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TITELPORTRÄT

Broetje-Automation TITELSTORY

Unternehmensverkäufe BUSINESS IN WESER-EMS

Marktübersicht Wirtschaftsprüfer MANAGEMENT

CRM – Customer Relationship Management Ausgabe 8 · 5. Jahrgang Oktober 2012 · 2,80 €

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EDITORIAL

Wie Top sind Sie als Arbeitgeber?

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Beste Arbeitgeber im Nordwesten gesucht!

achkräftemangel, demografischer Wandel, Employer Branding – all diese Themen beschäftigen auch uns regelmäßig. Speziell der Bereich Employer Branding, oder besser gesagt die Entwicklung einer Arbeitgebermarke, ist präsenter denn je. Bei immer mehr Berufsgruppen müssen Sie sich heutzutage bei einem potenziellen Mitarbeiter bewerben, nicht umgekehrt. Und der potenzielle Mitarbeiter hat eine Vielzahl von Tools, die er nutzen kann, um Sie als (Wunsch-)Arbeitgeber zu durchleuchten. Haben Sie die Internetseite www.kununu.com schon auf Ihr Unternehmen überprüft? Dort können Azubis und Mitarbeiter ihre Arbeitgeber bewerten. Vielleicht sind Sie dort bereits präsent und wissen es gar nicht.

Wettbewerb „Beste Arbeitgeber Nordwest“ In vielen Unternehmen bleibt die Frage, ob man bei den Mitarbeitern als guter Arbeitgeber gesehen wird, meist nur unter der Hand beantwortet. Eine validierte Auswertung der Mitarbeiterzufriedenheit durch einen externen Dienstleister trauen sich bislang eher wenige Unternehmen. Doch genau dadurch bekommen Sie erst einen tatsächlichen Eindruck davon, ob und warum Ihre Belegschaft gerne bei Ihnen arbeitet.

Das alles zu qualifizieren, ist die Idee hinter dem neuen regionalen Arbeitgebersiegel „Beste Arbeitgeber Nordwest“. Gemeinsam mit dem Hamburger Faktenkontor haben wir diese Zertifizierung entwickelt! Wer ab nächstem Jahr dieses Siegel trägt, dokumentiert damit seine gute Personalarbeit. Wir reduzieren uns dabei bewusst auf den Nordwesten, denn jeder Dritte Arbeitnehmer eines Unternehmens kommt direkt aus der Region!

Was macht „Beste Arbeitgeber Nordwest“ aus?  Es ist kein käufliches Siegel und damit ein wirkliches Qualitätsmerkmal!

 Die teilnehmenden Unternehmen erhalten,

selbst wenn Sie nicht die nötige Punktzahl erreichen und kein Siegel bekommen, eine brauchbare Dokumentation – mit dem Nutzen, Potenziale aufzudecken und natürlich den Ist-Zustand zu analysieren. Somit haben Sie die Chance, sich zu verbessern.  Mit der Prof. Sarges Unternehmensgruppe konnten wir die besten Fachleute für diesen Bereich als Kooperationspartner gewinnen. Und nun braucht es eigentlich nur noch eins: Mutige Unternehmen, die mitmachen! Und das müssen nicht nur die Großen sein. Für jedes Unternehmen mit einer Belegschaft ab 15 Personen ist dieser Wettbewerb und die damit verbundene Analyse und Beratung absolut spannend und definitiv am Puls der Zeit! Seien Sie dabei! www.bester-arbeitgeber-nordwest.de www.facebook.com/Beste.Arbeitgeber.Nordwest

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Rufen Sie uns an! 0 54 61/94 02-23

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INHALTSVERZEICHNIS

Composed to compete

Nur weitsichtiges Handeln führt zum Ziel

Broetje-Automation liefert Hightech für den Flugzeugbau

Unternehmensverkauf frühzeitig planen

52 Marktübersicht Maschinenbau

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Auftragslage besser als gedacht

AKTUELL

BUSINESS IN WESER-EMS

8 Beste Arbeitgeber Nordwest 2013 Gesucht:

21 Marktübersicht Maschinenbau

10 Expo Real – „Top-Fachkräfte auf unsere Region aufmerksam machen“ Interview mit Dr. Dirk

28 Gemeinschaftskonten in der Ehe können Schenkungsteuer auslösen

Attraktive Arbeitgeber der Region!

Lüerßen

12 Regenerative Energie für regionale Wertschöpfung Landkreis Osnabrück steigt in die Energieversorgung ein

14 ice:2012 Trends und Themen der IT-Szene

TITELPORTRÄT www.beste-arbeitgeber-nordwest.de

Gemeinschaftskonten häufig Gegenstand steuerlicher Außenprüfungen

29 Marktübersicht Wirtschaftsprüfer Steuerverwaltungspraxis bei Auslandsaktivitäten fraglich

36 Nach der Scheidung kommt die Steuer Bei einer Scheidung sind mehr als nur das Sorgerecht und der Unterhalt zu klären

38 Energieeffizienz beim Gebäudebetrieb Heizen

TITELSTORY

NAMEN & NACHRICHTEN

52 Nur weitsichtiges Handeln führt zum Ziel

44 CAMELOT | megova medienkompetenz 45 Coldewey | BP Lingen

WESER-EMS MANAGER 08/12

Auftragslage besser als gedacht

16 Composed to compete Broetje-Automation liefert Hightech für den Flugzeugbau

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21

Unternehmensverkauf frühzeitig planen

mit der Wärmepumpe

INHALTSVERZEICHNIS

Marktübersicht Wirtschaftsprüfer Steuerverwaltungspraxis bei Auslandsaktivitäten fraglich

29 Ralf Terheyden Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

Kompetenz in Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Treuhand

Kennen Sie Ihre Kunden?

38 Energieeffizienz beim Gebäudebetrieb

CRM – Teure Spielerei oder sinnvolle Organisationshilfe?

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in Oldenburg und Cloppenburg

Heizen mit der Wärmepumpe

Beraten. Einfach. Gut. 46 Erwin Müller | BSH IT Solutions | zukunftsenergien nordwest 47 LBD | Autogalerie Schlickel 48 VRG-Gruppe | gisunt

MANAGEMENT 61 Alternative Antriebe Gib Gas! 64 Tor zur Welt Jade-Weser-Port eröffnet 68 Kennen Sie Ihre Kunden? CRM – Teure

Spielerei oder sinnvolle Organisationshilfe?

72 ECM-Anwenderbericht Nietiedt Gerüstbau GmbH profitiert von maßgeschneiderter ECM-Lösung

PRIVAT 74 Schleppjagd auf Schloss Clemenswerth Mit Fuchs und Meute quer über den Hümmling

EVENT 76 Weser-Ems Manager Golfcup Optimale Bedingungen auf dem Green

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RUBRIKEN

Ammerländer Heerstraße 70 26129 Oldenburg

3 Editorial 50 Insolvenzen 82 Impressum/Vorschau

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UNTERNEHMENSPORTRÄTS

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20 emt automation 26 APULLMA Maschinenfabrik 27 altera Hotel im Herbartgang 35 FTSP-Gruppe 37 Meyer Systemtechnik 58 Jürgen Franzen Gruppe

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AKTUELL Beste Arbeitgeber Nordwest 2013

Beste Arbeitgeber Nordwest 2013 Gesucht: Attraktive Arbeitgeber der Region!

D

er Wettbewerb um geeignete Mitarbeiter nimmt spürbar zu. In dieser Konkurrenzsituation wird es für Unternehmen zunehmend wichtiger, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Vor diesem Hintergrund haben Prof. Dr. Werner Sarges von der Helmut-SchmidtUniversität Hamburg, das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung sowie das regionale Wirtschaftsmagazin WESER-EMS MANAGER den Wettbewerb „Beste Arbeitgeber Nordwest“ ins Leben gerufen.

Die Teilnehmer müssen eine Mindestpunktzahl erreichen, um das Gütesiegel „Beste Arbeitgeber Nordwest 2013“ zu erhalten. Damit können die Unternehmen bei Bewerbern, eigenen Mitarbeitern und Kunden punkten. Zudem liefert die wissenschaftliche Rückmeldung wertvolle Hinweise zur Verbesserung der eigenen Personalarbeit. Teilnehmer, die die Mindestpunktzahl nicht schaffen, bekommen eine fundierte Grundlage zur Weiterentwicklung ihrer Personalarbeit und bekommen für die Teilnahme am nächsten Wettbewerb 2014 Sonderkonditionen. Anmeldeschluss ist der 31.01.2013.

Nachgefragt bei Studienleiter Professor Dr. Werner Sarges Prof. Dr. Werner Sarges ist emeritierter Professor der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und Experte für berufliche Eignungsdiagnostik. Gemeinsam mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung betreut er die Mitarbeitererhebungen bei den Unternehmen, die am Wettbewerb „Beste Arbeitgeber Nordwest“ teilnehmen. Die wissenschaftliche Methodik dahinter hat er selbst maßgeblich mitgestaltet. WEM: Herr Professor Dr. Sarges, seit wann gibt es die Wettbewerbe „Beste ArbeitgeINTERVIEW ber ….“ bereits? Prof. Dr. Werner Sarges: Seit 2008 gibt es den Wettbewerb, der mit „Hamburgs beste Arbeitgeber 2009“ startete und inzwischen neben der Region Nordwest auch in Berlin, München, Rhein-Main und Bremen stattfindet. WEM: Welche wissenschaftliche Methodik wird angesetzt? Prof. Dr. Werner Sarges: Wir erfassen drei Dinge. Zum einen erheben wir über ein aus der Persönlichkeitsdiagnostik entlehntes und für die Einschätzung von Orga-

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WESER-EMS MANAGER 08/12

nisationen weiter entwickeltes Konstrukt die sog. Firmenpersönlichkeit eines Unternehmens. Diese Methode stammt von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Dann erfassen wir grundlegende Informationen über die Firmenkultur durch eine von der Universität Mannheim stammende Kurzskala. Letztlich sammeln wir Daten zu relevanten Grundfacetten des bekannten EFQM-Modells, das von der European Foundation for Quality Management stammt. WEM: Welchen Nutzen haben die teilnehmenden Unternehmen durch die Auswertung? Prof. Dr. Werner Sarges: Die teilnehmenden Unternehmen erhöhen im Falle einer Platzierung in der Bestenliste ihre Sichtbarkeit massiv und nachhaltig. Zusätzlich erhalten sie eine auf wissenschaftlicher Basis erhobene fundierte Rückmeldung über den Status Quo im Unternehmen. Außerdem erhalten teilnehmende Unternehmen konkrete Hinweise auf mögliche Entwicklungsfelder im Bereich Mitarbeiterbindung, Personalmarketing und Employer Branding. Zusätzlich erhalten die Unternehmen einen ausführlichen Benchmark-Report und können sich mit anderen Firmen detailliert vergleichen.

WEM: Wie wird die Anonymität der Teilnehmer (Mitarbeiter) gewährleistet? Prof. Dr. Werner Sarges: Die Teilnehme erfolgt ohne Nennung von Namen oder anderen Daten, die einen Rückschluss auf den Bearbeiter ermöglichen. WEM: Inwieweit lassen sich aus den Ergebnissen tatsächliche Handlungsstrategien ableiten? Prof. Dr. Werner Sarges: Für die Verantwortlichen in den Firmen lassen sich sehr eindeutig Felder benennen, an denen der Anspruch an den gewünschten Umgang miteinander von der wirklich „gelebten“ und in den Ergebnisberichten des Wettbewerbs dokumentierten Unternehmenskultur abweicht. WEM: Was unterscheidet das Siegel „Bes­ter Arbeitgeber Nordwest“ von anderen Arbeitgebersiegeln? Prof. Dr. Werner Sarges: Dieses Siegel erhält nur, wer konstant bestehende und empirisch validierte Mindestanforderungen erfüllt. Darüber hinaus werden die durch die Befragung erhobenen Daten durch ein Expertengremium im Zuge eines Audits vor Ort stichprobenartig persönlich überprüft.

Beste Arbeitgeber Nordwest 2013 AKTUELL

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16.08.2012

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AKTUELL Interview

Expo Real – „Top-Fachkräfte auf unsere Region aufmerksam machen“ Interview mit Dr. Dirk Lüerßen

D

ie Expo Real gilt als internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen. Die Preise für einen Stand sind mehr als happig und beginnen für einen kleinen Reihenstand im fünfstelligen Bereich. Alleine der Besucherausweis kostet für die dreitägige Fachmesse in München über 400 Euro. Die Wachstumsregion Ems-Achse wird sich in diesem Jahr erneut präsentieren. Über die Erwartungen und Chancen dieser Messe sprach WEM-Redakteur Nicholas Salagaray mit Dr. Dirk Lüerßen, dem Geschäftsführer der Wachstumsregion Ems-Achse.

WEM: Herr Dr. Lüerßen, seit wie vielen

Jahren sind Sie auf der Expo Real aktiv?

Dr. Dirk Lüerßen: Die Wachstumsregion Ems-Achse war 2009 das erste Mal auf dieser Messe. In diesem Jahr werden wir die Region dort also zum vierten Mal präsentieren. WEM: Warum sind Sie auf der Expo Real vertreten? Dr. Dirk Lüerßen: Es ist die internationa-

le Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Inves­titionen. Über 35.000 Fachbesucher aus rund 70 Ländern erreicht man nirgends so geballt wie in München. Der persönliche Kontakt und das direkte Kennenlernen auf so einer Messe sind dabei durch nichts zu ersetzen. Internet und Drucksachen ermöglichen es zwar, viele Informationen zu streuen – doch das ersetzt nicht das Gespräch und die persönliche Ansprache. Zugleich bietet uns der „Career Day“ auf der Expo Real die Möglichkeit, TopFachkräfte auf unsere Region aufmerksam zu machen.

WEM: Mit wie vielen Unternehmen sind Sie in diesem Jahr vertreten? Und was für Unternehmen sind das vornehmlich? Dr. Dirk Lüerßen: Wir sind diesmal mit fünf Betrieben, die vor allem aus dem Be-

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WESER-EMS MANAGER 08/12

Das Team der Wachstumsregion Ems-Achse ist bereits zum vierten Mal auf der Expo Real vertreten.

reich Projektentwicklung und Bau kommen, auf der Messe. Dazu kommen „natürlich“ die Landkreise und die kreisfreie Stadt Emden. Außerdem sind die Städte Lingen und Nordhorn sowie die Gemeinden Emsbüren und Spelle dabei. Insgesamt bieten wir an unserem Stand also einen für Investoren äußerst ansprechenden Mix.

WEM: Im letzten Jahr waren Sie bereits erfolgreich mit einem Stand vertreten. Welche konkreten Projekte und Investitionen sind daraus hervorgegangen? Dr. Dirk Lüerßen: Die beteiligten Firmen haben einige Abschlüsse erzielen können. Bei den Kommunen geht es eher darum, sich langfristig bekannt zu machen. Die Expo Real ist keine Messe, auf der direkt Gewerbeflächen verkauft werden. Hier geht es eher darum, sich als attraktiver Wirtschaftsstandort zu etablieren. WEM: Die Wachstumsregion Ems-Achse ist mit vielen angeschlossenen Landkreisen und Unternehmen räumlich sehr breit aufgestellt. Wie lassen sich die unterschied-

lichen Bedürfnisse und Interessen der Beteiligten „unter einen Hut“ bringen?

Dr. Dirk Lüerßen: Alle Beteiligen wissen, dass wir nur in einem starken Verbund wie der Ems-Achse überhaupt wahrgenommen werden. Außerdem ist die Messe alles andere als günstig. Deshalb ermöglicht erst unser gemeinsamer Stand allen Partnern eine Präsentation zu einem angemessenen Preis. WEM: Was sind derzeit die wichtigsten

Themen und Projekte der Ems-Achse?

Dr. Dirk Lüerßen: Zurzeit spielt die Infrastruktur in unserer Region eine besondere Rolle. Im Gespräch mit den Abgeordneten aus der Region und Verantwortlichen in Hannover, Berlin und Brüssel versuchen wir, die wichtigsten Themen, die Straße, Schiene und Wasser umfassen, voranzutreiben. Dazu haben wir unter anderem eine Broschüre erstellt, die die wesentlichen Infrastruktur-Vorhaben in der Ems-Achse enthält. Neben dem konkreten Nutzen und dem Sachstand haben wir dabei auch die nächsten notwendigen Schritte erläutert.

Interview AKTUELL

WEM: Was erwarten Sie von der diesjäh-

Das zweite große Thema ist die Herausforderung, ausreichend Fachkräfte für die Unternehmen, Kommunen und Einrichtungen zu finden. Mit unserer Fachkräfteinitiative setzen wir dabei über 30 Maßnahmen um, unter anderem bundesweite Messeauftritte, die Kinder-Notfallbetreuung, die Sommerakademie für Schülerinnen und Schüler oder unser Stellenportal jobachse.de.

rigen Expo Real?

Dr. Dirk Lüerßen: Die Teilnahme soll uns bei den Entscheidungsträgern für Investitionen und Gewerbeansiedlungen noch bekannter machen. Dabei profitieren wir natürlich auch von unserer Fachkräfteinitiative und unserem insgesamt guten Ruf. Wir haben schon im Vorfeld Anfragen von Interessenten erhalten, die uns auf der Messe „endlich mal persönlich kennenlernen wollen.“

WEM: Können Sie dabei bisher messbare

Erfolge verzeichnen?

Dr. Dirk Lüerßen: Ja, eindeutig! Inzwischen konnten wir vor allem durch die Messebesuche unseren Mitgliedern fast 2.000 Bewerberkontakte vermitteln, in vielen Fällen kam es zu Einstellungen. Außerdem haben wir die Region in ganz Deutschland bekannt gemacht. Die Ems-Achse wird als echte Wachstumsregion wahrgenommen. Das hat in diesem Jahr die Auszeichnung als „Innovatives Netzwerk“ durch Bundesministerin von der Leyen gezeigt. Zugleich kriegen wir Anfragen von Hamburg bis Nürnberg, wie wir uns als Region so erfolgreich auf den Fachkräftebedarf einstellen und vermarkten.

WEM: Inwiefern lässt sich der Erfolg der Expo Real messen? Dr. Dirk Lüerßen: Für die beteiligten Un-

Dr. Dirk Lüerßen

Aber wir wollen uns darauf nicht ausruhen: Auf unserem Fachkräftekongress am 16. November in Papenburg werden wir diskutieren, wie wir die Initiative weiter entwickeln und Maßnahmen für 2013 und 2014 besprechen. Als Redner konnten wir dafür unter anderem Ministerpräsident David McAllister und Hans-Joachim Watzke, den Geschäftsführer von Borussia Dortmund, gewinnen.

ternehmen mag der Erfolg an konkreten Abschlüssen oder Aufträgen abzulesen sein. Für die Kommunen und für uns als Ems-Achse ist das viel schwieriger. Wenn es gelingt, dass die Messebesucher wahrnehmen, was wir für eine innovative und dynamische Region sind, ist schon viel erreicht.

WEM: Herr Dr. Lüerßen, vielen Dank für das Gespräch!

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AKTUELL Landkreis Osnabrück

Regenerative Energie für regionale Wertschöpfung Landkreis Osnabrück steigt in die Energieversorgung ein

Setzen auf Windkraft: Landrat Dr. Michael Lübbersmann (von links), Jürgen Jellmann (FDP), Martin Bäumer (CDU), Rainer Spiering (SPD), Kreisrat Dr. Winfried Wilkens

I

m Osnabrücker Land werden sich bald deutlich mehr Windräder drehen: Der Landkreis Osnabrück steigt in die Energieversorgung ein. „Wir wollen den Landkreis bis 2030 nicht nur im Strombereich zu 100 Prozent mit regenerativen Energien versorgen, sondern auch die Wertschöpfung in der Region halten“, erläuterte Landrat Dr. Michael Lübbersmann gemeinsam mit Verwaltungsvorstand Dr. Winfried Wilkens sowie den Spitzen der Kreistagsfraktionen von CDU, SPD und FDP bei einer Pressekonferenz im Kreishaus die Pläne. Nur wenn die Kommunen im Energiebereich aktiv werden, kann in Deutschland künftig der größte Teil des Stromes aus regenera-

tiven Energien bezogen werden: Davon sind Politik und Verwaltung des Landkreises Osnabrück fest überzeugt. Im 2011 vom Kreistag verabschiedeten „Integrierten Klimaschutzkonzept“ sei das Ziel „100 Prozent regionale Stromerzeugung“ bereits klar benannt, unterstrichen CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Bäumer, SPD-Fraktionsvorsitzender Rainer Spiering, sowie Jürgen Jellmann für die FDP-Fraktion.

Energie-Holding in der Planung Bei der Umsetzung dieses ehrgeizigen Zieles geht die Kreisverwaltung nun einen neuen Weg. „Wir planen unter Beteiligung regionaler Akteure die Gründung einer Ener­ gie-Holding, die wiederum verschiedene Windpark-Gesellschaften gründet“, skizzierte Lübbersmann. „Wir wünschen uns dabei eine breite Beteiligung aus der Region. Das können regionale Stadtwerke sein, aber auch die Städte, Samtgemeinden und Gemeinden. Und nicht zuletzt hoffen wir, dass sich auch die

Bürgerinnen und Bürger beteiligen.“ Auf jeden Fall werde es für sie attraktive Angebote geben. Auf diesem Weg gelinge es nicht nur, die Gewinne aus der Energieproduktion in der Region zu halten, „Wir können gleichzeitig durch regionalplanerische Vorgaben sicherstellen, dass die Ausweisung von Energieparks bürgerund landschaftsverträglich erfolgt“, erklärte der zuständige Verwaltungsvorstand Dr. Winfried Wilkens. Auch die Finanzierung des Engagements in der Energieversorgung solle durch regional ansässige Kreditinstitute erfolgen, so Lübbersmann weiter. In der geplanten Energie-Holding werde der Landkreis Osnabrück 51 Prozent der Anteile halten, die Partner könnten sich je nach finanzieller Leistungskraft beteiligen. „Auch die Einbindung privater Energieversorger ist denkbar: Wesentlich ist jedoch, dass der regionale Anteil deutlich überwiegt“, sagte der Landrat. Mit im Boot werden auf jeden Fall auch die Grundeigentümer, sehr häufig Landwirte, sein. „Für unsere Landwirtschaft ist die regenerative Energie ein wirtschaftliches Standbein, das in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird“, betonte Lübbersmann. Durch das gemeinsame regionale Engagement bei der Energieversorgung profitierten auch landwirtschaftliche Betriebe von den künftigen Wind- oder Solarparks, die ansonsten weder die Investitionen noch die rechtliche und organisatorische Abwicklung leisten könnten. „Gemeinsam können wir das Osnabrücker Land mit diesem innovativen Konzept in Sachen Energie zukunftsfähig machen“, waren auch die drei Vertreter der Fraktionen überzeugt.

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AKTUELL ice:2012

ice:2012 – Trends und Themen der IT-Szene IT-Fachkongress „ice“ im IT-Zentrum Lingen

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ort, wo die IT-Community unter sich ist, fühlt man den Herzschlag der Branche. So war es auch Anfang September, als der IT-Fachkongress „ice“ die Stadt Lingen wieder zum Mittelpunkt der IT-Szene machte. Bereits zum achten Mal bot das Event mit über 300 Besuchern im IT-Zentrum Lingen aktuelle Informationen von führenden IT-Experten. In 26 Vorträgen wurden Trends und Themen aus der Geschäfts- und Entwicklerwelt dargeboten. Den Anfang, eine sogenannte „keynote“, machte Tony Krijnen mit seinem Vortrag „Windows Server 2012 Demo Mania“. Wie auch in den Jahren zuvor, drehte sich auf der ice alles um Virtualisierung, Cloud-Technologie und Social Media. Im Mittelpunkt jeder

BSH

ice stehen aber nicht die Produktversprechen der Marketing-Strategen, sondern was wirklich „unter der Haube steckt“. Besucher wählten aus vier Kategorien ihre favorisierten Vorträge und Referenten, von strategiegetriebenen Themen für Unternehmenslenker aus der Kategorie „Wallstreet“ bis zu Technikthemen für IT-Eingeweihte in der Kategorie „HyperGeek“.

Was macht eine Community aus? Den Abschluss in der sogenannten „closing session“ machte der ehemalige Meppener Johannes Loxen. Er führte den Besu-

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chern vor Augen, was eine Gemeinschaft, „eine Community“, wie auch die Teilnehmer der ice eine darstellen, ausmacht. „In einer Community geht es vor allem um Anerkennung und Respekt“, erläuterte Loxen.

IT-Professionals aus ganz Europa zu Gast Die ice ist eine Plattform, die die ITCommunity aus ganz Deutschland und Europa nutzt, um sich auszutauschen und sich über aktuelle Trends zu informieren. „Unser Event hat keinen kommerziellen Hintergrund. Sie hat lediglich den Zweck, IT-Professionals zusammenzuführen und sie vom Voneinander profitieren zu lassen“ berichtete Nicki Wruck, Initiator des Events. „Das ist auch der Hauptgrund, warum die ice nach acht Jahren immer noch erfolgreich ist. Der direkte Austausch wird von unseren emsländischen Unternehmen hoch geschätzt“, stellt Michael Schnaider, Geschäftsführer der it.emsland, klar. Durch die langjährige Unterstützung der Stadt Lingen, des Landkreises Emsland, des it.emsland und des Netzwerks

ice:2012 AKTUELL

EMS-IT, ist die ice bundesweit unter IT-lern bekannt. Auch die emsländische Region fühlt sich offenbar angesprochen: fast die Hälfte der Besucher kam aus der Umgebung.

Bundesweite Bekanntheit

V.l.n.r.: Moderator Mark Schönrock, Initiator Nicki Wruck, Roel van Bueren, Tony Krijen (Referent Keynote), stell. Landrat Heinz Rolfes, Alex de Jong, Oberbürgermeister Dieter Krone, Michael Schnaider (Mitveranstalter it.emsland).

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Die Atmosphäre unter den Teilnehmern war eine familiäre, da viele der Besucher sich von vergangenen ice-Veranstaltungen kannten. Auch Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone und dem stellvertretenden Landrat des Emslandes, Heinz Rolfes, fiel das auf. „Wir treffen hier eine sehr vertraute Gemeinschaft“, freute sich Krone über die zahlreichen Besucher in Lingen. „Wenn eine Veranstaltung so einen Zulauf hat, muss die Qualität dafür sprechen“, stellte auch Rolfes fest. Mit jeder ice geht auch eine Spendenaktion der von Nicki Wruck und seiner Frau Chris­tine gegründeten Community Kinderhilfsaktion „com for children“ einher. Dieses Jahr gehen die auf der ice gesammelten Spenden an „strahlemaennchen.de“, eine Organisation, die krebskranken Kindern ihre Lebens­träume erfüllt.

TITELPORTRÄT BROETJE-AUTOMATION

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as Unternehmen Broetje-Automation mit Sitz in Wiefelstede ist 1979 aus dem alteingesessenen Rasteder Unternehmen August Brötje für Maschinenbau und Heiztechnik hervorgegangen. 2002 vom Landmaschinenhersteller Claas gekauft, hat sich die Broetje-Automation GmbH zu einem der führenden Dienstleister im Segment der Flugzeugbau-Automation entwickelt und ist heute ein international etablierter Entwickler und Produzent von Werkzeugen und Maschinen für Transport, Bau, Montage und das Testen von Flugzeugteilen und ganzen Schalen sowie Rumpfsektionen von Flugzeugen. Um eine noch aktivere Marktstrategie zu fahren, trennten sich Claas und Broetje zum Jahresbeginn – seitdem gehört das HightechUnternehmen zur führenden deutschen Private-Equity-Gesellschaft, der Deutschen Beteiligungs AG. „Wir haben im Unternehmen den Weg vom klassischen Maschinenbauer mit rund 200 Mitarbeitern zu einem weltweiten Lösungsanbieter mit 350 eigenen und bis zu 150 Fremdarbeitern erfolgreich beschritten“, erklärt Bernd Schröder, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Composed to compete Broetje-Automation liefert Hightech für den Flugzeugbau

Schnell, frei und individuell „Durch den Management-Buyout können wir schneller, freier und individueller agieren. Und genau dadurch haben wir bessere Möglichkeiten, unsere Internationalisierung voranzutreiben“, erläutert Schröder den Schritt, den er gleichzeitig mit einer starken Zielsetzung verbindet. Denn innerhalb der nächsten fünf Jahre will der Geschäftsführer den Umsatz seines Unternehmens, der im dreistelligen Millionenbereich liegt, verdoppeln. Neben einem zweiten Produktionsstandort in Jaderberg unterhält das Wiefelsteder Unternehmen bereits Servicestandorte in China, Frankreich, Russland und den USA. „Wir streben an, diesen Service-Sektor weltweit stärker auszubauen und die Chance zu nutzen, das Servicegeschäft als zweites Standbein auszubauen“, so Schröder. Das Geschäftsvolumen der Service-GmbH soll innerhalb weniger Jahre den gleichen Umsatz wie Entwicklung und Fertigung erreichen. Die Tätigkeitsfelder Training, Maschinen­ umbauten und -überholung, Instandhaltung sowie Zubehör, Teile und Logistik der Nachbestellungen sollen der Volatilität des Flugzeugmarktes entgegenwirken. Abhängig von den weltweit aufgelegten Flugzeugprogrammen liegt die reine Exportauslastung des Unterneh-

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WESER-EMS MANAGER 08/12

Technologielösungen von Broetje-Automation kommen beispielsweise bei der Fertigung der neuesten Generationen von Flugzeugen wie dem A350 und der Boeing 787 zum Einsatz.

mens zwischen 30 und 80 Prozent jährlich, im Zehnjahres-Durchschnitt geht etwa die Hälfte der Broetje-Produktion ins Ausland. Als „Strategic Supplier“ hat sich die Broetje-Automation GmbH spätestens seit 2010 etabliert. Neben Nietmaschinen, Fügestationen und Endmontagelinien sowie robo­ terbasierten Automatisierungslösungen hat das Unternehmen bereits den Zuschlag für mehrere Turn-Key-Aufträge zur Ausstattung von kompletten Produktionshallen erhalten.

Der Kunde im Mittelpunkt „Es dreht sich letztlich alles um den Kunden, für den wir Lösungen bauen“, erklärt Schröder das Erfolgskonzept hinter seinem Unternehmen. „Wenn wir Produktionslinien

bauen, mit denen unser Kunde am Markt erfolgreich produzieren kann, dann kommen wir natürlich auch als Ausstatter für die Nachfolgelinien infrage“, unterstreicht Schröder. Dieses Denken ist auch stark in der Firmenphilosophie verankert. „Composed to compete“ lautet die Kernaussage hinter BroetjeAutomation. In der 360-Grad-Sicht bedeutet das: „Komponiert, damit wir im Wettbewerb bestehen können, und damit auch der Kunde durch unsere Komposition im Wettbewerb bestehen kann“, erläutert Schröder. Im Innenverständnis agiert das Unternehmen wie ein Orchester, in dem alle Instrumente dem großen Ganzen untergeordnet werden und Hand in Hand für eine exzellente Ouvertüre sorgen. „Unser Kunde muss mit unseren Produkten und Dienstleistungen im Wettbewerb beste-

BROETJE-AUTOMATION TITELPORTRÄT

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Virtuosität im Flugzeugbau: Wie im Orchestergraben alle Klangfarben vertreten sind, so verfügt Broetje-Automation über das gesamte Prozess-, Fertigungs- und Automatisierungs-Know-how.

hen können, dann sind auch wir im Wettbewerb erfolgreich“, ist sich Schröder sicher. In Deutschland selbst findet sich im klassischen Mittelstand kein Unternehmen mit dem Leis­ tungsspektrum von Broetje-Automation und auch im europäischen Umfeld gibt es nur wenige Spieler in der gleichen Liga. Die klaren Wachstumsmärkte sieht Schröder derzeit in China und Russland. Trotz hoher Kompetenz in der Automation von Arbeits- und Produktionsprozessen, die auf viele Branchen abzubilden sind, richtet Broetje mit seiner Unternehmensstrategie seinen Fokus klar auf die Luftfahrt. „Hier sehen wir noch viele Lösungsmöglichkeiten im hochpräzisen Automatisierungsbereich“, erklärt Schröder. Hochpräzise bedeutet für Broetje-Automation, dass die Toleranzgrenzen der automatisierten Produktion bei weniger als einem Zehntel Millimeter liegen.

Kulturaustausch fördert Mitarbeiter Um das zu erreichen, bedarf es nicht nur eines guten Managements, sondern insbesondere eines stark ausgebildeten Mitarbei-

terstamms. „Wir müssen in unserem Markt­ umfeld natürlich die Mitarbeiter mitnehmen. Die Mitarbeiterentwicklung ist strategisch immens wichtig“, erläutert Ingo Körner, der der Geschäftsführung angehört. „Die Frage, die ich mir jeden Tag stellen muss, ist die, was ich tun muss, damit sich die Mitarbeiter im Unternehmen wohlfühlen.“ So gehören in Wiefelstede nicht nur Sportprogramme zu den klassischen Arbeitgeberleistungen. Ein besonders hoher Stellenwert wird den Kontakten zwischen den Mitarbeitern zugeschrieben, insbesondere abteilungsübergreifend. Aufgrund der global ausgelegten Geschäftsfelder werden außerdem Kulturprogramme und Weiterbildungen ermöglicht. Regelmäßige Mitarbeiteraustausche mit den Tochtergesellschaften in Frankreich und China beispielsweise erweitern dabei nicht nur den Horizont der Mitarbeiter, sondern prägen insbesondere auch das Verständnis für ferne Märkte und Kulturen. Mit diesen Angeboten gehört Broetje derzeit noch zu den wenigen Unternehmen, bei denen der Fachkräftemangel nicht durchschlägt. „Problematisch ist es lediglich, geeignete Schulabgänger für die Ausbildung zu finden“, erklärt Schröder. Stoßbedarfe werden

überregional ausgeschrieben, Spezialisten international gefunden. Mit einer Auszubildenden-Quote von rund zehn Prozent bietet Broetje-Auto­mation jungen Leuten die Chance, in einem gehobenen Hightech-Beruf zu arbeiten: „Wer möchte, hat bei uns die Chance, international zu arbeiten, andere Sprachen und Kulturen zu lernen und weltweit tätig zu sein“, erklärt Körner. Zudem sei die Luftfahrtbranche mit einem jährlichen Wachstum zwischen drei und vier Prozent ein krisenfester Wachstumsmarkt.

Forschung und Entwicklung Broetje-Automation investiert rund drei Prozent des jährlichen Umsatzes in die Bereiche Forschung und Entwicklung, eine Größenordnung, die im klassischen Mittelstand nur selten zu finden ist. Besonders im CFKund Verbindungsbereich sind die Forschungen notwendig: „Neue Materialien im Flugzeugbau bedingen neue Produktionslinien“, sagt Körner. Somit kommen die Lösungen von Broetje-Automation natürlich auch bei der Produktion der neuesten Generationen von Flugzeugen wie dem A350 und der Boeing 787 zum Einsatz. WESER-EMS MANAGER 08/12

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TITELPORTRÄT BROETJE-AUTOMATION

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Die Geschäftsführer: Bernd Schröder (Vorsitzender) und Ingo Körner

Um Materialflüsse und Output von Fertigungslinien zu optimieren, kooperieren perfekt aufeinander abgestimmte Robotersysteme miteinander. Die erste Geige spielen bei einer automatisierten Fertigung oft die vollautomatischen Niet- und Positionierlösungen. Auch für einfachere Prozesse entwickelt Broetje-Automation individuelle, automatisierte Lösungen. Entscheidend ist immer, dass die Automation mehr Wirtschaftlichkeit, aber auch Qualität erreicht. Die Seele der Lösungen ist dabei eine eigene Software: Broetje-Automation Soul. Diese steuert und dirigiert die Prozesse der automatischen Stationen. Das kann erforderlich sein, wenn zum Beispiel Lieferanten von Komponenten nicht die erwünschte Qualität bieten.

den kompletten Prozess. Selbst Lösungen für Spezialaufgaben aus Bereichen wie Materialfluss oder Logistik für große Komponenten und Schalenteile werden voll integriert. Broetje-Automation beherrscht wegweisende Technologien: etwa die perfekte Verarbeitung von Hightech-Materialien. 2011 wurde das Unternehmen dafür auf der JEC Composites Show in Paris mit dem Innovation award ausgezeichnet. Dort konnte der Vollautomat zur kontinuierlichen Fertigung gebogener drei-dimensionaler Profile für Flugzeugstrukturen aus Composite-Materialien überzeugen. Eine weitere Innovation: Spezialmaschinen für das Handling und die Platzierung von Fibersträngen und Composite-Materialen. Selbst modernste Werkstoffe wie Kohle- und Glasfaser-Stränge werden effizient und hochpräzise verarbeitet, was den Prozess stark vereinfacht.

