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Xenia ist zwar Elite ...

Freitag, 10. Februar 2012 Zürich, Nr. 29

... aber nicht Escort, sondern Model. Ihr neuer Spanien-Deal.

 PEOPLE 17

HEUTE ABEND

-8° MORGEN

-8°

Geteiltes Leid Arnold Schwarzenegger (l.) und Sylvester Stallone in einem Spital in Los Angeles.

Fotos: Dukas, Toini Lindroos, SRF, ZVG

Kürzlich im Krankenhaus

Sie sind auch nicht mehr die Jüngsten

F

rüher war alles besser. In den 80er-Jahren besiegte Rocky Boxer aus Ost und West, Rambo erledigte Russen in Afghanistan und Vietkong in Vietnam, der Terminator zerlegte Höllenmaschinen aus dem Outerspace.

Heute sind unsere Helden von früher Pflegefälle im Spital von Los Angeles. Die AHV-Pensionäre Sly Stallone (65) und Arnold Schwarzenegger (64), in ihren besten Zeiten mit zusammen 255 Zentimeter Brustumfang gesegnet, haben

SchampusSchnee So pulvrig ist es sonst nur in den Rocky Mountains.  SCHWEIZ 4

Amokfahrt an der Langstrasse Ein Toter, fünf Verletzte – ein Auto rast in eine Personengruppe vor dem Club «Lambada».

 SCHWEIZ 4/5

die Schulter kaputt. Die strapaziösen Dreharbeiten zu «The Expendables 2» bekommen ihnen nicht gut. Schwarzenegger twitterte: «Guckt mal, wer zufällig mit mir auf seine Schulter-OP wartet!»  PEOPLE 16/17

Endlich Popstar «Hannah Montana – Der Film»: Miley Cyrus macht ihr Teeniestar-Leben Heute zu schaffen. Ab e n d  SF 2 20.00 im TV

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NEWS

US-Army lässt

→NEULICH AUF DEM CATWALK

Frauen an

Schon mehr als 30 Opfer

GERONIMA → Der Schlachtruf

im Krieg ertönt jetzt auch aus den Kehlen von US-Kriegerinnen.

Schlechte Zeiten für Katzen: In Italien werden jedes Jahr 7000 von ihnen verspiesen. A la veneziana, piemontese, liguriana. Kein schöner Gedanke. Bei uns ist Katzen essen gar erlaubt, solange sie nicht qualvoll getötet werden. Die schlimmste Nachricht aber erreicht uns aus England. Ein Serienkiller hat in Somerset 34 Büsi umgebracht. Der Katzenmörder legt Köder aus, die mit Frostschutzmittel vergiftet sind. Früher lockte er mit Katzenfutter, heute mit Poulet. Der Täter treibt schon seit vier Jahren sein Unwesen. Er gehört natürlich ins Gefängnis. Ein schlimmer Psychopath. Ausserdem wird ihn der geballte Zorn der Katzenfreunde treffen. Im Netz ist er bereits tausend qualvolle Tode gestorben. Was nicht zu unterschätzen ist: Das Internet wird überschwemmt von herzigen Katzenvideos. Tun Sie etwas für den Schutz dieser potenziellen Opfer und schicken Sie diese Clips nicht an gewaltbereite oder andersweitig psychisch unstabile Menschen, die sie kennen. Diese Geschichte darf sich nicht wiederholen. rö

Aversionen ausgesetzt Herzige Katze.

Von Ann Guenter und Leila Schläfli

R

ambo war gestern. Fortan sind an den USFronten auch Kriegerinnen anzutreffen. Das hat das Pentagon entschieden und neue Richtlinien erlassen: US-Soldatinnen werden demnach nicht mehr länger aus Gefechten herausgehalten, sondern sollen jetzt auch bei kämpfenden Einheiten dabei sein. Für 14 000 Soldatinnen heisst das: Sie dürfen in kleineren Bataillons an der Front statt wie bislang in weiter entfernten Briga-

den dienen. Und sie dürfen sich neu auch bei den Panzermechanikern, Raketenwerfern oder Funkern bewerben. Die direkten Fronteinsätze bei den Infanterie-, Panzer- und Spezialeinheiten bleiben aber weiterhin in Männerhand. Soldatinnen machen 15 Prozent der 1,5 Millionen starken US-Armee aus. De facto dienen sie bereits seit längerem an der Seite kämpfender Einheiten, etwa im Irak oder in Afghanistan – nur offiziell war es nicht erlaubt. Im US-Verteidigungsministerium hiess es 1994 noch: «Positionen, die körperlich anspruchsvolle Aufgaben umfassen, schliessen die Mehrheit der Frauen aus.» Tatsächlich schlep-

In Israel gibts Kampfsoldatinnen

Auf der Leinwand schon lange möglich Demi Moore im Film GI Jane.

→ HEUTE FREITAG 3.31 Uhr, Quito/Rom Italienische Polizisten haben in der diplomatischen Post eines Ecuadorianers 40 Kilogramm Kokain entdeckt. Italien habe um Erlaubnis gebeten, acht Pakete öffnen zu dürfen und habe schliesslich die Drogen gefunden.

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Zeiten in MEZ.

4.47 Uhr, Male Der maledivische Expräsident Mohamed Nasheed hat den Rücktritt seines Nachfolgers Mohammed Waheed Hassan und Neuwahlen gefordert. 8.53 Uhr, Freiburg  Happy End bei Stan Wawrin-

Beim Thema «Soldatinnen» denkt man in erster Linie an Israel – jenes Land mit zweijähriger Wehrpflicht für Frauen. Potenzielle Soldatinnen können der Ausbildung zwar aus religiösen Gründen fernbleiben, trotzdem macht der Frauenanteil in der israelischen Armee rund ein Drittel aller Rekruten aus. Frauen kämpfen sich in Israel sogar in militärische Kaderstellen: Laut Wikipedia besetzen sie 26 Prozent aller Offiziersstellen. Für sie gelten auch fast die gleichen Rechte und Pflichten wie für die Männer. Seit 2005 stehen für Frauen 83 Prozent der militärischen Posten offen. Sie können sogar zu Kampfsoldatinnen ausgebildet werden. Eingesetzt werden die drei Prozent Kampfsoldatinnen dann aber doch nicht. Ähnlich sieht es in anderen Heeren aus. Meist werden Frauen vor allem medizinische, administrative oder logistische Aufgaben zugeteilt. Oder wenn Not am Mann ist: Viele Länder, wie zum Beispiel England, stockten während des Ersten und Zweiten Weltkrieges ihre Streitkräfte mit Frauen auf. In friedlicheren Zeiten ist der Frauenanteil geringer: 17 Prozent in Kanada, 15 Prozent in Frankreich und 13 Prozent in den USA.

ka. Ein Jahr nachdem sich das Schweizer Tennis-As von seiner Frau Ilham getrennt hat, sind die beiden wieder zusammen, wie er heute in seiner Kolumne im «Le Matin» schreibt. Töchterchen Alexia (2) freuts. 9.33 Uhr, Herrliberg ZH Blochers EMS-Chemie hat im vergangenen Geschäfts-

jahr zulegen können: Der Nettogewinn schloss 4,3 Prozent über dem Vorjahr auf 242 Mio. Franken. Auch der Umsatz und das Betriebsergebnis lagen höher. 11.19 Uhr, Lausanne  Das Bundesgericht wäscht Ricardo Lumengo weiss: Der frühere Berner SP-Nationalrat hat keine Wahlfäl-

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Freitag, 10. Februar 2012

jetzt auch

pen Männer der Infanterie che Jobs zu erledigen, sondurchschnittlich fast 50 Ki- dern ihre männlichen Kollogramm an Ausrüstung legen. «Ich glaube, der Soldat mit sich. Damit müssen sie an der Front agil blei- in mir akzeptiert es nur ben und notfalls noch ei- schwer, dass bei Sturm auf nen verwundeten Kolle- den Feind eine Frau neben gen aufladen können. mir sein wird», sagte CapDiese schwergewichti- tain Scott A. Cuomo, ein gen Argumente schrecken Kommandant über 270 Madie GI Janes nicht ab. Im rines in Afghanistan, noch Gegenteil. «Viele Frauen im letzten Jahr. «Ich denke bei der ganverlassen den Militärdienst Frauen hoffen zen Sache frühzeitig, immer an auf mehr Jobs wenn sie realimeine Frau. sieren, dass es an der Front. Wäre das ein für sie nur eine Job für sie? kurze Karriereleiter gibt», Nein. Es ist mein Job, meisagt Anu Bhagwati, ehema- ne Frau zu beschützen.» liger Captain des Marine So viel Galanterie in EhCorps. «Und wer sind wir, ren – es ist gerade dieses dass wir diesen Frauen die Denken, das den im Militär Chance nicht geben, die gutausgebildeten Frauen Jobs zu machen, die sie ma- Mühe macht. Entsprechend chen wollen?» gehen ihnen die neuen Interessanterweise Richtlinien zu wenig weit. scheinen nicht die Frauen «Wir hoffen auf noch mehr Jobs an der Front», sagt ein Problem damit zu Ex-Captain Bhagwati.  haben, lebensgefährli-

Frauen an der Waffe In Israel schon lange Tradition.

Autos dürfen weder bellen noch summen

→NACHGEFRAGT Esther Girsberger (51) Publizistin

Wie umsichtig die EU-Bürokratie sich Zu leise Elektro-Autos sollen Geräusche machen. um neue Entwicklungen kümmert, ist einmal mehr belegt. Vorsorglich haben die Beamten in Brüssel verboten, dass Elektro-Autos wie Hunde bellen, Katzen miauen oder Bienchen summen dürfen, damit man sie hört. Dass sich die Stromvehikel verglichen mit Benzinern fast geräuschlos fortbewegen, ist ein Problem. Damit sich durch den zunehmenden Elektroverkehr nicht die Unfallgefahr erhöht, sollen sie künstliche Geräusche erzeugen, um auf sich aufmerksam zu machen. So viel ist auch den EU-Beamten klar. Ausdrücklich verboten werden jetzt: «Tierund Insektengeräusche», aber auch Melodien sowie Sirenen-, Hup- oder Glockengeräusche. Am besten – und völlig legal – wären demnach Motorengeräusche. Zum Beispiel jene eines getunten Porsche 911. map

«Wenn schon Militär, dann richtig!» In den USA dürfen Frauen neuerdings auch an die Front kämpfen gehen. Was halten Sie davon? Das macht durchaus Sinn. Wenn man Gleichstellung nicht nur auf dem Papier will, sollen Männer und Frauen auch Gleiches leisten. Das gehört zur Forderung nach Gleichberechtigung. Frauen sind schliesslich nicht weniger belastbar. Hätten Sie während Ihrer Militärzeit auch gerne dasselbe gemacht wie die Männer? Als ich damals im Frauendienst des Militärs war, durften Frauen noch keinen bewaffneten Dienst leisten. Hätte es das damals schon gegeben, hätte ich das gemacht. Nicht, weil ich es toll finde, eine Waffe in der Hand zu haben, sondern weil ich der Meinung bin: Wenn schon Militärdienst, dann mit allen Rechten und Pflichten! Wäre das etwas für die Schweiz? Das wäre zu theoretisch, da unsere Armee einen anderen Auftrag hat: Wir leisten ja beispielsweise keine bewaffneten Ausland-Einsätze.

Gestern Abend am TV um 19.20 Uhr:

Gottschalk knackt die Million Leider nach unten. Während bei der Premiere im Januar über vier Millionen Deutsche bei «Gottschalk Live» einschalteten, fiel die Quote gestern Abend erstmals unter eine Million auf 930 000 Zuschauer. «Thomas Gottschalk allein zu Haus», titelte die «Welt». Laut dem Branchendienst «meedia» hatte gestern keine ARD-Sendung zwischen 12.15 und 23.20 Uhr weniger Zuschauer. Sehr bitter.

Fotos: AFP Photo, AP, RDB, Peter Gerber, Breuel-Bild, ZVG

die Front

Neues aus Absurdistan

Unter Beobachtung Gottschalk im Studio.

→ TWEET DES TAGES Tenis-As @StanWawrinka ist wieder glücklich (siehe links):

schung begangen, als er Wahlzettel für Immigranten ausfüllte: Das Bundesgericht hat den Freispruch des bernischen Obergerichts bestätigt. Lumengo sagte heute, er fühle sich als «Opfer eines Komplotts», dem auch Mitglieder der SP angehörten. 12.30 Uhr, Zürich Das Schweizer Fernsehen ist

offiziell in den «Tatort»-Verbund von ARD und ORF aufgenommen und darf künftig zwei Folgen der Krimiserie pro Jahr produzieren. 13.11 Uhr, Bern Die Schweiz übernimmt 2014 zum zweiten Mal den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Beautiful day ... Folge uns auf Twitter: http://twitter.com/blickamabend

Top 3 Sieger der letzten Woche: 1. Super Bowl 2012 2. Luca Hänni 3. Madonna

Das US-Sporthighlight Schweizer «DSDS»-Kandidat M.I.A. stahl ihr die Show

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SCHWEIZ

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Autofahrer (25) rast in Bar-Besucher

Lambada-Wirt Sin Abbas (43)

Irrfahrer Sascha (25)

Das Ende der Irrfahrt Der Unfallort vor der Lambada-Bar.

«Der beste Pulverschnee überhaupt» «CHAMPAGNE POWDER» → Was

zurzeit in den Bergen liegt, bringt Gian Simmen ins Schwärmen.

E

inmalig: In den Schweizer Alpen liegt dank der sibirischen Temperaturen der vergangenen Wochen «Champagne Powder». Der besondere Pulverschnee lässt Freerider-Herzen höher schlagen. «Das hab ich in der Schweiz noch nie erlebt», schwärmt Gian Simmen. Der Snowboard-Olympiasieger kennt den Champagnerschnee sonst nur von Trips in die Rocky Mountains in Kanada oder den USA – dem Mekka für «Champagne Powder», einem sehr leichten und lockeren Schnee. Jürg Zogg von SF Meteo erklärt: «Diese Region ist nicht nur sehr hoch, sondern auch weit vom Meer entfernt, die Luft ist daher sehr kalt und sehr trocken. Der Schnee nimmt kaum Feuchtigkeit auf.»

In den Schweizer Bergen wird das Klima hingegen vom Atlantik bestimmt. Unser Schnee ist normalerweise feuchter als jener in den Rockies. Nicht so in diesen Tagen: Dank kalter Festland-Luft findet Gian Simmen nun in Laax GR, Arosa GR oder Meiringen BE echten «Champagne Powder». «Das ist schlicht der beste Pulverschnee, den man sich als Freerider wünschen kann», sagt Simmen. «Er ist äusserst angenehm zu fahren und stäubt extrem, wenn man eine Kurve zieht.» Wer jetzt Lust auf die besondere weisse Pracht bekommen hat, sollte sich beeilen. «Vielerorts ist der Schnee bereits zerfahren», berichtet Simmen. Auch die Temperaturen steigen wieder an. rrt

Im Einsatz Bald verteilen sie noch mehr Strafzettel.

