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Herausgeber Enterverse CEO Manoel 'Maniraiser' Flesch Marketingmanagerin Maria 'Mar1a' Ollech

Chef Journalist

Jan Michelsen

DAS DEUTSCHE ESPORT MAGAZIN

Danke 2016! Ein turbulentes Jahr liegt in den letzten Atemzügen und mit dieser Ausgabe wollen wir dem bisher erreich-

Chef Journalist Jan 'Sankobal' Michelsen

ten noch einmal huldigen – mit jeder Menge Themen und Präsenten! Anfang November fand in Anaheim die BlizzCon statt

Journalisten Jan 'Sankobal' Michelsen Manoel 'Maniraiser' Flesch David ‚Arnear‘ Buhr Maria 'Mar1a' Ollech

und damit auch die Finals aller großen Spieler aus dem Hause Blizzard. Wir haben uns natürlich die Nächte um die Ohren geschlagen und das Wichtigste in unserem BlizzCon-Spezial zusammengefasst. Wem die Titel des Entwicklers nicht zusagen, der wird hingegen vielleicht eher mit dem Action-Kracher Rocket League

Lektor Patricia ‚DystoPia‘ Langier

warm. Was? Ihr kennt zwar den Namen, habt euch aber noch nie mit dem Spiel oder der eSport-Szene dazu auseinandergesetzt? Keine Panik, in dieser Aus-

Creative Director Maria 'Mar1a' Ollech

gabe werden wir auch hierzu ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Und wäre das nicht alles schon Geschenk ge-

Impressum Enterverse c/o Manoel Flesch Neustraße 22a 54346 Mehring

nug, haben wir noch etwas ganz Besonderes: Den 360ESPORT-Adventskalender mit jeder Menge geilen Preisen! Wir haben bereits einen kleinen Blick hinter die Türchen geworfen und garantieren euch: Es lohnt sich! Damit verabschieden sich die Redaktion und alle Beteiligten für dieses Jahr und wünschen euch – der geilsten Community überhaupt – einen guten Rutsch ins Jahr 2017! Hochachtungsvoll, euer Jan.


3 INHALTSVERZEICHNIS

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Top Story

Blizzcon Special - Die Finals 2016

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Wie man ein Turnier organisiert - Part 1

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eSport Monitor Zowie XL2735 im Test

Test

36

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Arctic Kühlsysteme für CPU und GPU

34 Noblechairs EpicSeries Gaming Stuhl

360ESPORT Adventskalender!

24 Z3 Pro Monitorhalterung

Artikel

60

14

Wer ist Sombra? (Overwatch)

68 eNoob

G2A im eSport - Part 1 28

RocketLeague - eSport Review


4 SPECIAL

BlizzCon Blizzards hauseigene Finals 2016 Jan Michelsen

Eine neues Jahr, eine weitere BlizzCon. Auch in diesem Jahr fand Blizzards Messe wieder in Anaheim, Kalifornien statt und brachte allerlei Finals mit sich. Es ist Tradition, dass der Spieleentwickler aus Irvine ßber das Jahr hinweg eigene Seasons in seinen Games veranstaltet und die Endrunden dann auf der eigenen Messe abhält. Dabei sind neben den Klassikern wie Starcraft, Hearthstone und World of Warcraft auch Heroes of the Storm und erstmalig Overwatch vertreten. Wir haben uns die Endrunden angeschaut und sagen euch, was in den jeweiligen Titeln aus dem Hause Blizzard so passiert ist!


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Starcraft – Mit den Terranern zum Sieg von Jan Michelsen

Die Global Finals 2016 auf der BlizzCon haben einen neuen Star, der in diesem Jahr aus Südkorea kommt. Dabei handelt es sich um den Profi Hyun „ByuN“ Woo, der einigen Spielern wohl eher unter dem Namen „GhostKing“ bekannt sein dürfte. Allerdings musste ByuN erst über ein Entscheidungsspiel in die Finals einziehen, nachdem er in den Playoffs gegen den deutschen Profi-Spieler Tobias „ShoWTimE“ Sieber unterlag. Doch es reichte für das Achtelfinale, von wo an er alle seine Duelle gewinnen konnte und erst Jun „TY“ Tae Yang mit 3 zu 1 und anschließend Kim „Stats“ Dae Yeob ebenfalls mit 3 zu 1 nach Hause schickte.

Im Finale traf ByuN dann auf seinen Landsmann Park „Dark“ Ryung Woo, gegen den er zwei Monate zuvor bei den WCS Korea Season 2 Cross Finals verloren hatte. Nicht auf der BlizzCon! In einem knappen Duell überrannte Hyun „ByuN“ Woo seinen Widersacher (Zerg) mit seinen Terranern und konnte letzten Endes erfolgreich mit 4 zu 2 als neuer WCS Global Champion hervorgehen und die 200.000 US-Dollar einstreichen.

FOTOS: Blizzard


6 SPECIAL Hearthstone – Ein Titel für Europa von Jan Michelsen

Auch bei Hearthstone ging es in diesem Jahr wieder um die Krone des Weltmeisters und erneut geht diese nach Europa. Dabei sah es nach der Vorrunde für Team Europa mehr schlecht als recht aus, denn mit dem Russen Pavel „Pavel“ Beltukov und dem ukrainischen Profi Artem „DrHippi“ Kravets schafften es lediglich zwei europäische Spieler unter die letzten Acht. Amerika und Asien konnten hingegen je drei Spieler durch die Qualifikation bringen. Für Amerika gingen dabei Edwin „HotMEOWTH“ Cook sowie die zwei Favoriten auf den Titel, William „Amnesiac“ Barton und Julien „Cydonia“ Perrault, an den Start. Für Asien hingegen versuchten Kim „Che0nsu“ Cheonsu, Jason „JasonZhou“ Zhou und Zhuo „Hamster“ Wang ihr Glück. Doch bei diesem Versuch sollte es auch bleiben, denn keiner von Ihnen schaffte es ins Finale – die drei amerikanischen Profis flogen sogar schon vor dem Halbfinale raus. Dort folgten ihnen dann die asiatischen Spieler.


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Im Finale trafen die beiden letzten Europäer dann aufeinander, wobei DrHippi als klarer Favorit für den letzten Sieg gehandelt wurde. Ein Trugschluss, denn er konnte von sechs Runden lediglich zwei für sich entscheiden. Vor allem das Druiden-Deck von DrHippi hatte keine Chance und verlor nicht nur gegen das Krieger- und Druiden-Deck von Pavel, sondern zog auch gegen das Schurken-Deck den Kürzeren. Damit war das Ergebnis klar und in diesem Jahr geht der Titel des Weltmeisters in Hearthstone deshalb nach Russland und an Pavel „Pavel“ Beltukov. Ganz nebenbei darf sich der neue Chef im Ring auch noch über die 250.000 US-Dollar Preisgeld freuen.

FOTO: Blizzard


8 SPECIAL

Heroes of the Storm – Alles beim Alten von David Buhr

Im Halbfinale des Heroes of the Storm Global Championship waren von den ursprünglichen zwölf Starter-Teams nur noch vier übrig geblieben: Fnatic und Dignitas aus Europa, so wie Ballistix und MVP Black aus Korea. Anhand der vorhergegangenen Saison und Turniererfolge galt MVP Black als klarer Favorit des Turniers, nicht nur beim Publikum und den Castern, sondern auch bei den Spielern selbst. In den zwei Vorrunden waren bereits alle Teams aus Nordamerika, China, Lateinamerika, Taiwan und Südostasien eliminiert worden.

Für die Spieler von Fnatic war, ihrer eigenen Aussage nach, hier schon alles erreicht. Ihr Ziel für das Turnier war es, das Halbfinale zu erreichen. Niemand, nicht mal sie selbst, hatten mit dem gerechnet was passieren würde. Die klaren Turnierfavoriten MVP Black, die sehr selbstsicher in das Turnier und Match-up gingen, schienen massive Probleme damit zu haben, ihre übliche Dominanz gegen das europäische Team aufzubauen. Infolgedessen schaffte Fnatic den Beginn des wohl größten Upsets des ganzen Turniers: Sie schlugen die Südkoreaner auf der Karte Tomb of the Spider Queen und gingen überraschend mit 1 zu 0 in Führung. Kaum dass der Nexus fiel, sprangen die europäischen Spieler von ihren Sitzen auf und jubelten, als hätten sie gerade das ganze


9 Da ist was im Busch! Der geheime Gewinner des Turniers war übrigens der Held Dehaka. Die Möglichkeit in jeden sichtbaren Busch auf dem Feld zu kommen, Gegner mit seiner Zunge durch die Gegend zu ziehen und seine sehr guten Tank-Qualitäten machten ihn zum echten Überraschungs-Pick des Turniers. Damit reiht er sich nahtlos in die Gruppe der üblichen Evergreens wie Falstadt, Malfurion und E.T.C ein.

Turnier gewonnen. Auf der anderen Seite der Bühne wirkten die Südkoreaner wie in Schockstarre, als könnten sie nicht ganz verarbeiten was ihnen da gerade widerfahren ist. Auch auf der zweiten Karte, Sky Temples, schaffte es Fnatic, die siegesverwöhnten Spieler von MVP Black mit einem dreifach Global-Team zu schlagen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt realisierten die Spieler, Caster und Zuschauer, dass sie tatsächlich Zeugen des wohl größten Upsets werden könnten. Auf der dritten Karte (Towers of Doom) führte Fnatic erneut mit einem starken Earlygame, konnte allerdings nach ein paar schlecht gespielten Teamfights diese Führung nicht behaupten und verlor die erste Karte in dieser Serie.

