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edi[torial]

INHALT TITELTHEMA Was bist du dir wert? Selbstwertgefühl Kolumne: Highlerlight Arbeit im Wandel der Zeit Die neue Visitenkarte. Leben auf Pump Überschuldung der Gesellschaft Diner´s für drei Die erste Kreditkarte Mobbing Unfaire Attacken am Arbeitsplatz Motivation Führungskräfte auf dem Prüfstand & Tipps Die zweite Chance Der 2. Bildungsweg in Deutschland Nachgefragt Nachwuchs im Handwerk gesucht Kommentar Doppelt bringt mehr Köpfchen & Dümmchen Buchkritik LEBENSART Mal woanders... Unsere Autorin über Work and Travel Kolumne Alt & Älter von Andrea Hailer und Henriette Matovina Filmkunstkultur vorgestellt von Soulkino Kinofilme im März und April FAMILIENZEIT Allein unter Eltern Eine Alleinerziehende erzählt Veranstaltungstipps für Kinder & Familie Suchbild Kinderbücher Kinderrezept Zimt Muffins Geboren 2011 Die Zahlen der Zukunft. Schwamm drüber Anna Winter über Leisungsmessung. ESSKULTUR Rezept Eierlikör-Käsekuchen zum Nachbacken Buchvorstellung Vegetarisch kochen Omis Ratgeber Tipps und Tricks

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Erfolg ist mit einem Jahr, nicht in die Hosen zu machen. Mit 25 Sex zu haben. Mit 50 viel Geld. Mit 75 noch Sex zu haben und mit 90 – nicht in die Hosen zu machen. Eckhart von Hirschhausen

Liebe Leser, was erwarten Sie sich heute von meinem Editorial? Soll ich über das Wetter schreiben,

über

Begegnungen

oder Inhalt? Ich meine ja nur. Erwartungen. Hat jeder.

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Kennt

jeder.

Werden

an

jeden gestellt. Werden Sie, oder ich, ihnen gerecht oder machen sie uns allen Angst? Stellen wir uns den Erwar-

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tungsvollen

mutig

in

den

Weg oder verstecken wir uns unter der alten, schweren Daunendecke? Verstecken? Können Sie sich eh nicht, zumindest nicht, wenn Sie sich jeden Tag auf den Weg zur Arbeit machen. Wir haben uns die letzten zwei Monate

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viele Gedanken gemacht rund um unser Thema „Was bist du dir wert?“ mit dem Untertitel Arbeit.

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Geld. Karriere und haben viele Beiträge zusammengetragen, die fernab gängiger Berichterstattung zu altbekannten Themen mal ganz neue Perspektiven aufgreifen. Eben anders. Wie immer. Nehmen Sie

KULTTOUR Interview mit Sascha Grammel Kulturhighlights aus der Region Ohrwurm: Die neue Platte con chromatic BLaCK Musik: Akustikversionen Das bairische Eck Was für ein Theater Buchkritik Die Feigheit der Frauen Klassiker Friedrich Dürrenmatts „Der Richter und sein Henker“ 40 Interview Hans Helmich zu seinem Debüt-Roman „Stadt Der Spitzel“ Buchtipps

es mit einem Augenzwinkern. Wir freuen uns auf Ihr 28 31 35

Feedback!

Henriette Matovina, Redaktionsleiterin

& das BIZZ! Team

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KUNSTBOXX Aktuelle Ausstellungen Kunstskandale Fett weg, Kunst weg

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WISSENSWERT In aller Munde Rätsel Verlosung

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SCHLUSSLICHT Impressum/ Sonderverteilstellen

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Schicken Sie uns den Clip bis 30. Mai per Email an redaktion@bizz.das-magazin.de; posten Sie ihn direkt auf Facebook unter: www.facebook.com/BIZZ.ZEIT! Mehr zur Teilnahme auf Seite 46.

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titelthema

Was bist du dir wert? Henriette Matovina

Was ist „Selbstwertgefühl“? Wird es von der Gesellschaft auferlegt oder ist jeder selbst für sein eigenes verantwortlich. Wir nähern uns einem Thema, das viele berührt, aber das niemand gerne anspricht.

Selbstwertgefühl.

Haben Sie davon genug oder vergleichen Sie sich oft mit anderen? Bestimmen Sie ihren eigenen Wert oder lassen Sie es zu, dass es andere tun? Selbstwert, Selbstvertrauen, Selbstzweifel, Selbstständig-

Gehalt, sie steht auch nicht im Arbeitszeugnis oder in Ihrer Personalakte.

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Während sich der Mensch an moralisch vertretbaren Werten zu orientieren versucht, wie zum Bespiel an Freundschaft, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, macht er seinen Selbstwert von Schulbildung, Leistung und Erfolg abhängig, vergleichbar mit einem Zeugnis, das man jederzeit aus der Tasche ziehen und vorzeigen kann. Berufliche Selbstverwirklichung, Kompetenzen, Verdienst und die Stufen auf der Karriereleiter kann man in Zahlen formulieren. Damit wird unsere Arbeitsleistung konkret vergleichbar, zumindest für andere. Sind die Ergebnisse im Mittelfeld oder im unteren Bereich der Messlatte angesiedelt, wird es schwierig: „Bin ich gut genug? Warum wird mein Einsatz nicht geschätzt oder gar belohnt? Habe ich versagt?“

Hunderte Ratgeber haben das Thema aufgegriffen unter dem Motto „Selbstwert. Die beste Investition Ihres Lebens“. Motivationstrainer verdienen sich eine goldene Nase an den Selbstzweifeln ihrer Kunden. Psychologen hören Ihnen zu, während sie auf der Couch liegend versuchen „Ihren Wert an den Fingern abzuzählen“, verschreiben Beruhigungsmittel und halten danach die Hand auf. Fragen Sie nach einer Gehaltserhöhung, formulieren Sie klare Ansagen, sagen Sie dies, machen Sie das. Menschen suchen vorgefertigte Wege, die leicht zu beschreiten sind und sind bereit, für diese viel (Geld) zu investieren. Diesen Weg jedoch gibt es nicht. Und am Ende war der Mitbewerber besser, der Kollege schlauer und sie hängen im Jammerloch gefüllt von Komplexen. Trösten Sie sich: Sie sind nicht allein, viele messen ihren Selbstwert am Maß anderer. „Die Investition ihres Lebens“ können Sie sich nicht auszahlen lassen wie ein

Fest steht, dass vor allem Frauen mit einem negativen Selbstbild zu kämpfen haben, das über weite Teile des Lebens niedriger als bei Männern ist. Während Männer Selbstwert bevorzugt an Karriere und Macht definieren, machen berufstätige Frauen diesen von der Anerkennung auf emotionaler Ebene abhängig wie Lob und Dank. Andrea schrieb: „Ich bin mir viele Dinge wert. Ich bin mir Liebe, Vertrauen, Ehrlichkeit, Zufriedenheit, Geborgenheit und Familie wert. Leider sind diese Dinge in der heutigen Zeit fast gänzlich verschwunden. Wird einem nicht der Marktwert-Stempel aufgedrückt? Den wirklichen Wert auf dem Arbeitsmarkt bestimmen das Diplom und vor allem das „Vitamin B“. Engagement wird als Selbstverständlichkeit gesehen, Mehreinsatz/ Fleiß als falsche Organisation des Arbeitsplatzes, Selbst seinen Wert zu bestimmen ist oft sehr schwierig oder gar unmöglich. Gerne würde man seinen eigenen Wert oft höher sehen, doch die Enttäuschung die man aus seinem Umfeld erfährt ist psychisch vernichtend. Zumindest vermittelt dieses Gefühl oft die Arbeitstelle und die Allgemeinheit.“ Wollen wir nicht versuchen, den eigenen Wert von einer neuen, unge-

keit, Selbstachtung: Was sind Sie sich wert? ie scheinbar einfache Frage „Was bist du dir wert?“ hat heiße Diskussionen über die Definition von „Selbstwert“, ihre Messbarkeit bis hin zu Grundsatzdiskussionen über die Werte der Gesellschaft ausgelöst. Kindheit, Erziehung, Erfahrungen, Partnerschaften, Bildung, Arbeitssituation: Es gibt unendlich viele Einflüsse, abhängig von der Lebensphase, gepaart mit individuellen Wesenszügen, die das Selbstwertgefühl eines jeden Menschen prägen. Doch bei aller Vielfalt haben wir uns drei Aspekten zugewandt, die auch das Titelthema der aktuellen BIZZ! umfassen: Arbeit, Geld und Karriere.

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titelthema

Selbstvertrauen kann das Resultat einer positiv erlebten Kindheit sein, muss aber nicht. Viele Kinder, für die Lob und Anerkennung ein Fremdwort war, entwickeln sich trotz allem zu starken Persönlichkeiten oder vielleicht eben deshalb. Von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter ist es jedoch ein weiter Weg. Wie eine Freundin treffend bemerkte: die Reife spielt eine wichtige Rolle bei der Selbstreflexion und dadurch auch bei der Bestimmung des Selbstwertes. Wenn Erwachsene unter einem schwachen Selbstwertgefühl leiden, dann oft aus dem Grund, weil sie einerseits zu hohe Erwartungen an sich selbst stellen und andererseits ihren Fremdwert in den Vordergrund rücken. Das zeigt sich bereits bei einem Bewerbungsgespräch: „Welches Gehalt erwarten Sie sich?“ Ich kenne kaum jemanden, der diese Antwort ungeniert beantwortet, vor allem keine Frauen. Also ordnet man sich Tarifen unter, die nichts mit dem Selbstwert gemein haben. Doch wenn wir uns selbst zu einem geringen Preis verkaufen, dann wird ihn sicher kein anderer erhöhen. Niemand sieht unsere Vorteile, wenn wir sie nicht betonen. Niemand schert sich um unsere Erwartungen, wenn wir diese nicht mitteilen. Was tut man nicht alles, um andere nicht zu enttäuschen, nicht abgelehnt zu werden und lechzen wir nicht danach, von diesen Applaus zu kassieren? Wenn wir ein gutes Selbstwertgefühl besitzen, dann bedeutet dies: wir sind überzeugt, wertvoll und gut genug zu sein - trotz der Schwächen und Fehler, die wir alle haben. Wir sind also mutig genug, uns selbst den Rücken zu stärken, wir glauben an uns. Und das hat wirklich in keinster Weise etwas mit Arroganz oder Narzissmus zu tun. „Je gesünder und positiver unser Selbstwertgefühl ist, umso gelassener können wir mit unserem Fremdwert umgehen“, sagen Psychologen. Aber vielleicht sollten wir statt auf Experten, einfach auf Hermann Hesse hören: Der wahre Beruf des Menschen ist, zu sich selbst zu kommen.

Andrea Hailer

Was bin ich mir wert?

Ich

HAILERLIGHT

wohnt persönlichen Seite zu betrachten, fernab vom ständig schwankendem Fremdwert? Die Gesellschaft kann man nicht ändern, aber jeder Mensch kann an seiner eigenen Einstellung zu dieser und seiner Denkweise arbeiten. Somit ist er durchaus in der Lage, seinen Wert selbst zu bestimmen, wenn er den Mut dazu findet.

bin mir auf jeden Fall soviel wert, daß ich mich bemühen möchte, keine Energiezuzler mehr in mein Leben zu lassen. Was ein Energiezuzler ist? Jeder von uns kennt sie - mehr oder weniger. Der Energierzuzler raubt einem Lebensenergie, Zeit - Lebenszeit und gschdäid sie auf gut bayrisch so, dass der, nennen wir ihn kurz EZ, zu allem Überfluss auch noch jede Menge Nerven kostet. Auf der anderen Seite gestaltet der EZ sein Vorhaben so geschickt, dass man immer wieder darauf rein fällt. Oft schenkt man, oder Frau, je nachdem, dem EZ Nerven, Zeit, Geld, Katzenfutter und Energie, weil man meint, man sei ihn so schnell wieder los. Was ein Trugschluss ist. Ich sag´s Euch Leute. Wie erkennt man einen EZ? An Sätzen wie „Kannst Du/Sie mal schnell...das Layout machen...beim Umzug helfen...das Kind wickeln...das Banner schalten..die Katze/den Hund/Hasen/Schildkröte/Mann füttern..bei der Umfrage mitmachen...?“ Und natürlich: kostenlos, am besten vorgestern, ohne Gemaule und mit Tages Make-up, wenn´s recht ist. Gebt doch mal im Internet „Energiezuzler“. ein... „Meinten Sie: Energie Zuzler.“ Meinetwegen. Klick. Da kommt man dann vom Hölzchen aufs Stöckchen, bzw. raus bei Noagal-Zuzler. Meinte ich eben NICHT. Schaun wir mal bei „Energiesauger“. Da schreibt wer in einem Esoterik-Forum: „Ich hab keine Probleme mit Energievampiren. Ich denke immer, dass dazu auch eine Bereitschaft gehört, sich aussaugen zu lassen.“ Aha. Jetzt bin ich auch noch selber schuld. Mir gangst. Und überhaupt: wie schreibt man eigentlich „Zuzler“? Zutsler? Zuzzler? Wurschd! Von mir aus auch Tofu! Ihr wisst alle, was ich meine, außer Ihr seid selber EZs. Jetzt bemühen wir uns alle mal, keine EZs zu sein, einverstanden? Dann schon lieber NZ (Noagal Zuzler)! Bleibt sauber. Euer Hailerlight.

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titelthema

Je mehr wir beschäftigt sind, je mehr fühlen wir, dass wir leben.1

Christian Luecking

Arbeit im Wandel der Zeit

Von einer existenziellen Notwendigkeit hin zur Visitenkarte einer ganzen Generation.

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ie zuvor standen persönliche Entfaltung und Selbstverwirklichung mehr im Zentrum unserer Gesellschaft als heute. Immer stärker definieren wir uns über unseren Beruf. Dabei steht außer Frage,

dass Arbeit viel mehr ist als die Existenzgrundlage, um unseren Alltag zu bestreiten und für unsere kleineren und größeren Träume Geld anzusparen. Vielmehr ist sie selbst zum individuellen Markenzeichen, zur Visitenkarte eines jeden von uns geworden. Zweifelsohne war dies nicht immer so: Der Arbeitsbegriff hat in den letzten

Erst innerhalb der einsetzenden Verstädterung des Mittelalters und der vergrößerten Palette und Nachfrage an (vor allem handwerklichen) Berufen, wurde Arbeit mit einem Bürgerrecht entlohnt. Immer stärker wurde das Leistungsprinzip in den Mittelpunkt gerückt. Auch philosophisch wurde der Arbeitsbegriff stark aufgewertet: „Je mehr wir beschäftigt sind, je mehr fühlen wir, dass wir leben“, unterstreicht Immanuel Kant. Der Zusammenbruch feudaler Strukturen, Kapitalismus und technische Neuerungen führten schließlich zur Industrialisierung. Die Emanzipation der Arbeiter selbst sowie der starke Modernisierungswille der Gesellschaft läuteten die so genannte Arbeitergesellschaft ein. Das bedeutete, dass man zu geregelten Arbeitszeiten, mit einem kalkulierbaren Einkommen, einem Job nachgehen konnte. Ob dieser einem gefiel war absolut zweitrangig. Verschiedene Faktoren - etwa Schulbildung, geografische Herkunft oder Elternhaus - entschieden in der Regel, welche Arbeit man ausübte, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

2.500 Jahren eine steile Karriere hingelegt! Sowohl in der griechischen als auch in der römischen Antike wurde Arbeit v. a. im körperlichen Sinne als etwas Niederes angesehen. Wer arbeitete war in der Regel unfrei und rechtlos. Vielmehr war es üblich, dass Arbeiter vereinfacht gesagt „Leibeigene“ oder „Sklaven“ waren. Philosophen oder Staatsleute dagegen wurden nicht zur arbeitenden Schicht gezählt, sie galten als Gelehrte; ebenso konnte auch nicht jeder innerhalb des Militärs - ein weiterer wichtiger Grundpfeiler der damaligen Gesellschaften - Karriere machen. Alles war abhängig von Stand und Herkunft.

Verglichen mit der Arbeit der Antike war dies ein enormer Fortschritt, doch gemessen an den Möglichkeiten, die wir heute haben, noch immer sehr rückständig. Alles scheint erreichbar, solange man sich selbst daran macht, seine beruflichen Träume zu erfüllen: Angefangen mit einer guten Schulausbildung, bis hin zum gewünschten Ausbildungs- oder Studienabschluss. In den meisten Fällen hat man es selbst in der Hand - wenn man nur den Mut dazu hat! 1 Immanuel Kant zitiert nach Paul Menzer „Eine Vorlesung über Kants Ethik“ 1924

titelthema Christian Luecking/ Henriette Matovina

LEBEN AUF PUMP Warum nicht Luxusgüter zur Überschuldung einer Gesellschaft führen

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ispositionskredite, Kreditkarten oder Zahlen auf Raten - das bedeutet heute kaufen, was man sich morgen hoffentlich leisten kann. Diese Denkart bringt man gerne mit Amerika in Verbindung, so wie das „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ -Prinzip. In Deutschland wurde dagegen lange Zeit mehr Wert darauf gelegt, mit Geld vernünftig umzugehen. Das Wort „sparen“ wurde in einem Satz mit dem Ausdruck „sich etwas ersparen“ verwendet oder durch „horten“ ersetzt. Anschaffungen wie das Haus mit Garten, das Familienauto und die Vorsorge waren die überzeugenden Argumente, den gefüllten Sparstrumpf zu öffnen. Und dennoch hat die Überschuldung auch in den deutschen Privathaushalten Einzug gehalten, seit 2007 begünstigt durch das erleichterte Verbraucherinsolvenzverfahren. Sicherheit vermittelt nun nicht mehr das Sparbuch, sondern das Wissen, nach mageren sieben Jahren die angehäuften Schulden von der Backe zu haben. Und während sich viele in dieser „Wohlverhaltensphase“ suhlen, laufen sich die Gerichtsvollzieher die Füße wund, um ein wenig Kleingeld einzutreiben. Geringe Bonitätsanforderungen, hohe und schnell vergebene Dispositionskredite und die einfachen Wege zu Kreditgesellschaften erleichtern zudem das Leben auf Pump. Was sind die Ursachen der verbreiteten privaten Überschuldung? Ist es wirklich das überzogene Konsumverhalten? Sind es verlockende, aber undurchsichtige Angebote wie die „Null-Prozent-Finanzierung“? Verleitet übertriebene Werbung dazu, in den roten Apfel zu beißen? Ja, das Paradies ist verlockend, vor allem, wenn es mit Flachbildfernseher und amerikanischem Kühlschrank ausgestattet ist. Wir können Sie beruhigen und dem Allgemeindenken entgegensteuern: Die wenigsten Haushalte sind aufgrund von unverhältnismäßig hohen Ausgaben für Luxusgüter verschuldet, so aktuelle Studien verschiedener Universitäten. Die Zahl der überschuldeten Haushalte schwankt immens, aber die Ursachen sind im Wesentlichen die gleichen: Insbesondere bei Jüngeren war Arbeitslosigkeit mit über 30 Prozent der Hauptgrund für die Anhäufung der Schulden. Veränderungen der Lebensverhältnisse wie Scheidung, Krankheit oder Suchtprobleme waren bei ca. 20 Prozent der befragten Personen die zentralen Auslöser. Die meisten über 50-jährigen sahen den Grund für ihre Überschuldung sogar häufiger in unzureichender Kreditberatung und gescheiterter Immobilienfinanzierung. In den meisten Fällen waren sogar mehrere Faktoren für die Überschuldung verantwortlich. Trotz Hochrechnungen, Krise und schwindender Sparbücher: Dem Deutschen ist es immer noch eigen, zu leben, um zu arbeiten. Doch Geld darf glücklich machen. Es wäre nur empfehlenswert, den „Notgroschen“ im Sparstrumpf zu hüten.

DINER´S FÜR DREI

1887

wurde von dem Science- Fiction Autor E. Bellamy das erste Mal eine Art Kreditkarte erwähnt. Doch erst ab 1924 gab es die erste Kreditkarte in den USA, deren Herausgeber das Industrieunternehmen Western Union war. Bald darauf vergab auch die General Petroleum Corporation eine Metall- Kreditkarte für ihre Mitarbeiter und für vertrauenswürdige Kunden. Amerikanische Hotels und Kaufhäuser zogen nach. Große Gesellschaften boten minimale monatliche Bezahlung auf die Kreditkarte oder einen 30- tägigen Zahlungsaufschub. 1949 kam die Kreditkarte, die wir heute kennen, durch Frank McNamara in Umlauf. An einem Abend im Jahr 1949 ist der New Yorker Kaufmann McNamara mit zwei Geschäftsfreunden zum Essen verabredet. Es ist ein vergnüglicher Abend – bis die Bezahlung ansteht: McNamara will die Rechnung übernehmen, greift in sein Jackett und bemerkt, dass er seine Brieftasche vergessen hat. Daraufhin ruft er seine Frau an, die ihm das notwendige Geld ins Lokal bringt. Obwohl er die peinliche Situation klären konnte, stellt er sich die Frage: Warum kann man nur soviel Geld ausgeben, wie man in diesem Augenblick dabei hat? McNamara und der Anwalt Ralph Schneider werden die Gründerväter der Kreditkarten-Gesellschaft “Diner’s Club”, einem bis heute hauptsächlich in den USA verbreitetem Kreditkarten Anbieter. Mit der Kreditkarte war, durch das einfache Abzeichnen der Rechnung, der bargeldlose Zahlungsverkehr möglich. 1951 kam durch die New Yorker Franklin Bank die Master Card heraus. Sie war die Kreditkarte, die den Durchbruch für ein weltweites, bargeldloses Zahlen bedeutete.

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titelthema

MOBBING

DAS PHÄNOMEN UNFAIRER ATTACKEN

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chickane, Ausgrenzung, Beschimpfung bis hin zu Nötigung: Der Begriff Mobbing wurde 1963 von dem Verhaltensforscher Konrad Lorenz geprägt, der das Gruppenverhalten von Tieren erforschte. Mobbing - eine Ableitung aus dem englischen Wort „to mob“: anpöbeln, angreifen und bedrängen - hat der Arzt und Psychologe Heinz Leymann in den siebziger Jahren mit der Arbeitswelt in Verbindung gebracht. Mobbing sorgt für Zündstoff in den Betrieben, nicht zuletzt, da es eine Strafverfolgung nach sich ziehen kann.