Aus Instrumenten das Orchester formen

Technische Handfertigkeit erleichtern und verbessern

Als Integrator komponiert Broetje-Automation die einzelnen Zellen zu vollständigen Produktionslinien. Dabei kommen natürlich nur hochwertigste Komponenten zum Einsatz. Mit Beratungskompetenz und einer ganzheitlichen Sichtweise optimiert das Unternehmen

Viele qualitative Produktionsschritte können nur manuell von erfahrenen Spezialisten ausgeführt werden. Auch für diese nicht automatisierbaren Bereiche der Strukturmontage von Flugzeugen liefert Broetje die geeigneten Anlagen und Werkzeuge.

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WESER-EMS MANAGER 08/12

Kompetente Beratung gehört zum guten Ton Mittlerweile verfügt Broetje-Automation über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Konzert der Luftfahrtindustrie. Mit diesem Wissen entwickeln die Wiefelsteder die effizientesten Lösungen für alle Aufgabenstellungen von heute und morgen. Immer mehr Flugzeugbauer nutzen diese Expertise schon in frühesten Entwicklungsphasen, um bereits im Vorfeld der Produktion das Teildesign zu optimieren. Auch hier trifft der Claim die Arbeit der Hightech-Spezialisten punktgenau: Composed to compete.

KONTAKT

Sinfonie für mehr Wirtschaftlichkeit

Broetje-Automation GmbH Stahlstraße 1-5 · 26215 Wiefelstede Telefon: 04402 9660 · Telefax: 04402 966290 info@broetje-automation.de www.broetje-automation.de

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Passt – wie ein guter Anzug. Die Firmenkundenbetreuung der OLB. Curt Leffers, Leffers Wilhelmshaven, OLB-Kunde seit über 60 Jahren. Hier zu Hause. Ihre OLB.

UNTERNEHMENSPORTRÄT emt automation

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Zukunftssichere Antworten für die Fertigungs- und Prozessindustrie Elektrotechnik, Automatisierung und Sondermaschinenbau: die emt automation GmbH

Perfekte Montagetechnik: Zusammenspiel von Sondermaschinenbau, Robotik und Rundtischanlage.

Anlagenbau nach Maß: emt ist in verschie-

densten Branchen tätig. Das Unternehmen realisiert sowohl die Elektro- und Steuerungstechnik als auch den Bau kompletter Sondermaschinen. „Dadurch passen alle Komponenten optimal zusammen“, sagt emtGeschäftsführer Johannes Siemer. „Verbindungsprobleme zwischen der Maschinen- und Automatisierungsebene können wir von vornherein ausschließen und dem Kunden außerdem günstigere Gesamtkonzepte bieten.“

Robotertechnik unterstützt Maschinenbau: Überall, wo Prozesssteuerung, Logistik, Handling und Montagetechnik eine wichtige Rolle spielen, ist emt zu Hause: in der Automobilindustrie ebenso wie in der Lebensmittel-, Druck- oder der chemischen Industrie. Zum Leistungsumfang zählen komplexe Automatisierungskonzepte für die industrielle Produktion sowie spezifische Lösungen für

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WESER-EMS MANAGER 08/12

verschiedenste Bereiche der Förder-, Kommissionier- und Palettiertechnik. Für industrielle Fertigungsaufgaben realisiert emt zudem individuelle Montagekonzepte: vom Einzelarbeitsplatz über Montagerundtische bis zur kompletten Montagelinie. Diese Anlagen bestechen durch Präzision, Funktion und lange Laufzeit

de profitiert von der breiten Aufstellung des Unternehmens. Ob Industrieautomation, Schaltanlagenbau, Mittelspannungsanlagen oder klassische Elektroinstallation – alle diese Bereiche deckt emt direkt ab. So entsteht eine Vielzahl nützlicher Synergien und Teiltechnologien müssen nicht extra zugekauft werden. Mit Innovationsfreude und Flexibilität bieten die Wallenhorster ihren Kunden maßgeschneiderte Antworten für einen reibungslosen und wirtschaftlichen Ablauf in der Produktion. Dabei geht jeder Lösung eine umfassende Beratung voraus. Das Durchleuchten der Aufgabenstellung, die Problemanalyse sowie die Erarbeitung der Zielvorgaben. Erst dann, wenn der Weg zur exakt passenden Lösung klar abgesteckt ist, geht es an die Realisierung. Und dass der Kunde danach mit seiner Anlage nicht allein gelassen wird, ist für das Wallenhorster Unternehmen eine Selbstverständlichkeit. Je nach Kundenwunsch können Automatisierungsanlagen jederzeit per Ferndiagnose analysiert und korrigiert werden. Bei Bedarf ist ein Servicemitarbeiter unverzüglich vor Ort. Dies stellt sicher, dass im Falle eines Falles die Ausfallzeiten so kurz wie möglich gehalten werden.

Maschinen nach Bedarf Die emt automation GmbH bietet ihre umfangreichen Leistungen in folgenden Bereichen an: Industrietechnik INFO Energietechnik Automatisierung Robotik Automatisierung Sondermaschinen Gebäudetechnik Servicedienstleistungen und lassen sich perfekt in den Produktionsprozess der Kunden einbinden. „Die speziellen Anforderungen gerade in der Automatisierungsbranche erfordern es nicht nur, technisch stets auf dem neuesten Stand zu sein, sondern auch, immer wieder Ideen zur Optimierung von Produktionsabläufen zu entwickeln und umzusetzen“, erzählt Siemer. „So ergänzen wir unsere Montageanlagen vielfach mit moderner Robotertechnik. Dadurch gewinnt der Kunde enorm an Flexibilität und ist für zukünftige Aufgaben gerüstet.“

Johannes Siemer, Geschäftsführer der emt automation GmbH, arbeitet mit seinem Team an individuellen Lösungen

Am Firmensitz im Osnabrücker Land beschäftigt emt rund 140 Mitarbeiter. Getreu dem Motto „Wir verbinden Mensch und Technik“ wird alles daran gesetzt, die Arbeit der Kunden zu erleichtern, den Produktionsprozess zu beschleunigen und die Ausfallzeiten zu minimieren. KONTAKT

D

er Name emt steht für innovative Elektro- und Automatisierungstechnik. Durch Kompetenz, Qualität und Zuverlässigkeit hat sich das in Wallenhorst ansässige Unternehmen zu einem führenden Anbieter in der Automatisierungsbranche entwickelt. Es bietet zukunftssichere Antworten auf die kontinuierlich steigenden Anforderungen an moderne Maschinen und Anlagen.

Produktion reibungslos gestalten: Der Kun-

emt automation GmbH Otto-Lilienthal-Straße 8 · 49134 Wallenhorst Telefon: 05407 87870 · Telefax: 05407 878730 info@emteam.de · www.emteam.de

Marktübersicht Maschinenbau BUSINESS IN WESER-EMS

Marktübersicht Maschinenbau

darauf folgenden zweiten Vierteljahr lag sie weitgehend auf Vorjahresniveau (+0,2 Prozent). Im weiteren Jahresverlauf dürften sich die Orderrückgänge der ersten Jahreshälfte etwas stärker in der Maschinenproduktion bemerkbar machen und das Jahresergebnis auf ein Plus in der Größenordnung von zwei Prozent drücken.

Auftragslage besser als gedacht

2013 Robustes Wachstum erwartet

M

aschinen- und Anlagenbau gehören zu den historisch gewachsenen Kernkompetenzen der Wirtschaft in Weser-Ems. Produktivitätssteigerungen in der Ernährungswirtschaft gaben schon früh Anlass dazu, dass sich der Wirtschaftszweig rund um den Maschinenbau entwickelt hat. Heute sind es allerdings auch die Automotive-Branche, der Bergbau und der Erneuerbare Energien Sektor, die auf Produkte und Dienstleistungen innovativer Unternehmen aus unserer Region setzen. Zwar wird derzeit durch die Finanzkrise eine Rezession besonders auch im Maschinenbau verordnet, dennoch bleiben die Un-

ternehmen dieser Branche derzeit gelassen. Denn der Umsatz ist bislang nur im elektrotechnischen Bereich leicht zurückgegangen, die Gesamtauslastung der Branche steht mit 87 Prozent ganz gut dar. Nachdem im Februar noch davon ausgegangen wurde, dass – nicht zuletzt aufgrund sinkender Nachfrage aus dem südeuropäischen und asiatischen Raum – kein Wachstum zu erzielen sei, liefern aktuelle Zahlen positivere Aussichten: Im ersten Halbjahr 2012 übertraf die Maschinenproduktion ihr Vorjahresniveau um vier Prozent. Im ersten Quartal expandierte die Maschinenproduktion um gut acht Prozent (+8,1 Prozent). Im

Für das kommende Jahr 2013 rechnen die VDMA-Volkswirte mit einem weiteren Wachstum von zwei Prozent. Im ersten Quartal 2013 stellen sie sich auf Minusraten ein, denn die Produktion muss sich am hohen Vorjahresniveau messen lassen. Mit Auslaufen dieses Effektes und unter der generellen Annahme, dass sich das weltwirtschaftliche Umfeld aufhellt, dürfte die deutsche Maschinenproduktion wieder ins Plus drehen. Wesentliche Voraussetzung ist eine De-Eskalation der Staatsschulden- und Eurokrise. Dadurch dürften die im laufenden Jahr 2012 noch stark dämpfenden Effekte der rückläufigen Nachfrage aus der Eurozone spürbar abnehmen. Ferner wird unterstellt, dass sich die Konjunktur auf wichtigen Auslandsmärk­ ten, insbesondere der VR China, fängt. Geschäftsfördernd sollten sich schließlich die gute Aufstellung der deutschen Maschinenund Anlagenbauer im internationalen Wettbewerb sowie die sich daraus ergebenden Chancen des Gewinns von Marktanteilen auswirken.

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WESER-EMS MANAGER 08/12

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3P-ENGINEERING GmbH

A.H. Meyer Maschinenfabrik GmbH APULLMA GmbH & Co. KG ATP Automotive Testing Papenburg GmbH Avermann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG Bernhard Beyer GmbH & Co. KG

Broetje-Automation GmbH

Kerndienstleistungen

Besondere Spezialisierung

11

Vorrichtungskonstruktion für Luftfahrtindustrie, Fertigungsoptimierung und Rationalisierungsprojekte

Twistringen

Dipl.-Ing. Andreas Neunaber, Dipl.-Ing. Wilfried Schönbohm Thomas Roess

Artikelkonstruktion, Rapid Prototyping und Rapid Manufacturing, Dokumentation gemäß Maschinenrichtlinie k.A.

Lutten Papenburg

Peter Pulsfort Rainer Staron

65 77

Osnabrück

Karl-Heinz Rickelmann

200

Meppen

Günter Beyer

22

Oldenburg

Wiefelstede

Elektro-Anlagen-Technik EAT Wallenhorst GmbH E. Becker GmbH Maschinenbau Molbergen

50

Bernd Schröder (Vorstand), Ingo Körner Ralf Koch

350

Thorsten Bruns

20 134

Sondermaschinenbau, Anlagen- und Apparatebau, Fördertechnik, Lohnfertigung Förderanlagen für Lebensmittel und Industrie Durchführung von Gesamtfahrzeug- bzw. von Komponentenerprobungen (Pkw & Nfz) Herstellung von Maschinen und Anlagen für Betonfertigteil- und Recyclingindustrie Elektromaschinenbau: Wartung, Instandsetzung und Verkauf von elektrischen Antrieben, Generatoren und Pumpen Automation von Produktionsprozessen in der Luftfahrtindustrie Automatisierungstechnik, Antriebstechnik und Technische Gebäudeausrüstung Mobile Zerspanung, 3D-Lasertracker-Vermessung, Herstellung von Brennzuschnitten Autogen & Plasma Maschinenbau

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Maschinenbau, Schüttguttechnik

50

Installation, Automation

50

95

k.A. Engineering-Dienstleistungen, Fahrtrainings, Prüfgeländeführerscheine Vermietung von Maschinen für die Recycling­ industrie Stromaggregatevermietung, Verkauf und Wartung, dynamisches Wuchten k.A. Danfoss Frequenzumrichter, Schaltschrankbau, Elektrotechnische Ausrüstung für Krananlagen Weltweite Vor-Ort-Bearbeitung von Stahlgroßbauteilen sowie Laservermessung roboterbasierte Automatisierungslösungen

emt automation GmbH

Wallenhorst

Förster u. Spille Maschinenbau GmbH Franz Holthaus Elektro GmbH

Wildeshausen

FRIMA Friesische Maschinenbau GmbH & Co. KG Grimm Maschinenbau GmbH

Emden

Johannes Siemer, Tobias Schulz Werner Förster, Uwe Spille Aloys Holthaus, Hermann Bröring Onno Fritzen

Nordloh (Ammerland) Visbek

Oliver Grimm, Katja Grimm, Ernst Grimm Hermann Schickling

60

Planung, Konstruktion, Montage und Inbetriebnahme Rohrverformung, Zerspanung, Schweißbaugruppen

250

Blechbearbeitung

Edewecht

Heinz Petry

20

Baumaschinen

Maschinen und Anlagenkomponenten für die Betonsteinindustrie Verformung (Dornbiegen und Walzen), Fräsen bis 5000 mm Lasertechnik im Zuschnitt, Rohrlaser, Schweißlaser, Rohrbiegen, Tiefziehen im Fluidverfahren k.A.

Emsbüren

Wolfgang Paus, FranzJosef Paus Dipl.-Ing. Ingo Hermes, Diol.-Ing. Jörg Deitermann, Gerd Hermes Gerwin Eilers

250

Baumaschinen, Lifttechnik, Berg- und Tunnelbaufahrzeuge Elektrotechnik, Automatisierungstechnik

individuelle Spezialanfertigungen im Bergund Tunnelbau k.A.

H. Schickling GmbH Heinz Petry Maschinenbau GmbH Hermann Paus Maschinenbau GmbH HERMES SYSTEME GmbH

HIT Hafen- und Industrietechnik GmbH | HIT Machine Technologie GmbH HPKJ Hydraulik-PneumatikKontor Jade GmbH J&K Anlagenbau GmbH & Co. KG J.H. Tönnjes GmbH & Co. KG

Lohne

Wildeshausen

Wardenburg

150

Schüttguttechnik, Adlatec Schweiß- und Montagehilfe Programmerstellung für Maschinenbau

35

SPS-Programmierung, Antriebstechnik, Leittechnik

Handel, Produktion, Reperatur und Service

Hydraulik- und Filterservice

Lehe (Emsland) Gerhard Kremer

140

Delmenhorst

Piet Tönjes, Gerd Tönjes, Bernd Tönjes

140

Große Stahlgewerke für den maritimen und industriellen Bereich k.A.

Georgsmarienhütte

Martin Gausmann, Wilfried Düvel

34

Beratung und Projektierung, Fertigung, Montage/ Inbetriebnahme, Dokumentation, Reparatur/Service Kunststoffspritzguss, KFZ-Kennzeichen, Werkzeug- und Maschinenbau, Werbeschilder und Beschriftungen CAD-Entwicklung (CATIA V5) für die Bereiche Automotive und Landmaschinen

Martin Gausmann, Wilfried Düvel Elmar Lietmann

4

Lietmann GmbH & Co. KG

Georgsmarienhütte Glandorf

Logaer Maschinenbau GmbH

Leer-Loga

Heinz Buse, Gerhard Müller Berthold Meyer Gustav Lührs

Meyer Systemtechnik Vechta NEUHAUS NEOTEC Maschinen- Ganderkesee und Anlagenbau GmbH

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Niederflurfahrzeugtechnik

73

KonTech redesign GmbH

X

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Wilhelmshaven Heiko Eibenstein

KonTech GmbH

X

Elektro­maschinenbau

MA

Automation

Geschäfts­ führer

Automotive

Hauptsitz

Anlagenbau

Unternehmen

Maschinenbau

BUSINESS IN WESER-EMS Marktübersicht Maschinenbau

30 250 25 135

3D-Scannen (GOM-System), Soll-ist-Vergleich zu CAD-Daten, Flächenrückführung Maschinen der Hebe- und Fördertechnik von Planung bis Inbetriebnahme Herstellung, Bearbeitung und Konservierung von Stahlkomponenten Schaltanlagenbau, Automatisierungstechnik Maschinen, Anlagen und schlüsselfertige Werke für die Be- und Verarbeitung von Kaffee und anderen Nahrungsmitteln wie Nüssen, Kernen und Kakaobohnen

Design, Kostenanalyse (auch schon in der Designphase), Konzeptentwicklung, Konstruktion bis zur Serie Flächenrückführung in CATIA V5 auf Basis gescannter Daten, Erstmusterprüfberichte Krananlagen, verfahrbare Dächer, Kranbahnen, anspruchsvolle Stahlkonstruktionen mechanische Bearbeitung von Großbauteilen bis 120 to k.A. Kaffee-Röstanlagen, Mahlwerke, Komplettanlagen, Förderung und Silos

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NLT Norder Lagertechnik GmbH Norden & Co. Maschinenbau KG Peters Maschinenbau GmbH Twist QR-Tech GmbH Hagen a.T.W.

Rekers GmbH Maschinen- und Anlagenbau

Spelle

Rosink GmbH + Co. Maschinenfabrik S.-S.B. Elektromaschinenbau GmbH & Co. KG Schade Maschinenbau

Nordhorn Cloppenburg Wildeshausen

Stefan Glave, Volker Glave Günter Peters Martin Gausmann, Stefan Gausmann Dipl.-Ing. Karl Rekers, Dipl.-Ing. Annette Foppe, Dipl.-Ing. Norbert Foppe Udo Stentenbach, Jan Lucas Veddeler Dipl.-Ing. Matthias Kühn Dipl.-Ing. Dirk Schade

Kerndienstleistungen

Besondere Spezialisierung

45

Entwicklung und Fertigung von Automatisierungssys­temen und Spezialmaschinen Schweißbaugruppen, Laser-Kantteile und Brennteile Sortier- und Nacharbeiten im Bereich Automotive, Bau von Montagevorrichtungen

Patente im Bereich Messebauroboter / Programmierung von SPS-Steuerungen k.A. Bearbeitung von Bauteilen aus den Bereichen Karosserie, Interieur, Elektrik, Dichtungen und Scheiben Anlagen für Betonwarenindustrie

100 12

120

130

Maschinenbau

54

Automatisierungstechnik, Elektromaschinenbau, Lüftungstechnik Schweißen und Montieren komplexer schwerer Stahlbaugruppen, hochgenaue große CNCZerspanung auf Rohr- und Fräswerken sowie Drehmaschinen Förder- und Lagertechnik für Getreide

42

Schnieder Anlagenbau GmbH & Co. KG Schrage Rohrkettensystem GmbH Conveying Systems SieMaFlex GmbH Maschinenund Metallbautechnik Tellen Maschinenbau GmbH & Co. KG

Lastrup

Reinhard Schnieder

23

Friedeburg

50

Oldenburg

Ralf Schrage, Dipl.-Ing. Frank Schrage Peter Siebs

Alfhausen

Bernhard Tellen

71

Tuchel Maschinenbau GmbH

Salzbergen

Unternehmensgruppe Claaßen Saterland

Wehrle & Weber GmbH Witte Lastrup GmbH

Melle Lastrup

14

Dieter Beckmann

83

Thomas Claaßen

220

Detlef Weber Johannes Witte

Fördertechnik, Sondermaschinen- und -anlagenbau

14 15

Lohnfertigung, Walzenfertigung, Textilmaschinen, Teilereinigungsmaschinen spezialisiert auf die Automatisierung von Biogasanlagen CNC-Großteilbearbeitung von Stahl- und Gußkomponenten mit besonders hoher Geometrie, Komplexität und Genauigkeitsanforderung Mahl- und Mischanlagen für Futtermittel

Konstruktion und Fertigung von Rohrkettenförderern Individuelle Lösungen für die Schüttgutförderung Sondermaschinenbau Horizontale Bohrtechnik Fertigungsanlagen für folienverarbeitende Industrie, für Hersteller von Waschmaschinen, Gaszählern, Metalltoren und -türen Herstellung von Kehrmaschinen, Schneeräumschildern, Kleinradladern, Handkehrmaschinen Laser-Autogen-Plasma-Zuschnitt, Umformung, Stanzen, Profilbearbeitung, Zerspanung und Baugruppenfertigung Anlagen für industrielle Teilereinigung Trockenfütterung, Rohrkettenförderung, Großhandel

X

Elektro­maschinenbau

MA

Automation

Geschäfts­ führer

Automotive

Hauptsitz

Anlagenbau

Unternehmen

Maschinenbau

Marktübersicht Maschinenbau BUSINESS IN WESER-EMS

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k.A. X Metallbaukomponenten, Alu- und Edelstahl Fassadenverkleinerungen k.A.

X X

Sonderanlagen Entwicklung kundenspezifischer Produkte, Rohrkettenförderung

X X

MA = Mitarbeiter, k.A. = keine Angabe. Quelle: Unternehmensangaben. Trotz gewissenhafter Recherche kann für die Vollständigkeit und Richtigkeit keine Gewähr übernommen werden.

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VALUE PARTNER

Vertragspartner

BUSINESS IN WESER-EMS Marktübersicht Maschinenbau

Bernhard Beyer GmbH & Co KG

Broetje-Automation GmbH

emt automation GmbH

Bodenständiger Elektromaschinenbaubetrieb für das Emsland

Ouvertüre zu höchster Produktivität

Wallenhorster bauen Maschinen nach Maß

Die Firma Beyer ist spezialisiert auf elektrische Antriebe und Stromerzeuger und beschäftigt sich seit Geschäftsgründung 1967 mit Verkauf, Wartung, Instandsetzung Geschäftsführer Günter Beyer und Vermietung von elektrischen Antrieben und Generatoren. An den beiden Standorten Meppen und Kassel-Lohfelden kümmern sich insgesamt 22 hochqualifizierte Mitarbeiter um die unterschiedlichen Anforderungen der Kunden. „Hohe Qualität bei einem guten PreisLeistungs-Verhältnis zu liefern, ist für uns oberstes Gebot“, so Günter Beyer, Geschäftsführer der Firma Beyer. Zum Kundenkreis gehören Industrie, Schifffahrt, Baugewerbe, Landwirtschaft, Krankenhäuser, Energieversorger, Katastrophenschutz, Städte/Kommunen, Veranstalter und weitere. Der Schwerpunkt im Elektromaschinenbau liegt dabei auf Motoren, Getrieben, Generatoren und Elektrowerkzeugen, Pumpen und Krananlagen. Einen weiteren Schwerpunkt im Produkt- und Dienstleistungsprogramm der Firma Beyer bildet der Bereich Stromaggregate: Stromaggregatvermietung-, -verkauf und Wartung. Die Mietflotte deckt den Leistungsbereich vom tragbaren 3kVA-Stromerzeuger bis hin zum 1.250kVA-Containerstromaggregat ab. Mit dem Service des Wuchtens rotierender Maschinenteile hat sich Beyer zusätzlich ein Alleinstellungsmerkmal im Emsland geschaffen.

Bernhard Beyer GmbH & Co KG Dieselstraße 17 · 49716 Meppen Telefon: 05931 84540 · info@beyer-meppen.de www.beyer-meppen.de www.beyer-stromerzeuger.de

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WESER-EMS MANAGER 08/12

Die Geschäftsführer: Bernd Schröder (Vorsitzender) und Ingo Körner Geschäftsführer Johannes Siemer

Die Broetje-Automation GmbH mit Stammsitz in Wiefelstede plant und realisiert höchst innovative Fertigungslinien, die in vielerlei Hinsicht Benchmark in der Luftfahrtindus­ trie sind. Das perfekte Zusammenspiel aller Instrumente ist für komplexe Fertigungsprozesse so wichtig wie für eine Sinfonie. Beim Bau eines Flugzeuges werden große Bauteile, wie zum Beispiel Rumpfschalen, Leitwerke und Flügel bewegt. Sie müssen präzise bearbeitet und beim Zusammenbau exakt positioniert werden. Die Prozesse müssen zudem aufgrund der hohen Qualitätsanforderungen in der Luftfahrt eine hohe Wiederholgenauigkeit aufweisen. Das Broetje-Leistungsportfolio umfasst daher das gesamte in der Luftfahrtindustrie relevante Prozess-, Fertigungs-, Verbindungs-, und Automatisierungs-Know-how. Dabei hat das Unternehmen – wie ein guter Dirigent – immer das Gesamtwerk im Blick. Mit „Klassikern“ ist Broetje ebenso vertraut wie mit Inszenierungen voll innovativer Kraft: So versteht sich das Hightech-Unternehmen auf Nietmaschinen ebenso wie auf neueste Verbindungstechnologien ohne Nieten – ob im Umgang mit Metallstrukturen oder die Verarbeitung von modernen technischen Fasern wie beispielsweise CFK zur Gewichtsreduktion. Von der Großmaschine zur Bearbeitung komplexer Komplettrümpfe bis hin zu Automatisierungslösungen für Einzelbauteile liefert Broetje-Automation schlüsselfertige Produktionslösungen für alle Flugzeugtypen.

Broetje-Automation GmbH Stahlstraße 1-5 · 26215 Wiefelstede Telefon: 04402 9660 · Telefax: 04402 966290 info@broetje-automation.de www.broetje-automation.de

emt automation ist spezialisiert auf kundenspezifische Systemlösungen in der Automatisierungs- und Montagetechnik. Das Unternehmen entwickelt und produziert maßgeschneiderte und innovative Sondermaschinen und Industrieanlagen – beispielsweise für Montage-, Handlings- und Prüfzwecke. In vielen Industriezweigen werden individuelle Systeme benötigt. emt hat die Lösung dafür. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Teil- oder Gesamtanlagen handelt – alle von den Wallenhorstern entwickelten Maschinen werden punktgenau in den Arbeitsablauf des Kunden eingebunden. Das sichert einen reibungslosen und wirtschaftlichen Ablauf. Zum Leistungsspektrum gehören sowohl umfassende Automatisierungslösungen für die industrielle Produktion als auch spezifische Lösungen für die verschiedensten Bereiche der Förder-, Kommissionier- und Palettiertechnik. emt konstruiert seine Anlagen ausschließlich in 3D. Somit können auch hoch komplexe Abläufe vorab am PC anschaulich simuliert werden. Dadurch lassen sich Schwachstellen unmittelbar erkennen und noch im Vorfeld eliminieren. Erst dann, wenn der Weg zur exakt passenden Lösung klar abgesteckt ist, geht es an die Realisierung. emt garantiert dabei für intelligente Komplettlösungen von der Planung, Projektierung, Softwareprogrammierung bis hin zur Inbetriebnahme und dem Service.

emt automation GmbH Otto-Lilienthal-Straße 8 · 49134 Wallenhorst Telefon: 05407 87870 · Telefax: 05407 878730 info@emteam.de · www.emteam.de

Marktübersicht Maschinenbau BUSINESS IN WESER-EMS

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Peters Maschinenbau GmbH & Co. KG professionell – pünktlich – flexibel Wir sind ein innovatives Unternehmen mit zurzeit über 100 Mitarbeitern in fünf modern ausgestatteten Montagehallen mit einer Gesamtfläche von 6.100 Quadratmetern und einer Betriebsfläche von über 25.000 Quadratmetern. Unsere langjährige Erfahrung sowie unser technisches Know– how in Verbindung mit leistungsstarken Fertigungsmaschinen und unsere qualifizierten Mitarbeiter sind die Basis für unsere zufriedenen Kunden. Mit großem Elan und einem hohen Qualitätsbewusstsein setzen erfahrene technische Zeichner, Schlosser, Schweißer, Metallbauer, Maschinenführer und nicht zuletzt unsere Qualitätsbeauftragten ihr Fachwissen dafür ein, dass jedes noch so anspruchsvolle Bauteil präzise gefertigt wird, den Betrieb zum vereinbarten Termin verlässt und den Anforderungen des Kunden in vollem Umfang entspricht. Baumaschinen und Landmaschinen, Windkraftanlagen und Kreuzfahrtschiffe, Maschinen für die Lebensmittelindustrie, die Abfallwirtschaft, die Betonindustrie und die Holzbearbeitung – in den unterschiedlichsten Bereichen verrichten Schweißbaugruppen aus unserem Hause zuverlässig ihren Dienst. In Kooperation mit der Tochterfirma Peters Lasertechnik GmbH können mit Hilfe von CNC gesteuerten Lasermaschinen Laserkantteile in kürzester Zeit hergestellt und verarbeitet werden.

PETERS Maschinenbau GmbH & Co. KG Max-Planck-Straße 13 · 49767 Twist-Rühlerfeld Telefon: 05936 918910 · Telefax: 05936 9189120 info@maschinenbau-peters.de www.maschinenbau-peters.de

Schade Maschinenbau

Unternehmensgruppe Claaßen

Wildeshauser Unternehmen hat sich mit Qualität durchgesetzt

Flexibilität – und dennoch alles aus einer Hand

Schade Maschinenbau vereint Handwerk mit Hightech

Erfolgsgeschichten beginnen immer mit einer brillanten Idee. Bei Schade Maschinenbau sind es gleich zwei. 1969 erfand Firmengründer Kurt Schade eine automatische Verpackungsanlage für Betondachsteine – und revolutionierte damit die Produktionsprozesse einer ganzen Branche. Bald folgten komplette Betondachsteinanlagen. Später legte er Kupferund AluRoll 2000 nach, patentierte Aluminium- und Kupferstreifen zur Abdichtung und Belüftung von Dachfirsten. Dabei ist es aber nicht geblieben. Die Firma hat sich – heute geführt von Schades Sohn Dirk – spezialisiert auf Stahlbau, Schwere CNC-Zerspanung und Sondermaschinenbau höchster Qualität. Sie konzipiert, konstruiert, fertigt und montiert Einzelteile, Komponenten, Baugruppen, komplette Anlagen. Outsourcing? Kommt nicht in Frage, alles entsteht in Eigenregie. Auch deshalb hat sich Schade bei Fahrzeugbauern und Zulieferern, in Luft- und Raumfahrt, in Pressen- und Walzwerkindus­ trie, Kompressorenbau sowie anderen MetallBranchen international als Partner etabliert. Und als Problemlöser. Denn Schade nimmt es selbst mit größten, schwersten und komplexesten Teilen auf: Große CNC-MaschinenKapazitäten, eigener schwerer Stahlbau, digitale CAD- und CNC-Technik sowie bestens ausgebildete Mitarbeiter machen das möglich. „Qualität setzt sich durch“ lautet das Motto des Unternehmens. Schade Maschinenbau hat bewiesen, dass es stimmt.

Ing. Kurt Schade GmbH & Co. KG Visbeker Straße 31 · 27793 Wildeshausen Telefon: 04431 2522 · Telefax: 04431 6659 info@schade-maschinenbau.de www.schade-maschinenbau.de

Geschäftsführer Thomas Claaßen

Die heutige Unternehmensgruppe Claaßen wurde 1999 vom Inhaber, Herrn Thomas Claaßen, gegründet und ist ein stetig wachsendes Unternehmen in der Metallverarbeitung, das in einem breiten Spektrum auf die Wünsche ihrer Kunden eingehen kann. Mit über 14.000 Quadratmetern Produktionsfläche auf rund 75.000 Quadratmetern Grundstücksfläche bietet Claaßen mit derzeit 220 Mitarbeitern von der konzeptionellen Planung über die fachgerechte Fertigung und Montage einzelner Prototypen, Klein- und Großserien bis hin zu komplexen Baugruppen – alles aus einer Hand. Hierbei legt das Unternehmen großen Wert auf hochwertige Rohstoffe und Materialien, investiert stetig in modernste Technologie und setzt auf Maschinen renommierter Hersteller, um die gewünschten Produkte termingerecht und wirtschaftlich, mit der Sicherheit eines gleichbleibend hohen Qualitätsniveaus, zu fertigen. Bei sehr kurzen Durchlaufzeiten und einer großen Fertigungstiefe schafft die Unternehmensgruppe Claaßen präzise, maßgeschneiderte Lösungen für Kunden aus den Bereichen Maschinenbau, Agrartechnik, Schiffsbau, Windenergie und Förder­technik.

Maschinen- & Metallbau Claaßen GmbH Krähenweg 19 · 26683 Saterland-Scharrel Telefon: 04492 91500 · Telefax: 04492 915010 info@claassen-maschinenbau.de www.claassen-maschinenbau.de

WESER-EMS MANAGER 08/12

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UNTERNEHMENSPORTRÄT APULLMA Maschinenfabrik

Eine Beförderung gefällig? APULLMA Maschinenfabrik bietet Förderbandlösungen jeder Art

Eine rundum saubere Sache Für beste Hygiene setzt Apullma neuerdings jedoch nicht nur bei den Edelstahlrohren auf eine runde Form; sogar die Förderbänder formen die Luttener inzwischen zu runden Schläuchen. Diese sogenannten WrapFörderer schützen das Fördergut vor Verunreinigungen von außen. Außerdem verhindert die geschlossene Form, dass Transportgut herabfällt oder Stäube austreten. Eine rundum saubere und sichere Sache also, vor allem für den Transport von besonders feinen und staubigen Schüttgütern wie Kaffee, Zucker, Mehl, Getreide etc.

Echte Experten gefragt Unter der Produktreihe SuperClean bietet das Unternehmen Fördertechniklösungen, die rundum auf Sauberkeit getrimmt sind. So sind die Förderkonstruktionen zum einen komplett aus hygienischem V2A-Edelstahl gefertigt. Zum anderen sind Apullmas Lebensmittelförderer besonders reinigungsfreundlich designt: Dank eines Schnellspannersystems können die Fördergurte zur Reinigung quasi mit einem Handgriff abgenommen und wieder aufgespannt werden. Zudem vermeidet die auf das Minimum reduzierte Skelettbauweise und der Einsatz von Rundrohren Schmutzecken und erleichtert die Reinigung der Förderanlagen.

Variantenreiche Waggonentladung

Bei der Fördertechnik zur Waggonentladung zeigt sich Apullma variantenreich. Für zentrale Entladepunkte, an denen große Mengen Schüttgut umgeschlagen werden,

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bietet Apullma kapazitätsstarke stationäre Lösungen für Schüttbunker an. Soll die Entladungsstation flexibler ohne Gleisbett-Arbeiten aufgebaut werden, so baut Apullma auch Entladefördertechnik ohne Schüttbunker, was Kosten spart und sehr flexibel bei der Aufstellung am Gleisbett ist. Steht zudem nicht genau fest, wo in etwa der Zug entleert werden soll – und das ist immer bei weitläufigen Umschlagplätzen mit großen Freiladeflächen der Fall – bietet Apullma den mobilen Förderbandwagen an. Dieser frei verfahrbare Förderbandwagen mit geländegängigen Rädern kann direkt an die Waggons heranfahren und dann – dank um bis zu 140 Grad einlenkbarer Räder – flexibel von einer Entladeöffnung zur nächsten fahren.

KONTAKT

A

pullma beschäftigt sich mit Beförderungen aller Art. Dies zwar nicht für Menschen, aber für Güter. Befördert wird so gut wie alles, was sich von A nach B bewegen lässt: Von empfindlichen Lebensmitteln bis hin zu grobem Schotter und Steinen. Neben normalen Stählen für industrielle Fördertechnik hat das Unternehmen dabei einen bevorzugten Werkstoff: Edelstahl. Und da dieser nicht nur rostfrei, sondern auch hygienisch ist, hat sich Apullma unter anderem auf Fördertechnik für die Lebensmittelbranche spezialisiert. Schließlich sind dort Hygiene und Sauberkeit ein absolutes Muss.