Polizei will 4,1 Mio mehr einnehmen

Extrem leicht Schnee in den Rocky Mountains.

WUNSCHKONZERT → Die Kantonspolizei Luzern will in diesem Jahr 22 Prozent mehr Bussengelder einkassieren als 2011. Das entspräche Mehreinnahmen von 4,1 Mio. Franken. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen mehr Kontrollen durchgeführt werden. Andere polizeiliche Aufgaben sollen dadurch angeblich nicht leiden: «Die Bekämpfung der Kriminalität und die Prävention in diesem Bereich ist durch die intensiveren Verkehrskontrollen nicht tangiert», beteuert Kommandant Beat Hensler in der «Neuen Luzerner Zeitung». noo

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Freitag, 10. Februar 2012

IRRFAHRT → Schweizer (25) rast

in eine Personengruppe. Er tötet einen Mann (39). War es Absicht? melanie.gath @ringier.ch

A

n der Zürcher Langstrasse kommt es am Morgen zu einem tragischen Unglück. Es ist 5.30 Uhr, als ein goldfarbener Chrysler entgegen der Fahrtrichtung auf die Lambada-Bar an der Langstrasse zurast. Am Steuer sitzt Sascha, ein 25-jähriger Schweizer und Mitarbeiter der Elite-Bar, wie Blick am Abend weiss. Er lenkt das Fahrzeug in eine Personengruppe, kommt an der Wand des

Clubs zum Stehen. Einen 39-jährigen Schweizer reisst er in den Tod. Er stirbt vor Ort. Der Fahrer, drei weitere Männer und eine Frau im Alter zwischen 21 und 36 Jahren werden mittel bis schwer verletzt. Laut Mario Cortesi, Mediensprecher der Stadtpolizei Zürich, sind sie zurzeit nicht vernehmungsfähig. «Wir können nicht sagen, ob es gezielt, ein Unfall oder ein technischer Defekt war», sagt er zu Blick am Abend.

Der Inhaber der Lambada- – ob Alkohol, Drogen oder Bar, Sin Abbas (43), sagt: beides, weiss ich nicht.» «Ich hörte einen ohrenbeZum Glück sei er in eine täubenden Knall, es fühlte Verkehrstafel und den Absich an, als wären die fallkübel vor der Bar geHausmauern versetzt knallt, «sonst wäre er wohl worden. Meine Türsteher noch weitergefahren.» Abhaben mir erzählt, dass bas glaubt nicht, dass der sie ihn kommen sahen – in 25-Jährige mit Absicht in der falschen die Gruppe geFahrtrich«Ich hörte einen rast ist. tung. Plötz«Das ist lich habe er ohrenbetäuben- für mich undenkbar.» Gas gege- den Knall.» ben. Ich weiss Die Umnicht, ob er es in Panik ge- stände des Unfalls werden tan hat oder ob er die Peda- jetzt von Spezialisten des len verwechselt hat», sagt Unfalltechnischen Dienstes Abbas. 60 oder 70 Stunden- der Stadtpolizei Zürich, des kilometer soll er draufge- Forensischen Instituts Zühabt haben. rich und der StaatsanwaltDer Inhaber weiter: «Er schaft Zürich-Limmat abwirkte ziemlich verladen geklärt. 

Schotterblick von Jeannine Pilloud, Chefin Personenverkehr SBB

Eiskalt und störungsfrei – beinahe

→NACHGEFRAGT

«Als wäre eine Bombe explodiert» Herr Kilic, Sie waren in umittelbarer Nähe, als der Crash passierte. Was haben Sie beobachtet? Wir hörten die Leute schreien und weinen. Dann rannten wir sofort nach draussen. Dort lagen fünf Leute

am Boden. Alles war voller Blut. Schrecklich. Es war, als wäre eine Bombe explodiert. Was wissen Sie über den Fahrer? Die Leute erzählen, es sei der Chef der Bar Elite. Ob

das stimmt, weiss ich nicht. Er sei besoffen gewesen. Was haben Sie in diesem Moment gefühlt? Wir sind alle schockiert. So etwas haben wir noch nie gesehen. gux

Kemal Kilic, Zeuge Koch Bistro Pub Aladin

Vetternwirtscha im Asylwesen? Betrieb von Asylzentren, beauragt der Bund meistens die Firma ORS.

E

inige Migrationsbeauftragte vermuten eine Form von Vetternwirtschaft. Deshalb initiierte SVP-Nationalrat Heinz Brand einen Vorstoss. «Ich möchte erreichen, dass alle Anbieter eine reelle Chance auf eine Vergabe von Aufträgen erhalten», sagt er. Bei diesen Betreuungsaufträgen gehe es um hohe Beträge, die wiederkehrend ausgerichtet würden. Der Betrieb von Asylzentren ist ein Millionengeschäft. Firmen wie ORS helfen bei der Ersteinrichtung der Unterkünfte und stellen ein professionelles Betreuungsteam zusammen, das die Menschen in den Durchgangszentren begleitet, beschäftigt und integriert. Mitanbieter sind beispielsweise die Caritas oder die Firma ABS in Pratteln

BL. Während der Recherche zeigte sich, dass der Bund automatisch die Aufträge an ORS zu vergeben scheint. Und dies seit 1991. In einem Fall, bei einer temporären Asyl-Empfangsstelle in Pratteln, macht die Gemeinde Pratteln gegen-

über dem Bund Druck. «Wir erhielten den Zuschlag für den Betrieb der Empfangsstelle in Pratteln, weil die Gemeinde Pratteln ausdrücklich mit uns zusammenarbeiten wollte», erklärt Franziska Ramseyer, Geschäftsleiterin Asylwesen der Firma ABS. Offerten ans Bundesamt für Migration (BfM) wurden zwar gesichtet und für interessant befunden. Am Ende

setzte das BfM jedoch auf Altbewährtes. Warum keine Ausschreibungen? «Grund ist, dass sich die Zusammenarbeit mit der Firma ORS bewährt hatte. Eine Neuausschreibung dieser Dienstleistungen ist jedoch noch dieses Jahr vorgesehen», erklärt Joachim Gross vom BfM. Zudem sei man davon ausgegangen, dass es keine weiteren Anbieter gebe. kmu Betreuungsdienst Unterricht von Asylbewerbern.

Fotos: Toini Lindroos (2), ORS Service AG, RDB (2), iStockphoto, ZVG

MISSSTAND → Geht es um den

Bahnhof Bern, es ist frostig kalt. Heute erscheint erstmals das neu gestaltete Reisemagazin «Via». Ich bin zur Feier des Tages in der Unterführung und strecke das Magazin allen Vorbeieilenden entgegen. Sie strömen eingemummt an mir vorbei in Richtung Perron. Der Bahnverkehr läuft an diesem Abend trotz rekordhoher Minustemperaturen im ganzen Land störungsfrei. Dass das nicht selbstverständlich ist, weiss ich von Berichten der Bahnen aus ganz Europa. 360 zusätzliche Mitarbeitende stellen bei uns sicher, dass eingefrorene Weichen enteist, Salz gestreut und Schnee und Eiszapfen aus dem Weg geräumt sind. Ein harter Job, der sich aber lohnt, vor allem für unsere Kunden. Im neuen «Via» kann man nachlesen, wo es in der Schweiz tropisch warm ist. Schön wärs, denke ich nur, denn meine Füsse melden ‹Störung›, sie könnten eine Enteisung brauchen. Trotzdem: Es hat Spass gemacht, das neu gestaltete «Via» plus Schokolade zu verteilen, obwohl ich mir beim nächsten Mal etwas freundlichere Witterungsbedingungen aussuchen werde. Und ich habe nun grössten Respekt für den sympathischen Surprise-Verkäufer, der uns tagaus, tagein lachend sein Magazin entgegenstreckt. jeannine.pilloud@sbb.ch

P U B L I R E P O R TAG E

Sonnen-Weekends zu gewinnen

Rapelli lädt Familien ins Tessin ein! GewiSnieneeinn

auch eekend Rapelli-W eizer in der Schsw Sonnen tube.

Ab an die Sonne! Mit etwas Glück reisen Sie und Ihre Familie schon bald ins schöne Tessin: Rapelli sei Dank.

Packen Sie für sich und die Kinder schon mal die Koffer: Denn Rapelli, Garant für hochwertige Charcuterie und gastronomische Spezialitäten, lädt Schweizer Familien am 17. und 18. März 2012 in seinen Heimatkanton ein, ins schöne Tessin. Ein Wochenende lang dürfen sich diese im Süden erholen und dort zusammen Frühlingssonne tanken. In einem einmaligen Wettbewerb verlost Rapelli 40 Weekends. Daran können Familien mit höchstens zwei Kindern teilnehmen – die Gewinner werden ausgelost (siehe Kasten). Rapelli will mit seiner Aktion vor allem Vätern Danke sagen. Denn der Vatertag, den die Ticinesi am 19. März auch heuer ausgiebig feiern, wird in der Deutschschweiz kläglich vernachlässigt. Das will Rapelli ändern. Das Unternehmen pflegt seit 83 Jahren die Werte des Tessins und der Familie. Deshalb ist es den Verantwortlichen ein Anliegen, den Vater-

Rapelli – aus Liebe zum Tessin

Mitspielen: li /rapel w w w .blick.ch

Egal, ob Sie mit Ihren Liebsten wandern gehen oder auf einer Piazza die Sonne geniessen wollen: Am Rapelli-Weekend bleibt Ihnen dazu viel Zeit.

tag auch national bekannt zu machen. Was die Rapelli-Gewinner im Süden erwartet? Die An- und Rückreise in einem Sonderzug, eine Übernachtung in einem typischen Tessiner Hotel (inkl. Frühstück) und erholsamunvergessliche Stunden. Natürlich gehört Salami mit dazu.

Danke, Papi! Im Tessin wird der Vatertag am 19. März gross gefeiert. Daran will Rapelli mit seiner Aktion erinnern.

eröffnete Im Jahre 1929 eröff nete Mario Rapelli seine Metzgerei im Dörfchen Stabio, im südlichen Teil des Tessins. Mittlerweile gehört der Betrieb zu den führenden Fleischverarbeitungs-Unternehmen der Schweiz – mit topmodernen Produktionsanlagen und 400 Angestellten. Was die Philosophie der Firma bis heute prägt: die Liebe zum Tessin und das Bekenntnis zu dessen Traditionen. Die grosse Leidenschaft von Rapellis Charcuterie-Meister garantiert denn auch noch immer Wurstwaren der Spitzenklasse. Rapelli bietet heute eine einmalige Palette an Produkten an. Viele davon können mit Stolz als wahre kulinarische Meisterwerke bezeichnet werden. Sie präsentieren das Tessin von seiner schönsten Seite.

Anmerkung:

Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt, die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeitende der Ringier AG und Rapelli SA. Der Rechtsweg sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.

ALLES ZUM WETTBEWERB Wer darf mitmachen? Schweizer Familien (Eltern mit maximal zwei Kindern). Was gibts zu gewinnen? 40 Weekends im Tessin, am 17./18. März 2012 – inkl. An- und Abreise per Sonderzug sowie einer Übernachtung in einem Partner-Hotel mit Frühstück. Wo anmelden? Online: www.blick.ch/rapelli. Per E-Mail: marketing@rapelli.com. Oder per Postkarte: Rapelli, «Vatertag-Wettbewerb», Via Laveggio, 13, 6855 Stabio. Geben Sie die Namen, das Alter aller Familienmitglieder und Ihre vollständige Adresse an. Anmeldeschluss: 24. Februar 2012

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WIRTSCHAFT

Freitag, 10. Februar 2012

«Eine

betrügerische Person»

Präsentierte die Zahlen ZKB-Präsident Martin Scholl.

ZKB spricht über ihr US-Problem Aktenkundig Steve Jobs wurde vom FBI durchleuchtet.

GEHEIM → Das FBI hat eine Akte

über Steve Jobs veröffentlicht – der Inhalt ist nicht nur schmeichelha. thomas.benkö @ringier.ch

S

elbst Apple-Fans war die Story unbekannt: 1985 wollte ein Unbekannter mit einer Bombendrohung eine Million Dollar vom damaligen Apple-Chef Steve Jobs erpressen. Der Versuch schlug fehl. Zudem besass Jobs von 1988 bis 1990 eine Freiga-

be, um Dokumente der Stufe «top secret» einzusehen. Grund: Jobs Film-Firma Pixar bot dem US-Militär Software zur Bearbeitung von Satellitenfotos an. Diese und andere Geheimnisse kamen nun ans Licht, weil «The Wall Street Journal» die Herausgabe einer FBI-Akte über den vor vier Monaten verstorbenen

Apple-Gründer erwirkte. und narzisstisch ist, hat er Das FBI durchleuchtete weitreichende Visionen, Jobs, weil der damalige um seine Ziele zu erreiUS-Präsident George Bush chen.» senior Jobs in seinem Ex-  «Er nahm im College portrat wollte. Über 30 von Marihuana und LSD. Jobs’ Weggefährten wurden  «Er wandte sich indischen befragt. Hier die wichtigsten Religionen zu. Dies beeinAussagen: flusste sein Leben posi «Er ist eine «Er nahm in betrügerische tiv.» Die negaPerson, die der Schule LSD nicht immer und Hasch.» tiven Aussagen schadeehrlich ist und die Wahrheit verdreht, um ten Jobs nicht. Schliesslich ihre Ziele zu erreichen.» wurde er in den Exportrat  «Obwohl er oberflächlich berufen. 

SCHWARZGELD → Die Zürcher Kantonalbank hat mit den heutigen Geschäftszahlen auch Informationen zum Steuerkonflikt mit den USA und Schwarzgeld von US-Kunden offengelegt. Zwischen 2002 und 2010 gehörten bei der ZKB weniger als ein Prozent des verwalteten Vermögens US-Bürgern oder in den USA lebenden Schweizern. Das sind also bis zu 1,64 Milliarden Franken. Offen bleibt, wie viel davon Schwarzgeld ist. Zum Vergleich: Bei der Bank Wegelin sind es laut US-Staatsanwalt 1,2 Milliarden Franken Schwarzgeld. Letztes Jahr hat die ZKB einen Gewinn von 769 Millionen Franken erzielt, ein Plus von 5,6 Prozent. map

Mitarbeiter dazu, sich mit Doping-Mitteln aufzumöbeln.

T

estosteron ist ein gefragter Stoff an der Wall Street in dieser Zeit. Die Banker nehmen das Hormon, um die Stressfolgen zu mindern. Stress haben sie wegen schlechter Zahlen in der Branche und drohendem Job-Abbau. Und Stress führt dazu,

dass der Spiegel des Hormons Testosteron sinkt. Die direkte Folge: An der Wall Street blüht laut «Financial Times» der Markt für Testosteron. Die Kunden der Ärzte und Gesundheitszentren, die sich auf Hormontherapien spezialisiert haben, sind keine mus-

kelbepackten Fitness-Junkies. Es sind Banker und Trader. Mit Testosteron vollgepumpt hoffen sie, ihre Konkurrenten im Kampf um die Jobs ausschalten zu können. Er habe jetzt die Persönlichkeit eines Alpha-Männchens, lässt sich ein Kunde zitieren. map

Fotos: AP, Reuters, Keystone; ZVG

So angelt man sich Banker

Hormon-Rausch Testosteron an der Wall Street.

