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Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n째 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abge채ndert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen

Nr. 1 (192) 10.01.13 I.P. 9 Jg.

www.vinschgerwind.it

Westen sorgt f체r Wechsel

Albrecht Plangger als Nr. 1 f체r die Kammer gereiht Karl Zeller will in den Senat wechseln

Inhalt

Parlamentswahlen 2013 Im Hinblick auf die bevorstehenden Parlamentswahlen am 24. Februar 2013 steht der “Vinschgerwind” (Ausgaben 24.01./07.02./21.02.2013 ) allen Wahl werbenden Parteien und Personen für entgeltliche Anzeigen zu ihrem politischen Programm zur Verfügung. Zur Auswahl stehen folgende Module und Preise: 216 x 297 mm Euro: 1400 216 x 143 mm Euro: 780 102 x 297 mm Euro: 780 216 x 84 mm Euro: 650 188 x 63 mm Euro: 480 Preise zuzüglich Mehrwertsteuer, 20 Prozent Platzierungszuschlag, Zahlung: 30 Tage nach Rechnungslegung. Vormerkungen per Fax (0473 732451) oder direkt im Büro des “Vinschgerwind” (Dantestraße 4, Schlanders) werden ab sofort vorgenommen. Die Aufträge müssen alle wesentlichen Elemente (inkl. Steuernummer des Auftraggebers) enthalten und mit leserlicher Unterschrift versehen sein. Des Weiteren gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen, die zu Bürozeiten (8 – 12 und 14 – 18 Uhr) in der Dantestraße 4, Schlanders eingesehen werden können.

Impressum: Dantestraße 4, 39028 Schlanders

Tel. 0473 732196 Fax 0473 732451

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Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 150 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen

Kommentar

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Operation Basiswahl Mit der Operation Basiswahl ist der SVP mehreres gelungen: Zudecken und Ablenken von parteiinternen Problemen, Zulucken der Aussicht auf den Verlust der Mehrheit, von dringend anstehenden Problemlösungen (Sanität, Krankenhäuser, Urbanistik, Energie...) den Fokus auf eigene Personen zu richten, die Eroberung der Südtiroler Presselandschaft auf Tage hinaus. Mit dem Ergebnis der Basiswahl wird allerdings ein Wechsel innerhalb der Partei eingeläutet. Ein Albrecht Plangger etwa steht wahrlich nicht für ein „System Südtirol“ oder für ein „System SVP“. Im Gegenteil. Der ehemalige Grauner BM kann ein Hartgesottener sein. Vor allem, wenn er positiv unterstützt wird. Dass der Karl Zeller in den Senat wechseln wird wollen, war spätestens dann klar, als die SVP Vorwahlen beschlossen hat. Zeller, vom RAI Sender Bozen als „mastermind“ - als Superhirn der SVP - bezeichnet, liebt sicheres Terrain. Dies war ihm bislang beschieden. Immerhin sitzt Zeller seit 1994 für die SVP in der „Camera dei Deputati“. Bei aller in der SVP vorherrschenden Euphorie: Eine gmahnte Wiesn hat sie bei den Parlamentswahlen im Februar nicht vor sich. Die Grünen schicken ihre Grand Dame, die Christl Kury, in den Senatswahlkreis Meran-Vinschgau. Die Freiheitlichen kommen mit Sigmar Stocker. Und für die Kammer tritt Pius Leitner himself auf Landesebene an. Wie will die SVP den damit drohenden Stimmenverlust begegnen? Basiswahlen sind eben nur ein Vorgeplänkel.

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Der Vinschger Wind 1-13

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Politik & Lokales

Val Müstair

Binkert demissioniert als Leiterin der Biosfera

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ie von den Massenmedien kürzlich zu erfahren war, hat die Direktorin der Biosfera Val Müstair, Gabriella Binkert Becchetti aus Sta. Maria ihre Stelle gekündigt. „Ich gebe nicht auf, ich bin einfach enttäuscht“, sagte Frau Binkert gegenüber der romanischen Nachrichtenagentur ANR. Es schmerze, die Stelle zu verlassen, sie habe sich immer mit Herz und Seele für die Zukunft des Tales und der Jugend engesetzt. Die Gründe für die Kündigung: „Meine Arbeit wurde nicht wertgeschätzt.“ Diesen Vorwurf konnte der Gemeindepräsident Arno Lamprecht nicht gelten lassen, wie er in einem Radiointerwiev betonte. Es gehe einzig und allein um die Unvereinbarkeit der beiden Funktionen, Gemeindevorstand und Biosfera-Leiterin, die Frau Binkert anstrebte. Bereits bei ihrer Kandidatur für das Amt für den Gemeindevorstand sorgte dieser Umstand für rote Köpfe. Frau Binkert war sich der Problematik bewusst und wurde nun vom Gemeindevorstand aufgefordert die Stelle als Direktorin der Biosfera Val Müstair aufzugeben, was sie nun schweren Herzens tat. Nun steht der Gemeindevorstand vor der Suche eines neuen Leiters oder einer neuen Leiterin für die Biosfera. Der Stellenantritt ist für Anfang Juli 2013 vorgesehen. (bg)

Umfrage auf www.vinschgerwind.it Im Februar stehen Parlamentswahlen an. Soll der amtierende Senator Manfred Pinzger nochmals nach Rom gehen? (75 abgegebene Stimmen) 92,0 %

8,0 %

(6 Stimmen)

NEIN

JA

Neue Umfrage: Welcher Partei gedenken Sie bei den Parlamentswahlen Ihre Stimme zu geben?

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Schluderns

Um BM Wegmann wird’s einsam

W

ie die „Berger“ zur Wasserkonzession gekommen sind, liegt im Dunkeln. Tatsache ist, die Mitglieder der „Elektrogesellschaft Gschneirer Wal GmbH“ (Bauern vom Schludernser Berg um Johann Kuppelwieser) hatten sich bereits im Juni 2012 die Wasserkonzession zur Errichtung des „Wasserkraftwerkes Saldur“ in Bozen geholt. Das rief nun fünf Gemeinderäte (Martin Rainalter, Pia Tafoier, Elmar Koch, Heiko Hauser und Mirko Stocker) auf den Plan. Mit einem Beschlussantrag wollten sie erreichen, dass die Gemeinde zu 50 Prozent daran beteiligt wird, zumal die Rohrleitungen teilweise über Gemeindegrund führen. Bei der Gemeinderatssitzung am 27. Dezember 2012 argumentierten die Einbringer, dass das Wasser allen gehöre und sie alle Schludernser Bürger zu vertreten hätten. Außerdem handle es sich bereits um das dritte Werk, mit dem einige „Berger“ private Gewinne einstreichen wollen, ohne zum Gemeinwohl beizutragen. BM Erwin Wegmann versuchte den Beschlussantrag abzuwimmeln und erklärte dass entsprechende Verhandlungen geplant seien. Doch umsonst. Mit zwei Gegenstimmen (BM Wegmann, SVP und Harald Thanei, Freiheitliche) wurde der Beschlussantrag an-

genommen. VizeBM Brigitte Stecher und Referent Andreas Hauser enthielten sich der Stimme. Der Riss geht durch den Ausschuss und Wegmann steht einsam da. Mit hochrotem Kopf verließen die „Berger“ den Saal. Wegmann musste sich auch den Vorwurf gefallen lassen, dass bei der Wohnbauzone „Weite Wiesen“ und bei der Wiedergewinnung alter Bausubstanz nichts weitergehe. Viele junge Familien möchten bauen. „Anderswo steht alles bereit. Nur in Schluderns dauert es so lange, bis die Kinder volljährig sind“, so Mirko Stocker. Er wollte mehr über den genauen Zeitplan wissen. Er erhielt aber keine befriedigende Antwort. „Ich fahre jede Woche nach Bozen, doch in den zuständigen Ämtern geht nichts weiter“, rechtfertigte sich Wegmann. Was den Kindergartenneubau betrifft, muss, laut Wegmann, „nach einem negativen Urteil ein neuer Durchführungsplan gemacht werden, denn die Abstände stimmen nicht.“ Schuld sei ein neues Gesetz.“ „Wieder ist Zeit und Geld hin“, wetterte Elmar Koch. Was die Vergabe der Wasserkonzession betrifft, wollen die Rebellen nun recherchieren um eventuelle Unregelmäßigkeiten der Gemeinde aufzudecken und Licht ins Dunkel zu bringen. (mds)

Laatsch

Wind - online

(69 Stimmen)

v.l. Die Rebellen Martin Rainalter, Pia Trafoier, Elmar Koch, Heiko Hauser und Mirko Stocker beklagen sich über mangelnde Information und bringen BM Wegmann ins Schwitzen

Austritt aus der Fraktion

G

ünther Wallnöfer ist vom Fraktionsvorstand von Laatsch zurückgetreten. Der Rücktritt liegt bereits seit einigen Tagen schriftlich vor. Wallnöfer begründet sein Ausscheiden damit, dass unter anderem seine Funktion als „Hirtamoar“, welche er seit neun Jahren gemeinsam mit Robert Erhard ausübt, von einigen Fraktionsmitgliedern völlig geringgeschätzt werde. Als „Hirtamoar“ hat Wallnöfer alles rund um

den Schafberg - im Namen der Fraktion - organisiert. Knackund Streitpunkt ist unter anderem ein Zaun, der den Stundenweg schützen sollte. Bei einer der jüngsten Fraktionsausschusssitzungen ist Wallnöfer dann der Geduldsfaden gerissen. (eb)

Politik & Lokales

Göflan/Schlanders/Laas/Bozen

„Himmelgroßer Unterschied“ E

rhard Alber, der Göflaner Fraktionschef, ist guter Dinge: Die Ökostudie – von der Fraktion Göflan in Auftrag gegeben – liegt auf dem Tisch und „widerlegt jegliche Skepsis zum Marmorabtransport über die Straße“ (Alber). Mehr noch: gibt Göflan bzw Schlanders einen Trumpf beim anhängigen Verfahren am Verwaltungsgericht in die Hand. Doch der Reihe nach: Im Mai vergangenen Jahres setzte Georg Sagmeister, Göflaner Fraktionssekretär und Schlanderser Generalsekretär, zu einem kühnen Schachzug an. Ein Landesgesetz aus dem Jahre 1991 machte er sich zu Nutze, um mit einvernehmlichen Enteignungen im Rücken, den Forstweg vom Wantlbruch zum Tafratzhof in eine Gemeindestraße umzuwandeln. Angriffig gebärdete man sich damit gleich doppelt: Einmal gegenüber LH Luis Durnwalder, zum andern gegenüber der „lasa marmo“. Dem Landeshauptmann kündigte man die Rolle des Bittstellers um die jährlich provisorische Ermächtigung zum Abtransport auf und ließ sich nicht weiter Verhandlungen mit den Laasern vorschreiben. Der „lasa marmo“ wollte man zeigen: Auf euer – aus Göflaner Sicht – lächerliches Angebot (100 Euro pro Kubikmeter für die Benutzung der „lasa marmo“- Infrastrukturen samt Schrägbahn) können wir verzichten. Gleichzeitig – um das Ganze zu flankieren und weil der Nationalpark in der ganzen causa eine nicht zu unterschätzende Rolle

v.l.: Georg Sagmeister, Schlanderser Generalsekretär und Göflaner Fraktionssekretär, Erhard Alber, Göflaner Fraktionschef und Dieter Pinggera, BM von Schlanders

spielt - hat man nachgeladen: Mit dem Auftrag einer Ökostudie an den Wiener Professor Ernst Mattanovich, der in Nationalparkkreisen als geschätzter Fachmann gilt. Ein geschickter Doppelschlag und sieht man vom Intermezzo im August – Rekurs vom Land, Verfügung vom Verwaltungsgericht und wenig später wiederum die Aufhebung dieser Verfügung - ab, scheint dem Georg Sagmeister, Stratege und Haudrauf, alles aufgegangen zu sein. Bislang jedenfalls. Denn die Ökostudie gibt den Göflanern und Schlandersern auf ganzer Linie Recht. Bürgermeister Dieter Pinggera: „Die Ökostudie kommt zum Ergebnis, dass der Abtransport über die Straße nicht schädlicher ist, als die andere Variante.“ (jene über die Schrägbahn, Anm. der Redaktion) Zum ökologischen gesellt sich der wirtschaftliche Aspekt. Alber: „Wirtschaftlich ist sogar ein himmelsgroßer Unterschied.“ Zugunsten des Abtransports über die Straße bis nach Göflan. Zwischen 25.000 und 30.000 Euro kostet die Studie der Fraktion Göflan. Die Unterlagen, die beim Verwaltungsgericht aufliegen, hat man um die Ökostudie vervollständigt. In dreizehn Tagen, am 23. Jänner steht der erste Verhandlungstermin an. Gut möglich, dass im Frühjahr ein Urteil auf dem Tisch liegt. Wer dann guter Dinge sein wird, wird sich zeigen. (ap)

Latsch

Wind-Leserfoto

Der Ersatz-Referent

Sulden: Müllmisere à la Napoli

H

arald Plörer ist der neue Referent im Latscher Gemeindeausschuss. Plörer ersetzt Hermann Kerschbaumer Raffeiner, der im Herbst zurückgetreten ist. BM Karl Weiss wollte den Ausschuss ursprünglich nicht aufstocken, wollte dazu den Gemeinderat eine Abänderung des Statuts beschließen lassen, ist aber damit gescheitert. Plörer, das gab Weiss bei der Ratssitzung am vergangenen Montag zu, sei nicht erste Wahl. Harald Trafoier und Sandra Stricker hätten abgewunken. Plörer wird die gemeindeeigene Seilbahn nach St. Martin im Kofel über-

nehmen und er soll als Ansprechpartner für Handwerk und Tourismus fungieren, sagte Weiss nach längerem Bohren von Seiten vom Freiheitlichen Thomas Pichler. Mit zwei Enthaltungen wurde Plörer schließlich gewählt. Die Sitzung konnte Architekt Markus Scherer nutzen, um das neue Projekt des Kindergartens vorzustellen. Scherer erntete viel Lob für sein neues zweistöckiges Projekt mit offenen Räumen, für das rund 3 Millionen Euro Baukosten inklusive techischer Spesen veranschlagt werden. Wenn alles klappt soll 2014 mit dem Bau begonnen werden. (eb)

Mit 01.01.2013 hat die Gemeindeverwaltung Stilfs den Dienst der Müllabfuhr in Sulden grundlegend geändert: während bisher die Müllkübel bzw. -container in der Tourismussaison 2x wöchentlich (Mo. und Fr.) geleert wurden, wird laut Auskunft in Zukunft die Leerung nur mehr einmal pro Woche erfolgen. Anscheinend wurde die Bevölkerung von Sulden und speziell die Gastbetriebe nicht ausreichend über diese Änderung informiert und so häufen sich seit Freitag, 04.01.2012 die nicht abgeholten Müllberge im bekannten Skiort im Ortlergebiet. Mit dieser unüberlegten und schlechtgeplanten Änderung der Leerungstermine (Hochsaison, Sylvester/Neujahr) hat sich die Gemeindeverwaltung selbst und vor allem dem Tourismus im Gemeindegebiet einen Bärendienst erwiesen: die am Wochenende abgereisten Wintersportgäste nahmen den Eindruck napolitanischer Müllverhältnisse mit nach Hause, während sich die Neuankömmlinge kaum über einen Empfang zwischen übervollen Müllcontainern gefreut haben dürften. Franz Angerer, Kortsch

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Titel

Frischer Wind aus dem Westen

Der Testlauf ist geglückt: Die Mitglieder der SVP haben bei den Vorwahlen die Kandidaten für die Parlamentswahlen bestimmt. Erfreulich aus Vinschger Sicht: Albrecht Plangger ist an die erste Stelle für die Wahl zur Abgeordnetenkammer gereiht. Karl Zeller ist der Kandidat für den Senat im Wahlkreis West. Die Basiswahl trägt zu einem grundsätzlichen Wechsel in der Partei bei. Wehrmutstropfen: Die Verbände im vorpolitischen Raum könne sich nicht einmal bei einer parteiinternen Wahl neutral verhalten. von Erwin Bernhart

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ie Südtiroler Volkspartei ist in eine neue Ära eingetreten. Die Vorwahlen am vergangenen Sonntag stehen für einen Paradigmenwechsel in der Mehrheitspartei. Hat man bisher die eigenen Kandidaten mit Hilfe von Stimmrechten - auch in Form von Kuhhandel - aufgestellt, ist diesmal eine Mitgliederwahl über die Bühne gegangen. Basiswahl ist die neue Zauberformel. Eine Premiere war es zwar nicht, denn auch der Kandidat zur Europawahl wurde von der Basis ermittelt. Der SVP-BezirkVinschgau hat vor knapp fünf Jahren ebenfalls eine Mitgliederwahl durchgeführt und so die Kandidaten für die damalige Landtagswahl ermittelt. Mit Erfolg, denn der Vinschgau stellt seither mit Richard Theiner und Sepp Noggler zwei Abgeordnete im Südtiroler Landtag. Und nun also die SVP Basiswahl für die Kandidaten für die Parlamentswahlen. Als eine Art Test für die Vorwahlen der Landtagskandidaten, für die Vorwahlen des SVP-Spitzenkandidaten. Der Test ist geglückt. Die Basiswahl am vergangenen Sonntag, das ist nicht zu leugnen, bringt frischen Wind aus dem Westen. Albrecht Plangger, der langjährige BM der Gemeinde Graun, im Lande als „Strom-Rebell“ aufgefallen und bekannt, ist als Sieger dieser Basiswahl hervorgegangen. Plangger ist nun SVP-Spitzenkandidat für die „Camera dei Deputati“, für die Abgeordnetenkammer. Renate Gebhard und Daniel Alfreider sind an die zweite bzw. dritte Stelle der Kandidatenliste gereiht. Die Kandidaten für die Kammer mussten sich den Vorwahlen 6

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landesweit stellen. Denn für die Kammer gibt es keine ausgewiesenen Wahlkreise und bei der „Mutter aller Schlachten“ (Karl Zeller) am 24. Februar 2013 gibt es keine Personenwahl. Da kann nur mehr das Listenzeichen angekreuzt werden. Und deswegen kommt es für die Kandidaten auf die Reihung auf der Liste an. Plangger ist Nummer 1 auf der SVPListe. Das einzige, das Plangger auf den Weg nach Rom aufhalten kann, ist, dass die SVP unter einen Stimmenanteil von weniger als 20 Prozent in der Region Trentino-Südtirol bleibt, oder unter 40 Prozent in der Provinz Südtirol. Übersteigt die SVP diese Hürde dann sind sogar drei Sitze in der Kammer möglich. Denn die SVP hat einen Deal mit Pier Luigi Bersani gemacht. Der Spitzenkandidat des „Partito Democratico“ wird als neuer Premierminister Italiens gehandelt. Erreicht der PD in Italien die Mehrheit, gibt es - die italienische Wahlordnung macht’s möglich - einen Mehrheitsbonus. Dieser Bonus kann der SVP zugute kommen - mit einem dritten Mandat für die Abgeordnetenkammer. Weniger kompliziert ist die Wahl für den Senat. Da gibt es genau defininierte Wahlkreise. Der Wahlkreis für den Westen Südtirols ist der Vinschgau, das Burggrafenamt (bis Terlan) und das Sarntal. Wer in diesem Wahlkreis die meisten Stimmen bekommt, ist als Senator gewählt. Man-

fred Pinzger ist auf diesem sicheren WahlTerrain 2006 in den Senat gekommen. Pinzger ist als Senator ausgestiegen. Er will HGV-Präsident werden, so die offizielle Version. Als nicht unwahrscheinliche Version gilt eine andere: Weil Karl Zeller, der seit 1994 als SVP-Kammerabgeordneter in Rom ist, eher kalte Füße vor einer landesweiten SVP-Basiswahl hatte, hat er eine Kandidatur für den Senat angestrebt. Vorwahlen sind da nur im Senatswahlkreis zu machen. Der parteiinterne Gegner, der Terlaner BM Klaus Runer, war da eher ein Sparringspartner. Zeller konnte die SVP-Vorwahlen mit knapp 80 Prozent der Stimmen für sich entscheiden. Zeller wird also locker in den italienischen Senat einziehen. „Weil die politische Musik in der kommenden Legislatur im Senat spielen

Titel

Die „Mutter aller Schlachten“ kommt erst im Februar: Das Duo Karl Zeller/ Albrecht Plangger wird für die SVP in den Parlamtswahlkampf ziehen - Zeller auf sicherem Terrain im Senatswahlkreis West, Plangger auf ebenso sicherem Terrain als landesweite Nummer 1 für die Kammer

wird“, begründet Zeller seinen Wechsel von der Kammer in Richtung Senat. Im Senatswahlkreis Ost, im Pustertal, hatte es der amtierende Landesrat Hans Berger schwieriger. Mit knapp 67 Prozent konnte er sich in den SVP-Vorwahlen gegen Michael Gostner durchsetzen. Bergers Kandidatur für den Senat wird wohl eine Rotation in der Landesregierung nach sich ziehen. Auf Bergers Nachfolge wartet Arnold Schuler, der damit einen weiteren Paradigmenwechsel in der Partei einleiten wird. Auch frischer Wind aus dem Westen. Hinter den nackten Ergebnissen der Vorwahlen steckt allerdings ein für die SVP bedeutenderes Signal: Aufbruchstimmung. Eine „spürbar positive Stimmung“ ortet etwa SVP-Landessekretär Philipp

Achammer und in der Stimme des Landessekretärs liegt mehr als Zweckoptimismus. Tatsache ist, dass sich rund 40 Prozent der SVP-Mitglieder an diesen Vorwahlen beteiligt haben. Der Vinschgau hat sich mit einer Wahlbeteiligung von etwas mehr als 57 Prozent besonders hervorgetan. In keinem anderen Bezirk des Landes hat es eine derart hohe Wahlbeteiligung gegeben. „Zudem haben im Vinschgau prozentuell am meisten Wahllokale bis 19 Uhr geöffnet gehabt“, freut sich Achammer. Dass sich die SVPFunktionäre im Vinschgau derart ins Zeug gelegt haben, hat zum Einen mit dem Kandidaten Albrecht Plangger zu tun. Der Vinschgau hat damit das Signal zum parteiinternen Pradigmenwechsel gesetzt. Plangger steht für eigene Inhalte, der Stromstreit - bei dem es grundsätzlich darum geht, die Gemeinden an der Stromgeschichte zu beteiligen - ist einer dieser Inhalte. Ein zweiter Inhalt sind die Hartnäckigkeit, die Beharrlichkeit, das Aufbäumen, das Streiten und auch das Streben nach Kompromissen, die Plangger in der Vergangenheit an den Tag gelegt hat. Dass Reibereien mit Bozen, auch mit LH Luis Durnwalder, damit vorprogrammiert und auch in Kauf genommen worden sind, hat im Vinschgau und darüber hinaus imponiert. Während andere von einem neuen politischen Stil sprechen, einen solchen einfordern, verkörpert Plangger einen solchen. Mit Plangger

bekommt der Vinschgau wohl einen direkteren Ansprechpartner in Rom als er es bisher hatte. Das Duo Zeller/Plangger ist im Vinschgau ebenfalls nicht neu. Zeller hat die Vinschger im Stromstreit immer unterstützt. Was die SVP-Funktionären im Vinschau noch angetrieben haben dürfte ist der Umstand, dass sich der Vinschgau bei den letzten Landtagswahlen als Hochburg der Freiheitlichen entpuppt hat. Dem wollte man mit der Durchführung der Basiswahlen entgegenwirken. Allerdings: Nicht einmal bei einer parteiinternen Vorwahl können sich Verbände im vorpolitsichen Raum neutral verhalten. So hat etwa der Südtiroler Bauernbund am Samstag vor der SVP-internen Wahl eine SMS an seine Mitglieder verschickt mit der unverhohlenen Aufforderung: „Der SBB empfiehlt allen Wahlberechtigten des Senatswahlkreises West, am 6. Jänner zur Basiswahl zu gehen und für Karl Zeller zu stimmen. Der Bezirksobmann“. Sigmund Kripp, Bauer auf der Stachlburg in Partschins wettert gegen diese Praxis: „Es ist und bleibt ein Skandal, wie der SBB seine Strukturen zugunsten einer einzigen politischen Partei weiterhin missbraucht!“ Auch Sigmar Stocker, der als Senatskandidat für die Freiheitlichen ausgerechnet gegen Karl Zeller in den Wahlkampf zeihen wird, hat diesselbe Bauernbund-SMS an die Medien weitergeleitet. Gegen Karl Zeller tritt noch ein Schwergewicht in den Senatswahlkampf: die Grüne Christina Kury. In Karls Wahlkreis, die Stadt Meran gehört da dazu, wird sich die SVP demnach warm anziehen müssen.

