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www.blickamabend.ch Freitag, 25. März 2011 Zürich, Nr. 60

Lena räumte ab Und weitere schlechte Nachrichten von der «Echo»Verleihung.  PEOPLE 18/19

HEUTE ABEND

16° MORGEN

17°

Sie fliegen gegen die eigenen Brüder Die Vereinigten Arabischen Emirate schliessen sich dem Kampf gegen Gaddafi an.  AUSLAND 10/11

Das neue iPad 2

Wir haben es schon! Was es kann Was es kostet Wo mans bekommt

Fotos: Philippe Rossier, AP, Reuters, Keystone, SRF

 NEWS 2/3

Doch nicht am Genfersee Hollywood-Ikone Liz Taylor fand ihre letzte Ruhe neben Michael Jackson. Richard Burton bleibt alleine.  PEOPLE 21

Endspiel Am Samstag Gegner Schweiz-Trainer Hitzfeld (r.), Bulgarien-Trainer Matthäus.

Morgen kämp die Schweizer FussballNati um ihre letzte EM-Chance. Genauso wie Gegner Bulgarien.  SPORT 22/23

Verliebter Taxifahrer

Heute Ab e n d im TV

Zum 70. Geburtstag von Mathias Gnädinger zeigt SF die Korruptions-Komödie «Big Deal».  SF 2 20.00

2

NEWS

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→ ADIEU

Er ist dann mal weg

Sydney Die Aussies waren dank Zeitvorsprung heute die ersten.

Fotos: Philippe Rossier (5), Reuters (2), Keystone, iStockphoto, Zoo Zürich (2), Peter Gerber, ZVG

Sollen wir Deutschschweizer nun sauer sein auf René Prêtre? Oder dankbar für die Zeit, die er dem Kinderspital Zürich gewidmet hat? 2007 gründete er die Stiftung «Le petit cœur» in Mosambik und fliegt einmal pro Jahr mit seinem Team nach Moputo, um Kinder am Herzen zu operieren. Mit seinem Engagement für die Kinder in Afrika hat er die Schweizer zu Tränen gerührt. Sie wählten ihn 2009 zum «Schweizer des Jahres». Das Kispi war stolz auf sein Aushängeschild und nun das: Prêtre verlässt Zürich und zieht nach Lausanne, wo er Klinikdirektor der Herz- und Gefässchirurgie am Lausanner Unispital wird. Wir vermuten: Zürich war ihm zu ruhig. Wir wissen nicht viel über Lausanne, aber dort ist es bestimmt gefährlicher als in der Deutschschweiz. Prêtre flickte nach dem Studium Opfer von Gewaltverbrechen und Unfällen in New York zusammen. rö

Paris Auch die Franzo sen wollen «le iPad2».

«Es ist eine Ehre, hier anzustehen» HYPE → Kleiner Computer, grosse

Emotionen – seit gestern Abend stehen «Fanboys» in Zürich an. Von Roman Neumann und Thomas Benkö

V Verlässt Zürichs Kinder Chirurg René Prêtre.

erknappte Stückzahl, weltweites Startdatum: «Es ist für mich als Apple-Fanboy eine Ehre, hier anzustehen», sagt Glenn Stark (22) zu Blick am Abend. «Ich stehe seit

gestern Abend 21 Uhr an der Zürcher Bahnhofstrasse – mit einem Campingstuhl und einem 10er-Pack Bier.» Warten muss er heute extra lange. Während es das erste iPad bereits am Morgen gab, wird das iPad2 erst ab 17 Uhr verkauft.

Der Grund ist einfach: Die eine Lieferung – aber die Geräte sind noch gar nicht wird wohl schon am Abend in den Läden angekommen. ausverkauft sein», sagt Mike Auch andere Verkäufer sit- Guler von der Filiale im Sihlzen momencity. Zum Engtan wie auf «Wissen nicht, pass kam es, Nadeln. «Wir weil das iPad2 wissen nicht, ob wir Geräte in den USA ob wir heute bekommen.» boomt und jaüberhaupt Gepanische Zuräte bekommen», heisst es lieferer aufgrund des Erdbebei Dataquest. Besserer bens Lieferschwierigkeiten Hoffnung ist man bei Media haben. Blick am Abend hatte Markt: «Wir erhalten heute mehr Glück, wir erhielten

0.17 Uhr, Brüssel Die EU verschärft Kontrollen für Lebensmittel aus Japan.

Medien unfreiwillig für die Interessen der Kartelle instrumentalisiert werden.

in Stans vor Gericht. Die Anklage wirft ihr fahrlässige Tötung vor und verlangt eine bedingte Freiheitsstrafe von 14 Monaten.

3.33 Uhr, Mexiko-Stadt Angesichts der Gewalt der Drogenkartelle haben die mexikanischen Medien einen Pakt geschlossen. Er soll verhindern, dass die

7.06 Uhr, Stans NW  Im Juli 2009 sind zwei Kinder im reissenden Gerlibach in Wolfenschiessen NW ertrunken. Am Dienstag steht die Mutter eines der Opfer

7.36 Uhr, Muttenz BL Der Umsatz der Kioskbetreiberin Valora ist 2010 leicht auf 2,878 Mrd. Fr. gesunken (–0,7%). Der Gewinn stieg aber auf 81 Mio. (+19%).

→ HEUTE FREITAG

Zeiten in MEZ.

9.29 Uhr, Aarau Der Aargauer Regierungsrat hält an der Pauschalsteuer für reiche Ausländer fest. Er lehnt die von der SP geforderte Abschaffung ab. Die Steuer sei «nicht ungerecht», sondern wird «nur als ungerecht empfunden». 10.03 Uhr, Hamburg Wie das deutsche «National

3

Kurz

Freitag, 25. März 2011

gefragt

Warum stehen Sie für das iPad 2 an?

Tobias Schelbert (19) Student aus Uri Seit gestern Abend haben wir unser Lager mit Sofa und Schlafsäcken aufgebaut. Die Puppe war seit Freitag hier, reichte aber nicht, um die Ersten zu sein.

Johana Llakmani (22) Applikationsentwicklerin aus Tägerwilen (TG) Ich habe mir extra den Tag freigenommen. Das erste iPad hatte ich nicht. Ich wusste, dass die neue Version bald rauskommt.

Zürich Dutzende Leute heute Morgen vor dem Apple Store an der Zürcher Bahnhofstrasse.

Patrick Vancora (24) Editor Design and Material aus Zürich Wir stehen als Platzhalter für unser Geschäft Architonic an. Als letzte Gruppe kommen dann die Chefs, welche 6 iPads kaufen.

Sebastian Bensland (13) Schüler aus Herrliberg (ZH) Zum Glück fällt heute die Schule aus, so konnte ich um 9 Uhr hier sein. Ich werde das iPad in Weiss als Laptopersatz gebrauchen und küssen, wenn ich es habe.

Kamera unter aller Sau unser Testgerät bereits heute Morgen um 9 Uhr. Fazit: signifikant dünner, leichter und schneller als das erste iPad – aber halt nicht viel mehr. Trotzdem reicht es, um der Konkurrenz von Motorola und Samsung den Meister zu zeigen. Vor allem, weil es dank des tiefen Dollars bereits ab 549 Fr. zu haben ist. 

Neues aus Absurdistan Schach-Profis schummeln per SMS Der französische Schachverband (FFE) ist einer besonders raffinierten Schummelei dreier Weltklassespieler auf die Schliche gekommen. An der Schacholympiade 2010 im russischen ChantyMansisk heckten diese folgendes System aus: Während einer der drei Betrüger spielte, recherchierte ein zweiter schnell den nächsten Spielzug, den er per SMS verschlüsselt an den dritten Selber Schachmatt gesetzt schickte. Dieser stellte sich Schach-Spieler. entsprechend der Position, auf die der Spieler ziehen sollte, im Saal auf. Doch die FFE-Vorsitzende Joanna Pomian entdeckte ein SMS – die ganze Sache flog auf. Jetzt bestrafte der Verband die Spieler: Zwei der Betrüger bekamen eine Spielsperre von jeweils fünf Jahren verpasst, der dritte darf lebenslang nicht mehr Kapitän oder Trainer der französischen Schachmannschaft sein. Schachmatt. num

Am Dienstagmittag:

Doppelter Nachwuchs im Zoo Der Zoo Zürich ist um zwei Tiere reicher. Am Dienstag haben Trampeltier Liu-Shu und Kappengibbon Lawa das Licht der Welt erblickt. Lawa ist die Tochter eines sehr reifen Affenpaares. Ihr Vater ist mit 52 Jahren das älteste Säugetier im Zoo Zürich und auch die 37-jährige Mutter ist nicht mehr die Jüngste. Trotzdem ist alles gut gegangen.

TOP & FLOP → «Wir haben mehr Zeit in die Entwicklung des iPad2-Covers investiert – als unsere Konkurrenz in die Entwicklung von iPad-Klonen», frotzelte heute Apple. Zurecht! Es hält magnetisch am Gehäuse und beim Aufklappen schaltet sich das Gerät ein. Weniger stolz kann Apple auf die eingebauten Kameras sein, die zweite grosse Neuerung beim iPad. Die Fotoqualität lausig zu nennen wäre noch geschmeichelt: Die neue iPad2Kamera bringt es bloss auf eine Fotogrösse von 720x960 Pixel. Zum Vergleich: Beim älteren iPhone4 sinds 2592x1936 Pixel. Wer also ein iPad der ersten Generation besitzt, soll sich freuen und kann sich das anstehen heute sparen. bö

→ TWEET DES TAGES Raphael Bühler @raphaelbuehler lässt der Hype kalt:

Geographic» berichtet, ist es sibirischen Forschern gelungen, Füchse mit hundeähnlichen Eigenschaften zu züchte. Sie sind zutraulich, haben ein geflecktes Fell – und wedeln mit dem Schwanz. 11.01 Uhr, Bern Die Haftungsklage von Christoph Blocher gegen die Schweiz ist vom Tisch. Der

Für 100 Gramm weniger und 2 halbwegs vernünftige Kameras campieren. #Nationalsport #iPad2 #langweilig

Streit um Unterstellungen zu seiner Rolle beim Abgang von Bundesanwalt Roschacher konnte mit einer Erklärung der Eidgenossenschaft gütlich beigelegt werden.

Top 3

12.17 Uhr, Rapperswil Kurz nach 11 Uhr kam es in Rapperswil zu einem Anschlag auf offener Strasse. Ein Mann wurde tödlich getroffen.

Sieger der letzten 24 Stunden: 1. Kadetten Schaausen Handball-Helden 2. Kurt Felix Eine Fernsehshow-Legende wird 70 3. Huttwil Falcons 1.-Liga-Eishockeyverein

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SCHWEIZ

Messflugzeug fand Strahlung –

Der Alte

aber nur wenig

Ex-Fernsehdirektor

Peter Schellenberg sagt, wo Gott hockt

deralte@blickamabend.ch

Fotos: Keystone, Geri Holdener, Lukas Messmer/ZS Zürcher Studierendenzeitung, Reuters

RadauBrüder «Ein Esel schilt den anderen Langohr.» Zu meiner Zeit, und das ist lange her, waren Sprichworte ein Teil der Erziehung. Zur gleichen Zeit: ProfiFreistilringen im Zürcher Hallenstadion. Die Kämpfer hiessen «Sunny War Cloud» (ein dunkel geschminkter PseudoIndianer), «L’Ange Blanc», «Le Bourreau de Béthune» oder, wenn es ein berühmter, ausgedienter Boxer war, ganz einfach Primo Carnera. Filmen war streng verboten, obwohl das Schauspiel auch in der Halle nicht zu übersehen war. Zwei Verleger-Journalisten (einer Radio, der andere Print) decken sich gegenwärtig mit Verbalinjurien, Unterstellungen und wohl auch Verleumdungen ein. Klagen wird keiner, denn eigentlich sind sie sich gegenseitig dankbar. Sie suchen den Schaukampf. Ohne Gegner, ohne Hass? Das interessiert doch keine Sau! Zum Pflichtprogramm gehören auch gegenseitige Auftritte im eigenen Medium. Wie grosszügig! Der ausgelaugte Primo Carnera war kein Freund des «grausamen», agilen Henkers von Bethanien. Egal, dessen Rolle war die des Verlierers. Es genügten die gleichen Ziele. Sie heissen auch heute: Bekanntheit dank Radau. Später wird man sich umarmen. Im Schaukampf sind immer beide Sieger. Wie sagte meine Grossmutter: «Gleich und gleich gesellt sich gern.»

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Messflugzeug Tiger F-5 E am Mittwoch in Payerne VD.

Anhänger stürzt von Brücke – Verkehrschaos SPEKTAKULÄRER CRASH → Die Bilder sehen dramatisch aus: Ein Lastwagen liegt seitlich auf der Autobahnbrücke bei Hünenberg ZG, sein Anhänger ist über die Abschrankung in die Tiefe gestürzt – und mit-

ten auf einer Hauptstrasse gelandet. Nach ersten Erkenntnissen kam der mit Gemüse beladene LKW morgens um fünf Uhr auf der A4 Richtung Luzern ins Schlingern. Er geriet auf die Gegenspur und knallte in zwei

entgegenkommende Autos. Drei Personen verletzten sich leicht bis mittelschwer. Die A4 musste in beide Richtungen bis 15 Uhr gesperrt werden. Es kam zu riesigen Rückstaus. sik

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Freitag, 25. März 2011

RADIOAKTIVITÄT → Die Werte

sind für Schweizer unbedenklich. zulässige Grenzwert», so Zeller. Normalerweise rstmals sind in der gebe es in der Luft auf dieSchweiz auf 6000 Me- ser Höhe kein Jod 131. Destern Höhe Spuren von Ra- halb gehe man davon aus, dioaktivität aus Japan fest- dass es sich um Partikel aus gestellt worden. Aber: «Die dem japanischen AKW FuWerte sind unbedenklich kushima handle. «Die Messungen in Bofür die Bevölkerung», sagte Werner Zeldennähe ergaben aber ler, Leiter der «20 000-mal Abteilung im Norweniger als zu- Werte Strahlenmalbereich.» schutz beim lässiger Wert.» Die bisheriBundesamt gen Resultate für Gesundheit, heute an ei- entsprächen somit den Erwartungen. ner Medienkonferenz. In den letzten Tagen Die asiatischen Luftwurden mit Militärflugzeu- massen träfen nach mehr gen des Typs Tiger F-5 E als einer Woche nur in extMessungen durchgeführt. rem verdünnter Form in EuAnalysen im Labor mittels ropa ein und keineswegs als hochauflösender Gamma- radioaktive Wolken, sagte spektrometrie zeigten Zeller. Das BAG betreibt für dann, dass ein Kubikmeter Messungen am Boden neLuft 140 Mikrobecquerel ben 100 herkömmlichen Jod 131 enthielt. «Dies ist Messgeräten fünf hoch20 000-mal weniger als der empfindliche Geräte.  irene.harnischberg @ringier.ch

E

Schweiz hil seit Jahrzehnten Seit 30 Jahren schickt die Schweiz bei Erdbeben und anderen Katastrophen die Rettungskette ins Ausland. Das sind rund 100 Leute, 18 Katastrophenhunde und 16 Tonnen Material. Die Rettungskette ist innerhalb von acht bis zwölf Stunden einsatzbereit. Sie birgt Verschüttete und versorgt sie medizinisch. Den letzten Einsatz hatte das Rettungsteam in Japan. Letzten Samstag kehrte das Suchteam zurück, leider erfolglos. Keinen Einsatz leistete die Rettungskette beim Erdbeben in Haiti im Januar 2010. Es hiess damals, die Umstände seien zu schwierig.

