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08 / 2011

31.03. - 13.04. [030] MAGAZIN BERLIN www.berlin030.de GRATIS

Live in Berlin

Berlin Mitte Boy Die Königin von Mitte Club History Westbam über sein erstes Mal im Big Eden Musik Justin Bieber & Cee-Lo Green

Lykke Li

Am 5. April im Astra


PARTY 2011 SAVE THE DATE

Line-up & E arly-B ab 4. April ird-Tickets unter w w w.berlin0 30.de/party 2011

SA MSTAG — 3. SEP TEMB ER

KULTURBRAUE REI BER LIN-PR E NZ

L AUER BER G


Euer [030] Team

Start

3—5

Berlin Live

6—9

Editorial—Agenda

Kultur—Tagestipps— Programm

Kino

10—19

Musik

20—29

Filmstarts—Index— Programm

Party

Musik

Magazin—Tagestipps— Programm

30—45

Magazin—Tagestipps— Programm

Guide

Party

[030] Online

46—61

Kolumnen—Society— Talkshow

GUIDE

Maps—Adressen— Kleinanzeigen—Impressum

Gossip

Berlin Live

Im »Berlin Ticker« lest ihr, was in Berlin passiert, tagesaktuell auf ➜ berlin030.de

Kino

Ganz große Erwartungen prägen die kommenden Wochen. Alle Zeichen stehen auf Frühling—endlich! Da geht es uns allen gleich und wir können es kaum erwarten: Parks, Terrasse, Sonne, vor (!) den Cafés sitzen. Eines der spannendsten Filmfestivals in Berlin beginnt am 14. April: FilmPolska zeigt interessante Filme aus unserem Nachbarland. Und dann am Gründonnerstag: Da beginnt ein langes partyreiches Osterwochenende mit vier Ausschlaftagen am Stück. Noch mehr Vorfreude: Am 3. September findet die siebte [030] Party statt. Die Verträge mit den Headlinern stehen kurz vor der Unterschrift und wir können es kaum erwarten, euch das Line-up vorzustellen. Mehr zu all diesen schönen Sachen gibt es in der nächsten Ausgabe. Aber schon in den kommenden zwei Wochen geht es zur Sache – dieses Heft ist voll mit Tipps für einen heißen April: Das Pictoplasma-Festival und Achtung Berlin, die Oscar-Filme »The Fighter« und »Winter’s Bone« jetzt im Kino, Cee-Lo Green und Lykke Li live in Berlin, sowie 22 Partys, die man nicht verpassen sollte.

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62—66 Gossip

Vorfreude

Start

Editorial

Die besten Berlin-Songs ➜ www.berlin030.de/berlinsongs Alle Infos ➜ www.berlin030.de

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Start

Do 31.03.

Fr

01.04.

Sa

02.04.

So

03.04.

Mo 04.04.

Di

05.04.

Mi

06.04.

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1. Woche

da n e g A

Lesung »Die Feigheit der Frauen« heißt die Polemik der ehemaligen »taz«-Chefredakteurin Bascha Mika. Ein Buch, wie gemacht für unsere Diskursgesellschaft. Bei der Leserlounge steht die streitlustige Mika selber Rede und Antwort. Um 20 Uhr in der Kantine vom Berghain. Tickets für 8 Euro können unter ➜ leserlounge@zitty.de vorbestellt werden.

Patrick Wolf kommt am 5. April ins Lido

Benefiz »Nazis wegbassen« Hinter der Party steckt die Initiative FelS. Diese war in Dresden, um einen Naziaufmarsch zu blockieren. Aktionen dieser Art kosten Geld, weshalb die Initiative zu einer Benefizparty in den Festsaal Kreuzberg lädt. Mit dabei sind Gebrüder Teichmann, Madmotormiquel von den Bachstelzen und Mate. Ab 23 Uhr

Songwriterin Zote? Here we go: Die vermisste Katze hat das Bellen gelernt. Deutlich hörbar am Titel des neuen Albums: »Wow«. Mit diesem schalen Witz ist schon das Dröhnendste gesagt, was man über die stilvolle Caterina Barbieri aka Missin Cat und ihren delikaten Sound sagen kann. Der Rest kommt lauernd, verspieltverschnurrt und angenehm schrullig daher. Um 21 Uhr im HBC

Konzert Mit Kammermusik für alle und zu Dumpingpreisen könnte man die Reihe für junge Musiker im Spiegelsaal von Clärchens Ballhaus umschreiben. Heute brilliert mit seinem über 300 Jahre alten Instrument der Cellist Valentin Radutiu. Mit dem Pianisten Per Rundberg spielt er unter anderem Peter Ruzickas dramatisch-virtuoses Kabinettstück »Recitativo«. Um 19 Uhr

Show Seit fünf Jahren ist Berlin Wahlheimat des australischen Singer-Songwriters Montmorensy. Der etwas durchgeknallte Piano-Poet präsentiert die CD »Writ in Water«, auf der er Krähen und Goldfische besingt. Verschroben, aber musikalisch ausgefuchst ist seine Bühnenperformance, bei der ihn das Montmorensy Orchestra begleitet. Um 20 Uhr in der Bar jeder Vernunft

Konzert Patrick Wolf sieht sich als Komponist und Troubadour, als tanzbegabten Rundum-Performer und als Projektionsfläche für Bilder, die er mit den Bühnenkostümen der Modedesignerin Ada Zanditon katalysiert und inspiriert. Dabei gelingt es ihm, die Peinlichkeit des Überambitionierten bewusst ins Spiel zu integrieren. Bunt bebilderte Kopfmusik. Um 21 Uhr im Lido

Comedy Die Australierin Caroline Reid spielt als Pam Ann mit dem Namen der 1991 eingestellten US-Airline PanAm(erican). Das ist ganz passend, nimmt sie doch in ihrem Comedy-Programm das Flugbusiness gehörig auf die Schippe und erinnert uns an eine Zeit, da Fliegen noch aufregend, sexy und glamourös war. Um 20 Uhr im Admiralspalast Studio

Comedian Pam Ann ist am 6. April in Berlin


Vernissage »The Arrow Of Time« heißt das neue Projekt der in Berlin lebenden, gebürtigen Brasilianerin Isabelle Borges. Wer ein Faible für formale, geometrische Kunst und Collagen hat, kann sich bis zum 09.06. ausgewählte Werke in der Galerie im Tempelhofer Museum anschauen. Eröffnet wird die Ausstellung durch den Kulturstadtrat Dieter Hapel.

Konzert Mit »Too Young To Die« schafften die Briten Jamiroquai 1993 den Durchbruch. Aber eigentlich ist Jamiroquai Sänger Jason »Jay« Kay. Er steht im Vordergrund und seine Stimme, in Kombination mit dem typischen Jazz-Funk, macht die Band so unverwechselbar. Heute kommt Jay Kay mit Band im Rahmen der »Rock Dust Light Star« Tour in die O2 World.

Ausstellung Lust auf eine Zeitreise durch Berlins Stadtteile? Im Märkischen Museum können Besucher von Bezirk zu Bezirk spazieren und dabei zeithistorische Momente und markante Einschnitte in der Berliner-Geschichte durchwandern. »Hier ist Berlin« präsentiert Schätze und Geschichte aus der Sammlung des Stadtmuseums bis zum 31.12. Eintritt mit Führung 3 Euro.

Fanevent Zum DVD-Release »Twilight—New Moon« sollten sich Fans der Fantasy-Saga dieses Event mit Live-Acts, Stars der Twilight-Filme und Überraschungen im Flughafen Tempelhof nicht entgehen lassen. Moderieren werden Collien Fernandes und ihr MTV-Kollegen Joko Winterscheidt. Eine Kritik zu Kristen Stewarts neuem Film »Willkommen bei den Rileys« ➜ S. 12

Lena singt am 13. April in Berlin

Lesung Oliver Kalkofe liest aus »Der Wachsblumenstrauß«. Allround-Künstler und »Der Wixxer«-Star Kalkofe versucht sich nun als Detektiv und liest aus dem Roman von Agatha Christie, in dem es um die Klärung eines plötzlichen Todesfalls geht, in den anscheinend eine ganze Familie verwickelt ist. Beginn ist um 20 Uhr im Babylon Mitte.

Theater Wer erinnert sich nicht an die Streber, Looser, Cliquen und Lehrer während der Schulzeit? In dem Theaterstück vom Ensemble Theater Strahl »Klasse Klasse« werden typische Schulsituationen wie Probleme und Konflikte mit Musik, Ironie und Charme, Tanz und Rhythmus auf die Bühne gebracht; das Ganze (fast) ohne Worte. Um 19.30 Uhr im Admiralspalast Studio

Konzert Vor einem Jahr gewann die damals 18-jährige Lena Meyer-Landrut beim Eurovision Song Contest in Oslo mit »Satellite«. Heute nun kommt Lena in die O2 World und präsentiert Songs aus ihrem ersten Album »My Casette Player« und natürlich aus dem Nachfolger »Good News« auf dem auch ihre diesjährige Grand-Prix-Hymne zu finden ist.

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

Do

s grati

Start

2. Woche

07.04.

Fr

08.04.

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09.04.

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Mo 11.04.

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12.04.

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Berlin Live Berlin Live

Theater—Kultur—Ausstellungen—Programm

Zwei Menschen und ein Missing Link

Festival—Pictoplasma

Zombiezuckerwattepudel Ein Festival gewährt Einblick in die Welt der »Character«

Die Macht eines Smileys in einer SMS ist gigantisch: Es entscheidet über Witz und Ernst, ermöglicht Ironie und Hohn in Schriftform und hat die Kommunikation des 21. Jahrhunderts entscheidend bereichert. Auf dem Pictoplasma-Festival treffen sich sogenannte Charakterdesigner, welche aufs Wesentliche reduzierte Charaktere kreieren, die nicht nur niedlich sein können, sondern auch mächtig süß. Eine der besten Ausstellungen des Jahres 2009 (man erinnere sich an die lächelnden Autoscooter und die Hüpfburg, hui!) kehrt mit Pictoplasma 2011 vom 06. bis 10. April wieder und schickt Laien wie auch Profis des Genres auf eine Reise durch die internationale Characterdesignszene. Die Designer verständigen sich nicht auf ein Medium: Anna Hrachovec lebt in Brooklyn und hat in diesem Großstadtmoloch ein Reich aus bunten Strickmonstern geschaffen. Badewannen, Regenwolken und Pistolen haben nicht nur Augen, sondern Charakter. Sehen könnt ihr Hrachovecs Strickarmee in der Galerie Smallspace (Brunnenstraße 178-179). Währenddessen malt Jeremy Dowder gruse-

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¶ [Jens Fischer]

lige Pudel, die gern auch Zombiezuckerwatte oder atomare Wolken sein könnten, pfui Teufel! (Panatom Gallery, Torstraße 100). Solch süße und groteske Entdeckungen könnt ihr auf dem so genannten »Character Walk« in rund 20 Galerien in Mitte machen. Live im Babylon lüften einige der interessantesten Character-Künstler aus aller Welt anlässlich des Pictoplasma Festivals die Geheimnisse ihrer Figuren. In Vorträgen gewähren Designer und Animationsfilmregisseure Einblick in ihre persönliche Arbeit, die Produktionsprozesse und ihre Inspiration. Zu Gast sind unter anderem der japanische Gamedesigner Keita Takahashi, der französische Illustrator und Rock-Musiker McBess, der amerikanische Kostüm-Künstler Nick Cave (nein, nicht der Musiker), Ryan Quincy, Lead-Animator bei South Park, und viele mehr. ¶ [l+f] Vom 06.–10.04. im Kino Babylon, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, .HBC sowie 25 Galerien und Projekträume


»Toms Schwanz schmerzt wie Sau. Finally abgenutzt, offensichtlich.«

Berlin Live

Anton Waldt ➜ S. 8

Gangsterläufer

Filmfestival—Achtung Berlin

Hollydorf und Hellerswood Musik–elektronisch

Foto Dieter Wuschanski

Vergesst die Berlinale, die heißt nur so, weil sie in Berlin stattfindet. »achtung berlin« heißt so, weil ausschließlich Filme aus Berlin gezeigt werden Die Oberbaumbrücke ist unlängst im Thriller »Unknown Identity« über Umwege nach Hollywood und von da aus über alle Leinwände geflimmert. Diese Deutsch-Amerikanische Koproduktion belegt mal wieder Berlins Status als Schauplatz und geeignete Filmstadt. Das Filmfestival »achtung berlin« protzt ausschließlich mit Filmen, die in Berlin und Brandenburg produziert wurden. Wie in den letzten Jahre sind zwölf Spielfilme und zehn Dokumentarfilme für den Wettbewerb »Made in Berlin-Brandenburg« nominiert und kämpfen um den »new berlin film award«. Ein klassisches Filmfestival also mit Premieren und nie gesehenen Perlen. Besonderes Schmankerl dieses Jahr ist die Retrospektive »Musikstadt Berlin«, in der Musik- und Dokumentarfilme gezeigt werden, die das Musikleben Berlins von den 50ern, über Iggy Pop und Bowie bis in unsere Tage des Clubtourismus porträtieren. ¶ [l+f]

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Vom 13.-20.04. im Babylon Mitte, Filmtheater am Friedrichshain, Passage Kino Neukölln, Eröffnung im Internatinal

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

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Kulturtipps Show—Bis 17.04. Di – Sa 20 Uhr, So 19 Uhr

Jede Menge Action verspricht die Tom Tom Crew. Mit gewagter Akrobatik, phänomenalem Beatboxing, meisterhaftem Scratchen und atemberaubendem Schlagwerk wird das Versprechen, Artistik auf ein neues, zeitgemäßes Level zu bringen, eingelöst. Die sechs Artisten, vier von ihnen sind Absolventen der bekanntesten Zirkusschule Australiens, werden angetrieben von den Rhythmen des weltbekannten Perkussionisten Ben

Walsh und seinen Begleitern: MixMeister DJ Dub‘s und dem BeatboxingZauberkünstler Tom Thum. Während die Artisten also durch die Luft fliegen, schwindelerregende Stunts und atemberaubenden Saltos zeigen, sorgt Ben Walsh mit Ölfässern, asiatischem Elektronikspielzeug, Schlag- und Effektinstrumente für den Rhythmus. Das ist Entertaiment 2011. ¶ [ab] Im Tipi am Kanzleramt

Lesung—fr 01.04. um 21 Uhr

Filmfestival—di 05. bis so 10.04.

Der Wiener Berliner Anton Waldt ist kein Unbekannter: Chefredakteur der De:Bug und bekannt durch seine abgedrehten Kolumnen »Strictly Rhythm« um den dämlichen Raver-Dödel Tom, die im Berghainflyern erschienen. Ein Best-Of mit dem Titel »Auf die Zwölf« erschien 2010 im Verbrecherverlag, Waldt liest daraus am 1. April in Toms Lieblingsladen. Eine kurze Leseprobe aus dem Klappentext: »Toms Schwanz schmerzt wie Sau. Finally abgenutzt, offensichtlich. Tom summt: ›Es ist ne schmale Linie zwischen Liebe und Hass.‹ Tom sucht und findet den Darkroom-Putzlichtschalter. Tom konsultiert sein Hirn. Kein Resultat. Tom knipst und brüllt: ›Stimmung!‹ Tom hat eine gute Zeit auf der Intensivstation.« ¶ [l+f]

Das Filmfestival In-Edit wurde erstmals 2003 in Barcelona veranstaltet und hat sich seither auf der ganzen Welt verbreitet. Nun auch in Berlin: Sorgfältig ausgewählte Musikdokumentarfilme für Kenner. Mit dabei sind Cineastenperlen, die Musikfans vieler Genres mit der Zunge schnalzen lassen: Die Hamburger Band »Die Sterne« wurde vom Filmemacher Frank Wierke in ihrem Leben zwischen Studio, Büro und Konzertbühne begleitet—zu sehen in »Sterne«. In »Feist—Look At What The Light Did Now« zeigt Anthony Seck Konzerte und offene Interviews mit einer der bezauberndsten Stimmen unserer Zeit. Und ihr könnt in »Paul Kalkbrenner 2010…« ganz intim und backstage den Kommerzmeister bespannen. ¶ [l+f]

Anton Waldt

In der Kantine im Berghain

Klassik—do 07.04. um 20 Uhr

Im Moviemento und .HBC

Theater— do 14.04. und fr 15.04.