Aber Apullma fördert nicht nur Lebensmittel zuverlässig. Im Geschäftsbereich für industrielle Fördertechnik entwickelt Apullma nämlich auch robuste Förderanlagen zum Beispiel für die Recyclingbranche oder den Transport von Schotter und Steinen. Nun mag man denken, dass das doch ganz unterschiedliche Anwendungen sind. Das stimmt auch. Doch durch die eindeutige Ausrichtung des Unternehmens auf Fördertechnik mit Förderbändern jedweder Ausprägung ist Apullma so spezialisiert, dass man alle Branchen bedienen kann. „Wir haben sogar schon einmal ein Förderband für Pferde gebaut, die sich in einer Rehamaßnahme über längere Zeit gleichmäßig bewegen sollten“, erklärt Peter Pulsfort, Inhaber und Geschäftsführer von Apullma, und fügt mit einem Schmunzeln an. „Insofern kann man sagen: wir haben für jeden die passende Beförderung.“

APULLMA Maschinenfabrik A. Pulsfort GmbH & Co. KG Vechtaer Straße 81 · 49424 Lutten (Oldb.) Telefon: 04441 92960 · Telefax: 04441 929620 info@apullma.de · www.apullma.de

Weine sind individuell und nicht uniform!

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Das besonDere event Für sie, ihre KunDen Genussmanufaktur: Genuss steht auch hier im Mittelpunkt. Das neue „Weinlokal“ im Herbartgang ist der Treffpunkt für Sommeliers, Önologen und Weinliebhaber. Hier finden regelmäßig Weinevents, Weinschulungen und Tastings für Einsteiger und Profis statt. Dazu wird „Mutterns Küche“ zelebriert und gepflegt. Der Altera Weinhandel startet am 15.04.2012 Michael Schmitz, Altera Chef-Sommelier

W

em Jahr Catering im Altera ährend der Sommelier-Ausbildung

neuen art des ken wir hat:

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Nachhaltigkeit und Persönlichkeit im Trend

lernt man die Weinwelt intensiv ken-

das Cateringnen. eine Aber der tragenden INTERVIEW neben den romantischen Säulen des Unternehmens. Wir Einblicken in die schönsten Weinkeller und verfügen über ein eigenes Cateringlager, umfangreiches Weinberge lernt man auch viel über die ProEquipment und was am wichtigsten ist: Über ausreiblematik der bestehenden Weingesetzgebung chend kompetentes Personal, welches wir nicht von und über den respektlosen Umgang mit der außen akquirieren müssen. Wir haben die wichtigen Natur im fest Bereich der Massenproduktion. Also Funktionen im Team vorhanden!! spürt man neben viel „Licht“ auch viel „Schat-

WEM: sind Ihre Ziele für „makellosen“ 2012? ten“ Was in der scheinbar Wein­ industrie.

Andrea Schmitz: Wir wollen das erreichte Niveau staDie Altera Weinkarte und der Altera bilisieren und weiter Stück für Stück wachsen. Gerade Weinhandel gehen seit Jahren einen „etwas“ die großen Unternehmen in Oldenburg vergeben noch anderen Weg. Wiran sind aufHier derwollen Suche viele Cateringaufträge externestets Caterer. nach Winzerpersönlichkeiten, die im wir gerne aktiver mit den Firmen arbeiten undEinklang zeigen, mit Oldenburg der Natur Die das vorgefundene dass einarbeiten. erstklassiges Cateringunternehmen hat! Terroir perfekt umsetzen und die Weine produzieren, die man nicht vergisst, weil sie mar-

WEM: denn konkret für Events den kant, Was klarstehen und authentisch sind! Wirinwollen kommenden Monaten an? den Gästen Weine präsentieren, die Individualität und Qualität vor Kommerz stellen!

Andrea Schmitz: Im Moment läuft die „heiße“ Phase Jede Weinlage hat verschiedene Klimazoder Ausschreibungen für Hochzeiten und Events. Das nen, je nach Lage eigene geht bekanntlich bis Maieine so weiter. AberCharakteristik schon im Mai und die Chance, einen eigenständigen Wein haben wir mit der Landpartie in Rastede, „Oldenburg zu erzeugen. Und genau dort ist der Winzer kocht“, dem City Grand Prix und einer ersten größeren Hochzeitsveranstaltung sehr gut zu tun. gefragt! Es gibt leider viel zu viele Massenweine,

und wird vom Inhaber Michael Schmitz geleitet. Nach seiner Sommelierausbildung in 2011 will er jetzt authentische Weine mit Charakter und guter „Trinkigkeit“ präsentieren.

Cateringservice: Es gibt fast keine Heraus-

forderung, die das Altera Cateringteam um Andrea Schmitz nicht schon gelöst hat: 16.000 Leute für die LVM Versicherung betreut, Promi-Hochzeit in der Bundesliga, A8-Präsentation, 450-Personen-Jubiläumsfeier bei CeWe Color und vieledie mehr organisiert. beispielsweise Millésime Bio Erst (viel Stück intefür Stück als zeigt derMessen, Cateringbereich in ressanter die sich großen da hier die Oldenburg.imKaum jemand weiß, Produkte Mittelpunkt stehendass undAndrea nicht Schmitz bereits seit 16 in Jahren erfolgreich Verdas Marketingbudget!) Montpellier intensiv anstaltungen organisiertErgebnis und perfekt besucht. Das vorläufige gibt umsetzt. unserem Weinkonzept Recht! Viele Winzer (gerade junAltera Gym: Obwieder intern in oder extern – hier ge Winzer) gehen Richtung Nachist jeder gern Gast und einhaltigkeit und gesehener Persönlichkeit! Vielekann Sommetauchen in Stück die entspannte Wellnessoase mit liers fangen für Stück an, die Weinkarten Cardio-Bereich,Bio-Dynamie Sauna und Sanarium, Massa„umzustellen“, entwickelt sich ge- Triebfeder und Ruhebereich. Gerade wurde der Gezur des Wandels! rätepark um mehr eine Profi-Rudermaschine von Von den als 1.600 probierten WeiConzept 2 erweitert. Wer alsoHandel individuell nen haben wir für unseren und und die in Ruhe fit werden82 möchte das Altera bietet neue Weinkarte neue –Positionen georden perfekten dert! Ich kannRahmen! jedem Weinfan immer wieder empfehlen, nicht stets den gleichen Wein zu Altera Lounge: Die Design-Lounge mit sich Katrinken! Experimentieren Sie, lassen Sie minbereich, Chillout-Sesseln und Arbeitszone von den Sommeliers in den Restaurants berabietet 80erleben qm Wohlfühlen pur. BusinessClub ten und Sie neue „Geschmacks-MoMitglieder der Designlofts geniemente“, die und IhnenGäste viel Spaß machen werden! ßen hier einen stilvollen Rückzugspunkt mitten inCheers! Oldenburg.

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BUSINESS IN WESER-EMS Recht & Rat

Gemeinschaftskonten in der Ehe können Schenkungsteuer auslösen Gemeinschaftskonten häufig Gegenstand steuerlicher Außenprüfungen bei Unternehmern

B

ei vielen Ehepaaren wird nach der Eheschließung nur ein Gemeinschaftskonto – ein sogenanntes „Oder-Konto“ – geführt. Jeder Ehegatte ist bei dieser Art von Bankkonto Kontoinhaber und besitzt eine Einzelverfügungsbefugnis. Auf diesem Konto fließen die jeweiligen Einkünfte der Ehegatten und die gemeinsamen Kosten werden von diesem Konto beglichen. Ein Gemeinschaftskonto ist grundsätzlich vorteilhaft, da es das Bankvermögen übersichtlich macht. Des Weiteren fallen nur für ein Konto Bankgebühren an. Das Führen eines Gemeinschaftskontos kann aber zu schenkungssteuerlichen Problemen führen. Oftmals bleibt in einer Ehe die Ehefrau für eine gewisse Zeit zu Hause, um die Erziehung der Kinder zu übernehmen, so dass die Einkünfte des Ehepaares durch die Arbeitsleistung des Ehemannes erwirtschaftet werden und diese auf das Gemeinschaftskonto fließen. Des Weiteren könnte beispielsweise der Fall eintreten, dass ein Ehepartner Unternehmensanteile verkauft und ein sehr hoher Verkaufserlös ebenfalls auf das Gemeinschaftskonto eingezahlt wird. Die Finanzverwaltung kann in der Einzahlung auf dieses Gemeinschaftskonto eine Schenkung des einzahlenden Ehegatten an dessen Partner in Höhe des hälftigen Einzahlungsbetrages sehen. Gerade in den letzten Jahren sind das Gemeinschaftskonto und dessen Bewegungen oftmals Gegenstand steuerlicher Außenprüfung bei Unternehmern geworden.

Ehegatten als Gesamtschuldner Unter einer Schenkung wird nach § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG jede freigebige Zuwendung unter Lebenden verstanden, soweit der Bedachte durch diese Schenkung auf Kosten des Zuwendenden bereichert wird. Dieses setzt voraus, dass der Empfänger der Leistung, also die Ehefrau, im Verhältnis zum Ehemann tatsächlich und rechtlich frei über die Leistung verfügen kann. Dieses sieht die Finanzverwaltung bei einem Gemein-

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WESER-EMS MANAGER 08/12

schaftskonto als gegeben an. Grundlage dieser Schenkungsannahme ist der § 430 BGB, wonach grundsätzlich die Ehegatten als Gesamtgläubiger nach § 428 BGB der Bank im Verhältnis zueinander zu gleichen Teilen ausgleichsberechtigt sind. Das Guthaben kann demnach den Ehegatten jeweils zur Hälfte zugerechnet werden. Die Ehegatten können jedoch im Innenverhältnis schriftlich oder mündlich eine andere Regelung treffen: Beispielsweise dass das Vermögen demjenigen Ehegatten zuzurechnen wird, der es auch erwirtschaftet hat. Die Finanzverwaltung sieht hier eine Beweislast seitens des Steuerpflichtigen, so dass dieser den Nachweis erbringen müsste, dass die Ehegatten im Innenverhältnis über eine Vereinbarung verfügen, welche das Vermögen demjenigen zuspricht, der es eingezahlt beziehungsweise erwirtschaftet hat.

Feststellungslast bei der Finanzverwaltung Grundsätzlich hat sich an dieser Handhabe der Finanzverwaltung nichts geändert, allerdings muss nun nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofes vom 23. November 2011 (Aktenzeichen II R 33/10) bei Fehlen einer mündlichen oder schriftlichen Vereinbarung die Finanzverwaltung anhand objektiver Tatsachen nachweisen, dass der nicht einzahlende Ehegatte, im Verhältnis zum einzahlenden Ehegatten tatsächlich und rechtlich frei über das eingezahlte Vermögen verfügen kann. Die Finanzverwaltung trägt somit die Feststellungslast. Demnach reicht eine Einzahlung des einen Ehegatten auf dem Gemeinschaftskonto des Ehepaares nicht mehr aus, um eine Schenkung an den anderen Ehegatten zu unterstellen. Indizien für eine Schenkung können vorliegen, wenn der nicht einzahlende Ehegatte auf das Gemeinschaftskonto zugreift um dessen eigenes Vermögen zu erhöhen. Erfolgt dieser Zugriff selten, dann kann davon ausgegangen werden, dass nur diese Zugriffe als Zuwendungen des Einzahlenden an dem

AUTOR Uwe Gertzen, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Geschäftsführender Gesellschafter der NBG GmbH Steuerberatungs­gesellschaft und NBG GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Meppen anderen Ehegatten anzusehen ist. Die Verwendung der Mittel für die laufende Lebensführung der Ehegatten insgesamt ist ebenfalls unschädlich. Die Mittelverwendung an sich ist jedoch nicht maßgebend, sondern es muss eine Würdigung des Einzelfalls erfolgen.

Schenkungssteuer greift ab 500.000 Euro in zehn Jahren Durch die Rechtsprechung wurde die Hürde für eine Belastung mit Schenkungsteuer erhöht, so dass nunmehr die Finanzverwaltung Indizien darlegen muss, welche beweisen, dass beide Ehegatten über das Vermögen auf dem Gemeinschaftskonto zu gleichen Teilen tatsächlich und rechtlich frei verfügen können. Erst bei Vorlage dieser Indizien ist der Steuerpflichtige in der Pflicht, eine Vereinbarung vorzuweisen, welche die in § 430 BGB definierte Ausgleichspflicht der Gesamtgläubiger wiederlegt. Des Weiteren ist zugunsten des Steuerpflichtigen zu beachten, dass Schenkungsteuer erst dann anfällt, wenn an dem nicht einzahlenden Ehegatten innerhalb von 10 Jahren Zuwendungen in Höhe von über 500.000,00 Euro – also in Höhe des persönlichen Freibetrages – vom einzahlenden Ehegatten getätigt werden.

Marktübersicht Wirtschaftsprüfer BUSINESS IN WESER-EMS

Marktübersicht Wirtschaftsprüfer Steuerverwaltungspraxis bei Auslandsaktivitäten fraglich

Betriebliche Altersversorgung (bAV) als Zukunftsmodell Arbeitnehmer und Arbeitgeber profitieren gleichzeitig Uwe Zug zeichnet verantwortlich für den Bereich Lebensversicherungen bei der Vertriebsdirektion Oldenburg der Gothaer Lebens­ versicherung AG

EXPERTENTIPP

W

irtschaftsprüfungskompetenzen gibt es in Weser-Ems viele. In Niedersachsen finden sich derzeit rund 830 Wirtschaftsprüfer und 320 vereidigte Buchprüfer. Diese sind teilweise in eigener Praxis tätig und teilweise in den knapp 200 Wirtschaftsprüfungs- und Buchprüfungsgesellschaften. Etwa ein Drittel davon dürfte auf WeserEms entfallen. Je nach Umfang und Größe des Geschäftsvolumens und der Gesellschaftsstruktur sollten sich Unternehmen einen Partner auf Augenhöhe suchen. Prüfungsleistungen für ein Unternehmen mit komplexer Holding- Struktur und einem Jahresumsatz von über 100 Millionen Euro können schnell sechsstellige Summen verschlingen. Besonderen Wert bei der Wahl des Prüfers sollten Unternehmen auf eine mittelständische Ausrichtung, die persönliche Betreuung, Branchenkenntnis und eine ganzheitliche Beratung im Verbund legen. Die deutsche Steuerverwaltungspraxis wird in vielen Unternehmen kritisch gesehen: Die Auslegung und Anwendung der Steuervorschriften durch die Finanzverwaltung ist aus Sicht von Steuerpraktikern in den Unternehmen der gravierendste Steuernachteil am Standort Deutschland. Dieses ist eines der Ergebnisse (45 Prozent Zustimmung) des

diesjährigen, Steuerforums der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC in Berlin.

Deutsche Steuerverwaltungspraxis als Standortnachteil Die Gewerbesteuer identifizierten demgegenüber nur 28 Prozent der rund 130 befragten Forumsteilnehmer als stärksten Hemmschuh im internationalen Steuerwettbewerb, mit deutlichem Abstand gefolgt von den zu komplizierten deutschen Steuermissbrauchsvorschriften (13 Prozent). Eine deutliche Absage erteilten die Steuerpraktiker den Bemühungen der OECD um eine Ausweitung des Betriebsstättenbegriffs. Vielmehr sollte die deutsche Regierung nach Ansicht von 62 Prozent der Forumsteilnehmer bei ihrer kritischen Haltung bleiben, um Unsicherheiten für Unternehmen zu vermeiden. Sollte sich die OECD durchsetzen, könnten bereits geringfügige Auslandstätigkeiten und gegebenenfalls kurzfristige Mitarbeiterentsendungen als Betriebsstätten behandelt werden – und damit zu umfangreichen Erklärungspflichten und eventuellen Doppelbesteuerungen führen.

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) stellt eine einfache und attraktive Lösung zur Absicherung des Lebensstandards dar. Der Arbeitnehmer baut Versorgungsanwartschaften auf und kann dabei Steuern und Sozialabgaben sparen. Der Arbeitgeber kann neben der Ersparnis von Sozialversicherungsabgaben seine Sozialkompetenz unter Beweis stellen und Mitarbeiter zusätzlich binden. Ein durch die hohen Renditechancen attraktives Angebot stellt die fondsgebundene Direktversicherung als Lösung zur Umwandlung von Gehaltsbestandteilen dar. Ebenfalls interessant ist die Einrichtung einer Pensionskasse als eigenständige Institution der bAV. Der Arbeitgeber ist jeweils Versicherungsnehmer, der Arbeitnehmer versicherte Person. Zusätzlich kann der Arbeitgeber auf das komplette Serviceangebot einer Unterstützungskasse zurückgreifen, welche die bAV für seine Arbeitnehmer durchführt. Wollen Unternehmen eine Bilanzberührung durch die bAV ausschließen, sind diese Durchführungswege besonders interessant, da keine Rückstellungen zu bilden sind. Der Verwaltungsaufwand für die bAV wird dabei vom externen Versorgungsträger übernommen. Eine sinnvolle Ergänzung zur bAV stellen Zeitwertkonten-Lösungen dar: Unternehmen können Gehaltsbestandteile oder Überstunden der Mitarbeiter steuer- und sozialabgabenfrei anlegen. Das angesparte Kapital steht später als Zeitgutschrift für einen Vorruhestand oder eine Freistellung während des Arbeitslebens der Mitarbeiter zur Verfügung. Vorteile der betrieblichen Altersversorgung (bAV) Je nach Modell steuerliche Vorteile bei Beiträgen und Auszahlungen für den Arbeitnehmer Arbeitgeber und Arbeitnehmer sparen Sozialversicherungsbeiträge Der Arbeitgeber bietet eine attraktive Zusatzleis­ tung – die Motivation der Arbeitnehmer steigt Die Mitarbeiterbindung wird deutlich verstärkt – Talente und Know-how-Träger gehen nicht verloren Die Attraktivität als Arbeitgeber im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter steigt Bei Direktzusagen und Unterstützungskassen können hohe Fördervolumen genutzt werden Der Arbeitgeber schließt gleich für viele Mitarbeiter ab: Sonderkonditionen sind bei allen Modellen möglich, es können höhere Ablaufleistungen als bei Privatverträgen erreicht werden

WESER-EMS MANAGER 08/12

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BUSINESS IN WESER-EMS Marktübersicht Wirtschaftsprüfer

Unternehmen

Hauptsitz

accura.tax, kickler, kranz & klemm Aktiva-Gruppe

Leer Leer

COMMERZIAL TREUHAND GmbH, Wirtschaftsprüfungsges., Steuerberatungsges. CRT Carstens Revision und Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Dipl.-Kfm. Thomas Heidemann, Vereidigter Buchprüfer, Steuerberater DR. FRIEDRICH & COLLEGEN

Oldenburg

Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner, Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer Dr. Koops & Partner

Osnabrück

Dr. Stieve & Poppinga GmbH

Emden

ECENTIS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Oldenburg

ECOVIS MKM Menke & Kollegen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ewerding & Westing Wirtschaftsprüfer | Steuerberater

Oldenburg

FALK GmbH & Co KG

Osnabrück

FTSP-Gruppe - Frisia-Treuhand / Schmädeke & Partner

Oldenburg

Gehring & Kollegen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft | Gehring & Partner GbR Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwälte Grafschaft-Beratung Strohm & Schepers GbR / GB Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HDT Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwälte

Lingen

HSM GbR Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Varel

INTECON

Osnabrück

NBG Gruppe

Meppen

Nordenham Vechta Osnabrück

Vechta

Bad Iburg

Nordhorn Osnabrück

NW Treuhand und Revision GmbH Leer NWPG Treuhand GmbH - Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Oldenburg

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WESER-EMS MANAGER 08/12

Mitarbeiter

Dienstleistungen

Website

8 StB | 1 WP | 4 RA | 38 Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung 10 StB | 4 WP | 4 RA | 50 Steuer-, Rechts- und Unternehmensberatung, Kapitalmarktrecht, Transaktionsberatung und Corporate Finance, Erneuerbare Energie, Schifffahrt, Jahresabschlüsse, Lohn- und Finanzbuchhaltung 12 StB | 9 WP | 1 RA Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung für alle Branchen- und Rechts| 100 formen, in Kooperation mit angegliederter Rechtsanwaltskanzlei 2 StB | 3 WP | 15 Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung, Umstrukturierungen, Nachfolgeregelungen, steuerliche Gestaltungen 1 vBP Jahresabschlussprüfung, betriebswirtschaftliche Beratung, Unternehmensumwandlungen 10 StB | 2 WP | 2 RA | 52 Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, betriebswirtschaftliche Beratung, Buchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung 24 StB | 9 WP | 7 RA Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung | 100 6 StB |3 WP | 2 RA | 30 Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung für mittelständische Unternehmen 14 StB | 3 WP | 1 RA | 60 Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, betriebswirtschaftliche Beratung, Unternehmensbewertungen 4 StB / WP | 1 StB / WP / Wirtschaftsprüfung für Industrie, Handel und FinanzdienstleistungsunRA | 1 StB / vBP | 10 ternehmen, prüfungsnahe Beratung, Prospekteprüfungen 4 StB | 2 WP |10 Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, prüfungsnahe Dienstleistungen, Wirtschaftsmediation 4 StB | 2 WP | 15 freiweillige und gesetzliche Jahresabschlussprüfungen, Prüfungen von Stiftungen und Vereinen, Erstellung von Gutachten 40 StB | 30 WP | 2 CPA | Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, International Services 3 RA | 250 7 StB | 4 WP/StB | 1 klassische Branchendienstleistungen, gemeinnützige Einrichtungen, vBP/StB | 1 RA | 60 Erneuerbare Energien, Krisenmanagement 6 StB | 10 WP/vBP/StB | Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, betriebswirtschaftliche Beratung, 2 RA | 78 private wirtschaftliche Beratung, Rechtsberatung

accuratax.de aktiva-gruppe.de

3 WP/StB | 1 vBP/StB | 12 StB | 3 RA | 99 4 StB | 3 WP/StB | 3 RA (davon 2 Fachanwälte für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Steuerrecht)

grafschaft-beratung.de

Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Unternehmensberatung Wirtschaftsprüfung und steuerliche Gestaltungsberatung, Rechtsberatung von Unternehmern und Unternehmen, Beratung zur Unternehmenssteuerung (von der Finanz- und Lohnbuchhaltung über Kostenrechnung bis zur Unternehmensplanung), interdisziplinäre Beratung und Prüfung mittelständischer Unternehmen im gesamten norddeutschen Raum, Beratung von Franchiseunternehmen, monatliches Reporting an in- und ausländische Gesellschafter 4 StB | 2 WP | 1 RA Wirtschaftsprüfung, Steuergestaltungsberatung, Steuerdeklaration, (Kooperation) | 35 Existenzgründungsberatung 8 StB | 7 WP/StB | 2 Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Abschlusserstellung, betriebswirtvBP/StB | 90 schaftliche Beratung, Sanierung/Insolvenz 6 StB | 1 WP / StB | 24 Freiwillige und gesetzliche Jahres- und Konzernabschlussprüfungen, Unternehmensbewertungen, Steuerberatung, betriebswirtschaftliche Beratung, Sonderprüfungen 11 StB | 3 WP/vBP | 94 Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Unternehmensberatung 8 StB | 11 WP | 42, Jahresabschluss- und Konzernabschlussprüfungen, Steuerberatung, Rechtsanwaltssozietät in Buchführung, Jahresabschlusserstellung Kooperation

ct-gruppe.de CTRSteuerberatung.de heidemann-kollegen.de wsr-online.com kmp-osnabrueck.de koops-partner.de wp-sp.de ecentis-wpg.de ecovis.com/oldenburg ewerding-westing.de falk-co.de ftsp-gruppe.de gehring-partner.de

hdt-online.de

hsm-stb.de intecon.com nbg-gruppe.de

nw-stbg.de nwpg.de

Marktübersicht Wirtschaftsprüfer BUSINESS IN WESER-EMS

Unternehmen

Hauptsitz

Mitarbeiter

OBIC Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Oldenburg

25 StB | 4 WP/vBP | 2 RA | 250 im Verbund mit Steuerkanzlei VOSS SCHNITGER STEENKEN BÜNGER & PARTNER 5 StB | 3 WP | 20 28 StB | 11 WP | 7 RA | 166 57 StB | 24 WP | 7 RA | 191

PBG Nordwest GmbH PKF ARBICON ZINK KG

Papenburg Oldenburg

PwC AG

Osnabrück

Terheyden Wirtschaftsprüfung Steuerberatung

Oldenburg

3 StB | 1 WP/StB | 17

Treuhand Oldenburg

Oldenburg

van Wieren - Milinski - Warrink - Wirtschaftsprüfer und Steuerberater - Partnerschaft Veddeler + Partner Steuerberater Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte

Nordhorn

36 StB | 12 WP | 14 RA | 180 2 StB | 1 StB/WP | 29

Nordhorn

8 StB | 1 WP | 2 RA | 51

VOLBERS VEHMEYER PARTNER GbR

Lingen

14 StB | 5 WP/vBP | 2 RA | 90

WMS TREUHAND Gruppe

Osnabrück

WSLP

Osnabrück

15 StB | 7 WP / vBP | 9 RA | 120 16 StB | 4 WP |7 RA | 100

Dienstleistungen

Website

Wirtschaftsprüfung, Prüfungen der öffentlichen Hand, Prüfungen obic-revision.de Corporate Governance/Compliance Management, Prüfungen nach Erneuerbare-Energien-Gesetz, Unternehmensberatung und -bewertung, Steuerberatung, Rechtsberatung Prüfung von Jahresabschlüssen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Unternehmensberatung, Sanierung, Insolvenz, International Services Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, IT-Prüfung, Finanzierungsberatung, Unternehmensbewertung, Nachfolgeberatung, Restrukturierungsberatung, Förderberatung Steuerberatung umfassend, Wirtschaftsprüfung Abschlussprüfung und -erstellung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Unternehmensberatung, Finanz- und Lohnbuchhaltung, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Buchführung, Jahresabschlusserstellung Klassische Steuerberatung, Gestaltungsberatung, internationales Steuerrecht, betriebswirtschaftliche Beratung, Existenzgründung, Wirtschaftsprüfung Steuerberatung und -gestaltung, Wirtschaftsprüfung und -beratung (VOLBERS VEHMEYER KOLLEGEN GmbH), Rechnungswesen, betriebswirtschaftliche Beratung, Wirtschaftsrecht, Rechtsberatung, Existenzgründungs- und Nachfolgeberatung, internationales Steuerrecht, Unternehmensbewertung Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Consulting Abschlussprüfung, prüfungsnahe Beratung, Sonderprüfungen, Beratungsdienstleistungen

pbg-nordwest.de pkf-arbicon.de pwc.de terheyden-wirtschafts prüfung.de treuhand.de wmw-beratung.de veddeler-partner.de vvp.de

wms-treuhand.de wslp.de

StB = Steuerberater, WP = Wirtschaftsprüfer, vBP = vereidigte Buchprüfer, RA = Rechtsanwalt. Quelle: Unternehmensangaben. Trotz gewissenhafter Recherche kann für die Vollständigkeit und Richtigkeit keine Gewähr übernommen werden.

TREUHAND OLDENBURG International:

Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und Unternehmensberater Bei uns arbeiten 180 Fachleute,

dpo werbeagentur

die unseren Mandanten aus Handwerk, Handel und Industrie wirklich weiterhelfen. Was können wir für Sie tun?

Treuhand Oldenburg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Langenweg 55 · 26125 Oldenburg · t 0441 9710-252 · f 0441 9710-401 · e info@treuhand.de · w www.treuhand.de

Stephan Sander, Geschäftsführer

„Unsere Mitarbeiter sind das wichtigste Potenzial.” „Gutes Personal ist schwer zu finden.“ Das Klassiker-Zitat aus dem 19. Jahrhundert scheint nichts von seiner Gültigkeit verloren zu haben. Im Gegenteil: Es macht fast den Eindruck, als sei der Satz nie aktueller gewesen als heute.

Deshalb sind wir der Meinung: Wer gutes Personal hat, sollte es gut hegen und pflegen !

LBD-FLEX-KONTO

Das LBD-Lebensarbeitszeitmodell Ein innovatives Vermögenssteuerungs- und Vorsorge-Instrument mit neuen Möglichkeiten in der Lebensarbeitszeitgestaltung, entwickelt und realisiert mit der DBZWK und der Volksbank Dammer Berge eG

Volksbank Dammer Berge eG www.vbdammer-berge.de

www.lb-damme.de

www.dbzwk.de

Marktübersicht Wirtschaftsprüfer BUSINESS IN WESER-EMS

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Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner

FTSP-Gruppe

INTECON

kompetent – persönlich – erfolgreich

Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer

Geschäftsführer Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Michael Schmädeke

Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner, Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer stellen seit rund 80 Jahren eine feste Größe in der Region dar, wenn es um wirtschaftliche Beratung geht. Heute bieten circa 100 Mitarbeiter insbesondere mittelständischen inhabergeführten Familienunternehmen und international tätigen Konzernen ein umfassendes Beratungsspektrum aus einer Hand an: von der Buchhaltung und der Anfertigung von Steuererklärungen über die Jahresabschluss­erstellung und -prüfung bis hin zu Konzernzusammenschlüssen und internationalen Unternehmenskäufen. Besondere Schwerpunkte liegen auf der Mittelstandsberatung mit internationaler Vertretung. Die Anbindung an HLB International, ein weltweites Netzwerk von unabhängigen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften mit mehr als 13.000 Mitarbeitern in über 100 Ländern, ermöglicht die professionelle Betreuung der national wie international tätigen Mandanten der unterschiedlichsten Größen und Rechtsformen auch über Grenzen hinweg. Spezielle Expertisen weist das Unternehmen in den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistung, dem Maschinen- und Anlagenbau, bei Betrieben der öffentlichen Hand, dem Gesundheitswesen, bei Stiftungen und gemeinnützigen Einrichtungen sowie bei landwirtschaftlichen Betrieben auf.

Die FTSP-Gruppe mit Sitz in Oldenburg umfasst die beiden mittelständischen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften Frisia-Treuhand GmbH und Schmädeke & Partner GbR mit rund 60 hochmotivierten und fachlich versierten Berufsträgern und Mitarbeitern. Seit ihrer Gründung im Jahre 1978 durch Unternehmensgründer Eberhard Schmädeke hat sich die FTSP-Gruppe zu einem leistungsstarken Verbund von Dienstleistern auf dem Gebiet der Steuer- und Wirtschaftsberatung entwickelt. Neben den „klassischen“ Leistungen der gesetzlichen Prüfungen, der Steuerberatung und der Finanz- und Lohnbuchhaltung gehört eine intensive Betreuung unserer Mandanten in finanziellen und organisatorischen Fragen zu unserem Leistungskatalog. Treuhandtätigkeiten runden das Leistungsangebot ab. Besondere Schwerpunkte haben wir in der Betreuung gemeinnütziger Einrichtungen, bei Gründungsund Sanierungsberatung, bei gutachterlichen Stellungnahmen sowie der Bewertung von Unternehmen. Als überregional tätige Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Steuerberater zählen wir als FTSP-Gruppe überwiegend mittelständische Unternehmen aller Rechtsformen, Vereine, Stiftungen sowie Privatpersonen zu unseren Mandanten.

Die Geschäftsführer/Partner: (v.l.) Johannes Andrews, Ulrich Jürgens, Ralf Maug, Sven Spreckelmeier, Bernhard Arkenau und Thorsten Albers

Seit mehr als vier Jahrzehnten betreut INTECON Mandanten in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmensberatung. Rund 90 Mitarbeiter in vier Niederlassungen engagieren sich für den Erfolg der Mandanten. Alle Leistungen aus einer Hand lautet der ganzheitliche Ansatz, das heißt Prüfungs- und Beratungsleis­ tungen werden mit betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Beratung koordiniert, so dass INTECON in der Lage ist, Problemstellungen umfassend zu betrachten und maßgeschneiderte Empfehlungen abzugeben. Neben den klassischen Leistungen der Abschlussprüfung, der Steuerberatung und der Finanz- und Lohnbuchhaltung gehört eine umfassende Betreuung unserer Mandanten in finanziellen und organisatorischen Fragen zu unserem Leistungsangebot. Schwerpunkte unserer Tätigkeit sind neben der Beratung im Rahmen von Unternehmensumstrukturierungen die Nachfolgeberatung, Gründungsund Sanierungsberatung sowie die Betreuung gemeinnütziger Einrichtungen.

INTECON Treuhand und Wirtschaftsberatung GmbH Steuerberatungsgesellschaft INTECON GmbH Wirtschaftsprüfungs­gesellschaft Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer Möserstraße 8 · 49074 Osnabrück Telefon: 0541 331510 · Telefax: 0541 3315140 info@kmp-osnabrueck.de · www.kmp-osnabrueck.de

Parkstraße 40 · 49080 Osnabrück Telefon: 0541 18193-0 · Fax: 0541 18193-499 FRISIA-TREUHAND GmbH Bürgerfelder Straße 1 · 26127 Oldenburg Telefon: 0441 961940 · Telefax: 0441 9619444 info@ftsp-gruppe.de · www.ftsp-gruppe.de

Landwehrstraße 21 · 49393 Lohne Telefon: 04442 93709-0 · Fax: 04442 93709-20 weitere Standorte in Bad Oeynhausen und Bielefeld info@intecon.de · www.intecon.de

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BUSINESS IN WESER-EMS Marktübersicht Wirtschaftsprüfer

NBG Gruppe

OBIC Revision GmbH

Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Terheyden Revision und Treuhand GmbH

Ralf Terheyden Konrad Kurt Nee, Uwe Gertzen und Jürgen Berger

Die NBG Gruppe bietet ihren Mandanten ein breites Leistungsspektrum rund um die Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung. Mit einem Wirtschaftsprüfer, sechs Steuerberatern und achtzehn hochqualifizierten, motivierten Mitarbeitern und optimaler Technologie sind die Fachkompetenzen auf die speziellen Anforderungen der Mandanten abgestimmt. Die NBG Gruppe betreut kleine und mittelständische Unternehmen verschiedener Rechtsformen und Branchen, Freiberufler, Exis­tenzgründer sowie Privatpersonen. Die Kanzlei bietet ihren Mandanten professionellen Service auf dem Gebiet der Durchführung von freiwilligen sowie gesetzlichen Jahres- und Konzernabschlussprüfungen, der klassischen Steuerberatung, der Jahresabschlusserstellung, der Unternehmensbewertung sowie der betriebswirtschaftlichen und der wirtschaftlichen Beratung. Gestaltungsberatung, Umstrukturierungen, Sonderprüfungen, Unternehmenskäufe und -verkäufe, Existenzgründungen, Regelungen zur Unternehmensnachfolge und steueroptimierte Gestaltung im nationalen und internationalen Umfeld gehören ebenfalls zu den Beratungsschwerpunkten. Qualität wird in der Kanzlei groß geschrieben. Dadurch kann die NBG Gruppe auf Mandantschaftsbeziehungen von mehr als 70 Jahren zurückblicken.

NBG GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft NBG GmbH Steuerberatungsgesellschaft An der Feuerwache 7 · 49716 Meppen Telefon: 05931 88630 · Telefax: 05931 886350 An der Kirchschule 9 · 26871 Papenburg Telefon: 04961 91960 · Telefax: 04961 919630 kontakt@nbg-gruppe.de · www.nbg-gruppe.de

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Die Wirtschaftsprüfer / vereidigten Buchprüfer der OBIC Revision GmbH (v.l.) Dieter Schnitger, Paul Helling, Wilke Schnitger, Hermann Steenken

Die OBIC Revision GmbH ist eine mittelständisch mandantenorientierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft am Standort Oldenburg mit regionalem Schwerpunkt in der Metropol­ region Bremen-Oldenburg. In der klassischen Abschlussprüfung liegen Branchenschwerpunkte in der Öffentlichen Hand und anderen Non-Profit-Organisationen, bei Immobiliengesellschaften, im Handel (Verbrauchermärkte und Kfz-Handel) und in der Produktion. Daneben ist die Gesellschaft aktuell in der Prüfung nach dem Erneuerbare-EnergienGesetz und bei Beratungen auf allen Gebieten der Unternehmensstrukturierung tätig. Durch die enge Kooperation mit den Rechts- und Steuerspezialisten der Sozietät Voss Schnitger Steenken Bünger & Partner wird auch Steuer-, Rechts- und Betriebsberatung für Unternehmen umfassend angeboten. Dabei bietet die OBIC Revision GmbH praxisorientierte, persönliche, professionelle und perspektivische Lösungen für sämtliche Fragen ihrer Mandantschaft.