Meinhard von Seckendorff Studierte 45 Jahre lang.

Der Baron verlässt die Uni Zürich EWIG → Freiherr Meinhard bricht

Studium ab. Nach 90 Semestern.

M

einhard Erich Peter von Seckendorff, bekannt als Baron, Privatgelehrter, Hoteldauergast, Frauenliebhaber und natürlich als der ewige Student. Der 66-Jährige verliess im Januar vergangenen Jahres nach 45 Studienjahren die Universität Zürich und kehrte auf sein Schloss im märkischen Obernzenn zurück – weil er pleite ist. Sein Erbe, das ist weg. «Vielleicht hätte ich besser einen Beruf ergriffen, als ich jung war», sagt Meinhard gegenüber der «Zürcher Studierendenzeitung». 1964 startete der junge

Adlige sein Studium mit Chinesisch und Philosophie. Doch bald zog es ihn in alle Gebiete der Geisteswissenschaften. Indogermanistik, osteuropäische Geschichte, lateinische Literatur. Alles wild durcheinander. «Uferlos» und «ziellos» bezeichnen Bekannte sein Lernsystem und begründen damit seine 90 Semester. Der Baron wurde an der Uni sehr geschätzt. Er war «der freundliche ältere Herr, der an unerwarteten Stellen laut lachte und mit Getöse Notizblöcke vollschrieb», erinnern sich Professoren. abü

Mutter: «Mein Daniel wollte erst Bäcker werden» MISSBRAUCH → Mutter steht zu verhaetem Sohn –

Gestand vier Fälle Kinderbetreuer Daniel O.

D

delt bis 7,5 Jahre, so Jositsch. Ob Vergewaltigung hinzu komme sei unklar. Dafür gibt es bei Mehrfachbegehung bis 15 Jahre. Aber: «In der Praxis zeigt sich, dass das volle Strafmass nur selten ausgeschöpft wird.» Ist auch eine Verwahrung denkbar? «Das wäre theoretisch möglich, kommt aber ganz stark auf das psychiatrische Gutachten an.» sik

droht dem 29-jährigen Erzieher die Verwahrung? er Fall des 29-jährigen Erziehers Daniel O., der den Missbrauch von vier kleinen Mädchen gestand, schockiert. Im «Blick» spricht nun seine Mutter. Sie erfuhr erst jetzt, warum ihr Sohn hinter Gittern sitzt. Auch wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten sollten, will Elisabeth O. (64) zu ihrem Sohn stehen: «Daniel ist und bleibt mein Sohn.» In einem Brief schrieb er

letzte Woche, es gehe ihm psychisch sehr schlecht. Daniel O. lebe zurückgezogen, erzählt die Mutter: «Er ist sehr sensibel.» Soweit seine Mutter weiss, hatte er noch nie eine Freundin. Wie die Mutter, wurde auch Daniel O. Kleinkinderbetreuer. «Erst wollte er eigentlich Bäcker werden, aber er hatte eine Allergie. Deshalb entschied er sich, mit Kindern zu arbei-

ten. Er liebt Kinder.» In seinen Zeugnissen wurde der Sohn für seinen einfühlsamen Umgang mit Kindern gelobt. Eine ganz andere Seite zeigen die jetzigen Vorwürfe: Die vier Opfer von Daniel O. sind erst eineinhalb bis sechs Jahre alt. Was droht dem 29-Jährigen von strafrechtlicher Seite? Laut Daniel Jositsch, Strafrechtsprofessor an der Uni Zürich und

SP-Nationalrat, steht das Delikt «sexuelle Handlungen mit Kindern» im Vordergrund. Da beträgt das Strafmass maximal fünf Jahre, wenn es sich um einen Mehrfachtäter han-

WIRTSCHAFT

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Krisenstimmung Portugal ist nicht mehr liquid.

Experten sagen:

«Portugal ist pleite» EU-KRISE → Rating-Agenturen

sehen schwarz für Portugal und raten dazu, Hilfe anzunehmen. thomas.ungricht @ringier.ch

M

elancholie und Leiden beschreibt Portugals Musik Fado. Selten hat diese Folklore besser zum Land gepasst als in diesen Tagen. Portugal steht kurz vor der Pleite. So sehen das die RatingAgenturen Fitch und Standard&Poor’s. Sie ha-

ben massive Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Landes geäussert. Nachdem das Sparpaket von Ministerpräsident José Socrates vom Parlament am Mittwoch abgelehnt wurde, sieht Fitch für 2011 schwarz. Die Agentur glaubt, dass Portugal in diesem Jahr nicht mehr über genügend Kapital verfügt,

um seine Schulden zu zah- Griechenland profitiert von len. Ohne die Unterstüt- einem «Extra-Paket». Der zung durch die EU und den Vorsitzende der Euro-FiInternationalen Währungs- nanzminister, Jean-Claude fonds (IWF) drohe eine Juncker, erklärte sich zur weitere Verschlechterung Hilfe bereit. Die Summe der Bonität. von 75 Mrd. Fitch legte 75 Mrd. Euro Euro wäre den Portugie«angemessen nahe, un- wären sen», wenn ter den EU- angemessen. Lissabon Hilfe Rettungsbeantrage, schirm zu schlüpfen. Im sagte er dem Sender France Topf liegen 700 Mrd. Euro 24. Vorbereitungen für ein bereit. Bisher bezieht ein- Portugal-Rettungspaket zig Irland Unterstützung laufen seit Wochen hinter daraus. Schuldensünder den Kulissen. 

F360: Der meistverkaue Ferrari

AUTOWELT → Die Boliden aus Maranello begeistern selbst den Papst.

E

r ist nicht der schnellste, aber mit Sicherheit der populärste Ferrari. Keiner wurde öfter verkauft als der F360. Zwischen 1999 und 2005 rollte der 400-PS-Bolide über 17000-mal aus den Produktionshallen in Maranello (I). Und das bei einem Einstiegspreis

von rund 165000 Franken. Gute Occasionen sind ab etwa 100000 Franken zu haben. Der zweitmeist verkaufte Ferrari (10 089 Mal) ist laut dem englischen Auto-

haus HR Owen der Ferrari Dino 246. Es war der erste Ferrari, der in Serie gefertigt wurde. Dieses Modell wurde in den Jahren zwischen 1966 bis 1980 hergestellt.

Nicht ganz so oft verkauft, dafür um so legendärer ist der Ferrari Mondial. In diesem Gefährt liess sich Papst Johannes Paul II. 1988 über das Fabrik-Gelände in Marinello chauffieren. tun

Erst Unterhosen, jetzt Designstühle GLARUS → Der traditionsreiche Möbelhersteller Horgenglarus wechselt den Besitzer. Die v. Nordeck-Holding unter der Führung von Michael Sarp übernimmt vom bisherigen Alleininhaber Markus Landolt die Firma, die 1902 den Nationalratssaal bestuhlt hatte und hundert Jahre später auch gleich den Renovationsauftrag zugesprochen erhielt. Ausserdem lieferte Horgenglarus 1931 auch die Stühle für die Zürcher «Kronenhalle», auf denen sich die europäische Kulturelite die Hinterteile platt sass. Horgenglarus produziert 80 Designstühle pro Tag. Die Familieninvestitionsgesellschaft v. Nordeck besitzt mit dem Feinwäschehersteller Zimmerli und dem Tourenskibindungen-Weltmarktführer Fritschi bereits zwei Schweizer Qualitätsunternehmen. rö

Berühmte Stühle Designstück von Horgenglarus.

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AUSLAND

Verstrahlte Arbeiter seien selber schuld

ZYNISCH → Techniker verletzen

sich bei Arbeiten in Reaktorblock 3. Ihre Chefs finden: selber schuld! ne Schutzstiefel – und das radioaktiv verseuchte Wasie riskieren ihr Leben, ser lief ihnen in die Schuhe. um den Schaden für Für Betreiber Tepco Japan zu begrenzen. Die sind die Verstrahlten selber Techniker im Horror-AKW schuld. Sie hätten MessFukushima 1 setzen sich bei geräte bei sich gehabt, ihren Arbeiten am Reaktor aber nicht auf den ausgelösten Alarm 3 erhöhter Strahlung reagiert. Im Behörde sieht aus. Die BeTurbinengetreiber des Hinweis für bäude wurde Kernschmelze. gestern eine Horror-AKW danken es ihRadioaktivinen mit Hohn und einem tät von 3.9 Millionen BecAchselzucken. querel pro Kubikmeter geBeim Verlegen von Ka- messen. Die Reaktorsicherheitsbeln im Turbinengebäude von Block 3 wurden drei behörde Nisa sieht darin eiAKW-Mitarbeiter gestern nen Hinweis für eine parvon zehntausendfach er- tielle Kernschmelze und höhten Strahlenwerten eine Beschädigung des überrascht. Zwei der Tech- Sicherheitsbehälters. niker mussten mit Ver- Eine weitere Erklärung für brennungen in eine Spezi- die erhöhten Strahlenwerte alklinik. Da sie am Tag zu- könnte auch eine Überhitvor dort weder Wasser noch zung des Abklingbeckens erhöhte Strahlung festge- für abgebrannte Brennstästellt hatten, trugen sie kei- be sein. 

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georg.nopper @ringier.ch

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Freitag, 25. März 2011

Trinkwasser in Tokio wird rationiert ANGST → Die

hohen JodWerte irritiert die Menschen.

Öffentliches Vortrinken Soll das Vertrauen in Wasser stärken.

I

n Zentral-Tokio wurden doppelt so hohe Strahlenwerte gemessen als erlaubt. Das macht den Menschen Angst, die Anspannung wächst. Ein Mitarbeiter eines Supermarktes erzählt: «30 Minuten zuvor war noch alles normal. Dann plötzlich stürzten sich die Menschen auf die Wasserfla-

Notversorgung im Freien In Burma bebte die Erde.

Verletzt Die verstrahlten Techniker werden mit einer Blache abgeschirmt.

schen. Wir haben deshalb festgelegt, dass nur fünf Flaschen pro Person verkauft werden dürfen.»

Die Tokioter Verwaltung verteilte an Mütter 240 000 Wasserflaschen, damit Babys kein Leitungswasser trin-

ken müssen. Nur für diese bestehe momentan eine Gesundheitsgefährdung, sagen die Behörden. abü

Beben fordert 70 Tote HEFTIG → Ein Erdbeben der Stärke 6,8 erschütterte gestern Burma. Das Epizentrum lag in den burmesischen Bergen, nahe der Grenze zu Thailand und Laos. Bisher wurden 70 Tote und 90 Verletzte gemeldet. Auch in Thailand kam eine Frau ums Leben. Das Beben war sogar in Bangkok noch spürbar. Am schlimmsten traf es die Stadt Tali: Etwa 100 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Das Deza hat zwei Mitarbeiter ins Erdbebengebiet entsandt, um die Lage zu sondieren. num

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AUSLAND

EINIG → Katar

www.blickamabend.ch Jets zum Schutz Araber und Nato spannen zusammen.

und die Vereinigten Arabischen Emirate machen aktiv mit im Kampf gegen Gaddafi. ann.guenter @ringier.ch

D

ie Allianz gegen den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi schliesst ihre Lücken. Die Nato-Staaten – insgesamt 28 – haben sich nach tagelangen Diskussionen geeinigt, dass die Nato das Kommando zur Durchsetzung des Flugverbotes übernimmt. Noch wichtiger: Die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich bereit erklärt, die westliche Alliierten zu unterstützen. Mit zwölf Kampfjets wollen sie libysche Zivilisten schützen. Zuvor hatte Katar als erstes Mitglied der Arabischen Liga vier Kampfjets abkommandiert. Die 16 gestellten Flugzeuge der Araber sind vom militärischen Standpunkt aus gesehen zwar nicht viel – symbolisch aber umso wichtiger. Entsprechend gross ist die Erleichterung unter den westlichen Alliierten. Was sich Anzeige

Araber im Bund

gegen Gaddafi heute auch zum Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel bemerkbar machte. Gaddafi wurde erneut zum Rücktritt aufgefordert. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy spielte sich dabei

als Freiheitskämpfer auf und drohte: «Jeder Herrscher muss verstehen, und vor allem jeder arabische Herrscher muss verstehen, dass die Reaktion der internationalen Gemeinschaft

und Europas von nun an jedes Mal die Gleiche sein wird.» Solch starke Worte werden die neuen arabischen Verbündeten kaum motivieren, eine aktiverer Rolle

in Libyen zu übernehmen. Sie fallen zum falschen Zeitpunkt. Die Araber dürften sich zweimal überlegen, in dem Konflikt als Flügelmann der Alliierten zu fungieren. 

11

Freitag, 25. März 2011

Gaddafi, der Erpresser

LOCKERBIE → 1,5 Milliarden Dollar Entschädigung

zahlte Libyen – und holte das Geld bei Firmen wieder.

L

ibyen musste tief in die Tasche greifen, um die Hinterbliebenen des Lockerbie-Attentats zu entschädigen. Für Gaddafi zu tief: Er versuchte, sich das Geld von internationalen Energiekonzernen zu holen. Das berichtet die «New York Times» unter Berufung auf das US-Aussenministerium. Getreue von Libyens

Machthaber forderten 2009 von Managern internationaler Energiekonzerne Geld. Gaddafi drohte den Managern, sie hätten mit «ernsten Konsequenzen» zu rechnen, falls sie sich weigern würden, die Zahlungen zu leisten. Mehrere Konzerne bezahlten trotz der Drohung nicht. Andere Firmen aber hatten offenbar nicht solche Skru-

pel. Einigen waren die Geschäfte in Libyen wichtiger – sie gaben den Forderungen nach. Beim Anschlag auf eine Maschine der US-Fluglinie Pan Am 1988 kamen insgesamt 270 Menschen ums Leben – 189 davon waren US-Amerikaner. Damit ist er nach 9/11 der verlustreichste Anschlag gegen Zivilisten aus den Vereinigten Staaten. num

80 Tote Soldaten in Zivil haben eine Moschee überfallen.

Syrische Soldaten richten Blutbad an REFORMEN → Die syrische

Regierung wird langsam nervös.

