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editorial expertenrat

Auf ein Wort, Herr Landrat

360°: Unternehmer müssen heute nicht nur ihr Handwerk verstehen. Steuergesetze und Regeln für mehr Transparenz bei Finanzgeschäften verlangen ihnen auch vielfältige betriebswirtschaftliche Kenntnisse ab. Eine sinnvolle Entwicklung? Erich Pipa: Auf jeden Fall! Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat doch gezeigt, wie wichtig eine gute Eigenkapitalausstattung für kleine und mittlere Unternehmen ist. Sie stärkt die Widerstandskraft und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit. Insofern sollte jeder Unternehmer jederzeit wissen, wo er betriebswirtschaftlich steht. Allerdings müssen da alle mitspielen – auch die Banken. Es kann nicht sein, dass der Mittelstand bei der Kreditvergabe an der kurzen Leine gehalten wird, während über Konzernen gleichzeitig ein opulenter Rettungsschirm aufgespannt wird. Für alle müssen die gleichen Regeln gelten. Landrat Erich Pipa

360°: Wo sehen Sie Handlungsbedarf?

Erich Pipa: Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Er stellt die meisten Ausbildungsplätze zur Verfügung und tut sich auch jetzt im Aufschwung als Jobmotor hervor. Das gilt auch und ganz besonders für die vielen Firmen im Main-Kinzig-Kreis! Dieses zarte Wachstumspflänzchen darf nicht durch verschärfte Regulierungsvorschriften wie zum Beispiel Basel III beschädigt werden. Gerade regionale Banken sind hier besonders gefordert. Sie stehen an der Seite der heimischen Betriebe. Gleichzeitig müssen die Unternehmerinnen und Unternehmer vorausschauend planen und verantwortungsvoll handeln. g mehr zur finanzsituation im main-kinzig-kreis ab seite 16

Hat geholfen

Können Sie helfen?

Unterstützung für Kinderdorf in Kenia

Spenden für die Heinrich Sauer Stiftung

In der letzten 360°-Ausgabe rührte Christina Wieck die Werbetrommel für den Förderverein »Maweni e. V.«, der sich der Hilfe für afrikanische Waisenkinder widmet. Mit wunderbarem Erfolg: Allein beim Bürgerfest Hanau wurde im September »Handgemachtes aus Kenia« im Wert von über 800 Euro verkauft. Christina Wieck: »Durch den tollen Einsatz der Mitwirkenden gab es nicht nur einen perfekten Ablauf, sondern auch das beste Ergebnis aller Zeiten.« Unterstützung erhielt der Verein auch von den Unternehmen mquadrat (Geldspende, Gestaltung von Flyern), G. Bischoff (Druck von Einladungen, Aufklebern und Flyern), Printmedia (Produktion von Maweni-T-Shirts) und Dispex Großbildtechnik (Bereitstellung eines 3x3-MeterBanners). Ein Dankeschön an Christina Wieck die 360°-Leser. g Dankt für die Unterstützung!

Ein Unfall, eine Gewalttat oder eine plötzlich eingetretene Notlage: Auf Kinder üben sie traumatische Wirkung aus. Wichtig ist dann, dass sie sich nicht allein gelassen fühlen. Kindern und Eltern, die so in unverschuldete Not geraten sind, greift die Gelnhäuser »Heinrich Sauer Stiftung« helfend unter die Arme. Sie finanziert Beratungs- und Therapiemaßnahmen für Gewaltopfer, Präventionsprogramme gegen Gewalt, aber auch medizinische Therapien für schwerbehinderte Kinder. Damit die Hilfe auch nachvollziehbar ankommt, wird sie allein im Main-Kinzig-Kreis geleistet. »Mir ist es wichtig, genau denjenigen zu helfen, die unsere Unterstützung wirklich brauchen«, berichtet Denise Kuberg, von der Agentur mquadrat. »Bitte spenden auch Sie!« g Denise Kuberg

» www.maweni.org mail: cw@m2kommunikation.de

Freut sich auf Ihre Unterstützung. mail: helfen@360-magazin.de

» www.heinrich-sauer-stiftung.de


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inhalt zusammenfassung

regionales

6 Kurz gemeldet

8 Anlaufstelle für Jungunternehmer

7 Perspektiven 2020

8 Buchtipps

IHK befragt Unternehmen: Gute Zukunftsaussichten im MainKinzig-Kreis

7 Gekonnt rechnen

Liqui Seminare für Controller und solche, die es werden wollen ditAE tspla thema zahlenwahn nungKenn

9 Kooperationsbörse 9 Hanau: Bestnote für Wirtschaftsförderung

EBIT

hulde ienst ckung rad

zahl Personal en Quote

INDEX

10 titel Zahlenwahn! Hat Sie’s vielleicht auch schon erwischt? Schlafen Sie schlecht? Oder haben Sie Kopfschmerzen? Dann könnte es sein, dass Ihnen betriebswirtschaftliche Kennzahlen aller Art zu schaffen machen, dass Sie sich immer öfter fragen: Was soll das alles? Antworten gibt es auf den Seiten 10 und 11.

13 Banken als Partner? Strengere Kreditvergaberegeln für Banken stellen die Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen in Frage

14 Doppik hält besser Seit 2009 setzt die Stadt Hanau auf doppelte Buchführung

Enterprise Ressource Planning

12 Feste Grundwerte Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Gerhard Heim verrät, warum Überzeugungen wichtig sind, und erklärt die Ethik seines Unternehmens

15 Stadtgespräch: Paradigmenwechsel Hanaus OB Claus Kaminsky erklärt die Vorzüge der Doppik

15 Co-Working für Einzelunternehmer

kreisthemen

16 Knappe Kassen Länderfinanzausgleich: Kreis und Kommunen in Finanznot

18 Unternehmenssprechtag Experten beraten die regionale Wirtschaft

19 Offene Ohren für Unternehmer Das Team der Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises

19 6. Hanauer Lieferantentag

20 Appetithappen aus Fernost Beim »Unternehmerdinner« standen Wirtschaftsstrategien im Fokus

21 Schützenhilfe für Existenzgründer Gründerpass bahnt Wege durch den Behördendschungel

21 Raus aus der Masse Gutes Marketing trifft ins Herz

entdecken

22 Maßgeschneiderte Lösungen AQA-Qualifizierungen bedienen den Arbeitsmarkt

23 Wirtschaftsjunioren Netzwerk für Unternehmer unter 40

23 Handwerk lernt rechnen BWL-Lehrgang der Kreishandwerkerschaft

24 Erste Umwelt-Tischler nach EcoStep zertifiziert 24 Zahlen abgeben Buchhaltungsservices helfen kleinen Unternehmen

25 Struktur für kreative Freiberufler 25 Geldspritzen zum Unternehmensstart

26 Tipps, Termine, Angebote

29 Herr Schmitz philosophiert

27 Suchen, finden, weitersagen

30 Rezepte, Tipps und Wertschecks für 360°-Leser

28 Veranstaltungskalender

31 Impressum, Kontakt und Vorschau

RentabilitAEt

praktisch

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regionales newsticker und infos

Kurz gemeldet: Der Newsticker von und für Unternehmen aus der Region Ein neues Gesicht an der Spitze »Neue Besen kehren gut.« Aber ganz so »neu« ist der neue Arbeitsplatz für den neuen Geschäftsführer der Industriepark Wolfgang GmbH (IPW) dann doch nicht: Dr. Franz Merath war bisher Leiter Organisation und Prozesse in der Konzernentwicklung der Evonik Industries AG und kennt den Industriepark aus der Zusammenarbeit mit zwei Evonik-Töchtern, die im Industriepark beheimatet sind. Stefan Kroll, der bisherige Leiter des IPW, wird die Geschäfte bis zum Jahresende gemeinsam mit seinem Nachfolger führen. Er fungiert seit 1. Oktober als Sprecher der Geschäftsführung und übernahm parallel die Leitung des Evonik-Standorts in Antwerpen. g » www.industriepark-wolfgang.de

Ein vierter Platz bei den Hessen-Champions Ein vierter Platz, der sich sehen lassen kann: Beim Wettbewerb »Hessen-Champions 2010«

gelang der Mersen Deutschland Linsengericht GmbH dieses Kunststück in der Kategorie »Weltmarktführer«. Das Unternehmen, das früher in Linsengericht-Altenhasslau unter dem Namen Cometec firmierte, fertigt und vertreibt weltweit Apparate aus Tantal und Niob, wie zum Beispiel Wärmetauscher und Reaktoren, für die chemische, pharmazeutische und Stahlindustrie. 80 Unternehmen hatten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligt, den die Hessen-Agentur organisiert. Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Dieter Posch überreichten den Gewinnern die Urkunde. g » www.mersen.com

Neue Verwendung für Kasernengebäude Neues Leben in altem Gemäuer: Die R+S Immobilien GmbH, ein inhabergeführter Systemanbieter für Gebäude- und Kommunikationstechnik, hat zwei Gebäude auf dem Gelände

der ehemaligen Hutier-Kasernen in HanauLamboy gekauft. Ein Konversions-Erfolg, der Oberbürgermeister Claus Kaminsky ganz besonders freut, denn er bringt 260 Arbeitsplätze mit sich. Das Unternehmen legt in Hanau seine Standorte Heusenstamm, Eschborn und Bruchköbel zusammen. In den einstigen Kasernengebäuden werden Lagerräume, Büros, Sozialräume und Appartements für Mitarbeiter geschaffen. g » www.rs-immobilien-gmbh.de

Was man vom Profifußball lernen kann Was kann man aus den Regeln und Strategiekonzepten rund ums runde Leder lernen? Die Sparkasse Hanau hat sich beim Deutschen Fußballbund kundig gemacht: Christian Seifert, der Vorsitzende der Geschäftsführung beim DFB, fand sich Anfang November zu einem Vortragsabend ein. g » www.sparkassehanau.de

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Chancenreiche Zukunft IHK-Studie stellt ökonomische Megatrends vor Das Trendbarometer des Main-Kinzig-Kreises zeigt weiter nach oben: Die Perspektiven stehen gut für den größten und bevölkerungsreichsten hessischen Landkreis. Das ergab eine Studie der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, die nach den Herausforderungen der Zukunft forschte. Im Herbst 2009 hatte die Vollversammlung der Kammer beschlossen, die »Perspektiven 2020« für die südosthessische Wirtschaftsregion zu ergründen. Knapp ein Jahr später konnte das zwölfköpfige Bearbeiter-Team das Endergebnis dieser Bemühungen vorstellen. In Gesprächen mit ausgewählten Unternehmerinnen und Unternehmern des Kreises fand es 13 Megatrends heraus, mit denen sich die heimische Wirtschaft im kommenden Jahrzehnt befassen sollte. Dazu haben die Experten positive und negative Szenarien formuliert, die die Handlungsmöglichkeiten der lokalen Betriebe strukturieren. Somit können sich die Unternehmen rechtzeitig auf die anstehenden Herausforderungen vorbereiten. Doch das Fazit bleibt: Der Main-Kinzig-Kreis ist gut aufgestellt. g Die Studie finden Sie im Internet unter: » hanau.ihk.de/startseite/startseite/perspektiven-2020.html

Neue Räume schaffen. Glasklar: Ihr Unternehmen wächst – und ebenso wachsen die wirtschaftlichen Anforderungen. Damit Sie sich persönlich erfolgreich entfalten können, schaffen wir Ihnen durch unsere engagierte Beratung Freiräume. Um Sie darin zu unterstützen, was Sie am besten können, bieten wir Ihnen das, was wir am besten können: aktive Steuerberatung, kreative Unternehmensberatung, konstruktive Wirtschaftsprüfung und immer den Blick auf Ihre Ziele und Wünsche. Schwimmen Sie sich frei und nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Ihren Anruf und Ihren unternehmerischen Erfolg. Aktuelles BMF-Schreiben zur Abgabe zusammenfassender Meldung ab Juli 2010 unter www.heim-und-partner.de/bmf

Kostenrechnung im Blick Seminare für Controller und solche, die es werden wollen Controller müssen über die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens wachen. Umso wichtiger ist es, sich genügend Wissen anzueignen und in punkto Kostenrechnung stets auf dem Laufenden zu sein. Seminare von renommierten Instituten können da weiterhelfen. Controlling für Junior-Controller 17. bis 18. Februar 2011, Tryp-Hotel, 60486 Frankfurt veranstalter: haufe akademie | » www.haufe-akademie.de

Kosten- und Ergebnismanagement: Finanzielle Schlüsselfaktoren für ein nachhaltiges Controlling 23. bis 24. März 2011, Novotel Frankfurt City, 60486 Frankfurt veranstalter: haufe akademie | » www.haufe-akademie.de

