der Aktionäre und die Investitionszuschüsse: Eigenkapital gemäss Bilanz

374 838

364 974

Darlehen von Aktionären

139 598

142 108

Investitionszuschüsse Total

4 574

4 574

519 010

511 656

Gemäss Statuten werden erwirtschaftete Gewinne nicht ausgeschüttet, sondern verbleiben als Gewinnreserven in der Gesellschaft zur Erreichung ihres Zweckes. Für Aktien, welche bis zum 30. Juni 2007 verkauft wurden, besteht gemäss den allgemeinen Bestimmungen der Mitgliedschaft eine Verpflichtung der Hapimag, bis maximal 10% des Aktien-Neuverkaufs im laufenden Geschäftsjahr Aktien zurückzukaufen. Für Aktien, welche ab dem 1. Juli 2007 verkauft wurden (Hapimag Aktie_21) hat sich Hapimag verpflichtet, Aktien im Umfang von höchstens der Aktienverkäufe des entsprechenden Kalenderjahres zurückzukaufen. Diese beiden Beschränkungen stellen sicher, dass die Kapitalbasis der ­Hapimag durch Aktienrückkäufe nicht verringert werden muss. Die Hapimag Resorts werden praktisch ausschliesslich mit dem Geld der Aktionäre (­Hapimag Mitglieder) und nur zu einem sehr kleinen Teil durch Bankdarlehen finanziert. Gemäss Statuten der Hapimag kann das Grundeigentum der Gesellschaft und ihrer Konzerngesellschaften mit höchstens bis zu 20% der Anschaffungskosten der Liegenschaften hypothekarisch belastet werden.

Hapimag Geschäftsbericht 2009

37


Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe

40 // Akquisitionen Im Geschäftsjahr 2009 ergaben sich im Konsolidierungskreis keine Änderungen. Am 1. Juli 2008 wurde die Firma Bowness Leisure Limited (Grossbritannien) akquiriert, welche ein Resort in Bowness on Windermere (Lake District) mit 45 Wohneinheiten besitzt und betreibt. Vor der Akquisition wurden 37 Wohneinheiten als Timeshare-Einheiten veräussert; die restlichen 8 Wohneinheiten stehen den Hapimag Mitgliedern zur Verfügung. Die Firma Bowness Leisure Limited hält zudem eine 100%ige Beteiligung an der inaktiven Firma Bowness Time-Share Limited.

2008, in EUR 1000

Sachanlagen Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände

Buchwert vor Akquisition

Fair Value Anpassungen

Fair Value

1 604

1 319

2 923

111

111

Flüssige Mittel

509

509

Total Aktiven

2 224

1 319

3 543

Eigenkapital

1 604

1 319

2 923

57

57

563

563

2 224

1 319

3 543

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Verbindlichkeiten Total Passiven

Die Fair Value Anpassungen zum Übernahmezeitpunkt 1. Juli 2008 resultieren aus der Bewertung der 8 Wohneinheiten zum Marktwert. Netto-Aktiven

2 923

Goodwill

Bezahlter Kaufpreis

2 923

Erworbene flüssige Mittel

–509

Geldabfluss aus Akquisition der Konzerngesellschaft nach Abzug erworbener flüssiger Mittel

2 414

Der Effekt der Akquisition auf den Umsatz 2008 der Gruppe macht ca. EUR 0.5 Mio. in Bezug auf den Nettoumsatz und ca. EUR –0.1 Mio. in Bezug auf das Konzernergebnis aus. Wäre die Akquisition am 1. Januar 2008 erfolgt, hätte der Effekt auf den Umsatz 2008 der Gruppe ca. EUR 1.2 Mio. und auf das konsolidierte Jahresergebnis ca. EUR –0.1 Mio. betragen.

41 // Transaktionen mit Nahestehenden Als nahe stehende Personen und Gesellschaften gelten Verwaltungsräte und Konzernleitungsmitglieder (inklusive deren Familienmitglieder), durch diese kontrollierte Gesellschaften, Konzerngesellschaften, assoziierte Gesellschaften und Vorsorgeeinrichtungen. Der überwiegende Anteil des Umsatzes der Hapimag Unternehmensgruppe wird mit Aktionären erzielt. Die Preise der Dienstleistungen im Kerngeschäft basieren auf dem Prinzip der Selbstkostendeckung und können daher von Marktpreisen abweichen. Hapimag Mitarbeiter halten 0.10% Anteile am Gesamttotal der Aktien. Davon abgesehen bestehen keine Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen und Gesellschaften.

in EUR 1000

2009

2008

Verwaltungsrat: Honorare

329

280

Verwaltungsrat: Bezüge für Tätigkeiten in Ausschüssen

118

56

31

23

1 198

1 051

147

123

1 823

1 533

Verwaltungsrat: Leistungen für die Personalvorsorge Konzernleitung: Gehälter Konzernleitung: Leistungen für die Personalvorsorge Total Leistungen an Verwaltungsräte und Konzernleitungsmitglieder

38

Hapimag Geschäftsbericht 2009


42 // Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Seit dem Bilanzstichtag und bis zum 9. März 2010 sind keine weiteren wesentlichen Ereignisse eingetreten, welche die Aussagefähigkeit der konsolidierten Jahresrechnung 2009 beeinträchtigen könnten bzw. an dieser Stelle offen gelegt werden müssten.

43 // Umrechnungskurse der wichtigsten Währungen Umrechnung in EUR

2009

2008

Jahresdurchschnittskurse

1

CHF

0.6707

0.6342

Konzernerfolgsrechnung, Konzerngeldflussrechnung

1

GBP

1.1181

1.2516

1

USD

0.7170

0.6783

100

HUF

0.3544

0.3947

1

TRY

0.4527

0.5128

100

DKK

13.4276

13.4097

100

SEK

9.3913

10.3872

100

CZK

3.7237

3.9627

100

MAD

8.8305

8.7123

Jahresendkurse

1

CHF

0.6725

0.6706

Konzernbilanz

1

GBP

1.1185

1.0258

1

USD

0.6943

0.7100

100

HUF

0.3668

0.3743

1

TRY

0.4617

0.4657

100

DKK

13.4364

13.4187

100

SEK

9.7445

9.1604

100

CZK

3.7861

3.7621

100

MAD

8.8366

8.8586

Hapimag Geschäftsbericht 2009

39


KONZERNRECHNUNG DER HAPIMAG Unternehmensgruppe PER 31.12.2009 3. Geschäftssparten

Verkauf

in EUR 1000

Immobilien

Erläuterung

2009

2008

2009

Touristik

2008

2009

2008

Umsatz Wohnrechtsprodukte

21

15 975

15 985

Jahresbeiträge

22

29 584

27 993

19 736

20 194

Umsatz Resorts

23

68 351

64 221

Umsatz Reiseservice/Tandem Tours

24

13 024

12 985

Sonstige Umsatzerlöse

25

520

467

2 831

2 410

Umsatzminderungen

26

–913

–608

–388

–350

–1 377

–1 224

15 582

15 844

29 196

27 643

102 565

98 586

Total Umsatz

Ertrag aus abgewohnten Wohnrechten

12

5 980

5 348

Sonstige betriebliche Erträge

27

5

18

859

925

2 496

2 360

15 587

15 862

36 035

33 916

105 061

100 946 –26 519

Total Betriebsertrag

Waren- und Serviceaufwand

28

–27 374

Unterhalts- und Betriebsaufwand

29

–13

–11

–234

–142

–21 949

–21 911

Personalaufwand

30

–2 464

–2 320

–896

–458

–38 444

–38 268

Marketing- und Vertriebsaufwand

31

–12 119

–11 737

–1 991

–1 010

Verwaltungsaufwand

–5 142

Abschreibungen

Sonstiger betrieblicher Aufwand

32

–1 536

–1 916

–1 092

–946

–5 972

1/2

–118

–55

–30 490

–29 204

–293

–459

33

–283

–158

–3 571

–3 075

–5 737

–5 205

–946

–335

–248

91

3 301

2 432

Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)

