Page 1

360°

Ausgabe 1 / 2010

Wirtschaft im Main-Kinzig-Kreis

Gut, weil gerne Wer liebt, was er tut, muss nie wieder arbeiten [10 –  13]

Arbeitszeitberatung Flexible Zeiten, zufriedene Mitarbeiter [14]

Top-Adresse für Existenzgründer

Großeltern zum Aussuchen

Studie belegt: Main-Kinzig-Kreis ist besonderes „gründerfreundlich“ [7]

Pilotprojekt in Gelnhausen bringt Jung und Alt zusammen [19]


3

editorial expertenrat

Auf ein Wort, Herr Landrat 360°: Das regionale Wirtschaftsmagazin „360° – Wirtschaft im Main-Kinzig-Kreis“ präsentiert sich in neuem Look und mit erweitertem Inhalt. Warum? Erich Pipa: Mit 360° haben wir in den vergangenen zwei Jahren ein Magazin etabliert, das bei den Unternehmern sehr gut ankommt. In vielen Gesprächen wurde mir versichert, dass 360° nützliche Informationen liefert und dabei spannend zu lesen ist. Dieses positive Echo möchten wir gerne verstärken. Als Kreis haben wir unter anderem die Aufgabe, interessante Projekte zu unterstützen und dabei mitzuhelfen, dass diese langfristig erfolgreich sind. Dazu leistet 360° einen wichtigen Beitrag.

Landrat Erich Pipa

360° wird flügge und in die Selbstständigkeit entlassen: Künftig treten wir als Herausgeber in den Hintergrund. Diese Aufgabe übernehmen ab dieser Ausgabe mit Frohberg Media, m|quadrat und Mainblick Unternehmen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Unsere Themen und Anliegen bleiben aber wesentlicher Bestandteil des Heftes. Wir wollen weiterhin zeigen, was der Kreis in Sachen Wirtschaft unternimmt und wie die Unternehmen aus der Region davon profitieren.

Auf jetzt 32 ansprechend und zeitgemäß gestalteten Seiten bietet 360° Unternehmern und Entscheidern ein breites Themen-Spektrum. Dabei wird künftig der Nutzen noch stärker im Vordergrund stehen: Das Heft bietet Zusatzinformationen, Hinweise zu Studien, LektüreTipps oder Verweise auf passende Internetangebote. Wie bisher auch, widmet sich jede Ausgabe einem Schwerpunktthema. Diesmal geht es um „Beruf und Berufung“ – ein echtes Spannungsfeld in der modernen globalisierten Welt. Damit 360° gezielt auf Ihre Bedürfnisse als Leserinnen und Leser eingehen kann, lade ich Sie ein, Anregungen und Kritik zu platzieren. Mailen Sie einfach an redaktion@360-magazin.de. Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit der neuen 360°! g Mehr Informationen, kostenloses Abo und Mediadaten: >> www.360-magazin.de

Beim Helfen helfen

Können Sie helfen?

360° bringt Menschen zusammen

StadtEngel24 sucht Unternehmen als Paten

Willkommen in der Ellenbogengesellschaft: Jeder denkt nur an sich, keiner achtet auf seine Mitmenschen. Und Unternehmer sind sowieso geldgierig und unsozial. Ein feines Klischee, oder? Die neue 360° räumt damit auf! Wir bringen Menschen miteinander ins Gespräch, die auf der Suche sind. Auf der Suche nach Unterstützung, Paten, Mäzenen, Multiplikatoren, Kontakten, Investoren und Meinungen … Sagen, schreiben, mailen Sie uns einfach, wo’s klemmt oder was Sie vorhaben. Nur keine Hemmungen, denn bei einer Auflage von 10.000 Exemplaren und einem gigantischen Verbreitungsgebiet ist 360° sicher ein perfektes Sprachrohr für Ihre Anliegen. In der jeweils darauffolgenden Ausgabe zeigen wir, was aus Ihrem Projekt geworden ist. Uwe Berndt Chefredakteur Na, wenn das kein vorzügliches mail: redaktion@360-magazin.de Angebot ist! g

Paten gesucht! Kein Hilferuf aus Afrika, sondern aus Hanau. Helmut Seitz sucht Unternehmer, die sein Projekt „www.StadtEngel24.de“ finanziell unterstützen. In Privatinitiative hat er die Internetplattform ins Leben gerufen – ein Pilotprojekt für die Bürgerinnen und Bürger von Hanau. „Katastrophenmeldungen gibt es genug. Diese Seite möchte nur die guten Dinge aufzeigen, die das Bild der Stadt prägen“, macht er klar. „Wenn Unternehmen eine Patenschaft übernehmen würden, könnte die Internetseite aufwändiger betreut werden“, konkretisiert er. Derzeit pflegt er selbst in seiner Freizeit die Inhalte. „Außerdem könnte in der Stadt ein Büro mit Mitarbeitern entstehen, die für die Bürger ständig verfügbar sind.“ g Helmut Seitz Freut sich auf Ihre Unterstützung mail: helfen@360-magazin.de

telefon: 0 16 81 / 98 21 88 >> www.stadtengel24.de


4

inhalt zusammenfassung

kreisthemen

16 Bevölkerung altert rapide Der demografische Wandel ist auch im MKK nicht aufzuhalten – doch es lässt sich etwas daraus machen regionales

18 Projekt: SO wie DAheim

6 Kurz gemeldet: Ausbildungserfolge 6 Weiterbildung mit Brief und Siegel Gütesiegel von Weiterbildung Hessen e. V. garantiert Qualität

7 Bildungskooperation wird vertieft Hanau arbeitet mit Berliner Hochschule enger zusammen

7 Top für Existenzgründer Die „Gründer-Freundlichkeit“ des Kreises ist belegt

7 Klimaschutz: Mitmachen lohnt sich Hessen zeichnet vorbildliche Unternehmen aus

8 „Unternehmer in die Schulen“ Wenn Firmenchefs Schülern Rede und Antwort stehen …

8 Buchtipps

Ein Modellprojekt will zeigen, dass ein Umzug ins Pflegeheim nicht immer die beste Lösung ist

19 Großeltern zum Aussuchen Mitmachen kann jeder: Pilotprojekt in Gelnhausen bringt seit einem halben Jahr Jung und Alt zusammen

19 Geballtes Wissen im Ehrenamt Senior-Experten erteilen Unternehmern bei der IHK HanauGelnhausen-Schlüchtern fachmännischen Rat

20 1.200 Jahre Berufserfahrung Ehemalige Führungspersönlichkeiten bieten Existenzgründern ehrenamtlich Hilfe zur Selbsthilfe an

21 Überlebenskonzept für „Tante Emma“ Das Thema „Nahversorgung“ wird in einer alternden Gesellschaft auch im Main-Kinzig-Kreis immer wichtiger

21 Kurz gemeldet: Vorstand bestellt

9 Kooperationsbörse

21 Kurz gemeldet: Demografie-Dialog

thema „beruf und berufung“

21 Kurz gemeldet: Offene Türen …

10 Gut, weil gerne Wer liebt, was er tut, muss nie wieder arbeiten. Das glauben Sie nicht? Sollten Sie aber. Fest steht: Menschen, die ihrem „inneren Feuer“ folgen und ihre Talente zeigen können, sind erfolgreich – und effizient obendrein. Denn wer wirklich will, kann auch. Wenn man ihn lässt. Mit Hingabe und Leidenschaft und mit Lust bei der Arbeit. Zeit zum Umdenken, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer!

13 Das Lächeln eines Kunden ist das Größte Sandra Bauscher, die „Farbfee“ aus Niederdorfelden, erzählt im Interview über die Gründe für ihre Berufswahl und die Liebe zu ihrem Beruf

14 Flexible Zeiten, zufriedene Mitarbeiter Das RKW Hessen, die Fachhochschule für Oekonomie & Management und das RKW Kompetenzzentrum entwickeln ein Modell zur Optimierung der Arbeitszeiten

15 Aug in Aug mit dem Wunschkandidaten Die Berufsmesse Hanau zog an zwei Tagen im April mehr als 70 Ausbildungsunternehmen und zahlreiche Schüler und Studenten an

15 Kurz gemeldet: Baguette statt Brot Handwerkskammer organisiert Lehrlingsaustausch

15 Kurz gemeldet: Arbeiten im Netzwerk Barbizz Co-Creation bietet Räume für Freischaffende

entdecken

22 Chancen geben – Erfolge schaffen Das Kommunale Center für Arbeit leistet „Hilfe zur Selbsthilfe“

24 EcoStep: Steigen Sie ein Qualität – Umwelt – Arbeitsschutz mit System

24 Für 100 Millionen Euro gebürgt Bürgschaftsbank Hessen bearbeitete fast 500 Anträge

25 Hollywood im Klassenzimmer Ralf Moeller besucht soziale Brennpunktschulen gut für ihr geschäft

26 Tipps, Termine, Angebote 27 Suchen, finden, weitersagen notizbuch

28 Veranstaltungskalender 29 Gedanken: Herr Schmitz philosophiert gut für sie und ihre mitarbeiter

30 Über Leben im Büro: Rezepte & Tipps 30 Wertschecks für 360°-Leser muss auch sein

31 Impressum, Kontakt und Vorschau


Wir bieten Ihnen unsere Leistungen an: · ·

betriebsbezogene Informations- und Beratungsdienste

· · · · ·

Beratung über Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel

Grundstücksvermittlung an Investoren und Standortberatung in Zusammenarbeit mit allen 29 Städten und Gemeinden Existenzgründungsberatung „Lotsenfunktion“ innerhalb unserer Verwaltung Seminare für Klein- und Mittelstandsbetriebe Regelmäßige Wirtschaftsgespräche mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Unternehmen

Main-Kinzig-Kreis – Referat für Wirtschaft und Arbeit

·

·

·

·

·

Barbarossastraße 24 63571 Gelnhausen Telefon: 06051- 8513712 Fax: 06051- 8513710 Mail: wirtschaft@mkk.de Internet: www.wfmkk.de


newsticker und infos regionales

6

Kurz gemeldet: Der Newsticker von und für Unternehmen aus der Region Ausbildung ist Tradition Seit 1971 hat die Bien-Zenker AG 315 Auszubildenden den Weg in den Beruf geebnet. Der europäische Marktführer für Fertighäuser ist seit mehr als 100 Jahren im MainKinzig-Kreis ansässig. Die Häuslebauer setzen in den kommenden Jahren verstärkt auf die Ausbildung junger Menschen, um für den demografischen Wandel gerüstet zu sein. Das börsennotierte Unternehmen bildet Industriekaufleute, Bauzeichner und Zimmerer aus. Darüber hinaus werden auch duale Studienplätze angeboten. g >> www.bien-zenker.de

Von gut bis sehr gut Bei der Heraeus Holding GmbH sehen die Zahlen rund um das Thema Berufsausbildung richtig gut aus: Mit einer Ausbildungsquote von über sechs Prozent und einer positiven Übernahmequote erreicht der Konzern einen vorderen Platz unter den deutschen Unternehmen. Auch die aktuellen Absolventen bestätigen diesen Trend: Die Durchschnittsnote der 33 Absolventinnen

und Absolventen lag bei 2,1. Fünf von ihnen haben sogar „sehr gut“ abgeschnitten. Der Dank: 24 Absolventen übernimmt Heraeus in ein befristetes Beschäftigungsverhältnis, drei weitere bleiben dem Unternehmen in anderen Positionen verbunden. g >> www.heraeus.de

Zehnmal unbefristet Anfang 2010 haben zehn Auszubildende bei der Sparkasse Hanau erfolgreich ihre Abschlussprüfungen absolviert. Nach zweieinhalbjähriger Ausbildungszeit hat das regionale Kreditinstitut die neun Bankkaufleute und einen Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen. Die neun „Neuen“ stehen seither den SparkassenKunden mit Rat und Tat zur Seite. g >> www.sparkasse-hanau.de

Zukunft finden Die Kreiswerke Main-Kinzig bieten Schulabgängern eine aussichtsreiche berufliche Perspektive. Berufsanfänger mit mittlerer

Reife können sich für die Ausbildung zum Bürokaufmann/-frau, Kfz-Mechatroniker/in oder zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik bewerben. Abiturientinnen und Abiturienten bieten die Kreiswerke den Einstieg in den dualen Studiengang „Öffentliche Wirtschaft – Versorgungswirtschaft“. Als Abschluss winkt ein „Bachelor of Arts“ der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim. g ansprechpartner: Sara Herchenröder mail: sara.herchenroeder@kreiswerke-main-kinzig.de telefon: 0 60 51 / 84-227 >> www.kreiswerke-main-kinzig.de

15 mal BA, viermal Ausbildung Der Industriepark Wolfgang mit den Unternehmen des Evonik-Konzerns hat in Sachen Ausbildung ordentlich was zu bieten: Von der Chemielaborantin bis zum Restaurantfachmann stehen 14 Ausbildungsberufe zur Wahl. Fünf duale Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaft und Technik runden das Angebot des hauseigenen Bildungszentrums Rhein-Main ab. g >> www.industriepark-wolfgang.de

Weiterbildung mit Brief und Siegel Gütesiegel „Geprüfte Weiterbildungseinrichtung“ testiert Qualität Das DEKRA-Siegel, das Zertifikatszeichen „Geprüfte Sicherheit“, das Öko-Test-Label: Dinge, die diese Prüfsiegel tragen, stehen für Qualität. Genauso wie die Weiterbildungseinrichtungen, die vom Verein Weiterbildung Hessen e. V. mit einem Qualitätssiegel ausgezeichnet werden. So können Unternehmer darauf vertrauen, dass ihre Mitarbeiter dort bestens geschult werden. Im Verein Weiterbildung Hessen e. V. haben sich hessische Bildungseinrichtungen zusammengeschlossen. Alle schreiben sich die Einhaltung gemeinsamer Qualitätsstandards auf die Fahne – ein Anspruch, den ehrenamtliche Gutachter überprüfen. Der gemeinnützige Verein wird von der Hessischen Landesregierung und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert und zählt derzeit 330 Mitglieder. Weiterbildung Hessen e. V. gehören auch verschiedene Organisationen aus dem Main-Kinzig-Kreis an. Qualität ist das A und O – dieser Meinung sind die Mitglieder von Weiterbildung Hessen e. V. Deshalb legen sie strenge Maßstäbe für

ihre Mitgliedschaft an. Hessische Weiterbildungseinrichtungen, die dem Verein beitreten wollen, müssen sich einer ersten Prüfung unterziehen und werden bei Bestehen vorläufig aufgenommen. Erst wenn der Antragsteller den Beweis erbringt, dass er einwandfreie

Über 330 Mitglieder aus Hessen stehen für Qualität in der Weiterbildung Qualität abliefert und seriöse Teilnahmebedingungen hat, kann er endgültig aufgenommen werden. Und erst dann erteilt ihm der Vorstand auch das Prüfsiegel „Geprüfte Weiterbildungseinrichtung“ und testiert ihm damit Qualität. Ehrenamtliche Gutachter, die in getrennten Ausschüssen für die berufliche, politische und allgemeine Bildung wirken, überprüfen jeden einzelnen Fall, bevor das Gütesiegel vergeben wird. g >> www.weiterbildunghessen.de