Über die Noten hinaus

Sein Oder Nicht Sein / Rohstoff

Konzerthaus Berlin, Kleiner Saal

Im Gorki Theater

Der Chopin-Wettbewerb ist ein Nachwuchsklaviercontest, der alle fünf Jahre in Warschau stattfindet. Das Ding zu gewinnen ist in etwa so wie das Triple im Fußball: Bundesliga, Pokal und Championsleague auf einmal. Die Gewinner sind vom Moment ihres Triumphs gefragte Pianisten von Weltrang. Rafał Blechacz gewann den Preis 2005 mit 20 Jahren und hat seither in der ganzen Welt gespielt. Und er gewann besonders krass: Um sein überragendes Talent besonders hervorzuheben, gab es keinen Preis für den Zweitplatzierten. Im Rahmen der Reihe »Haus-Konzerte« spielt er im Konzerthaus Werke von Bach, Mozart, Szymanowski und—natürlich—Chopin. ¶ [l+f]

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In-Edit

Theaterfreunde, stellt euer Zelt vor dem Gorki auf: zwei Premieren an zwei Tage. Den Anfang macht »Sein Oder Nicht Sein«. In der Filmadaption von Ernst Lubitschs Komödie führt eine polnische Schauspieltruppe in Nazi-Kostümen die Gestapo hinters Licht, was bis heute eine kraftvolle Hymne an den Geist des Widerstands ist (am 14.04., 19.30 Uhr). Einen Tag später wird Jörg Fausers Roman »Rohstoff« auf die Bühne gebracht. Darin kehrt der drogenverseuchte Möchtegernschriftsteller Harry Gelb aus Istanbul in seine einst verhasste Heimat Deutschland zurück, genauer: West-Berlin, und versucht trotz knüppelnder Bullen und dem ganzen Salat zu schreiben. ¶ [l+f]

foto Jan Wirdeier, Felix Broede/Deutsche Grammophon, Alexander Janetzko, Ryszard Kornecki

Berlin Live

Tom Tom Crew: HipHop meets Artistic


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28.03.2011

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Kino Kino

Filmstarts—Index—Programm

Der große Bruder als Trainer: Marc Wahlberg und Christian Bale

Micky und Dicky,

die beiden Brüder, gab es wirklich. Sie sind im Abspann zu sehen.

Boxer-Biopic—Start am 07.04.

The Fighter

Christian Bale gehört zu den wandlungsfähigsten Schauspielern, die derzeit zu finden sind. Ob als zurückhaltender Gentleman in »The Dark Knight«, als abgemagerter Fabrikarbeiter in »The Machinist« oder als harter Actionheld in »Terminator: Die Erlösung«—in all diesen unterschiedlichen Rollen weiß der gebürtige Waliser nicht nur zu überzeugen, er scheint förmlich mit ihnen zu verschmelzen. Ein weiteres eindrückliches Beispiel seiner Verwandlungskunst liefert er in diesem Boxerdrama ab, für das er gerade einen Oscar als Bester Nebendarsteller erhielt. Bale spielt hier Dicky, der als Boxer einmal den legendären Sugar Ray Leonard zu Boden geschickt hat und sich seitdem für diese Leistung feiern lässt. Von diesem Einmal-Erfolg abgesehen,

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hat Dicky in seinem Leben nicht mehr viel hinbekommen: Er ist mittlerweile cracksüchtig und schlägt sich als Straßenarbeiter durch. Und er trainiert seinen jüngeren Halbbruder Micky (Mark Wahlberg), auf dessen Erfolgen als Boxer nun die Hoffnungen der vielköpfigen Familie ruhen. Zwar bemüht sich die Mutter der beiden Jungs (Melissa Leo, die für ihre Rolle ebenfalls als Beste Nebendarstellerin oscarprämiert wurde) als Managerin, Micky für hochkarätige Kämpfe zu buchen, was ihr jedoch nicht so recht gelingen will. Schließlich drängt Mickys neue Freundin Charlene (Amy Adams) darauf, dass sich Micky als Boxer professionell vermarkten lässt. Regisseur David O. Russell, der schon für so unterschiedliche Filme wie »Three Kings« oder »I Heart Huckabees« verantwortlich zeichnete, erzählt hier

mit viel Liebe zum Detail die auf wahren Figuren und Begebenheiten basierende Geschichte vom Aufstieg des Boxers Micky Ward zum Weltmeister. Dabei funktioniert sein Sportlerdrama auch hervorragend als herrlich schräge Milieustudie des amerikanischen Kleinstadt-White-Trash der Achtziger Jahre. Virtuos verarbeitet David O. Russell, dessen fiebriger Inszenierungsstil an die frühen Filme eines Martin Scorsese erinnert, diesen dankbaren Filmstoff nicht nur zu einem ebenso bewegenden wie spannenden Boxfamilienporträt, sondern präsentiert darüber hinaus noch großartiges Schauspielerkino. ¶ [DiLü] USA 2010, 115 Min., R: David O. Russell, D: Marc Wahlberg, Christian Bale, Amy Adams, Melissa Leo


Stewart kämpft erfolgreich gegen ihr Teenie-Image aus den TwilightFilmen an.

Kino

Willkommen ... ➜ S. 12

Robert Hunger-Bühler und Nicolette Krebitz

Bankerbeziehungsdrama—Start am 31.03.

Unter dir die Stadt Mit »Falscher Bekenner«, dem eindringlichen Porträt eines desorientierten Teenagers, konnte Regisseur Christoph Hochhäusler vor mittlerweile fünf Jahren noch begeistern, doch mit diesem fast schon sehnsüchtig erwarteten Nachfolger kann er ähnlich positive Gefühle leider nicht hervorrufen. Wenn man in der Bankerszene von Frankfurt am Main ganz oben angekommen ist, residiert man in einem Wolkenkratzer und sieht unter sich die Stadt. Der realen Welt entrückt ist auch Roland Cordes (Robert Hunger-Bühler), Manager einer Großbank, der eine verhängnisvolle Affäre mit Svenja (Nicolette Krebitz), der Ehefrau eines seiner Angestellten, beginnt. Basierend auf der alttestamentarischen Geschichte von König David und seiner zweiten Ehefrau Batseba, verhebt sich Hochhäusler hier kolossal an einer inhaltlichen Nichtigkeit, die er mit viel bedeutungsschwangerer Künstlichkeit aufzupumpen versucht, um ihr krampfhaft dramatische Schwere sowie eine gewisse Relevanz zu verleihen. Doch die großartig entworfenen und fotografierten Bilder in Verbindung mit einem ebenso erstklassigen Schauspielensemble können nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese simpel gestrickte Parabel über die Entrücktheit der Bankerklasse zwar auf anspruchsvollem Niveau dahinplätschert und einige durchaus bemerkenswerte Szenen enthält, das Ganze aber ansonsten überwiegend an der Grenze zur Belanglosigkeit entlang schrabbt. ¶ [DiLü] Deutschland 2010, 110 Min., R: Christoph Hochhäusler, D: Nicolette Krebitz, Robert Hunger-Bühler, Mark Waschke

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

Studium für Berufstätige

Mit oder o hn Abitur e

Auf Universitätsniveau neben dem Beruf praxisnah studieren Abschluss 1: Nach 4 Semestern fachspezifischer Abschluss

Ökonom/-in (VWA)

Auswahl der Managementbereiche:

Controlling | Einkauf und Beschaffung | Event | Finanzen und Investment | Gesundheit und Soziales | Immobilien | IT-Systeme | Logistik | Marketing/Kommunikation | Marketing/Vertrieb | Personal | Projekte

Abschluss 2: Nach weiteren 2 Semestern Wirtschafts-Diplom Abschluss

Betriebswirt/-in (VWA) oder Informatik-Betriebswirt/-in (VWA)

Abschluss 3: Nach weiteren 2 Semestern staatlich anerkannter Abschluss in Kooperation mit der Hessischen Berufsakademie BA

Bachelor of Arts

(deutschsprachig oder deutsch-englischsprachig)

Nächste Info-Veranstaltung 13.04.11 | 18:00 Uhr | in der Technischen Universität Berlin Hauptgebäude | Hörsaal H 1012 | Straße des 17. Juni 135 | Berlin Platzreservierung | Infos fon 0800 2 95 95 95 (gebührenfrei) | fax 0800 8 95 95 95 (gebührenfrei) www.vwa-berlin.de | info@vwa-berlin.de

Lehrveranstaltungsort: Technische Universität Berlin

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Überlebenskampf: Mallory (Kristen Stewart)

Kino

Sinnsuche—Start am 07.04.

Willkommen bei den Rileys Doug Riley (großartig: James »Soprano« Gandolfini) ist kein glücklicher Mensch. Aus reinem Pf lichtgefühl reist der desillusionierte Besitzer einer kleinen Installationsfirma nach New Orleans zu einem Kongress, nicht ahnend, dass diese Reise nicht nur sein Leben verändern wird. Daheim hinterlässt er seine völlig verunsicherte Frau Lois (soeben für »The Fighter« oscarprämiert: Melissa Leo), die seit Jahren das Haus nicht mehr verlassen hat. Im Rotlichtviertel von New Orleans stößt Doug auf die offensichtlich minderjährige Stripperin Mallory (lasziv: Kristen »Twilight« Stewart). Zwischen den beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche, ganz platonische Freundschaft. Doug zieht in Mallorys Bruchbude ein und bringt diese genauso auf Vordermann wie Mallorys Leben. Währenddessen beschließt die zu Hause gebliebene Gattin, sich ins Auto zu setzen und nach New Orleans zu fahren, um nach ihrem Mann zu suchen. Regisseur Jake Scott ist der Sohn von Ridley und der Neffe von Tony. Einen Namen machte sich der 45-Jährige mit Musik- und Werbeclips. Dies ist seinem zweiten Spielfilm nach der Räuberpistole »Plunkett & MacLean« zum Glück nicht anzusehen. In warmen Südstaatenbildern erzählt er mit viel Gefühl für Details von einer höchst ungewöhnlichen Freundschaft. Und er führt einen Mann vor, der es nach einem Schicksalsschlag satt hat, sich zum Rauchen und Heulen in die eigene Garage zurückzuziehen. Ein kluger, sehr warmherziger Film mit leisem Humor und einer punktgenau besetzten Schauspielerriege.

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Rebecca verlässt ihre Heimat–sie wird wiederkommen

Klondrama—Start am 07.04.

Womb

¶ [Martin Schwarz]

Eine Meeresküste in Nordeuropa. Hier lernt eines Tages die neunjährige Rebecca den ein Jahr älteren Tommy kennen, und sofort ist zwischen den beiden ein Gleichklang zu spüren. Doch Rebecca zieht mit ihren Eltern nach Japan und wird erst viele Jahre später zurückkommen in dieses einsame Haus am Wasser. Trotzdem spüren die beiden jungen Erwachsenen nach ihrem Wiedersehen sofort, dass sie füreinander bestimmt sind. Dann geschieht das Unfassbare: Tommy (Matt Smith) stirbt bei einem Unfall. Rebecca ist untröstlich und konfrontiert Tommys Eltern bald mit einem eigentümlichen Vorhaben: Sein Erbmaterial wird ihr eingepflanzt, damit sie einen Jungen mit Tommys Genen gebären kann. Der Geliebte als eigener Sohn? Dieser Ansatz löst jede Menge Überlegungen aus. Doch der Ungar Benedek Fliegauf macht daraus keinen überbordenden Science-FictionThriller, sondern ein zurückhaltendes und dadurch umso wirksameres Drama. Sehr viel bleibt unausgesprochen, stattdessen zelebriert die Kamera die karge Strand-Szenerie mit vielen Totalen. Ganz leise pirscht sich der Film an seine emotionalen und auch ethischen Konflikte heran und überlässt vieles dem Urteil des Zuschauers. Rebecca wird gespielt von Eva Green (»Casino Royale«), ihre immer ein wenig weinerlich aussehenden Augen bieten die ideale Plattform, um in ihnen die Liebe, das Verlangen und auch die Zweifel zu lesen, die Rebecca beschleichen. ¶ [Martin Schwarz]

»Welcome to the Rileys«, USA 2010, 110 Min., R: Jake Scott, D: James Gandolfini, Kristen Stewart, Melissa Leo

Deutschland/Ungarn/Frankreich 2010, 107 Min., R: Benedek Fliegauf, D: Eva Green, Matt Smith, Lesley Manville


10 statt Euro 15 Euro*

Sozialdrama—Start am 31.03.

Winter’s Bone

* regulärer Preis im VVK

Mit [030] Tickets zu:

»Casual Concert«

des DSO Berlin + After Concert Lounge

Mit 17 Familienoberhaupt: Ree (Jennifer Lawrence)

Jennifer Lawrence ist der Star dieses Sozialdramas, das bereits vor einem Jahr auf der Berlinale zu sehen war und es nun doch noch in unsere Kinos schafft. Lawrence, die für ihre darstellerische Leistung in diesem Jahr auch für den Oscar nominiert war und demnächst in zahlreichen weiteren Filmen wie »Der Biber« oder »X-Men: Erste Entscheidung« zu sehen sein wird, spielt hier die 17-jährige Ree. Die Teenagerin lebt in ärmlichen Verhältnissen auf dem Land in Missouri, wo das Leben an sich nicht einfach ist. Doch Ree muss sich auch noch um ihre kranke Mutter kümmern und ihre beiden jüngeren Geschwister erziehen. Dann steht eines Tages die Polizei vor der Tür und eröffnet dem Mädchen, dass ihr verschwundener Vater in wenigen Tagen zu einem Gerichtstermin zu erscheinen hat. Tut er dies nicht, verliert die Familie ihr kleines Stück Land, da der Vater den Besitz als Kaution hinterlegt hat. Die dickköpfige Ree macht sich nun im Wettlauf gegen die Zeit auf die Suche nach ihrem Erzeuger, kommt dabei jedoch schnell zu der bitteren Erkenntnis, dass niemand von den Nachbarn und Verwandten ihr ernsthaft zu helfen bereit ist. Regisseurin Debra Granik zeichnet das trostlose Bild einer feindseligen und verrohten Gesellschaft, in der es fast keine Solidarität mehr gibt, sondern jeder nur sich selbst der nächste ist. Granik und ihr erstklassiges Ensemble entwerfen dabei vielschichtige Figuren, die noch lange nachklingen, während der Film seine Spannung aus Rees Suche nach ihrem Vater bezieht. Ein nicht ganz einfaches, aber dafür umso stärkeres Stück Kino. ¶ [DiLü]

foto: © Rosa-Frank.com

Am 9.5. um 20.30 Uhr in der Philharmonie

Die Casual Concerts sind zu einem Markenzeichen des DSO geworden. Die Wahl der Plätze ist frei, der Andrang groß, die Atmosphäre zwanglos. In dieser Saison gestalten sie junge Dirigenten, die mit Leidenschaft Musik vermitteln. Der Amerikaner James Gaffigan gilt als einer der bemerkenswerten Dirigenten seiner Generation. Er dirigiert ›Eine Alpensymphonie‹ von Richard Strauss. Gemeinsam mit dem Publikum wird er die Gipfel und Täler der symphonischen Dichtung durchwandern. Die Moderation des Dirigenten bringt den Zuhörern die Feinheiten der Musik näher und ermöglicht ungewohnte Einblicke. Im Anschluss an das Casual Concert lädt das DSO zur After Concert Lounge mit Live Act ein. Der Eintritt ist mit Konzertkarte frei.

So geht‘s:

» Anrufen, Kontaktdaten durchgeben und nach Zahlungseingang schicken wir die [030] Tickets per Einschreiben zu (zzgl. 2,60 Euro Porto).