Kleine Reibereien mit den Kollegen, Meinungsverschiedenheiten mit dem Vorgesetzten oder Probleme mit schwierigen Kunden: Jeder Mensch, der schon einmal ins Arbeitsleben hineingeschnuppert hat, kennt die Differenzen, die an jedem Ort entstehen, an dem mehrere Menschen zusammen arbeiten. Das heißt aber nicht, dass jeder Streit, jede Auseinandersetzung, jede Bemerkung oder andere Schwierigkeiten am Arbeitsplatz gleich zu Mobbing führen oder als solches bezeichnet werden dürfen. Gerade im deutschsprachigen Raum wird mit der Verwendung des Wortes Mobbing häufig leichtfertig umgegangen. Es ist sogar zu einer Art Modewort herangewachsen, dessen Gebrauch sich oftmals in falschem Kontext wiederfindet. Was ist der Unterschied zwischen den kindlichen Querelen zu ernstzunehmenden Mobbing-Attacken, die über längere Zeit hinweg anhalten und regelmäßig auftreten? Die Grenzen, insbesondere zwischen subjektiver Beurteilung von Bemerkungen und Verleumdung oder übler Nachrede, sind verschwommen. Mobbing hat immense Auswirkungen auf die Lebensqualität und viele Lebensbereiche des Opfers. Neben starken psychischen und physischen Beeinträchtigungen kommt es zur Zerstörung sozialer Beziehungen, einer Schädigung des gesellschaftlichen Ansehens oder letztendlich sogar zur endgültigen Arbeitsunfähigkeit, Suchtverhalten oder zum Selbstmord. Mobbing schleicht sich langsam ein. Es beginnt mit harmlosen Späßen, Forderungen oder persönlichen Beleidigungen und steigert sich bis zur offenen Aggression. Die Festlegung einer Grenze ist schwierig, insbesondere wenn sich die Attacken über mehrere Jahre hinziehen. In solchen Fällen ist es ratsam, das Problem offen anzusprechen und sich an einen neutralen Berater zu wenden. Wie die Zahlen anbei schon vermuten lassen, leiden nicht nur die Betroffenen, sondern auch die Unternehmen unter feindseligen Übergriffen am Arbeitsplatz, die mit einem sehr hohen finanziellen Aufwand verbunden sind. Das schlechte Betriebsklima führt zu häufigen Fehlzeiten, hoher Fluktuation und abnehmender Arbeitsproduktivität. Am meisten verbreitet ist in Deutschland die etwas harmlosere Art des Mobbings: Rufmord. Viele Mobber setzen beim „guten Ruf“ ihrer Opfer an. Wer kann schon zurückverfolgen von wem ein Gerücht ausging? Abgesehen davon, orientiert sich die öffentliche Meinung gern am unteren Level, das Resultat davon: „Je mehr Dreck desto besser.“ Auf der Strecke bleiben die Dezenten, die Scheuen und Sensiblen, denen oft nur der Ausweg bleibt, die Firma zu wechseln oder sogar in eine andere Stadt zu ziehen. Es sei denn man erwägt eine radikale Änderung der eigenen Einstellung und hält es mit Wilhelm Busch: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich‘s völlig ungeniert!“

Betrug die Zahl der bekanntgeworden Mobbingopfer im Jahr 2000 noch 0,8 Millionen so stieg sie bis 2007 auf 1,5 Millionen, also fast das Doppelte. 2010 waren 1,7 Millionen Menschen von Mobbing betroffen. Gerichtsverfahren (Zivilverfahren) legten im Zeitraum 2000 - 2009 um 30 Prozent zu. Im Bereich Cybermobbing sind die Zahlen noch deutlicher angestiegen, etwa um 70 Prozent! Altersgruppen: Mit 60 % sind Arbeiter zwischen 35 und 50 Jahre am meisten von Mobbing betroffen. Der sogenannte Mobbing-Risiko-Faktor ist in sozialen Berufen, im Verkauf und bei Banken/ Versicherungen am höchsten. KOSTEN: 11,2 Mrd. € für direkte Aufwendungen wie Krankheitsbehandlung sowie 13,4 Mrd. € für indirekte Kosten als Folge des Produktionsausfalls.

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Henriette Matovina

ARBEIT oder FRUST? Die Masche mit der Prämie funktioniert nicht. Warum Führungskräfte mehr dazulernen müssen als ihre Mitarbeiter.

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ngagierte Mitarbeiter erwartet sich jeder Chef, einen engagierten Chef erwarten sich Mitarbeiter. Doch was in der Theorie locker zu handhaben scheint, ist in der Praxis oft nicht durchsetzbar. Zu verschieden sind Charaktere, Erwartungen und Ansprüche, denen man nur mit individuellen Lösungsansätzen begegnen kann.

Gehaltserhöhung, Prämien und Ehrenurkunden sind beliebte Mittel, um kurzfristige Zufriedenheit zu erzeugen, aber keine Dauergaranten. Vielmehr sorgen Rahmenbedingungen für Frust am Arbeitsplatz, den man mit materiellen Zuckerln nicht ausgleichen kann. Zahlreiche Studien zeigen auf, dass die meisten Arbeitnehmer sich nicht mehr an ihre Firma gebunden fühlen, 5 Prozent sind gar nicht mehr bereit, eigene Initiative zu ergreifen. Auch Bonbons wie die Bezahlung nach Leistung oder „Mitarbeiter des Monats“ wecken nicht selten eher Unmut, nämlich bei den 99 Prozent, die nicht die Leistungsolympiade gewinnen. Insbesondere bei teamorientierten Arbeitsplätzen sind solche Aktionen kontraproduktiv und zerstören rasch den Zusammenhalt. Experten sind sich einig: Mitarbeitermotivation beginnt bei der Auswahl der richtigen Führungskräfte, die glaubhaft vorleben, was sie selbst fordern. „Noch immer werden die sozialen Kompetenzen von Führungskräften den fachlichen Qualifikationen zu sehr untergeordnet“, sagen Wirtschaftspsychologen.

„In die oberen Etagen werden oft die knallharten Kalkulierer gerufen. Leute, die mit Zahlen umgehen können - nicht mit Menschen.“ Dauerhafte Motivation kommt aber von innen. Für Führungskräfte sollte es daher wichtig sein, Mitarbeitern Verantwortung zu übertragen und sie einzubeziehen - zum Beispiel durch umfangreiche Mitarbeiterbefragungen. Das funktioniert allerdings nur, wenn man konstruktive Kritik ernst nimmt. Und am Ende sind es oft die kleinen, unspektakulären Dinge, die das meiste ausrichten: ein aufrichtiges Lob, konstruktive Kritik und ehrliche Wertschätzung der Arbeit wirken auf die meisten Mitarbeiter weitaus motivierender als der jährlich erzwungene Betriebsausflug.

MOTIVATIONSLOCH PASSÉ 8

Fragen Sie sich, ob Sie an der richtigen Stelle arbeiten. Machen Sie etwas, was Ihnen Spaß macht und in dem Sie gut sind? Denken Sie über Alternativen nach - und wechseln Sie den Arbeitsplatz, falls Sie in einer Sackgasse stecken.

8 Der Beruf ist nicht alles. Lassen Sie Familie und Freunde nicht zu kurz kommen. Beides ist wichtig für das innere Gleichgewicht. 8

Jammern Sie nicht! Vor allem nicht, wenn Sie aus dem Urlaub zurückkommen. Das nervt nicht nur die Kollegen, sondern sorgt für ein neues Motivationstief.

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Entspannen Sie sich durch Sport und autogenes Training. Beides hilft, auf andere Gedanken zu kommen. Außerdem steigert es das Selbstwertgefühl.

8 Treffen Sie sich in Ihrer Freizeit mit Menschen, die nichts mit Ihrem Job oder Ihrem Studium zu tun haben. 8 Achten Sie darauf, dass Sie nach Feierabend und am Wochenende wirklich entspannen. 8

Versprechen Sie nur, was Sie auch schaffen können - sich selbst, Ihren Vorgesetzten oder Kollegen. Alles andere führt nur zu Überforderung und Frust.

8 Gewöhnen Sie sich in Ihrem eigenen Arbeitsstil Techniken an, die den Alltag erleichtern. Belohnen Sie sich für gute Arbeit oder geben sich selbst ein kurzes Feedback: „Was habe ich heute Vormittag geschafft?“ 8

Qualifizieren Sie sich vielseitig, machen Sie Sprachkurse, nehmen Sie an Fortbildungen teil. Dadurch erweitern Sie Ihren Horizont - und im nächsten Schritt vielleicht Ihr Aufgabengebiet.

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HANDWERK 3 FRAGEN

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as Handwerk kämpft mit fehlendem Nachwuchs. Zahlreiche Lehrstellen bleiben unbesetzt. Die langfristige Folge ist der Mangel an Fachkräften. Ein Grund bei einem der führenden, international operierenden Unternehmen

mit regionalen Wurzeln der Baubranche nachzufragen, das kommendes Jahr sein 50jähriges Bestehen in Deutschland feiert. Die Firma Swietelsky, mit Hauptsitz in Traunstein und zahlreichen Standorten in der Region, bietet jährlich zahlreiche Ausbildungsplätze für diverse Fachbereiche an. Im letzten Jahr wurden sogar mehrere Lehrlinge für außergewöhnliche Leistungen ausgezeichnet und alle übernommen. „Wenn sich in Deutschland keine Lehrlinge finden, sucht das Handwerk seinen Nachwuchs eben im Ausland“, so ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung. Kommt Ihnen die schwierige Suche nach geeigneten Lehrlingen bekannt vor?

In den vergangen Jahren zeigen sich bei der Lehrstellenbesetzung immer die gleichen Probleme. Speziell bei den handwerklichen Berufen ist die Anzahl der Initiativbewerbungen gleich Null. Selbst nach Inseraten in den einschlägigen Tageszeitungen ist die Zahl der Bewerber äußerst überschaubar. Leider lassen sich im Moment eben nur wenige Jugendliche für eine Ausbildung im Baugewerbe motivieren. Oft wird der Nachwuchs auch firmenintern über die Nachkommen langjähriger Mitarbeiter quasi rekrutiert. Vielleicht ist in diesen Familien die Akzeptanz für den Bauberuf durch den eigenen Vater oder die Mutter etwas ausgeprägter. Bei den Lehrstellen für den Technischen Zeichner/in oder den Bürokaufmann/frau ist das Interesse grundsätzlich etwas höher. Dies zeichnet sich hier bereits durch das Interesse an Praktikas ab.

Handwerk hat den Ruf eines soliden Berufsfeldes, das keinen schnellen Entwicklungen unterworfen ist wie zum Bespiel IT-Berufe. Woher kommt Ihrer Meinung nach das Desinteresse der jungen Generation?

Der schnelle wirtschaftliche Aufschwung in der maschinellen Industrie und in den IT Berufen hat uns in den vergangenen Jahren viele Interessenten in diese Firmen abgezogen. Die anfänglich bessere Bezahlung und die Arbeitsbedingungen „unter Dach“ sind eventuell auch eine Grund für diese Entwicklung. Der Bauarbeiter an der Straße ist vielleicht in den Augen der Jugendlichen immer noch der Dumme, der bei Nässe, Hitze und Kälte seine Arbeit im Freien verrichten muss. Das Arbeiten „auf dem Bau“ hat nicht unbedingt an positivem Image in den letzten Jahren zugelegt. Die technischen Entwicklungen in der Bauwirtschaft haben seit der Jahrtausendwende erhebliche Schritte gemacht. Über die digitale Vermessung bis hin zur dreidimensionalen Steuerung von Erdbaumaschinen geht heute ohne den Computer auf der Baustelle fast nichts mehr. Dies hat sich jedoch leider noch nicht in der breiten Masse herumgesprochen. Es liegt an uns das Image des Baugewerbes wieder in das richtige Licht zu rücken.

Wie schätzen Sie die Zukunftsaussichten eines handwerklichen Berufes in der Baubranche ein? Ich schätze die Zukunftsaussichten als sehr hoch ein. Viele unser leitenden Angestellten haben Ihre Karriere als Azubi direkt am Bau begonnen und sich in den letzten 15-20 Jahren weiterentwickelt, weitergebildet und so bis zum Techniker oder Bauleiter hochgearbeitet. Die unternehmerseitige Unterstützung der Weiterbildung nach Abschluss der Berufsausbildung ist wohl in keinem handwerklichen Beruf so hoch wie im Bauhauptgewerbe. In der Regel kann bereit nach einem Gesellenjahr die Polierausbildung begonnen und somit der Grundstein zum Meistertitel gelegt werden. Mit etwas Fleiß, Grips und Interesse sind den Aufstiegsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

Wir bedanken uns für das Interview bei Dipl. Wirtsch. Ing. (FH), Helwig Falch, Bereichsleiter Tiefbau Swietelsky Baugesellschaft m. b. H ., Traunstein

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Alexandra Tobisch

KOMMENTAR:

DOPPELT BRINGT MEHR

Arbeiten bis der Arzt kommt oder ergeht es ihm genauso?

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ange Zeit war der deutsche Arbeitsmarkt vorwiegend von einem Prinzip bestimmt, nämlich von „ganz oder gar nicht.“ Natürlich gab es die Paradiesvögel neben den Blaumännern, wie zum Bespiel Künstler, die „brotloser Kunst“ nachgingen und die man in der Arbeitswelt nur belächelt hatte wie es der Onkel Heinrich Heines einmal über diesen bemerkte: „Hätten gelernt machen Geschäfte, hätten nicht brauchen schreiben Gedichte.“ In den meisten europäischen Ländern sind Erwerbstätige mit einer Nebentätigkeit häufiger als in Deutschland zu finden. Allerdings ist hierzulande die Zahl der Personen mit mehreren Beschäftigungsverhältnissen in den letzten Jahren weit über den europäischen Durchschnitt gewachsen. Wir kennen sie noch, die Pioniere der Nebenjobber: es war der Versicherungsvertreter, der neben seiner festen Anstellung versuchte, Versicherungspolicen zu verkaufen. Landwirte, die von den Einnahmen aus der Landwirtschaft ihre Familie nicht mehr ernähren konnten. Der „Ottonormalverbraucher“ jedoch erlernte einen Beruf oder machte einen Studienabschluss und ergatterte sich anschließend einen Arbeitsplatz, auf den er im wahrsten Sinnen des Wortes bauen konnte. In den letzten Jahrzehnten hat sich der deutsche Arbeitsmarkt stark gewandelt, der Schnelllebigkeit und Austauschbarkeit Platz gemacht und damit an Sicherheit verloren. Eine Anstellung mit unbefristetem Arbeitsvertrag, die gerechte Bezahlung - zumindest nach Tarif, pünktlich bezahlte Löhne bleiben vielen Menschen verwehrt. Somit hält auch langsam, aber sicher, das insbesondere aus Amerika bekannte Phänomen „Working Poor“ Einzug in Deutschland. Das bedeutet, dass ein erheblicher Teil der Erwerbstätigen der Mittelschicht nur mit Mehrfachbeschäftigungen ein hinreichendes Haushaltseinkommen erzielen kann, um nicht unter der Armutsgrenze zu leben. Nicht zuletzt führt jedoch diese Art der Existenzsicherung, so Statistiken, langfristig zu gesellschaftlichen Problemen (Schlüsselkinder) und zahlreichen berufsbedingten Krankheiten wie zum Beispiel Burn Out. Am Ende vom Lied ist der Deutsche also wieder da angekommen, wo er war - „Er lebt, um zu arbeiten.“

KÖPFCHEN & DÜMMCHEN Literatur zum Thema Job, Geld und Karriere gibt es wie Sand am Meer. Von staubtrocken über übertrieben witzig, vollgestopft mit Strategien, vom flachen „Mit Sexappeal zum neuen Job“ bis hin zu „Karriere-Tipps für jeden Tag. 7 Minuten täglich, die Sie voranbringen.“ Zugegebenermaßen hören sich die Titel mehr als Erfolg versprechend an, doch wie Prof. Faltin, Herausgeber unserer Empfehlung „Kopf schlägt Kapital“ in seinem Vorwort bemerkt: „Auffallend ist, dass Sie unterwegs viele Berater treffen, die vorgeben, den Weg zu kennen, ohne ihn selbst gegangen zu sein.“ Prof. Faltin lehrt Unternehmensgründung an der Freien Universität Berlin und ist zudem Begründer der Teekampagne/ Projektwerkstatt GmbH, das 2009 mit dem Gründerpreis ausgezeichnet worden ist. Auf bestechend inspirierende Weise verpackt er die trockene Theorie der Unternehmensgründung in eine locker formulierte Sprache. Fern von betriebswirtschaftlich geprägten Begrifflichkeiten erklärt er den harten Stoff der Selbstständigkeit mit greifbaren Beispielen und macht Mut, Ideen zu verwirklichen. „Kopf schlägt Kapital“, das Gegenteil von „Doof it yourself“, das es wahrscheinlich nur aufgrund der positiven Rezension von Helmut Karasek -“Der Sound der Generation. Ein bemerkenswertes Buch“ - in die Reihe der Spiegel-Bestseller geschafft hat. Das sprachlich denglische Niveau - Check it Out, die All-in-one-Fernbedienung für dein Leben - ist schon bemerkenswert weit unten angesiedelt und möchte sich damit wohl effektiver der „doofen Generation“ anpassen: Pauschalisierte Ratschläge und zahlreiche Tipps, um sich mit Halbwissen durch das Leben zu mogeln, folgen. Dieses Buch gibt das Gefühl, dass die neue Generation dumm sei und sollte sich daher, statt sich mühsam Wissen anzueignen, mit Tricks über Wasser halten. Ob das der beste Weg ist, schreibt jedoch keiner der Autoren.

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Mal woanders ...

Anna Winter

Work andTravel JUNG

, neugierig, Studium in der Tasche, erste Jobs erfolgreich absolviert, reiselustig - da kann die Welt nicht groß genug sein. Ein spontanes „Ja!“ auf die Frage meiner Freundin, ob ich nicht auch gern mal in Australien leben möchte, brachte mich nur zwei Monate später in einen Flieger von Emirates und nach weiteren 24 Stunden ans andere Ende der Welt. Wie heißt es doch bei J. R. R. Tolkien: „Es ist eine gefährliche Sache, Frodo, aus deiner Haustür hinaus zu gehen. Du betrittst die Straße und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen, wohin sie dich tragen.“ Ziemlich unvorbereitet brachten mich meine Füße erst mal nach Kingscross, Sydneys bekanntem Rotlichtviertel, das aber auch Zentrum der Backpacker-Szene ist.

Um Geld zu sparen, heuerten wir im „Funk House“ als Chefköche an gegen kostenlose Unterkunft und Verpflegung. Nicht, dass eine von uns jemals für mehr als vier Personen gekocht hätte. Trotzdem schwangen wir jeden Abend den Kochlöffel und versorgten 70 ausgehungerte Rucksacktouristen aus aller Welt. Und was man alles lernen kann: noch heute entstängle ich meinen Salat oder hacke ich

Knoblauch nach den Tipps unserer Zimmergenossin, einer philippinischen Tabledancerin. Weil sich in Sydney die Jobsuche auf Grund der großen Konkurrenz sehr schwierig gestaltete, flogen wir mehrere tausend Kilometer nach Westen, um das „richtige“ Australien kennen zu lernen. Unser Traum von einer Tour im Flower Power VW-Bus wurde allerdings in der Autovermietung zerschlagen: auf dem einzig verbliebenen Bus waren, für uns sichtbar, nur zwei vollbusige Frauen abgebildet (und ein riesiger Penis auf dem Dach – so erklärte sich dann eine Woche später das ständige Hupen der Trucks und das aggressive Verhalten einer älteren Dame, die vom Balkon herunter schimpfte, als wir höflich fragten, ob wir nicht in ihrer Einfahrt übernachten könnten…). Jeder Tag hielt neue Abenteuer und neue Bekanntschaften für uns bereit: Begegnungen mit der nicht ganz ungefährlichen Tierwelt Australiens, aber auch mit den süßen Quokkas (Mini-Kängurus) auf Rottnest, endlos langen roten Pisten und faszinierenden Landschaften. Nach einer aufregenden Zeit im Outback ruhten wir uns in Adelaide etwas aus: drei Wochen putzten wir in einem Hostel, wieder für Kost und Logis. So sparten wir uns eine Menge Geld und hatten nach all der Zeit in Mehrbettzimmern und dem Bus ein Loft nur für uns alleine! Luxus pur! Den einzigen bezahlten Job, den wir in den vier Monaten gefunden hatten (Geschirrspülen und Putzen in einem Restaurant), lehnten wir ab. Über Melbourne ging es zurück nach Sydney, wo ich meine Reise alleine nach Neuseeland fortsetzte. Das Wiedereinreisen mit einem Working Holiday Visum ist in Australien kein Problem. So konnte ich drei Monate als Tourist in Neuseeland bleiben und danach ohne Behördengänge wieder zurückkommen. Da wir beide bereits in Deutschland Geld gespart hatten, konnten wir uns den Luxus leisten, mehr zu reisen als zu arbeiten, auch einmal geführte Ausflüge zu machen, ein Auto zu mieten und Flug- und Zugreisen zu buchen. Ohne Rücklagen hätten wir uns diese Summe nie in Australien erarbeiten können. Die meisten Jobs bekommt man dort als Ern-

White Board tehelfer, dabei verdient man derzeit durchschnittlich 7,60 Euro = 12,75 AUD, abzüglich 29 Prozent Steuerabgaben und den Ausgaben für Kost und Logis (Ein Teil der Steuern kann zurückgefordert werden, aber erst nach dem Aufenthalt.) Man müsste also ca. 5-6 Wochen arbeiten und asketisch leben, um einen Monat zu reisen und könnte immer noch keine großen Sprünge machen. Außerdem ist es harte Arbeit: Melonen zum Beispiel wiegen um die 15 kg, müssen sehr behutsam geerntet werden, oft wird nach Stückzahl abgerechnet. Zurück in Perth heuerte ich in einem Restaurant an. Diese Jobs sind spärlich gesät, man bekommt sie meist nur mit sehr guten Englischkenntnissen und wenn man vorhat, länger zu bleiben (mindestens drei Monate). Außerdem benötigte ich ein Gesundheitszeugnis. Das Working Holiday Visum ist hervorragend und unkompliziert, wenn man für längere Zeit ein Land bereisen möchte. Für die Reiseplanung und die benötigten Geldmittel sollte man sich vorab überlegen, was einem wichtiger ist: mehr Reisen, kurze Jobs und dadurch vor allem Kontakt mit internationalen Backpackern oder lieber doch lange an einem Ort in einem besseren Job arbeiten und dafür wirklich Land und Leute kennen lernen. Also, raus aus der Haustür und auf ins Abenteuer!

Luxus sieht bei Work & Travel anders aus: Das Bild zeigt unsere zwar unaufgeräumte, aber beste Unterkunft.

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lebensart besorgen Gurken

ALT & ÄLTER

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Andrea Hailer & Henriette Matovina

Woran merkt man eigentlich, dass man älter wird? Eine kleine Gesprächsrunde unter Frauen...

Von: h.matovina@bizz-das-magazin.de Gesendet: Freitag, 11. Februar 2011 16:02 An: Andrea Hailer Betreff: alt & älter Liebe Andrea, woran merkt man eigentlich, dass man älter wird? Weil die Eltern älter werden oder die Kinder uns beim angesagten Styling beraten? Wenn sich die gefühlte Tagesform dem wahren Alter annähert? Wenn man mit dem neuen Handy „nur“ telefoniert? Ich stehe in der Schlange, umgeben von Teens in körperbetonten Overalls, die im zarten Alter schon terminieren und noch dazu aussehen wie frisch geschlüpfte Businessküken. Ich trage meinen Wohlfühlpulli und kein Tages-Make-up. Bin ich alt oder möchten die Kleinen älter sein? Jeder Schritt, bei dem mein Ischias aufschreit, aber mich näher an die verdammt junge Kassiererin bringt, stelle ich fest, dass ich das potentielle Pimkie-Alter längst überschritten habe und mein Geburtsjahr einfach ins Unterbewusstsein verfrachte. Vor allem nach der Frage

Sie

„Möchten bar oder mit Karte bezahlen?“ Manchmal sehne ich mich nach den Zeiten, als ich noch beim Kauf einer Jack Daniels Flasche den Ausweis vorzeigen musste. Also stopfe ich mein rosafarbenes (Hält-Jung) -T-Shirt in meine überdimensionale Handtasche und flüchte in den nächsten Drogeriemarkt. Anti-AgingPflege heißt das Zauberwort. Und jetzt lass bitte nicht den Spruch „Hauptsache im Herzen jung“ los – das hat meine Mutter schon getan ;((( Deine, sich heute älter fühlende, Henriette

Von: a.hailer@moedmd.de Gesendet: Samstag, 12. Februar 21:12 An: Henriette Matovina Betreff: AW: alt & älter

Von: a.hailer@moedmd.de Gesendet: Freitag, 18. Februar 2011 15:09 An: Andrea Hailer Betreff: RE: AW: alt & älter

Liebe Henriette, alte Freundin!

Liebe Andrea,

Davon abgesehen, dass ich NICHT glaube, dass du dir jemals eine Flasche Jackie einverleibt hast, bleibt das Herz nicht jung, da erzählt dir deine hochgeschätzte Mama nicht ganz die Wahrheit. Und schon lange nicht, nach dem „Genuss“ einer Flasche Hochprozentigem. Bekommt unser einer ja schon Kopfweh und drei Tage Kater bei zwei Flaschen Bier. Daran merkt man, dass man nicht mehr der junge Haudegen ist, der Frau mal war. Auch daran, dass man „früher“ nach irgendwelchen Gelagen, schnell heim ist, dann duschen, umziehen und ab in die Schule! Und heute? Heute überlegt man dreimal, ob es das wert ist. Und überhaupt, Stichwort „Pimkie-Alter“: eine wunderschöne Umschreibung für das, wegen dem wir uns gerade unsere nach Collagen, Hyarolon, oder wie das Zeug heißt, dürstenden Stirn in Fältchen werfen! Im Pimkie-Alter war ich nie - bin ich zu alt, so schaut´s aus. Ist das so schlimm? Dein alter Haudegen P. S. Und überhaupt: ein Handy ist zum Telefonieren da. In dem großen Fachgeschäft da gibt´s extra eine Abteilung „Mobil telefonieren für Senioren“ - Tasten, so groß wie Turnschuhe. Sehr zu empfehlen;) und vor allem:

UNMISSVERSTÄNDLICH.