Fotos: AP, Reuters, EPA

Manipuliert auch die eigenen Landsleute Gaddafi-Getreue bei einer Demo.

I

n Syrien kämpfen Protestierende gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad. Bisher wurden die Proteste blutig niedergeschlagen: Syrische Soldaten in Zivilkleidung stürmten eine Moschee und schossen in die Menschenmenge. 80 Tote soll es beim Blutbad gegeben haben. Insgesamt seien schon 150 Menschen von den Sicherheitskräften getötet worden. Der Blick über die Grenze macht die Regierung nervös: Präsidentensprecherin Buthaina Scha-

aban hat umfassende Reformen angekündigt. Eine Aufhebung des seit 1963 geltenden Ausnahmezustands und die Zulassung politischer Parteien werde geprüft. Eine Kommission untersuche ausserdem die blutigen Vorfälle und werde dabei «die Anliegen der Bürger anhören». Schaaban versprach ausserdem Lohnerhöhungen, eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Staatsbediensteten und Massnahmen im Kampf gegen die Korruption. num

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ZÜRICH

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Zürcher wollen weg vom AKW-Strom cher Firmen grössere Ökostrommengen bestellen würden. «Die Beschaffung wäre nicht mehr so einfach wie vor Japan», sagt Verjee. stärksten auf Ökostrom: Sie Wie sich die Nachfrage beziehen 13,2 Prozent des nach atomfreiem Strom Stroms aus Ökostrompro- entwickeln wird, diktiert dukten (siehe Box). Bei den nicht zuletzt der Preis. KMU sind es nur 4,3 Prozent Heute kostet EWZ-Strom und bei den Privathaushal- aus erneuerbarer Energie ten 6,1 Prozent. 80 Prozent nur wenig mehr als ein Mix der total 190 000 Privatkun- mit Atomstrom. Massiv teurer wird es für den beim EWZ setzen auf Reiner Kunden, die nur Solaratomfreien strom bezieStrom. Falls Solarstrom für hen wollen. nun auch die viele zu teuer. restlichen Gemäss EWZ Stadtzürcher auf Kernener- wechseln die meisten Prigie verzichten würden, sähe vatkunden zu den Stromdas EWZ für die Beschaf- produkten Ökopower und fung alternativen Stroms Naturpower. Reiner Solar«Wege und Möglichkeiten». strom ist hingegen weniger Problematischer wäre es gefragt, wohl nicht zuletzt hingegen, wenn Stadtzür- wegen des Preises. 

rund 30 Privatkunden beim EWZ auf Strom von Kernkrawerken. fabienne.riklin @ringier.ch

S

eit dem AKW-Unfall in Japan laufen beim Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) die Telefone heiss. Täglich wollen 20 bis 30 Privatkunden ab sofort auf Atomstrom verzichten. Und die Nachfrage reisst nicht ab: «Wir erwarten, dass sich dies in der nächsten Zeit in ähnlichem Rahmen fortsetzt», sagt EWZSprecherin Jacqueline Verjee zu Blick am Abend. Vereinzelte Anfragen gäbe es auch von KMU-Kunden, zurückhaltend seien die Grosskunden. Diese setzen bereits heute prozentual am

Diesen Strom bietet EWZ an Solartop setzt auf zertifizierte Solarstromanlagen. Der Preis: 65 Rappen pro kWh. Ökopower setzt auf zertifizierte Wasserkraftanlagen und Solarstrom. Der Preis: 22.5 Rappen pro kWh. Naturpower setzt auf mehrheitlich zertifizierte Wasserkraftanlagen und Ökostrom aus zertifizierten Kraftwerken. Der Preis: 18.5 Rappen pro KWh. Mixpower setzt sich aus Kernkraft, nicht zertifizierter Wasserkraft und Strom aus Kehricht zusammen. Der Preis: 18 Rappen pro kWh.

Fotos: EWZ, Keystone, ZVG

STROM → Täglich verzichten

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Freitag, 25. März 2011

«Zürisee für alli» als gültig erklärt ZÜRICHSEE → Zürcher können

abstimmen, ob sie einen Weg rund um den Zürichsee wollen.

D

ie Volksinitiative «Zürisee für alli» ist zustande gekommen. Die Zürcher Justizdirektion hat 6300 der 6700 eingereichten Unterschriften als gültig anerkannt. Hinter der umstrittenen Realisierung des Zürichsee-Uferweges stehen vier SP-Politiker. «Wir fordern für alle einen Zugang zum See», sagt SP-

Kantonsrätin Sabine Ziegler. Die Initianten stützen sich dabei aufs Raumplanungsgesetz, das «eine erleichterte Begehung des See- und Flussufers» vorsieht. Finanzieren will man den Weg über den kantonalen Strassenfonds – nach groben Schätzungen soll er rund 90 Millionen Franken kosten. fr

Erholungsgebiet Zürichsee Jeder soll am Ufer spazieren können.

→ DAS GEHT IN ZÜRICH

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→ m4music 24. - 26.03.2011, 20 Uhr, Schiau, Schiaustr. 4 Neben internationalen und nationalen Headlinern wie The Streets oder Ebony Bones (BIld) zeigt das m4music in diesem Jahr über 40 weitere Top-Acts. Alle live zu erleben im Schiffbau, Moods und Exil.

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Kunst-Pizza-Kunst Freitag, 20 Uhr, Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1 Ofenfrische Kunst zum kleinen Preis: An dieser Veranstaltung können die Besucher von Schweizer Kunstschaffenden belegte Pizzas ersteigern und gleich essen. En guete!

→ Label Release Samstag, 23 Uhr, Labor Bar, Schiaustrasse 3 Das Restlezz.ch-Team kümmert sich von nun an jeden Samstag um das Wohl der Gäste. 4Tune DJs, Ker, Steve Supreme und seine Bande sorgen derweil für einen proppenvollen Dancefloor.

Freitag, 25.3. Sarda Uraufführung «Die PoldoSuite» und ältere Hits, 20.45 Uhr, Bundeshaus, Kalkbreitestrasse 33

Samstag, 26.3. Grilis Modenshow Fashionshow mit Christa Rigozzi, 17 Uhr, Kaufleuten, Pelikanplatz

Spring Break Art Party Hosted by Artworks Zurich, 20 Uhr, Amboss Rampe, Zollstrasse 80

Misa Andina - Andenmesse * Grupo Altiplano de Chile & Teamchor Jona, 20 Uhr, Ref. Kirche Enge, Bürglistrasse

Abtanz Ü-31 DJ Little Meat, Pop, Funk, Disco, 22 Uhr, La Movida, Walchestrasse 34

The Tiger Lillies Zirkus des Sonderbaren, 19.30 Uhr, Theater Winterthur, Theaterstrasse 6

Cha-Cha-Cha DJs The Kids Are Terrorists, Jack Pryce, Electro, Fidget, 23 Uhr, Thai Thai Club, Limmatstrasse 195

Lust und Laune * DJs Einzelkind & Christian Burkhardt, Techno, 23 Uhr, Pfingstweide, Pfingstweidstrasse 12

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HINTERGRUND

Freitag, 25. März 2011

Fotos: AFP, Reuters

BeduinenDiktator 2008 schlägt Gaddafi sein Zelt vor dem Kreml auf; empfängt Wladimir Putin und die französische Sängerin Mireille Mathieu.

Gaddafis schlaues Buch WIRR → Sein Buch ist seine Bibel –

doch das versteht ausser Gaddafi niemand, sagt der Übersetzer.

W

ann immer Muam- mer Grosses vor. 1981 grünmar Gaddafi eine det er das «Weltzentrum für seiner konfusen Reden die Studien und Forschunschwingt, zitiert er aus dem gen zum Grünen Buch», wo Buch mit dem grünen Ein- er seine Theorien in 50 band. Es heisst das «Grüne Sprachen übersetzen lässt. Buch» und ist von Gaddafi Ins Deutsche hat es der höchstpersönlich geschrie- Soziologe und Islamwissenben. In Libyschaftler Heien hat es Ver- «Inspirierend ner Lohmann fassungsstaübersetzt. Er tus, jeder wie ein hält nicht Schüler und religiöser Text.» sonderlich viel von Gadjeder Student musste es lesen. Ihr Dikta- dafis Werk, es sei nicht tor ist besessen von seinem mehr als «ein Mythos». eigenen Werk. Er glaubt, «Man hat es oft als politiseine «Dritte Universal- sche Theorie missvertheorie» sei ein Gegen- standen, aber es hat keientwurf zum Kapitalis- nen Argumentationszumus und Kommunismus. sammenhang. Es dient Das Grüne Buch er- der Identitätsstiftung», schien Ende der 70er-Jahre sagt Lohmann im Interview in drei Teilen. Kaum dicker mit «Telepolis». als ein lustiges TaschenIn seinem Buch stellt er buch, hatte der selbster- die westlichen Demokratienannte Revolutionsführer Modelle als äusserst undemit seiner Bibel schon im- mokratisch dar. So würden

Mehrheitsentscheidungen bei Wahlen zu einem «diktatorischen Regierungsorgan führen». Allein die Existenz von Parlamenten bedeute die Abwesenheit des Volkes. Gaddafi beschwört im Grünen Buch seine direkte Demokratie: Volkskongresse seien das einzige Mittel zum Erreichen einer Volksdemokratie. Jeder Libyer soll sich demnach in «Basisvolkskonferenzen» engagieren und Volkskomitees wählen, die als Exekutive an die Entscheidungen der Basis gebunden seien. Die Volksko-

Der Diktator und seine Bibel Gaddafi liest aus seinem eigenen Buch vor.

mitees gibt es in Libyen – aber auch die Revolutionskomitees, welche sicherstellen, dass nur linientreue Aussagen gemacht werden. «Das «Grüne Buch» ist eine illusionäre Weltdeutung. Die Botschaft ist: Die ganze Welt besteht aus Stämmen. Was die ganze Welt tun muss, um erlöst zu werden, ist eigentlich nur Verwandtschaftsbeziehun-

→ GUT ZU WISSEN

Vom Beduinen zum Diktator Muammar al-Gaddafi wurde als Sohn armer Beduinen 1942 in einem Wüstenzelt geboren. Er war das Einzige der vier Kinder, das in die Schule und sogar an die Universität durfte. Nach einem Jahr brach Gaddafi jedoch sein Studium zugunsten der Militärakademie ab. 1966 gründete er den Bund freier Offiziere, der das Ziel hatte, die Monarchie zu stürzen – was 1969 dann auch gelang. Gaddafi beförderte sich selbst an die Spitze der Militärjunta. Seit dann ist Gaddafi de facto an der Macht.

gen zu pflegen», sagt Lohmann, der auch seine Dissertation über das Grüne Buch verfasst hat. «Gaddafi behauptet, wenn er sein System der Welt überstülpt, wären alle Probleme gelöst. Das ist eine illusionäre Weltdeutung. Das ist total naiv, auf dem Niveau eines siebenjährigen Kindes.» Umgesetzt hat Gaddafi seine Vorstellung einer direkten Demokratie nie – im Gegenteil. Mit dem Grünen Buch versucht er aber immer wieder seine Diktatur schönzufärben. Was ihm teilweise gelingt: Weil das Buch so unverständlich und undurchsichtig sei, so Lohmann, sei es gleichzeitig sehr inspirierend, wie ein religiöser Text. ges Das «Grüne Buch» kann auf Englisch heruntergeladen werden unter: http://bit.ly/gogWhH

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Grüner Strom – kein Atom! Grüne Kompetenz in den Kantonsrat Anna Stünzi

Bezirk Horgen

Balthasar Glättli Zürich Kreis 7/8

Mar

tin Gra i Reg n den f ieru ngs rat

Heidi Bucher

Zürich Kreis 6/10, bisher

Martin Graf Grüne Kanton Zürich

Regierungsrat neu

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 Masai Mara Nationalpark, Kenia Da bleibt man besser im Wagen. In den Boxkampf zweier Halbwüchsiger vor einer Bar in der lauen Sommernacht mischt man sich ja auch nicht ein. Hier wie dort geht es nur um eins: Darum, wer das Weibchen bekommt.

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 Peking, China Der dicke Bub Lu Hao ist erst drei Jahre alt, wiegt aber fünfmal mehr als seine Gspänli links und rechts. Seine Eltern sind verzweifelt: Die Diät bringt nichts. Zu Fuss in den Kindergarten hat er auch keine Lust. Mama fährt ihn mit dem Moped.

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Freitag, 25. März 2011

Bilder des Tages

Fotos: Dukas (2), Keystone, Reuters

 Brüssel, Belgien Ist das nun die internationale Sprache der Weltpolitiker? Oder ist einfach die Luft draussen in der Portugal-Frage? Spaniens Premier Zapatero (l.) und Frankreichs Sarkozy tauschen sich über die europäische Finanzkrise aus. Mit Hilfe einer Dolmetscherin.

 Tokio, Japan Dieser Schlepper der japanischen Marine zieht einen FrischwasserTanker, den die USA ausgeliehen haben. Das Wasser soll nicht zum Trinken, sondern zum Kühlen der zerstörten Reaktoren von Fukushima verwendet werden.

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PEOPLE

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→ HEUTE FEIERN Leonard Nimoy 

US-Schauspieler (Mr. Spock), wird 80 … Christina Surer, Schweizer Rennfahrerin, wird 37 … Steven Tyler, US-Sänger (Aerosmith), wird 63 … Jennifer Grey, US-Schauspielerin (Dirty Dancing), wird 51 …

Fesch? Doro Pesch.

Smalltalk mit … … Edita Abdieski (26) Sängerin

Ach und

«Die Musik kommt immer vor dem Mann» martina.abaecherli @ringier.ch

Kannst du seit deinem Sieg bei X-Factor überhaupt noch unerkannt einkaufen? Fast nicht mehr. Auch wenn ich versuche, mit Kapuze in den Laden zu schleichen, werde ich erkannt. Selbst an der Fasnacht, als ich in Vollmontur verkleidet war, wurde ich als Edita angesprochen. Da habe ich mich dann doch schon ein bisschen gewundert. So berühmt bin ich doch noch gar nicht. Schminkst du dich jetzt, um Milch zu holen? Quatsch. Wenn ich in den Laden um die Ecke einkaufen gehe, dann ziehe ich dafür weder hohe Schuhe an noch schaue ich, dass die Frisur sitzt. Hast du Angst, dass Morgen schon wieder alles vorbei sein könnte? Vorbei kann es so oder so nicht sein. Ich war schon vor meinem CastingSieg im Musikbusiness vernetzt und habe in Cover-Bands gesungen. Es war einfach alles im kleineren Rahmen als jetzt. Die Kontakte bleiben, auch wenn der Hype nachlassen sollte.