Oder so:

» Anrufen, im Verlag vorbeikommen und [030] Tickets mitnehmen. Tickets zum Spezialpreis gibt es nur per Telefon bis zum 4.5.2011:

0180 53 53 030

Mo-Fr 9-19 Uhr, (Kosten: Festnetzpreis 14 ct/min; Mobilfunkpreise max. 42 ct/min)

USA 2010, 100 Min., R: Debra Granik, D: Jennifer Lawrence, John Hawkes, Kevin Breznahan, Sheryl Lee

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

Bezahlung und Abholung bis 4.5.2011, Mo-Fr 9-18 Uhr Das Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht. Zitty Verlag GmbH [030] Magazin Berlin Zitty-Shop, Askanischer Platz 3, 10963 Berlin


Karnickelfilm—Start am 31.03.

Hop—Osterhase oder Superstar? Gern würde der alte Osterhase in Rente gehen und seinem Sohn E. B. den harten Job des Eier- und Bonbonverteilens übergeben, doch der Filius möchte lieber Schlagzeuger in einer Rockband werden und f lüchtet von den Osterinseln, um in Hollywood sein Glück zu versuchen. Dort trifft er auf den Verlierer Fred, und prompt stürzt alles ins Chaos. Bis E. B. in einer Talentshow entdeckt wird. Doch auf den Osterinseln steht Ungemach ins Nest: Der Chef der Küken rebelliert und probt den Aufstand.

Und nur Fred kann Ostern retten… Was anfangs noch niedlich und charmant umherhoppelt, wird mit zunehmender Dauer aufdringlich und penetrant. Die Filmemacher tragen stets zu dick auf, statt Augenzwinkern gibt’s Rippenstöße und Schenkelklopfer. Und viel Schmalz. In diesem Mix aus animierten Figuren und Realfilm sind auch richtige Menschen zu sehen. ¶ [Mani Beckmann]

USA 2011, R: Tim Hill, D: James Marsden, Kaley Cuoco, Elizabeth Perkins

Kino

ANIMATIONSFILM—Start am 07.04.

Rio

Der Papagei Blu, als Küken aus Rios Wälder in die USA verschleppt, wächst bei der Buchhändlerin Linda auf, ihm gefällt das Leben im goldenen Käfig, Fliegen hat er nie gelernt. Zwecks Arterhaltung muss er aber zurück nach Rio, wo das letzte weibliche Exemplar seiner Gattung lebt. KäfigAra trifft Freiheitsvogel—das gibt reichlich Futter für Pleiten, Pech und Pointen. Als das unfreiwillige Pärchen dann noch von einer Vogelschmugglerbande gekidnappt wird, aneinandergekettet fliehen aber nicht fliegen kann,

Actionthriller—Start am 07.04.

The Mechanic Jason Statham ist nicht unter die Autoschrauber gegangen, um die aufgemotzten Karren der »Fast & Furious«-Gang zu warten. Der britische Haudraufdarsteller läutet hier vielmehr als Auftragskiller, der mit der Präzision einer schweizerischen Uhrwerksmechanik arbeitet, das letzte Stündlein seiner Opfer ein. Sein Arthur Bishop bleibt dem Berufsbild entsprechend auch eher ein Einzelgänger, fühlt sich aber verpf lichtet, sich um Steve (Ben Foster) zu kümmern, den Sohn seines einstigen Mentors, den Bishop zuvor noch eiskalt ermor-

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det hat. Leider ist Steve das genaue Gegenteil von Bishop, sodass Konflikte nicht lange auf sich warten lassen. »Con Air«- und »Lara Croft«-Regisseur Simon West serviert hartgekochte Action mit passender Besetzung und stimmig skizzierten Figuren. Man bekommt hier, was man von solch einer Darsteller-Regie-Kombination erwarten darf—nicht mehr, aber auch nicht weniger. ¶ [DiLü] USA 2010, 93 Min., R: Simon West, D: Jason Statham, Ben Foster, Donald Sutherland

bis es mitten im Karneval von Rio zum Showdown kommt, feiern Situationskomik und Satire muntere Kapriolen. Zwar ist »Rio« (wie zuvor »Ice Age«) längst nicht so subversiv wie Dreamworks »Shrek« oder so durchgeknallt wie Pixars »Die Monster AG«. Doch ästhetisch ausgefeilt und auch dank lustiger Nebenfiguren wie der RapperVögel Pedro und Nico ist das ein riesengroßes Vergnügen im Samba-Beat. ¶ [Friedhelm Teicke]

USA 2011, 96 Min., R: Carlos Saldanha


Komödie - , D, 2011, R: Yasemin Samdereli, D: Vedat Erincin, Fahri Ögün Yardim, Lilay Huser, 101 min. # Blauer Stern Pankow 1-2, Broadway

A, Capitol, Cinema Paris, CinemaxX Potsdamer Platz 1-19, Cineplex Alhambra 1-7, Cineplex Spandau 1-5, Cineplex Titania Palast 1-7, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 2, CineStar Tegel 4, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 6, CineStar Hellersdorf 8, Filmtheater am Friedrichshain 2, Karli - Multiplex in den Neukölln Arcaden 1-9, Kino in der Kulturbrauerei 1-8, Passage 1, Thalia Babelsberg 1, UCI Kinowelt Gropius Passagen 1, Yorck

Badlands (1973)

Drama - Badlands, USA, 1973, R: Terrence Malick, D: Martin Sheen, Sissy Spacek, Warren Oates, 95 min. # Arsenal 2 (OmU)

Banksy: Exit Through the Gift Shop Dokumentarfilm - , USA/GB, 2010, R: Banksy, D: , 87 min. # Central Hackescher Markt 2 (OmU)

Berlin - Lost in Time and Space Dokumentarfilm - , D, 2010, R: Oliver Schwabe, D: , 90 min. # Moviemento 1

Berlin Calling

Drama - , D, 2008, R: Hannes Stöhr, D: Paul Kalkbrenner, Corinna Harfouch, Rita Lengyel, 109 min. # Central Hackescher Markt 2 (DFmenglU), Tilsiter-Lichtspiele (DFmenglU)

Berlin, wie es war

Dokumentarfilm - , D, 1941/1950, R: Leo de Laforgue, D: , 78 min. # Adria

Black Swan

Drama, Thriller - , USA, 2010, R: Darren Aronofsky, D: Natalie Portman, Mila Kunis, Vincent Cassel, 108 min. # Bali, Casablanca, Central Hackescher

Markt 2 (OmU), CinemaxX Potsdamer Platz 1-19, CineMotion Hohenschönhausen 2, Cineplex Spandau 1-5, Cineplex Titania Palast 1-7, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 6, CineStar Tegel 4, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 3, CineStar Hellersdorf 1, CineStar im Sony Center 6 (OV), Cosima, Eva-Lichtspiele, High End 54 im Tacheles 2, Kino im Kulturhaus Spandau, Kino in der Kulturbrauerei 1-8, Rollberg 5 (OmU), Sputnik (höfe am südstern) 1, Sputnik (höfe am südstern) 2, Thalia Movie Magic 1, UCI Kinowelt Colosseum 1

Faster (2010)

Action, Thriller - Faster, USA, 2010, R: George Tillman, D: Dwayne Johnson, Billy Bob Thornton, Maggie Grace, 94 min. # CinemaxX Potsdamer Platz 1-19,

CineMotion Hohenschönhausen 4, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 4, CineStar Hellersdorf 1, Karli - Multiplex in den Neukölln Arcaden 1-9, UCI Kinowelt Colosseum 8, UCI Kinowelt Friedrichshain 1

Feist - Look At What The Light Did Now

Musikfilm - , CDN, 2010, R: Anthony Seck, D: , 77 min. # Moviemento 2

The Fighter (Preview)

Drama - The Fighter, USA, 2011, R: David O. Russel, D: Christian Bale, Mark Wahlberg, Amy Adams, 115 min. # CinemaxX Potsdamer Platz 1-19

Potsdamer Platz 1-19, CineMotion Hohenschönhausen 1, CineMotion Hohenschönhausen 7, Cineplex Alhambra 1-7, Cineplex Spandau 1-5, Cineplex Titania Palast 1-7, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 5, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 7, CineStar Tegel 1, CineStar Tegel 3, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 4, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 5, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 8, CineStar Hellersdorf 2, CineStar Hellersdorf 3, CineStar Hellersdorf 10, Karli - Multiplex in den Neukölln Arcaden 1-9, Kino Spreehöfe 1, Thalia Movie Magic 1, UCI Kinowelt am Eastgate 3, UCI Kinowelt am Eastgate 5, UCI Kinowelt Colosseum 1, UCI Kinowelt Colosseum 3, UCI Kinowelt Friedrichshain 1, UCI Kinowelt Gropius Passagen 6, UCI Kinowelt Potsdam Center 1

Filmpalast Treptower Park 5, CineStar Tegel 8, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 8, CineStar Hellersdorf 10, CineStar im Sony Center 7 (OV), UCI Kinowelt am Eastgate 3, UCI Kinowelt Colosseum 6, UCI Kinowelt Friedrichshain 1, UCI Kinowelt Gropius Passagen 3, UCI Kinowelt Potsdam Center 1

Hamburg Calling

Dokumentarfilm - , D, 2010, R: Oliver Schwabe, D: , 60 min. # Moviemento 1

Hop - Osterhase oder Superstar

Animation, Komödie - Hop, USA, 2011, R: Tim Hill, D: James Marsden, Elizabeth Perkins, Kaley Cuoco, 95 min. # Astra Filmpalast 1-5, CinemaxX

Potsdamer Platz 1-19, CineMotion Hohenschönhausen 3, Cineplex Alhambra 1-7, Cineplex Spandau 1-5, Cineplex Titania Palast 1-7, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 6, CineStar Tegel 2, CineStar Tegel 8, CineStar Tegel 9, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 7, CineStar Hellersdorf 4, CineStar Hellersdorf 7, CineStar im Sony Center 1 (OV), Karli - Multiplex in den Neukölln Arcaden 1-9, Kino Spreehöfe 1, Die Kurbel 1, Thalia Movie Magic 1, Toni, UCI Kinowelt am Eastgate 1, UCI Kinowelt am Eastgate 4, UCI Kinowelt Colosseum 7, UCI Kinowelt Friedrichshain 1, UCI Kinowelt Gropius Passagen 2, UCI Kinowelt Gropius Passagen 5, UCI Kinowelt Potsdam Center 1

Im Himmel, unter der Erde - Der jüdische Friedhof Weißensee (Preview) Dokumentarfilm - , D, 2011, R: Britta Wauer, D: , 95 min. # International

Justin Bieber - Never say Never

Dokumentarfilm, Musikfilm - , USA, 2011, R: Jon Chu, D: , 109 min. # Astra Filmpalast 1-5, CinemaxX

Potsdamer Platz 1-19, CineMotion Hohenschönhausen 1, Cineplex Alhambra 1-7, Cineplex Spandau 1-5, Cineplex Titania Palast 1-7, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 5, CineStar Tegel 6, Karli - Multiplex in den Neukölln Arcaden 1-9, Thalia Movie Magic 1, UCI Kinowelt am Eastgate 4, UCI Kinowelt Colosseum 10, UCI Kinowelt Friedrichshain 1, UCI Kinowelt Gropius Passagen 2, UCI Kinowelt Potsdam Center 1

Sascha

Action, Thriller - , USA, 2011, R: Simon West, D: Jason Statham, Donald Sutherland, Ben Foster, 93 min. # Astra Filmpalast 1-5, CineStar - Der

Unknown Identity

Drama, Komödie - , D, 2010, R: Dennis Todorovic, D: Sasa Kekez, Zeljka Preksavec, Yvonne Yung Hee, 101 min. # Krokodil, Tilsiter-Lichtspiele, Xenon

Drama, Thriller - Unknown, USA/ GB/D/F, 2011, R: Jaume Collet-Serra, D: Liam Neeson, Diane Kruger, January Jones, 111 min. # Astor Film Lounge, CinemaxX

Sucker Punch

Potsdamer Platz 1-19, CineMotion Hohenschönhausen 7, Cineplex Alhambra 1-7, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 3, CineStar Tegel 7, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 2, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 8, CineStar Hellersdorf 2, Karli - Multiplex in den Neukölln Arcaden 1-9, Kino in der Kulturbrauerei 1-8 (OmU), Kino Spreehöfe 1, Die Kurbel 1, UCI Kinowelt am Eastgate 5, UCI Kinowelt Colosseum 3, UCI Kinowelt Friedrichshain 1, UCI Kinowelt Gropius Passagen 3, UCI Kinowelt Gropius Passagen 6, UCI Kinowelt Potsdam Center 1

Action, Fantasy, Thriller - , USA, 2011, R: Zack Snyder, D: Emily Browning, Abbie Cornish, Jena Malone, 110 min. # Astra Filmpalast 1-5, CinemaxX

Potsdamer Platz 1-19, CineMotion Hohenschönhausen 5, Cineplex Alhambra 1-7, Cineplex Titania Palast 1-7, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 1, CineStar Tegel 1, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 9, CineStar Hellersdorf 9, CineStar im Sony Center 8 (OV), Karli - Multiplex in den Neukölln Arcaden 1-9, Kino Spreehöfe 1, Thalia Movie Magic 1, UCI Kinowelt am Eastgate 1, UCI Kinowelt am Eastgate 4, UCI Kinowelt Colosseum 10, UCI Kinowelt Friedrichshain 1, UCI Kinowelt Gropius Passagen 4, UCI Kinowelt Potsdam Center 1

Mondo Lux - Die Bilderwelt des Werner Schroeter (Preview)

Dokumentarfilm - , D, 2009, R: Elfi Mikesch, D: , 97 min. # Babylon Mitte Großer Saal

Neukölln Unlimited

Dokumentarfilm - , D, 2010, R: Agostino Imondi, Dietmar Ratsch, D: , 99 min. # Moviemento 3

Paul Kalkbrenner 2010: A Live Documentary

Unter dir die Stadt

Drama - , D/F, 2010, R: Christoph Hochhäusler, D: Robert HungerBühler, Nicolette Krebitz, Mark Waschke, 109 min. # Filmtheater am Friedrichshain 4, fsk

True Grit (2010)

Dokumentarfilm, Musikfilm - , D, 2010, R: Max Penzel, D: , 58 min. # Moviemento 1

Abenteuer, Drama, Western - True Grit, USA, 2010, R: Ethan Coen, Joel Coen, D: Jeff Bridges, Hailee Steinfeld, Matt Damon, 110 min. # Babylon Kreuzberg A (OmU),

Pictoplasma International Animation Festival

am Oranienplatz 1, Hackesche Höfe Kino 1, Hackesche Höfe Kino 5, Kant Kino 5, Rollberg 1, Thalia Babelsberg 1

Broadway C, Central Hackescher Markt 1 (OmU), CinemaxX Potsdamer Platz 1-19, Cineplex Titania Palast 1-7, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 7, CineStar Tegel 8, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 3, CineStar Hellersdorf 2, CineStar im Sony Center 5 (OV), CineStar im Sony Center 6 (OV), Filmtheater am Friedrichshain 3, International, Kino in der Kulturbrauerei 1-8 (OmU), Kino in der Kulturbrauerei 1-8, Passage 2, UCI Kinowelt Colosseum 5, UCI Kinowelt Potsdam Center 1, Union Filmtheater

Animation, Kurzfilm-Programm - , , , R: , D: , min. # Babylon Mitte Großer Saal

Rango

Animation - , USA, 2011, R: Gore Verbinski, D: , 107 min. # Astra Filmpalast 1-5, CinemaxX

Potsdamer Platz 1-19, CineMotion Hohenschönhausen 9, Cineplex Alhambra 1-7, Cineplex Spandau 1-5, Cineplex Titania Palast 1-7, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 8, CineStar Tegel 2, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 3, CineStar Hellersdorf 5, CineStar im Sony Center 6 (OV), Karli - Multiplex in den Neukölln Arcaden 1-9, Kino in der Kulturbrauerei 1-8, Kino Spreehöfe 1, Thalia Movie Magic 1, UCI Kinowelt am Eastgate 7, UCI Kinowelt Colosseum 5, UCI Kinowelt Friedrichshain 1, UCI Kinowelt Gropius Passagen 4, UCI Kinowelt Potsdam Center 1