Jack Daniels mit ´ner eiskalten Coke war unser Wochenend-Wellnessdrink - nix von wegen Maracuja-Prosecco und Gummibärli-Saft. Ja, andere Zeiten waren das, die man mir heute gar nicht mehr zutraut. Was passiert ist? Ich habe Kinder gekriegt. Oder es ist einfach das Alter, die Reife - wie eine gute Freundin letztens ansprach - oder der Selbstwert, das im Moment am heißesten diskutierte Thema in der Agentur. (Wir sind schon bei den Lemmingen angekommen, die sich freiwillig von der Klippe stürzen...) Lange Nächte - die gibt´s in der Arbeit, heiße Nächte, wenn wir über Prognosen, Zukunft und Entwicklung diskutieren oder unsere Kinder Fieber haben.

Aber was soll´s? Ich möchte nicht mehr zurück in die Pubertät. Ich bin gerne da, wo ich jetzt bin. Wäre halt cool, wenn sich die Alterserscheinungen noch ein bisschen Zeit lassen würden. Auf der anderen Seite sollte ich es nicht auf´s Alter schieben: katastrophale Ernährung, die nichts knackig Grünes zu bieten hat, der einzige Sport das Windelnwechseln und Fingergymnastik an der Tastatur - das junge Gemüsealter ist gegessen. Und jetzt hör ich auf zu Jammern, dafür bleibt im Moment zu wenig Zeit. Wie heißt es so schön - „Wenn der Mensch keine Probleme hat, dann sucht er sich welche.“ Deine Henriette

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ALLEIN UNTER ELTERN Ehrliche Worte einer Alleinerziehenden.

KINDERTHEATER Kultur für die Kleinsten

LESEECKE Besser als Buchstabensuppe

ZIMT MUFFINS Schnell zubereitet & richtig lecker!

SCHWAMM DRÜBER Was nicht passt, wird passend gemacht! Unsere Redakteurin Anna Winter über schulische Leistungsmessung

allein unter eltern Henriette Matovina

Alleinerziehend zu sein ist nicht mehr die Ausnahme. Wenn Schwierigkeiten auftauchen, ist die gesellschaftliche Toleranzgrenze schnell erreicht. Ein Erfahrungsbericht.

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ie Gesellschaft ist tolerant, zumindest sagt sie das. Vorbei sind die Zeiten, in denen die mögliche Personenbeschreibung „geschieden, mit Kind“ einen Aufschrei ausgelöst hatte. Die Gruppe alleinerziehender Mütter und Väter steht nicht mehr am Rande, sondern rückt immer mehr in den Mittelpunkt der modernen Welt, in der auf jeden, der auf familiäre Beständigkeit pocht, mit dem Stock der Emanzipation eingeprügelt wird. Allerdings muss man anmerken, dass Alleinerziehende nur aus „Selbstsucht“ in diese Situation geschlittert sind und die Konstellation „Mann, Frau und Kind“ ablehnen. Über 10 Prozent aller Familien sind „Ein-ElternFamilien“, davon wiederum über 80 Prozent alleinerziehende Mütter, laut Studien des Statistischen Bundesamtes. Angesichts dieser Zahlen möchte man meinen, dass heutzutage alles kein Problem mehr ist: das Umfeld hat Verständnis, Vereine helfen, das Jugendamt bietet Unterstützung. In schlaflosen Nächten kann man sich sogar online mit Betroffenen austauschen. Der soziale Halt greift scheinbar. Doch hinter der vorgetäuscht lockeren Fassade verbergen sich Einsamkeit und die Angst vor schneller Verurteilung, wenn man versagt.

ziehung, Haushalt, Geld verdienen, Unterlagen verwalten: Organisation steht an erster Stelle für die alleinerziehende Mutter, die ihr Kind nicht mal auf die Schnelle zur Oma schieben kann. Und im Gegensatz zu anderen Ländern, ist die Fremdbetreuung von Kindern in Deutschland nur begrenzt möglich oder unerschwinglich. Doch Andrea hat alles im Griff: nach mehreren Anstellungsverhältnissen hat Sie sich zur Selbstständigkeit entschlossen, die sie zu Hause in ihrem Atelier ausüben kann. „Den Wiedereinstieg in den Beruf zu schaffen ist nicht einfach, schon gar nicht, wenn man alleinerziehende Frau ist“. Direkt zeigt sich das auch schon mal in Bewerbungsgesprächen, die Monika Kleppek, Autorin des Buches „Hilfe! Alleinerziehende Mutter braucht einen Job, halbtags!“ an folgendem Beispiel greifbar macht: „Was machen Sie, wenn das Kind

„Perfekt zu sein, das wird von der Umwelt erwartet.“

„Es ist immer leicht, Ratschläge zu erteilen, wie es viele gerne tun. Aber niemand kann sich in die Situation wirklich einfühlen, der sie nicht selbst erlebt“, sagt Andrea Leichtenberger, selbstständige Bekleidungstechnikerin für Damen- und Herrenmaßanzüge aus Rabenden/ Altenmarkt. Ich bin eingeladen in ihr Haus, dessen Interieur mich glatt von den Socken haut: Alles selbstgemacht, vom Steinboden bis zum Kamin. Vor kurzem hat eine Dachlawine einige Ziegel vom Vordach gerissen. Eine Firma beauftragen? Zu teuer. Mann mit Rat und Tat zur Seite. Fehlanzeige. „Do it yourself“ heißt die Devise der starken Frau, die mir gegenübersitzt. Andrea hat viel erreicht, was andere oft zu zweit nicht bewältigen. Doch seitdem ihr Sohn Schwierigkeiten hat, sich in der Schule zu konzentrieren, muss sie mit noch härteren Bandagen kämpfen. Perfekt zu sein, das wird von der Umwelt erwartet, die gerne ganz genau beäugt und beurteilt, vor allem bei Alleinerziehenden. Sind die Noten unterdurchschnittlich, das Kind mal frech oder ungezogen, wird schnell zum „Ist ja kein Wunder, stammt ja aus zerrütteten Familienverhältnissen“ – Stempel gegriffen. „Ich versuche, alles mehr als perfekt zu machen und das ist anstrengend. Ich versuche, Vater und Mutter gleichzeitig zu sein, meinem Sohn mehr zu bieten, weil ich das Gefühl habe, Defizite ausgleichen zu müssen. Es ist niemand da außer mir, der zum Beispiel die Hausaufgaben mit meinem Sohn macht, nur weil ich eigentlich arbeiten müsste. Also bleibt die Arbeit für die Nacht. Ich bräuchte mehr Arme und Beine, die doppelte Kraft und die doppelte Geduld“, erzählt sie. „Ich will mich nicht beklagen oder jammern. Aber man merkt schon, dass man als Alleinerziehende unter Eltern gern ausgeschlossen wird, nur weil man weniger Zeit für Kaffeekränzchen hat. Und wenn mal die Nerven überstrapaziert sind, wird mir das von Vollzeitmamas sofort angekreidet als wäre das nicht das Normalste der Welt. Zeig mir doch Eltern, die 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr Geduld aufbringen. Statt es aber zuzugeben, spielt man Tag ein, Tag aus heile Welt.“ Andrea ist unabhängig und ehrlich, meistert ihr Leben so selbstständig wie nur möglich, auch wenn es manchmal noch so mühsam ist. Zeitmanagement, Kinderer-

krank ist?“ - „Ich habe einen Nanny.“ - „Und was machen Sie, wenn die Nanny krank ist?“ Warum würde so eine Frage niemals jemand an Mitglieder einer „intakten“ Familie stellen?

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ie soziale Lage für allein erziehende Mütter und die Doppelbelastung in den Rollen als Mutter und berufstätige Frau, die die Existenz sichern muss, ist nicht leicht zu bewältigen und verdient mehr ehrliche Anerkennung, auch in einer Welt, die doch noch an gesellschaftlich und kulturell geprägten, geordneten Rollenvorstellungen hängt. Und bitte: jenseits von der Emanzipationskeule und Frauenquote. Vorreiter könnten hier auch die Medien sein: statt Frauentausch und Supernanny, die zu Gunsten von Zuschauerquoten den Fokus gern auf Alleinerziehende richten, die „ihr Leben nicht auf die Reihe kriegen“, sollte man das Bild, das man in die Köpfe der Zuschauer pflanzt, gerechter und mit echten Mutmachern besetzen.

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MEHR ARBEITEN für die Katz´!

as deutsche Steuersystem erschwert bei vielen Alleinerziehenden den Wiedereinstieg in den Beruf zusätzlich. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung. Demnach lohnt sich nur in seltenen Fällen der Wechsel aus geringfügig bezahlten Minijobs auf 400-Euro-Basis in besser bezahlte Tätigkeiten. Übersteigt das Bruttoeinkommen die 400 Euro, muss Einkommensteuer auf die gesamten Einkünfte gezahlt werden. Alleinerziehende können hier maximal auf die Steuerklasse 2 hoffen und sind gegenüber verheirateten Paaren mit Familie deutlich schlechter gestellt. Bei einem Bruttoeinkommen von 500 Euro fallen bei einem Steuersatz von 25 Prozent dann 125 Euro Einkommensteuer an – unter dem Strich hätte eine Alleinerziehende somit also nur 375 Euro netto und damit weniger als bei einem Minijob. Um den Anreiz für eine stärkere Erwerbstätigkeit von alleinerziehenden Müttern zu erhöhen, schlägt die Bertelsmann-Stiftung vor, die Freigrenze von 400 Euro durch einen Freibetrag zu ersetzen. Nur die Summe, die die 400 Euro überstiege, sollte durch Steuern und Sozialabgaben belastet werden. Sollte es auf diese Weise gelingen, mehr Mütter in sozialversicherungspflichtige Jobs zu bringen, würde dies auch den Sozialkassen zugute kommen.

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BIZZ!SUCHBILD

KINDERTHEATER RITTER ROST „Ritter Rost und das Gespenst“, das Musical nach dem gleichnamigen Buch mit Noten und CD von Jörg Hilbert (Text/Illustration) und Felix Janosa (Musik) geht auf Tournee. Die 3. von bisher 4 Produktionen ist laut den Autoren auch schon für Kinder ab 4 Jahren gut geeignet. Ein obdachloses Gespenst erscheint auf der Eisernen Burg von Ritter Rost und veranstaltet zusammen mit Koks, dem Hausdrachen, eine Gespenstershow. Dabei sind das Burgfräulein Bö, König Bleifuss, der Verbogene, sein Schreiber Ratzefummel, der Ritter Rost persönlich und viele andere Blechritter. Am Ende wird ein großes Turnier ausgerichtet, das mit einer dicken Überraschung für den Ritter Rost endet.

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09.04.2011 - 15.00 Uhr - Haus der Kultur, Waldkraiburg

KINDERTHEATER HAYDN FÜR KIDS Kinderfestspiele Salzburg | präsentiert von ESB Joseph Haydn war ein durchaus humorvoller Zeitgenosse, was sich auch in seinen Kompositionen niederschlug. In der berühmten Symphonie mit dem Paukenschlag etwa “stört” die Pauke an scheinbar ungünstigen Stellen; in der Abschiedssymphonie verlassen die Musiker nach und nach die Bühne, womit Haydn auf charmante Weise den Wunsch seiner Musiker nach Urlaub zum Ausdruck brachte. Was Haydn sonst noch erlebte, warum er die Musikgeschichte nachhaltig beeinflusste und warum er als Österreicher auch die deutsche Hymne komponierte – das alles erfahren große und kleine Zuhörer ab drei Jahren in einem Konzert, das Joseph Haydn als Komponist und Mensch erlebbar macht.

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5. KLOSTERMARKT IN RAITENHASLACH

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in würziges Klosterbier von Schwester Doris, Bayerns einziger Braumeisterin, Deftiges vom Grill und dazu ein warmes, knuspriges Holzofenbrot aus St. Florian. Als Nachspeise gibt es feine Süßigkeiten und Karmelitentrüffel aus dem Karmelitenkloster St. Josef. Die schmackhaften Köstlichkeiten aus eigener Herstellung bringen die 25 Klöster und Abteien aus Deutschland, Österreich, Ungarn und sogar Weißrussland zum Klostermarkt in Raitenhaslach mit. Natürlich dürfen auch Tee, Honig, Senf und weitere Schmankerl nicht fehlen. Die Blumen der Klostergärtnerei Gars duften durch den Prälatengarten. Die mitgebrachten Köstlichkeiten und Erzeugnisse sind aus biologischem Anbau, nach alten Rezepten und mit viel Liebe hergestellt. Für Leib und Seele ist also bestens gesorgt… Neben dem geschäftigen Marktgeschehen gibt es ein abgestimmtes Rahmenprogramm für Jung und Alt, dass die Besucher einlädt auf dem Klostermarkt zu verweilen.

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Tourist-Information Burghausen, Stadtplatz 112, 84489 Burghausen, Telefon 08677/ 887140 www.tourismus.burghausen.de

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16.04.2011 - 14.30 Uhr - k1, Traunreut

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Marie-Aude Murail

Wir entdecken die Zahlen

Bonjour, le malheur! Kaum jemand fängt den Ernst des Lebens mit so viel Humor ein wie Marie-Aude Murail. In diesem Roman machen sich drei verwaiste Geschwister auf die Suche nach ihren älteren Halbgeschwistern in der Hoffnung, dort ein neues Zuhause zu finden. Was ihnen auch gelingt – aber bis es so weit ist, hat der Leser sich mehr als einmal verstohlen die Tränen der Rührung und des Lachens aus den Augen gewischt. Eine Geschichte voller turbulenter Ereignisse, schräg, zeitgemäß, witzig und unglaublich ergreifend.

Zahlen, das weiß jedes Kind, haben etwas mit Zählen zu tun. Dieser Band zeigt eindrucksvoll, dass die Welt der Zahlen noch viel mehr umfasst: Zahlen bringen Ordnung ins Leben. Neben den Ausflügen in die Geschichte - Woher kommen unsere Zahlen? Wer hat und warum die Zahlen „erfunden“? - werden auf zahlreichen Seiten Übungen angeboten: Suchbilder, Plus- und Minusgeschichten sowie eine Seite mit Tafelfolie zum selber Rechnen.

WIESO? WESHALB? WARUM?

DREI FÜR IMMER

AUSGEZEICHNET Marie-Aude Murail stammt aus einer Schriftstellerfamilie aus Le Havre, Frankreich. Sie studierte Philosophie an der Sorbonne. Mit ihren Geschichten amüsiert sie Kinder wie Erwachsene – deshalb zählt sie zu den beliebtesten zeitgenössischen Kinder- und Jugendbuchautorinnen Frankreichs und wurde mit zahlreichen Preisen geehrt. 2008 wurde ihr Roman »Simpel« von der Jugendjury mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

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Taschenbuch / Fischer Verlag / Preis: 8,95 / ISBN: 978-3-596-80995-0

SINNVOLL

Das Buch bringt ihrem Kind auf anschauliche und spannende Weise den Umgang mit Zahlen nahe. Durch das einzigartige Konzept der Wieso? Weshalb? Warum? Buchreihe können Kinder ab 4 Jahren den Spaß am Lernen entdecken. Die Bücher sind sachlich, genau recherchiert und mit Hilfe bunter Bebilderung kinderfreundlich dargestellt. Die Klappen bieten spielerisch ungewohnte Ein- und Überblicke und sorgen dafür, dass mit zahlreichen Spieleffekten Spaß und Wissenserwerb Hand in Hand gehen.

Hardcover / Ravensburger Buchverlag / Preis: 12,95 / ISBN: 978-3-473-33295-3

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ZIMTMUFFINS MIT NUTELLA ZUTATEN Butter oder Papierförmchen für das Blech, 240 g Mehl, 2 TL Backpulver, 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker, ½ TL Salz, 150 g Butter, 200 g Zucker, 1 Ei, 110 g Saure Sahne, 60 ml Milch, Nutella, 1 TL Zimt

1. Den Backofen auf 190° C vorheizen. Das Muffinblech mit Förmchen auslegen oder mit Butter ausfetten. 2. Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. 80 g Butter zerlassen und mit 100 g Zucker, dem Ei, Saurer Sahne und Milch in einer mittelgroßen Schüssel gut verrühren. 3. Die flüssigen Zutaten in die Mehlmischung geben und vermengen, bis das Mehl ganz untergearbeitet ist. 4. Den Teig zur Hälfte gleichmäßig auf die Muffinformen verteilen, einen halben Teelöffel Nutella darauf geben, dann den restlichen Teig gleichmäßig verteilen. Die Muffins auf der mittleren Schiene des Ofens 18 – 20 Minuten backen, bis sie leicht bräunlich sind. Nach 10 Minuten aus den Vertiefungen nehmen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

GEBOREN 2011 Dermatologischer Wandel, höhere Lebenserwartung, Anstieg der Rentenbezugsdauer, späterer Berufseinstieg, Rückgang der Geburtenzahl: der Rentenbeginn mit

70 Jahren

licher.

2011 in Deutschland geborene Jungen haben im Durch-

77,5 Jahren, 83 Jahren. Und wahrscheinlicher als heute ist, dass Ihr Kind 100 Jahre alt wird.

schnitt eine Lebenserwartung von Frauen von

In den nächsten Jahren wird die Zahl der Studierenden laut Kultusministerium zwar stark ansteigen und bis 2014 bis zu

2,7 Millionen betragen. 2020 er-

wartet man jedoch wieder einen Rückgang auf etwa 2,3 bis 2,4 Millionen Studenten. Der Arbeitsmarkt wird sich durch die geburtenschwachen Jahrgänge entspannt haben.

Die durchschnittliche Körpergröße bei jungen Männern stagniert seit einigen Jahren bei 180,1 Zentimetern, während das durchschnittliche Gewicht um 1,5 Kilogramm zugenommen hat.

5. Die restliche Butter zerlassen und in eine kleine Schüssel geben. Den restlichen Zucker und Zimt in eine andere Schüssel geben und vermischen. Wenn die Muffins nicht mehr heiß sind, jeden Muffinkopf erst kurz in die Butter und dann in den Zimtzucker tauchen. Die Muffins am besten warm und frisch genießen.

wird immer wahrschein-

52 Prozent

der

Männer fallen bereits heute in die Kategorie „übergewichtig“. Frauen dagegen sind heute 42

Prozent

übergewichtig. 4 Prozent der Frauen sind heute untergewichtig.

Diese Grafik von Hans Traxler hängt in meinem Arbeitszimmer über dem Monitor. Es ist Donnerstagabend, 22:00 Uhr, ich sitze über den Zeugnissen, trage die im letzten halben Jahr gesammelten Leistungen meiner Schüler ein. Vor mir die Schülerbeobachtungen der fünf Schüler, die in Mathe die Note 3 erhalten. Mein Herz macht einen Freudenhüpfer: Moritz, der sich auf Grund früherer Misserfolge für „zu blöd fürs Rechnen“ einstufte, hat sich von einer 5 auf eine 3 verbessert. Rebecca soll aufs Gymnasium. Sie hatte keinen einzigen Fehler in den Proben, setzte sich aber so unter Druck, dass sie alles dreimal prüfte und in der vorgegebenen Zeit nie fertig wurde. Aleyna ist auch ein heller Kopf, doch mit ihren noch schlechten Deutschkenntnissen blieben ihr viele Aufgabenstellungen einfach unverständlich. Für Leo, ein guter Schüler, schienen in diesem Jahr Hausaufgaben unter seiner Würde zu sein. Faulheit und Flüchtigkeitsfehler ließen ihn auf eine 3 zurückfallen. Tim dagegen übte zuhause fleißig. Dadurch konnte er bekannte Rechnungen sicher lösen, Neues wird ihm jedoch immer Schwierigkeiten bereiten. Sie alle erhalten für ihre erbrachte Leistung das gleiche „Befriedigend“.

G

erecht? Welchen „Dreier“ würden Sie als Unternehmer einstellen? Für Eltern und Wirtschaft scheinen Noten als Vergleichs- und Auswahlinstrument unverzichtbar, derweil sind die Faktoren, die sie beeinflussen, kaum zu überschauen. Damit die Auslese „objektiver“ funktioniert, werden in der Grundschule seit dem letzten Schuljahr die gleichen Proben am gleichen Tag, zum Beispiel in allen vierten Klassen, geschrieben. Sinnvoll? Was wurde aus dem „individualisierenden Unterricht, der sich am Leistungsspektrum einer Klasse orientiert“?¹ Unsere Gesellschaft liebt Rankinglisten, Hauptschüler werden mit Realschülern verglichen, Stadtschüler mit Landschülern oder Privatschülern und alle zusammen mit Schülern anderer Länder. Waren Sie nicht auch stolz, dass „wir“ bei PISA endlich besser abschnitten? Nun, die Schüler haben mit VERA & Co. (Vergleichsarbeiten) auch fleißig genug internationale Testverfahren geübt. Aber waren unsere Schüler vorher wirklich dümmer? Wenn ich einen Intelligenztest oft genug wiederhole und übe, dadurch meinen IQ –Wert verbessere, macht mich das wirklich intelligenter? Die Schulsysteme sind so unterschiedlich wie die Schüler einer Klasse. Trotzdem scheint es uns unverzichtbar, Birnen mit Äpfeln zu vergleichen.

Anna Winter, Lehrerin

Im Kultusministerium ist das Dilemma bekannt: „Die Grundschule als erste gemeinsame Schule ist Lernort und Lebensraum für eine Schülerschaft von großer Heterogenität in Bezug auf ihre familiäre, soziale, regionale und ethische Herkunft sowie ihre individuellen Lern- und Leistungsdispositionen.“² Als Übersetzung schauen Sie sich bitte noch einmal die Grafik an oder kurz formuliert: wir wissen, wie fantastisch verschieden unsere Schüler sind (trotzdem scheren wir sie alle über den gleichen Kamm.) Wir sollten uns fragen, was wir wirklich wollen: die bunte Vielfalt der ganzen Tierwelt oder nur Affen, die auf einem Baum sitzen. Liebe Eltern, reduzieren Sie Ihre Eltern-Kind-Beziehung nicht auf eine ElternHans Traxler, betrifft: beziehung 7/1975 Schulkind-Beziehung und Ihr Schulkind nicht auf seine Noten. Schließlich liest man über den Schüler sogar im Lehrplan, dass die „im Zeugnis durch Noten dokumentierten Leistungen nur einen Teilbereich seines Könnens beschreiben.“³ Jetzt ist es fast Mitternacht. Ich trage die Noten fertig ein. Am Zeugnistag werde ich jedem Schüler jede Einzelne erläutern, motivieren und aufbauen, loben oder tadeln und so seine individuelle Leistung hervorheben. Meistens rede ich auch noch mit den Eltern oder habe es zuvor schon in den Sprechstunden kann – ob es etwas nützt? Was bleibt, zu Hause nachlesbar, Schwarz auf Weiß, sind doch nur die Ziffern auf einem Blatt Zeugnispapier.

Apropos Zeugnis: in der nächsten BIZZ!-Ausgabe übersetzen wir Ihnen Deutsch-Zeugnisch und Zeugnisch-Deutsch, wie es der MusikKabarettist Han’s Klaffl formulierte. 1, 2, 3 Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus: Lehrplan für die Grundschulen in Bayern, München, 2000.

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esskultur

OMIS WEGWEISER Glanz

im empfindlichen Edelstahlspülbecken erhält man, indem man es mit der Schale einer ausgepressten Zitrone abreibt.

Natron

im Schälchen sorgt dafür, dass einem beim Öffnen des Kühlschranks keine schlechte Luft entgegenkommt.

Quark

-flecken niemals weg reiben! – Nur trocknen lassen und abbürsten, so verschwinden sie ohne zu schmieren wie beim Ausreiben.