Wie fühlt es sich an, plötzlich vor 10 000 Leuten zu singen? Es ist ein unglaubliches Gefühl. Du kommst auf die Bühne und weisst im ersten Moment gar nicht, wohin du schauen sollst, weil es so viele Augen hat, die dich anstarren. Für mich ist dieser Adrenalinschub das Schönste, was es gibt. Es ist sogar besser, als verliebt zu sein. Bist du also vergeben? Das möchte ich offen lassen. Zurzeit liegt meine Priorität bei der Musik. Sie wird auch immer meine erste Liebe bleiben. Deshalb bin ich auch schwierig als Freundin, weil die Musik immer vor dem Mann kommt.

Nur Silber? Lena.

GRUSEL-GALA → Bei der «Echo»-

Verleihung in Berlin gab es mehr Verlierer als Gewinner. fabian.zuercher @ringier.ch

B

eim 20. Geburtstag kam der deutsche Musikpreis «Echo» nicht ganz taufrisch daher. Und das

Welchen Traum möchtest du dir gerne in diesem Jahr erfüllen? Ich möchte unbedingt die Autoprüfung machen. Ich kann zwar fahren, habe aber bis heute keinen Führerschein gemacht. Deshalb gibt mir auch nie jemand sein Auto. Jetzt werde ich in Deutschland einen Crashkurs machen. Edita, «One», ab sofort im Handel erhältlich.

Kann fahren Edita Abdieski.

Wild David Garrett mit Anna Loos.

Gemeinsam Barbara Josef und Viktor Giacobbo.

lag nicht an der unverwüstlichen Rockerin Doro Pesch (46), im gewohnt knappen Leder-Outfit. Selbst die als beste Newcomer geehrten Lena Meyer-Landrut und

Unheilig sind schon eine gefühlte Ewigkeit im Musikgeschäft. Lena redete sich bei der Danksagung für ihre zwei Echos um Kopf und Kragen (vgl. «Das Letzte».) Und der Auftritt des heiteren Gruftis «Der Graf» war eher tralala als Dracula. Die grossen internationalen Stars in Berlin

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Freitag, 25. März 2011

→ PEOPLE

Polizeiaufgebot Die strammen Männer von Take That.

NEWS

Flüssiges dabei Kristina Bach.

Dieter Bohlens Baby Nr. 5 KÖLN → Pop-Titan Dieter Bohlen (57) ist zum fünften Mal Vater geworden. Seine Freundin Carina (26) brachte vor wenigen Tagen Tochter Amelie zur Welt. Der DSDSChefjuror will allerdings nichts kommentieren. Aus früheren Beziehungen gingen Marc (25), Marvin Benjamin (22), Marielin (20) und Maurice-Cassian (5) hervor.

Krach beim «Echo»!

Italo- meets Krautrock Gianna Nannini mit Rammstein.

Zweimal Der Graf.

Fotos: AP/dapd (4), babiradpicture (3), Reuters (2), Toini Lindroos, RTL, ZVG

Whoopi high bei den Oscars LOS ANGELES → Vor zwanzig Jahren erhielt Schauspielerin Whoopi Goldberg (55) einen Oscar für ihr Rolle in «Ghost». Doch bei der Dankesrede war sie nicht ganz klar im Kopf. Das enthüllte Whoopi jetzt: «Ich dachte, ich muss mich entspannen. Also habe ich diesen wunderbaren Joint geraucht, den letzten von meinem Eigengewächs.» Als ihr Name aufgerufen wurde, habe sie Angst gehabt, es nicht bis auf die Bühne zu schaffen.

waren «Take That». Seit der Reunion der Boy-Band wird Robbie nicht müde zu betonen, wie toll es sei, wieder zusammen mit seinen alten Kumpels auf der Bühne zu stehen. Und dass es nicht um ihn, sondern um die Band gehe. Aber wieso nur er eine Sonnenbrille trug, bleibt sein Geheimnis. Im-

merhin verzichtete er auf den Helm, den die als Demo-Polizisten ausgerüsteten Statisten trugen. Deutlich mehr durchblicken liess Kristina Bach (48), und zwar nicht nur ihres tief ausgeschnittenen Oberteils wegen. Die Schlagersängerin spürt definitiv den Frühling: So hat sie

Giacobbos neue Liebe?

Blondchen findet Schwarze «eklig»

FRÜHLING → Romantik auf den Rängen bei der gestrigen Circus-KniePremiere. Viktor Giacobbo (59) kam in Begleitung von Microsoft-PR-Frau Barbara Josef (35). Ist es dem Satiriker ernst mit der Brünetten mit den blauen Augen? Giacobbo zügelte sein flottes Mundwerk für einmal, meinte vielsagend: «Ja, ein gewisser Kontakt zwischen uns besteht.» Endlich eine neue Liebe für Giacobbo? Es wäre ihm zu gönnen. Seine letzte Beziehung mit Komikerin Nadja Sieger (42) ging vor acht Jahren zu Ende. haf

im Moment die Qual der Wahl zwischen ihrem langjährigen Verlobten, einem 44-jährigen Schweizer Diplomaten, «der korrekt und eine starke Persönlichkeit ist» sowie einem 38-jährigen Hamburger Autohändler, einem «irren Freigeist, der verrückte Dinge macht».

Gewohnt kontrolliert kam Star-Violonist David Garrett zum «Echo». Mit stets wehender Mähne, seinem Schlafzimmerblick und dem lausbübischen Lächeln. Im Publikum fragte man sich: Hat der schmucke Geiger denselben Schneider wie Kristina Bach? 

JUGENDSÜNDE → Ein Interview

mit der 18-jährigen Paris Hilton ist aufgetaucht – und das hats in sich.

N

eil Strauss, Show-Reporter der «New York Times», traf Paris Hilton (30) zum ersten Mal 1999. In einem Club erzählte die Hotel-Erbin freimütig von ihrer Brust-Operation als 14-Jährige, und dass sie die Implantate auf Befehl von Mama rausnehmen lassen musste. Ausserdem überlege sie sich, im Playboy zu posieren. Damit Papa ihr dann das Doppelte zahle,

damit sie es nicht tue. Paris plauderte auch aus, dass sie am Abend zuvor mit einem Schauspieler von «Saving Private Ryan» «rumgemacht» hätte. Doch als das Licht anging, wars das mit der Romanze. Denn Hiltons Knutschpartner war Afroamerikaner. Für Paris ein No-Go: «Ich kann Schwarze nicht ausstehen. Ich würde nie einen berühren – das ist eklig.» zeb

Dunkler Fleck in der Vergangenheit Paris Hilton.

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PEOPLE

Freitag, 25. März 2011

Zu spät zur eigenen Beerdigung

Letzte Ruhe Hier liegt auch Michael Jackson begraben.

ABSCHIED → Kino-Ikone Liz

Taylor (†79) trat einen Tag nach ihrem Tod ihre letzte Reise an.

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icht Richard Burton (†58), nicht die sechs anderen Ehemänner und nicht ihre Eltern. Michael Jackson († 50) ist es, dem Elizabeth Taylor auch nach ihrem Tod nahe sein will. Als sie das Ende nahen sah, änderte die «Queen of Hollywood» ihren letzten Willen. Laut dem hätte ihre Asche in der Familiengruft im «Westwood Memorial Park» beigesetzt werden sollen. Stattdessen liess sie sich auf dem «Forest Lawn»Friedhof beisetzen. Dort, wo auch ihr enger Freund

Michael Jackson in seinem goldenen Sarg liegt. Liz Taylors letzter Auftritt auf Erden war einer Hollywood-Diva mehr als würdig. Und gleichzeitig machte sich die an Herzversagen gestorbene Schauspiel-Legende damit über ihre Marotte, immer zu spät zu kommen, lustig. In den Regieanweisungen für ihre Bestattung hiess es: Der mit Gardenien und Veilchen geschmückte Sarg hatte so einzutreffen, dass die Trauergäste 15 Minuten warten mussten. dsd

Karawane zum «Forest Lawn»Friedhof Liz Taylor wurde gestern beerdigt.

Gewinner vom 11. März: A. Friebe, Basel

Mitspielen und gewinnen!

Wo liegt das GALAXY Tab versteckt? TOR ZUM GLÜCK → Hinter einem der sechs Tore ist ein Samsung GALAXY Tab 16 GB (Color: Chic White) im Wert von 799 Franken versteckt. Raten Sie, hinter welchem Tor das begehrte Gadget liegt. Haben Sie aufs richtige Türchen getippt, erfahren Sie das sofort – und nehmen damit automatisch an der Verlosung teil. Viel Glück!

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Fotos: Reuters, EPA

→ SO MACHEN SIE MIT: SMS: Schicken Sie ein SMS mit TOR und Ihrer Lösungszahl und Ihrer Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS). Bsp: TOR 2, Hans Muster, Beispielstrasse 5, 8000 Musterhausen Telefon: Wählen Sie die Nummer 0901 500 085 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) und folgen Sie den Anweisungen.

Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52621 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: 28. März 2011, 15.00 Uhr Teilnahmebedingungen: Ringier-Mitarbeiter sind nicht teilnahmeberechtigt. Rechtsweg und Korrespondenz sind ausgeschlossen. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Pro Tag darf max. 200-mal teilgenommen werden.

22 NEWS

Heynckes verhandelt FUSSBALL → Der Wechsel von Jupp Heynckes (65) zu Bayern München zur kommenden Saison nimmt konkretere Formen an. Der Trainer von Bayer Leverkusen hat erste Verhandlungen mit Bayern bestätigt. Heynckes ist der Münchner Wunschkandidat und soll in seiner dritten Amtszeit Nachfolger von Louis van Gaal werden.

Nowitzki mit 50. Sieg BASKETBALL → Die Dallas Mavericks haben mit Superstar Dirk Nowitzki beim 104:96-Heimsieg gegen Minnesota den 50. NBA-Saisonerfolg geschafft. Der Deutsche erzielte 30 Punkte. In der Southwest Division liegt Dallas mit einer Bilanz von 50:21-Siegen auf Platz zwei hinter San Antonio.

EISHOCKEY NLA Playoff-Halbfinals, Best of 7 Samstag, 26. März – 6. Runde Bern – Kloten (2:3) SF2 20.15 Playout-Final, Best of 7 Samstag, 26. März – 6. Runde Ambri – Lakers (2:3) 20.15

www.blickamabend.ch

Hitzfeld gibt sich vor Hit gelassen EM-QUALI → Die Schweiz muss in Bulgarien siegen,

um im EM-Rennen zu bleiben. Nati-Coach Hitzfeld lässt sich deswegen aber nicht beunruhigen. setzen kann.» Über den Gegner verlor Hitzfeld nicht vierei Punkte – alles ande- le Worte. «Bulgarien ist eine re zählt nichts. Will die spielstarke Mannschaft und Schweizer Nati die Chance wir müssen verhindern, auf die EM 2012 wahren, dass sie ins Spiel finden», so muss im Direktduell mit der 61-Jährige. Noch mehr unter Druck Bulgarien morgen in Sofia (17.45 Uhr, SF2 live) ein als Hitzfeld ist Bulgariens Sieg her. Bei der heutigen Coach Lothar Matthäus Medienkonferenz machte (50). Der ehemalige Spieler Nati-Coach von Hitzfeld Ottmar Hitz- Balakow steht bei Bayern hat feld trotz des das Amt erst Drucks und schon für seit Septemdes Finalcha- Lothar bereit. ber 2010 inne rakters aber und steht nicht auf Panik. «Wir müs- schon stark in der Kritik. Im sen eine grosse Solidarität Gegensatz zu Hitzfeld zeigen untereinander. Es muss «Loddar» bei einer sind alle Spieler gefordert. Pleite um den Job zittern. Sie wollen sich beweisen, Gerüchte kursieren, dass das spürt man im Training», bereits die bulgarische Lesagt Hitzfeld. gende Krassimir Balakov beDer Deutsche plant im reitsteht, um Matthäus abzentralen Mittelfeld wohl zulösen. Im Matthäus-Team hat mit Dzemaili anstelle von Schwegler. «Ich erwarte von nach dem Nati-Rücktritt von ihm, dass er mit seiner Ag- ManU-Star Dimitar Berbagressivität im Zweikampf tov und der Suspendierung und seiner guten Form von von Martin Petrow (Bolton) Parma her, das einzig Captain Stilian Petbei uns auch um- row so etwas wie Star-Glamarc.ribolla @ringier.ch

D

mour. Der 31-jährige AstonVilla-Legionär spielt morgen sein 100. Länderspiel. Über die Schweizer Nati sagt Petrow im «Le Matin»: «Als Persönlichkeiten kommen mir Frei und Yakin sofort in den Sinn. Aber die Schweiz kann auch auf den jungen, talentierten Derdiyok zählen, da müssen wir aufpassen. Ansonsten hat die Schweiz eine gute defensive Stabilität.» Petrow erwartet ein für die Fans spektakuläres Spiel. «Es ist wie ein Final. Ein Remis würde das EMQuali-Aus für beide Teams bedeuten», sagt Petrow.  EM-QUALIFIKATION Gruppe G Samstag, 26. März Wales – England 16.00 Bulgarien – Schweiz SF2 17.45 Rangliste 1. Montenegro 4

3:0

10

2. England

3

7:1

7

3. Schweiz

3

5:5

3

4. Bulgarien

3

1:5

3

5. Wales

3

1:6

0

Fotos: Keystone (3), Reuters (2)

→ SPORT

SPORT

McLaren schockt Konkurrenz GP AUSTRALIEN Resultat, Freies Training

Springt hoch Iouri Podladtchikov.

«I-Pod» will WeltcupSaison mit Sieg beenden SNOWBOARD → Sämtliche Schweizer «Top Shots» sind beim Weltcup-Final der Freestyler in Arosa am Start. Darunter Vizeweltmeister Iouri Podladtchikov. Der 22-Jährige blickt jetzt schon – trotz diverser Verletzungen – auf eine erfolgreiche Saison zurück. Wie im Vorjahr beendet «I-Pod» die TTR World Tour auf Rang zwei. Beim Halfpipe-Contest der FIS von morgen (14.30 Uhr, SF2 live) tritt der Zürcher als einer der Favoriten an. Die Form stimmt. Zuletzt hat Podladtchikov das an den prestigeträchtigen US Open und an den europäischen X-Games in Tignes mit zwei zweiten Plätzen bewiesen. yap

1. Button (Gb, McLaren) 1:25,854 2. Hamilton (Gb, Williams) 1:25,986 3. Alonso (Sp, Ferrari) 1:26,001 4. Vettel (De, Red Bull) 1:26,014 5. Webber (Au, Red Bull) 1:26,283 6. Schumacher (De, Mercedes) 1:26,590 7. Massa (Br, Ferrari) 1:26,789 8. Pérez (Mex, Sauber) 1:27,101 9. Barrichello (Br, Williams) 1:27,280 10. Rosberg (De, Mercedes) 1:27,448 11. Alguersuari (Sp, Toro Rosso) 1:27,525 12. Petrow (R, Renault) 1:27,528 13. Heidfeld (De, Renault) 1:27,536 14. Buemi (CH, Toro Rosso) 1:27,697 15. Kobayashi (Jp, Sauber) 1:28,095 16. Di Resta (Gb, Force India) 1:28,376 17. Sutil (De, Force India) 1:28,583 18. Maldonado (Ven, Williams) 1:29,386 19. Ricciardo (Au, Toro Rosso) 1:29,468 20. Kovalainen (Fi, Renault) 1:30,829 21. Trulli (It, Lotus) 1:30,912 22. Hülkenberg (De, Force India) 1:31,002 23. D’Ambrosio (Be, Virgin) 1:32,106 24. Glock (De, Virgin) 1:32,135

F1 → Jenson Button im Australien-

Training vorn – Sauber-Pérez stark.