Winter’s Bone

Drama - , USA, 2010, R: Debra Granik, D: Jennifer Lawrence, John Hawkes, Lauren Sweetser, 100 min. # CinemaxX Potsdamer Platz 1-19, CineStar im Sony Center 4 (OV), Filmkunst 66 Kino 1/2, Filmtheater am Friedrichshain 5, Hackesche Höfe Kino 3 (OmU), Kino in der Kulturbrauerei 1-8, Neues Off, Odeon (OmU), Thalia Babelsberg 1

Die Wolke (2006)

Un homme qui crie - Ein Mann der schreit (Preview)

Kino

Almanya - Willkommen in Deutschland

The Mechanic (Preview)

Abenteuer, Animation, Zeichentrick - Gnomeo and Juliet, USA, 2011, R: Kelly Asbury, D: , 84 min. # Astra Filmpalast 1-5, CinemaxX

Drama, Katastrophenfilm, Liebesfilm - Die Wolke, D, 2006, R: Gregor Schnitzler, D: Franz Dinda, Paula Kalenberg, Richy Müller, 102 min. # CineMotion Hohenschönhausen 8

Drama - Un homme qui crie, F/B/TD, 2010, R: Mahamat-Saleh Haroun, D: Youssouf Djaoro, Dioucounda Koma, Marius Yelolo, 90 min. # Central Hackescher Markt 1 (OmU),

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The King’s Speech

Drama, Historischer Film - , GB/AUS, 2010, R: Tom Hooper, D: Colin Firth, Helena Bonham Carter, Derek Jacobi, 118 min. # Adria, Astor Film Lounge, Astra Filmpalast 1-5, Broadway B, CinemaxX Potsdamer Platz 1-19, CineMotion Hohenschönhausen 2, Cineplex Spandau 1-5, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 4, CineStar Tegel 5, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 1, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 2, CineStar Hellersdorf 11, CineStar im Sony Center 6 (OV), CineStar im Sony Center 7 (OV), Filmkunst 66 Kino 1/2 (OmU), Filmtheater am Friedrichshain 3, Hackesche Höfe Kino 4 (OmU), Kino in der Kulturbrauerei 1-8 (OmU), Kino Spreehöfe 1, Odeon (OmU), Passage 3, Rollberg 4 (OV), Thalia Babelsberg 1 (OmU), Tonino, UCI Kinowelt am Eastgate 7, UCI Kinowelt Colosseum 8, UCI Kinowelt Friedrichshain 1, UCI Kinowelt Potsdam Center 1

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Musik Magazin—Tagestipps—Programm

Musik

Was kommt mit der übernächsten Frisur?

Justin Bieber

Anfang vom Ende Knut wurde weltberühmt als knuddeliges süßes Eisbärbaby. Was aus dem kleinen Tolpatsch irgendwann wurde, ist bekannt: Ein ausgewachsener Nichtsnutz, der besseren Zeiten nachhing, der von älteren Damen gemobbt wurde und irgendwann tot im Eisbecken lag. Das Schicksal von Knut ist tragisch und es muss natürlich nicht so sein, dass Justin Biebers Weg ähnlich verlaufen wird. Aber es ist möglich. Noch ist Justin Bieber ein Superstar. Kaum ein anderer hat auf Twitter so viele Follower wie er. Und einen Kinofilm über ihn gibt es auch bereits. Aber irgendwann ist auch Justin nicht mehr der süße Fratz mit der Frisur, das Babyface für Teeniefantasien. Schon ab den frühen Zwanzigern kann es bei Männern zu Haarausfall kommen— um nur mal den denkbar grausamsten Schicksalsschlag für Justin Bieber aufzuzeigen. Bieber mit lichtem Haar, ist das vorstellbar? Eher nicht. Aber nächstes Jahr schon wird Justin Bieber 18. Das bedeutet bei uns die Volljährigkeit. Aus dem Kid wird dann ein Kerl, und schon bald wird man sich fragen, was Justin Bieber denn sonst noch so kann, außer ein Teeniestar zu sein.

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Die Antwort wird möglicherweise lauten: Nichts. Der Junge kann nicht singen und gut tanzen tut er eher auch nicht. Wir sehen schwarz für die Zukunft von Justin Bieber. Knut wurde ziemlich schnell dick und fett mit dem Alter, mal sehen, wie das so läuft bei Justin. Gerade erst hat er sich die Haare schneiden lassen, die Justin-BieberFrisur ist weg, das Markenzeichen in die Tonne getreten. Das war keine kluge Entscheidung. Schon jetzt fragt man sich zumindest in Deutschland, ob Sebastian von »DSDS« nicht der bessere Justin Bieber ist. Der Junge ist jünger als das Original, hat seine astrein sitzende JustinBieber-Frisur noch und: Er kann singen. Und eine Freundin hat er auch nicht, ganz im Gegenteil zu Justin Bieber. Freundinnen schließlich, das wissen wir alle, sind immer schlecht für Teenstars. Hat man erst mal eine Beziehung, droht Selbstzufriedenheit. Man lässt sich gehen und trinkt vielleicht sogar mal einen, um den Beziehungsstress zu bewältigen. Da droht ganz schnell die Verknutung. ¶ [ah] Justin Bieber live am Sa 02.04. in der O2 World

Foto Universal Music

Noch ist Justin Bieber der berühmteste Teenstar des Universums. Doch ihm droht die Verknutung


»Hansdampf in allen Gassen—die Kollaborationen des Cee-Lo Green« All in the Family ➜ S. 25

Die Atzen

»Einem Atzen ist nichts peinlich« Mit ihrem neuen Album »Party Chaos« bringen die Atzen zwei Dutzend grenzdebile Party-Stampfer unters Volk. Kurz vor ihrem Konzert im Huxleys hatten wir noch ein paar Fragen Hitgaranten

Foto Norman Zoo

Zwei Atzen auf dem Weg nach oben

Welches Nicht-Atzen-Album bringt euch vor dem Ausgehen in PartyStimmung? Das neue Album der Black Eyed Peas ist dafür gut geeignet. Wenn ihr Bürgermeister von Berlin wärt, was wäre eure erste Amtshandlung? Wir würden freie Parkzonen und Party-DJs in der U-Bahn einführen. Mit welcher prominenten Person würdet ihr gern mal feiern gehen? Mit Helge Schneider oder David Hasselhoff! Was versaut euch richtig die Laune? Ein fremder Pups im Auto bei geschlossenem Fenster. Außerdem

Über die letzten Jahre fiel mir immer wieder auf, dass es Phasen gibt, in denen bestimmte Produzenten das Maß aller Dinge zu sein scheinen, was kommerziellen Erfolg betrifft. Im Moment befinden wir uns in der David Guetta-Phase. Aktuelle Klienten: Rihanna, Snoop Dogg, Black Eyed Peas. Alle wollen den gleichen Sound und alle wollen Hits. Frühere Beispiele: die Timbaland-Phase mit Nelly Furtado, Justin Timberlake und Madonna. Davor regierten die Neptunes: Gwen Stefani, Kelis, Nelly, Britney Spears. Das Unschöne daran: irgendwann wird man dieses einen bestimmten Sounds überdrüssig und kurz darauf ist jemand anders der Producer der Stunde. Ein Blick in die Geschichte verrät: das war schon immer so, seit Phil Spector das Berufsbild des Produzenten in den 60er Jahren bekannt machte. Man darf also gespannt sein, wer den Staffelstab aufnimmt und uns in den kommenden Jahren mit hoffentlich spannenden Sounds beglücken wird. Musik

Miesepeter, Partymuffel und Zicken. Das beste Partygetränk? Nennt sich »Atzen Brause« und kommt in Kürze auf den Markt! Der beste Party-Schuppen Berlins? Das Icon im Pberg und der King Kong Club. Bestes Programm gegen Kater? Viel Wasser, Tomapirin plus und ne fettige Pizza. Die denkwürdigste Atzen-Aftershow-Party? An die denkwürdigsten kann man sich ja leider meist nicht mehr erinnern im Nachinein... Die größte Peinlichkeit in besoffenem Zustand? Einem Atzen ist nichts peinlich! Und schon gar nicht im Suff... Wirksamstes Mittel gegen eine Alk-Fahne? Milch, Schokolade und Äpfel. Drei Songs, die euch auf den Dancefloor treiben (außer euren eigenen)? »Daylight« von Dumme Jungs, »Homo Dance« von Alexander Marcus und »99 Luftballons« von Nena Was kriegt ein Türsteher zu hören, der euch nicht in den Klub lassen will? »Tschüß!« Worauf könnt ihr beim feiern nicht verzichten? Gute Mucke und ne fette Anlage! Wer sollte einen eurer Songs covern? Die Beatsteaks! Die Atzen live am Do 07.04. im Huxley’s

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

Seeed Sänger Fragen, Kritik undFrank bitteDellé keine Demo-Tapes an: patrick.ressler@rbb-online.de

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Countdown

10 Platten Die Lieblingsalben von Maike Rosa Vogel

New Kids on 1 The Block— »Step by Step«

Musik

Mit einer Gang von Freundinnen haben wir die Rollen der verschiedenen Bandmitglieder angenommen. Ich glaube, ich war Donnie Wahlberg, aus heutiger Sicht immer noch eine gute Wahl. Live haben wir NKOTB in der Festhalle Frankfurt gesehen, mein erstes richtiges Live-Konzert. Rein kamen wir, weil der Sohn des Hausmeisters der Festhalle auf unsere Schule ging. Geschrien haben wir auch die ganze Zeit. Das hat man eben so gemacht.

Billy Joel— 2 »We Didn‘t Start The Fire«

Der Anfang einer ganz großen Liebe. Ich habe mir in den folgenden Jahren so ziemlich jede Billy Joel Scheibe gekauft und bin total darin aufgegangen. Das hab ich auch mit niemandem geteilt, das war meins. Ein ganz großer Einfluss. Die meisten Leute schreien jetzt vielleicht: Oh Gott! Aber ab und zu trifft man jemanden, der hat bei Billy Joel richtig hingehört und sagt: Ich weiß genau, was du meinst.

3

Diverse—»Kuschelrock 3«

Na, das war damals die Kompilation des Jahrhunderts. Da waren aber auch nur gute Lieder drauf, Bangles, Cyndi Lauper, Egales, Bros. Und langsam tanzen konnte man dazu, mit Jungs. War das aufregend.

a-ha—»Stay on 4 These Roads«

Das ist, glaube ich, gar kein Album, sondern eine Single. Die hat mich total berührt. Mag ich auch immer noch, ver-

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Innen drin Punk: Maike Rosa Vogel

steht auch keiner. Wenn das im Radio lief, dachte ich immer, alles wird gut.

5

Sinead O‘Connor— »Nothing Compares 2 U«

Eigentlich gar keine Jugendsünde, sondern ein ganz großes Album von einer ganz großen Frau. Einer der Gründe, warum Mädchen wie ich sich getraut haben Musik zu machen. Ich hab so ziemlich alles von Sinead O‘Connor nachgespielt, sobald ich die ersten Gitarrenakkorde konnte.

Janis Jop6 lin—»Me and Bobby McGee«

Das war der Hammer, so wollte ich immer sein. Wenn wir im Ferienlager waren, haben wir jeden Tag gesungen und später auch getrunken und am Ende konnte ich »Me and Bobby McGee« singen, als wäre ich Janis, die Stimme im Eimer, aber den Blues gefühlt. Ist auch keine Jugendsünde, aber ich kann hier ja nicht nur so Pop-Alben zitieren. Wir haben ja auch so was gehört.

New Model 7 Army—»The Ghost of Cain«

»51st State« hab ich mit meiner ersten Band rauf und runter gespielt. Das Lied kam bestimmt zweimal in jedem Set vor. Wir waren zwei Sängerinnen und haben den Refrain dann immer zweistimmig gesungen/gebrüllt. Weil wir so jung waren und noch dazu Mädchen, waren wir so eine Lieblingsband für Schulfeste und Jugendhausveranstaltungen und dann haben wir auf der Bühne gestanden und gesungen, dass Schule scheiße ist und Pädagogen zum Kotzen. Ich hab mich immer gewundert, dass das keinem aufgefallen ist. Einmal wurden wir sogar für einen Empfang in der Frankfurter Sparkasse gebucht.

8 Slime—»Alle gegen Alle«

Punk Punk Punk. Die Jungs hatten zu dem Zeitpunkt alle Irokesenschnitte und ganz viele Ringe im Ohr, die Mädchen auch. Nur ich nicht. Ich war immer nur innen drin Punk. Da war ein Lied, »Linke Spießer«, das hat die ganze Wut ausgedrückt, die Spaltung, die man erlebt, wenn die Welt plötzlich so anders ist als immer behauptet wird.

Ton Steine 9 Scherben— »Keine Macht für Niemand«

So eine gute Platte, da ist alles drauf: Die Fehler, der Suff, der Punk, die Liebe, die Stimme. Da sind an zwei Stellen so richtige Verspieler, das hat mich so beeindruckt, bis heute, dass die das so gelassen haben. Da ist man nicht drüber gegangen und hat es besser gemacht, sondern einfach gut gelassen. Solche Stellen haben mich mehr beeinflusst als all die richtig gemachten Alben. Macht mich immer noch glücklich.

Hole—»Live 10 Through This«

Vielleicht eine der besten Platten aller Zeiten. Man muss Courtney Love auch gar nicht mögen, um diese Platte zu lieben. Und nach dieser kam auch nichts mehr, was man so verehren könnte. Die steht für sich, das Artwork, das Songwriting, die Platte. Man fährt im Auto irgendwo hin und hört Hole, und das für mehrere Jahre. Man läuft durch die Stadt und hat diese Musik auf dem Walkman und man kann jederzeit anfangen, dazu zu tanzen. Jedes Lied fast nur ein Satz, den man nicht mehr vergisst.

Foto Joe Dilworth

Die gebürtige Frankfurterin Maike Rosa Vogel kann mittlerweile auf eine illustre Fanschar verweisen. »Ihre Stimme, die Lieder, ihre Art des Vortrags, das ist alles einzigartig und verbietet jeden Vergleich«, schreibt etwa Element of Crime Frontmann Sven Regener anerkennend im Booklet der neuen Platte »Unvollkommen«, die am 08.04 erscheint. Der Titel zeugt von Bescheidenheit. Kein leichtes Unterfangen für ein rosa Federvieh. Sehr sympathisch. ¶ [Tim Schäfer]


T he Kills live am Fr 08.04. im Huxley’s

Lykke vs Alison Streben oder abstürzen—beide Strategien können zum Erfolg führen. Lykke Li und Alison Mosshart von The Kills im semifiktiven Rock-Chick-Vergleich ¶ [Andreas Hartmann] Lykke Li

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

Musik

Lykke Li & The Kills

Alison Mosshart

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Neueen Platt

Musik

Balkan-House Nôze—Dring— [Get Physical] Nôze gehen jetzt noch einen Schritt weiter bei ihrer Fusion aus Minimal-House und Weltmusikalischem. Ohne Balkan-Folk oder Klezmer-Elementen kommt kaum noch einer ihrer Tracks aus. Man kann den Versuch verstehen, mehr als schlichte Clubmusik machen zu wollen. Allerdings wirken die ganzen Bläsersätze zwischen den Beats irgendwann doch etwas zu gewollt.

Neu aus Berlin

Singer/Songwriter Rob Longstaff—Boogaloo— [Blackbird] »Weniger ist mehr« lautet das Motto des gebürtigen Neuseeländers Rob Longstaff, einem Straßenmusiker und bekennenden Umweltschützer, den einige Berliner aus dem Mauerpark kennen werden. Nur mit Akustikgitarre instrumentiert entwickeln Longstaffs Songs erstaunlich viel Groove und Funkyness und singen kann der Mann sowieso. Das Ganze erinnert natürlich an Typen wie Jack

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Johnson—was ja nicht die schlechteste Referenz ist.

daran, die White Stripes aus England zu werden. Es fehlt nicht mehr viel, dann haben sie ihr Ziel erreicht. Auch auf »Blood P ressure« gibt es wieder RockMinimalismus vom Feinsten. Der Sound ist roh und ungeschliffen, für klanglichen Schnickschnack ist bei diesem Musikkonzept kein Platz.