OBIC Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ammerländer Heerstraße 231 · 26129 Oldenburg Telefon: 0441 9716-2000 · Telefax: 0441 9716-2298 wp@obic.de · www.obic-revision.de

Ob es um Jahresabschlussprüfung, IFRSBeratung, Prospektprüfung, Unternehmensbewertung, Finanzierung oder Unternehmenskauf geht, die Mandanten erhalten bei der Terheyden Revision und Treuhand GmbH kompetente Beratung. Neben der Wirtschaftsprüfung zählen Unterstützung bei der Lohn- und Finanzbuchhaltung, der Jahresabschlusserstellung, der Erstellung von Steuererklärungen sowie der Gestaltungsberatung zu den Dienstleistungen. Due Dilligence und Sonderprüfungen runden das Angebot ab. Und auch am Kapitalmarkt zeigt sich die Terheyden Revision und Treuhand GmbH als erfahrener und zuverlässiger Partner: Ob Unternehmensbeteiligungen oder Investorensuche, mit einem starken Partnernetzwerk kann die Cloppenburger Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die mit einer Steuerberatungskanzlei auch einen Standort in Oldenburg unterhält, von der Finanzierungsberatung über die marktgerechte Unternehmensbewertung bis hin zur vertraulichen Kontaktaufnahme zu Zielunternehmen und Investoren ein breites Spektrum an maßgeschneiderten Dienstleistungen abdecken. In der betriebswirtschaftlichen Beratung kann Terheyden seinen Mandanten ein breites Portfolio bieten: Sanierungs- und Investitionskonzepte sind ebenso wie die Beurteilung vorhandener Pläne und Untersuchungen zur Verbesserung im Rechnungswesen klare Kernkompetenzen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Terheyden Revision und Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ammerländer Heerstraße · 70 26129 Oldenburg Telefon: 04471 184000 · Telefax: 04471 1840029 info@terheyden-wirtschaftspruefung.de www.terheyden-wirtschaftspruefung.de

Marktübersicht Wirtschaftsprüfer BUSINESS IN WESER-EMS

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FTSP-Gruppe

Treuhand Oldenburg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

„Kompetent. Persönlich. Erfolgreich.“

Die 1922 gegründete Treuhand Oldenburg ist eine der ältesten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Deutschland. Neben den traditionellen Dienstleistungsbereichen umfasst das Angebot der Treuhand Oldenburg heute ein ganzes Paket an innovativen Beratungsleistungen. Der Anspruch reicht dabei von kreativen und umsetzbaren Lösungen über absolute Termintreue, einer stetigen Verfügbarkeit des notwendigen Ansprechpartners bis hin zu einheitlichen Arbeitsstandards aller Mitarbeiter und internen Qualitätssicherungsprozessen. Die Mandanten sind überwiegend mittelständische Unternehmen aus der Region, die von branchenspezifischen Experten in allen Problemen und Fragestellungen kompetent und schnell beraten werden. Ob Freiberufler, kleiner Betrieb, mittelständisches oder weltweit agierendes Unternehmen, die Experten der Treuhand Oldenburg sind mit den Problemen jeder Unternehmensgröße und -form sowie aller Tätigkeitsfelder vertraut. Für internationale Aufgaben ist die Treuhand Mitglied von Grant Thornton, einer weltweiten Organisation, die in 93 Ländern erfolgreich ist und auch in Deutschland ein dichtes Netzwerk an Büros unterhält.

Treuhand Oldenburg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Langenweg 55 · 26125 Oldenburg Telefon: 0441 97100 · Telefax: 0441 9710401 info@treuhand.de · www.treuhand.de

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ir beraten. Das sehen wir als unsere vorrangigste Aufgabe an und für unsere Mandanten individuelle und praktikable Lösungen zu erarbeiten, stellt uns jeden Tag aufs Neue vor interessante Herausforderungen.“ So fasst der Geschäftsführer der FTSP-Gruppe, Michael Schmädeke, die Tätigkeiten seines Firmenverbundes zusammen. „Komplexe Aufgaben erfordern ebenso umfassende wie individuelle Problemlösungen. Die hohe fachliche Qualifikation unserer Mitarbeiter ist eine Grundvoraussetzung dafür. Im Rahmen der FTSP-Gruppe steht unseren Mandanten ein Team von 57 Mitarbeitern und Partnern, davon vier Wirtschaftsprüfer, acht Steuerberater und zwei Rechtsanwälte, zur Verfügung. Unsere Kompetenz als Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte, Fachanwälte für Steuerrecht, Diplomkaufleute, Steuerfachwirte, Bilanzbuchhalter und Steuerfachangestellte sichert unseren Mandanten den entscheidenden Wissensvorteil. Bei spezifischen Problemstellungen steht neben dem persönlichen Ansprechpartner auch die jeweils erforderliche Fachkraft zur Verfügung. Schnell und ohne kostspielige Reibungsverluste wird auf diese Weise die sachgerechte Verbindung einzelner Aspekte möglich. Im Ergebnis bedeutet dies eine einheitliche und rasche Bearbeitung der Aufträge, die gerade im Besonderen auch auf die individuelle Situation des Mandanten ausgerichtet ist. Produkte „von der Stange“ sind bei uns eher seltener zu finden, auch wenn wir diese ebenso kompetent erfüllen können. Aber genauso unterschiedlich, wie die Lebens-

kompetent – persönlich – erfolgreich KONTAKT

Von links: Prof. Dr. Heinz-W. Appelhoff (Geschäftsführer), Thorsten Trippler (Leitung Unternehmensberatung) und Kersten Duwe (Leitung Rechtsberatung)

und Unternehmenssituation sich regelmäßig darstellt, so müssen auch Lösungen für diese Sachverhalte gefunden werden.“ Ein Blick zurück zeigt, dass sich die Beratungsunternehmen der FTSP-Gruppe, die FrisiaTreuhand GmbH und die Schmädeke & Partner GbR seit ihrer Gründung im Jahre 1978 durch den Unternehmensgründer Eberhard Schmädeke zu einem leis­ tungsstarken Verbund von Dienstleistern auf dem Gebiet der Steuer- und Wirtschaftsberatung entwickelt haben. Als überregional tätige Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Steuerberater zählen wir als FTSP-Gruppe überwiegend mittelständische Unternehmen aller Rechtsformen, Vereine, Stiftungen sowie Privatpersonen zu unseren Mandanten. Aber neben dem persönlichen Engagement haben wir auch ein paar Themengebiete, in denen wir besonders zu Hause sind und schon seit vielen Jahren erfolgreich tätig sind. Das sind die Sanierungsberatung und die sozialen Einrichtungen, aber auch im Besonderen Investitionen in erneuerbare Energie. Jeden Tag aufs Neue sich den Herausforderungen zu stellen, die sich aus der ständig ändernden Gesetzgebung und Rechtsprechung ergeben, und in diesem unsicheren Fahrwasser einen verlässlichen Weg durch die Klippen erfolgreich zu finden, das ist die Aufgabe und Verpflichtung, der sich die FTSPGruppe verschrieben hat.

FRISIA-TREUHAND GmbH Bürgerfelder Straße 1 · 26127 Oldenburg Telefon: 0441 961940 · Telefax: 0441 9619444 info@ftsp-gruppe.de · www.ftsp-gruppe.de

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BUSINESS IN WESER-EMS Recht & Rat

Nach der Scheidung kommt die Steuer Bei einer Scheidung sind mehr als nur das Sorgerecht und der Unterhalt zu klären

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ine geschiedene Ehe hat im Durchschnitt fast 14 Jahre bestanden. Im Falle einer Scheidung ist diese nicht nur mit einer emotionalen Belastung verbunden. Die Paare beschäftigen sich mit dem Unterhalt, dem Zugewinnausgleich und dem Sorgerecht für die Kinder. Welche steuerlichen Folgen dabei ausgelöst werden, findet jedoch zumeist kaum Beachtung. Im Jahr der Scheidung ist der Splittingtarif bereits nicht mehr anwendbar, wenn das Paar nicht einen gewissen Zeitraum im (Veranlagungs-)Jahr Tisch und Bett geteilt hat. Eine Zusammenveranlagung ist ebenfalls nicht mehr zulässig, wenn einer der Partner bereits wieder geheiratet hat. Gleichfalls sollte im Jahr der Trennung darauf geachtet werden, dass eventuell die Steuerklasse geändert wird, weil diese sich auf eine spätere Steuererstattung auswirkt. Bei einer Nachzahlung im Rahmen der Zusammenveranlagung gelten beide als Gesamtschuldner und haften für eine Nachzahlung, wenn kein gesonderter Antrag auf Aufteilung der Steuer gestellt wurde.

Freibetrag bei Unterhaltszahlungen Für Unterhaltszahlungen an einen Partner kann ein Freibetrag auf der Steuerkarte eingetragen werden; eine Steuererklärung ist dann zwingend abzugeben. Die Kosten für die Scheidung können im Rahmen der Veranlagung, soweit sie die zumutbare Eigenbelastung übersteigen, berück-

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außergewöhnliche Belastung günstiger ist, sollte in jedem Einzelfall und Veranlagungszeitraum durch einen steuerlichen Berater geprüft werden.

Zugewinn als Schenkung?

Dipl.-Finanzwirt (FH) Konrad Frerichs Rechtsanwalt Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht Partner der Sozietät VOSS SCHNITGER STEENKEN BÜNGER & PARTNER in Oldenburg konrad.frerichs@obic.de

sichtigt werden. Dazu zählen unter anderem die Prozess-, Gerichts- und Anwaltskosten. Der Unterhalt (auch Sachleistungen) an den anderen Partner kann beim zahlenden Partner begrenzt als Sonderausgabe oder als außergewöhnliche Belastung berücksich­ tigt werden. Der empfangende Partner hat die erhaltenen Unterhaltsleistungen als sonstige Einkünfte zu versteuern. Bei der Frage, ob die Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen ist, spielen die weiteren Einkünfte des Empfängers eine entscheidende Rolle. Ob die Berücksichtigung als Sonderausgabe oder

Die meisten Ehen werden im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft oder in der modifizierten Zugewinngemeinschaft geführt. Dabei gilt der Zugewinn im Rahmen der Scheidung zwar nicht als Schenkung, jedoch können sich hierdurch einkommensteuerliche Belastungen ergeben. Der Zugewinnausgleich gilt als Veräußerung beziehungsweise Anschaffung des Vermögensgegenstandes. Dadurch kann zum Beispiel ein Spekulationsgewinn bei Gebäuden entstehen oder der betriebliche Gewinn erhöht werden. Sollten Kinder vorhanden sein, ist für das Kindergeld der Elternteil anspruchsberechtigt, bei dem das Kind wohnt. Erfüllt der andere Elternteil seine Unterhaltspflicht, wird das hälftige Kindergeld auf seine Unterhaltsverpflichtung angerechnet. Im Rahmen der Veranlagung erhalten beide 50 Prozent der Kinderfreibeträge. Alleinerziehende können unter bestimmten Voraussetzungen einen Entlastungsbetrag in Anspruch nehmen. Voss Schnitger Steenken Bünger & Partner sowie die OBIC Revision GmbH unterstützen Sie gerne kompetent bei steuerlichen Scheidungsfolgefragen.

Meyer Systemtechnik UNTERNEHMENSPORTRÄT

Hand in Hand mit der Technik Meyer Systemtechnik bietet leistungsstarke Lösungen nach Maß

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echnische Systeme als innovative und leistungsstarke Verstärker in Betriebe einbringen. Bestehende Systemtechnik durch moderne Hightech optimieren. Steuerungen nach betriebseigenen Bedürfnissen anpassen und benutzerfreundlich umsetzen. Dies sind die Leitziele des Dienstleistungsunternehmens im Bereich Mess-, Steuerungsund Regelungstechnik aus Vechta.

Die Frage des Erfolgs Erfolg im Unternehmen ist vor allem eine Frage des richtigen Systems. Durch speicherprogrammierbare Steuerung werden Prozesse und Abläufe optimiert und automatisiert – Produktionszeiten können dadurch signifikant verringert und Kosten eingespart werden. Dabei legen der Geschäftsführer Berthold Meyer und sein Team Wert auf individuelle und maßgeschneiderte Steuerungstechnik, betriebseigene Bedürfnisse bilden dabei die Grundlage der Konzeption. Von der Möglichkeit zur Inspiration, von der Idee zur technischen Zeichnung und Konstruktion bis hin zur Montage und Inbetriebnahme reicht das Spektrum des Unternehmens. Mit Hilfe einer durchdachten Maschinensteuerung lassen sich Arbeitsabläufe

deutlich effektiver gestalten, was sich positiv auf das Produktionsergebnis auswirkt und zu einer höheren Produktivität führt. Dies gilt für alle Bereiche mit leistungsstarker industrieller Steuerungs- und Schaltungstechnik. Dabei statten die Vechtaer Elektronikspezialisten Privatkunden und Unternehmen jeder Größenordnung mit komplexen Regelungsaufgaben aus. Weitere Bereiche der Meyer Systemtechnik GmbH sind unter anderem Steuerungen für die Kälte- und Klimatechnik sowie die Sicherheitstechnik. Als Produktionsstätte für Individualaufträge fertigt das Unternehmen Steuerungen auf Wunsch auch in Serie – in großen wie in kleinen Stückzahlen.

Gute Technik braucht einen guten Plan...

der Thematik vertraut gemacht. Dies garantiert eine hohe Zufriedenheit auch nach der Inbetriebnahme.

Mitarbeiter mit schneller Schaltung Meyer Systemtechnik setzt auf seine Mitarbeiter. Kundenideen werden im Team besprochen und gemeinsam wird nach den bes­ ten und effizientesten Lösungswegen gesucht. Entsprechend wird das vorhandene Knowhow eingesetzt, um jeden Kundenwunsch mit größtmöglicher Steuerungseffizienz verwirklichen zu können. So stellen auch Individualaufträge und die Umsetzung von selbst entworfenen Steuerungen und Projekten kein Problem für den mittelständischen Dienstleister dar. Bei der Vielfalt des Kompetenzbereichs ist sich das Team Meyer Systemtechnik einig, gearbeitet wird Hand in Hand mit der Technik.

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...und ein guter Plan bedarf einer guten Zusammenarbeit. Das Projekt gemeinsam mit dem Kunden verwirklichen, gewährleistet vollste Zufriedenheit. Dabei legt Betriebsleiter Philipp Geduldig Wert auf Transparenz. Kunden werden Schritt für Schritt umfangreich informiert und mit

Meyer Systemtechnik GmbH Vardeler Weg 12 · 49377 Vechta Telefon: 04441 88 9950 · Telefax: 04441 8899599 info@bm-systemtechnik.de www.bm-systemtechnik.de

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BUSINESS IN WESER-EMS Heizen mit der Wärmepumpe

Energieeffizienz beim Gebäudebetrieb Heizen mit der Wärmepumpe

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m gesamten Primärenergieverbrauch in Deutschland hat der Betrieb von Gebäuden einen Anteil von circa 40 Prozent – dies besagt unter vielen gleichlautenden Aussagen beispielsweise der VDI (Verein Deutscher Ingenieure). Weiterhin ist zu benennen, dass nahezu 50 Prozent des auf den Gebäudebetrieb entfallenden Primärenergieverbrauchsanteils für die Wärmeerzeugung (Beheizung und Brauchwassererwärmung) verbraucht wird. So kann grob überschlägig festgehalten werden, dass in etwa ein Viertel des gesamten Primärenergieverbrauchs auf die Wärmeerzeugung in Gebäuden entfällt. Die umfänglichste Reaktion der Politik in der jüngsten Zeit hierauf ist die Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV). So wurde – in Bezug auf die Gebäudetechnik –

mit der EnEV 2009 die Nutzung und der Betrieb von „alten“ Wärmeerzeugern erheblich beschränkt. Zum einen hat der Gesetzgeber den vormals (gerade in den 1970er Jahren) geförderten Nachtspeicherheizungen die „gelb/ rote Karte“ gezeigt (§ 10a EnEV 2009). Diese können im Groben und verallgemeinert ausgedrückt, wenn vor 1990 eingebaut, noch bis Ende 2019 betrieben werden und wenn nach 1990 eingebaut, maximal 30 Jahre betrieben werden. Dies gilt nicht vollumfänglich für alle Nachtspeicheranwendungen, wird jedoch zu Recht einen großen Teil der heute noch betriebenen Nachtspeicherheizungen betreffen. Zum anderen hat der Gesetzgeber auch den „veralteten“ Heizkesseln und den ungedämmten Wärmeverteilungsrohrsystemen den Kampf angesagt (§ 10 EnEV 2009). Da-

von – mit Ausnahmen – betroffene Heizkessel sind diese, die mit flüssigen und gasförmigen Brennstoffen betrieben werden, eine Nenn­ wärmeleistung zwischen vier und 400 kW haben und vor dem 01.10.1978 errichtet wurden. Da (fast) jeder einzelne Wirtschaftsteilnehmer, beziehungsweise jedes Unternehmen seine Kosten für die Wärmeversorgung heute genauestens kennt, ist es ein Muss, dieses in dieser Artikelreihe genauer zu betrachten. Wäre doch der Umstand, bis zu 75 Prozent des Energieeinsatzes für die Wärmeerzeugung der Umwelt zu entnehmen, ein riesiger Schritt – gerade da die Umweltwärme (Energie aus Sonneneinstrahlung und Niederschlag, gespeichert in Erde, Luft und Wasser) nach menschlichem Ermessen unerschöpflich ist und kostenlos zur Verfügung steht.

Heizen mit der Wärmepumpe BUSINESS IN WESER-EMS

Betrachtung Heizlast versus Kühllast So hat sich aufgrund der Notwendigkeit der energetischen Verbesserung von Gebäuden, betreffend Gebäudehülle und Gebäudetechnik, in den vergangenen Jahren viel getan. Baustile und Baupraktiken haben sich verändert – so wird heute die Gebäudehülle hoch gedämmt und abgedichtet und Gebäude erhalten großflächige Verglasungen. Sicherlich ist diese Entwicklung in puncto Energieverbrauch bei der Nutzung von Gebäuden genau der richtige Weg – aber es treten dadurch auch Problemstellungen auf, die das Gebäude nicht mehr in sich lösen kann und dabei auf die Unterstützung der Gebäudetechnik angewiesen ist. Dies bewirkt eine stetig wichtiger werdende Verzahnung von Gebäuden mit ihren technischen Ausrüstungen. Leider kommt es aber hierbei immer öfter zu gravierenden Planungsfehlern bei der Sanierung oder der Neuerrichtung von Gebäuden. So muss die planungseröffnende Seite der Architektur viel öfter und viel früher die Kooperation mit Fachplanern der technischen Gebäudeausrüstung suchen und nicht weiterhin dem leidigen Modell anhängen, dass die Planung und die Auslage der Technischen Ausrüstung in der Ausführungsphase den ausführenden Unternehmen „angehängt“ wird.

Architekten und Techniker müssen Hand in Hand arbeiten Dieses nicht mehr praktikable Modell begünstigt, dass in der Gebäudenutzung dann beispielsweise festgestellt wird, dass die Luftqualität so schlecht ist, dass dies zu Ermüdung führt oder die Raumtemperatur im Sommer so stark ansteigt, dass diese für die menschliche Leistungsfähigkeit negative Auswirkungen hat.

Somit erscheint es doch umso sinnhafter, eine Technologie zu verfolgen die; a.) einen Großteil ihres Energiebedarfs der Umwelt entnimmt und b.) sowohl die Heiz-, als auch die Kühlaufgabe übernehmen kann. Diesem Ansatz entspricht die Technologie der Wärmepumpen.

Autor: Gerwin Akkermann, Geschäftsführer der Planungs- und Sachverständigen Kontor GmbH, Osnabrück, gerwin.akkermann@ psk-solutions.de

Da die Gebäude heute hoch gedämmt und abgedichtet werden und zudem, gerade im Gewerbe- und Verwaltungsbau, große Flächen der Verglasung erhalten, findet eine natürliche Belüftung nahezu nicht mehr statt und der Wärmeeintrag durch Sonneneinstrahlung im Sommer steigt enorm an. Dies führt dazu, dass gerade in den Sommermonaten eine Kühllast deutlich größer ausfallen kann, als die Heizlast in der Heizperiode. So muss die Betrachtung darauf liegen, ein konstantes Raumklima ausbilden zu können, durch Wärmeerzeugung in den Heizzeiten und Kälteerzeugung in den Kühlzeiten. Diese Notwendigkeit ist nicht unbekannt – ihr wird aber immer noch sehr häufig durch getrennte Technologien begegnet, die teils sogar gegeneinander arbeiten (Übergangszeiten) und beide für sich einen hohen Energiebedarf aufweisen.

Die Wärmepumpe ist prinzipiell eine Kältemaschine und hat dadurch ihren Ursprung bereits 1876 gefunden. Ihr Geburtsvater ist Carl von Linde, der 1876 die erste funktionstüchtige und betriebssichere Ammoniak-Kältemaschine gebaut hat. Der Begriff Wärmepumpe erklärt sich damit, dass diese Wärme von einem tieferen Temperaturniveau (Wärmequelle) auf ein höheres Temperaturniveau (Wärmenutzung) „pumpt.“ Allen Wärmepumpen ist dabei immanent, dass für diese Anhebung des Temperaturniveaus Energie (zumeist elektrische Energie) für den Betrieb der Wärmepumpe benötigt wird. Mithin verhält es sich so, dass die Höhe des Temperaturanhiebs direkt den Betriebsenergiebedarf und die Betriebszeit der Wärmepumpe bestimmt. Je höher das Temperaturniveau der Wärmenutzung und je geringer das Temperaturniveau der Wärmequelle, desto höher ist der Betriebsenergiebedarf und die Betriebszeit. Große Potentiale sind auch der photovoltaischen Energieerzeugung zum Betrieb einer Wärmepumpe beizumessen. Da die Wärmepumpe nicht konstant betrieben werden muss, und eine Wärmespeicherung gut möglich ist, kann der Betrieb zeitlich zu gewichtigen Teilen auf die photovoltaische Energieerzeugung angepasst werden. Hieraus leitet sich ab, dass die Planung und Auslage einer Wärmepumpenanlage an sich, aber ebenso deren Einbindung als zentrale Komponente in eine effiziente

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BUSINESS IN WESER-EMS Heizen mit der Wärmepumpe

Gebäude­technik, vielfältiges Fachwissen voraussetzt, welches in der Regel nur in darauf eingerichteten Fachingenieurbüros vorgehalten wird.

Die in der Gebäudetechnik relevantesten Wärmepumpen sind die Luft/Wasser Wärmepumpen, Wasser/Wasser Wärmepumpen und die Sole/Wasser Wärmepumpen. Die Luft/Wasser Wärmepumpen bedienen sich der Wärmequelle Luft – sie entziehen der Außenluft Wärme. Weil die spezifische Wärmekapazität der Luft relativ gering ist, müssen große Luftmassen bewegt werden. Zudem hängt den Luft/Wasser Wärmepumpen der Umstand an, dass die Außenluft gerade zu den Heizperioden am kältesten ist. Wenn man jedoch zur Wärmequelle Luft die Wärmequelle Erde hinzuzieht, also die der Wärmepumpe zur Verfügung gestellte Luft zuvor im Erdreich anwärmt, kann hieraus (für kleinere bis mittlere Anwendungen) ein sehr wirtschaftlich arbeitendes System gebildet werden. Die Luft/Wasser Wärmepumpe verursacht die geringsten Errichtungskosten und hat nach Auffassung des Autors eine gewaltige Relevanz, gerade in Sanierungsaufgaben zu Bestandsgebäuden.

Wärmeenergie aus dem Grundwasser nutzen Die Wasser/Wasser Wärmepumpen bedienen sich der Wärmequelle Wasser, zumeist in Kombination mit der Wärmequelle Erde – genauer gesagt, der im Grundwasser gespeicherten Wärmeenergie. Dies erfordert die Einrichtung von zwei Brunnenanlagen, dem Förderbrunnen, aus dem das Wasser gefördert wird, dem die Wärme entzogen werden soll und dem Schluckbrunnen, dem das aus dem Förderbrunnen entnommene Wasser wieder zugeführt wird. Da die Qualität der Brunnen hier eine bedeutende Rolle spielt, sind diese immer durch einen qualifizierten Brunnenbauer einzurichten. Aufgrund des hohen Aufwandes, der mit der Erschließung der Wärmequelle betrieben werden muss, eignet sich die Wasser/Wasser Wärmepumpe überwiegend nur für größere bis große Anwendungen. Die Sole/Wasser Wärmepumpen bedienen sich der Wärmequelle Erde, das heißt sie entziehen dem Erdreich durch in die Tiefe gerichtete Sonden oder in die Fläche gerichtete Kollektoren die benötigte Wärmeenergie. Hierbei zirkuliert die Sole (Wassergemisch)

Effiziente Technik von ColdeweyECO Foto: www.vaillant.de

Energie sparen mit einer Wärmepumpe

Lediglich 15 Prozent der Heizungen in Deutschland entsprechen dem „heutigen Stand der Technik“. Die Heizkosten sind in Deutschland in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen und sie werden weiter steigen. Investitionen in Heizsysteme mit regenerativem Anteil machen sich zügig bezahlt – mit Inbetriebnahme wird Energie gespart. Und was spricht für eine Wärmepumpe? Die gewonnene Wärme wird der Außenluft oder dem Erdreich über ein Wärmetauschersystem entzogen, um diese danach in einem Wärmepumpenkreislauf auf ein für Heizzwecke nutzbares Temperaturniveau anzuheben. Die Ersparnis liegt in der Unabhängigkeit von klassischen Energieträgern wie Gas oder Öl. Diese Energieträger sind nicht mehr notwendig. Die Energiequelle ist auf dem eigenen Grundstück. INFO

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Vorteile für Sie: Sie sparen Geld in Sachen Energiekosten - Sie sind unabhängig von steigenden Gas- oder Ölpreisen. Die Technik ist wartungsarm, Sie brauchen keinen Schornstein und keine Lagerstätte für Öl. Mit Wärmepumpen kann man heizen, kühlen, Warmwasser erzeugen und lüften. Wärmepumpen sind leise und sauber und steigern den Wert Ihrer Immobilie. Vorteile für die Umwelt: keine CO2-Emmission vor Ort – das ist aktiver Klimaschutz mögliche Kombination mit „grünem“ Strom (PV) Nutzung regenerativer Energien – Ressourcen Gas und Öl sparen Lösungen mit Wärmepumpen gibt es für den Neu- und Altbausektor. Wichtig ist eine umfassende Gebäude­ analyse, die die Beschaffenheit der Dämmung und des installierten Heizungsrohrsystems inklusive gegebenenfalls der Heizkörper beziehungsweise der Fußbodenheizung beinhaltet. Die Bundesregierung hat gerade die Förderbedingungen für die Heizungssanierung verbessert! Fragen Sie ColdeweyECO nach den aktuellen Förderbedingungen im Hinblick auf Gebäude und Heizsysteme.

durch einen geschlossenen Wärmequellenkreislauf und führt der Wärmepumpe über einen Wärmetauscher die notwendige Wärmeenergie zu. Sole/Wasser Wärmepumpen haben das größte Einsatzgebiet – sie eigenen sich bereits zu kleineren bis hin zu großen Anwendungen. Auch lassen sich mit Ihnen individuelle Sonderlösungen aufbauen, wie zum Beispiel die Nutzung von Prozessabwärme (Kühlwasser mit geringer konstanter Temperatur) oder auch die Nutzung von Abwasserwärme. Sole/Wasser Wärmepumpen lassen sich ideal mit Latentwärmespeichern betreiben, die wiederum ebenso eine ganzjährige solarthermische Unterstützung begünstigen.

Sonderfall: Wärmequelle mit Latentwärmespeicher Ein Latentwärmespeicher kann thermische Energie (Wärme- sowie Kälteenergie) über längere Zeit mit vielen Wiederholungszyklen speichern. Zur Kombination mit einer Sole/Wasser Wärmepumpe kommen wassergefüllte und unterirdische Latentwärmespeicher zum Einsatz, mit denen die Wärmequelle ausgebildet wird. Hierzu wird im temperaturkonstanten und frostsicheren Erdreich, eine für die Wärmepumpenanwendung ausreichende Menge Wasser in einem geeigneten Behälter vorgehalten. Im Heizbetrieb entnimmt die Wärmepumpe dem Wasser Wärmeenergie, bis dieses seinen Aggregatzustand von flüssig nach fest verändert. Dadurch wird dem Wasser eine deutlich höhere Energiedichte verliehen (Kristallisationsenergie durch Aggregatzustandsänderung). Sobald der Latentwärmespeicher eine Temperatur erreicht hat, die unter der Temperatur des Erdreichs liegt, wird Wärmeenergie aus der Erde in den Speicher übertragen. Am Ende der Heizperiode hat der Latentwärmespeicher dann eine äquivalente Menge an Kälteenergie (in Form von gefrorenem Wasser) gespeichert, die der Wärmepumpe sodann als Kältequelle für den Kühlbetrieb dient. Hier schließt sich dann der Wiederholungszyklus zum Latentwärmespeicher. Mit dem Heizbetrieb wird dem Speicher Wärmeenergie entzogen (Entladung) und gleichzeitig Kälteenergie eingebracht (Ladung). Der darauf folgende Kühlbetrieb entzieht dem Speicher Kälteenergie (Entladung) und bringt dadurch wiederum Wärmeenergie ein (Ladung). Bei einer solchen Wärmeerzeugung entfällt dann auch bei Gebäuden mit hohen Kühllasten die zusätzliche Installation einer separaten Klimatechnik (Kälteerzeugung).

Heizen mit der Wärmepumpe BUSINESS IN WESER-EMS

Dienstleistung im Wärmepumpenmarkt „Kernkompetenz Kälte“

Klaus Gering, Geschäftsführer der Gering Kälte Klima GmbH, Belm

EXPERTENTIPP Im Zuge der angestrebten Energiewende ist die Wärmepumpentechnologie zu einem Schwerpunktthema geworden. Der Einsatz von Wärmepumpen für die Wärmeversorgung leistet einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung von Primärenergiebedarf und Treibhausgasemission. Derzeit werden jährlich circa 57.000 Wärmepumpen in Deutschland installiert, Tendenz steigend. Bei den Wärmeerzeugern im Neubausektor liegt der Anteil der Wärmepumpe mittlerweile bei rund 20 Prozent. Konservative Studien rechnen im Jahr 2020 mit einem Feldbestand von Wärmepumpen von 1,2 Millionen Anlagen. (Datenquelle: bwp Bundesverband Wärmepumpe) Das Herzstück jeder Wärmepumpe ist eine Kälteanlage. Da die Anlagen heute überwiegend als industriell ge-

fertigte Einheit zum Endverbraucher gelangen, ist der Markt für diese Geräte breit gestreut. Bei Inbetriebnahme und Service ist dann der Fachmann gefragt. Neben dem klassischen Anwendungsgebiet der Wärmepumpe im Gebäudesektor wird der Einsatz in gewerblichen und industriellen Bereichen immer wichtiger. Bei jeder kälte- oder klimatechnischen Anwendung entsteht ein Wärmepotenzial, das vielfältig genutzt werden kann. Die Doppeltnutzung von Anlagentechnik – im Winter heizen, im Sommer kühlen, oder die Parallelnutzung von Kälte und Wärme in Produktionsprozessen ist ein geeignetes Mittel, Prozesskosten im Unternehmen niedrig zu halten. Beispielhafte Anlagen führen zu enor­ men Energieeinsparungen und entlasten die Umwelt. Der bei konventionellen Heizungsanlagen ermittelte Wirkungsgrad ist bei Wärmepumpenanlagen als Jahresarbeitszahl (JAZ) bezeichnet. Hier fließen Anlagentechnik, Verbrauch von Nebenaggregaten, Automatisierung und Nutzerverhalten in die Bewertung der Effizienz mit ein. Für optimale Werte ist es wichtig, dass neben einer fachmännischen Inbetriebnahme und Einstellung auch die Wartung der Einrichtungen nicht vernachlässigt wird. Bei größeren Anlagen führt eine fehlerhafte Betriebsweise schnell zu Verlusten im zweistelligen Prozentbereich. Hier ist eine regelmäßige Inspektion durch den Fachbetrieb gefragt.

Sonderfall: Einbindung solarthermischer Energie Zudem eignen sich Wärmepumpenanlagen sehr gut zu einer Kombination mit einer solarthermischen Energieerzeugung. Während solarthermische Energie in Kombination mit Wärmeerzeugern unter Einsatz von festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen in der Regel nur in den sonnigen Jahreszeiten zur Brauchwassererwärmung oder Heizungsunterstützung gebührend genutzt werden kann, stellt sich die Nutzung der solarthermischen Energie beispielsweise in Kombination mit einer Sole/Wasser Wärmepumpe mit latent speichernder Wärmequelle ganzjährig dar. Qualitativ hochwertige Solarkollektoren mit hohem Wirkungsgrad (zum Beispiel Vakuum-Röhren-Kollektoren) können auch zu weniger sonnigen Jahreszeiten noch 20-30 Grad Celsius warmes Wasser bereitstellen, welches sich exzellent zu einer Wärmeenergiezufuhr in den Latentwärmespeicher eignet und eine Volumenverringerung des Speichers bedingen kann, die damit gleichzeitig Baukosten spart. Gerwin Akkermann

fm Büromöbel Franz Meyer GmbH & Co.KG Glaßdorfer Str. 18-24 26219 Bösel Tel. 04494 - 92 50-0 Fax. 04494 - 81 51 info@fm-bueromoebel.de www.fm-bueromoebel.de

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BUSINESS IN WESER-EMS Heizen mit der Wärmepumpe

Hybridkollektor X-10 vereint solare Wärme- und Stromerzeugung EMS PLUS GmbH und die Absolicon Solar Concentrator GmbH projektieren Photothermie

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ie Solarbranche hat das Ziel, bis 2020 europaweit im Durchschnitt einen Quadratmeter Kollektorfläche pro Einwohner zu installieren. Für Deutschland entspricht dies einer Gesamtinstallation von 80 Millionen Quadratmetern Kollektorfläche mit einer Wärmeleistung von 56 GWth. Dies wird erreicht mit einem jährlichen Marktwachstum von 30 Prozent zwischen 2011 und 2020 und führt zu einem Anteil der Niedertemperatur-Solarthermie an der Wärmebereitstellung von zunächst circa drei Prozent.

Dachflächen optimal nutzen Absolicon kann mit der Produktion des Photothermie Hybridkollektors Absolicon X-10 einen guten Teil der aktuell durch Politik und Forschung technologisch angestrebten Weiterentwicklung bereits anbieten. Der Hybridkollektor vereint Solarthermie (Wärme) und Photovoltaik (Strom) in einem Kollektor, so dass die im Verhältnis zum Gesamtvolumen großer Gebäude oft geringe Dachfläche optimal genutzt werden kann. Dadurch wird erreicht, dass die Nachteile der beiden Systeme (Photovoltaik beziehungsweise Solarthermie) minimiert und gleichzeitig daraus Vorteile entwickelt werden. Die Wärme, die normalerweise die Leistung der Photovoltaik schwächt, wird durch die Solarthermie abgeführt. So werden Heizkosten und Kosten für die Warmwasserbereitung eingespart und zudem Strom produziert, der selbst

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genutzt oder ins Netz des Energieversorgers eingespeist werden kann. Die Absolicon Solar Concentrator GmbH wird als neu gegründetes Unternehmen auf Basis der exklusiven Lizenz der schwedischen Muttergesellschaft Absolicon Solar Concentrator AB den Hybridkollektor X-10 produzieren und im deutschsprachigen Markt (Deutschland, Österreich, Schweiz) über die EMS PLUS GmbH vertreiben. Potenzielle Kunden sind Eigentümer oder Betreiber großer Liegenschaften wie Hotels, Krankenhäuser, Bürokomplexe, Landwirtschaftsbetriebe, Gewerbe- und Industriebauten, wie Kühlhäuser, Waschstraßen, Möbelhäuser, Speditionen, Logistikunternehmen, Baustoffhandel und andere Lagerhallen, Verwaltungen, aber auch private Haushalte.