Finanzertrag

34

Finanzaufwand

34

Ergebnis vor Steuern

Ertragssteuern

35

Konsolidiertes Ergebnis

– Anteil Minderheitsaktionäre am konsolidierten Ergebnis

– Anteil Hapimag Aktionäre am konsolidierten Ergebnis

verkauf Die Sparte Verkauf zeigt den Umsatz aus dem Verkauf von Wohnrechtsprodukten nach Abzug der bilanzwirksamen Anteile. Der Spartenaufwand umfasst vor allem Personalaufwendungen, Verwaltungsaufwendungen sowie Marketing- und Vertriebsaufwendungen für Verkauf und Kommunikation. immobilien Die Sparte Immobilien beinhaltet die Aktivitäten bezüglich der Planung und Realisierung von neuen Resorts und Residenzen, grösseren Reno­ vationen und allfälligen Immobiliengeschäften. Der Betriebsertrag zeigt anteilige Gutschriften aus den Jahresbeiträgen, den Ertrag aus genutzten Wohnrechten (Ferienpässe, Wohnpläne, Hapimag Residenz, Feridence, Hapimag Explorer) sowie Buchgewinne aus dem Verkauf von Sachanlagen. Der Spartenaufwand umfasst im Wesentlichen die Abschreibungen auf die Sachanlagen der Resorts und Residenzen, die Aufwände der zentralen Bauabteilung, Gebäudeversicherungen, Liegenschaftssteuern und Buchverluste aus dem Verkauf oder der Renovation von Sachanlagen.

40

Hapimag Geschäftsbericht 2009

TOURISTIK Die Sparte Touristik umfasst die wichtigen Bereiche Resorts und ­Residenzen, Member Services und das Reisegeschäft. Resorts UND RESIDENZEN Im Bereich Resorts und Residenzen sind die operativen Tätigkeiten für den Betrieb und die Verwaltungen der Resorts und Residenzen enthalten. Die Umsätze dieses Bereiches stammen aus den Jahresbeiträgen sowie den Erlösen aus lokalen Kostenbeiträgen und Zusatzleistungen der Resorts und Residenzen. Die wichtigsten Aufwandspositionen sind: Waren- und Serviceaufwand, Unterhalts- und Betriebsaufwand, Personalaufwand, Verwaltungsaufwand sowie sonstiger betrieblicher Aufwand (v.a. nicht rückforderbare Mehrwertsteuer). MEMBER SERVICES Der Bereich Member Services umfasst das Call-Center zur Bearbeitung der Mitgliederanfragen und das Wohnraum-Management. Die Umsätze dieses Bereiches stammen aus den Jahresbeiträgen sowie den Erlösen aus Punkteversicherungen und Annullationsgebühren.


Zentrale Services Resorts & Residenzen 2009

2008

Member Services 2009

Total Konzern

Reisegeschäft

2008

2009

2008

2009

2008

2009

2008

15 985

15 975

15 937

17 635

3 799

2 559

14 712

14 428

64 032

62 615

68 351

64 221

68 351

64 221 12 985

13 024

12 985

13 024

893

515

1 938

1 895

3 351

2 877

–1 164

–1 049

–213

–175

–194

–175

–2 872

–2 357

84 017

81 322

5 524

4 279

13 024

12 985

14 518

14 253

161 861

156 326 5 348

5 980

2 469

2 339

27

21

370

429

3 730

3 732

86 486

83 661

5 551

4 300

13 024

12 985

14 888

14 682

171 571

165 406 –26 521

–16 195

–15 777

–176

–122

–11 003

–10 620

–2

–27 374

–21 885

–21 848

–11

–8

–53

–55

–2 052

–1 909

–24 248

–23 973

–34 016

–34 396

–3 212

–2 781

–1 216

–1 091

–6 570

–5 898

–48 374

–46 944

–808

–379

–1 025

–486

–158

–145

–308

–14 418

–12 747

–4 697

–4 034

–913

–753

–362

–355

–3 315

–3 604

–11 915

–11 608

–68

–61

–24

–126

–201

–272

–1 870

–2 254

–32 771

–31 972

–5 736

–5 203

–1

–1

–1

–515

–531

–10 106

–8 969

3 081

1 963

189

23

31

446

258

484

2 365

2 672

Der Personalaufwand ist die wichtigste Aufwandsposition. Enthalten sind ebenfalls die Kosten für diverse Informationsorgane für Mitglieder. Reisegeschäft Der Bereich Reisegeschäft beinhaltet Erträge und Aufwendungen von Reiseservice und von Tandem Tours (Vermittlung von Reisedienst­ leistungen sowie eigene Tour-Operating-Aktivitäten). ZENTRALE SERVICES Die Zentralen Services beinhalten die folgenden Bereiche: Verwaltungsrat, Konzernleitung, Finanzen, Personal, Informatik, Rechtsdienst, Qualitäts- und Risiko-Management. Die Zentralen Services erhalten eine anteilige Gutschrift aus den Jahresbeiträgen. Die wichtigsten Aufwände sind der Personalaufwand, die Verwaltungskosten und die Abschreibungen für Büromobilien und IT Soft- und Hardware. WEITERE ERKLÄRUNGEN Die Jahresbeiträge dienen im Wesentlichen zur Deckung der Abschreibungen, der operativen Aufwände zum Betrieb der Resorts und

917

1 526

–1 255

–3 648

2 027

550

1

–82

2 028

468

2

2

2 026

466

Residenzen, des Call-Centers und der zentralen und lokalen Verwaltungen. Dementsprechend werden die Jahresbeiträge auf die Sparten Immobilien und Touristik (Bereiche Resorts und Residenzen und Member Services) und die Zentralen Services aufgeteilt. Zwischen den Sparten finden keine nennenswerten Transaktionen statt. Neben den Abschreibungen bestehen keine wesentlichen nichtliquiditätswirksamen Aufwände.

Die Darstellung der Geschäftssparten ist eine freiwillige Offenlegung und stellt insbesondere keine Segmentsberichterstattung nach IFRS 8 (Geschäftssegmente) dar, da Hapimag AG keine börsenkotierte Gesellschaft ist und somit nicht unter den Anwendungsbereich dieses Standards fällt. Die Sparten entsprechen der Führungsstruktur. Da der überwiegende Anteil der Aktiven der Hapimag Unternehmensgruppe in Sachanlagen der Resorts und ­Residenzen investiert ist, mit Ausnahme von Einrichtungen und EDV-Anlagen am Hauptsitz, sind die Abschreibungen mehrheitlich der Sparte «Immobilien» zugeordnet. Für die übrigen Aktiven und Passiven ist eine Zuordnung nicht möglich, da diese der Gesamtgruppe dienen.

Hapimag Geschäftsbericht 2009

41


Anhang der Konzernrechnung 2009 der Hapimag Unternehmensgruppe 4. geographische Verteilung der Mitglieder und Produktverkäufe

in %

Deutschland Frankreich

Herkunftsländer der Mitglieder 2009

Herkunftsländer der Mitglieder 2008

Verkauf Produkte 2009

Verkauf Produkte 2008

63.0

63.7

26.9

28.8

1.0

0.9

2.5

1.8 0.9

Grossbritannien

1.6

1.6

1.1

Niederlande

8.8

8.7

7.4

8.3

Italien

7.4

6.8

34.8

36.5

Österreich

6.6

6.7

4.1

4.0

Schweiz

8.9

8.9

9.2

8.6

Spanien

0.2

0.2

5.3

4.2

Türkei

0.8

0.7

4.8

4.0

Sonstige Total

1.7

1.8

3.9

2.9

100.0

100.0

100.0

100.0

Die geografische Verteilung der Mitglieder zeigt annähernd die geografische Verteilung der Umsätze der Bereiche «Resorts & Residenzen» und «Reise­geschäft». Die geografische Aufteilung der im Geschäftsjahr verkauften Wohnrechte deckt sich weitgehend mit der geografischen Umsatzaufteilung der Sparte «Verkauf». Der überwiegende Anteil der Aktiven der Hapimag Unternehmensgruppe ist in Sachanlagen investiert. Eine Übersicht über die Sachanlagen nach Ländern findet sich auf der Seite 43. Eine Zuteilung der Sachanlagen auf Regionen wäre wenig sinnvoll, da die unternehmerischen Risiken für jede Destination separat beurteilt werden müssen. Eine geografische Aufteilung der übrigen Aktiven, insbesondere der Forderungen, wäre wenig aussagekräftig, da diese weitgehend durch die Unternehmenszentrale gehalten werden.

