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12/12 Zeitschrift f端r Maschinenbau und Wirtschaftsw issenschaften

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2013! P.b.b. Zul.Nr. 02Z032821 MVerlagspostamt 8010 Erscheinungsort Graz TU-Info 2a/12


VORWORT

VORWORT Liebe Kolleginnen Kollegen,

und Ein Hauptphänomen der steigenden Studierendenzahlen ist zum Beispiel, dass Lehrveranstaltungen mit beschränkter Teilnehmerzahl an ihre Kapazitätsgren-

Die meisten versuchen wirklich das Optimum aus den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu holen, auch wenn wir Studierende das gerne verleugnen. Die

Zunächst möchte ich an dieser Stelle noch mal alle Erstsemestrigen herzlich im Studium Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieur-Maschinenbau willkommen heißen. Trotz neuer

zen stoßen, da sie nicht mit derselben Geschwindigkeit wachsen können, wie die Studierendenzahlen in den letzten Jahren gestiegen sind. Zumal die finanziellen Mittel, die den Instituten zur Verfügung stehen, im Moment bestenfalls nicht gekürzt werden und somit gleich bleiben,

Hörsaaleinteilung können sie beispielsweise selber nur bedingt beeinflussen. Und wenn das eigene Institut nicht durch Drittmittel profitiert, schaut es auch bei der Beeinflussbarkeit der finanziellen Möglichkeiten meistens schlecht aus. Ihr könnt mir glauben, dass die Professoren in

Inskriptionsfristen haben ähnlich viele Erstsemestrige wie in den letzten Jahren ihren Weg an die TU Graz gefunden und die Gesamtzahl der Studierenden im Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau ist weiter gestiegen.

aber wohl nur in absoluten Ausnahmefällen steigen. Ein häufiges Phänomen, das wir wohl alle schon mal erlebt haben, ist auch, dass die Anzahl der Sitzplätze im Hörsaal nicht für alle angemeldeten Studierenden ausreicht.

vielen Fällen mit den Bedingungen genauso unzufrieden sind, wie wir Studierende.

Das freut uns natürlich, stellt die Organisation des Studiums seitens der Professoren aber immer häufiger vor Probleme. Aus diesem Anlass will ich mein Vorwort nutzen und euch zu diesem Thema einige Gedanken mit in die Weihnachtszeit geben.

Ich habe auf Grund dieser wachsenden Problematik im letzten Jahr viel mit Studierenden und vor allem auch mit Assistenten und Professoren diskutiert und möchte an dieser Stelle eine Lanze für die Professoren brechen.

aber doch einige Möglichkeiten, wie wir durch unser eigenes Verhalten die Problematik untereinander nicht noch verschärfen können.

mehr als die Hälfte des Wintersemesters ist schon wieder vorbei, die Weihnachtsferien stehen vor der Tür - es ist mal wieder Zeit für die „Winter-Ausgabe“ unseres Mb aktuell.

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Jetzt werden viele von euch sagen, dass das doch nicht die Probleme der Studierenden sind! Und im Prinzip habt ihr damit auch nicht ganz Unrecht. Es gibt


zu dem Termin auch wirklich

Von Freunden, die auf anderen

tungen mit knappen Kapazitäten wirklich erst in dem dafür vorgesehen Semester zu absolvieren und dadurch nicht den Studierenden im entsprechenden Semester die Plätze streitig zu machen. Ein ebenfalls immer häufiger

antreten kann! Ich glaube in einem Punkt werdet ihr mir wohl alle Recht geben. Unser Studium – egal ob Maschinenbau oder WirtschaftMaschinenbau – zählt wohl nicht unbedingt zu den leichteren Stu-

Unis studieren, weiß ich, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. In den letzten Jahren hat das Konkurrenzdenken auch in unserem Studium leider stark zugenommen, wie ich von vielen Studierenden gehört habe. Das ist meiner Meinung nach ein Trend,

auftretendes Problem ist, dass Prüfungstermine voll sind und man sich nur mehr für die Warteliste anmelden kann. Auch hier hat jeder von uns die Möglichkeit dazu beizutragen, dass die Situation für alle Studierenden besser wird: Wie oft rutscht man kurz vor Ende der Abmeldefrist noch von

diengängen. Machen wir uns daher das Leben nicht gegenseitig schwerer, als es sein müsste. Als ich mein Studium an der TU Graz begonnen habe, war eine der besten Erfahrungen, dass fast alle Kolleginnen und Kollegen im Studium immer hilfsbereit waren, wenn man selbst mal eine

den wir unbedingt aufhalten sollten. Studieren wir miteinander und nicht gegeneinander!

der Warteliste in die zugelassenen Kandidaten, da sich kurz vor Ende der Abmeldefrist noch viele Studierende von der Prüfung abmelden. Dabei haben viele derjenigen, die sich kurz vorher abmelden, bereits lange vorher beschlossen, zu der Prüfung

Frage hatte oder zum Beispiel die Unterlagen aus einer Vorlesung brauchte.

einen guten Rutsch ins nächste Jahr!

VORWORT

Ein Beispiel wäre, Lehrveranstal-

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Erfolg für die kommende Prüfungszeit, außerdem natürlich eine schöne, erholsame Weihnachtszeit und jetzt schon

Robert Dollinger

überhaupt nicht mehr antreten zu wollen. Mein Appell an euch wäre daher: Meldet euch rechtzeitig ab, wenn ihr wisst, dass ihr die Prüfung nicht schreiben wollt. Dadurch ermöglicht ihr jemand anderem, der die Prüfung braucht und unbedingt antreten will, früh genug zu wissen, ob er

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INHALT EDITORIAL

INHALT Vorwort

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Inhalt

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Editorial

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Neuigkeiten

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Erstsemestrigen Tutorium 2012

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324er Filmabend

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IAESTE stellt sich vor

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Neues vom Institut für Fahrzeugsicherheit

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Neues vom Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik 12 BEST- Board of European Students of Technology 14 Elektronenstrahlschweissen - IWS goes EBW

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Rätselspass

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TERA TU Graz

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Und schon ist es wieder soweit! Unser allseits beliebtes, viel gelesenes Mb aktuell ist da! Es freut mich euch auch dieses mal mit vielen Informationen vom und um das Unigeschehen bereichern zu können. Auch ein paar kleine Änderungen sind schön, wie unsere neue Rätselseite, damit euch bei der Feiertagsstimmung nicht zu schnell fad wird. Wir sind auch sehr daran interessiert eure Meinung zu hören! Wenn Ihr etwas in der nächsten Ausgabe, welche ganz sicher kommen wird, lesen möchtet, so werden wir uns bemühen dies einzubauen. Ich hoffe, Ihr wisst alle unseren Tatendrang zu schätzen und freue mich schon wieder, euch im Frühjahr mit neuen Infos zu versorgen. Schönes frohes Schaffen von der 324er Crew, euer

Alexander Klement

Neues vom Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung 20 324er Weinstraßenfahrt

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Die Lust am Fliegen

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Impressum TU-Info 2a/12 , Auflage 2400. Verlags- und Herstellungsort: Graz. Medieneihaber, Herausgeber und Verleger: Hochschülerschaft an der Technischen Universität Graz, Studienvertretung Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften, Rechbauerstrasse 12, 8010 Graz. Redaktionsteam: Vorsitzende Robert Dollinger, Format und Layout: Alexander Klement, Inhalt 324er Team, Institute und Organisationen an der TU Graz. Haftung: Alle Angaben ohne Gewähr. Für die mit Namen oder Signatur des Verfassers gekennzeichneten Beiträge übernimmt die Redaktion nur presserechtliche Verantwortung. Titelfoto: Michael Salzmann Rückseite: Werbung für Glühweinstand - erstellt von Andreas Grünbacher

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Ich möchte euch in den folgenden Zeilen wieder über einige Neuigkeiten informieren, die vielleicht für einige von euch interessant sind.