X10- Installation auf einem Flachdach Eine Zertifizierung für die Absolicon X-10 liegt bereits vor. Ergänzend soll für den deutschen Markt die Kennzeichnung ‚Blauer Engel’ nach RAL ZU 47 beantragt werden. Die Absolicon X-10 hat eine Leistung von 530W thermisch und 150W elektrisch pro Quadratmeter. Sie ist dabei ausgelegt für den Markt der Gebäudetechnik, hier speziell für die Beheizung/Klimatisierung (Erzeugung von Wärme und/oder Kälte) größerer Gebäude. Neben der Installation auf Dächern kann sie

auch ebenerdig errichtet und zur Versorgung von Nah- und Fernwärmenetzen genutzt werden. Die X-10 ist eine Halbröhre (Parabolrinne), deren Oberfläche als Spiegelmaterial Silber nutzt. Die Rinne wird durch ein von den oberen Kanten her plan verlaufendes Glas geschützt. Der Receiver, eine spezielle Metallröhrenkonstruktion, befindet sich direkt unter dem Glas. Seitlich am Receiver befinden sich Hochleistungsphotovoltaikzellen, durch die neben der erzeugten Wärmeenergie gleichzeitig auch elektrische Energie generiert und so die Effizienz der Anlage gesteigert wird. Der Strom kann direkt ins Netz des Gebäudes oder des Energieversorgers eingespeist werden. Die erzeugte thermische Energie wird über Rohrsysteme vom Kollektor/Receiver in die Heizungs-/Klimaanlage des jeweiligen Gebäudes geführt, gegebenenfalls in Kälte umgewandelt. Auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen konnte im Rahmen der Hannover Messe 2012 die CSP-Anlage zur Versorgung von Haushalten, Gewerbeliegenschaften oder Mastanlagen mit Strom und Wärme dem interessierten Fachpublikum vorgestellt werden. Für diese Anlage war der schwedische Hersteller bereits 2011 mit dem Intersolar-Award ausgezeichnet worden; jetzt will Ems Plus mit seinem Kooperationspartner aus Schweden den deutschen Markt für das Produkt erschließen. Die erste Absolicon X-10 CSP-Anlage in Deutschland mit einer Leistung von 15,9 kW thermisch und 4,5 kW elektrisch befindet sich bereits am Unternehmenssitz in Lingen-Baccum im Bau und wird zukünftig ein Mehrfamilienhaus mit Wärme versorgen.

Auch der niedersächsische Justizminister Bernd Busemann überzeugte sich von der Qualität der schwedisch-emsländischen Kooperation auf der Hannover Messe 2012

NAMEN UND NACHRICHTEN CAMELOT | megova medienkompetenz

Unternehmerische Verantwortung – unternehmerische Verpflichtung

Bedienungsanleitungen als Wettbewerbsvorteil

CAMELOT Gesellschaft für Intensivpflege richtet Lebensarbeitszeitmodell für Mitarbeiter ein.

megova medienkompetenz auf Druck spezialisiert

Norbert Fischer hat mit dem „CAMELOT-FLEX-KONTO“ ein Paket geschnürt, das viele Wünsche der Mitarbeiter in dem Unternehmen berücksichtigt.

„Unternehmerische Verantwortung zu übernehmen, heißt für mich unter anderem: Ich habe dafür Sorge zu tragen, dass es meinem Personal, meinen über 100 Mitarbeitern gut geht. Denn nur dann kann es auch unseren Klienten gut ergehen. Und das fällt wiederum positiv auf uns zurück“, erklärt Norbert Fischer, geschäftsführender Gesellschafter des Intensivpflege-Unternehmens CAMELOT aus Wallenhorst bei Osnabrück. Diese Sorge um die CAMELOT-Arbeitnehmer umfasse auch, an die Zukunft jedes einzelnen Teammitglieds zu denken. „Der Bereich der Pflege stellt hohe Ansprüche an unsere Pflegefachkräfte. Dabei ist es gerade in den sozialen Berufen wichtig, den notwendigen Ausgleich zu finden. Vielleicht will der eine oder andere Arbeitnehmer ja früher in Rente gehen, vielleicht muss er sogar. Eventuell braucht jemand schon vorher einmal eine Auszeit – für sich selbst, für ein Sabbatical, eine Weiterbildung, Familienplanung, für die Pflege von Angehörigen oder ähnliches. Die Aussicht, mit Hilfe von Wertkonten genau dies umsetzen zu können, faszinierte mich von Anfang an. Denn damit haben Mitarbeiter die Möglichkeit, Gehaltsbestandteile auf einem speziellen Wertkonto sicher und verzinslich sehr attraktiv anzusparen.“

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Heute kann CAMELOT seinem Team ein eigenes Lebensarbeitszeitmodell anbieten. Dass es eines wurde, das zudem genau auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Mitarbeiters zugeschnittenen ist, war der Entwicklungspart von Harald Röder. Er und sein Team von der Deutschen Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle (DBZWK) mit Sitz in Schwäbisch Gmünd kennen die Wunsch-Hitliste von Arbeitnehmern aus ihrer täglichen Praxis heraus: „Es sind vor allem Punkte, wie a) mehr Flexibilität bei der Organisation und Gestaltung von Arbeit, b) eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, c) eine freie Lebensgestaltung und d) mehr finanzielle Sicherheit im Alter“, weiß der erfahrene Fachmann. Mit einer solchen fortdauernden sozialen Absicherung lässt sich aber genauso gut und problemlos eine Auszeit für häusliche Pflegefälle finanzieren, um sich um ältere oder erkrankte Familienangehörige kümmern zu können. Norbert Fischer: „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit der Modelleinführung unternehmerische Weitsicht bewiesen haben. Das ist mitarbeiterbewusste und familienorientierte Personalpolitik im besten Sinne.“

Viel zu häufig liegt gut gemachten Produkten eine schlechte Bedienungsanleitung bei. Da wird die Kauflust spätestens dann zum Kauffrust, wenn der Kunde das Produkt nicht benutzen kann, weil er die Bedienungsanleitung nicht versteht. Abhilfe bietet die megova medienkompetenz GmbH & Co.KG, eine Mediengemeinschaft der Goldschmidt-Druck GmbH und van Acken Druck GmbH mit Sitz in Lingen, die sich neben klassischen Druckleistungen auf den Druck von Bedienungsanleitungen spezialisiert hat. „Viele Unternehmen geben sehr viel Geld für die Produktentwicklung und die anschließende Markteinführung aus, aber bei der Bedienungsanleitung wird allzu häufig gespart“, so Ludger Stienken, Technischer Leiter bei megova. Diese Diskrepanz zwischen hochwertigem Produkt und billiger Bedienungsanleitung, sei ein falscher unternehmerischer Ansatz. Denn die Bedienungsanleitung sei, rein rechtlich gesehen, ein wesentlicher Produktbestandteil. „Kann der Kunde das Produkt aufgrund einer schlecht aufbereiteten Bedienungsanleitung nicht benutzen, hat er nach dem geltenden Schuldrecht die Möglichkeit, das

Produkt zu reklamieren und die Rechte aus der Mängelgewährleistung wahrzunehmen“, erläutert Stienken. Der Kunde kann im schlimmsten Fall sein Geld zurückfordern. Unternehmerisches Umdenken sei gefragt, so der Fachmann. „Hersteller sollten Bedienungsanleitungen nicht länger als lästiges Übel stiefmütterlich behandeln, sondern in ihnen eine echte unternehmerische Chance sehen.“ Nach dem Produkterwerb sei die Bedienungsanleitung der erste kommunikative Kontakt zwischen Hersteller und Kunde. Ist die Bedienungsanleitung benutzerfreundlich und optisch ansprechend, wird der Käufer mit seinem Neuerwerb zufrieden sein. „Eine gut gestaltete Bedienungsanleitung könnte so zu einem wirksamen Mittel werden, um Kunden an das eigene Unternehmen zu binden und Markentreue zu generieren.“ Unternehmer, die diesen Zusammenhang verstanden haben, nutzen Bedienungsanleitungen als Mittel zur direkten B2B- oder B2CKommunikation. „Gegenüber der Konkurrenz sind sie klar im Vorteil“, weiß der Experte, dessen Unternehmen viele Firmen bei der Erstellung optimaler Bedienungsanleitungen unterstützt.

Coldewey | BP Lingen NAMEN UND NACHRICHTEN

Die Welt der Technik neu entdecken

Wechsel in der Geschäftsführung der BP Lingen GmbH

Coldewey Erlebnisnacht am 12. Oktober

Gerhard Sander übernimmt kaufmännische Geschäftsführung

Am 12. Oktober von 18 bis 24 Uhr können Technik-Interessierte in den Räumlichkeiten der Detlef Coldewey GmbH in Westerstede auf zwei Etagen und knapp 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche die ganze Welt der Technik neu für sich entdecken. Dabei können sich die Besucher in aller Ruhe und in entspannter Atmosphäre über die Highlights, Trends und Neuheiten von der Ifa

2012 informieren. Das Team von Detlef Coldewey und die Fachleute der einzelnen Markenhersteller liefern verständliche Antworten auf sämtliche Fragen rund um die Technik. Ideen, Impulse und Lösungen aus den Bereichen Hifi, TV, Haus und Licht, Lösungen aus dem Bereich IT- & Kommunikationstechnik und Systeme rund um Energie, Gebäudetechnik und Sicherheit stehen dabei im Fokus der Veranstaltung. Begleitet wird die Coldewey Erlebnisnacht von verschiedenen Events, kleinen kulinarischen Überraschungen und kühlen Getränken.

Gerhard Sander Barnstorf, wo er zuhat zum 01. Septemnächst eine Lehre ber 2012 zusätzlich als Industriekaufzu seiner Funktion mann absolvierte. als Finance Manager Nach Abschluss seidie Rolle des Kaufnes Studiums wechmännischen Geselte er innerhalb schäftsführers bei des Konzerns nach BP Lingen übernomKassel, später nach men. Der DiplomDüsseldorf und BerKaufmann folgt auf lin, wo er Anfang der Gerhard Sander, Andreas Mohr, der 90er Jahre leitende Foto: www.fotogen-lingen.de nach zweieinhalb Tätigkeiten im FiJahren Tätigkeit in Lingen zum nanzwesen ausübte. 1994 kam der BP Standort in Bochum wechselte gebürtige Bassumer zur Erdölund dort künftig die Logistik-Ak- Raffinerie Emsland nach Lingen tivitäten innerhalb der BP Europa und leitete dort das Controlling. SE leitet. Im Jahr 2008 übernahm Gerhard Gerhard Sander begann seine Sander die Rolle des Finance MaLaufbahn beim Energiekonzern nager in der BP Erdöl-Raffinerie Wintershall im niedersächsischen Emsland.

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NAMEN UND NACHRICHTEN Erwin Müller | BSH IT Solutions | zukunftsenergien nordwest

Wechsel in der Geschäftsleitung der Erwin Müller GmbH

Sascha Sambach neuer Geschäftsführer der BSH IT Solutions GmbH

Harald Müller übergibt Unternehmensleitung an Christian Gnaß

Zielsetzung bis Jahresende: Vorjahresumsatz verdoppeln

Christian Gnaß (*06.09.1961) wurde im Rahmen einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung zum Sprecher der Geschäftsleitung der Erwin Müller GmbH ernannt. Seit dem 01. Juli 2012 ist Gnaß damit für das operative Tagesgeschäft der Gesellschaft verantwortlich, aus dem sich Dipl.-Ing. Harald Müller

zurückgezogen hat. Gleichzeitig wurde Stefanie Müller Mitglied der Geschäftsleitung. Mit der Berufung zum Vorstand eines internationalen, börsennotierten Automobilentwicklers übernahm Gnaß erstmals unternehmerische Führungsverantwortung. Vor Eintritt in die Erwin Müller Gruppe war er Vorsitzender der Geschäftsführung der Benteler Maschinenbau GmbH und Managing Director der PDE-Gruppe (Product-Design Engineering) im niederländischen Helmond. Parallel dazu absolvierte er das Senior Executive Programme an der London Business School. Im April 2008 wechselte Christian Gnaß nach Lingen und übernahm die Geschäftsführung der Erwin Müller Gruppe für den Bereich Technik.

zukunftsenergien nordwest am 1. und 2. März 2013 in Bremen Ausstelleranmeldungen sind ab sofort möglich Deutschlands größte Jobund Bildungsmesse für erneuerbare Energien lädt für den 1. und 2. März 2013 erneut zum Branchentreff nach Bremen ein. Im vierten Messejahr präsentiert

sich die zukunftsenergien nordwest im Messe Centrum Bremen auf einer Ausstellungsfläche von rund 4.000 Quadratmetern. Aussteller können sich ab sofort anmelden.

Sascha Sambach wurde Anfang September zum Geschäftsführer der BSH IT Solutions GmbH benannt. Seit mehr als zwölf Jahren ist er bei der BSH in verschiedenen Funktionen tätig. So verantwortete er als Prokurist den Vertriebsbereich und darüber hinaus in den letzten eineinhalb Jahren als Prokurist den Geschäfts-

bereich Infrastructure Solutions & Services. Die BSH befindet sich auf Wachstumskurs. Dies will Sascha Sambach weiter vorantreiben. „Unser Ziel ist nahezu eine Verdopplung des Umsatzes und des Ergebnisses vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr. Und bisher liegen wir auch sehr gut auf Kurs“, so Sambach. Unterstützt wird dieses Wachstum durch das ganzheitliche Produktportfolio der BSH. „Von eigener Software aus der Allgeier Group, zu der die BSH gehört, über erstklassige ITInfrastruktur-Lösungen bis hin zu den dazugehörigen ganzheitlichen Servicekontrakten sind wir zentraler Full-Service-Partner unserer Kunden“, erläutert Sascha Sambach. BSH stellt bereits heute eine starke Infrastruktur-Kompetenz im Nordwesten zur Verfügung.

96 Unternehmen, Universitäten und Weiterbildungsanbieter nutzten die Möglichkeit im Jahr 2012 für direkte Bewerberkontakte, eine erhöhte Öffentlichkeitswirksamkeit sowie zur Besetzung von freien Positionen. Die zukunftsenergien nordwest 2013 ist der branchenspezifische Treffpunkt für Aussteller und engagierte Jobsuchende zum

Thema erneuerbare Energien und eine aktive Plattform für Fragen und Austausch zum Thema Qualifizierung und Weiterbildung. Branchenworkshops, Vorträge und Exkursionen sowie zahlreiche Stellenangebote an den Jobwänden bieten vielseitige Informations- und Kontaktmöglichkeiten für die Messebesucher/ innen. www.zukunftsenergien-nordwest.de

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LBD | Autogalerie Schlickel NAMEN UND NACHRICHTEN

Mitarbeiter sind das wichtigste Potenzial

Jaguar und Land Rover kommen nach Oldenburg

Landwirtschaftliche Bezugsgenossenschaft Damme (LBD) bietet Beschäftigten Zeitwertkonten

Autogalerie Schlickel mit Gebäudeerweiterung

Nordbleche

Kalotten

Wellbleche Antikondensvlies Dachpfannenblech

Bogenbleche

Lichtplatten

Trapezprofile

Profilbleche

Edelstahlschrauben

Unterspannbahn

Sandwichprofile

Schmuckzäune

C/Z-Profile

Doppelstabmattenzäune

Rover wurde eigens ein neues Gebäude errichtet, das nunmehr feierlich eröffnet wird. „Damit sind wir als in der Region ansässiges Unternehmen gut für die Zukunft aufgestellt und werden unserem Motto gerecht: Leidenschaft ist unser Antrieb“, so Uwe Schlickel.

Designzäune

GFK-Dachplatten

Rohrmanschetten

Hochprofile

Trapezbleche

Dichtungsband

Nordblech 18

Torsysteme

Kantteile

Service

Exklusiv

Siegener Pfanne

Dachbauschrauben

Zukunft

Sichtschutzstreifen

Ausbildung

Beratung

Dachrinnen

Zaunplatz Isopaneele Sinusprofil

Profilfüller

In diesem Rahmen wollte er für die Mitarbeiter eine langfristige Sicherheit der Vermögensanlagen von Wertguthaben und Erträgen, eine insolvenzgeschützte Treuhandabwicklung und ein Höchstmaß an Flexibilität in der Ein- und Auszahlungsphase. Zusammen mit Harald Röder von der Deutschen Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH (DBZWK) und der Volksbank Dammer Berge eG hatte Sander am Ende ein Instrument geschmiedet, mit dem die Mitarbeiter für die Zukunft optimal gerüstet sind. „Mit dem von uns entwickelten Wertkonto, dem wir den Namen ,LBD-FLEX-KONTO’ gaben, lassen sich Lebensabschnitte weitaus gezielter planen, unvorhergesehene Situationen besser koordinieren, lässt sich der Ruhestand besser einleiten“, so Röder. Und so wurde einige Entwicklungswochen später auch die gesamte LBD-Belegschaft zu einer entsprechenden Mitarbeiterversammlung eingeladen. Sie erkannte die Chance, die Sander für sie bereitstellte, sehr schnell. Und so trafen rund 80 sensationelle Prozent der Mitarbeiter sofort nach der Vorstellung des Modells und der individuellen Beratungsgespräche en Detail die Entscheidung: „Da mache ich mit!“

Nordblech 35

„Wenn ein Betrieb seit fast 100 Jahren erfolgreich besteht, so kommt das nicht von ungefähr. Sicher hat da jeder Unternehmer sein ganz spezielles Geheimrezept“, vermutet Stephan Sander, Geschäftsführer der 1916 gegründeten Landwirtschaftlichen Bezugsgenossenschaft Damme (LBD). „An meinem Grundsatz ist jedoch nichts Rätselhaftes. Im Gegenteil, er ist ganz einfach und jeder darf ihn wissen: Für mich sind die Mitarbeiter das wichtigste Potenzial. Wir alle wissen: Die Anhebung des Renteneintrittsalters ist eine Folge unserer steigenden Lebenserwartung und der demografischen Verschiebungen im Sozialsystem. Aber jede Aussicht auf das ,Wann’ des Renteneintritts birgt auch Ungewissheit. Die Frage, die man sich dabei stellt, lautet im Regelfall ja nicht: ,Wie lange möchte ich arbeiten?’ Vielmehr fragt man sich doch: ,Bis wann werde ich arbeiten können? Und in welcher Art und Weise? Wie lange werden meine körperlichen und geistigen Kräfte überhaupt noch eine Teilnahme am Arbeitsleben zulassen?’ All diese Punkte machten mir Sorgen – bis ich auf die innovativen Gestaltungsmöglichkeiten von Lebensarbeitszeitmodellen aufmerksam wurde“, so Sander.

Die Autogalerie Schlickel gibt es seit 1979 in Oldenburg, sie präsentierte bisher die Marken Fiat, Alfa Romeo, Lancia, Jeep und Seat sowie Fiat Nutzfahrzeuge. Nun war es für Geschäftsführer Uwe Schlickel an der Zeit, das Angebot zu erweitern: Für Jaguar und Land

Rundbogenhallen

Stephan Sander (links) und Harald Röder präsentieren die Unterlagen zum gemeinsam mit der Volksbank Dammer Berge entwickelten „LBD-FLEX-KONTO“.

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NAMEN UND NACHRICHTEN VRG-Gruppe | gisunt

Grundsteinlegung für neues Entwicklungszentrum Oldenburg bleibt Schlüsselstandort der VRG-Gruppe

„Mehr Raum für Ideen, mehr Raum für Lösungen, mehr Raum für Menschen“ schafft die VRGGruppe, die ihre Unternehmens­ zentrale in Oldenburg-Etzhorn hat und dort derzeit mehr als 220 Mitarbeiter beschäftigt. Das erläuterte Dr. Uwe Vaihinger, Geschäftsführer der VRG-Gruppe, bei der Grundsteinlegung am Mittelkamp 118. Auch Prof. Dr. Gerd Schwandner, Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, war gekommen, um nach einem Grußwort tatkräftig die Grundsteinlegung zu unterstützen. Zusammen mit dem Oberbürgermeister, den Architekten Rüdiger Selugga und Dr. Malte Selugga, dem Bauunternehmer Bernard von Grönheim und Dr. Torsten Ripke, Entwicklungschef der VRG Gruppe, füllte Dr. Uwe Vaihinger eine Zeitkapsel mit Gegenständen, die Zeugnis ablegen von dem Bauvorhaben und dem Schaffen der VRG: Baupläne des Entwicklungszentrums, Unterlagen zur Dokumentation

der Unternehmenshistorie, die tagesaktuelle Ausgabe der Nordwest-Zeitung, Münzen sowie ein USB-Stick mit Informationen zur Unternehmensgruppe und deren Leistungsangebot. Mit drei symbolischen Hammerschlägen wurde die Grundsteinlegung anschließend besiegelt. „Wir bereiten mit dieser Grundsteinlegung den Boden für weiteres nachhaltiges Wachstum unseres Unternehmens, für die Zukunftssicherung unserer Arbeitsplätze und für weitere innovative Produkte aus unserem neuen Entwicklungszentrum“, sagte Dr. Uwe Vaihinger bei der feierlichen Grundsteinlegung. Das helle, freundliche Entwicklungszentrum bietet Platz für 55 neue Arbeitsplätze und soll im Sommer 2013 bezogen werden. Der auf Stelzen stehende Neubau wird über einen modernen Skywalk mit der Unternehmenszentrale zusammenwachsen und so für kurze Wege sorgen.

Integrativ statt alternativ Zentrum für Integrative Medizin in Wilhelmshaven erhält modernste Technologie für die Krebsbehandlung

Dr. Holger Wehner, Ärztlicher Direktor der gisunt®Klinik

Die so genannte „Alternativmedizin“ erfreut sich hierzulande großer Beliebtheit. Bei kleineren Blessuren, Erkältungen, Rhythmusstörungen oder Schlafschwierigkeiten greifen viele Deutsche mittlerweile eher zu homöopathischen oder rein pflanzlichen Mitteln statt gleich die chemische Keule zu schwingen. In Wilhelmshaven befindet sich mit der gisunt®-Klinik eines der deutschen Kompetenzzentren für den Schulterschluss ausgewählter Naturheilverfahren beziehungsweise naturnaher Heilweisen mit der notwendigen und hilfreichen Schulmedizin bei chronischen und Krebserkrankungen. Die gisunt®-Klinik ist eine international anerkannte Fachklinik für Integrative Medizin und das erste nordwestdeutsche,

heute internationale Hyperthermiezentrum. Von der Fachgesellschaft zertifiziert, im internationalen Wissenschaftsaustausch und als Ausbildungszentrum gibt das Team seine über 25 Jahre Erfahrung mit der Hyperthermie anderen Kollegen aus nah und fern weiter. Bei der Hyperthermie handelt es sich um die gezielte Überwärmung (örtlich, regional oder systemisch) des Körpers. Durch das „künstliche“ Fieber werden sogenannte Hitzeschockproteine (HSP) gebildet. Für das Immunsystem sind diese Proteine Signale für die körpereigenen Killerzellen, die entarteten Zellen zu erkennen und zu attackieren. Darüber hinaus weiten sich durch die höheren Temperaturen die Blutgefäße. Vor kurzem wurde in dem internationalen Hyperthermiezentrum der gisunt®-Klinik eine in Deutschland ganz neuartige Methode der Überwärmung installiert. Die in den USA wissenschaftlich begleitete und in Russland bereits etablierte Methode, HeatHeal© genannt, kann nun auch hierzulande eingesetzt werden. Kennzeichen der neuen Methode sind die geringen Nebenwirkungen und guten Erfolgschancen, insbesondere in der Kombination mit den klassischen Verfahren. Wilhelmshaven wird damit auch zu einem Vorreiter technischer Innovationen in der Integrativen Medizin.

balancecoaching

Burnout- und Stressprävention mit begleitendem Coaching Nächster Informationsabend am 19. Oktober 2012 um 18 Uhr im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg, weitere Informationen bei Ralf Miarka, Tel. (0441) 36 116 866 und unter www.ralfmiarka.de/training/balancecoaching

Beugen Sie vor !

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Gewerbeimmobilie des Monats

Hochwertige Anlage zu verk. /verpachten /Eigennutzung /Anlageobjekt Industriehalle 2

Industriehalle 1

Bürogebäude

Industrieanlage INDUSTRIEANLAGE

BÜROGEBÄUDE

LAGE: In der Gemeinde Barßel im Landkreis Clop­ penburg, direkte Autobahn­anbindung A28 / A31

250 m² Nutzfläche, hochwertiger Ausbau, Bau­ genehmigung für eine Aufstockung um weitere 250 m² Nutzfläche sowie für weitere Hallenflächen vorhanden

GRUNDSTÜCK: 9.200 m², voll erschlossen, Flä­ che ausbaufähig / erweiterbar INDUSTRIEHALLE 1 1.500 m2 Nutz­fläche, Photovoltaik­anlage auf dem Dach*, zuzüglich 140 m² Büroräume inklusive Sa­ nitärräume INDUSTRIEHALLE 2 1.350 m² Nutz­fläche, Photovoltaik­anlage auf dem Dach*

WOHNHAUS Wohnsitz für den Betreiber oder Betriebsleiter, be­ triebs- und zentrumsnahe Lage in einer Ruhe­zone, bis 450 m² Wohnfläche, könnte zur Verfügung stehen. * Zum Zeitpunkt der Luftaufnahme waren die Photovoltaikan­lagen auf den Dächern noch nicht montiert.

Wohnhaus Preis auf Anfrage • von Privat • Telefon: 04499-8929 oder 0162-2183024 • Memering1@ewetel.net

NAMEN UND NACHRICHTEN Insolvenzen

Insolvenzen in Weser-Ems Gewerbliche Insolvenzmeldungen bis zum 12.09.2012 Firma

PLZ

Ort

Insolvenz-Aktenzeichen

Aktenzeichen ursprünglich

Amtsgericht

abopart Viol und Partner GmbH

26160 Bad Zwischenahn

61 IN 23/12 (61IN2312)

HRB 120163 (HRB120163)

Oldenburg

AC Gesellschaft für Agrarmarketing mbH

27749 Delmenhorst

12 IN 112/12 (12IN11212)

HRB 200108 (HRB200108)

Delmenhorst

Akkermann Holzwerkstätten GmbH Holtwark

26340 Zetel

10 IN 256/08 (10IN25608)

HRB 131763 (HRB131763)

Wilhelmshaven

Autohaus Schmehl GmbH

26723 Emden

9 IN 144/12 (9IN14412)

HRB 101045 (HRB101045)

Aurich

Avacon GmbH

49074 Osnabrück

64 IN 36/09 (64IN3609)

HRB 202042 (HRB202042)

Osnabrück

AWO Jugend- und Familienhilfe Wesermarsch gGmbH

26954 Nordenham

7 IN 29/12 (7IN2912)

-

Nordenham

Bernd Robben GmbH

26826 Weener

HRB 111138 (HRB111138)

HRB 111138 (HRB111138)

Aurich

Biopa Verwaltungs GmbH

26789 Leer

HRB 200260 (HRB200260)

HRB 200260 (HRB200260)

Aurich

BIRO GmbH

26871 Papenburg

8 IN 106/12 (8IN10612)

-

Leer

BKN biostrom AG

49377 Vechta

22 IN 70/12 (22IN7012)

HRB 202273 (HRB202273)

Vechta

Bohlen & Doyen Bau und Service GmbH

26639 Wiesmoor

9 IN 143/07 (9IN14307)

HRB 200014 (HRB200014)

Aurich

Bramscher Buchbinder Betriebe GmbH & Co. KG

49565 Bramsche

HRA 6858 (HRA6858)

HRA 6858 (HRA6858)

Osnabrück

Buss Seeschiffahrt GmbH

26789 Leer

HRB 111159 (HRB111159)

HRB 111159 (HRB111159)

Aurich

Casa Möbel Rieger Handels-GmbH

49716 Meppen

9 IN 92/12 (9IN9212)

HRB 120671 (HRB120671)

Meppen

CCL-Dienstleistungen GmbH & Co.KG

26901 Lorup

9 IN 91/12 (9IN9112)

HRA 202307 (HRA202307)

Meppen

Christoph Uphaus Objekt- und Inneneinrichtungs GmbH

49434 Neuenkirchen-Vörden

22 IN 68/11 (22IN6811)

HRB 111284 (HRB111284)

Vechta

Dälken Logistik GmbH

49124 Georgsmarienhütte

38 IN 16/12 (38IN1612)

HRB 110764 (HRB110764)

Osnabrück

DAW Dialog am Wall GmbH

49078 Osnabrück

61 IN 41/08 (38) (61IN4108)

HRB 19148 (HRB19148)

Osnabrück

DD Druck Digital GmbH

26789 Leer

8 IN 103/12 (8IN10312)

HRB 201294 (HRB201294)

Leer

Deichblick Beteiligungs GmbH

26160 Bad Zwischenahn

HRB 201837 (HRB201837)

HRB 201837 (HRB201837)

Oldenburg

Dependehner Farbdesign GmbH & Co. KG

49078 Osnabrück

HRA 4830 (HRA4830)

HRA 4830 (HRA4830)

Osnabrück

Elsflether Campus GmbH

26160 Bad Zwischenahn

HRB 200196 (HRB200196)

HRB 200196 (HRB200196)

Oldenburg

Ems-Impex GmbH

26871 Papenburg

9 IN 109/12 (9IN10912)

HRB 202991 (HRB202991)

Meppen

ENESTE Trading GmbH & Co. KG

26474 Spiekeroog

HRA 201053 (HRA201053)

HRA 201053 (HRA201053)

Aurich

float-kompetenz UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG

26122 Oldenburg

HRA 202290 (HRA202290)

HRA 202290 (HRA202290)

Oldenburg

Forstreuter GmbH & Co. KG

48480 Lünne

HRA 100428 (HRA100428)

HRA 100428 (HRA100428)

Osnabrück

Friedrich Koch Speditionsgesellschaft mbH & Co. KG

49084 Osnabrück

62 IN 17/12 (62IN1712)

HRA 203119 (HRA203119)

Osnabrück

GanWind Produktionsgesellschaft mbH

27777 Ganderkesee

12 IN 163/10 (12IN16310)

HRB 203091 (HRB203091)

Delmenhorst

Gardi GmbH

49413 Dinklage

22 IN 39/12 (22IN3912)

HRB 205329 (HRB205329)

Vechta

GIBA Gesellschaft für Industrie- und Baudienstleistungen mbH

26389 Wilhelmshaven

10 IN 233/09 (10IN23309)

HRB 201660 (HRB201660)

Wilhelmshaven

GRÄFE GmbH

26683 Saterland

9 IN 79/12 (9IN7912)

HRB 202736 (HRB202736)

Cloppenburg

HAGEDORN Aktiengesellschaft

49078 Osnabrück

HRB 1095 (HRB1095)

HRB 1095 (HRB1095)

Osnabrück

Hamann & Partner Druckmaschinen-Handels GmbH

27793 Wildeshausen

12 IN 63/12 (12IN6312)

HRB 141006 (HRB141006)

Delmenhorst

Hochbau J.H. Scholten GmbH

49849 Wilsum

7 IN 4/11 (7IN411)

HRB 130455 (HRB130455)

Nordhorn

Hölter Baucenter GmbH & Co. KG

49849 Wilsum

7 IN 5/11 (7IN511)

HRA 200798 (HRA200798)

Nordhorn

Hotel Stadt Norden Betriebs GmbH

26506 Norden

9 IN 323/09 (9IN32309)

HRB 200916 (HRB200916)

Aurich

Hymartec GmbH

27755 Delmenhorst

12 IN 72/12 (12IN7212)

HRB 203849 (HRB203849)

Delmenhorst

Jürgen Martens GmbH

26954 Nordenham

7 IN 31/08 (7IN3108)

HRB 100409 (HRB100409)

Nordenham

K. Kretzner GmbH

49393 Lohne

10 IN 76/07 (10IN7607)

HRB 3105 - 06.09.2000 (HRB3105)

Vechta

Kikker Kältetechnik GmbH

26180 Rastede

69 IN 20/12 (69IN2012)

HRB 120777 (HRB120777)

Oldenburg

Klaus Stabrey Dienstleistungs-GmbH

49632 Essen

9 IN 112/12 (9IN11212)

5 HRB 3570 - 17.01.2002 (HRB3570)

Cloppenburg

Küchen Wulf GmbH & Co. KG

26723 Emden

HRA 100841 (HRA100841)

HRA 100841 (HRA100841)

Aurich

Leo-Bau GmbH

49191 Belm

61 IN 27/12 (61IN2712)

HRB 203741 (HRB203741)

Osnabrück

Lindenstuben GmbH

49809 Lingen

18 IN 76/12 (18IN7612)

HRB 202616 (HRB202616)

Lingen

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WESER-EMS MANAGER 08/12

Insolvenzen NAMEN UND NACHRICHTEN

Firma

PLZ

Lothar Löchelt GmbH Lüth GmbH M & C GmbH & Co. MS ‚Wanda‘ KG M. Schomaker Innenausbau GmbH & Co. KG Malerbetrieb Niermann GmbH Marco´s Wein- und Delikatessenkontor GmbH & Co. KG Meints Vermögensplanung GmbH Metallbau Böse GmbH MIB MALER LTD MINDWERK Interactive GmbH MMV - Verlag GmbH N.prior energy GmbH ONGY-Fashion GmbH Outdoor Heizkessel Vertriebs GmbH Phoenix Reederei Bereederungs GmbH u. Co KG PN Biomasseheizkraftwerk Emlichheim GmbH & Co KG PRO-KORK Gebr. Michalski GmbH Reederei MS EURO SQUALL GmbH & Co. KG regenerative systeme power under control GmbH Rehbehn Montage GmbH Saxonia Uhren-Schmuck-Handels-Verwaltungsgesellschaft mbH Schomaker Innenausbau GmbH & Co. KG Schreyer-Schweiß-Service GmbH & Co. KG Schröer-Schwerdt Lohn- und Fuhrunternehmen GmbH & Co. KG Schütte ‚Ihre Bäckerei‘ Gägelow Verwaltungs GmbH Selker GmbH & Co. KG SL Sandra Lückemann GmbH & Co. KG Sojapark Wiesedermeer GmbH & Co. KG Soupmama & Friends GmbH SPORTWERK Internet Marketing GmbH Stemberg-Deters Immobilien GmbH & Co. KG Stemberg-Deters Umweltservice GmbH Störm an´ n Hörn GmbH & Co. KG Sturmeck Spiekeroog gemeinnützige GmbH tell-mi GmbH Therapiepunkt Cloppenburg Vogt GmbH Thewald Bau GmbH Thoreiken Pflege GmbH & Co. KG Trebeck-Zweiräder GmbH Umzugsservice Hans Müller Spedition KG VA-Verkehrsakademie Oldenburger Münsterland GmbH Verwaltung Thien + Heyenga Reederei GmbH VIP Massivhaus GmbH & Co. KG VWB Verkehrs-Werbe-Bautechnik Emsland GmbH Wilbers Metall GmbH Wilkens Hotel GmbH Wintecs Engineering GmbH Wolpert Systemtechnik GmbH Wulfhorst GmbH WW Gastronomie Konzepte GmbH

49328 26736 26789 49770 49744 26188 26188 49152 26203 49084 27777 26789 26388 26434 26789 26789 27753 26789 26125 26817 49074 49770 49835 48488 26629 49584 26382 26446 26160 49084 48455 48455 26474 26474 26382 49661 49681 26384 49084 49090 49439 26789 49610 49808 48455 26919 49808 49439 49124 26122

Ort Melle Krummhörn Leer Herzlake Geeste Edewecht Edewecht Bad Essen Wardenburg Osnabrück Ganderkesee Leer Wilhelmshaven Wangerland Leer Leer Delmenhorst Leer Oldenburg Rhauderfehn Osnabrück Herzlake Wietmarschen Emsbüren Großefehn Fürstenau Wilhelmshaven Friedeburg Bad Zwischenahn Osnabrück Bad Bentheim Bad Bentheim Spiekeroog Spiekeroog Wilhelmshaven Cloppenburg Garrel Wilhelmshaven Osnabrück Osnabrück Steinfeld Leer Quakenbrück Lingen (Ems) Bad Bentheim Brake Lingen (Ems) Steinfeld Georgsmarienhütte Oldenburg

Insolvenz-Aktenzeichen

Aktenzeichen ursprünglich

Amtsgericht

61 IN 30/12 (61IN3012) 166 IN 109/10 (166IN10910) 8 IN 213/09 (8IN21309) HRA 120680 (HRA120680) HRB 120783 (HRB120783) 44 IN 25/12 (44IN2512) 44 IN 34/12 (44IN3412) 26 IN 23/11 (26IN2311) 33 IN 18/12 (33IN1812) 26 IN 10/12 (26IN1012) 12 IN 88/11 (12IN8811) 8 IN 85/12 (8IN8512) HRB 204758 (HRB204758) 10 IN 102/12 (10IN10212) 8 IN 98/12 (8IN9812) 8 IN 89/12 (8IN8912) 12 IN 88/12 (12IN8812) HRA 111069 (HRA111069) 15 IN 20/12 (15IN2012) 8 IN 76/12 (8IN7612) 38 IN 55/99 (38IN5599) 9 IN 111/12 (9IN11112) 7 IN 56/12 (7IN5612) 18 IN 35/11 (18IN3511) 9 IN 51/10 (9IN5110) 9 IN 32/07 (9IN3207) 10 IN 136/12 (10IN13612) 9 IN 195/09 (9IN19509) 69 IN 17/12 (69IN1712) 59 IN 38/12 (59IN3812) HRA 130352 (HRA130352) 7 IN 54/12 (7IN5412) HRA 200505 (HRA200505) HRB 201634 (HRB201634) 10 IN 82/12 (10IN8212) 9 IN 148/11 (9IN14811) 9 IN 54/12 (9IN5412) 10 IN 95/12 (10IN9512) 59 IN 28/12 (59IN2812) HRA 201727 (HRA201727) 22 IN 50/12 (22IN5012) 8 IN 50/12 (8IN5012) 9 IN 18/12 (9IN1812) 18 IN 12/12 (18IN1212) 7 IN 62/12 (7IN6212) 6 IN 5/12 (6IN512) 18 IN 70/12 (18IN7012) 22 IN 2/12 (22IN212) 27 IN 58/08 (27IN5808) 33 IN 33/12 (33IN3312)

HRB 18258 (HRB18258) HRB 9907 (HRB9907) HRA 100533 (HRA100533) HRA 120680 (HRA120680) HRB 120783 (HRB120783) HRA 201520 (HRA201520) HRB 204689 (HRB204689) HRB 15600 (HRB15600) HRB 205826 (HRB205826) HRB 14275 (HRB14275) HRB 140454 (HRB140454) HRB 110717 (HRB110717) HRB 204758 (HRB204758) HRB 201309 (HRB201309) HRA 110869 (HRA110869) HRB 140492 (HRB140492) HRA 111069 (HRA111069) HRB 205924 (HRB205924) HRB 202059 (HRB202059) HRA 201511 (HRA201511) HRA 100323 (HRA100323) HRB 927 (HRB927) HRA 7135 (HRA7135) HRA 130 977 - 04.08.2005 (HRA130977) HRA 200460 (HRA200460) HRB 204839 (HRB204839) HRB 14507 (HRB14507) HRA 130352 (HRA130352) HRB 131027 (HRB131027) HRA 200505 (HRA200505) HRB 201634 (HRB201634) HRB 130722 (HRB130722) HRB 202977 (HRB202977) HRB 152 230 - 18.01.2006 (HRB152230) 8 HRA 1450 - 06.09.2001 (HRA1450) HRB 21 026 - 17.06.2003 (HRB21026) HRA 201727 (HRA201727) HRB 203418 (HRB203418) HRB 110994 (HRB110994) HRA 202929 (HRA202929) HRB 201424 (HRB201424) HRB 131 819 - (HRB131819) HRB 204407 (HRB204407) HRB 202333 (HRB202333) HRB 111733 (HRB111733) HRB 18 304 - 09.10.2002 (HRB18304) HRB 206327 (HRB206327)

Osnabrück Essen Leer Osnabrück Osnabrück Oldenburg Oldenburg Osnabrück Oldenburg Osnabrück Delmenhorst Leer Oldenburg Wilhelmshaven Leer Leer Delmenhorst Aurich Oldenburg Leer Osnabrück Meppen Nordhorn Lingen Aurich Bersenbrück Wilhelmshaven Aurich Oldenburg Osnabrück Osnabrück Nordhorn Aurich Aurich Wilhelmshaven Cloppenburg Cloppenburg Wilhelmshaven Osnabrück Osnabrück Vechta Leer Bersenbrück Lingen Nordhorn Nordenham Lingen Vechta Osnabrück Oldenburg

Angaben von GBI-Genios Deutsche Datenwirtschaftsbank GmbH WESER-EMS MANAGER 08/12

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MANAGEMENT Titelstory

stehen werden, und in Italien, wo etwa 40 Prozent der Unternehmer bis 2017 einen Nachfolger finden müssen, die Brisanz noch größer als hierzulande ist.