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Wirtschaft

Schlanders

Schlanders

Dieter, der Feuerwehrmann

„Ensembleschutz ist keine Käseglocke“

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s ist noch nicht gelöst das Problem, doch immerhin das Allernötigste ist erledigt. Und das schönste an allem: Der Schlanderser Bürgermeister Dieter Pinggera durfte auch ein bisschen Weihnachsmann spielen bei der letzten Ratssitzung im vergangenen Jahr. „Das Gröbste scheint vorbei“, ließ er die Räte wissen und meinte jenen Brandherd, bei dem er sich seit seinem Amtsantritt vor fast drei Jahren als Feuerwehrmann versucht: die Fernheizwerk GmbH. Seit Mai war man auf der Suche nach einer Lösung zur Konsolidierung und Umschuldung der Gesellschaft, die vor dem Hintergrund einer Schuldenlast von über 24 Millionen Euro keinen Vollausbau in die Fraktionen – wichtiges politisches Versprechen – zuließ. Nun ist die Konsolidierung über die Bühne, die Umschuldung gemacht. Der Kontokorrentkredit ist in ein langfristiges Darlehen umgewandelt worden, der Vertrag mit einem Bankenpool – Südtiroler Sparkasse und Vinschger Raiffeisenkassen - seit 27. Dezember unterzeichnet. 1.050.000 Euro zahlt die Fernheizwerk GmbH im Jahr allein an Zinsen, und doch, ist Pinggera überzeugt, einen guten Vertrag abgeschlossen zu haben, einen, der drei Phasen und drei Ausstiegsoptionen vorsieht. „Der Dieter Pinggera, Businessplan hat die BM und PräsiBanken überzeugt“, dent der „Fernsagt Pinggera. Den heizwerk GmbH“ Businessplan hat atmet auf: Umdie „SEL AG“ – 49 schuldung und prozentiger Eigner Konsolidierung der Fernheizwerk der Gesellschaft GmbH – erarbeitet. über die Bühne Er wird das Instru- gebracht ment für einen eventuellen Vollausbau in die Fraktionen sein, „ergibt zumindest einen gewissen Spielraum“. Für 2013 ist nun eine Kostenschätzung zum Vollausbau geplant, eine neue Erhebung soll den Bedarf aktualisieren. „Wir sind auf einem guten Weg,“ lautet das neue Credo, das der Schlanderser Bürgermeister predigt. Wie weit es gelingt den Brandherd auszutreten, wird sich zeigen. Eindämmen, kontrollieren wird Pinggera ihn müssen, um in zwei Jahren keinen politischen Gewichtsverlust zu erleiden. (ap) 8

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an hätte um Verständnis geworben und dieses auch – bis auf eine Ausnahme – bekommen. Das schickte Bürgermeister Dieter Pinggera voraus. 18 Ensembles wurden demnach in Schlanders mit Einverständnis unter Schutz - den Ensembleschutz – gestellt, eines in Kortsch Unterdorf ohne. Arnold Rechenmacher hat sein Einverständnis nicht gegeben. „Wir haben alle Eigentümer in vielen Abenden zu Aussprachen geladen und viel, sehr viel Zeit investiert, “ erklärte Pinggera bei der letzten Gemeinderatssitzung im abgelaufenen Jahr. Diese Zeit sei notwendig gewesen, um Ängste und Zweifel zu zerstreuen. Pinggera: „Der Ensembleschutz ist viel, viel flexibler als der Denkmalschutz, das kann ich versichern.“ 2005 hat man in Schlanders bereits eine Fachkommission gebildet, dann ist das Thema Ensembleschutz – wie in vielen anderen Gemeinden im Vinschgau – politisch, weil heikel, beiseite geschoben worden. 2006 hätte bereits ein Verzeichnis der schutzwürdigen Ensembles erstellt werden müssen, nachgekommen ist man dem jetzt, sechs Jahre später. Als Fachmann geholt hat man sich Architekt Peter Constantini, der die Erhebung und die Arbeit der zehnköpfigen Kommission begleitete. „Unter Ensembleschutz gestellt werden können Gesamtanlagen - Plätze, Straßen, Ortsbilder-, die verschiedene Kri-

Das Marzadrohaus: nun unter Ensembleschutz

terien einhalten“, erklärte Constantini den Schlanderser Gemeinderäten. Kriterien können historischer Wert, malerischer Charakter oder das Panorama sein, um nur drei von zehn zu nennen. Diskussionen hat neben dem Ensemble Kortsch Unterdorf auch das Marzadrohaus in Schlanders hervorgerufen. Von vielen wird dieses als verkehrstechnisches Hindernis empfunden. (ap)

INFO

In Schlanders unter Ensembleschutz stehen nun: das Marzadrohaus, die Kapuziner-, die Mühlgasse samt Patergasse, die Schloßgasse, der obere Abschnitt der Schönherrstraße, die Gröbmmauer, die Sonnenpromenade, die Vögele-Raut, die Bahnhofstraße, Kortsch Unterdorf, St. Lorenzen, Kortsch Oberdorf, in Göflan die Etsch und Eisenbahn, Göflan Unterdorf, der Göflaner Kirchhügel, der Dorfkern von Vetzan, den Mareinhof, die Vetzaner Ziegelei und das Ensemble um Schloss Schlandersberg.

Kastelbell

Vorprojekt gutgeheißen

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ie im Bereich der Vinschger Staatsstraße gelegenen Ortschaften Kastelbell und Galsaun beklagen einen starken Durchzugsverkehr. Um die beiden Ortschaften zu entlasten, strebt das Land Südtirol eine landschaftlich vertretbare und wirtschaftlich machbare Umfahrung an. Es hat dazu 2010 einen Wettbewerb ausgeschrieben. Das Technische Büro Pfeifer Planung sicherte sich mit seinem Projekt den ersten Preis und arbeitete in der Folge das Vorprojekt aus. Das Projekt sieht eine Umfahrung im Tunnel vor, was aus geologischer und geotechnischer Sicht als gute Lösung bewertet wurde. Als Anschlussstelle wurde im Westen ein T-Knoten ge-

wählt, im Osten ein Kreisverkehr. Dieses Vorprojekt für den Bau der Umfahrung von Kastelbell und Galsaun auf der Stilfserjochstraße (SS 38) wurde kurz vor Weihnachten vom Technischen Landesbeirat unter die Lupe genommen und grundsätzlich gutgeheißen. Was die Gestaltung des Geländes in der Latschander angeht, so gab der Beirat unter verschiedenen Lösungsansätzen dem Vorschlag 1 den Vorzug. Die Gesamtkosten von 64,8 Millionen Euro - davon 18,8 Millionen Euro an Verwaltungsspesen und 46 Millionen Euro an Baukosten - befand der Technische Beirat für angemessen.

Wirtschaft

Schluderns/Vinschgau/Graubünden

Hitzige Grenzpendlertagung - viele Fragen v.l.: der Sprecher der Grenzpendler Josef Trafoier, Peter Trafoier, Landtagsabgeordneter Josef Noggler, Landesrat und SVP-Obmann Richard Theiner, SVPBezirksobfrau Roselinde Gunsch Koch und Rosa Stecher Weissenegger

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ie KVW Vorsitzenden Erich Achmüller und Heinrich Fliri konnten am 5. Jänner 2013 rund die Hälfte der derzeit 575 Grenzpendler zur 41. Grenzpendlertagung in Schluderns begrüßen. Es wurde eine äußerst lebhafte Tagung. Die Referate zu den Themen „Formular E 411-Auswirkungen auf Kinderzulage und Steuern in der Schweiz“, von Georg Fallet (Großrat, Müstair) und „Aktuelle Steuerrichtlinien je nach Aufenthaltsstatus“ von Clemens Tschenett (Agentur für Einnahmen, Meran) wurden laufend durch Zwischenfragen interessierter Teilnehmer unterbrochen. Vieles brennt, auch wegen der „MontiBestimmungen“, unter den Nägeln. Es geht um die eigene Brieftasche. Wer nicht richtig ansucht, dem entgehen einerseits ihm zustehende Zulagen; andererseits drohen empfindliche Strafen, wenn bestimmte Richtlinien und Meldepflichten nicht be-

achtet oder umgangen werden. Roland Pircher vom KVW-Patronat in Mals rief eindringlich auf, sich rechtzeitig zu informieren. „Der Spielraum wird immer enger. Denn die Daten werden übertragen. Unwissenheit schützt nicht vor Strafe“. Wenn Erklärungen nicht ordnungsgemäß getätigt werden, könnte das manchen bei Geldtransfers Sorgen bereiten, auch wenn das Geld in der Schweiz legal verdient und versteuert worden ist. Vieles in der steuerrechtlichen Auslegung hängt mit der Definition „Grenzpendler“ zusammen. Und dabei sind die Sichtweisen Italiens und jene der Schweiz unterschiedlich. Laut Tschenett ist hierzulande jener ein Grenzpendler, der innerhalb von 20 km von der Grenze entfernt in Italien wohnt und innerhalb 20 km in der Schweiz arbeitet. Für die Schweiz sind all jene Grenzpendler, die eine G-Bewilligung haben. D.h. jemand kann auch in Zürich

arbeiten. Dazu entbrannte eine hitzige Diskussion, die viele Fragen offen ließ. Für den Sprecher der Grenzpendler, Sepp Trafoier, ist diese Definition neu, und er kritisierte die schlechte Information. Offen blieben auch Fragen zu den neuesten Steuer- und Devisenbestimmungen. An die Politiker und an die KVW-Verantwortlichen erging der Appell, sich um Klarheit zu bemühen. „Schafft endlich klare Richtlinien und sagt uns, wie wir uns verhalten sollen“, forderte Alfred Lingg. „Wir wollen uns nicht fürchten müssen. Denn wir arbeiten für unser Geld und bezahlen die Steuern“, pflichtete Gerlinde Warger bei. Eine Statistik zum Steuerausgleich zeigte Bezirkspräsident Andreas Tappeiner. 622.000 Euro waren es 2010 (die Zahlen für 2011 und 2012 fehlten). Pro Grenzpendler mit G-Bewilligung gab es 1.054 Euro. Das Geld geht an deren Herkunftsgemeinden. (mds)

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Leserbriefe

Leserbriefe Nicht so einfach

Zum Artikel „Dem Teufel keine Chance“ aus den Weihnachtsgeschichten der letzten Ausgabe des Vinschgerwind (25-12 vom 13.12.12) ist es mir wichtig, eine Anmerkung aus meiner Sichtweise dazu zu machen, damit man allen Beteiligten gerecht werden kann. Für den Artikel selbst muss ich der Autorin ein Kompliment machen und sie ermutigen, weiterhin Berichte von Zeitzeugen über längst vergangene Tage zu sammeln und in genauso interessanter wie unterhaltsamer Art und Weise zu veröffentlichen. Allerdings waren die Umstände rund um die beschriebene Situation im Vorspann zum eigentlichen Thema wohl nicht ganz so einfach, wie sie dargestellt worden sind. So fand der beschriebene Umzug wohl auf eigenen Wunsch, mit der Unterstützung der Leute vom Hof und bereits vor zwei Jahren statt (und nicht „im vorigen Jahr“). Außerdem zog er sich vorher über ganze vier Monate hin und fand seinen Abschluss halt grad vor Weihnachten. Michl Ganthaler, Naturns

Baustellen genug

Südtirol schöpft wieder Mut, zumindest der politische Teil davon. Die Aussicht auf einen Wechsel an der Spitze setzt neue Energien frei. Klar ist, dass die, an die voraussichtlichen Wahlsieger geknüpften Hoffnungen groß sind. Baustellen gibt es genug. Endlich sollen die Probleme des Landes angepackt und notwendige Reformen umgesetzt werden. Es wird nichts weniger erwartet als der ersehnte Befreiungsschlag. Leider nicht für Otto-Normalbürger. Auch die Ankündigung vorgezogener Neuwahlen hat nicht mehr erreicht als leere Hauruckreden. Die Bemühungen dienen hauptsächlich den Par10 Der Vinschger Wind 1-13

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teien, ohne dabei auf die wirtschaftlichen Folgen zu achten. Eine Krise sollte eine Chance für jene sein, welche sie erleiden, nicht für jene, die sie erzeugen. Weithaler Dietmar, Partschins

Malser Kaufleute

Aus den Artikeln des „Parteiblattes Dolomiten” vom 11.12.2012 entnehmen einige Malser Leser und so auch ich irgendwie, dass die Malser Handelstreibenden den Kopf des Bürgermeisters fordern und die anscheinend restlichen sehr aktiven ? Gemeindevertreter zurückstutzen wollen; nebenbei aber sehr zerstritten und ziellos durch die Gegend schreien, ja jeder in eine andere Richtung zieht. Ist es wirklich so oder versuchen sie gemeinsam ihre Existenzen zu verteidigen und das bereits abgesackte Dorfleben zu retten? Kann es nicht sein, dass sich einer der dahergeschwommenen, inkompetenten Artikelverfasser wiederum, wie in der Vergangenheit, die strohdumme Äußerung über Malser „Grinter” wichtig machen und die Malser Geschäfts- und Wirtsleute belehren wollen. Gemein, ja unterste Schublade ist jedoch die Art der verantwortlichen Ebnerfamilie, die ansonsten ja päpstlicher als der Papst andere Medien-Berichte mit verschiedenen Anschuldigungen bezüglich Berichterstattungen bewirft und den Lesern der Blätter aus dem Hause Athesia vorgauckelt, jeder ihrer Berichte wird aufs genaueste geprüft und schließlich wahrheitsführend und nur sachlich im Inhalt veröffentlicht. Anscheinend sind hier aber Kommentar und Artikel „Mals” durchgerutscht. Etwa bewusst oder Zufall? Mir persönlich ist schnipsegal, wie sich die angeprangerte Meute verhält. Jedenfalls

haben einige Personen, wie Leser, Betroffene und so auch ich, versprochen, zukünftig kein einziges Blatt aus dem Hause Athesia mehr zu lesen. Hoffentlich sind sich all jene, die in dem veröffentlichten Geschreibsel angegriffenen Personen und Betriebe im Klaren, ihre Werbung oder andere Mitteilungen durch die Medien z.B. Tageszeitung, Wochenblatt FF, Vinschgerwind oder andere parteilose, aktuelle Medienblätter an uns heranzubringen. Eine 3tlge Denkanregung: Warum ist Mals der mir einzig bekannte Ort ohne festliche Weihnachtsbeleuchtung (vergangene Jahre sehr schön, heuer die alten Sterne nur an bestimmt sortierten Orten des Dorfzentrums montiert)? Warum die mangelhafte Schneeräumung am letzten Wochenende, insbesondere in der Fuzo und überhaupt liegt der ganze Dreck vom Krampusbesuch immer noch auf dem Hauptplatz und in der Gen.I.Verdross-Straße, bewusst oder unbewußt? Jeder kann sich die richtige Antwort selbst geben. Walter Waldner, Mals

Milch zum eigenen Geld

Ständiges Gerede von dem intensiven Obstbau im oberen Vinschgau. Vieles steht dafür, dass der Obstbauer mehr verdient als der Milchbauer. Ich bin nicht dafür und nicht dagegen, jeder soll leben. Doch ich denke, so mancher Normalbürger könnte den Milchbauern unter die Arme greifen und dazu beitragen, dass dieser für seine frisch gelieferte Milch mehr bezahlt bekommt. Oft muss mehr investiert werden als verdient wird. Nur sehr wenige sehen die tagtäglich harte Arbeit (Sonn- und Feiertage inbegriffen!), die auf dem Programm steht und das alles für einen mickrigen Milchpreis. Wie kann man sich da nur über

Wasser halten? Die Milchbauern sollten sich auf die Socken machen und ihre Milch zum eigenen Geld machen (z.B. Sennerei Burgeis,…) Der Normalbürger sollte dazu beitragen mehr einheimische Milchprodukte zu kaufen als Billigprodukte. Vielleicht würde dann die Viehwirtschaft im oberen Vinschgau erhalten bleiben. Ich würde es mir wünschen, damit ihr Bauern auch weiter überleben könnt! Bauerstochter, Mals (Name der Red. bekannt)

Solidarisch

Solidarität mit dem Ex-Fraktionsausschussmitglied Urban Telser aus Burgeis. Herr Telser war jahrelang für die Weiden der Fraktion zuständig, er hat die ihm anvertraute Arbeit fleißig und zu aller Zufriedenheit ausgeübt. Wir Bauern waren dankbar, einen so kompetenten Mann in der Fraktionsverwaltung zu haben, da er sich für die Landwirtschaft besonders einsetzte. Leider ist er aus der Fraktionsverwaltung nach internen Schwierigkeiten zurückgetreten - zum Leide der Viehbauern. Dass unsere Bauernvertreter in der Fraktionsverwaltung bei den Verhandlungen zur Verpachtung der Bruggeralm nicht eingeladen worden sind, hat sicher andere Gründe, sie wurden von einer Person allein durchgeführt, ohne öffentliche Ausschreibung. Nach Umbauarbeiten von ca. 70.000 Euro wurde die Alm zu einem Pachtzinz von 1.250 Euro pro Almsaison verpachtet (Beschluss Nr. 4/13.06.2012). Die Fraktionsverwaltung hat doch die Aufgabe, die ihr anvertrauten Liegenschaften zum Vorteil der Bevölkerung zu verwalten. Für die geleistete Arbeit bis zu Deinem Austritt sei Dir nochmals gedankt. Hansjörg Bernhart, Burgeis

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Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Der Strichcode wurde in den 1940er Jahren im Supermarkt in den USA eingef端hrt. Heute kommt er auch langsam in der Landschaft vor. Vielleicht werden in Zukunft auch die Kinder bei der Geburt mit Code versehen?

Strichcode Landschaft bei Laas.

Leserbriefe

Leserbriefe Weitsichtige und zukunftsorientierte Lösungen Auch in der derzeit schwierigen Wirtschaftslage gilt es, Entscheidungen über weitsichtige und zukunftsorientierte Infrastrukturprojekte herbeizuführen, welche die Erreichbarkeit verbessern und die nachhaltige Entwicklung besonders auch der peripheren Landesteile sicherstellen. Dies untermauerte der Bezirksausschuss Vinschgau neuerlich im Rahmen seiner letzten Sitzung, bei der u.a. auch über die diesbezüglichen Probleme im oberen Vinschgau sowie über die mögliche Verbindung der Skigebiete Kaunertal und Langtaufers gesprochen wurde. „Gerade bei der Verwirklichung von Infrastrukturprojekten braucht es irgendwann klare und mutige Entscheidungen. Es immer allen – zumindest auf den ersten Blick – recht zu machen, ist leider ein Ding der Unmöglichkeit. Häufig aber zeigt sich, dass Entscheidungen, die zunächst unpopulär erscheinen, sich später als richtig erweisen“, bringt Bezirksvertreter Hans Moriggl (Moriggl GmbH) die Meinung der Vinschger Unternehmer auf den Punkt. Der Bezirksausschuss Vinschgau im Unternehmerverband bekräftigte bei seiner letzten Sitzung die bereits mehrfach vorgebrachte Überzeugung, dass gerade im oberen Vinschgau die Erreichbarkeit verbessert werden muss. Um die Verkehrsprobleme in den Griff zu bekommen, braucht es eine übergemeindliche Lösung, also die sog. „große Umfahrung“. Alle anderen möglichen Alternativen wären lediglich Kompromisslösungen, die zu keinem nachhaltigen Ergebnis führen würden. Als ebenso wichtig erachten die Unternehmer die rasche Versorgung des gesamten Gebietes mit hoch leistungsfähigen Breitbandleitungen, die eine schnelle und sichere Datenübertragung gewährleisten. Grundsätzlich positiv bewertet der Bezirk Vinschgau im Unternehmerverband auch die mögliche Verbindung der bereits bestehenden Skige-

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biete Kaunertal (Nordtirol) und Langtaufers (Südtirol). „Davon würden beide Seiten profitieren und die Wirtschaft in Süd- und in Nordtirol an Attraktivität gewinnen“, ist Bezirksvertreter Hans Moriggl überzeugt. Presseaussendung Bezirksausschuss Vinschgau im Unternehmerverband