Tipps für Frauen, die sich einem Wall-StreetBanker in die Arme schmeissen wollen, hat die professionelle Partnervermittlerin Samantha Daniels parat. Die wichtigsten Empfehlungen: Unbedingt über seine Arbeit reden, wenn er zur Verabredung erscheint. Sich ein bisschen Know-how über den Finanzmarkt aneignen und wissen, ob gerade etwas Grosses abgeht. Kurze und süsse Geschichten auftischen. Sich nicht nerven, wenn er immer am Blackberry rumfingert. Und vor allem: sexy sein.

WWW.FERIENINITIATIVE-NEIN.CH

HORMONE → Der Stress in der Bankbranche treibt die

Ferieninitiative

So pumpen sich die Banker auf

NEIN

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«6 Wochen staatlich verord­ nete Ferien gefährden Arbeits­ plätze in der Schweiz.» Hans Hess Präsident Swissmem

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AUSLAND

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US-Behörden sagen «Ja» zu neuem AKW NUKLEAR → Erstmals seit 1978 wird in den USA der

Bau von neuen Atomreaktoren genehmigt. peter.pflugshaupt @ringier.ch

I

m bestehenden Atomkraftwerk Vogtle im Bundesstaat Georgia sollen zwei neue Reaktoren gebaut werden. Die Nukleare Regulierungskommission (NRC) hat den Bau am Donnerstag mit vier zu eins Stimmen erlaubt. Die beiden knapp 13 Milliarden Franken teuren Druckwasserreaktoren wurden grundsätzlich bereits im Dezember genehmigt. Gestern gab die letzte Behörde grünes Licht. Die Reaktoren könnten bereits 2016 oder 2017 in Betrieb genommen werden.

Während in Europa die verändert. Ausser bei GreAKW-Lobby seit Fukushima gory Jaczko. Der Vorsiteinen schweren Stand hat, zende der NRC stimmte und in Deutschland oder als Einziger gegen den der Schweiz der Atom-Aus- geplanten Neubau. «Ich stieg beschlossen wurde, kann die Ausstellung der Lisoll in den Vereinigten Staa- zenz nicht unterstützen, als ten eine «Atomare Renais- ob Fukushima niemals passance» eingesiert wäre», leitet werden. «Atomare sagte er. Letztmals Auch PräsiRenaissance» hatte die NRC dent Barack im Jahr 1978 Obama ge- in den USA. den Bau von hört zu den Befürwortern. Er argumen- Reaktoren genehmigt – ein tierte, mit einem Ausbau Jahr vor der Atomkatastroder Atomkraft lasse sich die phe bei Harrisburg. Dort Abhängigkeit von fossilen war bei einer teilweisen Brennstoffen verringern. Kernschmelze radioaktive Auch Fukushima hat an die- Strahlung ausgetreten (siesem Ansatz offenbar nichts he Kasten rechts). 

Knast für Anschlagspläne ISLAMISTEN → Sie wollten die Londoner Börse in

Passt zu allem Engländer essen HP Sauce auch zu Fish and Chips.

Briten greifen zur Braunen Sauce, statt zu Ketchup SAUCENKAMPF → In England gilt die uralte Frage: Rot oder Braun? Ketchup oder Braune Sauce? Es sind zwei Saucen mit Tradition. In den vergangenen Jahren führte auf der Liste der beliebtesten Saucen das Ketchup – rund 87 Prozent aller Briten haben eine Flasche im Kühlschrank stehen. Gemäss einer neuen Studie läuft nun aber die Braune Sauce dem Ketchup langsam den Rang ab. In den Jahren 2010 und 2011 hat sich ihr Umsatz um neun Prozent gesteigert, der Umsatz von Ketchup ging um zwei Prozent zurück. «Brown Sauce ist die Überraschung der Studie», sagt Marktforscherin Amy Lloyd zur «Daily Mail». Sie habe einen sehr würzigen, nicht so einen süssen Geschmack wie Ketchup, beschreiben Internet-User die Braune Sauce. Sie wird daher auch Ketchup für Erwachsene genannt. Essen kann man die Sauce zu allem – egal ob zum «English Breakfast», in einer Suppe oder zu Fish and Chips. kgq

Der Anführer Mohammed Chowdhury (21).

E

ine Gruppe von radikalen Islamisten plante vor Weihnachten 2010 Terroranschläge in London. Ziele waren unter anderem die Börse, die USBotschaft, Bürgermeister Boris Johnson und zwei Rabbiner. Weitere fünf Männer werden für das Sammeln von Spenden für terroristische Ausbildungslager in Pakistan und die Rekrutierung von Briten verantwortlich gemacht. Jetzt sprach ein Gericht die Männer um Anführer Mohammed Chowdhury

Plante mit Der 29-jährige Shah Rahman.

(21) schuldig. Es verurteilte sie zu fünf bis 16 Jahren Gefängnis. Weil sich die Angeklagten vor Gericht schuldig bekannt hatten und damit einen langwierigen und äusserst kostspieligen Prozess abkürzten, gewährte ihnen der Richter eine Strafreduktion von 20 Prozent. Für Anführer Chowdhury bedeutet dies, dass er bei guter Führung in weniger als sechs Jahren wieder auf freiem Fuss sein könnte. Die Verurteilten sind zwischen 20 und 30 Jahre

Ebenfalls verurteilt Abdul Miah (25).

alt und britische Staatsbürger. Teils haben sie pakistanische, teils bengalische Wurzeln. Kennengelernt haben sie sich über ihre Aktivitäten in islamistischen Gruppen. Die Männer flogen auf, nachdem der Geheimdienst zwei von ihnen unter anderem dabei beobachtet hatte, wie sie das Londoner Parlamentsgebäude und andere potenzielle Ziele ausspionierten. Die Gruppe hielt die Anschlagsziele auf einer handschriftlichen Liste fest. noo/SDA

Fotos: Southern Company, Inc, AP (2), AFP Photo, Thinkstock,

die Lu jagen. Jetzt kriegten die Männer die Quittung.

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Freitag, 10. Februar 2012

Bald zusätzliche Reaktoren Das AKW Vogtle in Georgia.

1979: Der GAU von Harrisburg

Homs – eine Stadt wird ausgelöscht DRAMA → Assads Armee geht

unbeirrt mit aller Härte gegen die Bevölkerung in Homs vor.

S Three Mile Island Das Unfall-AKW in Harrisburg.

Am 28. März 1979 führten im Atomkraftwerk Three Mile Island bei Harrsiburg (Pennsylvania, USA) Versagen von Maschinenteilen und Bedienungsfehler der Crew zum Ausfall der Reaktorkühlung. Es kam darauf im Block 2 zu einer partiellen Kernschmelze, bei der grosse Mengen radioaktiver Strahlung freigesetzt wurden. Zusammen mit Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011) gehört Harrisburg zu den bekanntesten Atomunfällen der Geschichte. Es soll nach dem Unfall im Umkreis einer Meile zahlreiche Anwohner gegeben haben, die nach dem Unfall krank wurden oder starben. Der Rückbau des zerstörten Reaktors kostete fast eine Milliarde Dollar. Ursprünglich war geplant, den Block 1, der nach der Katastrophe in Betrieb geblieben ist, in zwei Jahren vom Netz zu nehmen. Doch die Betriebsbewilligung wurde inzwischen bis ins Jahr 2034 verlängert.

eit sechs Tagen steht Homs, das Zentrum des syrischen Widerstandes, unter Dauerbeschuss der Armee. Ein Aktivist sagte gegenüber der Agentur AFP, «es regnet ununterbrochen Raketen». Allein gestern soll es in Homs mehr als 100 Tote gegeben haben. Und Hunderte von Verletzten. Trotz der brutalen Niederschlagung der Protestaktionen durch die Armee geben die Aktivisten nicht auf. Für heute riefen sie zu neuen Massendemonstrationen nach dem Freitagsgebet auf. Die Gewalt könnte weiter eskalieren: Inzwischen wird unter arabi-

schen Diplomaten diskutiert, die Aktivisten militärisch zu stärken und mit Waffen zu beliefern. Staatschef Baschar alAssad räumte eine Militäraktion ein, die sich gegen «terroristische Banden» gerichtet habe. Seine Gattin Asma Assad, deren Familie selbst aus Homs stammt, sagte gestern in einem Interview mit der BBC, sie stehe zu ihrem Mann. Als Reaktion darauf haben Unbekannte eine «offizielle» Homepage von Asma Assad eingerichtet. Der zynische Text beginnt mit: «Ich bin Asma Assad, die Frau eines bösartigen Kriegsverbrechers.» pp

Letztes Ultimatum an Griechenland FRIST → Bis zum kommenden Mittwoch muss Athen drei Bedingungen erfüllen. Ohne die werde kein grünes Licht für ein neues Rettungspaket gegeben, sagte Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker. 1. Das griechische Parlament muss am Sonntag die neuen Spargesetze verabschieden. 2. Die drei grossen Parteien müssen das Abkommen unterschreiben. 3. Eine weitere Finanzierungslücke von 325 Millionen Euro muss durch nachhaltige Reformen geschlossen werden. Juncker stellte klar, dass es «vor der Umsetzung keine Auszahlung gibt» – allerdings sei ein Beschluss bei einer weiteren Sitzung der Finanzminister am Mittwoch geplant, falls bis dahin alle Auflagen erfüllt seien. Für Griechenland drängt die Zeit, da Mitte März 14,5 Mrd. Euro Anleiheschulden getilgt werden müssen. Die Regierung und Parteichefs hatten nach langen Verhandlungen dem von EU und IWF geforderten Spar- und Reformprogramm zugestimmt. pp Anzeige

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Unter Druck Der Widerstand in Homs kämpft ums Überleben.

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ZÜRICH

www.blickamabend.ch

Countdown zum Seegfrörni-Weekend EIS → Katzensee und Rapperswiler

Hafen wurden heute freigegeben – beim Greifensee krachte es. dicke von 17 Zentimetern», schreibt das Polizeideparteür Familien mit Kin- ment. Da der Katzensee mit dern und Schliifschüenler wird dieses Wo- dem öffentlichen Verkehr chenende traumhaft: Im- nur schlecht zu erreichen mer mehr Seen in der Regi- ist und die Parkplätze knapp on sind so sind, bieten dick zugefro- Der Greifensee die VBZ einen ren, dass das zusätzlichen bleibt wegen Betreten erService an: laubt ist. Heu- Riss gesperrt. Am Wochente teilte die ende sind ab Stadtpolizei Zürich mit, den Bahnhöfen Affoltern dass auch der Katzensee ab und Regensdorf Extrabusse morgen freigegeben ist. im Einsatz. «Es werden «Aufgrund der tiefen grosse Gelenkbusse fahren, Temperaturen ist der See sodass es genügend Platz in den letzten Tagen voll- für alle Fahrgäste mit ihren ständig zugefroren. Mes- Rucksäcken und Schlittsungen ergaben eine Eis- schuhen hat», sagt VBZ-Geandrea.schmits @ringier.ch

F

bietsmanagerin Claudia Horn zu Blick am Abend. Zum ersten Mal seit 24 Jahren wird morgen auch der Hafen von Rapperswil zum Begehen freigegeben. Die Eisdecke beträgt 13 bis 15 Zentimeter. Mit grosser Hoffnung erwartet wurde das Verdikt zur Eisdicke auf dem Greifensee. Doch: «Der Greifensee bleibt gesperrt», sagt Christian Götz von der Stadtpolizei Uster heute Mittag. Zwar sei das Eis dick genug, doch es habe einen mehrere Meter breiten, mehrere Hundert Meter

Lust

langen Spannungsriss gegeben. Als das Bauamt der Stadt Uster bei den letzten Vorkehrungen mit einer Maschine die Holzpfähle zur Absperrung der betretbaren Eisfläche einschlagen wollte, brach das Eis auseinander. Bereits vor wenigen Tagen freigegeben wurden das Eisfeld auf dem Sihlsee, die Natureisbahn Hüsliriet in Bubikon, der Horgener Bergweiher, der Lützelsee in Hombrechtikon, der Glattparksee in Opfikon und der Winterthurer Schützenweiher. 

Teilweise wirds sogar sonnig Das Wetter spielt am Wochenende einigermassen mit: «Am Samstag schneit es zwischendurch ein wenig bei minus sechs bis acht Grad am Nachmittag. Am Sonntag ist es trocken und zum Teil sogar sonnig bei minus sechs Grad», sagt Bernd Konantz von Meteo Schweiz. as

80 Franken für eine weggeworfene Zigarette LITTERING → Noch wurden nicht viele Bussen

ausgesprochen – im Sommer wird das anders.

S Wird teuer Liegengelassener Abfall.

eit dem 1. Januar bestraft die Stadtpolizei Littering und öffentliches Urinieren mit einer Busse. Das neue Gesetz ist mit der Allgemeinen Polizeiverordnung der Stadt Zürich in Kraft getreten. Demnach kann auch eine achtlos weggeworfene Zigarette eine Busse von 80

Franken nach sich ziehen. Kann die Stapo schon eine Bilanz ziehen? «Da es sich um Ordnungsbussen handelt, führen wir keine Statistik», sagt Stadtpolizei-Sprecher Marco Cortesi zu Blick am Abend. Momentan sei es auch zu kalt, als dass Littering und öffentliches Uri-

nieren ein grosses Problem werden könnte. «Im Sommer sieht die Situation dann anders aus.» Ausserdem müsse die Polizei die betreffenden Personen in flagranti dabei erwischen, wie sie das Gesetz brechen. «Diese müssten dann schon sehr provokativ agieren.» as

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Freitag, 24. Februar 2012, 20.00 Hallenstadion Zürich Samstag, 25. Februar 2012, 20.00 Arena Genf

Montag, 27. Februar 2012, 19.30 Konzertsaal KKL Luzern Dienstag, 28. Februar 2012, 20.00 Kongresshaus Zürich

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Freitag, 2. März 2012, 19.00 Hallenstadion Zürich

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11

Freitag, 10. Februar 2012

Einkaufen ist billiger geworden STATISTIK → Die Preise in der

Stadt sind leicht gesunken. Teurer wurden aber Alkohol und Hotels.

G

Frust

Seit ein paar Tagen offen Der Horgener Bergweiher.

