Page 1

Kultur l Veranstaltungen l Termine l Aktuelles l Gastronomie l Shopping

41

AUSGABE

tam tam DEZEMBER 2019

DAS STADTMAGAZIN FÜR ERFURT UND REGION

Der Narr von Weimar

Amp Liebling — die Fender Stratocaster wird 65

Aus dem Leben von Johannes Daniel Falk

ANZEIGE

Elektrischer Rock’n’Roll

7. Mai bis 21. Juni 2020 Beethovenplatz Weimar www.koestritzer-spiegelzelt.de


DIE SCHÖNSTEN GESCHENKE GIBT’S BEI EVENTIM.DE

02.01.2020 Erfurt 03.01.2020 Suhl

21.12.2019 Erfurt

18. + 19.01.2020 Erfurt

Ein Herz für

03. - 05.04.2020 Erfurt

05.02.2020 Erfurt

11.03.2020 Erfurt

DAS IST

DAS MUSICAL MIT DEN HITS VON WOLFGANG PETRY

09.04.2020 Erfurt

01.05.2020 Erfurt

12.04.2020 Erfurt

04.05.2020 Erfurt

05.05.2020 Erfurt

07.10.2020 Erfurt

13.11.2020 Erfurt

24.11.2020 Erfurt

09.12.2020 Erfurt

HOWARD CARPENDALE MICHELLE MATTHIAS REIM KERSTIN OTT MÜNCHENER FREIHEIT THOMAS ANDERS MICKIE KRAUSE VOXXCLUB ELOY DE JONG OLI P. Die genaue Besetzung wird unter www.schlagernacht.de bekannt gegeben 10.10.2020 Erfurt

www.eventim.de •

0361 / 227 5 227


Let‘s Burlesque

Willkommen

Do 31.10.

3

ALTE OPER ERFURT

Fr Fr Fr

| VORWORT |

Liebe ­Leserinnen, liebe Leser, Martin heißt er. Nein, nicht Martin Luther oder ein ähnlich berühmter Kandidat ist gemeint. Der diesjährige Weihnachtsbaum auf dem Erfurter Domplatz erhielt den traditionsreichen Namen. Nachdem im Vorjahr die ErfurterInnen den aufgestellten Baum liebevoll »Rupfi« nannten, macht der 2019er einen besseren Eindruck und erhält somit auch einen würdevollen Namen. Was heißt, dass wir ins Weihnachts-Stadium eingetreten sind. Und damit auch in die Zeit der Überraschungen. Und? Haben wir es nicht vorausgesagt? Eine davon ist, dass es den Mittelalter-Weihnachtsmarkt nun doch geben wird. Auf dem Gelände der ehemaligen Braugold-Brauerei in der Schillerstraße! Nicht weit vom Hauptbahnhof, neben dem Stadtpark gelegen.

Will man alle Weihnachtsmärkte der Landeshauptstadt besuchen, braucht es eine Menge Zeit — es wird etliches geboten. Oder man entschließt sich, mit dem »Katerexpress«, einer nostalgischen Straßenbahn, zu fahren, um die Entscheidungen für oder gegen den einen oder anderen Glühwein-Stand besser zu treffen. Ebenso lohnt ein Trip aus dem Stadtgetümmel, ab aufs egapark-Gelände, wo das »Winterleuchten« wieder mal für »Ahs« und »Ohs« bei seinen Besuchern sorgt. Frostbeulen können sich ins Innere verziehen, beispielsweise in den Felsenkeller unterm Dom­ ensemble zur floralen Adventsschau. Ist es trotz Glühwein noch zu kalt? Dann ab in die diversen Kulttempel, u. a. zu Jürgen Kerths Konzert am zweiten Weihnachtsfeiertag! Und auch die Theater in Erfurt und Thüringen bieten in der Advents- und Weihnachtszeit ein unterhaltsames Programm! Bleibt noch zu sagen: Rutschen Sie gut rein ins frische Jahr 2020! Ihr Stadtmagazin tam.tam

01.11. 06.12. 31.01.

15.11.19 – 26.01.20

WINTER travestie WINTER Varieté 29.11. bis 31.12.19

TICKETS 03 61- 55 11 66 CHIPPENDALES

Lange Brücke 29 I Erfurt Let´s Misbehave! Tour 2019 www.dasdie.de mit Paul Jahnke

Mi

04.12. Fr Fr Fr Fr

| INHALT |

IVUSHKA

Russische Weihnachtsrevue So

7

08.12.

20

Die Höchste Eisenbahn — live

4

Marc Jung & the Gang in der Kunsthalle

20

RUTHE LIVE

Raul Midón im Franz Mehlhose

4

Zur Beobachtung empfohlen

20

„Shit Happens!“

Tom Schilling & The Jazz Kids

6

Familien-Auszeit zum Verschenken

21

The Voice of Germany in der Messe Erfurt 7

Ausblick 22. Erfurter Kinderbuchtage

22

Do

Lesung mit Plätzchendose

7

Erfurter Tapetenwechsel

22

»Don Pasquale« am Theater Erfurt

8

Weihnachten am Landestheater Eisenach 23

DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL

»Animalisten« am Theater Waidspeicher

8

Ein Gespräch mit Woody Allen

24

Familienmusical

Durch Erfurt mit dem »Katerexpress«

9

Filme im Dezember

25

Florales zur Weihnachtszeit

9

Bildgeschichten in der DDR — Teil 5

26

So 15.12. Mi 25.12.

12.12.

Mein liebstes Ding — Fair Fashion

10

Literaturtipps 27

NUSSKNACKER

Unnützes Wissen

11

Neue Tonträger

28

Russisches Ballettfestival Moskau

Jürgen Kerth im Gespräch

12

Heavy Metal mit idiotischen Texten

28

Eine Welt aus Licht und Farben

13

Kolumne Dominique Wand

29

Ausblick auf das Köstritzer Spiegelzelt

14

Wir fragen, Ihr antwortet

46

Vom Satiriker zum Sozialpädagogen — Teil 1

16

Im Labor der jaulenden Amps

18

Do

26.12.

Kalender Kulturkalender Dezember 2019

30

06.12. 31.01. 28.02. 20.03.


4

September Dezember 2019 2012

| KONZERT |

Leicht, nicht seicht INDIE-POP-BANDS MIT GEFÄLLIGEN DAHINPLÄTSCHERNDEN DEUTSCHEN TEXTEN gibt es so einige. Doch auf nur

wenige trifft das Stichwort »fremdschämen« so wenig zu wie auf »Die Höchste Eisenbahn«. Mit »Ich glaub dir alles« fährt die Berliner Band nun im HsD ein.

DIE HÖCHSTE EISENBAHN

| KINO |

ANZEIGE

Überall kurze Filme

Foto: Tim Jacken

gegessen und einen bunten Chief daraus gemacht.« Dieser Chief, ein tanzender, grüßender Mensch/Tier/Geist, den der ghanaische Künstler Ataa Oko gezeichnet hat, ziert nun das Cover. Er schielt ein bisschen und weiß nicht, ob er einen Clownshut oder eine Krone trägt. Er ist zappelig wie die Musik der Platte und genau wie sie redet er manchmal zu viel. Die Einfahrt zum Konzert im Museumskeller gestaltet passenderweise das Schweizer Indie-Folk-Frauenduo Steiner & Madlaina, welche die Affinität zu starken Sprachbildern gut und gerne teilen.(flb) Die Höchste Eisenbahn Support: Steiner & Madlaina 07.12.19, 20 Uhr, HsD Erfurt www.hsd-erfurt.de

Foto: Marco Sensche

Dass es hier textlich wie musikaselbstproduzierten Platten holten ta lisch einfach läuft, liegt wohl sich die Berliner Musiker diesverlost füm .ta m r auch daran, dass Die HöchsEisenbahDie höchste mal mit Moses Schneider (u. a. n 1  ¹  2 Frei­k im HsD te Eisenbahn nicht nur eiAnnen­m aykanntereit, Tocoa rten . Z u se n du n g e n nen, sondern gleich zwei tronic, Dendemann) einen 06.12.2019 bitte bis zu m der besten Songschreiber Produzenten ins Studio und per E-Ma il leserpost @ta m-ta m a n: Deutschlands vereinigt hat: zum ersten Mal klingt ein stadtmag azin.de Francesco Wilking und MoEisenbahn-Album so energeDie Gewin ne benachric r werden schrift ritz Krämer. Ihre Songs sind tisch, frisch und unverkleidet lich htigt. is t ausges Der Rechtsweg chlossen. kleine Geschichten, in denen als stünde man live mit ihnen sich jeder wiederkennen kann, auf der Bühne. »Wir haben die darf oder muss — Geschichten voller Musik zusammen im Wendland erKritik und Zuversicht, Liebe und Verachtung, spielt, eine Woche lang, im Ferienhaus eines von Träumen und Illusionen. Kurz gesagt, die Bekannten. Francesco und ich saßen danach Latte für ein neues Album lag hoch. Nun aber noch ein Jahr bei mir im Wohnzimmer und loben Plattenfirma und Kritiker selten uniso- lasen uns gegenseitig Strophen vor«, erzählt no »Ich glaub dir alles« als das wahrschein- Moritz Krämer. »Jetzt weiß ich nicht mehr, lich beste Die-Höchste-Eisenbahn-Album al- wer was geschrieben hat«, ergänzt Francesco ler Zeiten. Im Gegensatz zu den ersten beiden Wilking. »Die Platte hat unsere Identität auf| KONZERT |

Facettenreich ER KANN, WOVON ANDERE TRÄUMEN: in seinen Bann

VIELE VERANSTALTUNGEN ZUM 8. KURZFILMTAG AM 21. DEZEMBER IN ERFURT UND UMGEBUNG.

ziehen.

R AUL MIDÓN

ta m .ta m Fast möchte man es und spüre Dinge so verlost fü gar nicht erwähintensiv, dass jeder Raul Mid r YOUTUBE-STAR REZO unterstützt 1  ¹  2 Frei­k ón nen: Raul Midón sich damit idena rt en . den KURZFILMTAG mit einem Zusendu n Am kürzesten Tag des Jahres persönlichen Videoclip ist blind. Denn tifizieren kann«, g e n 05.12.2019 bitte bis zu m per E-Ma il verwandelt sich Deutschland als farbiger verrät der Muleserpost a n: @ erneut in ein Kurzfilmland. Auf Leichter Sprache, barrierefrei- Sänger im Popsiker. Vielleicht stadtmag ta m-ta mazin.de Die Gewin Hunderten von Veranstaltungen, en Kurzfilmen sowie Filmen für business drängt ein Grund für seiner

Senior*innen, Kindergartenkinder und Schüler*innen gibt es die Möglichkeit für alle, den KURZFILMTAG gemeinsam zu feiern. KURZFILMTAG 21.12.2019 17 Uhr, Stern im Steiger: Kurzfilmwanderung im Wald 19.30 Uhr, Klanggerüst e.V.: KURZFILMTAG im Klanggerüst e. V. Erfurt Diese und weitere Veranstaltungen tagesaktuell auf www.kurzfilmtag.com

wer

den schrift benachric lich htigt. sich gleich der nen ansteckenden is t ausges Der Rechtsweg chlossen. Vergleich mit Stevie Optimismus, den Wonder auf — musikaer souverän zwischen lische Schubladen öffnen Soul, Pop, Folk, Latin und sich und lassen dem starken Rap verpackt. Sein eigenwilliger Musiker Raul Mideón nicht den Genre-Mix brachten ihm bereits Raum, der ihm unbedingt zu- zwei Grammy-Nominierungen steht. Denn in dem Singer/Song- und unzählige Kollaborationen writer Raúl Midóns Pop paart mit Ikonen wie Herbie Hancock, sich ehrliches Songwriting mit Bill Withers und eben natürlich kreativer Eigenständigkeit ge- auch Stevie Wonder ein.(flb) nauso wie eine gefühlvolle Stimme mit virtuosem Gitarren-Spiel, Raul Midón seiner berühmten Mund-Trompe06.12.2019, 20.15 Uhr, te und seinem unverkennbaren Franz Mehlhose Charisma. »Ich habe noch nie Bilwww.franz-mehlhose.de der gesehen. Aber ich höre, fühle

Foto: Samuel Prather

u. a. auch in Erfurt und Umgebung, sind dann so viele Kurzfilme zu sehen wie sonst nie. Im letzten Jahr hieß es in Thüringen insgesamt 21 Mal »Kurzfilm ab!«. Einige Events, wie die »Kurzfilmwanderung im Wald« in Erfurt oder der »KURZFILMTAG im Klanggerüst« stehen bereits fest. Viele weitere werden noch hinzukommen. Alle Veranstaltungen verbindet die Idee, sich kurz vor Weihnachten gemeinsam vor Leinwänden und Bildschirmen zu treffen, um in faszinierende Kurzfilm- Welten einzutauchen. Mit speziellen Programmen in


5

Dezember 2019

| KONZERT |

ANZEIGE

DE-PHAZZ

Lounge goes Classic am 29. Dezember auf die groovige Lounge-Band De-Phazz trifft, werden die Musiker einmal mehr aufzeigen, wie grandios sie es verstehen, massiven Orchestersound mit elektronischen und groovigen Einflüssen zu durchkreuzen – und daraus einen eigenen originellen Sound kreieren. WENN DIE THÜRINGER STÜBAPHILHARMONIE

STÜBAPHILHARMONIE

Wenn De-Phazz mit einem Sinfonieorchester auf die Bühne geht, dann darf man Ungewöhnliches erwarten. Die Band, vor zwei Jahrzehnten im beschaulichen Heidelberg aufgebrochen, trifft mit ihrem unverkennbaren Sound aus souligem Jazz, Dancefloor und Latin-Rhythmen erstmals auf die STÜBAphilharmonie, die sich ebenfalls zu der Zeit gründete und ihre stilistische Offenherzigkeit auf umjubelten Konzerten mit z. B. Singer-Songwritern wie Clueso und Alin Coen schon mehrfach unter Beweis gestellt hat. So auch das ausverkaufte Konzert auf der Kulturarena Jena mit Alin Coen im August 2018. Das sinfonische De-PhazzProjekt wird die beiden Erfolgsgeschichten nun am 29. Dezember im Volkshaus Jena zusammenführen. Bei aller Studio-Raffinesse und klangmalerischen Verspieltheit war DePhazz immer auch eine um Gäste erweiterte Band, die es versteht, ihre Konzerte stets zu ausgelassenen Partys werden zu lassen. Pit Baumgartner, Soundtüftler des Band-Kollektivs ist sich sicher: »Das wird mit der STÜBAphilhar-

monie nicht anders sein, doch gleichzeitig ist da dieses ungewisse, spannende Moment: Was wird genau passieren? An welchen Stellen werden wir unsere Musik selbst neu entdecken?« — Spannende Fragen, die in der Begegnung zweier MusikPhilosophien ihre Antworten finden werden. Klar ist auf jeden Fall, dass der Abend im Volkshaus nicht den Charakter einer Best-of-Gala mit orchestral ausgebreitetem Flauschteppich haben wird: Hier erhalten nicht nur De-Phazz-Klassiker wie »Cut the Jazz« oder »Belle de Jour«, sondern auch deutschsprachige Perlen wie etwa »Dummes Spiel« sowie unbekanntere oder noch nie live gespielte Stücke ein völlig neues musikalisches Gewand! Das Album De-Phazz & STÜBAphilharmonie »De Capo« ist seit 15.11.2019 im analogen wie auch im digitalen Fachhandel erhältlich.

De-Phazz & ­STÜBAphilharmonie CD-Release-Konzert 29.12.2019, 20 Uhr, Volkshaus Jena Kartenvorverkauf: www.eventim.de

Advent im Katerexpress: Erfurt und Glühwein genießen Die historische Straßenbahn fährt zwischen dem 27.11. und 21.12.2019 immer von Mittwoch bis Samstag. Karten für eine Fahrt mit Glühwein und Gebäck gibt es für 14,00 Euro im Vorverkauf im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger.

www.evag-erfurt.de


6

September Dezember Oktober 2019 2012

| KONZERT |

ANZEIGE

Musikalischer Zusammenschluss diesjährigen Konzertreihe CO|:N:|ECT erleben.

Großstadt und Liebe TOM SCHILLING & THE JAZZ KIDS präsentieren einen

ENSEMBLE MOSAIK

zeitgenössische Musik auf mehreren Ebenen in der Kunsthalle genießen und zugleich die aktuellen Ausstellungen erkunden. Eine Fortsetzung der Reihe ist 2020 geplant. Konzert mit Ensemble via nova und Ensemble Mosaik 13.12.2019, 19 Uhr, Kunsthalle Erfurt www.junge-musik-ev.de

Foto: Alexandra Kinga Fekete

| KONZERT |

TOM SCHILLING & THE JAZZ KIDS

und Lieder vom Abgrund, aber auch die Tradition des Deutschen Chanson wieder aufleben lässt. Die Großstadt und die Liebe sind dabei die ta m .ta m verlost fü »Wenn es draußen Themen, denen r T o m Schilling kalt und dunsich Tom Schil1 ¾ 2 Freikim HsD arten. kel wird und ling mit einer Zusendu n gen bitte bis zu m 11 ein höhnischer gewissen Dop.12.2019 p leserpost er E-Ma il a n: Wind durch die peldeutigkeit an@ta m-ta m stadtmag Straßen weht, nimmt und mit azin.de Die Gewin ner werde kommen die Kindenen er wie eine benachric n sc hr ift lich htigt. is t ausges Der Rechtsweg der ins Warme und Kreuzung aus Sven chlossen. spielen Euch: neue Regener und Hildedeutsche Lieder über die gard Knef anmutet. Ein Liebe und den Tod.« Mit dieintimes Konzerterlebnis im sen Worten kündigt der Berliner Erfurter Museumskeller.(ndr) Schauspieler Tom Schilling die musikalischen Gastspiele mit Tom Schilling & The Jazz seiner Band — den Jazz Kids — Kids — Neue Lieder über an. Doch weder spielen sie Jazz, die Liebe und den Tod noch sind sie Kids, sondern äu12.12.2019, 20 Uhr, Erfurt, ßerst kompetente Musiker und Museumskeller ein multitalentierter Schauspiehsd-erfurt.de ler, der klassische Moritaten

exklusiven Einblick in ihr bevorstehendes zweites Album.

ANZEIGE

Nicht nur besinnlich, sondern fröhlich!

AM 13.12.KÖNNEN BESUCHER das letzte Konzert der

Veranstaltet wird diese besondere Veranstaltungsreihe vom Verein für Junge Musik e. V. in Kooperation mit der Kunsthalle Erfurt. Nach erfolgreichen Konzerten mit Gastmusikern u.  a. aus den Niederlanden lädt das Weimarer Ensemble via nova das international erfolgreiche Ensemble Mosaik aus Berlin ein. Aus großer Sympathie füreinander entstand die Idee eines gemeinsamen Projekts. In Erfurt werden sie zusammen ein Werk von Sidney Corbett uraufführen sowie weitere Werke von Sarah Nemtsov, Enno Poppe, Gordon Kampe, Lina Tonia, Oriol Saladrigues, Oliver Rappoport und Yongbom Lee präsentieren. Besucher können an diesem Abend

| EVENT |

WENN ZUM JAHRESENDE alle Uhren auf Besinnung gestellt werden, startet parallel in großen Teilen Deutschlands die fünfte Jahreszeit – mit besonderem Frohsinn! Warum also nicht ein wenig »Verrücktheit« und Besinnlichkeit verknüpfen?

Daher ein Tipp »für unter den Weihnachtsbaum«: Tickets für das wahrscheinlich lustigste Konzert im nächsten Jahr »Jeck im grünen Herzen« mit Brings, Miljö und anderen Kölsche Jung. »Denn wenn et Trömmelche jeht, dann stonn mer all parat.« Parat gestanden wird aber dieses Jahr nicht nur im närrischen Rheinland, sondern auch im Herzen Thüringens, genauer gesagt in unserem Erfurt. Die Mediengruppe Thüringen und die Messe Erfurt bringen den rheinischen Karneval in die Messehalle und bieten damit mit waschechten Jungs aus der Domstadt eine der größten Partys zur Einstimmung auf die fünfte Jahreszeit. Am 25. Oktober 2020 heißt es hier »Polka Polka Polka« mit Brings und anderen kölschen Größen aus der Domstadt. Seit 11.11.2019 gibt es im Ticketshop Thüringen Karten für euren perfekten Karnevalsauftakt 2020 in Erfurt. Beim »Jeck im grünen Herzen« zeigen

alle, wie Erfurt den Karneval feiert. Ob stehend, sitzend oder mit Bierfass am Tisch, es ist genug Platz für alle. Also: Seid dabei, wenn et Trömmelche jeht, die Herren Politiker aufs Korn genommen werden, dat leev Marie bützt, Musiker und Publikum um die Wette grölen und et Hätz von het Kölsche Jung jebroche ward. Bleibt nur zu sagen: Drinks de ejne met? Denn bald jeht es loss! Zum eezte Mol in Erfurt, aber dat Verrückte steck doch och in Thüringern drin. Und mer muss et raus losse! Alaaf, denn mir künnten Fründe weede. Party-Tag: 25.10.2019 Ort: Messe Erfurt, Gothaer Straße 34, 99094 Erfurt Special Guests: Brings, Bläck Fööss, Paveier, Die Räuber u.a. www.jeck-erfurt.de


7

September2019 Dezember 2012

| KONZERT |

Foto: SAT.1-ProSieben, André Kowalski

Foto: Ulf Annel

| KONZERT |

Kuschelstimmung in der Erfurter Messe CLAUDIA EMMANUELA SANTOSO

Die Gewinnerin und alle Finalisten des diesjährigen »The Voice of Germany«-Wettbewerbs gehen auf vorweihnachtliche Tournee. SIE KOMMEN, UM DIE HERZEN ZU RÜHREN:

ta m

verlost fü .ta m Claudia EmmanuWo h n z i m m e r a t r in der Medas Konzert mosphäre. Bereits ela Santoso hat sse Erfurt 1 ¾ 2 Fre sich den Titel seit der zweiten Zusendu n ikarten. g »The Voice of Staffel (2012) 15.12.2019 en bitte bis zu m p Germany« 2019 werden die muleserpost er E-Ma il a n: @ geholt. Anfang sikalischen Gestadtmag ta m-ta mazin.de Die Gewin November geschichten um die ner werde benachric n schriftlic htigt. h wann die 19-jähbesten Stimmen is t ausges Der Rechtsweg chlossen. rige mit über 46 Deutschlands auf Prozent der Zuschauder großen Live-Bühne erstimmen haushoch das weitergeschrieben. Da nur Finale der erfolgreichsten deut- ein Showtermin in Mitteldeutschschen Musik Show. Nun, einen land geplant ist, gilt für alle »The Monat später, geht sie, gemein- Voice of Germany«-Fans: Rechtsam mit der Live-Band, den vier zeitig um Karten für das Konzert weiteren Finalisten und einem am 21. Dezember in der Erfurter weiteren Wildcard-Gewinner auf Messe kümmern!(jüg) große Deutschland-Tour. Mit dieser Tour des Live-Ablegers »The Voice of Germany« — »The Voice of Germany — Live Live in Concert in Concert« wird die Kuschel21.12.2019 Erfurt, Messe stimmung zum Ende des Jahres Tickets gibt es auf www. wieder in Deutschlands Veraneventim.de sowie an allen staltungsstätten geholt. Denn bekannten Vorverkaufsdie Live-Show setzt auch bei den stellen. Konzerten auf die gemütliche

Lesung mit Plätzchendose

INGRID UND ULF ANNEL

IN THÜRINGEN BEGINNT DIE WEIHNACHTSZEIT spätestens im Oktober, wenn im Weihnachtspostamt Himmelsberg die ersten Wunschzettel eintreffen. Sie endet mit besonderen Bräuchen im Januar.

Innerhalb dieser Monate leuchten die Lichter zum Martinsfest und zu Heiligabend, die Weihnachtsfeuer brennen auf dem Schweinaer Antoniusberg und Frau Holle zieht mit ihrem Gefolge übers verschneite Land — von ihrem Thüringer Wohnsitz aus. Wenn man all die alten und neuen Bräuche betrachtet, die das Erfurter Autorenpaar Ingrid und Ulf Annel im »Großen Weihnachtsbuch Thüringen« zusammengetragen hat, könnte man fast glauben, das Weihnachtsfest sei eine Thüringer Erfindung. Zumindest haben sich viele Rituale, Lieder und vor allem die Idee, den Baum mit hauchzarten Glaskugeln zu schmücken, von hier aus verbreitet — nicht nur in ganz Deutschland, sondern weltweit. Ihr liebevoll gestaltetes Buch lädt ein zum Schmökern und stimmt auf die gnadenreiche Weihnachtszeit ein. Und diese ist obendrein auch lecker. So können

Besucher, als Zugabe am Ende der Lesung, die im Buch empfohlenen Plätzchen verkosten. Die Lesung ist Teil der MonatsHighlight welches das Kabarett »Die Arche« zum 40. Geburtstag veranstaltet. Zu ihnen gehört auch ein Überraschungsnachmittag mit den mehrfach preisgekrönten Karikaturist Nel und Ulf Annel. Weisheiten in Wort & Bild sowie so einige Lebensgeheimnissen der beiden werden preisgegeben. Dazu werden freilich eine Menge an Karikaturen per Beamer an die »Arche«-Leinwand geworfen.(ndr) Kabarett »Die Arche« Weihnachtsland Thüringen — Lesung mit Plätzchendose mit Ingrid & Ulf Annel 08.12.2019, 16 Uhr Nel & Annel 29.12.2019, 16 Uhr www.kabarett-diearche.de

VERSCHENKEN SIE THEATER UND KONZERT! NIMM ZWEI

Das Weihnachtsspecial

2 Theatergutscheine mit 50% Preisvorteil Für Vorstellungen im Musiktheater und Schauspiel Für Premieren im Großen Haus Für junge Leute in Schule, Ausbildung, Freiwilligendienst und Studium (bis 29 Jahre)

FLY ME TO THE MOON

Open-Air-Konzert Sa 18. Juli, 20 Uhr im Weimarhallenpark

Frank Sinatra’s Greatest Hits mit Tom Gaebel, der Staatskapelle Weimar und der WeimarBigBand Wählen Sie zwischen Platzkarten mit oder ohne Buffet und Flanierkarten.

THEATERKASSE des DNT Theaterplatz 2 · Mo – Fr 10 – 18 Uhr · Sa 11 – 18 Uhr · So 11 – 13 Uhr · www.nationaltheater-weimar.de


8

September Dezember Oktober 2019 2012

| THEATER ERFURT |

Foto: Lutz Edelhoff

| THEATER |

Animalisches rund ums rote Sofa

HIER BETÖREN eine ungewöhnliche Ausstattung (Hank Irwin Kittel) und Kostüme der Extraklasse (Frauke Langer) neben spitzenmäßigen Sängern (Leonor Amaral und Siyabulela Ntlale) als Norina und Don Pasquale. Der Spaß ist vorprogrammiert.

ES IST VEHEMENT ZU SPÜREN, dass sich das Theater Erfurt intensiv um junges Publikum bemüht. »Das Märchen vom Zaren Saltan« war ein solches Beispiel, aber auch alle Intensionen um die STUDIO.BOX, mal ganz abgesehen von »Peterchens Mondfahrt« und der Weihnachtszeit mit »Hänsel und Gretel« …

Foto: Lutz Edelhoff

Fröhliches Durcheinander MAURICE VOSS, HEINRICH BEHNKE, KATHRIN BLÜCHERT, STEFFI KÖNIG UND TOMAS MIELENTZ auf der roten Couch.

DIE »ANIMALISTEN« SEIEN EIN SKURRILES THEATERSPIEL

mit vielen Geräuschen und ohne Worte, nach einer Idee von Frank Soehnle. Das ward im Vorfeld von den MaAuch bei der Inszenierung von ja, das ist nicht einfach zu verste- chern im Waidspeicher kundgetan. Sich wundernd ging Donizettis »Don Pasquale« ist hen, macht aber beim Zuschauen der Gast in den Abend … es abermals zu bemerken. Nicht Spaß. Ebenso wie die wechselnnur, weil zur Premiere das Publikumsalter durch eine Menge von 6- bis 12-Jährigen gnädig abgestuft wird. Natürlich ist es vorrangig ein großes Vergnügen, diese Oper in dieser Inszenierung von Samuel Bächli (der zudem auch das Orchester führt) zu erleben. Denn sein hintergründiger Witz sprüht förmlich aus jeder Note, jeder Szene und jedem Moment heraus. Das Publikum ist jedenfalls begeistert, total begeistert. Natürlich auch die vielen jungen Zuschauer. Logisch: wenn ein alter, aber stinkreicher Tattergreis eine junge, hübsche und zauberhafte Frau zu ehelichen gedenkt! Was soll das werden? Ein Schwank, logisch! Oder eine fröhliche Oper, mit wundervoller Musik. Das hat Samuel Bächli fabriziert. Herr Bächli, der sowohl Regie als auch musikalische Leitung übernimmt, zeigt in seiner Inszenierung »versunkene Zeiten« im sprichwörtlichen Sinne: ein 250 Jahre altes Rokokoschlösschen, dessen Eigentümer angezogen ist wie Leopold Mozart und all seine Besucher dazu zwingt, sich ebenso historisch zu verkleiden … Oh

den Bühnen von oben nach unten, mit einem erquicklichen Bühnenbild von Hank Irwin Kittel. Nahezu traumhaft entwickeln sich die Szenen. Dazu gesellen sich illustre Einfälle: Da wird auf offener Bühne von Don Pasquale sogar ein Spiegelei gebraten! Don Pasquale (Siyabulela Ntlale), und Norina (Leonor Amaral), Malesta (Ratislav Lalinsky), Ernesto (Julian Freibott) singen einfach nur traumhaft und stimmig in den jeweiligen Szenen. Es sind Stimmen, die die Zuschauer schwärmen lassen. Zudem sind die Akteure ausgestattet mit wundervollen Kostümen (Frauke Langer). Eine sehr witzige, unterhaltsame und ausgesprochen gut interpretierte Oper. Für gute Unterhaltung sorgt zudem der Jugendchor des Theater Erfurt (Chorakademie Erfurt) mit echt witzigen Einfällen à la Samuel Bächli! (syo) Don Pasquale Nächste Termine: 07., 14.12.2019, jeweils 19.30 Uhr; 01.01.2020, 18 Uhr, Theater Erfurt www.theater-erfurt.de

Und fragte sich: Ohne Text? Keine Story? Nur Geräusche? Was das wohl werden soll? Vertrauend auf die Spielfreude und das Können der Akteure im Waidspeicher gab es nach dem über eine Stunde dauernden — und wahrlich textlosen! — Spiel einen Publikums-Jubel sondergleichen. Denn was Regisseur Frank Soehnle aus dem Künstlerteam des Puppentheaters da herausgeholt hat, ist einfach nur überwältigend. Wow, das macht Spaß und ist dennoch — ohne Story! — eine spitzenmäßige Story. Bei der sich jeder Zuschauer wohl seinen eigenen Reim auf die Geschichte, die da erzählt wird (oder auch nicht) machen kann. Zu erleben sind echte Metamorphosen auf dem roten Sofa! Zur Vorgeschichte sei so viel gesagt: »Das Tier ist das Andere in uns«, wusste schon Georges Bataille. Und die Darmstädter Künstlergruppe »Die Animalisten« wollte um 1930 gar das Tierwerden der Menschen überwinden. In der skurril-theatralischen Versuchsanordnung von Frank Soehnle lässt sich das Theater Waidspeicher von dieser Idee inspirieren. Dementsprechend

machen sich fünf animalische Tierfreunde auf die Suche nach ihrem inneren Tier und stoßen auf Geheimnisvolles und Unerwartetes. Womit sie jedes Mal aufs Neue die Zuschauer absolut überraschen. Nicht nur das: Die Begegnung zeigt ganz deutlich, was exzellentes Puppenspiel zu leisten vermag und führt teilweise zu den Anfängen dieser Kunstgattung zurück, wobei selbige in jeder Sekunde erhöht und aufgewertet wird. Unter anderem durch ganz besondere tierische Wesen, gepaart mit viel Bewegung, Geräuschen sowie LiveMusik und Sounds auf der Bühne. Welch ein grandioser Spaß! (syo)

Animalisten — Uraufführung nach einer Idee von Frank Soehnle, Puppen von Kathrin Sellin, Kostüme von Mila van Daag Nächste Termine: 09.11.2019, 15 Uhr 13.12.2019, 10 Uhr und 21 Uhr 25.12.2019, 19.30 Uhr Karten und mehr: www.waidspeicher.de


9

Dezember 2019

| ERFURT |

| EGAPARK |

Mit dem »Katerexpress« durch die Adventszeit

Florales zur Weihnachtszeit

EINE GEMÜTLICHE TOUR mit

Der Wagen 190, »Katerexpress« genannt, ist ein historisches Unikat. Gebaut wurde der Gothaer Gelenktriebwagen vom Typ G4 bereits im Jahr 1967 im VEB Waggonbau Gotha. Viele Jahre war er im Gothaer Linienverkehr auf den Schienen unterwegs. Heute ist die historische Straßenbahn ein Oldtimer mit Vollkomfort, der nicht mehr aus Erfurts Straßen wegzudenken ist. Seit dem Umbau im Jahr 2003 bietet der Katerexpress der EVAG 31 Sitzplätze an gemütlichen 2er-, 3er- und 4erTischen. Der Katerexpress fährt in der Adventszeit immer Mittwoch bis Samstag um 16, 17, 18 und 19 Uhr ab Haltestelle »Stadtrundfahrt«, Domplatz Süd, direkt gegenüber dem Weihnachtsmarkt ab. | ERHOLUNG |

dem Motto »Holz und Traditionen« ein.

DIE FAHRT beginnt am Domplatz

Süd, gegenüber Domensemble und Weihnachtsmarkt

Bei einer Fahrt mit ihm kann man wahrlich im Vorweihnachtstrubel einerseits etwas entspannen und trotzdem durch die Stadt bummeln, einen aromatischen Glühwein trinken und das vorweihnachtliche Flair genießen.(syo) Tickets gibt es im Vorverkauf im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger und im Ticketshop Thüringen. Mit etwas Glück gibt es auch Rest­karten direkt an der Haltestelle. ANZEIGE

Wellnessurlaub für Zwischendurch ... IN DER VORWEIHNACHTSZEIT in der Avenida-

Therme Hohenfelden. Das mediterrane Flair lädt zum Ausspannen und Wohlfühlen ein – eben ein kleiner Urlaub im Alltag.

Stärken Sie Ihre Abwehrkräfte und genießen Sie aromatische Saunaaufgüsse und Saunadüfte in den verschiedenen Saunen im Innen- und Außenbereich. Im Wellnessbereich können Sie sich bspw. bei einer Kräuterstempelmassage, einer klassischen Massage oder einer Aroma-ÖlMassage verwöhnen. Ein Verwöhnprogramm der besonderen Art ist auch das orientalische Hamam, bei der Sie mit Seifenschaum auf einer warmen Steinliege massiert werden. Im Saunarestaurant können Sie sich auch von der kulinarischen Seite verwöhnen lassen. Regionale Zutaten und Fleisch aus artgerechter Tierhaltung werden hier

verarbeitet und zu köstlichen Gerichten frisch zubereitet — natürlich, regional und gesund. Genau das Richtige, um in der Vorweihnachtszeit eine kurze Auszeit für sich selbst oder mit dem Partner zu finden. Übrigens sind alle Leistungen der Avenida-Therme auch als Geschenkgutschein erhältlich.