Vorstellungen passen meistens nicht

Nur weitsichtiges Handeln führt zum Ziel Unternehmensverkauf frühzeitig planen

D

as Thema Firmennachfolge ist für viele Unternehmer heikel. Einerseits muss man sich eingestehen, irgendwann zu alt für den Job zu werden, andererseits ist es – anders als in früheren Zeiten – nicht mehr üblich, dass Sohn oder Tochter die Nachfolge antritt. Das Institut für Mittelstandsforschung hat in einer Studie belegt, dass in Deutschland derzeit jährlich 22.000 Unternehmen zum Verkauf stehen. Zum Vergleich: In Weser-Ems kratzt die Zahl an eingetragenen Unternehmen gerade mal an der Marke 100.000. Nur etwa 44 Prozent der Unternehmensnachfolger stammen dabei aus den Rei-

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WESER-EMS MANAGER 08/12

hen der eigenen Familie, 30 Prozent werden von Externen übernommen und noch jedes zehnte Unternehmen geht in die Hände eines Mitarbeiters. Rund 6.000 Unternehmen werden jedes Jahr stillgelegt, ein Drittel der Unternehmer hat große Schwierigkeiten dabei, überhaupt einen Nachfolger zu finden. Je länger eine Nachfolgeregelung geschoben wird, desto stärker macht sich das auch im Preis bemerkbar. Im Übrigen sind wir in Deutschland mit dieser Problematik nicht allein. Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass besonders in Frankreich, wo in den nächsten zehn Jahren über 500.000 Unternehmen zum Verkauf

Das größte Problem bei einem Verkauf sind die preislichen Vorstellungen des Verkäufers. Denn der Unternehmer, der einen Nachfolger sucht, sieht häufig den ideellen Wert seines Unternehmens, das gleichzeitig sein Lebenswerk ist. Dabei kalkuliert er oftmals nicht marktkonform. Die Übertragung eines Unternehmens ist für den Unternehmer, seinen Nachfolger, aber auch für die Unternehmerfamilie ein Schritt mit weitreichenden Konsequenzen. Er ist reiflich zu überlegen und gut vorzubereiten. „Fehler lassen sich nur schwer korrigieren und können die weitere Existenz des Unternehmens gefährden. Für den Unternehmer und seinen Nachfolger gilt es deshalb, frühzeitig die Weichen für eine erfolgreiche Nachfolge zu stellen“, erklärt Prof. Dr. Heinz-W. Appelhoff, Geschäftsführer der Treuhand Oldenburg. Für den Unternehmer ist es nicht leicht, sich von seinem Lebenswerk zu lösen und einem anderen seinen Platz zu überlassen. Häufig hat er Sorgen, dass der Fortbestand des Unternehmens bedroht sein könnte, für das er so hart gearbeitet hat. „Der Verlust von Vermögen ist die Folge, Arbeitsplätze gehen verloren, die Finanzierung des Ruhestandes steht in Frage“, erklärt Appelhoff. Auch die Nachfolge sei daher mit unternehmerischer Weitsicht zu planen. Je früher, desto besser. Dann sei genügend Zeit, sich umfassend zu informieren, zu planen, Alternativen zu prüfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen oder notfalls Korrekturen vorzunehmen. „Für den gesamten Prozess der Unternehmensübergabe ist eine Zeitspanne von fünf Jahren nicht unrealistisch. Manche Überlegungen gilt es aber wesentlich früher anzustellen. So zum Beispiel bei der eigenen Altersvorsorge. Hier kann man nicht früh genug beginnen“, rät Experte Appelhoff.

Titelstory MANAGEMENT

Wie der „Senior“ erfolgreich seinen „Junior“ findet OLB: Ratgeber zum Download verfügbar Rund 22.000 Familienunternehmen müssen nach einer aktuellen Erhebung des Institutes für Mittelstandsforschung (IFM) in Bonn jährlich in Deutschland das Thema Unternehmensnachfolge regeln. Eine Broschüre der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) zeigt die Abschnitte des Betriebsübergangs auf und nennt die Punkte, die bei den verschiedenen Schritten bedenkenswert sind. Sie ist unter www.olb.de/nachfolger direkt zum Download erhältlich. Das mit Mühen aufgebaute eigene Unternehmen ist oft auch das Lebenswerk. Es ist nicht einfach, sich zurückzuziehen und einem anderen seinen Platz zu überlassen. Doch zu einem erfolgreichen Nachfolger gibt es keine Alternative. Denn sonst droht der Verlust von Vermögen und Arbeitsplätzen und die Finanzierung des Ruhestandes steht in Frage. Als Firmeninhaber sollte man also auch auf diesem Gebiet unternehmerische Weitsicht beweisen und frühzeitig an die Nachfolge denken. Nicht nur Bankexperten empfehlen, für den gesamten Prozess der Unternehmensüberga-

be mindestens fünf Jahre einzuplanen. INFO Immer ratsam ist es auch, die fachlichen und persönlichen Qualifikationen des „Juniors“ durch einen objektiven Berater beurteilen zu lassen. Dabei geht es nicht um die Suche nach einem „Klon“ des bisherigen Inhabers, sondern darum, ob der Nachfolger Anforderungen an die neue Aufgabe erfüllt. Die Broschüre, die die Regionalbank mit fachlicher Unterstützung der Treuhand Oldenburg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft entwickelt hat, beleuchtet alle wichtigen Aspekte der Unternehmensnachfolge. Es geht um Themen wie die Bewertung des Unternehmens, rechtliche und steuerliche Fragen oder die Finanzierung der Unternehmensnachfolge. Aber auch mögliche Konflikte – und wie man sie vermeiden kann – werden angesprochen. Vertiefende Informationen zum dem Thema gibt es auch auf der Webseite der OLB. Unter www.olb.de/ unternehmensnachfolge kann die Broschüre auch als Printversion bestellt werden.

Unternehmensnachfolge ist ein langfristiger Prozess

gemeinsam mit allen Betroffenen frühzeitig zu bearbeiten ist“, weiß Appelhoff aus Erfahrung.

Oftmals reduzieren sich die Überlegungen zur Nachfolge auf technische Fragen, wie die Gestaltung der Erbfolge oder die steuerliche Optimierung. „Die bei der Unternehmensnachfolge zu beachtenden Themen sind aber vielfältiger und komplexer“, so Appehlhoff. Die Unternehmensnachfolge sei ein langfristiger Prozess, der frühzeitig einzuleiten ist und in den alle Betroffenen – gerade bei Familienunternehmen – einzubinden seien. Zu den ersten Überlegungen gehört sicher die Frage, wer die Nachfolge übernehmen kann. „Gerade in Familienunternehmen ist dies häufig ein zentrales Problem, das nur

Kaufpreisermittlung entscheidender Punkt Bei einem Verkauf ist für den Firmeninhaber natürlich der Preis von höchster Relevanz. Doch gerade an dieser Stelle scheitert der Prozess der Firmenübergabe häufig. Die Ermittlung des Unternehmenswertes als Grundlage für den späteren Kaufpreis ist daher ein ganz entscheidender Punkt im Rahmen der Unternehmensnachfolge. Viele Unternehmer planen, mit dem Verkauf oder durch die Übertragung des Unternehmens gegen eine Rentenzahlung ihren Ruhestand zu finanzieren.

Ebit als Verhandlungs­ grundlage Für die Ermittlung des Unternehmenswertes als Grundlage für die Kaufpreisfindung gebe es unterschiedliche Verfahren. Für eine seriöse Ermittlung des Wertes und eine ausgleichende Moderation der Verkaufsverhandlungen sollte immer ein erfahrener Berater eingeschaltet werden. Entscheidend ist bei einem Verkauf oftmals der Ebit, sprich der jährliche Ertrag eines Unternehmens vor Steuern und Kreditzinsen. Ein realistischer Verkaufspreis liegt zwischen dem Drei- und Fünffachen des Ebit. In Hochtechnologiebranchen, bei spezialisierten Dienstleistern und im IT-Bereich kann man in seltenen Fällen den Faktor sieben für den Verkaufspreis ansetzen. Der Grund dafür liegt im Amortisierungszeitraum. Der Verkaufspreis sollte spätestens binnen sieben Jahren auf monetärer Seite erarbeitet sein. Doch in die Verkaufsverhandlungen fließen auch viele subjektive Wertvorstellungen der Vertragsparteien mit ein.

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„Einen ‚richtigen‘ Kaufpreis gibt es nicht. In der Regel ist er das Ergebnis langer, häufig zäher Verhandlungen zwischen Verkäufer und Käufer“, erklärt Appelhoff. „Falsche Vorstellungen über den Wert eines Unternehmens bergen eine doppelte Gefahr. Zum einen wird es schwierig sein, einen Nachfolger zu finden, der bereit und in der Lage ist, den hohen Kaufpreis zu zahlen. Zum anderen besteht die Gefahr, dass sich der Nachfolger bei einem überhöhten Kaufpreis und den damit verbundenen Finanzierungskosten wirtschaftlich übernimmt beziehungsweise die Kapitaldienstfähigkeit des Unternehmens überschritten wird“, benennt Appelhoff die Problemstellungen aus der Praxis.

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MANAGEMENT Titelstory

„Grundlage für jede Kaufpreisfindung ist aber der Unternehmenswert, der nach vorgegebenen Spielregeln zu ermitteln ist. Grundlage dafür ist in der Regel der nachhaltige Ertrag, der mit dem Unternehmen erwirtschaftet werden kann“, zeigt Appelhoff auf. Um den Verkaufspreis zu steigern, sollten also schon frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden, um den nachhaltigen Ertrag zu steigern – „ohnehin eine notwendige unternehmerische Maßnahme“, so der Experte der Treuhand Oldenburg. „Dazu gehören Kostensenkungsmaßnahmen, die Analyse der Profitabilität einzelner Produkte, die Einleitung geplanter gewinnbringender Initiativen und vieles andere mehr.“

Soziale Komponente bedenken Doch für viele Unternehmer spielt nicht nur der Verkaufserlös eine Rolle. Die soziale Komponente, weiterführende Beschäftigung der Mitarbeiter, das Aufrechterhalten der Firmenphilosophie und die Fortführung des Betriebes im Sinne des Gründers sind Gedanken, die beim Verkauf ebenfalls eine tragende Rolle spielen. Besondere Vorsicht ist auch bei der Übernahme durch große Firmenverbunde geboten. Bitter traf es im vergangenen Jahr einen mittelständischen Oldenburger IT-Dienstleister mit Niederlassungen in Cloppenburg und Bremen. Hier wollte der Geschäftsführer zwar nicht in den Ruhestand treten, veräußerte sein Unternehmen allerdings mit anderen Erwartungen an einen großen Konzern. Die Folge: Nach kürzester Zeit wurde der erste Standort geschlossen, der Geschäftsführer selbst

wurde nach zwei Monaten morgens von seinem Nachfolger begrüßt, der ihm eine Stunde Zeit dafür gab, sein Hab und Gut zu packen und ihn aus seinem selbst aufgebauten Unternehmen verwies. Rund ein halbes Jahr später entschied sich der Konzern, der das Unternehmen gekauft hatte dazu, auch den Stammsitz zu schließen. Schlussendlich blieben von rund 80 Beschäftigten nur noch 20 in Lohn und Brot – der Firmenkauf zielte lediglich darauf ab, das Filetstück des IT-Dienstleisters herauszutrennen.

Verkaufsziele formulieren „Der Unternehmer sollte für sich und zusammen mit seiner Familie die Ziele formulieren, die er mit der Übergabe des Unternehmens verfolgt. Er sollte sich überlegen, wie er sich die Übergabe seines Unternehmens vorstellt und welche Wünsche er hierbei hat. Danach sollte er prüfen, ob die objektiven Gegebenheiten eine Überleitung seines Unternehmens nach diesen Wünschen zulassen“, erklärt Appelhoff.

Ziele der Übergabe des Unternehmens könnten sein: Sicherung des Bestands des Unternehmens Langfristiger Erhalt der Arbeitsplätze  Sicherstellung einer angemessenen Altersversorgung

Sicherung des Familienvermögens  Geringe steuerliche Belastung der Unternehmensübergabe

 Tragbare finanzielle Belastung des Nach­ folgers

Diskretion entscheidend Ein Unternehmensverkauf hierzulande ist nicht einfach. In den USA beispielsweise werden Firmen mit Namensnennung über das Internet angeboten, dort wird die Thematik viel offener betrachtet. „Die Unternehmensnachfolge – gerade auch innerhalb der Familie – ist eine der diffizilsten Aufgaben. Diskretion hat dabei allerhöchste Bedeutung“, erklärt Prof. Dr. HeinzW. Appelhoff. „Alle Gespräche sind vertraulich zu führen. Alle Entscheidungen sind diskret vorzubereiten. Dies auch, um die betroffenen Personen, nicht zuletzt den neuen Inhaber, nicht zu beschädigen“, so der Experte weiter. Ein zu frühes Bekanntwerden der geplanten Überleitung, sei es durch einen Verkauf oder die Übergabe innerhalb der Familie, könne zu Reaktionen bei Kunden, Lieferanten, finanzierenden Kreditinstituten – vor allem aber bei anderen potentiellen Käufern führen. Der Knackpunkt liegt besonders in der Außendarstellung. Wenn bekannt wird, dass ein Unternehmen veräußert werden soll, gibt es viele kritische Faktoren. Die guten Mitarbeiter werden einerseits von der Konkurrenz umworben, Lieferanten akzeptieren vereinbarte Zahlungsziele vielleicht nicht mehr, Banken gewähren mitunter keine Kontokorrentkredite mehr und auch langjährige Kunden werden Alternativen in Betracht ziehen, da sie keine Gewissheit darüber haben, ob das Unternehmen mit neuer Geschäftsführung die gleiche Qualität bietet.

Titelstory MANAGEMENT

Unternehmensnachfolge sollte gut durchdacht sein Verschiedene Interessen berücksichtigen – frühzeitig Vorsorge treffen

len, kommen weitere, vor allem steuerliche Probleme auf die Erben zu. Denn meist wird ein solcher Verkauf steuerlich nicht begünstigt, weshalb Erbschaftssteuer anfällt. Daneben fällt regelmäßig auch Einkommensteuer aus dem Veräußerungsgewinn und den Gewinnen, die während des Bestehens der Erbengemeinschaft erwirtschaftet wurden, an.

Frühzeitig Notfallregelungen treffen

W

er führt das Unternehmen weiter, wenn der Chef schwer erkrankt oder in den Ruhestand gehen möchte? Nach Schätzungen des Instituts für Mittelstandforschung in Bonn aus 2010 haben sich allein 110.000 Unternehmen mit dieser Problematik bis 2014 auseinanderzusetzen. Einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zufolge sind sogar 40.000 Unternehmen jährlich von Verkauf oder Schließung infolge eines Generationenwechsels bedroht. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig das Thema Unternehmensnachfolge in Deutschland ist. Auch politisch: Für den Fall eines Regierungswechsels im nächsten Jahr hat die SPD bereits eine Anhebung der Erbschaftssteuersätze angekündigt. Auch steht das aktuelle Erbschaftssteuerrecht erneut in Karlsruhe auf dem Prüfstand. Ein Urteil wird für 2013 erwartet. Eine Unternehmensnachfolge sollte gut durchdacht sein, da verschiedene Interessen zu berücksichtigen sind. Jeder zweite Unternehmer wünscht sich eine familieninterne

Nachfolge, weshalb bei mehreren Familienangehörigen der Familienfrieden gewahrt bleiben muss. Zudem muss die eigene Versorgung nach dem Ausscheiden gesichert bleiben und dem Unternehmen muss ausreichend Liquidität zur Fortführung verbleiben.

Nicht auf gesetzliche Erbfolgeregelung vertrauen Dabei ist es wichtig, nicht auf die Regelungen der gesetzlichen Erbfolge zu vertrauen, da diese zu unerwünschten Effekten führt, die sich mit der Fortführung eines Unternehmens meist nicht in Einklang bringen lassen. Die gesetzliche Verpflichtung zur gemeinsamen Geschäftsführung hemmt die Erben, was nicht selten zum Nachteil des Unternehmens ist. Auch kann ein Miterbe jederzeit die Erbauseinandersetzung verlangen, was 2011 nach Erhebungen des DIHK die Liquidation von rund 1.800 Unternehmen zur Folge hatte. Muss das Unternehmen nach dem Erbfall verkauft werden, um Miterben auszubezah-

Es ist daher eine Vielzahl von Regelungen erforderlich, um eine interessengerechte Nachfolge zu bewerkstelligen. Dies fängt bei wirksamen Notfallregelungen für die Zeit unmittelbar nach dem plötzlichen Ausfallen des Unternehmers an. Gerade kleine Unternehmen sind unmittelbar nach einem solchen Schicksalsschlag häufig führungslos. Auch lässt sich mit einer durchdachten Nachfolgeplanung das Risiko eines Unternehmensverkaufs verringern und damit der Anfall von Erbschaftssteuer – wenn auch manchmal nicht vermeiden – so doch reduzieren. Es kann sich im Zuge einer Nachfolgeplanung auch herausstellen, dass die Installation einer Familienstiftung, ein Wechsel der Gesellschaftsform und/oder eine Testamentsvollstreckung sinnvoll sind, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Hier können neben Fragen der zukünftigen Unternehmensstrategie auch solche der Geschäftsführung geklärt werden. Die Aufspaltung des Unternehmens in eine Besitz- und eine Betriebsgesellschaft kann ein wirksames Instrument der Haftungsbegrenzung sein. Das Thema Unternehmensnachfolge ist komplex und verlangt individuelle Lösungen. Lassen Sie sich daher frühzeitig und kompetent beraten, wenn Sie sich mit Gedanken an eine Unternehmensnachfolge tragen.

AUTOR Dipl.-Finanzwirt Dr. Christian Ruhe ist Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer und Fachanwalt für Steuerrecht und Insolvenzrecht bei der Vechtaer Kanzlei DR. KOOPS & PARTNER. ruhe@koops-partner.de

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MANAGEMENT Titelstory

Unternehmensverkauf: Ohne den Verkäufer geht nichts Drei von vier Unternehmensverkäufen scheitern an unrealistischen Preisvorstellungen

L

aut einer neueren Studie der Technischen Universität München scheitern fast 85 Prozent der Unternehmensvermittlungen im Mittelstand. Die befragten Berater und Käufer beziehungsweise Verkäufer führten dies mit einem Anteil von 72 Prozent auf unrealistische Kaufpreisvorstellungen zurück. Als weitere Gründe für ein Scheitern der Transaktionen wurden Finanzierungsprobleme des Käufers, ein unerwartetes Bekanntwerden von Altlasten während des Verkaufsprozesses sowie aufgrund der meist starken emotionalen Einbindung des Altinhabers der plötzliche Entschluss zum Nichtverkauf genannt. Nach der Studie ist ein externer M&ABerater wichtig. Er führt die Fäden mit den Kaufinteressenten zusammen, plant die Verkaufsprozesse und begleitet aktiv die Verhandlungen. Die Kontakte und die Expertise eines M&A-Beraters erhöhen spürbar die Chancen auf einen erfolgreichen Verkauf. Doch ohne die aktive Unterstützung des Altinhabers geht nichts, egal wie gut der Berater auch sein mag.

Verkaufs-Exposées von besonderer Bedeutung So sollten grundlegende Dinge vom Unternehmer rechtzeitig in die Wege geleitet werden. Dazu zählt die Informationszulieferung zur Erstellung des VerkaufsExposés. Bilanzen, betriebswirtschaftliche Auswertungen, Steuerbescheide, Geschäftsplanungen, Informationen zu Produkten und

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Dienstleistungen, zu den Mitarbeitern und vor allem zur Kundenstruktur sollten zusammengestellt werden. Das ist für einige kleinere Firmen nicht selten schon eine Herausforderung. Dabei sind gerade diese Unterlagen von besonderer Bedeutung. Eine ganz praktische Empfehlung ist die professionelle Mitwirkung an den Firmenbesichtigungen. Hier können ein freundliches und gut informiertes Auftreten sowie ein gut strukturierter Betrieb des Verkäufers förderlich sein. Verstärkt sich danach das Interesse des potentiellen Käufers, so steht mit den Kaufpreisverhandlungen die größte Herausforderung an, was die Studie nachhaltig bestätigt.

Größte Herausforderung: Kaufpreisverhandlung Dabei trifft im ersten Schritt die eher selten betriebswirtschaftlich abgeleitete Preisvorstellung des Verkäufers auf den unter Refinanzierungsaspekten ermittelten realen Firmenwert – nicht selten mit merklichen Preisdifferenzen. Im nächsten Schritt gilt es, den nominalen Firmenwert mit den effektiv am Markt angebotenen Preisvorstellungen in Einklang zu bringen. Vorprogrammiert ist dabei der Interessenkonflikt, dass der Verkäufer den höchsten Preis erzielen will und der Käufer sein Risiko minimieren möchte. Flexibilität ist hier gefragt. Denn nur, wenn der Verkäufer und der Käufer aufeinander zugehen, kann ein für beide Seiten fairer Preis gefunden werden.

M&A-Berater das Zünglein an der Waage Ein guter M&A-Berater wird diese Verhandlungen im Verkäufersinne aktiv moderieren, immer wieder zur Fortsetzung der Gespräche motivieren und dafür sorgen, dass beide Seiten aufeinander zugehen. Entscheidend bleibt aber die Kompromissbereitschaft des Verkäufers. Ohne sie wird der Verkauf nicht zustande kommen. Dies gilt auch in Bezug auf die Art der Kaufpreiszahlung. Denn oft wird der Kaufpreis zum Teil erfolgsabhängig, in Raten oder über einen Beratervertrag bedient. Wenn sich der verkaufsbereite Firmeninhaber auf diese Herausforderungen frühzeitig einstellt, dann stehen die Chancen für eine erfolgreiche Übergabe des Lebenswerkes mehr als gut.

Thorsten Rauschnik Business Brokerage Manager der axanta AG, Oldenburg

AUTOR

Angesichts des demografischen Wandels Verantwortung übernehmen – Mitarbeiter motivieren und neue Fachkräfte gewinnen. Sehr geehrte Leserinnen und Leser, unsere Gesellschaft steht vor weit reichenden Umbrüchen. Die Geburtenrate in Deutschland ist anhaltend niedrig, was dazu führen wird, dass künftig weniger junge Menschen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Diese demografischen Veränderungen stellen eine Herausforderung für die Alterssicherungs-Systeme, gleichzeitig aber auch für den Arbeitsmarkt und vor allem für die mittelständisch geprägten Unternehmen und Unternehmer dar. Um unsere Leistungsfähigkeit weiterhin sicherzustellen müssen wir als verantwortungsvolle Unternehmer die demografischen Veränderungen bewältigen.

Rente erst mit 67, 68 oder gar 69 Jahren – für viele Arbeitnehmer ein Horrorszenario. Die zukünftige Anhebung des Renteneintrittsalters in Folge der steigenden Lebenserwartung wird für alle Arbeitnehmer Realität und bringt die Ungewissheit, ob der eigene Gesundheitszustand den Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes bis zur Rente standhalten wird. Genau darauf haben wir als mittelständisches Unternehmen im Jahr 2012 mit der Einführung des CAMELOT-FLEX-KONTO-Lebensarbeitszeitmodells reagiert. In Zusammenarbeit mit Harald Röder von der Deutschen Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle (DBZWK) und der Volksbank Dammer Berge eG bietet das Unternehmen CAMELOT seinen Mitarbeitern ab sofort die Möglichkeit, Gehaltsbestandteile umzuwandeln, und damit für die individuelle Verkürzung der Lebensarbeitszeit zu sorgen. Die umgewandelten Beträge werden von der Volksbank Dammer Berge eG sicher und verzinslich attraktiv angelegt. Der Gestaltung der Arbeitszeit – verbunden mit dem Wunsch, Beruf und Familie gleichermaßen zu leben – kommt eine zentrale Bedeutung zu, weil sie bei unseren Beschäftigten einen sehr hohen Stellenwert besitzt. Daher fördert das Konzept CAMELOT-FLEX-KONTO Arbeitszufriedenheit und Motivation. Die Arbeitnehmer brauchen künftig mehr Zeitsouveränität in ihrem Leben. Mittels unseres Zeitwertkontenmodells können sie diese Ziele verwirklichen: Neben der Freistellung von der Arbeitszeit während der Erwerbsphase, der Bereitstellung von Qualifikationszeiten, oder den Regelungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Ausweitung der Elternzeit / Erziehungsurlaub) sehen die Vereinbarungen zu unseren Langzeitkonten einen gleitenden Übergang in den Altersruhestand (Vorruhestandslösungen ohne Abschläge und Rentenkürzungen) vor.

Ein guter Arbeitgeber wird man nicht durch Reden – sondern durch familienorientiertes Handeln. Als Arbeitgeber heben wir uns mit der Einrichtung eines Zeitwertkonten- und Lebensarbeitszeitmodells als weitsichtiges und verantwortungsvolles Unternehmen hervor und erreichen bei den Mitarbeitern eine hohe Identifikation mit dem Unternehmen. Das von uns im Jahr 2012 eingeführte Lebensarbeitszeitmodell CAMELOT-FLEX-KONTO gilt heute für uns als wichtiges Instrument der Unternehmenspositionierung in der Region. Es entfaltet seine Wirkung von innen nach außen und berücksichtigt damit erstmals auch systematisch den Wert jedes einzelnen Mitarbeiters als „Botschafter“ unseres Unternehmens. Ob unser Unternehmen CAMELOT Gesellschaft für Intensivpflege als „attraktiver Arbeitgeber” wahrgenommen wird, sieht man unter anderem daran, ob die Beschäftigten stolz sind, für das Unternehmen zu arbeiten. Denn Stolz ist man nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Ein wichtiger Aspekt, um sich erfolgreich auf dem hart umkämpften Personalmarkt für qualifizierte Fachkräfte etablieren zu können.

Norbert Fischer CAMELOT Gesellschaft für Intensivpflege mbH www.camelot-heimbeatmung.de

UNTERNEHMENSPORTRÄT Jürgen Franzen Gruppe

Effektives Risk-Management erfordert Produkt- und Marktkenntnis Jürgen Franzen Gruppe bietet Mandaten Rundumschutz

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is auf die Grundmauern brannte die Werkshalle nieder. Brandursache des Millionenschadens war ein elektrischer Defekt in einem Schaltschrank. „Tatsächlich reagierte der Versicherer ein wenig sprachlos, als wir fast zeitgleich mit seiner Nachfrage den letzten, fristgerechten Prüfbericht der Hallenelektrik aus unseren Unterlagen präsentierten“, schmunzelt Peter Kempendorf, geschäftsführender Gesellschafter der Jürgen Franzen Gruppe aus Bremen. „Das sieht oft anders aus“, erläutert der Versicherungsmakler ernsthaft weiter. Bei schlecht organisierten Unternehmen gelänge es Assekuranzen immer wieder, die Position des Geschädigten nachhaltig zu erschüttern.

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Versicherung ist nur Versprechen „Eine Versicherung ist nichts weiter als ein Versprechen, das an Bedingungen geknüpft ist“, bringt Unternehmensgründer Jürgen Franzen das Risikogeschäft auf den Punkt. Nur wer die Bedingungen und ihre Fallstricke kenne, könne den Versicherern im Ernstfall Paroli bieten. Das funktioniere aber nur, wenn im Vorfeld, also bei der Organisation des Versicherungsschutzes, Kunde und Versicherungsmakler in einem offenen Gespräch Risiko und Schutz erörterten. „Wir reden persönlich mit unseren

Kunden, von Unternehmer zu Unternehmer“, verspricht Franzen. Auf Augenhöhe sei es dann viel leichter, unbequeme Dinge anzusprechen. Regelmäßige Kontrollen durch Sachverständige seien für viele Inhaber ein kostentreibendes Ärgernis. Für sicheren Versicherungsschutz sei aber ein solches Risikomanagement unerlässlich. Rund 80 Prozent aller Versicherungskonzepte für Unternehmen haben Mängel, die im Schadenfall exis­tenzbedrohend werden können, schätzt Franzen. Den Schuhen des klassischen Versicherungsmaklers sei man mit dem Angebot eines Rundumschutzes längst entwachsen. Die Jürgen Franzen Gruppe sieht sich in

Jürgen Franzen Gruppe UNTERNEHMENSPORTRÄT

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Geschäftsführung der Jürgen Franzen Gruppe v.l.n.r.: Dirk Homberg, Thomas Niestädt, Peter Kempendorf und Jürgen Franzen

Qualitätsniveau gemäß ISO 9001 Die vier Berufsträger und geschäftsführenden Gesellschafter der Maklergruppe mit einem Durchschnittsalter von unter 50 Jahren, aber einer Berufserfahrung von über einem Jahrhundert, haben allesamt Karrieren bei großen Industrieversicherern durchlaufen und greifen so auf einen großen Erfahrungsschatz zurück. Ihr Credo: Einkauf des bestmöglichen Versicherungsschutzes. Kempendorf: „Dabei sind wir nicht auf den nationalen Markt beschränkt.“ Auch international agierende Mittelständler könnten begleitet werden.

Dafür stützt sich der mittelständische Versicherungsmakler auf ein ganzes Netzwerk von Experten. Je nach Bedarf können Techniker, Sachverständige und Juristen eingesetzt werden. Abgedeckt werden so Bereiche wie Brandschutz, Sachwertgutachten, Umweltschutz, Versicherungsrechtsanalyse oder versicherungsmathematische Gutachten. Rund 20 Mitarbeiter arbeiten direkt am Bremer Standort der Jürgen Franzen Gruppe auf einem gemeinsamen Qualitätsniveau gemäß ISO 9001 und werden kontinuierlich fortgebildet. Gleichzeitig gewährleistet das Unternehmen einen Wissenstransfer durch duale Studiengänge und die Qualifizierung junger Versicherungsmakler. Den dualen Studiengang in Bremen bietet die Jürgen Franzen Gruppe als erstes Unternehmen ihrer Branche an. Im Unternehmen sind drei Fachmakler tätig. Schwerpunkte sind Industrie und Gewerbe, Kreditversicherung, Factoring und Leasing sowie Pensionsmanagement und Wertsicherung im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge. „Damit decken wir die gesamte Bandbreite ab, die in mittelständischen Unternehmen mit Finanz- oder Sachrisiken behaftet ist“, erklärt Dipl.-Betriebswirt Dirk Homberg, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter. Auch in schwierigen Schadenfällen, etwa bei komplexer Beweislage, würden die Mandanten auf den Service des Bremer Expertenteams zählen können. „Wir gehen für unsere Kunden jeden Weg und streiten uns mit den

Versicherern notfalls vor Gericht“, erklärt Franzen. Die hohe Qualität des aktiven Schadenmanagements hat bereits Früchte getragen. „Wir werden immer wieder von neuen Unternehmen angesprochen, wenn bei ihnen Schwierigkeiten bei der Abwicklung von Schäden auftreten“, so Franzen. Diesen Erfolg führt der Versicherungsexperte auf seinen Fullservice zurück: Sämtliche erforderlichen Informationen würden eigenständig eingeholt. Der Kunde müsse so weder eine Schadensmeldung formulieren, noch den Schaden dokumentieren. Unternehmer sollten hingegen nicht warten, „bis das Kind in den Brunnen gefallen ist“. Die Botschaft der Versicherungsexperten: Lassen Sie Ihr Versicherungsportfolio regelmäßig extern überprüfen. „Eine solche Analyse ist auch gegen Aufwandshonorar möglich“, so Franzen.

KONTAKT

vielen Tätigkeiten eher als Unternehmensberatung. „Versicherungsschutz muss stets sinnvoll bemessen werden“, erläutert Kempendorf. So sollten nur die Risiken versichert werden, die der Kunde nicht vermeiden oder selbst aus eigener Kraft tragen kann. Seit 20 Jahren ist es die Spezialität der Jürgen Franzen Gruppe, Unternehmen in Sachen Sicherheit und Versicherungsschutz umfassend zu betreuen. Wichtigste Zielgruppen sind produzierende und meist inhabergeführte Industrie- und Gewerbebetriebe. „Eine lange Wertschöpfungskette und eine hohe Wertekonzentration in der Produktion machen diese Unternehmen besonders anfällig für Schäden und Unfälle“, betont Experte Kempendorf.