42

Hapimag Geschäftsbericht 2009


5. Übersicht über die Sachanlagen nach Ländern per 31.12.2009 (in EUR 1000)

Anzahl Wohn-­ Investitionen einheiten 2009

Investitionen 2008

An­schaffungswert

Aufgelaufene Abschreibungen

Buchwert 31.12.2009

Buchwert 31.12.2008

3 831

189 656

–60 860

128 796

95 692 46 029

Fertig erstellte Wohneinheiten: Deutschland

1 033

11 665

Frankreich

397

1 351

655

73 200

–27 988

45 212

Griechenland

305

3 843

1 845

41 488

–18 234

23 254

20 795

93

151

3 063

16 839

–4 035

12 804

12 853

Grossbritannien Italien

695

4 379

6 232

135 929

–49 283

86 646

83 795

Marokko

40

101

209

5 976

–626

5 350

5 548

Niederlande

27

544

82

6 528

–2 487

4 041

3 626

707

328

110

105 598

–51 518

54 080

57 730

Portugal

217

262

997

36 162

–13 030

23 132

23 923

Schweiz

395

525

2 330

76 198

–17 380

58 818

66 965

Skandinavien

175

217

463

18 578

–9 153

9 425

9 567

Spanien

719

481

575

100 320

–51 011

49 309

51 998

Österreich

Tschechische Repulik Türkei Ungarn

50

16

28

8 745

–2 109

6 636

6 866

637

2 473

660

94 358

–50 375

43 983

44 038

30

77

7

4 578

–1 450

3 128

3 282

102

302

40

17 762

–4 379

13 383

14 084

Hausboote (Deutschland und Frankreich)

26

36

44

3 632

–2 522

1 110

1 537

Total fertig erstellte Wohneinheiten

5 648

26 751

21 171

935 547

–366 440

569 107

548 328

USA

Geschäftsausstattungen Verwaltungen Anlagen im Bau und in Planung Total Sachanlagen

5 648

388

1 001

15 965

–14 180

1 785

2 328

4 715

17 182

8 988

8 988

35 664

31 854

39 354

960 500

–380 620

579 880

586 320

Total Wohneinheiten zur ­Verfügung ­Mitglieder:

5 200

­(ohne Wohneinheiten genutzt für P ­ ersonal, Büro und Aktivitäten)

Hapimag Geschäftsbericht 2009

43


6. Konsolidierte Gesellschaften der Hapimag Unternehmensgruppe per 31.12.2009 Gesellschaft (Firmenwortlaut)

Gesellschaftsart

Kapital (in Mio.)

Besitzer (Verhältnis)

Hapimag AG,

Muttergesellschaft mit Filialen

CH-Baar

in Österreich, Spanien und Portugal

CHF 47.9

119 379 Einzel­aktionäre

Hapimag Touristik AG/Hapitour,

Verwaltungsgesellschaft

CH-Baar

(kommerzielle Aktivitäten)

CHF 0.1

100 % Hapimag AG

Hapimag Finanz AG,

Finanzierungsgesellschaft

CHF 0.5

100 % Hapimag AG

Nordia Anstalt,

Besitzesgesellschaft

CHF 0.1

100 % Hapimag AG

LI-Vaduz

Grundstück Resort Punkaharju

Hava Beteiligungs-GmbH & Co.

Besitzes-/Betriebsgesellschaft

EUR 2.045

100 % Hapimag AG

Wohnungsverwaltungs-KG,

deutsche Resorts und Hausboote

EUR 0.026

100 % Hapimag AG

CZK 0.1

100 % Hapimag AG

EUR 0.036

100 % Hapimag AG

EUR 0.509

96 % Hapimag AG

LI-Vaduz

DE-Winterberg Hava Beteiligungs-GmbH,

Komplementär der Hava

DE-Winterberg

Beteiligungs-GmbH & Co. KG

Hapimag Praha S.R.O.,

Besitzes-/Betriebsgesellschaft

CZ-Prag

Resort Prag

Hapimag Ges.m.b.H.,

Betriebsgesellschaft

AT-Wien

österreichische Resorts

Hapimag Liegenschaftsnutzung Ges.m.b.H.,

Besitzesgesellschaft

AT-Wien

Grundstück Resort Wien

Hapimag Ingatlanüzemeltetó Kft.,

Betriebsgesellschaft

HU-Budapest

Resort Budapest

Hapimag Magyarország

Besitzesgesellschaft

Ingatlanhasznositó Kft.,

Resort Budapest

4 % Nordia Anstalt HUF 3.0

100 % Hapimag AG

HUF 3.0

100 % Hapimag AG

EUR 23.588

100 % Hapimag AG

HU-Budapest Hapimag España S.A.,

Besitzes-/Betriebsgesellschaft ­spanische

ES-Paguera

Resorts Paguera, M ­ arbella, San Agustin

Hapimag Playa Paguera S.A.,

Betriebsgesellschaft

ES-Paguera

Kommerzbetriebe Resort Paguera

Hapimag Sistema de Férias Lda.,

Betriebsgesellschaft

PT-Lissabon

Resort Albufeira

Hapimag Italia S.r.l.,

Besitzes-/Betriebsgesellschaft

IT-Forli

italienische Resorts

Gli Aranceti di Cefalù S.r.l.,

Besitzes-/Betriebsgesellschaft

IT-Forli

Resort Cefalù

44

Hapimag Geschäftsbericht 2009

EUR 0.096

80 % Hapimag Espãna S.A. 20 % Fremdbeteiligung

EUR 0.015

93.333 % Hapimag AG 6.667 % Hapimag Touristik AG

EUR 20.0

100 % Hapimag AG

EUR 0.02

100 % Hapimag Italia S.r.l.


Gesellschaft (Firmenwortlaut)

Gesellschaftsart

Hapimag Danmark A/S,

Besitzes-/Betriebsgesellschaft

DK-Nysted

Resort Nysted

Svenska Hapimag AB,

Besitzes-/Betriebsgesellschaft

SE-Hok

Resort Hok-Yxenhaga

Hapimag Investments (Guernsey) Limited,

Besitzesgesellschaft

GB-St. Peter Port

Resort London

Hapimag Management (UK) Limited,

Betriebsgesellschaft

GB-London

Resort London

Bowness Leisure Limited,

Besitzes-/Betriebsgesellschaft

GB-York

Resort Burnside Park

Bowness Time-Share Limited,

inaktiv

Kapital (in Mio.)

Besitzer (Verhältnis)

DKK 4.0

100 % Hapimag AG

SEK 10.0

100 % Hapimag AG

GBP 0.01

100 % Hapimag AG

GBP 0.0001

100 % Hapimag AG

GBP 0,883

100 % Hapimag AG

GBP 0,550

100 % Bowness Leisure

GB-Bowness on Windermere

Limited

Hapimag France S.àr.l.,

Besitzes-/Betriebsgesellschaft

FR-Strasbourg

französische Resorts und Hausboote

Hapitour France S.àr.l.,

Besitzes-/Betriebsgesellschaft

FR-Strasbourg

Kommerzbetriebe Resort Chamonix

EUR 15.280

99.9975 % Hapimag AG 0.0025 % Hapimag Touristik AG

EUR 1.0

99.8 % Hapimag Touristik AG 0.2 % Hapimag France S.àr.l.