Controlling für »Nichtcontroller« 20. Januar 2011, IHK-Zentrum f. Weiterbildung, 63741 Aschaffenburg veranstalter: ihk aschaffenburg | » www.aschaffenburg.ihk.de

Automatisierte Controlling-Berichte mit Excel 17. bis 18. Februar 2011, Wittichstraße, 64295 Darmstadt veranstalter: refa bundesverband | » www.refa.de

Heim und Partner Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Uferweg 40–42 63571 Gelnhausen Telefon 0 60 51 . 48 03-0 E-Mail: info@heim-und-partner.de Internet: www.heim-und-partner.de


B

usine8 & visionen lan utopien regionales

Geballte Kompetenz für Jungunternehmer Vernetztes Gründungsforum bietet betriebswirtschaftliche Grundlagen

Im MKK ist das Forum Existenzgründung Main-Kinzig (FEMK) eine zentrale Anlaufstation für junge Unternehmen. In dem engmaschigen Netzwerk laufen die Fäden in Sachen Gründungsberatung zusammen. Das FEMK koordiniert die Aktivitäten mehrerer Fachbehörden und Institutionen und übt so eine Lotsenfunktion für Existenzgründer aus. Die Institution ist rechtlich bei der IHK Hanau-GelnhausenSchlüchtern angesiedelt. Darüber hinaus geben auch die Wirtschaftsförderungen aus Hanau, Maintal und des Main-Kinzig-Kreises, die Kreishandwerkerschaft Hanau, die Wirtschaftsjunioren, das Hanauer Technologie- und Gründerzentrum (TGZ), die Wirtschaftspaten Rhein-Main, das Kommunale Center für Arbeit (KCA) sowie die Arbeitsagenturen wissensdurstigen Gründern Starthilfe. Das FEMK vernetzt die Angebote zum Thema Selbstständigkeit und schafft den Kontakt zu Beratern. Zudem informiert es über Weiterbildungsmöglichkeiten und vermittelt betriebswirtschaftliche Grundlagen. Ob Rechtsform, Businessplan, Finanzierung – die Experten des »Forum Existenzgründung Main-Kinzig« erläutern dem Gründungswilligen, wer für was im Kreis zuständig ist. Bei ihrer Beratung berücksichtigen sie auch, dass viele Existenzgründer in der Startphase Schwierigkeiten haben, sich realistisch mit ihren fachlichen und finanziellen Voraussetzungen auseinanderzusetzen. Auch hier hilft die geballte Kompetenz allen Gründern dabei, Chancen und Risiken richtig abzuwägen. g » www.femk.de

115 mal mehr Durchblick

Excel 2007 für Controller

Finanzkennzahlen verstehen

Programm-Tipps für kaufmännische Berufe

Vermögens- und Liquiditätskennzahlen, Rentabilität – für so manchen ein Buch mit sieben Siegeln. Ganz im Gegensatz zu dem kleinen Büchlein, das der Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Eberhard Scheffler über die wichtigsten Finanzkennzahlen verfasst hat. Finanzkennzahlen sind ein wichtiger Indikator für den Erfolg und die Bonität von Unternehmen. Wer das Werk im Mini-Taschenbuchformat nutzt, wird schon bald mehr Durchblick im Zahlendschungel haben. Mit dem neuen Ratgeber kann jetzt jeder die Finanzkennzahlen verstehen, mit denen Unternehmen eingeschätzt und gesteuert werden. Zahlreiche Beispielrechnungen und verständliche Erklärungen sorgen für einen schnellen Durchblick und die treffsichere Interpretation der wichtigsten Leistungsparameter. Und da der Finanzmarkt von englischen Begriffen regiert wird, ist auch das kleine englischdeutsche Glossar im Bucheinband äußerst hilfreich. g

Seit 1995 ist der Autor bundesweit Trainer der Seminare »Excel für Controller«. In diesem Buch zeigt er Neuerungen sowie Tipps und Tricks für den täglichen Gebrauch auf, behandelt Controlling-Aufgabenstellungen und beschäftigt sich mit Automatisierungsmöglichkeiten. Excel 2007 ermöglicht das Spielen mit Zahlen und Tabellen. Was-wäre-wenn-Szenarien sind jetzt ebenso machbar wie exemplarische Lösungen, die mit Excel 2007 direkt in die Praxis übernommen werden können. Der Autor zeigt anhand vieler Tricks und Beispiele, was mit der »Tabellenkalkulation de luxe« alles möglich ist. Das umfangreiche Fachbuch ist für Praktiker gedacht, die gezielt und systematisch nach Lösungen suchen möchten. Zielgruppe sind nicht die Anfänger, sondern die Leser mit gefestigtem Grundwissen. Auf einer mitgelieferten DVD finden sich weitere hilfreiche Tools. g

eberhard scheffler: die 115 wichtigsten finanzkennzahlen

wolfram e. mewes: excel 2007 für controller

verlag: c. h. Beck | isbn: 978-3-406-60842-17 | preis: 9,80 €

verlag: addison wesley verlag | isbn: 978-3-8273-2529-7 | preis: 44 €


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kooperationen regionales

Kooperationsbörse Partner gesucht: Weil’s gemeinsam leichter geht Online erfolgreich – Als Partner und Kunde Wir bieten: Kon­zep­ti­on und Um­set­zung von Home­pages, Web­de­sign, Con­tent­-Ma­nage­ment, eCom­mer­ce und Pro­gram­mie­rung. Wir suchen: DesignerInnen, EntwicklerInnen, KonzeptionerInnen. ansprechpartnerin: dorothea schäfer | telefon: 0 61 81 / 3 64 65 40 mail: krebse@webkrebse.com | infos: » www.webkrebse.com

Wir vermarkten Sie! Erfahrene Vertriebsgesellschaft und Handelsvertretung für erklärungsbedürftige, technische Industrieprodukte und Dienstleistungen sucht Kooperationspartner mit interessanten Produkten oder Dienstleistungen. Wir unterstützen Sie im Vertrieb und der Vermarktung Ihrer Produkte. Neben guten und langjährigen Kontakten zu Entscheidern verfügen wir über modernste Vertriebs- und Marketinginstrumente (CRM, Videomail …), die wir zielgerichtet sowohl zur Neukundenakquise und Bestandskundenbetreuung als auch zur Unterstützung Ihrer Vertriebsaktivitäten einsetzen werden.

Schuhgeschäft kaufen Aus Altersgründen verkaufe ich mein Geschäft in zentraler Lage in der Innenstadt der Einkaufsmetropole Mannheim mit großen Einzugsgebiet. Exklusiv in der Stadt wird ein hochwertiges Produkt einer bekannten Marke, überwiegend Damenschuhe, an gutsituierte Kundinnen verkauft. Eine umfangreiche Kundenkartei ist vorhanden. Das Geschäft besteht seit 15 Jahren und ist bestens eingeführt. Auf Wunsch kann Hilfe bei der Einarbeitung geboten werden. Bitte Kapitalnachweis und kein Vermittler. weitere informationen und kontakt: » www.biz-trade.de/ma-12564.htm

Kooperations-Tipp: Unsere Kooperationsbörse ist rein regional. Deutschland-, europaund weltweite Kooperationen finden Sie am besten hier: in xing-gruppen nach dem stichwort »kooperationspartner« suchen » www.kooperationsboerse.ihk.de

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Gewerbepuls 2010 Note 1 für die Wirtschaftsförderung

Den Richtigen finden!

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In der Schule wäre das eine Eins gewesen: Die Hanauer Unternehmer sind mit den Bemühungen der Wirtschaftsförderung sehr zufrieden. Das ist unter anderem das Ergebnis der Befragung »Gewerbepuls 2010« die die Wirtschaftsförderung in Auftrag gegeben hatte. Im Frühsommer 2010 wurden die Chefs von 100 Hanauer Betrieben mit zehn und mehr Beschäftigten befragt. Schon im Jahr 2008 hatten die Unternehmer bei der Befragung »Gewerbemonitor« sehr detailliert geäußert, was sie in Hanau für gut und für schlecht befinden. Nun wurde mit einem gekürzten Fragebogen bei den verbesserungswürdigen Punkten nachgehakt. Im Auftrag der Wirtschaftsförderung griff die Soziologin Ute Kerber zum Telefon und stellte den Geschäftsführern 15 Fragen. Das Ergebnis: Drei Viertel der befragten Chefs sind nach einem durchwachsenen Ergebnis im Jahr 2008 diesmal mit ihrer Standortkommune zufrieden. Deutlich besser als 2008 schnitt auch die Wirtschaftsförderung der Stadt ab. Die Kommunikation mit den Betrieben und die Kompetenz der dortigen Ansprechpartner sei »sehr gut«. Unzufrieden sind die Unternehmer dagegen mit den Grundstückspreisen und dem Image der Stadt. g » www.hanau.de

Herr L. aus Schlüchtern, Außendienstmitarbeiter, wünscht sich einen Phaeton. Passend wäre aber der neue Passat.

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titel thema finanzkennzahlen

Zah len Wahn

Wer Unternehmen und Bücher führt, muss mit allem rechnen. Wer nicht mehr weiter weiß, gründet (meistens) einen Arbeitskreis. Oder sucht bisweilen auch mal psychologischen Rat. Wem das nicht hilft, dem steht das Angebot der deutschlandweit rund 100.000 Selbsthilfegruppen offen. Hier finden gut drei Millionen Geplagte und Gepeinigte das, was ihnen woanders oftmals versagt bleibt: Zuspruch, Verständnis, Selbstklärung – und Gleichgesinnte. Doch was hat das mit unserer Titelgeschichte zu tun? Ganz einfach: In einer Welt voller Tabellenkalkulationen und Zahlenkolonnen verirren sich immer mehr Unternehmer und Entscheider im Dickicht betriebswirtschaftlicher Kennzahlen. Sie fragen sich: Warum braucht es für alles und jedes einheitliche Bewertungskriterien? Liefert »messen, zählen, wiegen« Antworten auf wichtige Zukunftsfragen? Was ist für wen wie viel wert? Und warum? So ist es vermutlich nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die erste Selbsthilfegruppe gründet. 360° hat ein fiktives Treffen nachgestellt. Stefan (38, Diplom-Wirtschafts-Psychologe, Bankkaufmann, Moderator und Initiator der Selbsthilfegruppe »Zahlenwahn«): Schön, dass ihr heute gekommen seid. Es ist das erste Treffen und ich bin ganz gespannt, was uns heute Abend erwartet. Die Idee zu der Gruppe hatte ich schon lange. Aber ihr wisst ja selber, wie das mit dem ersten Schritt ist. Seit zwei Jahren arbeite ich an einem Balanced-Scorecard-Projekt in einem Chemieunternehmen. Wir trimmen einzelne Produktionsprozesse auf Effizienz. Und je tiefer ich in diese Prozesse eingestiegen bin, desto fragwürdiger fand ich unsere Methoden. Doch mittlerweile komme nicht mehr damit zurecht, dass sich jede noch so kleine Maßnahme an einem gemeinsamen Ziel ausrichten soll … (schaut nach links) Carola (49, selbstständige Friseurmeisterin, verheiratet, zwei Kinder): Ja, hallo, ich bin die Carola. Ich bin hier, weil ich schlecht schlafe. Und das schon seit Monaten. Denn ich habe Stress mit meiner Hausbank. Wir wollen einen zweiten Friseur-Laden eröffnen und brauchen eine Finanzierung. Es geht eigentlich nur um 6.000 Euro. Das habe ich mir

alles viel einfacher vorgestellt! Obwohl ich schon lange Kunde und damit bekannt bin, soll ich einen Businessplan für die nächsten fünf Jahre erstellen. Damit bin ich total überfordert, würde mich lieber um meine Kunden kümmern. Richard (63, Bilanzbuchhalter, Witwer, seit 30 Jahren bei einem Automobilzulieferer beschäftigt): Guten Abend. Ich heiße Richard. Seit einem Jahr leide ich unter starken Kopfschmerzen. Und die kommen vom Job. Wir haben einen jungen Kollegen in der Abteilung, der mächtig Dampf macht. Kommt dauernd mit Vorschlägen für mehr Transparenz, damit die Eigentümer wissen, was läuft. Ehrlich gesagt: Fachlich bin ich ihm gewachsen. Aber menschlich komme ich einfach nicht klar mit diesem ewigen »wir müssen jeden Tag ein bisschen transparenter werden«. Sonja (28, Bürokauffrau, Controllerin IHK): Hallo, Sonja mein Name. Im nächsten Jahr gehen meine Eltern in den Ruhestand. Dann übernehme ich gemeinsam mit meinem Bruder unseren Baustoffhandel. Ich bin hier, weil


thema finanzkennzahlen titel

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ich etwas dazulernen will. Denn eigentlich finde ich bestimmte Kennzahlen sehr hilfreich. Sie erleichtern mir die Betriebsführung und machen Bankgespräche zum Kinderspiel. Ich bin mir nur nicht immer sicher, ob das reicht, um die Firma voran zu bringen. Mir fehlt einfach die Erfahrung und deshalb klammere ich mich gerne an Excel-Tabellen. Ob das gut ist? Ich weiß es nicht … Stefan: Ok, ich dank’ euch. Und möchte gleich eine Frage loswerden. Und zwar an dich, Carola. Was ist so schlimm daran, dass deine Bank wissen will, was du mit dem Kredit vorhast? Es ist ja nicht ihr Geld, sondern das Geld der anderen Kunden. Aus meiner Sicht liegt da ein berechtigtes Interesse vor. Carola: Das verstehe ich schon. Doch ich kann einfach nicht seriös voraussagen, wie viele Kunden in zwei, drei, vier Jahren in meinen Laden kommen werden. Da spielen viele Aspekte eine Rolle. Aber trotzdem brauche ich Stühle, Waschbecken, Spiegel … Und die Bank weiß schließlich auch nicht, wie viele Kunden sie im Jahr 2016 haben wird. Richard: »Nicht wissen« ist aber nicht gleichzusetzen mit »nicht planen«! Deine Bank plant natürlich strategisch und operativ, wie sie den regionalen Markt bearbeiten möchte, wertet die Entwicklung der Einwohnerzahlen in der Region mit allen wichtigen soziodemografischen Daten aus und schaut, was andere Banken tun, um Kunden hinzuzugewinnen. Unter diesen Bedingungen machen Kennzahlen also sehr viel Sinn.