Die Zeit heilt Wunden und bestraft Lügen Es sind bald zwanzig Jahre her, dass in Schlanders der Kampf um die Tiefgarage im Kapuzineranger tobte und es schien so, als ob diese Parkmöglichkeit lebensnotwendig für die gesamte Fußgängerzone wäre. Die Werbegemeinschaft „Schlanders ist anders“ ging dabei nicht gerade zimperlich mit den Gegnern der Tiefgarage um und schreckte auch nicht vor Schlägen weit unter die Gürtellinie zurück. Doch den Schlandersern blieb der Bau der Tiefgarage erspart und der Kapuzineranger, seine Anrainer und das örtliche Verkehrskonzept können damit sehr gut leben. Einiges hat sich seither noch zum Positiven gewendet, selbst die am Stainer-Parkplatz geplante Tiefgarage wurde fallen gelassen und stattdessen ein wirklich vorbildlich gestalteter Parkplatz geschaffen. Der Citybus versieht seinen Dienst in einer nur von wenigen Visionären geahnten Weise und die Parkfläche „Schwalt“ erfüllt als Provisorium heute noch ihren Zweck, wenn diese auch besser genutzt wurde, solange das Parken dort gratis war. Interessant ist die Entwicklung beim Parkplatz an der östlichen Dorfeinfahrt von Schlanders, der bekanntlich dem Sanitätsbetrieb gehört und nur zu einem Drittel als öffentliche Parkfläche genutzt wurde. Nun ist auch damit Schluss. Der Sanitätsbetrieb hat die Taktik vom Bozner Krankenhaus auch auf Schlanders ausgedehnt, den gesamten Parkplatz unter Schranke gesetzt und kassiert nun von seinen Angestellten für das Parken kräftig ab. Seitdem steht die Parkfläche

fast leer. Somit hat mein berüchtigtes „Marterl“ von 1995 „Wir trauern um 3.000 Quadratmeter Grünfläche ….“ eine unerhoffte Auffrischung erfahren. Nun parken die vielen Krankenhausbediensteten an der Gröbnmauer und erfreuen sich eines täglichen Spazierganges zum Arbeitsplatz und mancher netten Unterhaltung mit den Kolleginnen und Kollegen. Dies trägt sicher zum besseren Arbeitsklima bei und fördert außerdem die Gesundheit, sofern nicht diese leidige Qualmerei alles zunichte macht. Tatsache ist, dass Schlanders genügend Parkplätze zur Verfügung hat. Wer das Gegenteil behauptet, sollte sich die Nutzung der Parkplätze längs der erwähnten Gröbnmauer näher ansehen. Da gibt es das Areal, welches hoffentlich im nächsten Frühjahr mit dem Abschluss der Umbauarbeiten beim öffentlichen Schwimmbad endgültig gestaltet und saniert wird. Und dann gibt es Parkplätze, die wahrscheinlich in den besten Campingführern Europas aufscheinen. Sonst kann man fast nicht verstehen, wie es gelingt, sie von April bis November pausenlos zu belegen. Mich stören diese Campierer nicht, denn diese Gattung von modernen Zigeunern hat gelernt, ihren Abfall nach Vorschrift zu entsorgen und das Areal ist weitaus sauberer gehalten, als es etwa nach einem Openair-Konzert der Fall ist. Doch nicht nach Vorschrift ist die gesamte Parkerei oder besser gesagt, Gratis-Campiererei. Das Schild an der Zufahrt zum Areal in der Schwimmbadstraße spricht eine klare Sprache. Diese ist sogar so klar, dass die Unterlassung der Kontrolle die größere Übeltat darstellt, als die der Schwarz-Campierer. Doch die Überlegung ist einfach. Solange Schlanders genügend Parkraum hat, braucht es keinen Campingplatz. Diese Überlegung steht jedoch im krassen Gegensatz zum eingangs erwähnten Kampf um die Tiefgarage und straft diese Lüge kläglich. Und was das Heilen der Wunden betrifft, ist

bei den Karrnerliedern von Luis Stefan Stecher nachzulesen: „...a jede Ruuf hoalt oamol ou, oubr die Mouslan wearn bleibm...“. Sebastian Felderer, Schlanders

Schildkröten Mit Verwunderung lasen wir den Artikel über die Präsentation der „Griechischen Landschildkröte (Emys orbicularis)“ im Nationalparkhaus aquaprad in Prad am Stilfserjoch. In diesem Artikel hat Herr Dr. Wolfgang Platter, Biologe und Direktor des Nationalparks Stilfserjoch wohl einiges verwechselt. Festzuhalten gilt: Im Nationalparkhaus aquaprad wurde die ursprünglich in Südtirol (oberer Vinschgau) heimische Unterart der Nominatform der Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis galloitalica) präsentiert. Diese hat mit der Griechischen Landschildkröte (Testudo hermanni boettgeri) soviel zu tun wie eine Kastanie mit einer Bohne. Korrekt wäre: I Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) = Wasserschildkröte / aquatische {Süßwasser}Schildkröte II Griechische Landschildkröte (Testudo hermanni boettgeri) = Landschildkröte / terrestrische Schildkröte Bleibt zu hoffen, dass dem „Direktor des Nationalparks Stilfserjoch“ ein derartiger Fehltritt nicht im Rahmen einer Expertenrunde passiert – das könnte für ihn peinlich enden… Übrigens: Südlich der Donau kommt (neben einigen Hybridformen) die Nominatform der Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis orbicularis) vor. Endemische Populationen der Griechische Landschildkröte (Testudo hermanni boettgeri) gibt es dort definitiv nicht! Was die „40 Arten von Landschildkröten“ angeht: Wenn man die Unterarten aller genetisch klassifizierten Landschildkröten listet, kommt man auf mindestens 60 (sechzig) Unterarten. Gögele Sylvia & Geier Thomas

Lokales

Schluderns/Vinschgau

Vinschger Gemeinden unterstützen Giro-Etappe 2013

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ie bereits berichtet, macht eine der größten Radrundfahrten Europas, der Giro d’Italia, am 24. und 25. Mai 2013 gleich zweimal im Vinschgau Station. Tausende Besucher werden erwartet und das Medieninteresse ist entsprechend. Mit dem Etappenziel Martell und dem folgenden Etappenstart Schlanders steht dabei besonders der Mittelvinschgau im Fokus. Die Tourismusbetriebe im Vinschgau und allen voran Vinschgau Marketing und der Tourismusverein SchlandersLaas bewerben dieses Sportereignis bereits online sehr aktiv. Kurz vor Weihnachten haben die Bürgermeister des Tales mit Bezirkspräsident Andreas Tappeiner an der Spitze beschlossen, einen finanziellen Beitrag in Höhe von 50.000 Euro zu leisten, der anteilsmä-

ßig auf die Vinschger Gemeinden aufgeteilt wird. Das Bürgermeistertreffen, zu welchem Andreas Tappeiner 2012 bereits zum vierten Mal einlud, fand diesmal im Vintschger Museum in Schluderns statt. Es werden dabei verschiedene aktuelle Themen gemeinsam besprochen und Vorgangsweisen koordiniert. Wie zum Beispiel, dass es von Seiten des Gemeindenverbandes noch Klärung eingeholt wird, wie die

anstehende Kostenbeteiligung an den übergemeindlichen Schulbauvorhaben in Zukunft aussehen kann. Geklärt ist hingegen, dass ab 01.03.2013 auch im Obervinschgau mit der Biomüllsammlung begonnen wird. Der Biomüll kann in den Recyclinghöfen der jeweiligen Gemeinden abgegeben werden und wird anschließend in die Bezirksbiomüll-Deponie Talair nach Schlanders transportiert. Weiter befassten sich

die Bürgermeister mit der Umsetzung der neuen Verordnung bezüglich des Spiel-Casinound Spielautomatengesetzes. Interessiert beteiligten sich die Bürgermeister an einer Führung durch die Ausstellung „Schwabenkinder“ über ein trauriges Kapitel Vinschger Zeitgeschichte. Die Ausstellung wurde durch die Unterstützung aus Mitteln des INTERREG-Programmes ITA-AUT ermöglicht. (lu)

brasstime IN CONCERT

IT’S

Die Bürgermeister stellten sich mit Irene Hager (Projekt Schwabenkinder) und Kristian Klotz (Vintschger Museum) und dem Bezirkssekretär Konrad Raffeiner dem obligaten Gruppenfoto

www.graphic-kraus.eu

Samstag, 26. JANUAR 2013 | 20.00 Uhr MALS | Oberschulzentrum – Aula Magna

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Gesellschaft

SeitenWind

Vinschgau - AUS DEM GERICHTSSAAL

Vinschgau. Am heutigen Donnerstag, den 10. Jänner 2013, wird die bisherige SWR-Bezirkspräsidentin Rita Egger ihr Amt in neue Hände legen. Fast drei Jahre lang hat Egger die Geschicke des Südtiroler Wirtschaftsringes - Bezirk Vinschgau in der Hand gehabt. Egger, mit der Karosserie-Werkstätte in Eyrs LVH-Mitglied, hat als SWR-Bezirkspräsidentin Alleinstellungswert genossen: Eine zweite Präsidentin dieser Art gibt es nicht in Südtirol. Allerdings ist ihre Amtszeit „durchwachsen“ - viel bewegen konnte der SWR-Bezirksausschuss in den letzten drei Jahren nicht.

Auf eine gute Nachbarschaft Schon die alten Römer wussten: „vicinitas est mater discordiarum“, d.h., dass die Nachbarschaft die Ursache so manchen Streites ist. Besonders in Kondominien ist nicht selten „der Wurm drin“, wodurch die Versammlungen der Miteigentümer zu regelrechten Hahnenkämpfen ausarten können. Auch um dieses Streitpotential zu begrenzen, hat das Parlament die Bestimmungen des Zivilgesetzbuches über das Wohnungseigentum in Gebäuden überarbeitet. Die Kondominiumsordnung darf fortan das Halten von Tieren nicht mehr verbieten. Darunter fallen natürlich nicht etwa Schlangen, Raubkatzen oder Kampfhunde, sondern lediglich sog. Gesellschaftstiere. Den einzelnen Wohnungseigentümer ist es in Hinkunft gestattet, sich von der

gemeinsamen Heizungsanlage abzukoppeln. Allerdings bleibt die Verpflichtung aufrecht, anteilig für deren Instandhaltung aufzukommen. In einem Kondominium mit mehr als acht Wohnungen ist die Bestellung eines Verwalters Pflicht. Dieser wird für zwei Jahre gewählt, muss einem bestimmten Berufsbild entsprechen und gut beleumundet sein. Für die Nutzung der Gemeinschaftsteile gelten neue Mehrheiten (z.B. zwei Drittel der Anteile können die Anbringung einer Solaranlage auf dem Hausdach beschließen). Weitgehend unberührt von der neuen Regelung bleiben jene Gebäude, deren Kondominiumsordnung vom Bauherrn oder vom Eigentümer entworfen und von den Käufern beim Abschluss des notariellen Vertrages akzeptiert wurde.

Für Störenfriede in Kondominien sind Geldbußen bis zu 800 Euro vorgesehen. Besonders „hartgesottene Sünder“ müssen neuerdings auch mit dem Strafgesetzbuch rechnen. Denn seit dem Jahre 2009 kennen wir auch in Italien den strafbaren Tatbestand des „Stalking“. Darunter versteht man das „beabsichtigte und wiederholte Verfolgen, Belästigen oder Bedrohen eines Menschen“, wodurch im Opfer „Angstzustände oder andere Beeinträchtigungen in seiner Lebensgestaltung“ hervorgerufen werden. Erst vor ein paar Tagen hat ein Richter in Mailand einem Mann, der seine Nachbarn durch ständige Beschimpfungen, Drohungen und nächtliche „Konzerte“ terrorisierte, für zwei Monate das Betreten seiner eigenen Wohnung untersagt! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt

Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders

Der Pantoffelheld Am Stadlerhof hat die Bäuerin das Sagen, was ihrem Ehemann Paul den Ruf eines Pantoffelhelden eingebracht hat. Die Bäuerin bestimmt das Geschehen, auch für die Adoptivtochter Bine hat sie bereits einen Ehemann ausgesucht, einen betagten Herrn, der aber so gar nicht Bines Vorstellungen entspricht. Sie hat ihr Herz längst an einen jungen Mann verloren. Doch die Bäuerin hat vom alten Freier bereits viel Geld als „Kaufpreis“ für Bine angenommen und will und kann nicht mehr zurück. In dieser verfahrenen Lage hat die Magd den vermeintlich rettenden Einfall: Bines Freund soll sich als Frau verkleiden und als Bines Freundin ausgeben. Das führt jedoch zu weiteren Komplikationen, als sich der Nachbar Jakob in den als Frau verkleideten Geliebten verliebt. 14 Der Vinschger Wind 1-13

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Wie bis zum Schluss doch alles gut ausgeht, zeigt die aufgeweckte Theatertruppe des Stadttheaters Bruneck am 12. und 13. Jänner 2013 im Kulturhaus von Schlanders. Die Aufführung wird unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders, der Raiffeisenkasse Schlanders und Georg Vanzo Metallbau. Kartenvorverkauf in allen Athesia Buchhandlungen, bei Non Stop Music in Meran und Baba‘s in Bozen sowie an der Theaterkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. DER PANTOFFELHELD Bauernschwank von Wilfried Reinehr in einer Aufführung des Stadttheaters Bruneck Samstag, 12. Jänner 2013 um 20 Uhr; Sonntag, 13. Jänner 2013 um 17 Uhr - im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders

Menschen

„… christlich leben und lei olle zwoatn Tog a Schweinsbratele…“

A

uf die Frage, was man tun muss, um im hohen Alter rüstig zu bleiben, antwortet Josef Raffeiner, ehemals Gemeindesekretär der Gemeinde Latsch und stolze 92 Jahre alt, mit einem Schmunzeln: „Jo holt christlich leben und lei olle zwoatn Tog a Schweinsbratele essen“. Josef Raffeiner, geboren im April 1920 in Latsch, besuchte nach der Grundschule in Latsch das Johanneum in Dorf Tirol. Er maturierte dort und machte später die Ausbildung zum Gemeindesekretär und war damit einer der wenigen deutschsprachigen Gemeindesekretäre jener Zeit. Vorerst verschlug es Josef jedoch in die Schule. Als junger Lehrer wurde er auch nach Göflan versetzt, um dort mit allerhöchster Anweisung vom Schulamt „einmal ordentlich aufzuraumen“. In Göflan besuchten nämlich besonders aufmüpfige Kinder die Volksschule, die zuvor bereits eine Lehrerin vergrault hatten. Ein Schuljahr verbrachte Josef in Göflan und erntete Anerkennung auch von den Müttern, die ihn zum Dank mit Kuchen beschenkten. Nach ihm sollte nämlich wieder eine Frau in der Schule landen können, hieß es. Seine Lehrerkarriere beendete Josef 1943, als die Einberufung nicht mehr aufgeschoben werden konnte. Er wurde zur Dolmetscherkompanie nach Graz berufen, wo er die Militärausbildung zum Dolmetscher für Deutsch und Italienisch machte. Daraufhin folgten verschiedene Einsätze, unter anderem im sogenannten „Wehrmachtsarchiv“, das der Deckname für den Deutschen Geheimdienst in Triest war. Dort musste er bei Verhören mit italienischen Partisanen dabei sein. Die Frage seiner Vorgesetzten, ob er Blut sehen könne, musste Josef verneinen, und somit wurde er glücklicherweise alsbald von den Verhören der Partisanen abgezogen. Eine seiner Hauptaufgaben war, geheime Berichte von sogenannten V-Männern (Vertrauensmänner/Spione) ins Deutsche zu übersetzen. Oft wurde er deshalb mitten in der Nacht aufgeweckt, da die Informationen meistens besonders aktuell und brisant waren. Häufig konnten dadurch Überfälle abgewehrt werden. Es folgten Einsätze bei der Abteilung für Wasser und Gas und bei der Abteilung Schiffsbau. Bei letzterer erlitt Josef regelrecht „Schiffsbruch“, wie er heute die damalige Situation beschreibt. Als Dolmetscher sollte er Namen der Schiffsteile ins Italienische übersetzen und bei Unternehmen bestellen, de-

Josef Raffeiner, geboren 1920 in Latsch bei seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Lesen

ren Wortlaut er nicht einmal im Deutschen kannte, folglich auch den italienischen Begriff nicht wusste. Häufig wurde er von seinem Vorgesetzten in ein „richtiges Partisanennest“ geschickt, um mit den Unternehmen, welche die Schiffsteile herstellten, zu verhandeln. Eigentlich hätte er nie ohne Personenschutz dorthin gehen dürfen, da es zu gefährlich war. Er fuhr aber absichtlich alleine und unbewaffnet und suchte im Zug das Gespräch mit den Einheimischen, so dass diese ihn sofort als ungefährlichen und sympathischen jungen Mann einstuften. Mit diesem geschickten kleinen Trick kam Josef jedes Mal unbeschadet wieder zurück. Das Ende des Krieges 1945 erlebte der damals 25-Jährige in München, das aufs Schlimmste bombardiert wurde. Zu Fuß ging er schließlich bis nach Innsbruck, wo er auf eine Mitfahrgelegenheit nach Südtirol hoffte. Inzwischen war auch das Geld knapp geworden. Um sich einige Mahlzeiten zu verdienen, fütterte er für einige Zeit Schweine in der Nähe des Innsbrucker Flughafens. Dort war auch das Durchgangslager, wo Josef immer wieder beobachtete,

wie die italienischen Lagerinsassen mit LKWs nach Hause transportiert wurden. Er hoffte auf eine Mitfahrgelegenheit, doch die wurde ihm versagt, also schlich er sich in einem unbeobachteten Moment auf das Lastauto und fuhr als Schwarzfahrer bis nach Bozen mit, wo er auf abenteuerliche Weise vom fahrenden Auto sprang. Zwar wurde beim Durchzählen der Passagiere bemerkt, dass einer zu viel auf dem Lastauto saß, glücklicherweise war es den Kontrolleuren aber zu mühsam herauszufinden, warum. Ende Juni kam Josef schließlich in Latsch an, wo ihn seine Eltern in die Arme schließen konnten. Nun hieß es, eine neue Lebensaufgabe zu finden. Das Unterrichten war nie sein Berufswunsch gewesen und deutsche Gemeindesekretäre wurden nur sehr wenige gebraucht. Auch in Latsch war zu jener Zeit ein italienischer Gemeindesekretär angestellt. Ende des Jahres 1945 wurde allerdings ein deutscher Bürgermeister ernannt. Aufgrund seiner Italienischkenntnisse wurde Josef deshalb bald in der Gemeindeverwaltung benötigt, um die italienische Post zu lesen und zu übersetzen. Bald wurde er zu diesem Zweck fest angestellt. Heute erinnert er sich daran, wie der italienische Gemeindesekretär eines Tages eine Zugfahrt antreten musste und dabei vorher noch die Toilette in der Bahnhofsbar bei der Mitzi benützte. Dort fand er fast seinen gesamten Briefverkehr als Toilettenpapier vor. Daraufhin schickte er Josef ins Archiv, um zu kontrollieren, was mit seinen Briefen geschehen sei. Im Archiv war allerdings nichts mehr zu finden. Bald war klar, dass die damalige Schuldienerin – das Archiv befand sich im Schulhaus- dem Alkohol nicht abgeneigt war und die Briefe in der Bahnhofsbar gegen Wein getauscht hatte. Erst im Jahr 1959 wurde Josef Raffeiner schließlich Gemeindesekretär in Latsch. Zuvor nahm er das Angebot der Gemeinde Dorf Tirol an und arbeitete dort. Heute genießt der Vater von fünf Kindern und etlichen Enkelkindern den Ruhestand. Diesen verbringt er großteils mit der Lektüre verschiedener Zeitungen und Zeitschriften. Auch im Internet liest er regelmäßig die Neuigkeiten des Tages nach. Und der tägliche Spaziergang darf natürlich auch nicht zu kurz kommen, denn christlich leben und genügsam essen allein machen eben auch kein langes Leben. Monika Feierabend

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SeitenWind

Schlanders

Schlanders. Das Umsetzungskonzept für ein Ortsmarketing in Schlanders ist in Fertigstellung. „Wir hätten nun die Pflicht, jemanden einzustellen, damit konkrete Resultate herauskommen“, erklärte Generalsekretär Georg Sagmeister bei der Haushaltsdebatte im Schlanderser Rathaus.

Mit Vorsicht ins neue Jahr D

Naturns. Mit dem Camping. Info Award werden alljährlich die Campingplätze mit der höchsten Kundenzufriedenheit ausgezeichnet. Der im deutschen Sprachraum meist besuchte online Campingführer www.camping.info vergibt für 2013 wieder dieses ganz besondere Prädikat und veröffentlicht erstmals auch das Ranking von 1 bis 100. Unter den Top-Ten finden sich 3 Campingplätze in Südtirol. An die 10. Stelle ist der Waldcamping in Naturns gereiht. Laas. „ Kann man Darm-

krebs vermeiden, heilen?“ Ein Vortrag von Primar Dr. Bernhard Spechtenhauser am Do., 31. Jänner 2013 20.00 Uhr in Laas, Raiffeisensaal. Darmkrebs, oft auch als „Krebs der westlichen Welt bezeichnet“, trifft Männer und Frauen gleichermaßen. In Südtirol ist er mit 11,8% die zweithäufigste Tumorart. Der Darmtumor wächst normalerweise sehr langsam, da er aber meist keine ausgeprägten Symptome aufweist, sind Vorsorgeuntersuchungen und Aufklärung sehr wichtig. Veranstalter: Südtiroler Krebshilfe-Bezirk Vinschgau

Schlanders. Warum beißen Haie wirklich? Unfälle mit Haien werden immer von Menschen ausgelöst. Der Amateurtauchverein „Athesis-Sub“ hat zum Thema „Haiattacken und andere Märchen“ den Experten Erich Ritter zu einem Vortrag eingeladen. Am 11. Januar 2013 im Kulturhaus von Schlanders um 20 Uhr. Ab 19 Uhr Einlass - Eintritt 12 Euro. 16 Der Vinschger Wind 1-13

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er Haushaltsvoranschlag der Marktgemeinde Schlanders scheint zu langweilen. Das Zahlenwerk, das die politischen Weichen der Gemeinde für die kommenden Monate stellt, sorgte bei der letzten Gemeinderatssitzung im vergangenen Jahr allenfalls für müde Gesichter und wenige Fragen. Vorweihnachtliche Eintracht gab’s zu Generalsekretär Georg Sagmeisters (Bild) Werk, das immerhin über 120 Seiten füllt und mit rund 17 Millionen Euro leicht unter dem Volumen des vorjährigen liegt. 6,6 Millionen Euro an Investitionen sind vorgesehen, 1,1 Millionen für den Bau und den Ankauf von Altenwohnungen, 382.000 Euro für

Aktienbeteiligungen am Fernheizwerk, eine Million für die Umgestaltung der Sportzone, 200.000 Euro für die Einrichtung des neuen Kindergartens Schlanders, 450.000 Euro für das Trinkwassernetz, das etappenweise erneuert wird. Der Glasfaserplan, die Begrünung der Gewerbezone Vetzan, das Ortsmarketing sind Projekte, die der Generalsekretär als stark unterfinanzierte Posten präsentierte, „einfach, um planerische oder technische Voraussetzungen zu schaffen, das Ganze gedeihen

zu lassen und mit Bilanzänderungen unterm Jahr weiter voranzutreiben.“ Verwaltungsüberschuss hat man für 2013 keinen eingebaut, „im Sinne des Vorsichtsprinzips.“ (ap)

St. Valentin

Den Nagel auf den Kopf getroffen

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iese kindliche Kritzelei an einem Pfosten der Haltestellenüberdachung in St.Valentin trifft den Nagel dreifach auf den Kopf: ° idiotensicher, planmäßig und pünktlich wird die Haltestelle von den Linienbussen angefahren ° schwer zu verstehen ist der Haltestellenfahrplan mit seinen unzähligen Symbolen, Fußnoten und Zeichenerklärungen ° schwer zu lesen, weil sogar für Brillenträger (wie mich) ohne Lineal und Lupe nichts geht.