Avenida-Therme ­Hohenfelden Am Stausee 1, 99448 Hohenfelden Weitere Informationen: www.avenida-therme.de

Etwas abseits vom Trubel der Vorweihnachtszeit kann man in der stimmungsvollen Ausstellung »Florales zur Weihnachtszeit« den Zauber des Advents in Ruhe genießen und ganz nebenbei auch die eine oder andere Anregung für die heimische Stube mit nach Hause nehmen. Seit mehr als 30 Jahren präsentiert der egapark Erfurt seine traditionelle Schau im Felsenkeller des Erfurter Doms. Arrangiert in den mittelalterlichen Gewölben des Erfurter Dombergs und unmittelbar neben dem Weihnachtsmarkt präsentieren Floristen aus ganz Deutschland außergewöhnliche und fantasievolle Kreationen zur Advents- und Weihnachtszeit. Festliche Kränze, Pyramiden und weihnachtliche Accessoires

Foto: egapark

Foto: EVAG

historischer Straßenbahn durch die festlichen Gassen Erfurts …

IN DIESEM JAHR LÄDT DIE BLUMENBINDESCHAU unter

BLICK in die Ausstellung vom Vorjahr

vereinen sich mit außergewöhnlicher Blumenbindekunst zu stimmungsvollen Szenen. Das Thema der Ausstellung wechselt jährlich. In diesem Jahr dreht sich alles um »Holz und Traditionen«. Jede der 24 Gewölbenischen verwandelt sich in eine einzigartige florale Inszenierung. (syo) Florales zur Weihnachtszeit noch bis 22.12.2019, 10–20 Uhr; 23., 25. und 26.12.2019, 10–18 Uhr; 24.12.2019, 10–13 Uhr www.egapark-erfurt.de


10

Dezember 2019

Fair Fashion aus Jena Das WWWW des Liebhabers:

PAUL BÖGER von Izuba Clothing

sein eigenes Modelabel gestartet. Das Besondere: Er produziert gemeinsam mit einem der führenden Textilunternehmen Ruandas Textilien für den deutschen Markt. Die Verkaufserlöse reinvestiert er nahezu vollständig in die Entwicklung neuer Produkte in Ruanda. Somit ist jeder Verkauf eine sichere Investition in eine nachhaltige und faire Textilindustrie. PAUL BÖGER HAT MIT IZUBA CLOTHING

»Für Mode interessiere ich mich schon länger. Aber es ist auch die Beschäftigung mit dem Stoff. Man sieht zunächst nichts weiter als ein großes Stück aus Leinen oder Baumwolle. Dann denkt man: Was könnte ich damit machen? Und irgendwann hält man ein fertiges Produkt in den Händen. Diese Entstehungsgeschichte finde ich sehr interessant«, erklärt Paul Böger gleich zu Beginn unseres Gesprächs. Zunächst klingt das durchaus wie eine Geschichte, wie sie viele Modelabels zu erzählen haben. Doch etwas ist anders bei Paul Böger, denn er lässt seine Kollektionen in Ruanda anfertigen. Wie kam er denn auf die Idee, seine Kleidungsstücke in Ostafrika produzieren zu lassen? »Ich habe vor vier Jahren einen Freiwilligendienst in Ruanda gemacht, das ist mein Bezugspunkt zu diesem Land. Irgendwann kam mir die Idee, meine Leidenschaft für Stoffe auch dort umzusetzen und gleichzeitig den Menschen damit zu helfen. Ganz simple Idee eigentlich«, lacht der gebürtige Darmstädter. »Über einen Freund habe ich einen ersten Kontakt zu zwei Schneidern bekommen und dann ging es auch schon los. Am Anfang war das nicht mehr als ein Versuch. Wie kommen die Sachen bei den Kunden an, wie laufen die Prozesse ab — all solche Dinge. Es gab eine Menge positives Feedback, auch wegen der Idee des fairen Handels. Das hat

mich dann endgültig dazu gebracht, das Modelabel weiter zu verfolgen.« Anfangs hat Paul Böger größtenteils Kleidungsstücke von Fair Trade-Großhändlern in Deutschland gekauft und in Ruanda benähen lassen. »Einige Hemden und Sakkos habe ich auch schon zu Beginn vor Ort anfertigen lassen, aber der Großteil beschränkte sich zunächst auf die Veredlung bereits fertiger Ware. Aber das machte irgendwie überhaupt keinen Sinn. Man muss sich nur mal überlegen, welche Wege die Kleidungsstücke dann zurücklegen. Fair Trade war zwar ein guter Anfang, aber wenn ein Hemd von Indien nach Deutschland, dann nach Ruanda und anschließend wieder zurück transportiert wird, ist das eine ziemlich sinnfreie Aktion. Also habe ich das schnell wieder sein lassen.« Deswegen war die Idee, Kleidung in Ruanda anfertigen zu lassen, aber noch lange nicht vom Tisch. Paul Böger: »Ganz im Gegenteil, dann ging es erst richtig los. Ich habe mich in Ruanda auf die Suche nach einem Textilbetrieb mit einem breit gefächerten Angebot gemacht — also T-Shirts, Hemden, Röcke und so weiter. Zudem war mir wichtig, dass diese auch in einer etwas größeren Stückzahl herstellen, denn sonst wären die Kleidungsstücke leider fast unbezahlbar.« Paul Böger wurde fündig. Allerdings gab es zu Beginn die üblichen Startschwierig-

Wer: P  aul Böger / Izuba Clothing Was: F air gehandelte Kleidung aus Ruanda Seit wann: seit vier Jahren Wo: g egründet in Darmstadt, jetzt in Jena keiten. Schmunzelnd erklärt er: »Sagen wir so: Unsere Vorstellungen von guter Qualität gingen etwas auseinander. Deshalb habe ich den Textilbetrieb noch einmal gewechselt. Nun arbeitete ich mit einer Firma zusammen, welche erst 2018 gegründet wurde. Der Betrieb ist stetig am Wachsen. Mitte des letzten Jahres haben wir unsere erste gemeinsame Kollektion fertig gestellt, da waren dort 70 Menschen beschäftigt. Mittlerweile sind es 200.« Und wie entstehen seine Kollektionen? »Ich habe die Ideen für die Stücke, entwerfe diese aber gemeinsam mit der Firma. Das klappt wirklich prima, wir harmonieren sehr gut miteinander.« Nun könnte man meinen, durch das Internet geht das alles von zu Hause aus. »Stimmt schon, das würde funktionieren. Aber das möchte ich gar nicht. Ich fliege deshalb zwei Mal im Jahr nach Ruanda. Ich mag den Kontakt mit den Menschen, gemeinsam mit ihnen am Tisch zu sitzen und das Produkt zu entwerfen. Und außerdem kann ich mir so gleich ein Bild der Arbeitsbedingungen machen.« Produziert werden die Kleidungsstücke in dem Zeitraum, in dem Paul Böger vor Ort ist. »Da ich nicht in riesengroßen Mengen anfertigen lasse, kann ich einen Teil gleich mitnehmen. Den Rest folgt dann etwas später per Post.«

Foto: Michael Stocker

| MEIN LIEBSTES DING |


11

Dezember 2019

| WISSEN |

Apropos Arbeitsbedingungen: In Ruanda ist es leider noch üblich, das 12 — 13 Stunden am Tag gearbeitet wird. »Unter solchen Bedingungen möchte ich meine Kleidungsstücke nicht anfertigen lassen, das würde den Menschen in Ruanda nicht helfen.« Die Firma, in welcher Paul Böger seine Kollektionen anfertigen lässt, geht da einen ganz anderen Weg. »Gearbeitet wird acht Stunden, dazu stellt die Firma auch noch ein Mittagessen. Der Lohn ist fast dreimal so hoch wie der Durchschnittslohn von Schneidern in Ruanda und liegt bei knapp 100 Euro — was wenig klingt, ist dort ein wirklich gutes Auskommen.« Das lange Zeit vom Bürgerkrieg heimgesuchte Land ist überhaupt auf einem guten Weg. »Es gibt immer noch viele Probleme, sowohl politisch als auch wirtschaftlich. Aber gerade in den letzten drei Jahren hat sich das gewandelt und Ruanda gilt in manchen Bereichen bereits als Vorzeigeland. Die Hauptstadt Kigali, in welcher ich auch produzieren lasse, ist super modern. Öffentliches WLAN gibt es fast überall, Volkswagen hat ein Werk gebaut, es gibt einen Smartphonehersteller, der den afrikanischen Markt bedient — und all diese Firmen haben verbesserte Arbeitsbedingungen eingeführt. Auch im Umweltschutz sind sie nicht untätig, Plastiktüten sind zum Beispiel komplett verboten. Es passiert also wirklich viel. Klar geht alles nur Schritt für Schritt, aber es ist schön zu sehen, wie sich das Land nach vorne orientiert.« Und wie sieht die Zukunft von Izuba Clothing aus? »In den nächsten Wochen kommt die neue Kollektion in den Handel. Perspektivisch möchte ich etwas davon wegkommen, extravagante Farben in zu großer Anzahl zu verwenden, die man allgemein immer als typisch afrikanisch ansieht.« Eines ist Paul Böger ganz wichtig: »In Ruanda gibt es keine eigene Textilindustrie, welche Stoffe in großen Mengen vor Ort herstellen kann. Das ist ein Problem, was in ganz Ost­ afrika vorherrscht. An der Elfenbeinküste gibt es diesen Industriezweig zwar, aber von dort kann man nicht den ganzen afrikanischen Kontinent versorgen. Deshalb ist mein nächstes Ziel, vor Ort und auf Messen nach Produzenten Ausschau zu halten, mit denen ich arbeiten kann — damit ich genau weiß, wo die Textilien hergestellt werden und somit ein vollständig transparentes Produkt anbieten kann.«(mst)

Weitere Hintergrundinformationen sowie die Kollektionen sind zu finden unter www.izubaclothing.com

Hätten Sie’s gewusst? NÜTZLICH WIE EIN SCHOKORIEGEL für Zwischendurch: tam.tam verbreitet unnützes Wissen. Bitte miteinander teilen und ­schmecken lassen!

517 Nokia stellte anfangs Gummistiefel her. 518 Der Ausdruck ›Blockbuster‹ entstand in den 20er Jahren. Damit wurden Filme bezeichnet, bei denen sich an der Kasse ein Schlange bildetet, die länger als ein Häuserblock war. 519 Ghanaer werden häufig nach dem Tag benannt, an dem sie geboren wurden. Kofi Annan wurde an einem Freitag geboren und nach dem Tag benannt. 520 Einsamkeit ist doppelt so schädlich für die Gesundheit wie Fettleibigkeit. 521 Kaugummi kauen hilft gegen lästige Ohrwürmer. 522 In der Eskimosprache Inuktitut bedeutet das Wort »iminngernaveersaartunngortussaavunga« »Ich sollte versuchen, nicht Alkoholiker zu werden«. 523 Zwei Drittel der Menschen auf der Welt haben noch nie Schnee gesehen. 524 Könnte ein Auto senkrecht in den Himmel fahren, wäre man schon nach etwa einer Stunde im Weltraum. 525 Die Schimpfwörter Idiot, Depp, Schwachkopf und Kretin ­ aren einst medizinische Fachausdrücke. w 526 Der Musiker Moby ist der Groß-Groß-Groß-Neffe von Herman Melville, dem Autor von Moby Dick. Moby ist Mobys Spitzname aus Kinderzeiten. 527 Scheibenwischer, kugelsicherere Westen und Laser-Drucker wurden von Frauen erfunden. 528 Harry S. Truman hatte gar keinen zweiten Vornamen. 529 Wenn die Schwiegermutter eines Firmenchefs stirbt, steigt der Gewinn seines Unternehmens in den nächsten zwei Jahren im Schnitt um sieben Prozent.


12

Foto: Holger John/viadata

September Dezember 2019 2012

| INTERVIEW |

Ich brauch’ meinen Dom! SEIT ÜBER 50 JAHREN steht Gitarrist Jürgen Kerth auf der Bühne. Mehrfach wurde er zu DDR-Zeiten zum »Nr.1-Gitarristen« gekürt. Den Titel: »Ostdeutscher Blueskönig« relativiert er aber: »Meine Musik soll Swing, Soul und Funk, Reggae und vieles anderes mehr beinhalten!«

WInterZeIt mit dem egapark fLoraLeS ZUr WeIHnaCHtSZeIt Holz und traditionen Felsenkeller am Domplatz, direkt am Weihnachtsmarkt 26.11.–26.12.2019 ÖFFNUNGSZEITEN 26.11.–22.12. | 10–20 Uhr 23., 25.+26.12. | 10–18 Uhr 24.12. | 10–13 Uhr

WInterLeUCHten eine Welt aus Licht und farben Philippswiese im egapark 29.11.2019–12.01.2020 ÖFFNUNGSZEITEN Fr.–Sa. I 17–21 Uhr So.–Do. I 17–20 Uhr (nicht am 24. und 31.12.2019) InformatIonen unter: www.egapark-erfurt.de

JÜRGEN KERTH

B. B. King … — Ich sehe mich als Schnittpunkt von denen allen und mehr.

Du hast in den 50 Jahren Kerth ca. 100 Kompositionen sowie Texte fabriziert. So auch der Text zu »He, junge Mutti«. KERTH: Ich erinnere mich genau: Ich war damals in der Magdeburger Allee unterwegs Du hast mal gesagt, als man dich nach und habe eine junge Mutti beobachtet, als sie Berlin locken wollte: »Ich brauch’ meinen ihrem kleinen Wesen eine Ohrfeige verpassDom!« Ist das noch so? te. Der Schreck saß tief bei mir. Ich wollte JÜRGEN KERTH: Auf alle Fälle! Welcher mit dem Song klarmachen, dass es so etwas — Erfurter ist nicht in den Dom verliebt! Früher obwohl man das offiziell nicht wahrhaben war es ja noch ein bisschen anders, und dar- wollte — auch in der DDR gab. aus ist dieser Satz entstanden. Der Dom wurde ja zu DDR-Zeiten abends und nachts nicht Du bist fast jedes Jahr in den USA unterangestrahlt, wie man ihn heute erleben kann. wegs. Wie ergeht es dir dabei? Und jedes Mal, wenn ich dann vorbeikam, KERTH: Meistens ist es toll und es sind tolsah er noch mächtiger aus in seiner riesigen le Konzerte. Wir reisen ja nach Florida. Dort Gestalt als je zuvor. Ich stand oft andächtig sprach mich nach dem Konzert ein Mann davor. Das Gebäude-Ensemble kam mir mit- an: »Wie kannst du so spielen wie einer von unter so im Dunklen gar bedrohlich vor. Aber uns?« — das war ein tolles Kompliment für ebenso bewundernswert. Es hatte immer et- mich. Ein anderes Mal kam einer auf mich was Allmächtiges … zu: »Bist Du Jürgen? Ich habe noch eine CD von dir!« Eine weitere schöne Erinnerung Erinnerst Du dich gern an die alten Zeiten ist, dass ich mit Dr. Lonny Smith (er spielt in Erfurt? An dein Erweckungserlebnis mit Hammond-Orgel und hat schon mit Hendrix 14 Jahren in der Erfurter Sportschule, wo Du gespielt) gemeinsam bereits drei Mal jammen auf Hans-Jürgen »Gotte« Gottschalk trafst. durfte. Tolles Erlebnis. Seit elf Jahren reise KERTH: Na klar, erinnere ich mich. Alles ich dorthin mit Zeiten dazwischen, wo es mir wird sozusagen in ewiger Erinnerung bleiben. nicht gepasst hat. Zu George W. Bush hat es Der Sound dieser Zeit — die Beatles. Auch mei- mich nicht gelockt. Dann rief mein Freund ne Haare wurden länger und ich spielte in der Mike Devietro an und sagte »Jetzt ist Obama ersten Band namens »Spotlights«. Weil aber dran, jetzt kannst Du wieder kommen!« Nun, bei den Staatsoberen englische Namen nicht mit Trump, ist die ganze Nation zweigeteilt … beliebt waren, mussten wir uns umbenennen in »Rampenlichter«! Du trittst ja meist in der klassischen TrioMein zweites Erweckungserlebnis war üb- Besetzung auf. Beim Weihnachtskonzert rigens einst im Nordbad, wo ich im Sommer auch? gerne weilte und dort Leute Elvis gesungen KERTH: Trio! Mit meinem Sohn Stefan und gespielt haben. Davon war ich ebenso am Bass und Alexander Wicher am Schlaginspiriert. zeug. Vielleicht kommen auch Lotix und mein Freund Matthias Bätzel vorbei und jammen Deine Konzerte dauern auch heute immer ein wenig mit uns mit. Wünsche ich mir als noch vier Stunden? Überraschungsgäste. Und euch einen schöKERTH: Ja, meistens. Früher war das nen Advent. ganz normal, vier bis fünf Stunden, mit Pausen, im Erfurter Stadtgarten zu spielen — mit Vielen Dank fürs Gespräch. Tanz. Das war schön! Interview: Sylvia Obst Was ist für dich »typisch Kerth«? KERTH: Ganz einfach: Alles mit Freunden Jürgen Kerth zu machen. Zu musizieren, zu fachsimpeln, 26.12.2019, 20 Uhr, Erfurt, auch zu unterhalten, zu spielen und alle mögMuseumskeller lichen Ideen sprießen zu lassen. Mal mit Jazz, www.museumskeller.de mal ohne. Erinnerungen an Santana, Hendrix,


13

September2019 Dezember 2012

| EVENT |

DIE GEBÜRTIGE GREIFSWALDERIN CLAUDIA DELL stellt mit regionalen

Eine Welt aus Licht und Farben

und nationalen Künstlern vielfältige Veranstaltungen zusammen

ANZEIGE

Silvester feiern MIT ROTKÄPPCHEN, SEKT

wollen«.

und »Was Frauen wirklich

Wie Heinrich Kus, der Leiter des Theaters im Palais in Erfurt, mitteilt, werden am Silvestertag und -Abend zuerst die kleinen Theaterfans und dann die großen in das Renaissancepalais vom Theater eingeladen. Es wird gefeiert und »Warum sollen das nur die Großen tun? Wir feiern auch mit den Kleinen!«, sagt der Theaterchef. So beginnt der letzte Tag des alten Jahres für die Kinder um 10 Uhr mit »Rotkäppchen« nach den Gebrüdern Grimm. Am späten Nachmittag startet um 17 Uhr

die Show rund um »Männer und andere Missverständnisse« und um 21 Uhr werden alle Gäste erwartet beim Thema »Was Frauen wirklich wollen« — und damit einer echten Tortour für die Lachmuskeln. Dazu gibt es dann zu vorgerückter Stunde — zum Jahreswechsel — selbstverständlich auch ein Glas Sekt und Knabbereien für die Gäste zum Ausklang des Jahres 2019 und zur Begrüßung von 2020! www.theaterimpalais.de

CLAUDIA DELL, Kultur­ managerin im Hotel Elephant Weimar, empfiehlt:

»Ich habe in unserem Lichtsaal einen wunderbaren Raum für Filmvorführungen gefunden — demnächst zu erleben bei unserem Stummfilmabend mit LiveMusik am 21.12.2019: DER BETTELPOET Der gewitzte Vagabund François Villon säuft, stiehlt, gaukelt und dichtet Werke, die auch zu Hofe Ludwig XI. hoch angesehen sind. Ein Zufall bringt ihn mit der Geliebten des Königs zusammen — und das Schicksal nimmt seinen Lauf …«

MIT R. SIEDHOFF (PIANO) UND M. SIEROV (OBOE), engl. UT

Weitere Infos zum Kulturprogramm und Tickets unter: hotelelephantweimar.de/ kulturprogramm Hotel Elephant Weimar info@hotelelephantweimar.de +49 3643 802 631

WAS SOLL MAN?

fantasievoll illuminierten Park ein. Der Lichterglanz der Ausstellung wird durch gastronomische DAS 3. WINTERLEUCHTEN Angebote an den Winterhütten lockt erneut aufs Gelände und in den gemütlichen Parkrevom egapark Erfurt. staurants sowie mit kleinen Allabendlich verwandelt sich Events für die ganze Familie an wieder ab 29. November 2019 der ausgewählten Wochenenden abegapark Erfurt in eine Zauber- gerundet.(syo) welt aus Licht und Farben. Kunstvolle Lichtobjekte, VideoprojektiWinterleuchten im egapark onen und hunderte Scheinwerfer Erfurt zwischen Bäumen, Sträuchern 29.11.2019–12.01.2020 und Gebäuden lassen den winGeöffnet: 29.11.–23.12.2019, terlichen Park in einem ganz be25.–30.12., 01.–12.01.2020 sonderen Glanz erstrahlen. Zum ab 17 Uhr; am 24. und fünften Mal lädt damit der egap31.12.2019 bleibt der ark Erfurt in Zusammenarbeit egapark geschlossen mit F&H Kultur- und Entertainwww.egapark-erfurt.de/ ment GmbH zu einem verträumwinterleuchten ten Winterspaziergang durch den | THEATER IM PALAIS |

ANZEIGE Fotos: arcona Management GmbH (Henrike Schunck)

Foto: egapark

| EGAPARK |

Marcus Glahn Fischmarkt 7 99084 Erfurt www.kunstmuseen. erfurt.de

15.11.19 –26.1.20

Kunsthalle Erfurt


14

MAYITO RIVERA & SONS OF CUBA INVENTATE UNA HISTORIA 07.05.2020, 20 Uhr

HITCH UND ICH JENS WAWRCZECK LIEST »DIE VÖGEL« 16.05.2020, 20 Uhr

Wie die vergangenen Jahre im Köstritzer Spiegelzelt gezeigt haben, lohnt sich ein früher Blick ins Programmheft. Denn auch die 17. Auflage mit ihren insgesamt 42 Veranstaltungen — selbstverständlich erneut in einer einzigartigen Kombination von Hochkultur und Kulinarik — verheißt wieder eine so erlesene Riege an KünstlerInnen, Bands und Gruppen, dass es sich angesichts sofort einsetzender Vorfreude zweifellos empfiehlt, unbedingt rechtzeitig Karten zu sichern. Unsere Empfehlungen finden Sie hier.

Mario ›Mayito‹ Rivera ist ohne Zweifel einer der bedeutendsten zeitgenössischen Sänger Kubas. Ob Son, Rumba, Afro oder Salsa, Bolero oder Timba — wenn Mayito Rivera singt, tremoliert und koloriert, bleibt niemand unberührt. Zusammen mit dem Sextett »Sons of Cuba« bringt er eine geballte Ladung aus perfekten Arrangements und eine völlig neue Mixtur aus modernen und klassischen Salsa-, Rumba-, Afro- und TimbaRhythmen bis hin zu Jazz und Funk ins Köstritzer Spiegelzelt.

Mit »Hitch und ich« erfüllt sich Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher Jens Wawrczeck (»Die drei ???«) einen Traum. Seine große Leidenschaft gilt schon seit langem Alfred Hitchcock und der Literatur hinter dessen Filmen. Wenn er nun »Die Vögel« von Daphne du Maurier präsentiert (begleitet von Jan-Peter Pflug am Theremin), dürfen sich gleichermaßen Hitchcock-Fans, LiteraturFreaks und Cineasten auf einen verdächtig spannenden Abend und eine perfekte Leseperformance freuen.

JAN PLEWKA »TON STEINE SCHERBEN UND RIO REISER II« 28.05.2020, 20 Uhr

PE WERNER SELIGKEIT. DIE MUSIKREVUE 05.06.2020, 20 Uhr

DIE SEILSCHAFT GERHARD GUNDERMANNS BAND AUF TOUR 13.06.2020, 20 Uhr

Der Traum geht weiter. Jan Plewka kommt mit der »Schwarz Roten Heilsarmee« zurück auf die Bühnen der Republik, um die unvergesslichen Songs von Ton Steine Scherben zu singen und zu feiern. Nach über 200 ausverkauften Vorstellungen und unzähligen emotionalen Höhepunkten der Rio Reiser Show, gibt es nun endlich einen zweiten Abend, der insbesondere Songs von Ton Steine Scherben erklingen lässt — mit einer tiefen Verbeugung vor der musikalischen und politischen Haltung der Band.

Wenn Pe Werner uns ermuntert: »Kauf Dir einen bunten Luftballon«, wenn sie Fragen stellt wie »Ham’se nicht’n Mann für mich?« oder »Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?«, so ist das Unterhaltung pur. Das ›Weibsbild‹ mit dem jetzt schon zum Evergreen gewordenen Kribbeln im Bauch, präsentiert »Eine Nacht voller Seligkeit« — singt und plaudert, erzählt ironisch-witzig-melancholisch ihre Geschichte, die Geschichte des Landes in einer schwarz-rot-goldigen Schlagerette.

Musik und Lyrik von Gundermann hält nach wie vor in Atem. Schuld daran hat nicht zuletzt »Die Seilschaft« — jene Band, mit der der legendäre, viel zu früh verstorbene Liedermacher und Rockpoet in den 90er Jahren ein kritischanspruchsvolles Publikum in Ost und West erreicht hat. Der junge Leipziger Liedermacher Christian Haase liefert Gundermann-Interpretationen, die voller Authentizität von Leben und Tod, von Liebe, Heimat, Entfremdung und Sehnsucht nach Freiheit erzählen.

EDSON CORDEIRO & DAS BABYLON ORCHESTER BERLIN STUMMFILM-KONZERT 29.05.2020, 20 Uhr

Der brasilianische Ausnahmesänger Edson Cordeiro mit seiner 4-Oktaven-Stimme und das Stummfilmorchester des Baby­ lon-Kinos Berlin nehmen das Publikum mit auf eine filmischmusikalische Zeitreise in die Weimarer Republik — in die so genannten wilden 20er und 30er Jahre. Es werden Ausschnitte aus den wichtigsten Stummfilmen jener Zeit gezeigt: »Metropolis«, »Fräulein Else«, »Berlin — Sinfonie der Großstadt«– begleitet vom weltweit einzigen Hausorchester eines Kinos!

GOGOL & MÄX CONCERTO HUMOROSO 19.06.2020, 20 Uhr

Willkommen in der herrlich grotesken und umwerfend komischen Welt der meisterlichen Konzertakrobaten Gogol & Mäx. Was diese frohen Botschafter instrumentaler Komik präsentieren, ist einzigartig, furios, grandios — schlichtweg atemberaubend! Zwei prall gefüllte Stunden des Lachens und Staunens über die akrobatische und musikalische Kunstfertigkeit und die schier unbegreifliche Instrumentenvielfalt dürften so ziemlich jeden in einen Zustand größter Heiterkeit versetzen. (flb)

Fotos: Petra Kellner / Jens Hartmann / Gal Oppido / Sven Sindt / Marion von Mehden / Johanna Bergmann / Vuk Latinovic

KÖSTRITZER SPIEGELZELT 2020 VOM 7. MAI BIS 21. JUNI AUF DEM BEETHOVENPLATZ IN WEIMAR.

September Dezember Oktober 2019 2012


15

Dezember 2019

| INTERVIEW |

Foto: Sylvia Obst

Ein Programm voller Liebe »WIR WIDMEN DAS 17. KÖSTRITZER SPIEGELZELT dem Leben und Lieben im Allgemeinen. Götz Alsmann singt Lieder der »L.I.E.B.E« in seiner Weimarer Vorpremiere, Pe Werner beschwört »Eine Nacht voller Seligkeit« und Sky du Mont philosophiert mit dem Vokalsextett Sjaella ebenfalls über die Liebe. Dauerbrenner Gustav Peter Wöhler weiß »Love is the Drug«, die auch ihn am Laufen hält, so Intendant Martin Kranz über das Festival in Weimar vom 7. Mai bis 21. Juni.

Wir sprachen darüber mit ihm sowie mit Stefan Didt, Geschäftsführer der Köstritzer Schwarzbierbrauerei. Hallo, Herr Kranz, worauf sind Sie nach 16 Jahren Köstritzer Spiegelzelt besonders stolz? KRANZ: Besonders stolz bin ich über die tollen Einfälle der Künstler*innen. Beispielsweise, dass Jasmin Tabatabai mit dem David Klein Quartett den CD-Release ihres neuen Albums »bei uns« präsentieren wird. Die beliebte Klassik-Formation »Salut Salon« aus Hamburg feiert ihre Vorpremiere von »Die Magie der Träume« ebenso wie Götz Alsmann mit seinem neuen Programm »L.I.E.B.E« hier, im Köstritzer Spiegelzelt. Dieses Geben und Nehmen zwischen Künstlern und Publikum ist in Weimar einmalig. Das beweisen die vielen Stammgäste und die regelmäßig wiederkehrenden Künstler*innen, die sich hier stets wohlfühlen.

reloaded, etc), Jens Wawrczeck, der uns Hitchcocks »Die Vögel« ungewöhnlich präsentieren wird, oder Jörg Knör, seines Zeichens Komiker, exzellenter Parodist und Moderator, der etliche Prominenten-Anekdoten zu bieten hat. Auch Sky du Mont gehört dazu, der mit Sjella als erfolgreicher Schauspieler auf ein schwungvolles Damen-Vokal-Sextett trifft. So sind es 13 Künstler*innen, die noch nie auf Weimars Spiegelzelt-Bühne standen.

Insgesamt kommen wie viele Künstler* innen aus aller Welt nach Weimar? KRANZ: Insgesamt sind es 38 Künstler, Bands und Gruppen, die an 42 Abenden in der Zeit vom 7. Mai bis zum 21. Juni aufs Beste ein Programm bieten voller Musik, Theater und Kabarett. DIDT: Ich freue mich sehr und ganz besonders auf Hans Joachim Heist. Er ist für mich ein großer Geist und ein großer Komiker, mit feinsinniger Zunge und frechem Auftritt. An Herr Didt, worauf sind Sie besonders diesem Abend kommt er mal nicht als Gernot stolz als Geschäftsführer der Köstritzer Hassknecht, wie man ihn aus der ZDF-heute Schwarzbierbrauerei und Mitveranstalter show kennt, sondern mit bzw. als Heinz Ervon der ersten Stunde an? hard. Ich hoffe, in den Zugaben wird er sich DIDT: Das Köstritzer Spiegelzelt steht für wieder als Hassknecht outen (lacht) … erfrischenden kulturellen und kulinarischen Genuss und es ist ein absoluter Publikums- Das Köstritzer Spiegelzelt wird mit einem magnet. Gemeinsam wurde über die vielen Spiegelzelt wie seit eh’ und je aufwarten? Jahre eine Kulturmarke entwickelt, die weit KRANZ: Ja und nein. Es ist genau das Spieüber Thüringen hinaus bekannt ist. Das gelzelt, welches die Gäste seit zehn Jahren macht uns sehr, sehr stolz. Man weiß ja am kennen. Aber wir erhöhen in ihm die Anzahl Anfang nie, ob man richtig liegt mit dem der Sitzplätze. Ab 2020 wird das Spiegelzelt Sponsoring für ein neues Festival. Aber unser 560 Gäste fassen (bisher waren es 500), was gegenseitiges Engagement hat sich von Jahr auch erfreulicherweise bedeutet, dass das zu Jahr als immer richtiger erwiesen und zu Lieblingskonzert nicht so schnell ausverkauft immer größerem Erfolg geführt. Das ist schon sein kann, wie zuvor. Die Einlasszeit wird eine richtig schöne Sache. eine Stunde später sein, also um 19 Uhr, statt wie bisher um 18 Uhr. Sie sprechen von Neuigkeiten beim 2020er Festival? Wenn es mehr Plätze gibt, dann muss KRANZ: Noch nie hat es zahlenmäßig so etwas anderes wegfallen. Die Tische im viele »Neuzugänge« von Künstlern gegeben, Rund? wie im kommenden Jahr. Zu ihnen gehören KRANZ: So ähnlich. Wir präsentieren 2020 u. a. Kabarettist Rolf Miller, Bernhard Hoë- ein ganz neues Gastronomiekonzept. Es gibt cker mit TV Comedy (Genial daneben, Switch einen neuen Biergarten am Köstritzer Spie-

SEHR VERGNÜGT UND IN VORFREUDE AUF NEUES IM KOMMENDEN JAHR: Stefan Didt,

Geschäftsführer der Köstritzer Schwarzbier­ brauerei und Intendant Martin Kranz (v.re.)

gelzelt. Dort verwöhnt das Catering-Team um Martin Brater (welch ein passender Name!) unsere Gäste, und zwar sowohl vor der Vorstellung als auch in den Pausen. Es gibt frische, hausgemachte Köstlichkeiten aus Zutaten der Region. Herr Didt, was sagen Sie dazu? DIDT: Begleitet werden die kulinarischen Spezialitäten à la Streetfood selbstverständlich von Köstritzer Bieren neben einer weiteren großen Getränkeauswahl. Der Namensgeber des Köstritzer Spiegelzelts präsentiert seine komplette Produktpalette von Schwarzbis Kellerbier und anderen Spezialitäten. Zusammengefasst heißt das für Sie? DIDT: Die Zusammenarbeit zwischen Köstritzer Schwarzbierbrauerei und Martin Kranz sowie dem Festival hat mitunter die Anmutung eines älteren Ehepaares … Wir sind ja eine Familie, das überträgt sich auch auf die Künstler*innen und Gäste. Und in so einer Familie oder in so einer »alten« — aber funktionierenden! — Ehe muss es Veränderungen geben, damit alles fließend weitergehen und sich doch immer ein wenig erneuern kann. KRANZ: Ich sehe das »alte Ehepaar« als Kompliment. Ja, ich sehe uns auch als große Familie. Und wie in einer Familie die Kinder, so ist das wichtigste am Köstritzer Spiegelzelt die Kunst und die Künstler. Demnächst erleben es die Zuschauer in der Art des klassischen Theaters. Und bei alledem, wie auch bei der Kulinarik und der Betreuung von Gästen und Künstlern wird eines immer wieder vornan stehen: die Qualität. Trotz frischem Wind, die Qualität muss stimmen. Vielen Dank für das Gespräch.

Interview: Sylvia Obst

Köstritzer Spiegelzelt 2020 07.05.–21.06.2020 Karten und mehr: www.koestritzer-spiegelzelt.de


16

September Dezember 2019 2012

| HISTORIE |

BEFLÜGELT VON DER VORSTELLUNG, sich im Schatten von Größen wie Goethe, Herder und Wieland als Schriftsteller ebenfalls der Literaturgeschichte einzuschreiben, zog es Johannes Daniel Falk vor etwas mehr als 230 Jahren nach Weimar. Trotz so mancher Aufmerksamkeit, die ihm und seinen Werken zuteil wurde, sollte er der Nachwelt jedoch weniger als Schriftsteller als vielmehr für seine Pionierarbeit auf dem Gebiet der Jugendsozialarbeit und Rettungshausbewegung in Erinnerung bleiben – und natürlich auch für dieses eine Weihnachtslied, das heute unter jedem zweiten Weihnachtsbaum gesungen wird.