W

er hätte darauf getippt, dass am ersten Trainingstag des GP von Australien in Melbourne beide McLaren vorne liegen? Nach den schwachen Testergebnissen im Vorfeld war das englische Traditionsteam schwächer eingestuft worden. Doch Jenson Button und Lewis Hamilton zeigten mit den schnellen Zeiten, was in ihnen und dem McLaren stecken könnte. Gut in Szene setzen konnten sich die Favoriten. Weltmeister Sebastian Vettel im Red Bull als Vierter und Fernando Alonso (Ferrari) waren nur einen Hauch langsamer als

das McLaren-Duo. Im Sauber-Team setzte Rookie Sergio Pérez eine starke Marke. Im ersten Training geriet der Mexikaner zweimal neben die Piste, war eine Sekunde langsamer als Teamkollege Kobayashi. Am Nachmittag drehte Pérez dann auf und distanzierte als sensationeller Achter Kobayashi seinerseits um eine Sekunde. Sauber zu Blick am Abend: «Für eine optimistische Aussage ist es noch zu früh!». Sébastien Buemi (Toro Rosso) muss im Qualifying aufdrehen, wenn er vor Teamkollege Alguersuari landen will. ben/rib

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Freitag, 25. März 2011

Heute in Sofia Nati-Coach Ottmar Hitzfeld.

→ AUS DEM FAMILIENALBUM

1991 – Kubi schiesst die Nati in Sofia ins Glück

Siegtreffer in der 91. Minute Kubilay Türkyilmaz enteilt dem bulgarischen Goalie und schiebt zum 3:2 ein.

Der letzte Ernstkampf zwischen der Schweiz und Bulgarien ist zwanzig Jahre her und bei vielen Fussball-Fans noch präsent, als wärs gestern gewesen. Am 1. Mai 1991 schlug die Nati auswärts in Sofia in der EM-Quali mit einem legendären 3:2-Sieg zu. Der Spielverlauf war dramatisch. In der Halbzeitpause lagen die Schweizer unter Coach Uli Stielike 0:2 zurück. In der zweiten Hälfte kam die unerwartete Wende. Adrian Knup (60. und 88.) erzielte mit zwei Toren den Ausgleich. Doch damit nicht genug. In der Nachspielzeit enteilte Kubi Türkyilmaz bei einem Konter, umspielte den bulgarischen Goalie und schob zum Sieg ein. Der Jubel auf der Schweizer Bank war riesig, die Pfiffe des bulgarischen Publikums ebenfalls. Das Spiel bleibt unvergessen, auch wenn die Schweiz danach die EM-Quali mit einem 0:1 in Rumänien noch verspielte.

Glänzend McLaren-Pilot Jenson Button im Cockpit.

Hillers Drama geht weiter MISSRATEN → Nach zwölf Minuten mit drei Gegen-

toren endet das NHL-Comeback von Jonas Hiller.

E

ndlich. Jonas Hiller (29) stand bei einem NHL-Match wieder zwischen den Pfosten – erstmals seit dem 13. Februar. Doch ist die mysteriöse Krankheit (Erschöpfung, Kopfweh) des Schweizer Keepers der Anaheim Ducks überwunden? Das Comeback gegen die Nashville Predators, die mit den Ducks im direkten Playoff-Kampf stehen, misslang heute Nacht jedenfalls gründlich. Hiller musste schon nach 124 Sekunden ein erstes Mal hinter sich greifen. Der doppelte K.o.Schlag folgte in der zwölften Minute. Innert 19 Se-

kunden kassierte er zwei weitere Tore. Hiller wurde danach durch Dan Ellis ersetzt. Sechs von insgesamt neun Schüssen hat-

te der Ex-Davoser abwehren können. Bei zwei der drei Gegentreffer sah Hiller sehr schlecht aus. 4:5 verloren die Ducks am Ende. yap

Auswechslung Ellis ersetzt Jonas Hiller im Ducks-Tor.

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eleclub ist die beste Alternative zu ewig gleichbleibenden TV-Formaten, Casting-ShowWiederholungen und zunehmenden Werbeunterbrechungen. Sportfans etwa profitieren von einem der umfangreichsten Live-Sport-Angebote Europas – jeder Tag wird zum SportHighlight. Teleclub ist Eishockey pur Der absolute Sport-Leckerbissen im April sind die Übertragungen der Playoff-Finale der Schweizer National League A, der Top-Partien der National League B, die Ligaqualifikationen und die Finalspiele der DEL live und exklusiv.

Teleclub ist auch Fussball total So geniessen Fussballfreunde die Spiele der Axpo Super League, das Beste des Schweizer Fussballs, genauso aber alle Partien der italienischen Serie A mit Spitzenspielen wie zum Beispiel AC Milan vs. AS Roma. Damit aber noch nicht genug: Ebenso zeigt Teleclub die Spiele der 1. und 2. deutschen Bundesliga sowie die Highlights der englischen Premier League und mit der Ausstrahlung der Top-Spiele der spanischen La Liga sowie der portugiesischen Liga Zon Sagres sind Fussballcracks wie Ronaldo oder Messi regelmässig auf dem heimischen Bildschirm zu bewundern.

Die besten Filme immer zuerst Teleclub steht jedoch nicht nur für Sport, sondern seit über 25 Jahren genauso für ganz grosses Kino und erstklassige TV-Unterhaltung. Filmfans bietet Teleclub das allerbeste Kinofernsehen, notabene ohne Werbeunterbrechung. Frei nach dem Slogan «Das Beste. Zuerst.» feiern jährlich 360 Kinofilme ihre TVPremiere auf Teleclub – im April beispielsweise der Disney Animationshit «Küss den Frosch», der Blockbuster «Robin Hood» oder der Familienfilm «Nanny McPhee 2» mit Emma Thompson und Maggie Gyllenhaal, um nur drei von 30 aktuellen Monatspremieren zu nennen. Als Ergänzung gibt’s weitere

Top-TV-Kanäle wie etwa Teleclub Star und MGM (internationale Kinohits und Klassiker), FOX, 13th Street, SyFy und Sky Krimi für Serienfreunde oder Discovery Channel, Spiegel Geschichte und Animal Planet (Tier- und Naturdokumentationen). Garantiert werbefreie und beste Familienunterhaltung bieten die Programme von Disney Channel, Disney Cinemagic, Disney XD sowie Playhouse Disney. Teleclub ist via Swisscom TV und im Kabelnetz empfangbar. Auf Swisscom TV sind sämtliche Teleclub Inhalte und Programme erhältlich – neu viele auch in brillanter HD-Qualität. Ganz egal, für welche Empfangsart Sie sich entscheiden – Teleclub bleibt die erste Wahl für Sport- und Filmfreunde. Denn nur hier können Live-Sport, aktuellste Kinofilme und beste Familienunterhaltung täglich am TV erlebt werden.

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Überzeugen Sie sich persönlich vom exklusivsten Fernsehen der Schweiz und geniessen Sie das Beste aus Film, Sport und Familienunterhaltung ohne störende Werbeunterbrechung.

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Tier- und Naturdokumentationen Swisscom TV

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Kabelnetze

Teleclub Basic

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E-Mail: kundendienst@teleclub.ch

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Swisscom TV Bestellen Sie die gewünschten Pakete direkt via TV-Gerät über die Fernbedienung: «Menü» drücken und dann «Sender abonnieren» wählen, bestätigen und sofort geniessen.

* Nur auf Swisscom TV empfangbar

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Die Freischaltung erfolgt in diesem Fall innerhalb eines Arbeitstages.

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Freitag, 25. März 2011

→ FORSCHER FORSCHT

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Britney Spears liegt auf Platz zwei – und das nicht in den Single-Charts, sondern auf der Top-Ten-Liste der «schlechtesten Vorbilder für Kinder». So haben jedenfalls Mütter geurteilt, die das deutsche Meinungsforschungsinstitut «Iconkids & Youth» befragte. Sieger wurde übrigens Dieter Bohlen. Angela Merkel schaffte es auf Platz zehn.

Life

Die Welt von

Britney Spears

Neues Image Das Popsternchen zeigt sich aktuell von ihrer sexy Seite. Das steht dir weit besser als Trainerhosen, Brit!

Putzen Die «Femme Fatale» hat einen Putzfimmel. Britney: «Ich putze die ganze Zeit, mache jeden Morgen mein Bett und bade zweimal am Tag.»

Oh là là! Heute erscheint das neue Album von Britney Spears: «Femme Fatale».

Tanzen Britneys neues Album «Femme Fatale» ist elektronisch, heiss und wie gemacht für die grossen Dancefloors. Ein neuer Stil! Lachen Die Sängerin würde gern jede Minute mit ihren beiden Söhnen verbringen. Will sie die Jungs zum Lachen bringen, macht sie ihnen einen fiesen Dinosaurier. Das möchten wir sehen.

Hören Britney ist ein Fan der britischen Sängerin Adele und mag deren neues Album «21» sehr. «Power mit Melancholie – ein super Mix.»

Fotos: AP, iStockphoto, ZVG

Sammeln Noch etwas, was wir kaum glauben können: Britney sammelt Puppen. Ob sie sich wohl selbst als Puppe zu Hause stehen hat?

Lieben Bis 2002 war Britney mit Sänger Justin Timberlake (l.) zusammen. 2004 heiratete sie Kevin Federline (m.), zwei Jahre später liess sie sich von ihm scheiden. Seit 2009 ist sie mit ihrem Agenten Jason Travick liiert.

lara.weitzel @ringier.ch

D

rei lange Jahre liess Britney nichts mehr von sich hören – zumindest musikalisch. Heute kommt bei uns ihr siebentes Studioalbum auf den Markt. Auf «Circus» folgt «Femme Fatale». Die Sängerin zählt mit 67 Millionen verkauften Alben weltweit zu den erfolgreichsten Popstars des letzten Jahrzehnts – was immer man von ihr denkt. Britneys neues Album markiert zugleich einen Imagewechsel: einen weiteren, klagen Kritiker. Denn die Sängerin erfindet sich seit Anfang ihrer langen Karriere immer wieder neu. Selbst in Zeiten ihrer Eskapaden zeigte sie uns gänzlich andere Seiten. Nun wirkt die 29-jährige gereift, hat keine Schmuddel-Extensions mehr und sie lässt sich kein JuniorBaseballspiel ihres älteren Sohnes Sean Preston entgehen. Sie scheint sich von ihrem Kollaps endgültig erholt zu haben. Stets an ihrer Seite: Freund Jason Trawick. Uns gefällts: Weiter so, Britney.

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MODE/BEAUTY

www.blickamabend.ch

Sommerfarb fürs Gesicht TRENDS → Die Top-Designer haben

die Make-Up-Trends des Sommers vor langem auf den Laufstegen gezeigt – nun kommen sie in die Läden. Das Spektrum reicht vom Nude-Look bis zu knallig bunten Farben. Alles scheint erlaubt. Doch aufgepasst: Nicht jeder Look passt zu jedem Typen. Bea Petri, Inhaberin der SchminkBar Zürich, verrät, worauf Frauen achten müssen. alice.massen@ringier.ch

Frech und bunt Frau darf mit beiden Händen in den Farbtopf greifen. Ob Pink, Grün, Gelb oder Blau – Hauptsache auffällig und bunt. Gerade deshalb ist Vorsicht angebracht, sagt Fachfrau Bea Petri. Sie sagt: «Dieser Make-UpTrend eignet sich besonders für junge Frauen, die gerne experimentieren.» Besonders bei dunkleren Typen und dunklen Haarfarben kommt dieses MakeUp perfekt zur Geltung. Wobei andere Haarfarben durchaus auch passen können. Wichtig ist es, zu entscheiden, wo der Farb-Akzent gesetzt wird. Denn: Versprühen Lippen und Augen zusammen Karibik-Flair, erinnert der Look an Damen aus dem Gewerbe. Ein Akzent genügt. Ansonsten sind die Möglichkeiten vielfältig. Ob Smokey-Eyes in Giftgrün, zitronengelber Lidstrich oder bonbon-pinke Lippen – hier kann jede ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Für den Alltag ist dieser Trend jedoch etwas gewagt, weit besser macht er sich im Ausgang mit schrillem Outfit. Dann ist ein furioser Auftritt garantiert. Blush Mineralize Blush von MAC in Miss Behave für 34 Fr.

Lippen T. LeClerc. Rose Transparent für 34 Fr.

Fotos: XX

Lidschatten Manhattan Luxopolis Eyeshadow in Lux Green für 6.80Fr.

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Freitag, 25. März 2011

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→ MODE NEWS

Mode-Schnäppchen HEISSER TIPP → Bei Code Enterprise in Glattbrugg ZH (Industriestrasse 57) gibts vom 30. März bis 1. April sexy Wäsche von Vive Maria, Bikinis und Strandkleidchen von Roxy und Quiksilver sowie Pullover und Shorts von American Vintage bis 50 Prozent billiger zu kaufen. Infos zu den genauen Öffnungszeiten und den Kollektionen unter www.code-ent.ch

Natürlich schön Der Nude-Look bleibt uns erhalten, er unterstreicht die natürliche Schönheit der Frau: eine gute Nachricht für all jene, die den Farbenrausch auslassen wollen. Ausgesprochen gut stehen die zarten Farben Frauen mit goldigen Haarfarben und einem nicht zu blassen Teint. «Die Haut sollte aber unbedingt rein und gepflegt sein», sagt Fachfrau Bea Petri. Mit hellen, matten Lippen und erdfarbenen Lidschatten zaubert man sich ein perfektes Sommer-Make-Up ins Gesicht. Weniger ist hier mehr. Braun und Bronzetöne wirken bei blauen Augen besonders vorteilhaft. Um dem Teint zusätzliche Frische zu verleihen, sollten die Wangen mit Sonnenpuder betont werden. Ein Hingucker, der sich perfekt für Sonnentage und lange warme Nächte eignet. Blush Sommer-Puder von Guerlain in Terra Inca für 98 Fr.;

Leinen – der neue Trendstoff COOLE SACHE → Die aktuelle Leinen-Kollektion von Manor umfasst Tunikas, Cardigans, Blusen, Hosen und Shorts für Damen und Herren. Leinen zeichnet sich mehr als alle anderen Textilien durch ihre kühlende Wirkung aus – und ist somit ideal für Ferien am Strand oder heisse Tage in der City. Bleibt nur noch zu hoffen, dass der Sommer wunderschön wird. Herrenshorts von Avant Première für 64.90 Fr.