Riesen-Riss Das Eis auf dem Greifensee brach heute auf.

ute Nachrichten: In der Stadt Zürich sind die Preise innert einem Jahr leicht gesunken. Gemäss dem Index der Konsumentenpreise lagen sie im Januar 2012 um 0,6 Prozent tiefer als ein Jahr zuvor, wie Statistik Stadt Zürich heute mitteilte. Im Vergleich mit Dezember 2011 gingen die Preise um 0,2 Prozent zurück. Am meisten schlug der Mode-Ausverkauf zu Buche: Kleider und Schuhe waren im Januar um 10 Prozent günstiger als im Dezember. Ein Minus von 1,5 Prozent resultierte bei «Hausrat und laufende Haushaltsführung». Günstigere Preise für Pauschalreisen, Wintersportartikel, elektronische

Unterhaltungsgeräte, Bücher und dergleichen sorgten für einen Indexrückgang von 1 Prozent in der Hauptgruppe «Freizeit und Kultur». Gegenüber Januar 2011 wurde in diesem Bereich ein Preisrückgang von 4,1 Prozent registriert. Ein wenig teurer wurden Hotelübernachtungen und Mahlzeiten in Personalrestaurants, wogegen auswärts essen etwas günstiger wurde. In den Gruppen «Restaurants und Hotels», «Wohnen und Energie», «alkoholische Getränke und Tabak», «Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke», «Gesundheitspflege» sowie «Wohnen und Energie» wurden die Preise ebenfalls teurer. SDA

41-Jahre-Rekord für Felsenegg-Seilbahn

Perle des Sihltals Blick auf Adliswil.

OBSI → Mit 226 454 Fahrgästen hat die Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg (LAF) im vergangenen Jahr das zweitbeste Resultat ihrer Geschichte erzielt. Nur im Jahr 1971 beförderte die einzige konzessionierte Luftseilbahn im Kanton Zürich ein paar Passagiere mehr auf den Grat der Albiskette. Zum guten Jahresergebnis beigetragen haben die milden Temperaturen, viel Sonne und der seit Messbeginn im Jahre 1864 wärmste Frühling, wie die LAF heute mitteilte. SDA/bö

→ DAS GEHT IN ZÜRICH

→ James Gruntz

TOP Nicht

Fotos: Keystone (2), newspictures.ch, istockphoto, ZVG

verpasse n

Freitag, 20.30 Uhr, Moods, Schiaustr. 6 Wenn James Gruntz auf die Bühne tritt, bezaubert er das Publikum. Seine souligen Popsongs sind voller Sinnlichkeit, melancholisch, erdig, groovig, eingängig und schlicht.

→ Deathrope → Chris Liebing (D)

Samstag, 23 Uhr, Hive Club, Geroldstrasse 5 Der aus Giessen stammende Deutsche wird zusammen mit Guti (ARG/D) zum 6. Geburtstag des Hive Club eingeladen. Beide bespielen aktuell die Dancefloors der wichtigsten Clubs auf dem Planeten.

Freitag, 21 Uhr, Langstars, Langstrasse 120 Deathrope spielen den Sound des harten, ungerechten Wilden Westens, so wie aus einem Sergio Leone-Drehbuch: dreckig, rostig und ziemlich bitter.

Frau im Glück Schuhe sind günstiger.

Freitag, 10.2. Mit medialer Hilfe aus * der Depression Vortrag, 19 Uhr, Kongressund Kirchgemeindehaus, Liebestrasse 3, Winterthur Kuchenfabrick DJs Lubomir, Tonda, Techno, Minimal, 22 Uhr, Bar Rossi, Sihlhallenstr. 3 A Tribute to J Dilla DJs Suff Daddy (D), J. Sayne, Reezm, Hip-Hop, 23 Uhr, Exil, Hardstr. 245 Hertz Live: Midimal, DJs PowLow, Quinto Elemento, Electronic, 23 Uhr, Frieda’s Büxe, Friedaustrasse 23

Samstag, 11.2. Two Fingers Le * Rock, 19.30 Uhr, Werkhof, Bauma Herr Bitter Electronic, Punk, Pop, 21.30 Uhr, Helsinki, Geroldstrasse 35 Handlight DJs Jori Hulkkonen (FIN), Nik Frankenberg, Electronic, 22 Uhr, Salzhaus, Untere Vogelsangstr. 6, Winterthur Mono.Ton – Back to Back Aer Hours DJs Pig & Dan, Jesse Jay & Willi P, TonTon & I-Tee, Sonik, Techno, 23 Uhr, Loop 38, Albulastrasse 38

Veranstaltungen mit * wurden mit Einträge auf www.eventbooster.ch © Cinergy.ch

gebucht.

Pierre Bonnard, Le Cafテゥ (Detail), 1915, テ僕 auf Leinwand, 73 x 106,4 cm, Tate, Schenkung Sir Michael Sadler durch den Art Fund 1941, Foto: Tate, London 2011, ツゥ 2011, ProLitteris, Zテシrich

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Freitag, 10. Februar 2012

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HINTERGRUND

Vater, Mutter, wie ihr wisst, sammle ich alte Puppen und bin ein grosser Fan von Cher. Ich arbeite in der Parfümerieabteilung von Bloomingdales und mache eine Zusatzausbildung als Massagetherapeut. Ich besitze vier Glitterperücken, benutze in jedem zweiten Satz das Wort «fantastisch» und liebe Varietévorstellungen. Auf der Innenseite meines linken Knöchels trage ich ein Tattoo mit der Aufschrift «Ronald für immer». Das ist der, mit dem ich seit fünfeinhalb Jahren zusammenwohne. Oh, fast hätte ich es vergessen, ich trage heute Stöckelschuhe. Unterbrecht mich bitte, wenn ihr wisst, worauf ich hinaus will . . .

Unverfroren – aber lustig HUMOR →

Schmuckstücke aus der Feder der «New Yorker»-HausCartoonisten. andrea trueb @ringier.ch

W

Cartoons: Verlagsbuchhandlung Liebeskind

oche für Woche reichen die hauseigenen Cartoonisten des «New Yorker» ihre Entwürfe ein (insgesamt sind es jeweils etwa 500) – aber nur wenige werden angenommen

(pro Woche etwa 15). Die übrigen Werke sehen nie das Licht der Welt, obwohl sie immer noch zum Besten gehören, was es an Cartoons gibt. Der Cartoonist Matthew Diffee veröffentlicht selber regelmässig im «New Yorker» und hat nun die besten abgelehnten Arbeiten seiner Kolleginnen und Kollegen in einem Buch herausgebracht. «Humor und schlechter Geschmack sind keine fremden Bettgenossen, sondern vertraute Ehepartner, deren skrupellose Ma-

chenschaften uns erfreuen – wider besseren Wissens und entgegen aller moralischen Bedenken und politisch korrekter Ansichten», schreibt der für die Cartoons verantwortliche Redaktor Robert Mankoff in seinem Vorwort. Recht hat er.  Die besten Cartoons Die der New Yorker nie druckte. Von Matthew Diffee. Verlag Liebeskind

Gib mir das Sandwich, oder ich scheiss auf deine Eltern.

Und dort hinten sehen Sie das älteste Schiff der Flotte.

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World Press Photos

 Sanaa, Jemen Eine Frau hält am 15. Oktober einen verwundeten Verwandten in den Armen. Der Mann hat gegen Präsident Saleh protestiert. Fotograf: Samuel Aranda, Spanien, für die «New York Times».

2012  Dakar, Senegal Ein Model posiert am 9. Juli in einem Kleid der Designerin Yolande Mancini, die an der 9. Dakar Fashion Week teilnimmt. Fotograf: Vincent Boisot, Frankreich, für «Le Figaro Magazine».

 Natal, Südafrika Dieses weibliche Nashorn hat die Attacke von Wilderern überlebt, die ihr vier Monate zuvor mit einer Kettensäge das Horn abgetrennt hatten. Sein Pulver ist wertvoller als Gold. Fotograf: Brent Stirton, Südafrika, für «National Geographic», März 2011.

 Krywi Rig, Ukraine Maria ist Prostituierte. Sie braucht das Geld für Drogen und ihre neunjährige Tochter. Sie sagt, sie habe kein Aids. Fotograf: Brent Stirton, Südafrika, für «Kiev Independent».

Fotos: Samuel Aranda, Spain, for The New York Times, Vincent Boisot, France, Riva Press for Le Figaro Magazine, Brent Stirton, South Africa, Reportage by Getty Images for Kiev Independent, Brent Stirton, South Africa, Reportage by Getty Images for National Geographic magazine

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Freitag, 10. Februar 2012

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PEOPLE

→ HEUTE FEIERN

www.blickamabend.ch

Geteiltes Leid Arnie und Kollege Sly im Spitalbett.

Kool Savas 

Deutscher Rapper, («Das Urteil») wird 37 … Alexander Payne, US-Regisseur («The Descendants»), wird 51 … Laura Dern, US-Schauspielerin («Jurassic Park»), wird 45 … Emma Roberts, USSchauspielerin, wird 21 …

Smalltalk mit … … Christina Perri (24) Sängerin

«Ich bin ein totales Vampirmädchen» Erklären Sie uns ein paar Ihrer Tattoos? Ich habe etwa 45! Ein Twilight-Tattoo, eine italienische Flagge, weil ich Italienerin bin. Ein Gemälde von Michelangelo, meine Mom, mein Dad, ich. Und das Herz zeigt, dass ich es einmal verschlossen habe ... Verschlossen? Ja, da sagte ich: Ich date für 365 Tage niemanden mehr, habe es aber nur 100 geschafft. In diesen Tagen ging meine Karriere los! Als hätte mich das Universum dafür belohnt, dass ich mich mal auf etwas anderes konzentriere. Und jetzt? Gibt es da jemanden? Es gibt immer jemanden. Ich liebe die Liebe. Schon eine Idee fürs nächste Tattoo? Auf einer Weihnachtskarte steht: «Nothing is random», nichts ist Zufall. Das ist brillant! Sie haben den Titelsong für «Breaking Dawn» gesungen. Sind Sie der Werwolfoder Vampirtyp? Ich bin ein totales Vampirmädchen! Als

Ab zur Renova

ich erfahren habe, dass ich den Titelsong schreiben darf, war das millionenfach mehr, als ich mir erträumt hatte.

ABGENUTZT → Sylvester Stallone

Träumen wir weiter: Was machen Sie mit Ihrer ersten Million? Ich würde ein Haus für meine Eltern kaufen. Sie arbeiten jeden Tag so hart als Coiffeure und können es sich nicht leisten.

und Arnold Schwarzenegger lassen ihre Schultern überholen. esther.juers @ringier.ch

M

uskeln aus Stahl, knallharte Sprüche und für jedes noch so grosse Problem die passende, schlagkräftige Lösung. Arnold Schwarzenegger (64) und Kollege Sylvester Stallone (65) sind die VorzeigeActionhelden Hollywoods. Aber sie sind in die Jahre

Ihr neues Album heisst «Lovestrong». Was bedeutet das? Man handelt «lovestrong», wenn man weiter liebt, obwohl einem das Herz gebrochen wurde. So wie Ihres. Hat das mit Ihrer Blitzscheidung zu tun? Ich habe nicht mal Songs darüber! Viele Titel in dem Album sind traurig, weil ich in L.A. von meiner Familie getrennt war. Ich habe jeden Tag geweint.

Wo sind Sie in zehn Jahren? Keine Ahnung. Ich ging kürzlich nach Italien, um meine Seele zu finden. Dort habe ich Verwandte in 16 Städten! Und auf einmal wollte ich Farmerin werChristina Perri Liebt immer weiter. den (lacht). Christina Perri, «Lovestrong», im Handel.

Klum quält sich durch Fotos: WENN, Dukas, Christian Lanz, Geri Born, Reuters, Keystone, ZVG

katharina.rilling @ringier.ch

Actionhelden

GEZEICHNET → Breites Lächeln, beste Laune und immer einen Spruch auf den Lippen! So zeigte sich Strahlefrau Heidi Klum (38) stets auf den roten Teppichen der Welt. Doch nach der Trennung von Noch-Ehemann Seal (48) hat «Everybody’s Darling» nun anscheinend Sendepause. Müde und mit gequältem Lächeln präsentierte sich Klum bei ihrem ersten Auftritt nach dem Liebes-Aus auf der «amfAR»-Gala in New York. Es strahlte nur der Ehering am Finger der vierfachen Mutter. jut

gekommen. Nun liegen Arnie und Sly gut gelaunt mit bandagierter Schulter, Infusion im Hals und Patientenbändchen am Handgelenk im Spitalbett. Eine Szene aus dem gemeinsamen Kinostreifen «The Expendables 2»? Weit gefehlt! Die Helden von damals sind etwas eingerostet.

Nicht so gut drauf Heidi Klum.

Nicht so allerdings ihr Humor. Auf seiner Twitter-Seite lieferte Schwarzenegger für den Spital-Schnappschuss deshalb auch umgehend die passende Erklärung: «Nach all der Action, den Stunts und der körperlichen Misshandlung während der Dreharbeiten zu ‹The Expendables 2› und ���The Last Stand› war es an der Zeit, meine Schulter mal etwas auf Vordermann zu bringen.» Und da geteiltes Leid halbes Leid ist, gesellte sich

17

Freitag, 10. Februar 2012

«Geht ‹Wetten, dass ..?› weiter?»

→ PEOPLE

NEWS

NACHFOLGE → Sven Epiney als

neuer Thomas Gottschalk? Was der TV-Moderator dazu meint.

M Beim Dreh Schwarzenegger und Stallone am Set von «The Expendables 2» vergangenen Oktober.

tion! kurzerhand Busenfreund Seite von Sly zu sehen ist. In Sylvester Stallone dazu. dem Streifen wird Stallone «Seht mal, wer zufälliger- die Rolle des Sicherheitsexweise nach mir mit seiner perten Ray Breslin, der aus Schulter-Operation dran einem von ihm selbst entworfenen Geist. Wir sind für weitere «Bereit für die fängnis flieAction bereit hen muss, besetzen. Arnie – wenn wir Action im Film ‹The Tomb› ‹The Tomb›.» spielt einen drehen», posHäftling. Die tete Schwarzenegger unter Dreharbeiten sollen im das gemeinsame Foto. Frühjahr beginnen. Wenn Mit seinem Twitter-Ein- die Reparatur des Terminatrag bestätigt der Star auch tors und seinem Kumpel die Gerüchte, dass er in Rambo erfolgreich verlau«The Tomb» wieder an der fen ist. 

ichelle Hunziker (35) weg, Thomas Gottschalk (61) weg. Wird «Wetten, dass ..?» nun ein Fall für Sven Epiney (40)? Er könnte es, meint Kurt Felix. Als Teil eines DreierTeams aus den beteiligten Ländern. Epiney selbst gibt sich bedeckt, möchte sich lieber nicht dazu äussern, ob ihn die grösste TV-Show Europas reizen würde. Das war nicht immer so. Am Schweizer Fernsehpreis im letzten Jahr in der Zürcher Maag Halle plauderte der SFStar munter über «Wetten, dass ..?»: «Geht die Sendung überhaupt noch weiter nach 25 Jahren?», witzelte der TV-Liebling damals gegenüber Blick am Abend. «Vielleicht wäre es der Moment, etwas Neues zu erfinden.» Er hätte sich darüber noch nie Gedanken gemacht, meinte Sven Epiney über einen allfälligen Moderationsjob: «Aber wenn ein solches Angebot käme,

würde ich mir sicher eine Nacht lang den Kopf darüber zerbrechen.» Und mit typischer Schweizer Bescheidenheit fügte Sven Epiney an: «Aber ich glaube nicht, dass mich jemand fragt.» mas/zeb Bescheiden Sven Epiney.