und Schlosshotel Chabenet Hapimag (Holland) B.V.,

Besitzes-/Betriebsgesellschaft

NL-Amsterdam

Resort Amsterdam

EUR 1.361

100 % Hapimag AG

Hapimag Hellas SA,

Besitzes-/Betriebsgesellschaft

GR-Athen

Resorts Porto Heli, Damnoni und Athen

EUR 13.705

99.95 % Hapimag AG

Hapimag Turistik Yatirim ve Ticaret AS,

Besitzes-/Betriebsgesellschaft

TR-Istanbul

Resort Sea Garden Hotel & Village,

0.0045 % Hava GmbH & Co.KG

Bodrum

0.0045 % Hapimag Touristik AG

0.05 % Hapimag Touristik AG TRY 80,49

99.9820 % Hapimag AG

0.0045 % Hapimag Finanz AG 0.0045 % Nordia Anstalt Hapimag Marocco SA,

Besitzes-/Betriebsgesellschaft

MA-Marrakesch

Resort Marrakesch

MAD 4.01

99.9900 % Hapimag AG 0.0025 % Hapimag Touristik AG 0.0025 % Hapimag France S.àr.l. 0.0025 % Hapimag Finanz AG 0.0025 % Nordia Anstalt

Hapimag Lake Berkley Corporation,

Besitzesgesellschaft

USA-Kissimmee

Resort Orlando-Lake Berkley

USD 0.000001

100 % Hapimag AG

Ebenfalls konsolidiert wird der Hapimag Golfclub e.V. mit Sitz in Bad-Bellingen (DE), dessen Vorstand ausschliesslich aus ­Hapimag Vertretern besteht. Trotz fehlender Kapitalbeteiligung ist dadurch gewährleistet, dass Hapimag jederzeit die Kontrolle über den Verein ausübt und die Finanzund Geschäftspolitik des Vereins bestimmt.

Hapimag Geschäftsbericht 2009

45


Bericht deR Revisionsstelle

Bericht der Revisionsstelle zur Konzernrechnung an die Generalversammlung der Hapimag AG, Baar Als Revisionsstelle haben wir die auf den Seiten 8 bis 45 wiedergegebene Konzernrechnung der Hapimag AG, bestehend aus Konzernbilanz, Konzernerfolgsrechnung, Konzerngesamtergebnisrechnung, Entwicklung des konsolidierten Eigenkapitals, Konzerngeldflussrechnung und Anhang, für das am 31. Dezember 2009 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Verantwortung des Verwaltungsrates Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Konzernrechnung in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den gesetzlichen Vorschriften verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Konzernrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich. Verantwortung der Revisionsstelle Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Konzernrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards sowie den International Standards on Auditing vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Konzernrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Konzernrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Konzernrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Konzernrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Konzernrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden.

46

Hapimag Geschäftsbericht 2009


Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung vermittelt die Konzernrechnung für das am 31. Dezember 2009 abgeschlossene Geschäftsjahr ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und entspricht dem schweizerischen Gesetz. Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbaren Sachverhalte vorliegen. In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Konzernrechnung existiert. Wir empfehlen, die vorliegende Konzernrechnung zu genehmigen. KPMG AG

Fredy Luthiger Zugelassener Revisionsexperte Leitender Revisor

Beat Kuhn Zugelassener Revisionsexperte

Zürich, 9. März 2010

Hapimag Geschäftsbericht 2009

47


Jahresrechnung der Hapimag AG per 31.12.2009 BILANZ

Aktiven in CHF 1000

2009

2008

Anlagevermögen

Erläuterung

927 197

946 727

Sachanlagen

258 443

275 796

Immaterielle Vermögensgegenstände

Beteiligungen an verbundenen Unternehmen

Beteiligungsähnliche Ausleihungen an verbundene U nternehmen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Langfristige Forderungen

3

Umlaufvermögen

8 259

426 836

422 154

218 615

223 797

14 543

16 618

75

103

120 678

92 157

8 380

Zur Veräusserung gehaltene Vermögenswerte

Vorräte

206

223

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

32 782

32 825

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

21 343

6 513

Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände

Eigene Aktien

Flüssige Mittel

Rechnungsabgrenzungsposten

Total Aktiven

4

8 685

5

1 617

1 419

41 793

43 832

14 196

6 881

361

464

1 047 875

1 038 884

Dargestellt ist hier der Einzelabschluss der Hapimag AG, Baar. Die Hapimag AG, Baar, ist eine Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht und hält als Muttergesellschaft direkt und indirekt Beteiligungen an 28 Tochtergesellschaften. Daneben werden in dieser Gesellschaft Filialen in Österreich, Spanien und Portugal geführt. Die Jahresrechnung der Aktiengesellschaft Hapimag AG widerspiegelt daher nur einen Teil der gesamten Aktivitäten der Hapimag Unternehmensgruppe und ist somit für eine Beurteilung der Finanz- und Ertragslage der Hapimag Unternehmensgruppe nicht geeignet. Dafür dient die konsolidierte Jahresrechnung der Hapimag Unternehmensgruppe auf Seite 8 bis 45. Aus landesrechtlichen Gründen muss neben der konsolidierten Jahresrechnung der Hapimag Unternehmensgruppe auch der Einzelabschluss der Muttergesellschaft Hapimag AG, Baar, publiziert und von der Generalversammlung abgenommen werden.

48

Hapimag Geschäftsbericht 2009


Passiven in CHF 1000

Erläuterung

Eigenkapital Gezeichnetes Kapital (Aktienkapital) Kapitalrücklagen

Allgemeine gesetzliche Reserve

Reserven für eigene Aktien

Freie Reserven

Investitionsrücklagen

Übrige Rücklagen

6

Bilanzgewinn/Bilanzverlust (–)

Gewinnvortrag

Jahresüberschuss /Jahresverlust (–)

2009

2008

653 396

640 682

47 900

47 900

602 668

605 230

51 458

51 458

41 793

43 832

16 830

26 729

491 862

482 486

725

725

2 828

–12 448

2 828

–12 448

Fremdkapital

394 479

398 202

Langfristige Verbindlichkeiten

304 756

309 346

Verbindlichkeiten aus Verkauf von Wohnrechten

Darlehen von Aktionären

Finanzverbindlichkeiten

Rückstellungen

Sonstige Verbindlichkeiten

7 9

78 343

80 946

207 582

211 911

3 300

4 894

850

13 937

12 339

Kurzfristige Verbindlichkeiten

89 723

88 856

Verbindlichkeiten aus Verkauf von Wohnrechten

18 027

15 430

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

4 676

5 207

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

8

29 031

29 865

Finanzverbindlichkeiten

7

19 000

15 368

Ertrags- und Gewinnsteuern

Sonstige Steuern

Rückstellungen

Sonstige Verbindlichkeiten

Rechnungsabgrenzungsposten

Total Passiven

9

346

549

1 577

1 364

735

735

10 888

15 286

5 443

5 052

1 047 875

1 038 884

Hapimag Geschäftsbericht 2009

49


Jahresrechnung der Hapimag AG per 31.12.2009 erfolgsrechnung

in CHF 1000

Erläuterung

2009

2008

Umsatzerlös

10

112 047

123 396

Ertrag aus abgewohnten Wohnrechten

11

8 917

8 434

Sonstige betriebliche Erträge

12

1 292

1 455

122 256

133 285

35 270

Betriebliche Erlöse Ausgleich der Nettoaufwendungen des Produkteverkaufes

Nettoverkauf Produkt Aktie

13

17 439

Nettoverkauf endliche Wohnrechtsprodukte

14

6 381

1 470

146 076

170 025

Erlöse nach Ausgleich der Nettoaufwendungen des Produkteverkaufes

Material- und Serviceaufwand

–4 457

–4 881

Personalaufwand

–27 777

–26 333

Abschreibungen und Amortisationen

–17 441

–17 840

Vertriebsaufwand

–20 343

–19 189

Sonstiger betrieblicher Aufwand

–72 572

–80 111

Betriebsergebnis

3 486

21 671

Zinsen und ähnliche Erträge

4 490

5 481

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

–199

–194

Währungsgewinne/-verluste (netto)

–1 002

–1 933

Bewertungsanpassungen von beteiligungsähnlichen Ausleihungen

und von Beteiligungen an verbundenen Unternehmen

4 120

–29 028

10 895

–4 003

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Ertrags- und Gewinnsteuern

Sonstige Steuern

Jahresüberschuss/Jahresverlust (–)