Er befindet sich jetzt im 1. Stock. Die neue Raumnummer ist NT01076.

Zu meinem ersten Thema habe ich euch bereits eine E-Mail geschrieben, ich will es an dieser Stelle trotzdem noch mal erwähnen. Seit kurzem gibt es eine vollständige Mitschrift der Vorlesung Partielle Differentialgleichungen und Numerik im CopyShop der HTU zu kaufen. Die

Oktober mit Professor Hochenauer einen neuen Vorstand am Institut für Wärmetechnik. Ein Interview mit ihm zu seinen Zielen und Plänen wird es in der nächsten Ausgabe des Mb aktuell im Sommer geben.

Mitschrift kostet 5€, was den Druckkosten entspricht. Wir haben diese Mitschrift mit der Unterstützung eines Instituts des Maschinenbaus erstellt, um die Fehler in der Mitschrift so gering wie möglich zu halten. Auch mein zweiter Punkt ist nicht

nicht direkt unser Studium, ist dennoch recht hilfreich und den meisten unbekannt. Seit dem Sommer habt ihr die Möglichkeiten mit euren Studierendenausweisen auch am Wochenende in die Uni zu kommen. Dafür müsst ihr euch vorher die Berechtigung auf euren Ausweisen freischal-

ganz neu. Ich habe es in der letzten Ausgabe schon einmal angekündigt, aber aus gegebenem Anlass möchte ich es hier noch mal wiederholen. Der Stilllernraum, den meisten von euch bekannt unter 320er, der sich in der Kopernikusgasse 24 im 3.

ten. Dies funktioniert ganz leicht über eure Visitenkarte im TUGonline unter dem Reiter „meine Ressourcen“ auf „Neuer Antrag“ gehen und schon könnt ihr euch für die verschiedenen Standorte die Berechtigung freischalten lassen. Somit könnt ihr zum Bei-

Wie einige von euch vielleicht schon wissen, haben wir seit 1.

Die nächste Information betrifft

spiel die Lernräume auch am Wochenende nutzen. Abschließend will ich noch Werbung in eigener Sache machen. Abonniert unseren RSS Feed

NEUIGKEITEN

NEUIGKEITEN

und bekommt immer aktuelle Informationen zum Studium, zu unseren Veranstaltungen, zu Bachelor/Master-Arbeiten sowie zu Praktika- und Job-Angeboten. Den RSS Feed könnt ihr einfach abonnieren, wenn ihr auf unsere Homepage www.maschinenbau.htu.tugraz.at geht. Robert Dollinger

Stock befand, ist umgesiedelt.

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ES-TUT

ERSTSEMESTRIGEN TUTORIUM 2012 ein paar Tutoren aus der Übung aus Technische Mechanik I abgeholt und in den Innenhof der Kopernikusgasse gebracht, wo schon Kaffee, Tee, Brote und Kuchen auf sie warteten. Fein nach Gruppen sortiert, konnten alle Studenten ihren Hunger stillen und lernten ihre Tutoren kennen. Aufruf für nächstes Wintersemester! Du willst den nächstjährigen Erstsemestrigen den Start ins

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Wie es die langjährige Tradition verlangt, gibt es auch in diesem Wintersemester wieder ein Maschinenbau Erstsemestrigentutorium.

gen sollen, sowie gemeinsame Aktivitäten und regelmäßige Treffen planen und organisieren. Die zukünftigen Tutoren trafen sich zum ersten Mal Anfang

In Summe gibt es heuer zehn Gruppen mit verschiedenen Anzahlen von Erstsemestrigen, diese werden von je zwei Tutoren betreut. Ziel des Erstsemestrigentutoriums ist es, dass Tutoren „ihren Schützlingen“ den Einstieg in den Studienalltag erleichtern

September, um bei einem Workshop ihr Wissen über unsere Studienpläne=Curricula, sowie über Rechtliches und Soziales aufzufrischen. Voller Tatendrang organisierten die Tutoren mit einigen fleißigen Helferleins des 324er am

sollen, ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und ihnen zu guter Letzt natürlich auch außerhalb des Studiums Graz näher brin-

3.Oktober 2012 das diesjährige Erstsemestrigen Frühstück im Innenhof der Kopernikusgasse. Die Erstsemestrigen wurden von

Studium erleichtern? Du hast Freude daran, Gruppenaktivitäten wie Uni-Rundgänge, Billard-Abende, etc. zu organisieren? Du bist engagiert und zuverlässig? Dann bist du hier bei uns genau richtig! Melde dich unter 324er@htu.tugraz.at. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Raphaela Rauter


FILM 324ER FILMABEND beschließen ihren Vater wieder ins Krankenhaus zurück zu bringen. So einfach es klingt, einen Toten wieder in die Pathologie zu bringen, umso schwerer ist es aber, wenn einer von Gaddafis Söhnen sich das Knie verletzt und ausgerechnet in das gleiche Spital eingeliefert wird.

Wie jedes Semester lud das 324er Team wieder in den HS G

Dr. Fuhrmanns Exfrau Karin, gespielt von Ursula Strauss,

zum Filmabend ein. Zum ersten Mal in der Geschichte des 324er Filmabends gab es ein Double Feature. Natürlich gab es bei doppelter Filmlänge auch doppelt so viel Verpflegung. Am Programm standen die österreichischen Filme „Aufschneider Teil 1 und 2“ von und

erwartet ausgerechnet von dessen Erzfeind Dr. Böck, dem Fuhrmann immer wieder versucht einen Kunstfehler anzuhängen, ein Kind und als wäre das noch nicht genug beginnt Fuhrmanns Tochter auch noch eine Beziehung mit seinem neuen Assistenten Winkler.

mit Josef Hader. In dem Zwei teiler spielt dieser den Chefpathologen Dr. Hermann Fuhrmann, dessen verquere Lebensansichten immer wieder zu privaten und beruflichen Problemen führen.

Als der Vater von Frau Dr. Wehninger in die Pathologie gebracht wurde fängt die ganze Misere an. Dr. Wehninger „entführt“ ihren verstorbenen Vater und bringt ihn zu sich nachhause. Dr. Fuhrmann fährt zu Frau Dr. und sie

Zum Schluss möchten wir uns bei allen Zuschauern bedanken und hoffen, dass wir all jene, die noch nie bei unseren Filmabenden waren, vielleicht auf den Geschmack gebracht haben. Bis zum nächsten Mal!