Sir McCartney kommt ZÜRICH → Beatle Paul McCartney (69) ist «On The Run». Und diese Tournee führt die Musiklegende auch nach Zürich. Am Montag, 26. März, spielt der soeben mit einem Stern auf dem «Walk of Fame» geehrte Bassist im Hallenstadion Zürich. Der Vorverkauf für das Konzert-Highlight startet am Dienstag, 14. Februar, um 8 Uhr. www.ticketcorner.ch.

Naomi Watts spielt Lady Di LONDON → Jetzt ist raus, wer die verstorbene Prinzessin Diana († 36) spielt: Hollywood-Star Naomi Watts (43). «Es ist eine grosse Ehre für mich», so Watts. «Prinzessin Diana wurde überall auf der Welt geliebt und ich will mich der Herausforderung stellen, sie auf der Kinoleinwand zu präsentieren.» Der Film mit Regisseur Oliver Hirschbiegel beschäftigt sich mit den letzten zwei Lebensjahren Dianas.

Vom «Elite-Escort» zum Elite-Model

HOLA → In New York ist Xenia von

der Sexseite verschwunden. Und in Spanien gerade heiss begehrt.

D

ie Escort-Vermittlungsagentur «Fantasy Allures» hat das geklaute Bild von Xenia Tchoumitcheva (22) von ihrer Homepage entfernt, wie «Blick. ch» gestern berichtete. Im Big Apple läufts für die schöne Schweizerin also wieder rund. Und in Spanien sowieso. Xenia Tchoumitcheva ist neu bei «Elite» in Barcelona unter

Vertrag. «Wir sind glücklich und stolz, das ‹Rennen› um Xenia gewonnen zu haben», heisst es bei der renommierten ModelAgentur. Rennen? Spanien? Da war doch noch was mit Formel-1-Star Fernando Alonso (30). Xenia dazu: «Ich kann nicht mehr sagen, als dass ich ein glückliches Privatleben führe.» zeb

Alles wieder gut Bei Xenia Tchoumitcheva.

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Freitag, 10. Februar 2012

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PEOPLE

Sie schwärmt von Ryans Künsten DISKRET → Sie sind ein schönes Paar. Jetzt redet

Eva Mendes erstmals über Freund Ryan Gosling (31). katharina.rilling @ringier.ch

D

och richtig gerne spricht Eva Mendes

Fotos: Dukas, ZVG

Schwer verliebt Aber Eva Mendes und Ryan Gosling reden nicht über ihr Privatleben.

Höhenflüge Mendes nennt Gosling als Filmpartner einen Traum.

(37) nicht über ihren den Schauspieler daten beFreund und Kollegen. Zum reits seit einem halben Jahr. ersten Mal tut sie es doch. Das Paar lernte sich am Set In der amerikanischen «Ma- des Krimis «The Place Beyrie Claire» nennt sie ihren ond the Pines» kennen. Liebsten einen «Traum». Eine Andeutung auf PriAber Mendes spricht dort vates machte die Schaunicht etwa von Goslings spielerin aber doch: «Ich zärtlicher Seisage Mädte. Privates «Er ist ein chen, dass sie Dinge, die sie wird mal wieder ausge- traumhaer jetzt nicht möCo-Star.» klammert: gen, lieben «Ich fühle werden, wenn mich unwohl, darüber zu sie erwachsen sind.» reden. Es ist zu persönMit 13 wurde die Schölich.» Lediglich von der be- ne wegen ihrer Hasenzähne ruflichen Zusammenarbeit gehänselt und ihr Muttermit ihrem Liebsten mal habe ihr lange Probleschwärmte sie. «Er ist ein me bereitet. Diese Schöntraumhafter Co-Star. Ich heitsfehler seien jedoch der habe mich kreativ noch nie Grund, «warum andere so erfüllt gefühlt.» Die bei- Menschen dich lieben.» 

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er l ebe de n be gi nn der s ag a er s tm a l s i n 3d

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SPORT

www.blickamabend.ch MILLIONEN →

Bringt viel Geld Xherdan Shaqiri.

Beim Transfer von Xherdan Shaqiri (20) zu den Bayern verdienen viele Parteien mit. Von Andreas Böni und Benny Epstein

Verdient mit Berater und Bruder Erdin.

S

haqiris Transfer kostet die Bayern rund 15 Millionen Franken. Doch wer kassiert eigentlich diese

So wars beim FCB Shaq mit FCB-Präsi Heusler, FCB-Sportkoordinator Heitz und Berater Urscheler (v. l.).

Wer beim Shaqiri-Deal

alles kassiert Heisser Anblick für die Nati-Spieler

Axpo Super League 20. Runde Samstag, 11. Februar Lausanne – Basel Thun – Luzern

TC 15.30 TC 17.45

Sporttip-Quoten Tipp 1 Tipp X Tipp 2 5.30 3.30 1.30 2.20 2.90 2.30

Sonntag, 12. Februar Sion – YB Zürich – GC

TC 16.00 TC 16.00

2.10 1.70

2.90 2.90

2.40 3.10

EISHOCKEY → Die Schweizer Eishockeynati spielt dieses Wochenende beim Belarus-Cup in Minsk (Weissrussland). In den Katakomben der Minsk-Arena sorgen die Cheerleader für Aufsehen. Beim Gang aufs Eis fürs Training begegnen die NatiSpieler den heissen Girls in ihren kurzen Röcken. Klar, dass da auch Andres Ambühl, Damien Brunner, Roman Wick und Mathias Seger hingucken und ihre Köpfe nach den Cheerleader abdrehen. ar

1. Basel

19

11

6

2

38:17

39

2. Luzern

19

9

5

5

26:16

32

3. YB

19

8

6

5

29:18

30

4. Thun

19

7

5

7

22:21

26

5. Servette

19

7

3

9

26:32

24

6. Zürich

19

6

4

9

27:27

22

7. GC

19

6

1

12

19:37

19

8. Lausanne

18

3

2

13

16:44

11

9. Sion*

19

9

5

5

26:17

–4

18

7

5

6

22:22

26

10. Xamax**

* FC Sion mit Abzug von 36 Punkten ** Xamax wurde die Lizenz entzogen und steht als Absteiger fest

Jetzt wetten, mitfiebern und gewinnen am Kiosk oder auf www.sporttip.ch

Fotos: freshfocus (2), Benjamin Soland, Keystone (2), ZVG

Rangliste

Nati-Cracks Girls verdrehen ihnen den Kopf in Weissrussland.

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ZUSATZ SHOW OSSER R WEGEN G AGE! R F H C A N

Samstag, 9. Juni 2012 15.00 und 20.00 Hallenstadion Zürich

BELIEVE

www.goodnews.ch

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Freitag, 10. Februar 2012

Millionen? Ein Transfer in dieser Grössenordnung ist auch ein tage- und wochenlanges Gefeilsche um Geld. Klar ist: Von der geschätzten Transfersumme von 15 Millionen Franken erhält Shaqiris aktueller Klub, der FC Basel, den Löwenanteil. Zwischen 80 und 90 Prozent bleiben beim Klub hängen. Und der Stammverein, bei dem Klein-Shaqiri die ersten fussballerischen Gehversuche gemacht hat? Im Fall von Shaqiri geht der SV Augst leer aus. Weil «Shaq» bereits als Zehnjähriger zum FCB kam. Aber dem SV Augst bleibt der Stolz auf seinen berühmtesten Sohn. Präsident Bruno Resenterra sagt: «Xherdan kommt immer wieder gerne zu uns zurück. Ich schätze seinen Charakter sehr, weil er nicht vergisst, woher er kommt.» Üblich ist bei einem solchen Transfer auch ein «Handgeld» für den Spieler, das als Beteiligung bei

Transfers vor Ablauf des Transfer von FCZ-Mehmedi Vertrags definiert ist. Und gelungen. Auch er ist nicht dann gibt es noch die Spie- mehr aktueller Berater. Aber lerberater und Vermittler. auch für Schmid war jetzt Im Fall von Shaqiri hat den der Mehmedi-Transfer zu Deal der Deutsche Wolf- Dynamo Kiew ein Top-Gegang Vöge abgewickelt. Er schäft. Weil er sich früh gehat in Deutschland ein her- wisse Rechte gesichert hat. vorragendes BeziehungsPS: Xherdan Shaqiris netz. Bei der Vertragsunter- Ex-Trainer Thorsten Fink zeichnung in München wa- riet dem zukünftigen Bayren auch Berater Arber ern-Spieler, an seiner Fitness zu arbeiSakiri und Erten und drei din Shaqiri mit dabei. Der Üblich ist auch bis vier Kilo Bruder von ein Handgeld abzunehmen, Xherdan arum in der beitet für für den Spieler. Bundesliga zu Vöge. bestehen Und: Auch der frühere (Blick am Abend berichteShaqiri-Berater Max Ur- te). Shaqiri sieht es aber scheler dürfte partizipie- ganz anders und schlägt zuren. «Mischler-Max» hat rück. An die Adresse des sich schon vor Jahren beim heutigen HSV-Coachs Fink blutjungen Shaqiri gewisse sagt der 20-Jährige: Rechte gesichert. «Kein «Thorsten Fink hat andeKommentar», heisst es auf re Sorgen, als mich anzuAnfrage beim Büro Ursche- schauen. Er soll schauen, ler. Man reibt sich die Hän- dass er mit Hamburg da de und freut sich am unten rauskommt!» Der Lotto-Sechser. Ein solcher HSV liegt nur auf Platz Coup ist jüngst auch Ver- zwölf, fünf Punkte vor eimittler Marcel Schmid beim nem Abstiegsplatz. 

Streckenabschnitte Toboggan Accola Valley Babya yama Estonian tube Small pan

Männerabfahrt Sotschi Start 2045 m ü. M.

→ AUS GROSSVATERS ALBUM

1992 Dimitri Sturdza (Trainer), Marc Rosset und Jakob Hlasek (v.l.)

Als die Schweiz im Final die USA herausforderte Zum vierten Mal stehen sich dieses Wochenende die Schweiz und die USA im Davis Cup gegenüber. Legendär bleibt das erste Duell 1992. Im Final unterlagen Jakob Hlasek und

Russis jüngstes Baby heisst Rosa

SOTSCHI → Bernhard Russi ist vor

Debüt seiner Olympiapiste nervös.

V

al d’Isère, Kvitfjell, Sestriere, Nagano, Beaver Creek – überall auf der Welt hat Bernhard Russi (63) schon Abfahrtspisten geschaffen. Sein jüngstes Baby heisst jetzt Rosa Khutor. Dort, 50 km nördlich von Sotschi, entstand in den vergangenen sechs Jahren das Alpin-Zentrum für die Olympischen Spiele 2014. «Ich musste hier zum ersten Mal abso-

Russian trampoline Big pan

Bear's brow Lake jump

Deer jump

Gesamtlänge 3495 m Höhendifferenz 1075 m Olympia-Piste Maximales 84% So sieht RussisGefälle Werk aus. Durchschnittl. Gefälle 31%

Marc Rosset in Fort Worth mit 1:3. Rosset gelang im zweiten Einzel gegen Jim Courier ein Sieg über fünf Sätze. Dennoch jubelten am Ende Agassi, Courier, McEnroe und Sampras.

Ziel 970 m ü. M.

Fachsimpeln Russi (r.) mit dem Schweizer ChefTrainer Osi Inglin.

lut bei null anfangen», sagt der Abfahrts-Olympiasieger von 1972. Mehr als zwanzig Mal war der Urner in den letzten Jahren in Russland. Für die BaggerArbeit an den Steilhängen holte Russi sogar Paul Accola ins Boot. Morgen steigt nun das erste Rennen auf der Rosa Khutor (9.00 Uhr, SF zwei, live). Wie ist es Russi zumute – auch nach der Pistenkritik von US-Star Bode Miller? «Ganz ehrlich: Ich war noch nie so aufgeregt. Vor allem bei den Sprüngen wird es spannend zu sehen, wie die besten Fahrer sie bei vollem Speed meistern.» Beim Abschlusstraining heute Morgen überzeugte Beat Feuz mit der zweibesten Zeit hinter dem Österreicher Georg Streitberger. Didier Cuche belegte Platz sieben. Nicht starten wird morgen Marc Gisin (Rückenschmerzen). og/rib

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Falls auch Sie von einem Leben ohne Brille oder Linsen träumen, haben wir für Sie eine gute Nachricht. Schon bald können Sie mit scharfem Blick Sport treiben, in den Ausgang oder auf Reisen gehen. Denn die Vedis Augenlaser Zentren, die Schweizer Marktführer auf dem Gebiet der medizinischen Laser-Sehkorrekturen, verlosen in einem einzigartigen Wettbewerb drei Augenlaserkorrekturen im Wert von jeweils bis zu 7000 Franken. Sie können sich jetzt online um die SuperPreise bewerben: Füllen Sie bis 16. Februar auf www.vedis.ch/augenlaser das vorgegebene Formular aus (Angaben werden vertraulich behandelt). Beschreiben Sie kurz und möglichst humorvoll, weshalb Sie von einem Leben ohne Sehhilfe träumen. Jeder Teilnehmer

wird nach der Anmeldung zum kostenlosen und unverbindlichen Kurzcheck in eines der Vedis-Zentren gebeten – und danach allenfalls zur Voruntersuchung. Falls Sie sich generell über Sehschwächen und moderne Korrekturmethoden informieren wollen: Auf www.vedis.ch finden Sie dazu alle Angaben. Die Vedis-Jury wählt unter den Teilnehmern drei Gewinner aus – diese gewinnen ein Sehkorrektur-Paket im Wert von jeweils bis zu 7000 Franken. Alle anderen Teilnehmer erhalten den unverbindlichen Kurzcheck sowie, falls Sie sich für eine Sehkorrektur entscheiden, die Voruntersuchung im Wert von 420 Franken kostenlos. Vedis Holding AG, Louis-Giroud-Strasse 20, 4600 Olten. Standorte: Bern, Olten, Winterthur, Zürich und Zug.

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Die Vedis Augenlaser Zentren gehören mit jährlich Tausenden von Operationen im Bereich der Augenchirurgie zu den grössten und führenden Institutionen des Landes. Die Gruppe ist in Bern, Olten, Winterthur, Zürich und Zug vertreten. Selbstredend kommen in den Vedis Augenlaser Zentren nur hochpräzise Technologien zum Einsatz – umfassende Beratung, grösstmögliche Sicherheit der Interessenten und massgeschneiderte Lösungen sind Basis der Vedis-Philosophie.

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→ UHR DES TAGES Diese Uhr will betatscht werden! Wer nämlich bei der Swatch Touch Zeit, Datum oder Stoppuhr stellen will, der kann das durch die Tastfläche auf dem Display machen. Die Uhr gibt es neben Türkis auch in Pink, Weiss, Purpur und Schwarz.

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Zurück in die Zukun

Küchenaccessoires im Retro-Look sind bewährt und formschön. Sechs Helfer, die jeden Kochmuffel in einen Haushalts-Gott verwandelt.