Die vierte Karte, Braxis Holdout, hämmerte dann schlussendlich den Nagel in MVP Blacks Sarg und ließ das erste europäische Team mit einem eindeutigen Sieg ins Finale einziehen. Nach dem Spektakel Fnatic vs. MVP Black war die Stimmung aufgeheizt und die Erwartungen an das zweite Europa vs. Korea Halbfinale entsprechend hoch. Allerdings ging es nüchterner zu als das vorhergegangene Match versprechen ließ. Ballistix machte so gut wie keine Fehler und zeigte die fast schon übliche koreanische Dominanz. Das südkoreanische Team ließ sich nur eine Map von Dignitas nehmen, Infernal Shrines, konnte im Gegenzug allerdings Dragonshrine, Battlefield of Eternity und Tomb of the Spider Queen für sich entscheiden.

FOTOS: Blizzard


10 SPECIAL

Mit diesem Ergebnis war klar, dass im FInale Europa und Korea gegeneinander antreten würden. Im Finale zeigte sich erneut die Überlegenheit Ballistix gegenüber Fnatic. Fast fehlerfrei gewannen sie auch dieses Best-of-5 und gaben, wie in der Serie zuvor, nur einen einzigen Punkt auf der Karte Warhead Junction an Fnatic ab. Somit endete das Turnier doch wie von vielen erwartet: Korea blieb auf dem Thron und strich die 300.000 US-Dollar für den finalen Sieg ein, während Fnatic sich auf Platz 2 mit der Hälfte begnügen musste.

Allerdings gab es in Form von Fnatic und Dignitas deutliche Hoffnungsschimmer für andere Regionen, immerhin haben sie bewiesen, dass auch Götter bluten können.


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World of Warcraft – Knappe Kiste in der Arena von Jan Michelsen

Bei World of Warcraft wurde abermals der Arena World Championship ausgespielt und damit das beste Arena-Team der Welt gesucht. Insgesamt kämpften die Teams um ein Preisgeld von 250.000 US-Dollar, wobei am Ende Splyce den Sieg im Finale gegen Method NA einfahren konnte. Zuvor hatte Splyce schon im Halbfinale die leicht favorisierten Arena-Recken von Tempo Storm klar mit 3 zu 1 aus dem Turnier geworfen.

Nicht ganz so klar war dann das Finale gegen Method, welches über die vollen sieben Kämpfe ging. Letzten Endes konnte Splyce aber den Sieg mit einem Team aus Verstärker-Schamane, Dämonologie-Hexenmeister und Heilig-Paladin an sich reißen und somit die 120.000 US-Dollar für den ersten Platz mit nach Hause nehmen.

FOTOS: Blizzard


12 SPECIAL

Overwatch – Ohne Niederlage zum Titel von Jan Michelsen

Die allererste Weltmeisterschaft in Overwatch wurde nicht zwischen einzelnen Spielern oder bekannten Teams ausgetragen, sondern war ein wirklicher Kampf der Nationen. Zusammengestellt wurden die Nationalmannschaften dabei von der Community, die mit ihrer Stimme einen Spieler in das Team berufen konnten. Länder-technisch wurde dabei alles abgedeckt, was die Kontinente so hergeben. Australien, China, Russland, USA, Kanada, Brasilien und natürlich Deutschland gehörten nur zu der Speerspitze der insgesamt 16 Nationen.

Für alle deutschen Fans gleich eines vorweg: Mit dem Weltmeistertitel hat es in diesem Jahr nicht geklappt, nein, es reichte nicht einmal für einen Platz unter den besten acht Teams. Das ist besonders traurig, weil von fünf europäischen Mannschaften alle bis auf Deutschland die Endrunde erreichen konnten. Positiv gesehen waren mit Frankreich, Spanien, Finnland und Schweden aber immerhin noch vier Europäer unter den besten acht Teams – von denen jedoch keines das Finale erreichte. Dafür kämpften Russland und Südkorea um den ersten Weltmeistertitel in Overwatch, wobei das Duell mehr zu einer Art Massaker ausartete. Südkorea fegte die Russen mit einem satten 4 zu 0 von der Final Stage.


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Das kommt allerdings kaum ßberraschend, denn auf ihrem Weg zur finalen Partie verloren die Koreaner nicht ein einziges Spiel! Dieses krasse Ergebnis kann im nächsten Jahr allerdings schon wieder komplett anders aussehen, denn dann wird es neue Maps, noch erfahrenere Spieler und vor allem neue Helden wie Sombra geben. Mehr zu diesem neuen Charakter und der offiziellen Overwatch League findet ihr auf den nachfolgenden Seiten.

FOTOS: Blizzard


14 Wer ist Sombra? ... Das werdet ihr nie erfahren...

News

Wer ist Sombra?

Infos zur neuen Overwatch-Hackerin Im Rahmen der Blizzcon wurde die neue Overwatch Helding Sombra mit einem lauten Knall vorgestellt. Die mexikanische Hackerin legte kurzerhand die Blizzardbühne lahm. Kurz darauf erschien ihr einleitender Kurzfilm auf der Leinwand. Der clever inszenierte Witz kam bei den Fans auf der ganzen Welt gut an, doch was kann Sombra im Spiel? Nach langem Rätseln hat Blizzard die neue Heldin Sombra veröffentlicht und in der kommenden Season wird sich ihr volles Potenzial im competitive Spiel zeigen. Im Vorfeld konnte sie bereits in den neuen Spielmodi, mehr dazu auf den folgenden Seiten, und im Quickplay ausprobieren. Übrigens kann Sombra aus dem spanischen verschieden übersetzt werden, unter anderem als „Schatten“ oder „Geist“. Das spiegelt sich auch in ihren Fähig-

keiten wieder, die wir auf der nächsten Seite für euch zusammengefasst haben. Sombra wird im Spiel als offensive Heldin aufgeführt, ist mit ihren 200 Lebenspunkten allerdings nicht besonders robust. Ihr Spielstil ist eher mit einem Assassinen zu vergleichen und auch als Supporter kann sie glänzen. Sombra kann vergleichsweise wenig Schaden anrichten, wobei einige gut platzierte Kopfschüsse mit ihrer Maschinenpistole dennoch einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ihre eigentliche Stärke liegt allerdings im hacken.

„„Man kann alles hacken...und jeden“ Sombras Aufgabe ist es die Fähigkeiten der Gegner zu blockieren. Darum hat sie auch gleich zwei eigene Fähigkeiten um dies zu tun, eine davon ihre Ultimate: EMP!


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„„Boop!“ Wenn Sombra ihren EMP zündet werden alle Fähigkeiten von Helden in der Nähe blockiert und auch Schilde, wie z.b. der von Reinhardt sind deaktiviert. Um ihr geringes Leben auszugleichen kann Sombra Medipacks hacken, die dann für eine Minute nur noch von Teamkameraden aufgesammelnt werden können. Unsichtbarkeit in Teleportation hat sie ebenfalls im Gepäck, was sie zu einer echten Bedrohung, insbesondere für Bastion, macht.Wir freuen uns insbesondere auf die ersten Teamfights mit Sombra in eSport Turnieren. Passend dazu lest ihr auf der nächsten Seite alles über die neue Overwatch Liga. LShift

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Die Maschinenpistole! Auf Distanz nicht zu gebrauchen aber im Nahkampf sehr effektiv.

Geschwindigkeitsschub und als Bonus auch noch Unsichtbarkeit, da wird selbst Tracer neidisch.

Die EMP Ultimate kann Schilde, Barrieren und Fähigkeiten deaktivieren. Ein echter Game-Changer!

Einzelne Gegner und Medipacks hacken ist eine von Sombras stärksten Fähigkeiten.

Fast so schnell wie Tracer von A nach B mit Sombras Translokator. Habt immer einen Fluchtweg!

Passiv werden verwundete Gegner durch Wände angezeigt. Wenn das Blackwidow hört... FOTOS: Blizzard


16 News

Overwatch League Blizzard‘s Hauseigene Bundesliga

Nach dem Overwatch World Cup setzt Blizzard weiterhin auf Teams die nach Nationalität definiert werden, und geht sogar noch einen Schritt weiter. Künftig sollen Städte eigene Teams hervorbringen und sich in der hauseigenen Overwatch League messen. Dabei besinnt sich Blizzard auf „„bewährte Systeme aus anderen professionellen Sportarten“ - kein Wunder also das die Overwatch League ein wenig an die Fußball-Bundesliga erinnert. Eines der Ziele der Overwatch League soll die Nachwuchsförderung sein. In einer Pressemitteilung von Blizzard heißt es, man möchte langfristig Stabilität für Teams und Möglichkeiten für Spieler schaffen, professionelle Laufbahnen einzuschlagen, die bisher mit traditionellen Sportarten assoziiert wurden.