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Lidschatten Shiseido Satin Eye Color Trio namens Bon Voyage, No. 209 für 59 Fr. Lippen Ultra Performance Lip Colour von Barbor in Nude Beige für 35 Fr.

Elegant und sexy Rote Lippen muss man haben. Der Klassiker bleibt auch dieses Jahr en vogue und steht allen Frauen – ob jung, ob alt. Der Blickfang lässt sich je nach Anlass und Stimmung in Szene setzen. Besonders elegant wirkt der Red-Lip-Look mit dezentem Augen- Make-up, wie dem fein gezogenen Lidstrich in Schwarz. So wird der Laufstegtrend Büro- und Alltag tauglich. Wer einen dramatischeren Look (etwa für den Abend) will, sollte klassische Smokey Eyes dazu kombinieren. Wichtig bei beiden Varianten ist ein rosiger Teint – mit einem Blush im Rotton der Lippen, macht man alles richtig. Tipp der Expertin: «Rote Lippen rücken den Mund ins Blickfeld des Betrachters – schöne, gepflegte Zähne und regelmässiger Check der Konturen sind ein absolutes Muss.» Sonst wird der Hin zum Weggucker.

24.–

Geschenk Zum Spielen ist man nie zu alt.

Lidschatten L’Oreal Infaillible in den Farben Eternal Black und Hourglass Beige, für je 15.90 Fr.

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Lippen Bobbi Brown Rich Lip Color in Old Hollywood. 35 Fr .

Fotos: Getty Images, Manhattan, ZVG

Blush Cremeblend Blush von MAC in Warm Peach für 35 Fr.

Carlos (25), Zimmermann aus Lyss BE hat eingekau … … eine Spielzeug-Jockey Rennbahn. «Meine Cousine liebt Pferde. Darum habe ich ihr dieses Spielzeug zum Geburtstag gekauft. Jeder Spieler entscheidet sich für ein Pferd, auf das er setzen will. Startschuss! Alle laufen los und das schnellste Pferd gewinnt natürlich. Das Spiel wird mit Batterie betrieben. Ich finde es selbst toll und mag solche lustigen Erfindungen.»

Wir wählen Martin Graf in den Regierungsrat

len h a 1 W 201 l i r p 3. A

Martin Abele, Zürich; Sebastian Aeppli, Zollikon; Urs Akeret, Winterthur, Jürg Altwegg, Winterthur; Viktor Arpagaus, Effretikon; lic. iur. Rahel Bächtold, Zürich; Ruedi Baeschlin, Schönenberg; dipl. Ing. Robert Bänziger, Niederhasli; Marlies Bänziger, Winterthur; Martin Batschelet, Rüti; Mirko Baur, Schleinikon; Stephan Bernard, Zürich; Judith Bertschi Annen, Illnau; Werner Berweger, Gräslikon; Marianne Biedermann, Zürich; Urs Bietenhader, Wiesendangen; Martin & Tanja Bischof, Effretikon; Markus Bischoff, Zürich; Christine Bräm, Illnau; Ruth Brändli, Illnau; Kurt Brüngger, Illnau; Franz Brunner, Nürensdorf; Conrad U. Brunner, Zürich; Stephan Brunner, Zürich; Heidi Bucher-Steinegger, Zürich; Ulrich & Rosmarie Buess, Mönchaltorf; Markus Bürki, Uster; Franz Cahannes, Zürich; Rico Croci, Wald; Bruno Derungs, Oberrieden; Urs Dietschi, Weisslingen; Thomas Dinkel, Effretikon; Christine Dobler Gross, Zürich; Bernard Dubochet, Winterthur; Fatih Dursun, Volketswil; Lennart Falck, Winterthur; Jaqueline Fehr, Winterthur; Karin Fehr, Wetzikon; Ornella Ferro, Uster; Ernst Frischknecht, Tann; Susanne Frutig, Dielsdorf; Chantal Galladé, Winterthur; Andreas Galli, Zürich; Claudia Gambacciani, Zürich; Jürg & Sabine Gassmann, Illnau; Thomas Gehring, Winterthur; Martin Geilinger, Winterthur; Ruth Genner, Zürich; Richard Gerster, Richterswil; Dr. Matthias Gfeller, Winterthur; Dieter Gosteli, Winterthur; Hanna Götte, Winterthur; Dr. med. Robert Graf, Ebertswil; Hans Grob, Zürich; Edi Guggenheim, Zürich; Esther Guyer, Zürich; Jean-Jaques Hegg, Dübendorf; Brigitte Henggeler-Steiner, Schleinikon; Alois Iten, Grüningen; Hans Jäckle, Rumlikon; Urs Jacober, Effretikon; Daniel Jositsch, Winterthur; Andrea Jost, Effretikon; Simon Kälin, Zürich; Urs Kaltenrieder, Regensdorf; Martin Kamm, Teufen; Hans-Jörg Käppeli, Zürich; Regula Kaeser-Stöckli, Kloten; Rodolfo Keller, Landarenca; Ruedi Keller, Hochfelden; Ueli Keller, Zürich; Mathis Kläntschi, Zürich; Regula Knecht, Illnau; Hans Köchling, Wald; Jeanine Kosch, Thalwil; Urs & Maja Krebser, Effretikon; Ruth Kummer Derungs, Oberrieden; Markus Kunz, Zürich; Stefan Kunz, Dübendorf; Regula Kyburz, Zell; Peter Kyburz, Zell; Elmar Ledergerber, Zürich; Roland Leu, Wetzikon; Daniel Leupi, Zürich; Hanna Ley Bachmann, Illnau; Maya Lohrer Rusch, Watt; Peter Luginbühl, Rüti; Prof. Stephan Mäder, Zürich; Andreas Manig, Effretikon; Ralf Margreiter, Zürich; Andreas Marti, Zürich; Philipp Maurer, Wallisellen; Fritz Meier, Birmensdorf; Albin Meyer, Zürich; Dr. med. Hugo Morger, Bassersdorf; Ernst A. Müller, Winterthur; Doris Müller, Ossingen; Ueli Müller, Effretikon; Edi & Rosmarie Neitzsch, Illnau; Regula Ochsner, Ottenbach; Martin Ott, Rheinau; Marianne Ott, Winterthur; Bernhard Piller, Zürich; Katharina Prelicz-Huber, Zürich; Adrian Ramsauer, Winterthur; Ueli & Nanni Reichling, Illnau; Dr. Peter & Katrin Reinhard-Egger, Lindau; Beatrice Rinderknecht, Küsnacht; Fritz Ritter, Illnau; Maria Rohweder, Uetikon a. See; Stefan Rotzler, Winterthur; Michel Roux, Effretikon; Ursula Roux, Effretikon; Beat & Claire-Lise, Rüst, Schlieren; Markus Rüttimann, Winterthur; Karin Rykart, Zürich; Franz Schatzmann, Zürich; Walter Schiess, Effretikon; Eric Schmausser, Illnau; Monika Schmid, Effretikon; Daniel W. Schmid, Dachsen; Martin Schmidli, Reutlingen; Daniel Schneider, Herrliberg; Bernd Schubert, Effretikon; Heide Schubert, Effretikon; Hansruedi Schudel, Zürich; Volker Schulte, Bern; Bettina Schulte-Abel, Bern; Ursula Sigg, Dinhard; Peter Sonderegger, Effretikon; Samuel Spahn, Dietikon; Andreas Sprenger, Hombrechtikon; Ursula Spring, Bülach; Martin Stauber, Winterthur; Katharina Strehler, Niederglatt; Dr. Thomas Streiff, Richterswil; Jörg Stüdeli, Küsnacht; Andi Stutz, Zürich; Nathalie Vieli, Zürich; Daniel Vischer, Zürich; Ruedi Vögtlin, Effretikon; Felix Walz, Uitikon; Bruno Wittwer, Lindau; Thomas Wüthrich, Uster; Thomas Ziegler, Elgg

Weil wir ihm vertrauen! Komitee «Martin Graf in den Regierungsrat»

www.martingraf.ch BAA 8

präsentiert

Montag, 28. März 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich

Montag, 16. Mai 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich

Montag, 16. Mai 2011, 20.00 St. Jakobshalle Basel

Dienstag, 14. Juni 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich Mittwoch, 15. Juni 2011, 20.00 Geneva Arena

Samstag, 10. Dezember 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich

www.swissnews.ch

Dienstag, 7. Juni 2011, 20.00 Geneva Arena Mittwoch, 8. Juni 2011, 20.00 Hallenstadion Zürich

www.goodnews.ch Newsletter

0900 800 800 CHF 1.19/min., Festnetztarif

Freitag, 25. März 2011

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ESSEN

Kulinarik mit prima Kulisse

BERN Schein der Laterne trügt Im Benfica dominiert südliches Flair.

BASEL

Blinde Kuh

Gundeldingerfeld, Dornacherstrasse 192, 4053 Basel Umgeben von Dunkelheit: Essen ohne visuellen Reize. Betreut wird man von sehbehindertem Fachpersonal.

Restaurant Benfica

Hier gehts nach Portugal

Zähringerstrasse 40 3012 Bern Tel. 031 301 02 50

SCHRÄG → Fast wie Ferien: In einer Tiefgarage in

Bern bekommen Sie portugiesische Speisen serviert. peter.pflugshaupt @ringier.ch

K

ulissenzauber und Kulinarik stehen oft im Widerspruch: Nicht so im «Benfica», das in einer Berner Tiefgarage in der Länggasse liegt. Früher war hier das «Famiglia Siciliana» zu Hause: ein Treffpunkt der Italo-Berner und ein Geheimtipp für die Schweizer. Jetzt weht vor der Eingangsrampe die rot-grüne Fahne Portugals. Und statt Spaghetti werden Bacalau und Bitoque serviert. Geblieben ist das eigenwillige Lokal – und der südländische Charme. Seit einem Jahr wirtet Alzira Santos in der Garageneinfahrt.

Benfica – dieser Name aber vielfältige Karte beinsteht für den portugiesi- haltet aber zahlreiche Vorschen Klubfussball. Alzira schläge, die nicht aus dem ist nämlich Fan von Benfica, Wasser kommen. «der besten Mannschaft Wir probieren beides. Portugals». Stolz deutet sie Seeteufelspiess mit Gamauf den grobas, Reis und ssen Adler, Die Küche ist Gemüse sodem Wahrwie Bitoque, einfach, aber zeichen des eine RindKlubs aus Lis- überzeugend. fleischspezialität mit Spiesabon. Er steht neben der Theke. gelei, dazu werden Gemüse Und weiter geht die Rei- und Pommes Frites serse durch Portugal. Zum viert. Sehr fein. Dazu empfiehlt uns AlApéro empfiehlt sich ein portugiesisches Bier. Super zira Santos einen Monte Bock und Sagres stehen im Velho aus dem Alentejo, eiAngebot. Traditionell für ner Region in Südportugal die portugiesische Küche zwischen Lissabon und der gibts viel Fisch und Mee- Algarve. Wir sind positiv resfrüchte. Die einfache, überrascht: Der Wein für 29

Fotos: Lucian Hunziker/Ex-Press, ZVG

→ PIMP IT UP

Vorspeisen: Super Bock und Sagres (Bier), je 3.50 Fr. Tomatensalat mit Zwiebeln, 8 Fr, gemischter Salat 8 Fr. Hauptgang: SeeteufelSpiess mit Gambas, Reis und Gemüse, 31.50 Fr., Bitoque mit Pommes Frites und Gemüse, 25.50 Fr., Wasser, 4.40 Fr. Wein: Monte Velho, 29 Fr. Wir haben bezahlt: 113.40 Fr. Essen: Ambiente: Service:

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Franken kann problemlos mit Edel-Tropfen traditioneller Weinländer mithalten. Übrigens: Wer nach dem Kaffee etwas länger bleiben will, kann im Benfica mit Stammgästen eine Partie Billard spielen. Derweil spricht im Fernseher der portugiesische Nachrichtensprecher von der Staatskrise. Später gehts dann durch die Rampe der Tiefgarage wieder zurück in die Schweiz. 

LUZERN

Wilhelm Tell Schweizerhofquai, 6006 Luzern

Auf dem legendären Schiff-Restaurant fühlen sich auch Seekranke wohl. Weil es nie losfährt, ist das Festland immer in der Nähe.

ST. GALLEN

Lokremise

Grünbergstrasse 7, 9000 St. Gallen Im ehemaligen Lokomotiven-Ringdepot treffen sich Mittags die Geschäftsleute und abends kehren viele Kulturschaffende ein.

ZÜRICH

Dini Mueter Langstrasse 10, 8004 Zürich

Ein Lokal, so gemütlich wie Mamas Stube. Auch die Menues stammen aus Mutters Kochbuch – und werden mit viel Liebe zubereitet.

Fertiger Kartoffelstock

Natürlich ist frisch zubereiteter Kartoffelstock überzeugender – manchmal aber sind in der Zeitnot Stocki & Co. gefragt. Diese lassen sich prima aufbessern und zwar so:  Wasser mit Lorbeer, Nelken, Salz, Pfeffer würzen und aufkochen.  Stockpulver hinein geben und gut rühren.  Mit Butterwürfeln verfeinern.  Stock in eine Gratinschale geben und Rahmsauce darübergiessen (nappieren).  Mit etwas Käse bestreuen und im Ofen bei 175°C 12 Minuten Gratinieren. Und servieren. Wie pimpen Sie Fertigprodukte auf? Schreiben Sie an: magazin@blickamabend.ch

Micha Schaerer Aus simpel wird exquisit.

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RÄTSEL

→ KREUZWORTRÄTSEL

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Gesamtwert: 1500 Franken

Wochenpreis: 15 × ein Gutschein von CeDe.ch im Wert von je 100 Franken! Mit einem Gutschein von CeDe.ch haben Sie die Qual der Wahl: Wählen Sie aus einem riesigen Sortiment von über 750 000 CDs, 250 000 DVDs, 6 Mio. Bücher und 5000 Games aus! Alles wird blitzschnell und portofrei ausgeliefert! www.CeDe.ch

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken!

Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA1, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 921 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51231

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 27. März 2011, 24.00 Uhr

Lösungswort vom 23. März: GELAEUT Gewinnerin der Kw 11 (XXL Lounge von Beliani®): Aleksandra Babic, Weinfelden TG

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

08010002484

5 0 1 1 1 3 0 2 5

So gehts: Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

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→ SUDOKU → SUDOKU schwierig schwierig

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Conceptis Puzzles

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→ KAKURO leicht 27

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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6 18 5

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07010002548

→ SUDOKU mittel

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Tagespreis: 1 × 2 Benissimo-Lose!