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Starten Sie bei uns in Ihre berufliche Zukunft.

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an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (Fachbereich Duales Studium Wirtschaft und Technik) Akademischer Abschluss: Bachelor of Arts Das duale Studium kombiniert während der Regelstudiendauer von 6 Semestern die Vermittlung von theoretisch-wissenschaftlichen Inhalten mit der praktischen Berufsausbildung bei der Jürgen Franzen Gruppe in Bremen. Das Studium endet mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“. Dieses praxisorientierte Studium bietet herausragenden jungen Menschen interessante Perspektiven. Die Jürgen Franzen Gruppe möchte mit dieser Ausbildungschance in die eigene Zukunft investieren, daher ist eine Übernahme nach der Ausbildung unser Ziel. Nach erfolgreichem Abschluss bieten wir Ihnen zahlreiche Wege der beruflichen Fort- und Weiterbildung und hervorragende Karrieremöglichkeiten. Junge und engagierte Mitarbeiter erhalten bei uns die Gelegenheit, schon früh Verantwortung zu übernehmen. Die Experten der Jürgen Franzen Gruppe organisieren als treuhänderische Sachwalter und enge Partner ihrer mittelständischen Mandanten weltweit Versicherungsschutz auf höchstem Qualitätsniveau. Bundesweit sind wir für weit mehr als 200 Unternehmen sowie deren Inhaber und Manager der Makler des Vertrauens. Unser Name steht für Unabhängigkeit, Fachwissen und Erfahrung. Entscheidend für diesen Erfolg sind unsere Mitarbeiter. Wollen Sie dazu gehören und an diesem Erfolg mitwirken?

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Alternative Antriebe MANAGEMENT

79 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer – Der VW eco up! ist laut VCD derzeit das schadstoffärmste Gasfahrzeug. Kostenpunkt: Ab 13.000 Euro

Gib Gas! Kfz-Industrie, Regierung und Umweltschützer sind auf der Suche nach einer Alternative zum Benzin- und Diesel­ antrieb. Dabei stehen mit Erdgas und Flüssiggas längst ausgereifte Alternativen zur Verfügung.

A

us dem Stegreif hat der VW-Kleinwagen eco up! soeben den ersten Platz in der alljährlich aktualisierten AutoUmweltliste des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) errungen. Die Besonderheit: Beim eco up! handelt es sich nicht um ein Fahrzeug mit Elektro- oder Hybridantrieb (sh. Weser-Ems Manager 7/12), sondern um die Erdgasvariante des up! Erdgas als ökologischste Lösung auf den Straßen? Manch einer mag sich da die Augen reiben. Handelt es sich beim Gasantrieb nicht um eine Technik von gestern? Der Öko-Vergleich zeigt: Erdgas wie Flüssiggas – meist Autogas genannt – schneidet gegenüber Benzin und Diesel wesentlich besser ab. Gleich ob Stickoxide, Kohlenmonoxide, Kohlenwasserstoffe, Schwefeldioxid, Partikelemissionen oder Ruß – die Emissionen eines Gasmotors liegen um 15 bis 100 Prozent niedriger. Auch den Ausstoß des

Klimakillers CO2 minimiert ein Gasantrieb um 15 Prozent gegenüber einem Diesel und um 25 Prozent gegenüber einem Benziner, wie Sven Geitmann, Maschinenbauer und Fachmann für alternative Kraftstoffe, errechnet hat. Laut Prof. Ferdinand Dudenhöffer, Inhaber des Lehrstuhls für BWL und Automobilwirtschaft an der Universität DuisburgEssen, gibt es kaum eine billigere oder einfachere Möglichkeit, die CO2-Emissionen zu senken als durch Erdgasfahrzeuge.

Ermäßigter Mineralölsteuersatz Wie aber ist es um die Gesamtkosten von Fahrzeugen mit Erdgas- oder Autogasantrieb bestellt? CNG (Compressed Natural Gas) und LPG (Liquefied Petroleum Gas)

profitieren von einem ermäßigten Mineralölsteuersatz, den der Staat bis 2018 festgeschrieben hat. Ebenso sind sie von der jährlichen Ökosteuererhöhung ausgenommen. Während der Liter Benzin mit mehr als 1,70 Euro einen historischen Höchststand erreicht hat und Diesel bald ebenso teuer sein dürfte, können sich CNG-Tanker eines Preises von rund 95 Cent erfreuen, und LPG bewegt sich mit etwa 80 Cent noch deutlich darunter. Hinzu kommt, dass der Energiegehalt von einem Kilo Erdgas je nach Spezifikation (verkauft wird es als H- und als L-Gas) 1,3 bzw. 1,5 Litern Benzin entspricht. Gegenüber Diesel liegt die Relation immer noch bei 1,1 bzw. 1,33 Litern. Eine Studie des Car Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen hat jüngst ermittelt: Mit Erdgasfahrzeugen tankt man am preiswertesten. Die in den Verbrauchslisten am besten bewerteten Hybridfahrzeuge müssen mit Benzin oder Diesel betankt werden, und diese Treibstoffe sind eben teurer als Erd- und Flüssiggas. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht die Ersparnis: Verglichen mit einem Pkw, der 7,7 Liter Super auf 100 Kilometer verbraucht und 20.000 Kilometer im Jahr gefahren wird, beträgt die Ersparnis mit Erdgas aktuell knapp 1.700 Euro im Jahr. Dem müssen einmalige Mehrkosten in Höhe von 2.500 bis 4.000 Euro gegenübergestellt werden, die sich durch die höheren Anschaffungskosten bzw. durch die Umrüstung auf CNG ergeben. WESER-EMS MANAGER 08/12

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MANAGEMENT Alternative Antriebe

beträgt der Aufschlag gegenüber der Benzinervariante „nur“ 1.300 Euro. In jedem Fall bleibt bei einer Umrüstung auf LPG oder CNG die Herstellergarantie erhalten. Noch weitere Posten sind in die Gesamtrechnung einzubeziehen: auf Auch im höheren Preissegment sind Gasfahrzeuge angekündigt. Zum Beispiel der Audi A3 der Ausgabenseite die alle zwei Jahre anstehende Gasanlagenprüfung in Höhe von 20 bis 100 Euro. Dem stehen bis zu 15 Prozent niedrigere Kfz-Versicherungsprämien, die im ersten Jahr entfalBei der gleichen Ausgangslage ergibt sich lende Kfz-Steuer sowie Förderprogramme in im Preisvergleich von Flüssiggas mit Super- einigen Bundesländern gegenüber. Laut dem benzin eine jährliche Ersparnis von immer ADAC sind Gasfahrzeuge nicht nur bei den noch mehr als 1.100 Euro. Wenn sie trotz eines Treibstoff-, sondern auch unter Berücksichniedrigeren Kraftstoffpreises geringer ausfällt tigung sämtlicher Betriebskosten preiswerter als beim Erdgas, so liegt dies an dem gegen- als vergleichbare Benziner. Auch wenn die über Benzin bei gleicher Leistung um zehn Spritkosten von Erdgasautos gemessen am bis 20 Prozent höheren Kraftstoffverbrauch. Verbrauch niedriger sind als die von FlüssigDafür sind die Kosten beim Umbau zum Flüs- gasautos, amortisieren sich Erdgasmodelle in siggasgefährt mit 1.000 bis 3.000 Euro etwas der Regel erst später. So oder so gilt: je högeringer. Allerdings sind einige Fahrzeuge nur her die Fahrleistung, desto eher macht sich bedingt zum Umbau geeignet, beispielsweise die Anschaffung bezahlt. Vor allem TaxiunModelle mit Benzindirekteinspritzung. Und ternehmen und Firmen mit Fahrzeugen im beim Einsatz von LPG in Dieselmotoren kann Außen- oder Kundendienst profitieren vom nur rund ein Drittel des Treibstoffs ersetzt Gasantrieb. werden. Daher sollte ein Fachhändler zu Rate Mit Reichweiten von 300 bis 450 Kilomegezogen werden. Preiswerter wird`s für den, tern im reinen Erdgasbetrieb sind mit CNG der sich gleich beim Neukauf für einen Au- betankte Gefährte den konventionellen zwar togasantrieb entscheidet: im günstigsten Fall leicht unterlegen. Zudem sind Erdgastanks

Rund 1.500 Euro günstiger bei 20.000 Kilometern

relativ groß und schwer, so dass deren Fahrer ein geringeres Ladevolumen in Kauf nehmen müssen. Doch viele Erdgasfahrzeuge sind bivalent ausgelegt, das heißt sie verfügen zusätzlich über einen normal großen Benzintank. Mit diesem Zweittank übertreffen sie die Reichweite der reinen Benzin- und Dieselversionen deutlich. Aber auch bei monovalenten Pkw stellen Nottanks sicher, dass im Fall der Fälle die nächste Gastankstelle erreicht werden kann. Geht das Gas zur Neige, aktiviert der Wagen automatisch den Zweittank. Ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist der Einsatz des Zweittanks aber nicht.

Gleiche Sicherheit, längere Motorlebensdauer Flüssiggastanks dagegen können wegen ihres geringeren Platzbedarfs in die Reserve­ radmulde eingebaut werden. Diese so genannten Muldentanks verfügen jedoch über ein geringes Speichervolumen und daher ebenfalls über eine geringere Reichweite als benzingetriebene Fahrzeuge. Dafür sind Erd- wie Flüssiggasmotoren nur halb so laut wie die konventioneller Antriebe. Die hohe Klopffestigkeit der Gase sorgt zudem für eine verlängerte Motorlebensdauer. TÜV und ADAC haben in Tests belegt, dass Gasfahrzeuge mindestens genauso sicher sind wie konventionelle Antriebe. Entgegen landläufiger Meinung dürfen Flüssiggasfahrzeuge auch in Tiefgaragen abgestellt werden – entsprechende Verbotsschilder sind veraltet. Die Argumente sprechen eine klare Sprache. Daher stellt sich die Frage, weshalb auf

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deutschen Straßen kaum mehr als 360.000 Dynamic Natural Power (ab 16.150/16.950 €), Flüssiggasfahrzeuge sowie 70.000 Erdgas-Pkw, der B180 NGT Blue Efficiency (ab 29.690 €) 7.000 Erdgas-Lkw und 1.500 Erdgasbusse un- und der E200 NGT Blue Efficiency (ab 39.835 terwegs sind. Die Antwort lautet: Von Seiten €) von Mercedes-Benz sowie der VW Passat der Automobilindustrie werden nur wenige TSI Ecofuel (ab 30.825/31.925 €). Zu den moModelle angeboten, und das Erdgastankstel- novalenten Modellen gehören der Opel Zafira lennetz fällt mit knapp 1.000 Stationen bun- CNG Turbo ecoflex (ab 25.735 €) und der VW desweit bescheiden aus. (Immerhin gibt es Touran TSI Ecofuel (ab 24.065/31.375 €), der mehr als 6.000 Flüssiggastankstellen.) Womit wir beim Henne-EiProblem wären. Ob die Nachfrage fehlt, weil das Angebot so mager ausfällt, oder ob es sich umgekehrt verhält, darüber lässt sich vortrefflich streiten. Den gordischen Knoten lösen will die Initiative Erdgasmobilität. Der Zusammenschluss von Unternehmen der Automobilindustrie, Mineralölwirtschaft, Gaswirtschaft und Gastechnik sowie des ADAC plant, das Angebot an Erdgasfahrzeugen zu erweitern, Nutzfahrzeuge gibt es ebenfalls serienmäßig mit Erdgasantrieb die Zahl der Erdgastanstellen hierzulande mittelfristig auf zehn Prozent sämtlicher Tankstellen aufzustocken und auf der Auto-Umweltliste des VCD den ersten den Anteil an Biomethan im Kraftstoff Erdgas Platz unter den Siebensitzern einnimmt. zu erhöhen. Auch einige Nutzfahrzeuge sind mit Erdgasantrieb ausgelegt, zum Beispiel Volkswagens in sieben Versionen angebotener Caddy Ecofuel (18.100-27.170 €), Opels Combo CNG ecoflex (ab 18.890 €), der Sprinter 316 NGT von Mercedes-Benz (ab 24.480 €) und Bislang sind dem VCD seitens der Auto- der Iveco Daily CNG (ab 40.840 €). Unter den mobilindustrie jedoch gerade einmal elf Erd- Flüssiggasvarianten seien beispielhaft der Ford gas- und 15 Flüssiggas-Pkw als Serienfahrzeuge Fiesta LPG (16.390 €), Ford Mondeo Flexifuel gemeldet worden. Zu den gehandelten Model- LPG (29.550 €), Kia Picanto LPG (10.930 €), len zählen die bivalenten Varianten Fiat Panda Opel Corsa LPG ecoflex (14.865 €), VW CadNatural Power (ab 13.840 €) und Fiat Punto dy Bifuel (20.970 €), VW Polo Bifuel (16.900

Angebote in nahezu allen Fahrzeugsegmenten

€) genannt. Die Angebotspalette an gasbetriebenen Fahrzeugen erstreckt sich mithin vom Kleinwagen über Großraumlimousinen bis hin zur oberen Mittelklasse.

Alternative zu Elektrofahrzeugen Immerhin: eine Reihe von Herstellern hat weitere erdgas- und flüssiggasbetriebenen Modelle angekündigt. Der eingangs erwähnte eco up! soll noch in diesem Jahr in den Verkaufssalons stehen. Mit 2,9 kg CNG auf 100 Kilometern beschränkt der Kleinwagen seinen CO2-Ausstoß auf 79 Gramm je Kilometer – und damit auf weniger als jedes andere VCD-Testfahrzeug. Geschätzter Preis: 13.000 Euro. VW als Anbieter mit der breitesten Palette an Gasfahrzeugen hat auch den Golf in einer CNG-Variante angekündigt, ebenso Audi den A3, um nur einige zu nennen. Audi steigt übrigens mit einer in Werlte (Emsland) gelegenen Anlage in die Produktion von Erdgas als Treibstoff ein. Sollte die Anbieterseite weiterhin entschieden ihre Strategie verfolgen, mehr Modelle anzubieten und das Tankstellennetz auszubauen, dürfte ein Teil der Käufer angesichts weiter steigender Benzin- und Dieselpreise diese Alternativen künftig ernsthaft in Erwägung ziehen. Alle Modell- und Preisangaben ohne Gewähr Michael Loot

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MANAGEMENT Maritime Wirtschaft

Fotos: JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG.

Das Tor zur Welt: Jade-Weser-Port eröffnet Das Großprojekt stärkt die maritime Wirtschaft im Nordwesten – Wasserstraßenreform lässt Fragen aufkommen

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ange wurde gewartet, Hiobsbotschaften überschlugen sich und letztlich mussten sich die Initatoren des größten Prestigeprojekts der letzten Jahrzehnte in Weser-Ems damit abfinden, dass der Jade-Weser-Port in einem Atemzug mit der Hamburger Elbphilharmonie und dem Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg International genannt wurde. Während sich die Ausgabe, die jetzt vor Ihnen liegt, im Druck befindet, wird der JadeWeser-Port eröffnet. 16 Jahre Planung und Bauzeit liegen hinter dem Milliardenprojekt, das anfangs als wirre Idee örtlicher Unternehmer belächelt worden ist und demnächst den größten Containerschiffen der Welt den seeseitigen Zugang zur deutschen Binnenlogistik ermöglicht. Konkurrenten sind dabei nicht etwa die großen deutschen Häfen wie Hamburg oder Bremerhaven. Denn mit 18 Metern Tiefgang ist der Jade-Weser-Port Deutschlands einziger Tiefwasserhafen, der auch die größten Containerschiffe der Welt, die sogenannte achte Generation, abfertigen kann. Einzig der Hafen in Rotterdam (NL) ist mit einer Wassertiefe von 24

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Metern besser aufgestellt. Nach Feststellung diverser Baumängel musste die für Anfang August geplante Inbetriebnahme mehrfach verschoben werden: 341 Schlosssprengungen, also große Risse an der Spundwand, mussten behoben werden, ehe ein reibungsloser Betrieb gewährleistet werden konnte. Mit der havarierten „MSC Flaminia“, einem Containerfrachter mit Gefahrgut an Bord, ist der erste Hafenbesuch allerdings eher unrühmlich ausgefallen. Am Eröffnungstag wurde der tatsächliche Regelbetrieb durch das Schiff „Laguna“ der dänischen Reederei Maersk begründet. Magere zwei Schiffe pro Woche sollen für den Anfang am Hafen festmachen. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise und Überkapazitäten in der Schifffahrt stellen Kritiker den Sinn des Mammutprojektes Jade-Weser-Port bereits seit geraumer Zeit infrage.

Erstes Schiff ein Havarist Dennoch stehen die ersten Unternehmen in den Startlöchern. Als derzeit wichtigste Ankeransiedlung ist der Nordfrost-Logistik-

standort zu sehen. Auch der Seehafen-Terminal des Unternehmens im Jade-Weser-Port hat nach nur acht Monaten Bauzeit seinen Betrieb aufgenommen. Das 23.000 Quadratmeter umfassende Kontrollzentrum mit vier verschiedenen Behörden wurde die Mietfläche mit Verwaltung, Laboren, Kühl- und Tiefkühleinrichtungen bereits am 8. Juni 2012 betriebsfertig übergeben. Trotz Verzögerungen bei der Inbetriebnahme des Jade-Weser-Ports sind hier bereits die ersten 1.500 Paletten Frischwaren für die innerdeutsche Verwendung eingelagert worden.

Ausweichlogistik über andere Häfen Mit den ersten Anlieferungen von Frischwaren aus dem Inland ergibt sich ein gleitender Übergang hin zur Anlieferung der ersten Obstcontainer in der zweiten Augusthälfte. Die bereits mit zwei bedeutenden Obstimporteuren abgeschlossenen Verträge konn-

Maritime Wirtschaft MANAGEMENT

ten nach schwierigen Verhandlungen auch mit den beteiligten Reedereien so modifiziert werden, dass die Ware bereits vor Eröffnung des Jade-Weser-Ports über andere Häfen, vornehmlich Bremerhaven, umgeschlagen worden sind.

Dienstleistungszentrum 2013 fertig Mit dem „Pacific One" im Jade-WeserPort in Wilhelmshaven entsteht gleichzeitig ein modernes und wegweisendes Dienstleis­ tungszentrum auf dem Gelände des einzigen Container-Tiefwasserhafens in Deutschland. Mit der Grundsteinlegung erfolgte der offizielle Baubeginn für die Investition der Johann Bunte Bauunternehmung aus Papenburg, die nach Unternehmensangaben im knapp zweistelligen Millionenbereich liegt. Die JWP Realisierungsgesellschaft sowie die JWP Logistics Zone haben sich als Ankermieter bereits drei der insgesamt sieben Etagen vertraglich gesichert.

Ansiedlungsflächen verfügbar Die Fertigstellung des Pacific One mit einer Büro- und Nutzfläche von mehr als 3.000 Quadratmetern ist nach Angaben der Bunte Unternehmensgruppe im Mai 2013 vorgesehen. Die Lage direkt am Eingang des Hafens und des Güterverkehrszentrums (GVZ), die erstklassige trimodale Erreichbarkeit (Straße, Schiene und Wasserweg), kostengünstige Mieten, eine flexible Vertragsgestaltung und nicht zuletzt die direkte Nachbarschaft zum Zoll und zum Containerterminal seien überzeugende Argumente zur Ansiedlung im „Pacific One" im Jade-Weser-Port. „Ein perfekter Standort nicht nur für die JWP-Gesellschaften, sondern für alle hafenbezogenen Dienstleister wie Reederei-Agenturen, Logistiker und viele mehr", sagte Dr. Miller weiter und betonte gleichzeitig, dass die Raumaufteilung flexibel nach den

Wünschen der Mieter gestaltet werden könne. Mit der landeseigenen Hafenbetriebsgesellschaft Niedersachsen Ports (N-Ports) habe sich zum Betrieb des Port Office bereits ein weiterer wichtiger Mieter mit großer Bedeu-

ferten die Firmen van der Linde (Emden) und Kurt Fredrich (Bremerhaven). Die Investitionskosten für den Schlepp- und Servicehafen belaufen sich auf knapp acht Millionen Euro. Neben den Schleppern steht der Hafen auch anderen Dienstleistern, wie zum Beispiel Lotsenversetzern, Bunkerbargen und Versorgungsbooten zur Verfügung. Bereits Anfang Juni haben die Unterweser Reederei GmbH (URAG), die Bugsier-, Reederei- und Bergungs-Gesellschaft mbh & C. KG sowie die Schleppreederei KOTUG GmbH Konzessionsverträge über Schleppdienstleistungen im Bereich des Jade-Weser-Port erhalten. Während in Wilhelmshaven die maritime Wirtschaft voll auf Wachstum eingestellt ist, blockiert die Regierung an anderen Stellen notwendige Ergänzungen in der Binnenschifffahrt. Die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) dürfte große Nachteile für die Entwicklung überregional wichtiger Wasserstraßen im Nordwesten haben. Deshalb haben sich die Spitzen der Oldenburgischen IHK und der IHK für Ostfriesland und Papenburg nun direkt in einem Schreiben an den für die Reform zuständigen Bundesverkehrsminister, Dr. Peter Ram­

tung für die maritime Wirtschaft für das „Pacific One" entschieden, sagte Manfred Wendt, geschäftsführender Gesellschafter der Johann Bunte Bauunternehmung, die als Federführer einer Arbeitsgemeinschaft auch den Tiefwasserhafen Jade-Weser-Port baut. Auch die Fertigstellung des Schlepper- und Servicehafens im Jade-Weser-Port Wilhelmshaven gehört zu den positiven Meldungen. Die Arbeiten an diesem vorerst letzten Teilprojekt der Hafenanlage haben im Mai 2011 mit dem Bau des Schutzdammes begonnen. Der Damm am Nordende der Hauptkaje ist auf Basis von 158.000 Kubikmeter so genannten Lauenburger Tons und Gesamtfläche einer Schüttung von In Planung 1. Bauabschnitt JadeWeserPort 113.400 Tonnen Verkauft norwegischen GraOption km In Planung 12 nitsteinen bis Ende JadeWeserPark 2011 entstanden. In den vergangenen vier Monaten wurde der Schlepperhafen, der Interkommunaler Industrie- und Gewerbestandort neun feste und drei JadeWeserPark in Nähe zum JadeWeserPort Ausweichliegeplätze bietet, mit Dalben, ➥ Der Standort: Ein bis zu 150 Hektar großer Industrie- und Betonpontons und Gewerbestandort aus kommunaler Hand mit logistisch perfekt gelegenen Flächen direkt am Autobahnkreuz BAB 29, nur zehn Elektrik ausgerüstet. Autominuten vom Tiefwasser-Containerhafen JadeWeserPort Die Anlage, die aus entfernt und in der Nähe zum Güterbahnhof Sande und regioelf Pontons besteht, nalem Flugplatz Mariensiel. jeweils 16 bis 20 Meter lang und vier Me➥ Die Vorteile: Der JadeWeserPark besticht durch seine Komter breit, wurde von bination aus logistikfreundlicher Infrastruktur und den optimal der Arbeitsgemeinnutzbaren variablen Flächen zu kundengerechten Preisen. schaft der UnternehJadeBay GmbH Entwicklungsgesellschaft men Bunte (PapenKutterstraße 3 · 26386 Wilhelmshaven · Tel. +49 4421 500488-21 f.schnieder@jade-bay.com · www.jade-bay.com burg) und Möbius (Hamburg) erstellt, die Ausrüstung lie-

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MANAGEMENT Maritime Wirtschaft

sauer, gewandt. Darin erläutern sie ihre konkreten Forderungen nach einer Änderung der Reformpläne, die in diesem Herbst beschlossen werden sollen. Es geht bei der Reform um die Zuständigkeiten der WSV-Standorte und insbesondere um eine – aus Sicht der IHKs folgenreiche – Einteilung der Wasserstraßen im Nordwesten.

Durchgängigkeit gewährleisten Sie schreiben: Mit Blick auf die angestrebte Wasserstraßen-Kategorisierung müsse eine Durchgängigkeit im nordwestdeutschen Wasserstraßennetz gewährleistet bleiben. Es sei nicht nachvollziehbar, dass der südliche und nördliche Dortmund-Ems-Kanal mit der Zuführung zur Nordsee in punkto Aus- und Neubaumaßnahmen unterschiedlich bewertet würden. Damit entstehe ein Flaschenhals, der Teile des wirtschaftlichen Potenzials im südlichen Dortmund-Ems-Kanal zunichte mache. Unverständlich sei aus Sicht der IHKs auch, dass die Unterweser von Bremerhaven bis Bremen nicht in die höchste Kategorie eingestuft werden soll. Die Wasserwege werden in die Kategorien A bis C unterteilt; Kategorie A ist die höchste Kategorie (hier werden weitere Investitionen vorangetrieben), dies sind Binnenwasserstraßen mit über 5 Millionen Tonnen Güterverkehr im Jahr. Kategorie B – Wasserstraßen (Investitionen für bedarfsgerechten Ausbau geplant) haben 3-5 Millionen Tonnen, Kategorie C unter 3 Millionen – hier sind lediglich noch Instandhaltungsmaßnahmen angedacht, keine Brückenbauten bei Transportbedarf größerer Schiffsklassen beispielsweise.

Attraktive Industrie- und Gewerbestandorte in der JadeBay Ansiedlungsbedingungen optimal – JadeWeserPort als Zugpferd

Frank Schnieder, Marketing Manager der JadeBay GmbH, Wilhelmshaven

EXPERTENTIPP

Die JadeBay ist zur attraktiven Wachstumsregion im Nordwesten avanciert und bietet neuen Raum für Inves­ titionen. Im Zuge der Entstehung des JadeWeserPorts sind hier attraktive Industrie- und Gewerbestandorte entwickelt worden, so zum Beispiel der JadeWeserPark.

Allein die die Weserhäfen Nordenham, Brake und Bremen haben im Jahr 2011 insgesamt über 22 Millionen Tonnen umgeschlagen. Der Hafen Bremen-Stadt zähle darüber hinaus zum Kern der Transeuropäischen Netze, ebenso wie die Häfen Lübeck und Rostock. Die Zufahrten zu diesen beiden Häfen wurden jedoch höher eingestuft, obwohl die Zufahrt im Falle von Lübeck (ohne Travemünde) im vergangenen Jahr weniger als sechs Millionen Tonnen Umschlag verbuchen konnte. Als wichtige Verbindung zwischen Ems und Weser besteht aus Sicht der Wirtschaft auch Nachbesserungsbedarf bei der Seewasserstraße Hunte und dem Küstenkanal. Ihre Einstufung in die unterste Kategorie, die nur noch Erhaltungsmaßnahmen vorsähe, verkenne, dass der erhebliche Zuwachs im Seegüterumschlag mit einem

Der JadeWeserPark ist ein interkommunaler Industrieund Gewerbestandort mit einem Flächenpotenzial von bis zu 150 Hektar mit logistisch perfekt gelegenen Flächen direkt am Autobahnkreuz BAB 29 und an der Bundesstraße B 210. Die Kombination aus logistikfreundlicher Infrastruktur und den optimal nutzbaren variablen Flächen mit kundengerechten Preisen haben bereits einige Investitionen in den JadeWeserPark gezogen. So lässt Hermes derzeit durch die May & Co. LOG I GmbH & Co. KG ein neues Verteilzentrum bauen, die Firma ELA-Container vermietet Container für Unternehmen, die temporär einen Standort in der Region brauchen, und ein Schweizer Unternehmen plant eine Lebensmittelfabrik für Brot- und Teigwaren. Investoren sind gut beraten, die JadeBay-Region in ihren Fokus zu nehmen. Die Ansiedlungsbedingungen in Verbindung mit dem neuen Tiefwasser-Containerhafen sind optimal.

Trend zu größeren Schiffseinheiten auch auf den Binnenwasserstraßen einhergehe. Im Falle des Küstenkanals erfordere dies eine durchgehende Befahrbarkeit für das Großmotorgüterschiff. Der Kanal sei schon heute im Containerverkehr eine wichtige Verbindung zwischen den Seewasserstraßen Weser und Ems. Bleibt es bei der jetzigen Einstufung, würden auch dem Seehafen Oldenburg, der im Jahr 2011 ein Wachstum im Seegüterumschlag von über 40 Prozent verzeichnete und bereits im ersten Halbjahr 2012 einen Zuwachs in gleicher Größenordnung erreicht hat, weitere Entwicklungsperspektiven genommen – insbesondere mit Blick auf das dringend benötigte Wendebecken, das es Küstenmotorschiffen mit einer Länge von 135 Metern erlaubt, im Oldenburger Hafen anzulegen.

MANAGEMENT CRM

Kennen Sie Ihren Kunden CRM – Teure Spielerei oder sinnvolle Organisationshilfe?

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ass die Einführung eines modernen CRM-Systems aus Sicht des betreuenden IT-Systemhauses ein interessantes Projekt darstellt, wird kaum verwundern – was aber sagt ein betroffenes Unternehmen? „Seitdem wir CRM benutzen, läuft die Arbeit runder: Allein die Tatsache, dass nun Informationen wie E-Mails, Telefonnotizen und sonstiger Schriftverkehr zu unseren Kunden und wichtigen Projekten an einer Stelle und mitarbeiterunabhängig verfügbar sind, hat unseren Job erheblich vereinfacht. Wir müssen jetzt nicht länger den Kollegen hinterhertelefonieren oder an mehreren Stellen nach Informationen suchen.“ In diesem Punkt sind sich Diana Wolters und Mandy Schütze einig. Die beiden Mitarbeiterinnen der Dr. Illner AG sind dafür verantwortlich, dass sie sowohl ihre Kunden als auch ihre Kollegen zeitnah mit allen wichtigen Hintergrundinformationen versorgen. Das muss gerade in Hochzeiten schnell gehen und es dürfen sich keine Fehler einschleichen. Doch der Weg dorthin ist durchaus nicht leicht. Gerade schnell wachsende und global tätige Unternehmen stehen der Herausforderung gegenüber, dass sowohl die Zahl der Mitarbeiter und Kunden als auch die Fülle an zu verarbei-

Webseiten

tenden Informationen erheblich ansteigt. Über die Jahre sind Daten in vielen Unternehmen in mehreren verschiedenen Systemen dezentral erfasst worden; zudem wurden sie in unterschiedlichen Abteilungen für die verschiedensten Zwecke benötigt und daher in der Regel oft doppelt gepflegt und nach anderen Kriterien abgelegt. Um weiter wachstumsfähig zu bleiben, gilt es nun, alle betroffenen Prozesse in der Kommunikation mit Kunden und Partnern zu identifizieren und die Anforderungen der Mitarbeiter und der Geschäftsführung an ein CRMSystem herauszuarbeiten, um sie anschließend klar zu strukturieren und zu priorisieren. Aber es ist gerade diese Phase zu Beginn eines CRM-Projekts, in der die betroffenen Unternehmen sich unter Führung des Consultants mit sich selbst, also der eigenen Organisation und den eigenen Prozessen, beschäftigen, von denen sie weit über die reine CRM-Einführung hinaus profitieren können.

Mitarbeiter einbeziehen Durch den Einbezug der Mitarbeiter in Form von Anforderungsinterviews wird nicht nur die Basis für eine möglichst hohe Akzep-

Social Media

basecom GmbH & Co. KG | Hannoversche Str. 6-8 | 49084 Osnabrück | Ein Unternehmen aus dem Medienhaus Neue OZ

tanz des neuen Systems geschaffen. Die eigenen Mitarbeiter kennen das Unternehmen mit all seinen Stärken und Schwächen am besten. Im Dialog mit ihnen lassen sich daraus viele wertvolle Anregungen finden, die einem ITDienstleister dabei helfen, die versteckten Potenziale des Unternehmens freizulegen und damit seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu steigern.

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CRM MANAGEMENT

CRM ist dabei der Anlass und ein WerkUnd natürlich steigert ein gut angepasstes zeug, das als Katalysator dient. Das alles kos­ System nicht nur die Akzeptanz auf Seiten tet Zeit und natürlich Geld. Aber beides ist der Anwender, sondern sorgt vor allem dafür, gerade zu Beginn eines Projekts gut investiert dass die Software schnell sinnvoll eingesetzt und zahlt sich in der Regel schon kurzfristig werden kann. Der Monatsabschluss lässt sich in mehrfacher Hinsicht wieder aus: Denn fun- – bei guter Vorbereitung – schon kurz nach diertes Hintergrundwissen über die Firma hilft Einführung des CRM per Knopfdruck durchnicht nur in puncto Geschäftsprozessoptimie- führen, allein das stellt für viele Unternehmen rung – auch der Wert des eigentlichen CRM- einen echten Mehrwert dar. Systems wird dadurch enorm gesteigert. Doch um so weit zu kommen, bedarf es ei„Das Ziel, welches verfolgt wird, ist immer ner guten Projektintegration: „Nach der ersten das gleiche: Der Kunde ist der entscheidende Euphorie für den Einsatz von CRM-Systemen Erfolgsfaktor für ein Unsind viele Projekte häufig „Gerade in den letzten Jahren hat sich gescheitert. Die Ausgaternehmen. Wachstum und Rentabilität des Unben für CRM sind in die herausgestellt: Unternehmen mit ternehmens hängen von hohen Werten in der Kundenzufrieden- Höhe geschnellt, ebenihm ab. Jeder verlorene so wie die Erwartungen. heit sind einfach erfolgreicher.“ Kunde ist ein monetärer Aber die Versprechungen Verlust und jede Neukundengewinnung ist wurden nicht erfüllt: kein besserer ROI, keine mit Anstrengung und Kosten verbunden“, er- erfolgreiche Implementierung“, zeigt Wahlers klärt Sven J.F. Wahlers, Leitung Microsoft Dy- die Fallstricke aus der Praxis auf. Analysten namics CRM bei der TSO-DATA GmbH aus führen das häufig auf einen Knackpunkt zuOsnabrück. „Zudem bedeutet es, bessere In- rück: Die fehlende Benutzerakzeptanz. formationen über Kunden und deren BedürfSven J.F. Wahlers hat die besten Erfahnisse zu haben, für das Unternehmen auch, rungen mit einem Microsoft-Produkt gebessere Entscheidungen treffen zu können“, macht: „Mit Microsoft Dynamics CRM wurso der Experte. de CRM neu definiert. Man hat erkannt, dass „Gerade in den letzten Jahren hat sich CRM nicht nur eine Software ist sondern eine herausgestellt: Unternehmen mit hohen Wer- Strategie, hinter der die Geschäftsführung wie ten in der Kundenzufriedenheit sind einfach auch jeder einzelne Mitarbeiter im Unterneherfolgreicher. Und dieses Ziel erreicht ein Un- men stehen muss. Diese Strategie muss unter ternehmen durch ein effektives Werkzeug wie Umständen auch angepasst werden, wenn sich CRM. Für die Steuerung und Auswertung aller äußere Umstände verändern. Sie ist nicht staAspekte der Kundenbeziehungen – sowohl in tisch sondern dynamisch.“ Marketing und Vertrieb als auch dem Service“, so Wahlers. Schließlich ist es eine Stärke moderner CRM-Datenbanken, dass sie sehr flexibel auf die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens angepasst werden können. Aber diese Daher kommt es laut Wahlers besonders Stärke lässt sich eben nur dann ausnutzen, auf Keymerkmale an: Nutzerakzeptanz und wenn der Dienstleister das Unternehmen auch Produktivität, Anpassbarkeit und Plattformkennt. flexibilität.