50

Hapimag Geschäftsbericht 2009

15

16

57

–60

– 8 124

–8 385

2 828

–12 448


Anhang zur Jahresrechnung 2009 der Hapimag AG 1. grundsätze der Rechnungslegung

Rechnungslegungsstandard Die Jahresrechnung der Hapimag AG wird nach den Vorschriften des schweizerischen Gesetzes erstellt. Die Erfolgsrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Allgemeine Erläuterungen Zum 1. 1. 2008 wurde die Tochtergesellschaft Hapimag Verwaltungs- und Vertriebsgesellschaft Havag AG mit der Muttergesellschaft Hapimag AG fusioniert. Die Hapimag AG übernahm per 1.1.2008 sämtliche Aktiven und Passiven der Havag AG. Die Erfolgsrechnung der Hapimag AG umfasst ab 2008 deshalb auch sämtliche Erlöse und Aufwendungen der Schweizer Resorts sowie die Aufwendungen für die Zentrale in Baar, welche vorher Bestandteil der Havag AG waren. Durch die Fusion wurden die von der Tochtergesellschaft Havag AG gehaltenen eigenen Aktien an die Hapimag AG übertragen und zum gleichen Ansatz wie in der Konzernrechnung bewertet. D.h. die Vorratsaktien sind zum Nominalwert bilanziert und die Vermittlungsaktien zum durchschnittlichen Rückkaufswert (siehe auch Erläuterungen 5 und 13). Gleichzeitig wurden auch die unterschiedlichen Bilanzwerte der bis 2004 verkauften Ferienpässe und der bis 1997 verkauften Wohnpläne einmalig angepasst (siehe auch Erläuterung 14). Die vorgenannten Anpassungen erlauben nun, dass Produktverkäufe und Erträge aus abgewohnten Wohnrechten im Konzernabschluss und im Einzelabschluss der Hapimag AG nach ­gleichen Wertansätzen verbucht werden können. Risikobeurteilung Der Verwaltungsrat hat periodisch ausreichende Risikobeurteilungen vorgenommen und allfällige sich daraus ergebende Massnahmen eingeleitet, um zu gewährleisten, dass das Risiko einer wesentlichen Falschaussage in der Rechnungslegung als klein einzustufen ist.

2. Erläuterungen 1 // Verpfändete Aktiven Zur Sicherung eigener Verpflichtungen sind Aktiven mit einem Buchwert von CHF 123.5 Mio. (Vorjahr CHF 129.7 Mio.) belastet. Die ­beanspruchten Bankkredite im Zusammenhang mit den verpfändeten Aktiven belaufen sich auf CHF 19.0 Mio. (Vorjahr CHF 18.7 Mio.).

2 // Versicherung der Sachanlagen Ende Geschäftsjahr beträgt der Brandversicherungswert der Sachanlagen CHF 422.4 Mio. (Vorjahr CHF 444.6 Mio.).

3 // Beteiligungen an verbundenen Unternehmen Die Beteiligungen sind auf den Seiten 44 bis 45 aufgeführt.

4 // Zur Veräusserung gehaltene Vermögenswerte Hapimag AG beabsichtigt, im April 2010 das Resort Sörenberg (CH) an eine Schweizer Firma zu verkaufen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von den Parteien im Januar 2010 unterzeichnet. Per 31.12.2009 wurde der Buchwert in das Umlaufvermögen umgegliedert und die Abschreibungen des Vermögenswertes eingestellt.

Hapimag Geschäftsbericht 2009

51


Anhang zur Jahresrechnung 2009 der Hapimag AG

5 // Eigene Aktien Vorratsaktien Entwicklung Position Vorratsaktien (CHF 100/CHF 200 pro Aktie): in CHF 1000

Anzahl

2009

Stand Jahresbeginn

4 511

648

Kapitalerhöhung (nominal)

Aktienerwerb (durch Fusion mit Havag AG)

Verkauf von Vorratsaktien

Stand Jahresende

2008

785

–1 252

–194

–137

3 259

454

648

12 144

43 184

25 382

Vermittlungsaktien Entwicklung Position Vermittlungsaktien: Stand Jahresbeginn

Aktienerwerb (durch Fusion mit Havag AG)

Rücknahme von Vermittlungsaktien

Verkauf von Vermittlungsaktien

4 926

15 218

27 446

–4 986

–17 063

–9 644

12 084

41 339

43 184

Stand Jahresbeginn

16 655

43 832

Stand Jahresende

15 343

41 793

43 832

Stand Jahresende Total Eigene Aktien

Die Vorratsaktien sind zum Nominalwert bilanziert, die Vermittlungsaktien zum Rückkaufswert (durchschnittlich CHF 3421 pro Aktie).

6 // Reserven für Eigene Aktien Der Bestand an eigenen Aktien per 31. Dezember 2009 umfasst 15 343 Namenaktien zu einem Nominalwert von CHF 100/CHF 200. Für die eigenen Aktien wird innerhalb der Kapitalrücklagen gemäss den gesetzlichen Vorschriften eine Reserve für eigene Aktien ausgeschieden. Stand Jahresbeginn (Anzahl)

16 655

12 544

Zugänge

4 926

8 268

Abgänge

–6 238

–4 157

15 343

16 655

Stand Jahresende (Anzahl) Durchschnittlicher Verkaufspreis pro Aktie in CHF

6 324

7 670

Durchschnittlicher Rückkaufspreis pro Aktie in CHF

3 089

3 320

Restlaufzeit bis 1 Jahr

19 000

15 368

Total kurzfristig

19 000

15 368

Restlaufzeit 2 bis 5 Jahre

3 300

Total langfristig

3 300

19 000

18 668

7 // Finanzverbindlichkeiten

Total

52

Hapimag Geschäftsbericht 2009


8 // Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten die Verrechnungskonten der Hapimag AG, Baar, gegenüber anderen ­Hapimag Gruppengesellschaften.

9 // Sonstige Verbindlichkeiten 2009

2008

Verbindlichkeiten gegenüber Mitgliedern (Aktienrückkäufe usw.)

2 040

7 047

Vorausbezahlte operative Kostenanteile des Jahresbeitrages von Wohnrechtsprodukten (bis 1 Jahr)

8 185

7 470

in CHF 1000

Sonstige

663

769

Total kurzfristig

10 888

15 286

Vorausbezahlte operative Kostenanteile des Jahresbeitrages von Wohnrechtsprodukten (ab 1 Jahr)

13 492

11 909

Sonstige Total langfristig

445

430

13 937

12 339

10 // Umsatzerlös Der Umsatzerlös setzt sich zusammen aus den Jahresbeiträgen, den Umsätzen aus lokalen Kostenbeiträgen in Resorts, Zumietungen und Hausbooten, den Waren- und Serviceerträgen von Gastrobetrieben und Shops sowie den Prämieneinnahmen für die Wohnrechtspunkte-Versicherungen abzüglich der Umsatzminderungen (Bildung Delkredere, Debitorenverluste, Ausschüttung HapimagCard-Wohnrechtspunkte). Der Umsatzerlös beinhaltet auch die Erlöse der Resorts der ausländischen Filialen der Hapimag AG, Baar, in Österreich, Spanien und Portugal.

11 // Ertrag aus abgewohnten Wohnrechten Wenn die Wohnrechte (Punkte) der befristeten Wohnrechtsprodukte in Anspruch genommen werden, reduziert sich die Verbindlichkeit aus dem Verkauf von Wohnrechten (Anzahl Punkte mal passivierter Betrag pro Punkt) und es entsteht ein Ertrag in gleicher Höhe.