»Ganz ohne Kennzahlen geht es eben nicht.« Stefan: Danke euch beiden. Trotzdem ist noch nicht ganz klar, wo genau Carola der Schuh drückt?! Sonja: Also mir schon. Carola steht den ganzen Tag im Laden und kümmert sich um ihre Kunden. Das machen meine Eltern seit 30 Jahren so. Da beschäftigt man sich nicht so

nebenbei mit Finanzkennzahlen und Controlling. Aus deren Sicht ist der betriebswirtschaftliche Teil eine lästige Pflichtübung, ein notwendiges Übel.

scheinbar nur viel sicherer, wenn wir Grafiken und Charts vor uns ausbreiten und zum 100ten Mal unseren wirtschaftlichen Erfolg präsentiert haben.

Carola: Da ist was dran. Auch ich führe natürlich Buch. Und ich plane auch, welche Investitionen anstehen und ab wann sich diese für mich bezahlt machen. Doch der Aufwand, den ich dafür betreibe, hält sich in engen Grenzen. Deshalb ist mir auch nicht klar, warum eine Bank detaillierte Planzahlen über mehrere Jahre hinweg braucht und uns mit einem Unternehmen vergleicht, das Millionenumsätze macht und viele Menschen beschäftigt. Da stimmt doch das Verhältnis zwischen Aufwand und Erkenntnisgewinn nicht.

Richard: Für mich ist klar: Ganz ohne Kennzahlen geht es nicht. Es geht also um das richtige Maß und die korrekten Methoden. Das meiste davon ist in Vorschriften und Gesetzen geregelt. Daran müssen sich Unternehmen und Privatpersonen nun mal halten. Ob das immer angemessen ist, will ich nicht beurteilen …

Richard: Das kann ich vielleicht erklären. Wer den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen analysieren und bewerten möchte, sollte einheitliche Maßstäbe zugrunde legen. Das sind Kennzahlen. Sie bilden komprimiert maßgebliche finanzielle Sachverhalte ab. Dadurch ermöglichen sie auch eine Vergleichbarkeit innerhalb deiner Branche. Aber eine Bilanz ist natürlich immer nur eine Momentaufnahme. Wo die Reise hingeht, kann sie nicht zwingend beantworten.

Carola: Da machst du es dir aber etwas zu einfach, Richard. Kein anderes Land hat mehr Steuergesetze und Regeln. Nirgendwo sonst ist es so kompliziert, den Vorschriften der Finanzbehörden zu genügen. Es geht hier um viel grundsätzlichere Fragen! Ist diese Regelflut überhaupt zeitgemäß? Muss sich ihnen jeder ausnahmslos unterwerfen, auch wenn deren Nutzen fragwürdig ist?

Hier dreht sich alles um die Welt der Kennzahlen: » www.bmwi-unternehmensportal.de » www.business-wissen.de » www.controllingportal.de » www.controllerspielwiese.de

Stefan: … und muss sie auch nicht, finde ich. Die Bilanz ist ein Informationsinstrument. Für dich, Carola, für deine Bank, deinen Steuerberater. Wer sie richtig liest, weiß, wie es deinem Unternehmen geht. Für Banken geht es vor allem um das Einschätzen und Bewerten von Risiken. Am Ende des Tages reicht der Blick in die Kasse oder aufs Konto nämlich einfach nicht aus. Aber das rechte Maß der Dinge zu finden, das ist sicher keine leichte Aufgabe. Sonja: Da stimme ich Stefan zu! Wie viel ist wirklich gut? Kann man Mitarbeiterzufriedenheit ausschließlich nach Kennzahlen bemessen? Lässt sich Loyalität an einer Skala ablesen? Helfen Nachkommastellen bei der Neukundengewinnung? Ich meine: nein. Jedenfalls nicht alleine. Nach meiner Ansicht ist die Welt viel zu komplex, um sie in drögen Zahlen abzubilden. Wir fühlen uns

» www.my-controlling.de » www.wirtschaftslexikon24.net

Stefan: Okay, Zeit für eine erste Zwischenbilanz, finde ich. Wenn ich die Diskussion richtig interpretiere, stellt niemand grundsätzlich betriebswirtschaftliche Kennzahlen infrage. Ihr fragt euch aber, in welchem Zusammenhang wie viel Aufwand angemessen ist, um den unterschiedlichen Blickwinkeln gerecht zu werden. Banken, Finanzamt, Unternehmer – jeder stellt andere Ansprüche an die Aussagekraft von Finanzkennzahlen. Es kommt also demnach darauf an, aus welcher Perspektive und mit welchem Ziel diese Zahlen interpretiert werden, richtig? Wenn dem so ist, passt für mich ein Ausspruch von Molière wunderbar als Schlusswort unseres heutigen Treffens: »Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen verleiht«. g


Im Interview:

»Grundwerte sind nicht verhandelbar.« Gerhard Heim, Geschäftsführer von Heim und Partner, über die Ethik seines Unternehmens

gerhard heim

360°: Vermittelt ein Unternehmen wie Heim und Partner ethische Werte? Und wenn ja, welche?

Gerhard Heim: Ja, das tun wir. Im Führungsstil von Heim und Partner gibt es klare Vorgaben. Zum Beispiel: Die Würde und Persönlichkeit eines Menschen ist unantastbar. Ich rede mit aber nicht über einen Menschen. Ich setze mich kritisch und konstruktiv mit Menschen auseinander, unter Berücksichtigung der ethischen Argumentation. Basis derselben ist die Beachtung der drei »B«s: Behauptung, Beweisführung und möglichst die Nennung eines Beispiels. Dafür ist ein aufrichtiges, vertrauensvolles und zuverlässiges Miteinander entscheidend.

Gerhard Heim: Nicht verhandelbar ist die Verletzung der Persönlichkeit und Würde eines Menschen. Das fordere ich von mir und meinem Gegenüber. Zu diesen ethischen Werten zählt aber auch die Beachtung aller gesetzlichen Normen. Im Interesse unserer Kunden legen wir alle gesetzlichen Regelungen bis an die Grenzen aus. Aber wir überschreiten diese Grenzen nicht. 360°: Wenn Sie Ihre Mandanten in betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Angelegenheiten beraten: Ist alles, was legal ist, auch wirtschaftsethisch einwandfrei? Gerhard Heim: In unserer Beratung spielen auch die Themen Ökologie, Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden der Menschen eine entscheidende Rolle. Zum Beispiel, wenn ein Mandant um betriebswirtschaftliche Hilfestellung bitten würde. Sollte es sich dabei um den Vertrieb eines nicht-erprobten Pharma-Produktes handeln, bei dem auch Menschen zu Schaden kommen könnten, dann wäre das ein Grund für Heim und Partner, das Mandat nicht zu betreuen. g

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360°: Welche ethischen Werte sind als Grundlage Ihrer Arbeit nicht verhandelbar?

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Rat

kontrovers G=E-K thema finanzkennzahlen

Wer Kredite braucht, muss viele Regeln beachten. Doch nicht alle sind sinnvoll. Die Angst geht nicht mehr um – aber ein ungutes Gefühl in der Magengegend ist bei vielen Bänkern immer noch da. Um nicht ein zweites »Waterloo« zu erleben, halten sich Banken und Sparkassen bei der Kreditvergabe zurück oder setzen »Daumenschrauben« an. Auf der anderen Seite steht das kleine oder mittelständische Unternehmen, das nach der Wirtschaftskrise nun wieder wachsen könnte – wenn die Unternehmensfinanzierung nicht so schwierig wäre. Zwei unüberbrückbare Gegenpole? Erst im September hatten die Finanzinstitute eine bittere Pille zu schlucken: Die Chefs von Notenbanken und Finanzaufsehern aus 27 Ländern beschlossen neue Regeln für das Eigenkapital, die unter dem Stichwort »Basel III« bekannt sind. Künftig müssen die Banken ihre Geschäfte mit mehr Eigenkapital absichern, die Eigenkapitalquote wurde deutlich angehoben. Der Beschluss des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht ist für die Kreditinstitute der härteste Einschnitt seit der Finanzkrise. Das Regelwerk soll weitere Finanzund Wirtschaftskrisen verhindern. Es zwingt die Kreditinstitute dazu, die Rücklagen für mögliche Ausfälle deutlich aufzustocken. Der Kapitalbedarf durch »Basel III« wird allein für die zehn größten deutschen Finanzinstitute auf bis zu 100 Milliarden Euro geschätzt. Das heißt im Klartext: Das Kreditangebot wird sich verknappen, es wird weniger Kreditmittel für Unternehmen geben. Ein mittelständischer Unternehmer, der bei seiner Hausbank als »Bittsteller« vorstellig wird, dürfte es deshalb künftig nicht leicht haben. Dabei ist er es, der die deutsche Wirtschaft stützt, der nach mehr oder weniger erfolgreich überstandener Krise in seine Firma investieren und damit die deutsche Wirtschaft gerne wieder nach vorne bringen will. Und das ganz ohne Rettungsschirm von Vater Staat. Dies ist umso schwerwiegender, als sich für den Mittelständler gerade in den vergangenen Monaten vieles wieder gut anließ: Die Banken hatten ihn als »neuen alten Freund« wiederentdeckt. Wie einer Analyse des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zu entnehmen ist, ist der deutsche Mittelstand bei guter Bonität als solider Geschäftspartner wieder stärker gefragt. Er kam nämlich besser durch die Krise als erwartet. Die DIHK-Studie zeigt auf, dass die Finanzierung für Unternehmen nach der Finanz- und Wirtschaftskrise im ersten Halbjahr 2010 zumindest nicht schwieriger geworden ist. Demnach sind 65 Prozent der IHK-Finanzexperten davon überzeugt, dass

Finanzierungskonditionen der Unternehmen Ergebnisse einer DIHK-Umfrage bei den Industrie- und Handelskammern, IHK-Expertenbefragung zur Unternehmensfinanzierung im ersten Halbjahr 2010. Download unter » www.dihk.de

sich der Zugang zu Bankkrediten für Unternehmer nicht verändert hat. 19 Prozent sehen eine Verbesserung der Konditionen für Bankkredite, 16 Prozent eine Verschlechterung. Damit bleibt unterm Strich zum ersten Mal seit längerem ein positiver Saldo. Die IHK-Experten sehen auch den Unternehmer selbst in einer Mitverantwortung, wenn sich die Bank bei einer Kreditanfrage quer stellt. Sie haben 31.000 Finanzierungsgespräche geführt und kommen laut Analyse zu der Einschätzung, dass Unternehmer häufig in Kreditgespräche gehen, ohne Risikoszenarien durchgespielt und offengelegt zu haben. In 45 Prozent aller Fälle ist das der größte »Hemmschuh« bei der Finanzierung.