EIERLIKÖR-KÄSEKUCHEN ZUBEREITUNGSZEIT: ca. 55 Minuten/ BACKZEIT ca. 70 Minuten

Carolyn & Chris Caldicott

World Food Café

VEGETARISCHE GERICHTE AUS ALLER WELT

Ausgewählte Rezepte aus Marokko, Ägypten, Jordanien und der Levante, der Türkei, dem Oman, Mali und den Seychellen, aus Indien, Nepal, Sri Lanka, Birma, China, Laos, Thailand, Malaysia und Indonesien, aus Brasilien, Bolivien, Peru, Ecuador, Costa Rica, Mexiko und Kuba. Das Dessert jedoch stammt aus Frankreich! Im Londoner Covent Garden führen Chris und Carolyn Caldicott ihr mittlerweile berühmtes World Food Café, in dem sie köstliches vegetarisches Essen nach Rezepten anbieten, die sie auf ihren abenteuerlichen Reisen durch ferne Länder gesammelt haben. Ihr mit stimmungsvollen Fotos ausgestattetes Buch ist eine wunderbare Kombination von Rezepten mit kurzweiligen Reiseanekdoten.

FÜR DEN QUARK-ÖL-TEIG: 200 g Magerquark, 100 ml Öl und Öl für das Blech, 1 Ei (Gr. M), 100 g Zucker, 1 Pck. Vanillinzucker, 350 g Mehl und Mehl zum Arbeiten, ½ Pck. Backpulver FÜR DEN BELAG: 7 Eier (Gr. M), 1 Prise Salz, 1 kg Magerquark, 350 ml Eierlikör, 1 Pck. Vanille-Puddingpulver (zum Kochen), 250 g Zucker, 1 Pck. Vanillinzucker, 100 g Mandelblättchen, 250 g Schlagsahne´. Nach Belieben Eierlikör, Schokoröllchen und Kakaopulver zum Verzieren

1.

Für den Teig, Quark mit Öl, Ei, Zucker und Vanillinzucker verrühren, Mehl und Backpulver zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

2.

Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Ein geöltes, tiefes Blech mit dem Teig auskleiden. Ofen auf 175 Grad vorheizen.

3.

Eier trennen, Eiweiße mit Salz steif schlagen. Eigelbe mit Quark, Eierlikör, Puddingpulver, Zucker und Vanillinzucker verrühren. Mandeln unterrühren. Eischnee unterheben.

4.

Quarkmasse gleichmäßig auf den Teig streichen. Den Kuchen im Ofen 60 – 70 Minuten backen. Kuchen auskühlen lassen. Schlagsahne steif schlagen. Kuchen in Stücke schneiden. Mit Sahne und nach Belieben mit Eierlikör, Schokoröllchen und Kakao verzieren.

Das besondere Kochbuch wird jeden abenteuerlustigen Gourmet oder kulinarisch interessierten Reisenden begeistern. Carolyn und Chris Caldicott führten durch die Reisedokumentationen, die sie für die Royal Geographical Society, die BBC oder Magazine und Zeitungen wie Vanity Fair, Elle oder The Times machten, lange Jahre ein Leben als Globetrotter. 1991 entschieden sie sich in London sesshafter zu werden, und eröffneten das World Food Café. Da das Restaurant inzwischen eine Institution der Londoner Gastronomieszene ist, ergreifen sie nun wieder jede sich bietende Möglichkeit, um auf Reisen zu gehen - immer auf der Suche nach neuen Fotomotiven und Gerichten für Ihre Küche.

192 Seiten/ Verlag Freies Geistesleben ISBN 978-3-7725-2521-6 / 19,90 Euro

April 2011 Mittwoch 6 April 19.30 Kino - „Rama Dama“ Mühldorfer KIno, Mühldorf 20.00 Konzert - „The Spirit Of Django“ Diknu Schneeberger Trio k1, traunreut 20.00 Bühnenkunst - Kabarettistische Lesung mit Sigi Zimmerschied Haberkasten, Mühldorf 20.00 Theater -“Americana Reihe“ Lloyd Cole & Small Ensemble Haus der Kultur, Waldkraiburg

donnerstag 7 april 10.00 Heimathaus-Führung in Chieming Haus des Gastes, Chieming

20.30 Konzert mit Tormenta Jobarteh Hilgerhof, Pittenhart

sonntag 10 april 10.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim 15.00 Kindertheater - „Oh, wie schön ist Panama“ Figurentheater Künster, Mayen Haus der Kultur, Waldkraiburg 18.00 Theater - „Acht Frauen“ Salzachtheater Laufen Salzachhalle, Laufen 19.00 Konzert - „Ensemble Clemente“ Kulturkreis 72 e.V. & k1 k1, traunreut 19.00 Konzert - „Crispy Anno‘“ Christina Gnan & Sonja Kühler Postsaal, Trostberg

20.00 Komödie - „Der Trauschein“ Theater Rosenheim KU´KO, Rosenheim 20.00 Bühnenkunst mit den Paldauern Haberkasten, Mühldorf 20.30 Konzert mit Jamaram Magazin 4, Bad Reichenhall 22.00 Party - „Schwarzlicht“ 80´s, Pop & Wave, Dark Electronic & more Libella, Altenmarkt

samstag 16 april 10.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim 14.30 Familienkonzert - „Haydn für kids präsentiert von Energie Südbayern“ Kinderfestspiele Salzburg k1, traunreut 19.30 Volksmusiktage - „Bayern International“ Die Unterbiberger Hofmusik Schloss, Amerang 20.00 Kabarett - „Der etwas andré Chopin“ André Hartmann k1, traunreut

montag 11 april 09.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim

20.00 Konzert - Frühjahrskonzert mit der Stadtkapelle Postsaal, Trostberg

20.00 Theater - „Edelweiß“ Thea-

20.00 Bühnenkunst - „Der Großinquisitor“ Ensemble TAM-OST TAM-OST, Rosenheim

20.00 Konzert - „Frühlingskonzert“ Stadtkapelle Laufen Salzachhalle, Laufen

20.00 Theater - „Urfaust“ Stück von Goethe Theater Belacqua, Wasserburg

20.00 Kabarett - „All inclusive“ Kaya Yanar KU´KO, Rosenheim

20.30 Konzert mit Tormenta Jobarteh Knoxoleum, Burghausen

dienstag 12 april 09.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim 20.00 Kabarett - „Es geht weiter“ Bruno Jonas Stadtsaal, Mühldorf

mittwoch 13 april 13.00 Ausstellung - „Ans Licht! Museumsarbeit hinter den Kulissen“ Museum Wasserburg, Wasserburg

13.00 Ausstellung - „Ans Licht! Museumsarbeit hinter den Kulissen“ Museum Wasserburg, Wasserburg

freitag 22 april

20.00 Musikalische Lesung - „Sterbelieder fürs Leben“ Marianne Sägebrecht und Josef Brustmann k1, traunreut

15.00 Kindertheater - „Dornröschen“ Klick-Klack-Theater Haus der Kultur, Waldkraiburg

10.00 Heimathaus-Führung in Chieming Haus des Gastes, Chieming

donnerstag 21 april

20.00 Multimedia - „Cuba - zwischen Revolution und Freiheit“ Martin Engelmann k1, traunreut

13.00 Ausstellung - „Ans Licht! Museumsarbeit hinter den Kulissen“ Museum Wasserburg, Wasserburg

09.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim

mittwoch 20 apirl

13.00 Ausstellung - „Ans Licht! Museumsarbeit hinter den Kulissen“ Museum Wasserburg, Wasserburg

09.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim

dienstag 19 april

20.00 Kabarett - „ScherzinfarktTour“ Studiotechniker Nullinger & Stefan Meixner Hirzinger Stadl, Söllhuben

Mittwoch 27 april

Garten-Fest Schloss Amerang Schloss, Amerang

20.00 Konzert - „Celtic Music“ Liadan Haus der Kultur, Waldkraiburg

20.00 Theater - „Urfaust“ Stück von Goethe Theater Belacqua, Wasserburg

20.00 Komödie - „Der Trauschein“ Theater Rosenheim KU´KO, Rosenheim

18.00 Workshop - „Gospeltrain“ Hans Chistian Jochimsen Berufsschule, Freilassing

19.00 Konzert - „Kosmopoliten“ Petit Trianon Festsaal, Seeon

09.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim

Freitag 29 april

20.00 Kabarett - „LOL“ Florian Simbeck Kleinkunstbühne, Laufen

20.00 Komödie - „Der Trauschein“ Theater Rosenheim KU´KO, Rosenheim

16.00 Kindertheater - „Kasperl und der verzauberte König“ Berchtesgadener Kasperlkiste Kongresshaus Berchtesgaden, Berchtesgaden

Donnerstag 28 april

20.00 Theater - „Edelweiß“ Theater des GTEV Gasthaus Weingast , Bad Feilnbach

13.00 Ausstellung - „Ans Licht! Museumsarbeit hinter den Kulissen“ Museum Wasserburg, Wasserburg

KULTUR- UND VERANSTALTUNGSKALENDER Freitag 1 april 19.00 Filmvorführung - „Plattln in Umtata“ Kulinarische Filmtage Feilnbach LandWirtschaft Höß, Bad Feilnbach 20.00 Schauspiel - „Die gelehrten Frauen | Komödie von Molière“ Theaterchen „O“ e.V. k1, traunreut 20.00 Konzert -“A Tribute to Bob Dylan“ Dylan on the rocks Haus der Kultur, Waldkraiburg 20.00 Theater - „Der Bockerer“ Junge Buehne Trostberg Postsaal, Trostberg 20.00 Konzert mit den Paldauern KU´KO, Rosenheim

Samstag 2 april 20.00 Schauspiel - „Die gelehrten Frauen | Komödie von Molière“ Theaterchen „O“ e.V. k1, traunreut 20.00 Konzert - „Jazz & Swing Session“ Golden Swing Sextett Trostberg Postsaal, Trostberg

15.00 Kindertheater - „Hase & Igel“ Kindertheater Limpe Fuchs Postsaal, Trostberg 20.00 Konzert - „Ostwind“ Evrus Trio Rathaus, Wasserburg

20.00 Konzert - „Steep und deep“ Jimmy Roggers Band Kleinkunstbühne, Laufen

20.00 Schauspiel - „Die gelehrten Frauen | Komödie von Molière“ Theaterchen „O“ e.V. k1, traunreut

09.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim

freitag 8 april

20.00 Bühnenkunst mit Martin Schmitt Haberkasten, Mühldorf

20.00 Kabarett - „RausZeit“ Angelika Beier TAM-OST, Rosenheim

20.00 Konzert - „Die Nacht der Volksmusik“ mit Sabine Sauer k1, traunreut 20.00 Theater -“Fast ned zum glam“ Hans Kotter Haus der Kultur, Waldkraiburg 20.00 Theater - „Der Bockerer“ Junge Buehne Trostberg Postsaal, Trostberg 20.00 Komödie - „Der Trauschein“ Theater Rosenheim KU´KO, Rosenheim 20.00 Konzert des Musikvereins Chieming Gasthof Unterwirt, Chieming 20.00 Schauspiel - „Die gelehrten Frauen | Komödie von Molière“

20.00 Kabarett - „Wer Glück hat, kommt“ Martina Schwarzmann KU´KO, Rosenheim

20.00 Konzert - „Dylan on the Rocks“ Bob Dylan Tribute Concert Kleinkunstbühne, Laufen

20.00 Schauspiel - „Diener zweier Herren von Carlo Goldoni“ Schauspielhaus Salzburg k1, traunreut

19.00 Faschingsshow - „Route 66“ Ensemble Theater am Markt TAM-OST, Rosenheim

12.00 Vernissage - „Urban Stage“ Gudrun Kemsa Haus der Kultur, Waldkraiburg

Donnerstag 3 MÄRZ

20.00 Kabarett - „Wer Glück hat, kommt“ Martina Schwarzmann KU´KO, Rosenheim

19.00 Vernissage - „Assoziationen der phantastischen Art ...“ Angelika Waurig-Schulz NUTS, Traunstein

12.00 Vernissage - „Urban Stage“ Gudrun Kemsa Haus der Kultur, Waldkraiburg

Mittwoch 2 MÄRZ

21.00 Salsa-Party im TAM-OST TAM-OST, Rosenheim

20.00 Kabarett - „Wer Glück hat, kommt“ Martina Schwarzmann KU´KO, Rosenheim

20.00 Zaubershow - „VISION - Die live Show“ Harry Riegel Studio 16, Traunstein

12.00 Vernissage - „Urban Stage“ Gudrun Kemsa Haus der Kultur, Waldkraiburg

Dienstag 1 MÄRZ

20.00 Neuöttinger Gitarrentage Konzert von Stochelo Rosenberg & Jermaine Landsberger Quartett Stadtsaal, Neuötting

20.00 Konzert - „Europe’s Finest Traditional Jazz & Blues Band“ The Big Chris Barber Band Ballhaus, Rosenheim

Mittwoch 9 MÄRZ

20.00 Theater - „Meister der Herzen 3“ Koproduktion mit Metropoltheater München Theater Belacqua, Wasserburg

19.30 Konzert - „Wolfgang Amadeus Mozart – Die Entführung aus dem Serail“ Bad Reichenhaller Philharmonie Altes Königliches Kurhaus, Bad Reichenhall

Sonntag 13 MÄRZ

20.30 Konzert mit Anna Leman Hilgerhof, Pittenhart

20.00 Neuöttinger Gitarrentage Konzert von Aighetta Quartett Stadtsaal, Neuötting

20.00 Kabarett - „Futter - Streng Verdaulich! Eine satirische Magenspiegelung“ Philipp Weber NUTS, Traunstein

20.00 Theater - „Meister der Herzen 3“ Koproduktion mit Metropoltheater München Theater Belacqua, Wasserburg

20.00 Sänger- und Musikantenhoagart Gasthof Unterwirt, Chieming

Samstag 12 MÄRZ

14.00 Kinderfasching im TAM-OST TAM-OST, Rosenheim

Dienstag 8 MÄRZ

21.00 Livemusik - „Brown Sugar“ Theater Belacqua, Wasserburg

20.30 Konzert mit Blues Project Le Pirate, Rosenheim

19.00 Faschingsshow - „Route 66“ Ensemble Theater am Markt TAM-OST, Rosenheim

Montag 7 MÄRZ

20.30 Konzert mit Marco Lobo & Friends Le Pirate, Rosenheim

20.00 Filmvortrag - „Land & Freedom“ Vetternwirtschaft, Rosenheim

19.00 Konzert - „Wanderlust Zuhause in der Ferne “ Anne Haigis und Jan Laacks k1, traunreut

19.00 Faschingsshow - „Route 66“ Ensemble Theater am Markt TAM-OST, Rosenheim

15.00 Kindertheater - „Kasperl als Nachtwächter“ Klick-Klack-Theater Haus der Kultur, Waldkraiburg

22.00 Party - „Overdose“ 80s Pop/ Wave & Dark Electronic B-LACK (Ex-Cave Club), Salzburg

20.00 Konzert - „Here we go“ Peter Schmidt Haus der Kultur, Waldkraiburg

SOnnTAG 6 MÄRZ

12.00 Vernissage - „Urban Stage“ Gudrun Kemsa Haus der Kultur, Waldkraiburg

20.00 Konzert - „Here we go“ Peter Schmidt Haus der Kultur, Waldkraiburg

20.00 Ball - k1 Schwarzweissball mit der Band Night Live k1, traunreut

19.30 Lesung - „Ich war zuerst Hier“ mit Marcus H. Rosenmüller & Gerd Baumann

19.30 Konzert - „Dylan on the Rocks“ mit Special Guests Sarah und Vera Klima Postsaal, Trostberg

16.30 Konzert - „Mozart für Kinder“ Kinderkonzert Mitglieder der Münchner Philharmoniker KuKo, Rosenheim

15.00 Kinderkino - „Heidi“ Postsaal, Trostberg

Samstag 19 MÄRZ

22.00 Party - „Schwarzlicht“ 80´s, Pop & Wave, Dark Electronic & more Libella, Altenmarkt

20.30 Konzert - „Irischer Abend - St. Patricks Day Night“ John Barden Clan Kleinkunstbühne „Zur Post“, Obing

20.00 Kabarett - „Der Fleischhauerball“ Sarah Hakenberg Haus der Kultur, Waldkraiburg

20.00 Theater - „The final Tour 2010/2011“ DANCE MASTERS! Best Of Irish Dance Haus der Kultur, Waldkraiburg

20.00 Neuöttinger Gitarrentage - Konzert von Francis Drake Stadtsaal, Neuötting

20.00 Comedy - „ScherzinfarktTour“ Mike Hager & Stefan Meixner Postsaal, Trostberg

20.00 Schauspiel - „Die gelehrten Frauen | Komödie von Molière“ Theaterchen „O“ e.V. k1, traunreut

19.00 Filmvorführung - „Grenzverkehr“ Kulinarische Filmtage Feilnbach Hotel Maximilian, Bad Feilnbach

Freitag 18 MÄRZ

20.00 Schauspiel - „Die gelehrten Frauen | Komödie von Molière“ Theaterchen „O“ e.V. k1, traunreut

20.00 Oper - „Faust (Margarete)“ Oper von Charles Gounod Haus der Kultur, Waldkraiburg

19.30 Konzert - „Klassik trifft bayerischen Flamenco“ Das Ensemble Gruber & Gruber Klosterstüberl, Seeon

freitag 25 MÄRZ

20.00 Konzert mit Heart Fall Hearts Kleinkunstbühne „Zur Post“, Obing

20.00 Kabarett - „Überstunden“ von und mit Tobias Öller und Christine Eixenberger TAM-OST, Rosenheim

20.00 Theater - „Die Hinrichtung“ Fabriktheater e.V. NUTS, Traunstein

20.00 Jazzwoche Burghausen, diverse Künstler Wackerhalle, Burghausen

donnerstag 24 MÄRZ

20.00 Jazzwoche Burghausen, diverse Künstler Wackerhalle, Burghausen

20.00 Schauspiel - „Die gelehrten Frauen | Komödie von Molière“ Theaterchen „O“ e.V. k1, traunreut

mittwoch 23 MÄRZ

21.00 Salsa-Party im TAM-OST TAM-OST, Rosenheim

19.00 Jazzwoche Burghausen, diverse Künstler Stadtsaal, Burghausen

dienstag 22 MÄRZ

montag 28 MÄRZ

21.00 Jazzwoche Burghausen, Hannah Köpf Band Jazzkeller, Burghausen

19.00 Konzert - „Von Queen bis Halleluja“ KaLIEDoskop trifft Spatzenquartett k1, traunreut

16.00 Jazzwoche Burghausen, diverse Künstler Stadtsaal, Burghausen

10.30 Jazzwoche Burghausen, Frühshoppen mit den „Stützles Halbe Stompers“ Jazzkeller, Burghausen

09.30 Neuöttinger Gitarrentage Workshop mit Vicky Genfan, Susan Weinert und Christina Lux Berufsfachschule für Musik. Altötting

sonntag 27 MÄRZ

23.00 Jazzwoche Burghausen, diverse Künstler Jazznight, Burghausen

20.00 Konzert- „Das Beste von Ambros, Fendrich und Danzer“ AustriX Salzachhalle Laufen

20.00 Theater - „Der Großinquisitor“ nach Fjodor Dostojewski TAM-OST, Rosenheim

20.00 Neuöttinger Gitarrentage - Konzert von Women, Strings & Voices Stadtsaal, Neuötting

20.00 Konzert - „Violin Tales“ Martina Eisenreich Schloss Pertenstein, Pertenstein

20.00 Kabarett - „Hader spielt Hader“ Josef Hader Haus der Kultur, Waldkraiburg

20.00 Schauspiel - „Die gelehrten Frauen | Komödie von Molière“ Theaterchen „O“ e.V. k1, traunreut

KULTUR- UND VERANSTALTUNGSKALENDER

MÄRZ 2011

19.00 Ausstellung - „Harmonie der Farben“ Roswitha Brunnhuber Haus der Kultur, Waldkraiburg

Martin-Luther-Straße 83301 Traunreut 08681/ 42 50 www.karatetustraunreut.de

Rottmayrstr. 30 83410 Laufen 08682/ 96 62 www.farbcoachinggerstacker.de

TuS-Traunreut Karate

Kleinkunstbühne zur Post „beim John“

Tourist Information Waging am See

Sabine Gerstacker - Farbcoaching

Wasserburgerstr. 1 83319 Obing 08624/ 22 06 www.john-obing.de

20.00 Konzert mit denCreedence Choogle Rockers Haberkasten, Mühldorf

20.00 Konzert - „Liebesfarben“ Sabina Hank-Duo NUTS, Traunstein

20.00 Theater - „Meister der Herzen 3“ Koproduktion mit Metropoltheater München Theater Belacqua, Wasserburg

20.00 Konzert mit dem Minguett Quartett Köln Rathaus, Wasserburg

Freitag 11 MÄRZ

20.00 Improtheater mit dem Ensemble stadtland impro TAM-OST, Rosenheim

20.00 Vortrag - „Energetisches Heilen “ Hans Reichensdörfer Studio 16, Traunstein

Sabine Gerstacker - Farbcoaching

Rottmayrstr. 30 83410 Laufen 08682/ 96 62 www.farbcoachinggerstacker.de

Festei

www.festei.de

20.30 Konzert mit der Papa Joe Band Knoxoleum, Burghausen

montag 21 MÄRZ

20.00 Theaterpremiere - „Die Hinrichtung“ Fabriktheater e.V. NUTS, Traunstein

20.00 Neuöttinger Gitarrentage Konzert von Blues Caravan Stadtsaal, Neuötting

Coiffeur Nouveauté

Heilingbrunnerstr. 2 83435 Bad Reichenhall 08651/ 716 79 79 www.nouveaute.de

20.00 Konzert - „Elvis - The Show feat. Dr. Kingsize“ Creative Concerts k1, traunreut

19.30 Konzert mit Tango á trois Postsaal, Trostberg

14.00 & 20.00 Jazzwoche Burghausen, diverse Künstler Wackerhalle & Stadtsaal, Burghausen

samstag 26 MÄRZ

23.00 Jazzwoche Burghausen, Dancenight mit DEPHAZZ DJs Bastian Schuster & Marco Wahl. DJs weesley brothers GUM, Burghausen

19.00 Multimedia-Show - „Neuseeland“ KuKo, Rosenheim 20.00 Komödie - „Lauf doch nicht immer weg“ mit Chariklia Baxevanos, Julia Stelter, Christiof Arnold Haus der Kultur, Waldkraiburg

20.00 Theater - „Der Großinquisitor“ nach Fjodor Dostojewski TAM-OST, Rosenheim

20.00 Neuöttinger Gitarrentage Konzert von Macubaja Stadtsaal, Neuötting

20.00 Jazzwoche Burghausen, diverse Künstler Wackerhalle, Burghausen

20.00 Konzert - „St. Patricks Day“ Irish-Folk-Night mit Matching Ties und Tanzgruppe Ivy Leaf Postsaal, Trostberg

20.00 Musicalshow - „Die Nacht der Musicals“ ASA-Event k1, traunreut

15.00 Kindertheater - „Die kleine Hexe“ Klick-Klack-Theater Haus der Kultur, Waldkraiburg

Sonntag 20 MÄRZ

20.30 Kabarett - „Jedes Vorspiel hat ein Nachspiel“ Karli & Anneliese Kleinkunstbühne „Zur Post“, Obing

20.00 Theater - „Der Großinquisitor“ nach Fjodor Dostojewski TAM-OST, Rosenheim

20.00 Schauspiel - „Die gelehrten Frauen | Komödie von Molière“ Theaterchen „O“ e.V. k1, traunreut

Peterhoflichtspiele, Bayrischzell

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Haarstudio Piccola

Kantstr. 5 83301 Traunreut Tel.: 08669/ 900 205

Sabine Gerstacker - Farbcoaching

Rottmayrstr. 30 83410 Laufen 08682/ 96 62 www.farbcoachinggerstacker.de

20.00 Multimedia-Show - „ÄGYPTEN - Das Vermächtnis der Pharaonen“ Katja & Josef Niedermeier NUTS, Traunstein

20.00 Kabarett - „Knut, Heinz, Schorsch und die Anderen“ Sarah Hakenberg k1, traunreut

Donnerstag 17 MÄRZ

20.00 Kabarett - „Neue Texte und Lieder“ Stephan Sulke Haus der Kultur, Waldkraiburg

19.30 Konzert mit den Salzburger Bläsersolisten Altes Königliches Kurhaus, Bad Reichenhall

Mittwoch 16 MÄRZ

20.30 Konzert - „Weltmusik trifft Kunstlied“ Bet Williams Knoxoleum, Burghausen

21.00 Salsa-Party im TAM-OST TAM-OST, Rosenheim

Dienstag 15 MÄRZ

10.00 Heimathaus-Führung in Chieming Haus des Gastes, Chieming

20.00 Konzert - „The Voice and the Piano“ Veronika Zunhammer und Michael Alf k1, traunreut

20.30 Konzert mit Anna Leman Knoxoleum, Burghausen

Donnerstag 10 MÄRZ

Montag 14 MÄRZ 19.30 Konzert - „St. Petersburg Wien – Linz“ Bad Reichenhaller Philharmonie Altes Königliches Kurhaus, Bad Reichenhall

