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Einblicke, Abschnitte, Augenblick,

Momentaufnahme, Gedankenspru

FRISCH.

Ausschnitte, Schnipsel, Eindr端cke,

ng,

#10

MANCHMALWILLICHEINFACH SCHREIEN,JUCHZEN,DRAUFLOS KRAKELN,UNSINNMACHEN, NICHT NACHDENKEN, NEIN, NICHTVERNÜNFTIGSEIN,JA, EINFACHMACHEN,MACHEN, WIEEINKIND,NICHTNACHDENKEN, LOSLEGEN, OHNE RÜCKSICHT, OHNE IDEE, NUR AUSDEMBAUCH,GEFÜHLISTALLESWASZÄHLT,SCHREIENODER SINGEN,WEINENUNDDANN LACHEN,ALLESEGAL,DIEFREIHEITNEHMEN,LOSLEGEN,JETZT

freie (!) Kinderzeichnung – fßr alle, die zeichnerische Anregungen suchen: onedrawingaday.com

FROST. Manchmal fröstelt man von innen und außen. Das Herz friert und die Seele zieren Eisblumen. Der Januar ist doch ein grauer Monat, das wärmende Licht des Advents ist vorbeigezogen und alles Rot mit ihm verschwunden. Dennoch liebe ich diesen Monat – wie ich generell die ungeliebten mag, den November, den Januar, den April ... Ich räume weg, miste aus, sortiere und lächel über manches Papier aus dem letzten Jahr, vielleicht auch mit ein wenig Wehmut und Trauer, aber doch mit dem Wissen, dass Neues kommen wird, Gutes und Schönes. Der Tisch ist leer, die Farben weiß, blau, grau ... unbeschriebene Blätter liegen vor mir, ein neuer Kalender, Tage, die mit Glück gefüllt werden wollen!

Omas Hühnersuppe zum Wärmen von innen: Eine Hühnerbrust mit Haut und Knochen, Suppengemüse nach Wunsch (Sellerie, Möhren, Lauch, Erbsen, Kohlrabi, ...) kleingeschnitten mit in den Topf, Salz, Pfeffer, alles mit Wasser bedecken (so 1,5 Liter sollten es schon sein), wer es direkt feiner mag, kann auch ein Glas guten (ohne Geschmacksverstärker!) Geflügel- oder Gemüsefond dazugeben. Aufkochen und so eine Stunde köcheln lassen. Hühnchen herausnehmen, das feine Fleisch auslösen und kleingeschnitten zurück in den Suppentopf. Sternchennudeln fünf Minuten mitkochen. Mit Petersilie verfeinern. Oder Eierstich ...

THIS IS YOUR LIFE. Schon oft im Netz gesehen und doch passt es heute einfach zu gut. Holstee-Manifesto. Simpel und gut. Vors채tze f체r immer. Start creating. Love. Dream.

* shop.holstee.com/

Die Liste Oft werden gute Vorsätze belächelt, wenn sie im Jahreswechsel gemacht werden, aber ich persönlich finde, es ist der beste Zeitpunkt. Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind so wunderbar leer, so frei von allem, dass die Gedanken Zeit finden, sich zu sortieren und neue Wege zu gehen. Was davon bleibt, ist doch nicht entscheidend. Der Wille, es anzugehen, trägt hinaus zu neuen Dingen. Im Lingonmag #4 habe ich schon eine Liste gemacht, manches davon ist abgehakt. Socken habe ich gestrickt, eine Eismaschine bekommen, mehr gelesen und statt Klavier mit der Gitarre angefangen. Die Liste erfindet sich nicht immer neu, manche Dinge bleiben, weil es einfach keinen Punkt und Schluss gibt. Aber für mich ist eine Liste nicht nur zum (Auf)Lösen da, sondern um mich daran zu erinnern, was ich eigentlich möchte, wo ich hinwill und was jetzt und hier für mich wichtig ist. Vielleicht sind es 2014 ganz andere Dinge ...

* mehr/wieder zeichnen * viel radfahren * Gemüse im Topf pflanzen * ein wenig niederländisch lernen * Kinderlieder auf der Gitarre spielen * einen Quilt nähen * ein Buch auf schwedisch lesen * feine Karamellbonbons machen * das Treppengeländer streichen * jeden Tag glücklich sein * kleine kreative Projekte (ein Auszug aus meiner Liste 2013)

Und du?

LINGONMAG#10 | Januar 2013 Š Bild und Text Katrin Gamerschlag (soweit nicht anders angegeben)

Kinderlied

und dann hoff ich, dass wir heute keinen Regen mehr kriegen ...

Sag dem Winde, er soll blasen, dass die Wolken nur so fliegen,

denn den Regen, denn den Regen, den mĂśgen wir nicht.

Liebe Sonne, schein mal wieder und zeig dein Gesicht,

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LINGONmag#10X