7

newsticker und infos regionales

Bildungskooperation wird vertieft Steinbeis-Hochschule Berlin und Stadt Hanau erweitern Bildungsangebot Eine ausdifferenzierte Bildungslandschaft, die von der Grundschule bis zur Hochschule alle Stufen umfasst, gewinnt im Standortwettbewerb der Städte und Regionen an Bedeutung. Deshalb setzt die Wirtschaftsförderung der Stadt Hanau in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Hochschule Berlin auf die Weiterentwicklung des eigenen Hochschulangebots. Dazu wollen die Partner einerseits die Bekanntheit der seit 2006 bestehenden Steinbeis Business School Rhein Main im Technologieund Gründerzentrum Hanau fördern und weitere Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet für das duale Projektstudium gewinnen. Andererseits soll sich die neu gegründete „Brüder-Grimm-Berufsakademie Hanau“ fest etablieren, die beide gemeinsam betreiben. Angegliedert ist die neue Hochschule an die seit 1772 bestehende Zeichenakademie. Mittelfristig soll sich damit die Zahl der in Hanau zur Verfügung stehenden dualen Studienplätze mehr als verdreifachen. Die sechssemestrige Berufsakademie ermöglicht den Abschluss als Bachelor als Grundlage für ein weiterführendes Masterstudium. Damit ist in Hanau künftig die Doppelqualifizierung als Handwerker mit Gesellenbrief und gleichzeitig als Bachelor of Arts möglich. Vom Wintersemester 2011 an soll es neben dem Studiengang „Schmuck, Gerät und Accessoire“ einen weiteren Studiengang geben, dessen

PR-Anzeige

Klimaschutz: Mitmachen lohnt sich Hessen zeichnet vorbildliche Unternehmen aus Das Land Hessen sucht „100 Unternehmen für den Klimaschutz“. Unabhängig von Größe und Branchenzugehörigkeit kann jeder Betrieb aktiv werden. Machen Sie Ihre Firma zu einem Unternehmen mit Vorbildcharakter! „Global denken, lokal handeln“ – Unternehmer, die den Klimaschutz ernst nehmen, gehen am Besten mit gutem Beispiel voran. Denn wer den Ausstoß klimarelevanter Treibhausgase reduzieren will, leistet einen wichtigen Beitrag zur hessischen Nachhaltigkeitsstrategie. „100 Unternehmen für den Klimaschutz“ heißt ein Projekt des Landes. Wer teilnimmt, unterzeichnet eine Selbstverpflichtung und erklärt darin, welches Ziel er ansteuern will. Basis bildet ein konkreter Aktionsplan. Firmen, die ihre Emissionen innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent oder mehr senken, werden ausgezeichnet. Durch öffentlichkeitswirksame Aktivitäten im Rahmen des Projektes werden sie in ihrer Vorbildfunktion bekannt gemacht. g

Inhalte besonders auf kleine und mittelständische Unternehmen ausgerichtet werden sollen. Bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Hanau ist Fabian Dirks für die Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Hochschule beim Ausbau des Studienangebots verantwortlich. „Hanau ist dynamisch und entwickelt gerade ein ganz neues Image. Dazu gehört auch das tertiäre Bildungsangebot. Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, mich aktiv an dieser Entwicklung beteiligen zu können“, beschreibt der Diplom-Politologe den Reiz seiner Aufgabe. g >> www.hanau.de/wirtschaft >> www.steinbeis-sibe.de

Von links nach rechts: Fabian Dirks, Dr. Ralf-Rainer Piesold, Prof. Dr. Werner Faix und Erika Schulte

Top für Existenzgründer Studie belegt „Gründer-Freundlichkeit“ des Main-Kinzig-Kreises Das Institut für Mittelstandsforschung hat es in einer Gründungsaktivitäts-Studie belegt: Der Main-Kinzig-Kreis ist „Gründerfreundlich“. Der Platz 26 unter 413 untersuchten Landkreisen und kreisfreien Städten spricht eine deutliche Sprache. Damit lässt man sogar Metropolregionen wie Berlin, Hamburg und Köln hinter sich. Die Marke „Made in Main-Kinzig“ hat einen Namen in der Bundesrepublik. Gründern wird schnell, unbürokratisch und kompetent unter die Arme gegriffen. „Wenn es um die regionale Wirtschaftsförderung geht, können nur wenige Regionen in Deutschland mit uns mithalten“, sagt Landrat Erich Pipa mit Blick auf die Studie. Tag für Tag beschäftigt sich das Referat für Wirtschaft und Arbeit mit Existenzgründern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bauen Brücken zwischen den Unternehmen und der Verwaltung, zwischen potenziellen Investoren und den Städten und Gemeinden. Existenzgründer werden so von der unternehmerischen Idee bis hin zum wirtschaftlichen Erfolg begleitet. g

RKW Hessen | telefon: 0 61 96 / 970 250 | mail: nachhaltigkeit@rkw-hessen.de

Ausführliche Informationen zur Gründerförderung:

>> www.hessen-nachhaltig.de

>> www.wfmkk.de


utopien & visionen regionales

8

Unterrichtet aus dem Beruf: Robert Restani, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hanau

Unternehmer in die Schulen Wirtschaftskapitäne geben Orientierung Was kommt nach der Schule? Eine Antwort auf diese und andere Fragen rund um die Berufswelt lieferte Robert Restani – Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hanau – Anfang März in der Hohen Landesschule in Hanau. Restanis Vortrag war Teil der Aktion „Unternehmer in die Schulen“, die wieder vom Staatlichen Schulamt für den Main-Kinzig-Kreis gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-GelnhausenSchlüchtern organisiert wurde. Unternehmer aus dem Main-KinzigKreis informierten im Februar und März Schülerinnen und Schüler über ihre Ausbildungschancen in der Wirtschaft. Besonders gefragt waren die Tipps zum erfolgreichen Start ins Berufsleben. An der Hohen Landesschule führte Robert Restani Lehrer und Schüler unterhaltsam in das Thema „berufliche Orientierung“ ein. Auch das neugierige Plenum hatte sich bestens auf das Gespräch vorbereitet.

Unternehmer, die das Projekt künftig unterstützen möchten, wenden sich an die IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern. >> www.hanau.ihk.de

Die Schüler stellten viele Fragen zum Berufseinstieg, aber auch zu den Karriereschritten des Sparkassenchefs. Entsprechend spannend und schnell vorbei waren dann auch die beiden Stunden des „Spezialunterrichts“. Am Ende dankten die Schüler Robert Restani mit einem donnernden Applaus für die wertvollen, persönlichen und praxisnahen Einblicke in das Leben eines Managers. g telefon: 0 61 81 / 92 90-0

Wege aus der Stressspirale

Platz für Kompetenz

Buchtipp I: Balance von Arbeit & Beruf

Buchtipp II: Talent-Management

Arbeitest du nur oder lebst du auch? Die richtige Balance zwischen Leben und Arbeiten zu finden, ist für viele nicht einfach. „Das GinkgoPrinzip“ gibt hilfreiche Tipps.

Wer passt zu welcher Stelle? Wie lassen sich Talente entdecken und fördern? Wie können Unternehmen ein nachhaltiges Talent-Management etablieren? Antworten gibt das Werk von Svea Steinweg.

Das Buch zeigt Wege aus dem Spagat zwischen Privat- und Berufsleben und behandelt Themen wie Arbeitswelten, Stress, Gesundheit und sinnliche Raumkonzepte. Das Blatt des Ginkgo-Baums, in der asiatischen Philosophie ein Symbol der Balance, steht seit Jahrtausenden für die Vereinigung von Gegensätzen. Die drei Autoren haben sich davon inspirieren lassen. Sebastian Mauritz, Svea Heinrich und Jens Barwinske erklären Ursprung und Entstehung von Stress und befassen sich mit den Faktoren Leistung, Kreativität und Wohlbefinden. In ihrem Werk stellen sie Zukunftskonzepte einer erfüllten Arbeitswelt vor. Dabei ist das Buch nie mahnender Zeigefinger, sondern ein willkommener Kommunikationsanlass. g

Talent-Management hilft dabei, zukünftige Herausforderungen zu meistern: Die Intensivierung des globalen Wettbewerbs, technologische Weiterentwicklungen und der demografische Wandel verändern die Arbeitswelt. Hinzu kommen neue Werte und Lebenseinstellungen der Menschen. Damit Unternehmen in Zeiten des Wandels langfristig erfolgreich sein können, brauchen sie ein unternehmensspezifisches TalentmanagementSystem, meint die Autorin. Die Expertin rät zur „Synchronisation von Strategie, Unternehmenskultur und Personalmanagement.“ Ziel: Die richtigen Menschen an den passenden (Arbeits-)Platz zu bringen. Der Ratgeber enthält Tipps und Anregungen für mittelständische Unternehmen. g

Verlag: Mauritz & Grewe | ISBN: 978-3-938883-03-7 | Preis: 42 Euro

Verlag: Schäfer Poeschel | ISBN: 978-3-7910-2797-5 | Preis: 49,95 Euro


regionales kooperationen

9

Kooperationsbörse Partner gesucht: Weil‘s gemeinsam leichter geht Traffic- /Contentpartner für Barter-Deal gesucht Monatlich bis zu 200.000 Besucher oder mehr als 120.000 Immobilien aus der Region – für Ihre Website. ansprechpartner: Ralf Trollmann telefon: 0 61 81 / 42 89 99 63 >> www.wunschgrundstück.de

Gute Arbeit trägt sich selbst … … von der Idee bis zum letzten Stein. Baulandentwicklung für Unternehmer, Kommunen und Private, die sich selbst refinanziert. Profitieren Sie von der Erfahrung des erfolgreichsten kommunalen Baugebietsentwicklers in der Region Rhein-Main.

Deutschlandweit Schulungspartner für Gabelstaplerfahrer gesucht Wir suchen Kooperationspartner in Deutschland zur Durchführung von Fahrerschulungen für Gabelstaplerfahrer. Der Kundenkreis besteht aus Großunternehmen mit bundesweiten Niederlassungen die auf eine einheitliche und qualitativ hochwertige Schulung Ihrer Mitarbeiter größten Wert legen. sms Stapler & Maschinen Service GmbH telefon: 0 60 51 / 53 106

Die Redaktion:

Gemeinsam(e) Sache(n) machen! 360° begründet eine neue Kooperations-Kultur. Mit Mehrwert und Nutzenmehrung.

telefon: 0 61 81 / 42 89 99-0 >> www.terramag.de

rhein-main.business-on.de – Die B2B-Plattform mit starkem Regionalbezug für Sie rhein-main.business-on.de bietet als OnlineMagazin tagesaktuelle und regionale Informationen aus der Wirtschaft in Rhein-Main. Regionale Online-Werbung schafft Aufmerksamkeit! Der Markt zählt zu den absatzstärksten Vertriebsformen aller Branchen. Hier sprechen Sie Ihre Zielgruppe genauer an. >> www.rhein-main.business-on.de

Gemeinsam Einkaufen spart Zeit und Kosten Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), Geschäftsstelle Offenbach, bietet die Beteiligung an einer Einkaufskooperation. Die Vorteile: Kostensenkung durch größere Einkaufsvolumina, höhere Markttransparenz, Abgleich von Quellen und Preisen und Erfahrungsaustausch. telefon: 0 60 27 / 99 2 66

„Allein auf weiter Flur“? Das muss nicht sein – denn es gibt ja die 360°-Kooperationsbörse. Hier stellen Sie Projekte vor und finden Partner und Gleichgesinnte. Wenn Sie zum Beispiel eine neue Geschäftsidee haben, einen attraktiven Auslandsmarkt erschließen wollen oder Finanzierungspartner suchen, sind Sie hier richtig. mail: info@360-magazin.de

Aufbau einer Einkaufskooperation Wir suchen für Kunden verschiedener Branchen zum Aufbau einer Einkaufskooperation weitere Interessenten. Wir planen zusätzliche Partnerschaften mit dem Ziel einer langfristigen Kostenoptimierung, die auf einer soliden Preis-, Qualitäts- und ServiceMatrix fußt. Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen! telefon: 0 61 81 / 90 68-776 >> www.purchasing-partner.de

mail: anne.franck-frieden@bvmw.de >> www.offenbach.bvmw.de

Ihr starker Partner in Sachen Forderungsund Finanzierungsmanagement Heydt, Reims & Partner – Fachmakler bieten Versicherungsmaklern und -agenten, Unternehmens-, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern sowie Rechtsanwälten eine starke und zuverlässige Kooperation in den Produktbereichen Kreditversicherung & Factoring und Forderungs- & Einkaufsfinanzierung an. telefon: 0 61 82 / 96 15-34 >> www.hrp.info

Rhein-Main Heizwerk GmbH sucht Testkäufer Wir suchen Kooperationspartner, die als Testkäufer neue Systemtechniken der Firma Rhein-Main Heizwerk GmbH im Feldversuch testen. Es handelt sich hier um Mini-BHKWAnlagen, Holzpellet-Anlagen sowie Wärmepumpensysteme in Verbindung mit Solarsystem. Partner können in Absprache in den Vertrieb der Anlagen integriert werden, um in dem Bereich zukunftsfähiger Energiesysteme und Anlagentechniken auf Referenzbasis die Anlagen zu verbreiten. >> www.heizwerk-gmbh.de


10

titel thema „beruf & berufung“

erne s nie wieder arbeiten g l i e w , t Gu mus s er liebt, a Wer tut, w

Zahl opf: Die s steht K d n zu . e s h u c a matis . Jahrt hmen dra inn des 3 e g n e le f B ia z ru m o e a s sycho n im B itswelt lastunge ess und p e Die Arbe tr B n. S e . ie n rd e d o it g ew arbe steig t, mer mehr ndlichkeit tä der Alten im n rs n e e e g s tv s ti s ü tä erbs ur Selb niger m erweile z ut der erw Immer we tl o d it rn n m u u B d r n in te bera ngen s llektive en Berufs Erkranku h einem ko f c u r a o re v r p e n rs e wenig warn ein, ve lente und s nicht s Fachleute r s a T e u h f m c u is a s a r m ng. D akade stärke azu auf, uer“ statt Bevölkeru d e F rb e s rn e re rw e rd n te ro . „In Sie fo ildung? B zu blicken Coaches. tt Weiterb kationen ta fi s g in eine li u a “ u fl n s o Q u ti e a A einen verbrieft t he Motiv c m is im s in rn tr ° unte s? „In e … ung? 360 Abschlus egensätz rwirklich e tv s lb e e h und G c rü p od er S rs e Wid elt voller Arbeitsw


thema „beruf & berufung“

11 titel

„Na, was willst du denn später mal werden?“ Die Antworten von Kindern kommen meist wie aus der Pistole geschossen: Astronaut, Fußballspieler, Pilot, sagen die Jungen, Friseurin, Verkäuferin oder Tierärztin sagen die Mädchen. Die Liste der Traumberufe ist lang und bunt. 20 Jahre später sieht die graue (Berufs-)Welt oft anders aus: Der kindliche und rein emotionale Berufswunsch ist rationalen Überlegungen gewichen. Wer einen Beruf ergreifen oder ein Studium beginnen will, schaut nach Trends auf dem Arbeitsmarkt und hört auf Empfehlungen aus dem Freundeskreis. Er besucht Jobportale, studiert Blogs und liest Bücher.