Den Unternehmer trifft oft eine »Mitschuld«. Die IHK-Fachleute haben noch mehr Fallen entdeckt, die sich Unternehmen bei Kreditvergaben selbst stellen: Eine insgesamt schlechte Finanzkommunikation ist in 41 Prozent aller Fälle ein Hemmnis, 40 von 100 scheitern an einer fehlenden Liquiditätsplanung. 37 Prozent sprechen zu spät mit ihrer Hausbank, genauso viele haben ein schlechtes Finanzmanagement. Apropos Finanzkommunikation: Die DIHK-Studie kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass sich die Banken auch an die eigene Nase greifen müssen: Sie sollten dem Mittelstand gegenüber klarer formulieren, was ihre Anforderungen sind. Finanzkommunikation sei keine Einbahnstraße, heißt es dort. Jetzt, nach »Basel III«, erst recht nicht … g

Kredite

Der Bänker – Freund oder Feind des Unternehmers?

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thema finanzkennzahlen entwicklung

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Ka mer alis tik

Doppik hält besser Die Stadt Hanau hat das kameralistische Rechnungswesen ersetzt

Seit einigen Jahren ist das Kürzel »Doppik« in den hessischen Kommunen ein feststehender Begriff. Ausgeschrieben bedeutet es »Doppelte Buchführung in Konten« – ein wichtiger Bestandteil des in Hessen gültigen »Neuen Kommunalen Rechnungs- und Steuerungssystem« (NKRS). Gesetzlich beschlossen wurde das NKRS im April 2006 in einer landesweiten Gemeindehaushaltsverordnung. Seitdem ist in hessischen Städten und Gemeinden die bis dahin übliche kamerale Buchführung (Kameralistik) aus den Bilanzen verschwunden oder nur noch in einer erweiterten Form vorhanden. Eine mehrjährige Übergangsfrist war Anfang 2009 abgelaufen. Seitdem beschränkt sich auch im Oberzentrum Hanau die städtische Buchführung nicht mehr nur auf kassenwirksame Einnahmen (Einzahlungen) und Ausgaben (Auszahlungen). Stattdessen werden auch die betriebswirtschaftlichen Erträge und Aufwendungen ermittelt. Zudem erfüllt die doppelte Buchführung die Funktion eines »Wertespeichers«. Alle neuen Investitionen in das Anlagevermögen werden in die Bilanz aufgenommen, während der Wertverlust von Vermögensgegenständen in Form von Abschreibungen dokumentiert wird. Ausgangspunkt der neuen Rechnungsführung war eine Eröffnungsbilanz, die nach einer mehr als zweijährigen Umstellung am 1. Januar 2009 veröffentlicht wurde. Mit ihr wird das gesamte städtische Vermögen bis ins kleinste Detail abgebildet. Sie dokumentiert präzise die Finanzierungen durch Eigen- und Fremdkapital und macht ausstehende Forderungen und Verbindlichkeiten besser sichtbar. Weiter dient die neue Bilanzform als Datengrundlage für eine nachhaltiger ausgerichtete Berechnung der benötigten Personal- und Sachmittel. Doch noch ist der Umstellungsprozess nicht abgeschlossen: Im Rahmen einer vierjährigen Nachbesserungsfrist wird der Stand der städtischen Vermögenslage weiter vervollständigt. g lesetipp: der kommunale haushalt: haushaltssteuerung – doppik – finanzpolitik autor: gunnar schwarting verlag: erich schmidt verlag | isbn: 978-3503126156 | kosten: 72 €

Dop pik


Amortisationsrechnung

Outsourcing

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stadtgespräch thema finanzkennzahlen

Ein lang andauernder Paradigmenwechsel Hanaus OB und Stadtkämmerer Claus Kaminsky über »Doppik« 360°: Was unterscheidet eine Stadt bilanztechnisch von einem Wirtschaftsunternehmen? Claus Kaminsky: Rein bilanztechnisch betrachtet sind beide durchaus vergleichbar. Unterschiede gibt es bei der Aufgabenstellung. Diese wird bei einer Stadt auf politischer Ebene definiert.

claus kaminsky

360°: Worin liegen die Vorteile der doppelten Buchführung »Doppik« im Vergleich zur kameralistischen Etatplanung? Claus Kaminsky: Entscheidend ist: Sie bilanziert nicht nur den Geldfluss in Form von Einnahmen und Ausgaben, sondern auch Ressourcenaufkommen und Ressourcenzuwachs. Es geht um die Frage: Was geschieht mit

dem Geld? Wird damit Vermögen gebildet oder fließt es allein in den Konsum? Andererseits gilt: Eine Stadt muss auch weiterhin attraktiv bleiben. Es geht nicht, dass nicht in Schulen, Kitas oder in den Umbau von Innenstadt und Konversionsflächen investiert wird – nur um die Bilanzen zu verbessern. Das würde zu einer Abwärtsspirale führen.

360°: Ist die Finanzverwaltung seitdem für den Bürger transparenter geworden? Claus Kaminsky: Menschen, die beruflich viel mit doppelter Buchführung zu tun haben, fällt das Verständnis wohl leichter. Für den Laien ist es eher schwieriger geworden.

360°: Hat sich in Hanau das Verfahren der Budgetplanung seitdem verändert?

360°: In Hanau werden regelmäßig Doppelhaushalte verabschiedet. Welche Vorteile bieten sie gegenüber einem einjährigen Haushalt?

Claus Kaminsky: Vor allem die Einstellung zu den Budgets wird sich ändern. Diese Umstellung ist ein Paradigmenwechsel, der noch einige Jahre andauern wird. Das Verfahren selbst hat sich nicht wesentlich geändert.

Claus Kaminsky: Durch sie haben alle Beteiligten früher Planungssicherheit. Zudem können so die Verwaltungskosten gesenkt werden. 360°: Vielen Dank.

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Austausch mit dem Gegenüber Co-Working: eine moderne Arbeitsform, die Mehrwert stiftet Wer wünscht sich das nicht? Arbeiten in schöner Umgebung, angenehmer Atmosphäre, in einem Gebäude, das inspiriert. Die Barbizz Co-Creation macht das für Unternehmensgründer und unternehmerische »Einzelkämpfer« mit Co-Working möglich. »Erfinder« Mike Raven erklärt das Prinzip. 360°: Wie definieren Sie CoWorking? Mike Raven: Co-Working ist eine Form des gemeinschaftlichen Arbeitens für diejenigen, die alleine unterwegs sind – also für Einzelunternehmer und

»Vagabunden«, die mal hier, mal dort arbeiten und für ihre Arbeit nichts anderes brauchen als einen Internetzugang. 360°: Warum macht es Sinn? Mike Raven: Es gibt zwei Aspekte, warum Co-Working sinnvoll ist. Der erste Vorteil ist Kollaboration. Dort, wo mehrere Personen in einem Gebäude arbeiten, tauscht man sich auch aus, fragt mal schnell über den Flur um Rat, findet im Gespräch mit anderen neue Gesichtspunkte. Der zweite Nutzen entsteht aus der Verortung der Arbeit außer-

halb der eigenen vier Wände. Im Home Office gibt es meist viele Ablenkungen – sei es durch Fernsehen, Telefon oder Familie. Außerdem fehlt zu Hause der »In-die-Arbeit-gehen-Modus«. Für Unternehmensgründer zählt

häufig noch ein weiterer Gesichtspunkt: Nicht selten mangelt es ihnen anfangs an Geld, um sich eine moderne, funktionierende und angenehme Büroatmosphäre zu erschaffen. g » www.barbizz.de

»App«-Schmiede erfolgreich gestartet Aktuell hat die Barbizz Co-Creation zwei jungen Menschen zu einer Firma verholfen. Johnny Arulpragasam (25) und Adeel Kahn (31) haben ohne große Kosten »mobile in business« gegründet, ein Unternehmen für Mobile Applications. Für die beiden ist Co-Working ein Trend, der eine immer größere Rolle spielen wird. Vor allem für Freelancer sei diese Arbeitsform optimal. »Früher haben wir uns in Cafés gesetzt und dort mit dem Laptop gearbeitet, um aus den eigenen vier Wänden herauszukommen«, erzählt Johnny Arulpragasam. »Jetzt haben wir uns im Gebäude am Hessen-Homburg-Platz einquartiert, kommen im Flur oder am Kaffeeautomaten ins Gespräch und erhalten so ganz nebenbei wertvolle Tipps und Lösungsansätze.«


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kreisthemen finanzsituation

Raus aus der Abwärtsspirale Kreistag will prekäre Finanzsituation nicht hinnehmen

Das alte Jahr nähert sich dem Ende. Doch nach Feiern ist der Verwaltung des Main-Kinzig-Kreises nicht zumute. Die angespannte finanzielle Situation wird sich aller Voraussicht nach 2011 drastisch verschlechtern. Doch Aufgeben gilt nicht. Notfalls will sich der Kreistag mit einer Klage zur Wehr setzen. Oberflächlich betrachtet unterscheidet sich der Main-Kinzig-Kreis in Aufbau und Organisation nicht allzu sehr von einem Wirtschaftsunternehmen. Gewinne möchte man erwirtschaften, Erfolge feiern, schwarze Zahlen schreiben, zufriedene Mitarbeiter beschäftigen. Doch damit hat es sich auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Denn anders als bei einer Firma geht es Kreis und Gemeinden nicht um Profit, sondern vielmehr um die Erfüllung der Pflichten einer kommunalen Verwaltung. Dabei sind die Gemeinden autonom – zumindest ist es so in Artikel 28 des Grundgesetzes festgehalten. Er räumt ihnen das Recht ein, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln. Dieses Recht zur Selbstverwaltung wird Gemeinden zudem in Artikel 137 der hessischen Verfassung zugesichert. Doch die Realität sieht anders aus. Was auf dem Papier gilt, wird auf finanzieller Ebene ausgehebelt. Von den 29 Städten und Gemeinden des MKK können in diesem Jahr 28 ihren Haushalt nicht ausgleichen. Einzig Biebergemünd gilt als letztes Refugium mit einem laufenden Überschuss. Die Misere hat mehrere Ursachen. Da sind zunächst einmal die gestiegenen Aufwendungen für die soziale Sicherung der Einwohner im Zuge der Hartz IV-Gesetzgebung sowie die Kostenzunahme

bei den Eingliederungshilfen. Auch Ausgabensteigerungen des Jugendamtes – etwa vorgestreckte Unterhaltszahlungen sowie Erziehungshilfen inner- und außerhalb der Familie – verschärfen die Situation zusätzlich. Hinzu kommt der Länderfinanzausgleich: Da die einzelnen Bundesländer eine differierende Finanzkraft aufweisen, wird durch Zahlungen »reicher« Länder wie Bayern und Hessen an »arme« Länder ein Ausgleich im Sinne des Solidaritätsprinzips geschaffen. Doch immer öfter kritisieren die »Geberländer«, dass sie nach dem Finanzausgleich schlechter dastehen als die »Nehmerländer«.

Ist der Länderfinanzausgleich rechtens? Der Kreistag des Main-Kinzig-Kreises folgt dieser Argumentation. Er hat die hessische Landesregierung aufgefordert, die Schlechterstellung des Landes Hessen im Rahmen des Länderfinanzausgleichs verfassungsrechtlich klären zu lassen. Zudem wurde der Kreisausschuss beauftragt, das verfassungsmäßig garantierte Selbstverwaltungsrecht und die damit im Zusammenhang stehende ausreichende finanzielle Ausstattung notfalls auch auf dem Klageweg durchzusetzen. Schließlich drängen Zeit und Zahlen. Schon heute beläuft sich das Defizit auf 57,3 Millionen Euro. Und der Kreis sieht sich kaum mehr in der Lage, Investitionen – insbesondere im Bildungsbereich – vorzunehmen. Ihm wird die Genehmigung der dafür benötigten Kreditaufnahmen versagt. g » www.mkk.de


kreisthemen finanzsituation

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Landrat Erich Pipa im Interview 360°: Um die Kreisfinanzen ist es schlecht bestellt. Welche Rolle spielt hierbei der Länderfinanzausgleich? Erich Pipa: Es ist der gesetzliche Auftrag von Bund und Land, die Kommunen finanziell ausreichend auszustatten. Die Städte und Gemeinden sowie die Landkreise sind von den Entscheidungen in Berlin und Wiesbaden abhängig. Wir müssen immer mehr Aufgaben übernehmen, doch die entsprechenden finanziellen Mittel erhalten wir nicht. Das ist eine Schieflage, die zu erheblichen Belastungen führt. Bei einer grundlegenden Reform sollte auch der Länderfinanzausgleich, der Hessen viel Geld kostet, mit einbezogen werden. 360°: Wie lautet Ihre Forderung zur Verbesserung dieser Situation? Erich Pipa: Aktuell fließen nur 15 Prozent der von den Bürgerinnen und Bürgern gezahlten Einkommenssteuer wieder zurück in die Städte und Gemeinden. Bei der Umsatzsteuer sind es nur rund zwei Prozent. Hier brauchen wir eine entsprechende Gesetzesänderung, die für einen höheren Geldfluss in die Kommunen sorgt. Doch aktuell erleben wir das Gegenteil: Die hessische Landesregierung wird den von der Finanzkrise stark belasteten Kommunen im kommenden Jahr 360 Millionen Euro vorenthalten.