Regina Eckhard

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IAESTE

IAESTE STELLT SICH VOR Wer wir sind IAESTE ist eine unpolitische weltweit vertretene Organisation deren Aufgabe im Austausch von Praktika für Studierende naturwissenschaftlicher und techni-

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Unsere Projekte TECONOMY: Neben dem Austausch organisiert die IAESTE auch alljährlich Firmenmessen. Die Teconomy in Graz, die größte Firmenmesse im

Internationalität Wir bieten Dir studienbezogene bezahlte Praktika mit einer Dauer zwischen 1 und 18 Monaten in unseren Partnerländern. Die Organisation des Praktikums und

scher Studien besteht. Durch ein internationales Netzwerk aus über 80 Partnerländern ermöglichen wir Studierenden fachspezifische Praktika mit angemessener Entlohnung auf allen fünf Kontinenten.

Großraum Kärnten und Steiermark, soll Studierenden bzw. AbsolventInnen und ihren potentiellen Arbeitgebern (für Ferialjobs, Masterarbeiten oder auch fixe Anstellungen) die Möglichkeit geben, Kontakte zu knüpfen.

In Österreich wird IAESTE von

FirmenShuttle FISH:

der Unterkunft wird dir abgenommen und vor Ort wirst du von IAESTE betreut. Die Praktikanten haben auch die Möglichkeit an zahlreichen Events und Ausflügen teilzunehmen. Das IAESTEAustauschprogramm steht allen Studierenden, Absolventen und

Studierenden geführt, die sich ehrenamtlich engagieren. Das Ziel ist, den kulturellen Austausch zwischen den Nationen zu fördern und die Freude am Fremden und Anderen zu wecken. Bei IAESTE zu sein heißt, Teil einer großartigen Idee zu sein; all dies vorurteilsfrei und unabhängig von

2009 wurde ein neues Projekt, das FirmenShuttle kurz Fish, ins Leben gerufen. Hier wird Studierenden während halbtägiger Firmenexkursionen mit Recruitingcharakter die Möglichkeit geboten, unterschiedliche Unternehmen kennenzulernen. Durch die limitierte Teilnehmerzahl von

Absolventinnen (bis zu 1,5 Jahre nach Erreichung des Diploms/Masters) technischer und naturwissenschaftlicher Studienrichtungen offen. Du musst nicht bei uns mitarbeiten, um daran teilnehmen zu können, bekommst aber einen Bonus für deinen Einsatz bei IAESTE.

Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Geschlecht. Studierende aller Studienrichtungen sind in unserer Organisation herzlich willkommen!

10-15 Studenten pro Firma wird sowohl den Firmen als auch den Studenten „Klasse statt Masse“ geboten.

Du hast die Chance, berufliche Praxis zu erwerben, fremde Kulturen kennen und verstehen zu lernen, neue Freundschaften zu schließen und erwirbst interkulturelle Kompetenz als wichtige Qualifikationen für Deine Zukunft.


zahlreichen

Zusätzlich übernimmt IAESTE die Betreuung ausländischer Praktikanten und Praktikantinnen in Österreich, somit kommt das Ausland auch zu Dir nach Hause! IAESTE kümmert sich

und internationalen Events und Reisen die Welt zu sehen und Menschen aus aller Herren Länder kennenzulernen. Uns vereint die Lust am Reisen, der Wunsch andere Kulturen zu

um alle Formalitäten, dient als Ansprechperson für die Praktikanten und Praktikantinnen und organisiert zahlreiche Events und Weekends inner- und außerhalb von Österreich. Mitgestalten Interesse an IAESTE? Durch Mitarbeit bei IAESTE entwickelst Du soziale Kompetenz, erwirbst essentielle Soft Skills und sammelst wertvolle Erfahrungen für deine zukünftige Karriere. Durch die Kontakte zu Firmen und anderen Studierenden hast Du einerseits die Gelegenheit schon

während deines Studiums ein Netzwerk für Dein Berufsleben aufzubauen und andererseits Freundschaften fürs Leben zu knüpfen. Mit IAESTE kannst Du deine Kreativität ausleben, Deine Ideen umsetzen und gemeinsam mit anderen Herausforderungen bewältigen. Crossing borders Neben all diesen Dingen, hast Du auch noch die Möglichkeit mit IAESTE bei

nationalen

IAESTE

Neue Horizonte

erleben und neue Freundschaften zu schließen. Dazu kommt die Freude sinnvoll Greifbares zu leisten! IAESTE – be a part of it! Sprechstunde Jeden Mittwoch (an Uni Tagen) von 11 bis 13 Uhr im IAESTE Büro in der Inffeldgasse 16b. Kontakt graz@iaeste.at www.graz.iaeste.at

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VSI NEUES VOM INSTITUT FÜR FAHRZEUGSICHERHEIT Projekt Solarbus Ein österreichisches Entwicklungskonsortium hat im Rahmen eines vom BMVIT, Land Niederösterreich und Land Burgenland geförderten Forschungsprojektes einen innovativen Elektrobus realisiert. Mitglieder des Konsortiums sind das Austrian Institute of Technology, der österreichische Fahrzeughersteller Kutsenits Bus-Construction, die Technische Universität Graz/Institut für Fahrzeugsicherheit, Solarmobil Austria und der Energieerzeuger Ökostrom. Realisiert werden zwei Busformate, ein Citybus mit 35 Plätzen für Linienverkehr und ein Gemeindebus mit 9 Sitzplätzen für bedarfsgesteuerte Verkehrssysteme. Die beiden Busse werden in den Modellgemeinden Perchtoldsdorf und Hornstein erprobt. Mit diesem Projekt konnte das Konsortium den Staatspreis Mobilität 2011 gewinnen. Fahrzeugkonzept Da am Markt derzeit keine brauchbaren Elektro-Busse verfügbar sind, wurden auf Basis geeigneter NutzfahrzeugPlattformen besonders leichte Busaufbauten mit einem hocheffizienten elektrischen Antrieb realisiert. Die geforderte Reichweite beträgt im Linienverkehr 250 km/Tag, im bedarfsorientier-

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Abb. 1: Der Solarbus für den Linienbetrieb (Quelle: www.solarbus.at) ten Gemeindebusverkehr mindestens 180 km/Tag. Es wurde davon ausgegangen, dass in der Praxis während der Betriebszeiten keine Möglichkeiten für längere Zwischenladungen bestehen. Daher wurde für den Solarbus ein eigenes Batteriewechselsystem entwickelt, damit ist ein Betrieb ohne Reichweiteneinschränkung möglich. Weitere Innovationen wurden mit der Entwicklung eines automatischen Spezial-Zweiganggetriebes (Wirkungsgradsteigerung 25%) sowie einer bordeigenen Photovoltaikanlage am Busdach umgesetzt. Prototypen Seit 2010 erfolgte der Aufbau der Fahrzeugprototypen, ein zentrales Konstruktionsmerkmal ist die ideale Integration der Wechsel-

batterie unter dem NiederflurFahrzeugboden. Die wechselbaren Batteriepacks sind so ausgelegt, dass ein Non-Stopp-Betrieb des Fahrzeuges möglich ist: Während des Fahrzyklus mit Batterie 1 wird Batterie 2 geladen. Der Elektromotor weist eine Nenn-Leistung von 50 kW (Gemeindebus) bzw. 70 kW (Linienbus) auf, der Antrieb erfolgt über das neu entwickelte 2-GangGetriebe auf die Hinterachse. Zur Heizung und Kühlung wird eine elektrische Wärmepumpe eingesetzt. Durch forcierte Leichtbauweise wiegt der Solarbus mit Batterien und Solardach nicht mehr als eine vergleichbare Variante mit Dieselmotor.