SCHÖPFERISCHES TALENT UND PASSIONIERTER VIELREISENDER: Hans Christian Andersen

(1805 — 1875) zog es immer wieder nach Weimar zurück — bleiben wollte er jedoch nicht

JOHANN DANIEL FALK (1768 — 1826), porträtiert von Henriette D. Westermayr im Jahre 1805; das Original hängt

heute im Falkmuseum Weimar

Wäre es nach nach seinem Vater gegangen, dann hätte Johannes Falk wohl nie einen Fuß auf Weimarer Boden gesetzt, wahrscheinlich auch seiner Heimatstadt nie den Rücken gekehrt. Danzig war infolge seiner handelsstrategisch hervorragenden Lage an der Ostsee eine Stadt, die vielen Familien ein Leben in Wohlstand ermöglichte — die Falks gehörten allerdings nicht dazu. Als Perückenmacher und Armenvorsteher war Vater Falk

für die seinen ein eher karges Einkommen beschieden und es für ihn ganz selbstverständlich, dass sein 1768 geborener Sohn Johannes so bald wie möglich in seine Fußstapfen treten würde. Da die in pietistischer Frömmigkeit lebende Familie — deren Alltag von Gebet und Andacht geprägt war — nicht allzu viel auf eine ›exzessive‹ Schulbildung über zehn oder gar noch mehr Jahre gab, wurde Johannes’ Schulzeit in der Folge bereits

nach dem dritten Jahr für beendet erklärt. Was den Eltern nur natürlich war, kam dem bildungshungrigen Zehnjährigen, der sich lieber mit seinen Büchern als mit Haaren, Tressierrahmen und Kardätschen im väterlichen Perückenbetrieb befasste, einer ausgemachten Tragödie gleich: Jahre später sollte Johannes Falk dieses beschwerliche Kapitel seiner Kindheit in einem offenbar recht dicht an der Wahrheit gestrickten autobiographischen Briefroman

verarbeiten. »Künftiges Jahr {…} bin ich nun dreizehn Jahr und wachs alle Jahr ein Kopf höher«, schreibt er darin an einen älteren Vetter, »und wer mich sieht, freut sich daran, daß ich so groß bin — aber daß ich mich freute, wenn ich das sagte, so müßt ich lügen – denn ich denk so, ist mancher groß und ein Esel dazu, und was hilft mir, daß ich groß bin, da ich nicht studieren kann.« Daheim ein anderes Buch als die Bibel oder eine erbauli-

Abbildungen: Klassik Stiftung Weimar, Wikipedia

Vom Satiriker zum Sozialpädagogen: Der Lebensweg des ›Johannes von der Ostsee‹ Teil 1: Der Narr von Weimar


17

Dezember 2019

che Andachtslektüre zur Hand zu nehmen, traut er sich nicht — sonst »heißt es gleich, ob mich der Satan schon wieder.« Dafür schleicht er sich immer wieder abends davon, »wenn die andern im Haus und in der Werkstatt Vesper halten«, um im Schein der Straßenlaternen seinen stetig anwachsenden Wissensdurst und die erwachende Begeisterung für die Werke Klopstocks, Lessings, Wielands oder Goethes in all jenen Bücher zu stillen, die er sich ohne Wissen der Eltern in der Bibliothek eines ihm wohlgesonnenen Nachbarn regelmäßig ausleihen darf. »Wenn ich darauf nach Hause komme, hab ich auch keinen gnädigen Herrgott ;  da zankt mein Vater und meine Mutter auf mich ein, da setzt es sauere Gesichter und oft wohl gar – nun was hilft’s?  — einmal ist man in der Welt und muß aushalten.« Kurz erwägt der heranwachsende Knabe gar, auf einem Handelsschiff nach ›Fernost‹ anzuheuern, um dem ihm von den Eltern vorgeschriebenen Lebenspfad zu entkommen, aber dann zeigt sich das Schicksal ihm doch milde gestimmt: Dank der persönlichen Fürsprache des Gemeindepfarrers lassen die Eltern ihren Sohn mit 16 Jahren wieder auf die Schulbank zurückkehren, auch den ihm aufgrund seines großen Lerneifers zugesprochenen Freiplatz im Gymnasium gewähren sie ihm, schließlich sogar ein ihm vom Rat der Stadt Danzig bewilligtes Stipendium für ein Theologiestudium in Halle. Ein Pfarrer anstelle eines Perückenmachers ist ihnen auch willkommen. FALK ENTDECKT DIE SATIRE FÜR SICH Johannes Falk ist der zugesprochene Studienplatz in Halle an der Saale gleichfalls willkommen — allerdings wäre ihm auch jedes andere Studienfach recht gewesen. Denn dem fast 23-jährigen galt es im Grunde nur, so schnell wie möglichst die ihm schon lange zu eng gewordene Heimatstadt hinter sich zu lassen — und endlich seinen Traum zu verwirklichen: sich ein breites Wissen aneignen und endlich Schriftsteller werden! So kommt es denn auch, dass Johannes das gesponserte Theo-

logiestudium in Halle schon nach wenigen Semestern sausen lässt und stattdessen mit dem Federkiel in der Hand alles, was ihm durch den Kopf geht, in Literatur zu verwandeln versucht. Und er hat offenbar nicht nur jede Menge Themen und Ideen, die es ihm zu verarbeiten gilt, sondern auch Talent: Das Schreiben geht ihm leicht und elegant von der Hand, insbesondere in der poetischen Satire, wie sie einstmals von Dichtern wie Aristophanes, Horaz oder Lukian zur Perfektion gebracht wurde, fühlt er sich ganz in seinem Element. Mit seinen gesellschaftliche und politische Missstände aufs Korn nehmenden und gekonnt auf die Pointe ausgerichteten, gern auch bissigen Spottgedichten und Versepen, die ihm behände aus der Feder fließen, erregt er sogar alsbald die Aufmerksamkeit Wielands, der den jungen Dichter dafür lobt, mit welchem Mut »er dem Geist der Zeit den Fehdehandschuh hinwirft«. Noch breitere Aufmerksamkeit gewinnt er mit einem öffentlich aufgeführten Puppenspiel, das er als eine »dramatischsatirische Rhapsodie mit Chören von Uhu’n, Raben und Nachteulen« ankündigt — welches sich in seiner Umsetzung jedoch eher als eine Art ›frühdadaistisches Marionettenspiel‹ entpuppt, in dem Falk vom zeitgenössischen Literaturbetrieb über Immanuel Kant und die allgegenwärtige Zensur bis hin zum preußischen König nahezu alles und jeden ins Fadenkreuz seines ›tierischen‹ Spotts rückt, das bzw. der seinen Unmut erregte. Trotz einer ihm daraufhin anonym zugesandten Warnung aus Berlin, dass er für dieses maßgeblich indignierende

Werk wohl schon in den nächsten Tagen mit Inhaftierung und anschließender Festungshaft rechnen dürfe und es deshalb nur in seinem Interesse sein kann, Halle für eine Weile zu verlassen, bleibt die Aufführung der »Uhus« für den jungen ›Hitzkopf‹ ohne weitere Folgen. Spürbare Konsequenzen hat indes die Vernachlässigung seines Theologiestudiums: Die Danziger Stadträte ziehen ihr Stipendium zurück — was Falk wiederum nur noch mehr bestärkt, als Schriftsteller bzw. satirischer Dichter Fuß zu fassen und damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Themen gab es reichlich und den Mut, diese zu anzugehen, hatte er auf jeden Fall. Wo, war ihm auch sofort klar. Selbstverständlich dort, wo die von ihm seit Jugendtagen verehrten Dichtergrößen gleich ›im Bündel‹ lebten, dort, wo die deutsche Klassik gerade ihre größte Blüte erlebte — nach Weimar würde er ziehen. Sowohl mit Wieland als auch mit Schiller und Goethe hatte er auf Reisen durch Thüringen während seiner Studienzeit bereits mehr oder weniger ausführlich Bekanntschaft geschlossen; erstgenannter hatte ihm Weimar dabei sogar ausdrücklich als Wohnort empfohlen, falls er denn ernsthaft mit Gedanken spiele, sich selbst als dichtender Satiriker niederzulassen. Falk wollte, unbedingt. Gemeinsam mit seiner Frau Caroline Rosenfeld, einer Hallenser Nachbarstochter, die er nach monatelanger Belagerung wenige Woche zuvor endlich hatte heiraten dürfen, siedelte der Satiriker in spe daher im Herbst 1797 in die Klassikerstadt an der Ilm um.

ANSICHT VON DANZIG aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts

›NARRENARBEIT‹ IN WEIMAR Vor Ort stürzt Falk sich voller Zuversicht und Tatendrang sofort in die Schreibarbeit. Schon im Sommer des gleichen Jahres war ein erster Band seines »Taschenbuchs für Freunde des Scherzes und der Satire« erschienen. In Absprache mit seinem Leipziger Verleger sollten in der Folge nun alljährlich weitere Bände folgen — was dem jungen Dichter nicht nur einen zunehmenden Bekanntheitsgrad verschaffen, sondern ihm und seiner Familie auch ein erstes solides Auskommen sichern würde. Trotz des Umstandes, dass das künstlerische Weimar gerade um die Jahrhundertwende von allerlei Auseinandersetzungen zwischen den Weimarer Klassikern auf der einen und den Frühromantikern im benachbarten Jena geprägt war, die an Falk nicht gänzlich spurlos vorbeigingen, fiel es diesem nicht allzu schwer, seinen Platz in der Stadt zu finden. Als Dichter, der den Humor in all seinen Spielarten zu bedienen verstand, besetzte er eine Position, die in Weimar in dieser Form und Ausprägung noch völlig unbekannt war: die des Narren. Insbesondere auf Gesellschaften ist er in der Folge gern gesehen, alle schätzen ihn als einen hervorragenden Unterhalter und Spaßmacher, der stets einen neuen Einfall hat und nie um einen geistreichen Witz verlegen ist. Falk selbst zieht es allerdings vor, seiner wahren ›Narrenarbeit‹, der Satire, in der Zurückgezogenheit seiner Wohnung am Markt, gleich neben dem Gasthaus »Elephant«, nachzugehen: »Ich sah Wieland zuweilen, Herder selten, Göthe gar nicht. Ich galt als Original«, bringt er die ersten Jahre seines Weimarer Daseins treffend selbst auf den Punkt. Nicht nur in den Amtsstuben von Polizei und Zensur ist man allerdings wiederholt alles andere als ›angetan‹ von den antifeudalen Ansichten, dem unverhohlenen Spott und den fortwährend scharfzüngig-überspitzten Polemiken, die aus all vielen Gedichten und Theaterstücken dieses ›Originals‹ hervorschimmerten: Auch bei Goethe, der ebenso wie die anderen bereits etwas gesetzteren Herren der Weimarer Klas-

»


18

September Dezember 2019 2012

Abbildung: Wikipedia

| MUSIKGESCHICHTE |

BLICK AUS DEM ILMPARK auf das Weimarer Schloss, um 1840

»

sik zunächst ganz angetan ist von den frech-munteren, zumeist sehr treffsicher formulierten Zeilen des jungen Dichters, kühlt sich der Tonfall alsbald merklich ab. Zunehmend stimmt es ihn verdrießlich, dass »ein so guter Kopf, wie Falk ist, so wunderliche Dinge schreibt, die man in keinem Sinne billigen kann«. Scheu davor, ein vielleicht brisantes oder sensibles Thema besser nicht ins Licht seiner satirischen Betrachtungen zu stellen, kannte jener offenbar tatsächlich nicht. FALK BRINGT GOETHE AUF DIE PALME 1804 treibt der Satiriker den Geheimrat sogar dermaßen zur Weißglut, dass dieser sich allen Ernstes bemüht, ihn des Landes verweisen zu lassen. Anlass ist, so trivial es klingen mag, ein Puppenspiel: »Die Prinzessin mit dem Schweinerüssel«. Hätte er ihn doch nur besser eingeschätzt. Hätte er sich doch vorab ein wenig mehr für den Inhalt des Stückes interessiert. Denn zu seiner Überraschung nimmt »Die Prinzessin« nicht nur das Weimarer Theaterleben gehörig auf die Schippe, sondern erdreistet sich auch, ihn selbst mit so manch süffisanter Persiflage dem Gelächter des Publikums preiszugeben. Das war des Guten zu viel. So wollte ein Goethe — Dichterfürst! Geheimrat! Schauspieldirektor! — nicht mit sich umspringen lassen. Entrüstet und offenbar wirklich verärgert wendet er sich umgehend an den Weimarer Regenten und drängt darauf, den ehrfurchtslosen Verseschmied des Landes verweisen zu lassen. Zum Glück für Johannes Falk, der davon erst Jahre später erfahren sollte, mag

Herzog Carl August sich auf die Forderung des wutentbrannten Geheimrats nicht einlassen. Eine Ausweisung hält er dann doch für unangemessen. Nichtsdestotrotz erlässt er ein öffentliches Aufführungsverbot für die »Prinzessin mit dem Schweinerüssel« — was den ›Abgestraften‹ in seiner närrischen Unbekümmertheit wiederum nicht davon abhält, das Stück einfach ›im Privaten‹, am Fenster seiner Wohnstube, noch ein weiteres Mal aufzuführen, natürlich zur großen Freude des vor seinem Hause versammelten Volkes. War es ein ›Sieg‹ für Falk? V ie l le ic ht . — I m me rh i n , s o hitzig beide Literaten bei diesem Vorfall auch aneinander geraten waren, sollte sich ihr persönliches Verhältnis in den nachfolgenden Jahren deutlich verbessern. Zuvor galt es allerdings noch eine ›Krise‹ weitaus größeren Umfangs zu meistern, die in Form eines kleinen Mannes mit Zweispitz und großen Eroberungsplänen vom Westen her, aus Frankreich, unter anderem auch auf Weimar zustrebte — und aus der zumindest der ›Johannes von der Ostsee‹ als ein ›neuer‹ Mensch hervorgehen würde.(mei)

Wie Johannes Daniel Falk sich infolge der französischen Besatzung Weimars in den Jahren 1806 und 1813 von einem Mann des spitzen Wortes in einen Mann der Diplomatie und der Barmherzigkeit verwandelte, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe des Stadtmagazin tam.tam.

DREI STRATOCASTER MODELLE im Museu de la Música, Barcelona

Im Labor der jaulenden Amps WEIHNACHTEN STEHT VOR DER TÜR und noch immer keine Idee für ein exklusives Geschenk? Wie wäre es mit einer Vintage-Gitarre? Die Fender Stratocaster gilt als die populärste, meistkopierte und teuerste E-Gitarre der Welt. Auch 65 Jahre nach ihrer Markteinführung sorgt sie dafür, dass der Rock’n’Roll immer noch jung klingt

Die Fender Stratocaster hat die Rockmusik revolutioniert. Ihr Design und ihr Sound sind zum Inbegriff der E-Gitarre an sich geworden. Leo Fender brachte sie 1954 im kalifornischen Fullerton auf den Markt. Das Modell avancierte schnell zu einer Ikone, weil es sich dem Körper des Gitarristen anschmiegte und einen kristallklaren Klang hatte. Musiker jedweder Couleur spielen und spielten auf dieser revolutionären Stromgitarre mit den zwei Einschnitten, die aussehen wie Hörner: Buddy Holly, Hank Marvin, Jimi Hendrix, Eric Clapton, Jeff Beck, Pete Townshend, David Gilmour, Mark Knopfler, Kurt Cobain, John Frusciante. Das von Leo Fender kreierte Kunstwort »Stratocaster« setzt sich zusammen aus dem Begriff Stratosphäre und dem Namen des Vorgängermodells Telecaster, das bereits seit 1950 hergestellt

wird. Das futuristische rundliche Design sollte an innovative Flugzeugtechnologie erinnern und fortschrittliches Denken widerspiegeln. Leo Fender, der selbst kein Gitarrist war, bekam regelmäßig Anregungen von Profis, wie er seine Instrumente verbessern konnte. Das wie ein Brett geformte Design der Telecaster mochten viele nicht. Daher entwarf Fender für die Stratocaster einen geschwungenen, angeschnittenen Korpus aus schwerem Eschenholz. Er sollte die Balance verbessern, das Spielen erleichtern und einen bequemeren Zugriff auf die höheren Register am Hals ermöglichen. Fender fügte einen dritten Tonabnehmer in der mittleren Position hinzu, um mehr tonale Variationen als bei der Telecaster zu ermöglichen. Als wichtigster neuer Bestandteil erwies sich die kombinierte Tremolo-Saiten-


19

Dezember 2019

halter/Brückenkonstruktion. Mit diesem revolutionären System konnte der Spieler gänzlich neue Klänge erzeugen. Dank innovativer Produktionstechniken lag der Verkaufspreis der ersten Fender Stratocaster lediglich bei 249 Dollar (225 Euro), eine Gibson war 1954 deutlich teurer.

Fotos: Enfo/Wikipedia, Mr. Littlehand/Flickr.com

EIN NATIONALHEILIGTUM Das klassische Design der Anfangszeit ist bis dato mehr oder weniger unverändert geblieben. Trotz des unbequemen Halses und des hohen Gewichts gilt der Klang der 1954er Stratocaster bis heute als einzigartig. Die wenigen Exemplare, die noch existieren, werden wie Kunstwerke gehandelt. George Gruhn, der in Nashville/Tennessee einen Guitar Shop betreibt, kennt die allererste Stratocaster, die Leo Fender in seiner Werksatt in Fullerton jemals hergestellt hat, bis ins Detail. Denn mit seiner Hilfe wechselte das sehr gut erhaltene und unveränderte »Brett« mit der Seriennummer 0100 im Jahr 2014 den Besitzer — für 250.000 Dollar (226.000 Euro). Gruhn hofft, dass das 65 Jahre alte Kleinod nicht für alle Zeiten in einem Museum verschwindet, sondern ab und zu noch gespielt wird. Die allererste Stratocaster ist für ihn ein Nationalheiligtum. Eine Ikone des amerikanischen Industriedesigns. Ein Kunstwerk à la van Gogh. Leo Fender wusste schon früh, dass das Holz entscheidend zu den Klangqualitäten beiträgt. Statt Esche verwendete er später Erle, denn dieses Holz gibt Obertöne besonders gut wieder. Den anfangs noch dicken, U-förmigen Hals ersetzte er durch einen angenehmen V-förmigen. Und er

begann, widerstandfähigen ABSKunststoff anstelle von Styropor zu verwenden. 1958 verabschiedete Fender sich bereits wieder von dem beliebten V-förmigen Hals, um ihn durch einen dünneren U-förmigen zu ersetzen. Anschließend ging er dazu über, für den Hals aufgeleimtes hochwertiges brasilianisches Palisanderholz zu verwenden. DIE DUNKLE PERIODE Die Vintage-Ära der Fender Stratocaster fand ein jähes Ende, als ihr Erfinder 1965 schwer erkrankte und sich gezwungen sah, seine Firma an den Medienkonzern CBS zu verkaufen — für aus heutiger Sicht lumpige 13 Millionen Dollar (circa 12 Millionen Euro). Mit CBS wurde die Stratocaster in jeder Hinsicht billiger. Das Herstellungsverfahren für den Korpus änderte sich, fortan wurde das Holz gefärbt und anschließend gesprüht, es erlaubte CBS, weniger schön aussehendes Holz zu verwenden. Besonders die Stratocaster Sunburst sah anfangs ziemlich öde aus. Die Ton-Regler bestanden in dieser Zeit aus billigem Plastik, das an Perlen erinnerte. Die Kopfplatten waren in der CBS-Ära voluminöser als je zuvor, damit man darauf ein größeres, aber auch hässlicheres Fender-Logo unterbringen konnte. Neben den vielen Produktionsmängeln gab es auch einige wenige Verbesserungen wie einen völlig neuartigen Tonabnehmer. Alles in allem führten die Veränderungen der CBS-Ära aber dazu, dass die Stratocaster in den frühen 1980er Jahren aus der Mode kam. Die dunkle Periode sollte erst ein Ende finden, nachdem 1985 eine Investorengruppe um den

LEO FENDER und seine frühen Modelle im Fender Guitar Factory Museum

Flugzeugingenieur Bill Schultz die Marke Fender von der CBS erworben hatte. Im Geiste des legendären Firmengründers wurden jetzt wieder qualitativ hochwertige Instrumente gebaut. Zu der neuen Strategie gehörte, Replikate der legendären Modelle zwischen 1957 und 1962 unter dem Logo »American Vintage Reissues« auf den Markt zu bringen. Heute bietet Fender eine nahezu unüberschaubare Palette an Modellen in jedweden Marktsegmenten an. Nach wie vor werden hochwertige Stratocaster von derselben Qualität wie die Vintage-Gitarren hergestellt. Die modernen Modelle lassen sich sogar besser spielen als ihre historischen Vorgänger. Sie verstimmen sich weniger oft, der C-förmige Hals ist bequemer zu halten, das Griffbrett ist flacher und die Gitarre insgesamt leichter. DIE WELTBESTE ­G ELDANLAGE Leo Fender, der am 10. August 1909 in Anaheim/Kalifornien geborene Instrumentenbauer, hat seine schwere Krankheit übrigens überlebt und bis zu seinem Tod im Jahr 1991 weiterhin leidenschaftlich daran gearbeitet, Gitarren, Bässe, Verstärker, Tonabnehmer und Vibrato-Systeme zu verbessern. Das Büro, das CBS ihm damals zur Verfügung gestellt hatte, hat er kein einziges Mal betreten, lieber gründete er neue Firmen wie MusicMan und G&L Musical Instruments. 1992 wurde er posthum in die Rock’n’Roll Hall Of Fame aufgenommen. Dass sämtliche Modelle aus der Prä-CBS-Zeit heute teure, sehr gesuchte Sammlerstücke sind, versteht sich von selbst. Speziell, wenn sie einen Promi-Faktor haben. Ein amerikanisches Broker-Magazin pries Vintage-Gitarren sogar als eine der weltbesten und sicheren Geldanlagen an. Jimi Hendrix, der als bester Rock-Gitarrist aller Zeiten gilt, besaß gleich mehrere Fender Strato­ caster. Bei seinen Instrumenten hatte der Linkshänder die Saiten einfach vertauscht, was nachhaltigen Einfluss auf den Sound hatte. Seine berühmteste Strat war wohl diejenige, die er 1967 beim Monterey-Pop-Festival in Flammen aufgehen ließ. Dieses angesengte Exemplar wurde vor

einigen Jahren für 350.000 Euro versteigert, Hendrix’ WoodstockStrat wurde für vermutlich 1 Million Euro an Microsoft-Mitgründer Paul Allen verkauft. Sie ist heute im Museum of Pop Culture in Seattle zu bewundern. 2010 durfte Kenny Wayne Shepard in der Jimmy Fallon Show auf ihr spielen. Während Jimi Hendrix noch vernehmlich gewöhnliche Strats bevorzugte, setzt sich Eric Claptons berühmte »Blackie« aus verschiedenen Teilen von Vintage-Stratocaster-Modellen zusammen. Sie wurde 2004 für 959.000 Dollar (866.000 Euro) verkauft. DIE TEUERSTE GITARRE DER WELT Den bisher höchsten Preis für eine E-Gitarre erzielte jedoch Bob Dylans kontroverse Sunburst Fender Stratocaster. Sein Auftritt beim Newport Folk Festival vom 25. Juli 1965 gilt als epochal, weil er Dylans Wechsel vom Folk zum Rock markiert. Die Sunburst Fender Stratocaster, auf der er an jenem Abend erstmals elektrisch spielte und dafür ausgebuht wurde — galt fünf Jahrzehnte lang als verschollen. Eines Tages fanden Historiker heraus, dass diese Strat sich im Besitz einer Dame befand, deren Vater in den Sixties für Dylan tätig war. Der wahre Wert dieses legendären Bretts dürfte ihr nicht bewusst gewesen sein. Sie ließ die Strat später bei Christie’s versteigen - für 965.000 Dollar (circa 871.000 Euro). Es ist bis heute die teuerste Gitarre, die je bei einer Auktion den Besitzer wechselte. Jahrhunderttalent Rory Gallagher, der in den 1970ern Angebote von den Rolling Stones und Deep Purple abgelehnt haben soll, spielte am liebsten auf einer klassischen Strat »Sunburst« von 1961. Deren Lack war fast bis zur Unkenntlichkeit abgewetzt. Nach Gallaghers Tod im Jahr 1995 brachte Fender eine Sonderedition heraus. Bei dieser speziellen Stratocaster waren die Abnutzungsspuren bis ins kleinste Detail dem Original nachgebildet. Sie ist heute im Besitz der Gallagher-Familie. Am 16. März 2013 durfte der Ex-The-SmithsGitarrist Johnny Marr auf diesem Museumsstück einen einzigen Gig in Londons Shepherd’s Bush Empire spielen, einem Theater, in dem Rory Gallagher zu Lebzeiten regelmäßig aufgetreten war.(one)


20

September Dezember 2019 2012

| AUSSTELLUNG |

NIEMAND, WIRKLICH NIEMAND, der oder die in Erfurt auch nur irgendwie im entferntesten an Kunst und Künstlern interessiert ist, wollte an diesem Abend fehlen. Dazu gesellten sich die Weimarer Kunstfans. Die Kunsthalle präsentierte sich zur Eröffnung der Schau von Marc Jung & The Gang berstend voll und mit reichlich Jungvolk bestückt … MARC JUNG

Party ist angesagt, denn Marc Jung ist ein (nicht nur in seiner Heimatstadt Erfurt) angesagter Künstler, der sich im Dunstkreis des Zughafens entwickelt hat. Und nicht nur dort. Er, das Kind aus den Plattenbauten des Erfurter Nordens, der sich in seiner Kindheit und Jugend dem Ringen verschrieben hatte, entwickelt sich über Streetart und — Achtung! — auch über die New Yorker Bronx zum Enfant Terrible einer aktuellen deutschen Szene. 2006 bis 2011 hat er an der Bauhaus-Uni in Weimar studiert und war vor und auch während dieser Zeit vorrangig mit der Sprühdose als Graffitikünstler unterwegs. Zuerst illegal, später legal. Noch heute ist die Verzahnung von musikalischen (Hip Hop & Rap) und bildnerischen Ausdrucksweisen für ihn typisch. Das Programm des Independant-Labels »­Aggro Berlin« (2001 — 2009), aus dem später Rapper wie Sido, Bushido und Fler hervorgingen, hat ihn künstlerisch geprägt. »Aggressive Gesten, grelle Farben, harte Kontraste, die Sprache der Straße. Skandieren und schreien statt gesittet sprechen. Dennoch kultiviert der Künstler nicht wirklich die Gangsta-Manier. Vielmehr nutzt er die

aggressiv vorgetragene, Grenzen sprengende Stilistik zur politischen Positionierung, zur Thematisierung zunehmend radikalerer gesellschaftlicher Umgangsformen, zur Kritik an Gewaltspiralen und autoritären Formen der Machtausübung«, erklärt Kunsthallen-Chef Prof. Dr. Kai Uwe Schierz. Darauf verweist auch der Titel der Ausstellung: »Aggroschaft«. Es ist ein Synonym für die angespannte soziale und politische Situation in Deutschland und im Rest der Welt. »Der Titel schließt kritisch an die Präsenz der ›­Aggressive Leaders‹, die sich global etabliert haben und den Künstler an die dunkelsten, totalitären Seiten des 20. Jahrhunderts erinnern: Wer am aggressivsten aufritt, scheint zu gewinnen«, betont der Direktor der Erfurter Kunstmuseen während seiner Begrüßungsrede zur Eröffnung der Schau. Er war es auch gewesen, der dem jungen Künstler die Kunsthalle Erfurt als Podium angeboten hat; er kennt ihn aus seiner Lehrtätigkeit an der Bauhaus-Universität. Kuratiert hat Marc Jung die Exposition selbst. Da er eng vernetzt ist mit zahlreichen Kreativen aus der Musik- und Kunstszene in

Foto: Sylvia Obst

Forever Jung

Deutschland, hat er sich Partner dazu eingeladen. Mit Benedikt Braun und Ulrike Theusner zwei Absolventen der Bauhaus-Uni, außerdem den Maler Moritz Schleime und den Musiker Till Lindemann (Rammstein). Somit ist die Kunsthalle nicht nur mit jungen Menschen zum Bersten gefüllt zur Eröffnung der Schau, sondern auch mit Unmengen an direkten Anregungen, frechen Ideen, vielfältigen Provokationen und immer wiederkehrenden Hinguckern der unterschiedlichsten Art. So schön, frech, fragil und tagesbezogen kann Kunst sein! Das muss man gesehen haben! Forever Jung!(syo)

Forever Jung! 21.12.2019, 18 Uhr: Buchvorstellung, Künstlergespräche, danach DJ Laiky Laik und Getränke 25.01.2019, 18 Uhr: Finissage: Rundgang mit Marc Jung und seinen Gästen, danach DJ Beathova und Getränke www.kunstmuseen.erfurt.de

| AUSSTELLUNG |

Zur Beobachtung empfohlen Für repräsentative Bücher, Kalender und anderes. Dazwischen interessieren ihn ganz andere Dinge … Der Absolvent der Bauhaus-Universität Weimar beschäftigt sich in seiner Arbeit als Fotograf nämlich vorrangig mit Menschen und wie sie leben. Hier und anderswo. Die ethnische Minderheit der Siebenbürger Sachsen mit ihrer mehr als 800-jährigen Vergangenheit hat es ihm angetan. Was der Betrachter hierzu nun in der Erfurter Kunsthalle erleben kann, ist ein präziser fotografischer Blick und ein liebevoller Umgang mit Menschen und ihrer Geschichte. Ein Mann auf einer Dorfstraße, ein Junge auf dem ungesattelten Pferd, Frauen mit und ohne Kinder und Schweine, die den Fotografen verdutzt anschauen … »Es

ist eine Arbeit, die dokumentarisch-essayistischen Einblick in den Charakter der deutschsprachigen Minderheit in Osteuropa gibt und zeigt, wie es heute um sie steht«, betont die Kuratorin der Schau mit dem Titel »Was soll man?«. Der Betrachter empfindet eine beeindruckende Ruhe in den 35 Bildern, die sich aus gerahmten und ungerahmten Fotos, Postern und Bilderwänden zusammensetzen. In drei Videos wird der südliche Karpatenraum im Zentrum Rumäniens lebendig — und auch wieder nicht. In der Ruhe liegt hier die Kraft, untermalt von Gesängen und Erzählungen der EinwohnerInnen.(syo)

Foto: Sylvia Obst

MARCUS GLAHN FOTOGRAFIERT SCHLÖSSER.

BEI DER BETRACHTUNG DER VIDEOS: Marcus Glahn, Prof. Dr. Kai Uwe Schierz und Kuratorin Susanne Knorr

Marcus Glahn. Was soll man? Zu sehen bis 16.01.2020, Kunsthalle Erfurt Führungen: 08., 22.12.2019, je 11.15 Uhr; 12.12.2019, 19 Uhr www.kunstmuseen.erfurt.de


21

Dezember 2019

| ERHOLUNG |

Familien-Auszeit zum Verschenken – in den Erfurter Bädern macht das auch in der kalten Jahreszeit jede Menge Spaß. Für Familien gibt es hier sogar ganz besondere Angebote …

Foto: Erfurter Bäder

SCHWIMMEN, PLANSCHEN & ERHOLEN

Erfurter Mini-Wasserratten wissen Bescheid: In der Roland Matthes Schwimmhalle kommen sie jeden Samstag von 14 bis 18 Uhr voll auf ihre Kosten. Dann kann im Sportbecken, im Attraktionsbecken und in den Kinderbecken nicht nur geschwommen, sondern auch gespielt werden. Mit großen und kleinen Wasserspielgeräten, Wassermatten und Tauchringen kommt keine Langeweile auf. Im Schwimmerbecken werden die Bahnen 1 und 2 zusammengelegt, die Leinen verschwinden, damit Platz zum Spielen und Toben ist. Im Kinderbecken gibt es bei 34 Grad Wassertemperatur Spielspaß und Spielgeräte für die ganz Kleinen. Die Schwimmhalle Johannesplatz im

Erfurter Norden gehört sonntags von 14 bis 18 Uhr ganz den Familien. Zur Familienzeit können Eltern mit ihren Kindern den Alltagsstress ganz entspannt in den Saunen der Erfurter Schwimmhallen hinter sich lassen: zu einem Rabatt von 25 Prozent. Wie wäre es mit einem Besuch im Caldarium in der Schwimmhalle Johannesplatz? Hier herrschen angenehme 45 °C. Der feine, aromatisierte Nebel ist eine Wohltat für die Atemwege. Am Wochenende wird der Dampf mit Sole versetzt. Zweimal täglich gibt es Honiganwendungen, das verwöhnt die Haut. Auch die Biosauna mit milden 60 °C oder die Finnsauna mit 90 °C garantieren einen entspannenden Kurzurlaub. (syo)

Heißer Tipp: Solch eine Auszeit vom Alltag kann man auch verschenken: Im Onlineshop der SWE Bäder GmbH einfach Gutscheine für Badespaß bei jedem Wetter kaufen, ausdrucken und erholen. www.stadtwerke-erfurt.de/baedershop

Die schönsten Auszeiten einfach zum Verschenken

Gutschein e auch dire sind kt in den Bädern d er Gruppe e SWE rhältlich .

In den Gutscheinen der SWE Bäder steckt viel Wertvolles: • Badespaß bei jedem Wetter für die ganze Familie • Fitness und Gesunderhaltung mit Schwimmen und Sauna Einfach im Onlineshop kaufen, ausdrucken, abholen oder liefern lassen und verschenken. www.stadtwerke-erfurt.de/baedershop

www.stadtwerke-erfurt.de/saunen


22

Dezember Oktober 2019 2012

| KINDERBUCHTAGE |

Kennedy-Gymnasium ist man bereits fleißig am Lesen. Denn alljährlich werden, seit nunmehr 21 Jahren, die künftigen »Schmökerhits« an interessierte junge Erfurter Leseratten ausgegeben.

DIE SCHMÖKERHITS werden am 11. März 2020 im KulturQuartier vorgestellt

22. Erfurter Kinderbuchtage indirekt gestartet Schmökerhits sind dabei die Anwärter für die Kinderlesetage im kommenden Jahr. Zwanzig verschiedene Titel sind es und 40 Exemplare, die seitens der Buchhandlung ausgegeben wurden. Peter Peterknecht von der gleichnamigen Buchhandlung dazu: »Alle sind wieder ganz wissbegierig und es ist indirekt der Start für die kommenden nunmehr bereits 22. Erfurter Kinderbuchtage im Jahr 2020. Am 11. März können wir dann im KulturQuartier erfahren, wofür die Schülerinnen und Schüler die Punkte gesetzt haben. Es wird ein Fest des Lesens, genauso wie es den Kindern gefällt; moderiert von Tim Gailus«, betont der Chef des Kinder-Lesefestes. Stolz verkündet er, dass es erstmals heißt: »Der Goldene Spatz liest«, es gibt also eine

Zusammenarbeit mit dem Kinderfilm-Festival sowie mit dem Kinoklub. Drei bis vier Bücher zu Filmen, die nominiert sind beim Goldenen Spatz 2020, werden am 29. März im Kinoklub präsentiert. Peterknecht weist auf weitere Extras des Jahres 2020 hin. »In der Gedenkstätte An­ dreas­straße werden auch wir etwas (für Kinder!) bieten zum 30. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung mit Buch und Film! Nennt sich ›Fritzi — eine Wendewundergeschichte‹ und Hanna Fritz erzählt dabei vom Wendebeginn. Außerdem wird auf vielfachen Kinderwunsch Tanja Stewner wieder nach Erfurt kommen und zwar bereits zum siebenten Male. Am 22. Februar, vor dem Start des Festivals am 6. März kommt sie wieder mit

| ENTDECKEN |

Karten gibt es ab 17. Januar 2020, dann auch die Veröffentlichung aller Veranstaltungen unter www.kinderbuchtage.de

Kulturelle Renovierungsarbeiten

Getränke und Snacks auf Spendenbasis zu genießen und sich gemeinsam auf den Weg zum nächsten Ort zu machen. Seit 2017 wird Tapetenwechsel in Erfurt von Ehrenamtlichen organisiert wird. Seither hat das Projekt sechs Mal in verschiedenen Stadtteilen kostenfrei stattgefunden. Am 1. Dezember besucht die Reihe Orte entlang der Magdeburger Allee.(flb)

Tapetenwechsel 01.12.2019 Eintritt frei (um Spende wird gebeten) www.tapetenwechsel.jetzt

Stepp wie Donnerhall

Foto: Lord of the Dance

3 Orte. viele KünstlerInnen!

Foto: Tapetenwechsel

| SHOW |

TAPETENWECHSEL BEDEUTET: 1 Sonntag. 1 Stadtteil.