Haltestellenfahrpläne sind heute noch ein wichtiges Instrument der Fahrgastinformation. Auf wenig Raum sollen sie das Linienangebot, den Fahrplan und nützliche Zusatzinformationen zusammenfassen. Der abgebildete Aushangfahrplan, eine billige Din. A3-Kopie aus dem Kursbuch, könnte trotzdem kostengünstig mit einem Informationsblatt im modernen Digitaldruck er-

setzt werden. Dabei könnte die Fahrplaninformation zusätzlich an jede einzelne Haltestelle angepasst werden. Daneben hängt in einem gelben Rahmen ein lesbarer, übersichtlicher Tabellenfahrplan für eine Linie Reutlingen-Martina-St. Va l e n t i n - M e r a n . Immer wieder konsultieren ihn Einheimische und Gäste, bis sie draufkommen, dass er seit 19. Oktober 2008 verfallen ist. Ich bin überzeugt, dass diese kindliche Kritzelei mit einem einzigen Hauptwort im Text den beschriebenen Missstand genauso anprangern kann wie ein entsprechender, wortgewaltiger Kommentar einer Zeitung. Andreas Waldner

Gesellschaft

Schlanders

Wirksames Dreikönigsseminar D

er 24. Juli 1983 ist Franz Tappeiner, dem Bezirksfeuerwehrpräsidenten Untervinschgau noch gut in Erinnerung: Sieben Blitzeinschläge hat es allein im Feuerwehrbezirk Untervinschgau gegeben, dazu kam starker Hagelschlag. Ein Waldbrand in Tschengls hielt die Feuerwehren einen Monat lang in Atem. „Es ist wichtig zu wissen, wie man sich bei Gewittern verhält“, sagte Tappeiner vor versammelten Feuerwehrmännern und eröffnete damit das erste Thema des Dreikönigsseminars, das der Bezirksverband der Freiwilligen Feuerwehren Untervinschgau jedes Jahr traditionell organisiert. Referate von Werner Verant vom Landeswetterdienst und Siegfried Wiedenhofer von der Firma Dehn Italia, die sich auf Blitzschutzsysteme spezialisiert hat, widmeten sich der Entstehung von Gewittern

Bezirkspräsident Untervinschgau Franz Tappeiner (l.) mit Referent Siegfried Wiedenhofer von der Firma Dehn vor vollen Reihen

einerseits und den Gefahren der Einsatzkräfte andererseits. In Italien werden jährlich rund 1,5 Millionen Blitzentladungen gezählt, in Südtirol waren es etwas über 40.000, die im heurigen Sommer statistisch erfasst wurden. Folgen von Blitzentladungen können Brände, Schäden an Gebäuden, Überspannungen, Tod von Tieren und Personen oder lebenslange Schäden sein. Zieht ein Gewitter auf, ist natürlich sofort Schutz aufzusuchen.

Im freien Gelände ist das nicht möglich. Deshalb gab Wiedenhofer gleich mehrere Tipps mit auf den Weg. Ein Auszug: zu Gebäuden, Bäumen, Gewässern mindestens einen Abstand von drei Metern halten, Schutz in einer Vertiefung oder einem Felsvorsprung suchen, auf keinen Fall nasse Felswände berühren, die Füße dicht nebeneinanderstellen, zusammenkauern oder die Storchstellung einnehmen, um Schrittspannungen zu ver-

hindern, Halsketten oder Armbanduhren mit Metallverschluss ablegen, um elektrische Spannungen, die in diesen Schleifen induziert werden und zu Hautverbrennungen führen, zu vermeiden. Im weiteren Programmablauf des Dreikönigsseminars gehörte die Aufmerksamkeit der Teilnehmer den alternativen Fahrzeugantrieben, der Besichtigung derselben und den Unwettern im August 2012 im Wipptal. (ap)

Gesellschaft

Schluderns

Südtirol/Vinschgau

Abbruchkosten

Auf und Ab: Plaus und Stilfs

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n der letzten Sitzung des vergangenen Jahres hat der Gemeindeausschuss von Schluderns einen Betrag beschlossen, der für die Kosten für den Abbruch der beiden Windräder hergenommen werden soll. „Am 2. August 2012 wurden vom EWerk Prad, welchem die Verwaltung übertragen wurde, die Auswertung der Angebote für den Abbau der Windkraftanlage mitgeteilt. Die veranschlagten Kosten liegen demnach bei rund 300.000 Euro zuzüglich MwSt., wobei allerdings noch einige Positionen nicht berücksichtigt sind“, heißt es im Beschluss. „Von diesen Kosten tragen jeweils die Hälfte die Firma Leitner AG als auch die Miteigentumsge-

meinschaft Windkraft Marein, an der die Gemeinde Schluderns 6 % hält. Somit geht eine Bruttoausgabe von rund 11.000 Euro zu Lasten der Gemeinde Schluderns“, heißt es weiter. Die Schludernser haben vorsichtshalber 15.000 Euro bereitgestellt. Wegen der Positionen, die noch nicht berücksichtigt worden sind. (eb)

as Landesinstitut für Statistik (ASTAT) hat in seiner ersten Mitteilung im neuen Jahr einige Zahlen der 15. Volks- und Wohnungszählung 2011 veröffentlicht. Darin unter anderem: Am 9. Oktober 2011 hatten 504.643 Personen ihren ständigen Wohnort in Südtirol. In fast allen Gemeinden Südtirols ist die Wohnbevölkerung im Vergleich zur Volkszählung 2001 angestiegen. Nur in zwölf Gemeinden hat die Bevölkerung abgenommen, allen voran in Stilfs (-9,2%), Proveis (-7,3%) und Schnals (-5,7%). Martell (-1,3% und Schluderns (-0,9%) sind zwei weitere Vinschger Gemeinden, die von Abwanderung bedroht sind. Stilfs hatte 1971 1.476 Einwohner, 2011 sind es noch 1.190 Einwohner.

Besonders stark zugenommen hat die Wohnbevölkerung in den Gemeinden Andrian (+30,4%), Kuens (+29,9%) und Plaus (+26,5%). Plaus hatte 1971 289 Einwohner, 2011 sind es 692. Insgesamt stieg die Bevölkerung in Südtirol zwischen 2001 und 2011 um 9,0%. Der Großteil dieser Zunahme ist auf die ausländischen Bürger zurückzuführen.

Vinschgau

„Weihnachten im Schuhkarton“ sagt DANKE A uch heuer haben sich wieder viele große und kleine Vinschgerinnen und Vinschger an der weltweit größten Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt. Allen, die einen Schuhkarton weihnachtlich verpackt und mit Handschuhen, Mütze, warmen Socken oder anderer Bekleidung, mit Spielsachen, Schreib-und Hygieneartikeln, einem Kuscheltier und Süßigkeiten gefüllt haben, um notleidenden Kindern eine Freude zu machen, herzlichen Dank und Vergelt`s Gott! Dies ist ein großartiger Ausdruck von Nächstenliebe – sehr zur Freude von Tausenden bedürftiger Kinder in Weißrussland, wohin die Geschenkkartons aus Südtirol, Österreich und Liechtenstein heuer transportiert und dort in Familien, Waisenhäusern,

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Schulen und Kindergärten verteilt werden. „Weihnachten im Schuhkarton“ war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg und erzielte einen neuen Rekord in Südtirol! 8374 Päckchen, davon 997 aus dem Vinschgau, wurden auf die weite Reise geschickt, das sind insgesamt 1862 mehr als im Vorjahr! Ein großes DANKE geht auch an alle 15 Annahmestellen im Vinschgau, an alle freiwilligen Helfer, die beim Einsammeln der Schuhkartons beteiligt oder beim Kontrollieren und Fertigstellen für den Transport mit viel Engagement und Zeitaufwand mitgearbeitet haben. Ebenfalls sei allen Geschäften, Betrieben und Banken gedankt, die sich mit Sachspenden zum Auffüllen der Schuhkartons, die nicht ausreichend oder den Bestimmungen entsprechend

gefüllt waren, an der Aktion beteiligt haben! Danke auch für alle Geldspenden, die für den Transport in das Empfängerland verwendet werden! Der nachhaltige Wert dieses Geschenks in Form eines liebevoll gepackten Schuhkartons ist mit materiellen Maßstäben nicht zu messen, bringt es doch Freude und Hoffnung in das Leben von Kindern und Familien, die in notvollen Verhältnissen leben und aufwachsen – und darum geht es ja unter anderem auch an Weihnachten! Linde Oester Ein kleiner Einblick in „Weihnachten im Schuhkarton 2012“ unter www.geschenkeder-hoffnung.org

Gesellschaft

Mals/Nauders/Martina

Fahrplanwechsel im Dreiländereck D

ie Linie Mals-Nauders der SAD wurde im Dezember bis Martina - cunfin verlängert und verkehrt im Stundentakt. Neu wurde diese Strecke in den Schweizerischen Tarif aufgenommen, so dass auch das Generalabonnement, das Halbtaxabonnement, Tageskarten, der graubündenPass und alle übrigen Pauschalfahrausweise der Schweiz auf dieser Strecke gelten. Auch die Fahrausweise des Verkehrsverbundes Südtirol mit Kilometertarif, Zeitkarten und kostenlosen Fahrausweisen gelten ab Fahrplanwechsel bis Martina-cunfin. Mit der neuen Buslinie wird die Grundversorgung des öffentlichen Verkehrs im Oberland weiterhin verbessert und gesichert. Der grenzübergreifende Liniendienst soll die auf Tiroler und Engadiner Seite bereits gut eingeführten Anschlüsse an das

Grenzüberschreitender Bus-Liniendienst: Wenn SAD, Postauto Schweiz und ÖBB-Postbus zusammentreffen

Bahnnetz in Scuol und Landeck auch auf den Südtiroler Anschlussbahnhof Mals und das SAD-Netz übertragen. Der bereits florierende Ausflugsverkehr hat somit einen neuen Impuls bekommen. Die Ski- und Wandergebiete des Obervinschgaus, des Unteren-

Wintergärten | Großflächen-Markisen | Vordächer Balkon- und Terrassenverglasungen

gadins und des Oberen Gerichts sind nun mit der neuen Linie im Stundentakt erreichbar. Tages- und Wochenpendler können bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln den Arbeitsplatz im Dreiländereck erreichen. Wer in Mals um 7.01 Uhr star-

tet, erreicht den Bahnhof in Scuol um 8.28 Uhr, Samnaun Dorf um 8.45 Uhr und Zürich um 11.23 Uhr. Die Verantwortlichen und Mitarbeiter von SAD, Postauto Schweiz AG, ÖBB-Postbus erhoffen regen Zuspruch für das neue Angebot. (aw)

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Kultur

Grün R Die Ausstellung russischer Trachten im Frauenmuseum von Meran dient dem europäischen Gedanken. Neben den zahlreichen, auch aus Sibirien stammenden Originalen werden vergleichend auch Tiroler Trachten gezeigt. Zahlreich sind die Stoffe und Farben, volkstümlich oder auch bürgerlich, vor allem die Welt der Frauen betreffend. Und was ist mit den Männern? „Berührungen Russland Tirol“ war der Titel eines Buches (ARUNDA Nr. 70/2006), in dem neben vielen anderen Mitarbeitern zwei Frauen die verschiedensten kulturellen Verflechtungen aufweisen konnten: Brunamaria Dal Lago-Veneri untersucht darin Entsprechungen unserer Märchen-und Sagenwelt mit der östlichen Erzählkunst; Bianca Marabini Zoegeler vergleicht den Umgang mit Holz, mit dem Wald, erklärt Ähnlichkeiten der Lebensform, der Wohnkultur. Sie kann aus direkter Erfahrung schöpfen, zumal ihre Mutter Russin ist. Diese schöne Ausstellung vermittelte sie als Vorsitzende des Kulturvereins RUS (mit Sitz in der Villa Borodina in Meran/Obermais) über die rührige Russengemeinde. „Die Russen kommen!“ ist man versucht zu sagen und zwar mit einiger Besorgnis. Nicht allen klingt dies verlockend in den Ohren, obwohl sie viel Geld ausgeben, die Neureichen Russen ... man schätzt die Zahl der Millionäre auf eine Million. Die Stiftung Borodina aber stammt noch aus einer ganz anderen Zeit, aus der „Belle Epoque“, als kranke Russen im milden Klima Merans Heilung suchten. Als Russland noch ganz zu Europa gehörte. Das war die Zeit um 1900, die Hochzeit des kultivierten Tourismus, die in Meran in beindruckender Weise dokumentiert wird. Vor allem im Touriseum und im „Weltgarten“ von Schloss Trautmannsdorf. Nicht zu vergessen das K.u. K. Museum Bad Egart auf der Töll mit der Sonderausstellung der Kaiserin Elisabeth; ein Habsburgermuseum gibt es auch in Latsch, gegründet und aufgebaut von Hermann Pegger. Aber wir kehren über die Sissi zurück ins Frauenmuseum nach Meran, zu weiblichen Heiligtümer. Wo aber ist ein Männermuseum? Was 20 Der Vinschger Wind 1-13

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könnte dort ausgestellt werden? Kleidung, vielleicht Rüstungen? Handwerk, schweres Gerät? Uniformen, Waffen, Kanonen, Mordwerkzeuge ohne Ende. Unterseeboote, Flugzeuge, Raketen? Für Sport gibt es bereits Museen, für tausend andere Besonderheiten und Folterinstrumente.

Oben: Russischer Trachtenrock und Sonntagstracht der Tirolerin. Ausstellung russischer Trachten im Frauenmuseum Meran (+39 0473 231216) aus der Sammlung von Sergey Glebuschkin.

Kultur

ot Blau Aber Frauenmuseen, so liebevoll gepflegt, gibt es nur wenige. Ich gehe also herum, schaue auf Gegenstände in Vitrinen, die aus früheren Ausstellungen stammen, aber immer noch gepflegt und erweitert werden und bleibe - typisch Mann - bei der Damenunterwäsche hängen: Historische und aktuelle Büstenhalter, zarte und volumi-

Die Ausstellung wird ergänzt durch viele landschaftliche und architektonische Stimmungsbilder und bleibt bis zum 15. Februar 2013 geöffnet, Tel. des Frauenmuseums, Meinhardsstraße 2 am Kornplatz in Meran.

nöse, liebevoll bestickte und durchbrochene. Wie Kunstwerke arrangiert, komponiert und vielleicht auch parfümiert. Es sind gewissermaßen Reliquien, Gegenstände, an denen Erinnerung haftet, eine besondere Kraft. „Reliquien sind Überreste von Heiligen, ihre Gebeine, Kleider, Marterwerkzeuge.“ So steht es im Lexikon. Ihre Verehrung hat aber auch etwas mit der Hochschätzung von Kunstwerken zu tun. Wer einen Rembrandt zu Hause hängen hat, einen Dürer oder Leonardo da Vinci, der würde ihn wie eine Reliquie verehren - abgesehen davon, dass er das Kunstwerk aus Sicherheitsgründen zu Hause gar nicht aufbewahren kann. Wir verehren aber auch die Arbeiten der neuen und etwas weniger berühmten Künstler. Ihre Werke hängen in den Gängen und an der Stubenwand, ganz ähnlich den Heiligenbildern, zu denen im Gebet aufgeblickt wird. Hier denken wir auch an die Ikonen der Ostkirche. Diese Heiligenbilder erheben den Anspruch, nicht nur Symbol, also Abbild des Heiligen zu sein, sondern Zeuge im Sinne von Zeugung. Inspiration durch göttlichen Samen. Auch Männer haben Mutterinstinkt. Dabei erinnere ich mich an Frankreich, an die Kathedrale von Chartres, in der noch das Hemdchen aufbewahrt wird, das die Gottesmutter Maria bei der Geburt von Jesus getragen hat. Etwas Ähnliches wird auf einer Malerei in der Kapelle von Hocheppan gezeigt und zwar eine Maria, der im Kindbett zur Stärkung eine Art Knödel gereicht wird. Die erstenTiroler Knödel auf einem romanischen Fresko! Frauen sind Mütter, Frauen sorgen für das Wohlergehen, für Gesundheit, für Kleidung. Wir Männer haben zwar die Strickmaschinen und alles Mögliche zur Beschleunigung der Stoffproduktion erfunden, aber wir kehren gerne zurück zu den Ursprüngen, gewissermaßen zu Mutters Rock. Zu Stoffen, die den Schoß umhüllen. Ganz einfach gewirkt und genäht, gefärbt mit Rot und Grün und Blau. Hans Wielander

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Gesellschaft

Unterstell/Schnals

Schlanders/Vinschgau

Spende für Kinderkrebshilfe Peter Pan

Interkulturelle Mediatoren als Brücke

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m 12. Dezember 2012 konnte das Komitee „Schnolser Summerfest“ der Präsidentin von „Peter Pan“, Frau Renate Tschager, einen Scheck in der Höhe von 3.500 Euro überreichen. Die Scheckübergabe erfolgte bei einer gemütlichen Marende auf dem Unterstellhof am Naturnser Sonnenberg bei Konrad Götsch. Zur Scheckübergabe eigens angereist ist Norbert Rier von den Kastelruther Spatzen, der von den Initiativen des Komitees „Schnolser Summerfest“ begeistert ist.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ausbildung „Interkulturelle Mediatoren“

E

s geht darum, verstanden zu werden; und verstanden werden die Migranten am Besten von jenen, die selbst migriert sind. Das ist der Grundtenor jener Ausbildung, die 16 Frauen und Männer aus 15 verschiedenen Herkunftsländern mit nicht weniger als 15 Sprachen absolviert haben und die sich nun interkulturelle Mediatoren nennen dürfen. Kurz vor Weihnachten haben sie ihre Zertifikate von den Trägern dieser

Ausbildung – Caritas, Bezirksgemeinshaft Vinschgau, Sozialgenossenschaft Vinschgau und Sprachenzentrum Schlanders – erhalten. In Zukunft sollen die frisch gebackenen interkulturellen Mediatoren wichtige Partner für die Institutionen im Vinschgau sein, eine Vermittlerrolle übernehmen, Brücke zwischen Migranten aus unterschiedlichen Ländern und der einheimischen Bevölkerung sein und zu einem guten Mitei-

nander beitragen. Silvia Valentino von der SOVI Vinschgau: „Sie werden in verschiedenen öffentlichen und privaten Einrichtungen eingesetzt, die Hilfe bei sprachlichen und kulturellen Problemen im Umgang mit Migranten suchen.“ Und Waltraud Plagg vom Sprachenzentrum in Schlanders meinte: „Wir sind einfach froh, dass wir im Vinschgau nun Leute haben, auf die wir zurückgreifen können.“ (ap)

Agums

Schlinig/Vinschgau

Amateurmalerin

Eisbärenpräsident hat Großes vor

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D

ie Malerin Zita Grasser aus Agums malt seit elf Jahren. Sie hat als Autodidaktin bei einem Malkurs unter der Leitung von Theresia Zischg Schöpf in Meran mit ihrem künstlerischen Schaffen begonnen. Seither hat sie unzählige Kirchen und Höfe als Acryl- und Aquarell-Bilder festgehalten. Kürzlich erhielt sie die Gelegenheit, die Abbildungen einiger Ultner Höfe im „Gasthof Hölderle“ im Ultental dem Publikum zu zeigen. Die Ausstellung ist noch bis Ende Jänner zu sehen. (mds)

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er Präsident der Vinschger Außenstelle der „Königlichen und Altehrwürdigen Eisbärengesellschaft“, Martin Trafoier, hat in seinem SabbatJahr Großes vor. Er wird mit einer zwölfköpfigen Vinschger Delegation bei der Hauptversammlung zum 50. Gründungjubiläum in Hammerfest am 20. Jänner 2013 anwesend sein und sich der Wahl zum weltweiten Eisbärpräsidenten stellen. Mit dieser Neuigkeit überraschte er kürzlich bei der 11. Jahreshauptversammlung auf der Schliniger Alm. Doch der Reihe nach. Bei einem Schüleraustausch waren Trafoier und seine Schüler vor 12 Jahren in Hammerfest Mitglieder der Eisbärengesellschaft geworden (nur dort ist das möglich). Anschließend gründete Trafoier die Vinschger Außenstelle und wurde

Präsident. Nachdem die Norwegische Muttergesellschaft führungslos geworden war, stieg Trafoier inoffiziell zum weltweiten Präsidenten auf. Nun soll das Ganze mit Hilfe der Delegationsmitglieder, die sofort nach der Ankunft in Hammerfest ihre Mitgliedschaft erwerben, offiziell werden. „Ein bisschen mulmig ist mir zumute, denn Intrigen oder eine gezielte Wahlverschiebung könnten alles zunichte machen“, meint Trafoier. Wenn im

Vorfeld niemand Wind von der Sache bekommt und wie üblich nur wenige Mitglieder zur Versammlung kommen, könnte Trafoier die Spitze erklimmen. Er wäre dann Oberhaupt der rund 200.000 Mitglieder in aller Welt, darunter König Harald von Norwegen, Prinzessin Caroline von Monaco und Mike Jagger. Die Versammlung in Schlinig endete mit den besten Wünschen für die Reise in die Polarnacht und vor allem für die Wahl. (mds)

Die Teilnehmer der 11. Eisbären-Vollversammlung in Schlinig

pr-info Dorfladen Laatsch

Dorfladen neu eröffnet Der Dorfladen der Familie Wallnöfer in Laatsch ist innerhalb kurzer Zeit umgestaltet und vergrößert worden. Beim Eintreten sticht der mit frischem Obst und Gemüse belegte „Leiterwagen“ ins Auge. Dieser steht inmitten des geräumigen Geschäftsraumes, umgeben von den Regalen und Frischhaltetheken mit dem übersichtlichen Sortiment an Nahrungsmitteln, Frischprodukten und Zeitungen. Etwas versetzt im Hintergrund befinden Oswald und Sonja sich die Abteilung mit Haushalts- Wallnöfer und Schreibwaren, sowie die neu bestückte Bekleidungsabteilung mit qualitativ hochwertigen Stücken. „Als vor einiger Zeit plötzlich eine Kuh mitten im alten Laden stand, wurde uns klar, dass etwas passieren muss“, sagt Oswald Wallnöfer. Zusammen mit seiner Schwester Sonja, der Geschäftsführerin des Ladens, entschied er, die Investition trotz schwieriger Zeiten zu tätigen. Die Nahversorgung in Laatsch ist also gesichert ein Umstand, den die Bürgerinnen und Bürger zu schätzen wissen. In großer Zahl feierten sie die Segnung mit Dekan Stefan Hainz mit und gratulierten den Inhabern. (mds) Laatsch 72, 39024 Mals, Telefon 348 036 27 59, info@lammlaatsch.it

pr-info Bärenlounge Mals

Tanzen in der „Bärenlounge“ Der Gasthof „Bärenwirt“ ist unter neuer Führung beliebter Anziehungspunkt am Malser Dorfplatz. Der Pächter Roman Waldner hat nun auch den „Bärenkeller“ mit seinen Gute Stimmung in der neu eröffneten Gewölben und gemütlichen „Bärenlounge“ in Mals Steinmauern von Grund auf erneuert und in die gemütliche „Bärenlounge“ verwandelt. Dort können die Gäste ab 16 Jahre von Montag bis Samstag ab 20.00 Uhr bei Musik ihre Tanzbeine schwingen. Djs wählen die Tonträger so aus, dass Jung und Alt auf ihre Kosten kommen - unter den Gesichtspunkten: von jedem etwas, für jeden etwas – nicht zu laut und nicht zu leise. Mit der „Bärenlounge“ knüpft Waldner an vergangene Zeiten an, in denen der „Bärenkeller“ weitum als Tanzlokal bekannt war. Die Fox- und Oldies-Tänzerinnen und Tänzer bekommen ihre Chance ab dem 18. Jänner jeden Freitag. (mds) Der „Gasthof Grauer Bär“, Hauptplatz Mals ist ganztägig geöffnet. Die „Bärenlounge“ öffnet um 20.00 Uhr für Gäste ab 16 Jahre. Sonntag Ruhetag - info@grauer-baer.it

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MALETTES WINTER | KULTUR | ZEIT

KULTURELLE VERANSTALTUNGEN IN DER GEMEINDE MALS

Festkonzert 2013

Obervinschger Böhmische spielt Egerländer Blasmusik Termin: Sa., 19. Jänner 2013 – 20.00 Uhr Ort: Kulturhaus Burgeis Mitwirkende: Obervinschger Böhmische unter der Leitung von Freek Mestrini, ehemaliger Flügelhornist der Original Egerländer Musikanten Singgemeinschaft Burgeis Geschwister Theiner Burgeis Platzreservierungen: Peppi Moriggl 389 670 4600 Gottlieb Gamper 348 221 8203

Tauschkreis Mals Tausch von Talenten und Fähigkeiten, Wissen, Maschinen, Gerätschaften, Abgabe von lästigen Arbeiten, Schaffung neuer Möglichkeiten, Knüpfung neuer Kontakte, und, und, und…… Letzter Infoabend vor der Gründung

am 17. Jänner 2013 um 19.30 Uhr in der Bibliothek Mals Infos - Schalterstunden: Gemeinde Mals am Mitwoch von 14.00 bis 16.00 Uhr - Januth Marion Bibliothek Mals am Montag von 16.30 bis 17.30 Uhr - Piergentili Evelyne M.