360°: Welche Konsequenzen hat das für die Bürger? Erich Pipa: In diesem Jahr kann keiner der 21 hessischen Landkreise einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. Es fehlen über 600 Millionen Euro, um alle Ausgaben zu decken. Weder Gebührenerhöhungen noch die letzten Einsparungen bieten eine realistische Möglichkeit, um hier wirkungsvoll entgegen zu steuern. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die ersten Städte und Gemeinden ihre gesetzlichen Pflichtaufgaben nicht mehr erfüllen können. Denn rund 98 Prozent der Zuweisungen werden benötigt für Gesundheitsfürsorge, Lebensmittelüberwachung, Natur- und Umweltschutz genauso wie für die Unterstützung bedürftiger Menschen, Sozialund Jugendhilfe, Bauaufsicht, Brand- und Katastrophenschutz, Schulwesen und Straßenbau. Einschnitte in diesen wichtigen Bereichen werden für die Menschen dramatische Folgen haben. Doch das werden wir nicht zulassen und gehen daher – wenn es nötig ist – auch vor Gericht, um als Main-Kinzig-Kreis unser Recht einzufordern. 360°: Vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch. g


Eigen kapital quote

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kreisthemen

Ein Bündel an Expertenwissen »Unternehmersprechtag« steht regionaler Wirtschaft zur Seite

Es gibt viele gute Firmenideen – doch bei der Realisierung steckt der Teufel oft im Detail. Diese Erfahrung machen vor allem Existenzgründer. Unterstützung finden sie beim »Unternehmersprechtag« in Gelnhausen. Das kostenfreie Angebot können aber auch langjährige Inhaber kleiner und mittelständischer Unternehmen nutzen. Eigentlich lief es in Petra Schmidts Gelnhausener Einrichtungshaus »Wohnträume« rund. In einigen Punkten jedoch erkannte sie Verbesserungsbedarf, insbesondere beim Thema Förderung – nur wer konnte ihr professionell weiterhelfen? Beim »Unternehmersprechtag« war sie an der richtigen Adresse. Entwickelt wurde hier die Idee, mit finanzieller Unterstützung durch Vermittlung des RKW Hessen eine Unternehmensberatung zu beauftragen. »Ich war nach dem Gespräch höchst motiviert, neue Wege zu gehen. Ich empfinde es als eine hervorragende, empfehlenswerte und nützliche Einrichtung auch für Kleinstunternehmen wie meines«, lautet Petra Schmidts Fazit. Der »Unternehmersprechtag« ist eine Kooperation von Experten der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, der Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises, der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, der Handwerkskammer Wiesbaden und dem Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Wirtschaft – kurz RKW. »Durch die Vielfalt der angebotenen Kompetenzen erreichen die Unternehmer und Existenzgründer höchste Effizienz in der Beschaffung wichtiger Informationen. Die Ratsuchenden können in einem Termin gleich die Antworten auf ein Bündel der verschiedensten Fragen mitnehmen. Mehrere Einzeltermine mit den beteiligten Institutionen

entfallen, damit entsteht Effizienz auf beiden Seiten«, benennt Thomas Peter, der in der Runde die Förderberatung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank vertritt, die Vorteile. »Wir verstehen uns vor allem im Zusammenhang mit Finanzierungsfragen als unabhängige Wegweiser im Dschungel der Fördervielfalt von Regionen, Hessen, Bund und Europäischer Union. Die Unternehmenslandschaft ist bunt und manchmal geprägt von eher außergewöhnlichen Ideen, bei denen dann Beratungsbedarf besteht. Aber das ist ja gerade das Salz in der Suppe für uns Berater!« Die Teilnahme ist für Andreas Kunz, IHK-Geschäftsführer in Hanau, selbstverständlich. »Das IHK-Gesetz verpflichtet uns dazu, an der Förderung der gewerblichen Wirtschaft mitzuwirken. Dieser Aufgabe kommen wir nicht ange2011 findet der »Unternehmermessen nach, wenn sprechtag« an diesen Terminen statt: wir Existenzgründer 18. Februar, 8. April, 27. Mai, im Regen stehen las26. August und 25. November sen. Oder wenn wir Anmeldung: Unternehmen, die Carsten Grau händeringend NachMain-Kinzig-Kreis Referat Wirtschaft und Arbeit folger suchen, unsere Telefon 06051 / 85 13-712 Mithilfe verweigern. E-Mail: wirtschaft@mkk.de Es geht an dieser Thomas Peter Stelle auch um vie(Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen) le Arbeitsplätze, die Telefon 069 / 91 32 52 58 E-Mail: thomas.peter@wibank.de sonst verloren gehen würden.« g

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Wo Unternehmen auf offene Ohren stoßen Das Team der Wirtschaftsförderung stellt sich vor Wie heißt es doch so treffend: »Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau.« Im Fall von Carsten Grau, dem Leiter der Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises, sind es sogar drei: Iris Jander, Cornelia Erlinger und Iris Dunham sorgen dafür, dass im Referat für Wirtschaft und Arbeit der Kontakt zu den regionalen Unternehmen wie am Schnürchen läuft. Hand aufs Herz: Wissen Sie, was eine »Qualifizierungsbeauftragte« so macht? Die Bezeichnung klingt etwas trocken, dabei kommt Iris Jander tagtäglich mit dem prallen Leben in Berührung: Sie berät kleine und mittelständische Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis hinsichtlich bedarfsorientierter Weiterbildungsmaßnahmen und Fördermöglichkeiten. Unterstützt wird sie von ihrer Kollegin Iris Dunham. Sie ist seit nunmehr zehn Jahren für die Qualifizierungsoffensive des Main-Kinzig-Kreises tätig, die im Referat Wirtschaft und Arbeit angesiedelt ist. Neben der Unterstützung der Qualifizierungsbeauftragten kümmert sie sich um die Projekte »Qualifizierungsoffensive« und »Made in Main Kinzig«. Cornelia Erlinger ist die Dritte im Bunde: Zu ihren Aufgaben gehören die Sachbearbeitung für das gesamte Referat und die Assistenz der Referatsleitung. Außerdem die Bearbeitung von Anfragen, Vor- und Nachbereitung von Firmenbesuchen sowie die Planung diverser Messen. »Jeder Tag ist eine spannende Herausforderung. Wir sind keine Verwaltungseinheit, in der Vorgänge nach bestimmten Richtlinien abgearbeitet werden. Der gute Kontakt zur heimischen Wirtschaft hält uns offen für innovative Ideen«, schwärmt Erlinger. Carsten Grau hat im Frühjahr in Vertretung für Susanne Simmler die kommissarische Leitung des Referats übernommen. Sein Tätigkeitsfeld besteht hauptsächlich in der Netzwerkarbeit, der Lotsenfunktion für Unternehmen bei Problemen mit der Verwaltung, sowie der Beantwortung von Anfragen zur Existenzgründung und zu Fördermitteln; außerdem ist er in wirtschaftspolitischen Arbeitskreisen vertreten. g » www.wfmkk.de

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Es lebe die Nachbarschaft Hanauer Lieferantentag will regionales Netzwerk stärken »Die Welt ist ein Dorf!« Stimmt – schließlich sind heutzutage Kunden in Japan ebenso problemlos erreichbar wie Lieferanten in Marokko. Doch was ist mit den realen Geschäftskontakten vor der Haustür? Mit den Lieferanten, die gleich nebenan hochwertige Güter produzieren? Die präsentieren sich auf dem 6. Hanauer Lieferantentag … Im regionalen Zulieferermarkt führt der globale Wandel dazu, dass die Angebote vieler Firmen oft nicht bekannt sind. Die Industrie- und Handelskammer Hanau-GelnhausenSchlüchtern und der BME/IHK Region Hanau

Main-Kinzig Unterfranken steuern dagegen: Bereits zum sechsten Mal organisieren sie den Hanauer Lieferantentag. Der findet am 17. und 18. Mai 2011 im Congess-Park Hanau statt. Die Veranstaltung soll Anbieter und Einkäufer besser miteinander bekannt machen – dies ist insbesondere für kleinere Zulieferer der Industrie von Vorteil, da diese seltener auf großen Messen vertreten sind. Und Einkäufer ersparen sich auf diese Weise die aufwändige Suche in der Ferne, zeitraubende Lieferwege und Transportrisiken. Fazit: Anmelden und Flagge zeigen. g » www.lieferantentag.de


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Appetithappen aus Fernost Unternehmerdinner bei Woco

Eine besonders schmackhafte Kombination wurde jüngst im modernen Konferenzzentrum der Woco Unternehmensgruppe in Bad Soden-Salmünster aufgetischt: Beim Unternehmerdinner servierte Gastgeber Landrat Erich Pipa den geladenen Firmenchefs aus der Region nicht nur kulinarische Köstlichkeiten, sondern zugleich interessante Informationen zu Wirtschaftsstrategien der Zukunft.

Die Woco-Gruppe … … »entwickelt und produziert Komponenten, welche die Wirtschaftlichkeit, den akustischen Komfort und die Sicherheit des Automobils verbessern. Woco-Produkte leisten einen Beitrag zur Umweltentlastung durch Verbrauchssenkung und Geräuschminderung«, schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage. Die weltweit rund 2.600 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2009 einen Umsatz in Höhe von 285 Mio. Euro.

Wer den Fernen Osten auf Hühnchen süß-sauer und güldene Winkekatzen aus Plastik reduziert, unterliegt einer gravierenden Fehleinschätzung. Schon im Jahre 500 vor Christus erkannte der chinesische Stratege Sunzi: »Chancen multiplizieren sich, wenn man sie ergreift« – nicht umsonst ist China heute die aufstrebende Wirtschaftsmacht schlechthin. Und auch die Nachbarländer beeindrucken durch ökonomische Spitzenleistungen. Warum also sich nicht von dieser Erfolgsgeschichte inspirieren lassen? Beim Unternehmerdinner in Bad Soden-Salmünster sprach mit dem Präsidenten des Deutsch-Asiatischen Wirtschaftskreises (DAW), Konsul Bodo Krüger, ein ausgewiesener Experte: »Frankfurt am Main ist der Nabel Asiens in Deutschland!« Hier befände sich die höchste Konzentration von Diplomaten und Unternehmern aus asiatischen Ländern, woraus sich enorme Chancen für das gesamte Rhein-Main-Gebiet ergäben. Um vor allem die mittelständische Wirtschaft bei der Partizipation an dieser Entwicklung zu unterstützen, hat der DAW Repräsentanzen in China, Indien, Japan, Nepal, Singapur und fünf weiteren asiatischen Ländern eingerichtet und ermuntert Führungskräfte, dieses Kontaktnetz zu nutzen. Auch Landrat Erich Pipa liegt als Wirtschaftsdezernent des Main-Kinzig-Kreises die stabile Entwicklung der ansässigen Unternehmen am Herzen. Er weiß um die besondere Bedeutung der kleinen und mittelständischen Firmen im Kreis als Fundament der Wirtschaft und verschaffte so den Gästen im Anschluss an das spannende Impulsreferat Bodo Krügers die Möglichkeit zum kommunikativen Austausch. g


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Schützenhilfe für Existenzgründer Gründerpass bahnt Weg durch Behördendschungel Am Anfang steht die gute Idee. Sie lässt einen nicht mehr los, wird immer drängender – bis die Entscheidung fällt, sich selbstständig zu machen. Doch weil Existenzgründer mehr als Mut und Geistesblitze brauchen, bekommen sie durch den neu aufgelegten Gründerpass Schützenhilfe.