Die finnische Band Circle veröffentlicht schon wieder ein neues Album—und erneut wird klar, wie wahnwitzig gut diese Band ist. Wie könnte man das nennen, was Circle da heraushauen? Krautmetal? TrollPsychedelic? »Infektio« ist jedenfalls wieder ein echter Trip.

Platte der Ausgabe

Deutsch DJ Hell—Coming Home— [Stereo Deluxe] Musik aus Deutschland, was fällt einem dazu ein? Kraft werk, die Einstürzenden Neubauten, Daf. Ohne die will auch DJ Hell bei seinem DeutschlandMi x nicht auskommen. Doch Hell geht bei seiner super gelungenen Compilation über die üblichen Verdächtigen weit hinaus. »Am Fenster« von City hat er mit dabei und sogar vor »Gute Nacht Freunde« von Reinhard Mey schreckt er nicht zurück. All diese Hits und Schlager aus deutschen Landen machen dermaßen Sinn auf dieser Zusammenstellung eines Techno-DJs, der auch anders kann.

Maximal Busy P & DJ Mehdi— Let The Children Techno— [Ed Banger] Kaum ein Sound hat in der letzten Zeit so sehr für Furore gesorgt wie der Maximal-ist-besser-Techno des französischen Labels Ed Banger. Abfahrt, Alarm, Ekstase, Wahnsinn—dafür steht Ed Banger. Vorliegende MixCD geht dementsprechend auch sofort in die Vollen. Mr. Oizo, Zombie Nation, Cassius - Filter-House gibt es hier genauso wie Wummstechno mit Hang zum Irrsinn.

Ambient Stephan Mathieu— A Static Place—[12k] Stephan Mathieu ist ein Klangforscher der besseren Sorte. In seiner Musik kommt das Experiment nie zu kurz, es wird aber nie zu anstrengend avantgardistisch bei ihm. Auf vorliegender Platte hat er mit den Klängen alter Schellacks herumgebastelt und das analoge Ausgangsmaterial digital verfremdet. Herausgekommen ist dabei eine höchst eigenwillige Form von Ambient. ¶ [Andreas Hartmann]

Die Platte ist… Minimal-Rock The Kills—Blood Pressure—[Domino] The Kills arbeiten weiter

Kraut-Metal Circle—Infektio— [Conspiracy]

meisterhaft empfehlenswert solide enttäuschend Mist


Cee-Lo Green

All in the family Am bekanntesten ist Cee-Lo Green sicher als die eine Hälfte des Erfolgsduos Gnarls Barkley—dabei hat der HipHop-Musiker, Produzent und Grammy-Preisträger noch ganz andere Dinge vollbracht. Wir haben seine wichtigsten Kollaborationen gesammelt:

Timbaland, Jazze Pha und The Neptunes ... unterstützten Cee-Lo auf seinem Zweitling »Cee-Lo Green… Is the Soul Machine«. Pharrell, T.I. und Ludacris ... sind auf »Cee-Lo Green... « von 2004 als Gast-Rapper zu hören.

Foto Warner Music

DJ Danger Mouse ... und Cee-Lo veröffentlichten als Gnarls Barkley das fantastische »St. Elsewhere«. 2008 erschien »The Odd Couple«. Dungeon Family Cee-Lo ist Mitglied dieser HipHop-Supergroup aus Atlanta, die 2001 ihr bisher einziges gemeinsames Album »Even in Darkness« veröffentlichte. Big Boi & Andre 3000 (OutKast) Auch OutKast sind Teil des Rap-Kollektivs Dungeon Family.

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Amerie, Kelis, Brandy, Jennifer Hudson, Solange Knowles Für diese Sängerinnen trat Cee-Lo Green als Songschreiber in Erscheinung. Pussycat Dolls & Busta Rhymes Cee-Lo steuerte die Background-Vocals zum Hit »Don‘t Cha« bei. TLC Auch im unvergessenen »Waterfalls« ist Cee-Lo im BackgroundChor zu hören. Seeed, P. Diddy, Common, Nas, Kelis, Twista, Asher Roth, Everlast, den Black Eyed Peas, Carlos Santana ... engagierten Cee-Lo Green als prominenten Gastsänger. Bei Seeed ist er in »Aufstehn!« zu hören. Paul Oakenfold Der britische DJ soll angeblich CeeLo Green für sein neues Album als Produzenten gewonnen haben.

Musik

Goodie Mob (Big Gipp, T-Mo und Khujo) Zusammen mit der HipHop-Band Goodie Mob fand Cee-Lo Green erste Beachtung.

Am Fr 08.04. um 20 Uhr im Astra

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Konzerttipps Mi 13.04. um 21 Uhr

Mirrors

BB, PH, GNTM wieder eine Rolle spielt. Ihr Debüt »Lights And Offerings« ist positiver als erwartet und hat außerdem viele ausgefuchste Arrangements. Mitunter ziehen sie ihre Stücke deutlich in die Länge und verlieren sich in psychedelischem Soundgewaber, für den man viel Platz auf der Tanzfläche braucht. ¶ [pam] Im Comet Club

Mi 06.04. um 21 Uhr

Sa 09.04. um 21 Uhr

Von Belle & Sebastian wird man nicht mehr er warten dürfen, dass sie ihren Sound noch einmal großartig ändern. Jede Platte klingt gleich, was in diesem Fall aber nichts Schlechtes ist, da die Band aus Schottland nun mal den schönsten Indiepop des Universums von sich gibt. Belle & Sebastian sind die Smiths unserer Tage, sie sind romantisch und geschmackvoll gleichzeitig. Konzerte dieser Band sind freilich rar, deswegen muss man natürlich hin zu diesem Gig in Berlin. ¶ [ah]

...And you will know us by the trail of dead war ein toller Bandname. Nur anscheinend etwas arg lang und sperrig. Deswegen sagt man inzwischen Trail of Dead, was leider weit weniger aufregend klingt, aber »Deutschland sucht den Superstar« wird nun mal auch von den Fans des Formats der Einfachheit halber schlicht »DSDS« genannt. Trail of Dead sind aber sowieso nicht mehr so ungewöhnlich wie noch vor ein paar Jahren. Da war die Band vor allem ungewöhnlich gut und ihr Indierock eine echte Offenbarung. Heute sind Trail of Dead nur noch eine okaye Rockband unter vielen. ¶ [ah]

Musik

Belle & Sebastian

In der Columbiahalle

Im Astra Kulturhaus

Sa 09.04. um 21 Uhr

Sa 09.04. um 23 Uhr

Ihre erste Platte »Beachcomber‘s Windowsill« ist mehr als ein Jahr alt. Aber noch immer verliebt man sich neu in die Songs. Die großangelegten Melodien, von Trompeten, Akustikgitarren, Geige, Chello und minimalen Schlagzeugbeats instrumentiert, mit wunderschönen Harmoniegesängen verziert und der Sinn für Texte, die von Trennungsschmerz erzählen, auf Romantik und das Prinzip Hoffnung setzen, auch wenn die Gitarren das Herz gerade schwarz färben, verschmelzen zu Indie- und 60s-Pop, der so nur von Engländern gespielt werden kann. Hätte »Submarine« nicht schon einen großartigen Soundtrack, wären Stornoway perfekt. ¶ [pam]

John Maus ist gerade der höchstgehandelte IndieStar, den niemand kennt. Der Mann gilt als Verheißung für all diejenigen, die Animal Collective oder Ariel Pink lieben. Traumwandlerische Melodien werden von ihm gerne zerfasert und zerpflückt, Beach Boys und Beatles werden zitiert, aber am Ende des Tages klingt ein fertiger Song von John Maus doch immer verdammt unfertig. Aber das soll ja genau so sein. Live ist der Mann natürlich ebenfalls eine Offenbarung. ¶ [ah]

Stornoway

Im Postbahnhof

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Trail of Dead

John Maus

Im Hau 2

Foto Jill Furmanovsky, Promo

Die korrekt sitzenden Anzüge und die strengen Frisuren deuten bereits an, in welche Richtung es geht. Die Männer aus Brighton lieben Kraftwerk, Depeche Mode, Joy Division und OMD. So wie Hurts, die dafür gesorgt haben, dass 80s Synthiepop sowohl im urbanen Nachtleben als auch bei illegalen Einwanderern, Hausbesetzern, Punks, Kampfhundebesitzern und Fans von DSDS,


31.03.-13.04.

Sa 16.04. um 21 Uhr

Bonaparte

So 10.04. um 21 Uhr

Battles/Oval

Im Festsaal Kreuzberg

Mo 11.04. um 21 Uhr

Pete Doherty

Egal, wo Pete Doherty sich gerade aufhält, früher oder später kriegt man seine Anwesenheit sowieso mit. Die Regensburger kamen vor kurzem näher in Kontakt mit einem der letzten wirklich bösen Jungs des Rock‘n‘Roll. Denn im beschaulichen Bayern hielt sich Doherty auf, weil er sich nun auch noch als Schauspieler beim Film versucht. Klar, dass Doherty irgendwann betrunken einen Ladendiebstahl beging. Neben all dem Quatsch und den Drogengeschichten bleibt Doherty aber auch einfach ein toller Sänger. ¶ [ah]

Im Postbahnhof

Mi 13.04. um 20 Uhr

Archive mit Orchestra ...

... L‘autumno from Paznan Archive sind schon länger dafür bekannt, eine famose Live-Band zu sein. Ihre Musik ist eine kuriose Mischung aus Trip Hop und so etwas wie Progressive Rock. In Berlin treten die Briten nun mit einem 28-köpfigen Orchester auf, um ihren Sound noch voluminöser und spektakulärer wirken zu lassen. Deep Purple lassen grüßen. Da wird man sich dann fragen dürfen: Ist das noch Rock oder doch schon Hochkultur. ¶ [ah]

Im UDK Konzertsaal

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

ertKonz hau vorsc

Es gibt Bands, von denen braucht wirklich kein Mensch eine Platte und trotzdem will sie jeder live sehen. Etwa Motörhead. Klingt alles gleich aber live ist Lemmy natürlich unschlagbar gut. Auch Bonaparte sind vor allem für ihre Konzerte bekannt. In diesen passiert immer etwas. Auf der Bühne hüpfen alle in kuriosen Kostümen herum und die Show dieser Band ist eigentlich zirkusreif. Dass die Musik von Bonaparte nicht so super toll ist, fällt da gar niemandem mehr auf. ¶ [ah] In der C-Halle

16.04. 16.04. 17.04. 17.04. 18.04. 19.04.

Bonaparte, C-Halle James Blake, Berghain Bosse, Postbahnhof The Thermals, Lido The Wombats, Astra The Soundtrack Of Our Lives, Festsaal Kreuzberg 20.04. Clueso, Arena 20.04. Architecture in Helsinki, Maria 22.04. In Extremo, C-Halle 23.04. The Human League, Huxleys 26.04. Chikinki, Postbahnhof 27./28.04. Bodi Bill, Lido 30.04. Thomas D, Passionskirche 04.05. The Crookes, Magnet 06.05. Marteria, C-Halle 07.05. Sufjan Stevens, Admiralspalast 08.05. Panic! At The Disco, Postbahnhof 09.05. Metronomy, Lido 13.05. Sade, O2 World 17.05. Meat Puppets, Postbahnhof 18.05. Superpunk, Lido 18.05. Okkervil River, Kesselhaus 19.05. The Rifles, Magnet

Musik

Das was die Battles veranstalten, nennt man wohl Math-Rock. Technisch versiert werden komplexe Schlagzeug-Beats geklöppelt und dazu erklingt Indierock der komplizierteren Sorte. Gelegentlich gibt es bei den Battles inzwischen auch Gesang, aber prinzipiell bleibt die Band bei ihrem instrumentellen Soundkonzept. Interessant ist auch die Vorgruppe heute Abend. Markus Popp alias Oval gibt sich die Ehre und damit eines der avanciertesten Projekte der elektronischen Musik. Ein stimmiges Package ist das. ¶ [ah]

19.05. Christian Kjellvander, Lido 22.05. Explosions in the Sky, Postbahnhof 25.05. Fleet Foxes, Astra 26.05. Art Brut, Levee 28.05. Bushido, Huxleys 29.05. Marianne Faithfull & Sophie Hunger, Zitadelle Spandau 31.05. Junip, Astra 01.06. Caribou, Astra 02.06. Mando Diao, Zitadelle Spandau 03.06. Iron Maiden, O2 World 05.06. Paul Kalkbrenner, Wuhlheide 10.06. Beatsteaks, Wuhlheide 11.06. Roxette, Zitadelle Spandau 14.06. Kings Of Leon, Waldbühne 18.06. Foo Fighters, Wuhlheide 18.06. Elton John, O2 World 19.06. Bright Eyes, C-Halle 22.06. Blink 182, Wuhlheide 24.06. TV On The Radio, Astra 25.06. Element Of Crime, Zitadelle Spandau 27.06. Death Cab For Cutie, Astra

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Party

Magazin—Tagestipps—Programm

Die letzte Oldschool-Nacht in der Maria, u.a. mit EZ Rollers

Party

Time to say goodbye

Old School Baby Die Partynächte der Maria sind gezählt. Damit fällt ein weiterer Berliner Traditionsclub an der Spree in Kürze den Bulldozern zum Opfer. Gezwungenermaßen verabschieden sich langsam, aber sicher alle Partyreihen schweren Herzens von ihrer geliebten Location. So fährt die Addicted To Bass-Crew um Allic und Diaz-Soto ein letztes Mal schwere Drum’n’Bass-Geschütze auf. Für das Motto »Oldschool all night long« haben sie die richtigen Kandidaten am Start. Duncan Hutchison alias DJ Trace ist ein Amen-Breaker der ersten Stunde. Ende der achtziger Jahre begann er seine Raver-Karriere im Londoner Club Heaven. Der heftige Sound des Londoner Produzenten ist zum Niederknien, dafür muss man nicht in die Kirche, wohl aber auf den Dancefloor der Maria. Was Trace für London bedeutete, stellte Bassface Sascha in den Neunzigerjahren für die

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Raver-Stadt Mannheim dar, neben Berlin eine der deutschen Hochburgen für zackige Breakbeats. Im Rhein-Neckar-Delta erzeugte der Pionier vor 20 Jahren eine Hysterie und spielte 1992 bei der Mayday zusammen mit dem Milk! Club-DJ-Team das erste Drum’n’Bass-Set bei einem deutschen Megarave. Die Headliner der letzten Oldschool-Nacht an der Spree bilden die EZ Rollers (Foto). Wer in den Neunzigerjahren auf handgemachte Jazz-Bassläufe stand, kam um das Londoner DJ- und Produzenten-Duo nicht herum. Jay Hurren und Alex Banks garantieren mit ihren Soul & Funk-Hymnen einen waschechten Blockparty-Vibe. ¶ [sg] Fr 01.04. Addicted To Bass mit EZ Rollers, Bassface Sascha, DJ Trace, Diaz-Soto und Allic ab 23 Uhr im Maria am Ostbahnhof

foto Andrej Dallmann

Addicted To Bass verabschiedet sich mit schweren Drum’n’Bass-Geschützen von der Maria


»Als Instrumente dienen Kanister & diverse Bleche « Süß und Sauer ➜ S. 31

Fagget Fairys

Liebe auf den ersten Blick Das lesbische DJ- und Produzentenduo aus Kopenhagen füttert den GMF-Partygaul

Westbam ist einer der dienstältesten und international bekanntesten DJs in und aus Berlin. Jetzt schreibt er für die »zitty« sein A-Z der legendären Berliner Clubs. Wir veröffentlichen eine kleine Auswahl vorab.