DIE JAHRE DES AFFEN Es sind die letzten Jahre des Menschen im Alter, die er sich, nach einer Erzählung der Gebrüder Grimm (Die Lebensalter), in seiner Unzufriedenheit von seinem Schöpfer erbettelt hat. Der Affe hatte freiwillig auf Lebenszeit verzichtet, um das Gespött und Lachen der anderen nicht zu lange ertragen zu müssen. So muss sich der lebensbegierige Mensch nun damit abfinden, in seinem verlängerten Lebensalter äffisch, würdelos zu werden. Dem Stoff nähern sich die zwei jungen Autorinnen Maria C. Hilber (Blue Moon) und Selma Mahlknecht (Der alte Affe Liebe) auf ganz verschiedenen Wegen. In Blue Moon treffen wir auf Herrn K., der sich angesichts einer ausweglosen ärztlichen Diagnose um das letzte Stadium des Lebens drücken will, um Krankheit und Siechtum, Verfall und langes Sterben. Seine Würde will er wahren mithilfe eines neuen Medikaments, das zur komplikationsfreien und sauberen Selbstauflösung verhelfen soll. Seine Gedanken kehren zurück zu den Menschen, die in seinem Leben wichtig waren, zu Mutter, Frau und Sohn. Aber er hat alle in irgendeiner Weise verloren und steht nun vor der Frage, ob denn wohl sein Leben vor dem Altern so durchwegs würdevoll gewesen sei. Wer weiß: Vielleicht ist er vor allem sich selbst auf seinem Weg durchs Leben abhanden gekommen. Der alte Affe Liebe führt uns in ein Hospiz, wo ein blondes junges Flittchen die Pflegerin eines alten Menschen ist. Sein Name ist Gerda oder auch vielleicht Otto: Denn wer soll das schon wissen, wenn der alte Mensch es schon selbst nicht mehr weiß. Im Rollstuhl, inkontinent, hässlich, hat er jeden Anflug von Würde längst verloren. Die Einsamkeit leistet ihm Gesellschaft, manchmal auch das Flittchen, das bei Otto noch letzte Reste von sexuellem Appetit weckt und bei Gerda die Eifersucht auf Jugend, die sich unvergänglich dünkt. Einer der beiden ist schon längst im Grab, der andere Partner wartet darauf, zu ihm zu kommen, denn sonst bleibt nichts zu tun, und führt solange den ewigen hassvollen Ehestreit fort bis zum letzten Atemzug. Doch das blonde Flittchen ist vielleicht der Engel, der Gerda oder Otto in den letzten Lebensstunden beisteht, und der Hass zwischen den beiden in Wahrheit die große Liebe.

Aufführung: Samstag, 26.01.2013 Kulturhaus Burgeis Beginn 20.30 Uhr DIE JAHRE DES AFFEN Eine Produktion des Kaser`s Wandertheater Regie & Dramaturgie Marc Günther Darsteller: Georg Kaser und Verena Dariz Autorinnen: Maria C. Hilber & Selma Mahlknecht Karten an der Abendkasse ab 19.00 Uhr Organisation:

Wir unterstützen neue Initiativen im Gemeindegebiet

Ganzjährig bietet der Bezirksservice Weiterbildung den Bildungsausschüssen Beratung und Informationen an. Informationen: Bezirksservice Weiterbildung, Bahnhof Spondinig, Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 - fax +39 0473 618116, mail: bezirksservice.vinschgau@gwr.it ; Homepage des Landes www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf ......in Zusammenarbeit mit den Bildungsausschüssen des Vinschgaus Koordination: Ludwig Fabi

Impressum: Initiative von

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Gesellschaft

Spondinig/Vinschgau

Neue vielfältige Bildungsangebote S eit über zehn Jahren bietet die Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung in Spondinig als lokaler und freier Anbieter als Folgeorganisation der LEADER-Strukturförderprogramme Kurse und Lehrgänge auf Anfrage und aufgrund von Vorschlägen aus der Vinschger Bevölkerung an. Jährlich werden dabei im Schnitt 4000 Weiterbildungsstunden durchgeführt. Kürzlich ist die neue Programmbroschüre über die Kursangebote für den Zeitraum Jänner bis Juni 2013 erschienen. Sie beinhaltet Angebote in den Bereichen EDV (Computer, Office, Grafik, Internet, Digitalfotografie für alle Altersgruppen), Sprachen (Englisch, Italienisch), Freizeit und Kreativität (Ikonen- und Freskomalerei, Kochkurse, Musizieren und Dekorieren),

Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitssicherheit (Erste Hilfe, Brandschutz, Arbeitssicherheit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in den verschiedenen Risikostufen) wurden wieder aufgelegt. Umfangreich sind auch die Angebote im Rahmen der integrierten Volkshochschule Vinschgau, welche ebenfalls zusammengefasst in einer Broschüre für den Zeitraum Winter/Frühjahr 2013 erschienen sind. (lu)

Tai Chi und Qi Gong – feines Bewegungstraining für Geist, Leib und Seele - wird ab 16. Jänner unter der Leitung von Birgit Seissl in Schlanders und Mals angeboten

Gesundheit (Yoga, Tai Chi, Qi Gong und Beckenbodengymnastik) und Arbeitssicherheit. Bewährt und einmalig ist die Gelegenheit, ein internationales Sprachenzertifikat in Italienisch oder Englisch vor Ort in

Mals oder Schlanders zu erlangen, welches auch im Rahmen der Zweisprachigkeitsprüfung anerkannt wird. Die entsprechenden Vorbereitungskurse finden ab 20. Jänner in Mals und Schlanders statt. Kurse im

Weitere Informationen und alle Angebote sind im Internet unter der Adresse www.gwr.it abrufbar oder im Kleinanzeiger des Vinschgerwind zu finden. Die neuen Broschüren sind zu Bürozeiten am Bahnhof Spondinig (Tel. 0473 618166) erhältlich und liegen in öffentlichen Einrichtungen auf.

pr-info KVW

KVW Frühjahrsbroschüre Viele Menschen nehmen den Jahreswechsel zum Anlass für gute Vorsätze. Was auch immer Sie sich für 2013 vorgenommen haben, die KVW Bildung möchte Sie dabei unterstützen – mit dem neuen Frühjahrsprogramm! Ein besonderes Augenmerk legt die KVW Bildung im Vinschgau heuer auf das Thema Familie. So findet am 23. Jänner 2013 die Podiumsdiskussion „Wunschkonzert Familie – den Ansprüchen von heute gewachsen?“ statt. Weiterhin ist bei der KVW Bildung im Vinschgau erneut der beliebte Elternkurs „Starke Eltern – starke Kinder“ geplant. Für alle, die mehr zu diesem Elternkurs wissen möchten, ist am 27.2.2013 um 19.30 Uhr ein kostenloser Informationsvortrag beim KVW in Schlanders geplant. Diese und viele weitere Angebote finden Sie in der neuen Broschüre der KVW Bildung. Sie ist ab 7. Januar 2013 im KVW Bezirksbüro, Hauptstraße 131 in Schlanders oder online unter www.kvw.org erhältlich.

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Gesellschaft

Schlanders

Heimatbühne Tschengls

Herbstaktion

Einakter verführen zum Lachen

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m Rahmen der Herbstaktion unter dem Motto „Auch du zahlst mit Italien drauf“, war die Junge Süd-Tiroler Freiheit im ganzen Land unterwegs. Nach den Stationen Meran, Brixen, Sterzing und Bruneck war Schlanders an der Reihe und ein Infostand wurde in der Fußgängerzone errichtet. Trotz des widrigen Wetters waren zahlreiche Vertreter der Jugendorganisation der STF anwesend und informierten die Passanten über ihre Tätigkeiten und Aktionen. Dazu wurden auch Werbeartikel und Informationsbroschüren verteilt. „Wir Junge sind bei unserer Herbstaktion nicht für Geld auf die Straße gegangen, sondern für unseren Idealismus!

„Wenn i mitn Spiagl iss, hon i di doppelte Portion“ Martin Spechtenhauser und Ulrike Raffeiner glänzen im Einakter „Der Theaterbsuach“ von Karl Valentin

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it drei humorvollen Einaktern überraschten die Schauspielerinnen und Schauspieler der Heimatbühne Tschengls ihr Publikum bei der Premiere kurz vor dem Jahreswechsel. Sie spielten „Ein Kaffeeklatsch“ von Berthold Schuh, „Der Theaterbsuach“ von Karl Valentin und „Die Generalproub“ von Josef Zeitler. Engagiert, beherzt und mit Spielwitz brachten sie Alltagssituationen auf die Bühne, in

denen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer wiederfanden. Herausragend gespielt wurde das anspruchsvolle Stück des bayrischen Komikers Karl Valentin, in dem Ulrike Raffeiner und Martin Spechtenhauser über sich hinauswuchsen. Doch auch alle übrigen Darstellerinnen und Darsteller gaben ihr Bestes. Es gelang ihnen, die Lachmuskeln der Zuschauerinnen und Zuschauer anzuregen. Diese dankten

mit kräftigem Applaus für die zwei heiteren Stunden. Für die Regie zeichnete Cilli Trafoier verantwortlich. Alle, die lachen wollen, sollten sich den Theaterbesuch im Kultursaal von Tschengls nicht entgehen lassen. (mds) Weitere Aufführungen: Samstag, den 12. Jänner um 20 Uhr und Sonntag, den 13. Jänner um 17 Uhr. Reservierung: 345 444 76 13

Volksbühne Latsch

Vertreter der Jungen STF, links: Benjamin Pixner, Co-Landesjugendsprecher

Um die Bevölkerung zu informieren und um persönliche Erfahrungen zu sammeln“, so der Co-Landesjugendsprecher Benjamin Pixner aus Kastelbell. Auch über das anstehende Selbstbestimmungsreferendum, das von der STF für 2013 geplant ist, wurde informiert. Wichtig war für die Jungen in intensiven Diskussionen auch aufzuzeigen, dass es ihnen nicht rein um wirtschaftliche Interessen geht, sondern dass dies nur ein Grund von vielen ist, von Italien los zu wollen. Viel wichtiger sei, laut Junger Süd-Tiroler Freiheit, der Schutz und Erhalt der Tiroler Kultur und Sprache, die zunehmend auf dem Rückzug sind. (tha) 26 Der Vinschger Wind 1-13

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Gangster besetzen die Bühne

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ie Schauspielerinnen und Schauspieler der Volksbühne Latsch konnten sich am Freitag, den 4. Jänner, über einen voll besetzten Saal im CulturForum freuen. Sie hatten sich in der diesjährigen Spielsaison für die Kriminalkomödie in vier Bildern „Lady Killers“ entschieden. Das Stück hatten Elke Körver und Maria Caleita nach dem Drehbuch des gleichnamigen britischen Films aus dem Jahre 1955 von William Rose zum Bühnenstück umgearbeitet und 1983 erstmals aufgeführt. Eine der Latscher Volksbühne angepasste Bearbeitung erfuhr das Stück von der Regisseurin Petra Pedross. Die schwarze Kriminalgroteske gilt als letzte der klassischen Komödien der berühmten Ealing Studios. Kurz zum Inhalt: Prof. Marcus plant einen Überfall auf einen Geldtransport. Dazu mietet er

Mordversuch (Manuel Platzgummer und Valeria Trafoier)

bei der alten, etwas naiv-gutmütigen Frau Wilbers ein Zimmer. Die vorbeifahrenden Güterzüge stören ihn nicht. Im Gegenteil, die Züge und deren Geräusche kommen ihm sehr entgegen. Die vierköpfige Bande (Peter

Paul Mitterer, Lorenz Marsoner, Andrea Stolcis und Manuel Platzgummer) versammelt sich regelmäßig im Zimmer, um ihren Plan weiter auszuarbeiten. Die alte Lady (Valeria Trafoier) lassen die Gangster im Glauben, sie seien Musiker eines Quartetts. Es spielt allerdings nur ein Plattenspieler und auf dem Notenständer liegen die Pläne für den Überfall. Auch die Freundinnen ( Petra Pedross und Birgit Mitterer) sowie der Polizist (Roman Gritsch), der öfters zu Besuch ist, schöpfen keinen Verdacht. Der Papagei (Gerda Pirhofer) plappert dazwischen. Doch mehr sei nicht verraten. Es kommt zu absonderlichen Verwicklungen und zu einer heiteren Gaunerei, die sich am Ende in Luft auflöst. (mds) Weitere Aufführungen siehe Theaterwind

Gesellschaft

Sulden/Vinschgau

Erstes „Hartmann –Treffen“

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echs Männer aus dem Vinschgau mit dem nicht alltäglichen Namen Hartmann versammelten sich an ihrem Namenstag, v.l. H. Ortler, H. Veith, H. Kostner, H. Weden 12.12.2012 zum nusch, H. Köfler und H. Gutwenger ersten Treffen. Und um das außergewöhnliche Da- Astat Statistik 224 Personen, tum zu unterstreichen, erho- die den Namen Hartmann traben sie um Punkt 12.12 Uhr gen. Das Durchschnittsalter ihre Gläser in der „Hartmann`s beträgt 51 Jahre. Die Idee zum Weinstube“ in Sulden. Der Treffen kam von den beiden Chef des Hauses überraschte Pradern Hartmann Veith und seine Namenskollegen mit Hartmann Köfler. Letzterer lud einem köstlichen Festmahl. In alle „Hartmanns“ ein, die er der Runde kam bald Stimmung kannte. Beim nächsten Treffen auf. Es entwickelten sich ange- soll die Runde größer werden. regte Gespräche, die sich um Köfler will weitere Namensdie Lebenswege der einzelnen vettern im „Hartmann -Club“ rankten und auch um das Le- aufnehmen und ruft auf, sich zu ben ihres Namenspatrons, den melden. (mds) Bischof Hartmann von Brixen, Telefon: 335 218006 der von 1090 bis 1164 gelebt hatte. In Südtirol gibt es laut hartmann.koefler@gmail.com

Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders

Silver Rain - Tanztheater Die CITY CONTEMPORARY DANCE COMPANY (CCDC) aus HongKong verspricht einen Tanzabend (Freitag, 1. Februar 2013, 20 Uhr) von ungewöhnlicher Suggestion. Mit ihren inzwischen über 200 beeindruckenden Originalchoreografien hat die innovative Tanztruppe durch ihre einmalige, faszinierende Verbindung von Tradition und Moderne rund um den Globus für Aufsehen gesorgt. Ihr vor Energie sprühendes Auftreten macht die Show der CCDC zu einem echten Pu-

blikumsmagneten. Unter der künstlerischen Leitung ihres Gründers Willy Tsao hat sich die seit 1979 bestehende CCDC zu einer international anerkannten Tanztruppe entwickelt, die auf Tanzfestivals und bei Gastspielen ein Generationen übergreifendes Publikum begeistert. Willy Tsaos vielfach ausgezeichnete Choreografien bestechen durch Bewegungen, für die es scheinbar keine physikalischen Grenzen gibt. Die Tänzerinnen und Tänzer, die von der CCDC auch selbst ausgebildet werden, überzeugen durch eine Perfektion, die alle anspruchsvollen Choreografenträume erfüllt. Kartenvorverkauf: Athesia Buch, bei Non Stop Music in Meran und Baba’s in Bozen, an der Theaterkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

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Gesellschaft

Neuerscheinung

Schlanders

Peter Waldners CD-Reihe

Bezirksblasorchester auf beachtlichem Niveau

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m Herbst 2011 initiierte Peter Waldner, Tiroler Organist, Cembalist, künstlerischer Leiter der Konzertreihe „AbendMusic-Lebensmusik“, Spezialist für Alte Musik und historische Tasteninstrumente, seine eigene neue CD-Reihe „Tastenfreuden“, in der bisher bereits zwei Produktionen erschienen sind: „Die Baldachin-Orgel auf der Churburg (1558)“ und „John, come kiss me now“. „Tastenfreuden“ Nummer 3 ist bedeutenden Clavierwerken aus Franz Schuberts letzten Lebensjahren gewidmet: Die Doppel-CD dokumentiert Peter Waldners intensive, unkonventionelle Auseinandersetzung mit Schuberts genialen Spätwerken an zwei Kopien früher Wiener Hammerflügel. Die DoppelCD mit farbig bebildertem, ausführlichem Booklet kostet 29,90 Euro. Bestellungen bitte an: info@ peterwaldner.at „Tastenfreuden“ Nummer 4 stellt unter dem Motto „Bachs Mentoren“ virtuose Tastenmusik von Johann Sebastian Bachs Lehrern und Vorbildern Georg Böhm, Dieterich Buxtehude und Jan Adam Reincken vor: Peter Waldner erweckt barocke Meisterwerke des Tasten-Repertoires an einem zwei-manualigen Cembalo nach Ioannes Ruckers, einem Oktavspinett nach Samuel Bidermann und einem Muselar nach Andreas Ruckers dem Jüngeren zu prallem Leben, üppiger Vitalität und Sinnenfreude. Die CD mit farbig bebildertem, ausführlichem Booklet kostet 19,90 Euro. Bestellungen bitte an: info@peterwaldner.at

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1 hervorragende Musikantinnen und Musikanten aus 17 verschiedenen Musikkapellen des Vinschgau hat Bezirkskapellmeister Georg Horrer zum Bezirksblasorchester Schlanders 2012 vereint. Am 9. Dezember 2012 zeigten sie beim Festkonzert im Kulturhaus „Karl Schönherr“ ihr Können. Zeitgenössische Blasmusik vom Feinsten stand auf dem Konzertprogramm. Mit „Fanfares and Allelujas“ des amerikanischen Komponisten James Barnes wählte Georg Horrer ein ganz besonderes Eröffnungswerk. Strahlend, klangfarbenprächtig und sichtlich motiviert stellte sich das Blasorchester seinem Publikum vor. In Eric Whitacres ruhigem Werk „October“ arbeitete der Dirigent vor allem mit der Dynamik und zeigte Extreme von feinstem piano bis hin zu glänzendem fortissimo, laut zwar, aber nie unkultiviert. Das Blasorchester ließ sich voll auf den Dirigenten ein, der seine Musiker sicher durch die Komposition geleitete. Ferrer Ferrans symphonisches Gedicht „Luces y Sombras“ bietet den ersten Höhepunkt in diesem Konzert. „Luces y Sombras“ - Licht und Schatten

erzählt gefühlvoll und lebendig die Geschichte der Stadt Valencia und ihrer Bewohner. Es werden Glanzzeiten aber auch Tiefpunkte beschrieben, daher der Titel Luces y Sombras – Licht und Schatten. Die monumentale, hoch romantische Musik dieses Werkes ist dem Blasorchester auf den Leib geschneidert. Die Solisten haben ihre anspruchsvollen Parts ebenso souverän und musikalisch gemeistert wie der Dirigent. Die uralte Weisheit, wonach Schatten nicht möglich ist ohne das Licht, wurde auf eindrucksvolle musikalische Weise unter Beweis gestellt. Am Beginn des zweiten Teiles stand der „Valdres March“ des norwegischen Komponisten Johannes Hanssen. Ausführende und Publikum fanden gleichermaßen Gefallen an diesem außergewöhnlichen Werk, das neugierig machte auf das, was noch kommen würde. Der aus einer italienischen Organistenfamilie stammende Norman Dello Joio ist ein amerikanischer Komponist, der u. a. preisgekrönte Werke für Blasorchester geschrieben hat. Seine „Satiric Dances“ (Satirische Tänze) waren ursprünglich die Bühnenmusik für eine Komödie des griechischen Phi-

losophen Aristophanes. 1975 arbeitete Dello Joio sein Werk in eine 3-sätzige Suite für Blasorchester um, die eindrucksvoll die Atmosphäre der antiken Welt widerspiegelt. Das groß besetzte Schlanderer Blasorchester brillierte mit Virtuosität und wunderbarer Leichtigkeit. Den krönenden Abschluss dieses einmaligen Konzertabends bildete das Werk „The Wind in the Willows“ von Johan de Meij, worin er das Märchen „Wind in den Weiden“ vertont. Mit diesem Werk und allen anderen Konzertstücken hat der Dirigent Georg Horrer bewiesen, dass es für die Leitung eines Auswahlorchesters nicht immer einen Gastdirigenten von auswärts braucht. Er führte alle Musiker und Musikerinnen sicher durch den Konzertabend und konnte durch seine motivierende Art alle für die symphonische Blasmusik begeistern. Ein großes Kompliment geht auch an die organisatorische Arbeit. Bezirksobmann Manfred Horrer und sein Team haben in der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet. Man kann nur allen zu diesem gelungenen Projekt gratulieren und sich schon auf das nächste „Bezirksblasorchester Schlanders“ freuen. Landeskapellmeister Sigisbert Mutschlechner