Studium: (K)eine Entscheidung fürs Leben Weitere 20 Jahre später sieht dieselbe Welt ein weiteres Mal anders aus: Der Job macht keinen Spaß, die Arbeit wird zur Last, der seelische Stress nimmt zu, die Motivation sinkt. Und das bei gleichzeitig steigendem Arbeits- und Erfolgsdruck. Laut BKK-Gesundheitsstudie 2009 steigt die Zahl der arbeitsbedingten psychischen Erkrankungen rapide. Allein in den ersten beiden Monaten 2010 nahmen die diagnostizierten Seelenleiden um elf Prozent zu. Mittlerweile ist jede zehnte Krankschreibung auf psychische Erkrankungen zurückzuführen: Mit 33 Krankheitstagen pro Jahr liegen Ausfälle wegen psychischer Erkrankungen weit über dem Durchschnitt. Zum Vergleich: HerzKreislauf-Erkrankungen schlagen mit 19, Rückenleiden mit 20 Krankheitstagen zu Buche. Macht Arbeiten also krank? Oder, anders gefragt: Fehlt den Arbeitenden die Lust und die Identifikation mit ihrem Tun? Und damit die Energie, das berufliche Tagwerk mit Begeisterung und Leidenschaft zu verrichten? Vermutlich trifft häufig beides zu. Dass die Loyalität der Arbeitnehmer mit ihrem „Brötchengeber“ seit Jahren leidet, weist in aller Regelmäßigkeit der „Gallup Engagement Index“ nach. Die Studie untersucht die emotionale Bindung von abhängig Beschäftigten – und kommt zu einem fatalen Ergebnis: 67 Prozent der Befragten (Stand: 2008) fühlen sich ihrem Arbeitgeber emotional nicht verbunden. Sie machen „Dienst nach Vorschrift“, sind aber mit dem Herzen (und oft auch mit den Gedanken) nicht wirklich bei der Sache. Kein Wunder also, dass viele Arbeitgeber über mangelnde Loyalität und fehlende Effizienz klagen. Zwar hat die globale Weltwirtschaftskrise laut einer Studie des Personaldienstleisters Kelly Services dazu geführt, „dass jeder vierte Beschäftigte seinem Arbeitgeber gegenüber treuer ist, als vor der Krise.“ Fest steht dennoch: Unternehmern und Personalentscheidern scheint es vielfach nicht zu gelingen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Boot zu holen. Um es

mit dem Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry zu sagen: Arbeitgeber lassen Holz sammeln, Aufgaben ver- und Arbeit einteilen. Aber sie lehren nicht die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer … „Schade eigentlich, denn die Unternehmen verschenken wertvolle Ressourcen“, findet Patrick Seiler. Der 46-jährige Psychologe und Coach leitet das „Institut für Perspektive, Sinn und Entwicklung“ in Hombrechtikon (Schweiz). Eine seiner Initiativen heißt „Die Welt braucht Innere Feuer“. Was esoterisch klingt, ist in Wahrheit ein Konzept, das den „inneren Motor“ eines Menschen im Visier hat. „Die intrinsische Motivation ist der zentrale Antreiber, eine reich gefüllte Energiequelle“, erklärt der studierte Pädagoge und fügt hinzu: „Dabei spielt es erst einmal keine Rolle, wer welchen Beruf ausübt.“ Anders ausgedrückt: Wer auf seine inneren Signale vertraut, wird über kurz oder lang auch den zu ihm passenden Job finden – und sich möglicherweise zu was auch immer berufen fühlen. Den Weg dorthin begleitet Patrick Seiler gemeinsam mit seiner Kollegin Christiane Amini. Die beiden bieten Workshops an, in denen die Teilnehmer auf eine viertägige Entdeckungsreise gehen. Ziel: Das „Innere Feuer“ entdecken – oder wiederentdecken. Neben dem „Inneren Feuer“ komme es auch auf das Erkennen der eigenen Talente an, findet Seiler: „Inneres Feuer und Talent liegen oft nahe beinander.“ Unlängst hat der Schweizer einen Workshop mit Studenten einer deutschen Universität gemacht. Dabei ist ihm aufgefallen, „dass bei jungen Menschen der Sturkopf stärker wiegt, als die Wirkung des eigenen Talents.“ Was so viel bedeutet wie: Wer sich entschieden hat, Jura zu studieren, merkt oft erst viel später, dass er als Historiker möglicherweise erfolgreicher – ganz sicher aber glücklicher – gewesen wäre. Die gute Nachricht: Heutzutage ist eine Studienentscheidung keine Berufsentscheidung für das ganze Leben mehr. Jugendliche, deren Eltern einen akademischen Abschluss >>


thema „beruf & berufung“ titel

12

>> in der Tasche haben, entscheiden

sich meist für den Gang an die Uni. Wer die Realschule absolviert hat, versucht es mit einer Ausbildung. Dabei zeigt die Wahl des Studiengangs und des Berufs: Entschieden wird nach ökonomischer Perspektive, nicht nach Talent. Und schon gar nicht nach „Innerem Feuer“. Ein Fehler, der sich später vor allem für die Arbeitgeber rächt, wie viele Experten glauben. So sagt zum Beispiel der Wirtschaftsberater Ralf Overbeck: „Wer sich zu seinem künftigen Beruf nicht auch berufen fühlt, wird später nicht über das Mittelmaß hinauskommen. Denn die eigenen Stärken, Neigungen, Interessen, Potenziale – kurz alles, was einem Menschen in der Regel Spaß macht – sind wesentliche Indikatoren für eine sinnvolle Berufswahl und einen erfolgreichen und nachhaltigen Einstieg in das Berufsleben.“

Die eigenen Talente entdecken Laut Overbeck gibt es einen zentralen menschlichen Mechanismus: „Das, was uns interessiert, dafür wenden wir gerne Zeit auf. Das macht uns Spaß und in den meisten Fällen kommt es dann zu guten bis sehr guten Ergebnissen.“ Doch der Studienalltag sieht häufig anders aus. Das Deutsche Studentenwerk berechnet beispielsweise für eine Studiendauer von zehn Semestern durchschnittliche Kosten in Höhe von 51.000 Euro. Eine falsche Studienwahl wird, laut Overbeck, meist erst nach zwei oder drei Semestern korrigiert – also nach einer Investition der Eltern oder der Studierenden in Höhe von 10.000 bis 15.000 Euro. Selbst relativ junge Angebote wie ein praxisorientiertes Bachelor-Studium – von vielen als „DiscountStudium“ verpönt – scheinen die berufliche Orientierung nur teilweise zu beflügeln. Laut Hochschul-Informations-System (HIS) scheiterten von den Studienanfängern der Jahre 2000 und 2004 an deutschen Universitäten insgesamt 25 Prozent der Bachelor-Studenten. An den Fachhochschulen stiegen sogar 39 Prozent wieder aus und orientierten sich neu. Daran hat auch die Einführung von Studiengebühren nur wenig geändert: Im Jahr 2009 sagte immer noch jeder vierte Student der Uni Adieu. „Dabei zeigt die Praxis immer wieder, dass Abbrechern oft ein klares Bild über die eigenen Fähigkeiten und das gewählte Studienfach fehlt“, sagt Coach Ralf Overbeck und empfiehlt, „dass man seine eigenen Stärken erkennen und danach handeln muss.“ Wie finde ich einen Beruf, der zu mir passt? Bei der Beantwortung dieser Frage folgen Schülerinnen und Schüler nicht selten dem elterlichen

Rat. Ein Fehler, wie die Trainerin und Autorin Uta Glaubitz findet. So rät die Expertin den Eltern im Nachrichtenmagazin „Focus“, sich besser nicht in die Berufsfindung der Kinder einzumischen. Zu häufig werde der Nachwuchs in Karrieren gedrängt, die man selbst gerne gemacht hätte. Damit das nicht passiert, schreibt Glaubitz Bücher („Der Job, der zu mir passt“) und gibt Seminare. So wird im Workshop „Individuelle Berufsfindung“ für jeden Teilnehmer ein Beruf und eine Umsetzungsstrategie entwickelt. Gefahndet wird dabei nach Fähigkeiten und Stärken, Interessen und Motivationen. Das Ergebnis: Ein individueller Plan für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Gut, weil gerne: Wer das, was er tut, gerne macht, leistet mehr. Er arbeitet effizient und ist loyal. Personalverantwortliche sollten mehr auf Talente und weniger auf formale Qualifikationen achten. Dann entsteht eine ausbalancierte Arbeitswelt, in der Arbeitnehmer und Arbeitgeber g lü c k l ic h und erfolgreich sind. g


S H O O T E R

P R O M O T I O N S

G M B H

P R Ä S E N T I E R T

Sandra Bauscher im Interview:

„Das Lächeln eines Kunden ist das Größte“

Sandra Bauscher >> www.farbfee.net

360°: Frau Bauscher, Sie sind eine äußerst erfolgreiche Bodypainterin, Airbrusherin, Restauratorin und Gestalterin – weithin als „Farbfee“ bekannt. Ist Ihr Beruf eine Berufung für Sie?

FR 30.07.2010

KONSTANTIN WECKER & HANNES WADER SA 31.07.2010 ZUSATZSHOW ! SO 01.08.2010

UNHEILIG & GÄSTE Sandra Bauscher: Das kann man durchaus sagen. Ich habe mehrere meiner Hobbies in meinen Beruf mit einbringen können. Dadurch habe ich sehr viel Spaß an meiner Arbeit. Man kann meinem Empfinden nach nur erfolgreich sein, wenn man seinen Beruf als Berufung sieht. Dadurch haben sich mir schon viele Türen unerwartet geöffnet. 360°: Was treibt Sie jeden Tag an? Sandra Bauscher: Meine Hauptmotivation bekomme ich durch Kundenzufriedenheit. Es ist für mich das Allergrößte, wenn ein Kunde lächelt und mit meiner Arbeit zufrieden ist.

DO 12.08.2010

NABUCCO

DO 19.08.2010

SHANTEL & BUCOVINA CLUB ORKESTAR DI 24.08.2010

AL JARREAU

MAX RAABE & PALAST ORCHESTER

FR 06.08.2010

MI 25.08.2010

DI 03.08.2010

GENTLEMAN & THE EVOLUTION

STATUS QUO SA 28.08.2010

SA 07.08.2010

THE LAS VEGAS ELVIS REVIVAL SHOW SO 08.08.2010

ROGER CICERO & BIG BAND

SO 12.09.2010

ECHOES PERFORMING THE MUSIC OF PINK FLOYD FR 17.09.2010

SUBWAY TO SALLY

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG:

360°: Warum lieben Sie Ihren Beruf?

ABBA NIGHT

SA 18.09.2010

DIETER THOMAS KUHN & BAND

Service

Sandra Bauscher: Weil er mir sehr viel Spaß macht! Ich bin tief im Inneren Künstlerin, liebe Farben, Emotionen, Stimmungen und schaffe mir meine eigene Welt aus Bildern. Diese Eigenschaft mit einem Handwerksberuf zu vereinen, macht mich glücklich. Ich liebe es, dem Handwerk seine künstlerische und kreative Note zurückzugeben. 360°: Was würden Sie eigentlich ohne Ihren Beruf machen?

ÜBERDACHT UND DOCH IM FREIEN

Sandra Bauscher: In der Natur sitzen, malen, zeichnen, am Computer spielen, fotografieren und Bücher schreiben … Ich hätte einen anderen Beruf, für den ich mich begeistern würde. Ich würde immer etwas finden, das mich stolz macht. 360°: Was raten Sie Menschen, die ihre tägliche Arbeit als Bürde empfinden? Sandra Bauscher: Wenn die Arbeit als Bürde empfunden wird, weil sie keinen Spaß macht, sollte man sich umorientieren. Es ist nie zu spät. g

FEATURING

THE FABULOUS BABELSBERG G-STRINGS & THE TIJUANA WONDER BRASS

28.04.10 ALTE OPER FRANKFURT Die geheimnisvollsten Liebeslieder der Welt

Hilfreiches im Internet: Mehr Hintergrundinformationen, Studien und wissenswerte Fakten finden Sie unter anderem auf diesen Internetseiten: >> www.gallup.com >> www.kellyservices.de >> www.individuelle-berufsfindung.de >> www.inneres-feuer.de >> www.overbeck-consulting.de

GIORA FEIDMAN

RAINHARD FENDRICH DUO

&Gershwin Quartett

09.05.10 FRANKFURT ALTE OPER 14.00 Uhr

15.05.10 OFFENBACH CAPITOL THEATER

09.11.10 OFFENBACH CAPITOL THEATER

TRAUMREISE FÜR DIE SEELE

17.10.10 ALTE OPER MOZARTSAAL FRANKFURT

28.11.10 JAHRHUNDERTHALLE FRANKFURT

Tickets schnell und zum besten Preis zu Hause ausdrucken: www.shooter.tickets.de

Karten an allen bek. VVK-Stellen! Hotline: 069 - 944 366 0 www.tickets-per-post.de · Weitere Events unter: www. shooter.de


14 thema „beruf & berufung“ 360°-Blick

Arbeitszeitberatung Flexible Zeiten, zufriedene Mitarbeiter Arbeitszeit täglich von 8 bis 17 Uhr – das entspricht oft nicht mehr den Anforderungen der Kunden und Mitarbeiter. Das meinen zumindest das RKW Hessen, die Fachhochschule für Oekonomie & Management (FOM) und das RKW Kompetenzzentrum. Gemeinsam entwickeln sie derzeit ein praxistaugliches Modell zur Arbeitszeitberatung, mit dem mittelständische Unternehmen die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter optimieren können. Zufriedene Mitarbeiter, höhere Produktivität: Innovative Arbeitszeitmodelle bringen sowohl Arbeitnehmern als auch Unternehmern Vorteile. Allerdings gibt es bislang noch „recht wenige qualitativ hochwertige und bezahlbare Angebote für eine effektive Arbeitszeitberatung“, so Henning Kraeter, Projektleiter beim RKW Hessen. Deshalb hat sein Unternehmen zusammen mit der Fachhochschule für Oekonomie & Management (FOM) und dem RKW-Kompetenzzentrum das Modellprojekt „ArbeitsZeitGewinn in kleinen und mittleren Unternehmen“ ins Leben gerufen. Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und fachlich begleitet durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, wurde es Anfang des Jahres 2010 gestartet.

