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Konzerthighlights im Oktober

Nasty Nuns CD-Release Party am 22. Oktober im Nightshade in Kempten

Bereits 2005 fanden sich die jungen Musiker der Nasty Nuns zusammen, um ihre Leidenschaft, den Sleaze Metal, vom Allgäu aus in die Welt hinauszutragen. Nach einigen Komplikationen und Besetzungswechsel im Line-Up ist nun 5 Jahre später die Zeit gekommen, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. So wird am 22. Oktober die Veröffentlichung ihre Debüt-EP im Nightshade gefeiert und danach geht’s ab auf Tour, die sie u. a. bis nach Belgien und in die Niederlande führt.

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Unter dem Banner „New Wave Of German Sleaze“ unterwegs, haben die Nasty Nuns in der letzten Zeit immer wieder von sich reden gemacht. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass sie das weniger bekannte Genre des Sleaze Metal zu 100% verkörpern und schon allein deshalb in der hiesigen Musiklandschaft für Aufsehen sorgen. Doch neben des erwähnten Exotenstatuses sind es aber auch ihre Liveshows, die das hohe Niveau der Band widerspiegeln und für viel Gesprächsstoff in der Szene sorgen. Nun schlagen die Nasty Nuns ein weiteres Kapitel in ihrer Bandgeschichte auf und veröffentlichen am 22. Oktober ihre erste, lang ersehnte CD. Wir haben uns mit Gitarristen und Gründungsmitglied Nikki Nine über die Aufnahmen zur Debüt EP unterhalten und wollten außerdem wissen, was wir bei der Releaseparty im Nightshade alles erwarten dürfen. Hallo Nikki, erstmal Gratulation zur ersten CD. Erzähl doch mal, wie lief die Produktion ab?

Vielen dank, wir freuen uns riesig, dass die EP jetzt endlich fertig ist. Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber man will ja auch gewisse Qualitätsstandards erfüllen und das ist als Newcomer mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln eben nicht ganz einfach. Am Anfang spielten wir mit dem Gedanken uns ein Studio zu mieten, aber als wir merkten, was das für immense finanzielle Folgen hat, haben wir uns entschieden, die Sache selber in die Hand zu nehmen. Die ersten Sessions waren dann ein bisschen konfus und frustrierend, aber nach etwas Einarbeitungszeit hat es dann doch ganz gut funktioniert. So haben wir dann, bis auf die Vocals, alles selbst aufgenommen. Damit der Sound dann auch anständig aus den Boxen drückt, haben wir vor Kurzem die Backyard Studios geentert und das Teil noch gemastert. Wie viele Songs sind auf dieser EP und hast Du einen persönlichen Favoriten? Insgesamt sind es fünf Songs, kann mich aber nur schwer für einen entscheiden, weil einfach alle fünf der Killer sind. Aber wenn ich müsste, würde ich den Titelsong „Too Much Is Never Enough“ nehmen, der noch aus den alten Nasty Nuns Tagen stammt.

Eure musikalische Ausrichtung ist Sleaze- bzw. Glamrock. Was kann man sich darunter vorstellen? Glam/Sleazerock ja, aber wir gehen schon eher in die etwas härtere Richtung. Sprich Sleaze Metal, der aber natürlich von alten Helden beeinflusst ist. Allerdings finde ich uns einerseits sehr modern und wir gehen auf jeden Fall mit der Zeit, was die Musik angeht, andererseits glaube ich haben wir auch in der Glam/ Sleaze Szene einen sehr eigenen Stil und werden dadurch auf jeden Fall wiedererkannt. Das heißt, wir stechen sogar ein wenig aus einer Szene heraus, in der es ausschließlich Paradiesvögel und Exzentriker gibt. Dazu kommt natürlich noch, dass wir den Lifestyle, den wir verkörpern, selbstverständlich auch exzessiv ausleben. Das klingt nach Sex, Drugs & Rock‘n‘Roll. Mit wie viel Verständnis bzw. Support kann man bei diesem Motto von der familiären Seite rechnen? Das ist bei uns allen ganz verschieden. Ein paar kommen damit klar, von denen bekommen wir natürlich auch ein bisschen Unterstützung, andere eher weniger. Eure Vocals habt ihr bei Notredame

10.2010

...und endlich auf schickem Papier!!!

seit 25 Jahren t informier bestens


Allgäu Live In (10.2010)