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A

b in den Schrank und auf Nimmerwiedersehen: Wer Mixer und Co. verstaut, wird das Gerät

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Fotos: Getty Images, Paul Seewer, ZVG

4 Luxuriös Kühlschrank von bosch-home.ch für zirka 4000 Fr.

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Klassisch Toaster von Jura, der auch kein Problem mit dickeren Brotscheiben hat. Bei Manor für 90 Fr.

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Altbewährt Passiergerät «Flotte Lotte» gehört in jede gute Küche. Bei grueter-suter.ch für 129 Fr.

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Stark Mit dem Blender von KitchenAid lässt sich Eis zerkleinern und Gemüse pürieren. Bei sibler.ch für 379 Fr.

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kaum benützen. Soll es zum Einsatz kommen, muss das Teil nämlich nicht nur funktionieren, es soll auch gut aussehen. Gewünschter Nebeneffekt: Eine topgestylte Küche, die sich zeigen lässt. «Jeder beeindruckt gerne seine Gäste. Im Moment vor allem mit Retro-Designs aus den Dreissigern bis zu den Sechzigern», sagt Marlies Haab, Inhaberin vom Haushaltsfachgeschäft Grüter Sutter in Luzern. Ein Grund mehr für die schönen Küchenhelfer: Viele Küchen sind heute offen und Teil des Wohnbereichs. Das macht die Wahl des Toasters fast so wichtig wie die der neuen Lederliege. 

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MODE/BEAUTY

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Fashionweeks – We New York 9. bis 16. Februar Generation Multi-Kulti Klassiker: DKNY, Calvin Klein, Ralph Lauren, Tommy Hilfiger, Marc Jacobs und Diane von Furstenberg.

Alexander Wang

Highlights: Dazu gehören besonders die Kollektionen von Alexander Wang. Winter 2011/12 versah er Smoking-Jacketts mit Puffärmeln und Anzughosen mit Sportswear-Elementen. Niemand mixt so unverschämt Highfashion und sportliche Funktionskleidung wie er. Diesen Sommer ist es der Biker-Chic mit dunklen Laser-cut Netzjacken. Was kommt wohl jetzt? Ebenso gespannt sind wir auf die Kollektionen von Phillip Lim, Derek Lam, Rodarte, Thakoon und Victoria Beckham.

Derek Lam Modell aus der aktuellen Sommerkollektion.

London 17. bis 22. Februar Das Kreativlabor der Szene

Klassiker: Die Londoner Fashionweek hat grosse Namen vorzuweisen: Burberry Prorsum, Paul Smith und Matthew Williamson zeigen ihre Entwürfe in der britischen Hauptstadt. Highlights: Peter Pilotto, Mary Katrantzou und House of Holland. Neonfarben und Metallic in Mint hat Christopher Kane für diesen Sommer vorgesehen. Der schottische Designer wird auch für kommenden Winter spezielle Kombis auf Lager haben – so hoffen wir! House of HollandSommerkollektion 2012.

Neu: Stella McCartney zeigt erstmals ihre «Capsule Collection», und das in der britischen Hauptstadt. Ihre Hauptkollektion präsentiert sie dennoch wie gewohnt in Paris. Auch zum ersten Mal vertreten ist McQ, die Zweitlinie von Alexander McQueen, Belstaff und Moschino Cheap & Chic.

Mailand 22. bis 28. Februar Die Populärsten Klassiker: Sind Gucci, Bottega Veneta, Marni, Dolce & Gabbana, Emilio Pucci, Jil Sander, Trussardi und Giorgio Armani. Letzterer zeigte vergangenen Winter samtene Teile, die sich bis jetzt im breiten Markt noch nicht durchgesetzt haben. Aber wer weiss – vielleicht klappts beim zweiten Anlauf.

Miuccia Prada

Highlights: Womit wird uns wohl Miuccia Prada überraschen? Winter 2011/12 setzte die Designerin auf Python, Pailletten und Mustermix. Diesen Sommer werden ihre schwingenden Röcke und die Cadillac-Motive auf den Lederjupes für Furore sorgen. Bezaubernd und einzigartig! Das kurbelt die Erwartungen in die Höhe.

Trussardi Das italienische Modehaus begeistert seit 1911 mit seinem Gespür für Qualität und Eleganz.

Stella McCartney

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→ BEAUTYNEWS

r, wann, wo läu

Mit Shea Butter NÄHREND → Die Louis Widmer Tagescreme «Hydro Active» ist eine Tagespflege für trockene Haut. Die Wirkstoffkombination aus Vitamin C, Shea Butter und Creatin soll die Haut nähren und Falten reduzieren.

PRÊT-À-PORTER → Gestern wurden die ersten

In Drogerien und Apotheken, 50 ml für 27 Franken.

Herbst-/Winter-Kreationen in New York präsentiert. Nächste Woche ziehen Londons Laufstege alle Blicke auf sich. Danach folgt Mailand, und zum Schluss das Highlight: Paris. Während sich früher nur Moderedaktorinnen aus erster Hand informieren konnten, sitzen heute auch Sie dank Bloggern und Liveübertragung in der ersten Reihe.

Mit Haselnussöl INTENSIV → «Hydration Intense» von Kibio versorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Die Tagescreme setzt auf die schützenden Eigenschaften der Hyluronsäure und die pflegende Wirkung von biologischem Haselnussöl. Im Fachhandel, 50 ml für 36 Franken.

Mit Vitamin A REICHHALTIG → Die «Karité» Pflegelinie von L’Occitane stärkt dank den Schutz- und Feuchtigkeitseigenschaften der Karité Butter die Haut. Sie ist reich an Vitamin A und E sowie an Fettsäuren und schützt die Haut optimal vor dem Austrocknen.

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Paris 28. Februar bis 7. März

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Die Fashion-Elite Klassiker: Paris ist und bleibt die Fashionmetropole. Sie ist auch das Zuhause der Haute Couture. Grosse Modehäuser wie Christian Dior (weiterhin ohne Chefdesigner), Valentino, Yves Saint Laurent, Lanvin, Givenchy, Balenciaga und Balmain zeigen hier ihre Kollektionen. Auch neuere etablierte Labels wie Chloé, Stella McCartney, Dries van Noten, Isabel Marant und Kenzo laufen in Paris. Highlights: Erwarten wir von Chanel und Louis Vuitton. Ob sie nach ihren romantischen und verspielten Sommerkollektionen mit zarten Tönen, Chiffon, Seide und Volants zurück zu Schwarz, Leder und dicken Tweetstoffen kehren? Mal sehen. Ausnahme: Phoebe Philo, erwartet ihr drittes Kind im April. Die Designerin zeigt die Herbst-/ Winter-Kollektion von Céline nicht wie gewohnt auf dem Laufsteg, sondern in einem kleineren, privaten Rahmen.

Zeig mal her

Phoebe Philo für Céline

6.95 Fr. Chanel Beispiel aus der Sommerkollektion 2012.

 nowfashion.com (live)  style.com  vogue.com  fashionweekdaily.com

 fashionista.com  fashionologie.com  vogue.co.uk  elle.com

 sistyle-blog.ch  nymag.com/daily/

fashion  vogue.fr

Fotos: AFP (2), Keystone (2), Getty Images (3), ZVG

Im Netz sitzen alle in der ersten Reihe:

Schal für die kalten Tage.

Vanessa (18) hat eingekau … … einen grauen Schal. Ich war auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk. Bei Tally Weijl hab ich dann diesen Schal entdeckt. Mein Freund wird sich sicher darüber freuen. Er hat nur ganz dünne Schals und keinen richtig warmen für diese kalten Temperaturen. Da er ganz schlicht ist, kann er ihn super zu seinem Wintermantel kombinieren.

TV AB 16 UHR

→ SF 1

→ SF 2

→ ARD

16:10 Lüthi und Blanc 17:40 Telesguard 18:00 Tagesschau 18:10 Meteo 18:15 5 gegen 5 18:40 Glanz & Gloria 19:00 Schweiz aktuell 19:25 Börse 19:30 Tagesschau 19:55 Meteo

12:35 Tennis: Davis Cup 1. Runde, Schweiz – USA, Wawrinka – Fish, Federer – Isner 18:05 Best Friends 18:35 Die Simpsons – Die Fahrt zur Hölle u.a. 19:30 Two and a Half Men

16:00 Tagesschau 16:10 Das Waisenhaus für wilde Tiere 17:00 Tagesschau 17:15 Brisant 17:50 Verbotene Liebe 18:30 Drei bei Kai 19:45 Wissen vor 8 – Werkstatt 19:55 Börse

20:05 SF bi de Lüt Unser Dorf 21:00 Auf und davon Heimat 21:50 10 vor 10 22:15 Meteo 22:20 Arena Abstimmungs-Arena: «Buchpreisbindung», Moderation: Urs Wiedmer 23:50 Tagesschau Nacht 00:05 Oberstadtgass A (CH 1956) Drama von Kurt Früh mit Schaggi Streuli, Margrit Rainer, Jürg Grau

20:00 Hannah Montana – Der Film E (USA 2009) Romanze von Peter Chelsom mit Miley Cyrus, Billy Ray Cyrus, Emily Osment 21:45 Little Britain in America 22:20 Sportaktuell 22:45 Der Patriot E (USA 2000) Drama von Roland Emmerich mit Mel Gibson, Heath Ledger, Joely Richardson 01:30 Die Sopranos Die Jagd nach dem Glück

20:00 Tagesschau B 20:15 Ein Drilling kommt selten allein B (D 2012) Komödie mit Thekla Carola Wied, Günther Maria Halmer 21:45 Tatort – Tango für Borowski B (D 2010) Krimi mit Axel Milberg, Maren Eggert 23:15 Tagesthemen 23:30 Im Dschungel C B (D 2010) Thriller mit Ronald Zehrfeld, Heino Ferch 01:00 Nachtmagazin

→ ZDF

→ ORF 1

→ ORF 2

16:00 Heute – In Europa 16:10 Die Rettungsflieger 17:00 Heute 17:10 Hallo Deutschland 17:45 Leute heute 18:00 SOKO Kitzbühel 19:00 Heute 19:25 Forsthaus Falkenau

16:50 Die Simpsons 17:35 How I Met Your Mother 17:55 ZIB Flash 18:00 How I Met Your Mother 18:30 Anna und die Liebe 18:55 Scrubs 19:20 Mein cooler Onkel Charlie 19:45 Chili

16:00 Die Barbara Karlich Show 17:00 ZIB 17:05 Heute in Österreich 17:40 Winterzeit 18:30 Konkret 18:51 Infos und Tipps 19:00 Heute 19:30 Zeit im Bild 19:55 Sport

20:15 Der Staatsanwalt Gefangen und erpresst 21:15 SOKO Leipzig Kind in Angst 22:00 Heute-Journal 22:29 Wetter 22:30 Heute-Show Nachrichtensatire mit Oliver Welke 23:00 Aspekte Mit Katty Salié 23:30 Lanz kocht Alles aus einem Topf 00:35 Heute Nacht Mit Ina Bergmann

20:00 ZIB 20 20:15 Österreich wählt Den grössten Opernballmoment aller Zeiten, Moderation: Andi Knoll 22:00 ZIB Flash 22:10 Was gibt es Neues? Mit Oliver Baier 22:55 Josef Hader (2/2) B Hader muss weg 23:55 ZIB 24 00:15 Sport mit Eishockey 00:30 Half Light B (USA 2005) Thriller mit Demi Moore, Hans Matheson

20:05 Seitenblicke 20:15 Der Staatsanwalt B Gefangen und erpresst 21:20 Am Schauplatz B 22:00 ZIB 2 22:25 Euromillionen 22:30 Kommissar Wallander – Mörder ohne Gesicht C (D/SE 2010) Krimi von Hettie MacDonald mit Kenneth Branagh, Sarah Smart, Sadie Shimmin 00:00 Die Neue – Eine Frau mit Kaliber B Nur der Tod ist umsonst

→ SAT 1

→ RTL

→ PRO 7

16:00 Richter Alexander Hold 17:00 Plan G 17:30 Schicksale 18:30 K11 – Kommissare im Einsatz 19:00 Die Holiday-Checker 19:30 K11 – Kommissare im Einsatz

16:00 Familien im Brennpunkt 17:00 Betrugsfälle 17:30 Unter uns 18:00 Explosiv 18:30 Exclusiv 18:45 Aktuell 19:05 Alles was zählt 19:40 Gute Zeiten, schlechte Zeiten

15:35 How I Met Your Mother 16:05 How I Met Your Mother 16:30 How I Met Your Mother 17:00 Taff 18:00 Newstime 18:10 Die Simpsons 18:40 Die Simpsons 19:05 Galileo

20:00 Nachrichten 20:15 The Voice of Germany Finale, Jury: Nena, Xavier Naidoo, Rea Garvey und The BossHoss 22:45 Knallerfrauen Sketch-Comedy mit Martina Hill 23:15 The Voice of Germany – Spezial Die grosse Aftershow-Party 23:45 The Voice of Germany (W) 02:20 Die dreisten Drei – Jetzt noch dreister 02:40 Mensch Markus

20:15 Wer wird Millionär? Moderation: Günther Jauch 21:15 Die ultimative Chart Show Die erfolgreichsten Hits der Welt, Moderation: Oliver Geissen 00:00 Nachtjournal Moderation: Ilka Essmüller 00:27 Wetter 00:30 Deutschland sucht den Superstar (W) Recall, Moderation: Marco Schreyl, Jury: Dieter Bohlen, Natalie Horler und Bruce Darnell

20:15 16 Blocks (USA 2006) Action von Richard Donner mit Bruce Willis, David Morse, Mos Def 22:15 The Fighters (USA 2008) Action von Jeff Wadlow mit Sean Faris, Amber Heard, Djimon Hounsou 00:10 Pumpkinhead – Blutfehde (USA 2007) Horror von Michael Hurst mit Amy Manson, Bradley Taylor, Claire Lams

TOP

Nicht verpassen

→ SWR

→ ARTE

16:00 Aktuell 16:05 Kaffee oder Tee 17:00 Aktuell 17:05 Kaffee oder Tee 18:00 Aktuell 18:09 Wirtschaftsinformationen von der Stuttgarter Börse 18:12 Baden-Württemberg Wetter 18:15 Mensch Leute 18:45 Landesschau 19:45 Aktuell 20:00 Tagesschau 20:15 Aha und Tschä Hoi 21:45 Aktuell 21:58 BadenWürttemberg Wetter 22:00 Nachtcafé 23:30 Spätschicht 00:15 SWR 3 Late Night 00:45 Rock am Ring

16:10 Generation Revolution 16:15 Die Sammlung 16:25 Zu Besuch bei Schamanen 17:20 Nächster Halt – Rio de Janeiro 17:45 X:enius 18:15 Faszinierende Wildnis 19:00 Spezialsendung Festival 19:10 Journal 19:30 Faszinierende Wildnis 20:15 Das schöne Leben (F 2009) Drama mit Valérie Donzelli 21:55 Altiplano (BE 2010) Drama 23:40 Kurzschluss 23:45 Gebrochene Nacht 00:10 Warum wir waren was wir waren

→ 3SAT

→ VOX

→ 3+

16:05 Dr. med. Fabian – Lachen ist die beste Medizin (D 1969) Komödie 17:25 Alter Fritz im neuen Glanz 17:40 ZDF-History 18:30 Nano 19:00 Heute 19:20 Kulturzeit 20:00 Tagesschau 20:15 Legenden: Hans Rosenthal 21:00 Makro: Glücksspiel 21:30 Auslandsjournal extra 22:00 ZIB 2 22:25 Spur der Steine (DDR 1966) Komödie von Frank Beyer mit Manfred Krug, Eberhard Esche 00:35 Berlinale-Studio 01:05 Extra 3

16:00 Menschen, Tiere & Doktoren 18:00 Mieten, kaufen, wohnen 19:00 Das perfekte Dinner im Schlafrock 20:00 Prominent! 20:15 CSI: Miami – Auf der Flucht 21:15 CSI – Den Tätern auf der Spur 23:00 Law & Order – Ausgestossen 23:50 Nachrichten 00:10 CSI: Miami (W)

16:00 Meine wilden Töchter – Wie war das eigentlich?/Der falsche Look u.a. 17:40 How I Met Your Mother – Wer den Penny ehrt/Nur Theater/ Pikante Parties u.a. 20:15 The Mentalist – Schmerzensschreie/Eine harte Woche/Der Problemlöser/Kleine graue Männchen 00:25 The Mentalist (W)

© 2012

20:15 Uhr auf Pro 7 Der desillusionierte New Yorker Cop Jack (Bruce Willis) soll den Kleinkriminellen Eddie (Mos Def) aus seiner Zelle zum Gerichtsgebäude bringen – das ist 16 Strassenblocks entfernt. In 15 Minuten wäre die Sache erledigt, aber plötzlich geht alles schief. Für beide beginnt ein lebensbedrohlicher Trip.