VSI Durchgeführte Forschungsarbeiten am VSI Die Forschung am Institut für Fahrzeugsicherheit(VSI) betraf die crashtechnische Überprüfung eines neuartigen Konzepts für einen Elektrobus mit besonderer Betrachtung der crashsicheren Integration von wechselbaren Batteriepacks. Ein Fahrprofil wurde ausgewertet um daraus Szenarien für Crashrisiken zu definieren. Unter Beachtung der relevanten Sicherheitsmaßnahmen und der existierenden Testvorschläge und -richtlinien für Fahrzeugbatterien wurden die Hauptfaktoren für eine crashsichere Integration der LithiumIonen-Polymer-Batterie abgeleitet. Die Batterie muss an einer sicheren und dennoch einfach erreichbaren Stelle platziert werden. Zusätzlich ist bei Niederflurfahrzeugen die Bodenfreiheit zu gewährleisten, damit ein barrierefreier Zugang weiterhin bestehen bleibt.Aus diesen Gründen wurden zwei Ansätze genauer analysiert: Im ersten Ansatz wird die Batterie im ehemaligen Motorraum untergebracht, im zweiten wird die Batterie im Unterboden der Niederflurkonstruktion positioniert. Die Analyse des ersten Ansatzes (Batterieplatzierung im Frontbereich) zeigte die Notwendigkeit der Verstärkung des Frontbe-

reichs, um genügend Sicherheit für Frontunfälle zu garantieren. Das Konzept des zweiten Ansatzes (Batterieplatzierung im Unterboden) ist zwar sicherheitstechnisch weniger bedenklich, benötigt aber eine sehr flache Batterie um weiterhin die Bodenfreiheit zu gewährleisten. Das Gehäuse des zweiten Ansatzes wurde nicht nur im Konzept sondern mittels FE-Berechnung crashtechnisch beurteilt und schließlich als realisierbar befunden. Bei experimentellen Tests wurde die Stabilität der verwendeten Lithium-Ionen-Zellen und ganzer Module unter Crashbedingungen nachgewiesen. Die Einzelzelle und der Zellenstapel wurden geladen und das Modul wurde – aus Sicherheitsgründen – ungeladen getestet. Dabei ist ein

definierter halbsinusförmiger (35 G Amplitude für 51 ms) Beschleunigungspuls auf die Zellen aufgebracht worden. Alle Prüflinge haben die Tests unbeschadet überstanden. Dipl.-Ing. Stefan Kirschbichler

Abb. 2: Dynamische Tests eines Batteriemoduls des Solarbusses

Technische Daten – Modell Linienbus Aufbau: durchgehend Niederflur Maße: Länge: 8398 mm, Breite: 2060 mm, Höhe: 2700 mm Plätze: 35 Plätze (18 Sitzplätze, 17 Stehplätze) Leergewicht: 4 650 kg mit Batterien Gesamtgewicht: 7 500 kg Motor: 70 kW, 3-Phasen Drehstrom-Asynchronmaschine Antrieb über automatisches 2-Gang-Getriebe auf Hinterachse Vmax: 80 km/h Batterietyp: Lithium-Ionen, Wechselpack zentral unter Fahrzeugboden Spannung: 700 VDC Max. Strom: 120 ADC Kapazität: 50 kWh Reichweite/Batterie: 80 bis 100 km Reichweite/Tag durch Wechselsystem keine Begrenzung Dauer Batteriewechsel: 2 Minuten Heizung: Wärmepumpe + Nutzung Motorabwärme Kühlung: Klima mit Wärmepumpe Solardach: Leistung 1,2 kWp

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IVT NEUES VOM INSTITUT FÜR VERBRENNUNGSKRAFTMASCHINEN UND THERMODYNAMIK Das Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik an der TU Graz forscht an vielfältigen Fragestellungen zu Verkehr und Umwelt, Thermodynamischen Systemen sowie Verbrennungsmotoren unterschiedlichster Größe und Anwendung. Diese Aktivitäten umfassen Alternative Kraftstoffe und Motorkonzepte ebenso wie die Elektrifizierung von Antrieben sowie die Simulation von innermotorischen Vorgängen. Fast immer bilden diese Forschungsprojekte eine ausgezeichnete Basis für Diplomarbeiten und Dissertationen. Im Folgenden wird nun über ein Eigenforschungsprojekt berichtet, in dessen Rahmen eine sehr erfolgreiche Diplomarbeit verfasst werden konnte. Der Diplomand Georg Winkler –mittlerweile mit dem Studium fertig und bei BMW in der Dieselmotorenentwicklung tätig- konnte in seiner Arbeit nicht nur eine anspruchsvolle Simulation mit aufwändige Untersuchungen am Motorprüfstand kombinieren, sondern die Ergebnisse bei einem renommierten internationalen Kongress in Dresden präsentieren. Zu guter Letzt bekam er dafür im Rahmen einer Festveranstaltung den

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„Hermann-Appel-Preis“ für herausragende NachwuchsIngenieure (Diplomarbeiten und Dissertationen) verliehen (siehe Abb. 1), was für einen österreichischen Bewerber besonders bemerkenswert ist.

Abb. 1: Preisträger HermannAppel-Preis, Berlin

Untersuchung einer AGR-Schichtung beim aufgeladenen Dieselmotor (Georg Winkler) Dem Arbeitsprinzip des konventionellen Dieselmotors folgend, ist eine der größten aktuellen Herausforderung die Erreichung adäquater Emissionswerte in puncto Partikel und Stickoxide. Diese werden in der Regel durch die Nutzung passender Partikelfiltersysteme sowie –noch nicht flächendeckend eingesetzter– Abgasnachbehandlungssysteme

wie Speicher- und SCRKatalysatoren erreicht. Motorintern ist der Aktionsradius beschränkt. Der Spielraum zwischen der Erreichung der gewünschten Motorleistung, der Einhaltung aktueller und zukünftiger Abgasnormen sowie der Minimierung des Kraftstoffbedarfes ist im sinnvollen Bereich sehr klein. Die Abgasrückführung stellt in diesem Zusammenhang eine effektive Methode zur Reduktion von Stickoxiden dar, demzufolge liegt das im Folgenden behandelte Konzept einer Schichtung des in den Brennraum zurückgeführten Abgases als weitere emissionsmindernde Maßnahme sehr nahe. Im Rahmen der vorliegenden Diplomarbeit wird untersucht, inwiefern es möglich ist, eine Schichtung des im Zuge des AGR-Konzepts in den Brennraum eines aufgeladenen Dieselmotors zurückgeführten Abgases zu erreichen und dadurch, neben dem Hauptziel der Abgasrückführung – der NOx-Reduktion – auch den Emissionsanteil der Partikel zu senken. Durch Implementierung eines passenden AGRSchichtungskonzepts im niedriglastigen Bereich, und somit einer gleichzeitigen Reduktion von


IVT NOx- und PM-Emissionen, könnten die strengen Maßnahmen zur Erreichung niedriger Engine-OutEmissionen etwas entspannt werden. Das führt in weiterer Folge zu einem größeren Spielraum bei der Applikation der Motorbetriebsparameter in Richtung der beiden anderen Bereiche des Zielkonfliktes. Nachdem in jüngster Vergangenheit die gesundheitsgefährdende Wirkung von Dieselpartikeln in den medialen Fokus gerückt ist, erlangt das in der Diplomarbeit behandelte Konzept zusätzliche Bedeutung.