Westbams Club A-Z

Feiern über Berlin: Fagget Fairys im Weekend

Mit der Single »Feed The Horse« und dem gleichnamigen Album avancierten die Fagget Fairys letztes Jahr in Kopenhagen quasi aus dem Nichts zum Stadtgespräch. Bei MC Ena und DJ Sensimilla treffen Electro-Bretter auf einen Bastard aus R’n‘B, Rap, Dancehall, HipHop, Bass Music, Booty Styles, Baile Funk und Balkan Beats. Kennengelernt hat sich das illustre dänische Duo natürlich im Club. Die Party-Amazone Elena Carli Cosovic verliebte sich auf den ersten Blick in die 12 Jahre ältere Carla Cammilla Hjort, die unter ihrem DJ-Pseudonym Platten auflegte. Mit einem Stagedive vom DJ-Pult hinterließ das ehemalige Laufsteg-Model Elena einen bleibenden Eindruck bei Carla. Demnächst soll geheiratet werden, sehr zum Unmut von Elenas moslemisch-bosnischer Verwandtschaft. Extravagant, anzüglich und provokant ist die Live-Show der Fagget Fairys–ein Bandname, der sich aus Schimpfwörtern für Homosexuelle zusammensetzt. Auch lyrisch nimmt MC Ena in ihrem englisch-bosnischen Rapping kein Blatt vor den Mund. ¶ [sg] So 10.04. GMF mit Fagget Fairys, Zoe und Melli Magic ab 23 Uhr im Weekend [030] verlost 3 x 2 Tickets ➜ berlin030@zitty.de, Stichwort: »Faggot«

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

Auf meinem ersten Trip nach Berlin war mir der Schaukasten vor dem Big Eden aufgefallen, weil Sternchen der Siebziger wie Sascha Hehn und Telly Savallas gezeigt wurden mit Bildunterschriften wie »Telly Savalas im Big Eden«. Neugierig war man auf das Big Eden, den letzten Ku’damm-Disco-Tempel vom letzten Playboy Berlins Rolf Eden. 1985 hatte ich mir ein Herz gefasst und ging dort mit einem Freund hinein. Es war nicht gerade überfüllt. Ein paar Mädchen tanzten zu »Tarzan Boy« und »The Eye of the Tiger«. Neben Trockeneisnebel lag auch viel Testestoron in der Luft. An den Tischen rund um die Tanzfläche schienen sich streng nach Ethnien getrennt die verschiedenen Berliner Minoritäten versammelt zu haben. Damals gab es auch Tische mit Besatzungsmachthintergrund, an denen englische, amerikanische und französische Soldaten saßen, die ähnlich wenig zum Spaß aufgelegt schienen wie die jungen Rauhbeine an den kosovo-albanischen, türkischen, italienischen oder Spandauer Tischen. Man hatte das Gefühl, man ginge auf dem Todesstreifen beim Checkpoint Charly spazieren. Jahre vergingen, die Zeiten änderten sich, nur das Big Eden blieb. Mittlerweile war das Big Eden so unhip geworden, dass es auf den Schirm neuer hipper Locationscouts kommen musste. So geschah es. Irgendwann war da also eine angesagte Party und ich war eingeladen worden. Kaum saß ich an der Theke, blitzten die Blitzlichter und ich wusste im selben Moment, was das bedeutete—wenige Tage später sah ich, dass, wo einst Telly Savalas gehangen hatte, nun ein frisches Foto von mir mit der Unterschrift »Westbam im Big Eden« hing.

Party

Big Eden

Westbams Club A-Z auf www.facebook.de/westbam und ab sofort in jeder Ausgabe der zitty

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Partytipps

he c o 1.W

Fr 01.04. ab 24 Uhr

Killekill Electrix Den Titel »Black Tokio« des neuen Albums haben Aux88 (Foto) natürlich vor der nuklearen Katastrophe gewählt. Das Detroiter Duo meint damit: »Black electronic Music infused with Japanese culture.« Tommy Hamilton (Tom Tom) und Keith Tucker (DJ K1) kommen von der Original Electro-Schule. Seit Mitte der achtziger Jahre rühren sie in der Ursuppe aus Beats, Bass, Melodie und Vocoder. Mit dem neuen Album geht’s jetzt mehr um »pure Techno Dance with a twist«. Live mit Sängerin und Live-Drummer bilden Aux88 den Auftakt der neuen Partyreihe von DJ Flush. In unregelmäßigen Abständen will der Killekill-Macher den Electro-Begriff gerade rücken. ¶ [sg] Im Suicide Circus

Do 31.03. ab 23 Uhr

Fr 01.04. ab 23 Uhr

Unter all den Jungspunden, die sich derzeit im House tummeln, ist der 39-jährige Theo Parrish ein alter Hase. Der Amerikaner wuchs in Chicago auf und schnappte in den frühen 1980er Jahren die erste ChicagoHouse Welle auf, um fortan auf ihr zu reiten. Neben einem Kunststudium begann er ein paar Jahre später seine Tätigkeit als DJ. Eigene Produktionen folgten, die allerdings erst 1994— nach seinem Umzug in die Techno-Hochburg Detroit—den Status des Intimen verließen. Neben drei Alben ist der Produzent Parrish vor allem durch eine Vielzahl an Singles und EPs in Erscheinung getreten. Seine Tracks leben von der Musikalität, die er aus seinen Vorbildern schöpft: Miles Davis, Stevie Wonder, Nina Simone. Größen der Musikgeschichte. Parrish darf sich ungefragt gerne dazugesellen. ¶ [ts]

Woher der Brauch kommt, seine Mitmenschen mit Aprilscherzen zu verarschen, ist unbekannt. Ungesicherte Erklärungen gibt’s dafür genug, die wir uns an dieser Stelle aber sparen wollen. Verbürgt ist jedenfalls, dass in der Nacht des 1. Aprils ein paar elektronische Scherzkekse ihren musikalischen Schabernack treiben werden. Ein bisschen Spaß muss und kann schließlich immer sein, wissen wir von Roberto Blanco. Im Weddinger Underground übernehmen das zum Beispiel der Hula Hooper Nils Ohrmann und Adam Port (Foto) von der Keinemusik-Crew. Wie der April macht auch ein Tech-House-Styler was er will. Warum auch nicht, Grinsen und Tanzen passen gut zusammen. ¶ [sg]

Im Festsaal Kreuzberg

Im Brunnen70

Fr 01.04. ab 23 Uhr

Fr 01.04. ab 24 Uhr

Meck-Pomm kann sich freuen. Die De: Bug hat das norddeutsche Land, das in der Vergangenheit eher durch rechtsradikale Leit- als durch kulturelle Hochkultur in Erscheinung getreten ist, in seiner aktuellen Ausgabe auf die oberste Ebene der Technolandkarte gehoben. Glückwunsch. Mitverantwortlich für die Ehrung sind neben Mollono Bass und The Glitz das Duo Sandro Schäufler und Stephan Witzovsky (Foto), die dem Acker Records Label eng verbunden sind. Schäufler & Zovsky ist gerade mal drei Releases alt, zuletzt erschien die EP »Ein Tag am Meer« auf Simple As That Records. Entweder Nazi werden oder Musik machen, so Stephan im De:Bug Interview. Danke für Letzteres. ¶ [ts]

Mit seinem Album »Art Of M« setzte Matthias Schildger alias Matt Star (Foto) eine Duftmarke im Minimalhouse-Universum. Das Offenbacher Jungtalent zeichnet sich durch groovige Drumpatterns aus. Als der heute 24-jähige DJ, Produzent und Remixer halb so alt war, tummelte er sich schon als DJ auf Kiddies-Partys. Das passt zum Electrobongo Collective, denn im industriellen Club finden auch unter Erwachsenen jede Menge Kindereien statt. Die TurmspringerHälfte Didier de la Boutique weiß davon ein Technolied zu spielen, außer ihm gibt’s noch acht weitere DJs und Live-Acts auf zwei Floors. Stilistisch geht’s von Chicago über die Balearen nach Berlin. ¶ [sg]

3000° Records presents

Im VCF

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April April

Electrobongo Collective

Im Arena Club

foto Lucy Sugden-Smith, Michel Mees

Party

Theo Parrish


31.03.-06.04. Sa 02.04. ab 24 Uhr

Süss & Sauer Die heutigen Headliner haben die ihrigen scheinbar nicht lange bemüht, um sich über die musikalische Präsentation Gedanken zu machen. Der Blick zurück ist in der Berliner Musiklandschaft ein facettenreiches Unterfangen. An wen erinnert euch folgendes: »Als Instrumente dienen Kanister und diverse Bleche.« Genau. Willkommen in der Klangwelt der Einstürzenden Neubauten. Die Frage »Kennen Sie eine Merle«, die Blixa Bargeld umtrieb, stellt sich den Oakwoods allerdings nicht. Vielmehr: Wo ist der Alien hin, mit dessen Ufo-Teilen—gefunden in den kanadischen Eichenwäldern—wir Mucke machen? The Oakwoods sind kein Plagiat des Neubautschen Entwurfs, vielmehr eine Laptop gesteuerte Fortführung mit extraterrestrischen Mitteln. P.Toile (Foto), Franklin De Costa und Co. vernehmen die Botschaft. ¶ [ts] Im Horst KRZBRG

Es gibt Menschen, die halten den Discjokkey KAOS für einen eingebildeten Fatzke. Das mag daran liegen, dass der Boogie Boy 2005 sich und sein Wirken offen gut findet. Man kann feststellen, dass seine Veröffentlichungen auf den international relevanten Up & Downbeat Labels !K7 und Compost Records gleich zu Beginn seiner Plattendreher goes Producer Karriere vor zehn Jahren bis heute bei ihm nachwirken. Guter Klang braucht Weile und Erfolg kennt viele Neider. Die können neuerdings KAOS und Konsorten in der schicken Shochu Bar in der Behrenstrasse 72 erleben. Zusammen mit seinem Londoner Disco Kollegen Joel Martin offenbart KAOS an diesem Abend sein musikalisches Konzept der Hot Licks Reihe: Disco. House. Aus die Maus. ¶ [ts]

In der Shochu Bar

Sa 02.04. ab 23 Uhr

Breakfluid

Das Drum’n’Bass-Gewerbe ist kein Zukkerschlecken. Die Hochzeit der Breakbeat-Gewitter ist längst rum und derzeit sind andere Bass Music-Styles eher angesagt. Aber es gibt immer noch unermüdliche Berliner Helden wie den Altmeister Bymski oder die Breakfluid-Residents Dot 4 und MC Deko, die den Sound leidenschaftlich zum Rollen bringen. In Neuseeland macht das DJ Trei (Foto), dem die Süßigkeiten sichtlich munden. Eingeflogen wird er aus dem sonnigen Hawkes Bay an der Ostküste des Landes. Im Gepäck hat Trei pulsierende Basslines, quirlige Jump up-Breaks und eckige Synthesizer-Melodien. Musiksozialisiert wurde er als Gitarrist in Heavy Metal Bands. ¶ [sg]

Im Rosi’s

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

Sa 02.04. ab 23 Uhr

Birthday Ball X Funkorama

Die gleiche Prozedur wie jedes Jahr: Die Scratch Meister Marc Hype und Runex feiern ihre Wiegenfeste gemeinsam im Club und die Musikständchen kommen im Freestyle. Nufunk Hero Basement Freaks (Foto) präsentiert sein neues Breakbeat-Album und Monsieur Minimal bringt aus Athen ein IndieElectronica Live-Set mit. So unterschiedlich der Sound der zwei griechischen Spezialgäste ist—sie verbindet eine frickelige Umtriebigkeit auf ihrem jeweiligen Gebiet. Beide sind gefragte Remixer, DJs und Produzenten, sowohl in der Heimat als auch in Übersee. Musikalische Tanzflächengeschenke kommen zudem von den Funkorama-Kumpels B-Side und Mitch Alive. ¶ [sg]

Party

Sa 02.04. ab 22 Uhr

Hot Licks

Im Bohannon

Sa 02.04. ab 24 Uhr

Wolf & Lamb vs Soul Clap presents...

...DJ Kicks Wolf & Lamb Music zählt seit 2006 zu den spannendsten Label-Errungenschaften aktueller, elektronischer Prägung. Die Anführer Zev Eisenberg und Gadi Mizrahi aka Wolf & Lamb (Foto) sind bereits seit 1998 mit ihrer Musik in Brooklyn unterwegs. Als Partyveranstalter wissen die Beiden das Beste aus sich und ihren Ideen herauszuholen. Zum Wohle der Menschen. Dieses Engagement hat ihnen nun zusammen mit ihren Kumpeln Charles Levine und Eli Goldstein alias Soul Clap nun die Kompilierung der legendären !K7 Reihe »DJ Kicks« eingebracht. Selber schuld! Aufgenommen wurden neben eigenen Produktionen Werke der Labelmates Nicolas Jaar, Denis Kurtel und Slow Hands. ¶ [ts]

Im Watergate

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Partytipps

he c o 2.W

Do 07.04. ab 23 Uhr

Thursday Relief Das Ian Pinnekamp in die Riege der internationalen House-Meister Liga aufsteigen würde, schien allein aufgrund des sperrigen Nachnamens unmöglich. DJ Pinnekamp klingt vielmehr nach Großraumdisse als eleganten, stylishen Beats, zu denen sich hübsche Menschen lustvoll aneinander reiben. Das war auch dem jungen Ian klar und so besann sich der gebürtige Mainzer seiner irischen Wurzeln. Aus Pinnekamp wurde Pooley. Ian Pooley. Internationales Flair schwang in diesem Namen mit, und fortan machte Pinnekamp alias Pooley vor keiner Tanzfläche dieser Welt halt. Mit seinem housigen Sound, der sich in der Detroitschen Technoszene begründete und mit Hilfe südamerikanischer Einflüsse seine ganz eigene multikulturelle Wahrhaftigkeit entwickelte, zählt Ian neben Roger Sanchez zu den führenden House- Produzenten unserer Zeit. ¶ [ts] Im My Name is Barbarella

Do 07.04. ab 23 Uhr

Do 07.04. ab 23 Uhr

Trunken und Funken sind heute Abend zwei wichtige Elemente, um sich auf der Party des schwedischen Labels zu amüsieren. Miteinander klarkommen, sich wohlfühlen, sind die Grundlage für Trunkfunk Gründer DJ Nibc, um erfolgreich agieren zu können. Seiner Musik hört man diesen harmonischen Ansatz an. Weich und wohlig legen sich die Beats unter schwere, tragende Synthiesounds. Man fühlt sich wie in einem Kokon, ohne einer Panikattacke zu verfallen. Trunkfunk zelebriert Housemusic mit einem Funken nordischen Schwermuts und klingt dabei dennoch leicht und einladend. Melancholie, ein wenig Weltschmerz, aber stets einen hoffnungsvollen Blick nach vorne. Unter anderem an den Decks: DJ La Fleur (Foto). ¶ [ts]

Wo andere DJs noch hin wollen, ist Matt John (Foto) längst angekommen. 2006 wurde er von Richie Hawtin zum Minimal-Ritter beziehungsweise vielversprechendsten Produzenten des Jahres hochgejazzed. Mit Ricardo Villalobos verbrachte der Thüringer Wahlberliner Sternstunden im Studio und im ibizenkischen Club DC 10. Weitere folgten unter anderem im inzwischen geschlossenen Afterhour-Laden der Bar25. Das war gestern, doch der gute Matt ruhte sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Aktuell gleitet er zusammen mit seinem Bar25-DJ-Kollegen Danny Faber ins nächste Kapitel der tanzenden Schwerelosigkeit und präsentiert das neue holografische Album. ¶ [sg]

Im Cookies

Im Weekend

Fr 08.04. ab 22 Uhr

Freude am Tanzen

Die Jenaer Plattenladenbesitzer Gabor Schablitzki & Sören Bodner leben für Musik. Ihr Fatplastics-Archiv umfasst tausende Platten, nach denen man sich als Musikliebhaber die Finger leckt. Musik hören und andere damit betören war ihre Leidenschaft. Freude am Tanzen verspürten die Wighnomy Brothers nur mit ordentlich Wodka inna Birne. Die Zeit der pummeligen Herren an den Decks ist nun vorbei. Die beiden haben ihrer gemeinsamen DJ Karriere den Rücken gekehrt. Begründung: Wissen sie nicht! Gut dass es andere Künstler gibt, die wissen, was sie wollen. Monkey Maffia (Foto), Krause Duo, Douglas Greed und Mathias Kaden (live) versorgen euch zur Feier des 50. Label-Release mit massiver Freude am Tanzen. ¶ [ts]