SMS: Senden Sie SUDOKU, Ihre drei Lösungsziffern (von links nach rechts) und Ihre Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS): SUDOKU 583, Name, Adresse Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52491 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: 28. März 2011, 15.00 Uhr 06010000665

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So gehts:

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Teilnehmen

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Wochenpreis: 1 × eine Bar Ferrara von * UVP: 2290 Franken Beliani® im Wert von 1098 Franken*!

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Wert: 1098 Franken

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Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Freitag, 25. März 2011

Das 24 Stunden Horoskop

Illustration: Alain Scherer

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UNTERHALTUNG Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Sie möchten ein Anliegen durchbringen? Kein Problem – Sie wirken so überzeugend, dass Sie unmöglich auf Widerstand stossen. Flop: Sie sollten abends richtig abschalten. Nicht nur den Fernseher, sondern auch Ihr Kopfkino.

ZWILLINGE 21.5. – 21.6. Top: In der Liebe haben Sie gute Karten, spielen Sie sie aus! Erotik, Flirt und Abenteuer – alles ist möglich, denn noch steht Venus für Sie günstig. Flop: Ihr Nervenkostüm ist zerknittert. Bügeln Sie es wieder glatt, indem Sie sich etwas gönnen.

WAAGE 24.9. – 23.10. Top: Sie sind geistig hellwach und redegewandt, dabei aber auch feinfühlig. Gute Voraussetzungen, um ein schwieriges Gespräch anzugehen. Flop: Ihr Partner möchte am liebsten ausgehen. Raus mit Ihnen, das Leben ruft!

SCHÜTZE 23.11. – 21.12. Top: Ihr Stimmungsbarometer steht auf «sonnig». Das ist kein Wunder, heute sind Ihnen gleich fünf Planeten freundlich zugewandt. Flop: Ihre Ehrlichkeit ist erfrischend. Momentan fahren Sie aber besser, wenn Sie kritische Gedanken für sich behalten.

FISCHE 20.2. – 20.3. Top: Das Gefühl von Zugehörigkeit ist Ihnen momentan wichtig. Verbringen Sie heute einige Zeit mit Freunden oder im Familienkreis. Flop: Und vorher noch kurz ein paar Runden schwimmen. Das ist der ideale Fische-Sport.

KREBS 22.6. – 22.7. Top: Auch wenn Sie es zu Hause richtig gemütlich finden – stürzen Sie sich mal wieder gemeinsam mit Ihrem Partner ins Nachtleben. Das belebt Ihre Beziehung. Flop: Sie sind heute recht gutgläubig und leicht beeinflussbar.

SKORPION 24.10. – 22.11. Top: Ein interessantes Gespräch inspiriert Sie. Belassen Sie es nicht dabei, sondern greifen Sie die Impulse auf – es könnte sich lohnen! Flop: Zurzeit stellen sich die Höhepunkte leider nicht von alleine ein, Sie müssen schon selbst dafür sorgen.

STEINBOCK 22.12. – 20.1. Top: Gönnen Sie sich heute ruhig mal etwas. Die Venus in Ihrem Geldhaus sorgt für schnellen Nachschub auf Ihrem Konto. Flop: Uneinigkeiten in Ihrem Umfeld? Mischen Sie sich nicht ein. Ein Schlichtungsversuch kostet Kraft und nützt nicht viel.

WIDDER 21.3. – 20.4. Top: Der Mond steht im Schützen und unterstützt Sie heute ganz besonders. Er stärkt Ihr Selbstbewusstsein und verdoppelt Ihre Power. Flop: Sie sind etwas misstrauisch Ihrem Partner gegenüber, das sorgt nicht gerade für erotische Stimmung.

LÖWE 23.7. – 23.8. Top: Der Frühling weckt Ihre Shoppinglust. Sie wollen den Winter mit bunten Farben vertreiben. Gönnen Sie sich ein neues Outfit oder etwas für Ihre Wohnung. Flop: Für Sie ist es momentan ganz wichtig, einen Sinn in Ihrer Arbeit zu sehen.

STIER 21.4. – 20.5. Top: Sie haben ein tolles Gespür für finanzielle Möglichkeiten. Ob Sie etwas kaufen, verkaufen oder Geld anlegen möchten – Sie machen es richtig! Flop: Unstimmigkeiten zwischen Ihnen und Ihrem Schatz? Nicht gleich schmollen.

JUNGFRAU 24.8. – 23.9. Top: Auch wenn Sie sonst meistens auf Ihren gesunden Menschenverstand hören – heute weist Ihnen Ihr Bauchgefühl genau den richtigen Weg. Flop: Günstige Tage, um sich von ungesunden Gewohnheiten zu lösen.

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS Eine Fussballmannschaft fliegt nach Amerika. Aus Langeweile beginnen die Burschen in der Maschine mit dem Ball zu spielen. Der Pilot kann das Flugzeug kaum noch halten und schickt den Assistenten nach hinten. Nach zwei Minuten ist absolute Ruhe. «Wie hast du denn das gemacht?», fragt der Pilot. «Na ja», meint der Assistent, «ich habe gesagt: Jungs, es ist so schönes Wetter draussen, spielt doch vor der Tür!»

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TV AB 16 UHR

Freitag, 25. März 2011

→ SF 1

→ SF 2

→ ARD

16.05 Der Bergdoktor 16.55 Lena O 17.40 Telesguard O 18.00 Tagesschau 18.15 5 gegen 5 18.40 Glanz & Gloria 19.00 Schweiz aktuell O / Börse O 19.30 Tagesschau O

16.15 Kinderprogramme 17.30 Hannah Montana 17.55 MyZambo 18.05 Best Friends 18.35 Mein cooler Onkel Charlie O U. Wie Haare an feuchter Seife 19.05 Die Simpsons

17.00 Tagesschau O 17.15 Brisant O 18.00 Verbotene Liebe 18.25 Marienhof 18.50 Das Duell 19.45 Wissen vor 8 O. Wie funktioniert eine Hochrechnung? 19.50 Wetter / Börse

20.05 SF bi de Lüt O Die Alten kommen! Back to the Sixties 21.00 SF unterwegs – Australien O 21.50 10 vor 10 O 22.15 Meteo O 22.20 Arena O AKW-Ausstieg – aber wie? 23.45 Tagesschau Nacht 0.05 (0.04) Die Katze auf dem heissen Blechdach O Drama (USA 1958) Mit Elizabeth Taylor 1.50 (2.00) SF bi de Lüt (W)

20.00 Big Deal O Komödie (CH 2002) Mit Mathias Gnädinger 21.40 Box Office 22.20 Sport aktuell 22.45 Spiel mit der Angst U Thriller (USA 2007) Mit Pierce Brosnan 0.25 The Descent – Abgrund des Grauens U Horrorfilm (GB 2005) Mit Shauna Macdonald 1.55 Veronica Mars U Von Männern und Enttäuschungen

20.00 Tagesschau O 20.15 Liebe am Fjord – Das Ende der Eiszeit O TV-Liebesmelodram (D 2011) Mit Senta Berger 21.45 Polizeiruf 110 O Alles Lüge 23.15 Tagesthemen 23.30 Küss mich, Kanzler O Komödie (D 2003) Mit Robert Atzorn 1.00 Nachtmagazin 1.20 Der Dicke und das Warzenschwein Western (I/D/F/E 1972)

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

→ «Big Deal»

16.00 Heute 16.15 Lena O 17.00 Wetter O 17.15 Hallo Deutschland 17.45 Leute heute O 18.00 Soko Wien O. Mord aus dem Jenseits 19.00 Heute O 19.25 Der Landarzt

16.15 ZiB Flash 16.20 Malcolm mittendrin D 16.45 How I Met Your Mother 17.05 Die Simpsons O D 17.50 ZiB Flash 17.55 Serien 19.45 Chili – Society mit Dominic Heinzl

17.00 ZiB O 17.05 Heute O 17.40 Frühlingszeit O 18.30 Konkret O 18.51 Infos und Tipps 19.00 Bundesland heute 19.30 ZiB O 19.49 Wetter O 19.55 Sport

20.15 Der Alte O Kaltes Grab 21.15 Flemming O Rasende Wut 22.00 Heute-Journal O 22.30 Heute-Show 23.00 Fussball O EM-Qualifikation 0.00 Aspekte Die Liebe zum Monster / Missbrauchte Ideale / Moderner Krieg in der Kunst 0.30 Heute Nacht 0.45 Verleihung Deutscher Kleinkunstpreis 2011

20.00 ZiB 20 / Wetter 20.15 Fussball O EM-Qualifikation. Österreich – Belgien / Highlights. Live aus Wien dazw. 21.15 ZiB Flash 23.20 Was gibt es Neues? 0.00 ZiB 24 0.20 Euromillionen 0.25 Dead Birds – Im Haus des Grauens Horrorthriller (USA 2004) Mit Henry Thomas 1.50 Gothika O D (W) Horrorfilm (USA 2003)

20.05 Seitenblicke 20.15 Liebe am Fjord – Das Ende der Eiszeit O TV-Liebesmelodram (D 2011) Mit Senta Berger 21.50 Reisezeit – Kurztrip Destinationen rund um die Welt – ideal für Kurzferien. Casablanca 22.00 ZiB 2 22.30 Inspector Barnaby Der Schatten des Todes 0.10 Euromillionen 0.15 Tatort O Der Millenniumsmörder

20.00 Uhr auf SF 2 In der Limousine von Chauffeur Robi landen Unterlagen, die zwei Regierungsratskandidaten der Korruption belasten. Robi rutscht darauf immer tiefer in kriminelle Machenschaften. – Komödie mit Martin Schenkel und Matthias Gnädinger.

→ Sat 1

→ RTL

→ Pro 7

16.00 Richter Alexander Hold 17.00 Niedrig und Kuhnt. Keine zweite Chance 17.30 Das Magazin 18.00 Hand aufs Herz 18.30 Anna und die Liebe 19.00 K 11

16.00 Familien im Brennpunkt 17.00 Betrugsfälle 17.30 Unter uns 18.00 Explosiv 18.30 Exclusiv – Das Star-Magazin 18.45 Aktuell 19.05 Alles was zählt 19.40 GZSZ

16.00 We are Family! Vom Partygirl zur Teeniemama – wird Gina endlich erwachsen? 17.00 Taff 18.00 Newstime 18.10 Die Simpsons 19.10 Galileo. Schädelfund Neuschwanstein

20.00 Nachrichten 20.15 Die perfekte Minute 22.25 Pastewka Der Marathon 22.55 Ladykracher 23.55 Weibsbilder 0.20 Forbidden-TV 1.15 Die dreisten Drei – Die Comedy-WG 1.40 Die dreisten Drei – Die Comedy-WG 2.05 Mensch Markus 2.55 Sechserpack (W) 3.45 Die dreisten Drei – Die Comedy-WG (W)

20.15 5 gegen Jauch Günther Jauch alleine gegen einer Gruppe bestehend aus fünf Kandidaten. 22.15 Cindy aus Marzahn live! Nicht jeder Prinz kommt uff’m Pferd 0.00 Nachtjournal 0.27 Wetter 0.30 Let’s Dance 2.10 Stern-TV (W) 3.25 Let’s Dance – Die Entscheidung (W) 3.40 Nachtjournal (W)

20.15 Das Imperium schlägt zurück – Special Edition O D Sci-Fi-Film (USA 1979) Mit Harrison Ford 22.40 Der Soldat James Ryan D Drama (USA 1998) Mit Tom Hanks 1.40 Blockbuster-TV – Making of: Gnomeo und Julia 1.50 Shadow Man – Kurier des Todes D Actionfilm (USA 2006) Mit Steven Seagal, Eva Pope 3.30 Spätnachrichten

→ 3+

→ Vox

→ Arte

16.05 Menschen, Tiere & Doktoren 18.00 Mieten, kaufen, wohnen 19.00 Das perfekte Dinner im Schlafrock. Tag 5: Wolfgang aus Kiel 20.00 Prominent! 20.15 CSI: NY. Die verbotene Frucht 21.10 The Closer. Die tote Nanny 22.00 Law & Order: Special Victims Unit. Der Lamerly Clan / Tommy 23.45 Nachrichten 0.05 CSI: NY (W) 1.00 The Closer (W) 1.40 Law & Order: Special Victims Unit (W)

19.00 Journal 19.30 Expedition 50° – Auf dem Breitengrad der Extreme. Europa 20.15 (20.14) Der erste Tag. Kurzfilm (A/F 2008). Mit Andreas Kiendl, Franziska Weisz 21.45 (21.44) Alles im Griff? – Arbeiten im Atomkraftwerk 22.45 (23.15) Biomimikry – Natürlich genial! (4/4) Stoffe der Zukunft 23.35 (0.05) KurzSchluss – Das Magazin 0.30 (1.00) Kady, ihre sieben Kinder und das ABC. Doku 2.00 (2.25) Global 2.25 (2.55) Balaou (W)

16.25 King of Queens (W) 16.50 King of Queens. Traumurlaub / Das grosse Baby 17.40 CSI: New York. Die verbotene Frucht / Die Braut trug rot 19.20 Ghost Whisperer. Kranke Liebe 20.15 The Mentalist. Das perfekte Opfer 21.10 Hawaii Five-0. In den besten Familien / Der Millionengewinn 22.55 How I Met Your Mother. Nackter Mann / Weicheier / Im Exil / Sex mit der Ex 0.35 How I Met Your Mother (W) 1.00 How I Met Your Mother (W)

→ Kabel 1 16.20 What’s Up, Dad? Lass dich überraschen 16.50 News 17.00 Two and a Half Men. Säen und ernten / Ohne Mücken kein Beglücken 17.55 Abenteuer Leben 19.00 Die SuperHeimwerker. Wohnen wie in Bella Italia 19.30 Achtung Kontrolle! 20.15 Castle. Anatomie eines Mordes 21.15 Good Wife. Der Heckenschütze 22.15 Cold Case. Der Geist meines Kindes / Spielsüchtig 0.05 Without a Trace. Säuberungsaktionen 1.05 Castle (W)

→ 3sat

→ SWR

17.10 (17.15) Kunst & Krempel 17.45 (17.44) ZDF-History. Die grossen Illusionen des Atomzeitalters 18.30 Nano 19.00 Heute O 19.20 Kulturzeit 20.00 Tagesschau O 20.15 Das Klonschnitzel. Was künftig auf unseren Tellern landet 21.00 Auslandsjournal extra 21.30 Makro. Jenseits von Bullerbü 22.00 ZiB 2 22.25 Love Song für Bobby Long O D. Drama (USA 04) 0.20 Extra 3 0.50 (21.50) 10 vor 10 1.20 Spätschicht

16.05 Kaffee oder Tee? 17.00 Aktuell 17.05 (16.05) Kaffee oder Tee? 18.00 Aktuell 18.15 Mensch Leute. Gib mir dein Herz – Organmanager zwischen Leben und Tod 18.45 Landesschau 19.45 Aktuell O 20.00 Tagesschau O 20.15 Musikalische Reise. Mit Markus Brock durch Oberbayern auf den Spuren des Märchenkönigs 21.45 Aktuell 22.00 Nachtcafé 23.30 Die lange Nacht der Landtagswahlen in Baden-Württemberg

→ TV�TIPPS DES ABENDS

TOP

Nicht verpassen

→ Das Klonschnitzel 20.15 Uhr auf 3sat Ein Schnitzel von einem geklonten Rind, das klingt nach einem schlechtem Scherz, ist aber in Amerika schon Realität. Die Dokumentation berichtet über das Problem mit dem Klonen in der Tierzucht weltweit.