→ «The Voice of Germany» – Finale 20:15 Uhr auf Sat 1 Die prominenten Coaches haben nun noch je einen Kandidaten im Rennen – einer von ihnen wird heute der erste Gewinner des deutschen Ablegers von «The Voice». 2013 wird die erfolgreiche Castingshow auch bei SF zu sehen sein.

DEIN SKILIFT FERNSEHEN. GRATIS IM APP-STORE ODER AUF TELEBOY.CH

Impressum

Auflage: 321 095 (WEMF/SW-beglaubigt 2011) Leser: 635 000 (MACH 2011-2, D-CH) Verbreitung: ZH, BE, BS, SG, LU/ZG Adresse: Blick-Newsroom, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich 044 259 62 62, redaktion@blickamabend.ch Chefredaktor: Peter Röthlisberger Blattmacher: Thomas Benkö Art Director: Stephan Kloter Chef vom Dienst: Balz Rigendinger Leitung Nachrichten: Andrea Bleicher Leitung Politik: Vakant Leitung Wirtschaft: Daniel Meier Leitung People: Dominik Hug Leitung Lifestyle: Janine Urech Leitung Sport: Felix Bingesser Leitung Foto: Tobias Gysi Leitung Layout: Emanuel Haefeli Autor: Hannes Britschgi Lokalredaktion Zürich: 044 259 62 62, zuerich@blickamabend.ch Lokalredaktion Basel: 061 261 90 20, basel@blickamabend.ch Lokalredaktion Bern: 044 259 66 80, bern@blickamabend.ch Lokalredaktion Luzern: 041 240 12 60, luzern@blickamabend.ch Lokalredaktion St. Gallen: 071 220 32 33, st.gallen@blickamabend.ch

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C Dolby E Zweikanalton

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16:20 Two and a Half Men 16:45 News 16:55 Two and a Half Men 17:50 Abenteuer Leben – täglich Wissen 19:15 Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter 20:15 Castle – Zu viel des Guten 21:15 Criminal Minds – Spiegelzwillinge/ Fernschüsse 23:15 Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen – Über den Wolken 00:15 Without a Trace – Spurlos verschwunden – Richtig oder falsch 01:15 Castle (W)

A S/W B Untertitel

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ESSEN

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Dort speisen, wo gekocht wird

ST. GALLEN Am Captain’s Table Live miterleben, was in der Küche zubereitet wird.

Mit Blick in die Küche BASEL

Restaurant Bonvivant

Zwingerstrasse 10 In der alten Seidenbandfabrik wird die Kunst des Kochens sichtbar. Chefkoch Schürmann bereitet alles vor den Augen der Gäste frisch zu.

BERN

Teppanyaki Taishi Seigenstrasse 99

KÜCHENPARTY → Für Auge und Gaumen. Im

Segreto lassen sich die Köche in die Töpfe gucken. daniel.steiner @ringier.ch

E

msiges Treiben: Insgesamt acht Köche bereiten Vorspeisen, Hauptspeisen und Desserts zu. Kellner kommen rein, laden Teller auf und verschwinden wieder. Wir sitzen mitten in der Küche zwischen brutzelnden Pfannen und dampfenden Töpfen. Mit diesem exklusiven Tisch, dem sogenannten «Captain’s Table», will man den Gästen das Kochgeschehen im Segreto näher bringen. Oder wie Küchenchef Martin Benninger sagt: «Ich finde es gut, wenn unsere Gäste in die Küche kommen. Wir haben hier nichts zu verstecken.» Und es funktioniert. Die Gäste

können sich ungezwungen sind, wie das Fleisch zubebeim Küchenchef informie- reitet und perfekt gebraten ren und zuschauen, wie die wird. Mittlerweile kennt uns Köche den nächsten Gang die gesamte Küchenmannzubereiten. Nach dem Aperitif gibt schaft. Wir sind mit Abes erst mal einen kleinen stand die Lautesten. Nur Gruss aus der Küche – eine der Küchenchef gibt ab zu leckere Suppe, für die wir ein paar Anweisungen an uns beim Chefkoch gleich sein Personal durch. Anpersönlich sonsten ist bedanken die Geräusch«Wir haben können. kulisse überAuch an nichts zu raschend deder Vorspeise verstecken.» zent. «Jeder – hausgemachweiss, was er te Spaghetti alla chitarra – zu tun hat. Wir sind ein eingibt es nichts auszusetzen. gespieltes Team. Anders Das gilt auch für Scampi würde es nicht funktioniemit Senfsauce und Rucola. ren», sagt Benninger. Noch mehr Spass macht Unser Fazit: Essen am aber unser Rinds-Ent- Captain’s Table ist lecker, recôte. Sicher auch des- ungewohnt und spannend halb, weil wir live dabei zugleich. 

Fotos: Stephan Bösch/Ex-Press, ZVG

→ PIMP IT UP

Der japanische Teppanmeister (Koch) zaubert das Fleisch direkt vor den Augen der Gäste. Da wird garantiert nicht in die Sauce gespuckt!

Restaurant Segreto

Abacus-Platz 1 9301 Wittenbach SG Tel. 071 290 11 11 Vorspeisen: Scampi mit Senfsauce und Rucola; Hausgemachte Spaghetti alla chitarra mit Auberginensauce und Nordseekrabben (im Menü inkl.) Hauptgang: Gebratenes Rinds-Entrecôte mit mediterranem Gemüse und Mandelbutter, 44 Fr. Getränke: Bier, 4.80 Fr.; Mineral (8 dl), 9.80 Fr. Espresso: 4.00 Fr. Wir haben bezahlt: 115.40 Fr. Essen: Ambiente: Service: Gäste:

      

Nudeln mit exotischen Früchten

ZÜRICH

Restaurant Tiffins Seefeldstrasse 61

Vom Pad Thai bis Khao Pad: Im Tiffins gibts traditionelle asiatische Gerichte – je nach Sitzplatz sieht man den Köchen in die Töpfe.

LUZERN

Restaurant Soul Chicken Löwengraben 31

Ein kleines und gemütliches Lokal mit sehr freundlichem Chef. Wie der Name schon sagt, kommt hier vor allem Poulet auf den Teller.

Tipps vom Profi www.michaschaerer.ch

 Papadelle oder Tagliatelle in gesalzenem Wasser weichkochen.  In einer anderen Pfanne frische exotische Früchte wie Ananas, Mango, Melonen, Orangen und Trauben filetiert oder in Würfel geschnitten mit Honig erhitzen.  Etwas Rohrzucker beigeben und gut mischen.  Gekochte Nudeln mit den Früchten mischen, frisch gehackte Kräuter beigeben und servieren.

Wie pimpen Sie Fertigprodukte auf? Schreiben Sie an: magazin@blickamabend.ch

Auch ein Augenschmaus Unser heutiges Rezept.

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RÄTSEL

→ KREUZWORTRÄTSEL

www.blickamabend.ch

Gesamtwert: 1611 Franken

Wochenpreis: 9 × eine Kaffeemaschine Genio von NESCAFÉ Dolce Gusto im Wert von je 179 Franken! Geniessen Sie jederzeit nach Lust und Laune eine Vielfalt an warmen und kalten Getränken. www.dolce-gusto.ch

Tagespreis: Ein Reisegutschein vom Türkeispezialisten im Wert von 100 Franken!

Teilnehmen SMS: Senden Sie folgenden Inhalt an die 920 (CHF 1.50/SMS): BAA1, Lösungswort, Name, Adresse. Telefon: Wählen Sie die 0901 591 921 (CHF 1.50/Anruf aus dem Festnetz) Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA51231

(gratis übers Handynetz)

Teilnahmeschluss: 12. Februar 2012, 24.00 Uhr

Lösungswort vom 8. Februar: DAUNEN Gewinner der Kw 5 (2 Nächte im Hotel Kristall): B. Künzler, Luzern / M. Kunz, Wetzikon

→ BIMARU leicht Conceptis Puzzles

08010007904

2 1 1 2 3 4 2 0 2

So gehts: Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

→ KAKURO leicht 16

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Conceptis Puzzles

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So gehts: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

8 24 30 24 26

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16 Conceptis Puzzles

Wochenpreis: 6 × ein Pflege-Set Pure Minerals von ARTDECO im Wert von je 167 Franken! Die neue Pure Minerals Pflegelinie Moisture Plus verleiht Ihnen ein einzigartiges Hautgefühl. www.dekora.ch

Tagespreis: 1 × 2 Benissimo-Lose!

Teilnehmen SMS: Senden Sie SUDOKU, Ihre drei Lösungsziffern (von links nach rechts) und Ihre Adresse an 920 (CHF 1.50/SMS): SUDOKU 583, Name, Adresse Chancengleiche WAP�Teilnahme ohne Zusatzkosten: http://m.vpch.ch/BAA52491 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: 13. Februar 2012, 15.00 Uhr

06010014164

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Gesamtwert: 1002 Franken

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→ SUDOKU → SUDOKU mittel schwierig

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Teilnahmebedingungen: Mitarbeitende von Ringier sowie von Voice Publishing sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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→ SUDOKU schwierig

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Freitag, 10. Februar 2012

Das 24 Stunden Horoskop

Illustration: Alain Scherer

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UNTERHALTUNG Heute von der Astrologin Christiane Woelky

WASSERMANN 21.1.– 19.2. Top: Sie haben keinerlei Probleme, beim anderen Geschlecht anzukommen. Die Sterne verpassen Ihnen eine umwerfende Ausstrahlung! Flop: Finanziell ist Sparkurs angesagt: Noch nicht mal Monatsmitte, und Sie haben schon einiges ausgegeben!

ZWILLINGE 21.5.– 21.6. Top: Dank Merkur ist Ihre Auffassungsgabe sehr hoch. Eine gute Gelegenheit, etwas Neues zu lernen. Routineaufgaben erledigen Sie so nebenbei. Flop: Wenn Sie seelisch nicht in bester Verfassung sind, sollten Sie das nicht überspielen.

WAAGE 24.9.– 23.10. Top: Ihre Finanzsterne stehen günstig. Gehen Sie auf Shopping-Tour, lösen Sie ein Preisrätsel oder kaufen Sie sich mal wieder ein Los. Flop: Heute stehen Ihnen recht turbulente Stunden ins Haus. Wenn Sie cool bleiben, legt sich der Sturm rasch wieder.

SCHÜTZE 23.11.– 21.12. Top: Venus verwöhnt Sie mit besonderer Aufmerksamkeit. Reservieren Sie viel Zeit für Ihre Partnerschaft! Singles müssen auf die Piste! Flop: Auch wenn eine schwierige Situation Sie aufwühlt, versuchen Sie sachlich und objektiv zu bleiben.

FISCHE 20.2.– 20.3. Top: Sie haben heute das gewisse Etwas. Das nehmen alle, denen Sie begegnen wahr – und viele fangen an zu flirten. Flop: Ihre Abwehrkräfte sind leider momentan nicht gerade in Hochform. Ziehen Sie sich auf jeden Fall warm an!

KREBS 22.6.– 22.7. Top: Jemand erkennt was alles in Ihnen steckt und ist bereit, Sie zu fördern. Nutzen Sie die Chance! Flop: Eine kleine Enttäuschung sollten Sie nicht über Konsum kompensieren. Stellen Sie sich lieber den unangenehmen Gefühlen.

SKORPION 24.10.– 22.11. Top: In Herzensangelegenheiten läuft heute alles für Sie optimal. Sie können sich auf Ihren Charme verlassen. Flop: Kopfschmerzen könnten von Nackenverspannungen herrühren. Lassen Sie sie von Ihrem Schatz liebevoll wegmassieren.

STEINBOCK 22.12.– 20.1. Top: Sie fühlen sich lebendig und unternehmungslustig. Motivieren Sie Ihren Schatz oder jemanden aus dem Freundeskreis für nette Aktivitäten. Flop: Ihr erhöhter Energiepegel lässt Sie vieles schaffen aber auch leicht mal ausrasten.

WIDDER 21.3.– 20.4. Top: Mit der Venus in Ihrem Zeichen haben Sie einen deutlich erhöhten Flirtfaktor. Stürzen Sie sich ins Nachtleben! Flop: Das Geld rinnt Ihnen zurzeit nur so durch die Finger? Dann sollten Sie vielleicht Ihr Kreditkartenlimit senken!

LÖWE 23.7.– 23.8. Top: Sie können Ihre Stärken und Schwächen im Job realistisch einschätzen. Das hilft Ihnen bei der Vorbereitung auf eine neue Aufgabe! Flop: Ihr Partner kann Ihre Gedanken nicht lesen. Sie sollten ihm schon direkt sagen, was Sie bewegt.

STIER 21.4.– 20.5. Top: Sie richten Ihren Blick auf die kleinen, erfreulichen Details des Alltags. Dadurch ist gute Laune garantiert! Flop: Ihr Körper ruft nach Bewegung. Das macht Sie innerlich ausgeglichener und hilft auch, ein paar Kalorien zu verbrennen.

JUNGFRAU 24.8.– 23.9. Top: Nutzen Sie diesen Tag für eine anspruchsvolle Diskussion oder die Lösung eines komplizierten Problems. Ihr Verstand arbeitet ausgesprochen präzise. Flop: Die Liebe darf nie zur Gewohnheit werden, lassen Sie sie neu aufleben!