Gemeinsam geht es besser: Im Existenzgründungsforum haben sich das Technologieund Gründerzentrum Hanau, die Kreishandwerkerschaften, die Wirtschaftsjunioren, die Wirtschaftspaten Rhein-Main, die Wirtschaftsförderung der Stadt Hanau sowie das Referat für Wirtschaft und Arbeit des MainKinzig-Kreises mit der IHK Hanau zusammen geschlossen, um die Serviceangebote für Gründer zu bündeln. Ihr aktuelles Projekt ist der Gründerpass, dessen Ziel darin besteht, Existenzgründer den Weg durch den Gründungsdschungel zu weisen. Das Recht auf Zuschüsse ist dabei beispielsweise ebenso Thema wie die Pflicht zur Erstellung notwendiger Konzepte. g

informationen zum gründerpass den gründerpass gibt es im internet unter: » www.hanau.ihk.de

Gutes Marketing trifft ins Herz Raus aus der Masse Auf seinen Erfolg darf jeder Unternehmer mit Recht stolz sein. Sich auf den Lorbeeren auszuruhen, ist indes kein guter Einfall: Wer weiter oben schwimmen will, muss an seiner Bekanntheit feilen – und dies mit möglichst originellem Marketing. Mit gutgemachter Rockmusik liegt man selten daneben. Das weiß auch Manuela EngelDahan, Geschäftsführerin von KnockN’Lock Deutschland in Bad Orb, das auf den Verkauf und Vertrieb von elektronischen Schließsystemen spezialisiert ist. Ihr Unternehmen unterstützt die Band »Rock in Paradise« mit Konzertmöglichkeiten: »Ich war begeistert davon, wie sich junge Leute mit Leidenschaft einem Ziel verschreiben. Ich habe selbst viel Hilfe von anderen Menschen erfahren und ich möchte der Gesellschaft etwas zurück geben. Und das natürlich am liebsten hier im Main-Kinzig-Kreis, wo ich gerne lebe und arbeite.« Auf unaufdringliche Weise kommt diese »Patenschaft« als Werbeeffekt KnockN’Lock zugute. »Unser Schließsystem hat viel mit ›Vibrationen‹ zu tun. Schließlich öffnen wir per Klopfsignalen Schlösser, Türen et cetera. Und Musik öffnet mit ihren ›Vibrations‹ die Herzen. Das Gefühl der Sicherheit, das Gefühl der Geborgenheit, das kann auch Musik vermitteln.« Dass die Redewendung »Unternehmen kommt von unternehmen« ein wichtiger Leitfaden ist, weiß auch Patrick Andres von der Hanauer Spedition Andres. »Die Geschäftswelt ändert sich heutzutage schnell und man muss sich immer neuen Gegebenheiten anpassen. Verlässliche Dauerkunden, Mund-zu-Mund-Empfehlungen und eine schnelle Reaktion auf Neukundenanfragen sind die Basis des Geschäfts. Auch das Internet spielt eine wichtige Rolle.« Seit kurzem ist auf der Website ein Firmenvideo zu sehen. »Unser Geschäft lebt! Das können wir in dem Video zeigen. Wir haben durch die Bank weg ein sehr positives Feedback erhalten«, berichtet Patrick Andres. Aber: »Ich glaube nicht, dass ein Video allein Wirkkraft erzielt. Es gehört einfach in den Marketingmix. Am Ende punkten wir mit einer überzeugenden Kundenberatung, einem guten Preis und einer wirkungsvollen Leistung.« g

mehr über knock’nlock, die produkte und innovationen finden sie online: » www.knocknlock.de

mehr informationen über die spedition andres finden sie unter: » www.spedition-andres.de

Ret urn on Capi tal Emp loy


möglichkeiten entdecken

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Einschätzung von Trends bei der Personalsuche monster-Roadshow 2009: Befragung unter jeweils 1.000 Unternehmen

93,1 %

Maßgeschneiderte Lösungen

Verstärkter Wettbewerb um qualifiziertes Personal

AQA-Qualifizierungen bedienen Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt

Wenn die letzten Jahre stark von einem zunehmenden Kosten- und Wettbewerbsdruck dominiert wurden, werden die nächsten Jahre von einem sich drastisch zuspitzenden Fachkräftemangel geprägt. Im MKK bietet daher die Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung mbH (AQA) passgenaue Weiterbildungsmaßnahmen an. Die Studie »Recruiting Trends 2009«, bei der 1.000 deutsche Unternehmen befragt wurden, hat einen eindeutigen Trend ermittelt. Demnach planen 67,6 Prozent der antwortenden deutschen Unternehmen für das nächste Jahr Neueinstellungen. Zudem haben neun von zehn Firmen einen starken Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter erkannt. Und über zwei Drittel finden derzeit aufgrund der Situation am Arbeitsmarkt nicht genügend qualifiziertes Personal. Der Mittelstand hält sogar jede dritte Vakanz für schwer und mehr als sechs Prozent der Stellen für nicht besetzbar. Laut der Studie »Mittelstand in Deutschland (MIND)« des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung, finden kleine und mittlere Unternehmen für 53.000 Fachpersonalstellen nicht genügend qualifizierte Kandidaten. Auch im Main-Kinzig-Kreis wird sich die Zahl der benötigten Fachkräfte bis zum Jahr 2030 nahezu verdoppeln, so die Prognose. Vor diesem Hintergrund mag es erstaunen, dass

viele Menschen keinen Arbeits- oder Ausbildungsplatz finden. Im Main-Kinzig-Kreis gibt es derzeit 7.861 Langzeitarbeitslose, also Menschen, die oftmals vergeblich versuchen, auf den ersten Arbeitsmarkt zurückzukehren. Die aktuellen Arbeitsmarkt-Prognosen haben auch Konsequenzen für die Arbeit der Gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA), die im Main-Kinzig-Kreis eng mit dem Kommunalen Center für Arbeit (KCA) zusammen-

Betreuung und Qualifizierung arbeitet. »Gemeinsam suchen wir nach Möglichkeiten, langzeitarbeitslose Menschen mit maßgeschneiderten Qualifizierungsprojekten so fortzubilden, dass sie die Nachfrage auf dem regionalen Arbeitsmarkt erfüllen. Wir setzen dabei auf die Kombination von Betreuung und Qualifizierung – ausgehend von dem Grundsatz ›Fördern und Fordern‹«, erläutert Helmtrud Abs, Geschäftsführerin von AQA, und ergänzt: »Ein gutes Beispiel dafür ist die ›Qualifizierung zum/zur Altenpflegehelfer/ in mit Examen‹. Ziel dieser Maßnahme ist sowohl die berufliche Integration von Langzeitarbeitslosen unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lebenssituation

67,8 % Nicht genügend qualifiziertes Personal

als auch die Deckung des steigenden Bedarfs an zertifizierten Pflegekräften.« Seit 2005 führt AQA das einjährige Programm in Kooperation mit dem Aus- und Fortbildungsinstitut der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises durch. Die Qualifizierung endet mit dem Abschluss als Altenpflegehelferin oder Altenpflegehelfer. Seit Beginn der Weiterbildungsmaßnahme wurden so bereits 80 Teilnehmer in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt. Derzeit nehmen 48 Männer und Frauen daran teil. Auch bei den derzeit 133 Auszubildenden der AQA heißt das Motto: »Lebenschance statt Durchgangsstation«. Die vollwertigen Ausbildungsgänge im dualen System finden in den AQA-Betrieben und -Werkstätten statt. Lohn der Bemühungen: Die Absolventen erzielen regelmäßig Top-Abschlüsse – und verdienen sich eine Festanstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt. g Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung – AQA GmbH Wiesenstr. 39, 63584 Gründau mail: info@aqa.de » www.aqa.de


Pr dr

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Personal

Vom Handwerksmeister zum Handwerksmanager Fortbildung der Kreishandwerkerschaft macht fit für eine erfolgreiche Betriebsführung Betriebswirtschaftliches Wissen wird für Handwerksmeister immer wichtiger. Deshalb bekommen sie im Teil III der Vorbereitung zur Meisterprüfung die Grundlagen von Rechnungswesen und Controlling vermittelt. Doch Preiskampf und zunehmender Wettbewerb im Handwerk machen es für so manchen notwendig, sich zusätzliche Kenntnisse in moderner und marktorientierter Betriebsführung anzueignen. Hier hilft der Studiengang »Betriebswirt/in (HWK)« weiter. Das gute alte Handwerk bleibt von Umbrüchen nicht verschont. Manuelles Geschick allein reicht nicht mehr aus. Gerade hinsichtlich des Preisdrucks, der im Handwerk herrscht, müssen Handwerksmeister, Firmeninhaber und Führungskräfte über umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügen, um erfolgreich zu werden und zu bleiben. Die Kreishandwerkerschaft Hanau trägt dieser veränderten Situation seit einigen Jahren mit einem besonderen Studiengang Rechnung. In Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Wiesbaden bietet sie eine Fortbildung an, die vertiefte kaufmännische Kenntnisse vermittelt und mit einem Abschluss als »Betriebswirt des Handwerks« endet. Der Lehrstoff wird den Teilnehmern in 25 Zweitages-

veranstaltungen vermittelt und umfasst die Fächer Betriebswirtschaft, Recht, Personalführung und Personalentwicklung, sowie Volkswirtschaft. Das Fach Betriebswirtschaft nimmt mehr als die Hälfte der insgesamt 500 Unterrichtsstunden ein und ist in Finanz- und Rechnungswesen, Organisation und Planung sowie Marketing untergliedert.

Rahmenplan regelt Lerninhalte »Die Lehrgangsinhalte sind in einem bundeseinheitlichen Rahmenlehrplan festgelegt«, erklärt Gernot Franz, Abteilungsleiter für das Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) bei der Kreishandwerkerschaft Hanau. Er fungiert auch als Ansprechpartner für Interessenten. In 25 Einheiten im 14-tägigen Rhythmus, jeweils freitags und samstags von 9 bis ca. 17:30 Uhr, führt der Studiengang zum Betriebswirt – nach erfolgreich abgelegter Fortbildungsprüfung. Allerdings sind »12 bis 15 Anmeldungen notwendig, damit der Kurs zustande kommt«, macht Gernot Franz klar. g » www.kh-hanau.de

Für Unternehmer unter 40 Von Chef zu Chef: Wirtschaftsjunioren tauschen sich unbürokratisch aus Jung und dynamisch, mit Lust am Netzwerken und am Erfahrungsaustausch – das sind die Eigenschaften, die Menschen für die Wirtschaftsjunioren qualifizieren. Vor allem aber müssen sie ein Kriterium erfüllen: Sie sind Führungskräfte oder Unternehmer. Die Wirtschaftsjunioren Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern sind einer von 214 Mitgliedskreisen, die der Verband der Wirtschaftsjunioren in Deutschland zählt. In unregelmäßigen Abständen treffen sich die 135 Mitglieder ein- bis zweimal im Monat, um sich über Unternehmerisches auszutauschen, Neues zu hören, Betriebe zu besichtigen oder gemeinsam Stellung zu beziehen. Dass die Mitglieder entsprechend ihrem Alter – bis zu 40 Jahre – durchaus hemdsärmelig zu Gange sind, beweisen solche Termine wie eine »Pulloversitzung« oder der Besuch des hessischen Puppenmuseums. Und auch die Einladung von Carl-Uwe »Charly« Steeb fällt in diese Kategorie. Vom ehemaligen Tennisprofi wollten die Mitglieder wissen, was die Wirtschaft vom Spitzensport lernen kann. »Wir sind eine Drehscheibe für Kontakte und Verbindungen«, erzählt Tobias Kämpf, Sprecher der Wirtschaftsjunioren. »Und natürlich freuen wir uns über jedes neue Gesicht in unserer aktiven Runde.«. g » www.wj-hanau.de

Altersverteilung von Geschäftsführern in Deutschland

2,4 %

»Geschäftsführer-Demografie 2010« Bürgel Wirtschaftsinformationen Analyse von 1.020.302 Handelsregistereintragungen

18 – 29 Jahre

12,8 %

30 – 39 Jahre

33,2 % 40 – 49 Jahre

27,7 %

50 – 59 Jahre

16,5 %

60 – 69 Jahre

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Management mit System Umwelt-Tischler absolvieren EcoStep-Zertifizierung Bei der Tischlerei Thomas Maul GmbH & Co. KG in Freiensteinau herrscht Feierlaune. Als bundesweit erster Betrieb im Tischlerhandwerk darf sich das Unternehmen mit einem EcoStep-Zertifikat der DQS GmbH schmücken. Das Zertifikat bildete den Abschluss eines sechsmonatigen EcoStepBeratungsprozesses, der speziell auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten ist. Und bei dem ein Betriebsoptimierungssystem für die Bereiche Qualität, Umwelt und Arbeitsschutz Anwendung findet. Alles in allem integriert EcoStep die Kernforderungen der internationalen Normen ISO 9001 für Qualitätsmanagement, ISO 14001 für Umweltmanagement und BS OHSAS 18001 für Arbeitsschutz. »Im Ergebnis zeigt sich: Kein Unternehmen ist gleich – auch wenn alle derselben Branche angehören. Entscheidend ist deshalb nicht, was