Was zuhause sicher nicht zu den beliebtesten Aufgaben zählt, ist im Alltag gern willkommen: Ein Tapetenwechsel bringt neue Perspektiven — insbesondere als Veranstaltungsformat. Denn beim Erfurter Tapetenwechsel öffnen drei ungewöhnliche Orte, die in einem Erfurter Stadtteil fußläufig beieinander liegen, für einen Sonntagnachmittag bis -abend ihre Türen. Die Gäste ziehen in jeweils drei festen Gruppen mit einer Moderation von Ort zu Ort (z. B. Läden, Garagen, Wohnzimmer, Hinterhöfe, Terrassen) und entdecken dabei lokale Kunst, Musik und einen Erfurter Stadtteil. Zwischen den drei Sets bleibt Zeit, Gespräche zu führen,

neuen Geschichten von Liliane Susewind, präsentiert im VW Autohaus Glienicke. Ebenfalls ein großer Liebling der größeren Kinder ist Antje Babendererde, sie kommt am 12. März mit »Schneetänzer«, was im Moment gerade erschienen ist.« Kurzum, es wird wieder kunterbunt, mit Kriminacht im Schafsack, Straßenbahnlesungen und Lesungen auf der Messe, bei der Thüringen-Ausstellung, am Flughafen und (erstmals!) in der Druckerei der Thüringer Allgemeine.(syo)

SEIT 1996 BEGEISTERT DAS KLACKENDE SHOWEREIGNIS »LORD OF THE DANCE« ­die Menschen in aller Welt. Nach fast zweieinhalb Jahrzehn- sowie irisch-amerikanischen ten hatte Stepp-Superstar Mi- Stepptanz mit Flamenco-Affinität chael Flatley seiner Produktion zu einer rhythmischen, melokürzlich ein leicht verändertes dischen und optischen Revue. Aussehen verliehen, während Show-Erfinder und Super-Stepper die wesentlichen Elemente von Michael Flatley konzentriert sich Story und populären Tanzforma- zwar nunmehr auf seine Arbeit tionen erhalten blieben. Lord of als Regisseur und Choreograph. the Dance zeigt sich in einer von Mit alternierenden Stepp-Stars riesigen LED-Wänden geprägten in den Hauptrollen behält Lord Kulisse und mit variierten Kos- of the Dance jedoch seine urtümen als eine Art »Best of«, das sprüngliche Faszination.(jüg) den Fans ein brillantes Wiedersehen mit diesem Dauer-Hit und seinen herausragenden Tänzern erLord of the Dance möglicht. Die mit audiovisueller 17.03.2020, 20 Uhr, Opulenz ausgestattete Show verErfurt – Messehalle bindet Folklore, Hi-Tech-Popart

Foto: Sylvia Obst

IN DEN KLASSESTUFEN 2 BIS 4 DER GRUNDSCHULE GISPERSLEBEN sowie in den 6. Klassen vom John-F.-


23

Februar 2012 Dezember 2019

AGGROSCHAFT

| THEATER |

Weihnachten am Landestheater Eisenach IM DEZEMBER STEHEN

Foto: Tobias Kromke

­musikalische Höhepunkte auf dem Spielplan. Der Veranstaltungsplan im Landestheater Eisenach ist im Weihnachtsmonat eng gestrickt: So wird das Singspiel »Die Entführung aus dem Serail« von Wolfgang Amadeus Mozart in der Inszenierung des Meininger Staatstheaters ab 7. Dezember zu erleben sein. Das Ballett »Petruschka/Boléro« mit Musik von Igor Strawinsky und Maurice Ravel mit dem Ballettensemble live begleitet von der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach wird am 8. und 26. Dezember ge-

zeigt. Und das Junge Schauspiel des Landestheaters Eisenach feiert neben seinen zahlreichen Vorstellungen vom Weihnachtsmärchen »Alice im Wunderland«, am 25. Dezember Premiere mit »Tausendmal Berührt«, der Musikrevue von Tobias Sosinka. Zudem lädt die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach zum »Weihnachtskonzert« am 20. Dezember ein und begrüßt mit dem Publikum am 1. Januar das Neue Jahr mit dem traditionellen »Neujahrskonzert«.(syo) www.landestheater-­ eisenach.de

| ARBEITSMARKT |

Marc Jung & The Gang 10.11.19—26.1.20 Kunsthalle Erfurt Benedikt Braun, Till Lindemann, Moritz Schleime, Ulrike Theusner

Fischmarkt 7 99084 Erfurt www.kunstmuseen. erfurt.de

ANZEIGE

Arbeitsagentur Erfurt am Kaffeetrichter Chefin der Erfurter Arbeitsagentur, empfiehlt, auch den eService zu nutzen. BEATRICE STRÖHL,

Die Arbeitsagentur Erfentlicht. Der Auszug furt ist vorübergehend ist erforderlich, um an den Kaffeetrichter u m fa n g re ic he Baugezogen. Den Empu nterha lt u ngsma ßfang mit der Eingangsna h me n,  au fg r u nd zone, z. B. für Arbeitsverschärfter Brandlosmeldungen, findet schutzbestimmungen man nun in der Löberim bisherigen Objekt straße 34. Die Teams umzusetzen. der Vermittlung und BEATRICE STRÖHL Dank eService Beratung in der Schilkönnen Kunden jelerstraße 40. doch auch vieles online von ZuAuch das Berufsinformations- hause aus erledigen. Auf www. zentrum (BiZ) öffnet für Besucher arbeitsagentur.de/eservice nun direkt an der Ecke am Kaf- können sich Jobsuchende arbeitfeetrichter in der Schillerstraße suchend melden, Anträge auf 38. Da hier nur Parkplätze für Arbeitslosengeld oder Berufsschwerbehinderte Kunden im ausbildungsbeihilfe stellen und Parkhaus zur Verfügung stehen, Veränderungen der Adress- und sollte man öffentliche Verkehrs- Bankdaten mitteilen. Auch die mittel nutzen. Alle Informationen Beantragung von Ortsabwesenzu den Öffnungszeiten sowie heit oder die Abmeldung bei Areine Lageskizze sind auf www. beitsaufnahme geht so bequem arbeitsagentur.de/erfurt veröf- am Computer.

3.12.19: Welttag Menschen mit Behinderung

Inklusion bringt weiter Menschen mit Handicap sind wertvolle Fach- und Arbeitskräfte. Sie sind lediglich in einigen Fähigkeiten eingeschränkt und wenn sie richtig eingesetzt werden, nimmt man viele Handicaps im Arbeitsalltag kaum wahr. www.arbeitsagentur.de/erfurt

Publication name: Anzeige TAM TAM SB generated: 2019-11-05T12:30:56+01:00


24

September Dezember Oktober 2019 2012

| INTERVIEW | AUCH WENN ER IN SPÄTER SCHAFFENS­ PHASE europäische Metropolen in

den filmischen Mittelpunkt stellte, bleibt New York die Kernkompetenz des legendären Regisseurs Woody Allen (84). In »A Rainy Day in New York« verschlägt es das College-Paar Ashleigh und Gatsby nach Manhattan, wo Ashleigh ein Interview mit dem berühmten Filmemacher Roland Pollard ergattert hat. Doch dieser steckt voller Selbstzweifel, hasst seinen neuen Film. Wir sprachen mit Woody Allen über persönliche Parallelen und New York …

TIMOTHÉE CHALAMET in »A Rainy Day In New York«

A Rainy Day in New York

bekomme. Ich nehme so etwas nicht besonders ernst. Aber es freut mich, weil mir vor vielen Jahren bewusst wurde, wie viele Filme Ingmar Bergman gemacht hat. Damals habe ich mich gefragt, ob es mir auch vergönnt sein wird, jemals so viele Filme zu machen. Und jetzt stehe ich kurz davor. Fünfzig Filme sind eine Menge zum Schreiben und Film dargestellt von Liev Schreiber, der zum Regie führen. Ich hoffe, dass es ein guter den Film plötzlich nicht mehr mag, den er Film wird. Nicht nur der 50ste, sondern auch gemacht hat? ALLEN: Sehr, sehr oft. Ich habe schon oft ein Guter. einen Film fertiggestellt und war danach enttäuscht. Und manchmal war ich unzufrieden, Auf der Berlinale von 1975 haben Sie einen aber die Öffentlichkeit hat mir widerspro- Preis für Ihr Gesamtwerk erhalten. Rückblichen und mochte den Film. Und manchmal ckend wohl etwas verfrüht. ALLEN: Ja. Mein Gott, das war vor einer war ich zufrieden und dachte, ich hätte einen guten Film gemacht, aber das Publikum war langen Zeit. Ich finde solche Sachen immer anderer Meinung und hat sich nicht für den albern. Man kann sich niemals ausrechnen, Film interessiert oder er hat ihnen nicht ge- wie sich die Dinge entwickeln werden. Ja, es klingt ein bisschen komisch. fallen. Man kann das schlecht vorhersagen.

Ein Gespräch mit Woody Allen

Waren Sie schon mal in derselben Situation wie der Regisseur Roland Pollard, im

Sie kennen Deutschland ein wenig, Sie haben hier Interviews und Konzerte gegeben. Warum war dieses Land nicht für Sie als Drehort attraktiv? ALLEN: Deutschland ist für mich sehr attraktiv, aber bislang hat mich niemand eingeladen, hier zu drehen. Spanien, Frankreich, England oder Italien haben einige meiner Filme unter der Bedingung finanziert, dass ich auch dort drehen würde. Dem bin ich gern Ihr Film zeigt ein romantisch altmodisches nachgekommen. Aber ich hatte noch nie ein vergleichbares Angebot aus Deutschland. New York. Kann man das noch finden? ALLEN: Nicht wirklich. New York hat sich Und der schwierigste Teil des Filmemachens sehr verändert. Heute gibt es kaum noch eine ist nun einmal, das Geld aufzutreiben. Mittelschicht. Die Wolkenkratzer bestimmen das Stadtbild. Die großen, gelben Taxis wer- Was sagen Sie einem 84-jährigen, der sich den von anderen Unternehmen abgelöst. Es vor dem Tod fürchtet? ALLEN: Das ist doch nur, wie zum Arzt zu gibt ein viel zu großes Angebot an Dingen, die man angeblich sehen muss. Es ist nicht gehen und eine Narkose zu bekommen. Man kriegt es gar nicht mit. Da ist nichts, wovor mehr dasselbe. man sich fürchten müsste. Sie stehen kurz vor Ihrem 50sten Film. Vielen Dank für das Gespräch. Haben Sie etwas Spezielles geplant? ALLEN: Nein. Ich werde einfach die Idee umsetzen, die ich als nächstes für einen Film Interview: André Wesche Sind Sie auch ein wenig wie Selena Gomez’ Figur Chan, eine Person, die ihre romantische Seite hinter Sarkasmus versteckt? ALLEN: Ich denke schon, dass ich die Angewohnheit habe, Dinge zu romantisieren. Das kann mir natürlich helfen, wenn ich eine bestimmte Art von Film drehe. Und manchmal hilft es eben nicht und steht mir sehr im Weg.

Foto: Jessica Miglio

Mr. Allen, am 18.09.2001 sind Sie nach München gekommen, um über Ihren damals neuen Film, aber auch über die Terroranschläge von 9/11 zu sprechen. Wie haben sich Ihr Manhattan, Ihr New York, Ihr Land seitdem verändert? WOODY ALLEN: Das ist eine interessante Sache. New York hat sich verändert, aber es ist auch gleichgeblieben. Ich bin nur wenige Tage nach 9/11 nach Europa gereist. Jeder hat mich gefragt: »Mein Gott, wird Manhattan je wieder dasselbe sein? Ist das das Ende aller Comedy, das Ende von allem, was New York ausgemacht hat?«. Und ich meinte nur, nein, ganz und gar nicht. Es wird sich nichts Wesentliches, Ernsthaftes ändern. New York hat schon vorher schreckliche Dinge durchmachen müssen und wird es auch dieses Mal ohne größere Probleme überstehen. Es gibt kleinere Unannehmlichkeiten, zum Beispiel dass es jetzt länger dauert, wenn man von einem Flughafen abfliegt. Oder dass man bei Veranstaltungen überprüft wird und einem in die Taschen geschaut wird. Aber im Grunde genommen ist alles wie gewohnt. Die Theaterstücke laufen noch, Baseball- und Basketballspiele finden noch statt, Leute gehen in die Restaurants, tausende Menschen besuchen Stadien oder sie gehen shoppen. Sie tun alles weiterhin so, wie sie es vor 9/11 getan haben. Die essentiellen Dinge sind so geblieben, wie sie immer waren. Wenn sie einen Tag vor 9/11 in New York gewesen sind und heute wieder einen Tag hier verbringen würden, dann würden sie als Tourist keinen Unterschied feststellen.


25

September2019 Dezember 2012

| ANGESEHEN |

Filme im Dezember Alles außer gewöhnlich Das französische Erfolgsduo Eric Toledano und Olivier Nakache kann Filme wie »Ziemlich beste Freunde« und »Das Leben ist ein Fest« auf seinem Konto verbuchen. Nun erzählen die Filmemacher einmal eine Geschichte aus dem wahren Leben. Und wieder treffen sie genau den richtigen Ton. Bruno (Vincent Cassel) und Malik (Reda Kateb) sind Freunde, die voll in ihrer Arbeit aufgehen. In einer jüdischen Einrichtung betreuen sie geistig behinderte Jugendliche und junge Erwachsene. Zu ihren Schäfchen gehören u. a. ein autistischer Klient, der immer einen Kopfschutz tragen muss, weil er sich selbst verletzt. Oder ein junger Mann, der regelmäßig von der Polizeistation ab-

geholt werden muss, weil er ohne Not die Notbremse der Metro zieht. Allerdings kommt er immer ein Stückchen weiter. Ein Erfolg! Bruno und Malik müssen viel zu viele Fälle betreuen und an allen Ecken sparen. Dem Mangel begegnen sie mit Leidenschaft. Aber dann kommen staatliche Inspekteure ins Haus, das ohne offizielle Genehmigung arbeitet. Weil sich mit besonders schweren Fällen kein Profit erwirtschaften lässt, hat man seit 15 Jahren ein Auge zugedrückt. Aber nun drohen die 40 Kids in Heimen zu landen. Der Abspann zeigt die echten Helden, deren Einsatz dieser wunderbare Film würdigt. Man kann vor ihnen nur den Hut ziehen. »Alles außer gewöhnlich« ist eine Tragikomödie im besten Sinne, deren Humor nie auf Kosten der Behinderten geht und der den ernsten Hintergrund nie aus den Augen verliert.(anw)

BUNDESSTART: 07.12.2019alles-ausser-gewoehnlich-derfilm.de

Wild Rose Rose-Lynn Harlan (Jessie Buckley) packt ihre CDs zusammen, nimmt die US-Karte und die Fotos von der Country-Metropole Nashville von der Wand. Die Freiheitsstrafe ist verbüßt. Mit einem Sender am Knöchel gehts ins heimische Glasgow. Marion (Julie Walters) nimmt ihre Tochter wortlos in Empfang. Sie hat sich um Roses Kinder gekümmert. Der kleine Sohn begrüßt seine Mutter stürmisch, die Tochter bleibt reserviert. Rose hat mit ihrem Dasein in der schottischen Hafenstadt abgeschlossen. Es zieht sie magnetisch in die Staaten und dort ins besagte Nashville, wo sie eine Karriere als Countrysängerin anstrebt. Zunächst aber gilt es, als Reinigungskraft im Haushalt der reichen,

aber bodenständigen Susannah (Sophie Okonedo) ein paar Pfund zu verdienen. Durch Zufall kommt dort Roses Gesangstalent ans Licht. Die beiden Frauen beginnen sich anzufreunden. Susannah verschafft Rose einen Termin bei ihrem Radio-Idol Bob Harris. Und sie hat noch weitere Einfälle, um ihrem Schützling Starthilfe zu geben. Aber Rose ist ein komplizierter Charakter. »3 Akkorde und die Wahrheit« trägt Rose auf ihrer Haut tätowiert und bringt damit die Essenz der Countrymusik auf den Punkt. Hauptdarstellerin Jessie Buckley verschmilzt völlig mit ihrer Figur. Wenn sie wie eine Nachtigall singt, und dazu bekommt sie mehrmals Gelegenheit, stellen sich selbst dem härtesten Deathmetal-Fan sämtliche Haare auf – vor Freude, versteht sich. Rose auf ihrer Reise begleiten zu dürfen, ist nicht einfach. Aber es lohnt sich. (anw)

Fotos: NRolf Konow / Warner Bros / ANNAPURNA PICTURES LLC All Rights Reserved

BUNDESSTART: 12.12.2019www.wildrose-derfilm.de

7500 Actionthriller, die im Inneren einer Verkehrsmaschine angesiedelt sind, haben für gewöhnlich leichtes Spiel. Im Flieger beschleicht viele ohnehin ein mulmiges Gefühl. Und wenn ein Film ziemlich realistisch zeigt, was an Bord schiefgehen kann, ist bei der nächsten Urlaubsreise kribbelnde Spannung vorprogrammiert. Von Berlin nach Paris soll der kurze Trip gehen. Kopilot Tobias Ellis (Joseph Gordon-Levitt) und Flugbegleiterin Gökçe (Aylin Tezel) sind ein Paar, versuchen das im Arbeitsalltag aber nicht hervorzukehren. Sie besprechen nur kurz, dass es mit dem KiTa-Platz für den kleinen John wieder nicht geklappt hat. Dann hebt der Flieger ab und der Alptraum nimmt seinen Lauf. Als den Piloten ihre

Snacks serviert werden, stürmt ein bewaffneter Mann das Cockpit und verletzt den Piloten schwer. Es gelingt Tobias, die Kabinentür wieder zu schließen und den Angreifer vorerst unschädlich zu machen. Aber es sind noch mehr Terroristen mit dringendem Todeswunsch an Bord. Sie drohen mit der Ermordung von Geiseln, wenn Tobias nicht die Tür öffnet. Aber das kann der Mann, von dem das Leben von 85 Passagieren abhängt, natürlich nicht tun. Spielfilmdebütant Patrick Vollrath (oscarnominiert für »Alles wird gut«) präsentiert international konkurrenzfähiges, deutsches Kino. Sein Film teilt nicht wirklich die Intensität eines »Flug 93«, nimmt aber im weiteren Verlauf eine überraschende Wendung. Es ist ein Moment der Stille, der bei all dem Gezeter wohl den größten Eindruck hinterlässt.(anw)

BUNDESSTART: 26.12.2019www.7500-film.de


26

Dezember 2019

| DDR-COMICS |

Bildgeschichten in der DDR Teil 5: Harry Schlegel WER IN DER DDR BILDGESCHICHTEN LESEN WOLLTE, kam um die kleine, leider recht mickrige Zeitung »Atze« nicht herum. Monatlich erschienen im DIN A5-Format hauptsächlich Bildgeschichten, die von Revolution, Fortschritt und Kampf für den Sozialismus erzählten. Man las diese zwar, fand aber alles ziemlich öde. Mit wesentlich mehr Hingabe lasen Pioniere und FDJler die Seiten mit Fix und Fax von Jürgen Kieser (siehe vorherige Ausgabe) und die Arbeiten von Harry Schlegel.

PAT WAR DER ERSTE WIRKLICHE REVOLUTIONÄR. Über Jahrzehnte

erkennbar an seinem grünen Wams.

Aufmüpfigen in den Kerker oder bestachen Richter und Polizei. Doch Pat und Freunde (später hauptsächlich sein treuer und sehr starker Begleiter Gottlieb) halfen den armen Menschen, klärten die Missstände auf und sorgten oft dafür, dass die Obrigkeit ihre gerechte Strafe erhielt. Als Bonus konnte der Leser Dinge in den Zeichnungen suchen, die es zu der beschriebenen Zeit eigentlich noch gar nicht gab. Als dann Willy Moese, der monatlich den Strip »Rolle und Robby« für die »Atze« gestaltete, aus politischen Gründen nicht mehr für Kinderzeitschriften zeichnen durfte, übernahm Schlegel dessen Part ab April 1980 mit dem Kinderpärchen »Max und Maxi«. Bis zum Februar 1990 kamen hierbei 111 verschiedene Strips zusammen. Da der Künstler sehr umtriebig war, entstanden auch noch über 100 Titelbilder und viele Comics für die »Frösi«. So geisterte etwa »Korbine Früchtchen« durch das Heft und die Brausepulverwerbefigur »Käpt’n C-Vit«. »Korbine Früchtchen«

war übrigens eine Erdbeere, die in Wald, Feld und Flur wichtige Früchte, Kräuter und Gemüse einsammelte, damit der »Tisch unserer Republik« (DDR) noch besser und reichhaltiger gedeckt war. Das bedeutete, dass zum Beispiel die Gartenbesitzer viel von ihrer Ernte dem Obst- und Gemüsehandel zur Verfügung stellen sollten. Allerdings war der Weg ein komischer, denn die Aufkaufprämien entpuppten sich höher als die staatlich gestützten Verkaufspreise. Jugendliche hatten dieses »Gesetz der Politischen Ökonomie des Sozialismus« richtig erkannt und nutzten es zur Aufbesserung des Taschengeldes weidlich aus. Leider wurde es nach der Wende sehr ruhig um Harry Schlegel. Er zog sich in seine erzgebirgische Heimat zurück und legte keine künstlerischen Spuren mehr. 2004 gab es im kleinen Ort Lichtentanne noch eine umfassende Personalausstellung, auf der man endlich wieder »Max und Maxi« bewundern konnte. Im Jahre 2009 verstarb Harry Schlegel.(tbe)

Grafiken: Harry Schlegel

Der 1930 im Erzgebirge geborene Harry Schlegel erlernte den Beruf eines Werbe- und Gebrauchsgrafikers und arbeitete zunächst für die Kinderzeitschrift »Frösi«. Hier entwarf er erste Figuren und illustrierte mit Freude Geschichten und Kinderspäße. 1965 übernahm Schlegel dann den Platz seines Kollegen Richard Hambach in der Redaktion der Bildgeschichtenzeitschrift »Atze«. In den ersten Jahren experimentierte der Künstler fleißig mit Figuren und gestaltete verschiedene Mehrteiler, wie zum Beispiel »Die seltsamen Abenteuer des Kapitäns Jonathan Pappendick« oder »Pedro und Senior Coco«. Die waren schon sehr unterhaltend und zogen die jungen Leser in ihren Bann. Mit »Pats Reiseabenteuer« gelang Harry Schlegel schließlich der große Coup, denn es wurde die langlebigste Serie in der Geschichte des DDR-Comics: Sie erstreckte sich über fast 300 Folgen und war von 1967 bis 1991 stets auf einer Doppelseite in der Mitte der »Atze« zu finden. Pat war ein Geselle, der im vorvergangenen Jahrhundert erst durch England, dann durch das Erzgebirge, Halle, Bitterfeld und Thüringen wanderte, überall neue Arbeiten ausprobierte und immer wieder die Ungerechtigkeiten mitbekam, unter denen die jeweiligen Dorfbewohner zu leiden hatten. Grafen, Fürsten und die Pfaffen machten den einfachen Leuten nämlich das Leben schwer, wollten immer mehr Abgaben, sperrten die


27

Dezember 2019

| SCHÖNE BÜCHER |

Endgültige Titel für die Mauer Nun ist das Satiremagazin Titanic auch schon wieder 40 Jahre alt. Auf seinen Wegen hat es zuerst die Westdeutschen und ihre komischen Bundeskanzler begleitet und später die wiedervereinigten Deutschen. Allerdings war die Teilung Deutschlands schon immer der Auftrag des Heftes, das Monat für Monat in Frankfurt am Main produziert wird und von Anfang an alle guten Satiriker in sich aufnahm. Da waren die wunderbaren Robert Gernhardt, F.W. Bernstein, F.K. Waechter, natürlich Peter Knorr, Eckerhard Henscheid und Michael Rudolf. In neuerer Zeit sollten Namen wie Martin Sonneborn, Leo Fischer, Hans Zippert und Rudi Hurzlmeier geläufig sein. Der 40. Geburtstag von Titanic wird nun mit einem superdicken Buch begangen. Auf 415 Seiten sind zum einen die Titelblätter zu bewundern, bereits erschienene und für viel Wirbel sorgende Texte und neue Beiträge, die sich mit dem Kampf für freie Satire und gegen wütende Politiker beschäftigen. Natürlich gibt es ein Wiedersehen mit der Zonen-Gabi, die statt einer herbeigesehnten Banane eine geschälte Gurke in der Hand hält. Auch die vielen Titelbilder mit Helmut Kohl, den die Titanic-Leute ›Birne‹ tauften, und seiner Ziehtochter Angela Merkel sind zu bewundern. Auch einige Titel kamen ins Buch, die von der Redaktion letztlich abgelehnt und durch einen anderen gemeinen Witz ersetzt wurden. Das Titanic-Buch ist wohlgelungen, immer schön fies, verdammt lustig und auch für den täglichen Frühsport (weil schwer) geeignet.(tbe)

Cover: Verlage

»Titanic — Das endgültige Titel-Buch« Kunstmann Verlag, München

WER LIEST DENN DA? Dienstag, 3. Dezember 2019

Jürgen Valdeig & Steffen Raßloff Malerisches Erfurt Beginn 20 Uhr | Eintritt 6 / 5 € Donnerstag, 5. Dezember 2019

Showdown zum 4. Krimifestival Romy Hausmann „Liebes Kind“ Beginn 20 Uhr | Eintritt 10 / 9 €

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Kati Naumann Was uns erinnern lässt Beginn 20 Uhr | Eintritt 8 / 7 €

Dienstag, 28. Januar 2020

Steffen Schroeder Mein Sommer mit Anja Beginn 20 Uhr | Eintritt 12 €

Tickets in der Buchhandlung Peterknecht und im Ticket Shop Thüringen oder unter www.peterknecht.de

www.peterknecht.de

Whiskey und ewige Alben

Mein Sommer mit Anja

Noch ein letzter Text zum Woodstock-Festival, das bekanntlich vor 50 Jahren stattfand. Es gibt nämlich noch eine tolle Biographie über einen Star des Festes: Janis Joplin. Am 19.1.1943 in Port Arthur/Texas geboren, starb sie nach einem wilden und kurzen Leben voller Drogen, Alkohol und Musik am 4.10.1970 in Hollywood/Kalifornien. Diese wenigen Jahre packte die Chronistin der amerikanischen Musikgeschichte, Holly George-Warren, in ein dickes Buch. Auf allen Seiten vermeint man ein Knistern zu hören, Spannung kriecht aus jedem Satz und man weint sogar hemmungslos, wenn wieder die Abstürze und Drogenexzesse zur Sprache kommen. Mitreißend ist alles geschrieben, man kann nicht aufhören mit dem Lesen. Geblieben sind von JJ tolle Musik, ewige Alben und Inspiration für andere Musiker. Melissa Etheridge sagte über Janis Joplin: »Janis war Stilikone, Sound und Inspiration für Männer und Frauen auf der ganze Welt. Sie spielte niemanden, sie war stets sie selbst.« Janis Joplin ist die beste Bluessängerin aller Zeiten nach Bessie Smith. Sie ging auf Tournee, spielte mit berühmten Musikern (Hendrix, Cocker, Hawkins) und war irgendwie noch das unscheinbare Mädchen, das eine große Brille trägt, ängstlich schaut und eine große Flasche Whisky in den Händen hält. Sie prägte auch den Spruch: »Wer Drogen nimmt, muss verrückt sein, wenn er sich doch mit Whiskey vollsaufen kann.« Janis Joplins Biografie muss jeder Musikfan gelesen haben, denn sie zeigt auch die Zeit der Hippies und der 1960er Jahre auf.(tbe)

Ein heißer Sommer in den Achtzigern. Für Konrad sind alle Sorgen noch fern, vor allem in den großen Ferien. Die verbringt er im Freibad Floriansmühle, immer mit seinem geistig leicht behinderten Freund Holger. Dann liegt eines Tages ein toter Specht unter ihrem Kletterbaum, und daneben steht ein trotziges Mädchen. Anja hat kurze Haare und ist anders als alle Mädchen, die Konrad kennt. Sie ist abgehauen, schläft draußen, in einem Versteck im Park. Eine geheime Freundschaft beginnt. Konrad bringt Anja Essen, hilft ihr, sie treffen sich im Freibad und zu Ausflügen. Als sie ein Zeltlager von Stadtstreichern aufstören und gerade noch davonkommen, begreift Konrad erst, wie eigensinnig und gefährlich Anja wirklich lebt — da ist er längst in sie verliebt. Warum ist Anja von ihrer Familie weg, und was soll daraus werden? Stückweise gibt sie ihre Geschichte preis, doch niemand darf von ihr erfahren, Konrad muss immer mehr lügen, kümmert sich kaum mehr um Holger, bei dem indessen zarte Eifersucht erwacht. Und Konrad muss sich fragen, wohin er selbst eigentlich gehört. Steffen Schroeder erzählt von einem Jungen aus gutbürgerlichen Verhältnissen, einer Freundschaft zu dritt und einem Geheimnis — der Liebe zu einem wilden Mädchen, das mit allen Regeln bricht.

Holly George Warren: »Janis Joplin — Nothing Left to Lose« Droemer Knaur Verlag, München

Steffen Schroeder stellt das Buch als Deutschlandpremiere am 28.01.2020 bei Peterknecht vor.

Steffen Schroeder: »Mein Sommer mit Anja« Rowohlt, 256 Seiten

(flb)


28

September Dezember Oktober 2019 2012

Cover: Labels, Agentur

| TONTRÄGER |

Neue Platten »BLUES KINGS OF BATON ROUGE« SAMPLER 

| TIPP |

SEEED: »BAM BAM«

(BMG Rights / Warner)

In den 1970er der DDR Jahren war Bluesmusik groß geschrieben. Jede Menge Bands brachten den Sound der amerikanischen Schwarzen dem ostdeutschen Publikum näher. Da man offiziell Deutsch singen musste, kam so manch Eigenartiges auf LP oder ins Radio. Die meisten Musiker orientierten sich am Sound aus Baton Rouge/Louisiana, der Hochburg des Blues. Nun gibt es für Fans auf 2 CDs einen Querschnitt dieser Musik aus der Zeit zwischen 1954 und 1971, mit u. a. Slim Harpo, Lightnin’Slim, Moses Smith und Robert Pete Williams. Ein Extraheft mit Biographien ist beigelegt. »THE ELVIS PRESLEY CONNECTION — VOL. 1« SAMPLER

Nach sieben Jahren hat Seeed ein neues Album veröffentlicht — eine Erneuerung, die trotzdem den Sound früherer Jahre integriert. Seeed haben Dancehall hierzulande salonfähig gemacht und Reggae mit deutschen Texten verbunden. Man sollte »Bam Bam« in der Nähe einer Tanzfläche hören, denn die Beine fangen gleich beim Einsteiger »Ticket« an zu zucken. Es überfällt den Hörer ein gigantischer Groove, voll mit modernem Reggae. Besonders beachtenswert ist der Song »What a Day«, den das 2018 verstorbene Urmitglied Demba Nabés schrieb. Eine Verneigung! IQ: »RESISTANCE« 

(Giant Electric / Soulfood)

(Bear Family Records)

Als der Rock’n’Roll seinen Siegeszug begann, war es ein großes Glück, dass ihm Elvis Presley mit seinem Stil den nötigen Kick verpasste. Seine Songs sind bis heute Spitze und wurden bereits in den 50er Jahren gecovert. Nun gibt es eine Kollektion mit PlattenfirmaKollegen (Carl Perkins, Jerry Lee Lewis), englischen Musikern, die die Songs ganz eigen interpretieren sowie Pop- und Jazzmusikern. Unter den 33 Aufnahmen befinden sich seltene Einspielungen und ein Cover von The Eagles aus dem Jahr 1954. Es ist toll, die genialen Songs in anderen Varianten zu hören. HELLOWEEN: »UNITED LIVE« 

(Nuclear Blast / ­ Warner Music)

Worauf Fans aus aller Welt warteten, fand in den letzten zwei Jahren statt: Für viele Shows auf der ganzen Welt taten sich die Urmitglieder der deutschen Heavy-Band mit der aktuellen Besetzung zusammen und hauten den Zuschauern sowas von Power und Bang! um die Ohren, dass es eine Freude war. Als herrliches 3er Album gibt es nun die ganze Show. Bekannt wurden Helloween mit den »Keeper Alben«, die zu den Meilensteinern des Power Rock zählen. Andi Deris dazu: »Diese Reise war voller magischer Momente, die man mit Worten nicht beschreiben kann.«

Tapfer kämpfen die Briten IQ sich als Progrockband durch die Welt. Mit ihrem Sound zwingen sie jeden zum Zuhören, ist er doch mit schwerem Groove ausgestattet. Viel Atmosphäre tropft aus den Songs, vorgetragen mit schwermütigen Gesang Peter Nicholls. Musikalisch ist alles recht sphärisch. Eine tiefe Traurigkeit begleiten die melancholischen Songs auf allen langen Minuten. Das 22-minütige »The Great Spirit Way« punktet mit überschäumender Langsamkeit, bei der man sich an den sich aufbauenden Groove gewöhnt und nach dem Ende gerne mehr haben würde. FISCHER Z: »SWIMMING IN THUNDERSTORMS« 

(So Real Records)

Auch im 42. Jahr haben John Watts und F­ ischer Z ein hervorragendes Album geschaffen. Unbequem wie eh und je, kraftvoll nicht minder, entstanden ausdrucksstarke Stücke, die mit poetischen Texten bestechen und soziale und politische Themen aufgreifen. Musik und Texte sind klug aufeinander abgestimmt und zeugen von einem blitzgescheiten Watts, der mit kraftvoller Stimme die Lieder nach vorne peitscht. Ein musikalischer Mix aus Punk, Offbeat und ein wenig Folk. Fischer Z können dem Nachwuchs viel mit auf den Weg geben und an die Wand spielen.(tbe)

Foto: Agentur

(Bear Family Records)

Heavy Metal mit idiotischen Texten Ein Gitarrist übt – nur zum Schein Wollte auch mal Rockstar sein Er verspielt sich schon seit Stunden So hat man ihn für doof befunden Er wird verscharrt in nassem Sand Mit seiner Klampfe in der Hand Solche und andere Texte präsentieren immer wieder bei passender Gelegenheit (sprich: Konzerte) die Gothaer Kapelle Harnstein. Ok, einen Harnstein möchte man, medizinisch gesehen, nicht unbedingt haben, aber die Musiker in geballter Ladung umso mehr. Entstanden aus der Spaßkapelle »Wie’en« verfolgte der Nachfolger nur das eine Ziel: Mit deftigen, fast idiotischen Texten, verzerrtem Heavy Metal und irgendwie Punk die Zuschauerschar auf das Schönste zu unterhalten. Nun sind Andreas Köhler, Jörg »Fips« Freytag, Sören Wenzel und Ingo Liebe bereits zehn Jahre als Harnstein unterwegs und fühlen sich immer noch wohl. Jede Hochzeit, die lange halten soll, jede Kirmes mit anschließendem Komasaufen und jede anständige Party sollten das Quartett auf dem Zettel haben und nach harten Gagengesprächen bis zum bitteren Schluss spielen lassen. Musikalisch orientieren sich die Gothaer an Rammstein, Manowar, Metallica, Toni Marschall und Green Day. Alle werden musikalisch veralbert, in den Abgrund getrieben und textlich zur Sau gemacht. Da singt man über den Besuch des Fleischers seines Vertrauens (»Wurst aufs Brot«), berichtet im Song »Sexshop« über den Besuch eines Sexshops und greift zu »Whiskey oder Aro«. Nun also eine Geburtstagsparty, bei der alle Thüringer dabei sein sollten. (tbe) Harnstein 07.12. 2019, »Londoner«, Gotha