→ Love Song für Bobby Long 22.25 Uhr auf 3sat Pursy erfährt erst verspätet vom Tod ihrer Mutter. In deren Haus haben sich zwei Typen breitgemacht. Pursy setzt die beiden auf die Strasse. Doch in einem Brief ihrer Mutter entdeckt sie ein Familiengeheimnis, das sie die Situation neu überdenken lässt ... – Scarlett Johansson spielt an der Seite von John Travolta ein frühreifes, verletzliches Mädchen.

Impressum

Auflage: 329 418 (WEMF/SW-beglaubigt 2010) Leser: 604 000 (MACH 2011-1, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Michael Perricone Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Roland Grüter Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: a. i. Alain Lavanchy Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

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c 1999 v1.1 eps

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COMMUNITY

Die Singles des Tages Jennifer sucht ...

«Er muss ein gutes Herz haben» Alter: 19 Jahre Wohnort: Basel Grösse: 1,64 m Beruf: Bin im Gastgewerbe tätig Sternzeichen: Skorpion Ein Star, der mich beeindruckt: Orlando Bloom.

Ich verliebe mich: Wenn er mir seine romantische Seite zeigt. Verzeihen kann ich: Nur einmal.

Mi, 18.02 h in Bern BH, Gleis 1. Du (m) mit Velo, hältst den Knopf gedrückt, damit ich (w) den Zug noch erwische. Thanks, You Made my Day! Sändu, du muesch eis wüsse – du bisch u blibsch immer mini grossi Liebi. I würd aus für di tue, das i di widr würd zrug becho. 02.03.08 wird immer üses Datum blibe.

Törnt an: Ein schöner Körper, ein guter Stil. Törnt ab: Blöde Sprüche. Wenn ich traurig bin: Möchte ich alleine sein. Kontakt: 2503_jennifer@bsingle.ch

Andi sucht ...

«Ich mag sportliche und schlanke Frauen» Alter: 22 Jahre Wohnort: Oensingen SO Grösse: 1,78 m Beruf: Lastwagenmechaniker Sternzeichen: Wassermann

My Terminator. Wot dir eifach mal danke sege für alles. Du bisch mini bessri Hälfti. Wüsst ehrlich nüm, was mache ohni dich. You are my voice. dini coli. <3

Hey Glühwürmli, hüt vor 11. Mönet höm mir üs serst Mol küsst. Danke, Ramona, für di schö Zit <3 Mis Herz ghört nur dir.

Hey min schöne Schatz, ha der nor welle säge das du s Wechtigste i mim Läbe besch. I cha nömm ohni dech, min Engel of Erde! Mutschi :)

Bibä! Das wird üse Summer! Mir rocke dä Shit! du bisch di Bescht! Liebe di bebi! Dini Nudi!

Meine Macke: Ich bin ein wenig verrückt.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Liebi Mischi, ich gratulier dir herzli zum 18. Geburi und wünsch dir nur s Bescht! Gnüss din Tag und bliib wied bisch! Dis Gotti.

Mein Lieblingsclub: Mad Wallstreet, Basel.

www.blickamabend.ch

ch Am 23.3. im IR na er zu Basel hast du imm ich zu d un ut ha sc mir ge r ein nu r de dir. Habe lei acht. br ge us ra he s üs Tsch ? er ed wi s un r Sehen wi

Han dich am WE in Davos kenne glernt – im Cabanna, und sind no chli i euem Hotelzimmer am Henge gsi. Würd di echt gern wieder gseh. Meld di.

ne Girl, Das freche, wunderschö f dru erk kw wo mich im Loc ge isch. lan Sch d wo , het e wis hiig Next wuche wider? ;-)

Jasmin, du bisch die Best! Danke für alles Baby & sorry weg allem. Ti amo da morire. #1, forever & always! – Selin.

Eine richtige Freundin ist jemand, der dich nie erschüttert, weil das, was sie tut und sagt auch immer das Eigene ist. Noodles & Sushi, Thx for All. Eusi chlini herzigi Jay Perez, mir händ dir nurmal welle sege, das du eifach än Hammer-Mänsch bisch! Für eus bisch eifach die gröst! Dini J & R & P & K.

Happy Birthday, JeremyTiger! Sweeeet 18 :))) Ich wünsch dir en large Geburtstag & nurs Beste! Und gnüss din Tag. Machete L.

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

-Schnügel des Tages

Das will ich mal erlebt haben: Fallschirmspringen. Mein erster Kuss: Unter dem Sternenhimmel, vor genau neun Jahren. Mein Lieblingssound: Ich höre vieles – ausser Schlager. Mein Hobby: Fitness. So verführt man mich: Mit einem romantischen Dinner. So verführe ich: Mit Humor. Törnt ab: Rauchen. Kontakt: 2503_andi@bsingle.ch

Westie-Terrier Hündin Enya scheint sich zu fragen: Bin ich der nächste «Cesar»Star? Gut möglich, denn sie ist zuckersüss. Ein Bild von Dominique Sharon Bohli. Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@blickamabend.ch. Facebook-Schnügel: Laden Sie das Foto auf unsere Page: www.facebook.com/blickamabend (erscheint freitags).

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Freitag, 25. März 2011

Streetspy

von Tina Weiss, www.youarebestdressed.blogspot.com

Alle lieben Kate

Weshalb sind Junge derart unselbständig?

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Young Küken Joëlle Weil

Wen wunderts, dass Modefans Kate Moss sogar auf der Brust durch die Welt tragen. Denn das britische Topmodel ist Kult. Kate schaffte es, ganz unverkrampft zum Liebling aller Fotografen, Designer und grossen Labels zu werden. Sie war auf über 50 Magazinen als Covergirl zu sehen – und hat in ihrem besten Jahr über 9 Millionen Dollar verdient. Trotz Skandalen hielt sich die 37-Jährige bis heute ganz oben. Vielleicht, weil sie nichts vorgibt und vormacht, sondern eine ganz normale Frau zu sein scheint. Wir sind mit ihren treu verbundenen Fans grundeinig: Kate forever!

we6@ringier.ch

In einem Artikel las ich, meine Generation gehöre zu den unselbständigsten ever. Wir reichen die Steuererklärung an Papi weiter und fragen Mami um Rat, sobald wichtige oder irrelevante Fragen anstehen. Beide übernehmen offensichtlich unsere Anliegen gern und tragen uns das Pausenbrot hinterher, selbst wenn wir weit über zwanzig sind. Ihre Generation hat meine Eltern erzogen. Was bitteschön ist da falsch gelaufen? Verspüren unsere Eltern ein derart tiefes Bedürfnis, gebraucht zu werden – weil sie eventuell als Kinder im Stich gelassen wurden?

Elder Statesman Jürg Ramspeck

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1

→ GENERATION-CLASH

Susan, Personaltrainerin aus Bern

2

Michael, Redaktor aus Zürich

rmj@ringier.ch

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Phil, Model aus Bangkok, Thailand

Du findest in deinem Telefonbuch mehr Therapeuten, die sich um deine Seele und um deine physische Idealform kümmern als Ärzte um deine Angina. Wir leben in einer Gesellschaft, die sich für jede Wehleidigkeit einen Experten zur Verfügung hält, und es ist längst zum StandardAxiom sensibler Selbstbetrachtung geworden, die Schuld an eigener Unzulänglichkeit auf die Unzulänglichkeit der genossenen Erziehung abzuschieben. Die dafür Verantwortlichen sind aber ihrerseits ebenfalls von unzulänglichen Eltern erzogen worden; und so geht das immer weiter zurück bis auf Adam und Eva, die bekanntlich bereits bei der Erziehung ihres ersten Sohnes Kain versagt haben. Wenn ihr tatsächlich, wie du deiner Lektüre entnimmst, die «unselbständigste» aller jemals gelebten Generationen seid, dann sicher nicht, weil Mami und Papi ihnen selbst vorenthaltene Zuwendung mit lähmender Fürsorge an euch kompensieren. Dann hat das damit zu tun, dass ihr euch ein Überangebot an Hilfeleistung zunutze macht, was ja ganz natürlich ist – kein Säugetier auferlegt sich eine Überanstrengung ohne Not. Wenn dir Papi das Steuerformular ausfüllt, sich Mami um deine Sorgen kümmert und beide dich noch mit Pausenbroten alimentieren, hast du für die Entwicklung deiner Selbständigkeit einen Startvorteil: Nebensächliche Belastungen sind dir abgenommen. Wenigstens musst du nicht Papis Steuerberater, Mamis Beichtstuhl und auch noch um ihre Zwischenverpflegung besorgt sein. Du hast für alles Wesentliche den Rücken frei ...

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: Rene Kaelin, ZVG

Was machen Sie gegen schlechte Laune?

Durim (18) Fachmann Betriebsunterhalt aus Dietikon ZH Das beste Mittel gegen schlechte Laune ist für mich Sport. Da kann ich mich so richtig auspowern und mir geht es schlagartig besser.

Sonia (18) KV-Lehrling aus Zürich Ich versuche mich auf andere Gedanken zu bringen. Mit einem guten Buch oder einem spannenden Film verfliegt die schlechte Laune im Nu.

Luciano (35) Sozialpädagoge aus Stäfa ZH Mein Geheimrezept ist es, mit meinem 4-Jährigen Sohn Salvatore zu spielen. Wenn ich seine Freude sehe geht es auch mir wieder gut.

Eylem (17) Schülerin aus Dietikon ZH Mir hilft es immer, fröhliche Musik zu hören oder mit Kolleginnen shoppen zu gehen. Neue Teile im Schrank machen einfach immer gute Laune.

Morgen im 36

www.blickamabend.ch Sonntag

Das Wetter MORGEN

Fr. 2.– am Kiosk

Schänder in der Krippe

 Japan-GAU Hat die Schweiz kein Geld für die Ausstiegsplanung?

Wie fies Frömmler Daniel O. sich an seine Opfer ranmachte. Exklusiv

 Geld-Regen Reich ins Wochenende!

17° Montag

16° Zürich Temperatur:

18° Regenrisiko: 20% Sonne: 9�11 h

Dienstag Heute vor einem Jahr:

sonnig, 22°

16°

Edel? Álvaro Colom verzichtet aus Liebe auf die Ehe.

G O OD

NEWS !

Glogger mailt … … Karl Lüönd Jäger und Publizist

Scheidung aus Liebe GALANT → Seine

Frau will Karriere machen, dafür lässt er sich scheiden.

W

enn das keine Liebe ist: Der Präsident von Guatemala, Álvaro Colom, will sich scheiden lassen, um seiner Frau den Weg zur Prä-

→ DAS LETZTE

sidentschaft zu ebnen. Sandra de Colom hatte vor zwei Wochen angekündigt, sich im September um die Nachfolge ihres Mannes bewerben zu wollen. Die guatemaltekische Verfassung aber untersagt es Familienangehörigen des Amtsinhabers, für die Präsidentschaft zu kandidieren. Was also zählt mehr: Herz oder Verstand? Oder gar politisches Kal-

kül, damit die Macht in der «Familie» bleibt? Colom sprach im Radio von einer schwierigen Entscheidung zugunsten des «Menschenrechts zu wählen und gewählt zu werden». Wir wollen ihm das auch glauben. Und wir wollen ihm auch glauben, dass er über seinen Stolz als Ehemann, ja über seinen Schatten springt. Aus Liebe zu seiner Frau und und ihrer Zukunft. mik

Danke, mutiger Zwischenrufer!

Mühsamer geht nicht Lenas Dankesrede für ihren «Echo».

«Aufhören!» ertönte der Ruf während der «Echo»-Verleihung gestern Abend. Er galt Lena Meyer-Landrut, dem 19-jährigen nervigen Singvögelchen, das zwei «Echos» verliehen bekam und nicht mehr aufhören wollte zu danken. Lena MeyerLandrut erhielt den Echo als Newcomerin und beste Sängerin. Trotz aller Vorhersehbarkeit hatte sie keine Rede vorbereitet. Ihr Stakkato-Gestammel tönte etwa so: «Soll ich ich ... weiss nicht, danke, ... ich hab eben schon gehört, jetzt reichts mit dem Satellit, wir hier, äh, dass ihrs anguckt, dass ihr nicht müde werdet ... das hier bedeutet mir wahnsinnig viel ... es ist so schön ... ich hab so Herzklopfen und meine Hände zittern.» Der Echo sei etwas «tierisch Grosses». Sie zählte Freunde und Förderer auf und besann sich dann: «Ich hör jetzt auf, sonst langweile ich euch alle noch.» Sie hatte ein Einsehen. Danke, Lena. Wenigstens dafür. rö

Lieber Karl Lüönd Früher waren Sie mal im «Blick» das, was man gemeinhin als «BoulevardWolf» bezeichnet. Heute schreiben Sie für 300 Franken pro Stunde passable, wenngleich kritikfreie Firmengeschichten. Daneben sind Sie – Jäger. Ein wortgewaltiger Weidmann. Einer der besten Jagd-Lobbyisten. Immer auf der Pirsch, Gesetze zu verhindern, die den Killern im grünen Rock wenigstens etwas Einhalt gebieten. Diesmal geht es wieder um den Wolf! Von denen gibt es gerade mal zehn Exemplare bei uns. Zehn Huftiere zu viel, meint jedenfalls der Ständerat und die von ihm dominierte Schaf-, Waffen- und Jagd-Lobby. Die den Wolf zum Abschuss freigibt! Sorry! Sind die meist hochbetagten Herrenmenschen noch ganz bei Trost? Zumal man viele davon im besten Sinne des Wortes zum Jagen tragen muss. Weil die entweder zu alt, zu dick, zu sehschwach sind und/oder gerne mal einen Jagdfreund «abschiessen». Der Wolf hat keine Chance – gegen die Geldmacht der Jäger! Helmut-Maria Glogger

Fotos: AP, Reuters

Von: glh@ringier.ch An: karl.luond@ tolhusen.ch Betreff: Feuer frei!


25.03.2011_ZH