Drallklappenstellung auf eine mögliche Ladungsschichtung im Brennraum zum Einspritzzeitpunkt bei einem vorgegebenen Teillastbetriebspunkt bei 1500min-1 und 5bar Mitteldruck haben. Zusätzlich soll, ausgehend von der erfolgversprechendsten Variante, ein Lösungskonzept erarbeitet und berechnet werden. Als Versuchsträger wird die Brennraum- und Ansaugtraktgeometrie eines aufgeladenen Vierzylinder BMW N47 Dieselmotors gewählt, der 2007 von BMW vorgestellt wurde. Zur Untersuchung der Varianten wird das 3DCFD-Programm „AVL-Fire“ verwendet.

Abb. 2: AGR-Verteilung bei 690 °KW im Brennraum Als Methoden zur Erreichung der AGR-Schichtung sind geringe konstruktive Änderungen am Motor sowie an der Serienbetriebsstrategie angedacht. Neben Änderungen der Ventilsteuerzeiten soll somit auch untersucht werden, welche Auswirkungen mögliche Änderungen an der AGR-Konzentration in den Einlasskanälen, der AGRTemperatur am Einlass sowie der

Abb. 3: Schnitt durch Tangentialkanal und Brennraum bei 645 °KW Mit den Arbeiten konnte zunächst in der Simulation gezeigt werden, dass eine moderate Schichtung der Zylinderladung zumindest bis zur Haupteinspritzung möglich ist

(siehe Abb.2: AGR-Verteilung bei 690 °KW im Brennraum mit unterschiedlichen AGR-Raten für Spiral- und Tangentialkanal bei einem emissionsrelevanten Lastpunkt 1500 min-1/ pe=5 bar). Die Simulationen haben auch gezeigt, dass die Art der Einleitung des rückgeführten Abgases eine essenzielle Rolle spielt (siehe Abb.3: Schnitt durch Tangentialkanal und Brennraum bei 645 °KW mit Applikation einer AGRDüse und modifizierten AGRMassenströmen). Inwieweit damit die Emissionen beeinflusst werden können, ist mit der Simulation nur schwer zu quantifizieren. Daher wurde in einem Kurzversuch eine einfache Eindüsung im Saugrohr dargestellt und am Motorprüfstand untersucht. Die ersten Ergebnisse zeigen in die richtige Richtung, der Effekt ist – wie aus der Simulation zu erwarten- mit dieser ersten Konfiguration noch gering. Weitere, möglicherweise ebenfalls im Rahmen einer zukünftigen Diplomarbeit durchgeführte Untersuchungen sollen zeigen, in welchem Ausmaß eine weitere Steigerung des Effektes mit weiterentwickelter Konfiguration der Eindüsung von rückgeführtem Abgas möglich ist. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Helmut Eichlseder

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BEST BEST- BOARD OF EUROPEAN STUDENTS OF TECHNOLOGY BEST steht für Board of European Students of Technology und ist eine von Studierenden geleitete europäische, unpolitische, unabhängige und gemeinnützige Organisation, die den Austausch

bilden ein ständig wachsendes Netzwerk, das Technikstudierende unterstützt und fördert, indem es die Eckpunkte des Dreieckes „Studierende - Firmen - Universitäten“ einander näher bringt.

dierenden die Möglichkeit etwas über ein bestimmtes Thema zu lernen, andere Technikstudierende aus ganz Europa zu treffen und sich einfach auszutauschen. BEST hilft Technikstudierenden

zwischen Studierenden in Europa zum Ziel hat.

Die Haupttätigkeit von BEST ist es akademische Kurse abzuhal-

internationale Erfahrungen zu sammeln, ihre Englischkenntnisse zu vertiefen und Kontakte mit Menschen aus vielen europäischen Ländern zu knüpfen. Daneben werden von BEST auch die sogenannten BEST Engineering Competitions veranstaltet. Bei diesem europa-

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Seit 1989 fördert BEST die Kommunikation, Kooperation und den Austausch von europäischen Technikstudierenden. 93 lokale

ten (ganzjährigen Summer Schools). Diese Kurse werden von jeder lokalen BEST Gruppe mindestens einmal pro Jahr or-

weiten Bewerben geht es darum eine vorgegebene Problemstellung möglichst kreativ und effizient zu lösen. Engineering Competitons gibt es ein zwei Disziplinen: Team Design und Case Study. In

BEST Gruppen in 32 Ländern

ganisiert und bietet Technikstu-

der Disziplin Team Design geht


Diversität wird in der lokalen

nach neuen, motivierten Mitglie-

bauen, welcher die Problemstellung löst. In der Disziplin Case Study hingegen wird eine Fallstudie erstellt, welche die Problemstellung löst. Jede lokale BEST Gruppe veranstaltet eine Engineering Competiton auf lokaler Ebene. Die Ge-

BEST Gruppe Graz groß geschrieben, so bestehen wir zur Zeit aus 18 Studierenden aus 7 verschiedenen Ländern. Wir haben auch immer wieder GastMitglieder von anderen lokalen BEST Gruppen, welche während ihres Auslandssemesters hier in

dern, die Interesse haben in einer europaweiten Studierendenorganisation mitzuarbeiten. Weitere Informationen gibt es auf unserer Homepage www.bestgraz.org. Falls es Fragen gibt stehen wir unter graz@best.eu.org jederzeit zur Verfügung oder schaut ganz

winner der lokalen Runde steigen dann auf in die Regionale Runde, wo sie sich schon mit Teams aus unseren Nachbarländern messen. Wer nun diese Runde gewinnt steigt auf in die Finalrunde und misst sich mit Teams aus ganz Europa.

Graz mithelfen und mit uns Veranstaltungen organisieren. Wir sind immer auf der Suche

einfach bei unserem Stammtisch, jeden ersten Mittwoch im Monat ab 20:00 im Office Pub vorbei.

BEST

es darum einen Prototypen zu

LBG Graz Auch an der Technischen Universität Graz gibt es seit 2006 eine lokale BEST Gruppe, welche allen Studierenden der TU Graz eine Teilnahme an lokalen und internationalen Veranstaltungen, wie beispielsweise universitären Kursen, ermöglicht.