29

September2019 Dezember 2012

Foto: Wand

| KOLUMNE |

Weiße Weihnacht DOMINIQUE WAND

Ok liebe Leute, Weihnachten steht vor der Tür und die Dezemberkolumne steht an! Und nun sitze ich vor meinem Rechner und habe Zweifel. Klar, es wäre doch so einfach, es mal wieder zu tun! Sich mal wieder über all die Absurditäten deutscher, ach komm, machen wir es groß, europäischer Weihnachtsgepflogenheiten lustig zu machen. Denn es ist ja auch zu verlockend. In Erfurt wird gerade der Weihnachtsmarkt aufgebaut. Irgendwo im Thüringer Umland müssen sie schon stehen, die Tanklaster, vollgefüllt mit ranzigem Bratfett, um all die Kreppel, Krapfen und wie das tödliche Fettzeug auch immer heißen mag, darin zu baden. Irgendwelche Händler müssen schon seit Monaten damit beschäftigt sein, die vielen blinkenden Weihnachtsmannmützen und Elchgeweihe bei möglichst billigen chinesischen Fabriken containerweise einzukaufen, um sie dann den krapfenschwangeren Weihnachtsmarktbesuchern nach dem siebzehnten Glühwein als unverzichtbar anzudrehen. Irgendwo in Europa hacken sich gerade osteuropäische Männer den letzten Wirbel aus dem Rückgrat, um uns mit all den beliebten Fichten, Tannene und Gehölzen zu beglücken, die wir dann unter leichtem Herzinfarktverdacht in unsere überheizten Buden zwängen und an denen wir spätesten am 26. Dezember verzweifeln, weil die Dinger sich haaren wie rollige Katzen im Frühjahr. Und natürlich macht es einen diebischen Spaß, dabei zuzu-

schauen, wie das gesamte soziale Gefüge um einen herum wieder am Planen ist. Endlich Weihnachten? Hahaha! Toter Vogel bei Oma Gerda am zweiten Weihnachtsfeiertag oder doch lieber einen Tag später? Aber dann ist Onkel Klaus ja alleine und den sehen wir ohnehin so selten … Man kennt das! Und mal ganz zu schweigen von den Orgien, die jetzt wieder in den Konsumtempeln des Landes abgefeiert werden. Man halte mir eine Pistole an den Kopf und frage mich, welch unsinnig Ding ich denn noch bräuchte? Nach kurzem Nachdenken wäre die ehrlichste Antwort: Drück ab! Ich könnte das jetzt endlos fortsetzen, Weihnachten ist in den meisten Fällen ein so bigottes Fest, dass es selbst Menschen mit ganz viel Schwammigkeit zwischen den Synapsen auffällt. Aber in diesem Jahr ist für mich all das so belanglos. Denn wir sind einen Schritt weiter. Vor rund einem Monat waren Wahlen in Thüringen. Wahlen! Demokratisch! Frei! Anonym! Ein Prinzip, für das ich mit zarten fünfzehn Jahren in der ehemaligen DDR auf die Straße ging. Zu einem der der ersten Friedensgebete in die Predigerkirche. Meine Mutter versuchte mir unter Tränen, jenen Abend auszureden, weil nicht abzusehen war, wie die alten Männer und ihre willfährigen Helfer in Uniform reagieren würden. Und meine Freunde und ich und einige Wenige taten es trotzdem. Und fanden auf dem Domplatz einige hunderte Gleichgesinnte. Und dieses

unglaubliche Gefühl, ängstlich, aber zuversichtlich, in der braunkohleschwangeren Luft für Freiheit zu demonstrieren, möchte ich nie missen. Vor rund einem Monat waren Wahlen in Thüringen. Wahlen! Demokratisch! Frei! Anonym! Und fast ein Viertel der Thüringer haben die AfD gewählt! Eine AfD, die unter der, ich benutze mal den Begriff, Führung von Björn Höcke steht. Das hat alles in mir, meinen Bauch, meinen Geist, mein Verständnis, meine Empathie ganz grundsätzlich gekränkt! Und Ihr feiert Weihnachten? Wirklich? Die Leute sehen dabei zu, wie eine CDU, die maßgeblich verloren hat, zumindest in Teilen mit dem Gedanken spielt, mit der AfD zu koalieren! Dringender Hinweis — ich habe hier bei mir noch einige ausrangierte Geschichtsbücher rumliegen! Vielleicht möchte sich jemand aus den Reihen der Christdemokraten mal eines ausleihen! Es war ein gewisser Franz Joseph Hermann M ­ ichael Maria von Papen, der von 1921 bis 1932 der konservativen Zentrumspartei angehörte und der sich letztlich als Steigbügelhalter Hitlers herausstellte. Damals glaubten auch so einige Konservative, die Nationalsozialisten seien nur nützliche Idioten, die es durch Einhegung zu bändigen gelte. Welch ein fataler Irrtum! Nicht nur Weihnachten kommt jedes Jahr wieder. Nein, auch Geschichte kann sich wiederholen! Euer Dominique Wand

Ein Schaf für’s Leben Schauspiel für Kinder ab 5 nach Maritgen Matter in einer Fassung von Kerstin Lenhart

Ab 06. Dezember 2019 www.theaterhaus-jena.de


30

Dezember 2019

Termine & Tagestipps Dezember 2019 VOM 01.12.2019 — 12.01.2020 Kulturhof Krönbacken »Ausstellung des Fachbereiches Kunst der Universität Erfurt« Malerei, Zeichnung, Fotografie, Installation, Skulptur und Video VOM 04.12.2019 — 03.03.2020 Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a »Von und mit allen Sinnen« Sonderausstellung VOM 13.12.2019 — 12.01.2020 Naturkundemuseum »Von der Sonne verwöhnt — Die Natur im Sommer« Sonderausstellung zum 24. Naturfotowettbewerb NOCH BIS 20.12.2019 Bibliothek Domplatz »Die zweite Familie« Fotodokumentation über psychisch kranke Menschen in Pflegefamilien NOCH BIS 26.12.2019 Felsenkeller am Domplatz «Florales zur Winterzeit — Weihnachtsbindeschau« NOCH BIS 28.12.2019 Haus zum Bunten Löwen, Krämerbrücke 4 «Jahresendflimmern« Weihnachtsausstellung der Mitglieder des VBK Thüringen NOCH BIS 11.01.2020 Galerie Rothamel, Kleine Arche 1a »Moritz Götze — Das druckgrafische Werk / Marten Schädlich — Draußen« Moritz Götze wurde 1964 in Halle geboren. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass er eines der umfangreichsten künstlerischen Oeuvres unserer Zeit hinterlassen wird: Malerei, Baukunstwerke, Emails, Mosaiken, Skulpturen, Objekte, Zeichnungen und Grafiken. Er trat bei hunderten Einzel- und Gruppenschauen weltweit in Erscheinung, an renommierten wie an exzentrischen Orten. Werke des Künstlers sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen zu sehen. Bisher publizierte er mehr als zwei Dutzend überwiegend opulenter und immer erlesen schöner Kataloge. Moritz Götzes Druckgrafiken sind Entdeckungsreisen in die große Welt und ihre geheimnisvollen Winkel, voller Staunen, mit einem Blick für die Verlockungen und Absurditäten des Lebens. Der Stil ist stets unverkennbar, die technische Umsetzung brillant. Auf dem Gebiet der Serigraphie hat Moritz Götze Bahnbrechendes geleistet, in seinen Mappenwerken ebenso wie mit seinen mehrteiligen Arbeiten. Marten Schädlich, geboren 1986 in Leipzig, steht am verheißungsvollen Beginn eines künstlerischen Weges. Seine klug komponierten und elaboriert ausgeführten Gemälde erscheinen vordergründig naiv, bestechen aber mit immer größerer Intensität, je länger man sich ihnen nähert.So wie vielleicht kein anderer Künstler spiegelt Marten Schädlich das Universum in den Köpfen seiner Generation, gelegen zwischen Resignation, Rebellion, Tristesse, dominanten Frauen und grünem Biedermeier. Gegenstände und Kategorien definiert er neu und bringt sie in ein unerwartetes Licht. Es entsteht ein neues Bild unserer Zeit. NOCH BIS 12.01.2020 egapark «Winterleuchten — Eine Welt aus Licht

und Farben« Der winterliche egapark wird zu einem Ort voller Licht und Farben. Bäume und Sträucher strahlen in warmen, satten Tönen, kunstvolle Lichtobjekte und klangvolle Videoinstallationen säumen die Wege. Sie tauchen ein in eine Lichterwelt, erschaffen und installiert durch den Lichtgestalter Wolfgang Flammersfeld. Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7 «Marlene Dietrich — Die Diva. Ihre Haltung. Und die Nazis« Die Ausstellung rekonstruiert die ablehnende Haltung des Weltstars Marlene Dietrich zum Nazi-Regime und ihr Verhältnis zu Deutschland über einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren anhand zahlreicher Dokumente, Fotos, Presseartikel und Filmmaterialien. NOCH BIS 26.01.2020 Kunsthalle Erfurt, Fischmarkt 7 «Aggroschaft — Marc Jung & The Gang / Marcus Glahn — Was soll man?« Die Arbeiten des Fotografen Marcus Glahn, Absolvent der Bauhaus-Universität Weimar, sind meist Dokumentationen des Zeitgeschehens. In seiner aktuellen Serie widmet er sich dem Thema der Identität. In Form einer konzeptuellen Fotoserie hat Marcus Glahn sich auf die Spuren einer ethnischen Minderheit begeben, den Siebenbürger Sachsen in Rumänien, und untersucht, was von der einstigen Lebensgemeinschaft und ihrer Tradition noch geblieben ist. Aufgrund der weltweit zunehmenden nationalistischen Tendenzen, die sich u. a. in einem beunruhigenden Rechtsruck in Europa äußern, hat seine Serie, in der es um die Auseinandersetzung mit Fragen der Herkunft geht, gesellschaftspolitische Relevanz und Aktualität. NOCH BIS 31.01.2020 Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7 «Landschaft mit Campanile II« Im April 2015, siebzig Jahre nach der Befreiung des KZ Buchenwald und dem Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde erstmals eine Foto-Serie gezeigt, in der der Glockenturm der Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald — der Campanile am Ettersberg — in einen Dialog trat mit Orten der Hochkultur in Erfurt. Für die Präsentation der Serie wurde bewusst der Erinnerungsort Topf & Söhne gewählt — als ein Ort der Mittäterschaft an den Verbrechen der Nationalsozialisten. Am gleichen Ort will auch die neue Serie «Landschaft mit Campanile II« einen Beitrag zur Erinnerungskultur

leisten gegen den Trend, endlich einen Schlussstrich unter eines der dunkelsten Kapitel unserer deutschen Geschichte ziehen zu wollen. Neben Orten in Erfurt werden erstmals auch Orte der deutschen Klassik in Weimar mit dem Campanile am Ettersberg konfrontiert, u. a. das Goethe-Wohnhaus am Frauenplan, das Deutsche Nationaltheater und das im 100. Bauhausjahr in den Fokus gerückte Quartier der Moderne. NOCH BIS 02.02.2020 Angermuseum «Aufmunterung zur Kunst — Bartholomäus Bellermann und Heinrich Dornheim — Kunst in Erfurt um 1800« Heinrich Dornheim hinterließ zahlreiche Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen, Ansichten der Stadt Erfurt und der näheren Umgebung, die seinen Ruf als Erfurter Landschaftsmaler der Zeit zwischen 1790 und 1830 begründeten. Als Wiederentdeckung wird neben den Bildern Dornheims auch das künstlerische Werk des Kaufmanns, Galeristen und malenden Kunstliebhabers Bartholomäus Bellermann vorgestellt, dessen Blick auch der Thüringer Landschaft galt. Dank der «Aufmunterung« durch Statthalter Dalberg haben beide Maler die Kunst in Erfurt um 1800 beflügelt. NOCH BIS 16.02.2020 Stadtmuseum »Zuhause in Erfurt — Kinderzeichnungen aus aller Welt« NOCH BIS 23.02.2020 Schloss Molsdorf, Schlossplatz 6 «Albrecht Tübke — Die Anmut des Realen« Die Personalausstellung präsentiert Arbeiten des deutschen Malers und Fotografen Albrecht Tübke (geboren 1971 in Leipzig). Als Maler widmet sich Albrecht Tübke neben der Porträt-Malerei auch dem Stillleben. Dabei stehen seine Ölgemälde in der Tradition der klassischen Lasur-Malerei aus der Zeit der Renaissance. In langwierigen und komplexen Arbeitsprozessen werden die Bilder in vielen übereinander liegenden transparenten Schichten gemalt. Die so entstandenen Ölbilder haben eine hohe Genauigkeit im Detail und weisen eine beeindruckende Farbtiefe auf. NOCH BIS 28.02.2019 Stadtarchiv, Gotthardtstraße 21 »Ein Bürgerwall für unsere Altstadt!« Am 10. Dezember 1989 waren so viele Erfurter dem Aufruf zur Bildung eines menschlichen Schutzwalles zur Rettung der Erfurter Altstadt gefolgt, dass eine

vollständig geschlossene Menschenkette um die Innenstadt gebildet werden konnte. Diese besondere Demonstration war der Höhepunkt eines über Jahre angeschwollenen Protestes gegen die Zerstörung der denkmalgeschützten Erfurter Altstadt und der Beginn des Erhalts und der Restaurierung Alt-Erfurts, vor allem des Andreasviertels. NOCH BIS 29.02.2020 Außenstelle der Behörde der StasiUnterlagen, Petersberg 19 «Zersetzung. Repressionsmethode des Staatssicherheitsdienstes« Plötzlich gerät das Leben aus den Fugen: Da tauchen merkwürdige Gerüchte auf, man würde für die Stasi spitzeln, anonym zugesandte Fotos suggerieren, dass der Ehepartner fremdgeht, die Kinder verhalten sich merkwürdig abweisend, der Job geht verloren, in der Wohnung sind die Handtücher unerklärlicherweise Tag für Tag anders geordnet. Dass die Stasi hinter all dem steckt, ahnen die Wenigsten. Ebenso wenig erkennen sie, dass diese Vorgänge Teil einer planvoll eingesetzten Repressionsstrategie sind, die in der geheimpolizeilichen Arbeit »Zersetzung« genannt wird. NOCH BIS 08.03.2020 Museum für Thüringer Volkskunde, Juri-Gagarin-Ring 140a »Blau & Blaues« Die Welt, in der wir leben, ist an vielen Stellen in sattes Blau getaucht: Unsere Heimat ist der blaue Planet mit seinem azurfarbenen Himmel. Alltäglich ist die Blue Jeans, der Blaudruck Unesco-geadelt. Auffällig oft begegnet uns das facettenreiche Blau in der Werbung und in den Signets von Parteien, Banken und Wirtschaftsunternehmen. Wir gebrauchen Redewendungen wie »Ins Blaue fahren«, »blau sein« oder »mit einem blauen Auge«, also gerade noch einmal davongekommen zu sein. Die Ausstellung ist ein Geschenk an die Farbe Blau und alle Menschen, die sie lieben. NOCH BIS 03.05.2020 Alte Synagoge, Waagegasse 8 »Perspektiven — Die Alte Synagoge Erfurt« Zum 10-jährigen Jubiläum des Museums Alte Synagoge werden die zahlreichen »ikonischen« Motive wie Hochzeitsring oder Westfassade künstlerisch neu interpretiert. Ulrich Kneise aus Eisenach und Marcel Krummrich aus Erfurt treten in einen Dialog, ergänzt durch Essays von Elena Rauch und Henryk Goldberg. Ungewöhnliche Einblicke, spektakuläre Perspektiven und scheinbar Alltägliches verblüffen in einer großen Ausstellung in allen Etagen der Synagoge. NOCH BIS 31.05.2020 Kapellendorf, Wasserburg, Am Burgplatz 1 »Im Kochtopf und auf dem Dach. Pflanzen und Tiere in und um die Wasserburg Kapellendorf« Die Ausstellung geht tierischen und pflanzlichen Spuren im Umfeld der Wasserburg nach und erschließt dabei auch das naturnah erhaltene Außengelände zwischen Fischteich und Baumringen.


31

Dezember 2019

Blaue Zwiebel, Bonifaciusstraße 2, 19.30 Uhr Live: »Chameleon Walk« Gesang, Gitarre, Saxophon und die großartigen englischsprachigen Rock- und Popsongs der 60er, 70er und 80er Jahre.

So, 1. Dezember THEATER & BÜHNE DASDIE Brettl, 10 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie Theater Erfurt, 15 Uhr »Hänsel und Gretel« Märchenspiel von Engelbert Humperdinck Collegium Maius, Michaelisstraße 39, 16 Uhr »Fabelhafte Weihnachten« KABARETT & COMEDY Die Arche, 16 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« DASDIE Stage, 19 Uhr Live: »Simon Stäblein — Heul doch!« KONZERT Rathausfestsaal, Fischmarkt 1 »4. Philharmonisches Kammerkonzert — Traditionelles Barock-Adventskonzert«, 11 Uhr »Very British — Adventskonzert des Akademischen Orchesters Erfurt«, 17 Uhr Alte Oper, 19 Uhr Live: »Dresdner Kreuzchor« Weihnachtskonzert

Steigerwaldstadion, Parksaal, Arnstädter Straße 55, 20 Uhr Jazzmeile Thüringen 2019: »Herbie Hancock & Band« Auch im sechsten Jahrzehnt seiner unvergleichlichen Karriere gehört der Pianist und Komponist Herbie Hancock zu den stilprägendsten und wandlungsfähigsten Persönlichkeiten des modernen Jazz. KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Deutschstunde«, 11 Uhr »Pferde stehlen«, 16.45 Uhr »Joker«, 19 Uhr »Aretha Franklin — Amazing Grace« (OmU), 21.15 Uhr VORTRAG & FÜHRUNG Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, 14 Uhr »Öffentliche Führung« Kleine Synagoge, An der Stadtmünze 5, 15 Uhr »Öffentliche Führung« Eintritt frei! KIDS, TEENS & FAMILY Galli Theater »Hans im Glück«, 11 Uhr »Hänsel und Gretel«, 16 Uhr Theater Waidspeicher, 11 Uhr Puppentheater: »Kasper Mütze — Wie man einen Riesen foppt« Von Janosch Ab 4 Jahren! Landesfilmdienst, Brühler Straße 52, 15 Uhr Kinderfilm: »Die goldene Gans« Rathausfestsaal, Fischmarkt 1, 15 Uhr »Very British« Kinderkonzert des Akademischen Orchesters Erfurt Atrium der Stadtwerke Erfurt, Magdeburger Allee 34, 16 Uhr Erfurter Herbstlese 2019: »Rufus Beck liest Chris Colfer — Land of Stories« Ab 10 Jahren! Theater im Palais, 16 Uhr »Von Hasen und anderen Tieren«

KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Aretha Franklin — Amazing Grace« (OmU), 17 Uhr »Pferde stehlen«, 19 Uhr »Joker« (OmU), 21.15 Uhr Offene Arbeit, Allerheiligenstraße 9, 20 Uhr »Montagskino«

25.11.2019 – 05.01.2020 Täglich von 12 12 bis bis 24 24 Uhr Uhr täglich von SONSTIGES Domplatz, 10 — 20 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« Magdeburger Allee »Tapetenwechsel« Beim Tapetenwechsel öffnen drei ungewöhnliche Orte, die in einem Erfurter Stadtteil fußläufig beieinander liegen, für einen Sonntagnachmittag bis- Abend ihre Türen. Die Gäste ziehen in jeweils drei festen Gruppen mit einer Moderation von Ort zu Ort (z.B. Läden, Garagen, Wohnzimmer, Hinterhöfe, Terrassen, ...) und entdecken dabei lokale Kunst, Musik und einen Erfurter Stadtteil. Der genaue Startzeitpunkt und die teilnehmenden Locations sind kurz vor Start zu finden unter www.tapetenwechsel.jetzt REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 15 und 17 Uhr »Frau Holle oder guter Schnee fällt nicht von selbst« Ab 5 Jahren! Rudolstadt, Schminkkasten, Anger 1, 18 Uhr »Das letzte Mal« Ein Liebesthriller von Emmanuel RobertEspalieu Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 16 Uhr Junges DNT: »A Christmas Carol — Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens« Ab 6 Jahren! Weimar, Weimarhalle, Unescoplatz 1, 19.30 Uhr »4. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar« Gespielt werden: Maurice Ravel (Rhapsodie espagnole), Joaquin Rodrigo (Concierto de Aranjuez), Manuel de Falla (Suite Nr. 2 aus »Der Dreispitz«) und Claude Debussy (»Iberia« aus »Images« pour orchestre).

KIDS, TEENS & FAMILY Kleines Theater, Leipziger Straße 15, 10 Uhr Puppentheater: »Hänsel und Gretel« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Ab 3 Jahren! Theater Erfurt, 11 Uhr »Peterchens Mondfahrt« Kinderstück von Marcus Mislin nach Gerd von Bessewitz Ab 6 Jahren! SONSTIGES Domplatz, 10 — 20 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 9 und 11 Uhr »Frau Holle oder guter Schnee fällt nicht von selbst« Ab 5 Jahren! Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 10 und 12.30 Uhr Junges DNT: »A Christmas Carol — Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens« Ab 6 Jahren! Weimar, Weimarhalle, Unescoplatz 1, 19.30 Uhr »4. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar«

Di, 3. Dezember

THEATER & BÜHNE Collegium Maius, Michaelisstraße 39, 17 und 19 Uhr »Fabelhafte Weihnachten«

THEATER & BÜHNE Alte Oper, 14.30 und 17.45 Uhr »Die Weihnachtsbäckerei« Das Musical für die ganze Familie mit Liedern von Rolf Zuckowski Tourist-Info, Benediktsplatz 1, 16.30 und 18.30 Uhr »Tatort Erfurt« Krimispaziergang durch Keller und dunkle Hinterhöfe Himmelspforte, Marktstraße 6, 17 Uhr »Die Weihnachtsgans Auguste — Heiß und fettig« Collegium Maius, Michaelisstraße 39, 17 und 19 Uhr »Fabelhafte Weihnachten« DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!«

KABARETT & COMEDY Die Arche, 16 und 19.30 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm«

KONZERT Offene Arbeit, Allerheiligenstraße 9, 20 Uhr Live: »Geoff Berner & Band«

KONZERT Alte Oper, 16 Uhr Live: »Stefanie Hertel — Märchenhafte Weihnacht« Familienkonzert mit Lanny Lanner & Eberhard Hertel

KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Aretha Franklin — Amazing Grace« (OmU), 17 Uhr »Pferde stehlen«, 19 Uhr »Joker« (OmU), 21.15 Uhr

Mo, 2. Dezember

Programm für Dezember

06.12. ALTERNATIVE FRIDAY 07.12. HIRSCH-HEINRICH-SESSION: POLAROIT 07.12. AMICISSIA (Techno) 12.12. KING OF KARAOKE 13.12. HIRSCH-HEINRICH-SESSION: WATSON (FAROUL) 13.12. PYJAMA HILL: GIG 100! 14.12. ALL YOU CAN DANCE! (Indie / Hip Hop / Pop) 20.12. STOKERS UNDER THE SURFACE 21.12. HIRSCH-HEINRICH-SESSION: HERRMANN 21.12. DOPESHIT (Hip Hop) 23.12. ASTRA-MONTAGWEIHNACHTSSPECIAL 24.12. JESUS BIRTHDAY BASH 25.12. HOMECOMING (Elektro / Hip Hop / Indie) 27.12. INDIEDISCO 28.12. 90´s BABY! 31.12. SILVESTER-PARTY AUF 2 FLOORS JEDER MONTAG = ASTRA MONTAG!

www.engelsburg.club


32 LESUNG & BUCH Franz Mehlhose, 19.30 Uhr Poetry Slam: »Spill the Beans« Kultur: Haus Dacheröden, 19.30 Uhr Erfurter Herbstlese 2019: »Fröhlich lesen« Mit Susanne Fröhlich Buchhandlung Peterknecht, Anger 28, 20 Uhr Lesung: »Jürgen Valdeig & Steffen Raßloff — Malerisches Erfurt« VORTRAG & FÜHRUNG Restaurant Pavarotti, Fischmarkt 13, 18 Uhr Vortrag: »Goethe und die Freimaurerei« Referent: Dr. Gerhard Müller (Jena) Evangelische Studentengemeinde, Allerheiligenstraße 15, 19 Uhr Vortrag: »Wie hältst Du es mit der AfD? Rechtspopulismus innerhalb und außerhalb der Kirche« Referent: Pfarrer Dr. Frank Hiddemann Universität Erfurt, Theologische Fakultät, Domstraße 10, 19 Uhr Erfurter Universitätsgeschichten: »Die Augustiner-Eremiten an der frühneuzeitlichen Universität Erfurt« Referentin: Dr. Carolin Oser-Grote (Würzburg) Alte Synagoge, Waagegasse 8, 19.30 Uhr Vortrag: »Es werde Licht! — Künstliches Licht im jüdischen und christlichen Sakralraum« Referentin: Vera Henkelmann (Eschweiler) KIDS, TEENS & FAMILY Kleines Theater, Leipziger Straße 15, 10 Uhr Puppentheater: »Schneewittchen« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Ab 3 Jahren! Theater Waidspeicher, 10 Uhr Puppentheater: »Das kalte Herz« Von Wilhelm Hauff SONSTIGES Domplatz, 10 — 20 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 9 und 11 Uhr »Frau Holle oder guter Schnee fällt nicht von selbst« Ab 5 Jahren! Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 20 Uhr Gespräch: »Blühende Landschaften für alle? — Zwischen Subkultur und Solidarität: Alternative Lebensentwürfe in der DDR und heute« Stammtischgespräch in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena

Mi, 4. Dezember THEATER & BÜHNE

Tourist-Info, Benediktsplatz 1, 16.30 und 18.30 Uhr »Tatort Erfurt« Krimispaziergang durch Keller und dunkle Hinterhöfe Collegium Maius, Michaelisstraße 39, 17 und 19 Uhr »Fabelhafte Weihnachten« Himmelspforte, Marktstraße 6, 17 Uhr »Die Weihnachtsgans Auguste — Heiß und fettig« Theater Erfurt, 19.30 Uhr »Grimm! Die wirklich wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf« Musical von Thomas Zaufke

Dezember 2019

DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Galli Theater, 20 Uhr »Männerschlussverkauf« KABARETT & COMEDY Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr »In Alter Frische« Die Arche, 16 und 19.30 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« KONZERT Museumskeller, 20 Uhr Live: »Finn« Finn kommt aus dem Norden. Vom Dorf, wie er selbst sagt. 2010 ist er dann unverhofft in eine große TV Casting Show eingeladen worden. Eine Erfahrung, die ihm zu drei Dingen verholfen hat: ein Vocal Coaching, Live Routine und die Erkenntnis, dass der ganze Casting Zirkus nervt. Mit dieser Sicherheit im Gepäck ist er nach Berlin gezogen und traf seinen musikalischen Partner, Produzent Stefan Kraatz. Unter dem Namen Finn (eigentlich heißt er nämlich anders) kommt nun also die Musik, in der er ganz er selbst sein kann: analog und echt. DISCO, CLUB & PARTY Kickerkeller, 20 Uhr »Happy 90’s Cornern« Mit den Top100-Musikvideos aus den Neunzigern. Presseklub, 22 Uhr »Salsa Party« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Aretha Franklin — Amazing Grace« (OmU), 17 Uhr »Pferde stehlen«, 19 Uhr »Joker« (OmU), 21.15 Uhr Kaisersaal, Futterstraße 15/16, 20 Uhr »European Outdoor Film Tour 2019/2020« VORTRAG & FÜHRUNG Angermuseum, 13 Uhr »Kunstpause am Mittag — 10 Minuten Kunstbetrachtung« Eintritt frei! Universität Erfurt, Bibliothek, MaxWeber-Allee 5, 16 Uhr »Führung durch die Universitätsbibliothek« Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, 18 Uhr Gespräch: »Der 4. Dezember 1989« Kultur: Haus Dacheröden, 19.30 Uhr Erfurter Herbstlese 2019: »Maria Groß. Ich liebe, was ich tue — gerne ohne Sterne« Sterneköchin Maria Groß im Gespräch mit Lars Sänger (MDR) Naturkundemuseum, 19.30 Uhr Vortrag: »Am Rande des Himalayas« Referent: Peter Romanow (Moskau) KIDS, TEENS & FAMILY Theater Erfurt, 9 und 11 Uhr »Peterchens Mondfahrt« Kinderstück von Marcus Mislin nach Gerd von Bessewitz Ab 6 Jahren! Kleines Theater, Leipziger Straße 15, 10 Uhr Puppentheater: »Schneewittchen« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Ab 3 Jahren! Theater Waidspeicher, 10 Uhr Puppentheater: »Das kalte Herz« Von Wilhelm Hauff

Offene Arbeit. Allerheiligenstraße 9, 15 Uhr Kinder- und Familiencafé: »Die Nikolausgeschichte« SONSTIGES Domplatz, 10 — 20 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« Deutsches Gartenbaumuseum, Gothaer Straße 50, 18.30 Uhr Floristikworkshop: »Weihnachtlicher Zapfenstreich« Alte Oper, 19.30 Uhr »Chippendales — Let’s Misbehave! Tour 2019« Mit Celebrity Host Paul Janke REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 9 und 11 Uhr »Frau Holle oder guter Schnee fällt nicht von selbst« Ab 5 Jahren! Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 19.30 Uhr »Hinterm Horizont macht Schule« Musicalprojekt der Udo-Lindenberg-Stiftung mit der Lobdeburgschule, der Freien Ganztagsschule Milda und der Freien Ganztagsschule Leonardo Weimar, E-Werk, Am Kirschberg 4, 20 Uhr Schauspiel: »Der zerbrochene Krug« Von Heinrich von Kleist

Do, 5. Dezember THEATER & BÜHNE Tourist-Info, Benediktsplatz 1, 16.30 und 18.30 Uhr »Tatort Erfurt« Krimispaziergang durch Keller und dunkle Hinterhöfe Collegium Maius, Michaelisstraße 39, 17 und 19 Uhr »Fabelhafte Weihnachten« Himmelspforte, Marktstraße 6, 17 Uhr »Die Weihnachtsgans Auguste — Heiß und fettig« DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Galli Theater, 20 Uhr »Männerschlussverkauf« Theater im Palais, 20 Uhr »Was Frauen wirklich wollen« Theater Erfurt, Studio.Box, 20.30 Uhr »Werke & Delikatessen« Von Erik Satie und Charles Ives KABARETT & COMEDY Die Arche, 16 und 19.30 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« Alte Oper, 19.30 Uhr Live: »Atze Schröder — Echte Gefühle« Preview zur neuen Live-Tour Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr «Männer muss man mögen« DASDIE Stage, 19.30 Uhr Kabarett Erfurter Puffbohne: »Best of« KONZERT Rathausfestsaal, Fischmarkt 1, 19.30 Uhr Jazzmeile Thüringen 2019: »The Sinatra Christmas Album (instrumental) Mit Hubertus Schmidt (Posaune) und Christian Groß (Piano)

Kalif Storch, 20 Uhr Live: »Frittenbude« Aus den Jungs, die ihr erstes von inzwischen fünf Alben im eigenen Jugendzimmer produzierten, sich durch die Jugendzentren und Clubs des Landes spielten und sich immer lieber den Höhen und Tiefen statt der Monotonie hingegeben haben, ist eine Band geworden, die trotz des jahrelangen Hypes zu ihren Überzeugungen steht: DIY, Haltung beweisen und kein Applaus für Scheiße. Nicht gerade die schlechtesten Prinzipien in dieser Musikwelt. Museumskeller, 20 Uhr Live: »Danny Bryant — Means of Escape Tour 2019« DISCO, CLUB & PARTY Cosmopolar, 23 Uhr »Astra Campus Club« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Marianne & Leonard«, 17 Uhr »Die schönste Zeit unseres Lebens«, 18.45 Uhr »Porträt einer jungen Frau in Flammen«, 21 Uhr LESUNG & BUCH Kultur: Haus Dacheröden, 19.30 Uhr Erfurter Herbstlese 2019: »Sibylle Lewitscharoff — Von oben« Offene Arbeit, Allerheiligenstraße 9, 19.30 Uhr Buchvorstellung: »Über Grenzen. Vom Untergrund in der Favela« Mit Lutz Taufer Buchhandlung Peterknecht, Anger 28, 20 Uhr 4. Krimifestival Erfurt: »Romy Hausmann — Liebes Kind« VORTRAG & FÜHRUNG Mittelalterliche Mikwe, Kreuzgasse, 15 Uhr »Öffentliche Führung zum jüdischen Ritualbad« — Eintritt frei! Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, 18 Uhr Gespräch: »Der 4. Dezember 1989 — Bürgerwache und Aktenschnipsel«

Theater Erfurt, Studio.Box, 20.30 Uhr »Werke & Delikatessen« Der amerikanische Komponist Charles Ives experimentiert um 1915 mit klingenden Landschaftsmalereien und der Verräumlichung musikalischer Strukturen. Fünf Jahre später entwickelt der Franzose Erik Satie das Konzept der »Musikus d’ameublement«, einer Musik, mit der man sich wie im Mobiliar umgehen sollte. Das STUDIO.BOXTeam realisiert eine klingende Installation und (Wohn-)Landschaft. Bei einem Getränk kann man mit den beteiligten Künstlern anschließend ins Gespräch kommen und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Weitere Termine: 13.12., 22.12., jeweils 20.30 Uhr, STUDIO.BOX Karten und mehr: Www.theater-erfurt.de


33

Dezember 2019

Juri-Gagarin-Ring 96/98 • Studio Erfurt

www.kueche-co.de KIDS, TEENS & FAMILY Theater Erfurt, 9 und 11 Uhr »Peterchens Mondfahrt« Kinderstück von Marcus Mislin nach Gerd von Bessewitz Ab 6 Jahren! Theater Waidspeicher, 10 Uhr Puppentheater: »Rumpelstilzchen« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm SONSTIGES Agentur für Arbeit, Max-Reger-­ Straße 1, 9 — 17 Uhr Beratung: »Experten beraten zu Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten« Telefon: 0361 — 302 222 2 Domplatz, 10 — 21 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 9 und 11 Uhr »Frau Holle oder guter Schnee fällt nicht von selbst« Ab 5 Jahren! Weimar, Goethe Nationalmuseum, Frauenplan 1, 19 Uhr Schauspiel: »Lotte in Weimar« Nach dem Roman von Thomas Mann Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 19.30 Uhr »Hinterm Horizont macht Schule« Musicalprojekt der Udo-Lindenberg-Stiftung mit der Lobdeburgschule, der Freien Ganztagsschule Milda und der Freien Ganztagsschule Leonardo

Fr, 6. Dezember THEATER & BÜHNE Tourist-Info, Benediktsplatz 1, 16.30 und 18.30 Uhr »Tatort Erfurt« Krimispaziergang durch Keller und dunkle Hinterhöfe Collegium Maius, Michaelisstraße 39, 17 und 19 Uhr »Fabelhafte Weihnachten« Himmelspforte, Marktstraße 6, 17 Uhr »Die Weihnachtsgans Auguste — Heiß und fettig« Destille, Bastion Martin, Lauentor 14, 18.30 Uhr Schauspiel: »Die Schnapsidee« Alte Oper, 19.30 Uhr »Richard O’Briens Rocky Horror Show« Kultmusical Theater Erfurt, 19.30 Uhr »Das Märchen vom Zaren Saltan« Oper von Nikolai Andrejewitsch RimskiKorsakow

DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Galli Theater, 20 Uhr »Männerschlussverkauf« Theater im Palais, 20 Uhr »Zwei wie Bonnie und Clyde« KABARETT & COMEDY Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr »Weihnachten voller Ge(f)wühle« Die Arche, 16 und 19.30 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« KONZERT Zum Güldenen Rade, Marktstraße 50, 18 Uhr Konzert zum Weihnachtsmarkt im Innenhof: »Easy Tandem« Thüringenhalle, Werner-Seelenbinder-Straße 2, 19 Uhr Live: »Trettmann — Live 2019« Haus der sozialen Dienste HsD, 20 Uhr Live: »Skindred — Big Tings European Tour 2019« Skindred bleiben sich immer treu: Die walisischen Raggae-Metal-Visionäre geben einfach immer ihr Bestes. Das gilt auch für ihre jüngste Platte »Big Tings«, die im April erschien. Laute Gitarren, ein signifikanter Bass und heftige Drums ergeben einen deutlich spürbaren Rhythmus. Da bilden energetischer Metal und Punk gemeinsam mit smoothen Melodien einen vollen Klang. Überlebensgroße Songs, überlebensgroßer Sound.