20.00 Musicalshow - „Die Nacht der Musicals“ ASA-Event Theater im Kurgastzentrum, Bad Reichenhall

Wolfgang Eckerlein Salzburger Str. 32 83329 Waging am See 08681/ 313 www.waging.de

14.00 Vernissage - „Urban Stage“ Gudrun Kemsa Haus der Kultur, Waldkraiburg

Samstag 5 MÄRZ

20.00 Theater mit Power! Percussion Haus der Kultur, Waldkraiburg

20.00 Konzert - Werke von Mozart, Schubert u.a. vom Trio Tivalent Altes Rathaus, Laufen

20.00 Tanzshow - „Night of the Dance“ ASA-Event k1, traunreut

19.00 Filmvorführung - „Die Scheinheiligen“ Kulinarische Filmtage Feilnbach Landgasthof Aumannwirt, Bad Feilnbach

19.00 Faschingsshow - „Route 66“ Ensemble Theater am Markt TAM-OST, Rosenheim

12.00 Vernissage - „Urban Stage“ Gudrun Kemsa Haus der Kultur, Waldkraiburg

Freitag 4 MÄRZ

20.00 Satire - „Musik-Comedy am unsinnigen Donnerstag“ Mark‘n‘Simon NUTS, Traunstein

20.00 Konzert - „Jazz & Swing Session“ Golden Swing Sextett Trostberg Postsaal, Trostberg

Tobisch Promotion

Herzog-Ludwig-Str. 124 83308 Trostberg 08621/ 905 98 17 www.tobisch-promotion.de

20.00 Vortrag - „Jeder Mensch hat einen Engel“ Pater Anselm Grün Salzachhalle Laufen

20.00 Kabarett - „Gestern war heute morgen“ Günter Grünwald k1, traunreut

19.00 Ausstellung - „Argonaut Mathilda“ Christian Schnurer Haus der Kultur, Waldkraiburg

15.00 Kindertheater - „Das Traumfresserchen“ Klick-Klack-Theater Haus der Kultur, Waldkraiburg

Donnerstag 31 MÄRZ

20.00 Kabarett - „NUTS-KabarettBrettl“ Michael Altinger & Gäste NUTS, Traunstein

20.00 Schauspiel - „Die gelehrten Frauen | Komödie von Molière“ Theaterchen „O“ e.V. k1, traunreut

Mittwoch 30 MÄRZ

21.00 Salsa-Party im TAM-OST TAM-OST, Rosenheim

dienstag 29 MÄRZ

20.30 Konzert mit der Papa Joe Band Knoxoleum, Burghausen

20.00 Konzert mit Brendan Murphy Kesselhaus, Kolbermoor

Theaterchen „O“ e.V. k1, traunreut

Sonntag 3 april 15.00 Konzert mit dem Symphonischen Ensemble München Postsaal, Trostberg 16.00 Schauspiel - „Die gelehrten Frauen | Komödie von Molière“ Theaterchen „O“ e.V. k1, traunreut 18.00 Konzert - „Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht …“ mit Heli Punzenberger, Marieta Veliz und Javier Veliz Klosterstüberl, Seeon 19.00 Komödie - „Der Trauschein“ Theater Rosenheim KU´KO, Rosenheim 19.30 Musikkabarett - „Ich bin so frei“ Christine Rothacker Postsaal, Trostberg

Montag 4 april 15.00 Kinderkino - „Die kleinen Bankräuber“ Salzachhalle, Laufen

20.00 Theater - „Urfaust“ Stück von Goethe Theater Belacqua, Wasserburg

20.00 Theater - „Der Bockerer“ Junge Buehne Trostberg Postsaal, Trostberg

20.00 Kabarett - „Es geht weiter“ Bruno Jonas Stadtsaal, Mühldorf

20.00 Konzert mit MIKAÎL ASLAN ENSEMBLE Haus der Kultur, Waldkraiburg

20.00 Schauspiel - „Die gelehrten Frauen | Komödie von Molière“ Theaterchen „O“ e.V. k1, traunreut

Haarstudio Piccola

Kantstr. 5 83301 Traunreut Tel.: 08669/ 900 205

Sabine Gerstacker - Farbcoaching

Rottmayrstr. 30 83410 Laufen 08682/ 96 62 www.farbcoachinggerstacker.de

19.30 Volksmusiktage - „Kammerfenster-Ringl-Wiagn“ Bert Lindauer & Ensemble Bernhard Kohlhauf Schloss, Amerang

19.30 Konzert - „Macubaja“ mit Heli Punzenberger, Marieta Veliz und Javier Veliz Klosterstüberl, Seeon

freitag 15 april

20.00 Konzert mit Jamaram Haberkasten, Mühldorf

20.00 Kabarett - „Mit Tante Frieda ist das Leben Boogie Woogie“ Irmgard von Oesen Kleinkunstbühne, Laufen

20.00 Kabarett - „Schmitzophren“ Ralf Schmitz KU´KO, Rosenheim

20.00 Konzert - „Werkstattkonzert 37“ Limpe Fuchs und die Musikschule Postsaal, Trostberg

donnerstag 14 april

20.00 Konzert -“Wir machen Musik“ Ars Vitalis Haus der Kultur, Waldkraiburg 20.00 Theater - „Acht Frauen“ Salzachtheater Laufen Salzachhalle, Laufen 20.00 Konzert mit The Sammy Dean Martin Show Cultino im Kurgastzemtrum, Bad Reichenhall

Samstag 9 april 10.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim 15.00 Kinderkino - „Urmel aus dem Eis“ Postsaal, Trostberg 15.00 Kindertheater -“Ritter Rost“ Haus der Kultur, Waldkraiburg 20.00 Theater - „Der Bockerer“ Junge Buehne Trostberg Postsaal, Trostberg

Dienstag 5 april 15.00 Kino - „Rama Dama“ Mühldorfer KIno, Mühldorf

Wasserburgerstr. 1 83319 Obing 08624/ 22 06 www.john-obing.de

20.00 Theater - „Acht Frauen“ Salzachtheater Laufen Salzachhalle, Laufen

Wolfgang Eckerlein Salzburger Str. 32 83329 Waging am See 08681/ 313 www.waging.de

Kleinkunstbühne zur Post „beim John“

20.00 Konzert - Livekonzert mit Martin Kälberer Kesselhaus, Kolbermoor

Tourist Information Waging am See

TuS-Traunreut Karate

Martin-Luther-Straße 83301 Traunreut 08681/ 42 50 www.karatetustraunreut.de

Sabine Gerstacker - Farbcoaching

Rottmayrstr. 30 83410 Laufen 08682/ 96 62 www.farbcoachinggerstacker.de

ter des GTEV Gasthaus Weingast , Bad Feilnbach 20.30 Konzert mit dem J. Schneeberger Sextett Magazin 4, Bad Reichenhall

sonntag 17 april 10.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim 19.00 Kabarett - „Ois für d´Katz“ da bertl und i Neuötting, Stadtsaal 19.30 Konzert mit den Luftmentschn Postsaal, Trostberg 19.30 Volksmusiktage - „bauern_ tschäss“ Herbert Pixner Projekt Schloss, Amerang 19.00 Komödie - „Der Trauschein“ Theater Rosenheim KU´KO, Rosenheim 20.00 Theater - „Urfaust“ Stück von Goethe Theater Belacqua, Wasserburg 20.00 Theater - „Edelweiß“ Theater des GTEV Gasthaus Weingast , Bad Feilnbach

montag 18 april 09.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim

www.festei.de Festei

Sabine Gerstacker - Farbcoaching

Rottmayrstr. 30 83410 Laufen 08682/ 96 62 www.farbcoachinggerstacker.de

w w w. k1 - t raun reut . de

samstag 30 april

09.00 Workshop - „Gospeltrain“ Hans Chistian Jochimsen Berufsschule, Freilassing

samstag 23 april

10.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim

10.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim

19.30 Konzert - „AbschlussWagon“ Hans Chistian Jochimsen & der Gospeltrain-Chor Lokwelt, Freilassing

19.30 Konzert mit den invocata Postsaal, Trostberg

19.00 Konzert - „Mozart - Wege der Liebe“ Opernarien im Takt Festsaal, Seeon

17.00 Konzert - „We love you, Amadeus“ Sax Allemande Festsaal, Seeon

sonntag 24 april

10.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim

13.00 Ausstellung - „Ans Licht! Museumsarbeit hinter den Kulissen“ Museum Wasserburg, Wasserburg

20.00 Konzert mit PlankTon TAM-OST, Rosenheim

20.00 Theater - „Urfaust“ Stück von Goethe Theater Belacqua, Wasserburg

montag 25 april

09.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim

Garten-Fest Schloss Amerang Schloss, Amerang

Tobisch Promotion

Herzog-Ludwig-Str. 124 83308 Trostberg 08621/ 905 98 17 www.tobisch-promotion.de

Garten-Fest Schloss Amerang Schloss, Amerang

10.00 Ausstellung - „Indianer - Ureinwohner Nordamerikas“ Lokschuppen, Rosenheim

sonntag 31 April

11.00 Konzert - „W. A. Mozart, J. M. Kraus, C. Franck“ Hartmann & Oganesjan Festsaal, Seeon

dienstag 26 april

13.00 Ausstellung - „Ans Licht! Museumsarbeit hinter den Kulissen“ Museum Wasserburg, Wasserburg

Heilingbrunnerstr. 2 83435 Bad Reichenhall 08651/ 716 79 79 www.nouveaute.de

Coiffeur Nouveauté

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SASCHA GRAMMEL

OHRWURM

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Ein Gespräch mit dem beliebten „Puppet-Comedian“ aus Berlin.

Die neue Scheibe von chromatic BLaCK: Andrea Hailer hat reingehört.

AKUSTIKVERSIONEN Jeder kennt sie, aber wir erklären Ihnen, was Musiker darunter verstehen.

JAZZWOCHE & viele weitere Kulturhöhepunkte im März und April

DAS BAIRISCHE ECK Dialektwächterin Isabella Guttenstein

sascha GRÖSSER ALS grammel DIE WELT Henriette Matovina

DIE MAGIC STONES

Henriette Matovina

erobert Deutschland, sorgt für Mega-

Gewinnen

Sie signierte Autogrammkarten!

Teilnahmebedingungen auf Seite 44.

Wir haben vier blutjunge Musiker getroffen, die unbeeindruckt von MuEinschaltquoten. Ein Gespräch über siktrends, aber beeindruckend selbstbewusst, ihre Identität nicht an Vorbildern definieren, sondern ihren eigenen Weg erarbeiten. Da lässt Erfolg, Kritik und den echten Sascha auch der Erfolg nicht lang auf sich warten: die Magic Stones wurden Grammel. schon für einige Auftritte gebucht. In einem Interview verrieten Sie uns, dass Billy Talent ihr großes Idol ist.

www.saschagrammel.de

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8.00 Uhr. Es gibt wieder einen Veranstaltungshöhepunkt im k1, das Besucherströme anlockt. Ich drängele mich durch und folge einem Mitarbeiter durch lange Gänge zum Starbereich. Ich bin wenigstens nicht die Einzige mit Lampenfieber: die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, Techniker und Tourbegleiter schwitzen, um alles perfekt abzustimmen. Abgestellt in einem Probenraum, in dem die einzige Geräuschkulisse das eintönige Summen eines Generators ist, warte ich auf den Star des Abends. Aber ich bin gut vorbereitet: 15 Fragen auf meinem Notizblock und den Werdegang im gedanklichen Gepäck. Dann geht die Tür auf: Sascha Grammel betritt den Raum und die Aufregung weicht einer großen Überraschung: „Das ist hier aber etwas ungemütlich. Gehen wir in unseren Aufenthaltsraum, da gibt es auch etwas zu essen und zu trinken.“

ob jung oder alt, eingehen und den Menschen Freude schenken. Selbst hätte ich nicht die Kraft dazu, aber auf diese Weise kann ich zumindest auch helfen. Unser Titelthema „Job, Karriere, Geld“ - du bist auch auf dem Weg nach oben. Gibt es ein Rezept für Erfolg? Nein, das glaube ich nicht, sonst hätte ich das schon viel früher so umgesetzt. Ich stehe auf der Bühne, seitdem ich neun Jahre alt bin und wollte da schon immer stehen. Ich glaube, der Wille muss tief verankert sein. Ich wollte nicht berühmt sein, sondern das machen, was ich jetzt mache und das mache ich schon länger, als mich alle kennen. Es ging mir vorher schon gut, denn ich konnte davon leben, was ich von Herzen gerne mache. Das ist ein Geschenk.

Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich mich nur auf YouTube von seinen Qualitäten überzeugen, doch der „echte“ Sascha Grammel hat noch viel mehr zu bieten: sympathisch, locker, unkompliziert, kein Unterschied zum im Moment wohl angesagtesten Sympathieträger im ComedyDschungel, der nicht nur Tausende zum Lachen bringt, sondern charmant die Herzen seiner Fans erobert.

Verführt Bekanntheit zum „Abheben“? Ich kann das ganz gut einordnen. Aber nachvollziehbar ist es schon. Wenn du ständig bejubelt wirst, dann denkst du, du bist der Knaller. Doch wenn sie einen fallen lassen und man denkt immer noch, man sei der Knaller, dann kommt man nicht mehr zurecht. Ich bin alt genug, um zu wissen, was gerade passiert und ich genieße es auch. Aber sollten die Medien mich nicht mehr mögen, werde ich weitermachen, weil es mich glücklich macht. Wird es irgendwann Kommerz? Deutschland ist groß und im Moment wollen sehr viele die Show sehen - im Moment zumindest. Aber ich möchte nicht mehr als 70 Auftritte im Jahr machen, weil ich es eben noch mit Freude machen möchte. Ich werde auch die Hallengröße begrenzen. Meine Show braucht eine gewisse Intimität, die Puppen muss man auch noch live erkennen können. Über einen Mario Barth lacht man eben auch wenn man ihn nur hört. Aber hier muss man die Puppen sehen und je näher man dran ist, desto schöner ist es.

„Hetz mich nicht“, so der Titel seines aktuellen Programms, das bereits bei RTL die hohen Erwartungen an Einschaltquoten übertraf. „Ich jogge gerne, aber da ich im Moment nicht so gut in Form bin, sollte ich mir diesen Satz lieber hinten als vorn auf mein T-Shirt schreiben.“ Auch kurz vor seinem Auftritt, wo andere wohl eher weniger für Späßchen aufgelegt wären, wirkt seine gute Laune ansteckend. Vielleicht liegt das auch an seiner langen Bühnenerfahrung, oder einfach nur an seiner aufgeschlossenen Persönlichkeit.

„Frederic, Josie ... Eine kleine Fanfrage. Was hältst du eigentlich von Tierschutz?“ Ich bekomme ganz viel Post. Ich wurde sogar schon von einer Organisation angesprochen, die sich um Schildkröten kümmert. Natürlich ist es ein wichtiges Thema und würde sich gut vermarkten lassen. Aber ich habe ein eigenes Programm ins Leben gerufen, das „Die roten Nasen“ unterstützt. Ich finde sie super und mache das nicht der Presse zu Liebe, sondern aus Überzeugung. Ich habe sie auch schon bei ihrer Arbeit begleitet. Da kommen einem die Tränen, wie sie individuell auf jeden,

Firmen für Festlichkeiten gebucht und musste mir meine Zuschauer regelrecht erkämpfen. Ich erinnere mich an ein Sommerfest, veranstaltet von Langnese - ich stand im Zelt, während draußen eine Menge Attraktionen die Leute anlockten. Nur langsam, nach und nach kamen sie ins Zelt, näher an die Bühne. Heute bekomme ich schon einen Applaus, wenn ich auf die Bühne komme - sowie früher am Schluss. Und ich habe noch nicht einmal etwas gesagt.

Wie gehst du mit Kritik um? Das muss ich auch noch lernen. Konstruktive Kritik finde ich super. Ich habe 14 Jahre in einem Trio gearbeitet und wenn wir von der Bühne kamen, haben uns manche gesagt: „Das war jetzt großer Mist, was du da gerade gemacht hast.“ Aber auch begründet, warum. Ich habe gelernt zuzuhören und mich nicht gleich zu verteidigen. Dann habe ich in Ruhe überlegt, ob da etwas Wahres dran ist. Ich bin offen gegenüber ehrlicher Kritik, auch von Zuschauern.

„Ich bin für die gute Laune zuständig und nicht für die schlechte.“ Ich bin gelernter Zahntechniker, aber ich war zu langsam. In dem Beruf ist das ein großes Problem. Wenn man etwas länger macht, mit viel Enthusiasmus, dann wird das irgendwann belohnt - und zwar nicht unbedingt nur mit Geld. Wie war es früher? Seit 1997 lebe ich davon. Damals wurde ich von

Und welche Kritik tat weh? Ich hatte mal einen schönen Auftritt. Ein super Abend. Die Presse hat dann allerdings geschrieben: „Sascha Grammel begeisterte mit Harmlosigkeiten.“ Aber das habe ich mir in der Zwischenzeit auf die Fahne geschrieben. Ich finde es gerade gut, dass ich harmlos bin. Ich habe keine Ecken und Kanten, da wird keiner vorgeführt. Klar bin ich auch mal frech, aber ich mache keinen fertig. Und das muss mir einer erst mal nachmachen.

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Der einfache Weg ist es immer, andere niederzumachen. Zum Schluss hieß es: „Was war das? Eine billige Werbeveranstaltung für Kindergeburtstage oder war es das ewig aufgewärmte Gleiche?“ Am schlimmsten an diesem Artikel finde ich nicht die subjektive Kritik des Journalisten, sondern, dass er die Menschen, die da waren und eine Menge Spaß hatten, nicht erwähnt hat. Ist das Bauchreden mit dem Erlernen einer Sprache vergleichbar? Es bedarf sehr viel Übung, jedes einzelne Wort in Verbindung mit den Bewegungen, die ich gleichzeitig mit der Puppe mache - Sprache Bewegung-Reaktion.

Das passt nicht zur Puppenwelt, zu meinem Bühnencharakter, zu dem Bild, das ich kreiere. Du kannst über dich selbst lachen und das finde ich ansteckend. Aber das wurde von Kritikern auch schon negativ bewertet. Wobei dann auf Facebook hunderte Gegenreaktionen von meinen Fans kamen. Ich habe Spaß daran und das merkt man. Ich kann mich eben nicht verändern. Facebook. You Tube. Du bist medial sehr gut vertreten. Abgesehen von deiner Internetseite, habe ich im Facebook sogar Josie, Frederic und Prof. Dr. Hacke gefunden - und natürlich Freundschaft geschlossen. Ja, wir haben die Klicks vor kurzem zusammengezählt und waren irgendwo bei 6 Millionen. Das ist Wahnsinn. Es ist eine gute Plattform, um schnell vielen Menschen Aktuelles mitzuteilen und das nütze ich auch gerne. Erwartet das Umfeld, dass man 24 Stunden am Tag lustig ist? Eigentlich habe ich da wenig Erfahrung, weil das alles noch nicht solange andauert. Ich könnte mir vorstellen, dass, wenn man mal traurig ist oder Probleme hat und allein sein will, sich das etwas schwierig gestalten könnte. Ich bin ein fröhlicher Mensch und wenn ich zum Beispiel nach einer Show müde bin, dann sage ich das. Bisher war noch niemand böse. Es ist wahrscheinlich auch die Art und Weise, wie man etwas kommuniziert.

Das kann man zwar ein stückweit auch improvisieren. Hat auch mal gut geklappt, aber nicht immer. Wenn Sprache und Bewegung nicht übereinstimmen, dann fehlen die Pointe, der Witz und die Illusion. Werde ich in den Interviews gefragt, ob man zum Bespiel ein Interview mit Frederic machen kann, muss ich verneinen. Ich möchte eben immer das Beste zeigen. Comedy & Puppenspiel. Muss das immer etwas mit Kritik an Gesellschaft und Politik zu tun haben? Welches Thema würdest du niemals aufgreifen? Ich wurde letztens gefragt, ob ich mit Josie nicht etwas zur Wirtschaftkrise sagen möchte. Aber ich bin eben für die gute Laune zuständig und nicht für die schlechte. Ich möchte, dass die Zuschauer zwei Stunden lang alles vergessen. Und außerdem glaube ich auch, dass die Leute von mir keine Gesellschaftskritik hören wollen.

„Traumfrau Miss Piggy“ und „beim Psychiater auf der Couch“ finden wir über dich auf deiner Internetseite. Also man darf nicht alles ernst nehmen, was ich über mich schreibe. Aber man muss sich nur vorstellen, dass ich ja die ganze Zeit mit mir selbst rede, und das zwei Stunden lang. Josie, Frederic, Prof. Dr. Hacke - ihre Charaktere sind auf deiner Internetseite ausführlich beschrieben. Aber wie würdest du dich beschreiben? Ich bin sehr unpünktlich. Ich arbeite zwar an mir, aber ich krieg das vor allem privat nicht gebacken. Das mag ich selbst an mir nicht. Ich bin ein sehr gerechter Mensch und hasse es, wenn jemand ungerecht behandelt wird, oder jemand unfair wird. Ich merke, dass ich immer zuvorkommender behandelt werde und andere aus meinem Team werden, zum Bespiel bei Touren, gern herumkommandiert. Das hasse ich wie die Pest. Jeder ist genauso wichtig wie ich, denn ohne sie würde das alles doch gar nicht funk-

tionieren. Dieses Statusgehabe ist einfach anstrengend, denn in einer Gesellschaft trägt jeder zum Allgemeinwohl bei. Wie ist es beim Fernsehen? Das Fernsehen ist gut, denn da kann ich vielen Menschen das zeigen, was ich mache. Aber die eigentliche Fernsehwelt ist nicht das Meine. Die Sektempfänge ... ich mache es mit, weil es dazugehört, aber ich bin auch der erste, der weg ist. Wie geht es weiter? Ich bin gespannt. Ich mache alles mit Liebe zum Detail und einer großen Portion Perfektionismus, was auch nicht immer alle freut. Letztens habe ich einen Entwurf von Josie erhalten. Alle fanden es toll, nur ich nicht. Da habe ich mich selbst ans Werk gemacht, mit Photoshop. Cover, dachten die Profis, könnte man auch an einem Tag machen ... nur nicht meines. Ein kleines Geheimnis zum Schluss? Ich kenne eigentlich nur große Geheimnisse, was die neue Show und neue Puppen betrifft. Aber etwas verrate ich: Josie gibt es bald als Kuscheltier. Das weiß noch niemand.