Tarsch

Tarscher Advent

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n Tarsch hat man sich etwas Besonderes fĂźr die Adventzeit einfallen lassen. Mit der Aktion „Adventkalender“ trugen Familien und Vereine dazu bei, die Adventzeit zu einem richtigen Erlebnis fĂźr GroĂ&#x; und Klein werden zu lassen. Auch der Kindergarten Tarsch hat sich beteiligt. Unter dem Motto „sich auf den Weg machen – sich begegnen“, haben sie ihr Fenster gestaltet, das am 19. Dezember geĂśffnet wurde. Gemeinsam machten sich die Kinder mit ihrer Kindergartentante Sandra Prieth „auf den Weg“. Symbolisch wurden zuerst die 1., die 2. und dann die 3. Kerze am Adventkranz angezĂźndet. Das immer heller Werden und die Zeit des Wartens wurden so veranschaulicht und konnten bewusst erlebt werden. Auch Maria und Josef und das Eselchen mussten sich auf den weiten Weg machen, von Nazareth nach Betlehem. Die Kinder er-

der vinschger

vor. Dann wurden die selbst verzierten Christbaumkerzen entzĂźndet und die Kinder konnten sie ihren Liebsten weiterschenken. Bis zum heutigen Tag werden zur Weihnachtszeit Kerzen angezĂźndet, um auf die Geburt Christi zu warten und Freude und Geborgenheit zu schenken. Zum Abschluss konnte man „sich begegnen“, beim gemĂźtlichen ZuKindergartentante Sandra Prieth beim sammensein mit Teeaufschenken und das 19. Fenster, vom Tee und Keksen. Kindergarten gestaltet Die Freude und das Erwarten des zählten, was sie auf dem wei- Christkindes waren von den ten Weg alles erlebt haben und Augen der Kinder abzulesen, sangen passende Adventlieder die strahlten und leuchteten, dazu. Sandra Prieth las die Ge- wie die Lichter ihrer Kerzen. schichte vom Weihnachtslicht (sil)



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2012/2013

Weihnachtlicher Schmuck as Bibliotheksteam aus Taufers i. M. lud die GrundschĂźler zu einem Bastelnachmittag in die Gemeindebibliothek, 30 Kinder nahmen das Angebot an. Passend zur Vorweihnachtszeit stellten sie nach Anweisung der Bibliothekarinnen Katja, Angelika und Brigitte weihnachtlichen Schmuck aus Wolle her. Durch das Trockenfilzen mit Nadeln

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Winterwind

Taufers i.M:

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Winterwind

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entstanden so viele schÜne dekorative Gegenstände als Christbaumschmuck oder Tßrdekorationen. Eine Fortfßhrung der Bastelnachmittage soll in der Fastenzeit stattfinden, Faschingsdekoration und das Filzen von Osternestern stehen auf dem Programm. Derzeit wird eifrig an der Planung und Einrichtung einer neuen Bibliothek, welche im

neuen Schulgebäude Platz finden soll, gearbeitet. Der Einzug in die neuen Räumlichkeiten soll im August 2013 erfolgen. Da sich die Räume im Schulgebäude befinden, soll eine kombinierte Bibliothek aus Üffentlicher und Schulbibliothek entstehen, entsprechende Verhandlungen zwischen Schulund Bibliotheksleitung finden derzeit statt. (bbt) Weihnachtlicher Schmuck aus Wolle; Bastelnachmittag in der Bibliothek

ist erhältlich beim Vinschgerwind Info-Media GmbH DantestraĂ&#x;e 4 39028 Schlanders Tel. 0473 732 196 Fax; 0473 732 451 info@vinschgerwind.it www.vinschgerwind.it

Jugend JuZe Freiraum Schlanders Ö Fr. 11.01.13 JuZe am Abend geschlossen Ö Sa. 12.01.13 um 15.30 Uhr “BE THE DJ” – Dj Workshop Ö Di. 15.01.13 ab 16.00 Uhr Art Café gestalten Ö Mi. 16.01.13 ab 16.00 Uhr Spielenachmittag Ö Do. 17.01.13 ab 16.00 Uhr Girlsnachmittag Anmeldung im Juze erforderlich Ö Sa. 19.01.13 um 17.45 Uhr Pyjamaparty im JuZe mit Kinobesuch (Film: Hobbit) und Frühstück Anmeldung im Juze erforderlich Ö Mi. 23.01.13 Spielenachmittag Ö Fr. 25.01.13 Bowlingabend Anmeldung im JuZe erforderlich Ö Sa. 26.01.13 Eislaufen Anmeldung im JuZe erforderlich Ö Mi. 30.01.13 Spanische Küche Jugendtreff Reschen Ö Sa. 19.01.13 ab 19.00 Uhr Toastvariationen (Hawaii Toast, mit Thunfisch, Caprese Toast usw.), Jugendtreff „Juze“ St. Valentin Ö Sa. 12.01.13 ab 19.00 Uhr Treff wieder geöffnet: Graffiti sprayen im Treff Ö Fr. 18.01.13 um 19.00 Uhr Nachtrodeln (Hasenlift), Treffpunkt „Juze“ Hoad Jugendraum Taufers ,„Revoluzer“ Ö Fr. 11.01.13 ab 16.00 Uhr Eröffnung Jugendtreff Explosiv Prad Ö Mo. 14.01.13 ab 18.00 Uhr Infoabend Projekt Taschen nähen Ö Fr. 18.01.13 ab 19.00 Uhr Rodeln in St. Valentin a. d. Haide Jugendzentrum JUMA Mals Ö Fr. 11.01.13 um 19.00 Uhr Mittelschulkino Vorstadtkrokodile Jugendtreff Martell Ö Sa. 19.01.13 ab 18.00 Uhr Filmabend mit Nachos Jugendtreff Tschengls Ö Do. 24.01.13 ab 18.00 Uhr Ausschusssitzung Jugendcafé „Chillout“ Latsch Ö Das Jugendcafé „Chillout Latsch“ bleibt vom 9. bis 19. Jänner geschlossen! Falls ein Ausschussmitglied öffnet, werdet ihr informiert! Ö Mi. 23.01.13 ab 15.00 Uhr Calcettoturnier Ö Fr. 25.01.13 ab 19.00 Uhr Vollversammlung mit Neuwahlen alle Infos bei Myri im „Chillout“ Ö Sa. 26.01.13 ab 12.00 Uhr Rodeln – Anmeldung bei Myri Jugendtreff Tarsch Ö Sa. 12.01.13 ab 14.00 Uhr Kindernachmittage Arbeiten mit Wolle Ö Sa. 19.01.13 ab 15.00 Uhr Taschen selbst gemacht Kosten 5,00 Euro Jugendtreff Laas Ö Sa. 12.01.13 ab 18.00 Uhr Lan Party; Anmeldung erforderlich Ö Sa. 19.01.13 ab 19.00 Uhr Filmnacht; Anmeldung erforderlich

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Eröffnung

des Jugendraums Taufers im Münstertal Am 11. Jänner 2013 öffnet die Jugendgruppe Taufers ihren Jugendraum. Nach einer längeren Vorbereitungsphase konnten sich die Gemeinde Taufers, der Jugenddienst Obervinschgau und die Jugendgruppe „Revolzer“ nun einigen und gemeinsam einen neuen Weg beschreiten. Endlich ist es soweit! Der neu gebaute Jugendraum kann eröffnet werden! Tatkräftige

Unterstützung erhält die Jugendgruppe vom Jugenddienst Obervinschgau durch die pädagogische Mitarbeiterin Annamaria Weisenhorn, die bereits im Jugendtreff Prad „Ju!p“ tätig ist. Der Jugendraum ist immer dienstags und donnerstags von 16.30 – 19.30 Uhr und freitags von 16.00 – 19.00 Uhr geöffnet.

Teestandl beim

„Scheimen schaugen“ Das Jugendhaus Phönix Schluderns hat heuer zum ersten Mal während der „Scheimen Zeit“ in Schluderns Tee verkauft. Vom 22. bis zum 28. Dezember sind fleißige Schludernser Jugendliche und der Vorstand des Jugendhauses auf dem Dorfplatz gewesen, um dort heißen Tee anzubieten. Mit dem gesammelten Geld werden neue Investitionen im Jugendhaus mitfinanziert.

Naturkosmetik

Beauty Day im Ju!P Am Freitag, 14. Dezember fand im Jugendtreff Prad das Projekt „Beauty Day“ statt. Die Referentin Evelyn Rinner aus Latsch hat uns mit einfachen Rezepten gezeigt, wie tolle Handcremes, Lippenbalsame, Badesalze oder auch normale Körpercremes selbst hergestellt werden können. Die 12 Teilnehmerinnen aus dem ganzen Vinschgau waren sehr interessiert und eifrig dabei, denn für sie war es eine tolle neue Erfahrung und gleichzeitig vielleicht auch eine originelle Geschenksidee für einen lieben Menschen….

Hosch it Wunder, dr Bischof kimp!

Das Jugendteam der Seelsorgeeinheit Laas lädt alle Interessierten recht herzlich zur Wortgottesfeier mit dem Bischof ein. Die Wortgottesfeier findet am Freitag, den 11. Jänner 2013 um 17.30 Uhr in der Pfarrkirche von Laas statt und wird von der Singgruppe Laas, dem Jugendteam und den Vereinen gestaltet. Im Anschluss an die Wortgottesfeier freut man sich auf ein gemütliches Beisammensein mit dem Bischof im Wohn – und Pflegeheim St. Sisinius. Das Plakat wurde von kreativen Schüler/innen der Mittelschule Laas gestaltet. Wir freuen uns sehr auf Dein Kommen.

Gesellschaft

Schlanders

Helfer aus der Natur

Viel applaudiertes Weihnachtskonzert

Unsere Kräuterecke

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is auf den letzten Platz war die Pfarrkirche von Schlanders gefüllt, als der Schulchor und das Schulblasorchester das diesjährige Weihnachtskonzert anstimmten. Es gehört zur lieb gewonnenen Tradition, dass Musikschule und die drei Klassen der Mittelschule Schlanders mit musikalischer Ausrichtung zum Weihnachtskonzert laden. „Wir wollen damit frohe Weihnachten wünschen“, ließ man die Zuhörerinnen und Zuhörer zu Beginn des Konzerts am Tag vor Heilig Abend wissen. Die freiwilligen Spenden, die man mit dem Konzert sammelt, stellt man jedes Jahr dem Verein „Helfen ohne Grenzen“ (www.helfenohnegrenzen.org) zur Verfügung. 2012 feierte dieser Verein mit Benno Röggla als Gründer sein 10-jähriges Bestehen. Röggla informierte im November die Schülerinnen

Erschöpfungszustände und Burn-Out

Dietmar Rainer und Stefan Gstrein leiteten das viel beachtete Weihnachtskonzert auch heuer musikalisch

und Schüler der drei musikalischen Klassen in der Mittelschule Schlanders über die vielfältigen Hilfsprojekte. Zur Erinnerung: 2.132 Prothesen wurden in den vergangenen 10 Jahren hergestellt, 32.803 Kleidungsstücke genäht, 37.300 Kindern der Schulbesuch ermöglicht, 767.897 Portionen Obst und Milch verteilt und 3.122.428 gesunde Mahlzeiten

gekocht. Beim heurigen Weihnachtskonzert gaben dann ganz verschiedene Instrumente Orgel, Violinen, Klarinetten, Gitarren, Blech- und Holzbläser - ihr Bestes. Schulchor und Orchester stimmten Traditionelles und Besinnliches an und schlossen das viel applaudierte Konzert mit der Weihnachtskantate „Freue dich, Tochter Sion“. (ap)

Mals/Laatsch/Burgeis

Hilfsprojekt: Kinder helfen Kindern in Guatemala

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n einer Musikstunde machte unsere Musiklehrerin uns auf das Projekt mit dem Namen „Kinder helfen Kindern“ aufmerksam. Sie erklärte uns, dass wir mit dem gespendeten Geld vielen Kindern in Guatemala (Zentralamerika, nahe an Mexiko) einen Schulbesuch ermöglichen. Am 22. November wanderten fast alle Schüler der Schulstellen im Schulsprengel Mals in die Aula Magna, um den aus Österreich stammenden Clown Dido (Stefan Schlenker) zu sehen. Auch er unterstützte durch seine Gratis-Aufführung das Projekt „Kinder helfen Kindern“. Vor der Tür zum großen Saal, in dem die Vorstellung stattfinden sollte, stand ein Karton, wo jeder eine Spende hineinwerfen konnte. Schon allein von diesem Spendengeld kamen 1.371,5 Euro zusammen. Clown Dido war sehr un-

terhaltsam und mir persönlich hat seine Aufführung sehr gut gefallen. Zum Schluss gab es dann auch sehr viel Applaus für Stefan Schlenker. Den hat er sich aber auch als Meisterjongleur, Diavolo-Künstler und Unterhalter der Spitzenklasse wirklich verdient. Clown Dido machte auch als Musiker mit Trompete und Piccolo-Flöte keine schlechte Figur. Auch die Grundschule Burgeis hat mit ihrem alljährlichen Solidaritätsprojekt „Apfelmosten für einen guten Zweck“ unser Projekt unterstützt. Die Äpfel erhielten sie von den Bauern

der Genossenschaft Oveg Eyrs, weitere durften sie in einer Obstwiese in Tartsch pflücken und den Rest brachten Eltern zum Pressen mit. Ein Teil des Apfelsaftes wurde gleich schon mitgenommen, der restliche Apfelsaft wurde erhitzt, in Kartons gefüllt und verkauft. Wir danken der V.I.P. (Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse), die 4 Großkisten Äpfel kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Dank dieses Apfelsaftes kamen 1.565 Euro zusammen, von denen auch in Laatsch 214 Euro eingenommen wurden. Mit Hilfe aller konnten insgesamt 2.936,5 Euro an den Non Profit Verein TO OM RA gespendet werden. Dank dieser Spende wird es Kindern in Guatemala ermöglicht, die Schule zu besuchen. Manuel Franco (5. Klasse GS Laatsch)

Wenn alles zu viel wird – und man nicht mehr weiter weiß, kann auch das Nervensystem arg in Mitleidenschaft gezogen werden. Man ist in einem permanenten Stress und weiß eigentlich gar nicht mehr, welche Arbeiten man zuerst erledigen soll. Das Gefühl lässt Ängste aufkommen und es macht uns machtlos gegenüber unseren Aufgaben, die wir wahrnehmen sollten. Diese Situation fördert den ständigen Einsatz von Adrenalin, und bald melden sich die Tröster, wie z.B. Schokolade, Süßigkeiten, Alkohol usw. In dieser äußerst unangenehmen Situation braucht der Körper viel Schlaf und Ruhe. Um dies zu erreichen, brauchen wir einen guten, nervenberuhigenden Tee, der entspannt und harmonisiert. Die Heilkräuter zu gleichen Teilen gemischt sind: Baldrian, Melisse, Isländisch Moos und Lavendel. Zwei bis drei Tassen pro Tag sollte man trinken. Dazu kann man mit ätherischen Ölen die Wohnung (Zimmer/Stube) beduften. Das beruhigt ebenfalls und fördert das Wohlbefinden. Bevorzugt werden Orangenöl, Mandarine und Zitrone, aber auch Fichten, Lavendel oder Zimtöl. (Fertige Mischungen sind im Fachhandel erhältlich) Rückfragen direkt an den Autor: juerg.baeder@ bluewin.ch

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Gesellschaft

Goldrain

20 Jahre Seniorenrunde - Amtsübergabe v.l.: Obfrau Rosmarie Traut, Nachfolgerin Maria Luise Veit, sowie der gesamte Ausschuss der Seniorenrunde Goldrain

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m 8. Dezember 2012 fand auf dem Schießstand die Jubiläumsfeier der Seniorenrunde Goldrain statt. Seit 20 Jahren treffen sich die Goldrainer Senioren zur gemeinsamen Freizeitgestaltung und zur Mitge-

staltung des Dorflebens. Unter der Leitung von Roswitha Piffer zeigte die Seniorentanzgruppe, wie viel Schwung und Elan in ihnen steckt, wie viel Lebensfreude sie an jüngere Generationen weiterzugeben haben

und sie bewiesen selbstbewusst ihren wichtigen und hohen Stellenwert in der Gesellschaft, der niemals verkannt werden sollte. Zusammen mit der Jugendsinggruppe, den Grundschülern und dem Männergesangsverein Goldrain wurde die Feier, passend zur Adventzeit, stimmungsvoll weihnachtlich umrahmt. Zu den Ehrengästen zählten Landesrat Richard Theiner, BM Karl Weiss mit Frau, Vizebürgermeister Hans Mitterer und Lisl Lantschner, Dienststelle für Altenarbeit KVW. Im Anschluss folgte die Ehrung für alle Ausschussmitglieder durch Hans Mitterer, sowie durch Rosmarie

Traut, welche auch gleichzeitig ihr Amt und langjährige Tätigkeit als Obfrau an Maria Luise Veit weitergab. Mit Tränen in den Augen übergab Traut Blumen an ihre Nachfolgerin und den gesamten Ausschuss und bedankte sich für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit. Sie dankte allen Mitwirkenden an der Feier, ihrer Familie und all denen, die es ihr ermöglichten, das ehrbare Amt so lange zu vertreten. Nicht zuletzt ging ein Dank an Josef Steinkeller, der die schönen Erinnerungen des Goldrainer Dorflebens immer wieder bildlich festhält und unvergesslich macht. (sil)

Agums

Stimmungsvolle Gemütlichkeit fernab des Trubels

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ährend der Weihnachtsrummel am „Goldenen Sonntag“ in vielen Orten einen hektischen Höhepunkt erreichte, versammelten sich Menschen in Agums an den offenen Feuerstellen zu einer gemütlichen Weihnachtsfeier fernab jeder Hektik. Bei heißen Getränken und hausgemachtem Gebäck hielten sie inne und genossen die Atmosphäre im Schein der Lichter. Sie lauschten der Gruppe „Einklang“ und erfreuten sich

an deren Liedern. Die Gruppe gab ihr erstes Debüt mit weihnachtlichem Liedgut. Den Spaß am Singen war ihnen anzumerken und der Funke sprang auf Zuhörerinnen und Zuhörer über, die freudig einstimmten. Etwas später fand sich die Bläsergruppe aus Tschengls ein und begeisterte mit weihnachtlichen Klängen. Die Organisatoren des „Agumser Advent“ haben mit ihrer schlichten Feier einen neuen Weg aufgezeigt, einen

Die Gruppe „Einklang“, v.l.: Stefanie Eberhöfer (Allitz), Michaela Rainer Lingg (Schluderns), Martina Sapelza (Schluderns), Urban Spechtenhauser (Allitz)

Weg der besinnlichen vorweihnachtlichen Geselligkeit, die das Konsumdenken in den Hintergrund drängte. Es ist ihnen gelungen, die Sinne und

das Gemüt der Menschen anzusprechen. „Das ist Advent wie’s früher war, klein, fein und bescheiden“, schwärmte eine ältere Frau. (mds)

Kriminalkomödie in 3 Akten von Walter G. Pfaus Regie: Marion Kuntner mit Supervision Franz Braun

Wohin mit der Leiche?

JOSEF MASCHLER HAUS - TSCHARS Samstag, 19.01.2013 20.00 Uhr Premiere Sonntag, 20.01.2013 17.00 Uhr Samstag, 26.01.2013 20.00 Uhr

Sonntag, 27.01.2013 17.00 Uhr Samstag, 02.02.2013 20.00 Uhr Sonntag, 03.02.2013 17.00 Uhr

Eintritt Erwachsene Euro 8,00 - Kinder Euro 5,00 - Reservierung - Tel. 333 3298232

Reservierte Karten müssen bis spätestens 20 Minuten vor Beginn der Aufführung an der Kassa abgeholt werden!

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martin-kaserer.com

Heimatbühne Kastelbell-Tschars

Neujahrstipps Sonderthema

Vinschgerwind von Angelika Ploner und Magdalena Dietl Sapelza

Tipps fürs neue Jahr

Schönheit erleben. Mit Kosmetik und Mode.

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s ist ein vielfältiges Spektrum an Schönheits- und Wellness-anwendungen, das Bettina Kuppelwieser abdeckt. Die Beauty- und Pflegeprogramme, die auf der Angebotsliste zu finden sind, kombiniert die erfahrene Kosmetikerin mit erlesenen Produkten. Die ausgewählten Wirkstoffe bei den verschiedenen Gesichtsbehandlungen vitalisieren die Haut und sorgen für ein sofort sichtbares Ergebnis. Verschiedene Massagen hingegen entspannen den Körper und geben Energie für den Alltag. Maniküren, Pediküren, Na-

geldesign stehen im angenehmen Ambiente in Latsch natürlich ebenso zur Wahl. Bettina Kuppelwieser hat Gespür für individuelle Ansprüche und nimmt sich für ihre Kundinnen und Kunden Zeit. Denn jeder Körper, jeder Hauttyp verlangt nach einer individuellen Pflege. Schönheit ist demnach nicht eine Frage der Ästhetik, sondern der Pflege. Schöne Hände und Füße, gesunde, feste Nägel

und ein strahlender Teint sind das Ergebnis kontinuierlicher Pflege. Und: regelmäßiger Ruhepausen, in denen dem Alltag für einige Minuten der Rücken gekehrt wird und wohltuende

Streicheleinheiten auf dem Programm stehen. Denn nur wer sich wohlfühlt, sieht gut aus. Jüngst erweiterte Bettina Kuppelwieser ihr Angebot um exklusive Accessoires. Der Modeschmuck ist zweifelsohne ein Hingucker und unterstreicht die Persönlichkeit von Frau zusätzlich. Bettina Kuppelwieser, Bahnhofsstraße 1, Latsch Tel 339 43 88 001

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Die Bowen-Technik. Urinstinkte wecken.

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ines sei vorausgeschickt: Die Bowen-Technik ist keine Massage, auch keine Lymphdrainage und auch keine Akupressur. Vielmehr arbeiten die sanften Bowen-Griffe an der oberen Gewebeschicht und erfolgen an bestimmten Muskelpartien. Es wird ein bestimmter, wohl dosierter Druck ausgeübt, der Sensibilität und Bestimmtheit des Therapeuten gleichermaßen verlangt. Auf eine Reihe genau festgelegter, sanfter und präziser Griffe folgen Ruhepausen, die dazu dienen, im Körper die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und den Energiefluss wieder herzustellen. Die Muskeln entspannen sich und das Nervensystem wird ausbalanciert. Konkret werden spezifische Punkte im Körper aufgesucht, die Haut in eine Richtung leicht gedehnt und in die andere Richtung über den Muskel, das Band oder die Sehne gerollt. Das ist eine der Grundbewegungen der Bowen-Technik und dadurch werden Schwingungen

verursacht. Man kann sich das vorstellen wie bei einem Geiger, der seine Finger ganz genau auf die Saiten platzieren muss, um die gewünschte Schwingung und damit einen bestimmten Ton zu treffen. Damit wird der Körper dazu angeregt, seine Balance selbst wieder zu finden, sich zu reorganisieren und Störungen der Muskelfunktion, Stauungen des Blut- und Lymphflusses zu lösen. Deshalb ist die Bowen-Technik auch so wirksam und einfach gleichermaßen, weil sie Funk-

tionsstörungen der Faszien behebt, jenem Bindegewebe, das allen Organen, Blutgefäßen, Muskeln, Nerven und Knochen eine elastische Schutzhülle bietet und als Stoßdämpfer Belastungen abfedert. Verspannungen und Dysfunktionen können sanft behoben werden. Die Lebensqualität steigt merklich, ein anhaltendes Gefühl von Wohlbefinden stellt sich ein. Seit vierzig Jahren wird sie erfolgreich angewendet, die Bowen-Technik. Ziel ist es, den Körper wieder in Gleichgewicht zu bringen. Bowen geht davon aus, dass der Körper die Fähigkeit, den Urinstinkt besitzt, sich selbst zu heilen. Bowtech kann an jeder Person jeden Alters angewandt werden und das ohne Risiko. Übrigens: Bowtech geht auf den Australier Tom Bowen zurück. Infos: Gisela Hutter und Klaus Lampacher Latsch, 0473 62 36 10

Die Emmett-Technik. Das Chamäleon.