12 // Sonstige betriebliche Erträge Buchgewinne aus Verkauf von Sachanlagen

17

30

Sonstige

1 275

1 425

Total

1 292

1 455

17 439

16 519

18 751

17 439

35 270

13 // Nettoverkauf Produkt Aktie Netto-Verkaufserlös Aktien Bewertungsanpassung Vermittlungsaktien (einmalig) Total

Mit dem Kauf einer Hapimag Aktie erwirbt der Käufer ein unbefristetes Wohnrecht in den Hapimag Resorts und Residenzen im Umfang von 12 Wohnrechtspunkten pro Jahr. In diesem Umfang ist Hapimag verpflichtet, Wohnraum bereitzustellen. Dies wird in der Bilanz wie folgt dargestellt: soweit der Verkaufserlös von Vorratsaktien für die Erstellung von Wohnraum benötigt wird (Investitionsbedarf), wird er (nach Abzug von Nennwert und Agio der Aktie) als Investitionsrücklage in die Kapitalrücklagen verbucht. Der darüber hinausgehende Verkaufserlös wird als Ausgleich der Nettoaufwendungen des Produkteverkaufs (Produkt Aktie) in die Erfolgsrechnung gebucht. Zurückgenommene Aktien (Vermittlungsaktien) werden zum bezahlten Rückkaufspreis als eigene Aktien bilanziert. Beim Wiederverkauf wird der Anteil, um den der Wiederverkaufspreis den bilanzierten Wert der Aktie übersteigt, als Ausgleich der Nettoaufwendungen des Produktverkaufs (Produkte Aktie) in die Erfolgsrechnung gebucht. Durch die Fusion wurden die von der Tochtergesellschaft Havag AG gehaltenen eigenen Aktien an die Hapimag AG übertragen und zum ­gleichen Ansatz wie in der Konzernrechnung bewertet. Das heisst, die Vorratsaktien sind zum Nominalwert bilanziert und die Vermittlungsaktien zum durchschnittlichen Rückkaufswert. Aus dieser Anpassung resultierte 2008 ein einmaliger Ertrag von CHF 18.8 Mio.

Hapimag Geschäftsbericht 2009

53


Anhang zur Jahresrechnung 2009 der Hapimag AG

14 // Nettoverkauf endliche Wohnrechtsprodukte in CHF 1000

Netto-Verkaufserlös endliche Wohnrechtsprodukte Bewertungsanpassungen Ferienpässe/Wohnpläne (einmalig) Total

2009

2008

6 381

8 689

–7 219

6 381

1 470

Soweit der Verkaufserlös für die Erstellung von Wohnraum benötigt wird (Investitionsbedarf), wird er als Verbindlichkeit aus Verkauf von Wohnrechten (kurz- und langfristiges Fremdkapital) verbucht. Die in den Verkaufspreisen enthaltenen vorausbezahlten operativen Kos­tenanteile des Jahresbeitrages für die gesamte Vertragsdauer werden unter den «sonstigen Verbindlichkeiten» (kurz- und langfristiges Fremdkapital) ausgewiesen. Der darüber hinausgehende Verkaufserlös wird als Umsatz verbucht. Die Bilanzwerte der bis 2004 verkauften Ferienpässe und der bis 1997 verkauften Wohnpläne wurden 2008 an die im Konzern gültigen Bewertungsansätze angepasst, was einen einmaligen Aufwand von CHF 7.2 Mio. in 2008 zur Folge hatte.

15 // Sonstiger betrieblicher Aufwand Der sonstige betriebliche Aufwand enthält im Wesentlichen den Aufwand von verbundenen Unternehmen (Mietaufwand, Dienstleistungshonorare, Verwaltungsentschädigung) sowie den Aufwand für Zumietungen, Versicherungsaufwand, Büro- und Verwaltungsaufwand und den Aufwand für Unterhalt, Reparaturen und Ersatzbeschaffungen.

16 // Bewertungsanpassungen von beteiligungsähnlichen Ausleihungen und von Beteiligungen an verbundenen Unternehmen Bewertungsanpassungen ergeben sich einerseits aus Kursschwankungen von in Fremdwährung geführten Ausleihungen an verbundene Unternehmen und andererseits durch die Ergebnisse der Tochtergesellschaften, welche nicht nur die betriebswirtschaftliche Entwicklung, sondern auch steuerliche und handelsrechtliche Gegebenheiten in den jeweiligen Ländern reflektieren.

17 // Eventualverpflichtungen I.A.T.A. International Air Transport Association, CH-Kloten (Garantie zu Gunsten Hapimag Touristik AG/Hapitour, Baar)

900

12 456

12 487

Garantien zu Gunsten von Tochtergesellschaften für die Benutzung von Bankkrediten und Rahmenkrediten bei Kreditinstituten Übrige Garantien zu Gunsten von Tochtergesellschaften Total

140

2 426

12 596

15 813

Die Hapimag AG gehört der Hapimag Mehrwertsteuergruppe an und haftet somit für Mehrwertsteuerschulden gegenüber der Eidgenössischen Steuer­verwaltung solidarisch. Zudem hat sich Hapimag AG mit unbefristeten Patronatserklärungen verpflichtet, gewisse Tochtergesellschaften ­finanziell so auszustatten, dass sie jederzeit in der Lage sind, ihren Verpflichtungen nachzukommen.

18 // Sonstige finanzielle Verpflichtungen Per 31.12.2009 bestehen CHF 0.01 Mio. (Vorjahr CHF 3.9 Mio.) Verpflichtungen für Investitionsvorhaben. Es bestehen keine weiteren nach Art. 663b des Schweizerischen Obligationenrechts ausweispflichtigen Sachverhalte.

54

Hapimag Geschäftsbericht 2009


Antrag des Verwaltungsrats über die Verwendung des Bilanzgewinns per 31.12.2009 in CHF

Jahresgewinn 2009 der Hapimag AG

2 827 575

Vortrag aus 2008 Bilanzgewinn per 31.12.2009

– 2 827 575

Der Verwaltungsrat der Hapimag AG beantragt der Ordentlichen Generalversammlung vom 22.  April 2010 folgende Gewinnverwendung: Zuweisung an freie Reserven

2 827 575

Hapimag Geschäftsbericht 2009

55


Bericht der revisionsstelle

Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung an die Generalversammlung der Hapimag AG, Baar Als Revisionsstelle haben wir die auf den Seiten 48 bis 55 wiedergegebene Jahresrechnung der Hapimag AG, bestehend aus Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang, für das am 31. Dezember 2009 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Verantwortung des Verwaltungsrates Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich. Verantwortung der Revisionsstelle Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Jahresrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden. Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2009 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schweizerischen Gesetz und den Statuten. Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbaren Sachverhalte vorliegen. In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert. Ferner bestätigen wir, dass der Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes dem schweizerischen Gesetz und den Statuten entspricht und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen. KPMG AG

Fredy Luthiger Zugelassener Revisionsexperte Leitender Revisor Zürich, 9. März 2010 56

Hapimag Geschäftsbericht 2009

Beat Kuhn Zugelassener Revisionsexperte


Corporate Governance Verantwortungsbereiche

VERWALTUNGSRAT

KONZERNLEITUNG KONZERNLEITUNG

VERKAUF

IMMOBILIEN

TOURISTIK

ZENTRALE SERVICES

Consultants

Projektierung

Resorts und Residenzen

Finanzen

Verkaufsinnendienst

Projektdurchführung

Member Services

Personal

Unterhalt

Reisegeschäft

Rechtsdienst

Informatik

Qualitätsmanagement Kommunikation und Marketing

Hapimag in Prozessen

FÜHRUNGSPROZESSE K. Scholl, CEO GESCHÄFTSPROZESSE

VERKAUF

ORGANISATION Member SERVICEs

Aufenthalt an den Adressen

H. Moser

P. El Gebaly

R. Verhagen

IMMOBILIEN PROJEKTIERUNG

NEUBAU UND RENOVATIONEN

UNTERHALT

KUNDENZUFRIEDENHEIT

ANFORDERUNGEN MARKT / KUNDEN

TOURISTISCHE LEISTUNGEN

A. Raeber

Finanzen

Personal

Informatik

Kommunikation

Rechtsdienst

Qualitäts­management

S. Alberti, CFO

UNTERSTÜTZUNGSPROZESSE

Hapimag Geschäftsbericht 2009

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Corporate Governance Organisation