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irekt nach dem Interview geht es zur Show. Wird es anders, besser, als schon auf You Tube gesehen? Doch Sascha Grammel überzeugt wieder. Schon die Ankündigung, dass an diesem Abend gefilmt wird, sorgt für Heiterkeit beim Publikum. Dr. Prof. Hacke, Frederic und Josie, die kreative Überleitung zur Pause, Zauberstücke und beeindruckendes Schattenspiel zum Abschluss: das in sich runde Programm eines vielseitigen Künstlers, der eine beeindruckende Palette seines Könnens auffährt, mit Herz und Charme den Abend füllt. Es stimmt: für diese zwei Stunden gibt man sich einer Illusion hin, die alles andere vergessen macht. Wir bedanken uns für dieses Geschenk. Wir möchten uns auch beim k1 Team und dem Regional Fernsehen Oberbayern herzlich bedanken, die dieses Interview und diesen Abend ermöglicht haben. Fotos© P. Wamsganz

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KONZERT

BACH ZU KARZEIT MIT DEM ENSEMBLE CLEMENTE

KONZERT

THE SPIRIT OF DJANGO DIKNU SCHNEEBERGER TRIO Diknu Schneeberger ist ein absolutes Ausnahmetalent, ein aufgehender Stern am Gitarristenhimmel. Bei seinem aktuellen Album „The Spirit Of Django“ kann man über den jungen Gypsy Jazz Freak nur noch staunen. Diknu verbindet perfekte Technik mit lockerer Verspieltheit, natürliche Musikalität und Melodiegefühl mit Virtuosität! Er fügt hie und da leichte Latin-orientierte Klänge ein, was seinen Gypsy-Sound extrem sympathisch macht. Das Zusammenspiel mit dem renommierten Wiener Jazzgitarristen Martin Spitzer, Hans Koller Preisträger 2008, und mit Vater Joschi Schneeberger am Bass besticht durch Präzision, Spielfreude und Spontaneität. 06.04. 2011 - 20.00 Uhr k1, Traunreut

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Gründer des Ensembles Clemente ist der Münchner Peter Clemente, mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. 1998 gewann das „Clemente Trio“ den renommierten Internationalen ARD-Wettbewerb. Tourneen führten Peter Clemente u. a. durch Europa, in die USA und nach Japan. Er spielt auf einer Geige von Giovanni Paolo Maggini aus dem Jahr 1600, der berühmten „de Beriot“. Die Besetzung an diesem Abend formiert sich zudem aus Christoph Bachhuber, dem stellvertretenden Soloflötisten an der Bayerischen Staatsoper und der Cellistin Sissy Schmidhuber, einem Mitglied der Münchner Philharmoniker. Nicole Heartseeker ist die virtuose Cembalistin des „Ensemble Clemente“. 10.04.2011 - 19.00 Uhr k1, Traunreut

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MULTIMEDIA-VORTRAG

CUBA – ZWISCHEN REVOLUTION UND FREIHEIT

MARTIN ENGELMANN Ein Zeitungsartikel über Che Guevara weckt Martin Engelmanns Interesse an Fidel Castro und dem aktuellen Geschehen auf der karibischen Trauminsel. Es folgen ausgedehnte Reisen nach Cuba. Martin Engelmann verfolgt die Spur der Revolutionsgeschichte, ist fasziniert von der Atmosphäre und der scheinbaren Leichtigkeit der einheimischen Bevölkerung. Neben der Fotografie hält er seine Eindrücke auch mit der professionellen Filmkamera fest. Es entstand ein Multimediavortrag, der in zahlreichen Rückblenden die Revolutionsgeschichte des Landes dokumentiert und die heutigen Lebensbedingungen der Menschen aufzeigt. 20.04.2011 - 20.00 Uhr k1, Traunreut

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KONZERT

VIOLIN TALES MARTINA EISENREICH Eine uralte Geschichtenerzählerin geht mit uns auf eine sinnliche Reise mit ungewissem Ziel: die Geige, eine betagte rote Französin aus dem Jahr 1848, verwandelt mit unsäglich schöner Stimme zärtlich verwobene Klangmomente zu sagenhaften Bildern. Mit geschlossenen Augen fühlt Martina Eisenreich sich in diese Anderswelt geigerischer Hexenkunst ein. Ihre Violintechnik ist außergewöhnlich wie ihr Einfühlungsvermögen. Ihr inniger Ton trifft tief und unvermittelt - und ihr Ensemble agiert mit einer Herzenswärme, die den Zuhörer von Anfang an in den Bann schlägt.

KONZERT

LEMANSLAND ANNA LEMAN

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hre samtweiche, sexy Stimme, das breite Spektrum an Ausdrucksvielfalt, die absolute Hingabe an die Musik faszinieren den Zuhörer von der ersten Minute an und entführen ihn in eine Zauberwelt der Gefühle. Seit ein paar Jahren singt sich Anna Leman in die Herzen ihres immer größer werdenden Publikums. 2007 gibt sie ihr Debut als Komponistin und Texterin und zeigt auch hier mit ihrem Album „moonhours“ ein großes Maß an Kreativität und Musikalität. Ihr Bandprojekt nennt sie „lemansland“. Unter diesem Namen veröffentlicht sie 2010 ihr zweites Album „spuren“, das sie mit Pianist Christian Gall produziert. Lemansland: ein bunter, spannender Jazzmix, impressionistisch transparent, dann wieder poppig dicht und immer wieder 100 Prozent erfrischend und überraschend. Anna Leman komponiert, textet auf englisch und deutsch und singt ihre Songs mit sinnlicher Leidenschaft und großer Authentizität. Lemansland-sound ist frischer, frecher, aber auch verträumter Vocal Jazz. 2007 kam ihr Debüt-Album „moonhours“ heraus, auf dem ausschließlich Eigenkompositionen zu hören sind. 12.03.2011 - 20.00 Uhr - Hilgerhof 14.03.2011 - 20.30 Uhr - Knoxoleum Burghausen

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KONZERT

Nach dem überwältigendem Erfolg ihrer Konzertprogramme Wundergeige und Lauschgold präsentiert die rothaarige Komponistin und Geigerin nun ihr neues Album, mit dem sie einen neuen Meilenschritt in ihrer ganz eigenen Form der kunterbunten Tonpoesie geht. Im Vordergrund stehen auch hier ihre Eigenkompositionen, wie zum Beispiel die Legende vom Mondmann - auch wenn die fulminante symphonische Interpretation des Deutschen Filmorchesters Babelsberg, die auf der CD einen prominenten Platz einnimmt, im nächsten Moment plötzlich als Reggae im Trommelfeuer um die Ecke biegt. So sprengt das Quartett stets die Grenzen zwischen traditioneller und komponierter Musik: von gewaltiger, tief berührender orchestraler Emotion bis hin zu den wildesten Folklorerohstoffen aller Herren Länder. 26.03. 2011 - 20.00 Uhr Marstallsaal Schloss Pertenstein

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KONZERT

PAPA JOE BAND

WILLIAMS WETSOX BAYERISCHER BLUES

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ier treffen Innviertler MundArt Texte und ein rockig bluesiger Beat aufeinander. Der blinde Sänger, Texter und Komponist PapaJoe singt mit markant rauher Stimme, Lieder vom Leben, in seiner eigenen, lyrisch, (selbst) kritisch-ironischen Art. Seine vier Musiker (Gitarre, Keyboard, Bass, und Schlagzeug) sorgen für heißen Sound und müssen dabei keinem Trend hinterherlaufen. Eine erdige, ehrliche Mischung. Rock´n’ Roll als Lebensphilosophie, angehaucht mit oberösterreichischer Seele. 21.03.2011 - 20.30 Uhr Knoxoleum Burghausen

Begleitet wird sie vom Meister der Trommeln, Zimbeln und Glöckchen, Wolfgang Lohmeier, von Stephan Glaubitz an einem eigenwillig starken Kontrabass und Christoph Müller an einer erfrischend jungen Gipsy - Gitarre und einer noch verwegeneren E-Gitarre. Auch gute alte Bekannte sind als Gäste eingeladen, wie zum Beispiel Kiko Pedrozo, der südamerikanische Harfenvirtuose - Seite an Seite mit Evelyn Huber an der großen klassischen Konzertharfe, und Hansi Zeller am Akkordeon.

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i l l i am s We t s o x spielen seit 1979/80 den boarischen Blues. In dieser Zeit veröffentlichten sie 4 LPs und 5 CDs. In eigenen Stücken mit bayrischen Texten greifen sie Geschichten aus dem Leben, von der Liebe über Politik bis zu den Themen des Huglfinger Hinterlandes auf. Originell und treffend mit Musik professionell kombiniert brauchen sich die Wetsox im Vergleich mit internationalen Acts nicht zu verstecken. Sie spielen ihren Blues mit Seele, voll aus dem Bauch heraus und liefern auf unspektakuläre Art eine wirklich beeindruckende Vorstellung. Ihr Verständnis des Blues als Volksmusik der Tramps und Outlaws spiegelt sich ganz folgerichtig wider in textlich aktualisierten Gstanzln in der Tradition eines Kraudn-Sepp, selbstverständlich bluesig verpackt wie sich das gehört. 28.03. 2011 - 20.30 Uhr Knoxoleum Burghausen

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KONZERT

LLOYD COLE & SMALL ENSEMBLE AMERICANA REIHE

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iner der begnadetsten Singer/ Songwriter macht hier Station. Die Kritiker verneigen sich vor ihm und seine Fans sind ihm bereits seit seinen „Commotions“- Zeiten in Treue ergeben. Cole ist unbestritten einer der ganz großen der Popmusik! Mit „Broken Record“ hat LLOYD COLE im September letzten Jahres laut FAZ das wohl „wärmste und intelligenteste Songschreiber-Album des Jahres“ geschaffen. Der erste Teil seiner Releasetournee mitsamt seinem small ensemble wurde daraufhin auch zu einem eindrucksvollen Beleg, wie leise und intensive Konzerte frenetisch und begeisternd gefeiert werden können.

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06.04. 2011 - 20.00 Uhr Haus der Kultur, Waldkraiburg

KONZERT

MIKAÎL ASLAN ENSEMBLE ZAZAKISCH-KURDISCHE WELTMUSIK AUS DEM OSTEN ANATOLIENS

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VERBRENNUNGEN EUROSTUDIO LANDGRAF

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ls sie mit sechzig Jahren stirbt, hinterlässt Nawal Marwan ein geheimnisumwittertes Testament. Ihr Freund, der Anwalt Hermile Lebel, der mit der Testamentsvollstreckung beauftragt ist, übergibt ihren Kindern, den 22-jährigen Zwillingen Jeanne und Simon, einen Brief, den diese ihrem Vater und ihrem Bruder überbringen sollen. Von der Existenz eines Bruders wussten beide bisher nichts, und ihren Vater hielten sie für tot. Nach längerem Zögern begeben sich die Beiden widerwillig in das Geburtsland ihrer Mutter. Auf ihrer Reise klärt sich das von ihrer Mutter sorgsam gehütete Geheimnis ihrer Herkunft. 31.03. 2011 - 20.00 Uhr Haus der Kultur, Waldkraiburg

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eboren wurde Mikaîl in Dersim (Tunceli), 1972, in einer Zeit, in der es in der Türkei offiziell keine Kurden geben durfte. Mit neun Jahren flüchtete er mit der Familie nach Kayseri in Mittelanatolien. Dort besuchte er das Gymnasium, um danach in Malatya an der Universität Mathematik zu studieren. - Seit seiner Kindheit beschäftigte er sich mit der Musik seiner Heimat. Während des Studiums gründete er die ‚Grup Munzur‘, die mit Protestliedern bekannt wurde. Wegen politischer Betätigung wurde er nach zwei Jahren von der Universität verwiesen. Während einer Deutschlandreise 1995 fiel die Entscheidung in Deutschland zu bleiben, da in der Türkei Strafverfolgung wegen ‚Singens in einer verbotenen Sprache‘ drohte. 13.04. 2011 - 20.00 Uhr Haus der Kultur, Waldkraiburg

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KONZERT

LIADAN CELTIC MUSIK

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ie sechs jungen Damen aus Irland haben es sich zur Aufgabe gemacht, irische Lieder und Tänze möglichst authentisch erklingen zu lassen und Traditionen pur zu interpretieren. Líadan verzichten auf Gitarren, Bouzoukis und Mandolinen. Instrumente wie die gute alte Harfe, diverse Flöten, Akkordeon und zwei Geigen genügen ihnen. Das eigentliche Markenzeichen aber ist Líadans phänomenaler Gesang.

29.04. 2011 - 20.00 Uhr Haus der Kultur, Waldkraiburg

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KONZERTREIHE

KONZERT AUSTRIX

DAS BESTE VON AMBROS, FENDRICH UND DANZER

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ustriX ist als AustroPop-Coverband zweifellos der Vorreiter der danach neu aufgeflammten Austropop-Szene unserer Region. AustriX spielt das Beste von Ambros, Fendrich und Danzer im Sound von Austria 3. Die achtköpfige Band hat wieder eine Reihe neuer Songs und Arrangements im Gepäck. Altbewährtes, die Gassenhauer und etliche großartige Songs in ausgefeilten Arrangements versprechen ein wunderbares Konzert. Austropop im Sound von Austria 3, gespielt von AustriX. Karten zu e 18,50 sind erhältlich bei all unseren VVKStellen und unter www.inn-salzach-ticket.de sowie an der AK ab 19 Uhr zu e 20,-. 26.03.2011 - 20.00 Uhr Salzachhalle, Laufen

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VORTRAG PATER ANSELM GRÜN JEDER MENSCH HAT EINEN ENGEL

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eder Mensch braucht für sein Leben die Kraft der eigenen Seele. Sie hält Räume des Schutzes bereit, der Zuversicht, dass alles wieder gut wird. Im Bild der Engel, von denen die Geschichten der Bibel erzählen, gewinnen die Möglichkeiten der Seele Gestalt. Pater Anselm Grün, geb. 1945, Dr. der Theologie, u. a. Autor zahlreicher Bücher, hält einen inspirierenden Vortrag, der Lebenskraft und Zuversicht schenkt . Karten zu e 15,- bei all unseren VVK-Stellen und unter www. inn-salzach-ticket.de. 31.03.2011 - 20.00 Uhr Salzachhalle, Laufen

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KONZERT SCHMIDBAUER & KÄLBERER MOMENTSAMMLER

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erner Schmidbauer & Martin Kälberer sind inzwischen eine musikalische Einheit geworden, die in ganz Bayern und auch im Rest der Republik immer mehr Fans findet. Da steht auf der einen Seite der Liedermacher Werner Schmidbauer, der aus der Folk-Ecke kommt und mit Crosby, Stills, Nash & Young und James Taylor aufgewachsen ist, und auf der anderen Seite der filigrane Pianist und Multi-Instrumentalist Martin Kälberer, der an der Musikhochschule in Graz Jazzpiano studiert hat. Sie präsentieren dem Publikum einen erlesenen Musikgenuss, der unter die Haut geht. Karten gibts bei all unseren VVK-Stellen und unter www. inn-salzach-ticket.de zu e 23,80. AK:e 25,-. 14.05.2011 - 20.00 Uhr Salzachhalle, Laufen

Infos und Karten unter Telefon 08682/ 367

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42. INTERNATIONALE JAZZWOCHE BURGHAUSEN 22. BIS 27. MÄRZ 2011

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usiker der internationalen Spitzenklasse wie Kurt Elling und Clayton-Hamilton, Larry Coryell und Helge Sunde verwandeln Burghausen für eine Woche im März in die bajuwarische Hochburg des Jazz. Fünf, von einer hochkarätigen Jury ausgewählte Nachwuchsbands aus Europa eröffnen das Festival und spielen neben dem mit 15.000 EUR dotierten Förderpreis auch um ein Konzert an exponierter Stelle: am Mittwochabend als Vorband von Chick Corea und Gary Burton in der Wackerhalle. Ersterer wird am Vortag in einer feierlichen Zeremonie mit einer neuen Bronzeplatte im musikalischen Gästebuch der Stadt, der Street of Fame, geehrt. Während am Freitag nach Trommelwirbel (Drums United) und zünftigem Gebläse (Trombone Shorty) die Gruppe DEPHAZZ im GUM in Tanz-Gefilde entführt, greift Samstags das Musikfieber auf die gesamte Altstadt über und neben den Hauptspielstätten Wackerhalle, Stadtsaal und Mautnerschloss laden Restaurants und Cafés zu einem Streifzug in Sachen Jazz und Artverwandtes ein. Als Geheimtipp gelten die nächtlichen Treffen der Jazz-Schwärmer im Keller des Mautnerschlosses zu den Late Night Sessions. Hierfür ist erstmalig das Trio um den mehrfach ausgezeichneten belgischen Pianisten Jef Neve in Burghausen. Abschluss einer jeden Festivalwoche in Burghausen ist der Next Generation Day und auch dieser Sonntag bietet mit vier erstklassigen Bands wieder einen spannenden Überblick über die Entwicklung des hiesigen Jazz.

DER 3. EUROPÄISCHE BURGHAUSER NACHWUCHSPREIS: „FROM LITTLE TO BIG“ Ein passendes Motto für die Auswahl der fünf Finalisten, die am Dienstag, den 22. März, den Auftakt zur Festivalwoche Burghausen bilden. Ob Trio (die österreichische Formation Radom Control und das Dirk Häfner Trio aus Dresden) oder Quartett (die dänischen Interfoam), ob Quintett (das Offshore Quintett aus Köln) oder gar Big Band (Beats & Pieces Big Band, UK), allesamt sind sie unter 30 Jahre und auf dem Sprung, zu den Großen des europäischen Jazz zu zählen. Mehr Einsendungen im Vergleich zum Vorjahr stellten die hochkarätige Jury vor eine große Herausforderung, die ein spannendes Finale am Dienstag erwarten lässt. Den Sieger erwartet neben der Präsentation als Vorband zu Chick Corea und Gary Burton in der Wackerhalle mit 15.000 EUR einen der höchst dotierten Nachwuchspreise Europas! 22.03. - 27.03.2011 Burghausen

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Plattenbesprechung Andrea Hailer

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chromatic BLaCK Flatterte doch unlängst ein Päckchen ins Haus, Absender, ein mir bekannter und geschätzter Carl von der Combo chromatic BLaCK. Was zum Vorschein kam, war ein wunderbar, altmodisches Package aus Karton, liebevoll gestaltet - nein: designed! ... und beim Reinlegen der neuen Scheibe denkt man erstmal gar nix mehr, außer YEAH!YEAH!YEAH!

New School Rock ´n´ Roll oder so steht drauf. Nix da! Die neue Scheibe von den Jungs, die bei mir noch auf der Bühne als „Riff Raff Whatever“ rockten, was das Zeug hielt, führt in bester Tradition das fort, was damals Mitte der 70er in New York City und London mit den Stooges oder The Clash entstand. Nur moderner und klischeeloser. Der alte Satz von John Homstrom „Rock ’n’ Roll von Leuten, die keine großen Fähigkeiten als Musiker hatten, aber trotzdem ein Bedürfnis fühlten, sich durch Musik auszudrücken“ passt hier nicht mehr. Chromatic BLaCK haben große musikalische Fähigkeiten, chromatic BLaCK ist Gesamtkonzept, machen Spaß und sind schweinslässig im Auftreten und der Show. Die neue Scheibe ist wie „Sommer in der Stadt“ auf Rock ´n´ Roll. Ich bin mir sicher, die machen ihren Weg und werden mir auch noch Päckchen schicken, wenn sie auf den ganz großen Bühnen stehen. Das macht chromatic BLaCK nämlich auch aus: nie die Wurzeln zu vergessen, das Persönliche. Da Musik nicht gelesen, sondern gehört werden soll: Überzeugt Euch doch selbst und holt schon mal die knallroten Boots und das Cabrio raus.

Übrigens: Wir verlosen ein Meet & Greet mit den Jungs von chromatic BLaCK. Persönliche Übergabe der neuen Scheibe inbegriffen!

Christian Luecking

AKUSTIKVERSIONEN Songinterpretationen ohne elektronischen Klang

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eutzutage gehört es fast schon zum guten Ton eines jeden Musikers, zumindest den einen oder anderen erfolgreichen Song in einer so genannten Akustikversion zu performen. Das Ziel ist es dabei, einem Lied eine andere Stimmung, teilweise auch eine andere Klangfarbe zu geben. Musiker erreichen diesen Effekt durch den Verzicht auf elektronische Elemente - wie E-Gitarre, E-Violine und Synthesizer. Dennoch können Akustikversionen nicht als minimalisiert im eigentlichen Sinne bezeichnet werden, weil sie sich stark am Originalsong orientieren. Lediglich die Art der Instrumente wird verändert. Um die Klangstärke jedoch nicht zu verlieren, werden häufig Mikrophone verwendet, die meistens an dem Instrument selbst oder aber doch wenigstens in der unmittelbaren Nähe angebracht werden. Berühmt geworden ist diese Musikrichtung nicht zuletzt durch die MTV-Show „Unplugged“, was auf Deutsch etwa soviel heißt wie „ausgesteckt“. Den Grundstein dafür legten Bon Jovi als sie 1989 einen Auftritt ausschließlich mit Akustikgitarren bei den MTV Video Music Awards performten. Erstmalig im großen Stil 1992 von Eric Clapton produziert, entwickelte sich die Sendung zu einer Erfolgsgeschichte im Musikbusiness. Nahezu jeder Interpret mit internationalem Erfolg trat dort auf: Nirvana, Alanis Morissette, Shakira, Katy Perry aber auch deutsche Größen wie Die Fantastischen Vier, Die Toten Hosen oder aber im letzten Jahr Sido.

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VORSCHAU MUSIKFESTIVAL

CLUESO ALS ZWEITER TOPACT FÜR DAS DSJ MUSICFESTIVAL BESTÄTIGT

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ach den Fantastischen Vier als Headliner kann der Veranstalter des dsj Musicfestivals jetzt den zweiten Knaller bekannt geben: Clueso & Band haben ihre Teilnahme am Festival in der Wacker-Arena zugesagt.

KONZERT

BET WILLIAMS EPIPHANY PROJECT

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ie amerikanische Presse bezeichnet die Musik des Epiphany Projects als „some of the most evocative and intelligent music to come down the pike“ – NPR. Diese einzigartige Mischung aus Weltmusik, modernem Kunstlied, Americana und Folk wurde von der Washington Post so beschrieben: „Sie lässt sich absolut keinem Musikgenre zuordnen, aber sie ist immer überragend schön“. Seit 2003 bereisen John und Bet die Welt und sammeln neue Eindrücke, die ihre Musik beeinflussen. Hodian’s Klavierspiel, schon immer abenteuerlich und voller Improvisationslust, hat dadurch an Spiritualität gewonnen. In seinen letzten Kompositionen finden sich Instrumente wie die Saz und die Dhol aus Armenien. Williams mit ihrer vier Oktaven umfassenden Stimme experimentiert weiter auf der Suche nach neuen Klängen beim Gesang. In seiner konstanten Weiterentwicklung und seinem permanenten Wandel ist das Projekt eher so etwas wie eine musikalische Reflektion über ihr Leben und bleibt auch weiterhin „eine fesselnde und intensiv bewegte Zusammenarbeit“ (The Philadelphia Inquirer). 04.04.2011 - 20.30 Uhr Knoxoleum Burghausen

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KONZERT & KULTUR TORMENTA JOBARTEH

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er „weiße“ Griot Tormenta Jobarteh wuchs in München auf und studierte dort am Dante Augustini Institut Schlagzeug. Aber seine afrikanische Seele gab ihm den Antrieb, seine Heimat, seine „Kunda“ wieder zu finden. Als Musiker tourte er in verschiedenen Besetzungen durch Europa, Asien und die USA, bis er 1987 eine Band aus Gambia traf und von ihnen in das kleine, vom Senegal umschlossene westafrikanische Land eingeladen wurde. Dies hatte weitreichende Konsequenzen, denn dort hörte er zum ersten Mal das wundervolle Klangbild einer Kora. Gespielt von einem Musiker, der dieses großartige Westafrikanische Instrument, einer Harfenlaute virtuos beherrschte. Bei seinem musikalischen Mentor Basuro Jobarteh, dem anerkannten Griot von Boraba, Fulladou vergingen für Tormenta acht Jahre in Boraba, bis das intensive Studium der Kora, sowie der Mandinka Sprache und der gesamten Mande-Kultur erfolgreich abgeschlossen war. Tormenta

Clueso hat sich in den letzten Jahren zu einem der bekanntesten Interpreten deutschsprachiger Popmusik entwickelt. Die eingängigen Melodien und lyrischen Texte seiner Lieder wie „Gewinner“ oder „Keinen Zentimeter“ begeistern immer mehr Zuhörer. Seine Platten haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten und die Auftritte der laufenden Tour müssen aufgrund der riesigen Nachfrage nach Tickets reihenweise in größere Hallen verlegt werden. Für das dsj Musicfestival kommen Clueso & Band am 25. Juni nach Burghausen in die Wacker-Arena. Gemeinsam mit den Fantastischen Vier und zwei weiteren Bands werden sie das Stadion für einen Tag in ein Festivalgelände verwandeln. Die weiteren Bands werden in Kürze bekannt gegeben. Dsj Musicfestival mit den Fantastischen Vier, Clueso & Band + weitere Bands am 25. Juni 2011 in der Wacker-Arena Burghausen. Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter www.eventim.de. 25.06. 2011 - Einlass ab 14.00 Uhr Wacker-Arena Burghausen

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Jobarteh brachte die Kultur der Mande-Griots (Musiker, Historiker, Chronisten, Geschichtenerzähler und weise Berater in einer Person) nach Deutschland und entwickelte seiner eigenen afrikanisch-europäischen Geschichte entsprechend ein neues musikalisches Konzept. Das wurzelt im gegenseitigen Verständnis und spirituellen Ansatz dieser zwei großen und kulturell reichen Erdteile. Seit 10 Jahren tourt Tormenta Jobarteh mit seiner Weltmusikgruppe Jobarteh-Kunda und als Geschichtenerzähler auf internationalen Festivals und zahlreichen pädagogischen Einrichtungen.