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IWS ELEKTRONENSTRAHLSCHWEISSEN - IWS GOES EBW Am 5.11.2012 wurde die neue Elektronenstrahlschweißanlage des Instituts für Werkstoffkunde und Schweißtechnik (IWS) feierlich durch den Rektor der TU Graz Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Dr.h.c. Harald Kainz und den Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften und Institutsvorstand des IWS Univ.-Prof. Dipl.Ing. Dr.techn. Christof Sommitsch im Beisein einer Vielzahl an Vertretern aus Industrie und Forschung feierlich eröffnet. Die Anlage wurde durch Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), des Landes Steiermark und der Technischen Universität Graz finanziert.

Der Maschinenpark des Schweißlabors am Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik der TU Graz wird laufend erweitert und modernisiert, um sowohl wissenschaftlich als auch technologisch am aktuellsten Stand zu bleiben. Zu diesem Zweck wurde die Elektronenstrahlschweißanlage installiert, die nun zusammen mit der Reibrührschweißanlage, dem CMTSchweißroboter und der thermomechanischen Prüfmaschine Gleeble 3800 das Herzstück des Labors bildet. In den letzten Jahren sind die Anforderungen an industrielle Schweißanwendungen nicht nur in Bezug auf Produktivität sondern auch hinsichtlich Maßgenauigkeit und Schweißnahtqualität enorm gestiegen. Dazu wird für unterschiedliche Anwendungen eine Vielzahl an Fügekonzepten für schwer beziehungsweise schwierig schweißbare Werkstoffe, Werkstoffkombinationen und Teile entwickelt. Um den daraus resultierenden Bedarf an speziellen schweißtechnischen Lösungen zu stillen, werden moderne Schweißtechniken

Abb. 1: Eröffnung und Einweihung der Anlage durch den Dekan Prof. Sommitsch und den Rektor Prof. Kainz Die wichtigsten technischen Daten der Anlage sind: -

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Hochspannung Strahlstrom Leistung Volumen der Vakuumkammer

150kV 300mA 45kW ca. 1,4m³

benötigt, die den gestiegenen Anforderungen gerecht werden. Ein Verfahren, das durch seine besondere Eignung für hochkomplexe Anwendungen besticht, ist das Elektronenstrahlschweißen. Funktionsprinzip Elektronenstrahlschweißen (Electron beam welding - EBW) ist ein Schmelzschweißverfahren, bei dem die kinetische Energie von Elektronen beim Aufprall auf das metallisches Werkstück in Wärme umgewandelt wird. Dazu werden im Vakuum freie Elektronen erzeugt, die im elektromagnetischen Feld zwischen der negativ geladenen Wehnelt Elektrode und der positiv geladenen Anode auf 50 bis 70% der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden. Aufgrund der besonderen Eigenschaften von Elektronen - geladene Teilchen mit extrem geringer Masse - ist es möglich den Elektronenstrahl mit hoher Präzision zu fokussieren beziehungsweise elektromagnetisch abzulenken. Dadurch kann der Elektronenstrahl auf einen Durchmesser von wenigen Zehntel Millimetern fokussiert werden wodurch ein Vielfaches der Energiedichte konventioneller Verfahren erreicht werden kann. Durch die große Energie und Energiedichte wird das betroffene


IWS Werkstück lokal aufgeschmolzen und in weiterer Folge kommt es zur Verdampfung. Damit wird die Energie weiter durch das sogenannte Keyhole tiefer im Bauteilinneren eingebracht. Daher können Bauteile aus Stahl mit einer Wanddicke von bis zu 150mm bzw. Aluminiumbauteile von ca. 300mm Dicke in einer Lage geschweißt werden. Als Konsequenz daraus erhält man ein einzigartiges Werkzeug, das vor allem im Bereich hochqualitativer und sicherheitsrelevanter Schweißverbindungen an dickwandigen Bauteilen nahezu konkurrenzlos ist. Anwendungsbereiche Ursprünglich für die Nuklear-, Luftfahrt- und Weltraumindustrie entwickelt, hat sich der EBWProzess rasch über alle schweißtechnikrelevanten Industriezweige verbreitet. Heute wird das Elektronenstrahlschweißen in vielen verschiedenen Bereichen wie z.B. auch der Medizin, aber vor allem in der Transportindustrie angewendet. In der Automobilindustrie wird das Verfahren in nahezu allen Teilbereichen wo höchste Genauigkeit gefordert wird, wie zum Beispiel für Motorenkomponenten, Antriebsstrang und Getriebe eingesetzt. In der Luft- und Raumfahrt findet das Verfahren in vielen Bereichen Anwendung, vor allem jedoch bei der Fertigung von Triebwerken.

Darüber hinaus wird EBW in der Schienenfahrzeugindustrie im Bereich der Hochgeschwindigkeitszüge und auch in der Schiffsbauindustrie verwendet. Durch die enorme Leistungsbandbreite ist das Verfahren darüber hinaus für exakte Oberflächen- und Wärmebehandlungen bestens geeignet. Geplante Forschungsvorhaben Die aktuellen und geplanten Forschungsthemen am IWS richten sich teilweise nach aktuellen Fragestellungen der Industrie und umfassen dabei überwiegend Bereiche der Grundlagenforschung. Ziel der Forschungsaktivitäten in technologischer Hinsicht ist der Aufbau und die Vertiefung von EBW spezifischem Know-how um das Institut langfristig als strategisch wichtigen Partner in relevanten Forschungsthemen zu positionieren. Weiters sollen diese Kompetenzen mit speziellen materialwissenschaftlichen themenverknüpft werden, die am Institut schon über mehrere Jahre hinweg behandelt wurden. In diesem Kontext wird in näherer Zukunft besonderes Augenmerk auf die Schweißeignung und das Schweißverhalten von dickwandigen Bauteilen aus kriechbeständigen Kraftwerksmaterialien wie zum Beispiel martensitischen 9-12% Cr-Stählen oder Nickelbasis Legierungen gelegt wer-

den. Außerdem soll die Eignung von EBW für die Oberflächenbehandlung diverser Werkstoffe untersucht werden. Darüber hinaus soll der Prozess durch entsprechende Modellbildung und Simulation untersucht und besser verstanden werden. Wie alle anderen Anlagen am IWS steht auch die EBW-Anlage nicht nur der Forschung sondern gleichermaßen auch der Lehre zur Verfügung. Die theoretischen Inhalte werden in einigen Lehrveranstaltungen des Instituts unterrichtet. Insbesondere in den Lehrveranstaltungen „Fügetechnik“ und „Sonderschweißverfahren“ werden die eigenen Anlagen präsentiert und genutzt. Darüber hinaus besteht die einzigartige Möglichkeit praktische Arbeiten an den Anlagen im Rahmen von Master- oder Diplomarbeiten selbst durchzuführen. Interessierte StudentInnen sind herzlich willkommen!