DER HAPIMAG VERWALTUNGSRAT Die Aufgaben des Verwaltungsrats sind im Schweizerischen Obligationenrecht, in den Hapimag Statuten sowie im Organisationsreglement der Hapimag Unternehmensgruppe festgelegt. Der Verwaltungsrat besteht aus fünf unabhängigen Mitgliedern. Sie sind alle Hapimag Aktionäre. Die folgende Aufstellung gibt Auskunft über die einzelnen Mitglieder des Verwaltungsrats: Marisabel Spitz Dr. oec. (CH/GB) Seit 2000 Mitglied und seit 2002 Präsidentin des Verwaltungsrats von Hapimag AG. Marisabel Spitz war Verantwortliche für Reorganisations-, Strategie-, und Merger & Akquisitions Projekte in verschiedenen touristikbezogenen Branchen und verfügt über eine grosse strategische und operative Erfahrung in diesem Bereich. Stefan H. Schalch Dr. iur. LL.M. (CH) Seit 2000 Mitglied des Verwaltungsrats. Stefan Schalch ist Partner in einer Anwaltskanzlei in Zürich und primär im Wirtschaftsrecht (inkl. Tourismus- und Energierecht) tätig. Als Mitglied des Gesetzgebungsausschusses der Resort Development Organisation (RDO), dem er seit 1998 angehört, ist er ein ausgewiesener Branchenkenner. Harald Früchtenicht Dr. Ing. (DE) Seit 2000 Mitglied des Verwaltungsrats. Als Geschäftsführer und Inhaber von GeoIngenieure Früchtenicht + Lehmann GmbH, Babenhausen, ist Harald Früchtenicht seit über 20 Jahren in führenden Management-Positionen in der Baubranche tätig. Hans-Georg Vater Dr. rer. pol. (DE) Seit 2006 Mitglied des Verwaltungsrats. Nach dem ­Diplomexamen promovierte Hans-Georg Vater im ­Jahre 1969 zum Dr. rer. pol. an der Universität Freiburg/Breisgau. Er war in leitenden Funktionen diverser deutscher Grossunternehmen tätig. Hans Peter König Lic. oec. (CH) Seit 2002 Mitglied des Verwaltungsrats. Hans Peter ­König ist seit 2002 selbständiger Unternehmensberater mit Schwerpunkt Marketing und Gastronomie und war davor während mehrerer Jahre im In- und Ausland erfolgreich im Tourismus tätig.

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Hapimag Geschäftsbericht 2009

Der Verwaltungsrat wird von der Generalversammlung gewählt und wurde 2008 im Amt bestätigt. Er besteht aus mindestens fünf bis maximal neun Mitgliedern. Die Amtsdauer der Mitglieder des Verwaltungsrats beträgt vier Jahre. Die Verwaltungsräte können vorbehaltlich einer reglementarischen Altersbeschränkung wiedergewählt werden. Der Verwaltungsrat konstituiert sich selbst. Er bezeichnet seinen Präsidenten und den Sekretär, der nicht Mitglied des Verwaltungsrats sein muss. Der Verwaltungsrat hat die Oberleitung der Gesellschaft und kann in allen Angelegenheiten Beschluss fassen, die nach Gesetz oder Statuten nicht der Generalversammlung zugeteilt sind. Die Mitglieder des Verwaltungsrats sind sowohl der Gesellschaft als auch den Aktionären und Gesellschaftsgläubigern gegenüber für den Schaden verantwortlich, den sie durch absichtliche oder fahrlässige Verletzung ihrer Pflichten verursachen. Der Verwaltungsrat ernennt und beaufsichtigt die Mitglieder der Konzernleitung und legt die strategischen, organisatorischen und finanzplanerischen Richtlinien fest. Zur Unterstützung des Verwaltungsrats ­bestehen drei ständige Ausschüsse. Entscheide werden vom ­Gesamtverwaltungsrat getroffen. Bei der Beratung und ­Beschlussfassung über Gegenstände, die bei einem Verwaltungsratsmitglied zu einem Interessenskonflikt führen könnten, tritt das betreffende Mitglied in den Ausstand. Kein Mitglied des Verwaltungsrats zieht einen Nutzen aus Verträgen zwischen der Hapimag Unternehmensgruppe und einer Drittpartei. Es bestehen keine gegenseitigen Einsitznahmen im Verwaltungsrat der Hapimag Unternehmensgruppe und einer anderen Gesellschaft. Im Jahr 2009 hielt der Verwaltungsrat fünf ordentliche Verwaltungsratssitzungen ab, dazu kamen die Generalversammlung und dreizehn Ausschuss-Sitzungen.


Verwaltungsrats-Ausschüsse Die Ausschüsse bestimmen ihren Vorsitzenden selber. Die Aufgaben und Zuständigkeiten der Ausschüsse sind im Organisationsreglement von Hapimag festgelegt. Zuhanden aller Mitglieder des Verwaltungsrats werden Entscheidungsvorlagen und Sitzungsprotokolle erstellt.

im Hotel «Frankfurt Intercontinental» besuchte sie die Hotelfachschule in Deutschland und absolvierte an der Hochschule in Luzern ein Diplomstudium in Betriebsökonomie. Sie verfügt über langjährige Erfahrung im ­Hotelbereich und in der Tourismusbranche. Zuletzt war sie als Direktrice im Carlton Hotel Tivoli in Luzern tätig.

Sitzungen 2009

Heinz Moser Eidg. Dipl. Verkaufsleiter/Dipl. Tourismusfachmann HF (CH) Heinz Moser ist seit 2002 als Verkaufsleiter bei Hapimag tätig und ist seit Januar 2005 für den Gesamtbereich Verkauf verantwortlich. Er ist ausgebildeter dipl. Tourismusfachmann HF und verfügt über einen Abschluss als eidg. dipl. Verkaufsleiter. Dank seinen früheren Tätigkeiten in Verkauf und Marketing bei Emmi (Verkauf von Molkereiprodukten) und Engelberg-Titlis Tourismus besitzt er einen reichen Erfahrungsschatz sowohl in Marketing und Verkauf als auch im Tourismusbereich. Heinz Moser ist seit April 2007 Mitglied der Konzernleitung.

Ausschuss

Vorsitzender

Mitglieder

Finanz-, Revisionsund Risikoausschuss

Hans-Georg Vater

Immobilienausschuss

Hans-Georg Vater Harald Früchtenicht Hans Peter König

Nominations- und Entlöhnungsausschuss Stefan H. Schalch

Marisabel Spitz Hans Peter König Marisabel Spitz

3 5 5

Kompetenzregelung Die Kompetenzen des Verwaltungsrats und der Konzernleitung richten sich nach dem Gesetz, den Statuten und dem Organisationsreglement. Für sämtliche Geschäfte, die vom Verwaltungsrat zu genehmigen sind, ist ein entsprechender Antrag seitens der Konzernleitung an den Verwaltungsrat zu stellen. Der Verwaltungsrat wird von der Konzernleitung monatlich über die Erfolgsrechnung und weitere strategisch wichtige Kennzahlen und Schlüsselinformationen orientiert. Der Verwaltungsrat nimmt keine operativen Aufgaben wahr. Diese liegen ausschliesslich im Zuständigkeitsbereich der Konzernleitung. DIE HAPIMAG KONZERNLEITUNG Die Aufgaben und Befugnisse der Konzernleitung sind im Organisationsreglement festgelegt. Die Spartenleiter berichten an den CEO, die Bereichsleiter an ein Konzernleitungsmitglied. Der CEO ist für die Gesamtführung und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit verantwortlich. Managementverträge mit Dritten hat die Hapimag Unternehmensgruppe keine abgeschlossen. Die folgende Aufstellung gibt Auskunft über die einzelnen Mitglieder der Konzernleitung: Kurt Scholl Lic. rer. pol. (DE) Kurt Scholl ist seit 1. Februar 2003 Vorsitzender der Konzernleitung (CEO). Zuletzt war er stellvertretender Direktor Financial Advisory und Restructuring Services bei der KPMG Fides. Er wuchs in einer Schwarzwälder Hotelierfamilie auf und studierte in der Schweiz an der Universität Freiburg Volks- und Betriebswirtschaft. Petra El Gebaly Dipl. Betriebsökonomin (DE/CH) Petra El Gebaly führt seit März 2003 den Bereich Member ­Services von Hapimag und wurde per April 2007 in die Konzernleitung berufen. Nach ihrer Ausbildung