In der Panorama Bar

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Record Release Party

Fr 08.04. ab 24 Uhr

Shitkatapult? It’s about Time

»Ich mache viele verschiedene Sachen, dafür aber vielleicht nix richtig«, verriet uns Daniel Meteo in einem Interview. Zusammen mit seiner Shitkatapult-DJ-Familie entert der bekennende Fan des Abseitigeren den neuen Levee Club und macht damit eigentlich nichts verkehrt. Der ehemalige Indierock-Schuppen am Hackeschen Markt wird bei Berlins Elektronik-Fraktion immer beliebter. Wurde also höchste Zeit, dort am Technorad zu drehen. Sid Le Rock (Foto) aka Pantone spielt sein neues Live-Set, Schützenhilfe kommt von Kollege Lars Fenin, CLPler PHON.O, dem Golden Gate Resident Max Montana sowie Strobocop und Chica Paula von den Karaoke Kalk Pets. ¶ [sg]

Im Levee Club

foto theoretic 2007, www.quarknet.net, Lars Borges, René Buschner

Party

Trunkfunk Night


07.04.-13.04. Sa 09.04. ab 23 Uhr

Das Wohlgefühl meets 3+1 Die DJ-Welt ist hauptsächlich männlich—ein Skandal! So rücken wir mal wieder die weibliche Seite ins Zentrum unserer Berichterstattung. Mira Mahn (Foto) von der 3+1Crew steht schon seit 1996 ihre Frau hinter den DJ-Decks mit expressiven Sets zwischen Minimal und Funky House. Bekannt wurde die Wahlberlinerin durch die Leipziger Partyreihe Tonstoerung und ihre Mitwirkung bei Rec de Weirls Lanetic-Kollektiv. Aktuell werkelt Mira mit Partner SID an neuem Musikmaterial. Auch Elsa Pinewoods alias Mary Jane und Stephanie Kühn alias Chroma mögen es groovy und hypnotisch. Alle drei sind feste Bestandteile in den hiesigen Clubs. ¶ [sg] In der Maria am Ostbahnhof

Heute zu Gast im MIKZ ist der italienische DJ, Produzent und Agile Recordings Labelbetreiber Uto Karem alias Umberto Carmignani, der vielen als einer der Shootingsstars der Technoszene gilt. Seit 2008 veröffentlicht er seine Musik in Eigenregie. Mit seinem Track »Stretcher«, der im März 2008 auf der 12“ »This is Agile« erschien, landete Karem zusammen mit Co-Producer Rino Cerrone einen Achtungserfolg. Sein minimaler Sound klingt akzentuiert und klar und scheut sich nicht vor einer mitreißenden Geschwindigkeit, die gerne über die gängigen 128 bpm hinaus geht. Mit dreißig eigenen Veröffentlichungen im Gepäck und regelmäßigen Playlisten-Einsätze bei Hawtin, Acquaviva & Co. kommt man nicht umhin, Seniore Carmignani zum Erfolg im Technozirkus zu gratulieren. ¶ [ts]

Im MIKZ

Sa 09.04. ab 22 Uhr

Die Mauer steht Party

Mehr als 20 Jahre nach der Widervereinigung hat Kreuzberg hat wieder eine Mauer. Rückblick: Die Lärmschutzauflagen des Ordnungsamts hätten vor zwei Jahren fast das Aus für die Location in der Oranienstraße bedeutet. Dank der Solidarität der Anwohner, der Berliner DJ- und Musik-Szene, bekannten Bands wie den Toten Hosen sowie EU Mitteln konnte aber genug Geld für eine Schallschutzmauer und die nötigen Umbaumaßnahmen gesammelt werden. Das SO36 bleibt nun wo es ist und das ist auch gut so. Jetzt steht die Mauer und das wird gefeiert mit einem bunten Musikprogramm in typischer Kreuzberger Manier. Der Laden sagt Danke und das mit voller Kraft voraus. ¶ [sg]

Im SO36

Sa 09.04. ab 24 Uhr

Sa 09.04. ab 23 Uhr

Exploited presents Time To Jack

Shir Khan und seine Mannen laden zum House-Abend mit Ghettoattitüde. Der DJ, Radiomoderator, Labelmacher und seine Exploited-Posse gelten weltweit als stilbildend bei Ethno-Dancefloor Sounds. Exploiteds schwungvolle Mischung setzt sich aus HipHop, House, Tropical, Disco, Baile Funk und Rave zusammen. Bei der Time To Jack Sause präsentiert sich das Exploited-Duo Homework (Foto) mit ihrer neuen 4-Track EP »Hudson Square«. Der Titeltrack kommt mit einem markanten »Here comes the Hotstepper«-Sample daher und erinnert auch insgesamt an vergangene Zeiten, als Disco, Funk und Soul noch anerkennend in einem Atemzug genannt wurden. ¶ [ts]

Im Picknick

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

Party

Fr 08.04. ab 24 Uhr

Hoch die Hände, Wochenende!

Familienfeier

Drehen, schrauben, frickeln, zwirbeln. Acid House in Deutschland wäre ohne Hardfloor (Foto) um einen virtuosen Act ärmer: Live performt das Frankfurter Duo an bis zu sechs TB-303 Bass Synthesizern. Begonnen haben Ramon Zenker und Oliver Bondzio damit bereits vor 20 Jahren. Zwischendurch gab’s auch mal Exkursionen in Richtung Big Beat und Funk-Breaks, aber technoid sind sie immer geblieben. So auch bei ihren legendären Remixen für Leute wie Depeche Mode, New Order oder Anne Clark. Mittlerweile haben Hardfloor etliche säurehaltige Maschinen in ihrem Gerätepark, von denen sicher auch wieder einige während des Live-Sets zum Einsatz kommen. Aciiiid! ¶ [sg]

Im Tresor Club

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Guide

re d n So ma the

Maps—Adressen—Kleinanzeigen—Impressum

Im Happy Shop holt man sich die Kleider vom Himmel

sonderthema mode

Da tut sich was Im Berliner Einzelhandel scheint die Krise endgültig überwunden, wie Mischa Woeste im Interview erklärt

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Das Leben hat genügend dunkle Seiten. Deswegen setzt Mischa Woeste auf Buntes. Mit den Kollektionen ihres Labels Smeilinener tut sie das seit acht Jahren, nun hat sie den ConceptStore »Happy Shop« eröffnet. Dort ist der Name Konzept: Wer den Laden schlecht gelaunt betritt, soll ihn gut gelaunt wieder verlassen. Frau Woeste, Ende 2009 schlossen in Mitte reihenweise Geschäfte. Der Belleville Store, Best Shop, die Turnschuhgeschäfte Nort und Trainer, manches Berliner Label gab sogar mitsamt Flagshipstore auf. Ein gutes Jahr später reiht sich eine Neueröffnung an die andere. Was ist passiert? Meiner

Beobachtung nach findet derzeit ein Umdenken statt. Viele, die aus dem Bereich Modedesign kommen oder, wie in meinem Falle, bereits vor einigen Jahren ein eigenes Label gegründet haben, suchen den direkten Kontakt zum Kunden. Man möchte aus dem eigenen Geschäft verkaufen. In meinen Augen liegt auch da die Zukunft. Wollen Sie damit sagen, Modemessen werden überflüssig? Ich will damit sagen, ausschließlich auf Messen präsent zu sein, ist Schnee von gestern. Es wird immer schwieriger, den traditionellen Weg zu gehen: Ich gründe mein eigenes Label, gehe auf eine Messe, versuche Einzelhändler

zu finden und platziere mich in deren Läden neben den Marken, die ich gerne im Zusammenhang mit meinen eigenen Sachen sehen möchte. In den acht Jahren, seit es mein Label Smeilinener gibt, habe ich die Erfahrung gemacht, dass das nicht funktioniert. Der Weg dahin ist lang und irgendwo zwischendurch geht einem meist das Geld aus. Außer man findet einen guten Investor. Das gibt es natürlich auch. Dann kann man anders auffahren und Messeauftritte anders gestalten. Aber es ist die Ausnahme. Etablierte Designer raten jungen Labels davon ab, zu schnell ein eigenes Geschäft zu gründen.

Fotos fingerle & woeste, Scottward

Guide

¶ Interview [Franziska Klün]


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Man steht im Laden, schafft es nicht mehr, ganze Kollektionen zu entwerfen, auf Messen präsent zu sein, Schauen zu organisieren—und das bedeutet Stagnation. Smeilinener ist kein junges Label mehr. Wenn man bereits einen Weg hinter sich hat, kennt man eine Menge Leute, hat Kontakte geknüpft u nd we i ß , w ie was funktioniert. Dann ist es interessant, auch die andere Seite kennen zu lernen. Die Kombination, Einkäufer und Hersteller gleichzeitig zu sein, ist wichtig. Dann versteht man erst, was wirklich auf dem Markt los ist und kann mit seinen Die Macher: Mischa Woeste (re.) und eigenen Kollekti- Marck Christian Windekilde onen darauf reagieren. Für mich wäre es nicht das Richtige gewesen, nur mit meinen Sachen eine Boutique zu eröffnen. Für mich war es wichtig, meine Sachen in Kombination zu bringen, einen Stil zu präsentieren, den es in der Stadt noch nicht gibt. Wurden die recht jungen Designer wie Horn van Bö, Karlotta Wilde oder Mila Miyahara, die kürzlich eigene Boutiquen eröffneten, schlecht beraten? Ob man einen Laden aufmacht oder auf eine Messe geht—es gehört immer Mut dazu, denn man muss investieren. Ich finde es mutig, und das passt zu Berlin. Hier gibt es viele kleine Läden, die besondere Dinge präsentieren und angenommen werden. Welchen Stil bringt der »Happy

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Shop« nach Berlin? Er ist zeitlos, losgelöst von Trends, die eine Saison anhalten, bevor sie ersetzt werden von neuen Trends. Die Sachen strahlen Lebensfreude aus, es gibt viel Farbe, eine Vorliebe für Handarbeiten wie Stickereien oder Gehäkeltes. Klingt sehr nach Smeilinener… Die Anfangsidee war ja auch, diesen Laden zu machen, um das Label weiter finanzieren zu können. Viele Marken, die in renommierten Geschäften wie dem Colette Paris oder im Mailänder Corso Como vertreten sind, gibt es nicht in Berlin. Dabei handelt es sich um heiß begehrte, etablierte Labels

»Zeitlos, losgelöst von Trends, die nur eine Saison anhalten« wie Toga aus Japan oder das britische Meadham Kirchhoff. Diese lassen sich gut mit meinem Label kombinieren und dienen gleichzeitig als Zugpferd. 2009 war von irrsinnigen Mietsteigerungen in Mitte die Rede, von Massentourismus ohne viel Kaufkraft, Ladenketten wie H&M ließen sich dort nieder. Es wurde von Charlottenburg als neuem Anziehungspunkt gemunkelt. Auch Sie hatten entsprechende Pläne. Warum wurde daraus nichts? Zunächst einmal: Ich glaube nicht, dass Ketten wie H&M jungen Designern das Leben schwer machen. Im Gegenteil. Die Menschen kaufen dort ein und sind dennoch auch auf der Suche nach besonderen Stücken. So wollen die Kunden sich abgrenzen von dem, was alle besitzen. Außerdem kommen viele Touristen zu uns, die auch kaufen. D e n n o c h wo l lt e n au c h S i e ursprünglich in den Westen Berlins. Irgendwann mussten wir einsehen, dass die Mieten im für uns attraktiven Teil Charlottenburgs, am unteren Teil des Kurfürstendamms oder in unmittelbarer Nähe davon, nicht günstiger sind als die in Mitte. Im Gegenteil. In Charlottenburg muss man jeden Monat sehr viel einspielen, einen riesigen Kundenstamm besitzen oder über den richtigen finanziellen Hintergrund verfügen, sonst ist das schlicht nicht machbar.


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Also wurde es die Torstraße, die derzeit hipste Einkaufsmeile Berlins. Hier eröffnet ein Modegeschäft nach dem anderen. Bei uns hat sich das zufällig ergeben. Wir haben das unbebaute Grundstück vor einem Jahr gekauft, damit die letzte Freifläche der Straße ergattert und unseren Laden darauf gebaut. Das war bevor der Hype um die Straße entstand. Vom Soho House bis zur Sozialstation ist hier alles vertreten. Macht die Durchmischung die Straße so anziehend? Hier ist eine Menge los, die Torstraße ist laut und in Bewegung. Touristen finden sie spannend, es gibt ein ausgeflipptes Bestattungsinstitut mit ausgestopften Eulen, und daneben kann man Yohji Yamamoto kaufen. Das ist einzigartig. Und man findet hier noch das für Berlin einst so typische Abgewrackte. Das Ganze ist eine Welle—mal sehen wie lange sich das hält.

Wer aufmerksam in Berlins Straßen ist, sieht immer häufiger das Logo von The North Face bei seinen Mitmenschen. Die unter diesem Label hergestellten Artikel waren anfangs nur bei Bergsteigern und Skiläufern zu finden. Heute sieht man besonders die funktionellen Outdoorjacken überall: bei Wanderern und Joggern, bei Radfahrern, bei Festivals oder einfach bei Leuten, die zum Supermarkt oder ins Büro gehen. Ihre Träger wissen die warmen, wasserfesten Funktionsjacken, in denen man nicht schwitzt, zu schätzen.

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Toyota iQ Store Im Februar eröffnete im Toyota Autohaus Spree Automobile an der Stralauer Allee der deutschlandweit erste Concept Store für den iQ. Der Toyota iQ überrascht mit einem innovativen Raumkonzept, denn der nicht einmal drei Meter lange Wagen, ist der kleinste Viersitzer der Welt. Zu dem besticht er durch niedrigen Kraftstoffverbrauch. Es ist also ein ideales Angebot für die Großstadt. Zur Eröffnung hat der Toyota iQ Store vier Berliner Designbüros aufgerufen, ihre Konzepte eines zukunftsorientierten Autos vorzustellen. Die Ergebnisse der Arbeit der Büros Floor 5, André M. Wyst, Hort und Mario Lombardo (auch Art Director vom zitty Modebuch, Foto) sind nun zu bewundern. Stralauer Allee 44, Friedrichshain

Verantwortlich ➜ Jens Pade, Tel.: 290 21-45 009, jens.pade@zitty.de

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kaufen kann. Den neuen Sneaker, den sich Papa oder Mama k au f t, k a n n ma n gleich f ür sei nen Wonneproppen mitkaufen. Doch vor allem werden sich Kenner darauf freuen, hier die Old School Klamotten von Sergio Tacchini kaufen zu können. Es lohnt sich also einen Blick in den Store zu werfen und sich vom kompetenten und freundlichen Team beraten zu lassen. Bei Just Streetwear sind Groß und Klein herzlich willkommen.