Abb. 2: EB oberflächenbehandeltes Al-Blech (links), EB geschweißte

dickwandige Bauteile (rechts) Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Christof Sommitsch

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RÄTSEL

RÄTSELSPASS Sudoku:

1 8

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Inselbewohner:

8

7

Du landest auf einer Insel mit zwei Stämmen. Ein Stamm sagt

2

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immer die Wahrheit und der andere Stamm lügt ausnahmslos. Bei einem Spaziergang triffst du drei Eingeborene: Montag, Donnerstag und Freitag. Du fragst Montag zu welchem Stamm er gehört, doch kannst ihn nicht verstehen. Deshalb übersetzt dir Donnerstag und sagt, Montag habe gesagt, er sage die Wahrheit. Da mischt sich Freitag ein und sagt, dass Donnerstag lügt und Montag ebenfalls ein Lügner sei. Wer gehört zu welchem Stamm? Lösungen findet Ihr alle auf unserer

Wundersames Altern... Vorgestern war ich noch 15 – nächstes Jahr werde ich schon 18. Wann habe ich Geburtstag? Kinderleicht Von Kindern innerhalb von Minuten lösbar, bei Erwachsenen kanns mitunter länger dauern ;)

18

12345 = 1 11111 = 0 18881 = 6 23168 = 3 65828 = 5 77634 = 2 37469 = 3 87546 = ?

Hompage

unter

http://maschinenbau.htu.tugraz.at Patrick Herstätter


TERA TERA TU GRAZ Die energieeffizientesten Fahrzeuge der Welt sind auch bald auf Österreichs Straßen unterwegs Seit nun mehr als drei Jahren arbeiten Studenten verschiedenster Grazer Hochschulen an der Entwicklung der energieeffizientesten Fahrzeugtechnologien der Welt - mit Erfolg! Im Jahre 2011 siegte das Team, das aus etwa 30 Studenten besteht, mit dem Prototypen „Fennek“ am Shell Eco Marathon in gleich zwei Kategorien: *1.Platz energieeffizientester Prototyp mit 842 km/kWh *1.Platz CO2-Wertung mit 0,545 g/km Abb. 1:Das Team bei einer Wettbewerbspräsentation Mit dieser Leistung stellte das Grazer Team einen bisher ungebrochenen Weltrekord auf. Auch dieses Jahr nahm das TERA am Shell Eco Marathon teil und belegte mit dem Fennek den 2. Platz der Kategorie „Prototype – Battery Electric“. Um sich der Realität zu nähern wurde in der vergangenen Saison auch ein Urban Concept Car gebaut, bei welchem nicht nur die Energieeffizienz, sondern auch das Design und die Tauglichkeit im Straßenverkehr im Vordergrund standen. Der Panther erzielte einen sensationellen 12. Platz und erregte hohes Interesse der Medien. In der kommenden Saison wird neben der Überarbeitung der beiden bisherigen Fahrzeuge

auch an einem Zweisitzer gearbeitet, der eine Straßenzulassung bekommen wird. Dies wird das erste vollständig von Studenten konzipierte ElektroStadtfahrzeug Europas werden und schon in zwei Jahren auf den Straßen Österreichs unterwegs sein. Durch den Einsatz neuartiger Technologien, Konzepte und Designs will das Team das Elektrofahrzeug auf einen neuen Level heben, die Reichweite maximieren und auch den Energieverbrauch maximieren. Das Fahrzeug ist für den täglichen Pendelverkehr in der Stadt gedacht und deshalb sehr kompakt und wendig. Es wird zwei Personen Platz und auch genug Stauraum für den täglichen Einkauf bieten können. Mit dem Bau

dieses Fahrzeuges platziert sich das TERA in einem Segment, bisher nur sehr wenig bis gar nicht von großen Automobilkonzernen bedient wird. Um sich auch wieder mit anderen Teams Europas messen zu können wird im Jahr 2013 am Shell Eco Marathon in Rotterdam und am Murcia Solar Race teilgenommen. Da das Team immer auf der Suche nach engagierten und vielschichtigen Mitgliedern ist, ist jeder herzlich dazu eingeladen, einmal im Büro (Meeting Dienstags 18:00) oder der Werkstatt (Glühweinstand Donnerstags 17:00) vorbei zu schauen. Sabine Reuer

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IBL NEUES VOM INSTITUT FÜR INDUSTRIEBETRIEBSLEHRE UND INNOVATIONSFORSCHUNG product 2011/12

innovation

project

Auch im Studienjahr 2011/12 wurde das „product innovation project“ am Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung durchgeführt. Worum geht es beim product innovation project?

Das Projekt 2011/12: Spectrum Im Studienjahr 2011/12 gab es ein internationales Team mit zwölf Studierenden aus unterschiedlichen Studienrichtungen. Die Aufgabenstellung und das

Die Aufgabenstellung und das Budget kommen direkt aus der Industrie. Das Team besteht aus internationalen und interdisziplinären Studierenden und kooperiert mit verschiedenen Universitäten. Die Ergebnisse des Projektes sind ein Produktkonzept, ein Businessplan und ein funktionstüchtiger Prototyp. Die Studierenden vertiefen ihr theoretisches und praktisches Wissen und sammeln Erfahrung in der Produktentwicklung, der Projektplanung, der Projektentwicklung sowie der Teamarbeit. Diese erworbenen Fähigkeiten sind wichtige Bausteine für die weitere persönliche und berufliche Entwicklung der teilnehmenden Studierenden.

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Ergebnisse des Projektes der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Auch im Studienjahr 2012/13 findet das „product innovation project“ wieder statt – diesmal mit zwei Teams. Die Industriepartner der diesjährigen Teams sind Anton Paar GmbH in Graz sowie Philips Consumer Lifestyle in Klagenfurt.

Abb. 1: Studententeam bei der Final Gala in Helsinki Finnland Budget kamen von Philips Consumer Lifestyle in Klagenfurt, die dem Team mit Rat und Tat zur Seite standen. Die Aufgabe des Teams war es, das Ergebnis der Haarentfernung bei der Benutzung eines EpilierGerätes sichtbar zu machen. Am Ende konnte dabei ein innovatives Konzept in Form eines funktionsfähigen Prototyps verwirklicht werden. Das Highlights des Jahres waren die Final Galas in Helsinki an der Aalto University sowie an der TU in Graz, in deren Rahmen die

Abb. 2: Präsentation des Prototypen in Graz Weiterführende Informationen: www.productinnovation.tugraz.at Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung Dipl.-Ing. Dr.techn. Elisabeth Plankenauer


WEIN 324ER WEINSTRAßENFAHRT Nachdem der Herbst auch in Graz seinen Einzug gehalten hatte, war es wie in den vergangenen Jahren auch heuer wieder an der Zeit, einen herbstlichen Ausflug in die steirische Weinge-

ein. Dort erwarteten uns bereits vier KollegInnen, die mit dem Rad angereist waren. Es dauerte nicht lange, bis die ersten „stürmischen Getränke“ zum Tisch gebracht wurden. Darauf folgte

Ausflug ein Ende hat, mussten auch wir nach der guten Jause und dem Genuss von edlen Tropfen wieder die Heimreise antreten. Bei der Heimfahrt konnte so

gend zu unternehmen.

eine ausgezeichnete Brettljause

mancher Hobbymusiker entlarvt werden. Ein Studium an der Musikuniversität wäre wohl für einige Studierende als zweites Standbein empfehlenswert. Gegen Mitternacht kamen wir wieder in Graz an. Laut einigen