Unternehmen einsetzen, sondern dass sie das Richtige einsetzen«, erläutert DQS-Auditor Hauke Kreutzfeldt. Er hat die Zertifizierung nicht nur bei Thomas Maul, sondern gleichzeitig auch bei zehn anderen Tischlerbetrieben durchgeführt. Bei Thomas Maul entdeckte er die größten Potenziale im Bereich der Unternehmensorganisation. »Unsere Mitarbeiter sind jetzt stärker eingebunden. Sie arbeiten eigenverantwortlicher und sind dadurch viel motivierter. Das Unternehmen läuft«, so das abschließende Resümee von Thomas Maul, dessen Firma derzeit elf Personen beschäftigt. Die Einführung von EcoStep erfolgt zum Festpreis und kostet pro Unternehmen netto 4.250 Euro. Betriebe mit Sitz in Hessen können Fördermittel des Landes Hessen und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beantragen. g fragen beantwortet kay uwe bolduan, leiter der ecostep-geschäftsstelle hessen beim rkw hessen: telefon: 0 61 96 / 9702-55 mail: k.bolduan@rkw-hessen.de

Beruf: Erbsenzählerin Vor allem für kleine Unternehmen ist ein Buchhaltungsservice Gold wert Buchhaltung – ein Wort, das manchem Unternehmer die gute Laune vertreibt. Für viele gehört die Darstellung der Finanz-, Vermögensund Ertragslage ihrer Firma zu den ungeliebten, aber notwendigen Attributen der Selbstständigkeit. Ein Buchhaltungsservice, der sich um die Buchung der Geschäftsvorfälle kümmert, schafft Freiraum für wichtigere Dinge. Jeder Selbstständige kennt das: Am Ende des Monats stapeln sich Rechnungen, Quittungen, Bankauszüge und Notizen. Und eigentlich ist gar keine Zeit für die Buchhaltung, die ja lückenlos, zeitlich und sachlich geordnet sein muss. Sabine Fricke aus Hanau, Karin Müller aus Maintal und Beate Seikel aus Erlensee können den Leidgeplagten helfen: Sie kümmern sich um die »Zettelwirtschaft«, erledigen die Buchhaltung, übernehmen die Lohnabrechnung und bereiten alles für den Jahresabschluss und die Bilanz vor. Für die meisten ihrer Kunden ist die Kostenreduktion das Argument, sie zu beauftragen, erzählt Sabine Fricke. »Ein Steuerberater, der sich um die laufenden Geschäftsvorfälle oder um

die Lohnabrechnung kümmert, ist doppelt so teuer«, macht sie klar. Vor allem für Existenzgründer ist die Dienstleistung des Buchhaltungsservices Gold wert. »Viele gründen ein Unternehmen, haben aber keinen kaufmännischen Background und springen somit ins kalte Wasser«, weiß sie. »Diesen Kunden muss man dann erst mal das kleine Einmaleins der Buchführung erklären.« Es sind hauptsächlich kleine Unternehmen, die den Buchhaltungsservice in Anspruch nehmen. 95 Prozent von Sabine Frickes Kunden sind Firmen mit bis zu sechs Mitarbeitern. Ob groß oder klein – am Ende können sich alle unangenehme Überraschungen beim Finanzamt ersparen. g Erbsenzählerinnen in Ihrer Nähe: Sabine Fricke, Hanau Selbstständige Buchhalterin » www.ich-zaehle-ihre-erbsen.de Karin Müller, Maintal Büromanagement, Coaching, Büroorganisation, Buchhaltung » www.bueromanagement-maintal.de Beate Seikel, Erlensee Büroservice und Organisation » bwww.bseikel.de

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Struktur für den schöpferischen Freiraum RKW-Berater prüft Geschäftsideen im Kultur- und Kreativbereich Viele Künstler können sich sicher sein: Ihre Fähigkeiten als Schauspieler, Designer, Autor, Mediengestalter oder Filmemacher sind unbestreitbar. Aber können sie auch von ihrer Arbeit leben? Fundierte Antworten auf diese Frage kann ihnen Norman Schulz geben. Als einer von bundesweit acht RKW-Beratern unterstützt der erfahrene Kulturmanager direkt vor Ort an regelmäßigen Sprechtagen selbständige Kreative aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Bei diesen Gesprächen klärt Norman Schulz die Potenziale ihrer unternehmerischen Projektpläne. Sollten diese bereits in konkrete Geschäftsideen gemündet sein, prüft er sie auch hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Neugründer, Projektemacher, Microunternehmer und Freelancer finden in der Beratung auch konkrete Informationen zu den Angeboten der regionalen Kultur- und Kreativwirtschaft. Und auch über passende Förderprogramme im Bereich der Wirtschaftsförderung weiß Norman Schulz Bescheid. In den Beratungsgesprächen regt der Kulturmanager seine Klienten an, ein engmaschiges Netzwerk zum Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten zu knüpfen. g kontakt: norman schulz | rkw hessen gmbh | düsseldorfer straße 40 | 65760 eschborn | telefon: 0 61 96 / 970 224 | mail: schulz@rkw.de

Am Geld soll’s nicht scheitern Wie Existenzgründer ihr Unternehmen auf solide finanzielle Beine stellen können Die Idee ist schon lange da – das erforderliche Kapital aber fehlt. Dieses Problem begleitet die meisten Existenzgründer bei ihrer zukünftigen Selbstständigkeit. Ulrich Lohrmann von der Förderberatung Hessen gibt wertvolle Tipps für die Finanzierung von Geschäftsideen. Wer ein Unternehmen gründen will, braucht eine Idee, mindestens 15 Prozent Eigenkapital – und einen schlüssigen Businessplan. Für Ulrich Lohrmann von der Förderberatung ist dieser Plan das zentrale Dokument. »Damit kann der Existenzgründer erfolgreiche Finanzierungsgespräche führen.« Hilfestellungen und Checklisten für den Businessplan gibt es auf der Internetseite der KfW-Mittelstandsbank unter der Rubrik »Gründerzentrum«, auf der Website www.promotionnordhessen.de, vom Bundeswirtschaftsministerium unter www.existenzgruender.de und vom hessischen Wirtschaftsministerium unter www.existenzgruendung-hessen.de. Wer alleine nicht klarkommt, kann Beratung beim RKW oder bei den Kammern in Anspruch nehmen, die aus Landes- bzw. Bundesmitteln gefördert wird. Damit ist die Finanzierung dann zwar schon entworfen, aber noch nicht abgeklärt. »Der erste Weg sollte deshalb zur Bank des Vertrauens führen«, rät Ulrich Lohrmann. Vorher stehen aber Erkundigungen nach möglichen öffentlichen Förderkrediten, beispielsweise bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (auf Landesebene) oder bei der KfW-Mittelstandsbank als Förderbank des Bundes. »Rund ein halbes Dutzend Förderprogramme kommen für Gründer in Frage«, macht der Experte klar. Mit dem Förderkredit-Vorschlag geht es dann zur Hausbank, die den Förderantrag zusammen mit dem Existenzgründer stellt. Bei Existenzgründern, die nicht genügend Sicherheiten vorweisen können, kommt die Bürgschaftsbank Hessen ins Spiel, die öffentliche Bürgschaften vergibt. Sie wird

in der Regel von der Hausbank kontaktiert. Gründer, die ein Kreditvolumen von 50.000 bis 300.000 Euro ins Auge gefasst haben, können aber auch selbst mit der Bürgschaftsbank Hessen verhandeln und dann mit der Bürgschaftszusage in der Tasche in die Kreditverhandlungen mit ihrer Hausbank gehen.

Förderberatungs- Experten: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen Förderberatung Hessen Thomas Peter Telefon: 069 / 91 32-5258 Ulrich Lohrmann Telefon 069 / 91 32-3262 » www.wibank.de

Ulrich Lohrmann nennt die derzeit üblichen Zinssätze: Bei Kleinkrediten effektiv 4,5 Prozent bei 10 Jahren Laufzeit, bei größeren Krediten 2,5 bis 7 Prozent – abhängig von den Sicherheiten und von den Erfolgsaussichten der geplanten Unternehmung. Wer am Ende drei »Ja« hat – von der Hausbank, der Förderbank und der Bürgschaftsbank –, der hat’s geschafft: die Finanzierung seiner Geschäftsidee war erfolgreich. Für kleine Technologieunternehmen ist Venture Capital (Risikokapital) eine Alternative. Land und Bund haben Programme, wie zum Beispiel »HessenKapital« aufgelegt, die Innovations- und Wachstumsprojekte mitfinanzieren – in Form von stillen oder auch offenen Kapitalbeteiligungen. »Diese Lösung ist vor allem für Unternehmen sinnvoll, die auf Sicht erst einmal keinen Gewinn erzielen werden«, erklärt Ulrich Lohrmann. g


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Aufmerksame Bewirtung Geschäftspartner korrekt bewirten Der Anlass entscheidet darüber, in welchem Umfang ein Geschäftsessen steuerlich absetzbar ist. Der Fiskus unterscheidet dabei nicht zwischen Sekt oder Selters, sondern zwischen »Bewirtung« und »Aufmerksamkeit«. Lädt ein Unternehmer seine Geschäftspartner zum Essen ein, kann er Speisen, Getränke und Trinkgelder – übrigens auch Tabakwaren – steuerlich zu 70 % als Bewirtungskosten absetzen. Anders ist das bei Kaffee, Mineralwasser und Gebäck, die beim Meeting bereit stehen. Beim Fiskus gelten sie als Aufmerksamkeit – und dürfen deshalb sogar zu 100 Prozent abgesetzt werden. Dazu gereichte Frikadellen und Kartoffelsalat fallen dagegen in die Kategorie Bewirtung. Und wie verhält es sich mit der Flasche Champagner zum erfolgreichen Geschäftsabschluss? Richtig: Sie erregt nicht nur Aufmerksamkeit, auch das Finanzamt versteht sie als solche. g

Wachstumsmotor auf Zeit LeadPeople hilft Unternehmern bei der Generierung von Neugeschäft Wie finde ich Neukunden? Welche Vertriebswege bringen mich am schnellsten voran? Wie finde ich die richtigen Partnerschaften und schließe gewinnbringende Allianzen? Wie komme ich an Wachstumskapital? – Fragen, die nicht nur für Existenzgründer und junge Unternehmer interessant sind. Der »Wachstumsdienstleister« LeadPeople GmbH gibt Antworten. Unternehmen in Wachstumsphasen und in Zeiten der Expansion haben oft nur eine vage Vorstellung von den Maßnahmen und Strukturen, die sie voranbringen könnten. Die LeadPeople GmbH kann hier weiterhelfen. Das Offenbacher Unternehmen stellt Unternehmensgründern und (Jung-)Unternehmern Strategien für mehr Wachstum vor.