Franz Mehlhose, 20.15 Uhr Jazzmeile Thüringen 2019: »Raul Midón« Mit zwei Händen und seinen Lippen mimt Raul Midón ein ganzes Orchester. Mit virtuosem, eigenständigen Gitarren-Spiel, seiner berühmten MundTrompete und seinem unverkennbaren Charisma wickelt er jedes Publikum mühelos um den Finger. Neben Midóns magnetischer Spielfreude und seinem Improvisationstalent, verrät der von Geburt an blinde Musiker, was ihn ausmacht: «Ich habe noch nie Bilder gesehen. Aber ich höre, fühle und spüre Dinge so intensiv, dass jeder sich damit identifizieren kann.” Seit jeher spielt Raul Midón solo. Mehr als seine Präsenz, seine Stimme und seine Gitarre braucht der vielseitige Musiker nicht, um seine Zuhörer in den Bann zu ziehen.  DISCO, CLUB & PARTY Kickerkeller, 21 Uhr »I gotta feeling« [90er / 2000er Black, Dance & Rock] Pressekeller, 21 Uhr »Zurück in die 90er — Die 90er Jahre Party« Musikpark, 22.30 Uhr »Kiss Club« Cosmopolar, 23 Uhr »Black Bomb« Engelsburg, 23 Uhr »Alternative Friday« [Rock / Alternative / Hard’n’Heavy] KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Marianne & Leonard«, 17 Uhr »Die schönste Zeit unseres Lebens«, 18.45 Uhr »Porträt einer jungen Frau in Flammen«, 21 Uhr Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7, 18.30 Uhr »Das Urteil von Nürnberg« Filmvorführung mit anschließendem Gespräch LESUNG & BUCH Kultur: Haus Dacheröden, 19.30 Uhr Erfurter Herbstlese 2019: »Junge Texte aus Thüringen« VORTRAG & FÜHRUNG Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7, 17.30 Uhr Öffentliche Führung: »Marlene Dietrich. Die Diva. Ihre Haltung. Und die Nazis« Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, 18 Uhr Gespräch: »Der 4. Dezember 1989 — Rehabilitation und Stasiunterlagengesetz« Augustinerkloster, Augustinerstraße 10, 20 Uhr »Luthers schlaflose Nächte in Erfurt« Führung beim Kerzenschein im Augustinerkloster KIDS, TEENS & FAMILY Theater Erfurt, 9 Uhr »Peterchens Mondfahrt« Kinderstück von Marcus Mislin nach Gerd von Bessewitz Ab 6 Jahren! Theater Waidspeicher, 10 Uhr Puppentheater: »Kasper Mütze — Wie man einen Riesen foppt« Von Janosch Ab 4 Jahren! SPORT Eissportzentrum, Arnstädter Straße 53, 20 Uhr Eishockey Oberliga Nord: »TecArt Black Dragons — Crocodiles Hamburg«

Programm Dezember 2019 Fr. 1.12., 15 Uhr Puppenspiel Der gestiefelte Kater mo. 9.12., 19 Uhr jazz, ballads & songs So. 15.12., 16 Uhr Weihnachtliche Mitmach-Märchenstunde Di, 17.12. 19 Uhr Weihnachtliches Weimar & sagenhaftes Thüringen Fr. 20.12., 18 Uhr Weimar und die Musik Sa. 21.12., 20 Uhr Stummfilm & Live-Musik: „The Beloved Rogue“ Di. 25.12., 16 Uhr Weihnachtskonzert mit dem Klavierduo FourTe mi, 26.12., 16.30 Uhr Mitsingkonzert am Kamin Do. 27.12., 19 Uhr Hommage an Hildegard Knef „Ich glaub‘ ne Dame werd‘ ich nie!“ Weitere infos und ticketshop hotelelephantweimar.de/ kulturprogramm

Hotel elepHant Weimar autograph Collection Hotels Markt 19, 99423 Weimar info@hotelelephantweimar.de T +49 3643 8020 hotelelephantweimar.de


34

SONSTIGES Domplatz, 10 — 22 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« Kultur: Haus Dacheröden, 15 Uhr »Generationencafé — Kurt trifft Caroline« Mit dem Puppentheater des Evangelischen Ratsgymnasiums Eintritt frei! REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 9 und 11 Uhr »Frau Holle oder guter Schnee fällt nicht von selbst« Ab 5 Jahren! Rudolstadt, Schminkkasten, Anger 1, 20 Uhr »Schnucki, ach Schnucki« Hermann Leopoldi — ein Klavierkabarettist und seine Lieder Weimar, DNT, Theaterplatz 2 Schauspiel ab 10 Jahren: »Die Sprache des Wassers«, 10.30 Uhr Musiktheater: »Hoffmanns Erzählungen«, 19.30 Uhr Weimar, Goethe Nationalmuseum, Frauenplan 1, 19 Uhr Schauspiel: »Lotte in Weimar« Nach dem Roman von Thomas Mann

Sa, 7. Dezember THEATER & BÜHNE Himmelspforte, Marktstraße 6, 19 Uhr »Die Weihnachtsgans Auguste — Heiß und fettig« Theater Erfurt, 19.30 Uhr »Don Pasquale« Oper von Gaetano Donizetti DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Theater im Palais, 20 Uhr »Was Frauen wirklich wollen« KABARETT & COMEDY Die Arche, 18 und 21 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm«

Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr »Weihnachten voller Ge(f)wühle« DASDIE Stage, 19.30 Uhr Kabarett Erfurter Puffbohne: »Verlieben, Verlogen. Ausgezogen« Thüringenhalle, Werner-Seelenbinder-Straße 2, 20 Uhr Live: »Torsten Sträter — Schnee, der auf Ceran fällt« KONZERT Zum Güldenen Rade, Marktstraße 50, 18 Uhr Konzert zum Weihnachtsmarkt im Innenhof: »1. Thüringer Gugge Musiker Apolda e.V.« Haus der sozialen Dienste HsD, 20 Uhr Live: »Die Höchste Eisenbahn« Support: »Steiner & Madlaina«

Heiligen Mühle, 20 Uhr Live: »Zero — Countdown to Rock« Ein Live-Auftritt dieser Band aus Schweinfurt ist ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. »Volle Kraft voraus!« — heißt es ab dem ersten Takt, feinstes Handwerk wird gezeigt, garantiert live gespielt, ein musikalisches und visuelles Feuerwerk. Die Musiker haben sich dem Rock Sound der 70er und 80er Jahre verschrieben, den sie voller Energie einer Rockband dem Publikum präsentieren. Die Hits vieler unvergesslicher Bands, auch aus der Glam-Rock Epoche und viele mehr werden liebevoll interpretiert. Ilvers, 20 Uhr Live: »Eskalation + Eule Müller« Hunger ist unser essenziellstes, diversestes und gleichzeitig beängstigendstes Bedürfnis. Wer ständig mehr will, wird fett,

spürt aber auch bald die erstickende Leere um sich herum. Wer niemals mehr will, versinkt in Resignation. Und wer gar nicht zu essen hat, stirbt. Der Alternative-7er(!) Eskalation zeigt sich auf seinem neuen Album »Hunger« hörbar gierig, erzählt Geschichten aus diesem Spannungsfeld und bettet sie in einen Sound ein, der genau das wiederspiegelt: Gleichzeitig verkopft und eingängig, Indie, Punk, Elektro, immer einen Step drüber, immer eine neue Idee im Ärmel. Eule Müller kreieren ein Produkt, das musikalisch einen Querschnitt durch die Rockmusik zieht und auch textlich immer auf den Punkt genau in jede Situation passt. Ob Pop, Punk oder Rock — jedes Lied trägt seinen eigenen Charme irgendwo zwischen Schlag mit offener Hand auf den Tisch, 220 bpm-3-AkkordSchemata und eingängigster Ballade.

Foto: Agentur

KULINARISCHES DASDIE Stage, 19 Uhr »Kabarett-Dinner« Weinkeller, Turniergasse 16, 19.15 Uhr »Viertele nach Sieben — Thüringer Weine genießen«

Alte Oper, 19.30 Uhr Live: »Sebastian Pufpaff — Wir nach« Gretel fing an zu weinen und sprach: »Wie sollen wir nun aus dem Wald kommen?« Hänsel aber tröstete sie: »Wart nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist, dann wollen wir den Weg schon finden.« Wissen Sie was, die Welt geht unter und wir fahren mit Vollgas darauf zu, ja, das stimmt. Aber wir sind die Lenker. Sie haben das Steuer in der Hand. Die Richtung ist nicht in Stein gemeißelt, vorgegeben oder gar eine Einbahnstraße. Die Richtung ist unsere Entscheidung. Also, packen Sie die Sonnencreme ein, nehmen Sie ihre besten Vorurteile mit und lassen Sie uns auf eine Reise gehen. Wohin? In die Mitte des Humors, denn da entspringt der Sinn des Lebens: Lachen!

Foto: Marco Sensche

25.11.2019 – 05.01.2020 täglich von 12 bis 24 Uhr

Dezember 2019

Jazzkeller, Fischmarkt 13, 20.30 Uhr Jazzmeile Thüringen 2019: »Cleo & Luley’s Lagniappes — Cleo’s Swinging Christmas« Das Konzert ist eine besondere Zusammenstellung aus klassischen Weihnachtssongs des Great American Songbooks in eigens für dieses Programm geschriebenen Arrangements zwischen Swing, Pop, karibischen Grooves und Blues. Die unterhaltsame Mischung aus wohlbekannten wie auch seltener gehörten Songs beschert Liebhabern weihnachtlicher Jazzmusik einen Abend voller Vergnügen und wachsender Vorfreude auf Weihnachten. Andreas Kavalier, 21 Uhr Live: »Nightlight« DISCO, CLUB & PARTY Presseklub, 21 Uhr »Samstags Party« Stage Club, 22 Uhr »Ü-30 Party« Musikpark, 22.30 Uhr »Musikpark Vibration« Club Palais, Futterstraße 13, 23 Uhr »Boom! Boom! Die Mega-90er und 2000er Party« Cosmopolar, 23 Uhr »It’s my Birthday Party« Kalif Storch, 23 Uhr »Klubnacht N°60 — 4 Jahre Kalif« Line Up: Sidney Charles / Franz Kickerkeller, 23 Uhr »Drama’s sexy Santa’s Christmas Office Gay Party« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Marianne & Leonard«, 17 Uhr »Die schönste Zeit unseres Lebens«, 18.45 Uhr »Porträt einer jungen Frau in Flammen«, 21 Uhr Franz Mehlhose, 20.15 Uhr »16mm-Stummfilmabend« Mit Richard Siedehoff am Klavier LESUNG & BUCH Kaisersaal, Futterstraße 15/16, 19.30 Uhr Erfurter Herbstlese 2019: »Andrea Sawatzki — Andere machen das beruflich«

KulturQuartier Schauspielhaus, 19.30 Uhr »André Kudernatsch — Auweia, Weihnachten!« Weihnachten mit dem Schneeschieber auf der Couch, mit der Schwiegermutter im Knollen-Ballett oder mit Fresslähmung bei Freunden — es gibt viele Möglichkeiten, den Heiligen Abend totzuschlagen. Kudernatsch klärt auf, wer wirklich die Weihnachtsmärkte heimsucht, warum Hühner für weiße Weihnachten stehen und was das digitale Schrottwichteln bedeutet. Ziemlich nikolausige Geschichten begleitet am Klavier von Andreas Groß. VORTRAG & FÜHRUNG Alte Synagoge, Waagegasse 8, 11.15 Uhr »Öffentliche Führung« Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, 14 Uhr »Öffentliche Führung« Destille, Bastion Martin, Lauentor 14, 16.30 Uhr »Brennereiführung mit Verkostung« KulturQuartier Schauspielhaus, 16 und 17 Uhr »Führung durch das Schauspielhaus« Eintritt frei! KIDS, TEENS & FAMILY Theater Erfurt, 11 Uhr »Zauberhafter Samstag« Führung hinter die Kulissen mit der Opernmaus Frieda Galli Theater, 16 Uhr »Frau Holle« Theater im Palais, 16 Uhr »Der gestiefelte Kater« KULINARISCHES Weinkeller, Turniergasse 16, 11.30 Uhr »Wochenende & Wein« SONSTIGES Parkplatz Bonhoefferstraße, 7 — 14 Uhr »Floh- und Trödelmarkt« Stöberhaus, Eugen-Richter-Straße 26, 8 — 14 Uhr »Stöbermarkt« Domplatz, 10 — 22 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« Forsthaus Willrode, Forststraße 71, 10 — 17 Uhr »Waldweihnachtsmarkt« Mit Adventskonzert sowie Märchen und Geschichten zur Weihnachtszeit. Melchendorfer Markt, Am Drosselberg 45, 10 — 14 Uhr »Alternativer Weihnachtsmarkt Südost« egapark, 17.30 Uhr »Glühwein-Spaziergang durch eine bunte Lichterwelt« REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 19.30 Uhr Weihnachtskonzert: »Tausend Sterne sind ein Dom — Weihnachten in der DDR« Rudolstadt, Schminkkasten, Anger 1, 20 Uhr »Der dressierte Mann« Komödie von John von Düffel Weimar, DNT, Theaterplatz 2 Junges DNT: »Weihnachten international — Adventslesung für kleine und große Märchenfans«, 16 Uhr Schauspiel: »Urfaust«, 19.30 Uhr

So, 8. Dezember THEATER & BÜHNE DASDIE Brettl, 10 Uhr »Winter-Varieté«


35

Dezember 2019

Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie Kaisersaal, Futterstraße 15/16, 15 Uhr »Ein getanztes Märchen — Ballettgala« Mit der Ballettschule Erfurt Theater Erfurt, 15 Uhr »Das Märchen vom Zaren Saltan« Oper von Nikolai Andrejewitsch RimskiKorsakow Alte Oper, 16 Uhr »Ivushka« Russische Weihnachtsrevue KONZERT Kalif Storch, 19 Uhr Live: »Shacke One & MC Bomber« [Hip Hop / Rap] DASDIE Brettl, 20 Uhr Live: »Laith Al-Deen — C’est la vie Tour 2019« Acoustic Advent Special Franz Mehlhose, 20.15 Uhr Jazzy Sunday: »Trio.Diktion feat. Höhenkollektiv« Inspiriert von Kammermusik, BroadwaySongs und Filmmusik entwickeln Trio. Diktion facettenreiche Miniaturen. Die instrumentalen Kompositionen verschwimmen zwischen introvertiertem Jazz, Soundscaping und Lied. Die ungewöhnliche Besetzung aus Posaune, Saxophon, Klavier und Kontrabass schafft es im Wechselspiel aus detailreichen Kompositionen und freien Improvisationen Musik zu entwickeln, die spürbar und plastisch wird und sofort berührt. KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Marianne & Leonard«, 17 Uhr »Die schönste Zeit unseres Lebens«, 18.45 Uhr »Porträt einer jungen Frau in Flammen«, 21 Uhr LESUNG & BUCH Die Arche, 16 Uhr »Weihnachtsland Thüringen — Lesung mit Plätzchendose« In Thüringen beginnt die Weihnachtszeit spätestens im Oktober, wenn im Weihnachtspostamt Himmelsberg die ersten Wunschzettel eintreffen, und sie endet mit besonderen Bräuchen im Januar. Dazwischen leuchten die Lichter zum Martinsfest und am Heiligabend, die Weihnachtsfeuer brennen auf dem Schweinaer Antoniusberg, und Frau Holle zieht mit ihrem Gefolge übers verschneite Land — von ihrem Thüringer Wohnsitz aus. Wenn man all die alten und neuen Bräuche betrachtet, die das Erfurter Autorenpaar Ingrid und Ulf Annel im »Großen Weihnachtsbuch Thüringen« zusammengetragen hat, könnte man fast glauben, das Weihnachtsfest sei eine Thüringer Erfindung. Zumindest haben sich viele Rituale, Lieder und vor allem die Idee, den Baum mit hauchzarten Glaskugeln zu schmücken, von hier aus verbreitet — nicht nur in ganz Deutschland, sondern weltweit. VORTRAG & FÜHRUNG Theater Waidspeicher, 11 Uhr »Die Vielfalt der Puppenwelt« Kunsthalle Erfurt, Fischmarkt 7, 11.15 Uhr Öffentliche Führung: »Marcus Glahn — Was soll man?« Fotografie Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, 14 Uhr »Öffentliche Führung« KIDS, TEENS & FAMILY Theater Erfurt, Studio.Box, 10.30 und 11.30 Uhr »Weihnachtszauber im Winterwald« Geschichten mit Musik für alle ab 4 Jahren.

Galli Theater »Ali Baba und die 40 Räuber«, 11 Uhr »Frau Holle«, 16 Uhr Flughafen Erfurt-Weimar, Binderslebener Landstraße 100, 12 — 16 Uhr »Nikolaustag im Flughafen« Landesfilmdienst, Brühler Straße 52, 15 Uhr Kinderfilm: »Winky will ein Pferd« Kultur: Haus Dacheröden, 16 Uhr Erfurter Herbstlese 2019: »Susanne Smajic — Peter und der Wolf« Ein musikalisches Märchen nach Sergej Prokofjew Ab 6 Jahren! Theater im Palais, 16 Uhr »Rotkäppchen« SPORT

Steigerwaldstadion, Arnstädter Straße 55, 13.30 Uhr Fußball Regionalliga Nordost: »FC RotWeiß Erfurt — Viktoria Berlin« Riethsporthalle, Essener Straße 20, 16 Uhr 2. Basketball Bundesliga Süd: »Basketball Löwen — FC Bayern Basketball II« SONSTIGES Domplatz, 10 — 20 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« Forsthaus Willrode, Forststraße 71, 10 — 17 Uhr »Waldweihnachtsmarkt« Unter anderem: Märchen und Geschichten zur Weihnachtszeit und Adventskonzert im Jagdsaal REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 15 Uhr »Hilfe, die Mauer fällt!« Komödie von Karsten Laske und Steffen Mensching Rudolstadt, Schminkkasten, Anger 1, 16 Uhr »Die Prinzessin auf der Erbse« Ab 4 Jahren! Weimar, DNT, Theaterplatz 2 Konzert: »Kammermusik-Matinee — Serenata Italiana. Weihnachtliche Concerti von Antonio Vivaldi, Arcangelo Corelli, Francesco Geminiani und Pietro Locatelli«, 11 Uhr Schauspiel ab 6 Jahren: »A Christmas Carol — Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens«, 16 Uhr

Mo, 9. Dezember THEATER & BÜHNE Michaeliskirche, Michaelisstraße 11, 17 Uhr »Die gesamte Weihnachtsgeschichte« Himmelspforte, Marktstraße 6, 18 Uhr »Die Weihnachtsgans Auguste — Heiß und fettig« KABARETT & COMEDY Die Arche, 16 und 19.30 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« KONZERT Nerly, 21 Uhr Jazzmeile Thüringen 2019: »Nerly BigBand & Vokalquartett — Das ChristmasSpecial« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Die schönste Zeit unseres Lebens«, 16.45 Uhr »Systemsprenger«, 19 Uhr »Was wäre gewesen«, 21.15 Uhr

KIDS, TEENS & COMEDY Galli Theater, 10 Uhr »Frau Holle« Kleines Theater, Leipziger Straße 15, 10 Uhr Puppentheater: »Findelkind« Von Klaus Frenzel Ab 4 Jahren! Theater Waidspeicher, 10 Uhr Puppentheater: »Kasper Mütze — Wie man einen Riesen foppt« Von Janosch Ab 4 Jahren! Theater Erfurt, 11 Uhr »Peterchens Mondfahrt« Kinderstück von Marcus Mislin nach Gerd von Bessewitz Ab 6 Jahren! SONSTIGES Domplatz, 10 — 20 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt«

J.-Gagarin-Ring 150 99084 Erfurt

J.-Gagarin-Ring 140 a · T 0361 5 62 49 94 info@... + www.museumskeller.de

TICKETS:

bei eventim.de + in allen TA/OTZ/TLZPressehäusern in Thüringen, unter Tel. 0361 227 5 227 + ticketshop-thueringen.de + in der Tourist-Info Erfurt

Mi 4.12. 20.00 MK

FINN – Akustikset

Do 5.12. 20.00 MK

DANNY BRYANT & BAND (GB) Fr 6.12. 20.00 HsD

SKINDRED (GB)

REGION Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 10 und 12.30 Uhr Schauspiel: »A Christmas Carol — Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens« — Ab 6 Jahren!

Walisische Raggae-Metal-Visionäre

Di, 10. Dezember

TOM SCHILLING & THE JAZZ KIDS

THEATER & BÜHNE Tourist-Info, Benediktsplatz 1, 16.30 und 18.30 Uhr »Tatort Erfurt« Krimispaziergang durch Keller und dunkle Hinterhöfe Michaeliskirche, Michaelisstraße 11, 17 Uhr »Die gesamte Weihnachtsgeschichte« Himmelspforte, Marktstraße 6, 18 Uhr »Die Weihnachtsgans Auguste — Heiß und fettig« DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Galli Theater, 20 Uhr »Froschsalat« KABARETT & COMEDY Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr »Frauen sind keine Männer — aber das schaffen sie auch noch!« KONZERT Nerly, 21 Uhr Jazzmeile Thüringen 2019: »Nerly BigBand & Vokalquartett — Das ChristmasSpecial« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Die schönste Zeit unseres Lebens«, 16.45 Uhr »Systemsprenger«, 19 Uhr »Was wäre gewesen«, 21.15 Uhr Kunsthalle Erfurt, Fischmarkt 18.30 Uhr »Hügelkino« VORTRAG & FÜHRUNG Angermuseum Ausstellungsrundgang: »Bartholomäus Bellermann und Heinrich Dornheim — Kunst in Erfurt um 1800«, 16 Uhr Vortrag: »Wetterphänomene auf den Bildern von Bartholomäus Bellermann«, 18.30 Uhr Bibliothek Domplatz, 17 Uhr Geschichtskränzchen: »Auf Entdeckungstour in Erfurt«

& Special Guests Sa 7.12. 20.00 HsD

DIE H Ö CHSTE EISENBAHN

Supp.: Steiner & Madlaina (CH) Do 12.12. 20.00 MK Fr 13.12. 20.00 HsD

WOLF MAAHN & Co.

Fr 13.12. 20.00 MK

KOMPETENZ OHNE TALENT

Supp.: AFFEKTIV INSTABIL und WALNUT GROOVE Sa 14.12. 20.00 MK

OSAKA RISING

Zwei-Mann-Hard-Rock-Abriss-Kommando

Support: Zaphod

KRIPPENSPIEL mit Olaf Schubert:

Di 17.12. 20.00 Festhalle Ilmenau / Mi 18.12. 19.30 Theater Erfurt / Do 19.12. 20.00 HsD / Fr 20.12. 20.00 Kulturhaus Gotha

Fr 20.12. + Sa 21.12. 20.00 MK

FLOYD PEPPER & THE SWING CLUB Doppelkonzert! 2 x Rock küsst Swing

Sa 21.12. 20.00 HsD

(USA)

MOLLY HATCHET

Southernrock aus Jacksonville/Florida

Support: KING SAVAGE Mo23.12. 20.00 HsD

ANGER 77

21. Weihnachtskonzert und

Support: Sticky Wunschkonzert! Mi25.12. 20.00 MK

PASCH

Do26.12. 20.00 MK

JÜRGEN KERTH

Fr 27.12. 20.00 MK

DIETMAR & KLAUS BLUESBAND

Rudi Feuerbach, Harald du Bellier, Josa und Mark Rose

Sa 28.12. 20.00 HsD JUNIMOND & Support

Songs von Rio Reiser und TSS

Di 31.12. 21.00 MK

KIRSCHE & CO.

Silvesterkonzert

(VVK: MK + Ticketshop) WEITERE TERMINE + INFOS:


36 Referenten: Monika und Hanns-Georg Waldheim DISCO, CLUB & PARTY Kalif Storch, 19 Uhr »Das große Kalif Storch MusikvideoBingo« KIDS, TEENS & FAMILY Theater Erfurt, 9 und 11 Uhr »Peterchens Mondfahrt« Kinderstück von Marcus Mislin nach Gerd von Bessewitz Ab 6 Jahren! Galli Theater, 10 Uhr »Frau Holle« Kleines Theater, Leipziger Straße 15, 10 Uhr Puppentheater: »Hänsel und Gretel« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Ab 3 Jahren! Theater Waidspeicher, 10 Uhr Puppentheater: »Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes« Von Finn-Ole Heinrich Ab 9 Jahren! SONSTIGES Domplatz, 10 — 20 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 15 Uhr »Die Welt auf der Welle« Eine poetische Überfahrt für Schauspieler und Orchester Weimar, DNT, Theaterplatz 2 Schauspiel: »Wilhelm Tell«, 10.30 Uhr Konzert: »Lieblingslieder — Le Papillon et la Fleur. Werke von Gabriel Fauré, Arnold Schönberg, Francis Poulenc, Richard Strauss und Robert Schumann«

Mi, 11. Dezember THEATER & BÜHNE Tourist-Info, Benediktsplatz 1, 16.30 und 18.30 Uhr »Tatort Erfurt« Krimispaziergang durch Keller und dunkle Hinterhöfe Himmelspforte, Marktstraße 6, 17 Uhr »Die Weihnachtsgans Auguste — Heiß und fettig« DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!«

Dezember 2019

THEATER IM PALAIS ERFURT Highlights im Dezember Was Frauen wirklich wollen — eine Tortur für die Lachmuskeln 05., 07.12., 20 Uhr sowie am 31.12. um 21 Uhr (Silvester!) Zwei wie Bonnie und Clyde 06.12., 20 Uhr Psychiater Lübke klärt auf — Kabarett und Schlagzeug 13., 18.12., 20 Uhr Männer und andere Missverständnisse 14.12., 20 Uhr sowie am 31.12. um 17 Uhr (Silvester!) Candlelight und Liebestöter 19., 20., 21.12., 20 Uhr 0190 — Ruf mich an! Die Solokomödie mit Angie Ahrens 26., 27., 28.12., 20 Uhr

»Systemsprenger«, 19 Uhr »Was wäre gewesen«, 21.15 Uhr Kultur: Haus Dacheröden, 19 Uhr Erlesene Filme: »Michael Kohlhaas« Mit kurzer Werkeinführung VORTRAG & FÜHRUNG Angermuseum, 13 Uhr »Kunstpause am Mittag — 10 Minuten Kunstbetrachtung« Eintritt frei! KIDS, TEENS & FAMILY Theater Erfurt, 9 und 11 Uhr »Peterchens Mondfahrt« Kinderstück von Marcus Mislin nach Gerd von Bessewitz Ab 6 Jahren! Kleines Theater, Leipziger Straße 15, 10 Uhr Puppentheater: »Hänsel und Gretel« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Ab 3 Jahren! Theater Waidspeicher, 10 Uhr Puppentheater: »Rumpelstilzchen« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Ab 5 Jahren! KULINARISCHES Kaisersaal, Futterstraße 15/16, 19.30 Uhr »Eat to the Beat — Die rhythmische Dinnershow«

Theater im Palais Michaelis­straße 30 · 99084 Erfurt Telefon: 03 61 – 55 04 99 01 kontakt@theaterimpalais.de www.theaterimpalais.de Galli Theater, 20 Uhr »Mein Mann und Tschüss!« KABARETT & COMEDY Die Arche, 16 und 19.30 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr »In Alter Frische« DISCO, CLUB & PARTY Kickerkeller, 20 Uhr »Legends Cornern« Lange Kickernacht mit Legenden-Musikvideos von ABBA bis Queen. Presseklub, 22 Uhr »Salsa Party« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Die schönste Zeit unseres Lebens«, 16.45 Uhr

Alte Synagoge Erfurt Perspektiven Eine fotografische Spurensuche von Ulrich Kneise und Marcel Krummrich

27.10.19 – 3.5.20

SONSTIGES Domplatz, 10 — 20 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus »Frau Holle oder guter Schnee fällt nicht von selbst«, 9 und 11 Uhr »MMM — Was bin ich?«, 19.30 Uhr Weimar, DNT, Theaterplatz 2 Schauspiel ab 6 Jahren: »A Christmas Carol — Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens«, 10 und 12.30 Uhr Schauspiel: »Oldtimer — als der Mauerfall, mein Ford Fiesta und ich 30 wurden«, 20 Uhr

Do, 12. Dezember THEATER & BÜHNE Tourist-Info, Benediktsplatz 1, 16.30 und 18.30 Uhr »Tatort Erfurt« Krimispaziergang durch Keller und dunkle Hinterhöfe Himmelspforte, Marktstraße 6, 17 Uhr »Die Weihnachtsgans Auguste — Heiß und fettig« Michaeliskirche, Michaelisstraße 11, 17 Uhr »Die gesamte Weihnachtsgeschichte« DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Galli Theater, 20 Uhr »Mein Mann und Tschüss!« Theater Erfurt, Studio.Box, 20.30 Uhr »The last five years« Text und Musik von Jason Robert Brown KABARETT & COMEDY Die Arche, 16 und 19.30 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« Alte Oper, 19.30 Uhr Live: »Ralph Ruthe — Shit Happens!« Ein Cartoonist auf der Bühne? Was macht der da? Na, was jeder gute Komiker auch

Theater Erfurt, Studio.Box Musical: The Last Five Years Zeitgleich, jedoch in entgegengesetzter chronologischer Reihenfolge durchleben die erfolglose Schauspielerin Catherine Hiatt und der aufstrebende Schriftsteller Jamie Wellerstein Erinnerungen an die letzten fünf Jahre, in denen sie sich kennenlernten, verliebten, heirateten, miteinander Höhe- und Tiefpunkte ihres Lebens teilten, bis die Beziehung in die Brüche ging. Während Cathy ihre Geschichte rückwärts erzählt, schildert Jamie parallel dazu seine Sicht der Dinge vorwärts. Aus dem Spiel mit Zeitlinien und Perspektiven ergibt sich ein berührendes gegeneinander von Emotionen. Mit jazzigen und rockigen Nummern sowie Anklängen an Klezmer, Latino und Folk Music gelang dem Tony-Award-Gewinner Jason Robert Brown mit »The Last Five Years« ein Musical-Juwel, in dem Raum und Zeit relativ werden. (Musikalische Leitung/Klavier: William Ward Murta; Inszenierung: Nico Rabenald; Ausstattung: Hank Irwin Kittel). Am 12., 19., 27., 28. Dezember, jeweils 20.30 Uhr. 21. und 29.12., jeweils um 18 Uhr. Karten und mehr: www.theater-erfurt.de tut: Die Zuschauer zum Lachen bringen! Ununterbrochen, zwei volle Stunden lang. Und das ist das einzige hier, was bei Ralph kein Witz ist! Garantiert wird es ein großartiger Abend, bei dem garantiert durchgehend gelacht wird! Und wer anschließend noch etwas Geduld hat, bekommt noch etwas ganz Besonderes: Denn in seinen schon legendären Signierstunden hat es bisher noch keinen Zuschauer gegeben, der nicht von Ralph Ruhte selbst eine persönliche und signierte Zeichnung bekommen hat. Viel Spass! Das Lachgeschoss. 19.30 Uhr »Weihnachten voller Ge(f)wühle« DASDIE Stage, 19.30 Uhr Kabarett Erfurter Puffbohne: »Am Anfang war es schön....« KONZERT Theater Erfurt »Mittagskonzert — Ausschnitte aus dem Programm des 4. Sinfoniekonzertes«, 12.30 Uhr »4. Sinfoniekonzert — Werke von Nikos Skalkottas, Bernhard Crusell und Peter Tschaikowsky«, 20 Uhr Museumskeller, 20 Uhr Live: »Tom Schilling & The Jazz Kids — Neue Lieder über die Liebe und den Tod« Weder spielen sie Jazz, noch sind sie Kids, sondern eher äußerst kompetente Musiker und ein multitalentierter Schauspieler, der klassische Moritaten und Lieder vom Abgrund, aber auch die Tradition des Deutschen Chanson wieder aufleben lässt. Der spröde Charme in Schillings Gesang und die herzliche Boshaftigkeit seiner Texte mutet beinahe wie eine Kreuzung aus Sven Regener und Hildegard Knef an. Die Jazz Kids wiederum schaffen es, den Kompositionen ein manchmal scheppernd krachendes und manchmal zärtlich verspieltes Korsett zu verpassen.