09.04.2011 - 20.00 Uhr - Hilgerhof/ Pittenhart 11.04.2011 - 20.30 Uhr - Knoxoleum Burghausen

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kulttour

das bairische Eck

Dialektwächterin Isabella Guttenstein

Aber mal ehrlich, es wäre doch fad, wenn man in Oberbayern nicht ein bisschen anders Bairisch sprechen würde als zum Beispiel in der Oberpfalz oder in Niederbayern. Und wie langweilig wäre es erst, wenn man in Bayern gar keinen Dialekt mehr sprechen würde, sondern nur noch eine einheitliche „hochdeutsche“ Standardsprache.

seine Seele verhandeln möchte! Das könnte, so befürchtete man, die hochgeschätzten Stücke abwerten und womöglich der Lächerlichkeit preisgeben – das wollte man keinesfalls zulassen. Also legte man eine einheitliche Sprache und vor allem Aussprache für die Bühne fest und fixierte die Regeln dafür am Ende des 19. Jahrhunderts in einem Buch. Doch blieb diese Bühnensprache in der Folge nicht allein auf das Theater beschränkt, sondern galt bald darüber hinaus als das bessere und das feinere Deutsch. Damit wurde diese mündliche Form auch außerhalb des Theaters zunehmend zur – zumindest gewünschten – Sprachnorm.

WAS FÜR EIN THEATER! Vom Bairischen Dialekt zur Hochsprache

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ie deutsche Sprache, wie wir sie heute kennen, wäre ohne den bairischen Dialekt nicht denkbar. Denn Dialekte sind grundsätzlich die geschichtlich älteren und damit die ursprünglicheren Formen unserer Sprache. Es gibt sie also schon sehr viel länger als die einheitliche deutsche Standardsprache und vor allem in einer großen Vielfalt. Allein schon aus diesem Grund sind Dialekte – und natürlich vor allem das Bairische – so wertvoll, dass man ganz besonders auf sie aufpassen sollte und vor allem darauf, dass sie gerade in ihrer Vielfalt nicht verloren gehen. Heutzutage gibt es ja die Tendenz, dass man alles, was als gefährdet gilt, in einen Zoo oder in ein Museum verbannt und dort für alle Zeiten für die nachkommenden Generationen aufbewahren möchte. Zum Glück geht das mit gesprochenen Sprachen eher schlecht. Denn, unter uns gesagt, finde ich den Gedanken auch nicht besonders anziehend, wenn man uns Dialektsprecher in eine museale Glasvitrine oder in einen Zoo, so zwischen Eisbären und Pinguinen, sperren möchte. Zum Glück ist noch keiner auf diese Idee gekommen. Allenfalls in Tonbandaufnahmen wird der Dialekt bereits jetzt festgehalten und zum Beispiel beim Bayerischen Sprachatlas in München aufbewahrt.

Aber keine Angst, das wird nicht passieren. Womit wir aber beim Thema wären: Wie kam es zu dieser Vereinheitlichung des Deutschen im Gegensatz zur Vielfalt der Dialekte und welchen Anteil hat das Bairische an der Standardsprache? Die deutsche Sprachgeschichte ist komplex und ereignisreich. Eine besondere Rolle bei der Herausbildung einer einheitlichen geschriebenen Sprache innerhalb der Vielfalt von Dialekten spielt das 16. Jahrhundert und dabei Luthers Bibelübersetzung, die sich dank des Buchdrucks stark verbreiten konnte. Luther griff für seine Bibelübersetzung vielfach Sprachformen der so genannten oberdeutschen Dialekte auf, zu denen das Bairische gehört. Während aber in der Folge dann die Menschen im Norden ihre niederdeutschen Sprachformen an das Deutsche der Lutherbibel anpassten und es sowohl mündlich als auch schriftlich verwendeten, wurde dieses Hochdeutsch im Süden zwar zunehmend zur Schriftsprache, mündlich wurde aber weiterhin Dialekt gesprochen. Und das selbst in höchsten gesellschaftlichen Kreisen! So dauerte es noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, bis auch bei uns im Süden des deutschen Sprachraums ein einheitliches gesprochenes Deutsch an Bedeutung gewann. Der Grund dafür ist eigentlich ein richtiges Theater. Also die Bühne, um genau zu sein. Denn die Theaterdirektoren wollten die Klassiker der Weltliteratur nicht im Dialekt aufführen lassen. Wo kämen wir denn da hin, wenn Goethes Faust mit dem Teufel auf Bairisch über

Also denken Sie beim nächsten Mal, wenn man Ihnen die Bühnensprache als das bessere Deutsch vor Augen halten will, vor allem an zwei Dinge: Erstens: Bairische Dialekte hatten einen großen Anteil an Entstehung und Form der deutschen Standardsprache. Und zweitens: Das ist doch alles nur Theater!

Bleiben Sie sich treu! Bis zum nächsten Mal,

Ihre Dialektwächterin Isabella Guttenstein

P.S.: Zum Nach- und Weiterlesen: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Dialekte in Bayern – Handreichung für den Unterricht, München 2006; Werner König, Kurt Rein, Eberhard Wagner und Ludwig Zehetner, Bayerns Mundarten – Dialektproben mit Kommentaren, München 1991; Ludwig Zehetner, Das bairische Dialektbuch, München 1985.

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DOKUMENTATION Auf Schatzsuche / Sammeln Museen sind Orte an denen Objekte bewahrt werden, die das kulturelle Gedächtnis unserer Gesellschaft bilden. Doch wer entscheidet was dazu gehört? Wo kommen die Objekte in den Museen her? Nach welchen Kriterien wird entschieden, welches Ding Geschichte schreiben darf und welches nicht? Die Besucher erhalten im Rahmen der Ausstellung Gelegenheit, Objekte, die ihnen selbst wichtig sind, zu definieren und mitzuentscheiden, was sie in einer zukünftigen Dauerausstellung ihres Museums gerne

An ihr knüpfen wiederum museumspädagogische Programme, Führungen, Musikveranstaltungen und Events an. Zunehmend gewinnen auch neue Medien an Bedeutung für die Vermittlungsarbeit. Auch das richtige Marketing spielt eine immer größere Rolle.

sehen möchten.

Im Tresor / Bewahren

ANS LICHT! MUSEUMSARBEIT HINTER DEN KULISSEN

Die diesjährige Sonderschau des Museums Wasserburg möchte neugierig machen, einen Blick hinter die Ausstellungskulissen zu werfen.

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ie meisten Besucher nehmen Museen ausschließlich als Ausstellungsräume wahr, in denen kulturhistorische Objekte und Kunstwerke präsentiert werden. Wie diese aber dort hinein kommen, welche restauratorischen und konservatorischen Maßnahmen getroffen werden müssen und welche Forschungsleistungen hinter den Ausstellungstexten und Katalogen steckten, bleibt oft im Verborgenen. Die Ausstellung geht daher auf die vielfältigen Tätigkeitsfelder im Museum ein und stellt die vier Aufgabenbereiche des Museums „Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln“ vor. 13.04. - 09.10.2011 Stadtmuseum Wasserburg

Die einmal ins Museum gelangten Objekte müssen bewahrt werden. Dies ist oft schwieriger als gedacht. Häufig sind nur 10 % einer Sammlung ausgestellt. Die restlichen 90 % befinden sich in riesigen Depots, wo sie bei einer möglichst gleich bleibenden Temperatur und Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Ist dies nicht möglich und treten in Folge dessen Schäden an den Objekten auf, tritt der Restaurator auf den Plan. Die Ausstellung gibt daher

Veranstaltungen in der ersten Ausstellungshälfte

auch spannende Einblicke in verschiedenen Restaurierungs- und Konservierungstechniken.

15.05.2011 Internationaler Museumstag 14.00 Uhr Führung durch die Sonderausstellung

Im Fokus / Forschung Um mit den gesammelten und bewahrten Objekten auch richtig umgehen zu können, ist Forschungsarbeit nötig. Jedes einzelne Objekt muss zeitlich eingeordnet, vermessen, fotografiert, beschrieben, mit einer Nummer versehen und digital erfasst werden. Anschließend wird es in seiner Bedeutung für die Geschichte und Kunst untersucht. Dies ist die Voraussetzung, um es in einer Ausstellung zu präsentieren.

Im Rampenlicht / Vermitteln Die Ausstellung ist die wichtigste Form der Vermittlung von Kunst und Kultur im Museum.

15.00 Uhr Überblicksführung durch die Dauerausstellung 13.00 bis 17.00 Uhr Museumsrallye für Kinder/ Eintritt frei

09.06.2011 - 17.00 Uhr Alte Königsgemälde in neuem Glanz Im Ludwigsjahr präsentiert die Stadt Wasserburg gemeinsam mit der Restauratorin drei frisch restaurierte Königsgemälde des 19. Jahrhunderts. Die Veranstaltung erläutert die Geschichte der Gemälde und stellt die durchgeführten Konservierungsmaßnahmen vor. Treffpunkt: Eingang Rathaus Wasserburg.

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KUNSTSKANDALE

FOTOGRAFIE

OFFSIGHTS G Ü N T E R S TA N D L

Der Profi-Fotograf Günter Standl ist seit Jahren beruflich dort unterwegs, wo sich andere im grauen Büroalltag gerne hinträumen: auf Mallorca, in Thailand, in Südafrika, in den exotischen Reisezielen der ganzen Welt.

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m Auftrag von großen Magazinen und solventen Werbekunden bringt Günter Standl die Schönheit und Farbigkeit der Welt in die Reisefotografie, die unsere nach Sonne und Erholung dürstende Seele mit Bildern füttert. Doch sind die Tische und Stühle erst einmal hochgeklappt, der Himmel verhangen und die frische Farbe an den Wellblechwänden der Souvenirläden abgeblättert, dann ist entweder Nachsaison in den Urlaubsparadiesen oder Günter Standl hat seine Rolleiflex mit Rollfilm gezückt und es interessieren ihn nun die Blicke abseits des touristischen Glanzes und Rummels.

FETT WEG - KUNST WEG Joseph Beuys modellierte mit Hilfe von 5 Kilo Butter in einer Ecke seines Ateliers die 25 cm hohe „Fettecke“, die er seinem Meisterschüler mit den Worten „Johannes, jetzt mache ich Dir endlich Deine Fettecke“ widmete. Nach Beuys‘ Tod im Jahre 1986 sollten die Räume wieder dem Lehrbetrieb dienen. Der Hausmeister hielt die inzwischen vier Jahre alte Fettecke für widerlichen Abfall und wischte sie ab. Der entsetzte Meisterschüler klagte vor dem Landgericht Düsseldorf auf Schadensersatz. Zur Begründung trug er vor, sein Meister gelte als bedeutender Repräsentant des sogenannten „erweiterten Kunstbegriffs“. Die Fettecke sei als ständig präsenter Hinweis auf die Grundprinzipien der plastischen Theorie anzusehen. Darüber hinaus gelte sie als bedeutendes Anschauungsstück für die weitere Erforschung dieser Kunstrichtung. Das Landgericht Düsseldorf (vgl. NJW 1988, 345) verneinte den Anspruch. Erst in zweiter Instanz wurde der Rechtsstreit schließlich durch einen Vergleich beendet. Danach verpflichtete sich das Land Nordrhein-Westfalen 40.000 DM an den Kläger zu zahlen. Joseph Beuys Kunst sorgte nicht nur einmal für kontroverse Meinungen, sondern auch seine ambivalente Persönlichkeit. So trug der honigbestrichene Joseph Beuys am 26. November 1965 einen toten Hasen durch die Galerie Schmela in Düsseldorf, um ihm „die Bilder zu erklären“. Drei Stunden lang. Erst danach wurden die Zuschauer eingelassen und fanden Beuys mit dem Hasen auf dem Arm auf einem Hocker vor.

DOKUMENTATION © Günther Standl - Römer (o.)/ Kamel (u.)

Das Nebensächliche rückt ins Zentrum, ungewöhnliche Ausschnitte und Blickwinkel werden gewählt, die Ästhetik des Normalen und Alltäglichen dominiert, es entstehen seine fotografischen „Offsights“, eine Worterfindung, die mit dem touristischen Begriff des Sightseeing spielt und den Blick des Betrachters auf das „Abseitige am Reisen“ lenkt. Günter Standls Fotografien sind in diesen Serien nun gar nicht mehr farbenfroh und sonnengetränkt, sondern es herrscht eine merkwürdig gedämpfte Helligkeit, welche die Farben pastellig und stumpf macht und das zauberhafte Ambiente zur Kulisse erstarren, den Landesbewohner zum verkleideten Folklorestatisten werden lässt. Wenn sich durch die Ironie des Fotografen der Glanz in Schäbigkeit und Absurdität verwandelt, dann ist das manchmal witzig und lustig anzusehen, oft aber auch traurig und ernüchternd. Der Fotograf Günter Standl thematisiert die Ambivalenz des dokumentarischen Charakters in der Fotografie in einer Serie von Aufnahmen mit Aussichtsfernrohren. Er kommentiert damit sozusagen sein fotografisches Handwerk: Fotografie ist Interpretation der Wirklichkeit, sie dokumentiert, was ist, aber die Stimmung und die Atmosphäre des Bildes prägen unsere Wahrnehmung von einer Situation, von einem Ort entscheidend.

18.03. - 25.04.2011 - Vernissage 17.03.2011 - 19.00 Uhr Städtische Galerie Traunstein

ARGONAUT - MATHILDA CHRISTIAN SCHNURER

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m letzten Herbst reiste Christian Schnurer mit einem aberwitzigen dreirädrigen Fahrzeug, der „Argonaut Mathilda“ von München nach Istanbul. Dort angekommen wurden zwei Schwimmschläuche an das Gefährt montiert, um damit den Bosporus zu überqueren. Zwischen Containerschiffen, Passagierfähren und Begleitkonvoi erreichte er so das Ende seiner Reise: Die asiatische Seite der Stadt und damit einen neuen Kontinent. Christian Schnurer geht es um das Konzept der Freiheit im künstlerischen wie im menschlichen Sinne. „Geographisch und politisch“, so der Künstler, „ ist die Reise und ihr Ziel der Beweis, dass individuelle Freizügigkeit möglich ist.“ Die Ausstellung zeigt nicht nur das dreirädrige Gefährt, sondern auch Videos und Fotos sowie Karten und Dokumente. Christian Schnurer ist zur Ausstellungseröffnung anwesend. 01.04. - 08.05.2011 - Vernissage 31.03.2011 - 19.00 Uhr Städtische Galerie Traunstein

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BUCHKRITIK

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KLASSIKER DÜRRENMATT, FRIEDRICH:

DER RICHTER UND SEIN HENKER.

Mika, Bascha Die Feigheit der Frauen. Rollenfallen und Geiselmentalität. Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug. C. Bertelsmann Verlag, 2011. (broschiert 14,99 €)

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Anna Winter

ie Diskussion rund um die Frauenquote hat sie wieder auf den Plan gerufen: Fahnenträgerinnen der Emanzipation der allerersten Stunde, so wie Bascha Mika. Sie erhielt 1994 den EMMA-Journalistinnen-Preis und war jahrelang Chefredakteurin der taz, weiß also wovon sie spricht, wenn es um Chancengleichheit, Frauen in Führungspositionen oder Doppelbelastung geht. Da verwundert es doch, dass gerade sie behauptet, „Deutschland ist in Sachen Emanzipation finsteres Entwicklungsgebiet“. Doch genau das ist der Grundtenor ihrer Streitschrift. Sollte man sich als Frau gerade benachteiligt fühlen, Frust auf männliche Kollegen oder Männer im Allgemeinen haben, dann ist man bei Mika ganz richtig, schließlich sind bei ihr die Männer ganz klar die alleinigen Übeltäter. Inwiefern wir uns ihrer Ansicht von der Frau als ewigem Opfer anschließen oder uns von diesen altfeministischen Ansichten emanzipieren, bleibt jedem/r Leser/in selbst überlassen. Stoff für Diskussionen bietet es allemal.

VITA

Bascha Mika wurde 1954 in einem schlesischen Dorf in Polen geboren und übersiedelte als Kind in die Bundesrepublik. Nach einer Banklehre studierte sie Germanistik, Philosophie und Ethnologie. Sie arbeitete als Redakteurin und Journalistin und veröffentlichte 1998 eine kritische Alice-Schwarzer-Biografie, die für großes Aufsehen sorgte. Von 1999 bis 2009 war sie Chefredakteurin der taz. Heute ist sie Honorarprofessorin an der Universität der Künste, Berlin, und freie Publizistin.

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m 05. Januar 2011 wäre der große schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler, Friedrich Dürrenmatt, 90 Jahre alt geworden. Neben zahlreichen Bühnenstücken (Titus Andronicus, Der Besuch der alten Dame, Die Physiker) verfasste er auch zwei Krimis rund um den Kriminalkommissar Bärlach. Der erste, 1950 erschienen, war „Der Richter und sein Henker“. Welch Wohltat, nach all den SOKOS, CSI-Ermittlern, Knochenjägern, Mentalisten und Profilern, mal wieder einem echten Kommissar zu begegnen. Außerdem kann man den Roman durchaus auch als Kritik an der Kriminalistik sehen oder der „heilen“ Fernsehwelt mit ihrer hundertprozentigen Aufklärungsquote. Hier wird nämlich von Anfang an falsch ermittelt: Der Kommissar weiß schnell, wer der Täter ist; doch er ermittelt weiter. Als großer Drahtzieher im Hintergrund ist er bestrebt, eine Gerechtigkeit herzustellen, die sich auf legalem Weg und nach den kriminalistischen Vorgehensweisen nicht finden ließe. Kurz: richtig ermittelt würde hier zum falschen Ergebnis führen, würde einen Verbrecher ungestraft davonkommen lassen. Bärlach kämpft dabei nicht nur gegen Ungerechtigkeiten, sondern muss sich auch mit innerbehördlichen Hierarchien auseinandersetzen. Abschließend noch die größte Empfehlung für einen Kriminalroman: es bleibt bis zum Schluss spannend! Und: Mord verjährt nicht, ein guter Krimi verjährt auch nicht. 1975 wurde der Roman hervorragend von Maximilian Schell verfilmt. Dürrenmatt schrieb dafür selbst am Drehbuch mit und spielte in einer kleinen Nebenrolle mit. Außerdem erschien der Krimi als Hörspiel, Comic und sogar als Oper (2008 in Erfurt uraufgeführt). Zu empfehlen ist auch der Fortsetzungsroman „Der Verdacht“.

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interview

HANS HELMICH ZU SEINEM DEBÜT-ROMAN „STADT DER SPITZEL“ Herr Helmich, wie kamen Sie auf die Idee, einen Roman im Berlin der 1980er Jahre anzusiedeln? „Das war eine turbulente Zeit! Manchmal denke ich, viel aufregender als heute. Es war die Zeit des Protestes gegen Atomkraft, gegen die Nachrüstung, gegen Immobilienspekulanten. Dieser Kampf tobte in West-Berlin sehr viel unerbittlicher als anderswo in Deutschland. Er war ideologisch aufgeheizt, auch weil die DDR so nah war. Es gab die schwäbischen Landeier, die in die Stadt kamen, um sich und ihre Ideen zu verwirklichen und es gab die ‚Dann-geht-doch-rüber‘-Generation, die gar nicht begriff, warum man im ‚guten‘ Teil Berlins überhaupt gegen irgendetwas sein konnte. Diese aufgeladene, heute ziemlich grotesk wirkende Atmosphäre ist DIE ideale Kulisse für einen Krimi! Ich finde aber noch eine andere Sache spannend, die seltsamerweise bis heute kaum bekannt ist. Wir alle wissen, dass in Berlin östliche und westliche Geheimdienste spionierten, was das Zeug hielt. Dass sie sich aber an Studenten ranmachten, sie zu Informanten aufbauen wollten, weiß kaum jemand. Ich bin als 23-Jähriger an einen KGB-Agenten geraten. Ich habe ihn abblitzen lassen. Aber einige Figuren in meinem Krimi lassen es drauf ankommen …“

Wie nah ist Ihnen Ihr Protagonist, der Fernsehjournalist Martin Pollock? „Vielleicht wäre er mein Freund. Obwohl er natürlich ein anstrengender Typ ist. Wenn Martin Pollock sieht, wer in unserer Gesellschaft ganz nach oben kommt und wer nicht, verzweifelt er. Ich kann das verstehen. Aber der Kampf dagegen laugt einen aus! Außerdem kann er dazu führen, dass man selbst rücksichtslos gegenüber anderen wird. Pollock ist so mit der Aufklärung krimineller Machenschaften beschäftigt, dass er Frauen, die sich für ihn interessieren, brüskiert. Er will eine harmonische Beziehung, scheitert aber. Er vergisst zum Beispiel, die Frauen zurückzurufen, obwohl er es ihnen versprochen hatte. Ich kann das nachvollziehen. Und was den Fernsehjournalismus betrifft: Pollock kann bestimmte Sendungen wegen seines Hangs zum Fremdschämen nicht ertragen. Auch da ist er mir sehr nah.“ Was hat Ihnen während der Zeit des Schreibens den größten Spaß gemacht? „Die Begegnung mit dem Polizisten von der Polizeidirektion 5, Abschnitt 52 in BerlinKreuzberg. Bei dem meldete ich mein Fahrrad als gestohlen.

TRÜGERISCHES BILD

KRIMI VON ROBERT B. PARKER/ PENDRAGON VERLAG

Als der Mann hörte, dass ich einen Krimi schreibe, schimpfte er erstmal unflätig über den ‚Tatort‘ und ‚Soko Leipzig‘. Am schlimmsten fand er ‚Schimanski‘. Und dann? Dann hat er mir haarklein erklärt, wie es bei Ermittlungen zugeht und mir seine Visitenkarte gegeben: ‚Kannst mich jeder Zeit anrufen.‘ Das ist typisch für Berlin. Deshalb lebe ich so gerne hier.“

Informationen unter www.pendragon.de.

DIE RACHEAGENTUR

ROMAN VON ANNIE SANDERS/ RORORO VERLAG

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B

Dr. Ashton Prince braucht Spensers Hilfe. Ein wertvolles Gemälde wurde aus dem Hammond Museum gestohlen. Die Diebe fordern ein Lösegeld. Der Privatdetektiv soll den Kunsthistoriker bei der Geldübergabe beschützen. Doch hierbei läuft alles schief. Prince wird durch eine Explosion getötet und auch das Bild fällt den Flammen zum Opfer. Oder etwa nicht? Spenser fühlt sich bei seiner Ehre gepackt. Er will den Fall aufklären – auch ohne Auftraggeber. Geht es hierbei nur um ein wertvolles Gemälde oder steckt noch viel mehr dahinter? Und welche Rolle spielt die Herzberg-Stiftung, die sich das Aufspüren von „Nazi-Beutekunst“ auf die Fahnen geschrieben hat? Originaltitel: Painted Ladies/ 1. Auflage/ Übersetzung von Frank Böhmert

Die Sofa- und Badewannenlektüre mit Biss und Humor, die man ungern aus der Hand legt, bevor man bei der letzten Seite angekommen ist.

or etwa einem Jahr verstarb Robert B. Parker, der Erfinder der legendären Krimireihe um den eigenwilligen Privatermittler Spenser. Rund 40 spannende Fälle knackte dieser Hardboiled der ganz besonderen Art. Painted Ladies“ konnte der US-Schriftsteller noch vor seinem Tod vollenden. Und auch hier läuft Spenser wieder zur Höchstform auf:

erufliches und Privates zu trennen funktioniert nur selten, schon gar nicht bei Georgie und Flick. Die beiden geschäftstüchtigen Frauen vermitteln nicht nur Putzfrauen und Handwerker, sondern lassen sich von anderen Frauen auch für Vergeltungsakte an betrügenden Ehemänner bezahlen.