Auswahlphase und Mindestgehalt Die Overwatch Liga startet 2017 mit dem Combine - einer Auswahlphase in der sich eingeladene Spieler Tests stellen um in ein Team aufgenommen zu werden. Wie man eine Einladung erhält, welche Teams anwesend sein werden und welche Tests es geben wird ist noch unklar. Die Rede ist aber von einem Mindestgehalt für die Spieler die während des Combine in einem Team aufgenommen werden. Wer dieses zahlt wird nicht erwähnt, die Vermutung liegt aber nahe das Blizzard die Rechnung übernimmt. Immerhin sieht die Zielsetzung nicht weniger vor als die beste eSport-Liga der Welt auf die Beine zu stellen. FOTO: Blizzard

Blizzard gab ebenfalls bekannt, das Teams die Erlöse aus der Liga fair aufteilen sollen da ihnen Stabilität für die Spieler am Herzen liegt. Team-Inhaber sollen die Möglichkeit haben ein Angebot für ihre Stadt einzureichen. Wird es angenommen steht im ein garantierter Platz in der Liga zu. Unklar ist hier ob und wie viel Blizzard von den Eigentümern verlangt. Denkbar wäre ein Art Lizenzgebühr. Die ersten Testspiele sollen im Frühling 2017 stattfinden. Dort können die Spieler ihr können vor den Augen der Teameigentümer unter Beweis stellen. Die Liga und ihre Spieler werden ständig medial begleitet, Fans dürfen sich also ab nächstem Jahr auf jede Menge Video-Content freuen. Sobald die Teams fest stehen sind auch Live-Spiele vor echtem Publikum angekündigt. Am Ende der Saison stehen die Playoffs an, in denen die Top-Teams gegeneinadner antreten. Die Overwatch League möchte die Königsklasse des Spiels darstellen und hat auch das Potenzial dazu. Über viele Dinge lassen sich aber bisher nur wage Äußerungen treffen. Wir erwarten gespannt die Entwicklung und hoffen auf eine äußerst professionelle und faire Liga aus dem Hause Blizzard.


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Ranglisten Saison 3 Neue Spielmodi Start am 01.12.2016

Arena Map und Arcade Games

Endlich startet die neue Ranglisten Saison und geht damit in die dritte Runde seit Release. Die Pause zwischen den Saisons wurde damit auf eine Woche reduziert und kommt den Wünschen der Community nach. Das scheint nicht das Einzige zu sein aus dem Blizzard gelernt hat, denn auch das Matchmaking und die Punkte- bzw. Rangverteilung wird sich ändern.

Abseits von Rangliste und eSport bietet Overwatch seit dem letzten Update mehrere neue Spielmodi an. Für die 3 vs 3 oder 1 vs 1 Duelle wurde sogar eigens die Map „„Ecopoint: Antarctica“ erschaffen.

Das in der letzten Saison erst überarbeitete Skill-Ranking wird für die dritte Saison nicht komplett zurückgesetzt, sondern dient nun als Basis für euren neuen Rang. Damit will man vermeiden, das zu große Differenzen im Können der Mitspieler auf dem selben Rang vorhanden sind. In der letzen Saison sei dies vor allem in der Gold und Platinum Stufe häufiger vorgekommen. Zum Anfang der Saison werden die Spieler unter ihrem eigentlichen Rang eingestuft. Als Ausgleich dafür wird es zu Anfang der Saison leichter sein im Rang zu steigen, was sich aber nach einigen Spielen wieder einpendelt. Trotzdem ist die dritte Saison ein weiteres experiment von Blizzard um die richtige Formel für die Rangliste zu finden.

Der Arcade Tab schickt euch in Matches mit abgeänderten Regeln. Schnelle Duelle oder kleine Teamfights erreicht ihr über die 1 vs 1 oder 3 vs 3 Funktion. Dafür wurde eigens die Map Ecopoint: Antarctica geschaffen. Doch auch 6 vs 6 Matches mit a b gewa n d e l ten Regeln finden sich hier. Das Beste: Für das Spielen der Arcade-Modi gibt es Lootboxen!


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Manoel Flesch

Kühllösungen von Arctic Cool bleiben beim Übertakten

Obwohl die Temperaturen draußen langsam sinken werden viele PC’s umso heißer. In der kalten Jahreszeit erscheinen viele neue Spiele die vielleicht unter dem Weihnachtsbaum landen und natürlich ausgiebig gezockt werden wollen. Eine Alternative zu herkömmlichen Lüfterkühlungen bietet die Firma Arctic. Wir haben die All-in-One Wasserkühlungen für CPU und Grafikkarte, den Liquid Freezer 240 und den Accelero Hybrid III -140 getestet. Bis das neue Jahr beginnt ist Skylake das non-plus ultra wenn es um CPU’s geht. Passend für diesen Sockel bietet Arctic den Liquid Freezer 240 an. Es handelt sich dabei um eine geschlossene Liquid-Kühlung, sie muss also nicht gewartet werden. Anstelle eines sperrigen Lüfters wird eine vergleichsweise kleine Pumpe auf den CPU gesetzt. Ein Vorteil der durch die enorme Größe der Kühleinheit wieder relativiert wird. Die Kühlflüssigkeit der All-in-One Lösung wird durch eben diese Kühleinheit mit zwei Radiatoren auf Temperatur gehalten. Ohne einen Big-Tower werdet ihr jedoch Probleme haben diese einzubauen. Die optimale Position wäre zwischen Mainboard und Gehäusedeckel, was in normalen Midi-Towern jedoch nur seitlich versetzt möglich ist, da die Kühlung sonst an den verbauten RAM stößt. Eine andere Option wäre der Einbau an der Front des Gehäuses.

Die Lüfter drehen mit angenehm langsamen 1.300 U/min. Damit trotzdem genug Kühlleistung beim CPU ankommt hat Arctic vier davon auf dem 2×120-mm-Radiator verbaut. Durch diesen Aufbau ist der Liquid Freezer 240 wesentlich leiser als manche Konkurrenten. Die vier Lüfter brauchen jedoch auch mehr Strom. Arctic hat die Kabel darum mit Y-Verteilern bestückt, sodass alle Lüfter über einen Steckplatz gesteuert werden können. Ein anständiges Kabelmanagement ist aufgrunddessen jedoch nahezu unmöglich und zerstört ein wenig die Optik des PC-Innenlebens.


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In Sachen Lautstärke ist Liquid Freezer 240 für unsere Ohren recht angenehm. Wie immer testen wir Produkte unter realen Bedingungen und haben daher aktuelle Spiele, unter anderem Battlefield 1, laufen lassen. Im Anschluss haben wir mit der Software Open Broadcaster einen Livestream über die CPU berechnen lassen und Videos aus Adobe Premiere herausgerendert. Endgültig haben wir dann doch die Software CPUBurn für mehrere Stunden laufen lassen und die CPU voll ausgelastet.

Das Ergebnis: Unser CPU wird maximal 49° Celsius warm und bleibt im normalen Betrieb sogar noch ein paar Grad Kühler. Die Laustärke hält sich zwar in Grenzen, hörbar ist die Lüftung dennoch. Als Ausgleich fallen jedoch gerade einmal 75 Euro an wenn ihr den Liquid Freezer 240 euer eigenen nennen wollt. Der Vorteil gegenüber eines reinen CPU-Lüfters liegt in der deutlich geringeren Temperatur. Ein dauerhaft kühler CPU gibt euch nicht nur die Möglichkeit ihn zu übertakten, sondern sorgt auch für eine längere Lebenszeit. Das Design des Liquid Freezer 240 gefällt uns hingegen nicht besonders, wer keine Glasscheibe in seinem PC-Gehäuse hat wird sich jedoch kaum daran stören. Ein wirklicher Nachteil sind jedoch die enormen Maße der Kühleinheit, die für die meisten Midi-Tower schlichtweg zu groß ist. Mit genug Vorbereitung lässt sich aber auch diese Hürde überwinden. Wir empfehlen den Arctic Liquid Freezer 240 als preiswerte All-in-One Kühlung.

FOTO: Steelseries


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Accelero Hybrid III-140 GPU-Kühlung für GTX 1060, 1070, 1080 und AMD RX480 In Kombination mit dem Liquid Freezer 240 haben wir ebenfalls die Accelero Hybrid III140 Kühlung für Grafikkarten getestet. Diese ist ebenfalls geschlossen und fällt unter die Kategorie der Kompaktwasserkühlungen. Wir haben für euch die Leistung und den Einbau bewertet. Die Accelero Hybrid III-140 Lüftung erfordert einige Handgriffe mehr als der Liquid Freezer um sie in Betrieb zu nehmen. Das Kühlsystem ist mit GTX 1060, 1070 und 1080 Karten kompatibel, sowie mit der AMD RX 480. Wir haben den Einbau mit der GTX 1070 Founders-Edition gewagt, theoretisch sollten auch Custom-Designs kompatibel sein, dazu gibt es auf der Webseite von Arctic eine 1:1 Vorlage zum ausdrucken. Mittels der Vorlage lässt sich bestimmen ob andere Komponenten den Weg für die Accelero Lüftung versperren. Die Standard-Lüftung fliegt für den Einbau des Accelero nämlich von der Platine. Im Falle der Founders-Edition gestaltet sich dies leider schwieriger als geahnt. Für Neulinge auf diesem Gebiet ist wichtig: Die Herstellergarantie erlischt wenn ihr euch an der Karte zu schaffen macht. Die Kühlung an sich besteht aus einer Pumpe am Grafikprozessor und einer Backplate die Hitze vom Grafikspeicherchip abführt. Für die Montage muss die original Backplate der GTX 1070 allerdings ersteinmal weichen.