Das Modellprojekt besteht aus drei Säulen: Zum Ersten entwickelt das RKW Hessen ein Beratungskonzept für Unternehmen, das aus Kurzanalysen und vertiefenden, passgenauen modularen Angeboten zum Thema „Arbeitszeit“ besteht. Dieses Beratungskonzept soll als Geschäftsmodell in den Markt getragen werden. Zum Zweiten werden 10 bis 15 Freiberufler aus dem RKW-Beraterpool zu Arbeitszeitberatern qualifiziert. Deren Ausbildung beginnt noch im zweiten Quartal dieses Jahres an der FOM in Frankfurt/ Main und endet mit einem Abschlusszertifikat. Nach ihrer Ausbildung werden sie das Beratungskonzept des RKW in interessierten Unternehmen umsetzen. Zum Dritten werden Qualitätsstandards für die Arbeitszeitberatung und Best-Practice-Beispiele erarbeitet sowie praxistaugliche Handlungshilfen erstellt.

können außerdem die Beschäftigungsfähigkeit bis zum zukünftigen gesetzlichen Renteneintrittsalter von 67 Jahren erhalten“, macht Henning Kraeter klar. Interessierten Betrieben wird zum Jahreswechsel 2010 / 11 ein Tool zur Kurzanalyse ihrer Arbeitssituation zur Verfügung stehen. g infos: RKW Hessen | Henning Kraeter telefon: 0 61 96 / 9702-42 mail: h.kraeter@rkw-hessen.de

Am Ende wird ein Kompendium „Arbeitszeitwissen“ stehen. Zielgruppe für die Arbeitszeitberatung sind vor allem mittelständische Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe und aus der Gastronomie. Kreative Arbeitszeitregelungen wie Schichtarbeitsmodelle oder Teilzeitangebote sind dort besonders gefragt. „Flexible Arbeitszeiten

Neue Räume schaffen. Glasklar: Ihr Unternehmen wächst – und ebenso wachsen wirtschaftliche Anforderungen. Damit Sie sich persönlich erfolgreich entfalten können, schaffen wir Ihnen durch unsere engagierte Beratung Freiräume.

Heim und Partner Treuhandgesellschaft mbH Steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Uferweg 40–42 63571 Gelnhausen Telefon 0 60 51 . 48 03-0 E-Mail: info@heim-und-partner.de Internet: www.heim-und-partner.de

Um Sie darin zu unterstützen, was Sie am besten können, bieten wir Ihnen das, was wir am besten können: aktive Steuerberatung, kreative Unternehmensberatung, konstruktive Wirtschaftsprüfung und immer den Blick auf Ihre Ziele und Wünsche. Schwimmen Sie sich frei und nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Ihren Anruf und Ihren unternehmerischen Erfolg. www.heim-und-partner.de


Aug in Aug mit dem Wunschkandidaten Mehr als 70 Unternehmen wandten sich bei der Berufsmesse Hanau an potenzielle Azubis Eine Veranstaltung, die Angebot und Nachfrage passgenau zusammenführte – das war die Berufsmesse Hanau, die Mitte April im Congress Park Hanau über die Bühne ging. Zwei Tage lang drehte sich dort alles um das Thema „Ausbildung und Beruf“. So mancher Personalverantwortliche konnte nach der Messe behaupten, seinen Wunschkandidaten gesprochen zu haben. Wie beliebt die Berufsmesse Hanau ist, zeigte sich auch bei dieser 11. Auflage: Über 70 Aussteller hatten sich angemeldet – die meisten davon „Wiederholungstäter“. So wie zum Beispiel die Samson AG aus Frankfurt. Der Hersteller von Reglern und Stellventilen war schon einige Male auf der Messe vertreten, „weil unser Einzugsgebiet über Hanau und Maintal bis hinter Gelnhausen reicht“, so Andrea Schmidt, Ausbilderin und gelernte Industriekauffrau. Aber nicht nur deshalb: „Unseren Azubis hat es auch in diesem Jahr richtig Spaß gemacht, sich mit den jugendlichen Bewerbern auf Augenhöhe zu unterhalten.“ Die Standbesetzung bestand hier – wie auch bei vielen anderen Unternehmen – nicht nur aus Ausbildungsleitern und Personalverantwortlichen, sondern auch aus Auszubildenden, die gerne über ihr

Berufsbild plauderten. Ganze Schulklassen zogen im Congress Park Hanau durch die Gänge, um zusammen mit ihren Lehrern berufskundliche Informationen zu sammeln und sich über Anforderungen zu informieren. Auch Studenten und Schulabgänger, die ihre Bewerbung gleich dabei hatten und sich im Aug-in-Aug-Gespräch direkt empfahlen, zog es ins Hanauer Veranstaltungszentrum. Einige Firmen machten aus der Berufsmesse auch gleich ein Azubi-Projekt – so wie zum Beispiel die Veritas AG. „Unsere Azubis durften die Gestaltung des Messestands übernehmen, die Organisation, die Standbetreuung und den Auf- und Abbau“, erzählte Anita Nieder, verantwortlich für die kaufmännische Ausbildung. „Wir von der Personalentwicklung waren hier nur Beiwerk.“ g

Baguette: Nett

Net: Works

Die Handwerkskammer Wiesbaden sucht Auszubildende für den Lehrlingsaustausch mit ihrer französischen Schwesterkammer in Avignon. Der Austausch findet vom 1. bis 12. Juni 2010 statt. Angesprochen sind Lehrlinge, die sich bei einem Handwerksbetrieb im 2. oder 3. Lehrjahr befinden. Für Fahrt, Unterbringung und Verpflegung entstehen den Auszubildenden keine Kosten. Die Gruppe wird aus maximal 14 Personen bestehen und sollte Lehrlinge aus den Berufsgruppen Friseur, Kosmetiker, Tischler, Konditor, Bäcker, Fleischer, Elektroniker, KfzMechatroniker oder Zweiradmechaniker (Fachrichtung Motorradtechnik) umfassen. g

In einer inspirierenden Umgebung zu arbeiten und den Austausch mit anderen finden – über Unternehmensgrenzen und Professionen hinweg: Das ist das Konzept von „Barbizz CoCreation“ (Hessen-Homburg-Platz 1, 63452 Hanau). Auf über 200 hell und freundlich eingerichteten Quadratmetern können sich künftig Grafiker, Texter, Fotografen, Berater, Webdesigner und andere „Freischaffende“ Räumlichkeiten teilen und dabei die kollektive Intelligenz der „Bürogemeinschaft“ nutzen. Für 99 Euro pro Monat warten ein Schreibtisch sowie eine komplette Büro-Infrastruktur samt Internetzugang, Besprechungsraum und Reinigung auf Arbeitshungrige. Übrigens: Mit der Barbizz Lounge im EG gehört eine „Kantine“ gleich mit zum Angebot. g

infos: Christoph Gagneur telefon: 0611 / 136-117 mail: avignon@hwk-wiesbaden.de >> www.hwk-wiesbaden.de

>> www.bbm24.de

>> www.barbizz.de


kreisthemen

16 demografisches

Bevölkerung altert rapide Der demografische Wandel ist auch im Main-Kinzig-Kreis nicht aufzuhalten – doch es lässt sich was daraus machen

Golda Meir war nicht nur eine israelische Politikerin, sondern eine lebenskluge Frau: „Das Alter ist, als ob man mit dem Flugzeug in einen Sturm gerät. Einmal an Bord, kann man nichts mehr daran ändern.“ Stimmt – aber das Beste daraus machen! Wie gut, dass es im Main-Kinzig-Kreis zahlreiche Möglichkeiten dazu gibt. Schließlich ist der demografische Wandel nicht mehr aufzuhalten. Die Ergebnisse der Bevölkerungsberechnung durch den Kreis sprechen eine klare Sprache: Die Einwohnerzahl im Main-Kinzig-Kreis wird auch in Zukunft langsam aber kontinuierlich schrumpfen. Bis zum Jahr 2031 wird ein Schwund von derzeit 410.335 Bürgern auf knapp 390.000 Menschen prognostiziert, dies bedeutet ein Minus von 5,2 Prozent. Die Ursache besteht nicht nur in der geringen Geburtenrate, sondern auch in den Wanderungsbewegungen. Solange sich Zu- und Abwanderungen die Waage halten, ist zwar keine Verbesserung der Zahlen, jedoch eine gewisse Stabilisierung erreicht. Allerdings sind die Faktoren hierfür so unterschiedlich, dass man im Gegensatz zu altersspezifischen Geburten- und Sterbewahrscheinlichkeiten nur grobe Schätzungen vornehmen kann.

Die Alten werden älter – und mehr Sicher ist hingegen, dass die Alterung der Bevölkerung drastisch zunehmen wird; nach der Berechnung wird der Anteil der unter 18-jährigen um 17,7 Prozent abnehmen, während die Zahl der 60- bis 79-jährigen Bürger um knapp 30 Prozent ansteigt. Bei den über 80-jährigen beträgt der Zuwachs sogar fast 60 Prozent. Zeit zu handeln – das weiß auch der Kreis und hat bereits Maßnahmen ergriffen (siehe nebenstehendes Interview), um die kommunalen Entscheider auf das Szenario vorzubereiten. Selbstverständlich engagiert sich der Kreis aber nicht erst in zwanzig Jahren, sondern auch schon heute für seine älteren Einwohner. Die eigens eingerichtete „Leitstelle für ältere Bürger“ informiert über zahlreiche Wohnmodelle (angefangen vom klassischen Altenheim, über Betreutes Wohnen, Tagespflegemöglichkeiten und Unterstützung durch osteuropäische Haushaltshilfen), Fahr- und Hauswirtschaftsdienste sowie Freizeit-, Sport- und Gesundheitsangebote. Ein regelmäßig aktualisierter „Seniorenwegweiser“ listet darüber hinaus im Internet Seniorentreffs und Bildungsangebote auf.

Es gibt aber auch ältere Menschen, die zu beschäftigt für solche Freizeitaktivitäten sind: Unfreiwillige Ruheständler wollen per Nebenjob etwas zu ihrer Rente dazu verdienen oder neue berufliche Erfahrungen machen. Manche wagen sogar eine Existenzgründung – allerdings muss hier ein Eigenkapital vorhanden sein, denn die Fördermittel vergebende Bundesagentur für Arbeit ist für Rentner nicht mehr zuständig. Zudem ist es wichtig, die eigenen Kräfte nicht zu überschätzen und die Auswirkungen auf die Rente nicht zu ignorieren: Vor dem gesetzlichen Renten-


kreisthemen demografisches

17

Im Interview:

Bärbel Gregor

Bärbel Gregor ist Chefin der „Leitstelle für ältere Bürgerinnen und Bürger“ des Main-Kinzig-Kreises. 360° sprach mit ihr über den demografischen Wandel

360°: Was sind die größten demografischen Herausforderungen, die es im Main-Kinzig-Kreis in den nächsten Jahren zu bewältigen gilt? Bärbel Gregor: Wir müssen uns auf eine veränderte Bevölkerungsstruktur, einen wachsenden Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund und insgesamt schrumpfende Bevölkerungszahlen einstellen. Diese Entwicklung ist auch bei bester Familienpolitik nicht mehr umkehrbar, weil die in den letzten 38 Jahren – die niedrige Geburtenrate begann 1972 – Nichtgeborenen keine Kinder zur Welt bringen werden. 360°: Welche Schritte wurden hierzu unternommen? Bärbel Gregor: Die Erstellung differenzierter Bevölkerungsprognosen für alle Kommunen des Main-Kinzig-Kreises als Entscheidungsgrundlage für Kreisverwaltung und Kommunen sowie die Durchführung von Demografie-Trainings für kommunale Entscheider. 360°: Stichwort Fachkräftemangel: Wären Rentner bereit, nebenberuflich zu arbeiten oder sich sogar selbstständig zu machen, wenn das gesellschaftliche Ansehen stimmt?

eintrittsalter dürfen nicht mehr als 400 Euro im Monat dazu verdient werden, ab 65 Jahren ist die Grenze nach oben offen. Wer all dies beachtet, hat gute Aussichten, auch im Alter noch mal durchzustarten, es sei denn, er hält es mit dem Schriftsteller Rolf Hochhuth: „Wer über siebzig Jahre alt ist, hat heutzutage im Berufsleben nur noch die Chance, Einlasskontrolleur oder Staatspräsident zu werden.” g >> www.mkk.de >> www.existenzgruender.de

Bärbel Gregor: Die Lebensphase „Alter“ hat sich zu einem eigenständigen Lebensabschnitt entwickelt. Wer heute in den Ruhestand geht, hat im Durchschnitt noch eine aktive Zeit von 15 Jahren vor sich. Diese Zeit muss sinnvoll genutzt werden. Es gibt gesicherte Erkenntnisse darüber, dass körperliche und geistige Aktivitäten, soziale Kontakte und gesunde Ernährung dem Alterungsprozess entgegen wirken und Krankheiten verhindern. Jeder ältere Mensch, der gesundheitlich dazu in der Lage ist, sollte sich eine Aufgabe suchen, in die er seine Erfahrungen einbringen oder wo er neue Erfahrungen machen kann. g


projekte

18 kreisthemen

Bestens aufgehoben Modellprojekt „SO wie DAheim“ ermöglicht Seniorenbetreuung in Privathaushalten Der Umzug ins Heim schreckt viele ältere Menschen. Doch es geht auch anders: Der Main-Kinzig-Kreis testet derzeit in einem deutschlandweit einmaligen Modellprojekt, ob sich ein in Schottland bewährtes Konzept zur Tagespflege in Privathaushalten auf hiesige Verhältnisse übertragen lässt. Die bisherigen Erfahrungen sind durchweg positiv. Ein gemütlicher Plausch auf dem Sofa, zwischendurch ein Brettspiel, und zum Kaffee gibt es spannende Anekdoten aus der Kindheit: Wer die Szenerie in einem Schlüchterner Wohnzimmer beobachtet, fühlt sich an einen ganz normalen Familienalltag

erinnert. Dabei handelt es sich bei den Senioren nicht etwa um die Großeltern der Familie – vielmehr werden sie ihren altersgemäßen Bedürfnissen entsprechend in einem persönlichem Umfeld umsorgt. Möglich macht dies das Modellprojekt „SO wie DAheim“, das sich an einem in Schottland seit Jahren praktizierten Konzept orientiert: Sozial engagierte Privatpersonen öffnen an drei Tagen pro Woche ihr Zuhause, um hilfsbedürftige Menschen mit und ohne Pflegestufe zu betreuen. Auch für Demenzpatienten ist die Teilnahme möglich. Leitidee ist eine gemeinsame Tagesgestaltung der Gastgeber und ihrer Gäste, bei der jeder seinen Fähigkeiten entsprechend einbezogen wird. So kann der Wunsch älterer Mitmenschen, auch bei Hilfsbedürftigkeit so lange wie möglich im eigenen Haushalt zu leben, ein Stück weit realisiert werden. Gleichzeitig wird pflegenden Angehörigen eine Entlastung geboten. „Das Modell kann und will das Leben im Heim nicht ersetzen“, stellt Bärbel Gregor von der „Leitstelle für ältere Bürger“ des Main-Kinzig-Kreises klar. „Ziel ist es vielmehr, die vorhandene Versorgungsstruktur sinnvoll zu ergänzen. Wir haben im Main-Kinzig-Kreis viele ambulante Pflegedienste und stationäre Pflegeheime – dazwischen, im teilstationären Bereich, gibt es noch große Lücken. Wir benötigen aber eine Vielfalt der Versorgungs- und Betreuungsangebote, weil es ganz unterschiedliche Bedürfnisse gibt.“

72 Gäste in 20 Gasthaushalten Die Gastgeberinnen werden professionell geschult und engmaschig bei ihrer Arbeit begleitet. Schließlich sind sie nicht nur für die Unterhaltung der Senioren zuständig, sondern unterstützen sie auch bei Körperpflege, Ernährung und Mobilität. Zur Zeit engagieren sich 61 geschulte Betreuungspersonen. Im Beispielmonat Februar 2010 wurden 72 Gäste in 20 Gasthaushalten betreut.