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Deutschland, deine Fachkräfte … Mitarbeiterentwicklung wirkt drohendem Fachkräftemangel entgegen Arbeitsmarktforscher schlagen Alarm: Deutschland gehen die Fachkräfte aus. Experten empfehlen, verstärkt in Bildung zu investieren. Zu den erfolgversprechenden Strategien zur Überwindung des Fachkräftemangels gehört auch die richtige Personalentwicklung. Ab 2010 wird die Wirtschaft unter einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften leiden. Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer aktuellen Langzeitstudie festgestellt. Wer im Markt der Zukunft bestehen will, muss heute investieren. Qualifizierte Mitarbeiter sind das Kapital, auf das jedes erfolgreiche Unternehmen gründet. Die Stärken der eigenen Mitarbeiter durch Personalentwicklungsmaßnahmen gezielt fördern – das ist der »Königsweg«. Schon bei der Ausbildung können Unternehmen im Wettbewerb um motivierte Schulabgänger punkten. So wie Engelbert Strauss, der Fachausrüster für Berufsbekleidung, der ganz besonderen Wert auf die Förderung seiner Mitarbeiter von morgen legt. Das Familienunternehmen bietet neben bestehenden Ausbildungsprogrammen eine große Anzahl an berufsbegleitenden Studiengängen. Die jungen Menschen werden so auf Führungspositionen im Handel vorbereitet. Auch beim Personaldienstleister JOB AG geht man diesen Weg. »Nur mit Personal mit entsprechendem Fachwissen können wir weiter wachsen«, erklärt Vorstand Stefan Polak. Deshalb hat das Unternehmen im August 2010 auch erstmals eine Ausbildung angeboten, die mit einem parallelen Betriebswirtschaftsstudium kombiniert ist. g » www.iab.de | » www.engelbert-strauss.de | » www.job-ag.com

Die drei Gesellschafter und Gründer Mark Muschelknautz, Albrecht Ackermann und Michael Louis sehen ihre Aufgabe aber nicht nur in der Beratung auf Zeit. Sie generieren auch Verbindungen zu potenziellen Interessenten, organisieren Partnerschaften und Kooperationen, schaffen die Infrastruktur für zusätzliches Umsatzpotenzial und knüpfen Kontakte mit möglichen Investoren. Ein Strategie- und Aktivitätenplan zeigt dem Unternehmer auf, wie er am besten zum Ziel kommt. g » www.leadpeople.de

Wenn einer eine Reise tut … … sollte er das Steuerrecht kennen Der Normalsterbliche spricht von »Dienstreise«, der Gesetzgeber nennt es »beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit«. Dahinter verbirgt sich eine Vielzahl von steuerlichen Regeln. Wichtig ist: Bei Auswärtstätigkeit darf ein Unternehmer keine »regelmäßigen Arbeitsstätten« besuchen. Sucht er beispielsweise eine Filiale durchschnittlich einmal pro Woche – und sei es auch nur für eine Stippvisite – auf, darf er hierfür keine Reisekosten steuerlich absetzen. Schaut er dagegen nur einmal im Monat nach dem Rechten, kann er die Fahrtkosten in vollem Umfang geltend machen. Bei einer Abwesenheitsdauer von mehr als acht Stunden schließt das auch pauschale »Verpflegungsmehraufwendungen« ein. Bei Übernachtungen erlaubt der Fiskus wiederum keine Pauschalen. Hier muss der Reisende alle Aufwendungen per Beleg dokumentieren. Zudem sind Reisekosten befristet: Nach Ablauf von drei Monaten endet in jedem Fall die steuerliche Abzugsfähigkeit. g » www.rechnungswesen-portal.de


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Dezember 2010

Comedy 23.1. Hanau |

Januar 2011

Konzer t 11.12. Hanau |

Konzer t 8.1. Hanau |

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Netzwerken 15.12. Hanau |

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Neujahrs11 Sinfoniekonzer t 20

– Oh, du Fröhliche Ohren Pfefferkuchen für tspro-

» ww w.c ph.de

– »Schwamm drüber Der besondere 10« Jahresrückblick 20

Kongress 9.1. Hanau |

r Dialog. »WettbewerblicheeverDas neue Vergab iche fahren für erfolgre« Stadtentwicklung?

Barbizz Weihnachtsspecial

der Chanresrüc kblic k mit Be sinnlicher Jah knüpfen. zu 11 20 kte für ce, wic htige Konta e ng 18 uhr, barbi zz lou nau pla tz 1, 63452 ha he sse n-hombu rg-

Februar 2011 Comedy 24.2. Hanau |

»Sonderschüler«

hl-Programm zu Da s neue Mundstu en bis ng smisere. Lach du Bil ds Deutschlan t. mm da s Sc hulamt ko park hanau 19 uhr, cong res s 450 hanau 63 1, tz pla schloß » ww w.c ph.de

Shopping 18.12. Hanau |

acht Verkaufsof fene N stadt

März 2011

r Hanauer Innen Die Ge schäfte de ex tralange auf. lassen ihre Türen 24 uhr bis n ite öff nu ng sze

ex klu sitet eine Fülle an Der Kong ress bie eiten aw rop eu m de en zu ven Inf ormation r d um den Hanaue run n hre rfa ve Vergabe u. ba us Innenstadta s park hanau 9:30 uhr, cong res 450 hanau schloßpla tz 1, 63 » ww w.c ph.de

Spor t und Freizeit 20.12. Hanau |

Glatteis auf dem Marktplatz

meter .1.: 70 0 Quadrat Vom 20.12. bis 24 r Brüder de n ße Fü zu en Eislaufvergnüg Eisbahn men können die Grimm. Auch Fir ldung me ran Vo ch Uhr na täg lic h ab 20:30 nutzen. d r, in de n fer ien un täg lic h 12 – 20 Uh r uh 10 ab am wo ch en ende tz hanau markt pla .de au an » ww w.h

ionellen Zeichen der tradit Weihnachten im Eine feiernde . sik Mu el sp Go schwarzen Solis ten. t hochkarätigen Gemeinschaft mi u ch e hana 16 uhr, chris tuskir 63452 hanau ule sä ren eh r an de

| Fest 29.12. Bad Orb

auber Bad Orber Winterz en au s far benfroh Bunte Lic hteffekte den Kurpark. ren nie mi illu n ler Str ah für den rgt so sik Mu e Pa ssend . en hm akus tischen Ra rk, 63619 bad orb ab 16 uhr, ku rpa e » ww w.b ad -or b.d

zug Rosenmontagsum dt ta durch die Innens

| Workshop 15./16.1. Frankfurt

IHK kshop Businessplan-Wor

Konzer t 26.12. Hanau |

pelTraditionelles Gosrt ze on Weihnachtsk

Umzug 7.3. Fulda |

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enzpotenzielle Ex ist Ex perten führen s der zes Pro en mt sa ge n gründer durch de für n he ste d un stellung Bu sinessplan-Er . ng gu rfü Ve Fragen zur ko ste n: 150 eu ro r jew eil s 10 – 17 uh ma in, ihk frank fur t am 313 frank fur t 60 4, z lat börse np ma in.ihk .de » ww w.f rankfu rt-

n | Gesundheit 22/23.1. Bad Sode

4. Bad Sodener Gesundheitstage

Le nsch im höheren Thema: »Der Me s von Fac härzten au e äg rtr Vo . er« bens alt lnhau sen/ Ge n ke ini -Kl zig den Main-Kin Sc hlüchter n. 10:30 – 17:30 uhr sp es sart the rm e bru nn enpa ssage n-s tra ße 5 frowin-von -hu tte almün ste r n-s de 63628 bad so almue ns ter.de n-s de so ad » ww w.b

ofsstadt g durch die Bisch Närrischer Umzu dort geht es n Vo f. ho hn Ba mit Start am dt zum Abtstor. durch die Innensta hof, 36 037 fulda hn ba 13:33 uhr, am » ww w.f uld a.d e

t | Infotag 16.3. Frankfur

d Finanzierungs- un g ta Fördersprech

on für ung und Inf ormati Individuelle Berat zg ründer durch en ist Ex d un er Unter nehm fur t rten der IHK Frank Fördermittelex pe n. He sse und der WIBank : anme ldu ng un ter wibank .de g@ un rat foe rde rbe fur t am ma in nk fra ihk r, uh 13 – 18 313 frank fur t börse nplat z 4, 60 in.ihk .de ma ww w.f rankfu rt-


gedanken notizbuch

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Verschmitzt …

Z ahlenmasochismus

sind sechs weitest lu ol W en eb n , n se os en Z werge als WG-G en eb si e tt undert eine h ha hr en Ja h . tc 17 it w im lt Schnee ga n ge kt und in Thürin er rm ve el ib B er d in rau. Welche Eren gf n Ju s al re Todsünd er d ie w e, tt Kinder geboren ha e h ic el eh n u ben können! ha en es eb si ch is ie d ag , M as Frau w et s u dass Z ahlen durcha , a N ? gt in br as d s n u kenntnis gen zu entn u n h ec br a en es Sp d n u r Bestandskonten te n hi r be u a Z en d er Schule standen , d n in on h Sc Z ugegebe . ch fa n ei z nicht immer gan g a llt a ro ü och spätestens B d im ß, u t sf is , eg n ri K f u decke a k er w schnöden Z ahlen em d it eingeholt. m s er n d u ie n w vo n er en m m u N die Meist er uns die Macht d t ha m iu d u St er od g t immer n och n n Ce 82 ie d t ha nach Ausbildu r lle ü efochten (»Frau M sg u a ge ie kr st in le K nde erstellt (»Der u en ef B e ch is Da werd og ol h yc ps n ie gesteckt!«) oder la sse ka ee ff g’ Dir, das ist a sa K h ie ic d – in t en h n tö nic rb a F i re Krawatten mit d er m im gt ä tr er d enbruch, weil die ei m n m sa zu n Herr Sch ve er N en n ei er aber man probt od – ) « r! ge n ä fg u ebnis liefert. ra rg D E te ein h sc n ü w ge as d t h ng einfach nic Gewinn-Verlust-Rechn u eln beachten: eg R en en ld go se ie d r u einfach n Dabei muss man doch »Wer wird i be n te a id d n a K ie d machen Sie es wie n lle ä F n n Sie ihn nach ge ge ri a ie fr w d h n sc u r In ke 1.) sjo m u ik bl Kollegen zum Pu en n ei e si n re ü K : « r? abschieben . ä ld u h Sc Million ie d e Si en n n er falsch liegt, kö n en w – g rz es Stoßgebet, n u ku n in ei E M s: lo er d n sein u e ad bl u Würfel aus der Sch g, ri a ha g ti ch ri es d 2.) Wir en des Computers. ef ti n U ie d in it m a d nd weg Es sei denn, Sie . en d el m be das Ergebnis n otieren u ga n ei n te a ie freiwillig zur D n , ie n , am Ende ie t N : ha lt gi en l h el tc er it w ee n h 3.) Gen Sc , glauben Sie etwa er d O . gt la n ra ve ch is st sind masochi htbar fleißig war? rc fu so es l ei w , en m m den Prinzen beko

Euer Herr Schmitz


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Stücke schneiden. Thunfisch in 3 oder 4 dicke Scheiben schneiden, salzen und in nicht zu heißem Olivenöl von jeder Seite ca. 1 Minute anbraten. Die angebratenen Scheiben beiseite stellen und mit Limonensaft beträufeln. Zwiebel- und Paprikawürfel mit den Thymianzweigen in Olivenöl anziehen, dann erst die Zucchiniwürfel dazugeben und etwas später die Kirschtomaten und Oliven. Alles gut durchschwenken, mit Salz und Pfeffer würzen und dem Pesto verfeinern. Das mediterrane Gemüse auf Teller anrichten, die lauwarmen Thunfischsteaks in breite Streifen schneiden (in der Mitte sollten sie fast roh sein) und auf dem Gemüse verteilen. Dazu frisch gebackenes Baguette. Guten Appetit! g Philipp Barteldes, Kochakademie Schützenhof

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Nächste Ausgabe: Februar 2011 Thema: Mittelstand 2.0 Dem deutschen Mittelstand geht es wie der Gesellschaft: Beide werden alt. Doch ein Generationenwechsel steht an. Der neue Mittelstand ist in den Zwanzigern. Was passiert, wenn Betriebswirte durch Familienzugehörigkeit nach dem Studium an die Spitze alteingesessener Betriebe geraten? 360° schaut sich um. Social Media Kontaktpflege und Marketing waren gestern. Heute ist Social Media. In Zeiten von Xing, LinkedIn, Facebook und Twitter verschmelzen Werbung, Vertrieb und Beziehungsmanagement miteinander. 360° führt ein. Neue Führungskonzepte Hierarchie ist out, Kooperation und Eigenverantwortung sind Trumpf. Im Wandel der Zeit setzte sich eine neue Führungskultur durch. Dabei ersetzt pfiffiges Netzwerken die Karriereleiter. 360° knüpft mit. Gläserne Buchhaltung Adieu Bilanzgeheimnisse! Was früher sorgsam unter der Decke gehalten wurde, fällt heute in die Kategorie »Vertrauensbildende Maßnahmen“. Unternehmen werden immer transparenter – eine gläserne Buchhaltung gehört dazu. 360° guckt hin.


Sichern Sie sich ein Stück Logistikgeschichte... System Alliance – das sind 50 Jahre Logistikgeschichte der ganz besonderen Art. In Kooperationen und Netzwerken wurde das Speditionswesen auf betriebswirtschaftliche Füße gestellt. Ihre Mitglieder – allesamt mittelständische Unternehmen – erfanden und gründeten den ersten privaten Paketdienst Deutschlands und einen der ersten Stückgut-Expressdienste. Sie optimierten betriebliche und speditionelle Abläufe, dachten sich technische und ökonomische Innovationen aus und führten sie anschließend in die Praxis ein. Und sie schufen viele Standards, die bis heute gelten: in EDV, Abrechnung, Planung und Servicequalität. Das Buch „System Alliance – Logistik in der Zeitmaschine“ stellt also eine ganz besondere Form der wirtschaftlichen Zusammenarbeit vor: die mittelständische Kooperation.

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360° Wirtschaft im Main-Kinzig-Kreis - Ausgabe 3/10