Die Backplate ist mit jeder Menge Schrauben gesichert und benötigt Fingerspitzengefühl. Ist das endlich geschafft müssen die Schrauben des Kühlers gelöst werden. So arbeiten wir uns weiter vor bis letztendlich nur noch die Platine übrig bleibt. Auf diese kann dann die Accelero Hybrid III-140 dann montiert werden. Arctic hat dafür die passenden Abstandshalter und eine Tube Wärmeleitpaste mitgeliefert. Der Einbau ist zwar kein Hexenwerk, besonders einfach gestaltet er sich aber auch nicht. Doch die arbeit zahlt sich aus. Ist die Kühlung ersteinmal ordnungsgemäß montiert kann sogar die Founders Edition der GTX 1070 zum übertakten verwendet werden, und noch wichtiger - sie wird unter Last nie wärmer als 60 Grad. Als besonders angenehm stellt sich auch die Lautstärke der Lüftung heraus, denn sie ist praktisch nicht zu hören. In unserem Test fiel die Leistung der Karte auch nach mehreren Stunden nicht unter 2000 Mhz ohne die Kühlung stark zu beanspruchen. DIe Kühlung ist, ähnlich wie der Liquid Freezer 240, optisch leider kein besonderer Hingucker, überzeugt dafür aber durch eine enorm verbesserte Leistung. Für knapp 100 Euro und mit ein wenig Arbeit könnt ihr auch eure Grafikkarte mit der Accelero Hybrid III-140 ausstatten. Eine Investition die sich unserer Meinung nach lohnt!


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BILDER: Arctic


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Haben wir 360 ESPORT etwas vergessen? braucht dich! Dein Spiel war in dieser Ausgabe nicht dabei? Ein wichtiges Turnier fehlt? Hilf uns dabei das 360 ESPORT Magazin besser zu machen!

Hast du Lust ein Teil des 360 ESPORT Magazins zu sein? Wir haben eine Vielzahl an Aufgabenbereichen die nur darauf warten von dir in Angriff genommen zu werden!

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24 GADGET Manoel Flesch

Z3 Pro

Dreifach-Monitorarm von Arctic Gehört ihr auch zu den Leuten die nie genug Monitore haben können? Wenn da nur nicht immer Platzmangel auf dem Schreibtisch herschen würde. Ein Problem dessen sich Arctic mit dem Z3 Pro angenommen hat. Wir stellen euch den Dreifach-Monitorarm vor und zeigen euch unter anderem die Vorteile für Streamer. Auf Turnieren haben die Spieler stets nur einen Monitor vor sich, doch im eigenen Heim spricht vieles dafür mehrere Monitore zu nutzen. Natürlich könnten wir euch jetzt erzählen wie prakisch die Z3 Pro Halterung für Leute wie uns ist, die täglich Texte schreiben und grafische Arbeiten erledigen. Was euch aber vermutlich viel näher liegt ist das Streamen. Viele eSportler machen nämlich genau das wenn sie sich nicht gerade auf das nächste Turnier vorbereiten. Sei es nun CS:GO, League of Legends, Overwatch, Hearthstone oder etwas völlig anderes, hier lohnt sich mindestens ein zusätzlicher Monitor. Während des Spielens wollt ihr den Chat im Auge behalten damit ihr mit euren Zuschauern interagieren könnt. Wofür der dritte Monitor? Zum einen könnt ihr dort Fenster ablegen die man im Stream nicht sehen soll, zum anderen könnt ihr dort euer Stream-Programm - wie zum Beispiel Open Broadcaster - laufen lassen und das ausgehende Bild überwachen.

Abgesehen davon könnt ihr natürlich Sourround-Gaming nutzen. So viel zu den Einsatzmöglichkeiten von drei Monitoren, nun zum Z3 Pro an sich. An der Halterungen finden drei Monitore mit einer maximalen Größe von 27 Zoll Platz. Eine Besonderheit befindet isch im Fuß, denn hier versteckt sich ein vierfach-USB 3.0 HUB. Ihr könnt die Z3 Pro entweder mit einer Klemme oder einer Schraube auf eurem Tisch befestigen, beide Versionen bieten ausreichend Halt für ein Gesamtgewicht von bis zu 38 Kilogramm. Für unterschiedliche Typen von Monitoren legt Arctic verschieden lange Schrauben und Abstandshalter bei - sehr Vorbildlich. Während dier Halterung an sich


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stabil und hochwertig wirkt, sind einige Kleinteile wie eben die Schraubköpfe sehr weich und verformen sich leicht, beim Aufbau ist also Vorsicht geboten. Wunderbar sind die einzelnen Gelenke für jeden Monitor, so lässt sich jeder einzeln um 360 Grad drehen. Die Neigung fällt uns mit 15 Grad leider etwas zu dürftig aus. Mit ein wenig längeren Kabeln kann auch gleich das Kabelmanagement der Monitore über die Halterung erfolgen, da passende Löcher eingefräst sind. Leider muss vor der Montage der Monitore die gewünschte Höhe gewählt werden da sie sich nicht im Nachhinein einfach nach oben oder unten verschoben werden kann.

Fazit Die Z3 Pro Monitorhalterung ist eine wunderbare Lösung um euren Schreibtisch auch mit drei Monitoren ordentlich zu halten. Ihr spart aber nicht nur Platz, sondern könnt auch eine sehr angenehme Position für eure Monitore einstellen. Die massive Bauweise ist nötig um die teilweise schweren 27 Zoll Monitore überhaupt tragen zu können. Deswegen fallen auch knackige 200 Euro für die Z3 Pro an. Ein Preis den die Halterung durchaus Wert ist. Die Gelenke sind gut verarbeitet und ermöglichen die einfache Positionierung der Monitore nach Herzenslust. Lediglich eine einfachere Höhenverstellung wäre wünschenswert. FOTO: Arctic


26 News

ReKT Jobs - Die große Karriere im eSport Schonmal an eine Karriere im eSport gedacht? In Amerika formt sich eine Plattform auf der Firmen und Organisationen eben solche eSport-Stellen ausschreiben. Wir stellen vor: ReKTJobs - eine Jobbörse für alle, die im eSport arbeiten oder es möchten. Gerade junge Leute sind sehr aktiv im eSport. Dabei sind viele nicht nur passiv als Zuschauer dabei, sondern sehen eSport auch als möglichen Job für die Zukunft. Nicht immer ist es einfach den Überblick über die Karrieremöglichkeiten der Branche zu behalten. ReKTJobs möchte Abhilfe schaffen und bietet eine eigene Jobbörse mit eSport Bezug an. ReKT nennt in einem Pressedokument ein paar Zahlen zum eSport: Schon jetzt ist der Markt in den USA 252 Millionen US-Dollar schwer und jedes Jahr wächst diese Summe um weitere 30 Prozent. Für das Jahr 2017 prophezeit das Unternehmen einen globalen Umsatz von 520 Millionen US-Dollar. Diese Zahlen verwundern nicht, wenn man bedenkt, dass es weltweit rund 113 Millionen eSport-begeisterte Zuschauer gibt und es auch hier von Jahr zu Jahr mehr werden. Mit anderen Worten: im eSport kann auch abseits der großen Bühnen Geld verdient werden. Sei es im Marketing, PR, Eventmanagement oder im kreativen Bereich.

Die Branche bietet so manche Karrieremöglichkeit. ReKTJobs möchte eben für diese Jobs eine eigene Plattform bieten. Die ersten eSport Teams begrüßen die Idee: “Ich hab 2004 im kompetitiven eSport als Spieler begonnen, da war ich noch in der Schule. Ich wünschte eine Plattform wie diese hätte schon damals existiert, das hätte den Einstieg erleichtert. Eine der größten Herausforderungen, der sich (Team)-Besitzer stellen müssen ist es Top-Talente einzustellen, damit wir schnell erweitern und skalieren können. Ich freue mich darauf, einer der ersten Anwender von ReKTJobs zu sein.” - Mike ‘Hastr0’ Rufail - Eigentümer von Team EnVyUs

Bisher befinden sich Jobs in den unterschiedlichsten Positionen und Firmen auf der Seite, darunter Größen wie Riot und die ESL. Für Deutschland finden sich auch erste Jobangebote. Seid ihr interessiert an Jobs in der eSportBranche und möchtet in Zukunft mehr darüber bei uns erfahren? Schreibt uns eine Mail an:

feedback@360esport.de!