Ansprechpartner: Für weitere Informationen stehen JJ Simone Diry: 0 60 51 / 85 18 277 JJ Gabriele Karadeniz: 0 60 51 / 85 18 278 JJ Karin Stöcker: 0 60 51 / 85 18 279 zur Verfügung.

Die Kosten sind dabei überschaubar: Zehn Euro pro Tag kosten Unterkunft und Verpflegung, hinzu kommen 30 Euro an pflegebedingten Kosten, die meist mit den Pflegekassen verrechnet werden können. „Es handelt sich um ein Modellprojekt zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung. Es wird mit insgesamt 697.094 Euro aus Mitteln der Pflegeversicherung gefördert“, sagt Bärbel Gregor. Das Projekt, mit dem der Kreis eine Vorreiterrolle unter den hessischen Landkreisen einnimmt, ist auf fünf Jahre angelegt. „Ziel ist es, das Betreuungsangebot ‚Häusliche Tagespflege’ in den Leistungskatalog der Pflegeversicherung aufzunehmen. Die Erprobung dieses Betreuungsmodells läuft deutschlandweit exklusiv im Main-Kinzig-Kreis.“ g >> www.mkk.de (Rubrik: Sozialamt / Leitstelle für ältere Bürger / SOwieDAheim)


kreisthemen projekte

19

Großeltern zum Aussuchen „Enkel dich jung“: Kinderlachen ist die beste Fitnesskur Mit Oma Märchen lesen, mit Opa stundenlang Puzzles zusammensetzen – was für Generationen von Enkeln eine Selbstverständlichkeit war, besitzt heute für immer mehr Kinder Seltenheitswert. Großfamilien, die unter einem Dach wohnen, sind vom Aussterben bedroht; zumeist arbeitsbedingt leben viele Familien über die gesamte Bundesrepublik verteilt, so dass spontane Besuche nicht möglich sind. Diese Entwicklung ist ein Verlust für beide Seiten: Kinder profitieren nicht Kontakt „Enkel dich jung“: nur vom Erfahrungsschatz älterer Menschen, sondern auch von deren Familien und Senioren, die sich ungeteilter Aufmerksamkeit – schließlich verfügen sie über ein weit für die Teilnahme am Gelnhaugrößeres Zeitkontingent als Berufstätige. Für Senioren wiederum ist sener Pilotprojekt interessieren, es eine wichtige Erkenntnis, weiterhin gebraucht und von den Kleinen melden sich bei der Stadtverwalan die Leichtigkeit des Seins erinnert zu werden. Doch wie bringt man tung unter Telefon 0 60 51 / 830 194 Jung und Alt zusammen? Im Arbeitskreis „Generationenübergreifende Zusammenarbeit“ fand das Kreisbündnis für Familie in Kooperation mit der Stadt Gelnhausen eine geniale Lösung: Das Pilotprojekt „Enkel dich jung“ schlägt seit nunmehr einem halben Jahr erfolgreich eine Brücke zwischen Wunschenkeln und Wunschgroßeltern. Mitmachen kann jeder, ausschlaggebend ist allein, dass die Chemie zwischen allen Beteiligten stimmt, immerhin werden sie in Zukunft viel Zeit miteinander verbringen. Die Initiative läuft auf rein ehrenamtlicher Basis. Doch auch wenn für die Wunschomas und -opas ein Kinderlachen der schönste Lohn ist, trägt das Engagement oft weitere Früchte: Wie Erfahrungen anderer Städte zeigen, gehören die Wunschgroßeltern nach einer Weile fest zur Familie. So berichten etwa die Initiatoren des Wiesbadener Großeltern-Service von zahlreichen Fällen, in denen man nicht nur die Feiertage zusammen begeht, sondern einander auch in Notsituationen wie Krankheit oder Scheidung zur Seite steht. g

Geballtes Wissen im Ehrenamt Senior Experten Service unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen „Der Alten Rat, der Jungen Tat, macht Krummes grad“. Diese deutsche Redewendung beschreibt, was schon die Altvorderen wussten: Die Erfahrung von Älteren kann viel Ärger ersparen. Im letzten Jahr war das für 274 kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland Grund genug, das Wissen des Senior Experten Service (SES) in Anspruch zu nehmen. Ehrenamtlich, kompetent und unabhängig sind sie in der ganzen Welt unterwegs, die Fachfrauen und -männer im Ruhestand, die sich im Senior Experten Service, einer gemeinnützigen GmbH, zusammengeschlossen haben. Mehr als 8.200 Senior Experten aus etwa 50 Branchen leisten weltweit Hilfe zur Selbsthilfe. „Zukunft braucht Erfahrung“ lautet ihr Credo, mit dem sie bis heute in über 21.000 Einsätzen in 158 Ländern unter-

wegs waren. Sie erteilen fachmännischen Rat zur Lösung von technischen, wirtschaftlichen oder organisatorischen Problemen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen buchen die pensionierten Beraterinnen und Berater projektweise. Seit 2006 kooperiert die IHK HanauGelnhausen-Schlüchtern mit dem SES. Die Senior Experten bemühen sich hier schwerpunktmäßig darum, Unternehmen zu gewinnen, die Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. In diesem Jahr Beratungs-Termine der arbeitet die IHK darüber hinaus Senior Experten: auch erstmals auf dem Feld Donnerstag, 6. Mai Mittwoch, 25. August der Unternehmensförderung Donnerstag, 2. Dezember mit der gGmbH zusammen. In kostenlosen Einzelgesprächen Anmeldungen: erfahren Firmenchefs und AbIHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern teilungsleiter 60 Minuten lang, Sandra Zumpe was sie tun können, um ihr UnterAm Pedro-Jung-Park 14 nehmen zu sichern und Krisen 63450 Hanau zu meistern. g JJ JJ JJ

telefon: 0 61 81 / 92 90-51 fax: 0 61 81 / 92 90-77 mail: s.zumpe@hanau.ihk.de


existenzgründung kreisthemen

20

1.200 Jahre Berufserfahrung Wirtschaftspaten e. V.: Ehemalige Führungspersönlichkeiten helfen Existenzgründern Sie sind zwar ein relativ kleiner Verein – nur 30 Mitglieder sind derzeit eingetragen – aber sie leisten Großes: „Die Wirtschaftspaten e. V.“ bieten unter anderem Existenzgründern Hilfe zur Selbsthilfe an. Das Besondere daran: Alle Mitglieder kommen aus Hessen, waren im Beruf einmal „große Tiere“, sind mittlerweile im Ruhestand und geben nun ihr Fachwissen ehrenamtlich weiter. Finanziert aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und einem geringen Kostenbeitrag des betreuten Unternehmers sind die Wirtschaftspaten in Hessen, Rheinland-Pfalz und Unterfranken unterwegs, um Existenzgründern unter die Arme zu greifen. Im Dezember 2002 gründete sich der gemeinnützige Verein mit sieben Mitgliedern. „Obwohl wir hohe Anforderungen stellen und nur jeder dritte Interessent aufgenommen wird, sind wir heute 30 Mitglieder“, erklärt der 1. Vorsitzende Jürgen Pöttker. Allesamt sind sie ehemalige Führungskräfte aus hessischen Unternehmen, die ihr Wissen weitergeben wollen. 1.200 Jahre Berufserfahrung in der Industrie, im Handel und im Dienstleistungsgewerbe kommen so zusammen. „Wir verhalten uns neutral, ohne finanzielle Absicht. Deshalb können wir auch offen unsere Meinung sagen“, macht der Vorstand klar. Das heißt für den Existenzgründer: Er hört möglicherweise sogar Unerfreuliches. Denn die Wirtschaftspaten stellen seine Idee auf

den Prüfstand und machen ihm unmissverständlich klar, wenn sein Unterfangen zum Scheitern verurteilt ist. Im Anschluss können sie ihm dabei helfen, die gute Produktidee in den Markt zu bringen. Sie legen bei der Erstellung eines Businessplans mit Hand an, beraten bei Finanzierungsfragen und geben dem neuen Unternehmen eine Struktur.

Sprechtage der Wirtschaftspaten: Mittwoch, 19. Mai Mittwoch, 15. September JJ Mittwoch, 10. November JJ JJ

Anmeldungen: IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern Sandra Zumpe Am Pedro-Jung-Park 14 63450 Hanau telefon: 0 61 81 / 92 90-51 fax: 0 61 81 / 92 90-77 mail: s.zumpe@hanau.ihk.de

Aber nicht nur Existenzgründer können von der Erfahrung und dem Fachwissen der „Ehemaligen“ profitieren. Auch bei einem Führungswechsel in einem Unternehmen sind die Wirtschaftspaten gefragte Experten, denn sie helfen beiden Seiten – dem Unternehmer und seinem Nachfolger. Kleinen Unternehmen, die in eine Krise geraten sind oder sich für die Zukunft fit machen müssen, stehen sie ebenfalls als Coaches zur Verfügung. Über 4.000 Beratungen haben die 30 Mitglieder seit ihrer Gründung schon durchgeführt. 50 Prozent der Interessenten waren Existenzgründer, 47 Prozent nahmen Hilfe bei der Existenzsicherung in Anspruch und 3 Prozent nutzten deren Erfahrung in punkto Unternehmensnachfolge.

Mittler zwischen Unternehmer und Nachfolger Im Jahr 2005 wirkten die Wirtschaftspaten auch im Main-KinzigKreis erstmals segensreich. Damals begann die Zusammenarbeit zwischen der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und dem Verein. Seither bieten die ehemaligen Führungskräfte einige Male im Jahr bei der IHK kostenfreie Einzelgespräche zur Unternehmenssicherung und Krisenberatung an. Sie beraten in Sachen Marketing und Vertrieb, Controlling und Finanzierung, decken Schwachstellen auf und erarbeiten Aktionspläne.

Hilfreiches im Internet: Existenzgründer finden im Internet unter >> www.wirtschaftspaten.de einige nützliche Dokumente zum Download: eine Businessplan-Vorlage mit sechs Seiten Inhalt eine Musterdatei zur Erstellung der Zahlen für den Businessplan einen Betreuungsantrag mit den Konditionen g

g

Und nicht nur das: 2007 stellten sie in Hanau ein Mikroprojekt auf die Beine. Dort hatten fast 71 Prozent der Unternehmen in der südlichen Hanauer Innenstadt keine bis wenig konkrete Vorstellungen zur Nachfolgeregelung ihres Unternehmens. Daraufhin riefen die Wirtschaftspaten die ArGe „Unternehmens-Nachfolge südliche Innenstadt Hanau“ ins Leben. g

g

>> www.wirtschaftspaten.de


kurz gemeldet

21 kreisthemen

Überlebenskonzept für „Tante Emma“ Generationenfreundliches Einkaufen – Nahversorgung sichern Nur ein Drittel der Deutschen kauft in einem fußläufig erreichbaren Geschäft seine Lebensmittel ein. Das geht aus dem Kundenmonitor 2009 der CIMA, des Kompetenzzentrums für Stadt- und Regionalentwicklung, hervor. Doch eine alternde Gesellschaft ist verstärkt auf wohnortnahe Angebote angewiesen. Je älter die Menschen, desto wichtiger sind Nähe und Erreichbarkeit. Die Lebensmittelketten werden größer, der kleine Einzelhändler wird verdrängt. Laut CIMA konzenAusgezeichnet Generationenfreundlich trieren Discounter und Supermärkte ihr Angebot auf bevölkerungsstarke Standorte mit einem Einzugsgebiet von 10.000 bis 20.000 Einwohnern. Das hat zur Folge, dass ländliche Räume, kleine Gemeinden oder einzelne Stadtteile mit Einzelhandelsgeschäften unterversorgt sind. Auch im Main-Kinzig-Kreis ist der kleine Tante-Emma-Laden fast komplett aus dem Ortsbild verschwunden. Umso schlimmer, als die verbrauchergerechte Nahversorgung zum entscheidenden Faktor für die Zukunftssicherung wird. Problem erkannt, aber (noch) nicht gebannt: Im Herbst 2009 brachte die Wirtschaf ts-

förderung des Main-Kinzig-Kreises bei dem 1. Nahversorgungstag mehrere Wirtschaftsverbände, Bürgermeister, Unternehmer und namhafte Experten an einen Tisch. Gemeinsam besah man sich erfolgreiche Modelle und Strategien und suchte nach Lösungen, wie die Grundversorgung in den Gemeinden sichergestellt und auf der Fläche wiederbelebt werden kann.

Vorstand bestellt

Demografie-Dialog Offene Türen …

Seit Anfang März leitet Michael Krumbe das Kommunale Center für Arbeit (KCA). „Als ehemalige Führungskraft im Kreissozialamt und Prokurist der Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) hat er sich für diese Tätigkeit hervorragend qualifiziert“, begründet Landrat Erich Pipa die Entscheidung. Krumbe steht bereits seit 1973 in Diensten des Main-Kinzig-Kreises. In den vergangenen Jahren war er maßgeblich an der Umsetzung der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik beteiligt. Zuletzt arbeitete er in verantwortlicher Position an der Konzeption und Gründung der neuen „Anstalt öffentlichen Rechts“. Pipa: „Die Entscheidung für Michael Krumbe garantiert die Fortsetzung unserer erfolgreichen Arbeitsmarktpolitik.“ g

Am 1. Juni lädt der Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main zum „DemografieDialog“ ein. Zum Thema „Herausforderung Beschäftigungsfähigkeit“ geht es auch um die Auswirkungen des demografischen Wandels auf das Arbeitskräfteangebot. Prof. Dr. Jutta Rump von der Fachhochschule Ludwigshafen zeigt, worauf Kommunen und Unternehmen achten sollten. Monika Rühl von der Deutschen Lufthansa AG spricht über zukunftsfähige Personalkonzepte. Danach stellt Dr. Urs Peter Ruf von der Technologieberatungsstelle (TBS) des DGB in Nordrhein-Westfalen einen „SelbstCheck“ für Beschäftigte vor, mit dem sie ihre eigenen Potenziale einschätzen können. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr. Anmeldeschluss ist am 21. Mai. Der Eintritt ist frei. g

>> www.kca-mkk.de

Post, Lotterie, Reinigungsannahme oder Lieferservice, aber auch Café-Ecken.