37

Dezember 2019

DISCO, CLUB & PARTY

Engelsburg. 20 Uhr »King of Karaoke« Karaoke Party Cosmopolar, 23 Uhr »Astra Campus Club« KINO & FILM

Kinoklub Am Hirschlachufer »Aquarela« (OmU), 17 Uhr »The Kindness of Strangers«, 18.45 Uhr »Bernadette«, 21 Uhr LESUNG & BUCH

Mittelalterliche Mikwe, Kreuzgasse, 15 Uhr »Öffentliche Führung zum jüdischen Ritualbad« — Eintritt frei! Kunsthalle Erfurt, Fischmarkt 7, 19 Uhr Öffentliche Führung: »Marcus Glahn — Was soll man?« — Fotografie Naturkundemuseum, 19 Uhr Eröffnung: »Von der Sonne verwöhnt — Die Natur im Sommer« 24. Natur-Fotowettbewerb KIDS, TEENS & FAMILY Theater Waidspeicher, 10 Uhr Puppentheater: »Rumpelstilzchen« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Ab 5 Jahren! KULINARISCHES Kaisersaal, Futterstraße 15/16, 19 Uhr »Krimidinner — Die Nacht des Schreckens« SONSTIGES Domplatz, 10 — 21 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt«

Buchhandlung Peterknecht, Anger 28, 20 Uhr Lesung: »Kati Naumann — Was uns erinnern lässt« Wie kann man in einem penibel überwachten Sperrgebiet ein halbwegs normales Leben führen? Wie hallen Zwangsumsiedlungen und staatliche Willkür gegenüber den Bürgern auch noch Jahrzehnte später in den Menschen nach? Anhand einer Familiengeschichte an der deutsch-deutschen Grenze begibt sich Kati Naumann in ihrem neuen Roman auf eine Spurensuche nach universellen Grenzerfahrungen und der Bedeutung von Heimat. 1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dorthin. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen. 2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im Thüringer Wald einen überwucherten Keller und stößt dort auf einen Schulaufsatz von 1977, geschrieben von einem Mädchen namens Christine über die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Dieser besondere Ort lässt Milla nicht los, sie spürt Christine auf, um mehr zu erfahren. Die Begegnung verändert beide Frauen: Während die eine lernt, Erinnerungen anzunehmen, findet die andere Trost im Loslassen. Musikalisch begleitet von der Rennsteig Combo! VORTRAG & FÜHRUNG

Stadtmuseum, 12 Uhr »Das besomdere Exponat« Öffentliche Kurzführung zur Mittagszeit

REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 9 und 11 Uhr »Frau Holle oder guter Schnee fällt nicht von selbst« Ab 5 Jahren! Rudolstadt, Schminkkasten, Anger 1, 17 Uhr »Die Tür von nebenan« Stück von Fabrice Roger-Lacan Weimar, DNT, Theaterplatz 2 Schauspiel ab 6 Jahren: »A Christmas Carol — Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens«, 10 Uhr Musiktheater: »Tosca«, 19.30 Uhr

Fr, 13. Dezember THEATER & BÜHNE Theater Waidspeicher, 10 und 21 Uhr Puppentheater: »Animalisten« Nach einer Idee von Frank Soehnle Tourist-Info, Benediktsplatz 1, 16.30 und 18.30 Uhr »Tatort Erfurt« Krimispaziergang durch Keller und dunkle Hinterhöfe Michaeliskirche, Michaelisstraße 11, 17 Uhr »Die gesamte Weihnachtsgeschichte« Destille, Bastion Martin, Lauentor 14, 18.30 Uhr Schauspiel: »Schnapsidee« DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Die Schotte, 20 Uhr PREMIERE: »Ein Sommernachtstraum« Die Liebe ist ein verzwicktes Ding! Dem Einen hat sie einen neuen Namen ins Herz geschrieben, dem Anderen einen herausgestrichen: Helena liebt die Demetrius. Demetrius aber begehrt Hermia. Hermia nun sehnt sich nach einem Zusammensein mit Lysander. Es muss dringend eine andere Gegenwart her! Doch als die gefunden ist, zeigt sich: hier, wo das Magische regiert, wird mit der Liebe ein unberechenbares Spiel getrieben. Dem ausgeliefert sind auch ein streitsüchtiges Elfenpaar und ein Trupp argloser Handwerker. Welche Träume in dieser Sommernacht Wirklichkeit werden, welche Partien verloren gehen, bleibt also abzuwarten…


38

KABARETT & COMEDY Die Arche, 18.30 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr »Frauen sind keine Männer — aber das schaffen sie auch noch!« DASDIE Stage, 19.30 Uhr Kabarett Erfurter Puffbohne: »Enkeltrick und Lebensglück!« Mit dem Kabarett-Duo und Gisela Brand

Foto: Agentur

KONZERT Zum Güldenen Rade, Marktstraße 50, 18 Uhr Konzert zum Weihnachtsmarkt im Innenhof: »Easy Tandem« Kunsthalle Erfurt, Fischmarkt 7, 19 Uhr »ensemble via nova mit dem Ensemble Mosaik« Engelsburg, 20 Uhr Live: »Pyjama Hill — Gig 100!« Support: »Sidebürns« [Stoner / Grunge / Rock&Roll] Haus der sozialen Dienste HsD, 20 Uhr Live: »Wolf Maahn & Band« Für viele Fans ist es längst ein liebgewonnenes Ritual: Alle Jahre wieder kurz vor Weihnachten gibt die deutsche RockIkone mit seiner Band stimmungsvolle Konzerte in ausgewählten Venues. Erfurt ist auch wieder mit dabei — und zwar sage und schreibe das 25. Mal in Folge!

Foto: Agentur

Museumskeller, 20 Uhr Live: »Kompetenz ohne Talent / Affektiv Instabil / Walnut Grooves — Tanztee im Gewölbekeller« Auch in diesem Jahr rufen die Erfurter Jungs und Mädels von Kompetenz ohne Talent zum Tanztee im Gewölbekeller. Dabei gibt es Neues und Altes aus den Bereichen Punk, Rock und Irish Punk auf die Ohren — es wird gespielt, was Spaß macht. Genau das Richtige für alle, die es rockig, laut und schnell lieben!

Theater Erfurt, 20 Uhr »4. Sinfoniekonzert« Werke von Nikos Skalkottas, Bernhard Crusell und Peter Tschaikowsky Thüringenhalle, Werner-Seelenbinder-Straße 2, 20 Uhr Live: »Stahlzeit« Während die künstlerische Dimension Rammsteins für viele ein unerreichbar beeindruckendes Schauspiel bleibt, leben und atmen Stahlzeit im Takt dieses musi-

kalischen Brachial-Herzschlags. Durch ihre Adern fließt der unstillbare Drang, auf der Bühne neue Dimensionen zu kreieren, die mit den Grenzen des Vorstellbaren kokettieren. Eingebettet in ein Hitfeuerwerk aus Rammstein-Songs aller Schaffensphasen, erwacht Abend für Abend eine Liveshow zum Leben, die dem Original in puncto Aufwand in nichts nachsteht, inklusive einer ebenso kompromisslosen wie spektakulären Pyro-Show. Jazzkeller, Fischmarkt 13, 20.30 Uhr Jazzmeile Thüringen 2019: »The Truth About Captain Starshine« Schon länger gab es diese lose Idee, irgendwann einmal zusammen ein paar eigene Stücke, oder vielleicht auch die von anderen, auszuprobieren, einfach nur ein bisschen spielen und schauen, was dabei so herauskommt-und wie es so ist, brauchen auch gute Ideen manchmal sehr viel Zeit.Seit mittlerweile mehr als 10 Jahren treffen Christoph Bernewitz (Clueso), Alex Binder und Jan Roth sich als Kollegen hier und da in den unterschiedlichsten Bands. Und obwohl sie über die Zeit gute Freunde geworden sind, haben sie sich noch nie eine Bühne nur als Trio geteilt.Da gibt es doch fast keinen schöneren Anlass, als ein Konzert in Erfurt zu spielen; der Stadt, in der die Wege der drei sich erstmals musikalisch kreuzten und seither immer verflochten geblieben sind. DISCO, CLUB & PARTY Ilvers, 20 Uhr »Noche de Salsa« Mit DJ Copa [Salsa / Bachata / Kizomba / Cha Cha / Merengue / Reggaeton] Kickerkeller, 21 Uhr »Kellertechno by Baumholzig« Musikpark, 22.30 Uhr »Kiss Club« Cosmopolar, 23 Uhr »Hype« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Die schönste Zeit unseres Lebens« (Seniorenkino), 14 Uhr »Aquarela« (OmU), 17 Uhr »The Kindness of Strangers«, 18.45 Uhr »Bernadette«, 21 Uhr LESUNG & BUCH Kultur: Haus Dacheröden, 19.30 Uhr Erfurter Herbstlese 2019: »Mein Lieblingsbuch mit Moritz Götze« VORTRAG & FÜHRUNG Augustinerkloster, Augustinerstraße 10, 20 Uhr »Luthers schlaflose Nächte in Erfurt« Führung bei Kerzenschein im Augustinerkloster KULINARISCHES Weinkeller, Turniergasse 16, 19.15 Uhr »Viertele nach Sieben — Thüringer Weine genießen« Franz Mehlhose, 19.30 Uhr »Kulinarik« Impro-Krimi-Dinner SONSTIGES Domplatz, 10 — 22 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« REGION Saalfeld, Schlosskapelle, Schloßstraße 24, 19.30 Uhr Weihnachtskonzert: »Tausend Sterne sind ein Dom — Weihnachten in der DDR«

Die Schotte, 20 Uhr »Ein Sommernachtstraum« Eine Liebesbegegnung der dritten Art von William Shakespeare. Galli Theater, 20 Uhr »Ehekracher« Theater im Palais, 20 Uhr »Männer und andere Missverständnisse«

Schloss Molsdorf 30.11.2019 – 23.02.2020 »Albrecht Tübke — Die Anmut des Realen« Die Personalausstellung präsentiert Arbeiten des deutschen Malers und Fotografen Albrecht Tübke (geboren 1971 in Leipzig). Albrecht Tübkes Eltern sind das Malerehepaar Werner Tübke und Angelika Tübke, geb. Hennig. Der Sohn studierte in Leipzig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, an der er 1997 sein Diplom machte. Im Anschluss war er Meisterschüler bei Timm Rautert. Es folgte ein weiteres Studium in London an der Guildhall University, welches er 2001 abschloss. Albrecht Tübke lebt und arbeitet in Italien und Deutschland. Als Maler widmet er sich neben der Porträt-Malerei auch dem Stillleben. Dabei stehen seine Ölgemälde in der Tradition der klassischen LasurMalerei aus der Zeit der Renaissance. In langwierigen und komplexen Arbeitsprozessen werden die Bilder in vielen übereinander liegenden transparenten Schichten gemalt. Die so entstandenen Ölbilder haben eine hohe Genauigkeit im Detail und weise eine beeindruckende Farbtiefe auf. Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Galerie Thoms, Mühlhausen. www.kunstmuseen.erfurt.de Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 9 Uhr »Frau Holle oder guter Schnee fällt nicht von selbst« — Ab 5 Jahren! Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 19.30 Uhr »Danke für das Geräusch« Ein Heinz-Erhardt-Abend Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 19.30 Uhr Musiktheater: »Lanzelot« Von Paul Dessau

Sa, 14. Dezember THEATER & BÜHNE Theater Waidspeicher, 18 Uhr »Die Liebe der kleinen Mouche« Nach der Erzählung von Paul Gallico Kultur: Haus Dacheröden, 19 Uhr »Geizige Weihnacht. Die Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens« Mit dem Figurentheater Weidringer Theater Erfurt, 19.30 Uhr »Don Pasquale« Oper von Gaetano Donizetti DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!«

KABARETT & COMEDY Alte Oper, 19.30 Uhr Live: »Suzanne Grieger-Langer — Cool im Kreuzfeuer« Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr »Männer muss man mögen« Die Arche, 21.30 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« KONZERT Thomaskirche, Schillerstraße 48, 16 und 19.30 Uhr »Johann Sebastian Bach — Weihnachtsoratorium (Kantaten 1 bis 3)« Mit der Augustiner-Kantorei, dem Prediger-Kinderchor und dem Andreas-Kammerorchester. Zum Güldenen Rade, Marktstraße 50, 18 Uhr Konzert zum Weihnachtsmarkt im Innenhof: »Günter von Dreyfuß« Lutherkirche, Magdeburger Allee, 19.30 Uhr Live: »medlz — Weihnachtsleuchten« Heiligen Mühle, 20 Uhr Live: »The Granschmidts — Rock Blues Reggae« Messe Erfurt, 20 Uhr Live: »Xavier Naidoo — Hin und weg Tour 2019« Das Beste aus 25 Jahren Museumskeller, 20 Uhr Live: »Osaka Rising« Support: »Zaphod«

Foto: Agentur

Galli Theater, 20 Uhr »Ehekracher« Theater im Palais, 20 Uhr »Psychiater Lübke klärt auf« Theater Erfurt, Studio.Box, 20.30 Uhr »Werke & Delikatessen« Von Erik Satie und Charles Ives

Andreas Kavalier, 21 Uhr Live: »Justbrill« DISCO, CLUB & PARTY Theater Erfurt, Studio.Box, 20 Uhr »Tanzbar — White Christmas Salsa« Kaisersaal, Futterstraße 15/16, 21 Uhr »Ü30-Party« Presseklub, 21 Uhr »Samstags Party« Club Palais, Futterstraße 13, 22 Uhr »Schlagerkeller« Musikpark, 22.30 Uhr »Musikpark Vibration« Kickerkeller, 23 Uhr »King Kong Kicks« [Indie Pop Party] KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Aquarela« (OmU), 17 Uhr »The Kindness of Strangers«, 18.45 Uhr »Bernadette«, 21 Uhr

Abb.: Albrecht Tübke: »Großes Blumenbild«, 2018, Mischtechnik auf Maltafel, 60cm × 68cm

Dezember 2019


39

Dezember 2019

KIDS, TEENS & FAMILY Galli Theater, 16 Uhr »Rotkäppchen« Theater im Palais, 16 Uhr »Das tapfere Schneiderlein« Kulturhof Krönbacken, 17 Uhr »Lieder und Geschichten am Feuer« Ein weihnachtliches Programm für die ganze Familie Eintritt frei! SPORT Riethsporthalle, Essener Straße 20, 18 Uhr 1. Bundesliga Volleyball Damen: »Schwarz-Weiß Erfurt — Ladies in Black Aachen« KULINARISCHES Weinkeller, Turniergasse 16, 11.30 Uhr »Wochenende & Wein« DASDIE Stage, 19 Uhr »Kabarett-Dinner« SONSTIGES Parkplatz Bonhoefferstraße, 7 — 14 Uhr »Floh- und Trödelmarkt« Domplatz, 10 — 22 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« Kultur: Haus Dacheröden, 10 — 15 Uhr Workshop: »Kreatives Schreiben« Mit Anke Engelmann Kalif Storch, 12 — 18 Uhr »Mädchenflohmarkt« Messe Erfurt, 16 — 24 Uhr »Nachtflohmarkt« egapark, 17.30 Uhr »Glühweinspaziergang durch eine bunte Lichterwelt« REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 19.30 Uhr Weihnachtskonzert: »Tausend Sterne sind ein Dom — Weihnachten in der DDR« Rudolstadt, Schminkkasten, Anger 1, 20 Uhr »Die Tür nebenan« Stück von Fabrice Roger-Lacan

Theater Erfurt, Studio.Box, 20.30 Uhr TANZBAR: White Christmas – Salsa Heiße Weihnacht — wie in Lateinamerika: Kleide dich ganz in Weiß für eine gemeinsame Salsa-Party mit 60-minütigem Crashkurs für Anfänger & einem kleinen kulturelle Programmpunkt. Crashkurs: Jörg Schuchardt. Vom Presseklub

Weimar, DNT, Theaterplatz 2 Musiktheater ab 5 Jahren: »Der Eisblumenwald«, 16 Uhr Tanztheater: »Face Me — Le Sacre du printemps«, 19.30 Uhr

Foto: Carlo Bansini

VORTRAG & FÜHRUNG Alte Synagoge, Waagegasse 8, 11.15 Uhr »Öffentliche Führung« Tourist-Info, Benediktsplatz 1, 11.30 Uhr »Rundgang mit dem Erfurter Weinmönch« Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, 14 Uhr »Öffentliche Führung« Destille, Bastion Martin, Lauentor 14, 16.30 Uhr »Brennereiführung mit Verkostung«

So, 15. Dezember THEATER & BÜHNE DASDIE Brettl, 10 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie Alte Oper, 15 Uhr »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« Musical für die ganze Familie KABARETT & COMEDY Das Lachgeschoss, 16 Uhr »Weihnachten voller Ge(f)wühle« Die Arche, 18 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« DASDIE Stage, 19 Uhr »Dr. Pop — Hitverdächtig« Musik-Comedy-Stand-Up-Show KONZERT Theater Erfurt, Studio.Box, 13 Uhr »Picknickkonzert — Beethovens Pastorale« Rathausfestsaal, Fischmarkt 1, 15 und 17 Uhr »Adventskonzert des Erfurter Lehrerchores 2019« Die Konzerte unter Leitung von Christian Wolf werden von Natascha Scholl (Sopran) und Jens Nedeß (Piano) begleitet. Kaisersaal, Futterstraße 15/16, 16 Uhr »Oh Happy Day — Das Weihnachtskonzert für die ganze Familie« Thomaskirche, Schillerstraße 48, 16 und 19.30 Uhr »Johann Sebastian Bach — Weihnachtsoratorium (Kantaten 4 bis 6)« Mit der Augustiner-Kantorei, dem Prediger-Kinderchor und dem Andreas-Kammerorchester. Nerly, 19.30 Uhr Live: »Duo Stiehler / Lucaciu mit Benjamin Vinnen — Das Weihnachtskonzert« KINO & FILM Landesfilmdienst, Brühler Straße 52, 15 Uhr »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« Kinoklub Am Hirschlachufer »Aquarela« (OmU), 17 Uhr »The Kindness of Strangers«, 18.45 Uhr »Bernadette«, 21 Uhr VORTRAG & FÜHRUNG Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, 14 Uhr »Öffentliche Führung« Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7, 15 Uhr Öffentliche Führung: »Techniker der Endlösung« Flughafen Erfurt-Weimar, Binderslebener Landstraße 100, 15 Uhr »Flughafentour« Den Flughafen entdecken. KIDS, TEENS & FAMILY Thüringer Zoopark, Am Zoopark 1, 10 — 12.30 Uhr »Der Weihnachtsmann kommt in den Zoo« Galli Theater »Rotkäppchen«, 11 Uhr »Die Weihnachtsgeschichte«, 16 Uhr

Schloss Molsdorf, von 11 bis 12 Uhr »Kinderweihnacht im Schloss Molsdorf« — Geschichten, Märchen und Lieder zum Lauschen und Mitsingen Es ist immer noch eine gute Tradition und dieses Jahr zum 15. Male, die alljährliche Weihnachtsfeier am dritten Advent für Kinder ab 4 Jahren und Junggebliebene, zu der in den Festsaal des Schlosses Molsdorf eingeladen wird. Mit Geschichten, Märchen und Liedern zum Lauschen und Mitsingen, vorgetragen von den Künstlern des Duos »con emozione«. Das Duo »con emozione«, Liane Fietzke und Norbert Fietzke, arbeitet seit vielen Jahren professionell musikalisch zusammen. Sie erhielten beide ihre Ausbildung an der Musikhochschule »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig. Weitere Studien folgten nach Köln und Weimar. Das Duo lebt und arbeitet im Havelland und feierte dieses Jahr sein 25jähriges Bestehen. Es besteht auch die Möglichkeit, sich das Schloss mit Führung anzuschauen. Der Eintritt ist frei . Unbedingt vorher anrufen unter: Telefon 036202-90505, sonst hat der Weihnachtsmann zu wenig Geschenke dabei! Theater Waidspeicher, 11 und 15 Uhr Puppentheater: »Rumpelstilzchen« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Ab 5 Jahren! Himmelspforte, Marktstraße 6, 15 Uhr »Aschenputtel« Theater Erfurt, 15 Uhr »Hänsel und Gretel« Märchenspiel von Engelbert Humperdinck Theater im Palais, 16 Uhr »Rotkäppchen« Kulturhof Krönbacken, 17 Uhr »Lieder und Geschichten am Feuer« Ein weihnachtliches Programm für die ganze Familie Eintritt frei! SPORT Eissportzentrum, Arnstädter Straße 53, 16 Uhr Eishockey Oberliga Nord: »TecArt Black Dragons — Herner Eissportverein« SONSTIGES Domplatz, 10 — 20 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« Franz Mehlhose, 12 — 19 Uhr »8. Franz Mehlhose Adventsmarkt« REGION Rudolstadt, Schminkkasten, Anger 1, 18 Uhr »Leben ist immer lebensgefährlich« Sirenengesänge von Erich Kästner Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 16 Uhr Konzert: »Peterchens Mondfahrt« Weihnachtskonzert der Staatskapelle Weimar für die ganze Familie


40

Dezember 2019

Weimar, E-Werk, Am Kirschberg 4, 20 Uhr Schauspiel: »Brüder und Schwestern« Nach Birk Meinhardt

Mo, 16. Dezember THEATER & BÜHNE Tourist-Info, Benediktsplatz 1, 16.30 Uhr »Tatort Erfurt« Krimispaziergang durch Keller und dunkle Hinterhöfe Collegium Maius, Michaelisstraße 39, 17 und 19 Uhr »Fabelhafte Weihnachten« Himmelspforte, Marktstraße 6, 17 Uhr »Die Weihnachtsgans Auguste — Heiß und fettig« Galli Theater, 20 Uhr »Froschsalat« KABARETT & COMEDY Die Arche, 16 und 19.30 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« KONZERT Theater Erfurt, 15 Uhr »Tanztee mit dem Salonorchester Erfurt« Nerly, 20.30 Uhr Funk’n’Soul Monday: »Funky Dumb Stuff« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Bernadette«, 16.45 Uhr »Aquarela« (OmU), 19.15 Uhr »The Kindness of Strangers«, 21 Uhr Offene Arbeit, Allerheiligenstraße 9, 20 Uhr »Montagskino« LESUNG & BUCH

Kaisersaal, Futterstraße 15/16, 19.30 Uhr Erfurter Herbstlese 2019: »Mit Denis Scheck durch die literarische Welt 2019« KIDS, TEENS & FAMILY Theater Erfurt, 10 Uhr »Hänsel und Gretel« Märchenspiel von Engelbert Humperdinck Theater Waidspeicher, 10 Uhr Puppentheater: »Die sieben Raben« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Ab 5 Jahren! SONSTIGES Domplatz, 10 — 20 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« REGION Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 10 Uhr Konzert: »Peterchens Mondfahrt« Schülerkonzert der Staatskapelle Weimar für Vor- und Grundschulkinder

Di, 17. Dezember THEATER & BÜHNE Theater Erfurt, 15 und 18 Uhr »A Christmas Carol« Gastspiel der American Drama Group Europe and TNT Berlin (in englischer Sprache) Tourist-Info, Benediktsplatz 1, 16.30 Uhr »Tatort Erfurt« Krimispaziergang durch Keller und dunkle Hinterhöfe

KIDS, TEENS & FAMILY Theater Erfurt, 9 und 11 Uhr »Peterchens Mondfahrt« Kinderstück von Marcus Mislin nach Gerd von Bessewitz Kleines Theater, Leipziger Straße 15, 10 Uhr Puppentheater: »Schneeflöckchen« Theater Waidspeicher, 10 Uhr Puppentheater: »Das hölzerne Pferd« Nach der Erzählung von Franz Fühmann Ab 12 Jahren!

K U LTU R SCH ENK EN

Wie das geht, erfährst du unter www.kulturquartier-erfurt.de Collegium Maius, Michaelisstraße 39, 17 und 19 Uhr »Fabelhafte Weihnachten« DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Galli Theater, 20 Uhr »Froschsalat« KONZERT Alte Oper, 19.30 Uhr Live: »Martin Kohlstedt & Gewandhaus Chor — Ströme Live« Messe Erfurt, 20 Uhr »Night of the Proms 2019« — Mit Alan Parsons, The Hooters und Leslie Clio KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Bernadette«, 16.45 Uhr »Aquarela« (OmU), 19.15 Uhr »The Kindness of Strangers«, 21 Uhr KIDS, TEENS & FAMILY Theater Erfurt, 9 und 11 Uhr »Peterchens Mondfahrt« Kinderstück von Marcus Mislin nach Gerd von Bessewitz Kleines Theater, Leipziger Straße 15, 10 Uhr Puppentheater: »Schneeflöckchen« Theater Waidspeicher, 10 Uhr Puppentheater: »Die sieben Raben« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Ab 5 Jahren! KULINARISCHES Kaisersaal, Futterstraße 15/16, 19 Uhr »Dinner mit Mentalshow« Mit Nicolai Friedrich SONSTIGES Domplatz, 10 — 20 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 15 Uhr »Vor Sonnenaufgang« Stück von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 20 Uhr Schauspiel: »Das Recht des Stärkeren« Von Dominik Busch

SCHAU dein SPIEL HAUS

Mi, 18. Dezember THEATER & BÜHNE Tourist-Info, Benediktsplatz 1, 16.30 Uhr »Tatort Erfurt« Krimispaziergang durch Keller und dunkle Hinterhöfe Collegium Maius, Michaelisstraße 39, 17 und 19 Uhr »Fabelhafte Weihnachten« Himmelspforte, Marktstraße 6, 17 Uhr »Die Weihnachtsgans Auguste — Heiß und fettig« DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Galli Theater, 20 Uhr »Der letzte Held — Nibelungen, frech und witzig« Theater im Palais, 20 Uhr »Psychiater Lübke klärt auf« KABARETT & COMEDY Die Arche, 16 und 19.30 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr »Weihnachten voller Ge(f)wühle« Theater Erfurt, 19.30 Uhr »Krippenspiel 2019 mit Olaf Schubert — Jesus und die Tante aus dem Westen!« DISCO, CLUB & PARTY Kickerkeller, 20 Uhr »Oldschool Cornern« Presseklub, 22 Uhr »Salsa Party« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Die schönste Zeit unseres Lebens« (­Seniorenkino), 14 Uhr »Bernadette«, 16.45 Uhr »Aquarela« (OmU), 19.15 Uhr »The Kindness of Strangers«, 21 Uhr VORTRAG & FÜHRUNG Angermuseum, 13 Uhr »Kunstpause am Mittag — 10 Minuten Kunstbetrachtung« Eintritt frei! Universität Erfurt, Nordhäuser Straße 63, 18 Uhr Erfurter Universitätsgeschichte(n): »Nomoi — Gesetze in den Hellenistischen Poleis« Referentin: Anna Maria Brenner (München)

SONSTIGES Domplatz, 10 — 20 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« Kultur: Haus Dacheröden, 19 Uhr »Tablequiz — Weißt Du noch oder rätst Du schon?« — Eintritt frei! REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 9 und 11 Uhr »Frau Holle oder guter Schnee fällt nicht von selbst« Ab 5 Jahren! Weimar, DNT, Theaterplatz 2 Musiktheater ab 6 Jahren: »Hänsel und Gretel«, 10 Uhr Schauspiel: »Familienfest — Generationsübergreifendes Theaterprojekt über Zivilcourage und das Ringen miteinander zu reden«, 19 Uhr

Do, 19. Dezember THEATER & BÜHNE Collegium Maius, Michaelisstraße 39, 17 und 19 Uhr »Fabelhafte Weihnachten« Die Schotte, 19 Uhr »Ein Sommernachtstraum« Eine Liebesbegegnung der dritten Art von William Shakespeare. DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Galli Theater, 20 Uhr »Der letzte Held — Nibelungen, frech und witzig« Theater im Palais, 20 Uhr »Candlelight und Liebestöter«

Theater Erfurt, Studio.Box, 20.30 Uhr »The last five years« Text und Musik von Jason Robert Brown KABARETT & COMEDY Die Arche, 16 und 19.30 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr »Männer muss man mögen« DASDIE Stage, 19.30 Uhr Kabarett Erfurter Puffbohne: »Vom Superweib zum Muttertier« Haus der sozialen Dienste HsD, 20 Uhr »Krippenspiel 2019 mit Olaf Schubert — Jesus und die Tante aus dem Westen!« DISCO, CLUB & PARTY Cosmopolar, 23 Uhr »Astra Campus Club« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Ich war noch niemals in New York«, 16.30 Uhr


41

Dezember 2019

»Parasite«, 18.45 Uhr »Rocketman«, 21.15 Uhr

Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr »Weihnachten voller Ge(f)wühle«

VORTRAG & FÜHRUNG Mittelalterliche Mikwe, Kreuzgasse, 15 Uhr »Öffentliche Führung zum jüdischen Ritualbad« — Eintritt frei! Außenstelle der Behörde der StasiUnterlagen, Petersberg 19, 16 Uhr Führung: »Unterwegs im Archiv«

KONZERT Zum Güldenen Rade, Marktstraße 50, 18 Uhr Konzert zum Weihnachtsmarkt im Innenhof: »Günter von Dreyfuß« Museumskeller, 20 Uhr Live: »Floyd Pepper & The Swing Club — Rock küsst Swing« Wer kennt nicht die Songs von Depeche Mode, Nirvana, Foo Fighters, The Cure, Rammstein oder Guns n’ Roses. Allerdings werden die Songs in einer außergewöhnlichen Art und Weise präsentiert — nämlich im Gewand des Swings.

KIDS, TEENS & FAMILY Theater Erfurt, 9 und 11 Uhr »Peterchens Mondfahrt« Kinderstück von Marcus Mislin nach Gerd von Bessewitz Kleines Theater, Leipziger Straße 15, 10 Uhr Puppentheater: »Schneeweißchen und Rosenrot« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Ab 4 Jahren! Theater Waidspeicher, 10 Uhr Puppentheater: »Das hölzerne Pferd« Nach der Erzählung von Franz Fühmann Ab 12 Jahren!

Fr, 20. Dezember THEATER & BÜHNE Collegium Maius, Michaelisstraße 39, 17 und 19 Uhr »Fabelhafte Weihnachten« Destille, Bastion Martin, Lauentor 14, 18.30 Uhr Schauspiel: »Die Schnapsidee« Theater Erfurt, 19.30 Uhr »Das Märchen vom Zaren Saltan« Oper von Nikolai Andrejewitsch RimskiKorsakow DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Die Schotte, 20 Uhr »Ein Sommernachtstraum« Eine Liebesbegegnung der dritten Art von William Shakespeare. Galli Theater, 20 Uhr »Mein Mann und Tschüss!« Theater im Palais, 20 Uhr »Candlelight und Liebestöter« Franz Mehlhose, 20.15 Uhr »Let’s Zwist Again« Musikwortgefecht mit Publikumsentscheid KABARETT & COMEDY Die Arche, 16 und 19.30 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm«

SPORT Eissportzentrum, Arnstädter Straße 53, 20 Uhr Eishockey Oberliga Nord: »TecArt Black Dragons — Die Füchse Duisburg« KULINARISCHES DASDIE Stage, 19 Uhr »Kabarett-Dinner« Weinkeller, Turniergasse 16, 19.15 Uhr »Viertele nach Sieben — Thüringer Weine genießen« Ilvers, 20 Uhr »Cocktail Night« SONSTIGES Domplatz, 10 — 22 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt«

Foto: Agentur

SONSTIGES Domplatz, 10 — 21 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« Havana Bar, Neuwerkstraße 10, 20 Uhr »Internationaler Stammtisch — Fremde werden Freunde« REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 9 und 11 Uhr »Frau Holle oder guter Schnee fällt nicht von selbst« Ab 5 Jahren! Weimar, DNT, Theaterplatz 2 Schauspiel ab 6 Jahren: »A Christmas Carol — Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens«, 10 und 12.30 Uhr Schauspiel: »Love Letters«, 20 Uhr

Theater Waidspeicher, 10 Uhr Puppentheater: »Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn« Von Mark Twain — Ab 8 Jahren!

Thomaskirche, Schillerstraße 48, 20 Uhr Live: »Joscho Stephan Quartett« Jugendhaus Fritzer, Talstraße 13, 21 Uhr »Earfood« Mit Denny Waldner (Singer Songwriter / Erfurt), Aschegrau (Acoustic Cover / Erfurt) und Emely Bauer (Singer Songwriterin / Steinbach am Wald). DISCO, CLUB & PARTY Kickerkeller, 21 Uhr »Ausflugsklassen-Benefizparty für das HPWG am Schwemmbach« Alle DJs treten umsonst auf, um die Ausflugskasse vom HPWG am Schwemmbach aufzufüllen — damit in der Weihnachtszeit Möglichkeiten für Schlittenspaß und Schneeballschlachten entstehen! Musikpark, 22.30 Uhr »Kiss Club« Kalif Storch, 23 Uhr »Eskei83 (RedBull3Style DJ World Champion)«. KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Ich war noch niemals in New York«, 16.30 Uhr »Parasite«, 18.45 Uhr »Rocketman«, 21.15 Uhr VORTRAG & FÜHRUNG Augustinerkloster, Augustinerstraße 10, 20 Uhr »Luthers schlaflose Nächte in Erfurt« Führung bei Kerzenschein im Augustinerkloster KIDS, TEENS & FAMILY Kleines Theater, Leipziger Straße 15, 10 Uhr Puppentheater: »Schneeweißchen und Rosenrot« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Ab 4 Jahren!

REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 19.30 Uhr »Die Welt auf der Welle« Eine poetische Überfahrt für Schauspieler und Orchester Weimar, DNT, Theaterplatz 2 Schauspiel ab 6 Jahren: »A Christmas Carol — Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens«, 10 Uhr Musiktheater ab 6 Jahren: »Hänsel und Gretel«, 19.30 Uhr

Sa, 21. Dezember THEATER & BÜHNE Himmelspforte, Marktstraße 6, 15 Uhr »Der Teufel mit den drei goldenen Haaren« Theater Erfurt, Studio.Box, 18 Uhr »The last five years« Text und Musik von Jason Robert Brown DASDIE Brettl, 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!«

Die Schotte, 20 Uhr »Kulissenwechsel — Weihnachten. Die zauberhafte Suche« Die Open-Stage-Show für junge Talente. Galli Theater, 20 Uhr »Mein Mann und Tschüss!« Theater im Palais, 20 Uhr »Candlelight und Liebestöter« KABARETT & COMEDY Die Arche, 18 und 21 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr »Weihnachten voller Ge(f)wühle« DASDIE Stage, 19.30 Uhr Kabarett Erfurter Puffbohne: »Der Frauenflüsterer« KONZERT Steigerwaldstadion, Parksaal, Arnstädter Straße 55, 18 Uhr »Adventssingen im Steigerwaldstadion« Zum Güldenen Rade, Marktstraße 50, 18 Uhr Konzert zum Weihnachtsmarkt im Innenhof: »Schmidters« Theater Erfurt, 19.30 Uhr »Jubiläumskonzert des Philharmonischen Chores Erfurt«


42

Dezember 2019

Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, 14 Uhr »Öffentliche Führung«

Haus der sozialen Dienste HsD, 20 Uhr Live: »Molly Hatchet« Support: »King Savage« Messe Erfurt, 20 Uhr Live: »The Voice of Germany« Museumskeller, 20 Uhr Live: »Floyd Pepper & The Swing Club — Rock küsst Swing« Andreas Kavalier, 21 Uhr Live: »Saitensprung« DISCO, CLUB & PARTY Ilvers, 20 Uhr »Karaoke Party« Presseklub, 21 Uhr »Samstags Party« Musikpark, 22.30 Uhr »Musikpark Vibration« Engelsburg, 23 Uhr »Dopeshit« [Hip Hop & Rap] Kalif Storch, 23 Uhr »Klubnacht N°61 — A Night with Ritovan« Kickerkeller, 23 Uhr »OHA! — Freude am Tanzen« House und Techno von den Schönheiten von Freude am Tanzen! KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Ich war noch niemals in New York«, 16.30 Uhr »Parasite«, 18.45 Uhr »Rocketman«, 21.15 Uhr LESUNG & BUCH Franz Mehlhose, 20.15 Uhr »Lesen für Glühwein« Mitgebrachte Texte werden beschwipst vorgelesen. VORTRAG & FÜHRUNG Alte Synagoge, Waagegasse 8, 11.15 Uhr »Öffentliche Führung« Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, 14 Uhr »Öffentliche Führung« Destille Bastion Martin, Lauentor 14, 16.30 Uhr »Brennereiführung mit Verkostung« Kunsthalle Erfurt, Fischmarkt 7, 18 Uhr Künstlergespräch und Buchvorstellung: »Marc Jung & The Gang« KIDS, TEENS & FAMILY Theater Waidspeicher, 15 Uhr Puppentheater: »Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn« Von Mark Twain Ab 8 Jahren! Galli Theater, 16 Uhr »Die Weihnachtsgeschichte« Theater im Palais, 16 Uhr »Der Froschkönig« Kulturhof Krönbacken, 17 Uhr »Lieder und Geschichten am Feuer« Ein weihnachtliches Programm für die ganze Familie. Eintritt frei!