Von Gamern, für Gamer Die KM-Gaming „Matness“ Stoff Gaming Mauspads gibt es in vier verschiedenen Größen die unter anderem bei AMAZON oder auch im eigenen KM-Gaming.de Webshop zu beziehen sind. Das Unternehmen, die Kohlmeier GmbH, hat bei der Entwicklung und dem Design die Esports Organisationen Playing Ducks und das Team Monarchs mit hinzu gezogen. Somit können wir mit breiter Brust den Slogan verwenden „Von Gamern, für Gamer“ - 100 % Organization & Designed in Germany

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KM-Gaming K-SP1 Matness Version S Abmessungen: 280 x 200 x 2mm Für: Mobile & HighSense Gaming

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28 REVIEW

Rocket League – Eine Rakete ohne Liga? Jan Michelsen

Seit Juli 2015 ist das Autoballspiel Rocket League von Entwickler Psyonix auf dem Markt. Der Fokus liegt dabei klar auf dem Wettkampf gegen andere Spieler (oder wahlweise auch dem Computer). Doch so wirklich zünden will der Titel im eSport noch nicht. Wir haben uns das Spiel einmal genauer angesehen. Der Name Rocket League ist prädestiniert für schlechte Wortspiele, doch es bietet sich auch einfach an! Nach der Veröffentlichung in Mitte 2015 ging es raketenmäßig bergauf für das Autoballspiel, bei dem ihr mit diversen Autos und total bekloppten Designs gegen andere Spieler antretet. Das Ziel: Den Ball im Tor unterbringen. Denkbar einfach und aus vielen Sportarten bekannt. In kürzester Zeit wuchs die Community stark an, wobei neben dem PC auch alle Konsoleros in den Genuss der spaßigen Matches kommen. Insgesamt konnte man bis Anfang August 2016 über 20 Millionen Spieler verzeichnen, die zumindest mal den kleinen Zeh in das große Renn-Becken getaucht hatten.

Allerlei zu erleben Der Titel bietet dem geneigten Spieler jede Menge Modi zum ausprobieren, wobei man im normalen Wettkampf oder auch Rangkampf entscheiden darf, ob man im Team bis zu vier Personen antritt, oder aber als geilster Spieler unter der Sonne alleine aufTour geht.DieArenen sind dabei immer ähnlich aufgebaut und gleichen im Kern einem Fußballfeld in einem Käfig.

Dieser Käfig ist jedoch nicht nur zum Stoppen umherfliegender Bälle da, sondern auch zum fahren geeignet, sofern man genug Schwung und Tempo mitbringt. Dieses bekommt ihr allerdings nicht durch das normale Fahren, sondern durch Power-Ups, die euch auf Wunsch zusätzlichen Boost geben. Mit diesem Boost könnt ihr etwa Wände erklimmen, schnell an bestimmte Orte gelangen und sogar mit Karacho gegen den Ball fahren und ihn so, mit mit jeder Menge Wumms, durch die Arena ballern - was im Idealfall zu einem Tor führt. Wem das nicht reicht, der kann zudem den „Fußball-Faktor“ durch verschiedene Modi verändern, wodurch man wahlweise Eishockey spielt oder wie im Basketball die Bälle im Korb versenkt. Auch Änderungen an den Bällen oder der Spielphysik sind möglich. Langeweile kann dennoch recht schnell aufkommen, vor allem wenn man einige Modi nicht spielen möchte und man keinerlei Ambitionen im kompetitiven Wettbewerb mitbringt.

Viel unter der Haube Vor dem Spielspaß steht der eigene Wagen, den man nach seinem Gusto anpassen kann. Ob Raketenspuren, Räder, Antennen, Lackierungen, die verrückten Dachaufsätze oder gar die ganze Karosserie – ihr dürft alles verändern. Es gibt sogar richtig besondere und tolle Elemente, die man allerdings im Ingame-Shop erst kaufen muss. Doof, doch auch hier gilt das Motto: Alles kann, nichts muss!


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Die Shop-Gegenstände sind lediglich kosmetischer Natur und haben nur minimalen Einfluss auf euer Spiel. Es ist jedoch schön, sein Alter Ego in Form eines Autos so zu gestalten, dass man sich wirklich einzigartig fühlt.

Viele Spieler, wenig eSport Obwohl so viele Spieler zumindest einen Blick in Rocket League riskiert haben, ist der Titel im kompetitiven Wettbewerb und in den Köpfen der Menschen noch nicht angekommen. Zwar kennt man in der Branche den Titel sehr wohl, doch wirklich wahrgenommen wird er nicht. Das sieht man beispielsweise beim Streaming-Service Twitch, wo eSport-Titel entsprechend beliebt sind und in der Regel sehr weit vorne stehen. Während auf den ersten fünf Plätzen Spiele wie League of Legends, Hearthstone, Dota 2 oder CS:GO verweilen, ist Rocket League irgendwo auf Platz 50 anzutreffen und damit im virtuellen Nirwana. Zu Recht? Nein, denn das Spiel hat durchaus Potenzial für einen eSport-Hit. Allerdings haben es

Sport-Spiele in der Szene im Allgemeinen schwer, wie man sehr gut am geistigen Bruder FIFA 17 sehen kann. Da nützen auch Autos und jede Menge Tempo nichts. Und doch gibt es Ambitionen, die vor allem von den Machern selbst gefördert werden. Gemeint ist damit die Rocket League Championship Series, kurz RLCS. Bei diesem Wettbewerb werden die besten Dreier-Teams aus Nordamerika und Europa gesucht und sicherlich auch gefunden, denn es geht um jede Menge Geld. Wir sprechen dabei von einem Preistopf von insgesamt 250.000 US-Dollar! Die besten acht Teams - je vier aus den NA und EU - treten am Ende der Saison in den Grand Finals gegeneinander an, die in diesem Jahr am 3. und 4. Dezember in Amsterdam stattfinden. Obwohl die RLCS ein super Wettbewerb ist, wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis Rocket League wirklich im eSport ankommt – falls es dazu überhaupt kommt. Eine Chance hätte der Titel auf jeden Fall verdient.

FOTO: Gigapixel Gaming


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ZOWIE XL2735

Der 27 Zoll eSport Monitor im Test BenQ bietet unter der Gaming Marke Zowie einen Monitor an, der einzig und allein für eSportler entwickelt wurde. Der Zowie XL2735 wirkt mehr wie ein Werkzeug für Profis als ein Monitor. Dementsprechend ist er preislich auch deutlich höher angesiedelt als normale Gaming-Monitore. Wir verraten euch in unserem Test, ob sich die Investition in den rund 780 Euro teuren Monitor lohnt. Wir haben den Zowie XL2735 bereits auf der Gamescom gesehen und konnten uns nun ein genaueres Bild machen. Damals wie heute fällt die enorme Größe des Monitors auf. Der Bildschirm an sich ist 27 Zoll groß, insgesamt ist der Monitor rund 63cm breit, 56cm hoch und satte 22cm dick. Ebenso ist er mit 12 Kilo nicht gerade ein Fliegengewicht. Viel auffälliger sind jedoch die zwei breiten Sichtschutzblenden, die optional am Monitor befestigt werden können. Dadurch soll der Spieler gegen Ablenkungen von außen abgeschirmt werden und kann sich besser auf das Spiel konzentrieren. Technisch bietet der Zowie XL2735 eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln bei 144 Hertz und eine eigene Technologie, die sich Dynamic Accuracy nennt. Die Funktionsweise davon wird nicht näher benannt oder erklärt, sie wirkt daher ein wenig wie schwarze Magie auf uns. Für gewöhnlich ist sogar bei 144 Hertz ist immer ein geringer Anteil an Unschärfe und der sogenannte “Ghosting-Effekt” zu sehen, der

Manoel Flesch

sich nicht zu einhundert Prozent vermeiden lässt. Zowie hat es jedoch irgendwie geschafft die Unschärfe von sich schnell bewegenden Objekten auf nahezu Null zu reduzieren. Wie sie das gemacht haben, wissen wir auch nicht, der Unterschied zu anderen 144 Hertz Monitoren ist aber spürbar. Beinahe werden bei uns alte Erinnerungen an die Zeit der Röhrenbildschirme wach. Zur Erklärung: Die Art und Weise wie das Bild bei alten Röhrenbildschirmen projiziert wurde, bieten einen geringeren Input-Lag sowie Reaktionszeit. Ein ähnliches Gefühl vermittelt der XL2735. Alles was auf dem Screen zu sehen ist, wirkt gestochen scharf.


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In Kombination mit einem angezogenen Schwarz-Wert habt ihr stets einen guten Überblick, egal wie unübersichtlich das Geschehen auch gerade ist. Seit einigen Modellen von BenQ/Zowie ist eine S-Switch Kabelbedienung beigelegt. Die S-Switch hat beim XL2735 einen eingebauten Speicher für Bildprofile. Mit der Funktion namens Profile-to-Go ermöglicht der Hersteller die heimischen Einstellungen relativ simpel auch auf Turniere zu bringen, ohne den kompletten Bildschirm mitzunehmen. Die Voraussetzung ist allerdings ein kompatibler Monitor vor Ort, aktuell also nur der XL2735. Über den

S-Switch lassen sich auch Einstellungen wie das Seitenverhältnis speichern. Viele CS:GO Spieler bevorzugen es immer noch in 4:3 statt 16:9 zu spielen. Wir finden die 27 Zoll des XL2735 ein wenig zu groß, was aber Geschmackssache ist. Letztendlich lässt sich das Bild auch auf eine kleinere Fläche beschränken. Wer es generell kleiner mag, kann nach wie vor zum XL2430 greifen, verzichtet allerdings auf die sehr beeindruckende Dynamic Accuracy. Zum Zeitpunkt des Artikels lag der 24 Zoll Vorgänger bei ca. 400 Euro.

FOTO: MSI


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Wer Dynamic Accuracy sowie die “Shield” Seitenwände nicht missen mag, der muss sich noch bis zum Release des XL2540 gedulden. Der neue 24,5 Zoll Monitor kommt dann mit sämtlichen Features des getesteten XL2735, lediglich die Auflösung liegt dann bei 1920x1080 und statt 144 Hertz kommt die neue 240 Hertz Technik zum Einsatz.