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Modemesse am Hermannplatz Wie alle Karstadtmitarbeiter trägt Knut Gähler an seinem Anzug ein Namensschild. Dabei hat er mit den Kunden, die im Kaufhaus am Hermannplatz einkaufen, nur selten direkt zu tun. Herr Gähler muss nur viel über sie wissen. Er ist POS-Marketingleiter. POS bedeutet »Point of Sale«, das ist dort, wo verkauft wird. Darum kümmert sich Herr Gähler. Seit 28 Jahren ist Knut Gähler bei Karstadt am Hermannplatz. Schon als die Mauer noch stand, setzte er Design-Studenten samt Nähmaschinen ins Schaufenster, wo sie ihre Kollektionen nähten. Jetzt hat er sich die Aktion »Collection one« ausgedacht. Er hat alle neun in Berlin ansässigen Modeschulen angeschrieben, dass junge Designer bei ihm einen Stand bekommen können und ihre Sachen verkaufen dürfen. Einfach so, ohne etwas zu bezahlen, sogar eine kleine Umkleidkabine gibt es für jeden der 14 Stände. »Die müssen nur ihre Kleider mitbringen.« Eigentlich sollten auf den Flyer nur Skizzen der Entwürfe, aber Herr Gähler wurde überrascht: »Die haben alle professionelle Fotos eingeschickt, Logos und richtige Mar-

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Sonderthema Mode

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Die Hamburgerin Carolin Victoria Grüber hat sich zum zweiten Mal mit ihrem temporären CVG Showroom in Berlin niedergelassen, diesmal bis Mai 2011. Wieder präsentiert sie einen spannenden Marken-Mix: Designer, die sie auf ihren Reisen durch die Welt entdeckte, farbenfrohe und besondere Kollektionen, die noch gar nicht oder nur selten ihren Weg nach Europa fanden, bestehen ganz selbstverständlich neben guten Bekannten. »Seven Ways To Dress Your Days«, das ist das Motto. Australische Kollektionen sind ein Schwerpunkt bei CVG, viele davon gelten hierzulande zwar noch als Geheimtipps, werden sie aber schon seit ein paar Jahren von Celebrities getragen. So sollen Nicole Kidman, Cameron Diaz und Cate Blanchett Fans der australischen Marke Willow sein. Auch europäische Kollektionen, wie die von Iris von Arnim und Cacharel sind hier zu finden. Mit Prints, Federn und Pailletten verzierte Kleider wirken nicht überladen, klar

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

und geometrisch geschnittene Teile sowie Accessoires ergänzen das Angebot. Der Hauptgrund des nur temporären Verbleibens in Berlin ist nicht nur konzeptionell, sondern auch von einer sehr hohen Miete bestimmt. Obwohl CVG sich in Berlin besser präsentiert fühlt als im kühlen Hamburg, werden sie die Hauptstadt wieder verlassen. Bis zum Abschlussveranstaltung im Mai kann man bei CVG noch fündig werden, danach bleibt nur noch der Online Shop oder eine Reise nach Hamburg ¶ [C. Werner]

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Gossip Kolumnen—Society—Talk Show

8. März 2011, Internationaler Frauentag: KIZ feiern das starke Geschlecht mit einem »Nur für Frauen«-Konzert im Lido

Bürgermeister Klaus »Wowi« Wowereit und Solar-Aktivist Larry »JR Ewing« Hagman bei der Sixt & BMW ITB Gala Night im Felix

WiedervereinigungsAußenminister Hans-Dietrich Genscher und Dschungelcamper Jay Khan beim Medientreff im Base-Camp Unter den Linden

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Herzlichen Glückwunsch

Am 8. März luden Skandalrapper K.I.Z nur Frauen zum Konzert ins Lido. Lustige Idee! Nun sind wir gespannt, was die Jungs am 2. Juni machen? Da ist Himmelfahrt AKA »Vatertag mit Bollerwagen«. ¶ [ab]

Fotos AEDT.de

Gossip

All Yesterday‘s Parties


Marcello über die Berliner Partykultur 2011 ➜ S. 64

Neuer Look: Geiger David Garrett mit Nadja Michael bei der Audi A6 Präsentation in The Station

Julia Dietze bei der Premierenparty von »Iron Doors 3D« im Cookies

Die Shelley Masters Kolumne

Lektion in der Nacht Ein Freund mit palästinensi sc he m M ig rat ion s hintergrund besuchte mich. Er spricht akzentfrei Deutsch und hat den Charme eines arabischen George Clooney, dazu die breiten Schultern, die f rau bei den mode mageren Berliner DiscoBoys so vermisst. Wir waren bei anderen Vorzeigemigranten im Ballhaus Naunynstraße und ließen uns beim iranischen Kulturfestival begeistern. Wir fühlten uns informiert und inspiriert. Der Abtörn kam, als wir noch Geld holten: In der Sparkasse am Kotti hockte eine 20-jährige verwahrloste Deutsche vor ‘ner Pulle Schnaps und in einer Ecke lag ein Ü50-er zahnloser Penner. Mein Pali-Kumpel musste ob des Elends würgen. Auch für mich war es das Härteste, was ich in Sachen Drop-outs in Berlin sah. Ich zog ihn weiter: »Selbstgewähltes Elend«, was soll man machen? Das kaputte PennerOpichen auch noch bei der Polizei anzeigen? Wir stiegen in die volle U-Bahn, Samstag, Mitternacht, Kreuzberg. Fünf arabische Migranten-Kids prollten, brüllten ständig in ihrem sch-sch-Unterschischtendeutsch »wallah, wallah«, was meinem Pali, einem braven Muslim, böse aufstieß—nach dem alten Christenmotto: »Den Namen des Herren nicht zu missbrauchen.« Während die aggressiven Teenies komplett außer sich auf Bierflaschen rumsprangen und dabei »stirb, du scheiße Opfer« brüllten, bekam ich einen Schubs. Meiner Begleitung reichte es. Er bat die Passagiere um Entschuldigung, dass es noch ein wenig lauter werden würde. Dann packte er den schubsenden Rädelsführer am Ohr und zwang ihn zu Boden, dabei eine arabische Erziehungslektion auf die Problem-Migranten einbrüllend. Was es solle, dass sie den Namen des Herren missbrauchen, was es soll, dass sie sich in der UBahn aufführten wie die letzten Affen, ob sie ihre Eltern (zieht bei Arabern immer) nicht respektieren würden, geschweige denn die gastfreundlichen Deutschen, die ihre Eltern aufgenommen haben. Wie peinlich es sei, dass es immer Araber seien, während die Iraner Musik und Theater machten und die Türken schön kochen und sich integrieren würden. »Wie der zahnlose deutsche Sparkassenwixer werdet ihr enden, wenn ihr weiter trinkt! Ihr wisst genau, dass Alkohol uns Muslimen aus gutem Grunde verboten ist!« Nach zwei Stationen hatte er die fünf Halbstarken so weit, dass sie sich bei den Passagieren entschuldigten und die Scherben der Bierflaschen einsammelten. Und »isch schwöre, mache isch nisch wieder Stress« murmelten. Super gemacht, Habibi.

Gossip

»Hintergründe interessieren die meisten Partypeople 2011 genauso wenig wie in den 90ern.«

¶ Love [Shelley Masters]

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

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Satire

90er Revival? 90er Parties häufen sich! Im Mainstream z. B. 20 Jahre Tresor oder 90er Megasause @ Arena, im Szene-Segment z. B. Havanna Cuba @ Cookies mit Kenny Dope vom 90er Duo »Masters at Work« oder im Underground mit Old Stars Blake Baxter und Tyree Copper im Suicide Club. Was war vor 20 Jahren so toll? Dass Diktaturen unsere Benzinpreise niedrig hielten? Dass die Bankenkrise vorbereitet wurde? Dass wir Naturkatastrophen mit Treibhausgasen anheizten? Dass alle in Neon-Kuhfellen und klobigen Buffalo Boots rumflippten? Oder dass das Auflegen mit Laptops heute das Verhältnis zwischen DJ und Publikum stört? Natürlich belastete das alles mein damaliges Feiern nicht. Aber Hintergründe interessieren die meis-

ten Partypeople 2011 genauso wenig wie in den 90ern. Damals ging‘s nur um Spaß. Wozu heute nachdenken? Das fällt zu allen Zeiten schwer. Besonders mit Schlaf-

entzug, 5 Promille und einem bunten Drogenmix! Simsalabim: Mit maximaler Verstrahlung »löst« sich auch das Atom-Problem wie von selbst—das tat‘s auch nach Tschernobyl. Mittler weile halten viele eine Demo eh für eine Art Loveparade. Also: Let‘s dance! Was schadet ein bisschen Abwechslung neben nörgelnden Eltern, der zickigen Freundin oder einem verpeilten Typ? Die 90er-Welle verspricht diese Abwechslung vom gewohnten Einheitsbrei. Doch ein Lebensgefühl lässt sich leider nicht wiederholen. Die 90er standen für ein krasses WIRGefühl: Wir sind anders, wir sind unsterblich, wir sind Tekkno. Seit der Spaß-Verlagerung ins Internet wurde aus dem »WIR« ein »ICH«. Schließ-

Gossip

Dimitri und Diana @ 20 Jahre Tresor: Dimi übergibt den »Stab« an Diana. Schade, dass kaum ein Wegbegleiter eingeladen war.

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Ich feierte mit Jessie J. (22 J.) in ihrer Garderobe im Lido. Die britische Newcomerin des Jahres (geboren in Essex) war mit ihrer Single »Price Tag feat. B.O.B.« auf Platz 1 der UK Charts. Die Gewinnerin u. a. der Brit Awards hat echt eine unglaubliche HipHop-Röhre. Beim ersten Konzert in Deutschland waren u. a. Mateo/Itchyban (Culcha Candela) dabei. Florian Meindl (m.) mit Mandy von Flash Label Night @ Re-Opening des Arena Clubs mit Anita Polska und Wolfgang Kerner.

Fotos Marcello

Vom »Wir« zum »Ich« und zurück


Berlin Mitte Boy

Meine Mutter und ich auf der Love Parade 1990

lich gibt‘s zu viele Netzwerker für eine einzige Party. Aus dem »Wir feiern« wurde »ichwillspass«. Doch nach dem Web-Winter-Wixen keimt im Frühling die Lust auf guten alten Sex. Die Zunahme von 90er Partys könnte diese Gier auf ein neues »WIR« sein. Nur echt muss es sich anfühlen!

Aquagen & Mark Oh @ 90er Megasause/ Arena: Gino Montesano & Marko Albrecht erst backstage, dann vor 4.500 Partymäusen.

Lizzy und Markus mit Veranstalter Colya im Backstage-Bett @ »Geheim«: Bin Fan vom live act COX (SugarcandyMountain). Kein Revival, sondern neu!

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Die Königin von Mitte sitzt vorm Oberholz—obwohl der Frühling auf sich warten lässt. Sie geht wegen des Möhrensaftes hin, die Laptops und ihren menschlichen Anhang würdigt sie keines Blickes. Sie sitzt also auf der Rosenthaler und nimmt ihre Parade a b, d i e U r e i n w oh ner grüßen sie, denn jeder kennt sie, und sie selbst kann sich an alle Gesichter erinnern und weiß sogar die Namen der Hunde, die sie liebevoll kost, selbst die Touristen blicken sie neidisch an und so lächelt sie milde und wird nur unwirsch, als ein Multifunktionsjackenträger mit Falkplan fragt: »Wo geht’s denn hier nach Mitte...«. Früher noch hat sie aus reiner Bösartigkeit kleine Spanierinnen nach Hellersdorf geschickt, aber dazu fehlt ihr die Kraft und sie sinniert über ihr Königreich, das ihr wie eine verlorene Welt vorkommt. Alles, aber auch alles sei gesagt oder geschrieben worden, zu der Touriwalze, den Fashionskandinaviern, den Pubcrawl-Prolls, zu den Partytouris auf dem Weg ins Berghain, steigenden Mieten, Gentrifizierung, den Zweitwohnungen der Galeristen; man hat es gemerkt, man hat es zur Kenntnis genommen, man hat gelitten, man hat sich betäubt, ist ins Trust gegangen und hat sich mit Vodka zugeschüttet und am nächsten Tag gedacht, man ändert sein Leben. Die Königin hat schlechte Laune. Gerade ist sie aus ihrer Yoga-Gruppe geflogen—es ist die dritte Gruppe, aus der sie rausgeschmissen wurde—und überlegt, vielleicht doch lieber Capoeira-Kurse zu besuchen. Sie sinniert über »Mitte Fashion«: »Was brauch ich, um in die dufte Clique aufgenommen zu werden? Ne Brille vom Flohmarkt natürlich mit Fensterglas, ne groooße Strickjacke aus Polyacryl und ne ziemlich enge Hose, zurzeit auch gerne Hut! Oder man wechselt in die nicht wirklich befreundete Parallelclique: Die Brille ist etwas kleiner, die Hose etwas weiter und der Pulli wurde von einem Modedesigner, den noch (!) keiner kennt, handgeklöppelt und kostet seeehr viel. Wie auch immer. Dieser Bezirk wurde uniformiert, keine Ahnung, von wem und warum. Jeder weiß es, jeder macht mit. Keiner sagt was.« »Vielleicht ist das Schimpfen auch so aus der Mode gekommen, weil man eben verloren hat. Weil der Ort schon längst überschrieben wurde. Man mag das Wort Münchner, Hamburger und Porsche gar nicht mehr in den Mund nehmen. Doch es gibt in keiner Hinsicht ein Zurück.« Vorbei kommt ein junger Mann und verteilt das »Hate Magazin«. Es scheint zu passen. Der Blick der Königin klart auf: »Ich glaube, was wirklich modern wird, ist ›Mitte hassen‹ hassen.«

Gossip

Die Königin von Mitte

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Talk Show Wenn man Nacht für Nacht unterwegs ist, trifft man die unterschiedlichsten Menschen: Verrückte und Egozentriker, Stilikonen und Modeopfer, Lichtgestalten und Nachteulen. Das ist nie langweilig, es gibt immer etwas zu erzählen. Und wir stellen die knallharten Fragen ¶ [AEDT]

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Rachel

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Das ist sicher nicht den richtiger Name? Wen interessiert das? Mich. Namen sind überbewertet. Bist du mit deinem nicht zufrieden? Doch, doch. Das ist schon gut so. Was wird das hier? Ein Szene-Interview. Was für eine Szene denn bitte? Nein, das ist nur so ein Überbegriff. Ich will aber nicht in so eine Schublade gesteckt werden. Nei n, kei ne Schubladen. Du kommst nur auf eine Interviewseite mit zwei anderen. Mit wem? Das weiß ich jetzt noch nicht. Mit Prominenten? Kann ich dir noch nicht sagen, wir hatten aber mal DJ Bobo. Wer ist das, wo legt der auf? Ich wollte die Fragen stellen, nicht andersrum. Welche Fragen denn? Woher du kommst, was du hier so machst und so was. Das ist doch langweilig, ich muss auch langsam weiter, mein Freund wartet. Gut, ich will dich nicht aufhalten. Ja bis irgendwann mal, danke dir.

Hast du deine Aufsichtspflicht verletzt? J: Ihm geht es gut. Kennst du ihn überhaupt, oder posierst du nur gerne mit Bewusstlosen? J: Wer ist hier bewusstlos? (stupst Marks Kopf an) M: Hmm. J: Siehst du! Was für eine Reaktion. J: Fuck You. Hältst du den ganzen Abend jetzt seinen Kopf fest? M: Hmmm. J: Mach mal noch ein Foto. Aber warte mal. (dreht seinen Kopf zur Seite) J: So, jetzt. Willst du ihm nicht lieber ein Wasser holen? Ja, gleich. Zeig mal das Bild. (guckt auf das Handydisplay) Geil. Dann hole ich jetzt trotzdem ein Wasser. J: Oh, vielen Dank. Bringst du mir einen Sekt mit? Wie bitte? Sekt! Mitbringen, für mich. Alles klar.

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Alle »Talk Show«Interviews gibt‘s für euch auf: ➜ berlin030.de

Darf ich ein Interview mit dir machen? Ich bin doch voll unbekannt. Nicht mehr lange. Hilfe. Aber nur ohne Foto. Das geht nicht. Dann aber nur mit meiner Hand vor dem Gesicht. Das ist doch voll unsexy. Ach was, das ist mega scharf. Jetzt hab dich nicht so. Ist das für so ein schlüpfriges Männermagazin? Nein, eher ein schlüpfriges Stadtmagazin. (lacht) Gut, dann zeige ich ein wenig Haut. Sehr gut! Was ist das denn, fotografiert ihr eure Bilder mit dem Handy? Ich habe die Kamera nicht bei. Ist das jetzt ernst gemeint, oder wolltest du mich nur anquatschen? Purer Ernst. Was machst du? Ich bin Schmuckdesignerin. Schau mal. Wo sammelst du deine Inspiration? Könnt ihr meine Internetshopadresse abdrucken? Mal schauen! www.fashionkat... Danke! Muss weiter. (lacht) Du Arsch.


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