Gemeinsame Suche nach Lösungen Dass dieses Thema akut ist, hat mittlerweile nicht nur der Landkreis, sondern auch die Politik erkannt. Das Bundesfamilienministerium hat zusammen mit dem Einzelhandelsverband das Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ kreiert. Die neue Plakette soll den Weg zu altersgerechten und familienfreundlichen Einkaufsmöglichkeiten weisen. g

Die Referenten stellten in der Veranstaltung fest, dass die Bevölkerung im Main-KinzigKreis in den nächsten 20 Jahren zwar nicht schwinden, die Zahl der hochbetagten Seniorinnen und Senioren aber zunehmen wird. Um so wichtiger sei der kleine Dorf-laden, >> www.wirtschaftsfaktor-alter.de der sich nur durch erfolgreiche KleinQualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ flächenrezepte ein Bundesweit können sich Einzelhändler um die Auszeichnung bewerben Überleben sichern Tester sind Senioren, Eltern und Behinderte könne. Dazu gehör58 Kriterien werden in einem Fragebogen überprüft en Zusatzfunktionen 18 Kriterien sind in jedem Fall zu erfüllen in den Aufgaben JJ

JJ JJ JJ

>> www.planungsverband.de

… rennt ein, wer sich am 20. Juni aufmacht ins Main-Kinzig-Forum. Von 11 bis 17 Uhr gibt sich die Kreisverwaltung bürgernah. Auf „ordentlich Leben in der Bude“ hofft Landrat Erich Pipa. Beim „Tag der offenen Tür“ lernen die Bürgerinnen und Bürger ihre Verwaltung von innen kennen: An Ständen im Bürgerportal und auf verschiedenen Außenflächen informieren die Fachämter und Gesellschaften des Main-Kinzig-Kreises über ihre Arbeit. Der Kreistagssaal und das Sitzungszimmer des Kreisausschusses sind ebenso zu besichtigen wie das kulturelle Rahmenprogramm. Und wen der Hunger packt, darf sich schon heute auf das vielfältige kulinarische Angebot freuen. „Es wird eine Menge geboten“, freut sich Landrat Erich Pipa. g >> www.mkk.de


möglichkeiten entdecken

22

PR-Anzeige

Chancen geben – Erfolge schaffen Das Kommunale Center für Arbeit (KCA) leistet „Hilfe zur Selbsthilfe“

Es ist die zentrale Anlaufstelle auf dem Weg zurück in die Erwerbstätigkeit: Das KCA gibt Hilfestellungen für eine langfristige Perspektive im Berufsleben und sorgt so dafür, dass Langzeitarbeitslose eine faire Chancen bekommen. Die Expertinnen und Experten setzen dabei auf eine individuelle Beratung, abgestimmte Qualifizierungsangebote und verbindliche Absprachen. Das Resultat: tausende Erfolgsgeschichten. Seit Beginn des neuen Jahres wird die Betreuung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen im Main-Kinzig-Kreis unter veränderten Rahmenbedingungen erfolgreich fortgesetzt. Das „Kommunale Center für Arbeit“ (KCA) übernahm als neu gegründete

Anstalt des öffentlichen Rechts die zentrale Aufgabe nach dem Sozialgesetzbuch II. „Wir erfüllen damit die Auflagen von Bund und Land und erhöhen unsere Leistungsfähigkeit“, beschrieb Landrat Erich Pipa seinerzeit den Hintergrund der Neuorganisation.

Passgenaue Qualifizierung Seither werden im KCA wesentliche Aufgaben des Kreissozialamtes und der bisherigen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA) sinnvoll zusammengefasst. „Wir haben die Aufgaben nach dem Sozialgesetzbuch II sowie den Service für die Arbeitgeber auf eine moderne und gesetzlich abgesicherte

Plattform gestellt“ erläutert Landrat Erich Pipa und weist darauf hin, „dass der MainKinzig-Kreis als sogenannter kommunaler Träger der Option direkter Ansprechpartner des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) geblieben ist“. Mit rund

BEI UNS HÄNGEN IHRE AUFTRÄGE NICHT AM SEIDENEN FADEN,

Anzeige

SONDERN WERDEN MIT STARKER HAND GEFÜHRT.

ingra Druck GmbH · Inh. S. & U. Winter-Weilbächer · Gutenbergstraße 7 · D-63456 Hanau Telefon: 0 61 81/96 42-0 · Fax: 0 61 81/96 42 -40 · info@ingra.de · www.ingra.de

Druck GmbH


möglichkeiten entdecken

23

Der Main Kinzig-Kreis in Zahlen: Kommunales Center für Arbeit

29 Kommunen: 18 Gemeinde und 11 Städte 406.976 Einwohner [Juni 2009] JJ 1.400 km2 Fläche JJ 91 Einwohner / km2 [Juni 2009] JJ 109.614 sozialver sicherungspflichtige Beschäftigte (Arbeitsort) [Juni 2009] JJ 13.816 Arbeitslose gesamt (8.159 SGB II und 5.657 SGB III) [März 2010] JJ 6,6% Arbeitslosenquote gesamt (3,9% SGB II und 2,7% SGB III) [März 2010] JJ

Anstalt des öffentlichen Rechts des Main-Kinzig-Kreises Wiesenstr. 39, 63584 Gründau

JJ

300 Beschäftigten, vier regionalen Anlaufstellen, einer leistungsfähigen Arbeitsvermittlung sowie einem Bereich der Leistungsgewährung sorgt das KCA dafür, dass Langzeitarbeitslose schnell den Weg zurück ins Erwerbsleben finden.

Dabei werden die Menschen entsprechend ihrer Lebenssituation flexibel und passgenau gefördert. Gerade dann, wenn die persönliche Lebenssituation eines Menschen besonders problematisch sei, komme es auf eine individuelle Unterstützung und

mail: info@kca-mkk.de >> www.kca-mkk.de Infotelefon für Arbeitgeber: 0 61 81 / 292-28320 Vermittlungsbüro Frankfurt: 069 / 23 807 98-36780 Region Hanau: 0 61 81 / 292-28225 Region Gelnhausen: 0 60 51 / 85-18273 Region Schlüchtern: 0 60 56 / 919 53-36793

„Hilfe zur Selbsthilfe“ an, betont Landrat Erich Pipa. Als wichtiger Erfolgsfaktor hat sich die Zusammenarbeit mit den Unternehmen in der Region erwiesen. Gemeinsam mit ihnen sollen noch viele weitere Erfolgsgeschichten geschrieben werden. g

FotograFien von ruth Marcus

Katzen

MITTWOCH

4.8.

Schlosskapellen-Konzert I

„Clarinet Colours“

20:00 Uhr mit der Gruppe Helmut Eisel & JEM DONNERSTAG

5.8.

Schlosskapellen-Konzert II

„Concert Royal“

20:00 Uhr Karla Schröter (Barock-Oboe), Harald Horem (Cembalo) FREITAG OP EN -AI R Innenhof Golfclub

6.8.

„New Orleans Connection Jazzband“

20:00 Uhr Als Gast: Jazz-Sängerin Sydney Ellis SAMSTAG

7.8.

Schlosspark

OP EN -A IR

„Mannheimer Blech“

16:00 Uhr Blechbläser-Ensemble unter der Leitung von Prof. Erhard Wetz 22:00 Uhr

13. April – 30. Mai 2010, Schloss Philippsruhe, Hanau

Historisches Museum Hanau, Schloss Philippsruhe Philippsruher Allee 45 – 63454 Hanau-Kesselstadt Internet: www.museen-hanau.de

Kultursommer Main-Kinzig-Fulda

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

Innenhof Golfclub

Kino-Nacht

OP EN -A IR

mit dem Film „Mamma Mia“ (ABBA) SONNTAG

8.8.

Innenhof Golfclub

OP EN -A IR

Sommerabend-Klassik

„Alles Oper“ - Cornelia Sander (Mezzo-Sopran), Hans-Werner

20:00 Uhr Bramer (Bass). Main-Kinzig-Kammerorchester – Leitung: Helmut Smola

Jetzt buchen: www.musiktage-trages.de


24

entdecken möglichkeiten

PR-Anzeige

EcoStep: Steigen Sie ein Qualität – Umwelt – Arbeitsschutz mit System für KMU

EcoStep: Das ist integriertes Management für kleine und mittlere Unternehmen. Betriebsbezogen eingeführt, hilft es den teilnehmenden Firmen unter anderem dabei, auf enger werdenden Märkten konkurrenzfähig zu bleiben. EcoStep verbindet die Grundzüge der wichtigsten Managementsysteme unter einem Dach. Für mittelständische Unternehmen ist es der ideale Einstieg in eine moderne Betriebsführung. Mit überschaubarem Aufwand – finanziell wie personell – sorgt es für eine Verbesserung in den Organisationsstrukturen und Produktionsprozessen. Die Produktivität wird gesteigert, Kosten werden gesenkt. So berichtet Dipl.-Ing. Jörg Köhler, Geschäftsführer der Lahnau Akustik GmbH: „In der Vorbereitung zur Zertifizierung nach EcoStep haben wir unsere Abläufe geprüft, verfeinert und optimiert. Damit konnten wir Material, Zeit, Platz und Energie und somit Kosten sparen.“ Am Ende der Einführung von EcoStep steht als Option die Zertifizierung durch die DQS GmbH. Mit dem Zertifikat dokumentieren die Betriebe, dass sie umweltbewusst, ordnungsgemäß und nach hohen Qualitätsstandards arbeiten.

EcoStep integriert die Kernforderungen der internationalen Normen ISO 9001 für Qualitätsmanagement, ISO 14001 für Umweltmanagement und BS OHSAS 18001 für Arbeitsschutz. Nach Abschluss des Programms erfüllen die Unternehmen wesentliche Teile dieser Normanforderungen. Die Einführung von EcoStep erfolgt zum Festpreis und kostet pro Unternehmen netto 4.250 Euro. Die teilnehmenden Betriebe können Fördermittel des Landes Hessen und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beantragen. Dadurch kann der Eigenanteil auf netto 2.625 Euro reduziert werden. Auch die Zertifizierung kann gefördert werden. g Ansprechpartner der EcoStep-Geschäftsstelle Hessen bei der RKW Hessen GmbH Kay Uwe Bolduan, telefon: 0 61 96 / 97 02-55

Für 100 Millionen Euro gebürgt Bürgschaftsbank Hessen sichert 4.600 hessische Arbeitsplätze Die Bürgschaftsbank Hessen konnte im Jahr 2009 mehr Unternehmen denn je helfen. Fast 500 Anträge für Bürgschaften gingen bei dem Selbsthilfeinstitut der hessischen Wirtschaft in Wiesbaden ein. Bis zum Jahresende erteilte die Bank 274 Bürgschaften und Garantien für Unternehmen aus Hessen oder Vorhaben innerhalb der Landesgrenzen. Das entspricht einem Plus von 47 Prozent. Damit ermöglichte sie Investitionen und Anschaffungen von Betriebsmitteln in Höhe von 107 Millionen Euro. Mit diesen Geldern konnten landesweit über 4.600 Arbeitsplätze gesichert werden. „Die guten Zahlen freuen uns sehr“, bilanziert Geschäftsführer Michael Schwarz, „denn sie stehen für erfolgreiche Unternehmer aus und in Hessen, zu deren Erfolg wir beitragen konnten. Unser Ziel war immer, eine Kreditklemme bei hessischen Unternehmen im Keim zu ersticken.“ Besonders erfreulich: Trotz Krise blieb auch die Zahl der geförderten Existenzgründungen stabil. Für insgesamt 106 Neugründungen oder Übernahmen (2008: 97, plus 9,3 Prozent) wurde mit Hilfe der Bürgschaften und Garantien ein Kreditvolumen von insgesamt 25,5 Millionen Euro besichert.

Eine „Bürgschaft ohne Bank“ bietet das Selbsthilfeinstitut seit Mitte 2009 den hessischen Unternehmen an. Dafür lassen sie sich ihr Vorhaben zunächst von der Bürgschaftsbank bewerten und suchen im Erfolgsfall mit dem Sicherungsschein eine finanzierende Bank. Möglich ist dies für Kredite in Höhe von maximal 500.000 Euro und Investitionen in Betriebsmittel bis zu 300.000 Euro. 2009 betrug die durchschnittliche Summe einer „Bürgschaft ohne Bank“ rund 100.000 Euro. Über eine „klassische Bürgschaft“ lassen sich dagegen bis zu 2 Millionen Euro absichern. Weil die Bürgschaftsbank die vergebenen Bürgschaften auch dann einlöst, wenn ein Unternehmen nicht mehr in der Lage ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen, hat das Institut 2009 seine Risikovorsorge gegenüber dem Vorjahr um rund 40 Prozent aufgestockt. g >> www.bb-h.de >> www.buergschaft-ohne-bank.de


Hollywood-Stars scheffeln Millionen und haben den Bezug zur realen Welt komplett verloren? Von wegen! Ralf Moeller, bekannt aus Blockbustern wie „Gladiator“, engagiert sich in der Initiative „Starke Typen“, die Kindern in sozialen Brennpunkten ein positives Lebensgefühl vermitteln will. Auch das Unternehmen Engelbert Strauss aus Biebergemünd unterstützt den Einsatz seines Werbestars. Wer aus schwierigen Verhältnissen stammt, ist oft bereits damit überfordert, die Herausforderungen des Alltags zu bewältigen. In der Konsequenz leben viele betroffene Jugendliche ausschließlich im Hier und Jetzt, ohne einen ernsthaften Gedanken an ihre berufliche Zukunft zu verschwenden. Dabei bietet gerade die schulische und berufliche Bildung das geeignete Werkzeug, der Misere zu entkommen und den sozialen Status zu verbessern. Doch wie befreit man Teenager aus der Perspektivlosigkeit, vermittelt Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und ein positives Selbstwertgefühl, wenn ihnen in sozial schwachen Regionen tagtäglich das Gegenteil vorgelebt wird? Die meisten Lehrer können ein Lied von vergeblichen Bemühungen singen, ein Hollywood-Schauspieler hat es da ein ganzes Stück leichter: Wenn Ralf Moeller, ehemaliger Bodybuilding-Weltmeister und Leinwandheld in Personalunion, im Klassenzimmer auftaucht, hängt jeder Jugendliche gebannt an seinen Lippen. Besuch von einem waschechten Filmstar bekommt man schließlich nicht alle Tage. Zumal dieser der lebende Beweis dafür ist, dass Erfolg im Leben unmittelbar mit Selbstvertrauen zusammenhängt: „Es ist der Glaube an dich selbst, der dich stark macht fürs Leben, damit du was bewegen kannst“, lautet die Botschaft des internationalen Stars, wenn er im Rahmen der Aktion „Starke Typen“ die Klassen sozialer Brennpunktschulen besucht und aus seinem Leben erzählt: Schon als Kind war der heute 1,97 Meter große Hüne sportlich vielseitig engagiert, er schwamm und boxte erfolgreich, bis er sich für Bodybuilding entschied und in den folgenden Jahren zahlreiche Titel anhäufte. 1992 zog Moeller nach Los Angeles und erfand sich als Schauspieler komplett neu.