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hamäleon-Technik wird kann die Abfolge der die Emmett-Technik Griffe enthalten. Zwinoch bezeichnet. Das des- schen vier und zwanhalb, weil sie effizient, flexi- zig Sekunden dauert bel und anpassbar ist – eben ein Griff und kann ein Chamäleon im wahrsten nach einer kurzen PauSinne des Wortes. Im Grunde se bis zu drei Mal wiewird bei der Emmett-Technik derholt werden. Wie lange nichts anderes gemacht, als sanfter Druck ausgeübt wird, die Weichen neu gestellt. Die bestimmt der Körper selbst. Weichen im Körper, das sind Er gibt dem Therapeuten ein jene Stellen, die als besondere Zeichen, das kann ein Musneuro-muskolare Punkte be- kelzucken, ein Augenzwinzeichnet werden. Durch Druck kern oder ein tiefer Atemzug – Griffe - auf diese Stellen lässt sein. Der Impuls ist angenomsich umgehend eine schnel- men und der Griff wird sanft le Entspannung des Muskels ausgestrichen. Das Muskelerreichen und eine sofortige gedächtnis wird aktiviert und Schmerzgibt dem Körbeseitigung per dadurch Die Emmett-Technik ist für bzw. – Linjeden Menschen jeden Alters die Möglichgeeignet. derung wird keit, sich neu erzielt. Auch auszurichten und er Hutt la Gise Infos: eine schnelund den urKlaus Lampacher le Bewegung sprünglichen Latsch, 0473 62 36 10

ausgeglichenen Zustand wiederzuerlangen. Diese einzigartige energetische Körperarbeit wurde von dem Australier Ross Emmett entwickelt. Sie beeinflusst positiv körperliches und seelisches Unwohlsein sowie das Muskel-Schmerzgedächtnis und führt dadurch zur Harmonisierung des gesamten Menschen.

Neujahrstipps Sonderthema

Gepflegte Hände, schöne Nägel. Gesunde Wärme.

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epflegte Hände und Nägel sind ein Blickfang und machen neugierig auf die Persönlichkeit. Für die richtige Pflege ist regelmäßiges Einfetten wichtig. Nach der Reinigung am Abend empfiehlt sich, die Hände mit milder Fettcreme einzureiben, Baumwollhandschuhe anzuziehen und über Nacht einwirken zu lassen. Bei Putzarbeiten schützen Venyl-Handschuhe. Schmutz unter den Nägeln sollte nur mit der Bürste entfernt werden. Nägelgesundheit erreicht man, indem man regelmäßig Nagelöl mit kreisenden Bewegungen einmassiert. Auch ein warmes Hand-Bad mit Pflanzenöl wirkt Wunder. Für schonendes Feilen eignet sich eine Sandblattfeile. Besonders attraktive Nägel garantiert eine Gel-Maniküre. Dadurch werden die Nägel kräftiger, widerstandsfähiger und glänzen langanhaltend. Sie bekommen die richtige Länge. Beschädigte Nägel können repariert und angepasst werden. Das Nägelbeißen wird verhindert. Im Nagelstudio gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Designs. Eine Nachbesserung Weitere Infos: der Gel-Maniküre ist erst Sarah`s Nageldesign, Glurnach drei bis fünf Wochen nserstraße 47, Schluderns, erforderlich. Diese kostet nur Termine nach Vereinbarung wenig mehr als eine sonst übTel. +39 348 9725174 liche Maniküre. (mds)

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enn es draußen ungemütlich wird, will man’s drinnen gemütlich haben. Für wohlige Wärme, Behaglichkeit, Romantik und sogar Energieersparnis sorgt Ofenwärme. Kaum etwas anderes steigert den Wohnkomfort mehr als ein Kachelofen, ein Kaminofen oder ein Heizkamin. Außerdem ist eine Kamin- und Ofenwärme gesünder als jene einer Heizung etwa. Herkömmliche Heizkörper erwärmen überwiegend die Umgebungsluft, die dann zirkuliert, austrocknet und Staub aufwirbelt. Kamin- und Kachelöfen hingegen geben wohltuende Strahlungswärme ab, die besonders angenehm wirkt. Der Klassiker ist der Kachelofen, er kann nicht nur Heizquelle, sondern auch dekoratives Element oder gar gestalterisches Highlight in einem Raum sein. Dasselbe gilt für den Kaminofen.

Weitere Infos: bei Ofenbau Oberland Laatsch 136/E, Mals Tel. 047 3 831044, Handy: 335 307922, ofenbau.oberland@rolmail.net

Bauen Sonderthema

Die Hofstelle in Eyrs, architektonisch inszeniert von Klaus Marsoner und Iwan Zanzotti scheint zu schweben. Das Satteldach verläuft exakt nach jener Ost-West-Achse, wie der Vinschgau selbst

Architektur im Rahmen Wie eine Hofstelle modern interpretiert und architektonisch inszeniert werden kann, zeigt ein Projekt von Klaus Marsoner und Iwan Zanzotti. Um genau zu sein, ist es das erste Projekt, das die beiden jungen Architekten gemeinsam geplant haben. Das Ergebnis ist ein harmonisches, das mit seiner Optik im Einklang mit der Umgebung steht. Text: Angelika Ploner | Fotos: René Riller

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as erste gemeinsame Projekt der beiden jungen Architekten Klaus Marsoner und Iwan Zanzotti steht in Eyrs. Unweit vom Zugbahnhof gelegen außerhalb des Dorfkerns – ist die landwirtschaftliche Hofstelle samt dazugehörender Garage unübersehbar für jene, die hier vorbeikommen. Seit etlichen Monaten sind die Bauarbeiten beendet, etwas ändern würden

Klaus Marsoner und Iwan Zanzotti nicht. Im Gegenteil. „Wir würden alles genau so wieder planen, bis ins Detail“, sind sich beide einig. Dabei war die Bauaufgabe gar nicht so einfach: Ein landwirtschaftliches Gebäude, eine Hofstelle, traditionell und doch modern planen. Von der Umgebung, der Satteldacharchitektur, hat man sich leiten lassen und ein Satteldach als äuße-

re Form gewählt, eines, das „jedoch flach gehalten und modern interpretiert“ wurde von den beiden Architekten. Die moderne Nuance gibt dem Bau einen Rahmen, der eigentlich Witterungsschutz ist, sich aber als markantes Element die Aufmerksamkeit seiner Betrachter verschafft. Und: eine frische, ganz neue architektonische Handschrift nach außen trägt.

Architekt IWAN ZANZOTTI

Architekt KLAUS MARSONER

Schulgasse 9a, 39020 Schluderns www.zanzotti.it

Hauptplatz 3, 39021 Latsch www.klausmarsoner.it

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Bauen Sonderthema

Die vertikal angebrachten Lärchenleisten schaffen Abwechslung in der Fassade

Das Haus ruht auf einem Sockel, einer imposanten, mächtigen Mauer, grau ist ihre Farbe. Sie ist massives Element und hat gleich mehrere Funktionen: sie absorbiert den Schall der angrenzenden Straße, schottet die Bewohner ab, schützt vor unliebsamen Blicken und übernimmt – innen – eine funktionale Rolle. Nischen in der Mauer selbst beherbergen die Garderobe, das TV-Mobiliar, das Mülllager und den Grill. Ein präzise gewähltes Lichtband schließt das erste Stockwerk zum zweiten hin ab und holt viel Licht herein. Die geschickte Lenkung erzeugt wechselnde Lichtstimmungen, spannende Lichtspiele im Inneren. „Es herrscht eine ganz besondere heimelige, angenehme Atmosphäre“, sagt Klaus Marsoner.

Das obere Stockwerk kragt leicht nach außen und scheint zu schweben. Der Rahmen aus weißem Mauerwerk, der die Verkleidung aus Lärchenholz umrandet, verstärkt diesen Eindruck noch zusätzlich. Vertikal sind die Lärchenlamellen angebracht und stellen den Bezug zur Umgebung, der Natur her, sind das Bindeglied, wenn man so will. Lärche hat nicht nur außen, sondern auch im Inneren ihren Auftritt und spielt die Hauptrolle bei den Materialien. Böden, Fenster, Türen, Mobiliar tragen Lärche und strahlen Gemütlichkeit, Behaglichkeit und Wärme aus, für Küche, Essbereich, Bad und Eingangsbereich wählte man aus praktischen Gründen Bodenplatten. Während sich in der unteren Etage um einen

zentralen Ofen die Küche, der Essraum, das Wohnzimmer und mehrere Wirtschaftsräume gruppieren, beherbergt der aufgesetzte Riegel, der zusätzlich durch Stahlstützen getragen wird, Kinder-, Elternzimmer, Bad und einen Raum, der mit zwei Sesseln ausgestattet, eine gemütliche Ruhezone bildet und zum Relaxen einlädt. Hier hat man auch Zugang zu der Terrasse, die überdacht, weiteren geschützten Wohnraum bietet und zu den Lieblingsplätzen der Familie gehört. Geschützt vor unliebsamen Blicken ist die Terrasse durch die Verkleidung aus Lärchenholz, die Lamellen sind nämlich so angeordnet, dass von außen niemand ein, von drinnen aber sehr wohl der Blick in die Umgebung genossen werden darf. 

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Bauen Sonderthema

Lärchenholz dominiert auch im Inneren und stellt die Natürlichkeit in den Mittelpunkt

Großzügigkeit herrscht auf beiden Etagen, zum Elternzimmer zählen sogar ein Schrankraum und ein eigenes Bad. Im Einklang mit der Natur zu bauen, war ein wichtiges Anliegen der Bauherrschaft. Erfüllt wurde dies gleich mehrmals: Ein-

mal decken Sonnenkollektoren auf dem Dach den Warmwasserverbrauch, zum Zweiten tragen die Wände als Außendämmung Mineralschaumplatten und unter dem natürlich belassenen Fußboden dienen Schafwollmatten als Unterlage und

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Eyrs

Trittschalldämmung. Auf Kleber wurde völlig verzichtet. Dadurch ist die Hofstelle in Eyrs auch ein Beispiel dafür, wie ein landwirtschaftliches Gebäude modern interpretiert, architektonisch inszeniert und ökologisch konkretisiert werden kann. 

Bauen Sonderthema

Sonniges Wohnen mit Ausblick Kortsch - In relativ kurzer Zeit, in knapp 6 Monaten, konnte die Aufstockung eines Wohnhauses nahe am Kortscher Sonnenberg realisiert werden. Auf einer begrenzten Fläche entstand eine kleine Wohnung, die sich sehen lassen kann und die all das beinhaltet, was man braucht, um sich wohl zu fühlen. Text und Fotos: Monika Feierabend

A

nfangs hatten die Bauherren keine konkreten Vorstellungen, wie eine Erweiterung des bereits bestehenden Elternhauses aussehen könnte. Gemeinsam mit der Architektin Kordula Hell einigte man sich auf eine energetische Sanierung mit einer Kubaturerweiterung um 200 Kubikmeter. Dazu wurde der unbewohnbare Dachboden zu einer 80 m² Wohnung in herrlicher Lage umgebaut. Die Fassade des bereits bestehenden Wohnhauses wurde teilweise gedämmt. Somit erreichte das gesamte Wohnhaus einen Klimahausstandard C, wobei die Aufstockung dem Standard A entspricht. Beim Aufbau entschieden sich die Bauherren für einen Holz-Rahmenbau. Dafür wurden große vorgefertigte Holzelemente angeliefert und wie im Baukastensystem zusammengestellt. Vor allem für den Zimmermann stellte dies eine Herausforderung dar, da die einzelnen Bauteile in der richtigen Reihenfolge vom Hubschrauber auf die Baustelle gebracht und sofort montiert werden mussten. Die Passgenauigkeit sämtlicher Elemente und eine perfekte Organisation der eingesetzten Arbeitskräfte waren Voraussetzung 

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Bauen Sonderthema

Modernes Ambiente gepaart mit Funktionalität – im Bad fühlt man sich wohl. Rechts: Das Trennelement zwischen Gang und Schlafzimmer, das gleichzeitig als Garderobe dient.

für das gute Gelingen der Montagearbeit. Trotz zum Teil ungünstiger Windverhältnisse, konnte der Hubschrauber in kurzer Zeit seine Arbeiten abschließen und der Rohbau fertig gestellt werden. Wegen der Gefahr der Überhitzung im Sommer plante die Architektin schwere Holzfaserplatten im Dachbereich. Das weit auskragende Vordach soll zudem im Sommer vor zuviel Sonne schützen, im Winter die wärmenden Strahlen aber trotzdem in die Wohnräume einlassen, um sie bestmöglich auszunutzen. Somit wurde ein optimales Wohnklima geschaffen. Zugänglich ist die Wohnung über eine Außentreppe aus Stahl. Der beengte Bauplatz und die unregelmäßige Form des Bestandes mit sehr vielen Schrägen stellte die Architektin bei der Planung vor eine Herausforderung. Auch mehrere bestehende Kamine mussten berücksichtigt werden. Immer wieder mussten vom gesamten Team Lösungen für schwierige Situationen gefunden werden, die sich erst im Laufe der Abbrucharbeiten herausstellten.

Bei 80 Quadratmetern sollte es eine geräumige Wohnküche, ein Schlafzimmer, ein Büro, eine kleine Waschküche, eine Vorratskammer und ein Bad geben. Die Bauherren entschieden sich dafür, das Schlafzimmer relativ klein zu halten, dafür den restlichen Räumen mehr Platz zu geben. Auch der Tischler bewies Einfallsreichtum und bot ausgeklügelte Lösungen für den Stauraum an. Schlafzimmer und Gang trennt nicht eine gewöhnliche Mauer, sondern ein Einbauschrank, der vom Gang aus als Garderobe genutzt wird. Die Tür wurde in dieses Element integriert. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Tischler und Türenbauer war Voraussetzung, um dies realisieren zu können. Die Türen wurden allesamt in Weiß gehalten und flächenbündig eingesetzt. Ein Holzboden aus matt lackierter Eiche durchzieht die gesamte Wohnung, nur das Bad wurde gefliest. Durch den einheitlichen Boden sollte der Wohnung etwas Ruhiges und Schlichtes verliehen werden. Die indirekte Beleuchtung in Wohnbereich und

SchlanderS Tel. 0473 620 037 www.vanzometall.it Fertigung der Stahltreppe und der Balkongeländer

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Küche trägt zusätzlich zum angenehmen Raum- und Wohnklima bei. Raffstores an den Fenstern gestatten, falls erwünscht, ein sanftes Beschatten und ermöglichen trotzdem ein Verdunkeln, wenn es nötig wird. Herzstück der Wohnung ist sicherlich die angenehme lichtdurchflutete Wohnküche mit angrenzender Terrasse an der Südseite, welche vom Frühjahr bis zum Herbst viel genutzt wird. Nicht nur die Terrasse, sondern die ganze Wohnung besticht vor allem durch den schönen Ausblick über den gesamten mittleren Vinschgau. 

Bauen Sonderthema

Grundschulgebäude in Plaus umgestaltet Spätestens bis Ende Jänner dürften auch die letzten Arbeiten abgeschlossen sein und die Schule endgültig wieder in den Händen der 42 Schülerinnen und Schülern in Plaus. Mitten im Dorfkern des 700-Seelendorfes Plaus ist die zum Schulsprengel Naturns gehörende und nun umgebaute Grundschule situiert. Den Zuschlag für den Umbau und die Sanierung erhielt als Generalunternehmen die Kastelbeller Firma Baumänner, die ihrerseits ausschließlich einheimische Betriebe als Subunternehmen ins Boot holte. Geplant hat den Umbau der Grundschule Plaus Architekt Erwin Gerstgrasser, die Bauleitung hat Ing. Pius Abler übernommen. Text: Sylvia Oberhauser | Fotos: Erwin Bernhart

Allgemeines. Das umgebaute Grundschulgebäude besteht nun aus fünf Klassenräumen, einem Computerraum, drei Ausweichräumen, einem Lehrerzimmer, einem Lehrmittelraum, einem Raum für die Schulwartin und dem Mehrzwecksaal, welcher als Turnraum dient. Im Zuge der Umbauarbeiten wurde das Gebäude energetisch saniert. Dafür war es notwendig, den gesamten Gebäudekomplex mit einer stärkeren Fassadendämmung zu versehen, sowie das Dach entsprechend zu dämmen. Alle Fenster und Türen wurden ausgetauscht und in allen Räumen wurde Bodenheizung eingebaut. Das Gebäude wurde durch diese Maßnahmen auf den Standard eines Klimahauses B gebracht. Außerdem wurde das Schulhaus an das Dekret des Landeshauptmannes vom 19. August 2005 (Verordnung über die Beseitigung und Überwindung von architektonischen Hindernissen) angepasst. Hierfür wurden sämtliche sanitären Anlagen behindertengerecht umgebaut und

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Bauen Sonderthema

anstelle eines Schrägaufzuges ein Aufzug eingebaut. Im Einzelnen sahen die Umbauarbeiten folgende Maßnahmen vor: Erdgeschoss. Die Eingangshalle sollte heller gestaltet werden, dafür wurden der Eingangsbereich und das Treppenhaus großzügiger verglast. Ein Glasdach über dem Haupteingang wurde errichtet und bietet nun Schutz vor Regen und Schnee. Im westseitigen Gebäude wurde ein Klassenzimmer als Lehrerzimmer und ein Ausweichraum als Lehrmittelraum umfunktioniert. Bis dahin waren diese

Räume im Dachgeschoss untergebracht. Der Mensaraum im Erdgeschoss wurde durch das Anbringen einer Trennwand in ein Klassenzimmer umgewandelt. Die Schulausspeisung findet nun im Vorraum des Dachgeschosses statt. 1. Obergeschoss. Der Pausenraum wurde durch Öffnungen an der Nord- und Südfassade besser belichtet. Es wurde auch ein neuer Putzraum errichtet. Dachgeschoss. Im Dachgeschoss wurden zwei neue Ausweichräume geschaffen. Hier ist auch der Computerraum untergebracht. 

Freude bei Gemeindeverwalter und Bevölkerung: Die Grundschule Plaus erstrahlt nach dem mehrmonatigen Umbau in neuem Glanz, die Handwerker haben ausgezeichnete Arbeit geleistet und große Sorgfalt bewiesen

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Wolfgang Platter am Dreikönigstag, 6. Jänner 2013

Nationalpark Stilfserjoch:

Nationalparks in Österreich Vom Steppensee zu den Gletschern

Die Karte wurde der Publikation „Nationalparks in Österreich“ (marken buch) entnommen

Eine Zeitung, welche in einer Grenzregion erscheint, soll zumindest gelegentlich auch einen Blick zum Nachbarn machen. Österreich ist Südtirols Stammland und unser aller Wissen über Österreich ist im Schwinden begriffen. Dieser Erkenntnis möchte der heutige Beitrag gegensteuern, in welchem ich die österreichischen Nationalparke vorstelle.

Die österreichischen Nationalparke

In Österreich gibt es derzeit sechs ausgewiesene Nationalparke. Rechtlich ist die Ausweisung eines Nationalparks in Österreich Bundessache, während die Kompetenz zur Ausweisung von Naturparken und Biotopen als Schutzgebiete 2. und 3. Ebene beim jeweiligen Bundesland liegt. Der älteste und flächenmäßig größte Nationalpark Österreichs ist der Nationalpark Hohe Tauern. Er geht in seinem Ursprung auf die Heiligenbluter Erklärung von 1970 zurück und erstreckt sich heute über 183.000 Hektar in den Bundesländern Kärnten, Salz44 Der Vinschger Wind 1-13

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burg und Tirol. Mit dieser Fläche ist der Nationalpark Hohe Tauern heute auch der größte der insgesamt 13 Nationalparks im Alpenbogen zwischen Frankreich und Slowenien. Anlass zur seinerzeitigen Ausweisung des Nationalparks Hohe Tauern war der Interessenskonflikt zwischen der hydroelektrischen Nutzung der Umbal-Wasserfälle in Osttirol und der ökologischen Wertigkeit der Gebirgslandschaft. In Erinnerung geblieben ist auch die Besetzung der Donau-Auen bei Stopfenreuth und Hainburg östlich von Wien, als eine weitere Staustufe an der Donau zur Stromerzeugung errichtet werden sollte. Der damalige Konflikt zwischen den ökonomischen Nutzansprüchen und den ökologischen Schutzansprüchen in den Auwald-Resten und in den Altwasserarmen am großen Strom zwischen Wien und Bratislava hat mit der Ausweisung des Nationalparks Donau-Auen geendet. Die sechs österreichischen Nationalparke decken die unterschiedlichsten Landschaftsformen ab, vom Steppengebiet am

Neusiedler See und im Seewinkel im Osten Österreichs über das majestätische Flusstal der Thaya mit den spektakulären Mäandern zwischen Österreich und Tschechien im Norden Wiens bis zu den Gipfeln der Großglockner-, Großvenediger und SchoberGruppe der Hohen Tauern als dem westlichsten Nationalpark Österreichs. Auch das Tiroler Lechtal war zeitweise für die Errichtung eines Nationalparks in Diskussion. Die Tiroler Landesregierung hat 2004 die Errichtung eines Landesnaturparks im Lechtal beschlossen. Neben den sechs Nationalparken gibt in Österreich noch ca. 440 Naturschutzgebiete, welche als Landesnaturparke, Naturschutzgebiete oder Biotope klassifiziert sind. Im Bundesland Tirol sind mit den 22 Naturschutzgebieten ca. 1/5 der Landesfläche unter Naturschutz gestellt. Zum Vergleich dazu: In Südtirol machen die sieben Landesnaturparke, der Südtiroler Flächenanteil des Nationalparks Stilfserjoch und die 232 Biotope 24,4 % der Landesfläche aus.

Die Nationalparks im statistischen Porträt Nationalpark

Gründungsjahr

Hohe Tauern

1981

Neusiedler See – Seewinkel

1993

Donau-Auen

1996

Kalkalpen

1997

Thayatal

2000

Gesäuse

2002

Größe Bundesländer (in ha) 183.600 Kärnten, Salzburg, Tirol 9.673 Burgenland, Fortsetzung in Ungarn 9.300 Niederösterreich, Wien 20.825 Oberösterreich 1.330 Niederösterreich, Fortsetzung in Tschechien 11.054 Steiermark

Keltischer Hals- und Armreifen aus dem Tauerngold, Ursprung des Reichtums früherer Zeiten.