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wissenswert

MITMACHEN UND GEWINNEN!

Balkenträger (Figur)

kleine Gartenhäuser

Flächenmaß

behördl. Anordnung

 7

ugs.: verstehen

ägyptische Schutzgöttin

wasserBewohner lösliche der Arktis Klebstoffe

winzige Menge

2

türk. Anisbranntwein

Sportgröße

Für das Mittelalter wie auch für Heute gilt also weiterhin: Geld stinkt nicht. Aber bisweilen die Art, wie es verdient wird…

leichtsinniger Absender hierher Fahrer

Zirkusarena

Blechblasinstrument

Griechen

Nonsens

Netzballspiel

Vorname des Sängers Marley

Speisefisch

9

3

 

Knorpelfische

Sündenbock

Fremdwortteil: Sonne

Märchenfigur

Abk.: Madame

8

Westeuropäer Gewichtseinheit

5

Teil des Schaltgetriebes

6

Frauenname

4

griech. Unheilsgöttin

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 

Verlagsabteilung

englischer Gasthof

12 rote Rüben

US-Bundesstaat

Schultornister

Kinostücke

Zeitmaß

med.: Gewebe

beinahe

biblischer Priester

1 hoher Fabrikschornstein

Mit dieser Latrinensteuer wurde Vespasian aber noch nicht stinkreich – diese umgangssprachliche Wendung entstand erst später im Mittelalter. Die Verarbeitung und der Handel mit dem aus der Waidpflanze gewonnen blauen Farbpulver war ein lukratives Geschäft. Allerdings musste der Pflanzenextrakt mit Urin angereichert werden, damit er den richtigen Farbton erzeugte. Während des Gärungsprozesses fing diese Mischung furchtbar an zu stinken. So kam es, dass die Waidjunker zwar reich waren aber eben stinkreich.

int. KfZ-Kennzeichen: Tunesien

ein Jagdruf

Die Weisheit, dass „Geld nicht stinkt“, geht auf einen der größten römischen Kaiser zurück. Im 1. Jahrhundert n. Chr. war Kaiser Vespasian damit beschäftigt, den Schuldenberg nach Neros Regentschaft abzubauen. Da kam ihm unter anderem die Idee, auf die Benutzung öffentlicher Toiletten eine Steuer zu erheben. Als sich sein Sohn Titus bei ihm darüber beschwerte, hielt er ihm eine Münze hin, die aus dieser Steuer stammte. Wie bei Sueton überliefert ist, musste der Sohn eingestehen, dass diese nicht stank, woraufhin Vespasian ihm entgegenhielt: „Und dennoch stammt sie aus dem Urin. Pecunia non olet.“ – Geld stinkt nicht.

Katzenlaut 10

Unverbrauchtes

Schneegleitbrett

Größe ermitteln

GELD STINKT NICHT

 

gendem auf den Grund gegangen:

Schiffseigner

Reichtum an Redewendungen und volkstümlicher Ausdrücke in unserer Sprache wieder. Wir sind fol-

 Drosselart

Wie wichtig uns Geld ist spiegelt nicht zuletzt der

Lohn (schw.)

IN ALLER MUNDE

BIZZ!RÄTSELSPASS 

Anna Winter

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Teilnahmebedingungen und Preise unter der Rubrik Verlosung.

WUNSCHPROGAMM rama dama

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er Arbeitskreis „Wunschprogramm“ geht in die zweite Staffel. Ab April zeigen wir wieder jeden Monat einen „Publikumsliebling“ im Mühldorfer Kino.

FILM IM APRIL: Rama Dama“ hieß es ab 1945 im zerbombten München. Hier schlägt sich die Frisörin Kati (Dana Vávrová) mit ihren Kindern durch. Gatte Felix scheint in Kriegsgefangenschaft oder gefallen zu sein. Da wirbt Sonnyboy Hans (Werner Stocker) um Kati. Joseph Vilsmaier gelang ein stimmiges Abbild der Nachkriegszeit. INFORMATION WUNSCHPROGRAMM Der Arbeitskreis „Wunschprogramm“ entstand im Rahmen der „Mühldorfer Stadtgespräche“. Er zeigt mit Unterstützung von „Hollywood am Inn“ ausgewählte Filme im Mühldorfer Kino. Unser Motto: „Wir zeigen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 die Filme, die Sie schon immer sehen wollten: Kinoklassiker ebenso wie neue Filme, Tragödien, Komödien, Musikverfilmungen oder Dokumentarfilme“. Nach den Aufführungen können Sie am Kinostammtisch mit den Veranstaltern und den Besuchern über Filme plaudern oder an der Zusammenstellung des „Wunschprogramms“ mitwirken. >> VORSCHAU: Mai - Brot & Tulpen/ Juni - Vom Winde verweht << Drama | Deutschland 1990 | ab 6 Jahren | Mühldorfer Kino 05. 04. 2011 - 15:00 Uhr & 06. 04. 2011 - 19:30 Uhr

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kulttour

FILMKUNSTKULTUR True Grit

Joel & Ethan Coen sind Meister ihres Fachs - mit jedem neuen Film überraschen sie auf stilistisch und inszenatorisch eigenwillige Weise. Nach dem preisgekrönten „No Country for Old Men“ erweisen sie mit True Grit erneut dem Western-Genre Reverenz. Packend, kraftvoll und visuell überwältigend interpretieren sie den Klassiker „Der Marshall“ neu. Mit Jeff Bridges in der legendären John Wayne-Rolle als verschrobener Haudegen Rooster Cogburn... Regie: Ethan Coen, Joel Coen - Darsteller: Hailee Steinfeld, Jeff Bridges, Matt Damon, Josh Brolin, Barry Pepper, Domhnall Gleeson, Leon Russom, u. v. m. Fassung: ab 12 - Länge: 110 Min. >>> ab Februar/März

Der ganz groSSe Traum Der ganz große Traum erzählt dramatisch und humorvoll, frei nach einer wahren Begebenheit, die Geschichte eines jungen Visionärs, der nicht nur das Leben seiner Schüler veränderte, sondern Deutschland den Fußball brachte... Deutschland 2010 - Regie: Sebastian Grobler - Darsteller: Daniel Brühl, Burghart Klaußner, Justus von Dohnányi, Thomas Thieme, Kathrin von Steinburg, Axel Prahl - Prädikat: besonders wertvoll - FSK: ohne Altersbeschränkung - Länge: 113 Min. >>>ab Februar/März Powder Girl

Powder Girl hat alles für einen coolen, frechen und gleichzeitig romantischen Wohlfühl-Film: kuriose Situationskomik, smarte, rasante Dialoge, eine wunderbare Lovestory und on top spektakuläre Snowboard-Aufnahmen... Regie: Phil Traill - Darsteller: Felicity Jones, Ed Westwick, Tamsin Egerton, Bill Nighy, Ken Duken, Brooke Shields, Adam Bousdoukos, Gregor Bloeb, Sophia Bush, Nicholas Braun >>>ab März

Beastly

Beastly erzählt die zeitlose Geschichte von „Die Schöne und das Biest“ als cooles Teen-Movie mit Starbesetzung: Vanessa Hudgens („High School Musical“), Alex Pettyfer („Wild Child“, „Stormbreaker“) und Mary Kate Olsen („Ein verrückter Tag in New York“) spielen die Hauptrollen, von Regisseur Daniel Barnz („Phoebe In Wonderland“) verzaubernd inszeniert. >>> ab April

In Zusammenarbeit mit

www.soulkino.de

soulkino Termine auch auf www.facebook.com/BIZZ.ZEIT

Kinokultur Rosenheim e.V & Stadtoasen

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uch dieses Jahr plant Kinokultur Rosenheim e.V in Zusammenarbeit mit den Stadtoasen und vielen Partnern wieder so einiges... Letztes Jahr erfolgreich gestartet, geht´s 2011 munter weiter... Was sind Stadtoasen? - Plätze, mitten in der Stadt, alte Kinos, freie Gärten, Hinterhöfe und vieles mehr, die so gestaltet werden, dass man sich wohl fühlt, Pause machen kann, man oder frau eingeladen wird, zu verweilen oder mitzumachen. Raum für Alternativ-Gastronomie, Open Air Kino mit dem Kinomobil, Musik, Kunst, Gespräche...

HIER KOMMEN DIE TERMINE 05./19.05. 03.06. 16.06. 30.06. 07.07. 21.07. 05.08. 18.08. 09.09. 22.09.

Mühlbachbogen Rosenheim: Stadtoase Open Air Kino Salzstadel, Rosenheim Mühlbachbogen, Rosenheim: Stadtoase Rosenheim Mühlbachbogen: Stadtoase Rosenheim Salzstadel Stadtteilfest Mühlbachbogen, Rosenheim: Stadtoase Rosenheim Salzstadel Mühlbachbogen, Rosenheim: Stadtoase Mühlbachbogen, Rosenheim: Stadtoase Mühlbachbogen, Rosenheim: Stadtoase www.kinokultur-rosenheim.de/ www.stadtoasen-rosenheim.de Hier kann übrigens auch unser Kinomobil gebucht werden.

STUDIO KINO IM CINEWOOD WALDKRAIBURG

PETERHOFKINO PROGRAMM

08.03. BAL-HONIG Semih Kaplanoglu entführt in eine Welt

19.03. - 19:30 Uhr Lesung Marcus H. Rosenmüller & Gerd Baumann „Ich war zuerst Hier“ Marcus H. Rosenmüller, der Shooting-Star der deutschen Regie-Szene und „sein“ kongenialer Komponist Gerd Baumann touren bereits seit längerem mit ihrer äußerst unterhaltsamen Lesung: selbst geschriebene Gedichte vom Nasebohren bis hin zu Erfahrungen aus dem Reich der Regenwürmer, aber vor allem mit ihren skurrilen Liebesgedichten haben sie schon das bayerische Publikum für sich eingenommen. Tickets für 12 Euro VVK / 15 Euro AK

voller poetischer Schönheit, die beinah schon märchenhaft anmutet und etwas Magisches vollbringt. www.bal-der-film.de

15.03. MAMMUTH Mammuth ist ein berührender und zugleich skurril-komischer Film mit einem Gérard Depardieu, wie man ihn noch nie gesehen hat. www.mammuth.x-verleih.de 22.03. TALL DARK STRANGERS - ICH SEHE DEN MANN DEINER TRÄUME Seine 41. Regiearbeit verschlägt den legendären Regiemeister Woody Allen wieder nach London. Dort breitet er mit gewohnter Souveränität und bissigem Humor einen ebenso tragischen wie komischen Beziehungsreigen aus, in dem jeder der Beteiligten treffsicher und doch unerwartet sein Fett abbekommt. www.mann-deiner-traeume-derfilm.de

29.03. VON MENSCHEN UND GÖTTERN Auf realen Tatsachen basierend beschreibt Regisseur Xavier Beauvois in „Von Menschen und Göttern“ die letzten Monate im Leben der Trappisten-Mönche von Tibhirine, die 1996 auf brutale und nie aufgeklärte Weise ums Leben kamen. www.vonmenschenundgoettern-derfilm.de >> AKTUELLE INFOS & MEHR

www.cinewood.de

22.05. - 19:30 Uhr Hundsbuam misrablige! Konzert mit den Kult-Buam „Ois nei Blosn... Die „miserabligen Hundsbuam“ mit ihrer deftigen AlpenPoesie sind längst keine Unbekannten mehr. Mit im Gepäck Neuinterpretationen bestehender Hundsbuam Titel sowie neue Stücke, Lieder und Konzepte. Neue Volksmusik? Alpenrock? Alpine Weltmusik? Ab sofort wird “Ois Nei Blosn!” Tickets für 14 Euro VVK/ 17 Euro AK

VORSCHAU 30.10. - 19:30 Uhr: Marianne Sägebrecht & Josef Brustmann Mehr Infos unter www.peterhof-lichtspiele.de.

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lebensart

Der Adler der Neunten legion

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m Jahr 140 nach Christus erstreckt sich das Römische Reich bis nach Britannien, doch hoch im Norden der Insel herrschen die Stämme Kaledoniens. Vor 20 Jahren verschwand dort die 5.000 Mann starke, von Flavius Aquila kommandierte Neunte Legion, spurlos. In Britannien eingetroffen, will Flavius’ Sohn Marcus den Ruf seines Vaters wiederherstellen und das Mysterium aufklären. Als ein Gerücht die Runde macht, dass der Goldene Adler, das Feldzeichen der Legion gesichtet wurde, bricht Marcus sofort in das Territorium auf, das für Rom das Ende der bekannten Welt markiert. Die Gefahr wird immer größer – und so auch das Geheimnis um Esca, Marcus Begleiter, der mehr als nur seinen Hass auf Rom verbirgt...

DER ADLER DER NEUNTEN LEGION erzählt ein neues episches Abenteuer aus der Zeit des antiken römischen Weltreichs. Kevin Macdonald (DER LETZTE KÖNIG VON SCHOTTLAND) inszenierte diese Verfilmung von Rosemary Sutcliffs gleichnamigem Erfolgsroman.

Historie, Romanverfilmung GB/ USA 2010

Regie: Kevin Macdonald Mit: mit Channing Tatum, Mark Strong, Jamie Bell, Donald Sutherland

Ab Donnerstag, den 03. März

ALMANYA - WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND Komödie

„W

er oder was bin ich eigentlich – Deutscher oder Türke?“ Diese Frage stellt sich der sechsjährige Cenk Yilmaz, dessen Familie bereits seit Ende der 60er Jahre in Deutschland lebt, als ihn beim Fußball weder seine türkischen noch seine deutschen Mitschüler in ihre Mannschaft wählen. Eines schönen Abends überrumpelt Vater Hüseyin seine Lieben mit der Nachricht, er habe in der Türkei ein Haus gekauft und wolle nun mit ihnen in die alte Heimat fahren. Es beginnt eine Reise voller Erinnerungen, Streitereien und Versöhnungen – bis der Familienausflug eine unerwartete Wendung nimmt … Der sehr persönliche Film der Samdereli-Schwestern lässt die Zuschauer auf unterhaltsame Weise teilhaben an einer Welt zwischen Orient und Okzident, an Ereignissen in einer Familie, die seit mehr als 40 Jahren in Deutschland lebt und deren jüngste Mitglieder sich die Frage stellen: „Was bin ich eigentlich - Deutscher oder Türke?“.

GNOMEO UND JULIA

D

as Gras ist ja bekanntlich immer grüner auf der anderen Seite des Gartenzauns, und bei dem Prachtstück von Graf Zinnoberot sieht sogar Gräfin Blaublut rot. Seit jeher liegen sich die beiden benachbarten Gartenzwergeclans in den Mützen und reizen sich bis auf die Keramik. Höhepunkt der Streitereien sind halsbrecherische Rasenmäherrennen. Doch der rotbezipfelte Tybalt spielt falsch und fährt den blaubezipfelten Gnomeo fast zu Scherben, der das Blatt erst in letzter Sekunde wenden kann: Jetzt geht die Fehde richtig los...

GNOMEO UND JULIA treibt Shakespeare auf die Spitze! Mit der grandiosen Musik von Sir Elton John, der auch als Ausführender Produzent fungiert, lädt dieses fulminante Animationsabenteuer mit schrägem Anarchotouch und bissigem Humor zu einer verrückten Gartenkinoparty ein, bei der kein Halm auf dem anderen bleibt.

Deutschland 2010 Regie: Yasemin Samdereli Mit: Denis Moschitto, Petra Schmidt-Schaller, Fahri Yardim, Vedat Erincin, Demet Gül, Lilay Huser Ab Donnerstag, den 10. März

Fantasy, Animation USA/ GB 2011

Regie: Kelly Asbury Mit: Anke Engelke & Bürger Lars Dietrich Ab Donnerstag, den 24. März

BIZZ! verlosung Lösen Sie das Rätsel, schicken Sie das Lösungswort per Email, Fax oder Post an BIZZ! das magazin für kultur und lebensart (Kontakt siehe Impressum, letzte Seite). Die Namen der Gewinner geben wir in der Mai/ Juni Ausgabe der BIZZ! am 7. Mai bekannt! Unter allen Einsendungen des richtigen Lösungswortes bis 15. April verlosen wir: 3x 2x 1x 2x 2x

signierte Autogrammkarten von Sascha Grammel Trügerisches Bild v. Robert B. Parker, 1 x Drei für immer v. Marie-Aude Murail die neue Scheibe von chromatic BLack Eintrittskarten für den Film Ihrer Wahl für einen Besuch bei Cinewood Waldkraiburg Eintrittskarten für die „Hundsbuam misrablige! Konzert mit den Kult-Buam“ Peterhof Lichtspiele am 22.05. - 19:30 Uhr

gewinner

Je 1 x Bleib dem Leben auf der Spur: Dempfle, Waldkraiburg/ Räder, Grabenstätt/ Marchl, Teising/ Wagner, Burgkirchen/Haase, Mühldorf Je 1 x Und hätte die Liebe nicht: Tihanyi, Stein/ Hoffmann, Waldkraiburg/ Je 2 x Eintrittskarten für den Film Ihrer Wahl/ bitte an der Kasse unter Vorlage eines Ausweises zur Namensprüfung abholen: I. Herbeck, Waldkraiburg (Cinewood Waldkraiburg), S. Surer, Laufen (Park Kino Bad Reichenhall), i. Kirchner, Prien (Mikes Kino Prien), E. Weick, Rosenheim (Aibvision Bad Aibling), P. Moosmüller, Bad Endorf (Kino Utopia Wasserburg)

lebensart

RIO

I

m Mittelpunkt der Komödie steht Blu, der glaubt, der letzte Vertreter einer seltenen Ara-Spezies zu sein. Als Blus Besitzerin herausfindet, dass es noch jemanden gibt – und dass dieser Jemand eine Sie ist – muss Blu seinen bequemen Käfig in einer amerikanischen Kleinstadt Minnesotas verlassen und nach Rio aufbrechen, um den Fortbestand seiner Art zu sichern. Liebe auf den ersten Blick kann man es nicht nennen, als der im Käfig aufgewachsene Blu, der nicht fliegen kann, und die ungestüme, freiheitsliebende Jewel unerwartet aufeinander treffen. Gemeinsam begeben sie sich in das größte Abenteuer ihres Lebens. In RIO begegnet der Zuschauer einer bunten Mischung einzigartiger Charaktere, eingebettet in eine bewegende Geschichte, die in einer farbenfrohen, exotischen Umgebung spielt. Untermalt wird der Animationshit für die ganze Familie von heißen lateinamerikanischen Rhythmen, populären Songs und einer gehörigen Prise brasilianischer Lebensfreude.

Komödie USA 2011

Regie: Carlos Saldanha

Mit: David Kross, Johanna Klum, Roberto Blanco Ab Donnerstag, den 07. April

OHNE LIMIT

E

ddie Spinola, ein scheinbar ewiger Verlierer und ehemaliger Kokain-Junkie, versucht sein Leben auf die Reihe zu kriegen und arbeitet mittlerweile als Texter in einem kleinen Verlag. Durch eine bizarre Verkettung von Zufällen gelangt er in den Besitz der neuartigen Droge MTD-48. Die hat es in sich: Bei seinem ersten Trip stellt Eddie fest, dass die Droge den Verstand schärft und ihn gleichzeitig schneller, intuitiver und charismatischer macht. Es scheint die Wunderpille in der schönen neuen Welt des steten Informationsfluss zu sein. Doch wie jede Droge hat auch MDT-48 seine Schattenseiten. Shooting-Star Bradley Cooper spielt die Hauptrolle in diesem nervenaufreibenden Thriller um einen Schriftsteller, der durch eine Wunderdroge erst auf die Überholspur und dann in große Gefahr gerät. In weiteren Rollen sind Abbie Cornish und Oscar®-Preisträger Robert De Niro als Finanzmakler Carl Van Loon zu sehen.

Thriller USA 2011 Regie: Neil Burger

Mit: Bradley Cooper, Abbie Cornish, Robert De Niro Ab Donnerstag, den 07. April

WASSER FÜR DIE ELEFANTEN

1931

hat die „Große Depression“ Amerika fest im Griff. In dieser Zeit durchlebt auch Tiermedizinstudent Jacob Jankowski seine größte Krise. Nach einer familiären Tragödie lässt er sein altes Leben hinter sich und schließt sich als Tierarzt einem Zirkus an. Hals über Kopf verliebt er sich in die Kunstreiterin Marlena und sie sich in ihn. Beide entdecken in der Zuneigung zu der eigensinnigen, als nicht dressierbar geltenden, Elefantendame Rosie ihre Gefühle füreinander. Doch diese Romanze ist ein riskanter Drahtseilakt. Denn Marlena ist mit als unberechenbar geltenden Zirkusdirektor August Rosenbluth verheiratet... WASSER FÜR DIE ELEFANTEN erzählt von einer magischen Liebe, die aller Widerstände zum Trotz zwei Menschen verändert und ein Leben lang hält. In der aufwändigen Verfilmung von Sara Gruens gleichnamigem Bestseller wird eine vergangene Ära wieder lebendig und ein Zirkus zum Schauplatz dramatischer Ereignisse.

Drama, Romanze USA 2011

Regie: Francis Lawrence Mit: Reese Witherspoon, Robert Pattinson, Christoph Waltz Ab Donnerstag, den 28. April

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schlusslicht

Alexandra Tobisch

SCHLUSS mit lustig

2.

Klasse, Grundschule, ein Streit zwischen zwei Jungs in der Pause, ein Größerer prügelt auf einen Kleineren ein und was mache ich? Ich gehe dazwischen und bekomme natürlich die ganze Prügel ab. Manche sagen „blöd“, andere nennen es Courage und das mit 7 Jahren. Nun bin ich erwachsen und würde es auch wieder genauso handhaben, egal was andere denken. Mein Leben hat sich weiterentwickelt und neue Eigenschaften prägen mich als Person: Ehrlichkeit, Mitgefühl, füreinander da sein, sind einige davon. Das sind die Prinzipien, die meinen Charakter ausmachen. Ich lebe all das mit Hingabe und ohne Rücksicht auf die Folgen. Sich trauen, so zu leben wie man es für richtig hält und das Beste zu geben, nicht nur im beruflichen Alltag, sind Stärken die uns eigentlich in unserem Dasein bekräftigen sollten, egal was die anderen denken. Viel zu viele glauben, nur der Beruf und die daraus folgende Anerkennung zeichnen uns als gesellschaftsfähige Menschen aus. Dabei ist es das, was wir sind, wie wir handeln und für welche Dinge wir uns einsetzen, wann auch immer, was uns als Persönlichkeiten ausmacht und das Leben lebenswert macht. Trauen wir uns doch wieder zu sagen, was wir wirklich fühlen und denken und leben wir nicht nur Phrasen. Jeder hat seinen eigenen Wert und das Leben ist es wert gelebt zu werden.

Herausgeber RediX GbR Werbe- und Verlagsagentur Matovina & Matovina Hauptstr. 13, 83352 Altenmarkt a.d. Alz Tel.: 08621/ 50 98 51 | Fax.: 08621/ 62 830 redaktion@bizz-das-magazin.de Anzeigenleitung Dominik Matovina matovina@bizz-das-magazin.de

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CLIPS DIE GEGEN DIESE VORGABEN VERSTOßEN, WERDEN SOFORT GELÖSCHT Schicken Sie uns den Clip bis 30. Mai 2011 per Email an redaktion@bizz.das-magazin.de; posten Sie ihn direkt auf Facebook: www.facebook.com/BIZZ.ZEIT

Auflage: 100.000 Exemplare Anzeigen- und Redaktionsschluss für die Mai/ Juni- Ausgabe der BIZZ! ist der 11. April2011. Die aktuelle Ausgabe und die Mediadaten des BIZZ! Magazins erhalten Sie unter: www.bizz-das-magazin.de/Mediadaten BIZZ! im Internet: WWW.BIZZ-DAS-MAGAZIN.DE WWW.FACEBOOKC.COM/BIZZ.ZEIT

Redaktionelle Mitarbeit Henriette Matovina, Anna Winter, Andrea Hailer Christian Luecking, Alexandra Tobisch, Isabella Guttenstein Kundenbetreuung Dominik Matovina matovina@bizz-das-magazin.de

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VORSCHAU Die nächste Ausgabe erscheint am 7. Mai 2011.

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