Selbstbewusst Ziele verfolgen Ralf Moeller ist Imageträger von Engelbert Strauss, Europas führendem Versandhandelsunternehmen für Berufsbekleidung und Arbeitsschutz. Als die Biebergemünder vom sozialen Engagement ihres Werbestars erfuhren, stand rasch fest, dass sie dieses mittragen werden. „Wir unterstützen die Initiative ‚Starke Typen‘, weil Jugendliche positive Vorbilder und Zukunftsperspektiven brauchen. Ralf Moeller ist eine starke Persönlichkeit, die sich durch harte Arbeit erschaffen und immer wieder erfolgreich verändert hat“, erklärt Henning Strauss. g

das Monatsmagazin für Kunst, Kultur, Freizeit – mit dem umfangreichen Veranstaltungskalender • Pop bis Klassik • Theater • Kleinkunst

• Ausstellungen • Messen/Märkte/Feste • u.v.m

� informativ � aktuell � überreg l Ansciona h

3mm re nit t fehlt! c ht s und ob , unten en

meinJournal bietet Lesern und Inserenten jeden Monat gut recherchierte, interessante Themen: • Kultur- & Freizeit • Interessante Menschen • Besondere Projekte • Neue Filme & Bücher • Gesundheit & Wellness • Sport & Fitness • Gastronomie & Ausgehtipps • Rund ums Haus & Wohnen

• für Ihr Team • für die Pausenzeit • für die Zeit „after Work“

Jugendliche müssen nicht darauf warten, dass Ralf Moeller sie eines Tages besucht, sie können über die Website >> www.starketypen.de selbst aktiv werden. Auf der Website finden sie: JJ Unterstützung bei der Analyse der eigenen Fähigkeiten JJ Bewerbungstipps für Praktika und Ausbildungsplätze JJ Informationen für ein gelungenes Vorstellungsgespräch

h

2 Exemplare monatlic

Euro )! en im Jahr (12 Ausgab

per Post für nur 24,–

Bestellen:

Hilfreiches im Internet

Fax: 06055/930910 oder per Email unter abo@mein-journal.de

Hollywood im Klassenzimmer


26

tipps, termine, angebote gut für ihr geschäft

Damit das Firmenschiff nicht untergeht

Wo bitte geht’s zum Unternehmen?

Demografie-Lotsen zeigen Lösungen auf

Enterprise Europe Network tourt mit Beratung durch Hessen

In den nächsten Jahren wird ein Run auf gute Schulabgänger und gut ausgebildete Fachkräfte einsetzen. Demografie-Lotsen helfen Unternehmen schon heute dabei, in diesem „Rennen“ nicht ins Hintertreffen zu geraten. Demografie-Lotsen unterstützen Unternehmen dabei, „demografiefest“ zu werden. Sie zeigen den Firmen auf, wie man sich vor einem zukünftigen Fach- und Führungskräftemangel schützen kann. Das RKW Hessen bietet zum Beispiel diese Beratung an; dort haben zwei Mitarbeiter eine Ausbildung zum Demografie-Lotsen absolviert. Eigentlich ist es wie in der Seefahrt: Der Kapitän fordert einen Lotsen an, der an Bord geht und den Schiffsführer sicher durch Untiefen und an Hindernissen vorbei geleitet. Die Demografie-Lotsen tun Ähnliches: Bei Interesse kommen sie ins Unternehmen, nehmen die aktuelle Personalstruktur unter die Lupe, und erarbeiten schließlich gemeinsam mit der Firmenleitung in einem Workshop Wege, die in den nächsten zehn bis 15 Jahren leistungsfähige Fachkräfte sichern. So kommt das Firmenschiff nicht ins Schlingern. g infos: RKW Hessen | Simone Back telefon: 0 61 96 / 97 02-22 | mail: s.back@rkw-hessen.de

Volition statt Motivation Mit Selbstorganisation zum Ziel Oft setzen Führungskräfte auf eine Vielzahl von Motivationsanreizen, um ihre Ziele zu erreichen. Neue Studien stellen das jetzt in Frage: Nur wer es versteht, seine Fähigkeiten und Absichten in Ergebnisse umzusetzen, wird auf Dauer erfolgreich sein. Auf die Selbstorganisation kommt es an. „Führungskräfte müssen konkrete Prozesse auf immer neue Situationen anwenden können“, erklärt Professor Dr. Waldemar Pelz, Leiter des Instituts für Management-Innovation in Bad Soden am Taunus. Dabei seien Umsetzungskompetenzen gefragt, auch „volitionale Kompetenzen“ genannt. Erfolgreiche Führungskräfte lenken laut Pelz Gedanken und Gefühle bewusst in Richtung Zukunft, machen sich Gedanken über ihre Ziele, sprechen darüber und planen systematisch jeden Schritt, um ihr Ziel zu erreichen. Weniger erfolgreich sei das Feuerwehrprinzip: Dort zu löschen, wo es gerade brennt. Wer so handele, lasse sich leicht von seinen Zielen ablenken. Pelz hat die Umsetzungskompetenzen in einzelne Verhaltensweisen aufgeschlüsselt und damit Trainings für mehr Führungserfolg sowie Planspiele entwickelt. Ziel ist es dabei, mit Stressoren umgehen zu lernen und sich auf seine Führungsaufgabe zu konzentrieren. g

„Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, dann muss der Prophet eben zum Berg kommen.“ Getreu dem Sprichwort fahren die Experten des Enterprise Europe Network der Hessen-Agentur in diesem Sommer mit dem Bus durch Hessen. „Beratungstage einmal anders“, lautet das Motto der einwöchigen Roadshow. Mit einem voll ausgerüsteten Beratungsmobil geht das Team der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft auf Tour durch die hessischen Landkreise. Am 15. Juni machen die Experten Station in Gelnhausen. Die Berater der Hessen-Agentur sind unterwegs, um kleinen und mittleren Technologie-Unternehmen vor Ort zu begegnen und mit Unternehmern zu sprechen. Von 11 bis 18 Uhr berät das Enterprise Europe Network zu Themen wie Fördermittel für Forschung und Entwicklung, rund um öffentliche Ausschreibungen, zu EU-Recht und anderen Förderprogrammen. Außerdem vermittelt es Kooperationspartner für gemeinsame Projekte – etwa Vertriebspartner oder Partner für eine technische Zusammenarbeit. Mit im Infobus: Berater der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen. Sie informieren über nationale und regionale Förderprogramme. g >> www.een-hessen.de

Per Mausklick zur Förderung Datenbank für Umwelttechnologie-Anbieter Seit dem 30. März finden hessische Unternehmen aus dem Bereich Umwelttechnologie im Internet eine Übersicht ausgewählter Förderprogramme für ihre Branche. Die Datenbank auf der Website der Aktionslinie Hessen-Umwelttech des hessischen Wirtschaftsministeriums umfasst Steckbriefe zu 63 Angeboten. Neben einer Programmbeschreibung enthalten sie Informationen zur Förderhöhe und den Förderungsvoraussetzungen, außerdem Kontaktdaten der zuständigen Ansprechpartner und weitere nützliche Hinweise. Durch eine interaktive Abfrage werden die Steckbriefe für die Unternehmen passgenau ausgefiltert. Eine Übersicht listet dann nur die tatsächlich relevanten Förderprogramme auf. Damit steht den Umwelttechnologie-Unternehmen erstmals eine zentrale Informationsquelle über alle relevanten Förderprogramme zur Verfügung. Die Datenbank erleichtert den Weg zum Förderantrag. g

selbsttest: >> www.umsetzungskompetenzen.com

>> www.hessen-umwelttech.de

>> www.management-innovation.com

(Rubrik: Beratung & Förderung / Förderdatenbank)


gut für ihr geschäft tipps. termine, angebote

27

Suchen, finden, weitersagen. Künstler sucht neue Bleibe Der Künstler Helmuth Jahn – 2008 für sein Lebenswerk mit dem Kulturpreis des Main-KinzigKreises ausgezeichnet – sucht dringend neue Räume. Ende Juni 2010 muss er das Willeminenhaus in Bad Ord räumen. Wer dem Künstler zu einem erschwinglichen Preis ein Atelier (ca. 100 m2) mit Lagerräumen (ca. 200 m2) zur Verfügung stellen kann, möge direkt Kontakt mit Helmut Jahn aufnehmen. telefon: 0160 / 91 68 82 56

Glückwunsch. Gefunden! Raum und Fläche für Ihr Unternehmen, auf Deutschlands größtem Baugebiet-Portal. Aktuell besonders umfangreiches Angebot aus dem Rhein-Main-Gebiet! >> www.wunschgrundstück.de

froh mit 10 Jahren Erfahrung der ideale Partner für Sie. Vertrauen Sie auf unser pädagogisches Fachwissen und lassen Sie sich schon bei der Planung von uns unterstützen. telefon: 0 61 04 / 79 96 80 >> www.farbenfroh.org

Für glückliches Kinderlachen! Sie suchen professionelle Betreuung von Kindern bei Geburtstagen, Messen, Familienfesten oder Firmenevents? Dann ist Farben-

Freie Grafiker gesucht Welche selbstständigen Grafiker halten sich nur ungern mit Konzeption, Text, Produktion, Abwicklung und Kundenkontakt auf? Tut was Ihr könnt und liebt! Den Rest macht: Denise Kuberg – eure Werbestrategin

Die Redaktion:

telefon: 0176 / 637 53 402

Sie kommt mit wenigen Worten auf den Punkt: Die klassische Kleinanzeige. Hier steht das, was sie brauchen. Und das, was sie haben, aber gerne an andere abgeben möchten. Natürlich auch noch, wie man Sie am besten erreichen kann. mail: info@360-magazin.de

Dringend! Besondere Location zur Miete im November gesucht von der Fabrikhalle über den Schiffsrumpf bis zum Kloster. Wer hat eine ausgefallene Location für mindestens 500 Leute am 12. / 13. 11. 2010 zu vermieten? telefon: 0160 / 740 12 95

Schlüchtern

Gelnhausen Hanau

Gut. Für den Main-Kinzig-Kreis.

info@sparkasse-hanau.de Telefon 06181 298-298

info@ksk-gelnhausen.de Telefon 06051 825-0

mail@ksk-schluechtern.de Telefon 06661 88-0


notizbuch kalender

28 Spor t

en | Fest 28. – Gelnhaus es Stadtfest 31.5. Historischen

Mai 2010

840 Jahre StadtEine Reise durch geschichte

| Seminar

Exportkontrolle – aktische pr Systematik und e Abläuf -

ßenwirtschafts Was tut sich im Au nehmigungen recht? Welche Ge Vorsicht bei sind notwendig? 9 – 16 Uhr, IHK n? er welchen Länd n-Schlüchtern, Hanau-Gelnhause 14, 63450 Hanau Pedro-Jung-Park k.d >> ww w.h anau .ih

Fußbal stralien Deut schland – Au

Gelnhaus

5.5. Hanau

den Globus | 13.6. Rund uml-W r: M 2010, 20:30 Uh tzwerken 16.6. Hanau |z Ne Barbiz 72 r tionsplattform fü Die Kommunika MKK, HessenUnternehmer im 63452 Hanau Homburg-Platz 1,

Juni 2010

>> ww w.b arbizz .de

2.6. Hanau

4.6. Maintal

| Kongress

2 hein-Main Logistikforum „R ehscheibe“ als intermodale Dr fen,

nauer Ha Exkursion zum Ha perten aus Ex it m Fachvorträge axisnaher ForWirtschaft und pr gsaustausch. schung, Er fahrun nau-Gelnhausen10 – 18 Uhr, IHK Ha o-Jung-Park 14, Schlüchtern, Pedr 63450 Hanau

e

se

es 8. – WächtersbWacächht| erMsbach 16.5. Messe

| Netzwerken

für Af terwork-Part y n ne in er m Unterneh

förderung der 19 Uhr, Wirtschafts fé Garden Eden, Stadt Maintal, Ca 477 MaintalZeppelinstr. 32, 63 Dörnigheim

Juli 2010

ress

lbold | Kong 2.6. Langensisene ssForum 2010

2. Bu

ucher-Ausstellung Die große Verbra Programm, mit umfangreichem 0 :3 Uhr, Main-Kintäglich von 10 – 18 7 Wächtersbach zig-Straße 31, 6360 >>

ch ter sb ac h.d e ww w.m es se -w ae

lle Umgang mit „Der professione n, Mitarbeitern Geschäftspartner Klosterberghalle, und sich selbst“. hloßpark 1, Sc 8:30 – 17:15 Uhr, d ol lb se 63505 Langen oru >> ww w.busine ssf

IHK Hanau16 – 20 Uhr in der chtern, PedroGelnhausen-Schlü 0 Hanau 45 63 , Jung-Park 14 k.d >> ww w.h anau .ih

19.5.

e

Gelnhausen | Vortrag

t“ Vortrag: „Ehrenam

her Frauenring 14:30 Uhr, Deutsc Casino SeniorenGelnhausen e. V., r. 3a, 63571 St r club, Frankfur te Gelnhausen

schau

8. Mee n Hähnewet tkrähe

„Fit für

im Rassegeflügel10 Uhr, Vereinshe Meerholz zuchtverein 1920

9.6.

orate J.P. Morgan Corp 10 20 e Challeng

lauf 19:30 Uhr, Firmen ch >> ww w.jpm org an

über 5,6 km

as ec c.c om

en | Seminar 10.6. Gelnhaus nzgründertag

Die Kommunika MKK, HessenUnternehmer im 63452 Hanau 1, z Homburg-Plat >> ww w.b arbizz .de

er t 28.2. Gründauun|gsKokonznz er t 11. KulturEröf fn Main-Kinzig-Fulda

sommer

e Niedergrün19 Uhr, Bergkirch traße, 63584 gs dau, Schieferber ündau Gründau-Niedergr

Deutschen Eine Expertin der g informier t un er Rentenversich nderer ziehung, über Zeiten der Ki beitslosigkeit, der Pflege, der Ar ihre Berücksichd Teilzeitarbeit un nte und beanttigung für die Re – 12 Uhr, Agentur wortet Fragen, 9 uptbahnhof 1, für Arbeit, Am Ha 63450 Hanau

Frankfurt | Sport

Existe

5.7. Hanau

: BetriebswirtVermittelt werden en, Ideen und schaftliches Wiss er folgreiche UnImpulse für eine g und schnelle un hr ternehmensfü sungen für den und praktikable Lö g, 9 – 17 Uhr betrieblichen Allta >> ww w.k h-g elnha

us en.de

| Kultur

ärchenBrüder-Grimm M el mit uf Te r fest spiele: De Haaren en en ld go den drei

tzwerken 19.5. Hanau |z Ne „1 Jahr Lounge“ 71 iz Barb r tionsplattform fü

en und BIZ & Donna: Frauerung für Rente – Alterssich Frauen

m2010.de

gs 3.6. Meerholzrh|olLezeistr un

Vortrag 18.5. Hanau | Ha um 3. IHK- ndel sfor wung" den Aufsch

ion Hanau | Informat

1.7.