So trafen sich am 19. Oktober etwa 50 unternehmungslustige StudentInnen, um mit dem Bus in Richtung Stubenbergsee aufzubrechen. Mit von der Partie waren sowohl Erst- als auch Höhersemestrige. Die Folge war ein vollbesetzter Bus, was für uns als Mitglieder der Studienvertretung sehr erfreulich war. Nach einer guten halben Stunde erreichten wir unser Ziel, die Buschenschank Hofer Toni in Stubenberg, wo wir heuer zum ersten Mal (wohl aber nicht zum letzten Mal) bewirtet wurden. Als Beweis dafür, dass wir unser Ziel erreicht hatten, machten wir noch ein Gruppenfoto und traten anschließend in die gute Stube

Erzählungen war aber nach der Ankunft noch lange nicht Schluss…

mit vielen Köstlichkeiten, bei der wohl niemand zu kurz kam. Das eine oder andere Essduell muss hier wohl nicht unbedingt erwähnt werden. Mit dieser guten Unterlage schmeckte uns Sturm, Wein & Co. fast noch besser. Die Stimmung war ausgezeichnet und bei gemütlichem Zusammensitzen, vielen Unterhaltungen und dem einen oder anderen Trinkspruch verging der Abend

Alles in allem war die Weinstraßenfahrt ein kulinarisches Erlebnis und wir möchten auf diesem Wege nochmal ein Lob an die Gastgeber aussprechen und uns für die nette Bewirtung bedanken. Auch nächstes Jahr freuen wir uns wieder, euch zur Weinstraßenfahrt einladen zu dürfen, wenn es heißt: Auf in die steirische Weingegend! Alexander Reitmayer

allzu schnell. Und weil jeder

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AKA - FLIEG

DIE LUST AM FLIEGEN Der älteste Segelflugverein Österreichs, die Akaflieg Graz, stellt sich vor! Der Verein entstand aus der Flugbegeisterung der Grazer Maschinenbauer und wird bis heute vor allem von Technikern gebildet. Den Finger zum Einverständnis hoch, ein Ruck und los geht’s. In 10 Minuten bist du 1000 Meter höher, und dann kommts auf dich selber an. Wird es heute ein Prachttag werden, an dem du fast spielerisch 300, 400 Kilometer die Eisenerzer Tauern, die Niederen Tauern entlang fliegen wirst, Höhen bis zu 3500 Metern erreichen wirst? Oder musst du jeden Meter der Natur abtrotzen? Es ist mehr als 90 Jahre her, dass sich Maschinenbauer an der (damals) Technischen Hochschule Graz erstmals so richtig mit einem neuen Element zu befassen begannen: Der Luft und der noch jungen Luftfahrt. Motorflug war damals, 1921, in Österreich verboten (ein Ergebnis des 1. Weltkrieges), aber Segelflug: Das wär doch was. Und so entstand in der Neuen Technik im Rahmen des Maschinenbau-Instituts eine Gruppe von

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Abb. 1: Akaflieg/Rossmann Flugbegeisterten, die sich voll Elan in die Konstruktion und Erprobung von ersten Gleitern stürzte. Es entstand die Akaflieg nach ähnlichen Vorbildern in München, Karlsruhe, Braunschweig usw. Heute ist die Akaflieg Graz, einen Steinwurf von der neuen Technik entfernt, der älteste Segelflugverein Österreichs.

Sehen, hören, fühlen. Du musst ja die Energie für deinen Flug der Natur entnehmen, und die lässt sich nicht leicht ausrechnen. Wo Schäfchenwolken sind, da könnte es raufgehen, mit 1 Meter pro Sekunde (Fahrstuhl-Tempo), mit zwei Metern pro Sekunde, mit 3, mit 4 Metern pro Sekunde. Hast du Glück und findest einen tollen „Bart“ (Thermikschlauch), dann bist du in vier Minuten 1000 Meter höher und kannst in Ruhe hinunterschauen: Auf den Erzberg, den Präbichl, den Hochschwab, das Murtal.


Die Höhe ist erreicht, jetzt kommt der vorantreibende Teil. Mit 120 km/h, mit 150 km/h geht es dahin. Bei einem Gleitverhältnis von 1:40 (1 Meter Höhenverlust auf 40 Meter Gleitstrecke) kommt man schon ein Eck. Wie entwickelt sich das Wetter? Woher weht der Wind? Habe ich Reserven? Das sind Gedanken und Entscheidungen, die getroffen werden müssen.

Die Akaflieg besitzt sechs Flugzeuge – fünf Segelflugzeuge und einen Motorsegler. Mit letzterem bieten wir neben der Schulung für den Segelflugschein auch die Schulung zum Motorflugschein an, auch der Kunstflug für Segelflug ist möglich. Die Kosten sind vergleichsweise gering, weil unsere Fluglehrer alles ehrenamtlich machen. Auch das Segelfliegen ist gratis – bis auf den nötigen Flugzeugschlepp. Mit Funkerzeugnis und medizinischer Untersuchung kommt der Erwerb des Segelflugscheins auf etwa 2000 Euro. Typischerweise benötigt man eine oder zwei Saisonen dafür, denn dieser Sport ist stark wetterbestimmt. Der Tag neigt sich dem Ende zu. Dein kleiner Bordrechner zeigt dir, dass du 250 Kilometer zurückgelegt hast. Der Flugplatz ist noch 10 Kilometer entfernt, deine Höhe von 2000 Metern ist mehr als genug. Na dann schwebst du leise ein und setzt präzise auf. Ein schöner Segelflugtag geht zu Ende.

Segelfliegen ist kein Einzelsport, sondern wird gemeinsam erlebt. Mindestens zweimal im Jahr rücken wir zu so genannten „Fluglagern“ aus. Zuletzt immer im Frühjahr zum Alpenfliegen nach Nötsch (Kärnten) und im Sommer nach Ungarn. Auch die Motorflieger (die meisten Segelflieger haben auch den Motorflugschein) machen Ausflüge „im Pulk“. Nach Venedig, nach Mali Losinj, nach Zell am See usw. Im Winter werden die Flugzeuge gewartet. Apropos: Die Akaflieg verfügt über Studentenzimmer!

AKA - FLIEG

Freilich gehören die Tage des Selbstbaus von Flugzeugen der Vergangenheit an. Zu raffiniert sind heutige Segelflugzeuge. Dennoch treiben bis heute die Akafliegs in deutschsprachigen Ländern die Entwicklung dieses Sports voran. In der Akaflieg Graz sind traditionell die meisten Mitglieder Techniker, die in der eigenen großen, unterirdischen Werkstatt werken. Übrigens nicht nur an großen Fliegern. Unsere höchst aktive Modellflug-Sektion (mit Weltmeistern!) hat eine zweite Werkstatt. Zudem beschäftigen wir uns mit Elektronik.

Interesse am lautlosen Fliegen? Am Kennenlernen des Elementes Luft? Am Basteln und Entscheidungen treffen? Jeden Donnerstag ab 21 Uhr treffen wir uns zum Clubabend in der Schörgelgasse 32. Meist gibt es zunächst ein Programm, dann regiert die Geselligkeit. Wie das alles funktioniert, findest du auf der Homepage unter www.akaflieg.tugraz.at. Norbert Swoboda

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Mb aktuell WS12/13