Christiane Woelky wandte sich vor 27 Jahren ganz der Astrologie zu. Sie hat eine eigene Praxis für Beratungen, Unterricht und Workshops eröffnet und ist seit zehn Jahren Astro-Autorin für Zeitungen und Magazine. Zwei psychologische Ausbildungen (Atemtherapie und NLP) unterstützen ihre Arbeit.

W I TZ E DE S A B E N DS «Ich kündige meinem Chauffeur», tobt der Direktor, «er hat mich schon dreimal in Lebensgefahr gebracht!» – «Aber Heinz», meint seine Frau, «gib ihm doch noch eine Chance!» «Wenn das so weitergeht mit der Entwicklung», sagt ein Kirchgänger zum katholischen Pfarrer, «dann dürfen Sie wohl in ein paar Jahren heiraten, Herr Pfarrer.» Der Pfarrer wiegt bedächtig sein Haupt: «Ich werde dies wohl nicht mehr erleben, aber vielleicht meine Kinder ...»

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COMMUNITY

Die Singles des Tages Sabrina sucht ...

«... einen ehrlichen Mann, der mich glücklich macht» Alter: 23 Jahre Wohnort: Baden AG Grösse: 1,74 m Beruf: Verkäuferin Mein Club: Hiltl in Zürich. Mein Hobby: Tanzen.

Ich verführe: Mit meinem Sexappeal. Meine Macke: Ich bin voll crazy! Törnt ab: Männer, die nicht wissen, was sie wollen.

8.2.12 ca. 17.45 han ich im Denner i de Metalli Bier kauft. Du (m) hesch mich a de Kasse aglachet & umghaue. Wow! Mäld dich doch! :) j.smile@hotmail.ch Du (w) mit grauem Pulli und rote Täsche bisch am Mi vo Lu nach Be im Problemzug xi. Im Dispozug simer vis-à-vis gsässe. Häsch e mega Usstrahlig! luzernbern@gmail.com

Das will ich mal erlebt haben: Eine Weltreise. Ich kann nicht: Lügen und unehrlich sein. Kontakt: 1002_sabrina@bsingle.ch

Marc sucht ...

«... eine kleine, sportliche Frau, die für alles zu haben ist» Alter: 26 Jahre Wohnort: Winterthur Grösse: 1,85 m Beruf: Betriebsleiter Sternzeichen: Löwe Meine Hobbys: Schwimmen, Snowboarden und Skifahren.

Er Pendler setzed mol es Lächle uf! :) Eures Alltagsgsicht und euchi schlechti Lune nervt ungemein. Sina 23.3.13 wird unbeschrieblich. Casper! Liebe Dich!

Ah mi Schatz us Niederbipp! Wöu mer eifach so viu chöi rede – bis d’Spucki weg blibt! :) Besch die best Schatz. <3

Gesucht Dani, het am letschte freestyle.ch Promo für d’Stimorol gmacht. Het dete en kaputte Fuess gha. Bitte mälde: 076 406 71 54

Grad jetzt wos so chalt isch gnüssis umso meh, wennd mer warm gisch. Danke für alles mi amor!

Wenn ich traurig bin: Dann esse ich Nutella.

I love you all

Schatzchäschtli ...

Hei Vanessa min Schatz, du bisch alles für mich. Die Zit mit dir wird ich nie vergässe. Lysm, din Schnüggi <3

Ich verliebe mich, wenn: Alles stimmt und es funkt.

www.blickamabend.ch

(w, Ich (m) gsehn dich er blond) öfters im 80 er ab ich m u tra Bus. Ge e. :-) nie dich ahspräch Mal eis go trinke? ail.ch oerlikon-80@hotm

Vanze Rony und Léonie, zäme schaffe mer aues! Star Trek Fans for ever! Liebenech mini Vulkanier! Eui Kriegerin des Lichts! Peace, Léonie

en Min Schatz isch jetzt au me lang Soldat! :) Gratuliere! Nü dich und es isch verbi... Lieb N. über alles. <3

Ich wünsch der ganz viel Spass in Afrika min Engel. Ich lieb dich und pass uf dich uf! <3

Han dich am Dienstag am 7.2 am Morge im Bus in Ostermundige gseh! Du (w) mit wisser Jacke und rötleche Haar - bi neb dir gsesse. Lust eis ga z’trinke? 079 960 91 97 Liebi Bella. Hend e schwirigi Zyt, hoffe mir schaffed das. Ich liebe dich doch so. <3 Freu mi dich am Weekend richtig z gseh, bi immer für Dich da.

Hey mis chline Dummbätzli. :) Ich bin so froh, dass i di han und wahnsinnig glücklich mit dir. Lieb di vo ganzem Herze! <3

Sie möchten jemanden grüssen, jemandem gratulieren, sich entschuldigen oder einfach nur was Schönes sagen, dann senden Sie ein SMS mit GRUSS und Ihrem Text an 920 (70 Rp./SMS). Beispiel: Gruss Caroline, du bist die Beste, dein Dave. Pro SMS 160 Zeichen. Die Besten werden jeden Tag im Blick am Abend abgedruckt. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen.

-Schnügel des Tages

Ich verliebe mich, wenn: Sie das hat, wonach ich suche. Das würde ich an mir ändern: Die Zeit, die ich im Bad brauche. Man verführt mich: Mit sexy Unterwäsche. Ist sexy: Dunkle Augen. Für meine Liebste würde ich: Sterben! Meinen ersten Kuss: Bekam ich mit 14.

Kätzchen Räuberli ist ganz schön angriffslustig: Anstatt eines anstrengenden Fotoshootings hätte es lieber ihre Ruhe.

Mein schlimmstes Date: Hatte ich im Mövenpick.

Ein Bild von Nicole Schweizer.

Kontakt: 1002_marc@bsingle.ch

Schicken Sie ein hochauflösendes Bild von Ihrem Schnügel und einen kurzen Text an: schnuegel@blickamabend.ch. Oder machen Sie mit beim Facebook-Schnügel (erscheint jeden Freitag): Laden Sie das Foto Ihres Schnügels auf unsere Seite: www.facebook.com/blickamabend.

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Freitag, 10. Februar 2012

Beauty-Streetlook

von mygloss.ch

→ GENERATION-CLASH

Luküsse und Zufriedenheit im Rentenalter

«Gel-Nägel? Nie wieder!» Haare Ihr rötliches langes Haar wäscht Selina mit «Essential Shampoo» von Biokosma.

Young Küken Joëlle Weil @ringier.ch

Lieber Herr Ramspeck Eine reizende 82-Jährige setzte sich diese Woche im Tram neben mich. Sie unterhielt mich fünf Stationen lang, stieg aus und schickte mir schliesslich vom Trottoir her drei Luküsse zu. Ich war entzückt. Haben wir Jungen von unseren älteren Mitbürgern doch stets einen grimmigen Eindruck. Und es ist doch so: Mit dem Alter wird man reizbarer. Es scheint, als konzentriere man sich nur noch auf Störfaktoren. Können Sie diese Entwicklung bestätigen? Entdecken Sie derartige Tendenzen auch bei sich?

Augen Selina mag den natürlichen Look. Für ihre Augen braucht sie nur den «Opulash Mascara» von Mac.

Elder Statesman Jürg Ramspeck @ringier.ch

Teint Für einen makellosen Teint benutzt sie die Hautcreme von Origins aus der Serie «A Perfect World».

Lippen Schnell gezaubert, grosse Wirkung: Rote Lippen mit dem «Ramblas Red» von Mac.

Selina (24) aus Uster ZH mag es natürlich. So gefällt sich die PR-Managerin am besten, und das Styling braucht wenig Zeit. Morgens im Bad hat sie deshalb auch nur 20 Minuten, inklusive Duschen. «Ohne Mascara geh ich nicht aus dem Haus», sagt sie. Ihr BeautyGeheimtipp: Viel Wasser trinken und immer

abschminken. Das rötliche Haar ist ihr Markenzeichen. Einmal wollte sie es mit Olivenöl pflegen. «Das hat überhaupt nicht funktioniert. Ich habe das Öl fast nicht mehr rausbekommen», erzählt sie. Und noch etwas funktioniert nicht: «Gel-Nägel. Ich habe die circa ein Jahr lange getragen. Nie wieder!»

Liebe Joëlle, erst möchte ich dir ein grosses Kompliment machen, dass du einer 82-jährigen Lady im Tram fünf Stationen lang zugehört hast. Für uns ergraute Jahrgänge bist du geradezu ein Juwel. Denn von der Verehrung des Alters, die einmal Teil auch der abendländischen Kultur war, ist nicht mehr viel vorhanden. Das hängt zweifellos damit zusammen, dass unser Alter Dimensionen angenommen hat, die unsere Verehrung erschweren. Wir bilden eine beängstigend wachsende Bevölkerungsgruppe, die aus dem Arbeitsprozess ausgeschieden ist. Wir legen Jahrring um Jahrring zu, bringen aber mit der Demenz auch ein neues Krankheitsbild hervor, das unser Image beschädigt. Also kein Wunder, dass ihr Jungen von uns nicht entzückt seid und weghört, wenn wir unsere Weisheit auskramen. Und uns für reizbar hält, weil uns eure Gleichgültigkeit schmerzt. Tatsächlich bekommt die Rentnerexistenz nicht allen gleich gut. Aber da auch du statistisch einmal in diese Seniorenwelt hineinwächst, lass es dir gesagt sein: Es rächt sich grausam, wenn man schon als junger Mensch nicht gelernt hat, mit sich selber auszukommen. Wenn man sich in Abhängigkeiten verliert, von Geld und anderen Menschen. Wenn man sein Leben nach seinen Ansprüchen und nicht nach seinen Möglichkeiten lebt. Wir sehen es doch: Geistig Regsame haben, hochbetagt, immer noch Stoff für fünf Stationen im Tram. Und wissen sich zu bedanken – mit Luftküssen, die der Ausdruck einer ungebrochenen Freude an den einfachsten Erfüllungen des Daseins sind.

→ DIE FRAGE

DES TAGES

Fotos: ZVG, René Kälin

Sie wandern aus. Was würden Sie am meisten vermissen?

Driss (18) Detailhändler aus Zürich Sicher meinen Freundeskreis und meine Mutter. Aber auch die gute Qualität der Produkte hier in der Schweiz würden mir nach einigen Monaten fehlen.

Stephanie (20) Studentin aus Berg am Irchel ZH Schoggi! Und die Sicherheit, dank der wir uns hier immer frei bewegen können. Natürlich auch Zürich im Sommer und die langen Nächte am See.

Srinanda (19) Serviceangestellter aus Winterthur ZH Ich würde die Freizügigkeit hier sehr vermissen und die schönen Frauen. Auch die Kultur, sogar die Schweizer «Bünzlikultur» und die Sprache.

Elena (17) Praktikantin aus Schlieren ZH Am meisten würde ich sicher meine Familie vermissen. Aber auch Zürich und die coolen Läden hier, denn ich liebe es, in der Bahnhofstrasse zu shoppen.

Morgen im 32

www.blickamabend.ch Sonntag

Das Wetter MORGEN

Fr. 2.– am Kiosk

-6° Montag

Ab auf den See! Das wird das Wochenende der gefrorenen Seen. Die Liste!

 Geld-Regen Die BLICK�Säuli sind prallvoll!

REICH → Sie sind

Zürich Temperatur:

-8° Schneerisiko: 40% Sonne: 2h

Happy Cassey und Matt feiern ihren Gewinn mit einer Flasche Champagner.

beide erst 22 Jahre alt und schon Lotto-Millionäre.

-3° Dienstag Schneehöhen Braunwald 160/240 Flumserberg 140/190 Hoch-Ybrig 60/180

G O OD

NEWS !

D

as sind zwei echte Glückspilze: Cassey Carrington und ihr Freund Matt Topham (beide 22) aus dem englischen Nottingham haben den Lottojackpot geknackt – und das ein halbes Jahr vor ihrer geplanten Hochzeit. Das Glück hat das verlobte Pärchen auf jeden Fall verdient. Denn nur einen Tag vor ihrem Millionen-Gewinn ging ihr Computer und ihre Waschmaschine kaputt. «Dieser Gewinn verändert unser Leben», freut sich die junge Supermarkt-Angestellte über die 65 Millionen Franken. Sie betont aber: «Das ist eine Summe, die man nicht leichtfertig ausgeben darf.» Was sie mit dem Geld machen, wissen die beiden schon. Sie wollen sich eine Traumhochzeit und Flitterwochen leisten, einen Aston Martin kaufen und ein Haus bauen. Ausserdem unterstützen die beiden ihre Familien mit dem Geld. kgq

→ HIN UND HER

Glogger mailt … … Prinz Marcus II. Schwuler Fasnachtsprinz

Von: glh@ringier.ch An: info@koelnerkarneval.de Betreff: Witze

Pärchen gewinnt

65 Millionen

Lieber Marcus Dass Türken, Muslime, Islamisten und Mullahs allergisch gegen Witze sind, ist bekannt! Als humorfreie Religion wittern sie allerorten Rassismus. Wie jetzt im deutschen Fasching, als eine als «Ayse» verkleidete Dentistin von Döner TV, Döner for One spricht, Babywindel auf Türkisch «Güllehülle» nennt. Jux oder Beleidigung? Satire darf alles. Ob es Glaubenskriegern passt oder nicht. Die Freiheit der Narren ist ein Kulturgut. Denn es ist ihre Freiheit, sich selbst zum Narren zu machen. Helmut-Maria Glogger

«Ich bin jeden Tag hautnah dabei» LESER → Heidi Burkhard (50)

nimmt den Zug, weil sie immer interessante Geschichten hört.

«

Ich habe vor kurzem erfahren, dass ich das Handelsschuldiplom geschafft habe. Ich habe auch gleich eine Stelle in Zürich gefunden. Jetzt pendle ich weiterhin von Olten hierhin – rund 30 Minuten jeden

Tag. Es ist schon eine recht lange Zeit. Morgens verlasse ich das Haus um sechs Uhr und komme erst zwölf Stunden später wieder nach Hause. Den Job könnte ich zwar wechseln, aber sind wir mal ehrlich, jeden Tag zu pendeln hat auch seinen Reiz. Im Zug kann ich

lesen und anderen Menschen zuhören, was sie so erzählen. Ich erlebe jeden Tag spannende Geschichten, bin hautnah dabei. Einmal habe ich gelauscht, wie eine Frau ihrer Freundin am Telefon geraten hat, wie sie sich von ihrem Freund trennen soll. Das Auto will ich nicht nehmen, ich habe mich jetzt so richtig ans Pendeln gewöhnt. Zürich hat seinen Reiz: Es ist viel hektischer

hier, aber genau das macht es auch interessanter. Ich vergleiche die Stadt manchmal mit dem Strom des Lebens. Schon am Morgen früh ist hier was los. Nach Zürich zu ziehen ist eine Option. Momentan aber nicht relevant. Die Wohnungsmieten und Steuersätze sind zu hoch. Momentan gefällt mir die Pendlerei sowieso noch viel besser.

»

Notiert von Melanie Kägi.

Fotos: Reuters, ZVG

 Angy Burri Jetzt singt er mit seiner Enkelin.


10.02.2012_ZH