eater, im Park 17:30 Uhr, Amphith psruhe (Landvon Schloss Philip nau straße), 63454 Ha /ku >> ww w.h anau .de

ltu r/g rimm

Spor t

den Globus | 11.7. Rund uml-W r M 2010, 20:30 Uh

Fußbal Endspiel


Verschmitzt …

gedanken

29 notizbuch

! n e g i t ä st b r e w r le a m r o Es leben die N

sie gesünder s as d r, u n t h ic N . en d gen sind zu ben ei n gu eu rz be Ü en st fe iker sind Verit it ol P lle A („ n Menschen m ke en d ch a Pickel!“), weniger n t ch a m e n („Ich fahre sse ad ü ol m ok h n Sc ge („ a pl m u leben er h g der Urlaubsplan un it m t h ic n ch si d egen auch kein en n li u er e si ; “) ch brecher!“) ts eu d e si allorca, da sprechen M ch a n Tätigkeit ist n re re h ih Ja , bs n h Jo ze n re a seit d pi la e ür sie gibt es kein F : en ck a tt a st ru F en h beruflic rbunden . ve n n Si en er ef ti em n stets mit ei en machen or it d on K , en öß gr es st ei n, Lehrer formen G be Le en tt re er in iz hielt es schließlich ed so – s ze n a Oh ja, M G r u n , es lb a gibt es nichts H a D r. te kehren, dann er sw zu n be en le ß t ra el St W , d n die si n fe ru „Wenn Sie dazu be g: in K er ierte oder n th po Lu m in ko rt k a si u M en auch M ov th Bilder malte, Bee lo ge n a el h ic M ie w berz eugungen ins e, Ü si e in se r fü kehren Sie er d , n n a n möchte ein em M a M .“ te mal ist es als te h ch ic n d a re M ea h: sp ic rl eh Shake ir w n sprechen . Aber seie er id w rn ge n u g, n kchen Berufung gi n is ü F as d g Gefängn a llt a ro ü B ger recht schwer, im ti tä bs er rw koll nich t das le to a ro m P or s a N d o er tt d O , er ck ru Papierstau am D er d re ä w t über die a a D n . fo le en Te ch sa lo m d n E auszu im ch Die Kollegin, die si . sst lä n ke ic bl er t el enstapel vorzun eh W kt A en m sa Licht der n ei m ge en auslässt, statt sich d e d en en h oc W rs fü egfuttert. w e n e ks Plä ke gs n li eb Li on ti a er ein em die R men . Oder der Chef, d eibehalten ein es B as „D t: ei h n se as el G es mit hinduistischer ir w en , Ehre und ch z er su er V hm ? Sc n d tu n u n Was ge ü gn ze und Kälte, Ver it H in ts Tee – ist ü iog em Y G en en n en ei f u ra a D ausgeglich .“ ell voll Entwickelten u it ir sp ie d et n h ic ze n Schande ken eeautomaten … ff a K em d s u a e rr lö P die sowieso viel gesünder als

Euer Herr Schmitz


www.ferienwohnungendarss.de

gut für sie und ihre mitarbeiter über leben im büro

TROMMELPLATZ

30

FERIENWOHNUNGEN

Mittagspausenschnellkochrezept Spargel im Blätterteig (4 Portionen) Zutaten: 400g TK-Blätterteig 1 Eigelb 1 Ei 500 g weißer oder grüner Spargel 1 große Tomate 3 EL süße Sahne 1 TL Gemüsebrühe Blätterteig auftauen lassen, jede Scheibe in der Mitte umklappen und mit der Backrolle leicht ausrollen, sodass beide Lagen fest aufeinanderliegen. Mit einem Teigrädchen jeweils gleich große Quadrate ausrädeln. In der Mitte des Blätterteigquadrates ein kleineres Quadrat einritzen. Den Teig mit Eigelb und einem TL

Wasser bestreichen. Ein Blech mit etwas Wasser benetzen, Blätterteigtaschen darauf setzen und ca. 10 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 200° C vorbacken. Spargel schälen, waschen und dann kochen. Spargel schneiden. Tomaten in heißes Wasser tauchen, häuten, Kerne entfernen und in Würfel schneiden. Spargel und Tomatenwürfel abwechselnd in dem Teig schichten. Ei mit Sahne und Gemüsebrühe schaumig aufschlagen. Auf jede Teigtasche etwa einen EL Eimasse geben. Teigtasche noch mal 5 Min. im Ofen backen und warm servieren. g Guten Appetit wünscht Ihnen Christof Klages: >> www.klages-catering.de

* Reisezeiträume: 25.4 – 14.6 / 15.9 – 31.10 (exkl. 13./23./24. 05) Buchung per E-Mail an info@ferienwohnungendarss.de

Vorteil für 360°-Leser:

15% Rabatt auf Ferienwohnungen* Kelterei Stier Am Kreuzstein 25, Maintal-Bischofsheim:

Gutes aus Apfel(wein)

1 Kiste Schoppe kaufen = 1 Beutel Ebbelwoi-Guutsje gratis! www.kelterei-stier.de Vorteil für 360°-Leser:

1 Beutel Ebbelwoi-Guutsje geschenkt

rne! In Google nach vo Für Besondere geschäFtliche Anlässe steht Ihnen unser „Studio“-Restaurant zur Verfügung. Dort können Sie mit Ihren Kunden in niveauvoller Atmosphäre in aller Ruhe speisen oder Empfänge veranstalten. Es bietet Platz für 25 Personen. Oder Sie besuchen unseren Cafe/Lounge/Bar-Bereich OSKARS, eine Hommage an den 40er Jahre Avantgarde Künstler Oskar Fischinger. Tagungs- und Messeräumlichkeiten sind ebenfalls vorhanden. Christof Klages · Stadthalle Gelnhausen · Jahnstraße 2 · 63571 Gelnhausen Tel: 0 60 51 / 58 40 · Fax: 0 60 51 / 88 59 392 · Mobil: 01 75 / 1 57 14 16 · mail@klages-catering.de

Kollegentipp „Da würde ich jederzeit wieder hingehen.“ Petra Brüggemann, kaufmännische Mitarbeiterin in der Hanauer Schreinerei Brüggemann, war begeistert von einem Abend in der ErlebnisPetra Brüggemann gastronomie „Eulenspiegel“ in Steinau an der Straße. Dort schmeckte das Essen ebenso wie das „Beiwerk“: Eine Coverband interpretierte „Alan Parsons Project“ und sorgte für beste Stimmung. „Ambiente, Gastronomie, Publikum und Musik haben wunderbar harmoniert“, erzählt sie. g >> www.eulenspiegel-seidneroth.de

www.klages-catering.de

Gastro-Tipp:

inar am Jetzt noch schnell zum Sem d un en 27.05.2010 anmeld

30% sparen! ! Nur 69,- statt 99,- €

 11-0 Anmeldung: 0 60 51 / 97 -gmbh.de iv .w w w w Vorteil für 360°-Leser:

30% auf Google-Seminar!

Cheftipp „Ein Familienunternehmen zu führen heißt für mich, auch genügend Freiräume zu schaffen und für die eigene Familie da zu sein“, rät DiplomIngenieur Thomas Müller seinen UnterThomas Müller nehmer-Kolleginnen und -Kollegen. Denn die eigene Firma ist immer präsent – am Frühstückstisch, auf der Terrasse beim Grillen, beim Spaziergang mit Kind und Kegel. Thomas Müller findet, „dass der Betrieb nicht allgegenwärtig sein kann und darf.“ Es lebe die Work-Life-Balance! g

10 Jahre Erfahrung mit Kinderveranstaltungen. Bei Anfrage das Stichwort „360°“ nennen und 10% Nachlass sichern! w w w.f a

g rbenf roh.or

Vorteil für 360°-Leser:

10% Nachlass auf alle Leistungen! Die Redaktion:

Wenn SIE das lesen, dann liest Ihr Kunde das auch. Heißt: Werbung wirkt. mail: anzeigen@360-magazin.de >> www.360-magazin.de

>> www.mueller-vermessung.de

Ihr Vorteil:

Günstig inseriert. Umsatz gesteigert.


Die Redaktion:

Machen Sie von sich Reden. Und auf sich aufmerksam.

Vorteil für Inserenten:

Mit den Business-Schecks erreichen Sie Ihre Zielgruppe dort, wo sie besonders empfänglich ist: im Geldbeutel. Packen Sie einen attraktiven Zusatznutzen für Ihre Kunden auf Ihr Angebot. Die 360°-Medienberater beraten Sie gerne ganz individuell.

Attraktive Angebote punktgenau platzieren.

mail: anzeigen@360-magazin.de >> www.360-magazin.de

Barbizz Lounge Werkstatt Aktionsangebot Beispiel: Arbeiten in der Gruppe von 8 – 13 Uhr. Vorteil für 360°-Leser:

31,20 €   *

* 20%-Aktionspreis bei Buchung bis 31.5.‘10 Regulärer Preis: 39 € pro Teilnehmer.

pro Teilnehmer

Inkl. Raummiete, Service, Flipcharts, Metaplanwände, Moderationsbedarf, Leinwand, Flatscreen, W-LAN, Kaffee, Tee, Kaltgetränke und Mittagessen Infos: » www.barbizz-lounge.de

Bis 31. Mai buchen und

20% sparen!

Vorteil für 360°-Leser: Bei Luxus-Mode jetzt bis zu

7   2% sparen! Impressum Herausgeber: m|quadrat GmbH Agentur für kreative Kommunikation Hessen-Homburg-Platz 1, 63452 Hanau telefon: 0 61 81 / 180 55-0 fax: 0 61 81 / 180 55-11 mail: info@mquadrat-werbeagentur.de >> www.mquadrat-werbeagentur.de Geschäftsführer: Michael Raven HRB: 7219 | Amtsgericht Hanau USt.ID.Nr.: DE 220307314 Steuer-Nr.: 44 239 71414 Mainblick Agentur für Öffentlichkeitsarbeit Redaktionsbüro Hanau Hessen-Homburg-Platz 1, 63452 Hanau telefon: 069 / 40 56 29 54 fax: 069 / 40 56 30 92 mail: info@mainblick.com >> www.mainblick.com Geschäftsführer: Uwe Berndt V. i. S. d. P.: Uwe Berndt (Chefredakteur) >> www.mainblick.com Redaktion: Uwe Berndt (Chefredakteur) Julia Anderton Marc Engels Edeltraud Kruse

Vorschau Tobias Loew Annette Schlegl telefon: 069 / 40 56 29 54 fax: 069 / 40 56 30 92 mail: redaktion@360-magazin.de Konzept und Vertrieb: Denise Kuberg telefon: 0 61 81 / 180 55-20 mail: info@360-magazin.de Anzeigen: Frohberg Media GmbH Carla Frohberg (Anzeigenleitung) Elke Harnischfeger (stellv. Anzeigenleit.) telefon: 0 60 55 / 930 914 fax: 0 60 55 / 930 910 mail: anzeigen@360-magazin.de Copyright: © 2010 m|quadrat GmbH & Mainblick Alle Rechte vorbehalten. Insbesondere das Recht auf Verbreitung, Nachdruck von Text & Bild, Übersetzung in Fremdsprachen sowie Vervielfältigung jeder Art durch Fotokopien, Mikrofilm, Funk- und Fernsehsendung für alle Beiträge einschließlich aller Abbildungen. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Druck: INGRA Druck GmbH Gutenbergstraße 7, 63456 Hanau >> www.ingra.de

Verteilung: Frohberg Media GmbH Alte Hauptstraße 52 + 52a 63579 Freigericht-Somborn >> www.frohberg-media.de 360° online: Ausführliche Infos, alle bisher erschienen Ausgaben als PDF-Download etc.: >> www.360-magazin.de Alles zu Ihrer Platzierung in 360°: Die Mediadaten als PDF-Download: >> www.360-magazin.de/mediadaten Persönliche Anzeigenberatung: Frau Carla Frohberg ist gerne für Sie da: telefon: 0 60 55 / 930 914 fax: 0 60 55 / 930 910 mail: anzeigen@360-magazin.de Kostenloses 360°-Abo: Online bestellen unter: >> www.360-magazin.de unter „Jetzt kostenlos abonnieren“ Oder einfach eine E-Mail schreiben an mail: info@360-magazin.de Wir freuen uns auf Ihr Feedback: Leserbriefe bitte an: mail: leserbriefe@360-magazin.de

Nächste Ausgabe: 28. Juli 2010 Thema: „Infrastruktur“ Flächen, Ver- und Entsorgung, Verkehr, IT: Wirtschaft braucht technische Einrichtungen. Öffentliche Ordnung, Bildung, Gesundheit und Kultur: Menschen haben soziale Bedürfnisse. Der Main-Kinzig-Kreis schafft Rahmenbedingungen – für Unternehmen ebenso wie für die Bürgerinnen und Bürger. Kreiswerke Main-Kinzig Strom kommt aus der Steckdose und Wasser aus der Leitung – Konstanten des Alltags, auf die wir uns verlassen können. Als Nahversorger stehen die Kreiswerke Main-Kinzig für Versorgungssicherheit und faire Preise. Basis: Eine leistungsfähige Infrastruktur. Industriepark Wolfgang Spitzentechnologie, Aus- & Weiterbildung: Mit dem Technologie- und Gründerzentrum und der privaten Steinbeis Business School Rhein Main hält der Industriepark Wolfgang den Main-Kinzig-Kreis am Puls der Zeit. Verkehrswege Die Autobahnen im Main-Kinzig-Kreis bilden wichtige Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen. Zwischen dem Hanauer Kreuz und dem Langenselbolder Dreick verlaufen sie sogar parallel. Seine gute Infrastruktur macht den Main-Kinzig-Kreis zu einem ausgezeichneten Logistikstandort.


Sichern Sie sich ein Stück Logistikgeschichte... System Alliance – das sind 50 Jahre Logistikgeschichte der ganz besonderen Art. In Kooperationen und Netzwerken wurde das Speditionswesen auf betriebswirtschaftliche Füße gestellt. Ihre Mitglieder – allesamt mittelständische Unternehmen – erfanden und gründeten den ersten privaten Paketdienst Deutschlands und einen der ersten Stückgut-Expressdienste. Sie optimierten betriebliche und speditionelle Abläufe, dachten sich technische und ökonomische Innovationen aus und führten sie anschließend in die Praxis ein. Und sie schufen viele Standards, die bis heute gelten: in EDV, Abrechnung, Planung und Servicequalität. Das Buch „System Alliance – Logistik in der Zeitmaschine“ stellt also eine ganz besondere Form der wirtschaftlichen Zusammenarbeit vor: die mittelständische Kooperation.

ISBN 978-3-574-26070-4 Erhältlich im Buchhandel oder direkt bei System Alliance unter www.systemalliance.de


360° Wirtschaft im Main-Kinzig-Kreis  

360° versteht sich als Instrument, Initiator und Ermöglicher für Unternehmer und Entscheider im Main-Kinzig-Kreis. http://www.360-magazin.d...

Advertisement
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you