Dynamik setzt auf Schlüsselmerkmale

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CRM 2.0 xRM lässt sich nicht nur für Kunden nutzen Martin Welling, Teamleiter Business Solutions CRM bei der SIEVERS-GROUP, Osnabrück

EXPERTENTIPP

CRM-Lösungen haben sich in den letzten drei bis vier Jahren zu einem wichtigen Management-Instrument entwickelt. Das zeigen uns ganz deutlich die stark gestiegenen Anfragen und die Zahl der umgesetzten Projekte. Interessant ist hierbei aber noch ein anderer Aspekt: Was einmal von vielen Unternehmen in erster Linie zur Verbesserung der Datenqualität angeschafft wurde, wird heute zunehmend als Mittel der Kundenbindung und Neukundengewinnung eingesetzt – was ja auch der eigentliche Zweck eines CRM-Systems ist. Aber auch hier zeichnen sich schon weitere Entwicklungen ab – und damit meine ich nicht nur das mobile CRM. Der Trend geht mittlerweile in die Richtung weit umfassenderer Lösungen, die die grundsätzliche Struktur eines CRM-Systems nutzen und darauf aufbauend weitere Anwendungsgebiete und -szenarien einbeziehen. Ich denke hier an die Beziehung zu anderen Gruppen und Bereichen, wie zum Beispiel Lieferanten, Partnern, Projekten oder dem internen Mitarbeiterstamm. Selbst auf das Management der Firmengebäude oder den eigenen Fuhrpark könnte man dann ein CRM-System ausweiten. Die großen Hersteller haben hierfür auch schon ein Akronym gefunden: Statt CRM werden wir dann in Zukunft von xRM sprechen, dem Any Relationship Management. „Eine hohe Nutzerakzeptanz und Produktivität erhält das Unternehmen durch die Outlook Integration. Denn Outlook ist in der Regel die erste Applikation, die ein Mitarbeiter nutzt, wenn er morgens seinen Arbeitstag

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MANAGEMENT CRM

beginnt. Das hat Microsoft Dynamics CRM sich zu Nutze gemacht. Die Lösung ist intuitiv und somit sind die Schulungskosten gering und die Akzeptanz trotzdem sehr hoch“, so die Erfahrung des CRM-Experten der TSODATA GmbH aus Osnabrück. Außerdem lasse sich die Software leicht an Unternehmen und Bedürfnisse anpassen: „Unternehmensprozesse werden abgebildet und können bei Bedarf einfach verändert werden, über Abteilungen und Systeme hinweg“, sagt Wahlers. „Es lässt sich leicht integrieren und bietet beste Erweiterungsmöglichkeiten durch flexible Zugriffsoptionen über den Outlook Client, einen Web Client oder mobile Endgeräte.“ Ob im Office oder unterwegs, ob online oder offline – auch hier seien Änderungen jederzeit möglich, so Wahlers. Als zentrale, kundenbezogene Datenbank sind es gerade die zahlreichen Auswertungsfunktionalitäten moderner CRM-Systeme, die vielen Geschäftsführern, Abteilungsleitern und Controllern wichtig sind: Allerdings müssen es nicht immer aufwändig gestaltete grafische Dashboards oder Cockpits sein. Nicht zuletzt aufgrund der guten Integration vieler CRM-Pakete in die Microsoft Office Familie, und hier vor allem Excel, ist der Kunde auch selbst in der Lage, sich maßgeschneiderte Auswertungen aus dem System zu holen. (BI=Business Intelligence) führt schnell zu einer der zentralen Fragen, der sich jedes Unternehmen, das eine CRM-Datenbank neben anderen Systemen wie beispielsweise einem ERP- oder einem Warenwirtschaftssystem einsetzt, früher oder später gegenübersieht: Macht es Sinn, diese Systeme miteinander zu

Das Werkzeug für eine erfolgreiche Kundenkommunikation? CRM schafft klare Wettbewerbsvorteile für jedes Unternehmen

Ralf Ebken, Geschäftsführer der BT IT-Service GmbH, Rastede

EXPERTENTIPP

Kundenansprache und Kundenbindung nehmen einen immer höheren Stellenwert ein. Daher werden sämtliche Daten von Kunden und alle Transaktionen mit diesen Kunden in einem CRM-System gespeichert. CRM unterstützt die Kommunikation im Kundenprozess mit verlässlichen Zahlen, Daten, Fakten, um die Aufmerksamkeit in Beziehungen mit einem hohen Kundenwert zu konzentrieren und Schwachstellen im Dialog mit dem Kunden zu identifizieren. Das Ziel ist es, dem Kunden individualisierte, seinen Bedürfnissen entsprechende Leistungen anbieten zu können. Die dazu gehörende Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen ist ein wichtiger Baustein

verbinden? Bei der Verbindung oder, etwas technischer ausgedrückt, bei der Synchronisation mehrerer Datenbanken handelt es sich zweifellos um die Königsdisziplin, aber durch den Standardisierungsprozess der letzten Jahre ist dieses Szenario nun nicht länger nur großen Konzernen mit eigenen IT-Abteilungen vorbehalten, sondern kann auch in mittelständischen Unternehmen eingesetzt werden.

und ermöglicht ein vertieftes Beziehungsmarketing. In vielen Branchen (zum Beispiel Telekommunikation, Versandhandel, Dienstleistungsunternehmen) sind Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden langfristig ausgerichtet. Mittels CRM werden diese Kundenbeziehungen gepflegt, was sich maßgeblich auf den Unternehmenserfolg auswirken kann. Kundenansprachen und Kundenbindungen sind für ein erfolgreiches Unternehmen unerlässlich, da die Gewinnung von Neukunden bis zu fünf Mal teurer sein kann als die Kundenbindung. So gibt CRM-Software zum Beispiel eine Struktur vor, um einen standardisierten Arbeitsvorgang zu gewährleisten. Trotzdem orientiert sich nicht der Prozess an der Software, sondern die Software sollte sich an den Prozessen orientieren. CRM ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Unternehmensführung. Er integriert und optimiert abteilungsübergreifend alle kundenbezogenen Prozesse in Marketing, Vertrieb, Kundendienst sowie Forschung und Entwicklung. Dies geschieht auf der Grundlage einer Datenbank mit einer entsprechenden Software zur Marktbearbeitung und anhand eines vorher definierten Verkaufsprozesses. Zielsetzung von CRM ist dabei die Schaffung von Mehrwerten auf Kunden- und Lieferantenseite im Rahmen von Geschäftsbeziehungen.

Die TSO-DATA GmbH implementiert neben CRM-Systemen von Microsoft auch dazugehörige ERP-Lösungen: „Diese Konstellation bietet unseren Kunden enorme Vorteile, da wir nicht nur die Perspektive aus der CRMWelt haben, sondern eben auch die langjährige Erfahrung in der Umsetzung von ERPProjekten mit Microsoft Dynamics NAV. Wir bringen administrative und kommunikative

CRM MANAGEMENT

Geschäftsprozesse durch eine intelligente Integration der CRM- und ERP-Systeme auf einen gemeinsamen Kurs und erhalten dadurch den gewünschten 360°-Blick auf den Kunden“, erklärt CRM-Experte Wahlers. „Des Weiteren können wir rasch auf neue oder geänderte Geschäftsanforderungen in den Unternehmen reagieren – sowohl im ERP als auch im CRM und beschleunigen somit die Projekte, was für den Kunden sowohl Kostenals auch Zeiteinsparung bedeutet“, so Wahlers weiter. Da sich in CRM-Datenbanken das geballte Wissen über die Kunden des Unternehmens befindet, ist eines von zentralem Stellenwert: Die Sicherheit. „Unsere Kundendaten sind unser Kapital – und wenn das in die falschen Hände gerät, hätten wir ein Problem“, wird sich jeder Geschäftsführer sagen. Aber mit einem gut implementierten CRM lässt sich alles steuern, von der Ansicht einzelner Datensätze bis zum Export in Excel oder zu ähnlichen Anwendungen. Gerade aus Kundensicht sind moderne CRM-Systeme also weit mehr als reine Kundendatenbanken – aufgrund ihrer flexiblen Anpassbarkeit und ihres leistungsfähigen Datenbankunterbaus haben sie sich zu wertvollen

Lösungsplattformen für die Abbildung unterschiedlichster Informations- und Kommunikationsprozesse entwickelt, auf deren Grundlage die Unternehmen für alle Abteilungen neben Kundendaten auch zahlreiche andere Objekte (wie Veranstaltungen, Gebäude, Geräte etc.) managen können.

Kosten und Zeit im Blick behalten

Sven J.F. Wahlers, Leitung Microsoft Dynamics CRM bei der TSO-DATA GmbH, Osnabrück

Für die Einführung eines CRM-Systems empfiehlt sich generell die schrittweise und iterative Umsetzung: „Sobald sinnvolle Daten verfügbar sind, sollten diese auch sofort für das operative Business genutzt werden. So steigen die Akzeptanz und das Verständnis für die Lösung, und es kann ein schneller Nutzen und ROI erreicht werden“, unterstreicht CRMExperte Sven J.F. Wahlers. Für den Einstieg in Microsoft Dynamics CRM beispielsweise empfehle sich häufig die Online-Variante. „Hierbei fallen keine Lizenzkosten an und die notwendige Umgebung kann für 40,25 Euro pro Monat und User in

der Microsoft Cloud betrieben werden“, so Wahlers. Selbstverständlich würden dabei alle Anforderungen an den Datenschutz erfüllt. Lediglich Dienstleistungen für Einrichtung, Schulung und eventuelle Anpassungen seien zusätzlich notwendig. Genaue Gesamtkosten lassen sich dabei nur schwer mit einem Mittelwert beziffern: „Die Amortisationszeit ist sehr stark von den Anforderungen und der bisherigen Arbeitsweise abhängig, ein Nutzen wird sehr schnell erreicht – monetär und in der Motivation der Mitarbeiter“, sagt Wahlers.

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MANAGEMENT ECM-Anwenderbericht

Zukunft made in Wilhelmshaven mit NOWIS Nietiedt Gerüstbau GmbH profitiert von maßgeschneiderter ECM-Lösung

M

it der Einführung der Elektronischen Projektakte durch NOWIS profitiert die Nietiedt Gerüstbau GmbH von der zentralen Speicherung und dem schnellen Zugriff auf die Informationen. So wurden auch niederlassungsübergreifende Prozesse automatisiert und optimiert. Die Nietiedt Gerüstbau GmbH ist Partner für Gerüste aller Bauarten im gewerblichen, industriellen und privaten Umfeld, insbesondere in Situationen mit speziellen Anforderungen unter Einhaltung höchster Sicherheits- und Qualitätsstandards. Sie gehört zur Nietiedt Gruppe, die für unternehmerischen Erfolg für und aus der Region Wilhelmshaven-Friesland steht. An den insgesamt zehn Unternehmensstandorten beschäftigt die Nietiedt Gruppe circa 450, während der saisonalen Spitze bis zu 650 Facharbeiter und Angestellte. Sowohl im Fassaden- als auch im Spezialgerüstbau ist das Unternehmen eine feste Größe – nicht nur im Nordwes­ten Deutschlands, sondern auch im gesamten Bundesgebiet und in vielen westeuropäischen Nachbarländern. Seit vielen Jahren war die Nietiedt Gruppe auf der Suche nach einer geeigneten Softwarelösung zur Unterstützung der Abrechnungsprozesse und zur Bündelung aller Projektinformationen in einer Elektronischen Bauakte. Insbesondere durch die dezentrale Unternehmensstruktur wuchsen in den vergangenen Jahren die Anforderungen an eine zentrale Kommunikationslösung, mit dem Ziel der Standardisierung und Dokumentation der Unternehmensprozesse.

Projektinformationen bündeln Für die Umsetzung einer Elektronischen Projektakte wurde der IT-Dienstleister NOWIS aus Oldenburg beauftragt. Als Spezialist für IT-gestützte Prozessoptimierung verfügt NOWIS über langjährige Erfahrung und fun-

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Basismodell zu Testzwecken Um eine Idee von der Funktionsweise einer Elektronischen Projektakte mit OS|ECM zu bekommen, richtete NOWIS ein Basismodell zu Testzwecken ein. Somit hatten die am Softwareauswahlprojekt beteiligten Mitarbeiter bereits vor ihrer Entscheidung die Möglichkeit, das OS|ECM auf seine Alltagstauglichkeit zu prüfen. Ein wichtiger Aspekt für die Softwareauswahl waren die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sowie die flexible Ausbau- und Anpassungsfähigkeit des Systems. Im Rahmen eines Workshops definierte NOWIS zusammen mit der Nietiedt Gerüstbau GmbH die Anforderungen an die Elektronische Projekt­akte und konkretisierte diese mit den Key-Usern. Die Workshop-Ergebnisse wurden durch NOWIS im Pflichtenheft dokumentiert.

Elektronische Projektakte zentralisiert Vorgänge

Spezialgerüst der Nietiedt Gerüstbau GmbH am Leuchtturm Arngast

diertes Fachwissen im Bereich Enterprise Content Management (ECM). Um die Prozesse der Nietiedt Gruppe optimal abbilden zu können, setzte NOWIS die ECM-Software OS|ECM aus dem Hause Optimal Systems ein – eine leistungsstarke und flexible Lösung, die jederzeit an Unternehmensspezifika angepasst werden kann. „Wir unterstützen unsere Kunden mit zukunftssicheren Lösungen, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Dabei bieten wir stets nur diejenigen Produkte und Dienstleistungen an, mit denen wir uns identifizieren“, sagt Lüder Wohltmann, Geschäftsführer der NOWIS GmbH.

Mit der Einführung der Elektronischen Projektakte werden alle Dokumente aus dem Auftragsbearbeitungsprozess (Vorkalkulation bis Faktura) sowie zusätzliche, dem Projekt zugehörige Dokumente zentral abgelegt und verwaltet. Das ECM-System bildet mit der Projektakte die Klammer um diverse MSOffice-Dokumente, die den inhaltlichen Kern der Auftragsverarbeitung darstellen. Aus der Elektronischen Projektakte können die Dokumente des Prozesses vorlagenbasiert erzeugt und mit den vorhandenen Kopfdaten vorbelegt werden. Die Projektakte speichert ihrerseits die aus den erzeugten Dokumenten (Excel) stammenden Summary-Informationen für den weiteren Prozess. Durch eine ausgefeilte Rechtevergabe und hinterlegte Workflows werden die nächsten Arbeitsschritte automatisch an die definierten Nutzergruppen weitergeleitet. Aus den Meta-Informationen zum Projekt (zum Beispiel Projektstatus, Dokumente etc.) werden Benachrichtigungen für die jeweiligen Sachbearbeiter generiert, sodass eine Vielzahl manueller Bearbeitungsschritte entfällt. Die Schnittstelle zur FiBu ermöglicht zudem den Austausch von aus dem Auftragsbearbeitungsprozess resultierenden Zahlungsverkehrsdaten (offene Posten, Zah-

ECM-Anwenderbericht MANAGEMENT

Projekt­akte mit OS|ECM hilft uns bei unserer täglichen Arbeit und führt alle Informationen an einem zentralen Ablageort zusammen. Alle Mitarbeiter können somit jederzeit schnell und unkompliziert die benötigten Informationen abrufen. Mit der Integration der Finanzbuchhaltung werden auch hier viele unserer Prozesse automatisiert und vereinfacht“.

Einführung einer Elektronischen Personalakte stehen hierbei ganz oben auf der Tagesordnung. Von großem Vorteil ist dabei, dass die Anforderungen bereits auf Basis der gleichen Softwarelösung umgesetzt werden können. Dies führt zu einer Reduzierung der Lizenz- und Einführungskos­ten – etwa durch reduzierten Aufwand für die Schulung der Anwender.

Wesentliche Vorteile, die sich aus der von NOWIS umgesetzten Lösung ergeben:  Effizienter Prozess der Auftragsbearbei-

Lüder Wohltmann, Geschäftsführer der NOWIS Nordwest-Informationssysteme GmbH & Co. KG, Oldenburg

lungseingänge). Über die Recherchemasken der Projektakte können alle Informationen durch die jeweils berechtigten Mitarbeiter recherchiert werden. Dies spart Zeit und erhöht die Motivation der Mitarbeiter zur Nutzung des Systems. Der Anwender erhält schnell und einfach die gewünschten Informationen zum aktuellen Projektstand.

Projekte automatisiert und vereinfacht Holger Budroweit, Geschäftsführer der Nietiedt Gerüstbau GmbH, ist von der neuen Lösung überzeugt: „Die Elektronische

tung und Zusammenarbeit zwischen Sekretariaten und Technikern  Elektronische Projektakte hält alle Informationen zu einem Auftrag an zentraler und gesicherter Stelle vor  Ablage von Bildmaterial zur Baustelle  Einheitliche Arbeitsweise aller Niederlassungen  Optimierte Arbeitsverteilung zwischen den Sekretariaten  Entlastung der Buchhaltung, indem Ausgangsrechnungen nicht mehr manuell gebucht werden müssen  Zahlungseingänge zu geschriebenen Rechnungen können den Technikern schneller angezeigt werden

Gestärkt durch den Erfolg des Einführungsprojekts plant die Nietiedt Gruppe zusammen mit NOWIS die Umsetzung weiterer Projekte auf der Basis der bereits vorhandenen ECM-Lösung. Insbesondere das Thema Qualitätsmanagement sowie die

SIE CHEN G BESU DENBUR L O N I s UNS ess Plu Busin 0.2012 .1 11.+12 acht tionsn Motiva 0.2012 18.1

NOWIS – Ein Unternehmen der VRG-Gruppe Mit über 45-jähriger Erfahrung und INFO breitem Know-how ist die VRG-Gruppe ein kompetenter und vielseitiger Partner für Outsourcing und Services von Informationstechnologien. Als Dienstleister bietet die Unternehmensgruppe ihren Kunden eine umfassende Palette an Services, die von der Unterstützung bei der Personalabrechnung und -verwaltung über die Betreuung von IT-Systemen und Netzwerken bis hin zur ITgestützten Optimierung sämtlicher Geschäftsprozesse reicht. Die Verwendung der jeweils neuesten Technologien ist dabei selbstverständlich. Die bundesweite Präsenz mit zwölf Geschäftsstellen – in Oldenburg (Unternehmenszentrale), Berlin, Ditzingen, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Gießen, Hamburg, Hannover, Mainz und München – sorgt für die notwendige Nähe zu den derzeit mehr als 3.200 Kunden.

NOWIS – Ihr IT-Partner für den Mittelstand NOWIS ist der Spezialist für IT-gestützte Prozessoptimierung und konzentriert sich konsequent auf die Beratung und Betreuung mittelständischer Unternehmen aus allen Branchen. Kaum ein anderes Systemhaus bietet ein so breites Produktportfolio: Enterprise Resource Planning (ERP), Enterprise Content Management (ECM), Customer Relationship Management (CRM), Electronic Data Interchange (EDI), Netzwerkund Systemlösungen, IT-Infrastruktur und Sicherheit – all diese Bereiche deckt NOWIS durch innovative Produkte und umfassendes Know-how ab. Derzeit vertrauen mehr als 3.200 Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen den Unternehmen der VRG-Gruppe und schätzen die Zuverlässigkeit von mehr als 350 Mitarbeitern.

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PRIVAT Jagd

Schleppjagd auf Schloss Clemenswerth Mit Fuchs und Meute quer über den Hümmling

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und 80 Reiter sind es, die sich vor dem prächtigen Jagdschloss im Emsland versammeln. Die Aufregung ist schon jetzt, eine halbe Stunde vor dem Start, deutlich zu spüren: Pferde scharren mit den Hufen, einige Reiter entrichten noch rasch ihr Jagdgeld, nach und nach treffen die Kutschen ein. Und die Zuschauer, die an diesem sommerlichen Herbsttag in Scharen den Weg nach Sögel gefunden haben und sich voller Vorfreude in langen Reihen an den Absperrungen aufstellen. Die große Schleppjagd mit der Cappenberger Meute ist jedes Jahr aufs Neue ein Höhepunkt des ausrichtenden Reitvereins Sögel. Das Jagdschloss Clemenswerth wurde im 18. Jahrhundert nach Plänen des berühmten Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun errichtet und ist die einzige noch erhaltene Alleesternanlage weltweit. Acht Lindenalleen führen zum Mittelpunkt, dem Jagdschloss. Der Prunkbau ist umringt von acht Pavillons, darunter die Schlosskapelle mit Kapuzinerkloster, das noch heute aktiv ist. Im romantischen Klostergarten erholte sich bereits Kurfürst Clemens August von der Jagd und dem Regieren.

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Die Jagd zu Pferde mit der Meute ist eine der ältesten Formen der Jagd überhaupt. Wurde früher bei der Parforcejagd tatsächlich das Wild von den Hunden so lange gehetzt, bis es von den Jägern umstellt war, wird heute in nahezu allen Ländern auf einer künstlich gelegten Schleppe geritten. In Sögel ist das eine Spur aus Fischlake, der die 34 Foxhounds der Cappenberger Meute folgen. Gelegt wird sie vom sogenannten „Fuchs“: Ein Reiter, der an seinem Sattel einen Kanister befestigt hat, aus dem die stinkende Flüssigkeit während des Jagdgalopps permanent auf den Boden tropft. Ist der Fuchs, der heute von zwei weiteren Reitern begleitet wird, gestartet, wird einige Minuten später die Meute losgelassen. Hinter den Hunden reitet als Erstes die sogenannte Equipage mit den Pikören, die für das Führen der Meute zuständig sind. Erst dann folgen die Reiter, die zumeist in ein springendes und ein nicht-springendes Feld eingeteilt sind. Auf der rund zwölf Kilometer langen Strecke quer über den Hümmling befinden sich 15 Hindernisse und Gräben, und da die Jagdregel besagt, dass „Strich“ geritten werden muss, also kein Hindernis ausgelassen werden darf, sollte

man sich vorher gut überlegen, in welchem Feld man an den Start geht! Unter den Jagdreitern, die sich nahezu sämtlich um die geforderte Jagdkleidung zumindest bemüht haben, findet sich ein bunter Querschnitt durch den Pferdesport: Ob Turnier- oder Freizeitreiter, sie alle machen sich mit ihren Springpferden, Ponys, Tinkern und Warmblütern zur Jagd bereit.

Mit Donnern und Geläut Schnell ist die Meute auf der Schleppe, mit viel Geläut pest sie auf den Spuren des Fuchses den Reitern hinterher. Dem Bellen folgt das Donnern der insgesamt über dreihundert Hufe der Pferde, die auf dem federnden Waldboden in zwei Feldern die Verfolgung aufgenommen haben. Sicher überwindet das springende Feld die ersten beiden Hindernisse auf der Allee, ehe es in den Wald und damit aus dem Sichtfeld der vielen hundert Zuschauer verschwindet. Den Pferden folgen die Kutschen – vom FriesenVierspänner bis zum Haflinger-Gespann ist alles dabei! Wo vorher noch ebener Boden war, erinnern jetzt ebenso tausende Hufabdrücke an das Spektakel, wie die strahlenden Gesichter der Kinder an den Absperrungen, die sich jetzt die Zeit bis zum Wiedereintreffen der Reiter mit Ponyreiten und Basteln vertreiben können. An der Pausenstation trifft sich die Jagdgesellschaft wieder: Hunde, Pikeure, Reiter und Kutscher. Den obligatorischen Jagdschluck gibt es hier zwar noch nicht; dafür aber Wasser für die Hunde und ein erstes Bier für die tapferen Reiter, ehe sie zum zweiten Teil der Strecke

Jagd PRIVAT

aufbrechen. Es ist ein warmer Tag heute, ungewöhnlich warm für eine Schleppjagd im September, darum fällt die Pause etwas länger aus. Einige Herren haben ihr Sakko bereits abgelegt. Wer allerdings ein rotes besitzt, der schwitzt mit Stolz: In Deutschland tragen nur Reiter, die mehr als zehn Jagden hinter einer Meute beendet haben, stilecht den roten Rock. Welche Hunderasse die Meute bildet, ist dabei natürlich egal. Der English Foxhound, dem die Jagdreiter heute folgen, ist neben dem Beagle einer der beliebtesten Hunde für Schleppjagden. Die Tradition der Hundemeuten ist übrigens genauso alt wie die Fuchsjagden selbst, allerdings waren die Meuten in der Vergangenheit nicht so einheitlich in der Rasse wie heute. Im 19. Jahrhundert begann man, sie gezielt zu züchten – so lassen sich Ahnentafeln von English Foxhounds etwa 200 Jahre weit zurückverfolgen, das ist einmalig in der Hundezucht.

Respekt und Rinderpansen Nach dem Einsatz der Jagdhornbläser brechen die Reiter erneut auf. Weitere 90 Minuten geht es über Stock und Stein, bis schließlich die Meute, begleitet vom Jubel der Zuschauer, am Anfang der großen Allee auftaucht, und die Hunde auf die Schlossanlage zupreschen. Die ersten Verfolger lassen nicht lange auf sich warten; die Freude ist allen, die über die breite Allee auf das Ziel zu galoppieren, ins Gesicht geschrieben. Vor dem großen „Halali“, mit dem die Jagdhornbläser die Schleppjagd offiziell beenden, steht noch ein Höhepunkt an: der Dank an die Hunde, das „Curre“! Mit Rinderpansen wird der Arbeit der Meute Respekt gezollt, die Reiter hingegen werden mit dem „Bruch“, einem kleinen Eichenzweig, belohnt. Als die Jagdhornbläser zum letzten „Fuchs ist tot“ ansetzen, wird klar: Ein schöner Jagdtag ist nun zu Ende – auf Waidmannsheil im nächsten Jahr!

Die Jagd mit der Cappenberger Meute rund um Schloss Sögel fand am 23. September statt. INFO Die nächsten Schleppjagd-Termine in der Region: 03.10.2012: Schleppjagd mit der Böhmer Harrier Meute in Westerstede 06.10.2012: Pflaumenkuchenjagd Bad Zwischenahn 13.10.2012: Jagd Friesoythe 20.10.2012: Cappenberger Meute in Friesoythe Weitere Informationen unter www.schleppjagd24.de, www.meutejagd.de, www.harrier24.de

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EVENT MANAGER GOLFCUP

Ein echtes Highlight Der WESER-EMS MANAGER GOLFCUP im Golfclub Osnabrück fand unter optimalen Bedingungen statt.

Tee 19 Porsche Zentrum Osnabrück

Auf der Anhöhe des Wellinger Berges liegt in unmittelbarer Nähe von Osnabrück, und doch völlig abgeschieden in absoluter Ruhe, eine der traditionsreichsten Golfanlagen Nordwestdeutschlands, der Osnabrücker Golf Club oder kurz OGC. Vor über 50 Jahren gegründet hat der Club heute einen Baumbestand, der in Europa seines Gleichen sucht. Mächtige Eichen und Buchen umsäumen 18 unverwechselbare Bahnen und schaffen ein Ambiente, das jeden Golfspieler zum Schwärmen bringt. Kaum ein Gast, der nicht bestätigt, dass dieser Parkland Course englischen Stils landschaftlich zu den attraktivsten sowie sportlich interessantesten Anlagen in ganz Deutschland gehört. Und was die Natur an golferischen Akzenten nicht setzt, leistet ein erfahrenes Greenkeeping-Team. Mit modernstem Gerät wird jederzeit ein top-gepflegter Platz garantiert. Seit 2002 ist der OGC Mitglied der Leading Golf Courses of Germany.

Das Clubrestaurant „Tee 19“ bietet mediterrane Küche mit italienischem Akzent. Die Familie Aygül führt es liebevoll mit der Erfahrung aus 15 Jahren Gastronomie im Osnabrücker Land. In südländischem Flair werden original italienische und traditionelle Spezialitäten angeboten, die jeden Monat - wechselnd dem Lauf der Jahreszeiten - folgen. Ebenfalls werden auch deutsche Traditionsgerichte wie Spargel geführt! Hervorragende italienische Weine runden das umfangreiche Angebot ab. Ferner können Sie bei schönem Wetter Fleisch- und Fischgerichte vom Barbecuegrill auf der Terrasse geniessen.

Das Porsche Zentrum Osnabrück begrüßt Sie recht herzlich. Begegnen Sie in angenehmer Atmosphäre dem Mythos „Porsche“ in all seinen Facetten. Erleben Sie eine Porsche Welt voller Emotionen und Leidenschaft. Für das Porsche Zentrum Osnabrück ist die perfekte Betreuung Ihres Porsche ebenso selbstverständlich, wie die gelebte Porsche Philosophie mit dem Anspruch ebenso höchster Perfektion. Porsche Zentrum Osnabrück PZ Sportwagenzentrum Osnabrück GmbH & Co.KG. Blumenhaller Weg 153 | 49078 Osnabrück Telefon:(0541)40441-510|Telefax:(0541)40441-551 info@porsche-osnabrueck.de www.porsche-osnabrueck.de

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MANAGER GOLFCUP EVENT

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o es ein regionales MANAGER MAGAZIN gibt, wird auch der MANAGER GOLFCUP gespielt. Die spektakuläre Turnierserie ist mit 14 Veranstaltungen mittlerweile die zweitgrößte ihrer Art in Deutschland. Im Golfclub Osnabrück starteten 78 Spieler aufgeteilt in 20 Teams. Zur Begrüßung erhielt jeder Spieler den schon bekannten Geschenke-Rucksack, darunter allein ein BRAX-Funktionsshirt in individueller Größe im Wert von 109 Euro sowie nützliche Präsente wie Thermobecher, Golfbälle oder Tees. Beim MANAGER GOLFCUP wird ein Modus gespielt, der nicht nur den sportlichen Ehrgeiz herausfordert, sondern auch für Teamgeist und gute Stimmung in den Flights sorgt. Denn jede Spielerpaarung aus zwei Personen muss nur ein gutes Ergebnis pro Loch „nach Hause bringen“. Der MANAGER GOLFCUP ist eine schöne Gelegenheit Menschen zu treffen und beim Golfen gute Gespräche zu führen. Golfer, die einen solch außergewöhnlichen und erlebnisreichen Golftag erleben möchten und die Chance nutzen wollen, am Fi-

nale auf einem der schönsten Golfplätze teilzunehmen, können sich in diesem Jahr noch bei der letzten Veranstaltung im Golfclub Schloss Auel in Lohmar qualifizieren. In Osnabrück erspielten sich folgende Siegerteams ein Ticket zum Finale an der türkischen Riviera: Osnabrücker GC II (Brutto) und METHERMA (Netto). Somit stehen nach diesen acht Veranstaltungen die ersten 64 Golfer im Finale des MANAGER GOLFCUP. Die acht Teilnehmer aus dem zweitplatzierten Netto- und BruttoTeam bekamen einen Golf-Reisekoffer der Marke Bennigton Golf aus dem Hause PGPowergolf und je ein Maßhemd der Firma cove & co gewannen die acht Spieler aus den drittplatzierten Teams. Der „nearest to the pin”, also der nahste Abschlag zur Fahne auf einer kurzen Bahn, gelang Guido Bennecke und Benjamin-Veit Engelker schlug den „longest Drive” des Tages. Beide wurden mit einer wertvollen Maurice Lacroix Uhr honoriert. Videos sowie Bilder der bisherigen Veranstaltungen finden Sie unter www.managergolfcup.de. Linda Baumann | linda.baumann@managergolfcup.de braxgolf.de

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EVENT MANAGER GOLFCUP

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Guido Bennecke

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Sie spielen doch schon länger mit dem Gedanken, Ihren Wirkungskreis auszudehnen.

Benjamin-Veit Engelker

Golf-Club Unna-Fröndenberg Fröndenberg 1

23. April 2012

Der Panamera Diesel. Golfclub Schloss Auel Lohmar-Wahlscheid 14 24. Sept. 2012

Schloss Moyland Golfresort Bedburg-Hau 2 07. Mai 2012

Golfclub Vestischer Golfclub Golfclub Möhnesee Oberfranken MöhneseeRecklinghausen Thurnau Völlinghausen 3 21. Mai 2012 4 04. Juni 2012 5 16. Juni 2012

Je Turnier 4 Nettofinalisten & 4 Bruttofinalisten 64 Manager aus 16 Teams und 4 Regionen spielen an der türkischen Rivera das

Bochumer Golfclub Bochum 6 6 25. Juni 2012

Preis für den Brutto- und Nettosieger der Endrunde: Die beiden Brutto- und Nettosieger-Teams werden Golf- & Countryclub für vier Tage in ein 5-Sterne-Rixos-Hotel eingeladen. Hohwachterbucht www.rixos.com Hohwacht

Golfclub Hösel Heiligenhaus 7 16. Juli 2012

13 17. Sept. 2012

Kraftstoffverbrauch (in l/100 km): innerorts 8,1 (7,8)* außerorts 5,6 (5,5)* · kombiniert 6,5 (6,3)* CO2-Emissionen: 172 (167)* g/km · * i.V.m. 19-Zoll-All-Season-Reifen (rollwiderstandsoptimiert)

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Golfanlage Golfclub Gut Berge Golf-Club Varmert Gevelsberg Haus Bey Kierspe Nettetal Hinsbeck 12 10. Sept. 2012 11 27. Aug. 2012 10 13. Aug. 2012

Golfclub Schwarze Heide Bottrop 9 30. Juli 2012

Osnabrücker Golf Club Bissendorf 8 23. Juli 2012

WESER-EMS MANAGER präsentiert

Motivationsnacht 2012 Erleben Sie einen Abend lang Deutschlands beste Motivationstrainer! 18. Oktober, Oldenburg: Autogalerie Schlickel, Am Patentbusch 11

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Porsche Zentrum Osnabrück

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WESER-EMS MANAGER 08/12

Guido Bennecke Marketing Consulting

Sebastian Suhr, Robin Schlesinger, Hans-Gerd Frings, Jörg Kluth Dietmar Baum, Günter Laute, HelgeKatrin Brinkschulte, Norbert Feltes X), Dennis Schmidt, Marco Werner, Malte-Frederik Sturm, Manfred Schickle-Berger (Strategie Jünemann, Marcel-Rene Hofmann (Preisgeber PG Powergolf)

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1. Sieger (Brutto) RIXOS Osnabrücker GC II

Dieter Bick, Gerhard Hofer, Stephan Wasserkordt, Jörg Böttcher Bruno Kleineidam, Manfred Schmitz, Ludi Spreyer, Peter Boom

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Impressum

VORSCHAU Die Themen im November

Der Nächste bitte! WESER-EMS MANAGER erscheint in Lizenz der Brinkschulte

Die WESER-EMS MANAGER-Themen im November:

Medien GmbH & Co. KG, Möhnestraße 55, 59755 Arnsberg, Telefon 02932/97750, Fax 02932/977525, www.brinkschulte. com. Geschäftsführung: Dipl.-Kfm. Axel Brinkschulte, Dipl.-Kfm. Helge Brinkschulte. Der Titel ist urheberrechtlich geschützt. Herausgeber:

TITELSTORY + MARKTÜBERSICHT

Verlag Rottwinkel-Kröber GmbH

Ingenieursdienstleistungen in Weser-Ems

Brückenort 15, D-49565 Bramsche Tel. 0 54 61 / 94 02 10 | Fax 0 54 61 / 94 02 20 www.verlagkroeber.de | info@verlagkroeber.de Geschäftsführerin: Barbara Rottwinkel-Kröber Herausgeberin & verantwortlich für den Inhalt: Barbara Rottwinkel-Kröber Objektleitung:

BUSINESS IN WESER-EMS

Florian Kohlhuber

Gesundheitsstandort Weser-Ems

Leitender Redakteur: Nicholas Salagaray n.salagaray@verlagkroeber.de Gestaltung: Peter Nijboer Fotos:

BUSINESS IN WESER-EMS

Titelporträt: Lukas Lehmann, www.lukaslehmann.de Verlagsarchiv, www.fotolia.de

Wirtschaftsstandort Bremen

Verantwortlich für den Inhalt auf den Seiten 76-80 ist die Brinkschulte Medien GmbH & Co. KG. Anzeigen: Martin Bock | Tel.: 0 54 61 / 94 02 19 m.bock@verlagkroeber.de Florian Kohlhuber | Tel.: 0 54 61 / 94 02 23 f.kohlhuber@verlagkroeber.de

SPEZIAL

Druckauflage: 20.000

Umwelttechnik

Für unverlangt eingereichtes Material (Bilder, Manuskripte, etc.) wird keine Haftung übernommen. Nachdruck von Berichten und Fotos, auch auszugsweise, nur mit vorheriger Genehmigung.

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Das Wichtigste erfahren wir nicht aus den Medien, sondern bei den Menschen vor Ort. Und Ihre Bank? Sprechen Sie mit uns: 0441 237-1414

Torsten Brandt, Firmenkundenbetreuung Oldenburg

Thomas Meyer-Vierow, Firmenkundenbetreuung Bremen


WESER-EMS MANAGER Ausgabe 08/2012