Fazit Ist das 27-Zoll Monster die verlangten 780 Euro nun Wert? Der XL2735 ist bisher der beste eSport-Monitor den wir testen durften und die Dynamic Accuracy Technologie ist mehr als nur ein Marketing Feature. Dem entgegen stehen der hohe Preis und die Tatsache, dass im nächsten Jahr Monitore mit 240 Hertz den Markt erobern werden. Bis dahin, und vermutlich auch noch für ein paar Jahre danach, wird 144 Hertz seinen Platz haben, doch irgendwann werden große Turnierveranstalter auf 240 Hertz wechseln. Da bietet es sich an auch im eigenen Heim bzw. im Trainingscamp auf die neue Technik zu setzen. Wenn ihr schon jetzt einen Spitzenklasse Monitor braucht und das nötige Kleingeld bereit habt, ist der Griff zum XL2735 natürlich legitim.


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FOTO: MSI


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Noblechairs - Penta Edition Bei Penta sitzt man nobel Manoel Flesch

Die recht junge Marke Noblechairs hat zusammen mit Penta Sports eine spezielle Version ihres Epic Series Gaming-Stuhls veröffentlicht. Wir haben uns den noblen Kunstlederstuhl genauer angesehen und stellen ihn euch in diesem Review vor. Wie schon in unserem letzten Gaming-Stuhl Review gilt auch hier: Versucht zu zweit in der Wohnung zu sein wenn der Noblechair ankommt. Rund 29 Kilo wollen in einer riesigen Box entgegengenommen werden. Neben den einzelnen Elementen des Stuhls legt Noblechairs auch zwei Kissen, eins für den Kopf und eins für die Lendenwirbel, mit in die Packung. Beide ziert das aufgestickte Firmenlogo. Der eigentliche Stuhl macht dem Namen alle Ehre und wirkt in der Tat sehr nobel. Die Rückenlehne besteht aus Kaltschaum und das Kunstleder ist perforiert, dadurch zirkuliert die Luft besser. Das selbe gilt für die Sitzfläche, die von zwei nähten verziert, und seitlich von zwei Polstern umrahmt wird. Die edlen Kunstleider-Teile sitzen auf einer sehr stabilen Stahlkonstruktion, was auch das hohe Gewicht erklärt. Laut Angaben des Herstellers halten die EpicSeries Stühle dafür bis zu 120 Kilo aus. Noblechairs bietet bei allen Stühlen nur eine einheitliche Größe an, dafür fallen sie deutlich größer aus als die Stühle mancher Konkurrenten.

Das Penta Sports Logo ziert diese besondere Edition der Epic Series

Aufbau und Komfort Der Aufbau des Stuhls ist relativ einfach und ihr braucht kein zusätzliches Werkzeug. In wenigen Minuten steht der Noblechair für den ersten Sitztest bereit. Das Material fühlt sich sehr wertig an und auch die Kissen sind sehr komfortabel. Positiv fallen die Armlehnen auf. Sie lassen sich nach vorne und hinten, aber auch seitlich bewegen. Die Polsterung der Lehnen fällt für unseren Geschmack allerdings etwas zu hart aus.


35 Zur Anpassung an eure Größe räumt Noblechairs insgesamt 10 Zentimeter Spielraum in der Höhenanpassung ein. Damit könnt ihr die Sitzfläche von 49,5 auf bis zu 59,5 Zentimeter anheben. Natürlich ist auch die Rückenlehne verstellbar und bietet eurer Rückseite den gewünschten Halt. Bleiben nur noch die Rollen zu erwähnen, die sehr leichtgängig über unterschiedliche Bodenbeläge gleiten.

Dafür hat die Sitzfläche genau die richtige härte und macht den Eindruck als würde sie sich auch nach längerem Gebrauch nicht verformen. Die Epic Series ähnelt mit den seitlichen Stützen einem Rennsitz. Ein Vergleich den Noblechairs natürlich beabsichtigt hat. Komfort und Design schmeicheln einander hervoragend und machen den Gaming-Stuhl nicht nur bequem sondern auch zu einem richtigen Hingucker. Viele kleine Details, wie die zahlreichen Nähte, runden die Optik ab.

Fazit Die Noblechairs Penta Editon muss in zwei Kernpunkten bewertet werden - Design und die Qualität des eigentlichen Stuhls. Während letzteres sich auf die gesamte Epic Series bezieht steht das Penta Sports Design im Vordergrund dieser Version. Am Preis ändert sich glücklicherweise nichts, alle Epic Series Stühle mit Kunstleder kosten ca. 350 Euro. Dadurch müssen Fans von Penta nicht tiefer in die Tasche greifen um das spezielle Design zu erhalten. Positiv fallen uns die Stickereien auf der Rückseite des Stuhls auf und das gestanzte Logo auf der Kopflehne. Die orange Farbgebung ist eher deztent aber passend - alles in Allem ein gelungenes Design. Der Stuhl selbst hat uns im Test ebenfalls überzeugt. Die Sitzfläche ist sehr bequem und die beiliegenden Kissen sorgen für Komfort. Je nach Person können die seitlichen Polster allerdings störend wirken. Ansonsten können wir keine Kritikpunkte an der Epic Series von Noblechairs finden. Penta Sports Fans können ohne bedenken zugreifen und sich über einen tollen Gaming-Stuhl ihres Lieblingsteams freuen. Wer eine neutralere Variante bevorzugt sollte unbedingt am 24.12 bei unserem Gewinnspiel mit machen. Mehr dazu auf Seite 59!

BILDER: Caseking


GEWINNSPIEL Am 1. Dezember verlosen wir 2x Watch Dogs 2 für die PS4 zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

Um teilzunehmen müsst ihr euch einfach in unserem Newsletter unter www.360esport.de/newsletter eintragen. Danach schreibt ihr mit der Mail, mit der ihr euch bei unserem Newsletter registriert habt, an: raffle@360esport.de mit dem Betreff „„XMAS1“. Die Gewinner werden per Zufalls Prinzip ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Für jeden Gewinn gibt es ein 24 Stunden Zeitfenster, danach startet das nächste Gewinnspiel!

2x

Achtung: Die Teilnahme für diesen Gewinn ist erst ab 18 Jahren erlaubt. Das Alter wird von uns kontrolliert.

DAY 1


Am 2. Dezember verlosen wir ein Sennheiser GSP 350 zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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DAY 2


GEWINNSPIEL Am 3. Dezember verlosen wir ein Sound BlasterX H5 zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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DAY 3


Am 4. Dezember verlosen wir das Spiel „„Aragami“ zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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DAY 4


GEWINNSPIEL Am 5. Dezember verlosen wir ein Wargaming.net Merch Paket zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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DAY 5 1


Am 6. Dezember verlosen wir ein Astro A50 Wirless Headset zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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DAY 6


GEWINNSPIEL Am 7. Dezember verlosen wir 5x KM Gaming Bungee + Mauspad zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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5x

5x

DAY 7 1


Am 8. Dezember verlosen wir Einen Turn Kopfhörer von Teufel zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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DAY 8


GEWINNSPIEL Am 9. Dezember verlosen wir ein MSI Laptop-Zubehör-Bundle zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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DAY 9 1


Am 10. Dezember verlosen wir: Watch Dogs 2 San Fransico PS4 zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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DAY 10


GEWINNSPIEL Am 11. Dezember verlosen wir 2x das Lioncast LX50 Headset zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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2x Brandneu!

Das LX50 erscheint erst in Kürze. Hier könnt ihr es schon jetzt gewinnen. Besucht unsere Webseite für einen ersten Eindruck.

DAY 11


Am 12. Dezember verlosen wir eine Corsair Strafe RGB Silent zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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DAY 12


GEWINNSPIEL Am 13. Dezember verlosen wir ein Cougar Gaming-Bundle zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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DAY 13


Am 14. Dezember verlosen wir ein Xtrfy Gaming-Bundle zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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DAY 14


GEWINNSPIEL Am 15. Dezember verlosen wir ein Steelseries-Gaming-Bundle zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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Am 16. Dezember verlosen wir einen Sennheiser GSX 1000 zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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DAY 16


GEWINNSPIEL Am 17. Dezember verlosen wir 1x MLG + 2x Enigma Gunnar Brillen zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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Am 18. Dezember verlosen wir das Razer Kraken Pro v2 zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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GEWINNSPIEL Am 19. Dezember verlosen wir ein HyperX Cloud Singer zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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Am 20. Dezember verlosen wir 2x Logitech eSport Pakete zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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GEWINNSPIEL Am 21. Dezember verlosen wir 3x Arctic P533 + Liquid Freezer zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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Am 22. Dezember verlosen wir ein EpicGear Gaming-Paket zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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GEWINNSPIEL Am 23. Dezember verlosen wir eine Logitech C922 zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

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Am 24. Dezember verlosen wir 1x Noblechairs EpicSeries Stuhl zwischen 00:00 – 24:00 Uhr

Um teilzunehmen müsst ihr euch einfach in unserem Newsletter unter www.360esport.de/newsletter eintragen. Danach schreibt ihr mit der Mail, mit der ihr euch bei unserem Newsletter registriert habt, an: raffle@360esport.de mit dem Betreff „„XMAS1“. Die Gewinner werden per Zufalls Prinzip ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Für jeden Gewinn gibt es ein 24 Stunden Zeitfenster, danach startet das nächste Gewinnspiel!