SPORT Riethsporthalle, Essener Straße 20, 18 Uhr 2. Basketball Bundesliga Süd: »Basketball Löwen — Depant Giessen 46ers Rackelos« KULINARISCHES Weinkeller, Turniergasse 16, 11.30 Uhr »Wochenende & Wein« Augustinerkloster, Augustinerstraße 10, 13 Uhr »Kloster kulinarisch — Essen wie zu Luthers Zeiten« Führung durch das Kloster mit anschließender Brotzeit im Klosterkeller« SONSTIGES Parkplatz Bonhoefferstraße, 7 — 14 Uhr »Floh- und Trödelmarkt« Domplatz, 10 — 22 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 19.30 Uhr »Hilfe, die Mauer fällt!« Komödie von Karsten Laske und Steffen Mensching Weimar, DNT, Theaterplatz 2 Junges DNT: »Weihnachten international — Adventslesung für kleine und große Märchenfans«, 16 Uhr Musiktheater: »Tosca«, 19.30 Uhr

So, 22. Dezember THEATER & BÜHNE DASDIE Brettl, 10 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie Himmelspforte, Marktstraße 6, 19 Uhr »Die Weihnachtsgans Auguste — Heiß und fettig« Theater Erfurt, Studio.Box, 20.30 Uhr »Werke und Delikatessen« Von Erik Satie und Charles Ives

KIDS, TEENS & FAMILY Kinoklub Am Hirschlachufer Kinderkino ab 3: »Väterchen Frost und der graue Wolf u.a.«, 10 Uhr Kinderkino ab 6: »Rotschühchen und die 7 Zwerge«, 15 Uhr Galli Theater »Der Froschkönig«, 11 Uhr »Die Weihnachtsgeschichte«, 16 Uhr Theater Waidspeicher, 11 und 15 Uhr Puppentheater: »Kasper Mütze — Wie man einen Riesen foppt« Von Janosch Ab 4 Jahren! Theater Erfurt, 14 und 16 Uhr »Peterchens Mondfahrt« Kinderstück von Marcus Mislin nach Gerd von Bessewitz Ab 6 Jahren! Kleines Theater, Leipziger Straße 15, 16 Uhr Puppentheater: »Schneeflöckchen« Theater im Palais, 16 Uhr »Rotkäppchen« Kulturhof Krönbacken, 17 Uhr »Lieder und Geschichten am Feuer« Ein weihnachtliches Programm für die ganze Familie. Eintritt frei! SONSTIGES Domplatz, 10 — 20 Uhr »169. Erfurter Weihnachtsmarkt« REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 15 und 17 Uhr »Frau Holle oder guter Schnee fällt nicht von selbst« Ab 5 Jahren! Rudolstadt, Schminkkasten, Anger 1, 18 Uhr »Das letzte Mal« Ein Liebesthriller von Emmanuel RobertEspalieu Weimar, DNT, Theaterplatz 2 Musiktheater ab 5 Jahren: »Der Eisblumenwald«, 16 Uhr Schauspiel: »On the Edge — Performance mit Tanz, Musik und Sprache«, 18 Uhr

Mo, 23. Dezember KABARETT & COMEDY Die Arche, 16 und 19.30 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm«

KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Ich war noch niemals in New York«, 16.30 Uhr »Parasite«, 18.45 Uhr »Rocketman«, 21.15 Uhr

KONZERT Kaisersaal, Futterstraße 15/16, 19 Uhr »Weihnachtskonzert des MDR Kinderchores — Macht hoch die Tür« Haus der sozialen Dienste HsD, 20 Uhr Live: »Anger 77« Support: »Sticky« Nach der rauschenden Rocknacht im letzten Jahr wollen Anger 77 zu Weihnachten 2019 noch einen draufsetzen: Mit einem großen Wunschkonzert! Auf der facebook-Seite der Erfurter kann man sich Lieder wünschen, welche die Band mit Hilfe ihrer Band dann im Konzert spielen werden. Kalif Storch, 21 Uhr Live: »Acoustica — Last Christmas«

VORTRAG & FÜHRUNG Kunsthalle Erfurt, Fischmarkt 7, 11.15 Uhr Öffentliche Führung: »Marcus Glahn — Was soll man?« — Fotografie

KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Nurejew«, 16.30 Uhr »Rocketman«, 18.45 Uhr »Parasite«, 21 Uhr

KABARETT & COMEDY Die Arche, 18 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« KONZERT Rathausfestsaal, Fischmarkt 1, 11 Uhr »4. Philharmonisches Kammerkonzert — Adventskonzert der Philharmonischen Blechbläser«

KIDS, TEENS & FAMILY Theater Waidspeicher, 10 und 14 Uhr Puppentheater: »Ritter Tristan und Prinzessin Isolde« Ab 5 Jahren! Galli Theater, 16 Uhr »Hans im Glück« REGION Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 15 und 19 Uhr Musiktheater: »Hänsel und Gretel« Von Engelbert Humperdinck Ab 6 Jahren!

Di, 24. Dezember KONZERT Kalif Storch, 23.59 Uhr Live: »Acoustica — Last Christmas« DISCO, CLUB & PARTY Kickerkeller, 22 Uhr »Haifischbar« Engelsburg, 23.59 Uhr »Jesus Birthday Bash« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Nurejew«, 16.30 Uhr »Rocketman«, 18.45 Uhr »Parasite«, 21 Uhr KIDS, TEENS & FAMILY Kinoklub Am Hirschlachufer Kinderkino ab 3: »Väterchen Frost und der graue Wolf u.a.«, 10 Uhr Kinderkino ab 6: »Rotschühchen und die 7 Zwerge«, 15 Uhr Galli Theater, 11 und 15 Uhr »Die Weihnachtsgeschichte« Theater im Palais »Hans im Glück«, 11 Uhr »Rotkäppchen«, 15 Uhr Kleines Theater, Leipziger Straße 15, 15 Uhr Puppentheater: »Die Nachtigall« Nach dem Märchen von Hans Christian Andersen Ab 5 Jahren!

Mi, 25. Dezember THEATER & BÜHNE DASDIE Brettl, 10 und 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie Alte Oper, 16 Uhr »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« Musical für die ganze Familie

Theater Waidspeicher, 19.30 Uhr »Animalisten« Fünf animalische Tierfreunde machen sich auf die Suche nach ihrem inneren Tier und stoßen auf Geheimnisvolles und Unerwartetes. Wo beginnt das Tier und wo hört der Mensch auf und was hat dazwischen alles Platz? Eine tierische Spurensuche im Inneren und Äußeren. Und am Ende schaut uns dieses Tier aus dem Spiegel an … Ab 12 Jahren! DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« KABARETT & COMEDY Die Arche, 16 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm«


43

Dezember 2019

Foto: Agentur

KONZERT Museumskeller, 20 Uhr Live: »Pasch — Weihnachtskonzert«

DISCO, CLUB & PARTY Kickerkeller, 20 Uhr »Xmas Cornern« Presseklub, 22 Uhr »Salsa Party« Engelsburg, 23 Uhr »Homecoming« Sonst im Land und auf den Kontinenten verstreut, wird das Fest der Liebe nun für den längst überfälligen Heimatbesuch genutzt. Die Erfurt Reunited Party, Freunde aus alten Tagen und Familien vereinen sich, alte Liebschaften werden aufgefrischt und neue Freundschaften geschlossen. [Electro / Hip Hop / Indie] KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Nurejew«, 16.30 Uhr »Rocketman«, 18.45 Uhr »Parasite«, 21 Uhr KIDS, TEENS & FAMILY Kinoklub Am Hirschlachufer, 15 Uhr Kinderkino ab 6: »Rotschühchen und die 7 Zwerge« Theater Erfurt, 16 Uhr »Peterchens Mondfahrt« Kinderstück von Marcus Mislin nach Gerd von Bessewitz Ab 6 Jahren! REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 17 Uhr Weihnachtskonzert: »Tausend Sterne sind ein Dom — Weihnachten in der DDR« Rudolstadt, Schminkkasten, Anger 1, 20 Uhr »Leben ist immer lebensgefährlich« Sirenengesänge von Erich Kästner Weimar, DNT, Theaterplatz 2 Schauspiel ab 6 Jahren: »A Christmas Carol — Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens«, 16 Uhr Schauspiel: »Love Letters«, 20 Uhr

Do, 26. Dezember THEATER & BÜHNE DASDIE Brettl, 10 und 20 Uhr »Winter-Varieté« Internationales Show-Programm mit Artistik, Comedy & Magie Michaeliskirche, Michaelisstraße 11, 17 Uhr »Die gesamte Weihnachtsgeschichte« Himmelspforte, Marktstraße 6, 18 Uhr »Die Weihnachtsgans Auguste — Heiß und fettig« Alte Oper, 19 Uhr »Nussknacker« Präsentiert vom Russischen Ballettfestival Moskau Theater Erfurt, 19.30 Uhr »Das Märchen vom Zaren Saltan«

Oper von Nikolai Andrejewitsch RimskiKorsakow DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Galli Theater, 20 Uhr »Ehekracher« Kaisersaal, Futterstraße 15/16, 20 Uhr »Irish Christmas Show — Bob Bales & Friends« Theater im Palais, 20 Uhr »0190 — Ruf mich an« KABARETT & COMEDY Die Arche, 18 und 21 Uhr »Wir schenken uns nichts — Das ArcheWeihnachtsprogramm« KONZERT Schloss Molsdorf, Schlossplatz 6, 19.30 Uhr Schlosskonzert: »Hirtengesang« Barockmusik für Flöte, Violoncello und Cembalo Museumskeller, 20 Uhr Live: »Jürgen Kerth & Band« Jürgen Kerth gehört zu den ganz Großen des Blues — und das nicht nur in seiner thüringischen Heimat oder der einstigen DDR. Nein, Kerth braucht den internationalen Vergleich nicht zu scheuen. Bodenständig, virtuos und leidenschaftlich zelebriert er mit seiner »MIGMA«-Gitarre seit über 45 Jahren den Blues. Dabei will sich Kerth, oft der »Ostdeutsche Blueskönig« genannt, gar nicht so festlegen lassen. Authentische Musikstile schneidert er auf sich selbst zu und lässt dabei Blueselemente stilsicher in andere Genres einfließen. Seine meist deutschen Texte erzählen von Alltagsgeschichten, von der Liebe und dem Blues. Am wohlsten fühlt er sich bis heute nahe am Publikum, auf Tour durch die Clubs der Republik oder auch bei Abstechern in die Heimat des Blues, die USA.

Foto: Holger John/viadata

DASDIE Stage, 19.30 Uhr Kabarett Erfurter Puffbohne: »Am Anfang war es schön...«

GEHEIMCODES

ALICE IM WUNDERLAND

ERLEBE DIE NEUE SPIELFALT IN EISENACH. TAUSENDMAL BERÜHRT

DAS ORIGINAL

PETRUSCHKA/BOLÉRO

DER KLEINE ANGSTHASE

DISCO, CLUB & PARTY Cosmopolar, 23 Uhr »Astra Campus Club« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Auerhaus«, 17 Uhr »Der geheime Roman des Monsieur Pick«, 19 Uhr »Marriage Story«, 21 Uhr VORTRAG & FÜHRUNG Mittelalterliche Mikwe, Kreuzgasse, 15 Uhr »Öffentliche Führung zum jüdischen Ritualbad« Eintritt frei! KIDS, TEENS & FAMILY Theater Waidspeicher, 15 Uhr Puppentheater: »Kasper Mütze — Wie man einen Riesen foppt« Von Janosch Ab 4 Jahren! Galli Theater, 16 Uhr »Rotkäppchen« REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 15 und 17 Uhr »Frau Holle oder guter Schnee fällt nicht von selbst« — Ab 5 Jahren!

landestheater-eisenach.de

CHARLEYS TANTE

DER KONTRABASS

Rudolstadt, Schminkkasten, Anger 1, 20 Uhr »Schnucki, ach Schnucki« Hermann Leopoldi — ein Klavierkabarettist und seine Lieder Saalfeld, Schlosskapelle, Schloßstraße 24, 17 Uhr Weihnachtskonzert: »Tausend Sterne sind ein Dom — Weihnachten in der DDR« Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 18 Uhr Musiktheater: »Hoffmanns Erzählungen« Von Jacques Offenbach

Fr, 27. Dezember THEATER & BÜHNE Michaeliskirche, Michaelisstraße 11, 17 Uhr »Die gesamte Weihnachtsgeschichte«

Theater Erfurt, 18 Uhr »Grimm! Die wirklich wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf« Musical von Thomas Zaufke DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Galli Theater, 20 Uhr »Ehekracher« Himmelspforte, Marktstraße 6, 20 Uhr »Casanova« Theater im Palais, 20 Uhr »0190 — Ruf mich an« Theater Erfurt, Studio.Box, 20.30 Uhr »The last five years« Text und Musik von Jason Robert Brown KABARETT & COMEDY Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr »Frauen sind keine Männer — aber das schaffen sie auch noch!«


44

Dezember 2019

Foto: Agentur

KONZERT Museumskeller, 20 Uhr Live: »Dietmar und Klaus Bluesband« Die Dietmar und Klaus Bluesband ist eine Schnapsidee — und genauso ist der Bandname auch entstanden. Spontane Ideen sind immer die Besten! Das sind 4 Brüder im Geiste, kein kommerzielles Schlagerduo — eben eine Bluesband mit allem was dazu gehört.

DISCO, CLUB & PARTY Kickerkeller, 21 Uhr »Gypsy Juice« [Balkan Beats / Cumbia / Reggae / Ska / Swing / Bhangra] Presseklub, 22 Uhr »Golden Age of Hip Hop« Line Up: DJ Nimrod / DJ Tantin [90’s Hip Hop Classics] Musikpark, 22.30 Uhr »Kiss Club« Cosmopolar, 23 Uhr »It was all a dream« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Auerhaus«, 17 Uhr »Der geheime Roman des Monsieur Pick«, 19 Uhr »Marriage Story«, 21 Uhr VORTRAG & FÜHRUNG Augustinerkloster, Augustinerstraße 10, 20 Uhr »Luthers schlaflose Nächte in Erfurt« Führung bei Kerzenschein im Augustinerkloster KIDS, TEENS & FAMILY Kleines Theater, Leipziger Straße 15, 10 Uhr Puppentheater: »Schneewittchen« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Ab 3 Jahren! Galli Theater, 16 Uhr »Der Froschkönig« Theater im Palais, 16 Uhr »Hans im Glück« SPORT

Riethsporthalle, Essener Straße 20, 20 Uhr 1. Handball Bundesliga Frauen: »Thüringer HC — Kurpfalz Bären«

Andreas Kavalier, 21 Uhr Live: »Ludwig’s Rockefäller«

REGION Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 19.30 Uhr Schauspiel: »Urfaust« Von Johann Wolfgang von Goethe

Sa, 28. Dezember THEATER & BÜHNE DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Galli Theater, 20 Uhr »Froschsalat« Himmelspforte, Marktstraße 6, 20 Uhr »Casanova« Theater im Palais, 20 Uhr »0190 — Ruf mich an« Theater Erfurt, Studio.Box, 20.30 Uhr »The last five years« Text und Musik von Jason Robert Brown KABARETT & COMEDY Die Arche, 18 und 21 Uhr »Wir gehen flöten! — Das Kabarettical« Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr »Kann Konsum denn Sünde sein?« DASDIE Stage, 19.30 Uhr Kabarett Erfurter Puffbohne: »Best of« KONZERT Theater Erfurt, 16 Uhr Schülerkonzert: »Miklós Rózsa — Die Dschungelbuch-Suite« Alte Oper, 19.30 Uhr Live: »Konstantin Wecker — Weltenbrand« Mit dem Kammerorchester der Bayerischen Philharmonie Messe Erfurt, 19.30 Uhr Live: »Clueso — Das Weihnachtskonzert« Haus der sozialen Dienste HsD, 20 Uhr Live: »Junimond«

Foto: Agentur

DASDIE Stage, 19.30 Uhr Kabarett Erfurter Puffbohne: »Déjà-vu — Augen auf und durch« Die Arche, 19.30 Uhr »Deutschland unterm Pflug reloaded«

Kickerkeller, 20 Uhr »Metalgulasch Jahresabschluss« Fünf Bands + Aftershowparty Zughafen, Zum Güterbahnhof 20, 20 Uhr Live: »Northern Lite«

Ilvers, 21 Uhr »12 Jahre Ilvers — Johnny Rocket + Bed Rock Five« Stell dir vor Johnny und BB treffen sich mit Lemmy und Slash in einer schäbigen Spelunke, betrinken sich und gründen eine Band. Sie nennen sie »Johnny Rocket«. Es ist gitarrengetriebener Rock ‚n‘ Roll mit der Rauheit des Punk, dem Gefühl des Blues und der Ehrlichkeit des Country.Über die nächsten 13 Jahre haben sich Johnny Rocket weiterentwickelt, sind mit der Zeit gegangen, haben aber nie ihre Wurzeln vergessen. Unzählige Kilometer verbrachte man auf den Straßen Europas und mithilfe zahlreicher Fässer Bier erlebte man unvergessliche, schlaflose Nächte. 2019 erschien nun endlich ihr drittes Studioalbum »Come A Little Closer«. Und ihre Reise geht weiter.. DISCO, CLUB & PARTY Presseklub, 21 Uhr »Samstags Party« Stage Club, 22 Uhr »Ü-30 Party« Musikpark, 22.30 Uhr »Musikpark Vibration« Engelsburg, 23 Uhr »90’s Baby« [90’s Hits and Hypes] Kalif Storch, 23 Uhr »100 Jahre Radio Bounce« Der Jahresabschluss und Familientreffen für alle Ü-30 Hip Hop Lovers mit den legendären Local Heroes DJ Nas’D & Malik. KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Auerhaus«, 17 Uhr »Der geheime Roman des Monsieur Pick«, 19 Uhr »Marriage Story«, 21 Uhr VORTRAG & FÜHRUNG Alte Synagoge, Waagegasse 8, 11.15 Uhr »Öffentliche Führung« Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, 14 Uhr »Öffentliche Führung« Destille, Bastion Martin, Lauentor 14, 16.30 Uhr »Brennereiführung mit Verkostung« KIDS, TEENS & FAMILY Galli Theater, 16 Uhr »Das tapfere Schneiderlein« Theater im Palais, 16 Uhr »Rotkäppchen« KULINARISCHES Weinkeller, Turniergasse 16, 11.30 Uhr »Wochenende & Wein«

SONSTIGES Parkplatz Bonhoefferstraße, 7 — 14 Uhr »Floh- und Trödelmarkt« Thüringenhalle, Werner-Seelenbinder-Straße 2, 15 — 22 Uhr »Nachtflohmarkt« REGION Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 19.30 Uhr Musiktheater: »Lanzelot« Von Paul Dessau

So, 29. Dezember THEATER & BÜHNE Kaisersaal, Futterstraße 15/16 »Die Zauberflöte für Jung und Alt«, 11.30 Uhr »Der Nussknacker«, 16 Uhr Theater Erfurt, Studio.Box, 18 Uhr »The last five years« Text und Musik von Jason Robert Brown DASDIE Live, 20 Uhr Winter-Travestie: »Ladies TV — Mann oder Frau?! Wow!« Galli Theater, 20 Uhr »Mein Mann und Tschüss!« KABARETT & COMEDY Die Arche »Nel & Annel«, 16 Uhr »Seid Netz zueinander«, 19.30 Uhr Das Lachgeschoss, 18 Uhr »Männer muss man mögen« KONZERT Thomaskirche, Schillerstraße 48, 18 Uhr Live: »Black Gospel Angels« Messe Erfurt, 19.30 Uhr Live: »Clueso — Das Weihnachtskonzert« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Auerhaus«, 17 Uhr »Der geheime Roman des Monsieur Pick«, 19 Uhr »Marriage Story«, 21 Uhr LESUNG & BUCH DASDIE Brettl, 19 Uhr Live: »Wladimir Kaminer — Kaminer’s Silvester« VORTRAG & FÜHRUNG Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, 14 Uhr »Öffentliche Führung« Flughafen Erfurt-Weimar, Binderslebener Landstraße 100, 15 Uhr »Flughafentour« Den Flughafen entdecken. KIDS, TEENS & FAMILY Galli Theater »Dornröschen«, 11 Uhr »Ali Baba und die 40 Räuber«, 16 Uhr Theater Erfurt, 15 Uhr »Hänsel und Gretel«


45

Dezember 2019

Märchenspiel von Engelbert Humperdinck Theater im Palais, 16 Uhr »Der gestiefelte Kater« SPORT Riethsporthalle, Essener Straße 20, 15 Uhr 1. Handball Bundesliga Frauen: »Thüringer HC — Bensheim/Auerbach« REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus, 18 Uhr »Elvis First!« Ein Spiel um Kult und Legende Weimar, DNT, Theaterplatz 2, 18 Uhr Schauspiel: »A Clockwork Orange« Nach Anthony Burgess

Mo, 30. Dezember THEATER & BÜHNE Galli Theater, 20 Uhr »Froschsalat« KABARETT & COMEDY Das Lachgeschoss, 19.30 Uhr »In Alter Frische« Die Arche, 19.30 Uhr »Seid Netz zueinander« DISCO, CLUB & PARTY Kalif Storch, 20 Uhr »Welthits vs. Punkrock IV« KINO & FILM Kinoklub Am Hirschlachufer »Der geheime Roman des Monsieur Pick«, 16.45 Uhr »Marriage Story«, 18.45 Uhr »Auerhaus«, 21.15 Uhr KIDS, TEENS & FAMILY Kleines Theater, Leipziger Straße 15, 10 Uhr Puppentheater: »Hänsel und Gretel« Nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Ab 3 Jahren! Galli Theater, 16 Uhr »Schneewittchen«

Di, 31. Dezember THEATER & BÜHNE Alte Oper, 15 und 19 Uhr »Die große Operetten- und Musical-Gala — Mit Schwung ins neue Jahr« Mit Nicole Ciroth und Timo Pfeffer sowie den St. Petersburger Philharmonikern Theater Erfurt, 15 und 19 Uhr »Operettengala« Mit Dagmar Schellenberger Galli Theater, 17 / 19.30 und 22 Uhr »Mein Mann und Tschüss!«

10 jahre museum 2009-2019

Theater im Palais »Männer und andere Missverständnisse«, 17 Uhr »Was Frauen wirklich wollen«, 21 Uhr Theater Erfurt, Studio.Box, 17.30 und 20 Uhr »Le Dessert — Die Nachspeise« Liebeslieder und erotische Literatur Himmelspforte, Marktstraße 6, 18 und 22 Uhr »Casanova« DASDIE Stage, 19.30 Uhr »Silvestergala« Kabarett-Highlights, Artistik & Comedy DASDIE Brettl, 20 Uhr »Silvestergala« Artistik, Comedy & Magie DASDIE Live, 20 Uhr »Travestie-Silvestergala« KABARETT & COMEDY Die Arche, 15 / 18 und 21 Uhr »Geht’s noch? — Best of BUB« Das Lachgeschoss »In Alter Frische«, 16 Uhr »Frauen sind keine Männer — aber das schaffen sie auch noch!«, 20 Uhr KONZERT Kaisersaal, Futterstraße 15/16, 20 Uhr »Silvesterkonzert mit Felix Reuter — Die verflixte Klassik« Schloss Molsdorf, Schlossplatz 6, 18 Uhr Schlosskonzert: »Internationale Meisterpianisten — Leyla Yagubova (Aserbaidschan)« Museumskeller, 21 Uhr Live: »Kirsche & Co.« DISCO, CLUB & PARTY Ilvers, 19 Uhr »Ilvers goes 2020 — Wünsch Dir was!« Kunsthof Pianola, Meienbergstraße 25, 19 Uhr »Silvester Party« Presseklub, 20 Uhr »Silvesterparty« Club Palais, Futterstraße 13, 22 Uhr »New Year Party« Kickerkeller, 23.55 Uhr »Silvester Party« [Krach / Beats / 90er] Engelsburg, 23.59 Uhr »FCK 2K19 Silvesterparty« KIDS, TEENS & FAMILY Theater im Palais, 10 Uhr »Rotkäppchen« SPORT Johann-Sebastian-Bach-Straße, 10 Uhr »45. Erfurter Silvesterlauf« REGION Rudolstadt, Theater im Stadthaus,19.30 Uhr »Hilfe, die Mauer fällt!« Komödie von Karsten Laske und Steffen Mensching Weimar, Weimarhalle, Unescoplatz 1, 16 Uhr Konzert: »Silvesterkonzert der Staatskapelle Weimar« Ludwig van Beethoven (Sinfonie Nr. 9 dMoll op. 125 für Solostimmen, Chor und Orchester) Weimar, DNT, Theaterplatz 2, ab 19.30 Uhr »Silvester im DNT« Der Gott des Gemetzels (19.30 Uhr), Dinner for One (22.30 Uhr) und Tanz ins neue Jahr (23 Uhr)

Veranstaltungsadressen ADRESSEN ERFURT Angermuseum Am Anger 18 Telefon: 0361-655 164 0 www.angermuseum.de Bibliothek Domplatz Domplatz 1 Telefon: 0361-6551590 www.bibliothek.erfurt.de egapark Gothaer ­Straße 38 Telefon: 0361-5643737 www.egapark-erfurt.de Haus zum Stockfisch — Stadtmuseum Johannesstraße 169 Telefon: 0361-655 565 1 stadtmuseum-erfurt.de Kultur: Forum Haus ­Dacheröden Anger 37 Telefon: 0361-655 163 5 Kulturhof Krönbacken Michaelis­Straße 10 Telefon: 0361-655 196 0 galerie-waidspeicher.de Messe Erfurt Gothaer Straße Telefon: 0361-400 0 www.messe-erfurt.de Naturkundemuseum Große Arche 14 Telefon: 0361-655 568 0 www.naturkundemuseumerfurt.de BÜHNE, KUNST & FILM Alte Oper Theater­straße 1 Telefon: 0361-551166 www.dasdie.de DASDIE Brettl/ DASDIE Stage Lange Brücke 29 Telefon: 0361-551166 www.dasdie.de DASDIE Live Marstall­Straße 12 Telefon: 0361-551166 www.dasdie.de

Galli Theater Erfurt Markt­Straße 35 Telefon: 0361-34194524 www.galli-erfurt.de Kabarett Die Arche Domplatz 18 Telefon: 0361-598 292 4 www.kabarett-diearche.de Kabarett Lachgeschoss Futter­Straße 13 Telefon: 0361-663 588 6 www.lachgeschoss.de Kinoklub Hirschlachufer Hirschlachufer 1 Telefon: 0361-642 219 4 www.kinoklub-erfurt.de Klanggerüst e.V. Magdeburger Allee 175 www.klanggeruest.de Theater Erfurt P.-Muth-­Straße 1 Telefon: 0361-223 331 55 www.theater-erfurt.de Theater Die Schotte Schotten­straße 7 Telefon: 0361-643 172 2 www.theater-die-schotte.de Theater im Palais Michaelis­straße 30 Telefon: 0361-550 499 01 www.theaterimpalais.de Theater Waidspeicher Domplatz 18 Telefon: 0361-598 292 4 www.waidspeicher.de Puppenspiel e.V. Leipziger Straße 15 Telefon: 0361-646 479 0 www.puppe-thueringen.de MUSIK Andreas Kavalier Andreas­straße 45 Telefon: 0361-2119140 www.andreas-kavalier.de Club From Hell Flughafenstraße 41 www.clubfromhell.de Cosmopolar Anger 66 Telefon: 0361-644 762 60 www.cosmopolar.com

Engelsburg Allerheiligen­straße 20/21 Telefon: 0361-244 770 www.eburg.de Franz Mehlhose Löber­straße 12 Telefon: 0361-56 60 203 www.franz-mehlhose.de Frau Korte Magdeburger Allee 179 www.fraukorte.de Haus der Sozialen ­Dienste HsD Juri-Gagarin-Ring 150 Telefon: 0361-562 499 4 www.museumskeller.de Heiligen Mühle Mittelhäuser Straße 16 Telefon: 0361-733 297 www.heiligenmuehle.de Ilvers Magdeburger Allee 136 Telefon: 0361-430 374 1 www.ilvers.de Jazzclub Erfurt e.V. Fischmarkt 13-16 Telefon: 0361-642 270 1 www.jazzclub-erfurt.de Kalif Storch Zum Güterbahnhof 20 Telefon: 0361-430 401 4 www.kalifstorch.com Museumskeller Juri-Gagarin-Ring 140a Telefon: 0361-562 499 4 www.museumskeller.de Musikpark Willy-Brandt-Platz 1 Telefon: 0361-550 408 2 www.musikparkerfurt.de Nerly Markt­straße 6 Telefon: 0361-381 325 5 www.nerlyerfurt.de Presseklub Dalbergsweg 1 Telefon: 0361-789 456 5 www.presseklub.net Stadtgarten Dalbergsweg 2 Telefon: 0361-653 199 88 www.stadtgarten-erfurt.de

| IMPRESSUM | Verlag Florian Görmar Verlag Lindenhöhe 16 07749 Jena Telefon: 036 41-54 34 48 E-Mail: info@tam-tam-stadtmagazin.de Internet: www.tam-tam-stadtmagazin.de Herausgeber, Eigentümer und verantwortlicher Chefredakteur i. S. d. P. Florian Görmar Lindenhöhe 16 07749 Jena Redaktion Lindenhöhe 16 07749 Jena Autoren dieser Ausgabe (mit Kürzel) Florian Berthold (flb), Thomas Behlert (tbe), Nancy Droese (ndr), Dr. Matthias Eichardt (mei), Jürgen Grohl (jüg), Olaf Neumann (one), Sylvia Obst (syo), Michael Stocker (mst), Dominique Wand (dow), André Wesche (anw) Anzeigenleitung Florian Görmar, Telefon: 036 41-54 34 48 oder schriftlich an die Verlagsadresse.

Druck Lehmann Offsetdruck und Verlag GmbH, Gutenbergring 39, 22848 Norderstedt Fotos / Bildnachweis Titel: jboylan67, flickr.com / Klassik Stiftung Weimar Seite 3: SAT.1-ProSieben / Sylvia Obst Nicht immer gelingt es, die Rechteinhaber von Fotos zweifelsfrei zu ermitteln. Berechtigte Anspruchs­­­in­haber wenden sich bitte an den Verlag.

Abonnement 11 Ausgaben 28,— € incl. Porto im Inland Erscheinungsweise elfmal pro Jahr Anzeigen- und Redaktionsschluss 10.12.2019 für die Januar-Ausgabe 2020 Veranstaltungshinweise werden kostenlos abgedruckt, aber eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden. Veranstalter, die honorarpflichtige Fotos zur Ankündigung ihres Programms an das Stadtmagazin tam.tam übergeben, sind für die Forderungen des Urhebers selbst verantwortlich. Für den Inhalt geschalteter Anzeigen wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht in jedem Fall die Meinung des Herausgebers wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und sonstige Unterlagen kann keine Gewähr übernommen werden. Die Urheberrechte für gestaltete Anzeigen, Fotos, Berichte sowie der gesamten graphischen Gestaltung liegen beim Verlag und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung und gegebenenfalls gegen Honorarzahlung weiterverwendet werden. Gerichtsstand ist Jena. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.


46

Dezember 2019

| WIR FRAGEN, IHR ANTWORTET |

Welchen Teil deines Körpers magst Du am liebsten?

ANA RITA, 23 — Tänzerin:

Meine Haut

Meine Haut besteht aus Narben von dem Boden, auf dem ich stolpere. Er verbrennt meine Haut. Prellungen sehen immer aus wie kleine Galaxien. Je mehr Galaxien ich als Kind auf meinen Beinen hatte, desto lieber habe ich Röcke getragen. Warum sollte ich mich tätowieren lassen, wenn meine Haut mir immer wieder neue und wunderschöne Bilder schenkt. Durch Tanz male ich mit meinem Körper und in Verbindung mit anderen Tänzern werden wir zu Künstlern, die kleine Kunstwerke auf den Körpern anderer hinterlassen. So kann ich mich erinnern und Erinnerungen hinterlassen.

RUI, 35 — DJ: Meine Augen

Interviews und Fotos: Florence Schmalz

VALENTINA, 37

Meine Lippen

Ich mag meine Augen am meisten. Grundsätzlich mag ich Augen. Sie sind ein Bestandteil unseres Körpers, den wir sehen und berühren können. Augen haben aber auch etwas Übernatürliches. Ich glaube, dass ich die Sprache dieses Körperteils besser »lesen« kann als die der anderen. Die Regeln der Attraktivität sind hier viel reiner und ehrlicher. Arme, Beine, Münder können lügen und ich glaube wir messen ihnen mehr Bedeutung zu, als sie es vielleicht verdienen. Man kann einen Arm fünf Minuten ansehen — nichts und er kann sich nicht bewegen, aber schauen Sie dagegen mal einem anderen Menschen zwei Minuten in die Augen …

Meine Lippen sind stark. Sie bringen starke Worte heraus, ich kann mich selbst ausdrücken und mich positionieren. Meine Lippen sind schwach. Wenn ich kraftlos bin, haben sie manchmal auch keine Kraft und der Atem, der durch sie hinausgeht, ist ganz fein und tief. Meine Lippen sind sinnlich. Sie können andere Lippen zum Zittern bringen und Spuren von Liebe hinterlassen. Meine Lippen sind nicht perfekt. Denn sie können ein Feuer auspusten, es aber nicht neu auferstehen lassen.

VICTORIA, 27 — Studentin:

VITOR, 28 — Chemiker: Meine Augen

Mein Nacken

TIM, 40 — Lehrer: Meine Füße

Warum meine Augen? Ganz einfach: Sie sind eine Reflektion meiner selbst, meiner Seele (wenn sie denn existiert). Immer, wenn ich glücklich bin, zeigen sie es, indem sie sich zu einer Art »Augen-Lachen« formen. Auf der anderen Seite ziehen traurige, hasserfüllte Momente meine Augenlieder nach unten und starren das Objekt direkt an. Reagiere ich, reagieren auch meine Augen, sodass andere meine Reaktion an meiner Körpersprache sehen können. In einer Welt, in der Worte manchmal nicht genug sind, sind meine Augen das Schiff für meine Ausdrücke und ich kann mir selbst immer treu bleiben.

Mein Nacken ist die Verbindung vom Rücken zu meinem Haupt. Oben befinden sich mit die lebenswichtigsten Organe. Von dort aus wird alles gesteuert. Manchmal habe ich einen steifen Nacken und dann kommt jemand mit warmen Händen und es wird ein bisschen besser. Ich bin empfindlich am Nacken und es ist vielleicht eine der verwundbarsten und intimsten Stellen, die ich mir vorstellen kann. Ein Kuss auf den Nacken bewegt mich manchmal mehr als einer auf den Mund. Außerdem ist er mysteriös, weil ich ihn selbst noch nie richtig gesehen habe. Manchmal vergesse ich sogar, dass er da ist.

Meine Füße tragen meinen Körper. Sie sind vielleicht nicht sonderlich schön anzusehen, sind aber dafür verantwortlich, dass ich jeden Morgen aufstehen kann und hin gehen kann, wohin ich will. Mit meinen Füßen kann ich bis zum Morgengrauen zu meiner Lieblingsmusik tanzen, ein Tor schießen oder durch die kühle Saale gehen und mich erfrischen. Wie sehr ich auf meine Füße angewiesen bin, habe ich mal gemerkt, als ich mich dort verletzt habe. Plötzlich war alles im Ungleichgewicht und ich und alles um mich herum geriet ins Wanken. Ich bin dankbar, dass das kein Dauerzustand war.


Eiswelt Stadtwerke Erfurt

Im Winter steht Erfurt auf Eis. Eislaufen und weihnachtliche Leckereien in der SWE Eiswelt. 26.11.2019 bis 05.01.2020 im Kaisersaal-Garten.

www.stadtwerke-erfurt.de/eiswelt


Eine Welt aus Licht und Farben Winterleuchten im egapark 29.11.2019 – 12.01.2020 www.egapark-erfurt.de

Profile for 07 & tam.tam Die Stadtmagazine

tam.tam Das Stadtmagazin für Erfurt & Region, Ausgabe 41, Dezember 2019  

(c) Florian Görmar Verlag

tam.tam Das Stadtmagazin für Erfurt & Region, Ausgabe 41, Dezember 2019  

(c) Florian Görmar Verlag

Advertisement