Nationalpark Hohe Tauern: Der Gletscher der Pasterze am Großglockner; Mitte: Das Nationalparkhaus BIOS in Mallnitz in Kärnten; rechts: der Mittelschrein des gotischen Flügelaltars von 1515 aus der Schule von Michael Pacher in der Pfarrkirche St. Vinzenz in Heiligenblut am Großglockner

Nationalpark Neusiedler See: Wasserfläche und Schilfgürtel; Mitte: Storchenhorst auf Hausgiebel in Apetlon im Seewinkel; rechts: Wo es noch lehmige Erde und Insektennahrung gibt, findet auch die Mehlschwalbe das geeignete Nestbaumaterial und den Lebensraum für die Aufzucht ihrer Jungen.

Nationalpark Donauauen: Die Donau von der Hainburger Brücke aus gegen die Slowakei; Mitte: Die Verhaltensforschungen von Konrad Lorenz an den Graugränsen bei Altenburg an der Donau haben die Altwasserarme als wertvolle Biotope bekannt gemacht; rechts: Auwald als Überschwemmungsgelände

Nationalpark Thayatal: Das Besucherzentrum bei Hardegg; Mitte: Die Thaya bildet die Grenze zwischen Österreich und Tschechien im Norden von Niederösterreich; rechts: Die Wildkatze ist so wie der Schwarzstorch in die Thayaauen zurückgekehrt.

Bildernachweis: Alle Fotos Wolfgang Platter

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Sport

ASC Laas Raiffeisen - 28.-30. Dezember 2012: Rennrodel Weltcup

Marmor und Rodel sind Laaser Traditionen

Viele Laaser Helfer und aufmerksame Zuschauer

N

ach nationalen und Europa-Veranstaltungen hat Laas auch den Weltcup souverän bewältigt. Das Rodel-

rennen vor Silvester wurde perfekt organisiert, wie die FIL Vertreter, Josef Fendt und Alfred Jud, anerkannten. 10

FEUERWEHRBALL

im Haus der Dorfgemeinschaft Kortsch

SA 12.01.2013 / AB 20:00 UHR LIVE Unterhaltung mit

Die Vinschger

PREISJASSEN & 1-er POSCHN SO 13.01.2013 / AB 13:30 UHR

Tage nachder einführenden Pressekonferenz ging es mit Trainings und Qualifikationsrennen los. Am Freitag, wie es nur in Laas geschieht, wurde eine hl. Messe für alle Rodler abgehalten. Wegen des Silvestertages waren 8 Nationen dabei, in Passeier werden es 15 sein. Nachher kam der Umzug durch das Dorf, Begrüßung von Gästen und Behörden - LR Richard Theiner in Vertretung vom LH, LA Veronika Stirner und Josef Noggler, die BM von Laas, Latsch, Schlanders und die Malser VizeBM Sibille Tschenett mit Panflötenmusik von Wolfgang Joos aus Stuttgart und Danza furiosa von Nicola Elze aus München. Der Pfarrer Arthur Wert war beim weltlichen Teil der Veranstaltung nicht mehr dabei. Dann ein Essen im Altersheim. Am Samstag und am Sonntag fanden die Wettkämpfe statt. Bei den Männern Italien/Südtirol - Siege von Patrick Pigneter und Florian Clara im Doppel. RodelAss Patrick gewann auch im Einzel, mit Bronze für seinen Mannschaftskollegen Hannes Clara, der starke Österreicher Thomas Schopf holte Silber. Bei den Damen war die Russin Ekatharina Lavrentjewa einfach zu stark für alle und siegte mit einem Vorsprung von 2,5 Sekunden vor Greta Pinggera, die sehr gut fuhr und auf ihrer Seite hat, dass sie 13 Jahre jünger ist als die So war das Podium, bevor die Russin Lavrentjewa als Letzte am Start die beste Zeit erobert hat: Greta 1., Evelyn 2., Sara 3.

FF KORTSCH Sorgt für euer Wohlbefinden.

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blonde Russin. Bronze für die Südtirolerin Evelyn Lanthaler und 4. Platz für die 17-jährige Sara Bachmann, welche die Steinmetzschule Laas besucht und bei der Eisskulptur an der Piste mitwirkte. Um das Rodeln als Olympische Disziplin fit zu machen, wurde das Reglement geändert mit Teilnahme-Recht für jede Nation und Einführung des Nationen Cups für die im Welt Cup nicht qualifizierten RodlerInnen. Bei den Damen Sieg für Melanie Schwarz vor der Südtirolerin Carmen Planötscher. Beim Teambewerb erster Platz für Russland dank der Superleistung von Ekatharina Lavrentjewa und Silber für die Azzurri. Die Organisation und die Bahn mit der leidenschaftlichen Betreuung von Erich Trenkwalder wurden von Fachleuten wie den FIL Delegierten Josef Ploner in höchsten Tönen gelobt. (lp)

Der 2-malige Weltmeister Anton Blasbichler hat gerade das Ziel erreicht

Sport

Das Finale der Männer auf der mit Flutlicht beleuchteten Piste in Tschierv

Val Müstair

Tour de Ski

begeistert Tausende Zuschauer I

nnerlich bewegt verfolgte Ok-Chef Alfred Lingg die Siegerkür im Zielgelände. Seine Rührung verriet, dass nun alle Last und Anspannung von ihm gewichen waren. Als Verantwortlicher hatte Lingg zusammen mit seinem Team, darunter viele Helfer aus dem Vinschgau, die zweite Etappe der Tour de Ski zum Erfolg geführt. Trotz aller Skepsis im Vorfeld. Und er schreibt Geschichte, als Chef der größten Sportveranstaltung, die das Münstertal je gesehen hat. Das ist die beste Empfehlung für die Bewerbung Graubündens für die Winterolympiade im Jahr 2022. Eine Herausforderung für die Organisatoren im Münstertal war es, Sponsoren zu finden und die Infrastrukturen auf der „grünen Wiese“ bei Tschierv zu errichten. Die Mühen in der langen Vorbereitungszeit haben sich gelohnt. Alles klapp-

te perfekt. Die Loipen waren bestens präpariert und die Wetterbedingungen günstig. Die Athleten waren begeistert und die Zuschauer kamen in Scharen, um die Sprintrennen der Damen und Herren zu verfolgen. Von rund 6.000 ist die Rede, darunter befanden sich Gian Franco Kasper, Chef des internationalen Olympischen Komitees und der Bundespräsident Ueli Maurer. Begeiste-

rungsstürme brausten auf, als Lokalmatador Dario Cologna in die Ausscheidungsrennen ging. Im Finale stolperte er im entscheidenden Moment und verspielte einen möglichen Sieg. Dieser hätte der Veranstaltung die Krone aufgesetzt. Doch auch Colognas vierter Platz wurde bejubelt. In der Endabrechnung nach neun Etappen eroberte Cologna den zweiten Platz vor dem Rus-

v.l.: Großrat Georg Fallet aus Müstair, Raimund Pali aus Schluderns mit dem Schweizer Bundespräsidenten Ueli Maurer

sen Alexander Legkow. Die Großveranstaltung wurde von zahlreichen Fernsehteams live in alle Welt übertragen. Eine unbezahlbare Werbung für das Münstertal. Der Grundstein ist gelegt worden, dass die Tour de Ski in zwei Jahren wieder dort Halt machen kann. Doch vorerst können Alfred Lingg und sein Team den großartigen Erfolg genießen. (mds)

OK-Chef Alfred Lingg, Organisationstalent aus Schluderns

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Sport

SportWind

Martell – Biathlon: Italien Pokal

Schnee, Organisation und Wachstum der Jugend

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Der 23-jährige David Lee ist ein vielseitiger Sportler: Zuerst Fußball, mit 6 Jahren angefangen, sagt der Vater Patrick, ein Marteller aus Irland, bei den Junioren von Latsch, 3 Jahre in der Kampfmannschaft von Goldrain, für Fußball ist David noch aktiv in Morter. Als Biathlet war er 3 Jahre im Landeskader. Im Bild mit Markus Perkmann, Betreuer der Freizeit-Mannschaft von Morter/Martell

er Wettkampf des Italien Pokal kam früher als erwartet, denn am 9. u. 10. März wäre die Veranstaltung vorgesehen gewesen. Entscheidend war die Schneemenge (vom Vermögen der 40 freiwilligen Mitarbeiter begleitet). BM Georg Altstätter hat sehr effizient die Organisation geleitet. Die 112 Athleten konnten bei idealen Bedingungen wettkämpfen. Siegerinnen bei den Damen

Verstärkung mit klaren Absichten. Als Tabel-

lenführer der 2. Liga zeigt Kastelbell/Tschars klar Aufstiegs-Absichten. Der Stürmer Gianluca Tuttolomondo wird nämlich in der Rückrunde der Mannschaft von Nanni gehören. (lp)

v.l.: Peter Tumler und Paul Traut, Jakob Bachmann jubelt mit

v.l.: Chiara Hasler (Studentin der Sportschule Mals aus Liechtenstein), Lisa Ratschiller, Andrea Ladurner, Anne Gufler

waren die Südtirolerinnen Annika Weissenegger und Carmen Runggaldier (perfekt im Laufen und beim Schießen) mit Martina Sirigu aus Piemont. Bei den Männer-Senioren Thierry Chenal aus Aosta, Thomas Bormolini und Daniel Taschler, Xavier Guidetti und Patrick Braunhofer bei den Jüngeren. Andauernde gute Leistungen der AthletInnen des ASV Martell/Raiffeisen. Sprint am 8.12.12: Bei 37 Anwärtern wurde Peter Tumler 2. , Jan Kuppelwieser 4.,

Paul Traut 10., Jonas Stieger 19., bei den Giovani war Andreas Rinner 13. Bei den 27 Anwärterinnen wurde Lisa Ratschiller 3., Chiara-Maria Hasler 5., Andrea Ladurner 9., Anne Gufler 19.. Verfolgung am 9.12.12. Bei den Giovani war Andreas Rinner 12., bei den Anwärtern war Paul Traut 3., Peter Tumler 4., Jan Kuppelwieser 7., Jonas Stieger 19.. Bei den Anwärterinnen war Andrea Ladurner 4., Lisa Ratschiller 5., ChiaraMaria Hasler 7., Anne Gufler 21.. (lp)

LAC Vinschgau Raiffeisen

40 Jahre Leichtathletik mit Leidenschaft

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ie Leichtathletik ist laut „La gazzetta dello sport“ die Sportart mit den meisten Akademikern. Dass dem so sei bemerkte Landesrat Richard Theiner gleich zu Beginn seiner Ansprache. Noch niemals habe er es erlebt, gleichzeitig mit vier seiner ehemaligen Sportlehrer in einem Raum zu sein: Erwin Schuster, Schöpf Günther, Siegmar Trojer und Roman Tappeiner. Vereinspräsident Heinrich Pohl (Bild links) hob die Bedeutung der Wertevermittlung und Faszination der Leichtathletik hervor. Die Rede übernahm dann Gründungspräsident 48 Der Vinschger Wind 1-13

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v.l.: Michael Traut, Peppi Ortler, Richard Theiner, Fabian Waldner, Michaela Patscheider, Petra Tappeiner, Sepp Rinner

Sepp Rinner und übermittelte den anwesenden Gästen im Raiffeisensaal des Culturforum Latsch die nostalgischen und zarten Anfänge der Leichtathletik nach der Vereinsgründung vor vierzig Jahren. In nahezu unheimlicher Ruhe wurde die Rede des Latscher Bürgermeisters vom Publikum entgegengenommen, bevor Bankdirektor

Josef Ortler als Vertreter des Hauptsponsors, der Raiffeisenbanken des Tales, die Ansprachen abschloss. Nach der Prämierung der amtierenden Landesmeister, Petra Tappeiner, Michaela Patscheider und Fabian Waldner, führte der Moderator Josef Platter, der übrigens auch seit vierzig Jahren im Lac tätig ist, zum Buffet über.

Nach dem kulinarischen Teil der Feier wurde ein knapp einstündiger Diavortrag mit Bildern aus den ersten dreißig Jahren der Vereinstätigkeit präsentiert. Mit verschieden en Wortmeldungen und in gemütlichen Runden vor den Präsentationstischen nostalgischer Erinnerungsgegenstände und Bar klang der Abend aus. (ah)

Sport

SSV Naturns Raiffeisen/Industriepool

Keine schlechte Hinrunde O

-Ton Günther Pföstl: Ich bewerte die Hinrunde mit den erreichten 16 Punkten als zufriedenstellend. Natürlich sind wir nach der abschließenden Niederlage gegen das Tabellenschlusslicht aus Alense enttäuscht. Man hätte in diesem Spiel einen direkten Konkurrenten distanzieren können und die erste Halbserie mit 19 Punkten und sechs Punkten Abstand auf die Abstiegsränge beenden können. Aber wir sind mehr oder weniger in unserem Marschplan. Ich erinnere mich auch noch gut daran, dass im Sommer die meisten Fußballexperten keinen Pfifferling auf unsere neu, hauptsächlich mit jungen, einheimischen Spielern formierte Mannschaft, gegeben haben. Wenn man dann noch bedenkt, dass uns einige Leistungsträger (Moriggl, Köllemann, Cosa, Pohl) über mehr oder weniger längere Zeiträume ausgefallen sind, dann kann man mit dem Erreichten mehr als zufrieden sein. Leider haben wir uns mit den vielen roten Karten selbst geschwächt. Die Disziplin muss unbedingt besser werden. Die Oberliga ist heuer ausgeglichener denn je und es wird eine enge Angelegenheit um den Titel und um den Abstieg.

Die Oberligamannschaft des SSV Naturns samt Vorstand, Trainer- und Betreuerteam wurde von der Baufirma Othmar Schönthaler mit neuen Trainingsanzügen eingekleidet

Zwei Drittel der Teams werden bis lange in die Rückrunde hinein um den Klassenerhalt kämpfen. Erschwerend dazu kommt noch, dass wegen der prekären Lage der regionalen Mannschaften in der Serie D, vier oder sogar fünf Vereine aus der Oberliga absteigen können. Wir wollen aber unbedingt in der höchsten regionalen Klasse drin bleiben und unsere Mannschaft wird nach der Winterpause wieder richtig Gas geben. Ich glaube, dass es die Oberliga in dieser Form nur mehr eine weitere Saison geben wird. Denn nach der Abschaffung

des Regionalkomitees gibt es im Fußballverband Interessen, welche auf eine Südtiroler und eine Trientner Oberliga, wie es heuer bereits bei den regionalen Jugendmeisterschaften geschehen ist, abzielen. Dies wäre ein weiterer Rückschritt für den Fußballsport in unserer Provinz. Für den SSV Naturns aber ein Grund mehr, in der höchsten Spielklasse drin zu bleiben. Leider sind der Trennung der Komitees auch die Schiedsrichter zum Opfer gefallen. Die Leidtragenden sind die Südtiroler Vereine in der Oberliga, denn man spielt viel lieber im

Schnals - Eishockey

Eröffnung der Heimsaison

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n Schnals wird Eishockey auf Natureis gespielt, deswegen werden Meisterschaftsspiele zuerst auf den Plätzen der Gegner ausgetragen, um ab Dezember in eine Serie von Heimspielen zu starten. Diese wurde erstmals in der Saison 2012/2013 feierlich eröffnet. Am Samstag, 8. Dezember 2012 trafen sich die eishockeybegeisterten Schnalser in der Sportzone Texel in Unser Frau, um ihre

Heimsaison zu eröffnen.Eingeleitet wurde die Feier mit einem Spiel in dem sich ehemalige und aktuelle Athleten der Ice Bears Schnals gegenüberstanden. Der Spaßfaktor der Partie war sehr hoch,trotzdem wurde sich gegenseitig kein Zentimeter Eis geschenkt.Nach dem Spiel wurde zusammen mit den Fans direkt auf dem Eis mit Musik,Glühwein und Gulaschsuppe gefeiert.Nicht wenige

Trentino mit einem Schiri aus der Nachbarprovinz, als sich bei einem Heimspiel über die schrecklichen Leistungen der Pfeifenmänner unseres Landes ärgern zu müssen. Die Leistungen der Unparteiischen bei den meisten Heimspielen des SSV Naturns waren schlicht und einfach sehr schlecht und niemals oberligawürdig. Das einzige Ziel unseres Vereins bleibt der Klassenerhalt in der Oberliga. Um dieses zu erreichen, werden Verein, Mannschaft und Trainer alles geben! Günther Pföstl

scheuten den Kontakt mit dem Eis und wagten sich gemeinsam mit den Spielern auf die Kufen,nicht gerade angenehm an einem sehr windigen Abend und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Doch wie auch bei allen Heimspielen der Ice Bears ließen sich die treuen Fans nicht durch die Kälte abschrecken und feierten gemeinsam einen gelungenen Auftakt der Heimsaison. Das Eishockeyteam der Ice Bears Schnals bedankt sich für die Unterstützung und wünscht allen einen guten Rutsch ins Jahr 2013! Christian Gamper 10.01.13

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Sport

Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen

Vinschger mischen beim Saisonauftakt vorne mit

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inen gelungenen Start in die Saison 2012/13 feierten die Schwimmerinnen und Schwimmer des Schwimmclub Vinschgau/ Raiffeisen und des SSV Naturns. Beim ersten Wettkampf der Saison, der in Wörgl statt-

fand, kamen die Vinschger mit einem kompletten Medaillensatz und vielen persönlichen Bestzeiten nach Hause. Jakob Gerstgrasser siegte über 50 m Rücken in 43,33 Sekunden, die Naturnserin Miriam Innerhofer sicherte sich Silber über

ASV Mals Fußball

Reise der Dankbarkeit

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in besonderes Highlight bot der ASV Mals - Fußball einigen Funktionären, Betreuern und freiwilligen Helfern: Gemeinsam ging es Ende November nach München zum Spitzenspiel in der deutschen Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und Hannover 96. Dies als Anerkennung für die unentgeltliche und freiwillige Vereinsarbeit über das ganze Jahr!

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50 m Freistil in 31,83 Sekunden und ihre Vereinskollegin Sonja Profaizer gewann Bronze über 50 m Rücken in 35,19 Sekunden. Ivandro Gögele gewann die Silbermedaille über 50 m Brust in 52,29 Sekunden. Auch Lukas Hanny schwamm

in seiner Kategorie über 50 m Brust die drittbeste Zeit, wurde aber wegen eines technischen Fehlers disqualifiziert. Karoline Wielander schrammte über 50 m Brust in 39,98 Sekunden knapp am Podest vorbei und belegte den sehr guten fünften Platz. Plätze unter den besten Zehn sicherten sich zudem Nadia Windegger, Emma Rainer und Lukas Niedermair. Einen guten ersten Saisonauftritt zeigten Mara Sulzer, Eva Schweitzer, Julia Höller, Hannah Ratschiller, Annalena Götsch, Vanessa Fliri, Lisa Maringgele, Sophie Abler und Michael Niedermair. Eine Woche später, beim FINSchwimmen in Meran, siegte Miriam Innerhofer über 50 m Freistil und gewann zudem Silber über die Rückendistanz. Jakob Gerstgrasser holte sich die Bronzemedaille und Lukas Hanny musste sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. (sam)

Sport

Interview mit Michael Burger

„Was mich zum Laufen bewegt“ Vinschgerwind: Waas bewegt Sie zum Laufen? Michael Burger: Es gibt viele Sportler, die sich - wie ich - am Morgen vor dem Wettkampf oder kurz vor dem Start fragen: „Warum mach’ ich das eigentlich?“ Die Antwort darauf sollte einfach sein: „Weil es Spaß macht und weil ich die Herausforderung mag. Ein Grund für die Teilnahme an Wettkämpfen ist der Wunsch, die eigene Leistung zu verbessern. Wenn man sich aber im Vorfeld zu viele Sorgen macht und Angst hat zu versagen, wird es schwer, eine gute Leistung abzugeben.

Haben Sie Angst zu verlieren? Wenn man erfolgreich ist, muss man sich als Sportler auch die Freiheit nehmen dürfen, zu verlieren. Niemand verliert gerne, aber manchmal klappt es einfach nicht. Manchmal bemüht man sich zu sehr und verliert deshalb. Wichtig ist in solchen Momenten, Familie oder Freunde zu haben, die einem den Rücken stärken und

jede Leistung akzeptieren, egal wie gut oder schlecht. Wie verhalten Sie sich vor dem Start? Vor dem Start hat es keinen Sinn, sich zusätzlich verrückt zu machen und sich zum Beispiel über das Wetter aufzuregen. Man kann es nicht ändern. Für schlechtes Wetter kann man sich vorher Strategien überlegen, mit denen man dann gut durch den Wettkampf kommt. Auch die Ausreden der Sportkollegen, die immer meinen, sie hätten nicht gut trainiert, wären nicht fit, nicht in Form etc. sollte man einfach überhören und auch nicht kommentieren. Es ist viel besser, „bei sich“ zu bleiben und an sich zu glauben. Es ist wichtig, Vertrauen in die eigene Wettkampfvorbereitung und Leistungsfähigkeit zu haben. Ein guter Sportler zeichnet sich dadurch aus, dass er sein Selbstvertrauen während eines Wettkampfs beibehält. Die Zeit vor dem Start ist viel Kopfsache, man sollte versuchen, die richtige Mischung aus Vorspannung und souve-

räner Gelassenheit zu finden. Der Körper ist in „Alarmbereitschaft“, er ist „kampfbereit“. Nervosität ist ganz normal, besonders dann, wenn es „um die Wurst“ geht, wie bei wichtigen Wettkämpfen oder Prüfungen. Welchen Tipp können Sie anderen Sportlern geben? Zur Vorbereitung hilft es, sich eine Packliste zu machen und am Abend zuvor die Tasche zu packen und alles zur Sicherheit abzuhaken. Am besten sollte man auch schon überlegen, was man frühstücken möchte und alles bereit legen. Dann sollte man in Ruhe schlafen gehen. Der Weg zum Wettkampf sollte bekannt sein, aber planen sie trotzdem genug Zeit ein, um auf jeden Fall rechtzeitig am Start zu sein. Wenn man mit der Mannschaft unterwegs ist, gibt es Mannschafts-Rituale. Oder es genügt schon die gemeinsame Vereinskleidung. Das Gemeinschaftsgefühl hilft, sich zu beruhigen. Wie sich die Nervosität zeigt, wie stark sie ist und wann sie kommt, ist vor jedem Wettkampf unterschiedlich und sie ist verschieden von Athlet zu

Athlet. Wichtig ist, dass man die Nervosität „im Griff hat“ und dass man eine WettkampfVorfreude entwickelt, um den Tag und den Wettkampf zu genießen. Wenn der Kopf signalisiert „Ich schaffe das!“, dann schafft man es auch. Es ist wichtig, sich auf die Herausforderung zu freuen. Und dann einfach nach dem Motto zu starten: In der Ruhe liegt die Kraft! Interview: Leonardo Pellissetti

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