DAY 24


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G2A im eSport Part 1: Teamsponsoring und Geschichte

Hättet ihr gedacht, dass der Spielemarktplatz G2A eine der größten treibenden Kräfte im internationalen eSport ist? In dieser Artikelserie beleuchten wir das Mitwirken von G2A im eSport einmal genauer. In dieser Ausgabe sehen wir uns G2A als Teamsponsor an, erfahren etwas über die Firma selbst und warum sie im eSport so aktiv ist. Die Firma G2A besteht seit 2010 und ist vielen Gamern ein Begriff. Auf der Plattform kaufen und verkaufen mehr als 10 Millionen Kunden ihre digitalen Spiele und Items. Nach eigenen Angaben kommen jeden Monat 400.000 neue Kunden dazu. Damit ist G2A der größte Marktplatz für digitale Güter, wie Games und Skins. Einzig und allein der Online-Gigant eBay kann das mit 165 Millionen aktiven Nutzern übertrumpfen. Im Gegensatz zu G2A können auf eBay aber auch Güter jeglicher Art erstanden werden. Digitale Güter zu kaufen oder zu verkaufen ist auf eBay sogar erheblich schwieriger und risikoreicher. Bei G2A kümmern sich über 700 Mitarbeiter aus 33 verschiedenen Ländern darum, dass für Käufer und Verkäufer alles reibungslos abläuft. Viele davon haben selbst eine Vergangenheit im eSport.

Agnieszka ‘rea’ Bała, Business Marketing Specialist bei G2A.COM: “Ich habe 4 Jahre lang professionell CS 1.6 in Teams wie Pentagram Ladies und Bad Girls Poland gespielt. Aufgehört habe ich im Jahr 2009. Ich hatte ein Angebot für ein dänisches Team aber habe es abgelehnt. Seit dem spiele ich nur noch aus Spaß. In den letzten Monaten war mein Spiel der Wahl Overwatch und ich habe sehr viel Spaß damit. Angefangen zu spielen habe ich 1991, als meine Eltern mir einen Commodore 64 gekauft haben und als ich meinen ersten PC 1994 bekam, habe ich mit FPS Games wie Wolfenstein, Duke Nukem 3D und Quake angefangen.“

Dmitriy ‘nicerdicer’ Khoriev, CIS eSports Partnerships Specialist bei G2A.COM: “Ich habe meine eSport Karriere mit 18 gestartet, indem ich Quake Live gespielt habe. Ich nahm an vielen online und offline Turnieren teil. Dann habe ich mit vielen bekannten Organisationen wie WinFakt! und nevo.esc zusammengearbeitet. Ich habe dabei geholfen Turniere wie die Dreamhack Reihe,


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Androits LAN, TheGDStudio Arena und viele mehr zu organisieren. Mit dem Release des Ubisoft FPS Shootmania habe ich versucht ein Team aufzustellen und auf einem hohen Level anzutreten. So haben wir es geschafft zwei Silbermedaillen und zwei bekannte Turniere, die XL Party in Portugal und Insomnia in England, zu gewinnen. Wir waren außerdem an der Spitze einiger Online-Turniere, wie der ESL, Zotac series und einigen anderen Invitationals. Ich selbst bin auch im 1 on 1 Solo Mode von Shootmania angetreten. Einer meiner liebsten Erfolge war der erste Platz im ESL Rating für viele Monate. Ich war auch auf dem zweiten Platz in anderen Online- und Offline-Turnieren, wie der Dreamhack QPAD Open.”

Joshua Cabrera, Chief Marketing Officer Representative at G2A.COM: “Ich habe früher als Profi in World of Tanks mit PVP Superfriends gespielt. Dieses Team bestand aus den Spielern des damalig stärksten Clans der asiatischen Server. Mein Team war der zweimalige Asia Champion in World of Tanks und 2014 auf dem vierten Platz in den Grand Finals in Warsaw. Seitdem bin ich im Ruhestand und habe mich meiner Arbeit bei G2A verschrieben.”

Mirek ‘Mirek TV’ Baran (ehemaliger Caster für WoT und die Wargaming League Grand Finals 2014-2016, ESL Poland), Business Marketing Specialist bei G2A.COM: “Meine eSport Geschichte begann im November 2012. Mein Einstieg in die Branche war lustigerweise der Gleiche wie bei Josh - Wargaming. Mein Freund hat mich um Hilfe beim kommentieren der World of Tanks Matches gebeten und den Leuten hat es gefallen. Also wurde ich nach ein paar Monaten von der ESL Poland eingeladen das Turnier während der ersten Intel Extreme Masters in Polen (Katowice 2013) zu kommentieren. Wie sich herausstellte war ich nicht schlecht, denn ich habe danach weitere Einladungen bekommen um die Wargaming League Grand Finals 2014, 2015 und 2016 auf polnisch zu kommentieren. Das war allerdings mein “zusätzlicher” Job, den ich ausübte während ich meinen “normalen” Job im Game Development machte. Endlich, Ende des Jahres 2015, gab mir Josh die Chance direkt im eSport zu arbeiten und so kam ich zu G2A.”

FOTOS: G2A


62 SPECIAL Durch all diese eSport-Affinen Mitarbeiter in führenden Positionen kam es zu Partnerschaften mit Organisationen und Turnierveranstaltern. Im Jahr 2014 schloss G2A eine Partnerschaft mit der Organisation AvantGarde und dem Dota 2 Turnier Beyond the Summit, welches damals sogar Valve’s eigenes International übertraf. Das Geheimnis hinter dem Erfolg von G2A im eSport sieht die Firma in der Tatsache, dass sich das Unternehmen aus Gamern, Castern und Fans zusammensetzt. Doch was leistet G2A genau für den eSport? Ein Großteil des Engagements ist finanzieller Natur. So hat G2A bisher rund 10 Millionen US-Dollar in eSport-Projekte investiert. Das Unternehmen arbeitet mit mehr als 70 verschiedenen Teams in mehr als 100 eSport und Gaming Events. Im Jahr 2016 wurde G2A zum Titel-Sponsor für gleich zwei internationale Top-Teams: Virtus.Pro und Natus Vincere (Na`Vi). In den Jahren zuvor hatte G2A schon kleinere Kooperationen mit beiden Organisationen. Na`Vi wurde zum Beispiel seit 2014

nur in CS:GO unterstützt. In der neuen Kooperation sponsert G2A nun alle Teams und Abteilungen der Organisation. Ein drittes Top-Team im Bunde kam im Februar 2016 hinzu: SK Gaming. Der eSport Traditionsverein wurde 1997 von den deutschen eSport-Veteranen Ralf „Griff“ Reichert (heute: ESL Geschäftsführer), Tim „Burke“ Reichert (heute: Leiter eSport Abteilung, Schalke 04), Benjamin „Kane“ Reichert (ehemaliger Profi-Fußballer) und vier weiteren Freunden gegründet. Heute ist SK eine internationale Multi-Gaming Organisation. Plätze in den TopDrei bei über 600 Turnieren und ein Gesamtgewinn von über 2,5 Millionen US-Dollar konnten die verschiedenen Teams unter SK bereits verbuchen. “Eine der grundsätzlichen Prioritäten von G2A ist es eSport und die eSport Community voranzutreiben. Seit ihren World of Warcraft Tagen bin ich ein Fan von SK und glücklich mit ihnen zu arbeiten.


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SK ist eine der ältesten Organisationen im eSport und haben der Welt gezeigt, wie man von einem Gaming Clan zu einer internationalen Organisation heranwächst.”

G2A Mitbegründer und Chief Innovation Officer Dawid Rożek

In der nächsten Ausgabe erfahrt ihr, welche Events und Veranstaltungen von G2A gesponsert wurden und aktuell noch werden. Habt ihr Fragen zu G2A, die ihr gerne beantwortet hättet? Sendet uns eine Mail an:

feedback@360esport.de Neben Natus Vincere, virtus.pro und SK Gaming hat G2A auch mit den Teams von Cloud9, Counter Logic Gaming und vielen kleineren Organisationen gearbeitet. Abseits des finanziellen Supports bietet G2A vor allem Hilfe bezüglich Marketing an. Ein Großprojekt war die Zusammenarbeit mit Cloud9 an einem bis dahin nie dagewesenen Boot-Camp, bei dem es einen Fan-Tag und einen Medien-Tag gab. Fast regelmäßig arbeitet G2A mit bekannten Streamern und Pro-Gamern zusammen, beispielsweise mit Jarosław „pasha“ Jarząbkowski, der verschiedene Skins auf der Plattform bewirbt.

FOTOS: G2A


64 SPECIAL

Wie man ein Turnier organisiert Der Traum vom eigenen Turnier und einem Event, egal in welcher Größe, platzt häufig durch schlechte Planung. In dieser Artikelreihe gehen wir darum mit euch Schritt für Schritt durch die Organisation eines eSport-Turniers. Am Anfang steht natürlich die Idee. Dabei kann euch dieser Guide nicht helfen, nur bei der anschließenden Realisierung des Projekts. Grundsätzlich gibt es einiges zu beachten, wenn man das Ganze auf einem etwas gehobenen Niveau durchführen möchte. 1. Start Ein Turnier mit Sponsoren, mehreren Runden, vielen verschiedenen Teams, welches möglichst reibungslos ablaufen soll, braucht vor allem eins: Zeit. Ihr solltet euch deshalb für die Vorbereitung des Ganzen wirklich viel Zeit nehmen und wenn ich Zeit sage, meine ich, dass es für ein großes Turnier schon einen Monat oder mehr braucht. Ein weiterer wichtiger Faktor ist: Ein Turnier macht Arbeit und zwar jede Menge, das hört auch nicht nach der Vorbereitung auf, sondern geht dann erst richtig los. Deswegen ist es hilfreich, wenn ihr euch Helfer für euer Projekt besorgt.