René Verhagen (NL) René Verhagen ist seit Dezember 2006 bei Hapimag und für den Bereich Resorts & Lifestyle Management verantwortlich. Er absolvierte in den Niederlanden sein Hotel­fachstudium und verfügt dank seinen Tätigkeiten bei Mercure, Sofitel und Dorint in Spanien, in der Türkei und in Deutschland über weit reichende Kenntnisse in der Hotelbranche. René Verhagen ist seit April 2007 Mitglied der Konzernleitung. Saverio Alberti Dr. oec. (CH) Saverio Alberti ist seit 1. September 2007 als CFO für die Hapimag Unternehmensgruppe tätig. Nach seinem Studium in Finanz und Rechnungswesen promovierte er an der Hochschule St. Gallen (HSG). Vor seiner Tätigkeit bei Hapimag war er CFO von CWS (Franz Haniel & Cie) in Italien und in der Schweiz sowie Senior Division Controller bei H ­ oneywell Analytics. André Raeber Architekt (CH, ZA) André Raeber ist seit dem 1. August 2008 als CRO (Chief Real Estate Officer) für Hapimag tätig. Der schweizerisch-südafrikanische Doppelbürger hat in Südafrika Architektur studiert und leitete dort während zehn Jahren ein Bauunternehmen. 2001 wechselte er zu Mövenpick, wo er als Vice President Facility Management für sämtliche Bauprojekte in Europa, Middle East und Afrika zuständig war. RisikoManagement Zusammen mit der Zürich Versicherung hat Hapimag ein eigenes Risiko-Bewertungssystem entwickelt. Damit werden die Resorts in den Natur-Risiko Bereichen Feuer, Hapimag Geschäftsbericht 2009

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Corporate Governance

Wasser, Sturm, Erdbeben sowie das Verhalten der Mitarbeitenden in möglichen Notfallsituationen mit Einbezug der lokalen Feuerwehr überprüft und bewertet. Die Auswertung ist die Basis für vorsorgliche Massnahmen und deren Umsetzung. Eine «Risk-Datenbank» stellt sicher, dass die Steuerung und die Kontrolle gewährleistet sind. LÖHNE, Beteiligungen und Darlehen Die Entlöhnungsgrundsätze von Hapimag sind darauf ausgerichtet, qualifizierte Führungskräfte, die für ­einen nachhaltigen Erfolg wesentlich sind, zu gewinnen, ihre Entwicklung zu unterstützen und sie längerfristig an das Unternehmen zu binden. Die Entlöhnung bei ­Hapimag besteht aus einem branchenüblichen Grundgehalt ­sowie jährlichen – teils auf Unternehmenserfolg, teils auf individueller Leistung beruhenden – Boni in bar (keine ­Aktien). Das Bonus-System basiert auf einer mehrjährigen Businessplan-Periode und beinhaltet eine Malus-Komponente, die zum Zuge kommt, wenn die Mindestvorgaben in den Bereichen Kundenorientierung, Leistungserbringung, ­Innovationsfähigkeit und finanzielle Ziele nicht erreicht werden (Balanced-Scorecard). Die Auszahlung des Bonus erstreckt sich über zwei Jahre. ­Hapimag gewährt keine ­Sicherheiten, Darlehen, Vorschüsse oder Kredite an die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung oder diesen nahe stehende Personen. Die Mitglieder des Verwaltungsrats werden für ihren Aufwand, ihre Reise­ kosten ins Ausland und andere Aufwendungen im Zusammenhang mit ihrem Mandat und ­ihren Ausschusstätigkeiten entschädigt. An ehemalige Mitglieder des Verwaltungsrats bzw. der Konzernleitung wurden keine Abgangsentschädigungen entrichtet. Mitwirkungsrechte der Aktionäre Jede Aktie besitzt, soweit gesetzlich zulässig, eine ­Stimme, ungeachtet ihres Nominalwertes. Jeder Aktionär hat an der Generalversammlung ein Traktandierungsrecht und ein Auskunftsrecht, soweit es Verhandlungsgegenstände betrifft, die in den Zuständigkeitsbereich der Generalversammlung gehören. Die Generalversammlung fasst ihre Beschlüsse und vollzieht die Wahlen mit der absoluten Mehrheit der an der Generalversammlung vertretenen Aktienstimmen, soweit das Gesetz oder die Statuten keine abweichenden Bestimmungen enthalten. Aktionäre können ihr Stimmrecht auch dann wahrnehmen, wenn sie nicht persönlich an der Generalversammlung teilnehmen. Hapimag hat einen Notar als unabhängigen Stimmrechtsvertreter gemäss Art. 689c des Schweizerischen Obligationenrechts benannt. Stimmrechtsvollmachten mit Weisungen zur Stimmrechtsausübung können diesem Stimmrechtsvertreter erteilt werden. Ferner kann sich ein Aktionär auch vertreten lassen durch einen an60

Hapimag Geschäftsbericht 2009

deren Aktionär, durch seinen Ehegatten oder Verwandte in auf- und absteigender Linie. Der ­Wille der nicht anwesenden Aktionäre kann dadurch uneingeschränkt zur Geltung kommen. Revisionsstelle Die Funktion der externen Revisionsstelle nimmt seit Mai 2001 die KPMG AG, Zürich, wahr. Im Jahr 2003 wurde der für Hapimag zuständige, leitende Prüfer neu bestimmt, und im Jahr 2005 gab es einen wichtigen Wechsel im Revisionsteam. Gemäss Statuten wird die Revisionsstelle durch die Generalversammlung jeweils für die Dauer eines Geschäftsjahres gewählt. Die KPMG AG wurde vom Verwaltungsrat der Generalversammlung für das Berichtsjahr 2009 zur Wiederwahl vorgeschlagen. Aktionärskommunikation Hapimag informiert im jährlich erscheinenden Geschäftsbericht ausführlich über den Geschäftsgang. Daneben ­publizierte Hapimag im Jahr 2009 zwei Ausgaben des Simply Life Magazins. Medien und Aktionäre werden bei Bedarf zusätzlich situativ informiert. Über die Website www.hapimag.com können der aktuellste Jahres­bericht und die Grundsätze der Corporate Governance abgerufen werden. Beirat Der 2005 geschaffene Beirat steht den leitenden Organen der Hapimag Unternehmensgruppe als Sparring-Partner zur Seite. Er unterstützt die Unternehmensleitung mit seinen Fachkenntnissen, Erfahrungen und Kontakten bei der Weiterentwicklung von Hapimag im internationalen Umfeld. Die 15 Mitglieder stammen aus den wichtigsten Hapimag Märkten.


RUHE FINDEN SAVOURER LE BONHEUR

SHOPPEN

FÜNFSTERNEWOHNEN

VERWÖHNEN LASSEN K ANU FAHREN DOLCE FAR NIENTE

MUSCHELN SUCHEN FAMILIE LEBEN

56 ADRESSEN.

UNZÄHLIGE MÖGLICHKEITEN.

EXPERIENCING PLAYING GOLFNATURE

NEUES LERNEN TANZBEIN SCHW INGEN

PLÄNE SCHMIEDEN

SCHNEEWANDERN FR AGEN STELLEN

KONZERT BESUCHEN

S’ÉVADER

FAIRE DES FOLIES

WELLENREITEN

SONNENBADEN

FREUNDE TREFFEN

KULTUR ENTDECKEN

BERGE ERKLIMMEN

BEING TOGETHER SCHNEEMANN BAUEN WEGE FINDEN PESCARE PESCI MANGIARE BENE

Geschäftsbericht 2009

Hapimag AG | Neuhofstrasse 8 | 6349 Baar | Schweiz Telefon +41 (0)41 767 80 00 | info@hapimag.com | www.hapimag.com


Geschäftsbericht 2009 der Hapimag AG