Sobald ihr euch die obigen Punkte wirklich gut klargemacht habt, könnt ihr loslegen. Dabei solltet ihr eine Art Tagebuch/Journal über eure Fortschritte aber auch über Aufgaben führen, welche noch erledigt werden müssen – dadurch behaltet ihr den Überblick. Zunächst solltet ihr eure Idee noch einmal überprüfen und unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten: • Was macht mein Turnier besonders? Warum sollten Spieler an meinem Turnier teilnehmen? • Was für Probleme führt die Idee mit sich? • Habe ich überhaupt genug Zeit und Hilfe zur Durchführung? Nachdem ihr also nochmal darüber nachgedacht habt und auf all diese Fragen eine zufriedenstellende Antwort parat habt, kommen wir zum nächsten Schritt.


65 MDH

Part 1: Grundlagen 2. Turnieraufbau Ihr solltet euch im zweiten Schritt Gedanken über den Ablauf des Turniers machen. Dabei solltet ihr Schritt für Schritt vorgehen: • Wie viele Teams/Spieler können am Turnier teilnehmen? • Gibt es Qualifier? • Gibt es eine Gruppenphase? • Werden die Spiele im Best of One, Best of Three, Best of Five gespielt? • Wie soll der Turnierbaum aussehen? • Wie sollen Ties (Unentschieden) aufgelöst werden? Sobald ihr diese Fragen beantworten könnt, solltet ihr euch den Turnierbaum skizzieren und ein paar Mal mit „fiktiven“ Teams durchspielen, ob das überhaupt alles hinhaut. Ihr könnt, wenn ihr wollt auch Binarybeast verwenden. Hier einige Beispiele für Turnierbäume: A B

A

C D

A

Dies ist ein ganz einfacher K.O. Turnierbaum, bei dem egal ob Best of One, Best of Three oder Best of Five gespielt wird, nur der Gewinner weiterkommt. Dieser Turnierbaum ist auch an die Menge an Spielern/Teams flexibel anpassbar. A

G

A

B

F

F

F

F B

C

B

B

B I

C

C

D

H

G

A B

B B

H H

H

Dies ist ein Turnierbaum mit Winner und Loserbracket und damit schon viel komplizierter, dieser Turnierbaum ist mit einer Gruppenphase und/oder vorherigem Qualifier einsetzbar, und lässt sich nicht ganz so einfach vergrößern/verkleinern. Grundsätzlich kann man sagen, je mehr Phasen und je schwieriger der Turnierbaum, desto schwieriger sind auch die Organisation und Koordination.

D FOTOS: 360ESPORT


66 SPECIAL

Nachdem ihr den Turnierbaum nun skizziert habt, solltet ihr diesen und damit den Turnierablauf auch schriftlich erklären und festhalten. Also alle Schritte jeder Phase ausführlich in Textform darstellen und zwar so, dass jeder Außenstehende das auch verstehen könnte. Ihr legt den Text am besten einer anderen Person noch einmal vor, damit diese sich das ganze nochmal durchliest.

3. Das Regelwerk Jedes Turnier, das kein Hobbyturnier ist, braucht ein anständiges Regelwerk und das ist wirklich nicht ganz so leicht zu gestalten, deswegen nehmt ihr euch am besten ein paar Regelwerke von bereits bestehenden Turnieren als Grundlage/ Hilfe und passt euer Regelwerk danach an. Ihr könnt als Hilfestellung beispielsweise die Turnierregeln von verschiedenen ESL Turnieren ansehen (Pro Series/ Go4Lol/ etc.) oder auch Turniere, die direkt vom Publisher durchgeführt werden. Diese Regelwerke haben meistens schon viele Fälle bedacht, an die man selber teilweise überhaupt nicht denkt. Womit wir auch schon zum nächsten Schritt kommen:


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Vermeidung eines GAUs: Mit Sicherheit einer der schwierigsten Punkte überhaupt, deswegen hier ein paar Tipps: • Lasst das Regelwerk von mehreren Personen auf „Wasserdichtigkeit“ prüfen • Was passiert, wenn...? Stellt euch hypothetische Fälle vor oder schaut euch andere Turniere an, in denen „Schwierigkeiten“ auftreten, wie würdet ihr sie lösen? • Wie lege ich Strafen fest und für welche Vergehen? • Wie stelle ich sicher, dass ich davon ausgehen kann, dass die Regeln gelesen und verstanden wurden? AGBs, Teilnahmebedingungen? • Gibt es unterschiedliche Regeln für unterschiedliche Stadien des Turniers?

In der nächsten Ausgabe erfahrt ihr alles zur Vorbereitung eures Turniers. Unter anderem geht um Teamarbeit und Promotion. Habt ihr Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel? Sendet uns eine Mail an:

feedback@360esport.de

FOTOS: 360ESPORT


68 ENOOB Jan Michelsen

Jeder von uns ist ein eNoob. Punkt. Niemand kennt die Antworten auf alles. Vor allem nicht dann, wenn man nicht einmal die Frage kennt. Auf dieser Seite versuchen wir euch mit unserem wenigen bis kaum vorhandenen Wissen zu erleuchten und bei dem einen oder anderen Gamer ein „Aha“-Erlebnis zu erreichen. Wir haben die Informationen, die ihr niemals wolltet!

Heute: Für den Muster-Schützen von morgen Eco

Lamer

Diese drei magischen Buchstaben haben oft einen ko-

Und jetzt alle: Du bist ein Lamer! Beim Lamer handelt

mischen Beigeschmack. Das ist ganz einfach zu erklä-

es sich nicht um eine Abart des Lamas, sondern um ei-

ren: Eco bedeutet im Großen und Ganzen so viel wie

nen – von vielen Spielern so empfundenen – Spinner,

sparen oder einfach wirtschaften und mit seinen Mit-

der macht was ihm gefällt. Man könnte auch sagen,

teln klarkommen. Das macht natürlich niemand wirk-

dass Lamer so etwas wie die Pipi Langstrumpf der Ga-

lich gerne.

ming-Szene sind. Lamer zeichnen sich vor allem durch das Ausnutzen von Taktiken aus, die fast allen Spielern

In der Shooter-Welt ist der Begriff Eco aber vor allem in

auf den Keks gehen, wie stundenlanges Campen oder

Counter-Strike heimisch, da man sich hier seine Aus-

gezieltes Ausnutzen von Spiel-Mechaniken. Dazu ge-

rüstung selbst zusammenkaufen muss und nicht alles

hören etwa auch Spawn-Kills, also das gezielte Töten

auf dem Silbertablett serviert bekommt. Knete für das

von Gegnern, die gerade erst wieder in das Spiel ein-

gewünschte Equipment hat man allerdings nicht im-

gestiegen sind und deshalb immer an der selben Stel-

mer. Was macht man also? Richtig, irgendeinen ande-

le erscheinen. Auch das Ausnutzen von Lags gehört in

ren Mist kaufen und damit sang- und klanglos unterge-

diese Kategorie. Nervig! Bereits in den 80ern wurde

hen. Oder man macht eine “Eco Round” und spart sein

das Wort Lamer unter Hackern benutzt, um unfähige

Geld, damit sich die nächste Runde angenehmer ge-

Kollegen anzuprangern, die beispielsweise keine Ah-

staltet. Wer ein wenig Glück und liebe Mitmenschen hat,

nung von Programmierung hatten, dafür aber einen

der bekommt im Idealfall sogar eine Waffe spendiert.

auf großen Computer-Guru machten.


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n1 Diese zwei Zeichen bezeichnen den Verfasser dieses Artikels am besten, denn er ist wirklich ein “nice one”. Ja, mehr bedeutet n1 nicht! Mit nice one – übersetzt so etwas wie „Sauber!“ oder „Schönes Ding!“ – bringt

Ihr wollt noch mehr Erklärungen zu CS:GO, oder sogar zu ganz anderen Spielen? Dann schreibt uns eine Mail mit euren Fragen. Vielleicht können wir ja auch den Noob in euch befriedigen.

man seine Bewunderung gegenüber anderen Mitspielern zum Ausdruck. Diese Anerkennung der tollen Aktionen ist allerdings nicht überall Gang und Gebe und feindliche Spieler können diese Art von Bewunderung ohnehin komplett vergessen. Soweit kommt‘s noch, dass ein Spieler ein ganzes Team nur mit dem Messer komplett alleine platt macht und dafür auch noch gelobt werden soll. Niemals!

feedback@360esport.de


360ESPORT wĂźnscht Frohe Weihnachten! Wir sehen uns im Januar 2017

Wir freuen uns auf ein neues Jahr mit euch! Ein Blick in die Zukunft des eSports und die Fortsetzung unserer Artikelreihen erwarten euch.

@360ESPORT

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360 ESPORT DEZEMBER AUSGABE #4